Beiträge von Ginger

    Für manche hier scheint es jedoch so zu sein und ich verstehe es genau so wenig


    Das liegt halt daran, daß wir keine universelle Moral haben.


    wie ein Vegetarier vielleicht meinen Fleischappetit nicht versteht.


    Ich schätze, die meisten Vegetarier verstehen deinen Appetit auf Fleisch, zumindest wenn sie vorher auch gern welches gegessen haben. ;)


    Was wiederum zeigt, dass diese Diskussion zu nichts führt.


    Was wiederum schade wäre, wenn es so wäre. Ich nehm schon das ein oder andere mit und hoffe doch auch, daß andere wenigstens mal die eine oder andere Sache überdenken. Mir gehts ja eher darum, daß man nicht alles so selbstverständlich nimmt.


    KZs waren wesentlich besser durchdacht. Es gab welche, die so strukturiert waren, dass man sie von 1 Wachturm aus kontrollieren konnte und mehrere hundert Menschen täglich ermordet werden konnten. Sie heißen nicht umsonst auch "Vernichtungslager"


    Den Punkt finde ich halt streitbar. Losgelöst vom Kontext sind Massentierhaltungsbetriebe auch nicht mehr als Vernichtungslager, nur daß dabei noch das Produkt Fleisch abspringt.


    Außerdem finde ich solch einen Vergleich doch sehr stark übertrieben.


    Massentierhaltung (obwohl diese grausam und furchtbar ist, ohne Frage) mit KZs zu vergleichen, das nimmt schon einen besonders schweren leicht fanatischen Charakter an. Auch, die Erwähnung in diesem Thread, da beides nichts miteinander zu tun hat.


    Wie ich schon dazu schrieb, bat ich darum, es nicht in den falschen Hals zu kriegen. Mein Fehler, daß ich es überhaupt gebracht habe, obwohl ich selber gezweifelt hatte. Von daher einfach den Part streichen, es kommt eh nur zu weiteren Mißverständnissen, wenn ich versuchen müßte, mich zu erklären.


    Zudem so etwas meist als letztes "Totschlagargument" genutzt wird.


    Als das wars sicher nicht gedacht, wobei ich streng genommen auch diese Reaktion als Totschlagargument benennen könnte, wenn es dann heißt "sowas darf man nicht vergleichen". Aber seis drum, ich habs ja selbst heraufbeschworen. Keine böse Absicht meinerseits.


    Schweine z.B. werden in einer Schlachterei vorher erst einmal betäubt und erst dann geschlachtet. Vom Wagen bis zum Tod läuft alles so stressfrei wie möglich ab.


    So sollte es nach Plan laufen, so ist es aber auch nicht immer, auch, wenn die Ausnahmen sicher in der deutlichen Unterzahl sind. Aber darüber hinaus die bisherige Haltung vernachlässigen? Den Transport? Ich finde es irgendwie daneben zu sagen: Klar, haben sie gelitten bis zum Geht nicht mehr und kommen völlig verstört hier an, aber wenigstens bereiten wir ihnen ein würdiges Ende fast ohne Streß...


    (Bei Hühnern läuft es so ab, daß sie lebend kopfüber aufgehängt werden, durch ein Wasserbecken unter Strom gezogen werden, um betäubt zu werden und dann wird die Kehle durchgeschlitzt. Leider sind die Tiere nach dem becken nicht immer (ausreichend) betäubt bzw. arbeiten die Schlitzer auch nicht so zuverlässig, daß immer sauber durchgetrennt wird. Und hier haben wir ne deutlich höhrere Fehlerquote.)


    Ich könnte ja jetzt gemein sein und dir Mittäterschaft durch Unterlassen oder stillschweigende Duldung vorwerfen. Aber lassen wir das


    Das würde vorraussetzen, daß ich unterlasse und stillschweigend dulde.



    Zur Diabetes: Mein Fehler, wenn ich so viele Dinge im Kopf habe, die ich loswerden will und mit dem Schreiben nicht hinterherkomme. Ging eher um Diabetis in Verbindung mit Milch(produkten), mit Fleisch hat das natürlich weniger zu tun. Ist auch nicht so, daß ich sage, Milch löst definitiv Diabetis aus, aber ich bin shcon etwas ins Zweifeln gekommen. Es ist zumindest auffällig, daß im asiatischen Raum, in dem es üblicherweise keine Milchprodukte aufgrund der bekannten Unverträglichkeit im Speiseplan gab, in dem die Ernährung nun aber verwestlicht wird, solche Krankheiten wie Diabetis oder Osteoporose rasant zugenommen haben und sie vorher praktisch nicht existent waren. Die Frage ist halt, wie stark sind die Zusammenhänge oder welche Faktoren spielen da noch mit rein. Aber wenn man bedenkt, daß der überwiegende Teil der Welt laktoseintolerant ist, schwindet die Wichtigkeit von Milchprodukten, würde ich sagen.

    Und andere Raubtiere führen also keinen "Krieg" gegen ihre Beute? Jagen nicht regelmäßig und töten keine anderen Tiere? Das ist nun einmal der lauf der Natur. Fressen und gefressen werden.


    Zugegeben, "Krieg" ist wohl nicht ganz der richtige Begriff bzw. unterscheidet sich dieser "Krieg" wohl eher in der Systematik. Auch, wenn es politisch nicht ganz korrekt sein mag, aber selbst KZs waren nicht so durchdacht und (ich wage es kaum zu sagen) effizient wie die heutige Massentierhaltung. (Bitte nicht in den falschen Hals kriegen.) Die Massentierhaltung zielt darauf ab, so viele Tiere wie möglich so stark wie möglich auszubeuten und am Rande des Lebens zu halten, damit eben der größtmögliche Output entsteht.


    Was deine Aufzählung von "Nett" betrifft, erfüllt sogar die Massenhaltung mindestens die hälfte davon.


    Welcher Punkt außer Schutz vor Gefahren von Außen trifft zu? Die Tiere werden nicht gepflegt, sie haben keinerlei Freiheiten außer vielleicht den Kopf nach rechts und links zu schwenken und zu atmen, sie haben sicherlich kein angenehmes Leben und einen schnellen, quallosen Tod haben sie auch nicht garantiert, wobei es beim letzten Punkt sicherlich deutliche Unterschiede zwischen Geflügel und anderen Nutztieren gibt.


    Kälber werden den Kühen noch vor dem Abstillen entrissen und geschlachtet?


    Hatte ich geschrieben, sie werden geschlachtet? Wenn ja, dann stimmt das natürlich nur teilweise. Einige werden geschlachtet, der Rest kommt nach wenigen tagen zu den restlichen Kühen, die als Fleischlieferant dienen und werden da mit den anderen Futtermitteln aufgezogen. Von Kuhmilch haben die wie gesagt kaum was.


    Was deine Gegenfrage betrifft: glaubst du, dass es jemanden von denen interessiert, ob du Milch trinkst oder nicht? Die machen trotz dem weiter.


    Das ist das Problem, aber ich kann mich immer noch entscheiden, ob ich Teil der Maschinerie sein will oder nicht. Ob das am Ende nur moralischen Wert für mich hat, sei dahingestellt, aber ich habe die Wahl.


