Beiträge von Caroit

    Ich hab versucht, mich dieses Mal ein wenig kürzer zu halten. Wer allerdings gerne noch eine ausführlichere Rückmeldung zu seiner Abgabe möchte, kann sich sehr gerne nach dem Vote noch bei mir melden.




    Abgabe 01: 7,5/10

    Abgabe 02: 5/10

    Abgabe 03: 6/10

    Abgabe 04: 7/10

    Abgabe 05: 9/10

    Abgabe 06: 8/10

    Abgabe 07: 7/10

    Abgabe 08: 8,5/10

    Abgabe 09: 9/10

    Abgabe 10: 6,5/10

    Abgabe 11: 7/10

    Abgabe 12: 8/10

    Abgabe 13: 10/10

    Abgabe 14: 7/10

    Abgabe 15: 8,5/10

    Uff, ich muss mich auch mal kurz ausheulen...


    Anfang Juli bin ich nach Münster gezogen, um dort ein neues Studium zu beginnen und hatte direkt beim Bürgeramt nen Termin ausgemacht, um mich umzumelden und nen neuen Perso zu beantragen, weil mein alter abgelaufen war. Wegen Corona ging das aktuell auch nur mit Termin und der nächste freie Termin war Ende August. In der Zeit habe ich meine Bachelorarbeit fertig geschrieben und am 5.8. dann auch abgegeben.

    Da es sich bei meinem neuen Studium um ein Zweitstudium handelt, bekomm ich auch kein Bafög mehr und wollte einen Kfw-Studienkredit beantragen. Meine letzte Bafög-Zahlung hatte ich für August bekommen (hab vorher an einer Hochschule studiert und da endet das Semester Ende August) und da ich für den Kfw-Kredit ein aktuelles Ausweisdokument brauch war mir schon klar, dass ich erst ab Oktober Geld bekommen könnte. Dadurch, dass ich durch Corona lange nicht arbeiten konnte und durch den Umzug, war beim Puffer bereits deutlich dezimiert, aber für den September hat es halt noch gereicht.

    Am 30.8. war dann mein Termin beim Bürgeramt und ich hab mir direkt einen vorläufigen Perso geben lassen, weil ich damit den Studienkredit beantragen wollte (ist ja immerhin ein in dem Moment aktuelles Ausweisdokument). Für den Studienkredit braucht man allerdings auch eine aktuelle Studienbescheinigung (was ja auch Sinn macht). Das Problem daran war, dass ich die erst bekommen konnte, wenn ich in Münster vollständig immatrikuliert wurde und das konnte erst geschehen, wenn ich eine Exmatrikulationsbescheinigung vorzeigen konnte. Hab daher mehrfach mit dem Prüfungsamt meiner alten Uni telefoniert. Die meinten, sie hätten zwar schon die Bachelornote übermittelt bekommen, dürften sie aber erst ins System eintragen, wenn auch das Gutachten vorliegen würde, welches sich in der Post befand und warum auch immer nach Absenden knapp ne Woche gebraucht hat. Vorher war es auch nicht möglich mir ne Bescheinigung zu erstellen, dass ich voraussichtlich zum Datum X exmatrikuliert werden würde, das hätte denen hier in Münster nämlich auch schon gereicht.

    Am 7.9. hatte ich dann endlich meine Exmatrikulationsbescheinigung und hab dann sehr schnell auch meine aktuelle Studienbescheinigung bekommen. Ich dachte also, ich hätte endlich alles zusammen und hab online alles ausgefüllt und alle erforderlichen Dokumente hochgeladen. Einige Zeit später bekomm ich dann die Nachricht, dass der vorläufige Perso abgelehnt wurde und ich entweder meinen richtigen Perso als Fotos hochladen müsse oder einen Reisepass nehmen könnte (den ich allerdings nicht besitze). Glücklicherweise konnte ich meinen neuen Perso aber bereits am Montag drauf abholen. Hab dann auch direkt am 13.9. die neuen Fotos hochgeladen, sie wurden innerhalb einer Stunde geprüft und ein Vertrag erstellt. Es fehlte nur noch die Online-Unterschrift, für die man sich Online in nem Videochat mit nem Mitarbeiter und seinem Perso identifizieren musste. Also hab ich das auch direkt gemacht. Der Mitarbeiter in diesem Videochat guckt sich meinen Perso an und meint "Oh, das ist der neue Personalausweis. Das Design wurde geändert und das neue Design ist noch nicht in unserem System drin, daher können sie ihn leider nicht zur Identifizierung nehmen. Haben sie vielleicht einen Reisepass?". Er konnte mir auch nicht sagen, wann das neue Design im System drin sein würde und hat mir geraten, es am nächsten Freitag einfach mal auf gut Glück zu versuchen. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass dieses neue Design bereits ab dem 2.8. da ist, weswegen ich nicht davon ausgegangen bin, dass es zeitnah in deren System sein würde, wenn es bisher noch nicht der Fall war. Zudem war der 15.9. der Stichtag, damit man noch für Oktober den Kredit bekommen kann. Ich hatte dann geguckt, wie man den Vertrag auch bei ner Bank abgeben kann und die das dann weiterleiten. Da es bereits Abend war bin ich direkt am nächsten Tag, dem 14.9. zur Bank und habe alle nötigen Unterlagen mitgebracht. Es wurde auch alles entgegengenommen und sollte an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet werden. Ich hab daher gehofft, dass ich jetzt irgendwann ne Mail oder oder nen Brief bekomme, der mir mitteilt, dass es alles noch rechtzeitig für Oktober eingegangen ist.

