Beiträge von Caroit

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Wind


    Ein Sturm von rosa Blütenblättern

    Ein Zauber aus vergang'nen Zeiten

    Uralt Gefühle leise klettern

    Wind, lässt du mich wieder reiten?

    Doch diesmal bleibt die Antwort aus

    Rumdi ladu di rumsi dum

    Nur ich allein und mein Gedankenhaus

    Ein Boden voll von Blütenblättern



    Welch uralter Hain

    Eine mystische Schönheit

    Meine Seele ruht



    _____________________Mit einem Blatt auf

    ________________dem Kopf weiß es über seine Umge-

    _____________bung Bescheid. Ob warm ob kalt, ob trocken

    ___________ob feucht, ihm entgeht nichts. Zugleich dient dieses

    __________Blatt nicht nur der Orientierung, es duftet auch noch so

    __________lieb-__________lich, wie man es sich kaum in seinen Träu-

    _______Einen solchen________________men vorstellen_______kann

    ____Duft weiß es gut zu nut-

    __zen, um eine friedliche und

    _harmonische Atmosphäre zu

    _schaffen. Besonders gerne liegt

    _dieses zauberhafte Wesen in der

    _Sonne und genießt ihre warmen

    _Strahlen. Stundenlang kann es bei

    _einem solchen Sonnenbad verharren____und

    __einfach nur glücklich sein. Wildlebende Exem-

    __plare sind nur in Johto und Alola zu finden und

    ___gehören selbst dort zu den eher selteneren Po-

    ____kémon. Aber wegen ihres ruhigen und friedvol-

    ____lem Gemüts sind diese Pokémon besonders un-

    ____ter neuen Trainern äußerst beliebt. Durch ein

    ____liebevolles Training kann dieses Pokémon auf-

    ____blühen__________und zu Me-_______ganie

    ______________________werden.


         


    Lyrik ist nicht unbedingt mein Steckenpferd (abgesehen von Sonetten, die mag ich), aber anlässlich des NPM, will ich mich auch mal ab und zu an ein paar neuen Sachen versuchen und das ist dabei bisher so entstanden. Diese drei Sachen zu schreiben hat viel Spaß gemacht, aber ich glaube, das Absurdarium hat mir davon am meisten Spaß beim Schreiben gemacht. Einerseits waren da diese verrückten formalen Vorgaben und andererseits wollte ich auch nichts komplett chaotisches schreiben. Die meisten Verse ließen sich recht flüssig schreiben, nur das gleichmäßige Metrum hab ich recht schnell aufgeben müssen, weil das einfach nicht so wollte, wie ich wollte ^^"

    Das Haiku ist entstanden, weil ich ursprünglich vorhatte jeden Tag ein Haiku zu schreiben (da das bisher das einzige geblieben ist sieht man ja, wie gut das funktioniert hat ^^"). Es ist nicht unbedingt was besonders, aber ich mag das Bild, das es beschreibt. Naturmotive sind einfach irgendwie meins.

    Das Endivie hab ich echt gerne geschrieben. Ich wusste, dass ich sowas in der Richtung mal machen möchte, seitdem ich Mandelev s Lusardin kommentiert hab. Ich hätte zwar irgendwie gerne noch mehr Motive zum Interpretieren darin verpackt, aber für einen ersten Versuch bin ich ganz zufrieden. (Nur der Code hat mir an dem Abend den letzten Nerv geraubt und da ich einmal ne falsche Silbentrennung noch korrigieren musste, habe ich für meinen Geschmack viel zu oft [color=transparent] tippen müssen >.< Aber zumindest hab ich daran gedacht nach der Korrektur den Code separat zu speichern, sodass ich mich ab jetzt nicht immer wieder neu damit herumärgern muss...)


         

         


    Dickschädel


    Ein dumpfer Schlag, ein kurzes Wackeln, Stille. Zu sehen war ein Zwollock, welches immer wieder aufs Neue Anlauf nahm und mit seinem Kopf gegen eine knallrote Ziegelwand rannte. Ausdauer hatte es, das musste man ihm lassen. Aber fraglich, ob es Erfolg haben würde. Menschen bauten ihre Nester in der Regel sehr stabil.

    Plötzlich ertönte ein lautes Krachen und das Zwollock schritt selbstzufrieden durch ein Loch in der Wand. Hätten diese Menschen mal lieber nicht mitten auf seinem üblichen Pfad angefangen ein Haus zu bauen. Wieder ein dumpfer Schlag, ein kurzes Wackeln und Stille. Die nächste Mauer des Hauses war dran.


         

    Da hätte ich fast vergessen, diese Abgabe für die Sternzeichenaktion in das Update zu packen... Ich schreib eigentlich eher seltener etwas mit Pokémonbezug, aber wenn es schon um das Sternzeichen Widder geht, wollte ich unbedingt etwas abgeben (und letztendlich hab ich damit sogar gewonnen o/). Ursprünglich war eine Kurzgeschichte geplant, aber als ich mit ihr angefangen hab, hab ich mir bereits in den ersten 200 Wörtern widersprochen (wär schon gut gewesen zu wissen, ob ich nun einen schönen oder regnerischen Sommertag beschreiben wollte xD) und der Pokémonbezug wäre auch eher nur so semi gegeben gewesen. Deswegen habe ich sehr lange auf meine Diddle-Widder-Tasse, die ich in der Grundschule mal zum Geburtstag bekommen hab, gestarrt und irgendwann kam mir dann die Idee zu diesem Drabble.