    In 5 Jahren wirst du auf dem Gebiet keine Steigerung von mehr als 1% erreichen. Schon gar keine 300%, wie du behauptest.


    Ich behaupte nicht, ich werfe beliebige Zahlen in den Raum. Es ist nun nichjt wirklich entscheidend, welche Steigerung in welcher Zeit erzielt wird, es ging mir eben nur darum, will ich, daß es so weitergeht oder will ich es nicht?


    Wenn du genug zusammen bekommst, die das interessiert UND die bereit sind etwas dagegen zu tun UND genug sind, oder genug Einfluss haben, etwas zu bewirken, mache ich mit. Vorher hat das keinen Sinn.


    Auf diesem Weg befinden wir uns hoffentlich. Aber wenn keiner anfängt, tut sich nunmal nichts. ;)


    Aber meinen Fleischappetit lasse ich mir davon dennoch nicht verderben.


    Falls es untergegangen ist, das war nicht mein Anliegen.


    Und das einseitige Ernährung für den menschlichen Organismus ungesund ist, ist nicht bloß eine Behauptung. Es ist ein Fakt. Egal wie du es verdrehen und wenden willst.


    Ich habe nicht vor etwas zu verdrehen, nur habe ich auf deine Äußerung reagiert, daß einseitig pflanzlich schlechter sein soll als einseitig tierisch. Wenn ich mir die typischen Volkskrankheiten wie z.B. Diabetes angucke, dann ist diese Aussage einfach nicht haltbar. Einseitige Ernährung = schlecht, kann ich annehmen, aber qualitative Aussagen bezüglich der verschiedenen Weisen sind einfach nur gewagt.


    Nur dass von, wie viel waren das, 0,5m² (?) Getreide maximal einer satt wird. Von einem Schwein, kann man für einen allein alleine genug Wurst für ein Jahr herstellen.


    Ich mag mich irren, aber eine Kalorie Getreide entspricht einer Kalorie Schweinefleisch, was den Nährwert angeht. Daß eine Kalorie Schweinefleisch von der Masse oder dem Volumen her kleiner ist als eine Kalorie Getreide ändert nichts daran, daß jedes Glas Wurst (in Kalorien gerechnet) einem Glas Wurst plus x m² Getreide entspricht. Wenn ich also nur x m² Getreide verzehre, spar ich mir zumindest das Glas Wurst. ;)


    Aber gehen wir das mal ein Stück weiter. Was passiert dann mit dem ehemaligen Ackerland? Abgesehen davon, dass Viehzüchter und auch einige andere Bauern wahrscheinlich ruiniert währen?


    Steht unser Wirtschaftssystem hier wirklich zur Debatte? Bzw. sollte klar sein, daß sich einiges mehr ändern müßte an unserer Lebensweise als der bloße Verzicht auf Fleisch. Du brauchst mir den Kapitalismus nicht erklären, deswegen sind wir ja überhaupt erst in dieser Situation. Und es mag zynisch klingen, aber dann müssen diese Viehzüchter und Bauern sich eben einen anderen Lebensunterhalt suchen. Natürlich kollidieren tiefgreifende Änderungen mit den bisherigen Gegebenheiten. Es wäre ja zudem auch nicht das erste Mal, daß bestimmte Wirtschaftszweige vom Abbau betroffen sind und Leute ihrer bisherigen Tätigkeit beraubt werden. Auch hier heißt es fressen und gefressen werden.


    Ich persönlich werde nicht auf mein Fleisch verzichten, egal wie die militanten Fleischhasser hetzen.


    Wie gesagt, ich versage dir dein Fleisch nicht.


    Aber solange ihr keine Lösung findet, die mir mein Fleisch, euch eure Ruhe und den Konzernen ihr Geld bringt, werdet ihr eh keine Chance haben.


    Mit dem Satz klingst du jetzt allerdings eher militant finde ich. ;) Dennoch, ich fand deinen Beitrag insgesamt besser als den ersten. Wenn da nicht ein paar Dinge drin wären, die mir sauer aufstoßen, hätte ich mich definitiv bedankt. :)


    Ohne jetzt mal die vor mir geschrieben Posts zu lesen:


    Hättest du es mal getan, dann wäre da nicht so ein doch sehr sinnfreier Beitrag draus geworden. (Das sag ich jetzt nur, weil all deine Argumente schon behandelt wurden und gut widerlegt.)

    Wobei die rein pflanzliche wohl noch ungesünder ist.


    Bloße Behauptung, würde ich mal sagen.


    Fakt ist, dass der menschliche Körper die fleischlichen Eiweiße benötigt um sich richtig zu entwickeln und richtig zu funktionieren.


    Eine ernst gemeinte Frage, da ich es nicht weiß: Wie bauen herbivore Tiere Muskeln und Knochen auf? So sehr kann sich der Mensch doch nicht von ihnen unterscheiden, daß die Ernährung eine völlig andere ist, oder? Oder hängt das mit Insekten zusammen, die an den Pflanzen hängen, die sie fressen?


    Die wissenschaftlichen Fakten stehen gegen euch...


    Ebenso eine bloße Behauptung. "Fakten" in der Ernährungsfrage halte ich für eher vage. Da ist vieles noch ungeklärt, zumal es genauso "Fakten" der Gegenseite gäbe, von daher ist diese Aussage einfach erstmal nicht richtig. Man muß auch manchmal gucken, wer Studien und Untersuchungen in Auftrag gibt, Wissenschaft ist ja leider auch nicht immer frei. (Das soll jetzt nicht in irgendwelche Verschwörungstheorien ausarten, aber im wissenschaftlichen Sinne sollte man hier und da mal zweifeln...)


    Was ist Ersatz? Ersatz ist ein minderwertigerer, notgedrungener Austausch.


    Das ist erstmal nur deine Definition von Ersatz. ;) Ersatz kann auch gleichwertig sein, wobei da vermutlich häufiger das Wort Alternative verwendet wird. Aber seis drum, wie es genannt wird, wenn ich Vitamin B12 erhalten kann, ohne daß dafür ein Tier sterben muß, dann bin ich schonmal glücklicher. Ist ja nun nicht so, daß Fleisch voller Stoffe ist, die es exklusiv bereitstellt...


    Ihr wollt das also einfach wegschmeißen, bzw. die Kühe leiden lassen, weil ihr überzeugt seid, dass es besser für sie ist und sie sonst nur ausgebeutet werden?


    Gegenfrage: Will ich unterstützen, daß die Züchtungen weiter in diese Richtung gehen und die Kühe in fünf Jahren das Dreifache von dem produzieren, was jetzt schon eine Zumutung ist?
    Wenn es so ist, daß diese Kühe nicht mehr anders können und Qualen leiden, wenn man sie nicht mehr melken würde, da wir alle auf Milch verzichten, warum dann nicht die Kälber versorgen, statt sie direkt wegzuschlachten, die Kühe nicht künstlich im Zustand der (Post-)schwangerschaft halten, damit sie unendlich weiterproduzieren und dann erst nehmen, was über ist? Das wäre doch ein guter Kompromiß, oder? Ist ja nun nicht so, daß man nicht ohnehin schon jetzt etliche Liter Milch wegkippt.


