Beiträge von Grovyle

    Scharfe Hähnchen-Möhren-Frikadellen


    Zutaten:

    Für die Grundmasse: 500 g Hähnchenbrustfilet, 1 Möhre, 1 Stück Ingwer, 1 Chili, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Bund Petersilie, 2 Eier, 50 g Paniermehl

    Ansonsten: 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Chilipulver, 1 TL Kreuzkümmelpulver, 1 TL Oregano, 1 TL Thymian, 1/2 TL Kurkumapulver

    Für die Pfanne: Butterschmalz zum Anbraten


    Zubereitung:

    Für dieses Rezept braucht ihr einen Blender/Multizerkleinerer, da man Hähnchen-Hackfleisch kaum bekommt. Die Chilischote waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und direkt zusammen mit der Chilischote im Blender zerkleinern (bitte nicht zu Brei). Die Masse wieder herausnehmen, in eine Schüssel geben und beiseite stellen. Nun die Hähnchenbrüste grob schneiden, damit sie in den Blender passen. Die Hähnchenbrüste zusammen mit den zwei Eiern und dem Bund Petersilie im Blender zu einem Brei verarbeiten. Die Masse herausnehmen und zu der Zwiebel-Knoblauch-Chili-Ingwer-Masse geben. Die Möhre schälen, fein raspeln und ebenfalls mit in die Schüssel geben. Nun die restlichen Zutaten, also das Paniermehl und die ganzen Gewürze, dazugeben und alles mit den Händen gut verkneten. Aus der Masse Frikadellen in der gewünschten Größe formen und diese in einer Pfanne mit erhitztem Butterschmalz von allen Seiten kräftig anbraten. Dazu passt Kartoffelbrei, Erbsen und ggf. eine Bratensoße oder ähnliches. Viel Spaß beim Ausprobieren! ♥ Mir persönlich schmecken Hähnchen-Frikadellen wesentlich besser als "normale" Frikadellen aus Schweine-Rinder-Hack. :wink:

    Kleine Information ♥

    Der Angebotstabelle wurden zwei weibliche Molunk Molunk im Schwerball schwerball mit ZAs hinzugefügt, eines davon mit VF und 6 DVs. ( Ben  Simon)

    Weitere Pokémon, darunter legendäre und shiny Pokémon, werden noch folgen, wenn ich das nächste Mal Zeit habe zum Eintragen. ♥

    Das Mindestgebot wird dann gegebenenfalls individuell angepasst und ich dann für jedes Pokémon in der Tabelle selbst zu finden.

    huhu Grovyle :grin: ,


    für Nummer 004 würde ich dir 10 Exp. XL Bonbons bieten. :)


    vG Simon

    Danke für dein Angebot, Simon. Damit hast du Ben überboten und wirst als neuer Höchstbieter eingetragen.

    PS: sobald es Änderung gibt (in diesem Topic hier) bekommt man dann eine Nachricht? Also z.B. wenn man überboten wurden oder wenn das Angebot erweitert wurde? :winker:

    Also wenn jemand überboten wird, markiere ich denjenigen mit (wie du oben siehst). Ergänzungen im Startpost werde ich auch mit einem Post bekannt geben. Da rate ich dir einfach, das Thema zu abonnieren und die Benachrichtigungen einschalten. Dann solltest du alles mitbekommen, auch wenn ich gerade nicht daran denke, dich zu markieren.

    !!! Ihr möchtet euch ein kreatives & unschlagbares Team zusammenzustellen? Dann schaut doch auch mal im Strategie- und Kampfbereich vorbei. !!!

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    Hallöchen und herzlich Willkommen in meiner Versteigerung. :haha: Die Pokémon, auf die ihr bieten könnt, folgen gleich. Noch kurz vorab: Aktuell bin ich ausschließlich auf der Suche nach EP-Bonbons XL und Sonderbonbons in Pokémon Schwert und Schild, da dort Mangel vorherrscht und noch viele Pokémon auf ihr Training warten. :wacko: Wer die meisten bietet, bekommt das entsprechende Pokémon. Die Deadline wird nach dem ersten Angebot festgelegt. Das Mindestgebot ist der Angebots-Tabelle zu entnehmen. DV-Angaben immer in der Reihenfolge: KP/Ang/Vert/Sp.Ang/Sp.Vert/Init, wobei xx beliebig bedeutet. Ich wünsche viel Spaß und Erfolg und hoffe natürlich, dass auch für mich was bei herumkommt. :assi: Aber wenn nicht, habe ich halt Pech gehabt, denn ich halte mein Wort. Weitere Pokémon werden der Angebots-Tabelle noch ergänzt werden (darunter legendäre & schillernde Pokémon). Es reicht, wenn ihr die Nummer nennt, auf die ihr bietet. Scrollt bitte bis ganze nach rechts für Infos zum aktuellen Höchstgebot mit Bieter und Deadline.