         

    _____________________Mit einem Blatt auf

    ________________dem Kopf weiß es über seine Umge-

    _____________bung Bescheid. Ob warm ob kalt, ob trocken

    ___________ob feucht, ihm entgeht nichts. Zugleich dient dieses

    __________Blatt nicht nur der Orientierung, es duftet auch noch so

    __________lieb-__________lich, wie man es sich kaum in seinen Träu-

    _______Einen solchen________________men vorstellen_______kann

    ____Duft weiß es gut zu nut-

    __zen, um eine friedliche und

    _harmonische Atmosphäre zu

    _schaffen. Besonders gerne liegt

    _dieses zauberhafte Wesen in der

    _Sonne und genießt ihre warmen

    _Strahlen. Stundenlang kann es bei

    _einem solchen Sonnenbad verharren____und

    __einfach nur glücklich sein. Wildlebende Exem-

    __plare sind nur in Johto und Alola zu finden und

    ___gehören selbst dort zu den eher selteneren Po-

    ____kémon. Aber wegen ihres ruhigen und friedvol-

    ____lem Gemüts sind diese Pokémon besonders un-

    ____ter neuen Trainern äußerst beliebt. Durch ein

    ____liebevolles Training kann dieses Pokémon auf-

    ____blühen__________und zu Me-_______ganie

    ______________________werden.

    Hallo Hydro ^-^

    Freut mich, dass du die letzte Zeit so viel zum Schreiben gekommen bist! Dann mach ich mich lieber direkt daran das aktuelle Kapitel zu kommentieren, damit ich gar nicht erst anfange hinterher zu hinken ^-^


    Kapitel 1.3

    Ich muss gestehen, Peterson wirkt zu Beginn des Kapitels ein wenig sehr anstrengend auf mich. Am liebsten hätte ich ihm an der Stelle gesagt Blue doch einfach in Ruhe zu lassen, damit dieser sich erholen kann. Mit dem Kontrast wirkt der kühlere Park in der Situation geradezu sympathisch.

    Park sagt, dass Peterson Blue wann anders fragen stellen kann und die sowieso später wiederkommen müssen. Daraufhin fragt Peterson, was so schlimm daran sei, da Park doch gerade noch gesagt hat, dass er Blue später fragen soll. Worauf Park antwortet, dass er später noch eine Videokonferenz hat. Die Stelle hatte mich ein bisschen verwirrt, weil sich Park hier scheinbar selbst zu widersprechen scheint (erst will er später wiederkommen, dann hat er später durch die Videokonferenz keine Zeit). Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, wie man das vielleicht anderes schreiben könnte, weil ich an der Stelle nicht ganz weiß, wie du es eigentlich gemeint hattest.

    Peterson will zig Fotos von Blue in nem kritischen Zustand als Andenken? Das klingt ein wenig sehr seltsam, aber vielleicht darf man das bei Ärzten auch gar nicht weiter hinterfragen. Immerhin hab ich auch schon von mehreren Medizin-Studenten unabhängig voneinander gehört, dass sie immer nach ner Pathologie-Vorlesung Appetit auf Steak hatten.

    Ansonsten glaube ich, dass Blue bei der Frage, ob es ihm was ausmachen würde, wenn Peterson weiterhin Fotos macht, zwei Mal blinzeln müsste. Kurz zuvor wurde einmal Blinzeln als Zustimmung gedeutet, und die zweite Frage müsste Blue ja eigentlich verneinen, damit Peterson sich über die Antwort freuen kann.

    Nachdem Park und Peterson gegangen sind, guckt Blue zum Fenster und wird vom hellen Sonnenlicht im ersten Moment geblendet. Das hatte mich ein wenig überrascht, weil Blue bereits zuvor einmal zum Fenster geguckt hat und da dann verschwommen Bäume ausmachen konnte. Da hätte es vielleicht eher gepasst, wenn er beim ersten Mal geblendet wird.

    Als im zweiten Teil des Kapitels die Tür aufgeht hofft Blue, dass es nicht wieder Peterson und Park von vorhin sind. Allerdings war kurz zuvor noch die Rede, dass die zwei gestern da waren (oder sogar vor noch längerer Zeit, da war sich Blue nicht sicher). Aber seine gedankliche, zeitliche Einordnung „vorhin“ passt daher nicht ganz mit der Stelle zuvor zusammen. Ich denke an der Stelle hätte es von Blue aber auch keinerlei zeitliche Einordnung gebraucht.

    Wirklich schön, dass Blue nun auch von seinem Großvater besucht wird. In einer fremden Umgebung verletzt zu sein und dabei von zwei eher schwierigeren Personen betreut zu werden, ist sicherlich alles andere als eine angenehme Erfahrung. Umso schöner, dass nun auch endlich jemand ihm vertrautes da ist.

    Einerseits kann ich verstehen, dass sein Großvater das Forschungsprojekt abbrechen möchte, da er Blue mit Sicherheit keiner weiteren Gefahr aussetzen möchte (selbst wenn ihm bewusst sein sollte, dass Blues aktueller Zustand nicht seine Schuld ist). Allerdings hätte ich mir da von ihm ein bisschen mehr an Erklärung gewünscht. Aktuell sagt er nur, dass sie keinen Sinn mehr sehen das Forschungsprojekt weiterlaufen zu lassen und dann sie ihre Forschung schon irgendwie anders voranbringen werden. Das erklärt noch nicht, warum sie keinen Sinn mehr darin sehen das Forschungsprojekt weiterlaufen zu lassen.

    Was mir das ganze Kapitel äußerst gut gefallen hat (genauso wie eigentlich auch schon im Kapitel zuvor) ist die Art und Weise, wie du den Zustand von Blue beschreibst. Ich kann mich als Leser wirklich sehr gut in ihn hineinversetzen. Bin am Anfang genervt von Peterson und Park (wobei vor allem von Peterson), kann die Langeweile von Blue quasi schon greifen, freue mich mit ihm darüber, dass sein Großvater ihn besucht und bin ebenfalls darüber enttäuscht, dass er nicht noch bleiben kann. Sehr großes Lob an dieser Stelle.


    Fürs Erste wars das wieder von mir, aber ich freue mich schon darauf die nächsten Kapitel lesen zu können.

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Hallo Emerald,

    jetzt komm ich endlich auch dazu, dein letztes Kapitel zu kommentieren und ich bin schon sehr gespannt, wie das für Castor letztendlich enden wird (ich gehe mal davon aus, dass es für Ally und Emerald wahrscheinlich ein gutes Ende nehmen wird).