    Heute Nachmittag hab ich dann einen Anruf von der Bank bekommen, dass sie den Vertrag nicht zu der Kfw weiterleiten könnten, da die Seite der Kfw den immer ablehnen und auf den Online-Antrag verweisen würde. Spätestens an dem Punkt war ich dann langsam am verzweifeln, weil ich ihn anscheinend weder online noch vor Ort bei einer Bank stellen konnte. Der Mitarbeiter hatte mir dann noch geraten, am besten direkt bei der Kfw anzurufen und mein Problem zu schildern. Das habe ich dann auch gemacht und es stellte sich heraus, dass der "Online-Antrag" unter 1. auf dem Screenshot ein anderer Online-Antrag als der beim fetten Button obendrüber ist und ich daher einen anderen Antrag hätte ausfüllen müssen, um den Vertrag direkt bei einer Bank abzugeben.

    Inzwischen ist es definitiv zu spät, um noch für Oktober Geld zu bekommen und bei dem neuen Antrag konnte ich auch nur den November als frühsten Termin für den Studienkredit auswählen. Mein Geld reicht noch für die Miete nächsten Monat, aber danach siehts schwierig aus. Zum Glück hat mein Freund mir bereits zugesichert, dass er mich da unterstützen wird und zur Not könnte ich auch noch meine Oma fragen, ob sie mir unter die Arme greift. Den richtigen Vertrag werd ich dann auch direkt morgen zur Bank bringen und für November dürfte ich dann safe den Kredit bekommen. Ich würde es nur halt gerne lieber schaffen ohne auf Hilfe angewiesen zu sein und nach dieser Odyssee bin ich grad einfach ein wenig durch mit den Nerven...

    Hallo Feuerdrache,


    du hast richtig gesehen, dass man auch für Aktivitäten vor 2020 Meilensteine beantragen kann. Wir haben deine aufgeführten Links geprüft und du kannst dir gerne schon mal bis zu 4 Pokémon aussuchen. Wir würden dich nur bitten, dies in einem neuen Post zu machen, damit der Antrag nicht übersehen wird. Deinen Post mit den ganzen Links kannst du in diesem neuen Post dann einfach verlinken, damit auch später noch gut nachvollziehbar ist, für welche Aktivitäten du Meilensteine bekommen hast.

    Ansonsten ist es so, dass wir deinen ersten Vote zum ersten Wettbewerb 2011 leider nicht als begründeten Vote zählen können, da er keine wirkliche Begründung enthält. In dem Fall müsstest du also noch 8 Kommentare/ begründete Votes schreiben, um einen 5. Meilenstein zu beantragen.

    Beim Häuserkampf hatte Cassandra die Kommentare ihres FF-Votes in Spannung, Stil und Originalität/Idee aufgeteilt. Ich fand das damals eigentlich sehr gut, um die einzelne Punktevergabe nachvollziehen zu können und besser einzuschätzen, an welchen Stellen die eigene Abgabe noch ausbaufähig gewesen ist. Daher hab ich mich dieses Mal versucht daran zu orientieren und es ähnlich zu machen. Dabei habe ich in folgende Kategorien unterteilt:

    • Spannung: Gibt es einen Spannungsbogen, der sich durch die Abgabe zieht? Zieht mich die Abgabe in ihren Bann und lässt mich weiterlesen? Gibt es einzelne Punkte, die mich beim Lesen aus dem Fluss rauswerfen?
    • Stil: Ist die Abgabe gut lesbar? Wurden die Formalien eines Dramas eingehalten? Wie ist der Schreibstil der Abgabe? Rechtschreibung wurde zwar auch in diesem Punkt betrachtet, fällt allerdings nur negativ ins Gewicht, wenn der Lesefluss durch eine zu starke Häufung beeinträchtigt ist.
    • Originalität/Idee: Steckt hinter der Abgabe eine kreative Idee? Setzt die Abgabe das Thema auf eine interessante Weise um? Gibt es inhaltliche Besonderheiten, die mir gut/nicht so gut gefallen?
    • Umsetzbarkeit: Ließe sich die Abgabe so auch auf einer Bühne aufführen? Dramen leben anders als Epik davon, durch Schauspieler interpretiert und auf einer Bühne aufgeführt zu werden. Daher habe ich in diesem Punkt darauf geachtet, ob sich die einzelnen Abgaben so auch für eine Umsetzung auf der Bühne eignen würden.

    Die einzelnen Punkte sind dabei zum Teil sehr subjektiv und greifen ineinander über. Wer Fragen zu der Verteilung der Punkte hat oder gerne eine ausführlichere Rückmeldung möchte (zum Teil sind die Kommentare aus Zeitdruck etwas kürzer ausgefallen), kann sich gerne noch bei mir melden.


