Beiträge von Caroit

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    Eine Lenkerin?

    Die Täuschung funktioniert gut

    Mehr Glück als Verstand


    Das Böse spielen

    Vergessene Kolonie

    Von dunklen Meistern?


    "Zeigt uns den Wagen!"

    Wir müssen weiter reisen

    Uns're Welt retten


    Die Tarnung fliegt auf

    Dunkelzwergeverfolgung

    Der Weg ist das Ziel


    Back to the future

    Rechtzeitig vor Lavasee

    Sind wir nun am Ziel?


    Myrkgard gefunden

    Schnell Doppelgängersuche

    Dunkle Welt, Grauen


    Eins der Doubles tot

    Verheizt um uns zu finden

    Ruhe in Frieden


    (Impressionen aus unserer heutigen PnP Runde)

    Es ist wieder April

    Mein lyrisches Ich erwacht

    Etwas verschlafen


    Beide Augen auf

    Sanfter Blick auf grüne Welt

    Frühlingserwachen


    Stift und Papiere

    Warten auf Inspiration

    Lyrische Welten


    Welch ein zarter Klang

    Ein Vöglein trällert leise

    Von Muse geküsst


    Grün weht sacht im Wind

    Malerische Szenerie

    Schöner Vogelflug


    Gelb und Violett

    Ein fröhlich Blumenmeer

    Harmonisch Bildnis


    Tiefer Atemzug

    Dezent, lieblich und lebendig

    Frischer Blumenduft


    Wärmende Strahlen

    Tauen erfror’ne Herzen

    Pulsierend‘ Leben


    Der Stift kratzt leise

    Die Worte fließen über

    Mein Herz schlägt schneller


    Nun wieder soweit

    Das Dichten hat begonnen

    Wortsymphonien


    (Haiku)

     


    Passend zum Start des Aprils morgen, hab ich mich finally mal aufgerafft, und das Topic hier ein bisschen aktualisiert. Dafür, dass schon so lange kein Update mehr kam, ist es weniger als gedacht, aber dann muss ich wohl einfach in nächster Zeit wieder mal ein bisschen mehr schreiben.


     



     


    Flow

    Die Arbeit

    Geht so leicht

    Essen nebenbei im Ofen

    Verbrannt

    (Elfchen)


    Seifenblasen fliegen vorbei

    Regenbogen schimmert

    Lichtreflex sanft, zaghaft flimmert

    Seele baumelt nun frei

    (Contrerime)


    Ich

    Ich wollte

    Ich wollte viele Formen

    Ich wollte viele Formen testen

    Ich wollte viele Formen testen, doch

    Ich wollte viele Formen testen, doch Monat

    Ich wollte viele Formen testen, doch Monat ist schon

    Ich wollte viele Formen testen, doch Monat ist schon fast vorbei...

    (Wachsgedicht)


    Doch noch bleibt mir etwas Zeit

    Ich bin nun hoffentlich bereit

    (Couplet)


    Bunte Farbensymphonie

    Leichter, zarter, sanfter Duft

    Ungemeine Freude ruft

    Macht Zuhause schön wie nie

    Ewig hält's doch leider nicht

    Nach unten hängt schon das Gesicht

    (Akrostichon)


     


    Ich hab es zwar auch beim NPM 2025 nicht geschafft, wirklich an jedem Tag ein Haiku zu schreiben, aber ich war verdammt nah dran. Während die meisten Haiku durch die Masse auch eher so naja sind, gefallen mir immerhin ein paar davon. In die Gedichte abseits der Haiku sind dann ein bisschen mehr Gedanken geflossen, was signifikant dazu beiträgt, dass sie mir persönlich besser gefallen.


     


    Leises Zwitschern, unbeschwert

    In der Luft ein sanfter Duft

    Charakteristisches Konzert

    Heller Strahlen warme Frucht

    Tief kann meine Lunge atmen

    Unverkrampft mein Herz nun schlägt

    Nun keimt in mir neuer Samen

    Glück und Freiheit diesen prägt


     


    Wie auch schon die Jahre davor konnte natürlich Alabastia beim BSC 2025 nicht fehlen und hat erneut mit einem Akrostichon teilgenommen. Wenn es sowas wie eine signature Gedichtform gibt, ist das Akrostichon wohl meine geworden.


     

    Was ist wenn man eine Form von Zug konstruiert der unglaublich lang ist, gerade und Schienen auf dem Dach angebracht hat.