    Dazu kommt, dass, zumindest hierzulande, die Tiere recht schonend und stressfrei geschlachtet werden.
    Die Gazelle, die der Gepard reißt, kann das nicht von sich behaupten.


    Du hast dich im nächsten Post schon geäußert, aber kann ein Leben (gut, wenige Monate im Mastbetrieb) in Qual weniger wiegen als Minuten/Stunden im Todeskampf? Selbst wenn man die Tiere zu Tode streichelt ist das keinesfalls humaner als die wilde Alternative.


    So gesehen sind wir also schon recht "nett" zu unserem Essen, soweit es nun einmal für eine Raubtier-Beute-Beziehung möglich ist.


    Wir sind alles andere als nett zu unserem Essen. Wir führen systematisch Krieg gegen die Nutztiere. "Nett" kann man sagen, wenn der Bauer seine zehn Kühe über Jahre hinweg aufzieht, ihnen soweit alle Freiheiten gewährt, sie vor Gefahren von Außen schützt und dann einen schnellen Tod bringt, wenns ums Schlachten geht. Aber das ist nicht die Regel, wie wir alle wissen.


    2. Wenn wir keine Tiere, sondern uns mit den angebauten Pflanzen "Füttern" würden, müssten die Pflanzen immer noch gedüngt werden. Das bedeutet gleichen Dünge und somit Phosphorbedarf.
    ändert also nix daran.


    Nur, daß der Bedarf an planzlicher Nahrung weniger ist, wenn sie an den Menschen direkt geht als wenn sie vorhe rnoch an ein Tier verfüttert wird. Für jede Kalorie Fleisch geht ein Vielfaches an Futtermittel drauf. (Wobei ich mit Icaors Argumentation auch nicht so ganz konform gehe.)

    Ich bin nicht wirklich hinter irgendwelchen Ernährungsplänen mit bestimmten Tagesbedarfen hinterher, zumal die ja irgendwie eh von Mensch zu Mensch variieren und es ständig neue "Erkenntnisse" gibt. Es klappt auch nicht immer, daß ich mich so "gesund" ernähre, wie ich gern möchte, aber ich hab seit einiger Zeit das Gefühl, daß es mir körperlich so gut geht wie lange nicht mehr. Ist natürlich sehr subjektiv und ich kann nur mutmaßen, womit es zusammenhängt, aber nun gut, hier meine Ernährungsgewohnheiten:


    Morgens selbstgebackenes Mischbrot (Weizen und Roggen) mit Magerine (wirklich rein pflanzlich) und dazu Eiskaffee auf Reismilchbasis. Zum Mittag gibt es dann üblicherweise Rohkost und ein Brötchen. Abends dann überwiegend Selbstgekochtes. Aufläufe, Nudel- und Reisgerichte, Falafelburger, Sojaprodukte, etc. Deutlich seltener als früher Pizza. Ab und zu zwischendurch Obst, Süßigkeiten eher selten. Schokolade mag ich eh nicht und Gummizeug ist meistens mit Gelatine, aber Lakritze mag ich sehr gern. Aber das eß ich sehr unregelmäßig. Chips hatte ich auch schon länger nicht mehr, aber abgeneigt bin ich nicht. Fast Food habe ich durchaus gern gegessen, kommt jetzt aber nur noch zu besonderen Anlässen vor.


    Insgesamt habe ich es geschafft, wieder mehr frisches Gemüse in meine Ernährung aufzunehmen, Fleisch und Fisch esse ich ja bekanntermaßen nicht und sonstige tierische Produkte habe ich auch deutlich reduziert. Während Käse in überbackener Form noch manchmal vorkommt, nehme ich weder Eier noch Vollmilch in Rohform zu mir.

    Ich finde es allerdings auch ein bißchen naiv, zu sagen, daß sich "The voice of" entscheidend von den anderen Formaten abhebt. Gut, es mag die ehrlichste Casting-Show sein, aber das heißt erstmal auch nur ehrlicher als alle anderen. Ich verfolge die Sendung nicht, da es mich nicht sonderlich interessiert, aber spätestens nach der Auswahl der Kandidaten, also wenn die Jury die Gesichter und Personen kennt, steht eben nicht nur mehr die Stimme im Vordergrund. Und was auch immer der Zuschauer zu sehen bekommt, man darf nicht vergessen, daß hinter all dem trotzdem nur der Profit der Verantwortlichen zählt. Ob die Gewinner oder Finalisten später Karriere machen ist wohl trotzdem nebensächlich, wenn sie irgendwann nicht mehr an Verträge gebunden sind. Und von der letzten Gewinnerin hab ich seit dem Ende der Show auch nichts mehr gehört. Weiß da jemand mehr?


    Zum Thema Christina Stürmer: Die Frage ist, woran man Erfolg und Karriere festmacht. Kann man überhaupt von seiner Musik leben, wenn sie nicht in den Charts läuft? Zählen Auftritte vor hundert Leuten auf Kleinstadtbühnen als Karriere? Auch hier muß ich einwerfen, daß ich ihren Lebensweg nicht groß verfolge, aber die Gute mag in Österreich durchaus von Bedeutung sein, aber im Buch der Weltmusikgeschichte wird sie bestenfalls eine Fußnote sein, ebenso wie andere Gewinner einer Casting-Show, die ihre kurzen Ruhmphasen hatten.
    Und Kelly Clarkson und Adam Lambert (den kenne ich zum Beispiel nicht) in allen Ehren, aber zwei von unzähligen Casting-Stars fallen doch irgendwie nicht ins Gewicht... Aber gut, das hat auch nicht mit Casting an sich zu tun, gibt ja auch genug Bands und Solo-Künstler, die ohne Fernsehformat zu einer gewissen Bekanntheit kommen und dann wieder verschwinden. So ist das Geschäft. Eine Casting-Show mag ein Sprungbrett sein, auf jeden Fall kommt man ins Gespräch, aber ich frage mich, ob man sich damit nicht auch einem Stigma aussetzt. Zudem glaube ich, daß die Sendungen selbst für die Kurzlebigkeit der Leute sorgt, indem sie das Prinzip so konsequent ausschlachten und ich (kurzen) regelmäßigen Abständen nach den neuen Stars suchen und die Fans von den vorherigen Kandidaten abziehen, indem sie ihnen neue Idole vorsetzen.

    [...]die Tiere tun mir nicht Leid, es sind eben Nutztiere.


    Es sind Nutztiere, weil wir sie relativ beliebig dazu bestimmt haben. ;) Wenn sich jemand an seinem Katzenschnitzel oder Hundeburger erfreut, gibts ja irgendwie auch Aufschreie bei Nicht-Vegetariern, wohingegen es auch Kulturen gibt, die dir vors Schienbein treten würden, wenn du eine Kuh als Nutztier bezeichnest...
    (Es ist ok, wenn du so denkst, ist ja durchaus konsequent, aber wenn du weiter drüber nachdenkst, ist es alles nur ein großer Zufall)


    Natürlich muss man Tiere umbringen wenn man Fleisch haben will doch dafür werden sie speziel gezüchtet (z. B Schweine, Hüner... )


    Wenn ich Menschen speziell dazu züchte, ist es also vertretbar, sie zu essen? (Totschlagargument? Sicher, aber ich finds gruselig, mit welcher Selbstverständlichkeit du das Züchten hinnimmst. Nichts gegen Fleischkonsum an sich, aber gerade die gängige Fleischproduktion ist ja das Perverse an der ganzen Sache.)


