Beiträge von Yukina ~

    "Wenn das allmächtige Arceus dir einen Wunsch gewähren würde..."
    würde ich mir wünschen, dass meine Mikado nicht mehr leer wären.

    Tja, uns allen passiert das: man geht in den Urlaub, lässt eine Schachtel halb voller, köstlicher Mikados zurück - im Irrglauben, niemand würde sie essen, solange man weg ist.
    Und dann folgt der Schreck, wenn man absolut tiefenentspannt und gebräunt den PC hochfährt, sich den dicken Strichpulli enger zieht, da es keine 30°C mehr hat und man mit seiner linken Hand zu der Wasserflasche greift, während die Rechte nach der Packung Mikado fummelt und feststellen muss, dass nur noch 3 Stück übrig geblieben sind...
    Dummerweise sind die schnell gegessen, 3 Tage später sitzt man dann da, vor einer Arceusspendenaktion und wünscht sich, man hätte noch einen übrig...
    Tja, meine leckeren Mikado... :x

    Hallo!
    Es freut mich, dass du dich in meiner Versteigerung verirrt hast.


    Ich bitte darum, hier nur Pokémon anzubieten, die meinem Gesuch entsprechen und nicht geklont und nicht gecheatet sind.








    Meistbietender auf Darkrai=
    Meistbietender auf Victini=
    Deadline=



    Nebenbei bin ich schon ziemlich lange nicht mehr im Tauschbaserbereich gewesen, also zeigt Nachsicht, wenn ich mir schwer tue mit dem Tausch und die ein oder andere Erklärung brauche. ♥

    Welchen Charakter oder welche Charaktere könntet ihr euch als wahre Freunde vorstellen?
    Hm, ich stelle es mir als schwierig vor, exakt sagen zu können, wen ich mir vorstellen könnte.
    Schließlich kenne ich den Charakter ja gar nicht, es wäre auch möglich, dass mir eine sympatische Figur in der Realität wirklich auf die Nerven gehen würde, oder sie mich gar hasst - zu einer Freundschaft gehören immer zwei.
    Aber sagen wir einmal, ich könnte mir einen Charakter aussuchen, der auf jeden Fall mein Freund werden würde und mich mögen würde, ebenso ich sie, dann wäre es wohl Asahi Yuki aus Iris Zero. Folgende Punkte sind also nur rein hypothetisch zu verstehen.
    [b]
    [/b]Was würdet ihr gerne mit ihnen unternehmen?
    Ich würde einfach mit ihr Eis essen gehen, oder irgendetwas simples, nichts großartiges.
    Hauptsache unter Leute.
    Was auch mega lustig wäre, wenn sie in meiner Klasse wäre: im Unterricht würden wir immer brav aufpassen und in der Pause rumhängen. Das wäre bestimmt lustig.

    Warum mögt ihr sie so gern?
    Hm, einmal finde ich ihre Iris ziemlich cool (für Leute, die Iris Zero nicht kennen: Iris sind Fähigkeiten, sowas wie magische Kräfte, die bei jeder Person variieren).
    Jemandem sofort anzusehen, wann man lügt, ist sehr hilfreich, finde ich doch. Das würde natürlich auch eine ehrliche Freundschaft erzwingen, keine Lügen und keine falschen Motiv und das ist mir sehr wichtig.
    Außerdem hat sie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und sie ist sehr aufbrausend... ich mag diesen Schlag Mensch, sie sagen, was sie denken und nehmen kein Blatt vor den Mund. Aufrichtigkeit schätze ich sehr.

    Liest Du lieber online oder kaufst Du die Bände (Tankōbon)?
    Ich kaufe sie mir, da ich es vorziehe, ein Buch in der Hand zu halten. Die einzige Ausnahme, die ich bisher jemals gemacht habe, war xx-me Band 19, da dieser noch nicht in Deutschland verfügbar ist und ich ihn zu Ende lesen musste.
    Außerdem sehen die Manga schön aus in einem Regal, sorgfältig sortiert und aufgeräumt, sodass man sie jedem voller stolz präsentieren kann und auch selbst eine Freude daran hat.


    Bist Du demnach eher, was noch laufende Reihen angeht, auf aktuellem Stand?
    Ja, ich bin immer auf dem aktuellem Stand meiner 1001 Mangareihen, was wirklich nicht so einfach ist, da ich Schülerin bin und noch nicht wirklich Geld verdiene (abgesehen vom Taschengeld), weshalb jeder Monat ein Hürdenlauf für mich ist...
    Ansonsten habe ich noch ein paar angefangene Manga in meinem Regal schmoren, die ich vorhabe, so schnell wie möglich zu vervollständigen.


    Wo kaufst Du Deine Manga?
    Osiander.
    Ich bin eindeutig Stammkunde in meiner örtlichen Filiale, die Verkäufer kennen bereits meinen Namen, sie sind wirklich sehr freundlich und kommen auch sofort auf mich zu und überreichen mir meine vorbestellten Bücher. Da ich wirklich schon viel Geld da ausgegeben habe und man mich mittlerweile kennt (zusammen mit meiner absoluten Pingeligkeit, was den Zustand der Manga betrifft) kann ich auch immer davon ausgehen, dass die Bücher mir keine Probleme bereiten, wie es in einer anderen Osianderfiliale leider schon einige Male der Fall war, wo man mir eine (zugegeben, schon sehr alte) Mangareihe verkauft hat, die bereits kaputt und verknickt waren, für den Neupreis... Leider haben sie in der Buchhandlung eine... nennen wir es mal, begrenzte Auswahl, wo die andere Filiale besser ist (dort kaufe ich mir auch ab und an spontan meine Monatsration), aber das ist kein Problem, da ich sie einfach anschreiben kann, per E-Mail und am nächsten Morgen kann ich sie abholen.
    Das einzige, schwerwiegende Problem, dass sich mir stellt, ist der Transport von 20 Manga nach Hause, ohne Auto...
    In Ausnahmefällen kaufe ich aber auch tatsächlich über amazon.de oder über ebay.de (bzw. lasse sie mir kaufen), dabei handelt es sich dann aber um Manga, die bereits ausverkauft sind, zB. Aion Band 9.


    In welcher Sprache liest Du Manga?
    Eigentlich immer in Deutsch, ich habe da nicht wirklich viele Auswahlmöglichkeiten. Klar, Englisch, aber Erfahrungsgemäß erscheinen sie nach einer Weile ohnehin in Deutsch, außerdem sind englische Manga wirklich teuer.
    Ansonsten lese ich auch Japanisch, zusammen mit einem Wörterbuch und viel Geduld... aber eher seltener. ^-^


    Nach was richtet sich Deine Mangawahl? Wie kommst Du in der Regel auf einen Manga?
    Oh, ich habe ein sehr langes Auswahlverfahren.
    Erst einmal betreibe ich Recherche, wann welcher neue Manga erscheint, dann achte ich auf die Cover (der erste Eindruck eben), auf den Titel und tatsächlich auch auf den Mangaka.
    Das sind dann in etwa so 5-10 Bänder/pro Monat (da ich aber gleich für das ganze Jahr schaue, sind es an die 50 oder mehr).
    Dann ist der Genre, sowie die FSK dran - ab 18 fliegt raus, ab 16 bekommt einen gedanklichen Vermerk und Yaoi/Hentai/Splatter fliegen raus.
    Manga, wie beispielsweise Ano Hana, die jeder einmal lesen sollte und einen guten Ruf genießen, sind generell schon einmal auf meiner To-buy-Liste, das ist aber eher seltener der Fall...
    Wenn das alles geschafft ist, sind etwa 4 Bände/pro Monat eliminiert, worauf ich dann endlich zum Inhalt komme.
    Also: schlichtweg, was mich interessiert, bleibt drinnen, der Rest wird ausgeschlossen. Da ich eine große Palette von Genre mag, kann ich nicht wirklich sagen, worauf ich achte, die Story muss mich einfach ansprechen, eine Leseprobe dabei ist natürlich sehr hilfreich, dabei sehe ich auch, ob ich mich mit dem Zeichenstil anfreunden kann, oder ob er mir mit der Zeit auf die Nerven geht, oder gar den Lesefluss beeinträchtigt (wie beispielsweise "A Silent Voice", ich bin noch nicht so überzeugt von diesem Manga, mal schauen, was der zweite Band bringt).
    Dann habe ich etwa 3-5 neue Bänder in einem Monat, dazu kommen dann noch im Durchschnitt 5-8 laufende Reihen.
    Wenn ein Monat tatsächlich mal zu voll ist, wie dieser September und kommender Oktober, dann überlege ich mir, auf was ich verzichten kann und streiche es weg. Die Namen schreibe ich mir in mein magisches Mangabüchlein/Einkaufzettel/Mangaverwaltung/du-hast-doch-einen-Schuss-Buch und weiß genau, was bestellt werden muss.
    Übrigens schaue ich bei jedem Manga noch auf der japansichen amazon Website, wie viele Bänder es bereits gibt, bzw. wie viele Bänder noch angekündigt sind - von längeren Reihen muss ich also wirklich überzeugt sein, ich bereue schon, dass ich Merry Nightmare angefangen habe... bin ich froh, wenn das letzte Band endlich erscheint.


    Wo und, falls vorhanden, mit welchen Marotten liest Du Deine Manga?
    Ich lese meine Manga grundsätzlich auf meinem Bett, oder auf dem Sofa, wo ich Ruhe habe.
    Da kann ich mich einkuscheln und mich auch wirklich auf die Story konzentrieren, das ist für mich sehr wichtig. Wenn ich aber unbedingt wissen muss, wie es weitergeht und ich das Finale Band schon seit Monaten erwarte, dann Ringe ich mich auch dazu durch, es in der Bahn/Auto/Schule zu lesen, obwohl es mir ein bisschen unangenehm ist, da ich irgendwie immer angestarrt werde und es dort so laut ist.
    Das Problem in der Öffentlichkeit ist aber vor allem, dass ich bei einer spannenden Stelle wirklich, wirklich laut mitfiebere und auch gerne mal losschreie.