    Kapitel 12 + Epilog

    Okay, der Anfang klingt so, als wäre die ganze Erde ein Experiment und erinnert mich ein wenig an „Die Bestimmung“ oder „Maze Runner“. Ich bin mal gespannt, ob man vielleicht später noch mehr zu diesem Experiment erfährt. Also aus welchem Grund wird es gemacht und was ist das erhoffte Ziel?

    Ich frag mich, was das für eine Attacke von Megalon ist, dass Telli davon quasi instant außer Gefecht gesetzt wird. Allerdings hat Ally ihr Pokémon sicherlich nicht sonderlich trainiert (Selbst in Pokémonkämpfe involviert zu sein war ihr ja auch relativ neu) und vielleicht ist es dem Megalon daher eigentlich deutlich unterlegen und konnte es auch nur besiegen, weil das Megalon zuvor bereits fast seine gesamte Energie verbraucht hatte.

    Dass Ally fragt, wie es möglich ist Castors Pokémon zu fangen ist einerseits gut nachvollziehbar und für den Leser an der Stelle natürlich auch als Information interessant. Allerdings befinden sie sich eigentlich gerade in einer Verfolgungs-Situation und hätte es vielleicht eher gepasst, wenn Emerald sowas gesagt hätte wie „Erklär ich dir später, schnapp dir erstmal Castor“ oder so.

    Praktisch, dass die Eingangsschleuse noch offen steht, aber ich frag mich warum? Castor wird sich sicherlich denken können, dass er verfolgt werden würde und da wäre es eigentlich logisch gewesen, wenn er die Schleuse schließen würde, sobald er das Raumschiff betritt. Kann natürlich sein, dass die Steuerung dafür nicht direkt neben der Schleuse sondern im Hauptsteuerungsraum ist, aber dann hätte es vielleicht Sinn ergeben, dass sich die Schleuse schließt, kurz nachdem Ally drin ist oder wenn sie sich grad kurz um guckt.

    Wait what? Keine Schäden? Okay, er hat normalerweise gesagt, aber wenn ich an Fred zurückdenke, ist da definitiv ein Schaden entstanden. Das war ja viel mehr als ein „Ich weiß nicht warum, aber ich kann mich an diese Tage einfach nicht erinnern“.

    Die Stelle, an der Ally sich am Kopf kratzt in Kombination mit dem Kommentar, dass sie sich seit Tagen nicht richtig waschen konnte, wirkt so, als sähe sie inzwischen recht ungepflegt aus. Allerdings dürfte es ja eigentlich noch gar nicht o super lange her sein, dass sie in der Herberge waren und dort gab es sicherlich die Möglichkeit sich zu waschen.

    Ich muss gestehen, für meinen Geschmack lässt Ally Castor zu schnell gehen. Dass sie ihm nichts tut und ihn dann ziehen lässt, passt sehr gut zu ihr. Allerdings hätte ich erwartet, dass sie ihm vorher noch mehr Fragen stellt. Immerhin hatte sie Castor in eine Position gebracht, in der er kaum eine andere Wahl gehabt hätte, als ihr zu antworten. Für mich bleiben an der Stelle bezüglich Castor noch einige Fragen offen. Was für ein Experiment? Wie konnte die Technik vor 500 Jahren schon so fortschrittlich sein, dass einige Menschen die Erde verlassen und das in der Erinnerung/Überlieferung der restlichen Menschen so überhaupt nicht auftaucht und die Technik sich dann ja auch plötzlich deutlich zurückentwickelt haben muss oder so? Welche Sonderrolle nimmt Megalon ein? (Also abseits davon, dass es Erinnerungen löschen kann. Es ist ja mit dem Abflug einiger Menschen von der Erde dazu gekommen, aber jetzt auch nicht das einzige Pokémon, was diese Menschen verwenden.)

    Der Epilog hat mir dann als Abschluss sehr gut gefallen. Es ist schön zu sehen, dass es allen Beteiligten gut geht, dass Emerald endlich einen Platz zum Verweilen gefunden hat und dass die Freundschaft von Ally und Emerald auch nach dem Abenteuer irgendwie aufrecht erhalten wird.


    Insgesamt hat mir deine gesamte Geschichte sehr gut gefallen und ich habe die einzelnen Kapitel immer sehr gerne kommentiert. Dass ich es beeindruckend finde, wie du die FF geplant hast und dass du sie dann auch so kontinuierlich weitergeführt und zu einem Abschluss gebracht hast, weißt du ja schon (aber es schadet ja auch nicht, dass trotzdem nochmal hervor zu heben =3). Alles in allem vielen Dank für diese schöne Geschichte!

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Wind


    Ein Sturm von rosa Blütenblättern

    Ein Zauber aus vergang'nen Zeiten

    Uralt Gefühle leise klettern

    Wind, lässt du mich wieder reiten?

    Doch diesmal bleibt die Antwort aus

    Rumdi ladu di rumsi dum

    Nur ich allein und mein Gedankenhaus

    Ein Boden voll von Blütenblättern


    _________________________________________


    Welch uralter Hain

    Eine mystische Schönheit

    Meine Seele ruht

    Kann sich irgendeiner an irgendeine Transsexuelle Rolle erinnern, die nicht entweder ein Antagonist, Sexarbeiter, oder Comic Relif war?

    Nomi Marks aus Sense8 ist auch noch eine sehr gut geschriebenes Beispiel. Allgemein hat die Serie sehr viele gut geschriebene, Charaktere, diverser Sexualitäten, Ethnien, etc.

    Hallo Hydro,

    es ist ein wenig her, aber heute bin ich endlich auch zu Kapitel 1.2. gekommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen =3


    Kapitel 1.2

    Da das ein Kapitel und kein Snippet ist, wird es sich vermutlich nicht um die Entstehung von Blues Existenz handeln. Daher schätze ich, dass das Kapitel grob da ansetzt, wo Kapitel 0.3. für Blue geendet hat. Es klingt fast so, als wäre Blue nicht einfach nur Bewusstlos durch die starken Verletzungen, sondern wäre in eine Art Koma gefallen. Sein Bewusstsein scheint ja zumindest ab irgendeinem Zeitpunkt da zu sein.