    Bitte beachtet die Regeln des Pokémon-Tauschbasars. Ich versuche die Daten regelmäßig zu aktualisieren, aber verübelt es mir bitte nicht, wenn ich mal nicht nachkommen sollte. Vielen Dank an alle Tauschpartner! Abschließend noch eine persönliche Tauschhistorie für mich selbst:

    "Flammkuchen mal anders" mit Kartoffeln und Camembert

    (Sorry, mir fällt tatsächlich nichts besseres ein dafür. xD)


    Zutaten:

    Für die Soße: 1 Becher saure Sahne, Chilipulver, Muskatnusspulver, Salz & Pfeffer (fein) Prise Zucker, (eine Handvoll Senfsprossen)

    Ansonsten: 1 Pck. Blätterteig, 3 große Kartoffeln, 2 kleine Camembert, 100 g Champignons, Salz & Pfeffer (grob), 200 g Schinkenwürfel, 1 Eigelb


    Zubereitung:

    Den fertigen Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech ausrollen. Die saure Sahne in eine kleine Schüssel geben und mit Chilipulver, Muskatnusspulver, feinem Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zucker würzen und abschmecken. Anschließend noch eine Handvoll Senfsprossen (ziehe ich selber, ist kein Muss) unterrühren. Den Blätterteig mit einer Gabel ein paar mal einstecken und anschließend die Soße darauf verteilen. Einen kleinen Rand dabei lassen. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. (Kochen ist nicht notwendig.) Die Pilze putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben und anschließend die Pilzscheiben auf der Soße verteilen. Das Ganze mit grobem Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Die Schinkenwürfel über den Kartoffeln/Pilzen verteilen. Die Camembert in Scheiben schneiden und den "Flammkuchen" damit belegen. Den freigelassenen Blätterteigrand mit dem Eigelb bestreichen. Den "Flammkuchen" nun bei 200°C (Ober- und Unterhitze) etwa eine halbe Stunde im Ofen backen und ggf. nochmals mit Sprossen/Kräutern garnieren. Viel Spaß und guten Appetit! ♥ Hatte noch Kartoffeln und saure Sahne übrig und die Idee kam mir, als ich überlegte, wie ich sie noch verwerten kann. :wink:

    Kleines Lager-Update ♥

    Der Lagerbestand wurde soeben auf den neusten Stand gebracht, was folgende Übersicht zeigt:

    Diese Pokémon können kostenlos und unabhängig von einer Bestellung erhalten werden! (Stand: 11.06.2021, 23.07 Uhr)

    Aktuell sind wieder 4 von 4 Auftragsplätzen belegbar. (Stand: 11.06.2021, 23.08 Uhr)

    [ABGESCHLOSSEN] Deckel-Verbindungsklipser für Kuchenblech


    Vorwort / Hintergrundstory:

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso ich dieses Projekt jetzt erst hier poste, da es eigentlich so ziemlich mein Erstes mit war (noch vor Evoli), aber egal. (Oder doch? Wahrscheinlich weil es jetzt erst den Dauertest bestanden hat, haha. :assi:) Ich habe es zum Teil nicht mal selber gedruckt, sondern mein 3D-Druck-Lehrer damals noch. Wir hatten vielleicht gerade zwei Lehreinheiten hinter uns, wo es erstmal um die Theorie ging und wir selber noch nicht im 3D-Druck-Labor waren. Da erzählte ich ihm von meinem Tortenblech mit Deckel, wo mir der Verbindungsklipser (mir fällt kein besseres Wort dafür ein) kaputt gegangen ist und fragte, ob das nicht was Ideales für den 3D-Drucker wäre. Prompt bekam ich ein "Ja!" und den Vorschlag, dass wir da was neues, passenden drucken. Also setzte ich mich an CATIA und modellierte diesen Klipser erst einmal 1 zu 1 nach. Ich sagte meinem Lehrer, dass ich was flexibleres als PLA verwenden würde, da die "Nasen" (siehe Bilder weiter unten) halt immer wegbrechen. Leider führte dies zunächst nicht zum gewünschten Erfolg und die Iteration begann. Heute lache ich drüber und habe es als "Einstieg" in schöner Erinnerung, auch wenn es nur ein kleiner Klipser ist, der mir noch gefühlt 1000x kaputt ging. :love:


    Modellbeschreibung & -Iteration:

    Da ich nach flexibleren Material fragte, schlug mir mein Lehrer damals PETG vor und setzte den ersten Druck auch direkt in die Tat um. Leider brachen die Nasen wenige Tage später wieder direkt ab. Mein Lehrer versuchte es nochmals mit etwas höherer Temperatur, was leider auch nicht klappte. Er geb' mir zwei neue Exemplare in die Hand und ich stupste eine der Nasen zum Test an und sie brach wieder. Mein Lehrer war sehr frustiert. Beim dritten und vierten Versuch wurde das standardmäßige PLA für den Druck verwendet. Da schien das Ganze erstmal zu halten, aber leider auch nicht sehr lange, zwei Monate vielleicht, wenn überhaupt. An dieser Stelle sah ich keinen Sinn mehr, das Modell so zu belassen und nahm eigenhändig Optimierung genau in diesem Bereich vor. Das finale Modell wurde erst im Februar diesen Jahres fertig, da ich in der Zwischenzeit nicht besonders viel Zeit hatte. Zu diesem Zeitpunkt stand natürlich auch mein eigener Drucker bereits Zuhause und ich konnte das Modell selber nochmal mit PLA drucken. Im folgenden zeige ich euch mal zwei Bilder zum Vergleich des alten Modells von letztem Jahr Oktober und des neuen Modells von diesem Jahr:



    altes Modell mit Originalmaßen (dünnen Nasen)

    neues Modell Optimierungen (dicke Nasen u.a.)


    Bis heute hält das Teil bombenfest, auch wenn ich es absichtlich stark belaste. Leider kann ich nicht sagen, ob es damals vielleicht wirklich nur an den Druckparametern gescheitert ist, aber die Nasen waren halt wirklich sehr dünn und nicht so schön zu drucken. Im Anhang sind noch weitere Bilder, damit ihr überhaupt versteht, worum es geht. Das rote Teil stellt dabei das Original dar, wovon ich noch eines über hatte. Das weiße, kleine Teil ist das alte Modell aus PETG und das grüne Teil ist das neue, optimierte Modell aus dem Heimdrucker aus PLA. So, das war's dann wieder für heute. Danke für's Lesen und ich wünsche allen ein schönes Wochenende. :thumbsup:

    Grundrezept für einfache, leckere Spargelsoße


    Zutaten:

    30 g Butter, 30 g Mehl, 300 ml Spargelfond, 200 ml Milch /Schlagsahne, 1 Bio-Zitrone, Salz & Pfeffer, Muskat, Prise Zucker, Chilipulver, (Senfsprossen)


    Zubereitung:

    Zunächst möchte ich sagen, dass ich diese Soße liebe und sie schon meine Mutter immer so gemacht hat, um restlichen Spargelfond zu verwerten. Das Kochwasser von Spargel einfach wegzugießen ist die reinste Verschwendung. Genauso wie man daraus eine tolle Suppe (und beim Versuch zu Verlinken fällt mir auf: Ernsthaft? Ich habe mein Spargelsuppe-Rezept hier noch nicht hochgeladen?!) machen kann, kann man auch eine Soße kreieren. Und so einfach geht es: In einem Topf die Butter schmelzen lassen. Anschließend das Weizenmehl dazugeben und direkt gut mit der Butter verrühren. Den Spargelfond und die Schlagsahne/Milch dazu gießen und nochmals alles gut verrühren. Nun das Ganze unter Rühren kurz zum Kochen bringen. Aufgrund der Mehlschwitze wird alles direkt eindicken. Wenn ihr merkt, dass es dick wird, direkt die Hitze reduzieren und weiterhin gut rühren. Die Bio-Zitrone waschen, die Schale abreiben (nur das gelbe!) und den Saft auspressen. Zitronenschale- und Saft zusammen mit etwas Salz und Pfeffer, einer Prise Zucker, etwas Chilipulver und einer Hand voll Senfsprossen (ziehe ich selber, liebe sie!) je nach Geschmack in die Soße geben und verrühren. Und das war's auch schon. Passt richtig gut zu Spargelstangen (man glaubt es kaum), Schnitzel, Blumenkohl, Kartoffeln.. (am besten alles zusammen auf einem Teller :biggrin:). Probiert's aus und schüttet bitte bitte bitte nie wieder Spargelwasser weg! ♥

    Herzhafte (vegane, glutenfreie) Linsenpfannkuchen


    Zutaten:

    Für den Grundteig: 500 g rote Linsen, 2 Knoblauchzehen, 1 Zitrone, 300 g gemischte Pilze, 1 Bund Petersilie, 2 Lauchzwiebeln

    Gewürze: Salz & Pfeffer, 1 TL Chili- & 1 TL Paprikapulver, 2 TL Kreuzkümmelpulver, 1/2 TL Kurkumapulver, 2 TL Thymian (getrocknet), Prise Zucker

    Ergänzung (nicht mehr vegan/glutenfrei): 3 Eier und/oder 50 g Weizenmehl/Dinkelmehl, (glutenfreies) Backpulver

    Zum Belegen: 2 Avocados, ggf. Frischkäse oder Creme Fraiche oder Knoblauch-Orangen-Dip (siehe Teil des Rezepts Nr. #226)

    Zum Braten: etwas Olivenöl oder Butterschmalz


    Zubereitung:

    Wie ihr anhand der Zutatenliste seht, existieren einige Varianten dieses Rezeptes. Die richtige Auswahl ist abhängig von eurem Geschmack und eurer Ernährungsweise. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichtet, ihr müsst entscheiden. Also der Grundteig an sich besteht aus Linsen, welche mindestens 5 Stunden vorher in Wasser eingeweicht werden sollten. Anschließend das Wasser abgießen, die Linsen durchspülen und in ein hohes Rührgefäß geben. Nun kommt der schwierige Teil: Der Wasseranteil. Möchtet ihr die vegane und glutenfreie Variante zubereiten, kommen weder Mehl noch Eier dazu. Dann müsst ihr die Linsen mit etwa 650 ml Wasser zu einem dickflüssigen Teig pürieren. Die Konsistenz der fertigen Pfannkuchen ist jedoch dabei nicht so meins, sodass ich meistens noch Eier und etwas Mehl dazu gebe. Die Menge liegt in euren Ermessen und ist hier nur ein Richtwert. Man muss selber etwas herumprobieren, bis man die gewünschte Konsistenz hat. Das macht ja sowieso jeder immer ein bisschen anders. Also ich gebe auf 500 g Linsen 3 Eier (nicht vegan) und nach dem Pürieren etwa 50 g Weizen- oder Dinkelmehl (nicht glutenfrei) und ein Päckchen (glutenfreies, gibt es das?) Backpulver, damit der Teig beim Backen etwas aufgeht. Dinkelmehl passt geschmacklich sogar besser zu den Linsen, finde ich. Dabei ist das Backpulver natürlich nicht an das Mehl gebunden und kann auch so ergänzt werden, wenn man sie eher dick und fluffig statt dünn und zart mag, genauso wenig wie die Eier an das Mehl gebunden sind. Wenn man kein Mehl verwendet, dafür dann vielleicht 1-2 Eier mehr. Bei Ergänzung von Eier und/oder Mehl muss natürlich weniger Wasser an den Teig. Da ich das immer nach Bauchgefühl mache, kann ich hier leider nicht mal eine Angabe dazu machen. :wacko: Aber ich würde behaupten, nicht mehr wie 400 ml. Sollte es euch am Ende noch zu flüssig sein, kann etwas mehr Mehl ergänzt werden. Also so kompliziert es auch klingt, es ist gar wirklich nicht so schwer, man muss nur ein bisschen iterativ vorgehen. :tongue: In den Grundteig kommen dann noch Saft- und Abrieb von einer Zitronen, ein paar Lauchzwiebelringe, geschälter und gepresster Knoblauch, gehackte Petersilie und gehackte oder in Scheiben geschnittene Pilze (wie man mag). Bitte alles vorher abwaschen/putzen. Gewürzt wird das Ganze mit den oben aufgelisteten Gewürzen. Das Ganze geht dann ein bisschen geschmacklich in die indische Richtung, behaupte ich. (Wobei ich sogar mal gehört habe, man kann aus Linsen auch süße Pfannkuchen machen. :unsure:) Zubereitet werden die Pfannkuchen wie ganz normale eben auch in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl (vegan) oder Butterschmalz (nicht vegan). Diese können dann pur verspeist oder nach euren Ernährungsweisen/Vorlieben mit Beilagen angerichtet werden. Sehr gut passen dazu Avocadoscheibchen (vegan) und als "Unterlage" gegebenenfalls etwas Frischkäse oder Creme Fraiche oder der Knoblauch-Orangen-Dip (alles nicht vegan) aus dem vorherigen Rezept. Viel Spaß dabei! :bigheart: Ich wage mich hier mit den Aussagen "vegan" und "glutenfrei" auf mir fremdes Terrain, also verzeiht mir bitte, wenn Fehler enthalten sein sollten, aber weißt mich gerne darauf hin. Leider habe ich nicht allzu viele Bilder dieses mal gemacht, bei der nächsten Zubereitung folgen aber garantiert noch welche. :thumbsup:

    [UNFERTIG] Geflicktes Plinfa mit Strohhut


    Vorwort / Hintergrundstory:

    Dieses Plinfa ist noch zu meinen Anfangszeiten auf dem Gebiet des 3D-Drucks entstanden. Es war eines meiner ersten Modelle, welches ich mit meinem eigenen 3D-Drucker produziert habe. Das Modell ist aus dem Netz. Ich glaube es war wieder von Thingiverse. Warum Plinfa? Ich mag Plinfa. Außerdem war ich zu dem Zeitpunkt bezüglich Stützstruktur noch nicht soweit, sodass ich noch ohne große Überhänge/Brücken gedruckt habe. Die hochstehenden Arme und der Schnabel waren dabei schon vor dem Druck als grenzwertig ersichtlich, aber ich wollte es dennoch probieren. :thumbsup: Aber es kam dann doch etwas anders, als erwartet.


    Modellbeschreibung & -Iteration:

    Wie schon erwähnt, waren die Überhänge an den Armen des Plinfas mit gut 60° schon recht grenzwertig für PLA. Zur Erinnerung: Bei PLA liegt die Grenze immerhin bei 60°C, bei ABS sind Überhänge über 45° bereits problematisch. Jedoch hat der Druck der Arme noch problemlos funktioniert. Jedoch fiel mit der Schnabel (Brücke) beim ersten Versuch zusammen. Leider habe ich nicht von allem ausführlich Bilder gemacht, da die Idee dieses Themas zu dem Zeitpunkt noch nicht aktuell war, sodass ich von dem Fehlversuch kein Bild mehr habe. Beim zweiten Versuch hatte ich für den Schnabel automatisierte Stützstruktur aktiviert, was gut funktioniert, aber nachträglich etwas fummelig war beim Entfernen, da das Innere des Schnabels eher schwierig zugänglich ist. Heutzutage vermeide ich sowas auch überwiegend, da ich stundenlange Nachbearbeitung eines solchen Modells nicht als sinnvoll und zielführend erachte. Dann stecke ich die Zeit lieber in Optimierungansätze, von welchen ich ggf. auch in Zukunft etwas habe. Man lernt ein Leben lang dazu, egal wie erfahren man auf gewissen Gebieten bereits ist. Nachdem mir der Schnabel zusammenbrach, brach ich den Druck natürlich ab. Das führte dazu, dass ich zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht ahnen konnte, was am Kopf passiert. Als der Schnabel dann überwunden war und der Druck abgeschlossen, entdeckte ich ein großes Loch am Kopf. :assi: Ursache: Ich habe komplett ohne Infill und mit viel zu dünner Wandstärke gedruckt, da ich bei der Größe des Modells (auf 10 cm skaliert) natürlich Zeit sparen wollte und es dabei übertrieben habe, unerfahren wie ich noch war. Die Tatsache, dass kein Infill verwendet wurde, führt natürlich dazu, dass auch die Kopfwölbung einen Überhang darstellt, der nicht bewältigt werden konnte und was ich schlichtweg nicht bedacht hatte, da ich sonst mit wenigstens 10% Infill drucke. Da ich das ganze Modell nicht ein drittes mal mit Infill drucken wollte, bekam das Plinfa einen kleinen, unkomplizierten, gedruckten Hut, welchen ich in CATIA passgenau modellierte, damit dieser das Loch abdeckt. Im Nachhinein sieht die Kombination echt niedlich aus. Beide Modelle wurden bereits mit Spritzspachtel versiegelt und mit einem kleinen Air-Brush-System, was mir mein Lebensgefährte schenkte, bereits mit ihrer Grundfarbe (Emaille-Lack) überzogen. Der Vorteil davon: Es geht schnell und einfach. Der Nachteil: Die Farbe muss verdünnt und in mindestens zwei Schichten aufgetragen werden, damit es deckend ist, was den Zeitvorteil wieder etwas mindert. Die Details möchte ich dann irgendwann noch klassisch mit Pinsel umsetzen und entsprechende Bilder hier ergänzen. Ansonsten befinden sich dennoch schonmal zwei Bilder im Anhang. :grin: Bis zum nächsten Mal!