    Welche Art von Zeichenstil sagt Dir am ehesten zu? Achtest Du sehr auf den Zeichenstil eines Manga?
    Ähm, ich würde sagen, alles, was man auf Anhieb knuddeln möchte.
    Das zu beschreiben, ist relativ schwer, aber ich würde mal behaupten, alles was in Richtung "Snow White & Alice" und Ema-Toyama-Werke geht, ist mein bevorzugter Stil.
    Wie oben schon genannt, achte ich sehr auf die Zeichnung, nicht nur von den Charakteren selbst, sondern auch von den Details, den Feinheiten, dem Hintergrund, etc. Einen Manga, wie One Piece, könnte ich beispielsweise niemals lesen, das widersteht mir einfach...

    Stört es Dich, dass manche Manga (die, die ab 16 und höher empfohlen sind, um genau zu sein) im Geschäft eingeschweißt sind?
    Ich finde es gut, dass sie eingeschweißt sind.
    Das Problem an der Sache ist, dass ich nicht reinschauen kann, was ich gerne tue, vor dem Kauf und somit auch nicht feststellen kann, ob es sich um einen Splatter handelt (ich verfluche dich, Akame ga Kill...). Das hat mir schon einige Probleme mit meinem lieben Vater eingebracht, tja, bald muss ich mir darum aber auch keine Sorgen mehr machen.
    Bei mir ist es außerdem so, dass ich sofort erkenne, wenn ich in einen Manga schaue, ob ich dabei Angst bekomme/er zu brutal etc.
    Das äußert sich bei mir in starken Kopfschmerzen. Aber ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass wenn man die Verkäufer ganz nett bittet, sie einen auch die Folie abmachen lassen, damit man ihn sich anschauen kann.
    Ansonsten finde ich es wirklich sinnvoll, damit kleine Kinder nicht den Schock ihres Lebens bekommen - ich meine: das March Story Cover sieht doch auch echt niedlich aus, oder? Tja, nur wer reinschaut und die falsche Seite erwischt, wird sich nie wieder einem Haken nähern.


    Schaust Du auch, falls vorhanden, den Anime zu einem Manga, der Dir gefiel?
    Ja, aber nur wenn mir der Manga gefallen hat, oder mir langweilig ist.
    Ansonsten achte ich bei Anime eher darauf, etwas Neues zu schauen, dessen Handlung ich nicht schon kenne, wobei es natürlich noch einmal ein ganz anderes Erlebnis darstellt, die Story zu schauen, oder zu lesen.
    Vor allem, wenn die Handlung des Anime ein wenig abgeändert wurde, dann ist der Anime doch ganz nett, wie ich finde, das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.


    Stört es Dich dabei, wenn der Anime Szenen abändert/auslässt/hinzufügt?
    Das kommt ganz auf die Szene an.
    Wenn es nur eine kleine Änderung ist, dann finde ich es sogar amüsant, weil man ja weiß, wie es hätte auch sein können, kritisch wird es für mich dann nur, wenn einfach der halbe Manga gekürzt wird, Charaktere einfach weg sind und somit die Geschichte eigentlich nicht vollständig ist (Inu x Boku umfasst nur die Länge, der ersten 4 Bänder, wenn ich mich recht erinnere).
    Das finde ich schade.
    Was ich persönlich aber als sehr langweilig empfinde, ist, wenn der Anime und der Manga absolut identisch sind, es sollte kleine Unterschiede geben, nur geringe, vielleicht eine Eis-Ess-Szene mehr, damit man die Charaktere noch besser kennen lernen kann, denn ansonsten wird langweilig - Sankarea ist so ein spezieller Fall, es war sterbenslangweilig, spätestens nach der ersten, halben Staffel.

    Hm, ich muss sagen, es ist wirklich eine gute Frage, über die es sich lohnt, einmal nachzudenken.


    Aber eines dürfen wir bei dieser Diskussion nicht vergessen: sind Anime, Manga, Bücher, Filme, Theater und Gedichte nicht in einer gewissen Weise dazu da, uns zu unterhalten?
    Liegt das nicht in der Natur der Kunst?
    Also kann es doch nicht so falsch sein, sich einfach in einem Anime/Manga fallen zu lassen, sich einfach nur mit Popcorn (oder Chips, was ihr eben lieber mögt) zurückzulehnen und zu genießen, was einem geboten wird? Natürlich gibt es auch sehr viele Werke, die Botschaften vermitteln wollen, tiefgründiger sind, aber das hat jede Geschichte, es ist ein fester Bestandteil von ihr.
    Jeder Autor, Zeichner, Mangaka und jedes Studio hat seine eigene Meinung, die in jedem Fall in das Endprodukt mit einfließt, ob diskret oder offensichtlich.
    Wer sich gerne mit dem tiefen Sinn befasst, macht das sicherlich auch, man denkt stundenlang darüber nach, macht sich Gedanken und das ist auch gut so. Es ist eine Form des Lernens. Wir können Dinge aus einer anderen Perspektive sehen, uns weiterbilden.
    Aber für viele ist es eben nur Unterhaltung und das ist auch wichtig.
    Viele übersehen dabei, wie viel Arbeit hinter einem Werk steckt.
    Ein Lied wird komponiert, Bücher werden geschrieben, Manga werden gezeichnet, die Macher stecken ihr Herzblut rein. Das sollten wir würdigen, egal wie fürchterlich ein Buch war, wie schlecht das Ende eines Anime für uns erschien.
    Es gibt kein perfekt bei Kunst und genau das ist es, was wir in den Händen halten, sehen oder hören.
    Auch wenn es uns nicht gefällt, wir müssen nicht gleich Hymnen für den Produzenten schreiben, aber ein kurzer Gedanke, wie viel Arbeit dahinter steckt, wie viele Leute hinter diesem Werk stehen, ist doch angebracht.
    Ich möchte auch einmal gerne Autor werden, die Menschen von meinen Geschichten begeistern, sie zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen und ich weiß, nicht Allen wird es gefallen.
    Das ist absolut in Ordnung.
    Aber es wäre schön, wenn meine Mühen gewürdigt werden und das geht doch jedem von uns so.
    Also, Hand aufs Herz: Wollt ihr nicht auch für das, was ihr erreicht habt, geschätzt werden?
    Es reicht, wenn ihr auch nur einen damit glücklich macht, aber es zeigt einem, das man es geschafft hat.
    Ich selbst weiß auch nur bei einem Bruchteil meiner Bücher und Filme (aller Art), wer dafür verantwortlich ist, etc. und das ist nur normal, aber würdigen sollte man das Werk dennoch.
    Also, wenn ihr das nächste Mal einen Film schaut, dann denkt daran, wie viele Leute daran gearbeitet haben, egal ob Manga, oder Disneyfilm.


    Nun zum Punkt, Manga seien nur für Kinder, bzw. das sie einen schlechten Ruf genießen.
    Erst einmal hätte ich gerne beantwortet, was das mit der Fragestellung zu tun hat.
    Zweitens muss ich sagen, dass das ein "internationales Problem" ist (nein, es ist kein Weltuntergang...) und nicht nur die deutsche Gesellschaft betrifft - selbst in Japan sind Anime & Manga doch oftmals sehr... nennen wir es: verachtet.
    Der einzige, logische Zusammenhang, der sich mir erschließt, zum Thema, dass Anime nicht genug gewürdigt werden, ist, dass viele Leute es einfach nicht kennen und Vorurteilen glauben (wodurch sie es auch nicht wertschätzen können).
    Es ist nun mal Realität, dass viele einfach nicht wissen, was sie mit dem Begriff Anime anfangen sollen. Das finde ich eigentlich nicht schlimm, Anime und Manga sind sehenswert, sie sind - für mich - etwas besonderes, aber wenn es jemandem nicht gefällt, oder nicht kennt, ist das in Ordnung.
    Problematisch wird es nur dann, wenn sich gewisse Vorurteile ausbreiten, die die Fans belasten, durch Mobbing, Abweisung und Verachtung. Deshalb erkläre ich gerne Menschen, was hinter den süßen, kindlichen Figuren steckt, nämlich das es keine Kinderserien und auch keine Hentai (ja, gibt es auch, aber das ist ja eher ein Bruchteil) sind, aber jeder muss sich seine eigene Meinung bilden können.
    Dieser Irrglaube/Unwissen spiegelt sich dann auch auf die Studios und Mangaka wider, schließlich sind sie der "Kern des Übels".
    Aber das wird sich auch ändern, denn Anime & Co. wird immer größer (ich habe vor kurzem eine süße Anime-Mumien-Figur auf einer Klopapierverpackung gesehen).
    Wir - unsere Generation - kann nichts dagegen tun, dass die ältere Generation nichts mit diesen Serien und Comics anfangen kann, dass Anime Studios für viele unbekannt bleiben, jedoch können wir, wenn wir Erwachsen sind, unseren Kindern "Das wandelnde Schloss", "Clannad" und "K-ON" zeigen, sie von Anfang an damit vertraut machen, damit die ganzen Vorurteile mit den Jahren verschwinden - nicht von einer Generation auf die Andere, aber es wird passieren. Da bin ich zuversichtlich.
    Dann wird auch ein besseres Licht auf die Produzenten fallen, vielleicht werden Anime und Manga sogar alltäglich, aber das ist noch Zukunftsmusik.
    Wenn so viele Menschen Anime und Manga kennen werden/würden, werden auch gleichzeitig die Künstler bekannter, ich meine: wer kennt nicht Stephan King (wenn du jetzt laut "ich" schreist, so befehle ich dir, dich zu schämen) ?
    Die Mangaka & Animestudios werden nicht mehr von Vorurteilen geplagt sein, ob die Wertschätzung automatisch dadurch steigt, wage ich aber zu bezweifeln. Es wird dann nur mehr Leute geben, die es kennen und wertschätzen könnten.