    Die erste Runde unseres Schreibturniers ist nun beendet und konnte sich mit 15 Abgaben und 14 Votes reger Aktivität erfreuen. Da soll die Siegerehrung auch nicht lange auf sich warten lassen:


    Platzierung Abgabe Teilnehmer Punkte Durchschnitt
    1 Abgabe 8 - Für Joanna Thrawn 121,2 8,654
    2 Abgabe 13 - Eros, Philia, Agape Tragosso 117,0 8,357
    3 Abgabe 6 - Bleiben Shiralya 114,5 8,179
    4 Abgabe 15 - Schöpfungskraft Evoluna 107,7 7,692
    5 Abgabe 5 - Ballade an ein Leben Ponk 106,1 7,577
    6 Abgabe 11 - Der Moment. Flocon 104,5 7,462
    7 Abgabe 7 - Perfektion Caroit 94,5 6,750
    8 Abgabe 14 - Veränderung ELIMinator 92,6 6,615
    9 Abgabe 9 - Vermissen Evo Lee 91,5 6,538
    10 Abgabe 3 - Engel auf Erden PokeViper 91,5 6,536
    11 Abgabe 2 - Ein Leben lang Mipha 90,0 6,429
    12 Abgabe 10 - Blaue Augen, rote Lippen Voltobal 89,9 6,423
    13 Abgabe 4 - Liebe ist kein Gefühl PokéExpertin 89,0 6,357
    14 Abgabe 1 - Ich bin kalt, kalt bin ich maaax. 79,2 5,654
    15 Abgabe 12 - Kein Titel Mr. Ulterrakium 68,0 4,857


    Vielen Dank an alle Teilnehmer für die wundervollen Gedichte, die zusammen gekommen sind!

    Herzlichen Glückwünsche insbesondere an Thrawn, Tragosso und Shiralya für eure fantastischen Platzierungen. Für euch wird es zu einem späteren Zeitpunkt noch eine kleine Überraschung geben.

    Außerdem ein großes Dankeschön an die Leute, die sich Zeit zum Voten genommen haben und dadurch die Auswertung des Wettbewerbs erst ermöglichten: ELIMinator, Thrawn, xLyfa, Olynien, Evoluna, Flocon, Ponk, Simon, Aria*, Mandelev, Voltobal, Evo Lee, Neo7, maaax.

    Hey Cass,

    wie schon angekündigt, kommt hier nun endlich ein Kommentar für dich. Bisher habe ich hier nämlich anscheinend noch nicht kommentiert und das kann definitiv nicht so bleiben ^-^



    Freudige Beerdigung

    Das Gedicht startet bereits mit einem sehr interessanten Oxymoron als Titel und bleibt dadurch definitiv in Erinnerung. Während eine Beerdigung eigentlich ein trauriges Ereignis ist, spricht der Titel eher von gegenteiligen Gefühlen. Allerdings wird eine Beerdigung auch nicht in allen Kulturen als traurig empfunden. Eine Freudige Beerdigung stellt daher einen Bruch zu den hierzulande üblichen Beerdigungen dar, die eventuell an der Stelle auch für Normen und/oder Traditionen stehen können. Andererseits wird bei einer Beerdigung jemand (oder in dem Fall vielleicht etwas) zurückgelassen und begraben. Es ist daher auch ein Abschied und eine Trennung. In dem Fall scheint dieses Zurücklassen aber als etwas Positives empfunden zu werden. In dem Fall könnten es auch Personen, Ängste oder Eigenschaften sein, die einen eher belasten und zurückhalten, sodass das Zurücklassen dieser zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt und somit als freudiges Ereignis wahrgenommen wird.

    Ich finde es immer ganz interessant, die Form eines Gedichtes zu analysieren, weil allein darin sich meistens schon eine Menge für die Interpretation versteckt. Die Form dieses Gedichtes, ist mir auch direkt beim ersten Mal Lesen ins Auge gestochen. Neben dem recht offensichtlichen, dass es jeweils drei Verse pro Strophe gibt abgesehen von der letzten Strophe, ist auch die Endung der Verse interessant. Die ersten vier Strophen über enden jeweils der 1. und 3. Vers mit einem Punkt, während der 2. Vers meistens ein Komma hat, nur in der 2. Strophe wird damit gebrochen. Es wirkt geradezu so, als würde das Ende der der 2. Verse von starr wirkenden Punkten umklammert, eingeengt und gefangen gehalten werden. In der 5. Strophe ändert sich dann die Reihenfolge. Der erste Vers hat ein Komma und die zwei darauffolgenden Verse einen Punkt. Als würde sich langsam von der starren Umklammerung der Punkte gelöst werden. Passend dazu, beinhaltet die 6. Strophe zwei Kommata und nur einen Punkt. Die letzte Strophe wird dann wieder von zwei Punkten umrahmt, aber dadurch, dass es sich um vier Verse handelt, ist dieser Rahmen nicht ganz so eng und wirkt nicht ganz so starr. Als würde man die zuvor bestehenden Grenzen nicht komplett fallen lassen, aber sie sind jetzt lockerer, sodass es insgesamt harmonischer und nicht mehr beengend wirkt. Ein wenig, als hätten die Versenden Frieden miteinander geschlossen (auch wenn das ein wenig seltsam klingt).