    Dieser ganze Anfang des Kapitels ist dir auf jeden Fall gut gelungen. Es regt sich relativ früh der Wunsch von Blue gegen den Zustand anzukämpfen, aber man merkt zugleich, dass er dabei nicht in der Lage ist einen klaren Gedanken zu fassen und dabei irgendwie alles ein wenig verschwimmt. Nach und nach erlangt er dann in kleinen Schritten immer mehr Bewusstsein bzw. auch Sinneseindrücke zurück. Als würde er langsam wieder in seinen Körper zurück finden.

    Ich frage mich, was Blue in diesen Zustand versetzt hat. Ist es nur der Bllutverlust und die starken Verletzungen oder ist es der sagen wir mal intensive Kontakt mit Omega am Ende des letzten Kapitels aus Blues Sicht gewesen.

    Bereich der Schmerzempfindung. Dann wird es sicherlich ein sehr gutes Schmerzmittel gewesen sein, was dafür gesorgt hat, dass Blues schmerzen zumindest deutlich abgeschwächt wurden. Und irgendwie freut es mich auch, dass Blue beim Aufwachen zuerst ein etwas freundlicheres Gesicht gesehen hat, als das von Professor Park. Wobei natürlich ein vertrautes Gesicht wie das von seinem Großvater noch schöner gewesen wäre. Aber vielleicht kommt der ihn ja möglichst bald besuchen, nachdem Blue jetzt wach ist.

    Ihm den Vornamen anzubieten ist sicherlich eine nette Geste von James, aber wenn man den Zustand bedenkt, in dem sich Blue gerade befindet, doch ein wenig seltsam. Immerhin ist Blue gerade erst erwacht, hat schlimme Verletzungen und kann aktuell noch nicht mal sprechen. Demnach kann er ihn gerade sowieso bei irgendeinem Namen nennen und ihn James zu nennen, hätte er Blue auch einfach vorschlagen können, wenn dieser ihn das erste Mal anspricht.

    Also ja, Park hat bestimmt nicht super unrecht, Blue kann froh sein, dass er noch lebt. Allerdings ist er ein mystisches Wesen, dass selbst nicht so leicht zu töten ist, selbst wenn seine Hülle sterben sollte. Die Sorge um das Gleichgewicht, dessen Wächter er ist, kann ich allerdings gut nachvollziehen und auch wenn er gerade nicht in einem Zustand ist, in dem er sich gut darum kümmern könnte, frage ich mich, ob er dazu fähig wäre das Gleichgewicht zu überprüfen, wenn er sich in seine mystische Form verwandeln würde. Die Schmerzen sind da dann vielleicht nicht unbedingt weniger, aber vielleicht hat er in der Form genug übermenschliche Kräfte, um noch handlungsfähig zu sein, wenn es seine menschliche Hülle nicht mehr ist.

    10 Wochen sind wirklich lange. Dann scheint mein erster Eindruck von einer Art Koma nicht so verkehrt gewesen zu sein. Ich bin mal gespannt, wie lange Blue brauchen wird, um sich vollständig zu erholen. Da er aktuell noch in einem sehr schlechten Zustand ist nach 10 Wochen, wir das vermutlich eine eher längere Angelegenheit werden.

    Ist es überhaupt sinnvoll Blue in ein reguläres Krankenhaus zu bringen? Selbst wenn seine Hülle menschlich ist, ist er ja immernoch ein mystisches Wesen. Zudem scheint das Institut ja mit genügend Medizinern ausgestattet zu sein. Vermutlich wird er dort sogar von mehr Menschen betreut, als es in einem regulären Krankenhaus möglich wäre.

    Könnte es vielleicht sein, dass blue bei Bewusstsein sein muss, damit er irgendwie bestimmte Kräfte nutzen kann, um zu heilen? Wenn auch nach 10 Wochen noch Verbände für oberflächliche Verletzungen genutzt werden müssen, wird vermutlich irgendwas nicht stimmen. Hätte er ansich eine unterirdische Wundheilung, wäre das ja bestimmt auch seinen Eltern aufgefallen. Irgendwann schneidet sich ja jeder, oder fällt mal hin oder sowas.


    Insgesamt hat mir das Kapitel sehr gut gefallen. Blues Zustand konnte man sehr gut nachempfinden als Leser und ich bin gespannt, wie es mit ihm nun weiter geht und was aus Omega geworden ist.

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Hey Emerald,

    ich hoffe, ich kann dir wieder eine kleine Freude bereiten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen =3


    Kapitel 11

    Nachdem das letzte Kapitel mit dem Kampf ziemlich spannend geendet hat, ist dieser Szenenwechsel ein ziemlich harter Bruch. Vom Titel her hätte ich gedacht, dass es sich vielleicht um eine Rückblende handelt und wir etwas mehr über Emeralds Vergangenheit erfahren. War daher etwas überrascht zu lesen, dass es sich um Ally handelt. Wobei es irgendwie seltsam wirkt. Ich hätte Ally nicht unbedingt so eingeschätzt, dass sie sich früher geprügelt hat.

    Oh, das ist gar keine Rückblende, also zumindest nicht im klassischen Sinne. Das ist die Psycho-Attacke des Megalon. Die Beschreibung davon ist dir auf jeden Fall gelungen. Erst wirkt es einfach nur etwas seltsam und je länger man den Abschnitt liest, desto mehr bemerkt man, dass das so eigentlich nicht stimmen kann.

    Vielleicht liegt es daran, dass die beiden Händchen halten, dass sich ihre Erinnerungen miteinander vermischen (Ally hat ja anscheinend einen Schnipsel von Emeralds Vergangenheit gesehen) und es darüber möglich ist das Ganze als nicht real zu erkennen und der Attacke damit ein Stück weit zu widerstehen.

    Ich bin gespannt, ob wir noch ein wenig mehr über diese Rivalin erfahren werden. Immerhin ist es nicht gerade normal, dass jemand plötzlich auftaucht und immer wieder eine Schlägerei mit einem sucht. Irgendein Motiv wird da mit Sicherheit hinter stecken und ich hoffe, wir werden das noch zu lesen bekommen.