    Hm, eine tolle Fragestellung, das muss ich schon sagen.
    Kann sein, dass ich sie auch mal meinem Lehrer Vorschlage!
    Ich werde hier ein paar Szenarien durchspielen, um zu veranschaulichen, wer welche Möglichkeit gehabt hätte/hat, als Stütze für meine Bewertungen. Meine Notenskala ist wie in der Schule auch, 1 ist sehr gut, 6 ist miserabel.
    Falls ich irgendwo Namen vertauscht haben sollte, oder Ähnliches, entschuldige ich mich und ich hoffe, ihr könnt mit meiner Sichtweise etwas anfangen!



    Klaus
    Er wollte seiner Frau etwas Gutes tun, ihr zeigen, wie sehr er sie liebt, außerdem hat er nicht nur leere Versprechungen gemacht, sondern auch wirklich etwas unternommen.
    Dabei muss man erwähnen, dass er seine Frau zurücklässt, auf der Seite, wo es ihr schlechter geht, wo Armut herrscht.
    Nehmen wir mal an, sie wäre während er weg ist, zu sexuellen Diensten genötigt worden, so wäre er nicht ganz unschuldig, wie hätte er mit solch einer Schuld leben können?
    Ob Denise seine Abreise gefallen hat, zweifle ich ebenfalls an.
    Natürlich ist aber auch der Gedanke sehr lobenswert, er ist in dieser Hinsicht ein guter Ehemann, da er nur das Beste für Denise möchte und auch für sich, denn wer möchte schon in Armut leben?
    Sein Verhalten gegenüber Denise, die dieses unmoralische Angebot angenommen hat, finde ich sowohl verständlich, als auch dümmlich.
    Er hat seine Heimat aufgegeben und muss dann feststellen, dass seine Frau, wenn auch unfreiwillig, mit einem Anderem geschlafen hat.
    Vermutlich hat sich Klaus betrogen, in seiner Ehre verletzt und verraten gefühlt.
    Das rechtfertigt sein Verhalten, meiner Meinung nach. Dennoch übersieht er die Details und vor allem die Beweggründe: sie wollte zu ihm, da sie ihn liebt und wenn man Jemanden liebt, kann man Dinge auch verzeihen - das tut er ja augenscheinlich nicht.
    Außerdem, wie hätte er reagiert, wenn Denise nie gekommen wäre ?
    Er würde seine Liebste nie wieder sehen, Alles wäre umsonst gewesen und Denise wäre immer noch arm. Daher wäre Wut schon angebracht, aber ich denke, dies ist zu verzeihen, wenn man die Gründe berücksichtigt.
    Okay, gehen wir mal davon aus, er wird ihr vergeben/auch in Zukunft nicht vergeben:
    Theorie Nummer 1: Er kann ihr vergeben, sie leben glücklich weiter, Denise und er sind zusammen glücklich, Petra und Peter haben sich wieder vertragen (oder auch nicht, wenn nicht, dann muss Denise mit dieser Schuld leben), alles ist gut. Können wir ausschließen, ist nicht passiert.
    Theorie Nummer 2: Er vergibt ihr, eher um ihretwillen, da er es irgendwo nachvollziehen kann. Sie werden nie wieder glücklich werden, da er immer nur daran denken kann, wie es wohl war, als Bodo sie angefasst hat, was sie dabei empfunden hat. Denise wird dies spüren, sie wird sehr unglücklich sein, außerdem ist da noch die Sache mit Petra und Peter. Vermutlich wird sich Klaus an Bodo rächen wollen, die Sache eskaliert, es wird kein Happy End geben.
    Theorie Nummer 3: Er vergibt ihr nicht, wird sie abstoßend und widerlich finden, entwickelt langsam aber sich einen Hass auf sie, da sie so etwas getan hat, ihn verraten hat, seine Arbeit mit Füßen getreten hat. Entweder, er wird die Wut gegen sich selbst richten, erkennen, dass sein Leben sinnlos war, oder er wird die Wut gegen den Schuldigen - Bodo oder Denise - richten, aber er muss auch mit dieser Schuld leben.
    Theorie Nummer 4: Er lässt seine Frau und Freunde hinter sich, will ein neues Leben in seinem Haus beginnen, findet vielleicht eine neue, große Liebe, wird wieder glücklich werden, wie das Schicksal eben spielt.
    Es gibt noch so einige Theorien, die er sich hätte durchspielen können, als er sie raus geworfen hat, aber diese lasse ich nun einmal ruhen, denn es reicht, um eine Bewertung aufzustellen.
    Ich würde Klaus eine 2 geben, da er nur menschlich reagiert hat, er hat auch an sich gedacht, er wäre vermutlich nicht mehr mit ihr an seiner Seite glücklich geworden, aber er hat auch wichtige Dinge übersehen und man muss auch vergeben können, außerdem hat er Denise alleine gelassen und das tut man nicht, selbst, wenn sie es erlaubt, bzw. für Gut befindet und er somit auch Schuld an der Lage trägt, er hätte erahnen können, das Bodo nicht zu trauen ist.