    Auf diesen Schienen fährt der selbe Zug und darauf der selbe bis zu einer gewissen Höhe.

    Würde der Passagier des obersten Zuges sich nicht in einer Situation befinden indem er das Licht überholt, weil die Züge zwar individuell langsamer sind, aber zusammen mehr Distanz in der selben Zeit überprücken würden.

    Dein Denkfehler ist hier, dass du davon ausgehst, dass Strecken und Zeit absolut ist, das gilt aber nicht, wenn wir uns mit Lichtgeschwindigkeiten befassen. Da kommt es dann zu Zeitdilatation (also dass eine Sekunde unterschiedlich lang ist, je nachdem welches Bezugssystem man wählt) und Längenkontraktion. Es ist zwar schon ein bisschen her, dass ich Experimentalphysik II im Studium hatte, aber dort haben wir dann auch berechnet, dass es bei bei ner gewissen Geschwindigkeit nahe Lichtgeschwindigkeit möglich ist, dass ein 12 Meter langer Zug in eine 9 Meter lange Scheune passt. Wenn wir uns im sehr Großen (Relativitätstheorie) oder sehr Kleinen (Quantenphysik) bewegen, gelten die Regeln der klassischen Physik nicht mehr.

    Gestern hat bei uns ein Familiencafé aufgemacht! <3

    Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich glücklich mich das macht. Die Cafés/Restaurants, die zumindest ne kleine Spielecke anbieten, damit man sie als Familie stressfrei besuchen kann, sind an einer Hand abzuzählen (und Münster ist eigentlich ne relativ progressive und auch nicht kleine Stadt), deswegen waren wir heute einmal dort, um es uns anzugucken. Es war chaotisch, laut und einfach nur wundervoll. Ein Café zu haben, an dem die Kinder rumrennen können und Platz zum Spielen haben, ausdrücklich erwünscht und nicht nur geduldet sind, tut einfach so unglaublich gut. Es sind da auch einfach so viele Kleinigkeiten, bei denen mitgedacht wurde. Ein kleines Podest vorm Tresen, damit Kinder auch was sehen/bestellen können, ein Bereich für Babys, der durch eine niedrige Mauer abgegrenzt ist, sodass die Großen da niemanden umrennen und die Kleinen gleichzeitig nicht türmen können. Eine Baby-Obst-Snack im Sortiment, der aus kleingeschnittenen Trauben und Blaubeeren besteht, sodass auch die ganz Kleinen schon alleine mitessen können. Ich komm aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und ich glaube vor allem ist es einfach ein wirklich schönes Gefühl, abseits von Spielplätzen mit kleinen Kindern wirklich willkommen zu sein.


    P.S. die selbstgebackenen Brownies waren auch lecker, aber ich würd da tbh auch hingehen, wenn die nur mittelmäßig wären

    Ich hab im Rahmen meines Research modules unter anderem ein bis dato noch nie annotiertes Genome annotiert. Die Idee war, dass ich mit ner qualitativ hochwertigen Annotation gute Chancen auf ne Co-Autorenschaft in nem Paper der Arbeitsgruppe habe. Das Modul habe ich Anfang Februar abgeschlossen und ratet mal, für welches Genome vor wenigen Tagen eine Annotation veröffentlich wurde :upsidedown: .

    Aber aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund, haben die Autoren nicht das Reference Genome genutzt und beim Qualitätstest hatte meine Annotation auch 0,8% mehr erreicht. Also maybe komm ich doch noch mit auf ein Paper. Auch wenn das Timing von diesem neuen Paper echt ungünstig ist, seh ich es einfach mal als personal win an, dass mein Ergebnis besser ist.

    Jetzt nicht speziell auf Empathie bezogen, aber ist es allgemein ja schon so, dass Hormone als Modulatoren zur Verarbeitung von Emotionen fungieren. Es ist nicht alles ausschließlich Sozialisation.

    Es ist durchaus so, dass Männer kulturübergreifend gewisse Tendenzen aufweisen und immer aufgewiesen haben, wie höhere Gewaltaffinität und Dominanzstreben.