    Sieht so aus, als würde Ally jetzt ihren großen Moment bekommen, indem sie endgültig beweisen kann, wie sehr sie durch diese ganze Mission an Stärke dazugewonnen hat. Sehr schön auf jeden Fall, dass auch da nochmal deutlich wird, dass es die Freundschaft mit Emerald ist, die ihr dazu verholfen hat. Der Fokus lag die ganze Geschichte über sehr stark bei Ally und man konnte sehr gut sehen, wie sehr sie charakterlich durch Emerald gewachsen ist. Ich frage mich, ob auch Emerald durch die Reise mit Ally in irgendeiner Weise positiv beeinflusst wurde und ob wir darüber vielleicht im Epilog ein wenig was erfahren.

    Die Idee mit dem Lichtschild ist nicht schlecht, aber wenn Telli offensichtlich noch in der Lage ist, Attacken auszuführen, warum hat er nicht bereits zuvor etwas getan, um Ally zu schützen? Es war ja recht offensichtlich, dass Ally angegriffen wird und da die beiden sich ja durchaus auch irgendwie nahe stehen, hätte es Sinn ergeben, wenn es versucht hätte Ally auch ohne Kommando zu helfen. (Oder aber war es gar nicht die Verbindung zwischen Emerald und Ally, die Ally dabei geholfen hat sich gegen die Attacke zu wehren, sondern Telli?)

    Ich hoffe nur, Nios Augen nehmen keinen Schaden durch das helle Licht des Lepumentas. Am Ende die Maske noch abzunehmen und einen letzten Befehl zu rufen hat natürlich was sehr episches. Aber an der Stelle macht es durch die benötigte Lautstärke auch noch Sinn. Deswegen sehr schön, dass er das an der Stelle nicht einfach macht, weil es episch wirkt, sondern weil auch ein Sinn dahinter steckt.

    Wenn die Attacke, die Nio Gengar befohlen hat, darin besteht, dass sich Gengar das Lepumentas einverleibt und weg ätzt, warum wurde dann zuvor Nios ganze Welt schwarz, nachdem er den Befehl gerufen hat? Zuerst hatte ich gedacht, dass das an der befohlenen Attacke liegen würde, aber das passt nicht unbedingt zu der Beschreibung, die jetzt kam. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, dass Nio ohnmächtig wurde, aber das passt auch nicht zu dem Absatz mit der Beschreibung der Attacke. So ganz verstehe ich daher nicht, was damit gemeint ist, dass Nios ganze Welt schwarz wurde.

    Dass Ally es nicht gut findet, dass sich das Megalon sich zusammen reißt, ist an der Stelle irgendwie ein wenig überflüssig zu erwähnen. Immerhin kämpft sie gegen das Megalon und wurde zuvor von seiner Attacke auch ziemlich mitgenommen. Da ist es halt ziemlich klar, dass sie es nicht gut findet, wenn es sich wieder zusammen reißt und dadurch ihre Chancen auf einen guten Ausgang sinken.


    Das Kapitel endet auf jeden Fall mal wieder sehr spannend. Vor allem freu ich mich schon darauf zu erfahren, wie Ally reagiert, wenn sie herausfindet, dass sich ihr Telli quasi in ein Ufo verwandeln kann (wenn es auch kein echtes ist). Ich muss ja zum Glück nicht mehr lange auf das Ende warten ^-^

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Wie oft kommt es vor, dass jemand wirklich gänzlich symptomfrei infiziert ist?

    Im Lagebericht zu Mecklenburg-Vorpommern vom 18.3.21 sind 31% der erfassten Fälle symptomlos. Die nächste Kategorie "Leichte Erkältungssymptomatik" umfasst 40% der Fälle und darunter fallen Halsschmerzen/-entzündungen, Husten, Schnupfen und allgemeine Krankheitszeichen. Ich würde daher davon ausgehen, dass diese 31% wirklich symptomlos sind.

    Hallo ihr zwei,
    die Geschichte hatte durch den Titel bereits irgendwann in meiner inaktiven Phase mein Interesse geweckt, als ich kurz durch den FF-Bereich geguckt hatte. Allerdings bin ich da noch nicht dazu gekommen mehr als den Startpost zu lesen.
    In meiner inaktiven Zeit habe ich vor allem in den allgemeinen Diskussionen mitgelesen und besonders die Beiträge von Alaiya haben mir immer sehr gut gefallen. Ich habe durch diese Post oftmals neues Wissen hinzubekommen, wurde für bestimmte Themen sensibilisiert und wurde um Erfahrungsberichte außerhalb meiner Bubble bereichert. Für all diese Dinge bin ich unglaublich dankbar und du hast definitiv auch einen Anteil daran, dass ich in den letzten vier Jahren begonnen hab mich intensiver mit Themen auseinander zu setzen und zu informieren, sodass ich jetzt zu einigen Themen eine fundierte Meinung hab und vernünftig mit anderen über diese Themen diskutieren kann. Deswegen möchte ich mich gerne in Form dieses Kommis bedanken.