    Denise
    Sie steckt in einem Dilemma fest:
    Entweder sie schläft mit Bodo - und sieht damit ihren Geliebten wieder -, oder sie tut es nicht und sieht Klaus nie wieder, was aber auch gleichzeitig heißt, dass sie seine Arbeit mit Füßen tritt, da er ja auch für sie seine Heimat verlassen hat - zugegeben, ganz uneigennützig war dies ebenfalls nicht, schließlich hat er auch etwas davon.
    Was passiert, wenn sie mit Bodo schläft, haben wir ja gesehen, aber die Alternative wäre auch nicht schön gewesen:
    Nehmen wir mal an, Denise hätte es nicht getan, sie hätte Klaus anrufen müssen, ihm sagen müssen, dass sie nicht kommt.
    Wie hätte er da wohl reagiert? Es gibt mehrere Theorien: Einmal wäre er sehr verständnisvoll, stimmt ihr zu, dieses Angebot nicht anzunehmen und akzeptiert, dass er sie nie wieder sehen wird und in Zukunft ohne seine Geliebte im neuem Haus & CO. wohnen muss.
    Für mich klingt das doch sehr unwahrscheinlich.
    Theorie Nummer 2: Er ist sauer auf Bodo, verspricht ihr, mit Bodo zu reden und ist nicht wütend auf sie, aber er ist verzweifelt. Das klingt doch eindeutig logisch, oder? Dann gehen wir mal davon aus, dass er zu Bodo geht, um einen Kompromiss zu schließen.
    Angenommen - nur mal rein theoretisch - Bodo entdeckt sein Herz und lässt sich überreden, sie umsonst (oder gegen eine bezahlbare Gegenleistung) zu holen, hätte ich dann doch etwas Angst um meine Geliebte, mit so einem Typ alleine auf einem Fluss.
    Das wahrscheinlichere Szenario ist, dass sich der Fährer nicht überreden lässt, daraufhin wird Klaus wütend und es gibt eine Auseinandersetzung, die auf jeden Fall negative Auswirkungen auf die Situation von Denise und Klaus haben wird (Klaus wird bestraft; Bodo nicht mehr fähig/gewillt, sie jemals zu holen;... ).
    Theorie Nummer 3: Klaus ist wütend auf sie, bzw. weiß, dass Bodo keinen Kompromiss eingehen wird und dadurch verzweifelt und will, dass sie das Angebot eingeht, da er sie wiedersehen möchte. Diese Theorie könnten wir zwar verwerfen, da wir seine Reaktion gesehen haben, aber wenn Mann mitzureden hat, an der Entscheidung beteiligt ist, könnte sich an dem Szenario etwas ändern.
    Es wäre abgesprochen und er würde sich nicht verraten fühlen. Wäre eine Möglichkeit, aber nicht ganz so wahrscheinlich, schließlich verkauft man sich nicht, egal wofür. Denise würde vermutlich sauer werden, wenn Klaus dies von ihr verlangt, bzw. dem zustimmt. Denise würde sich verraten und betrogen fühlen, da er anscheinend nicht auf ihre Empfindungen eingeht.
    Theorie Nummer 4: Eigentlich dasselbe, wie Nummer 3, nur das er es auf gar keinen Fall möchte, dass sie das Angebot annimmt.
    Am Wahrscheinlichsten. Er wird verzweifelt sein, ebenso Denise, da Beide keinen Ausweg kennen. Daraufhin können wieder folgende Dinge passieren:
    1. Ein Romeo und Julia Ende
    2. Denise tut es trotzdem, da sie ihn auf jeden Fall wieder sehen möchte, damit sind wir bei der alten Geschichte, nur dass Klaus vielleicht ein bisschen mehr Verständnis haben wird - oder erst recht sauer ist
    Also, wenn sich Denise diese Szenarien anschaut (sind zwar nicht alle, aber belassen wir es dabei), wird ihr klar, dass sie entweder mit ihm schlafen muss, oder Klaus nicht sagen kann.
    Wenn sie sich dafür entscheidet, Klaus Nichts zu sagen, um ihm diese Entscheidung, bzw. dieses Dilemma zu ersparen, dann gibt es wieder einige Theorien:
    Theorie Nummer 1: Klaus muss davon ausgehen, dass ihr Irgendetwas zugestoßen ist und ist somit besorgt, sie geht nicht an das Telefon, Niemand hat etwas von ihr gehört, da Denise auch Petra und Peter nicht eingeweiht hat. Der Einzige, der Etwas wissen könnte, ist Bodo: Entweder sagt er ihm, was er für ein Angebot unterbreitet hat, was er eher weniger tun wird, da er keinen Ärger möchte, oder - was wahrscheinlicher ist - er lügt und sagt, er hat keine Ahnung / hat sie nicht gesehen.
    Damit ist Klaus in einer hilflosen Situation und Denise ist todtraurig, da sie Nichts tun kann, aber weiß, wie es Klaus nun gehen muss. Im Endeffekt sind wieder Beide verzweifelt
    Theorie Nummer 2: Denise weiht Petra ein, erklärt ihr die Lage und möchte einen Unfall vortäuschen (mal ganz weit hergeholt), damit er weiß, dass sie niemals kommen wird, er wird traurig sein, aber er wird sich nicht sein Leben lang Sorgen machen.
    Sie jedoch wird vermutlich ein unglückliches Leben führen, sich immer Fragen, was er in diesem Moment tut und wie es ihm gerade geht. Klingt tragisch, aber ist eine Option, falls sie ein selbstloser Mensch ist, wovon man ausgehen könnte, wenn man bedenkt, dass sie sich hergegeben hat, für Bodo.
    So, das klingt alles doch etwas unschön, also wird sie zuerst Petra anrufen.
    Erneut bauen sich ein paar Theorien auf: [Ich lasse das mit dem Unfall etc. aus, hatte ich oben bereits...]
    Theorie Nummer 1: Denise ist verzweifelt und bittet sie um Hilfe, ob sie eine Idee hat. Nun könnte es passieren, dass Petra ihrer Freundin helfen möchte und statt ihr mit Bodo schläft. Denise hätte Schuldgefühle, Peter wäre vermutlich überhaupt nicht begeistert, aber auch Klaus würde das vermutlich nicht gut heißen, seiner Frau vielleicht sogar Vorwürfe machen, oder es wäre ihm egal, solange er nur seine Frau wieder hat, ohne dass sie sich opfern musste. [Dieses Szenario greife ich später noch einmal auf]
    Theorie Nummer 2: Petra sieht keine Optionen für sie, redet mit Klaus. Damit hätte Denise ihn indirekt angerufen.
    Theorie Nummer 3: Petra sieht keine Optionen für sie, behält es aber für sich, Denise ist deprimiert und Petra fühlt sich hilflos, da sie ihrer Freundin nicht helfen kann, bei ihrem Mann bekommt sie keine Unterstützung, da dieser sich aus Allem raus hält.
    Alles ist keine Option für sie, also geht sie zu Bodo, will mit ihm reden.
    Theorie Nummer 1: Er wird sie umsonst fahren, da er sieht, wie verzweifelt er ist, da er auch ein Herz hat. [Wahrscheinlichkeit beträgt an die 0%]
    Theorie Nummer 2: Er wird auf sein Angebot beharren, lässt sie gehen.
    Theorie Nummer 3: Er wird die Entscheidung für sie treffen und sich nehmen, was er will, das wäre für Denise natürlich traumatisierend, aber es würde für sie gut ausgehen, sie hätte sich nicht hergegeben, Klaus wäre sauer auf Bodo und nicht auf sie (sie kann nichts dafür), ihre Freunde wären noch bei ihr, sie hätte ein Leben. Gar nicht so unwahrscheinlich, aber das Problem an dieser Theorie ist, er könnte sie auch einfach vergewaltigen und zurücklassen, sie würde sich davon nie wieder erholen, Klaus könnte sie nie wieder ansehen, da er Schuldgefühle hat, da er nicht für sie da war, ebenso wird Petra empfinden, oder er wird ihr vorwerfen, dass es ihr gefallen hat (etc.). Gibt ein paar sehr wahrscheinliche Varianten, die das Leben aller zerstört.
    Theorie Nummer 4: Sie ist so verzweifelt, dass sie ihn zwingt. Hier bildet sich das Problem, dass sie vermutlich nicht stark genug sein wird, aber falls sie es tatsächlich ist, wird sie früher oder später dafür bestraft werden, außerdem, kann sie dann damit leben, mit dem, was sie Bodo angetan/angedroht hat? Wird Klaus damit leben können, da sie es ihm sagen wird? Zudem: Möchte sie wirklich auf die Gefahr hin, dass er sie überwältigt, alleine mit ihm in einem Boot sein? Vielleicht vergewaltigt er sie, ist sauer und schmeißt sie ins Wasser, wo sie stirbt? Das wird ihr auch nicht gefallen.
    Theorie Nummer 5: Sie will einen Kompromiss, er bekommt auf der anderen Seite eine gute Entschädigung an Geld & Co. Vermutlich wird Bodo das nicht annehmen.
    Angenommen, sie will weder mit Bodo schlafen, noch Bodo überreden, noch Petra um Hilfe bitte, noch ihrem Mann anrufen, noch ihrem Mann nicht anrufen, dann hat sie keine Optionen mehr, außer sie gerät wirklich in einen Unfall / Suizid, dabei wäre dies natürlich die tragischte Version von allen Szenarien.
    Okay, sie hat nun all diese Szenarien durchgespielt, sie kann nicht über den Fluss schwimmen, ist zu arm für ein Boot (wir gehen mal davon aus, dass Klaus ihr kein anderes Boot schicken kann, bzw. ihr helfen kann) und somit entschließt sie sich, das Angebot anzunehmen, da sie kein anderen Möglichkeiten hat, auf ihrer Seite hat sie keinerlei Zukunftsperspektiven.
    Sie nimmt es an, geht zu Bodo und hofft, dass er ihr vergibt. Das tut er nicht, er wirft sie raus, Petra streitet sich mit Peter, wegen ihr. Natürlich fühlt sie sich schlecht, aber sie hat wenigstens Perspektiven, muss jedoch mit der Schande leben und hat Alles verloren, was sie liebt. Auch kein tolles Ende.
    Um das Ganze zusammen zu fassen: Es gibt kein Happy End. Egal was sie tut, es wird immer schief gehen, sie hat sich dafür entschieden, sich herzugeben, um ihren Liebsten zu sehen, die einzige Chance für sie, dass Alles gut wird, vielleicht hätte er ihr ja vergeben? Das hat er nur nicht. Ich kann ihre Entscheidung verstehen, jedoch hätte ich das Szenario des vorgetäuschten Todes gewählt.
    Ich gebe ihrem Verhalten eine 2, da ich es nachvollziehen kann, aber nicht selbst tun würde. Wenn man verzweifelt ist, tut man so Einiges.


    Bodo
    Oben wurde bereits genannt, dass er unsympathisch ist.
    Daher hätte man so etwas eventuell erahnen können, aber ich denke, niemand hätte ihm so Etwas zugetraut? Vielleicht ist er auch einfach nur einsam, wurde in der Vergangenheit verletzt und wünscht sich ein bisschen Zuneigung, die er sich nun eben durch Erpressung holen muss ?
    Verständlich, aus seiner Sicht, aber absolut inakzeptabel.
    Selbst wenn ihm schlimme Dinge geschehen sein sollten, wer gibt ihm die Berechtigung, nun ebenfalls Leben zu zerstören?
    Er muss sich den Szenarien/Konsequenzen bewusst gewesen sein, aber er hat nur an sich selber gedacht.
    Außerdem muss er damit rechnen, dass Klaus das nicht auf sich sitzen lässt und vermutlich ist das auch nicht ganz legal.
    Also können wir davon ausgehen, dass er ein Mann ist, der oft enttäuscht wurde und deshalb sehr zornig, verbittert und einsam ist, jedoch auch sehr egoistisch, da er den Glauben an seine Mitmenschen verloren hat.
    Deshalb ist er so geworden, nimmt sich, was er will, hat sämtliches Mitgefühl verloren, weshalb er auch keine Schuldgefühle haben wird, wenn er sieht, dass er Leben zerstört hat.
    Daher können wir diese Reue-Szenarien ausschließen, bzw. die Wahrscheinlichkeit, dass er bekehrt wird, ist so gering, dass es sich nicht lohnt, sie zu nennen.
    Also, er geht aus dieser Sache vorerst als Gewinner raus, vielleicht bekommt er eine Retourkutsche von Klaus, aber vermutlich kümmert ihn das wenig, keine Schuldgefühle, zudem wird er davon ausgegangen sein, sie vielleicht auch genötigt haben, niemals Jemandem etwas zu erzählen, also sie erneut zu erpressen.
    Daher rechnet er auch nicht mit einem Racheakt, ist sich aber dieser Möglichkeit bewusst.
    Rechtliche Konsequenzen schließe ich jetzt einfach mal zur Vereinfachung aus, aber es wäre auch möglich, dass er mit dem Gesetzt Konflikte bekommen könnte, falls Denise ihn anzeigt.
    Also, zu seinem Verhalten kann man nicht viel sagen, außer, dass es einfach absolut unmoralisch, falsch und abstoßend ist.
    Ich gebe ihm eine 6, egal, was ihm widerfahren ist, solch eine Nötigung ist absolut falsch.