    [...]aber verändern wird sich das ohnehin nicht, weil niemals alle Menschen auf ihr Fleisch verzichten werden.


    Niemals alle, das unterschreibe ich. Aber es ist schon ne Zahl, wenn wir von 10% auf 20% oder 30% springen. Und ich schrieb es schonmal, aber wenn ich gucke, wie es sich innerhalb der letzten 10, 20 Jahre entwickelt hat, dann würde ich schon sagen, daß sich da was getan hat, was fleischlose Alternativen in Restaurants und Supermärkten getan hat. Ebenso bei der Zahl von Vegetariern und Veganern. Es ist eben nicht so "wenn ich das Steak nicht esse, dann ißt es ein anderer". Dann bleibt es liegen (oder wird von äußerlichen Mißständen befreit und doch an andere verkauft) und wird nicht mehr umgesetzt. Dann bedeutet das vielleicht, daß einem Tier und 1.000.000 das Leid erspart wird und das wäre mir der Verzicht wert.



    Und nochmal deutlich: Wer Fleisch essen will, kann das gern tun, aber er sollte es bewußter tun und nicht jeden Dreck tagtäglich in sich reinstopfen. Und entgegen der Annahme, es kann mir ja egal sein, was ich zu mir nehme, da es andere nicht betrifft - dem ist nunmal leider nicht so. Wenn man guckt, welche Konsequenzen die konventionelle Fleischindustrie auf die Umwelt und die gesammte Menschheit hat, dann ist man eben auch vom Konsummuster anderer Leute betroffen. (Das gilt natürlich nicht nur für Fleisch, sondern auch für sämtliche anderen Produkte, die unter entsprechenden Bedingungen hergestellt werden.)

    Ich denke auch, dass ein Kompromiss und Entgegenkommen füreinander das Beste ist, wie oben gesagt verstehe ich so oder so nicht, warum man gleich alles über den Haufen werfen muss.


    Wann kommt es denn vor, daß man "alles gleich über den Haufen wirft"? Vielleicht bin ich auch aus der Altersgruppe raus, aber man krempelt sich üblicherweise nicht mal einfach so komplett um, egal ob gewollt oder nicht. Veränderung ist ein Prozess und meistens ein längerer. Und gerade in Beziehungen passiert das irgendwie automatisch, wenn man sich aufeinander einläßt und beständiges Interesse am anderen hat.


    Da find ich es auch schwierig zu sagen, wann "man sich verliert" und wann man sich nur einfach weiterentwickelt hat. Wie definiert man denn "sich"? Hab ich mich schon verloren als ich aufhörte so zu sein, wie ich mit fünf war? Trotz aller Gewohnheiten, die uns so inne wohnen, sind wir in gewissen Belangen doch frei von Statik. Oder bin ich jetzt mein Fünfjähriges Ich plus all die Lebensjahre danach? Was ist dann wirklich "ich"? Vielmehr nur ein Abschnitt in meinem Leben, oder? Denn morgen bin ich ja auch wieder heute plus einen Tag.

    Wenn ich bei der bloßen Frage bleiben würde, würde ich erstmal nein sagen. Allein für eine andere Person sollte man sich wohl nicht ändern. Entscheidend ist, daß man mit sich selbst im Reinen ist. Wobei natürlich auch die Frage ist, zu wie viel Veränderung man überhaupt fähig ist. Irgendwie ist man ja doch in seinen Mustern mehr oder weniger festgefahren und auch charakterlich ist man ab einem bestimmten Alter zunehmend gefestigt. Am ehesten finden Veränderungen dann wohl auf der Verhaltensebene statt.


    Eine andere Person kann den Anstoß geben, sich und sein Verhalten zu überdenken und zu verändern, aber irgendwie ändert man sich ja dennoch für sich selbst. Bzw. wenn ich Interesse daran habe, meinen Partner/Freund/Verwandten/etc. zu halten, dann ist dies ja mein Lohn. Und wenn man so viel mehr aus einer Beziehung ziehen kann als man allein mit seinen bisherigen Interessen hatte, dann ist dieser Schritt es wert, finde ich. Man muß halt darauf achten, womit man glücklich ist und womit eben nicht. Und Veränderungen finden ja ständig statt, men lernt nie aus, heißt es doch. Ist auch wieder eine subjektive Sache, ob man eine Veränderung als Verbesserung oder Verschlechterung betrachtet. Wo der eine sich eingeschränkt fühlt in seiner Entfaltung, begrüßt der andere die Erweiterung seiner selbst.


    Und zum Egoismus: Natürlich ist jedes Verhalten egoistisch, schließlich kennen wir unsere Bedürfnisse am besten und haben den Drang, diese zu befriedigen. Und solange wir keinem schaden, ist ja auch nichts schlimm daran. Im Gegenteil, wenn unser "Egoismus" uns dazu bringt, anderen zu helfen, weil wir dadurch Genugtuung erfahren, dann ist das doch prima - alle Beteiligten freuen sich.

    Ich versuche alle als gleichwertig zu betrachten, zumal der Mensch, wie schon erwähnt wurde, in die Kategorie Tier fällt. Aber Pflanzen brauchen Tiere genauso wie umgekehrt. Wo glaubt ihr, bekommen sie das CO2 her, welches sie in Sauerstoff umwandeln?


    Von daher vermeide ich es, andere Lebewesen zu töten oder zu verletzen, wobei ich bei Pflanzen an sich noch weniger Skrupel habe. Natürlich kann ich schlecht beeinflussen, was ich unbewußt mache. Vermutlich zertrete ich täglich irgendwelche Insekten, die ich einfach nicht sehe oder sehen kann. Oder aber es handelt sich halt um Unfälle/Versehen. Aber gut, so ist halt der Kreis des Lebens, aber solange ich nicht in Absicht handle, ist es für mich soweit ok. Wenn ich Käfer auf dem Boden sehe, dann setz ich den Fuß daneben, wenn ich Spinnen im Haus hab, dann fang ich sie und zerdrück sie nicht, wenn ich die Möglichkeit habe, ein Gebüsch zu umlaufen, dann nutze ich sie, etc.


    Soweit zur Objektivität. Natürlich geht es mir näher, wenn (mir bekannte) Menschen sterben, aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Was einen mehr betrifft, beeinflußt einen auch mehr. Und daran ist ja auch nichts verkehrt. Ich würde nie jemandem einen Vorwurf machen, der den Tod eines Menschen mehr betrauert als die Ausrottung einer ganzen Art, das ist eben so. Das steht aber auch nicht im Konflikt zu meinem sonstogen Verhalten anderen Arten gegenüber.


    Jeder muß halt für sich gucken, wie er damit umgeht, der Erde oder dem Leben im Gesamten ist es herzlich egal, ob ich bewegungslos in meinem Bett liege und niemanden beeinflusse oder den letzten Tiger schieße und mit meinem Elfenbeinzahnstocher die Reste des Robbensteaks aus meinen Zähnen pule während ich meine Möbel aus Regenwaldholz bestaune. Von Bedeutung ist es nur für die, die in der Lage sind, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.