    Beim Reimschema kann ein ähnlicher Wandel wie bei den Satzenden der Verse beobachtet werden. In den ersten beiden Strophen reimt sich der 1. und 3. Vers parallel zu den Punkten am Ende der Verse. Während die Struktur der Satzenden allerdings erst ab der 5. Strophe aufgebrochen wird, geschieht dies beim Reimschema bereits ab der 3. Strophe. In der 3. Und 4. Strophe reimen sich dann Vers 2 und Vers 3 parallel zu der Punktsetzung in Strophe 5. In den Strophen 5 und 6 gibt es dann kein solches Reimschema mehr, dafür reimen sich jeweils die 2. Verse beider Strophen miteinander. In der letzten Strophe gibt es dann einen Reim zwischen dem 2. und dem 4. Vers, während die anderen beiden Verse allein stehen. Es gibt also auch beim Reimschema zunächst eine Struktur, die sich an der einengenden Struktur der Satzenden zu Beginn orientiert. Diese bricht aber bereits früher auf, als dies bei den Satzenden der Fall ist. Dafür ist die Struktur in den Strophen 5 und 6 sogar noch loser, als dies bei de Satzenden im Verlauf des Gedichts der Fall ist. Zum Ende hin wird sich dann wieder an der Struktur vom Anfang orientiert, allerdings deutlich lockerer und nicht mehr so beengend, wie es zu Beginn der Fall war. Dieser recht ähnliche, aber zeitlich versetzte Wandel zwischen Versenden und Reimschema könnte ein Hinweis darauf sein, dass selbst ein Wandel/ eine Veränderung/ ein Umbruch nicht von einen auf den nächsten Moment geschieht, sondern ein fließender Prozess ist.

    Man hat eventuell gemerkt, dass ich mir ganz gerne die Form von Gedichten angucke ^^“ Aber nachdem das jetzt recht ausführlich dran kam, soll der Inhalt natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hierzu gehe ich am besten jeweils die einzelnen Strophen durch.


    Hier startet heute der tragische Abschied.

    Gepflegt, makellos in Schwarz versammelt sich,

    Ordnungsgemäß jedes Familienmitglied.


    Im Gegensatz zum Titel wird hier der Abschied als „tragisch“ beschrieben. Allerdings wirkt es in Kombination mit dem Rest der Strophe eher so, als wäre dies die Ansicht der Familienmitglieder und würde von dem lyrischen Ich eher in einer ironischen Art und Weise wiedergegeben werden. Das Wort „ordnungsgemäß“ deutet zudem eher daraufhin, dass es sich hierbei nicht um ein Ereignis handelt, bei dem es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt, um das Bild nach Außen hin aufrecht zu erhalten, weshalb alle auch „gepflegt“ und „makellos“ erscheinen. Wo es sich bei einer Beerdigung eher um etwas persönliches handelt, um seine Trauer zu verarbeiten und Abschied zu nehmen, scheint es sich hierbei eher um ein Ereignis zu handeln, dass weniger aus persönlichen Motiven heraus als aus dem Grund „es gehört sich halt so“ besucht wird.


    Hier deuten sie irritiert auf das Grab.

    Für sie nicht klar die Farben der Blumen

    Und woran nichter glücklicherweise starb.


    Ich muss gestehen, ich habe mich an der Stelle ein wenig schwerer getan, diese Strophe zu interpretieren. Aber ich kann ja einfach mal ein paar Gedanken aufschreiben, auch wenn diese vielleicht noch nicht vollends zu Ende gedacht sind. Dass das Grab die Familienmitglieder irritiert deutet darauf hin, dass diese Beerdigung sich in irgendeiner Art und Weise von einer „normalen“ Beerdigung unterscheidet.

    Auffällig ist auch die Formulierung “nichter“. Beim ersten Mal lesen dachte ich, dass hier einfach ein Leerzeichen vergessen worden wäre. Aber da ein solches Stilmittel auch noch später im Gedicht aufgegriffen wird, ist es vermutlich sehr bewusst so gewählt worden. Wenn ich jetzt mal aus mathematischer Sicht dran gehe, würde ich „nichter“ als alles, was nicht männlich ist, interpretieren. Da in diesem Fall nicht einfach die weibliche Variante genommen wurde, könnte es auch darauf hindeuten, dass ganz bewusst gezeigt werden möchte, dass es sich hierbei nicht ausschließlich um binäre Gender handelt.

    Dann gibt es auch noch den zweiten Vers, mit den „Farben der Blumen“. In Kombination mit dem „nichter“ könnte damit wieder aufs Gender verwiesen werden, da es da ja meistens auch gesellschaftlich eine farbliche Codierung gibt (wie blau für Jungen, rosa für Mädchen, etc.). Allerdings erinnert es mich auch ein Stück weit auch an die Redewendung „Farbe bekennen“. Also könnte demnach auch gemeint sein, dass die Positionierung im Sinne von Meinungen, Ansichten etc. für die Familienmitglieder unklar ist.


    Hier sieht man ihrer Worte Wunden.

    Doch die Stolzen schäumen voller Wut,

    Denn aus den Wunden fließt kein blaues Blut.


    Worte können sehr verletzend sein und es scheint so, als wären die Worte der Familienmitglieder letztendlich hart genug gewesen, um zu dieser Beerdigung zu führen. Da „die Stolzen“ vor Wut „schäumen“ scheint es sie in ihrem Stolz zu kränken, dass aus den zugefügten Wunden kein „blaues Blut“ fließt. Blaues Blut wird ja meistens mit königlicher Abstammung gleichgesetzt. Also entweder fühlen sich „die Stolzen“ in ihrer Ehre gekränkt, da sie selbst blaues Blut haben und die Person im Grab als Verwandter daher ebenfalls blaues Blut haben müsste. Dass dem nicht so ist könnte bedeuten, dass es sich um keine Blutsverwandtschaft handelt.