    Petra
    Hach ja, die Freundin.
    Möchte nur das Beste für Denise, verteidigt sie und setzt damit ihre eigene Ehe aufs Spiel.
    Ich finde es absolut richtig, dass sie zu ihrer Freundin hält, dabei sollte sie jedoch auch einmal Peters und Klaus' Standpunkt berücksichtigen.
    Klaus ist verletzt und möchte sicherlich nicht noch eine Belehrung, von Jemandem, der eigentlich nicht in diese Sache involviert ist.
    Natürlich soll sie sich nicht raushalten, aber auch doch.
    Es ist für sie schwierig, wenn sie ihr nicht hilft, ist sie eine schlechte Freundin, sie würde Denise das Gefühl geben, dass Denise alleine da steht, ohne Rückhalt, ohne eine Freundin, die sie versteht.
    Aber sie muss auch sehen, dass sie vielleicht Alles nur noch schlimmer macht, sie gibt Klaus keine Möglichkeit, in Ruhe nach zu denken, er kann die Sache nicht einmal überschlafen, vielleicht hätte er ihr ja dann vergeben?
    Wenn man einen Menschen, der verletzt ist, jedoch so bedrängt und noch beschimpft, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf eine Versöhnung. Ich finde ihren Grundsatz gut, helfen zu wollen, aber ich wäre die Sache doch lieber etwas diplomatischer angegangen, hätte in erster Linie dafür gesorgt, dass Denise bei ihr einziehen kann, bis die Sache geklärt ist, ihr aber auch Klaus' Gefühle näher gebracht, hätte sie sich einmal in ihn versetzt, was sie nicht hat.
    So wäre sie eindeutig produktiver gewesen und hätte das Problem nicht verschlimmert, wobei sie natürlich auf jeden Fall Denise aufbauen muss, da diese unter Schock steht.
    Da sie vermutlich weiß, wie Peter reagieren wird, hätte ich diese Sache ebenfalls vorsichtiger behandelt, wenn er sich raushalten möchte, ist das seine Sache, aber er muss akzeptieren, dass sie ihrer Freundin beisteht und nicht tatenlos daneben steht, schließlich ist Denise auch seine Freundin.
    Mit anderen Worten: Ich gebe Petra eine 3, ihr Ansatz war sehr gut, aber die Details hat sie allesamt verhauen, sie hat Alles schlimmer gemacht, aber ich bewundere ihre Loyalität, aber handgreiflich sollte man bitte nicht werden, auch wenn die Emotionen Amok laufen.


    Peter
    Also, wenn zwei Freunde sich streiten... hält man sich raus.
    An sich kann ich das verstehen, man möchte sich auf keine Seite stellen und da er ein Mann ist und Männer meistens zusammenhalten, wäre die Sache sehr schnell noch schwieriger geworden.
    Hätte er sich mit Denise verbündet, wären die Frauen glücklich gewesen, eine Allianz gegen Klaus, der sich eingeengt und von Allen verraten fühlt. Nicht schön, würde ich sagen.
    Wenn Peter sich mit Klaus verbündet, wäre seine Frau mehr als beleidigt gewesen, sowas artet schnell in einen riesigen Streit aus.
    Also ist auch er in einem Dilemma, ebenso wie Denise.
    Okay, nehmen wir mal an, er verbündet sich mit Beiden, spielt Fähnchen im Wind, dann wäre dies früher oder später, vielleicht auch erst in ein paar Jahren, aufgeflogen, es wäre Heuchelei und somit absolut inakzeptabel.
    Schließen wir aus.
    Wenn Peter zu seiner Frau hält, dann ist das gleich zu setzen mit einer Allianz gegen Klaus, zumindest aus der Sicht der Frauen.
    Aber Männer denken da ein klein wenig anders, glaube ich. Klaus hätte vielleicht verstanden, dass Peter zu seiner Frau halten muss, wäre aber sicherlich auch enttäuscht und verletzt gewesen, aber nicht so schlimm, wie bei einer eindeutigen Allianz, würde ich behaupten.
    So, um diesem Dilemma zu entgehen, hat Peter es sich ganz einfach gemacht:
    Nichts sehen, Nichts hören, Nichts sagen. Raushalten.
    Eine sehr schöne Lösung, nur noch dümmer, als alle anderen Optionen. Klaus fühlt sich im Stich gelassen, von seinem Freund, seine Frau ist enttäuscht, dass er nicht zu ihr hält, um Denise beizustehen, Denise ist auch enttäuscht, so wie Klaus.
    Er jedoch hat seine Ruhe, bis auf einen Ehekrieg, aber es macht ihm vorerst keine Probleme. Dennoch die schlechteste von allen Möglichkeiten. Leider kann ich nicht sagen, wie ich mich verhalten hätte, ich würde in jedem Fall irgendwem in den Rücken fallen, Fähnchen im Wind, würde ich aber auch nicht spielen.
    Vermutlich wäre ein Mittelweg angebracht: Er hätte als neutraler Streitschlichter fungieren können, der sich beide Seiten anhört, seine energische Frau zügelt, damit sie keine Dummheiten macht und damit alles verschlimmert. Außerdem kann er übermitteln.
    Ein Gespräch organisieren, beiden Parteien beistehen, aber neutral bleiben. Damit hätte sich niemand verraten gefühlt, er wäre in keine Erklärungsnot gekommen.
    Daher gebe ich ihm eine 6, da er weder nachgedacht hat, noch zu irgendwem gehalten hat und es sich einfach gemacht hat.

    Ich habe ebenfalls schon unzählige Male den Anime geschaut und hoffe inständig, dass Kanon irgendwann einmal als Manga erscheint, so am Rande.
    Bevor ich anfange, eine Bewertung zu schreiben, möchte ich klar stellen, dass ich Gott anflehe, niemals mit Akikos Marmelade in Berührung kommen zu müssen. ._.
    So, nachdem diese Bitte schriftlich niedergeschrieben habe, fange ich an:


    Kanon zählt eindeutig zu meinen Lieblingsanime.
    Die Musik ist einfach fantastisch, die Charaktere (zumindest die Meisten) sind sehr schön gezeichnet und haben eine tolle, bzw. bewegende, Hintergrundgeschichte. Jede einzelne Person ist für sich besonders und einfach einmalig, aber von allen Charakteren, mag ich Sawatori Makoto am Meisten.
    Eine Begründung habe ich bereits in einem anderen Thread geschrieben, wenn es interessiert, kann sie sich hier durchlesen.
    Der Anime hat wirklich viele schöne Geschichten auf Lager, bei jeder Einzelnen habe ich geweint, da dieser Anime sehr berührend war.
    Kanon ist ein sehr ruhiger Anime, der für Leute, die den Genre School Life nicht mögen, sehr schnell langweilig werden kann, da dieser Anime auf jeden Fall in diesen Genre einzuordnen ist, ebenso in die Kategorie Drama.
    Die weiblichen Charaktere sind, wie es zu erwarten ist, fast alle in den Prota verliebt, was ich ein bisschen zu bemängeln habe, jedoch wird es so zumindestens nicht langweilig und ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass er ausgerechnet mit der kleinen Ayu zusammenkommt, aber die Wendung gegen Ende des Anime hätte ich auch nicht vermutet, weshalb es auch nicht zu erahnen war.
    Ehrlichkeitshalber muss ich zugeben, dass Kanon nicht wirklich eine Storyline aufweist, nur viele kleinere Geschichten, weshalb auch erst in den letzten Episoden soetwas wie Spannung entsteht, wenn man es so nennen kann. Kanon begeistert mich vor allem mit den berührenden Geschichten und Emotionen, die von den Charakteren ausgeht, an sich hat der Anime sonst nämlich nicht allzu viel zu bieten:
    die Zeichnung ist eher durchschnittlich, der Humor war ganz gut, die Effekte ebenso.
    Ich gebe dem Anime 10/10, da er einfach für mich persönlich etwas Besonderes ist, mit seinen tragischen Geschichten begeistert und unvergesslich für mich war, aber wer eine zusammenhängende Storyline und eine struktuierte Romanze erwartet, sollte sich lieber etwas Anderes suchen, vor allem, wenn er keine Lust hat, sich 24 Episoden anzutun, in denen die Story so gut wie gar nicht vorangetrieben wird.

    Als Erstes möchte ich gerne sagen, dass viele nicht verstehen können, das Anime und Manga wirkliche Gefühle wecken können.
    Deshalb möchte ich für diese Leute gerne Folgendes sagen:
    Aber auf einer gewissen Ebene bleibt jeder Manga/Anime Kunst und Kunst ist dazu da, Leute zu unterhalten, sie zu erfreuen sie mitfühlen zu lassen und sie somit auch einmal zum weinen zu bringen.
    Das wusste bereits Aristoteles, im Bezug auf das Theater, wobei er sagte, dass das Theater die Zuschauer auf die emotionale Grundverfassung zurückführt, die Gefühle rein wäscht [Katharsis] und genau dieses Phänomen kann man bei guten Anime und Manga ebenso beobachten, wie bei Shakespeares Werken, ebenso bei normalen Filmen und Büchern, Kinderfilmen, Bilderbüchern, Gemälden, etc., denn jedes einzelne Werk für sich ist besonders und einzigartig.
    So und nun kann auch ich guten Gewissens damit beginnen, euch zu erzählen, wann ich wirklich ergriffen war:



    Momente, die euch zum Weinen gebracht haben ...
    Ich habe schon sehr oft bei Anime geweint, darunter fallen Momente, wie in Clannad, als Nagisa gestorben ist, oder sie in der neuen Welt weiterleben durfte.
    Es sind manchmal auch einfach kleine Momente, die mich sehr bewegen, ein Kuss, ein einziges Wort, dass mich direkt anspricht und mir einfach zum Weinen zumute ist.
    Geweint habe ich eigentlich bei so ziemlich jeder dritten Folge von Clannad, Kanon habe ich - meiner Erinnerung nach - durchgeheult, aber auch Anime, wie Fate/Zero haben mich zu Tränen gerührt, beispielsweise, als Saber vor ihrem Meister zum ersten Mal erschienen ist, oder alle angehenden Meister ihren Zauberspruch aufgesagt haben, um ihre Diener zu beschwören.
    Manchmal muss man einfach weinen, selbst wenn es nicht traurig ist, sondern nur ergreifend.
    Wo ich auch geheult habe, wie ein Schlosshund, war, als in Guilty Crown Hare gestorben ist und sie ihre Geschichte erzählt hat, über ihre erste, große Liebe. Ich war tagelang nicht fähig, auch nur zwei Stunden am Stück, nicht zu weinen. Meine Lehrer hatten da natürlich eine riesige Freude...
    Nebenbei möchte ich anmerken, dass mir das nur bei Anime passiert, sonst bin ich kein Mensch, der nahe am Wasser gebaut ist...