    Natürlich hat das Leben eine gewisse Struktur, das ist bedingt durch die Gesellschaft, die wir uns aufgebaut haben. Da ist es erforderlich, daß man zur Schule geht, um eine gewisse Bildung zu erhalten, um dann später dem Arbeitsmarkt dienlich zu sein und für Renten zu sorgen. Solage wir in diesem System leben, haben wir kaum Chancen auf einen Ausstieg. Wenn man sich dagegen mal andere Länder oder Kulturen anguckt, wird man durchaus Unterschiede feststellen.


    Aber trotz dieses "festen" Ablaufs gibt es noch genug individuelle Wege, das Leben zu bestreiten. Arbeit ist ja nicht gleich Arbeit und das bezieh ich nicht mal nur auf den Inhalt. Es gibt Jobs, die üblicherweise von grob 8 bis 17 Uhr durchgeführt werden, fünf Mal die Woche. Dann gibt es Jobs, die in den Abendstunden stattfinden, die nur saisonal stattfinden, künstlerische Berufe, Freiberufler, Selbstständige, etc.


    Am Ende mag es aufs Gleiche hinauslaufen, wir leben in erster Linie, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen bzw. unsere Mitmenschen und Angehörigen zu versorgen, aber inhaltlich muß man von Person zu Person gucken. Und zum "Rauskommen" gibt es ja z.B. Urlaub, welchen man auch individuell gestalten kann.


    Aber solange wir in so einem System leben wollen, solange bedienen wir es auch. ;)


    Zu den nachstehenden Fragen:


    Derzeit führe ich ein halbwegs organisiertes Leben, was ich vorallem festmache, daß ich feste Arbeit habe, eine Wohnung und auch privat gut angebunden bin. Und gerade in Sachen Wohnung oder Finanzen ist es gut, daß es organisiert ist, denn in der Hinsicht kann ich keine Unberechenbarkeit gebrauchen.


    Und sicherlich habe ich in der Woche den gleichen Tagesablauf. Aufstehen, zur Arbeit und freie Zeit am Abend, die ich dann je nach Laune gestalten kann. Das Wochenende läuft durchaus außerplanmäßig.


    Zufrieden bin ich mit meinem Lebenstil, ich hab eigentlich alles, was ich brauche und darf mich dazu noch nützlich fühlen. Sicherlich träum ich auch mal davon, ohne Verpflichtungen die Welt zu bereisen, ein toller Rockstar zu sein oder mit dem Schwert die Prinzession vorm bösen Zauberer zu retten, aber so funktioniert es halt nicht. ;) Bzw. möchte ich dafür nicht das aufgeben, was ich habe.


    Manchmal bin ich neidisch, manchmal ungläubig oder entsetzt und manchmal bewundere ich den Lebensstil anderer Leute. Jeder soll so leben, wie er/sie es für richtig hält, solange niemand anderes dafür eingeschränkt wird. Die Grenzen sollten da anfangen, wo die der anderen enden.

    Das stimmt, in einer Ehe ist eine Trennung nur meist viel schwieriger. Sorgerechtsstreit, falls man Kinder hat usw. Besonders wenn man ein gemeinsames Haus/Wohnung hat, wird es kompliziert. Außerdem kostet eine Scheidung sehr viel und es gibt vieles zu verhandeln^^


    Die Trennung ist schwieriger, das stimmt, aber die aufgezählten Probleme kann man auch in einer nichtehelichen Beziehung bei Trennung haben. ;) Wenn der Vater die Vaterschaft des Kindes anerkennt, ist es egal, ob sie verheiratet sind oder nicht, den Sorgerechtsstreit gibt es auch dann. Eine Wohnung kann auch von Nichtehepaaren bezogen werden, da also auch die gleiche Problematik.
    Anders sieht es natürlich bei Besitz aus und da kommt erst der Unterscheid zwischen Ehe und Nichtehe zum Tragen. Wobei es da natürlich auch wieder die Ausnahme Ehevertrag gibt, die alles ganz klar regelt. Vielleicht DIE Option für die, die Angst vor einer komplizierten Trennung haben. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob man dann überhaupt heiraten sollte...
    Oh, und noch etwas durchaus Entscheidendes: Eine Ehe ist eine Zugewinngemeinschaft, das heißt, alles, was nach Eheschließung in den Besitz des Paares übergeht, gehört beiden. Wenn einer von beiden Großmutters Villa vor der Ehe geerbt hat, so hat der andere bei Scheidung kein Anrecht darauf. Gegenpunkt dazu ist natürlich die Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Partner, welche es außerhalb der Ehe bei Trennung nicht gibt.

    Der erste Eindruck ist wohl das wichtigste, damit es überhaupt zur Beziehung kommt und nach Abi, Uni usw. bleiben da auch nicht mehr so viele Chancen. Dann bleiben nurnoch diese billigen Partnerbörsen aus den Werbungen die sowieso nichts bringen.


    Spricht da die Lebenserfahrung? :) Also ich hab meine Frau auch abseits von Schule und Uni kennengelernt. Es gibt nie ein zu spät für eine Beziehung.


    Die Fremdgehchancen stehen bei unverheirateten Paaren sowieso viel höher.


    Hast du ne Quelle dazu?


    Und die, die garkeine Beziehung wollen kann ich absolut nicht verstehen, ich wäre nicht wirklich gerne ein Muttersöhnchen oder im schlimmsten Fall ein arbeitsloser Hartz 4 empfangender Mann der die ganze Zeit vor der Glotze sich mit Chips vollstopft.


    Stimmt, alle Leute, die keinen Partner abkriegen bzw. wollen, enden im sozialen Abgrund und kriegen auch sonst nichts auf die Reihe...
    Verzeih den Sarkasmus, aber worin besteht zwischen den beiden Sachverhalten bitte der Zusammenhang?


    der steuerlichen Vorteile


    Welche wie gesagt nur zum Tragen kommen, wenn es eklatante Unterschiede zwischen den Gehältern der Partner gibt. Ansonsten kannst du dich über 3,50 mehr im Monat freuen. ;)
    Ansonsten geh ich voll mit deinem Beitrag mit.


    Viele Pärchen stehen sich viel näher, als es so manches Ehepaar tut!


    Und viele Eheaare stehen sich näher als so manches Pärchen. Das ist eine ziemlich subjektive Aussage. Es ist natürlich ein Unterschied, ob ich ein Pärchen in seinem ersten Monat beobachte oder ein Ehepaar im dritten Jahr. Wenn du vergleichen willst, solltest du Paare untersuchen, die ähnlich lange zusammen sind.


    Ich brauche meine Freiheit und eine Heirat grenzt einen da ja noch mehr ein!


    Welche Freiheit brauchst du denn, die eine Ehe dir nicht gewährt? Das Recht auf freie Partnerwahl? Sicherlich, wobei ich behaupten möchte, daß es selbst da Menschen gibt, die sich da flexibel verhalten. Mehr "Grenzen" fallen mir spontan nicht ein, du kannst aber gern ergänzen. Vielleicht fehlt mir der Blick drauf.