    Eine andere Interpretation wäre, dass aus dem Motiv heraus jemanden stärker machen zu wollen die Wunden zugefügt wurden und das blaue, royale Blut eine gewisse Stärke symbolisiert. Da dieses abhärten, jmd. Stärker machen allerdings anscheinend nicht funktioniert hat, verärgert sie.

    Eine dritte Interpretation geht in die gleiche Richtung wie die mit der Blutsverwandtschaft, allerdings wird ja nicht nur von biologischer sondern auch von geistiger Verwandtschaft gesprochen. Also sind „die Stolzen“ eventuell verärgert, weil sich bei der Beerdigung herausstellt, dass die Person im Grab anders als von ihnen vermutet andere Werte etc. vertritt.


    Hier endet ein Zweig im Namen.

    Denn der Familie zum Hohn,

    Stand sie am Grab als eine Nichtsohn.


    Der Familienname wird traditionell über die männliche Linie weitergegeben, weswegen in Kombination mit der Bezeichnung „Nichtsohn“ gemeint sein könnte, dass deswegen ein Zweig im Namen endet. Allerdings könnte damit auch ebenso gemeint sein, dass das lyrische Ich nicht gewillt ist Kinder zu bekommen und deswegen der Familienzweig endet.


    Hier steht sie als wer sie ist,

    Dort liegt nichtsie begraben.

    Beobachtet die Trauernden.


    Der erste Satz deutet darauf hin, dass sie zuvor nicht war, wer sie ist und dies nun sein kann. Begraben liegt „nichtsie“, also alles, was nicht zu ihr gehört. Da die Familienmitglieder in der selben Strophe als „Trauernde“ bezeichnet werden, wurden vermutlich alle Dinge begraben, die sie ihrer Familie zuliebe, aus Tradition oder aus sonst einem äußeren Druck heraus getan hat oder gewesen ist. Zurück bleibt daher eine Person, die aus dem Kern ihrer selbst heraus handelt und nicht aus gesellschaftlichen oder familiären Zwängen heraus. Dies schlägt dann auch die Brücke zum Titel des Gedichts und erklärt, warum es sich aus ihrer Perspektive heraus um eine „Freudige Beerdigung“ handelt. Zeitgleich findet in der Strophe der Umbruch in der Struktur der Versenden statt, was inhaltlich dazu passt, dass zuvor eher auf die Familienmitglieder und ihre Sicht auf alles eingegangen wurde, es nun aber nicht mehr hauptsächlich um die Familienmitglieder geht, sondern sie im Fokus steht.


    Hier steht sie und ist der Grund,

    Dass ihre Pläne starben,

    Die Ideale endeten.


    Anhand des Verhaltens auf der Beerdigung wirkt es so, als hätten die Familienmitglieder ein sehr genaues Bild davon, wie Dinge zu sein haben, wobei der ordnungsgemäße Schein nach außen hin sehr wichtig ist. Sie scheint allerdings mit diesem Bild und diesen Vorstellungen nun gebrochen zu haben und zu zeigen, dass das Ideal der Familienmitglieder, wie ihr Leben zu sein hat, nicht der Realität entsprechen wird. Damit beerdigt sie die Pläne, welche andere für ihr Leben hatten und kann dadurch aber rückbeziehend auf die Strophe davor endlich sein, wer sie wirklich ist.


    Hier liegt sie begraben.

    Sie ist nun endlich fort

    Und hinterlässt für mich,

    Einen besseren Ort.


    Bei der Strophe war ich zunächst ein wenig irritiert. Sie schien in den Strophen davor die Person zu sein, die nach der Beerdigung übrig bleibt. Losgelöst von Altlasten und endlich, wer sie wirklich ist. Nun ist aber davon die Rede, dass sie begraben liegt. Ich könnte mir vorstellen, dass das sie aus den vorherigen Strophen nun zum lyrischen Ich übergegangen ist und mit dem „sie“ in dieser Strophe nun etwas anderes gemeint ist. Eventuell Sorgen, Erwartungen anderer und andere Dinge, die das lyrische Ich zuvor zurückgehalten haben. Da es sie nun begraben hat, kann es leichter und frei in die Zukunft blicken, wodurch die Welt nun zu einem besseren Ort für das lyrische Ich geworden ist.



    Der Kommentar ist quasi doppelt so lang geworden, wie ich ursprünglich angenommen hatte und auch wenn ich nach so einem langen Kommi jetzt ein wenig erschöpft bin, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, das Gedicht zu interpretieren. Beim aller ersten Mal Lesen konnte ich mit einigen Dingen nicht so recht etwas anfangen. Aber je länger ich mich mit dem Gedicht befasst habe, desto eher hatte ich das Gefühl, einen Zugang dazu zu bekommen. Und auch bereits beim ersten Lesen gab es genug Dinge, die mein Interesse geweckt haben, sodass ich neugierig wurde und mir das Gedicht auch mehr erschließen wollte. Insgesamt gefällt es mir sehr gut und ich danke dir, dass du es gepostet hast und ich mich dadurch an einer Interpretation versuchen konnte.