    Momente, in denen ihr Angst hattet ...
    Angst hatte ich direkt nie, ich bin in der Lage, mir Gefühle zu verbieten, die ich nicht spüren möchte, manche würden es vielleicht verdrängen nennen.
    Wenn ich dabei bin, Angst zu bekommen, oder traurig werde, höre ich einfach auf damit, sowohl in der Realität, als auch im Film. Im Film ist es natürlich um einiges leichter, da ich mir einfach sagen kann, dass es nicht real ist und somit eine Mauer zwischen meine Gefühle und den Schockmoment ziehe.


    Momente, bei denen man sich einfach denkt ... wtf?!?
    Ja, da gibt es zu genügend.
    Jedes Mal, wenn irgendein Charakter etwas Verrücktes tut, denke ich mir das, es ist nebenbei mein Lieblingsaufschrei, wenn ich Anime schaue und Manga lese - meine Familie kann das bezeugen. Oft kriegen sie es gegen Ende eines Anime zu hören, bei einer nicht zu erwartenden Wendung, oder wenn es einfach absurd wird.
    Darunter fallen Situationen, wie Juuzous [aus Tokyo Ghoul] Sprung in feindliches Gebiet, die Exekutierung von etwas 10 Ghouls im Alleingang und das in Rekordzeit, ohne einen einzigen Kratzer. Sowas möchte ich auch gerne können, liebe Kami-samas... Bitte...?


    Momente, die einem schwer im Magen liegen ...
    Eindeutig wenn ein Charakter stirbt, vor allem Personen, die man gerne hatte, oder wenn eine Liebe nicht erwidert wird.
    Auch generell bei Dilemmas habe ich manchmal kaum noch Luft zum Atmen, aber es ist dann so spannend, dass man nicht aufhören kann zu schauen und mitfiebert.
    Ein konkretes Beispiel, für dieses Gefühl, wäre, als Soushi [Inu x Boku] ums Leben kam, um Ririchiyo zu schützen, worauf diese in Depressionen verfiel und nie wieder gesehen wurde (ich tippe auf Suizid). Das war wirklich ein harter Schlag für mich.


    Momente, die einen wütend machen ...
    Jeder kennt diese Momente - wenn irgendein Charakter, den man sowieso nicht leiden kann, etwas extrem dummes anstellt und sein Lieblingschara das ausbaden darf - am Besten noch, mit seinem Leben.
    Am Häufigsten regen mich diese Personen auf, die absolut Nichts können, aber meinen, sie wären Gott höchst persönlich und bereiten Allen nur Schwierigkeiten und nerven dazu noch die Zuschauer.
    Situationen, die mich ebenfalls zur Weißglut bringen, sind Jene, die jeder hasst: Cliffhanger.
    Highschool of the Dead ist dabei natürlich ein Paradebeispiel.
    Das versaut nicht nur den ganzen Anime, sondern verwandelt mich wirklich in eine Furie, die Alles und Jeden in den Tod reißt, was ihr zu nahe kommt.


    Momente, die uns peinlich sind ...
    Naja, ich bin minderjährig und habe auch nicht vor, irgendwelche fragwürdigen Anime zu schauen, jedoch kommen auch in Anime ab 16 Jahren ein paar dieser och-nö-Momente vor. Diese kennt jeder, weshalb ich dazu nichts mehr sagen werde.
    Deshalb möchte ich auch gerne noch den Vorreiter der peinlichen Situationen nennen: wenn sich ein Charakter blamiert.
    Ja, fremdschämen ist und bleibt eben noch das Beste, zumindestens sehe ich das so.
    Es ist dann gleichzeitig peinlich, als auch lustig.
    Ich sitze dann mit hochrotem Kopf vor meinem Bildschirm/Manga und stülpe mir eine Decke über den Kopf, um lauthals zu schreien (nachdem ich Pause gedrückt habe).
    Das passiert aber auch zu genüge in der realen Welt, wenn Leute sich so dumm anstellen, dass es eigentlich bereits verboten gehört - ich meine, wer ist so dumm und platzt mitten in ein Liebesgeständnis und fragt, ob er einen Kaugummi bekommt, ohne irgendetwas zu checken?


    Momente, die einen zum Lachen bringen ...
    Erneut muss ich hier das Fremdschämen auflisten, da es einfach zu den besten Momenten gehört, ebenso die Wtf-Momente.
    Ansonsten bin ich für jeden schwarzen Humor zu haben, ich bin außerdem ein Fan von Henkershumor und ebenfalls lache ich beinahe bei jedem Flachwitz. Was ich nicht wirklich lustig finde, sind irgendwelche perversen Anspielungen, diese zählen zwar auch zum schwarzen Humor, jedoch schließe ich sie nun offiziell aus, zumindest für meine Definition.
    Solche Situationen findet man zu genügen in Dog & Scissors, wenn der Hund mal wieder vor der Besitzerin mit ihrer Schere wegrennt, es sieht zwar grausam aus, aber irgendwie muss ich immer lachen (bin ich ein schlechter Mensch? x: ).
    Wo ich mich ebenfalls wirklich halb tot gelacht habe, war, bei fast jeder Szene in Inu x Boku, aber vor allem, wo Soushi mit seinem ehemaligem Herr gekämpft hat und Ririchiyo aus dem Aufzug ausgestiegen ist. Ihr Blick war unbezahlbar.
    Absurde Momente sind eben wirklich zum Schreien.

    Ich persönlich bewerte nicht nach strengen Richtlinien, aber auf gewisse Punkte, die mir wichtig sind, achte ich natürlich schon.
    Darunter fällt beispielsweise der Zeichenstil, die Charaktere (und deren Tiefe), die Handlung im Allgemeinen, die Musik und die Effekte, die benutzt wurden, außerdem, ob sie dem Genre gerecht werden.
    Dabei muss ich zugeben, dass ich mich gerne auch einfach mal hinreißen lasse, zuviel zu schwärmen, aber ich denke, dass ist normal.
    Jeder hat seine Lieblinge, wobei er seine Begeisterung gar nicht rational erklären kann.
    Manchmal ist ein Anime einfach der Beste auf der Welt, egal, was Andere sagen.
    Also gebe ich auch des Öfteren 10/10 Punkten, diese vergebe ich natürlich nur, wenn ich das gewisse Etwas spüre, Otakus wissen, was ich meine:
    Wenn man aus dem Schwärmen nicht mehr heraus kommt, mit gutem Gewissen auf der Stelle sterben könnte, da man rundum glücklich ist, Schmetterlinge im Bauch hat und sich die Seele aus dem Leib schreien könnte, vor Begeisterung.
    Daran erkennt man, so denke ich zumindest, ob ein Anime perfekt ist, oder durchschnittlich.
    Eine Bewertung ist schön und gut, sie sollte natürlich eigentlich objektiv bleiben, aber jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von dem perfektem Anime/Manga, weshalb man sich nicht nur auf die Punkte konzentrieren sollte, die andere Leute vergeben und sich selbst eine Meinung bilden sollte.

    Bei mir war es so, dass ich eigentlich zuerst mit Pokémon in Kontakt kam, damals war ich etwa 5 Jahre alt.
    Mein jüngerer Bruder mochte damals bereits die Karten, hatte auch bereits eine große Anzahl von diesen und ich habe mich dadurch auch in sie verliebt, vor allem in Endivie und ihn solange gelöchert, bis er sie mir schließlich überlassen hat, eine Karte nach der Anderen, versteht sich. ^.-
    Dann ging meine Pokémon Phase los, obwohl ich wirklich keine Ahnung hatte, was Anime und Manga waren, aber ich habe einfach schon bei Ash & Co., in den Serien, die Zeichnungen gemocht, ich habe mir mein erstes Spiel [Gelb] gekauft, Karten und Filme gehortet, Plüschis und jeden Merchandise Artikel, den ich in die Finger bekam, zum Leid meiner Eltern.
    Mein Bruder war in dieser Zeit im Yu-Gi-Oh Fieber, wobei mir die Ähnlichkeit der Zeichnungen langsam bewusst wurde.
    Mit 11 Jahren habe ich dann ein Anime Puzzle geschenkt bekommen, da dies meine zweite, große Leidenschaft war. Von dieser hübschen Figur, die ich nach und nach zusammensetzte, war ich dann so begeistert, dass ich Recherche betrieben habe und daraufhin zum ersten Mal mit den beiden Begriffen in Berührung kam.
    Ich war einfach begeistert, habe immer wieder die beiden Wörter gegoogelt und habe mich mehr und mehr in die Zeichnungen verliebt.
    Kurz darauf habe ich mir meine ersten Manga gekauft - darunter Blood Lad 1 (und einige Weitere), die ich bis heute mein Eigen nennen darf.
    Sie waren wirklich toll, aber ich verspürte nicht den Wunsch, die Reihen fortzusetzen - ich war soweit zufrieden und habe mich dann wieder mit Pokémon auseinandergesetzt.
    Dies endete am Weihnachtsvormittag 2012, als ich meinen ersten Anime - aus purer Langeweile - geschaut hatte, dieser war Tales of Symphonia.
    Damit hat meine Anime und Manga Sucht begonnen, seitdem kaufe ich mir regelmäßig Manga und schaue sehr oft Anime.