    (wieso soll man immer den des Mannes annehmen?)


    Ich kenne genug Fälle, in denen es umgekehrt ist und auch einige Varianten mit Doppelnamen bei beiden Geschlechtern. Von daher kann man wirklich nicht von "immer" sprechen. Zumal ja jeder für sich entscheiden kann, selbst, wenn es da mal eine gewisse Tradition gab.


    Die meisten Ehen gehen sehr schnell in die Brüche und alles was bleibt ist dann meistens ein Riesen-Streit.


    Die meisten Beziehungen gehen schnell/irgendwann in die Brüche und wenn sie nicht friedlich auseinandergehen, dann gibt es einen (Riesen-)Streit. Wieder absolut subjektiv, egal ob Ehe oder nicht Ehe, es gibt diverse Arten von Beziehungen die auf verschiedenste Weise auseinandergehen.

    So richtig gibt es ja keine Jahreszeiten mehr, zumindest sind die Vermischungen sehr übegreifend.


    Für mich ist die schönste Jahreszeit der Frühling. Der doof Winter ist vorbei, alles beginnt zu blühen, es ist noch nicht zu warm und einfach schön. :)


    Vielleicht, weil alles von neuem beginnt und das Leben in die Welt zurückkehrt, um mal etwas Pathos loszuwerden. Aber so ist es halt.


    Echt sehr schade, daß die Grenzen so verschwommen sind und man mehr oder weniger zwischen Sommer und Winter wechselt.

    So nötig oder unnötig wie jedes andere Lebewesen auch.


    Wie hier schon erwähnt wurde, sind sie Teil des Kreislaufes auf der Erde. Ohne sie würde es anders aussehen, ob nun besser oder schlechter sei dahingestellt.


    Es gibt Insekten, die ich mag, mehr, die mir egal sind und dann auch nochmal ein nicht unbeachtlicher Teil, die ich entweder eklig finde oder die mich ernsthaft stören.


    Wie geh ich damit um? Leben und leben lassen ist die Devise, nach der ich versuche zu leben. Ich finds immer wieder total unnötig, wenn Insekten (die nichts tun) immer einfach mal plattgemacht werden. Ich bin inzwischen sogar schon dazu übergegangen, welche aus dem Fenster zu befördern, bevor jemand auf dumme Gedanken kommt.


    Dann gibts noch Grenzfälle, in denen ich dann doch Ausnahmen machen. Insekten, die mich stechen, in der Regel also Mücken, erschlage ich dann schon, wenn sie sich auf mir niederlassen. Inkonsequent? Mag sein, aber da kommt dann doch der Selbsterhaltungstrieb durch, schätze ich. Ist ja nicht so, daß ich auf die Jagd gehe. Fliegen zum Beispiel lass ich auch leben, selbst, wenn sie mich nerven (was sie ja immer tun).
    Was ich natürlich nicht beeinflussen kann, sind Insekten, die ich unbewußt zertrete oder so. Wenn ich es vermeiden kann, dann tu ich es, ansonsten weiß ich es halt nicht.


    Ich finde jedenfalls nicht, daß Insekten weniger wert sein sollen als andere Tiere.

    Weil sie dann leider zu oft vergessen, dass ihr Schicksal meistens in ihren Händen liegt.


    An etwas glauben ist nicht gleichbedeutend damit, Verantwortung abzuschieben.


    Ich glaube, das ist der häufige Denkfehler derer, die gegen den Glauben sprechen. "Wenn es da einen allmächtigen Gott gibt, muß ich mich ja um nichts mehr kümmern." Mag sein, das es solche Leute gibt, aber da blendet man aus, daß der Glaube auch die Quelle innerer Stärke sein kann so nach dem Motto "ich weiß, ich bin nicht allein, deswegen kann ich die Dinge besser anpacken".
    Da finde ich es ehrlich gesagt verwerflicher, dem Staat auf der Tasche zu liegen mit entsprechender Erwartungshaltung. Ein Beispiel, welches meiner Meinung nach häufiger in der Praxis vorherrscht. Mag aber auch völlig subjektiv sein.


    Ist sie nicht? Ich kenn's eigentlich auch so.


    In erster Linie ist die Bibel ein Werk der Menschen, welche versucht haben, Gott zu erklären bzw. um von seiner Herrlichkeit und Macht zu berichten. Gott selbst wird nie als Autor genannt, er wird bestenfalls zitiert. Von daher berichtet die Bibel über Gott, sie ist aber nicht sein Wille oder Geschenk an die Menschheit. (Daß es Gruppierungen gibt, die jetzt vehement widersprechen und mich am liebsten steinigen würden für meine Blasphemie sei mal dahingestellt.)

    Hier mal ein paar Argumente gegen Gott:


    Diese Argumente sind keine Argumente gegen Gott, sondern gegen die Glaubhaftigkeit einer Schöpfungsgeschichte aus der Bibel. Die Bibel ist vom Menschen geschrieben, nicht von Gott. Und daß sie kein Geschichts- oder Tatsachenbuch ist, wurde ja eigentlich hinreichend erwähnt. Von daher, ziehst du jedes Mal, wenn du Gott über die Bibel kritisierst auch noch das Judentum und den Islam mit rein, welche du ja in einem vorherigen Post eher respektierst (der Umkehrschluß, wenn du sagst, daß Christentum sei die einzige Religion, die du nicht ausstehen kannst).
    Die Bibel ist lediglich der Beweis, daß es Menschen vor 4000 Jahren gab, die an einen einzigen Gott glaubten. Daß sich diese Menschen bis heute nicht alle 100%ig einig sind, wie sie genau an diesen einen Gott glauben sollen, zeigt ja die Aufsplittung in verschiedene Konfessionen, die sich trotzdem auf den gleichen Gott beziehen. Ob nun Eva aus der Rippe geformt wurde oder man nur durch Heiliggesprochene zu Gott beten kann, sind alles nichtige Details, wenn du einfach guckst, daß sich all diese Anhänger darin einig sind, daß es ein Wesen mit höherer Macht gibt, daß ihnen irgendwie das Leben und die freie Wahl geschenkt hat. Und wenn du die Spiritualität anderer Kulturen miteinbeziehst, wirst du noch mehr Parallelen finden. Spiritualität wohnt den Menschen inne und ist daher kaum zu leugnen. Ob es nun den grauhaarigen Mann auf der Wolke gibt oder die fliegende Toastscheibe der Verheißung spielt dabei keine Rolle. Jeder kann doch glauben, was er will, wenn er daraus Stärke gewinnt und "gut" handelt. Problematisch wirds dann eben nur, wenn man sich gegenseitig die Schädel einhaut, weil man von seinem Glauben überzeugt ist.


    Ach, um nochmal zum Anfang zurückzukommen. Natürlich hast du weiterhin das recht, Gott vorzuwerfen, die Bibel nicht korrigiert zu haben, wenn es denn so offenkundig nicht gewesen sein kann.


    Ach, und nochmal so als Zusatz zur Schöpfung. Die meisten Leute wissen gar nicht, daß es zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel gibt, eine mit Adam und Eva und eine ganz schlichte, in der einfach die Menschheit geschaffen wird.