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Hey Bastet ^-^
    Ursprünglich wollte ich deinen Prolog direkt kommentieren, als er erschienen ist. Aber dann ist bei mir viel Stuff passiert und ich bin einfach nicht zu gekommen. Nun will ich das aber endlich nachholen ^-^


    Prolog
    Einen Krieg dank magischer Fähigkeiten verhindern. Ist eine ganz schön große Aufgabe, die Sinan sich da vorgenommen hat. Vor allem eine ziemlich schwierige, wenn man bedenkt, dass die Entscheidung für oder gegen Krieg meistens von sehr wenigen, mächtigen Personen getroffen wird. Und bisher wurd es zwar noch nicht gesagt, aber anhand seiner Wut auf die Welt glaube ich nicht, dass Sinan mit einer solchen, mächtigen Person verwandt ist oder regelmäßigen Kontakt hat. Bin daher sehr gespannt, wie er versuchen möchte, einen Krieg aufzuhalten.
    Es beruhigt mich ein wenig zu wissen, dass Sinan eigentlich selbst weiß, was er sich da vorgenommen hat und das ganze einigermaßen realistisch sieht. Ich hab zwar immer noch den Eindruck, dass er sich unüberlegt in sehr gefährliche Situationen begeben könnte, so temperamentvoll, wie er aktuell wirkt, aber zumindest scheint er auch clever genug zu sein, nicht direkt bei nächster Gelegenheit wegen einer Dummheit zu sterben.
    Chris wirkt bisher sehr sympathisch. Es gefällt mir, dass er Sinans Klischee von femininen Männern widerspricht. Aber ehrlich gesagt wundert es mich auch kein bisschen, bei dir solche Charaktere zu finden. Chris scheint Sinan auch ein guter Freund zu sein und könnte eine ausgleichende Stimme der Vernunft sein, wenn mit Sinan das Temperament droht durchzugehen. Die Stelle, an der nochmal explizit gesagt wird, dass Chris Sinan darauf aufmerksam macht, dass er da eine Grenze erreicht hat, habe ich als ein wenig überflüssig empfunden, weil das eigentlich durch die Interaktion der beiden zuvor bereits sehr gut deutlich wurde und nicht mehr direkt hätte gesagt werden müssen.
    Bei der Stelle, bei der erzählt wird, wie Sinan Chris „die gesamte Wahrheit“ erzählt hat, irritiert mich etwas ein wenig. Es wird erzählt, dass Chris Sinan bemitleidet hat und diesem Mitleid zuwider war. Dann aber wird erzählt, dass das bei Mitleid von Chris nicht der Fall ist, weil es sich bei ihm für Sinan nicht schlecht anfühlt. Das erinnert mich ein wenig an eine Szene aus Outlander, wo sowas in die Richtung gesagt wird wie „Du hast eine Art mir zu zeigen, dass es dir sehr Leid tut, ohne, dass ich mir dabei erbärmlich vorkomme“. Allerdings würde ich das dann nicht mehr unbedingt bemitleiden nennen, vielleicht bin ich deswegen ein wenig darüber gestolpert.
    Schön, dass Chris Sinan supportet, selbst wenn er ab und zu ungerechtfertigter Weise seine Wut abbekommt. Aber ebenso schön ist es, dass Sinan das reflektieren kann und auch weiß, dass das eigentlich nicht so ganz in Ordnung ist. Spricht für eine gewisse Reife und ist ein Punkt, der Sinan auf jeden Fall sympathisch macht.
    Es mag vielleicht ein wenig kleinlich sein, aber ich bin ein bisschen drüber gestolpert, dass Fluss und Kanal als Synonyme verwendet wurden, da sie eben doch verschiedene Sachen beschreiben. Flüsse sind Fließgewässer, welche einen natürlichen Ursprung haben. Kanäle sind von Menschen gebaut und haben oft keine bis kaum Strömung, was für die Vorstellung des Wassers eben doch auch einen Unterschied macht.
    Der zweite und der dritte Absatz, die sich damit befassen, dass sie am Fluss entlang gehen, beginnen quasi beide mit „wenigstens“. Zunächst wollte ich anmerken, dass solch eine Wiederholung besser vermieden werden sollte, aber besonders in Kombination mit dem „ja“ beim zweiten Mal, wirkt es sehr bewusst gesetzt. Vor allem, weil es auch inhaltlich den ersten Satz des vorherigen Absatzes wieder aufgreift. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr muss ich sagen, dass es mir eigentlich sogar ganz gut gefällt.
    Als es darum geht, dass Chris Sinans Wut ein wenig abflacht, verstehe ich glaube ich, was du sagen willst, es las sich aber für mich im ersten Moment anders. Der Satz, in dem erzählt wird, dass Sinan nicht weiß wohin mit seinem Zorn, wenn sein Freund versuchte die Wut zu löschen statt Öl ins Feuer zu kippen in Kombination mit dem Satz danach, dass diese Wut oft in seinem Magen bleibt und ihn seit Jahren allmählich vergiftet klingt so, als würde der Kontakt mit Chris dafür sorgen, dass er seine Wut nicht vollends rauslassen kann und der Teil, den er dann in sich hinein frisst, ihn langsam kaputt macht. Das passt allerdings nicht zum letzten Satz des Absatzes, weswegen ich glaube, dass es eher so ist, dass Sinan oft eine Wut im Bauch hat, die ihn von innen heraus zerfrisst und der Kontakt zu Chris dafür sorgt, dass diese Wut weniger wird, was Sinan gut tut.
    Dieses liebevolle Necken und Aufziehen zwischen Chris und Sinan ist wirklich unglaublich süß. Es zeigt, wie vertraut die beiden sind und was für eine gute Beziehung sie zueinander haben. Es hatte mich zwar gewundert, warum sich Chris überhaupt auf die Mauer setzt, wenn er solche Angst hat das Gleichgewicht verlieren zu können, aber das nur am Rande. Fast schon Schade, dass das Gespräch so schnell wieder ernster wird. Ich hoffe, wir werden noch mehr solch schöner Interaktionen zwischen den beiden erleben. Im Vorwort meintest du, dass der Prolog in der Gegenwart spielt und das erste Kapitel dann zwei Jahre in der Vergangenheit startet. Wenn ich mich gerade nicht irre, wurd im Prolog auch gesagt, dass sich die beiden nun zwei Jahre kennen würden. Dementsprechend müsste man dann ja auch die Geschichte mitbekommen, wie die zwei sich langsam näher gekommen sind. Bin da schon sehr gespannt drauf und freu mich allgemein einfach schon darauf, mehr von den zwein zu lesen.
    „Chris“ „Hm?“ „Du bohrst mir das Kinn in den Nacken.“ Ich liebe diese Stelle einfach und konnte gar nicht anders, als laut zu lachen, als ich sie gelesen hab. Es ist ein ziemlicher Bruch, zu der Stimmung, die zuvor erzeugt wurde, aber er erscheint gleichzeitig auch nicht unpassend oder dergleichen (außerdem kenn ich solche Situationen nur zu gut xD). Hat mir auf jeden Fall gut gefallen und macht die Szene und die zwei Figuren irgendwo auch ein Stück nahbarer.