    Hm, ich denke, es ist grundsätzlich schon möglich, sich in eine Anime/Manga-Figur zu verlieben, oder zumindest in das, was wir von ihr/ihm zu Gesicht bekommen..
    Dabei stellt sich natürlich nur das Problem, dass man gar nicht mit dem Charakter direkt in Kontakt tritt, sondern ihn nur sieht, bzw. beobachten kann, da er/sie nur mit den Charakteren des Anime interagiert und nicht mit einem Selbst. Man wird niemals mit der Figur sprechen können, sie nie berühren und sie auch nie wirklich kennenlernen können, wie man es täte, wenn man direkt neben ihr steht.
    Man kann sich jedoch sicherlich in das Verhalten und das Aussehen von ihr/ihm verlieben, zumindest in das, was einem im Anime/Manga gezeigt wird.
    Die Reaktionen auf die verschiedenen Umstände, sein Auftreten, etc.
    Natürlich findet jeder irgendeinen Charakter besonders toll, aber eine wahre Liebe wird daraus nie entstehen können, alleine schon, da zu einem Liebespaar - einer intimen, als auch einer seelischen Beziehung - immer zwei gehören.
    Sich in eine fiktive, nicht existierende Person zu verlieben und sich dabei wirklich etwas zu erhoffen, ist meiner Meinung nach lächerlich.
    Man kann sich ein Kissen, mit dem/der Angebetem/n darauf, kaufen - was Einige tun - doch es wird immer eine unerfüllte Liebe bleiben, in der man nie wirklich glücklich wird.
    Leute, die das anders sehen, tun mir leid, da sie in diesem Fall in einem Irrtum festhängen - wobei ich gar nicht ihre Gefühle anzweifeln will, es gibt auch Leute, die sich in einen Bleistift verlieben - und in ihrer Liebe alleine bleiben.
    Ich für meinen Teil habe mich noch nie in eine Figur verliebt, oder geschwärmt, klar, es gibt schon ein paar Animecharas, die ich wirklich mag und süß finde, aber das war es dann schon.
    Sie wurden nur von Jemandem erfunden, sie werden niemals real sein und selbst wenn - wer garantiert mir, dass sie sich dann ausgerechnet in mich verlieben?
    Wie gesagt: ich kenne diese Personen auch nicht wirklich, ich beobachte sie nur und werde niemals näher an sie herankommen, weshalb es nicht wirklich möglich ist, sich in die Person zu verlieben, sondern nur in ihr auftreten.

    Da habe ich ebenfalls Einige, ich werde es jedoch ein wenig kürzen, da die Liste sonst relativ lang werden würde:



    Kozakura Mary aus Kagerou Daze

    Sie ist süß, schüchtern und tollpatschig, das finde ich irgendwie niedlich. Mir gefällt ihr ganzes Design, ihre weißen Haare, in Kombination mit ihren roten Augen, sind einfach ein Traum. Durch einen Fehler hat sie ihre Mutter verloren und war ihre ganze Kindheit eingesperrt, weshalb sie sehr zurückhaltend und vorsichtig ist.
    Aber alles in einem, ist sie ein liebes Mädchen, die keiner Fliege etwas zuleide tun würde, trotz ihrer Medusafähigkeiten.



    Sawatori Makoto aus Kanon

    Rote Haare, frech und eigentlich ein Fuchs - sie ist ein wahrer Wildfang und spielt gerne Streiche.
    Die Kleine ist wirklich zum Verlieben, obwohl sie dem Protagonisten nur Schwierigkeiten bereitet und Alles auf den Kopf stellt, egal was sie tut. Aber genau dafür mag ich diesen Wirbelwind und auch ihre süßen... ich nenne es mal... Laute sind einfach zum dahin schmelzen.



    [b]Miketsukami Soushi [/b]aus Inu x Boku

    Manche Menschen finden ihn für seine anzügliche und unterwürfige Haltung unaussprechbar nervig - ich gehöre nichts zu jenen Leuten, im Gegenteil. Er ist eine interessante Persönlichkeit und auch seine Vergangenheit berührt mich sehr, aber das ist es nicht, was ich an ihm liebe.
    Ich liebe es, wie er Ririchiyo (Protagonistin) verhätschelt und Alles für sie tun würde, obwohl er sie oft damit nervt. Soushi ist sehr treu, fast wie ein Hund, weshalb er immer an der Seite seiner Geliebten bleibt. Außerdem mag ich seine zwei unterschiedlichen Augenfarben und seine Fuchsgestalt (ich liebe Füchse im Allgemeinem).



    Shirakiin Ririchiyo aus Inu x Boku


    Eigentlich ist sie sehr sensibel und verletzlich, überdeckt dies jedoch mit ihrer schroffen Art, womit sie viele Leute verschreckt und sich dafür schämt. Im Laufe des Manga/Anime macht sie eine grundlegende Veränderung durch, was ich an ihr bewundere und was sie offener gegenüber Menschen werden lässt, obwohl sie ihre schroffe Art nie ganz ablegen kann. Gegenüber Soushi ist sie erst abweisend, so wie gegenüber allen Bewohner des Maison de Ayakashi, doch speziell ihm gegenüber wird sie offenherziger und lernt das Gefühl Liebe kennen, dass sie zuerst als Herzrhythmusstörung abstempelt.
    Wenn sie jedoch erst einmal Freunde gefunden hat, ist sie eine gute Freundin, sie hält zu ihnen, egal was auch passieren mag und riskiert ihr Leben, um ihre Liebsten zu verteidigen.
    Auch ihre Eigenschaft, alles perfekt machen zu wollen - was sie auch schafft - ist einfach bemerkenswert, was ihren Charakter noch einmal unterstreicht und absolut zu ihr passt.



    Makise Kurisu aus Steins;Gate

    Intelligent, hübsch und einfach eine wahrhaftige Tsundere, das ist eine gute Kurzbeschreibung für Kurisu.
    Sie sieht wundervoll in ihrem Laborkittel aus und hält immer zu Okabe (Protagonist), obwohl sie sich andauernd streiten, wie Hund und Katze. Zudem ist sie sehr zuverlässig und einfach sympatisch, zumindest sehe ich das so.
    Außerdem ist es süß, wenn sie rot wird.~



    Saber aus den Fate/-Reihen


    Sie ist cool, heldenhaft und eine Person, die ihr Wort hält - für sie ist Ehre alles und sie würde niemals ihren Verbündeten in den Rücken fallen. Normalerweise ist sie eine sehr bedachtet Person, die auch in heiklen Situationen die Ruhe bewahrt, aber sie kann auch auf den Putz hauen, wenn es sein muss.
    Eine echte Ritterin.


    Homura Akemi aus Puella Magi Madoka Magica

    Akemi würde alles tun, um Madoka (Protagonistin) zu retten, selbst, wenn sie sich dafür opfern müsste.
    Davor scheut sie keine Mühen, Nichts bleibt unversucht und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit, aber auch ihre tiefe Einsamkeit und ihre Hoffnungslosigkeit bewegen mich sehr. Für sie zählt nur Madoka, die anderen Charaktere bedeuten ihr nicht so viel, weshalb sie auch diese Opfern würde, wenn es darauf ankäme.
    Sie hat ein wundervolles Design und ich habe sie auch in Form einer Figur in meinem Zimmer stehen, ebenso habe ich sie schon gecosplayt.



    Juuzou Suzuya aus Tokyo Ghoul


    Er ist absolut durchgeknallt, verrückt und schmerzfrei.
    Seine Aktionen sind immer die Lustigsten, sein, beinahe schon fahrlässiges, Verhalten endet meist immer im Guten und es ist für ihn kein Problem, mal eben ein paar Ghoule im Alleingang zur Strecke zu bringen.
    Außerdem finde ich seine Angewohnheit, sich seine Haut anzunähen, sehr interessant und irgendwie lustig, aber auch er macht im Laufe der Geschichte eine Verwandlung durch, vor allem gegen Ende hin, wo er um seinen gefallenen Gefährten trauert.
    Seine Vorgeschichte ist bedauernswert, aber machte ihn dazu, was er nun ist. Rin, wie er eigentlich heißt, ist außerdem irgendwie mega knuffig...



    Kirihime Natsuno aus Dog & Scissors


    Ebenso wie Suzuya hat sie einen an der Klatsche und liebt ihre Scheren.
    Sie ist sehr sportlich, ein Schreibgenie (wenn ich so schnell schreiben könnte, hätte ich in der Klassenarbeit keine Sorgen mehr) und schlichtweg gesegnet mit einer gesunden Portion schwarzem Humor.
    Etwas sadistisch veranlagt ist sie wahrscheinlich schon, aber gegenüber ihrem Haustierchen hat sie dann doch ein schlechtes Gewissen, da sie sich die Schuld für seinen Tod gibt, die ihn zu das gemacht haben, was er ist - und zwar ein Hund. Dafür tut sie alles, um es wieder gut zu machen.
    Natsuno ist also eigentlich eine aufrichtige Persönlichkeit, die aber schnell zur Kratzbürste werden kann und keinen Scherz ungerächt lässt.



    Ansonsten gäbe es noch ein paar Andere, die mir spontan nicht in den Sinn gekommen sind und einige, über die ich nicht viel sagen könnte, da sie schlichtweg nicht so interessant sind, wie oben genannte. Falls mir noch welche einfallen sollten, werde ich diesen Beitrag noch überarbeiten, aber grob müssten es diese gewesen sein.