    Startpost
    Ich such idR nicht gezielt nach Rechtschreibfehlern, aber dieser hier ist mir zufällig ins Auge gesprungen: „Nach sieben Jahren Söldnerarbeit,in Südafrika scheinen die Grenzen zu verschwimmen“ Da sollte vermutlich ein Leerzeichen statt einem Komma hinter „Söldnerarbeit“. Ansonsten gefällt mir dieser Teaser sehr gut. Er hat es zumindest geschafft mein Interesse für die restliche Geschichte zu wecken.
    Der Klappentext gefällt mir ebenfalls sehr gut. Einzig über diesen Satz bin ich etwas gestolpert beim Lesen: „Ein weiterer Streit mit ihm bringt seine Rache, die nicht so läuft, wie geplant.“ Der erste Teil klingt irgendwie seltsam in meinen Ohren, obwohl ich nicht mal genau sagen kann, warum die Kombination aus Verb und Objekt komisch ist. „bringt Rache mit sich“ oder „führt zu seiner Rache“ hört sich da vertrauter für mich an.
    Die Einteilung in die vier Arcs bzw. genauer gesagt die Bezeichnung dieser vier Arcs ist auch sehr interessant. Es ist definitiv eine Steigerung zu sehen und nachdem ich ein wenig drüber nachgedacht habe, würde ich sagen es ist idR eine Steigerung der Wahrnehmung. Am Anfang stehen Maschinen, mit denen zwar diverse Sachen gemessen werden können und auch Sachen, die der Mensch nicht wahrnehmen kann, allerdings braucht eine Maschine eine Datenbank zum Abgleichen, um angeben zu können, was sie misst und muss dementsprechend zunächst programmiert und danach regelmäßig kalibriert werden. Dies beschränkt sie in gewisser Weise in der Wahrnehmung. Danach kommt Menschen, die in ihrer Wahrnehmung in gewisser Weise freier sind (zugegebener Weise vergleicht auch der Mensch Wahrgenommenes mit einer Datenbank, die in dem Fall nur einfach seine Erinnerungen sind, aber die Wahrnehmung ist halt nicht nur auf eine bestimmte Spezialisierung beschränkt oder dergleichen). Zudem geht es in Maschinen ja um die Einführung in Charaktere und Setting, was man vielleicht ein wenig mit einer Dokumentation vergleichen kann, wie es war und wie der Status quo ist (auch wenn ich denke, dass es rein inhaltlich vermutlich keine trockene Dokumentation sein wird, das ist eher als Sinnbild zu verstehen). Geister kann man mit anderen Dimensionen oder auch mit nicht messbaren, verborgenen Dingen assoziieren, womit eine weitere Steigerung der Wahrnehmung hinzukommt, die dann in der Allmacht und dem Allwissen von Göttern gipfelt. Wobei mir gerade auffällt, dass sich diese Interpretation relativ analog auch auf den Begriff Fähigkeiten statt Wahrnehmung übertragen lässt.
    Bei der Kapitelübersicht fällt vor allem die Timeline ins Auge, die zumindest mal ungewöhnlich ist. Allerdings finde ich, dass das recht gut zu einem Söldner-Setting passt, weil im militärischen Kontext ja auch Berichte etc. geschrieben werden müssen und dazu einfach passt (und auch wenn es nicht direkt in dieser Bericht-Form geschrieben ist, weckt es Assoziationen zu diesem Kontext).


    [17.03.2011 – X01 – Überleben]
    Das Kapitel schafft es wahnsinnig gut, durch die zum Teil sehr kurzen Sätze, ein gehetztes Gefühl beim Leser zu erzeugen, was logischerweise gut zum Inhalt passt. Man hat beim Lesen beinahe das Gefühl, man würde selbst von den Zulu-sprechenden Verfolgern gejagt werden.
    „Ihre Blick erfasste so viele Details, wie möglich, als sie sich nach links wandte und die Straße hinablief.“ Abgesehen davon, dass bei Ihre das E weg muss, wie mir grad auffällt, hätte ich mir an dieser Stelle gewünscht, dass wenn bereits darauf hingewiesen wird, dass sie viele Details erfasst, diese zumindest beispielhaft auch genannt werden. Es ist mir klar, dass eine ausführliche Beschreibung der Umgebung an der Stelle kontraproduktiv für dieses gehetzte Gefühl, gewesen wäre. Aber beispielhaft zwei bis drei Details aufzuzählen, hätte sich vermutlich nicht negativ auf das übermittelte Gefühl ausgewirkt und hätte dafür gesorgt, dass man als Leser nicht mit der Frage zurück bleibt, was für Details das sind, die da erwähnt werden.
    Beim zweiten Mal lesen ist mir noch eine Stelle aufgefallen, die etwas seltsam ist. Zunächst sind die Verfolger hinter Pakhet. Diese schwingt sich über einen Zaun, zögert nur einen kleinen Moment, renn dann um das Gebäude herum und klettert nochmal über einen Zaun. Beim Lesen entsteht der Eindruck, dass das Klettern und Zögern nichts ist, was sie großartig aufhält. Allerdings haben ihre Verfolger sie von der Höhe her eingeholt, als die das zweite Mal über den Zaun klettert. Müssten sie nicht mindestens noch genauso weit weg sein wie zuvor? Sie sind ja um den Zaun herum gelaufen und das muss logischerweise mehr Weg sein als Pakhet hatte, die nur um das Gebäude herum musste. Ich könnte mir vorstellen, dass sich der zusätzliche Weg und die Zeit, die Pakhet fürs Klettern und Zögern benötigt, sich in etwa aufwiegen. Aber dann hätten ihre Verfolger sie immer noch nicht eingeholt. Oder überseh ich an der Stelle gerade etwas?
    Kleine Frage: Was heißt jammen im Kontext der Geschichte? Aix sagt das zur Erklärung, warum sie zunächst nicht da war. Beim Googlen bin ich nur auf sowas wie ne Jam-Session machen oder gemeinsam an Instrumenten improvisieren gestoßen. Aber irgendwie ergibt das in dem Kontext hier nicht so richtig Sinn mit diesen Bedeutungen.
    Nice, am Ende wird nochmal kurz auf Pakhets magischen Kräfte eingegangen. Das erklärt auch, warum sie weiter vorne so leicht über einen 2,5 m Hohen Zaun gekommen ist. Hatte mich da vorher kurz drüber gewundert, aber gedacht, dass wenn sie nicht grad klein und durchtrainiert ist, dass durchaus damit zu erklären ist.