    Im Prolog werden insgesamt einige Dinge angeteasert, aber es gefällt mir, dass er nicht mit einem wahnsinnig dramatischen Ereignis endet, bei dem man am liebsten sofort wissen will, wie es weiter geht. Stattdessen ist es passend zu Chris Gefühl ein warmes, wohliges Gefühl, mit dem man als Leser zurückgelassen wird. Man freut sich schon auf den Moment, wenn man in der Geschichte wieder in der Gegenwart ankommen wird, aber man kann die zwei auch guten Gewissens erstmal zurück lassen, um in die Vergangenheit abzutauchen.

    Insgesamt hat mir der Prolog und insbesondere die Interaktionen zwischen Sinan und Chris sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf mehr zu lesen.
    Liebe Grüße,
    Caroit

    Quelle


    Willkommen zum Vote der ersten Runde unseres sinnlichen Schreibturniers!



    Die Aufgabenstellung lautete:

    Früher oder später wird jeder Mensch mit dem Thema Liebe in seinem Leben konfrontiert. Ob er sie selbst erlebt, oder im Freundeskreis, ob sie romantischer oder anderer Natur ist, ob eher Glück und Freude oder Trauer und Schmerz damit assoziiert werden. So individuell, wie jeder Mensch ist, kann auch die Liebe unzählige Facetten annehmen. Eure Aufgabe ist es, ein Gedicht zum Thema Liebe zu schreiben. In diesem Wettbewerb gibt es keine Wortbegrenzung und die inhaltliche Umsetzung des Themas bleibt vollkommen euch überlassen.



    Die wichtigsten Informationen zum Vote findet ihr hier kurz zusammengefasst:

    • Voten könnt ihr bis zum 08.08., um 23:59 Uhr.
    • Vergebt für jede Abgabe Punkte zwischen 1 (gefällt mir nicht) und 10 (gefällt mir sehr gut).
    • Es ist auch möglich, halbe Punkte (z.B. 2,5 Punkte) zu nutzen.
    • Dieser Wettbewerb findet anonym statt. Vergebt deshalb bitte auch für eure eigene Abgabe Punkte. Punkte, die ihr an eure eigene Abgabe vergebt, werden nicht gezählt. Stattdessen erhaltet ihr einen Punkteausgleich.
    • Begründungen sind nicht verpflichtend, aber gerne gesehen. Wenn ihr eine Begründung schreiben möchtet, findet ihr in unseren Tipps zum Voten ein paar Anregungen. Für einen begründeten Vote könnt ihr zudem eine Medaille vom Typ Fee beantragen.
    • Nutzt für euren Vote bitte die folgende Voteschablone:




    Hey Kodoku,

    es ist ziemlich lange her, dass ich als Betaleserin tätig war und ich kann dir nicht garantieren, dass ich absolut jeden Fehler finden werde. Aber wenn du möchtest, könntest du mir die Kapitel per PN schicken und ich kann drüber lesen. Hättest du denn dann gerne nur eine Rückmeldung zu Rechtschreibung und Grammatik oder auch inhaltlich? Ansonsten bin ich diese Woche noch ziemlich beschäftigt mit meiner Bachelorarbeit, aber ab nächster Woche habe ich wieder mehr Zeit ^-^

    Quelle


    Willkommen zur ersten Runde unseres sinnlichen Schreibturniers!


    Bei diesem Wettbewerb dreht sich alles um die Liebe.