    Hormone und Emotionen hängen natürlich zusammen. Aber hast du hier vielleicht ein konkretes Beispiel für mich? Was ich dazu finde ist, dass Testosteron von vielen mit aggressiverem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Aber während das in Tierstudien durchaus nachgewiesen wurde, ist sich die Forschung da beim Menschen sehr uneins. Die Studien, die einen solchen Zusammenhang nahelegen, scheinen methodische Mängel zu haben und da Verhalten auch Einfluss auf den Hormonhaushalt hat, ist noch nicht geklärt, wie bei Testosteron und Aggression die Kausalität ist. In Frauen schein es eher einen gegenteiligen Effekt zu haben und das Geschlecht scheint auch keinen wirklichen Einfluss auf Emotionen über einen größeren Zeitraum betrachtet zu haben.

    Wenn ich sag, dass Mann und Frau unterschiedliche sind, aufgrund ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Verantwortungen, weil unterschiedliche Stärken und Schwächen, wie soziale Empathie oder Risikobereitschaft, dann ist das einerseits Sexismus, weil es dem Klischee bedient, anderseits ist auch vieles auf die Natur zurückzuführen und anderes Geschichtlich entstanden, was die Unterscheidung ob's noch Natur und schon aus Macht entstand schwierig macht.

    "wie unfassbar dehumanisierend dein Beitrag rund um 'wofür Männer und Frauen vorhergesehen sind' eigentlich ist.", ja, so ist es nun mal. Kann ja jeder machen, was er oder sie will - evolutionär wird sich das nicht ändern.

    Als Biologin mit einem Scherpunkt auf Evolutionsforschung möchte ich zusätzlich zu den diversen anderen Argumenten einwerfen, dass solch ein naturalistisches Argument hier einfach Quatsch ist. Dass Frauen vermeintlich empathischer wären, ist Sozialisation. Dass sich Frauen besser um Kinder kümmern könnten, auch. Wenn ein Mann sich um ein Baby kümmert, verändert das seinen Hormonhaushalt ebenso wie seine Gehirnstruktur, wie es eben auch bei Frauen passiert. Funfact, auch männliche Brüste können Milch produzieren, wenn sie entsprechend stimuliert werden. Und Evolution als Schlagwort hier reinzuwerfen zeigt nur, dass man Evolution mit all den unterschiedlichen Einflussfaktoren einfach nicht verstanden hat.

    Anekdote aus dem Leben mit Kindern:

    Wir haben bei uns die Regel, dass die Kinder nicht am Tisch sitzen bleiben müssen, wenn sie fertig sind mit Essen, aber Nachtisch gibt es erst, wenn alle fertig sind. Unsre Dreijährige hat ein bisschen ungeduldig darauf gewartet, dass mein Mann die letzten Bissen von seinem Abendessen aufisst. Ich hab ihr gesagt: "Du kannst Papa anfeuern!". Daraufhin hat sie angefangen zu pusten, also meinte ich: "Du kannst 'Papa' rufen und klatschen". Woraufhin sie nur erwiderte: "Nein, ich spucke Feuer!"

    Der November war ziemlich anstrengend, da mein Mann nun eine Vollzeit Doktorandenstelle hat, ich mich dementsprechend hauptsächlich um unseren 6 Monate alten Sohn (und auch unsere 3-Jährige nach der KiTa, weil sie nur nen 35h Platz bekommen hat) kümmere und das neben Studium und Arbeit auch so schon einfach sehr viel ist. Anfang November haben wir dann aber noch massiv Schimmel im Kinderzimmer entdeckt, sodass das komplett ausgeräumt und saniert werden musste. Genau an der Stelle hatten auch schon unsere Vormieter Schimmel und durch Lüftungsprotokoll und Hygrometer konnte ich auch ziemlich gut nachweisen, dass es nicht an uns lag, sodass wir da nichts zahlen mussten. Die Vermieterin, bei der ich davor eigentlich dachte, dass wir ein gutes Verhältnis zueinander hätte, hat da allerdings sehr zickig reagiert und uns ein allgemeines Möbelverbot für die betroffene Ecke ausgesprochen (wir hatten da bereits lediglich ein offenes Regal, was auch nicht direkt an der Wand stand, und ein allgemeines Möbelverbot ist natürlich auch rechtlich absolut nicht haltbar). Das hat dann halt auch nicht unbedingt dazu beigetragen, dass es mir mental besser ging.
    Seit Mitte des Monats bin ich bei der Arbeit dann aber wieder in volle Elternzeit gewechselt, und auch wenn die Nachricht von meiner Mutter, dass unsere Katze im Sterben liegt (ist halt auch schon fast 16 Jahre alt), mich nochmal ziemlich getroffen hatte, geht es langsam wieder bergauf. Ich konnte mit den Kindern nochmal zur Katze fahren und mich verabschieden, sodass ich jetzt meinen Frieden damit geschlossen habe, dass sie in der kommenden Zeit gehen wird.