    So, ich denke mal, das wäre für's erste alles, was ich loswerden wollte. Naja, sogar wesentlich mehr als das, also mach ich hier mal Schluss.


    Der beste Beitrag in diesem Thema, soweit ich mich erinnere.


    Deswegen solltet ihr anfangen zu glauben, so lange ihr noch die Chance dazu habt.


    Das Gottesbild welches du schilderst, macht mir ehrlich gesagt Angst. Da fühle ich mich sehr beengt und das ist ein Gottesbild, was wohl eher im Mittelalter vorherrschte. Dabei hat er doch so viel bessere Aspekte aus denen man ihn annehmen könnte.


    ke, das war erstmal genug von mir, berichtigt mich, wenn ich etwas falsches gesagt habe.


    Ich mein >>„Vor Gott sind alle Menschen gleich“, steht in der Bibel geschrieben, Und? Die Christen haben z.B. massenweise "Hexen" getötet, nur weil sie dachten, dass ist des Teufels Werkes.


    Bei dem Beispiel kein Widerspruch. Vor Menschen (in diesem Fall die Christen) waren die sogenannten Hexen nicht gleich anderen Menschen. Wie sie dann nach ihrem Tod vor Gott getreten sind, wissen wir nicht. Sonst hab ich ja schon oben zum Thema "Gott nicht gleich Bibel" geschrieben.


    Es ist nie bewiesen worden,[...]


    Ebenso wenig ist das Gegenteil bewiesen.


    die meisten Menschen brauchen immer etwas an das sie einfach glauben können.


    Und das ist schlecht, weil?

    Ja schon, aber du hälst doch dein Kind nicht so stark bei der Hand, dass du ihm wehtust, denn das müsstest du, wenn du wirklich sichergehen willst, dass es nicht abhauen kann.


    Also ich kann ein Kind an der Hand halten, ohne daß ich fest zudrücken muß oder es Schmerzen hat. Und kindliche Spontanität in allen Ehren, aber ich sollte doch wohl körperlich so überlegen sein, daß ich in dem Moment schnell nachgreifen kann bzw. das Kind vom aktuellen Standort bis zur Straße einfangen kann. Wenn man es so arrangiert, daß man immer zwischen Kind und Straße läuft, dann minimiert man das Risiko enorm. Daß immer wieder etwa schief gehen kann, kann man natürlich nicht verhindern, aber man kann leicht Vorsorge treffen, ohne übervorsichtig zu werden. Und wenn mein Kind Tendenzen hat, sich häufiger von mir loszureißen, dann entwickle ich entsprechende Strategien.


    Das mit dem Freibad, da hast du recht, da passt man auf sein 1 1/2 jähriges Kind einfach auf, da kann man sich nicht in die SOnne die legen um sich bräunen.


    Das kam nicht von mir, daher lehne ich diese federn ab. ;)


    Es geht mir lediglich um diese ständigen dusseligen Diskussionen, dass man als Eltern keine Fehler machen darf, dass man sich immer beherschen muss usw. und man stellenweise übertreibt, wie es in diesem einschlägigen Format getan wurde. Es geht darum, dass Erziehung nicht nach Handbuch geht und dass man nicht in jeder Situation ruhig und abgeklärt reagieren kann, weil es nunmal Situationen gibt, die eben äußerst emotional sind.


    Das ist auch absoluter Quatsch. Natürlich machen Eltern Fehler, sie sind auch nur Menschen. Zudem müssen sie ja auch erst lernen, was es heißt, ein Kind aufzuziehen. Ich störe mich an der Formulierung, daß es legitime Situationen oder Anlässe gibt, bei denen ein Kind geschlagen werden darf. Egal wie nachvollziehbar das ist, es ist einfach nicht richtig. Die meisten Eltern bereuen das vermutlich unmittelbar danach. Gefährlich wird es halt nur, wenn man es als sein Recht betrachtet.


    Wenn man das Kind in ein Zimmer einsperrt und es dadurch jeglichen Kontakt mit der Außenwelt und den Menschen verliert bestimmt, ansonsten denke ich aber das Hausarrest nicht so derbe angewendet wird damit es eine Straftat ist.


    Seh ich genauso. Zumal Eltern ja auch ein Aufenthaltsbestimmungsrecht haben. Natürlich ist in diesem bereich die Rechtslage sehr schwammig, vermutlich weil so viele verschiedene Interessen aufeinandertreffen. Die gleiche Problematik gibt es ja auch im Verhältnis Staat und Bürger. Da muß man dann einach mal den gesunden Menschenverstand einschalten und gucken, was dem Wohl des Kindes zuträglich ist. Einig sind wir uns wohl, daß man Kindern ihre Grenzen aufzeigen muß (bzw. sie selber ihre finden möchten), da ist der vorrübergehende Hausarrest doch die Versinnbildlichung der Grenzen. Allemal besser als ein Klaps. Und wie immer alles angemessen und möglichst nah am "Missverhalten", damit das ganze nicht absurd wird bzw. das Kind lernt, warum es welche Konsequenzen für sein handeln gibt.

    Behemoth ist kein Dinosaurier


    Ich finde, die Beschreibung könnte durchaus gut dazu passen. Soll aber nicht heißen, daß ich glaube, daß damit Dinosaurier gemeint waren. Wollte eigentlich nur anmerken, daß die Interpretation durchaus drin ist. Und bitte verrate mir mal, wie du als Mensch vor 4000 Jahren den Unterschied zwischen einem Dinosaurier und einem "typischen" Monster machen wolltest.




    Erzähl hier keinen Mist.


    Siehe oben, das zeugt nicht sonderlich von Respekt, zumal ich das zurückgeben könnte in Bezug auf geäußertes Halbwissen.


    So etwas wichtiges in der Erdgeschichte (Die Erde scheint ja vor ein paar Tausend oder Zehntausend Jahre erschaffen worden sein...) sollte erwähnt werden,


    Wenn es mir darum geht, Gott in seiner Herrlichkeit und Macht zu preisen und mein Erleben von ihm zu schildern, kann ich wohl drauf verzichten, Wesen, die Milliarden Jahre vor mir gelebt haben, für meine heutige Zeit allerdings keine Rolle mehr spielen, zu erwähnen. Was wichtig ist, bleibt irgendwie doch subjektiv. Wobei ich persönlich übereinstimme, daß dies ein erwähnenswertes Kapitel der Erdgeschichte ist, aber wenig relevant für ein Glaubensbekenntnis zu Gott.


    Warum muss ich den über solch ein Mist bescheid wissen?


    Wenn du über etwas redest, solltest du darüber bescheid wissen, auch, wenn du wenig davon hälst. Ansonsten drischst du nur hohle Phrasen raus, die die Unterstellung zulassen, du würdest nur anderen nachplaudern bzw. dir keine eigenen Gedanken machen.


    Und das Gott angeblich keine grossen Naturkatastrophen mehr auslösen will sieht man ja an z.B Asteroideneinschlag im Golf von Mexico, Flutwelle in Indien, Vulkanausbrüche, Erdbeben usw...