    Früher oder später wird jeder Mensch mit dem Thema Liebe in seinem Leben konfrontiert. Ob er sie selbst erlebt, oder im Freundeskreis, ob sie romantischer oder anderer Natur ist, ob eher Glück und Freude oder Trauer und Schmerz damit assoziiert werden. So individuell, wie jeder Mensch ist, kann auch die Liebe unzählige Facetten annehmen. Eure Aufgabe ist es, ein Gedicht zum Thema Liebe zu schreiben. In diesem Wettbewerb gibt es keine Wortbegrenzung und die inhaltliche Umsetzung des Themas bleibt vollkommen euch überlassen.


    Schickt eure Abgaben einfach bis zum Sonntag, den 25.07., um 23:59 Uhr per Konversation an Caroit, um am Wettbewerb teilzunehmen.



    Außerdem ist zu beachten:

    • Hier findet ihr eine Übersicht zu den Informationen und Regeln unserer Wettbewerbe. Unter anderem könnt ihr dort sehen, welche Codes bei Wettbewerben erlaubt sind.
    • Gebt bitte keine Texte ab, die ihr bereits veröffentlicht habt.
    • Wenn ihr zu einem bestimmten Fandom schreibt, könnt ihr das bei der Abgabe mit angeben. Wir setzen dann einen kleinen Hinweis vor eure Abgabe.
    • Für die Teilnahme an diesem Wettbewerb könnt ihr hier eine Medaille vom Typ Fee beantragen. Ihr könnt die Medaille nur in der Woche beantragen, in welcher ihr die Abgabe eingereicht habt oder in welcher die Siegerehrung stattfindet.


    Wenn es noch Fragen gibt, könnt ihr direkt hier im Topic nachfragen oder euch an ein Mitglied aus dem FF-Komitee wenden.


    Wir wünschen euch viel Erfolg! Dedenne


    Noxa


    Mit Dedennes Dramastube wurde die literarische Gattung ein wenig näher beleuchtet, die sonst eher seltener im Bereich vertreten ist. Umso mehr freut es mich, dass sich ganze 11 Autoren an den täglichen Anregungen beteiligt und wundervolle Dramen geschrieben haben. Nicht selten haben mich die oftmals komödiantischen Werke hier zum Lachen gebracht und ich möchte mich bei Mandelev, Ponk, Evo Lee, Flocon, Evoluna, Rusalka, Thrawn, Olynien, @Emerald, maaax. und Shiralya dafür bedanken.


    Und für die Leute, die Zahlen mögen, haben wir die Aktion auch noch einmal in Zahlen etwas greifbarer gemacht:

    Insgesamt wurden stolze 49 Dramen in den drei Wochen geschrieben. Besonders Rusalka und Olynien stachen dabei mit jeweils 10 Werken heraus.

    Unter den vielen Anregungen erfreute sich besonders der Konflikt mit maximal 10 Sätzen großer Beliebtheit und wurde im Laufe der Aktion 7 Mal umgesetzt. Nicht weit dahinter wurde in 5 Werken alles falsch verstanden, was eine Person gesagt hat, und in weiteren 5 Werken wurde über das Streichen eines Hauses gestritten.


    Das Plaudertopic bleibt noch eine Weile offen, falls ihr noch was zu den entstandenen Werken oder der Aktion sagen möchtet. Darüber hinaus steht euch aber auch jederzeit unser Feedback-Topic zur Verfügung. Da eine solche Drama-Aktion noch recht neu im Bereich ist, würde uns sehr interessieren, wie euch die Aktion gefallen hat und was zukünftig vielleicht noch verbessert werden könnte, wenn diese Aktion wiederkehren sollte.

    Die letzte Woche dieser Aktion ist bereits angebrochen und zu guter Letzt haben wir eine etwas größere Aufgabe für euch!


    Vom Aufbau her wird grob in offene und geschlossene Dramen unterteilt. Während die offenen Dramen sehr viel freier sind, orientieren sich geschlossene Dramen an einer klaren Struktur und sind in fünf Akte aufgeteilt. Ein Modell für die inhaltliche Aufteilung dieser Akte hat Gustav Freytag erstellt:


    1. Akt: Einleitung (Exposition): Grundlegende Informationen vermitteln; Einführung

    2. Akt: Steigende Handlung: Konflikt wird deutlich

    3. Akt: Höhepunkt: Wendung ins Negative

    4. Akt: Fallende Handlung (retardierendes Moment): Verzögerung der Situation

    5. Akt: Schluss / Katastrophe: Auflösung oder tragisches Ende


    Die Anregung für diese Woche ist, dass ihr euch einmal an einem solch größeren Werk mit 5 Akten versuchen könnt. Dabei könntet ihr euch beispielsweise vornehmen, jeden Tag einen Akt zu schreiben. Als weitere Hilfestellung haben wir folgende Themenvorschläge für euch:

    • Schreibe ein Drama zum BisaBoard-Alltag.
    • Schreibe eine Tragödie; also ein Drama, das mit dem Scheitern eurer Hauptfigur endet.
    • Schreibe ein Drehbuch für einen Krimi.
    • Schreibe ein Drama, in dem eine Künstliche Intelligenz als Figur auftritt.
    • Schreibe ein Drama, das auf einem Kreuzfahrtschiff spielt.

    Viel Spaß!