    Und heute habe ich dann noch die Note für mein Projektmanagement Modul erhalten, für das ich seit Anfang des Jahres einen Workshop für Grundschüler zum Thema Bakterien und Handhygiene mitgeplant und im Sommer auch durchgeführt hatte. Ich hab volle Punktzahl für das Projekt erhalten und bin damit nach wie vor bei einem Notendurchschnitt von 1,0 im Master. Mit einem Dozenten hatte ich auch bereits ein Gespräch darüber, dass ich nach meinem Master potenziell eine Doktorandenstelle bei ihm anfangen kann und nach der anstrengenden letzten Zeit ist diese Note gerade einfach eine gut tuende kleine Bestätigung, dass ich es trotz der Mehrfachbelastung schaffe, meinem akademischen Anspruch gerecht zu werden und es auch schaffen werde, meinen Weg in die Wissenschaft zu finden.

    ich kann dich nachvollziehen, aber die Definition von Salat schließt fleisch mit ein

    Zitat von Begriffserklärung Wurst

    Wurst: etwas, was wie eine Wurst aussieht, die Form einer länglichen Rolle hat "den Teig zu einer Wurst formen"

    Anscheinend ist eine Vegane Wurst also auch eine Wurst. Fast so, als ob es für diesen politischen Beschluss keine Ernährungswissenschaftliche Begründung gibt, weil man sich ernsthaft für Verbraucherschutz interessiert, sondern weil es hier um Identitätspolitik geht, bei der Veganismus gleichgesetzt ist mit anderen linken Wertvorstellungen, gegen die sich unsere konservative, teils rechte Bundesregierung positionieren will. :/

    Dass Wurst nur die Form beschreibt weiß ich, ich finde es auch schwachsinnig, Ernährung irgendwie politisch zu machen. Mag nur keine Übertreibungen ):

    Da muss ich wegen meiner Vorlesung in Lebensmittelrecht einmal einharken, weil im rechtlichen Sinne stimmt das so tatsächlich nicht ganz. Produktbezeichnungen sind in Deutschland relativ genau in Leitsätzen definiert, um eben Verbrauchertäuschung entgegenzuwirken. So ist in den Leitsätzen für Fleisch und Fleischerzeugnisse beispielsweise auch definiert, dass der Gehalt an bindegewebseiweißfreies Fleischeiweiß (Qualitätsmerkmal für Fleisch) bei einem Döner nicht unter 14% sein darf und kein wie Hackfleisch zerkleinertes Fleisch eingesetzt werden darf. Gibt zu sowas auch einige Gerichtsurteile, wenn jemandem vorgeworfen wird, die dort definierten Vorgaben nicht einzuhalten und das Produkt aber trotzdem so zu nennen (Funfact, ich hab tatsächlich mal ein Referat über die rechtliche Einordnung und Co vom Begriff "Döner Kebab" gehalten).

    Um aber auf die Wurst zurückzukommen, da ist die Form ansich tatsächlich nicht wirklich relevant:

    Wurst darf sich also auch tatsächlich nur nennen, was auch Fleisch enthält. Nichtdestotrotz gibt es aber natürlich auch Leitsätze für vegane und vegetarische Lebensmittel mit Ähnlichkeit zu Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Und dort wird die Bezeichnung aktuell wie folgt geregelt:

    Während nur "Wurst" also nur Fleisch enthalten darf und sowas wie "fleischfreie Wurst" nicht ausreichend ist, ist "vegane Wurst" in Ordnung. Ich weiß nicht, wie das in anderen EU-Ländern geregelt wird, weil die Leitsätze glaube ich nur für Deutschland gelten, aber ich finde, wir haben damit aktuell eine gute Regelung, die Ersatzprodukten erlaubt anzugeben, welches Produkt mit ihnen ersetzt werden soll und gleichzeitig den Verbrauchern klar kommuniziert, um welches Produkt es sich handelt. Finde diese ganze aufgebauschte Debatte darum auch ziemlich lächerlich und hoffe einfach, dass das schnell wieder ad acta gelegt wird und nicht mehr von wichtigen Problemen ablenkt.