    Willst du jetzt etwa die Existenz Gottes bestätigen, indem du ihm die Verantwortlichkeit für diese Naturphänomene zuschreibst? Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt oder nicht, halte ich es für durchaus wahrscheinlich, daß Flutwellen auch ohne sein Zutun geschehen können.


    Es ist auch komisch dass es so viele verschiedene Glaubensrichtungen gibt.


    Finde ich nicht. Verschiedene Kulturen, die unabhängig voneinander entstanden, können verschiedene Glaubensrichtungen entwickeln. Man wird ja nicht damit geboren.


    Aber alle ausser dem christlichen Glauben und Geschichte respektiere ich.


    Seltsame Selektion. Gibts dafür einen Anlaß?




    teilweise gelöscht, weil die entsprechende Stelle im Zitat gelöscht wurde ~Gucky

    Das wären dann typische Situationen, dass sich das Kind einfach losreißt und über die Straße rennt und man es aber noch gerade so vor einem herannahenden LKW zurück auf den Gehweg ziehen kann. Hier kann man die klassische Methode des Lernen nicht anwenden, weil es eben viel zu lange dauert, bis es verinnerlicht wurde, dass man nicht einfach über die Straße rennt, zumal Kindern das Gespür für die Gefahr einfach fehlt. Dort ist es sogar legitim dem Kind eine zu knallen, eben weil ein Kind seine Umwelt auch durch Schmerzen erfährt.


    Sehe ich anders. Sirius und Gucky sagten es schon, aber der Schmerz durch die Ohrfeige oder den Klaps steht doch in keiner Verbindung zu der Gefahr. Kann auch sein, daß das Kind nicht von der Hand darf oder nicht in Richtung Straße laufen soll oder sonst ein Umstand, der in der ganzen Situation noch vorherrscht. Wenn das Kind sich nicht so sicher im Straßenverkehr bewegen kann, dann muß man möglichst Maßnahmen treffen, damit es sich nicht so in Gefahr bringt. Bei deinem nächsten Zitat knüpfe ich hier wieder an.


    Solche, die hier mal einen Klaps oder ein-zweimal im Leben eine Ohrfeige einkassiert haben, denen macht das für gewöhnlich nichts aus und leben deswegen ihr zukünftliches Leben auch nicht anders, als sie es sonst gelebt hätten.


    Weißt du woher?


    (Ich denke ja eher, daß diese Kinder glücklicherweise genug Ressourcen hatten, um damit zurechtzukommen. Nicht jeder Klaps mag schlimme Folgen haben, aber richtig wird er dadurch sicher nicht.)


    da Tiereltern es in der Regel sehr gut hinbekommen ihren Nachwuchs auf die Aufgaben des Lebens vorzubereiten und damit ihre Aufgabe erfüllen


    Nur, daß sich trotz vieler Gemeinsamkeiten zwischen den Spezies ein Tierleben irgendwie doch von einem Menschenleben unterscheidet.


    Auch Kinder sind durchaus in der Lage ihre Umwelt zu erfahren und Schlüsse zu ziehen. Wenn ein Kind von der Mutter immer alles kriegt was es will und vom Vater eher weniger, zu wem geht das Kind dann wohl?


    Wie angekündigt die Anknüpfung: Wenn es die feste Regel gibt "Außerhalb des Hauses bleibst du an meiner Hand", dann sollte es seltener zu so einer Situation mit dem Losreißen kommen. Und spinnen wir die Wahrnehmungsfähigkeiten des Kindes weiter, wird es merken, wie besorgt/verärgert/schockiert die Eltern sind, nachdem es beinahe vor das Auto gerannt wäre. Meinst du nicht, es wird Verhalten, welches solche Gefühle bei den Eltern auslöst, eher vermeiden? Dazu muß es ja nicht einmal diese spezielle Situation trainieren, wenn es das Sorgenverhalten der Eltern bereits kennt.
    Und wie ich schon früher sagte: Wenn das Kind lernt, in dieser und jener Situation ist Gewalt angebracht, dann wird es sie auch benutzen.


    Und wenn hier Kinder als bösartig und hinterlistig beschrieben werden, dann möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß diese Kinder nicht ihren dritten Geburtstag feiern und plötzlich macht es "klick". Die Weichen dafür werden schon deutlich früher gestellt. Klar sind Kinder von Geburt an Egoisten, sie kennen ja nur sich und ihre Bedürfnisse. Zu lernen, daß es auch andere Menschen und Tiere gibt, die andere Bedürfnisse haben ist eine große Aufgabe. Eine ebenso große Aufgabe ist es für die Eltern, Dinge zu vermitteln.

    Ich mein, wenn Gott wirklich solch riesig Flutwellen auf die Erde hätte sausen lassen, nur weil ein paar nicht mehr an ihn geglaubt haben,[...]


    Es war wohl weniger der Unglauben als vielmehr das ausschweifende Leben in Sünde. Sodom und Gomorrha sind ja nicht umsonst bis heute ein geflügeltes Wort. Und weiterhin steht in der Geschichte, daß Gott nie wieder so eine Strafe über die Menschheit bringen wollte.


    Ich mein, damals lebten wenigstens die Menschen größtenteils noch in Frieden,[...]


    Ha, wers glaubt. Gut, Rom war zu Noahs Zeiten noch nicht da, aber da gab es genug andere Völker, die andere unterdrückt, überfallen und ermordet haben. Krieg ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Was meinst du, warum die zahn Gebote entstanden sind? Eben um Konflikte in den Griff zu kriegen und das Miteinander zu regeln. Und wie wir ja alle wissen, hat Moses vor Noah gelebt. ;)


    Warum wurden Dinosaurier und die anderen Urzeitwesen nie in der Bibel erwähnt?


    Erkläre mir mal, was z.B. eine Behemoth ist. ;)


    Die Christen wussten gar nicht was Dinosaurier waren und sie wurden erst viel später so um das Jahr 1650 entdeckt.


    Vermutlich wußten die damaligen Christen nichts von Dinosauriern. Wobei man wohl noch erwähnen sollte, daß der christliche Teil der Bibel eher gering ausfällt zum alten Testament, welches von Juden verfaßt wurde. Und wenn man dann noch einmal weiter blickt, stellt man fest, daß die Bibel von den Menschen und der Interaktion mit Gott erzählt. Wenn wir uns überlegen, wann die Dinosaurier gelebt haben bzw. daß es keine Interaktion zwischen ihnen und menschen gab, dann sollten wir zu dem Schluß kommen, daß kein Anlaß besteht, Dinosaurier in der Bibel zu erwähnen, einfach weil sie nicht vorkamen.


    Die Bibel wurde ja viel früher geschrieben.


    Gratuliere, du hast also bewiesen, daß die Bibel kein Geschichtsbuch ist. (surprise, surprise)


    Verzeih den Sarkasmus, aber ich stimme da voll mit Bluedragon überein. Wenn man schon die Bibel oder den Glauben in Frage stellt, dann sollte man auch ein bißchen Ahnung davon haben und nicht mit Klischees und Halbwissen um sich rumballern.


    Aber falls nun der Eindruck entstand (und mein Post liegt ja nun schon eine Weile zurück): ich bin nicht gläubig im christlichen Sinne. Ich sehe die Bibel als Glaubensbekenntnis ihrer Schreiber, nicht als mehr.