    Rennt ihr bei der Wahl eures Animes jedem Hype hinterher, oder seid ihr eher der Typ Anime-Gucker, der gerne mal unbekannteres erforscht?


    Ich denke, das variiert bei mir stark. Bevor ich einen Anime schaue, mache ich mich meistens schlau, was er mir den zu bieten hat, welchem Genre er zuzuordnen ist und ob mir das Allgemeinbild gefällt. Wenn mir dann gefällt, was ich lese, wird er geschaut, wenn nicht, dann suche ich mir einen Anderen.
    Manchmal entscheide ich mich auch einfach spontan für irgendeinen, auf gut Glück, um vielleicht einen neuen Genre zu erschließen, oder einfach, um mich überraschen zu lassen.
    Wenn ein Anime jedoch extrem gehypt wird, wie Tokyo Ghoul, einen Anime, den ich sonst nicht schauen würde, schaue ich ihn mir dennoch an und bleibe auch so immer auf dem neustem Stand, wodurch ich auch bei Diskussionen meinen Senf dazu beitragen kann.



    Schaut ihr jeden Anime, der euch gefallen hat mehrmals?


    Ja, das tue ich tatsächlich, aber nur bei Anime, die mir wirklich sehr gefallen haben und meine To-Watch-List leer ist.
    Aber ansonsten schaue ich mir lieber neue Anime an, da es noch genug gibt, die ich noch zu schauen habe, außerdem schaue ich Anime immer in einem Rutsch an, das bedeutet, ich muss mir wirklich sicher sein, dass ich mehrere Stunden mit einer Serie, die ich bereits auswendig kenne, verbringen möchte.



    Welcher Zeichenstil gefällt euch besser, der unrealistische (One Piece), oder der realistischere (Gantz)?


    Ich bevorzuge eher einen kindlicheren Stil, bzw. kenne die Namen der einzelnen Zeichenstile nicht,weshalb ich nur Beispiele nennen kann. Alles, was Richtung Inu x Boku, Iris Zero, Kotoura-san und Guilty Crown geht, finde ich ansprechend.
    Was bei mir ein absolutes No-Go ist, sind realistische Zeichenstile und Anime, die man mit deutschen Zeichentrickfilmen verwechseln könnte, ebenso One Piece - für mich sehen dort alle Charaktere aus, wie Vogelscheuchen.
    Das finde ich nicht schön, ich ziehe da doch lieber die goldene Mitte vor.



    Konzentriert ihr euch beim Suchen eines neuen Animes stark auf bestimmte Genre, oder seid ihr da eher offen?


    Da sehr viele Genre in mein Jagdgebiet fallen, würde ich behaupten, dass ich relativ offen bin, was dies betrifft.
    Mir geht es vor allem um die Handlung und um mein momentanes Empfinden - manchmal muss es eben auch eine Liebesgeschichte mit viel Schnulze und Tränen sein, dann wird natürlich speziell nach dem Genre Romanze/Drama geschaut, ansonsten ignoriere ich die Genre gekonnt - das Einzige, worauf ich immer achte, ist, dass nicht im Genrebalken Hentai, Yaoi oder Splatter steht.



    Abgesehen von diesen Fragen, muss ich erwähnen, dass ich ein Zuschauer bin, der nie - und damit meine ich ausnahmslos nie - still sein kann und dadurch die halbe Nachbarschaft zu hören bekommt, dass er sie endlich küssen soll, statt sie weiter nur anzustarren.
    Dabei gebe ich manchmal wirklich seltsame Quietschlaute von mir, was meine Familie natürlich sehr kurios findet und ich das ein oder andere Augenrollen zu sehen bekomme.

    Mobbing wegen Anime und Manga kenne ich nur zu gut.
    Ich werde, seit ich denken kann, wegen meiner Vorliebe für Anime & Co. gemobbt, vor allem, für Pokémon.
    Früher hat mich das, wie heute, nicht wirklich fertig gemacht, da es einfach mein Hobby war und ich voll und ganz dahinter gestanden bin und das tue ich heute noch.
    Aber natürlich ärgert es mich, wenn Leute Dinge, über Anime und Manga, behaupten, oder es falsch darstellen, ohne wirklich Ahnung zu haben. Pokémon ist zwar nur ein Kinderspiel, aber es bietet auch für die älteren Spieler genug Herausforderungen, wie das EV Training, oder generell den strategischen Kampf, das wissen leider nur nicht viele Leute, deshalb kann ich nur müde lächeln, bei jedem dummem Scherz.
    Dieses Problem umfasst generell Alles, was nach Kinderfilmen/büchern aussieht, da viele einfach noch nicht verstanden haben, dass es durchaus Anime ab 18 Jahren geben kann und diese Alterseinschränkungen stehen auch zurecht da, denn ich würde meinem zukünftigem Kind nicht einfach Corpse Party vor die Nase schieben, nur weil die Charaktere süß aussehen.
    Wenn es tatsächlich Leute gibt, die verstehen, dass Anime für Erwachsene sind, heißt es oft, es wären alles Hentai.
    Also stehen Anime einmal in der Gesellschaft für Hentai und Kleinkinderfilme/bücher, was natürlich sehr widersprüchlich ist.
    Natürlich gibt es sowohl Hentai, als auch Anime, die für ein eher jüngeres Publikum ausgelegt sind, aber zwischen Schwarz und Weis, gibt es immer noch sämtliche Grautöne.


    Dabei tragen die Medien auch ihren Teil dazu bei - wenn wir uns mal einige Krimi anschauen - ich habe mich vor Kurzem erst wieder ärgern müssen -, und einen Psychopathen sehen, der natürlich Anime liebt - wie sollte es auch anders sein? - und seine Opfer verkleidet, wie Animemädchen, muss man sich schon fragen, ob Anime nicht verboten gehören, da es ja offensichtlich der Auslöser war - zumindest denkt man dies, wenn man sich nicht mit der Materie auskennt.
    Ich liebe ja auch das Klischee, von verrückten Cosplayern, die, wie von einer psychischen Krankheit besessen, durch die Gegend hopsen und eigentlich in die Psychatrie gehören. Genauso wird es oft in Seifenoper dargestellt, wobei die Fans natürlich, um sich ihr Hobby leisten zu können, stehlen müssen.
    Sowas sollte verboten werden, da dies nicht unbedingt zur Toleranz in der Gesellschaft führt, wenn alle Anime- und Mangafans so dargestellt werden und ich noch nie einen richtigen Animefan, der weder verrückt, noch kriminell ist, im Fernseher gesehen habe.


    Vermutlich liegt das eigentliche Problem jedoch daran, dass sich die Leute nicht selbst informieren - wobei sie die die schockierende Wahrheit erfahren würden -, sondern viel lieber Alles glauben, was ihnen gesagt wird - nämlich, dass Anime und Manga, zusammen mit sämtlichen, psychopathischen, pädophilen Anhängern, geächtet gehören.
    Wenn Leute wirklich verständen, was Anime eigentlich sind, hätten wir das ganze Problem, mit Mobbing, wegen diesen, nicht und würde vielen Kindern helfen, denn diese haben keine Chance, da auch die Erwachsenen ihnen oftmals nicht helfen.
    Auch die Lehrer sollten dabei vermitteln, den kleine Kinder können das noch nicht selbst beurteilen, aber dies ist auch eher Wunschdenken.
    Mobbing wegen Manga und Anime wird vermutlich immer ein Problem bleiben, zumindest solange, bis sich die ganzen Klischees endlich gelegt haben. Ich selbst habe, aus genau diesem Grund, bereits eine Präsentation in der Schule gehalten, ihnen erklärt, was es mit Manga eigentlich wirklich auf sich hat, doch leider stieß ich auf kein sonderliches Interesse, weshalb sich in meiner Klasse rein gar nichts geändert hat.
    Wer gemobbt wird, dem kann ich nur raten, immer für das einzutreten, was er für richtig hält und sich nicht zu verstecken, denn es sind seine Hobbys und seine Leidenschaft, was ihn zu der Person macht, die er, oder sie, ist.
    Aber natürlich darf man nicht versuchen, andere zu missionieren, ihnen ihre Liebe zu den putzigen Figuren aufzudrängen, denn das führt nur zum Gegenteil.

    Hm, ich denke, dass kommt auf die Synchroarbeit der Sprecher an, im Deutschem.
    Eigentlich habe ich kein Problem mit ihr, sie ist meistens recht gut, obwohl sie natürlich nie an das gewisse Etwas der japanischen Sprache herankommt, da der deutsche Klang sich stark von dem Japanischem unterscheidet.
    Außerdem werden ab und an Dinge mitübersetzt, die meiner Meinung nach einfach so übernommen werden sollten, ein gutes Beispiel hierfür ist 'Onee-chan', man kann natürlich anmerken, was die korrekte Übersetzung wäre, aber es einfach mit 'große Schwester' zu übersetzen, klingt nicht so schön und nimmt den Flair vom Japanischem.
    Deshalb bevorzuge ich eher Anime, mit japanischem Dub und deutschem, oder englischem, Sub, da es einfach noch die Atmosphäre verstärkt und natürlicher auf mich wirkt.
    Wenn es denn Anime jedoch weder in Deutsch, noch im Japanischem (mit Sub) gibt, dann greife ich auch gerne auf den englischen Dub zurück, dabei gilt natürlich das Selbe, wie für die deutsche Synchroarbeit.
    Im Allgemeinem ist es mir aber relativ egal, da es ja eher darum geht, den Anime zu schauen, außer natürlich, die Synchronisation ist so schlecht, das die allgemeine Qualität des Anime sinkt, durch nervige Zeitverschiebungen, oder schlichtweg durch quietschige Stimmen.