    [19.03.2011 – F01 – Management]
    Ich muss gestehen, ich weiß nicht genau warum, aber irgendwie fällt es mir schwer, etwas zu diesem Kapitel zu sagen. Also verzeiht bitte, dass der Kommi hierzu vermutlich deutlich kürzer ausfallen wird ^^“
    Ich muss gestehen, ich war zunächst etwas irritiert, dass ihr Chef jemand ist, an dem sie ihre schlechte Laune auslassen kann. Ich meine, einerseits ist es verständlich, wenn es seine Aufgabe ist über so etwas wie einen Hinterhalt vorher informiert zu sein. Aber andererseits ist es halt immernoch ihr Chef.
    Michael ist auf jeden Fall gekonnt unsympathisch geschrieben und es ist absolut nachvollziehbar, weswegen Pakhet ihn offensichtlich nicht leiden kann. Allerdings ist Michael definitiv jemand, dem ich zutraue sich grausam zu rächen. Deswegen bin ich schon gespannt, wie diese aussehen wird. Der Klappentext hat ja schon verraten, dass es sie geben wird.
    Dass Michael nicht sonderlich betroffen ist, wenn Angestellte sterben, ist ganz gut zur Geltung gekommen. Was ich mich aber gerade frage, wenn gleich zwei Leute hopps gehen, müsste das ja mit einigen finanziellen Einbußen verbunden sein. Sollte ihn das dann nicht mehr geärgert haben? Im letzten Kapitel schien er diesbezüglich vollkommen gleichgültig zu sein. Aber vielleicht ist ja was dran an Pakhets Gefühl, dass etwas faul ist. Das würde es erklären.


    Soweit bin ich letzten Sommer mit dem Kommi gekommen. Ich hoffe, ihr könnt mit meinen Gedanken vielleicht ein wenig was anfangen. Wie bereits gesagt freue ich mich auf jeden Fall sehr, dass ihr die Geschichte wieder geupdatet habt und das hier wird definitiv nicht mein letzter Kommi in diesem Topic sein.

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Hey Emerald ^-^

    Der Kommi kommt zwar ein wenig spät, aber ich habs noch vor dem neuen Kapitel geschafft o/ Ich hoffe, ich kann dir mit ihm wieder eine kleine Freude bereiten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen =3


    Kapitel 10

    Es ist sehr verständlich, dass Ally a Anfang erst einmal erstarrt. Immerhin hat sich gerade erst ihr Traum erfüllt und nun soll ihr das wieder genommen werden. Aber gut, dass Emerald da etwas geistesgegenwärtiger ist und Ally aus ihrer Starre holt. Bei dem kommenden Kampf werden vermutlich alle drei bei klarem Verstand gebraucht.

    Nur ne Kleinigkeit an der Stelle: sie sprechen davon, dass sie „die Aliens“ gefunden haben und man kann das an der Stelle auch so verallgemeinernd sagen, allerdings haben sie faktisch bisher nur ein Alien getroffen

    Eine stinkende Explosion? Das ist etwas ungewöhnlich und ich frag mich, wodurch der unangenehme Geruch zustande gekommen ist. Wenn es erst bei der Explosion zu stinken beginnt, müsste der Stoff ja beim Aufeinandertreffen der beiden Substanzen (aus was auch immer der dunkle Energiestrahl besteht und der Lehm) oder aber durch die zu Verfügung gestellte Aktivierungsenergie des Energiestrahls entstehen. Allerdings ist mir in der Richtung mit Ton nichts konkretes bekannt, was zu Gestank führen könnte. Deswegen würde mich sehr interessieren, was genau du mit dieser stinkenden Explosion gemeint hast.

    So ein riesiges Gengar hat schon was Furchterregendes, verständlich, dass selbst Castor bei dem Anblick verstört reagiert. Die erwähnten Schreie gefallen mir auch sehr gut. Sie unterstützen die Sichtweise von Nio und Ally versucht zwar noch ne logische Erklärung zu finden, aber es gelingt ihr nach wie vor nicht wirklich. Ich frag mich, ob es am Ende vielleicht noch ne logische Auflösung für diese geisterhaften Phänomene geben wird oder aber Ally in Erwägung ziehen wird, dass es vielleicht neben Aliens auch noch Geister gibt.

    Als Ally und Emerald Castor hinterher rennen, gibt es zwei Dinge, die mich ein wenig verwundert haben. Zunächst einmal: Warum reiten nicht beide oder zumindest eine auf Goro? Das Fell müsste ja eigentlich lang genug sein, dass man sich ganz gut festhalten kann und er ist mit Sicherheit schneller und vermutlich auch ausdauernder als die zwei. Die zweite Sache ist der Dialog dabei. Es ist wichtig, dass sie sich an der Stelle kurz austauschen, aber der Dialog klingt eher so, als würden sie ein Taktik-Meeting abhalten und nicht gerade hinter jemanden her rennen. Beim Joggen kann man sich zwar auch ganz gut unterhalten, aber da sie versuchen ihn einzuholen, dürften sie vermutlich etwas flotter unterwegs sein und dazu würde es etwas besser passen, wenn sie sich auf die wirklich wichtigsten Dinge in dem Moment beschränken würden.

    Nachdem die Gruppe sich aufgeteilt hast du die Zeitpunkte für die Perspektivwechsel sehr gut gewählt. Sie sind nicht zu kurz, sodass man sich auf keine der Szenen wirklich konzentrieren kann, aber sie sind auch nicht zu lang, sodass man auch beim Lesen ein Gefühl der Gleichzeitigkeit beider Geschehnisse bekommt.

    Das Ende ist auch sehr schön geworden. Der Einblick in Allys Gefühlswelt entschleunigt den Kampf an der Stelle ein wenig, aber das ist keineswegs störend oder dergleichen. Es ist verständlich, dass Ally in solch einer Situation unsicher ist und es ist schön zu sehen, dass die Anwesenheit von Emerald ihr da ein Stück weit Sicherheit gibt. Die Stelle, an der Ally die einzelnen Optionen durchgeht gefällt mir auch sehr gut. Dadurch, dass jeweils nur die einzelne Option mit nem Fragezeichen genannt wird, entsteht ein Gefühl von Hektik, was sehr gut zu der Szene passt. Ally hat immerhin auch nicht Zeit ewig lange nachzudenken, sondern nur kurz ein paar Gedanken durchzurattern.

    Der Cliffhanger am Ende ist dir auch sehr gut gelungen. Die Situation sieht nicht unbedingt rosig für die beiden aus und es wirkt ganz so, als würden ihnen das selbe wie Fred drohen. Aber noch gab es kein Telli in Dynamax-Form, also würd das vielleicht im nächsten Kapitel passieren und alle retten.


    Insgesamt hat mir das Kapitel sehr gut gefallen. Kämpfe scheinen dir wirklich zu liegen, zumindest waren die bisher immer sehr spannend geschrieben (und ich find es wahnsinnig schwer sowas hinzubekommen, deswegen wirklich Respekt dafür!). Sternenprinzessin Emerald gefällt mir auf jeden Fall sehr gut als Titel (Sterne sind toll, irgendwann muss ich auch mal an Sternentanz weiterschreiben…) und ich freue mich schon darauf es lesen zu können.

    Liebe Grüße,

    Caroit

    Dickschädel


    Ein dumpfer Schlag, ein kurzes Wackeln, Stille. Zu sehen war ein Zwollock, welches immer wieder aufs Neue Anlauf nahm und mit seinem Kopf gegen eine knallrote Ziegelwand rannte. Ausdauer hatte es, das musste man ihm lassen. Aber fraglich, ob es Erfolg haben würde. Menschen bauten ihre Nester in der Regel sehr stabil.

    Plötzlich ertönte ein lautes Krachen und das Zwollock schritt selbstzufrieden durch ein Loch in der Wand. Hätten diese Menschen mal lieber nicht mitten auf seinem üblichen Pfad angefangen ein Haus zu bauen. Wieder ein dumpfer Schlag, ein kurzes Wackeln und Stille. Die nächste Mauer des Hauses war dran.

    Hallo Mandelev,

    ich hatte dir ja schon angekündigt, dass dieser Kommi irgendwann noch kommen wird und endlich hab ich nun die Zeit gefunden, ihn auch zu schreiben ^-^


    Lusardin

    Zunächst einmal, du hast die Form von Lusardin echt gut getroffen. Aufgrund des Mauls würde ich eher auf die Schwarm-Form tippen, wenn ich mich zwischen beiden entscheiden müsste.

    Lustigerweise sind mir als erstes nicht die bunten Wörter, sondern sie Schwanzflosse ins Auge gesprungen beim Lesen. Einerseits sind die Wörter der Schwanzflosse ein Teil des restlichen Textes, wie auch jedes einzelne Lusardin ein Teil des Schwarms ist. Zugleich können sie aber genau wie Lusardin auch für sich alleine stehen. Zudem ist auch die Wahl der Wörter sehr interessant. Es sind alles Wörter, die die Motivation zur Schwarmbildung beschreiben. Sie alle stehen für die Wünsche und Sehnsüchte der einzelnen Lusardin, die Erfüllung im Schwarm finden, weswegen es eben gerade auch so gut passt, dass die Wörter gleichzeitig Teil des ganzen Textes sind.

    Als zweites stechen natürlich aber auch die farbigen Worte heraus. Zunächst in der Farbe Rot wie die Farbe eines Herzens oder auch der Liebe das Wort Lusardin. Auch von der Stellung im Gesamtwerk her kommt der Vergleich mit dem Herz sehr gut hin. Der Schwarm besteht aus einzelnen Lusardin, weswegen diese quasi die Quintessenz, wenn man so will das Herz des Schwarms, sind. Wie das Herz als Motor eines Organismus mit das wichtigste für einen Organismus ist, so sind die einzelnen Lusardin das wichtigste für den Schwarm, weil er ohne sie nicht existieren würde.

    Das Wort Auge ist hellblau wie die Flossen und gleichzeitig auch noch an der richtigen Stelle für das Auge des Fisches. Aber viel interessanter, finde ich an der Stelle die hellblauen Flossen. Das Gedicht beginnt mit der oberen Flosse und den Worten „wir sind“. Dies zeigt gleich ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl der einzelnen Lusardin zueinander, wenn sie gemeinsam einen Schwarm bilden. Noch deutlicher wird dies, wenn man auch noch die zweite Flosse betrachtet, die den Abschluss des Gedichtes bildet. Das „wir sind“ wiederholt sich und rahmt damit das restliche Gedicht ein. Allerdings kommt dieses Mal noch ein „alle für einen“ hinzu. Dadurch, dass es am Ende steht, wird nochmal unterstrichen, dass der Zusammenhalt die wichtige Message ist, die am Ende hängen bleiben soll.

    Abgesehen davon sind auch alle Wörter (ob es sich um Nomen handelt oder nicht) kleingeschrieben mit Ausnahme von den Wörtern, die die Schwanzflosse bilden, und dem roten Wort Lusardin in der Mitte. Dies stellt nochmal rein optisch einen direkten Zusammenhang zwischen den Wünschen und Sehnsüchten und den einzelnen Lusardin her. Zudem sind diese Wünsche als Motivation zur Schwarmbildung aber genauso wichtig wie die einzelnen Lusardin selbst, weshalb auch wegen diesem Zusammenhang die optische Verbindung zum Herzen des Schwarms sehr passend ist.

    Der übrige Text, der jetzt nicht sonderlich heraussticht sondern eher versucht optisch gleichmäßig zu sein (wie ja auch die Schuppen eines Fisches gleichmäßig sind). Inhaltlich unterstützt er die Schönheit des Zusammenhalts des Schwarms. Besonders schön hat mir davon der Teil mit den Diamanten am Ende gefallen. Das ist einerseits ein sehr schöner Vergleich und gleichzeitig liest sich das einfach sehr schön.


    Tut mir Leid, dass der Kommi an einigen Stellen vielleicht etwas durcheinander wirkt ^^“ Bei solchen Interpretationen hab ich ein oder zwei Punkte, die mir am Anfang auffallen und mit denen ich dann beginne, aber der Großteil der Interpretation kommt dann während ich schreibe (fand es immer furchtbar, wenn man in der Schule zwingend alle inhaltlichen Punkte vorher in Notizen aufschreiben sollte um die dann einfach nur abzuarbeiten. Wenn ich das versucht hab, hab ich am Ende immer wieder alles komplett umgeworfen und bin in ne ganz andere Richtung gegangen ^^“).

    Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Kommi eine kleine Freude bereiten und vielen Dank für dein schönes Gedicht, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, diese Interpretation zu schreiben.

    Liebe Grüße,

    Caroit