Beiträge von Desperatio

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    MAN MAN


    [IMG:http://fs5.directupload.net/images/160628/5k3ae8w7.jpg]
    Gründungsjahr: 2003
    Gründungsort: Philadelphia, USA
    Genre: Experimental Rock
    Label: ANTI Records
    Besetzung:
    •Honus Honus
    •Pow Pow
    •Chang Wang
    •Turkey Moth
    •Jefferson


    DISKOGRAPHIE
    Studioalben
    •The Man in a Blue Turban with a Face (2004)
    •Six Demon Bag (2006)
    •Rabbit Habits (2008)
    •Life Fantastic (2011)
    •On Oni Pond (2013)


    EPs
    •Man Man EP (2004)
    •Little Torments 7" (2008)


    EMPFEHLUNG
    Man merkt es einer Band an, wenn sie für und mit der Musik leben und mit Herz dabei sind. Genau das ist bei Man Man mehr als der Fall. Und auch, wenn sie unter dem Genre "Experimental Rock" eingeordnet werden, so lässt sich ihr Musikstil nur sehr schwer beschreiben. Man sollte am besten selbst einmal reinhören, um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen - ich möchte nur eines vorwegnehmen: Der Frontmann Honus Honus spielt zwar Piano, allerdings verwendet die Band oft Instrumente, die sehr selten oder gar nicht in der heutigen modernen (Rock-)Musik zum Einsatz kommen; beispielsweise Saxophon, Xylophon, diverse Arten von Flöten, Trompete, Melodica, nicht zuletzt sogar Kochtöpfe, Pfannen, Kinderspielzeug und weitere, wodurch vor allem ihre früheren Songs oft in einem wahren musikalischen Feuerwerk enden. Dadurch sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen, denn sie verstehen sich darauf, all diese Instrumenvariationen perfekt zusammenspielen zu lassen. Zudem ist die Band mehr oder weniger für ihre "ausgelassenen" Konzerte bekannt; bedeutet also, dass sie live darauf fokussiert sind, ihre komplette Energie an das Publikum abzugeben und es somit mitzureißen, es zu begeistern. An dieser Stelle lautet meine Empfehlung also: Wer offen für neuartige Musik besonderer Art ist, der sollte sich definitiv mal etwas von Man Man anhören.


    EIGENE MEINUNG
    Ich habe Man Man entdeckt, als ich wie so oft in meiner wöchentlichen Spotifyliste mit verschiedenen Musikempfehlungen stöberte. Dort war ein Song mit dem Namen "Engrish Bwudd" von ihnen aufgelistet. Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, hat er mich aus irgendeinem Grund unwahrscheinlich fröhlich gestimmt. Ich hab diesen dann zunächst einmal in einer zweistündigen Dauerschleife gehört, bevor ich nach der Band gegooglet habe. Schnell hab' ich mehr Songs von ihnen entdeckt und war sofort begeistert. Einer dieser Songs war Haute Tropique, mich haben sowohl die Lyrics (die bei den meisten ihrer Songs ziemlich dunkel sind) als auch dieses oben bereits erwähnte perfekte Zusammenspiel der unterschiedlichen Instrumente fasziniert. Ganz zu schweigen von ihren, lediglich in Videos gezeigten, umwerfenden Liveauftritten. Mich hat beeindruckt, wie viel Spaß diese Musiker an ihrer Musik haben und, vor allem, mit viel Energie sie diese ausführen. (Hervorzuheben ist da besonders Honus Honus. (this guy is my spiritual animal))
    Ich würd' sie so verdammt gern mal live sehen, aber das wird wohl nur schwer möglich sein, denn ich habe keine Möglichkeit in die USA zu reisen und die Zukunft der Band ist wohl auch ungewiss, da der Frontsänger momentan an seinem ersten Solo-Album arbeitet.
    Anyway, genug von meiner Schärmerei.


    Schließe mich meiner Vorposterin an. Ich würde mich entweder für Bauz oder Flamiauz entscheiden. So ziemlich die meisten lieben Bauz ja sowieso schon, also brauche ich, denke ich, nicht wirklich erläutern, wieso ich es wählen würde. Flamiauz hingegen sagt mir zu, weil ich Feuerstarter im allgemeinen durchaus bevorzuge, und ich den Feuertypen und die Idee einer, wie so schön über mir erwähnt, Feuerraubkatze super finde. (Erinnert mich ebenfalls ein bisschen an Leufeo.) Zusätzlich mag ich diesen "I don't care"-Gesichtsausdruck von Flamiauz. Ha.

    Ich spiele momentan Undertale, bin sehr begeistert von diesem Spiel, und wurde vom Hype darum komplett erfasst. Ich habe mich sofort in es verliebt, als ich angefangen habe, es zu spielen. Die Story, die Charaktere, der Soundtrack, es ist einfach alles großartig und entspricht genau meinem Geschmack.
    Ich spiele es gerade zum zweiten Mal durch und gehe nach der neutralen Route die True Pacifist Route. Ob ich mir Genocide antun werde, weiß ich noch nicht.
    Knowing the mouse might one day leave it's hole and get the cheese... it fills you with determination.

    Name: milk Desperatio
    Disziplinen: FF ( laut Aussagen einiger Leute ganz gut), Fotografie (mittelmäßig bis gut), Kurve + 4Gewinnt (mittelmäßig), GFX (mittelmäßig, mit etwas Übung sicherlich besser), notfalls auch Fanart.
    Abwesenheit: Möglicherweise falle ich einzelne Tage aus, es steht noch nichts fest.



    [IMG:http://abload.de/img/gorillaz_logo_by_lovejuurm.jpg]
    [IMG:http://abload.de/img/gorillaz_band_membersi6una.jpg]
    Gorillaz sind eine 1998 von Damon Albarn erschaffene, britische Musikband, bestehend aus den vier erfundenen Comicfiguren 2D (Leadgesang und Keyboard), Murdoc Niccals (E-Bass), Noodle (Leadgitarre und Backgroundgesang) und Russel Hobbs (Schlagzeug und Perkussion). Die Besetzung der Figuren durch Musiker im realen Leben ist andauernd wechselnd, und somit arbeitet der "Erfinder" von Gorillaz stetig mit verschiedenen Musikern und Produzenten zusammen. Jeder der Bandmitglieder besitzt eine eigene, ausführliche Biografie und Charaktereigenschaften, welche im Gorillaz Wiki nachzulesen sind. (Dazu sollte man allerdings des Englischen mächtig sein.) Bezüglich des Genres kann man sich bei Gorillaz einfach auf keines festlegen, da ihre Songs meist aus vielen verschiedenen Genres bestehen, und dies somit äußerst weitreichend ist. So reichen ihre Songs von Rock über Rap und Indie bis hin zu Pop.


    DISKOGRAFIE
    STUDIOALBEN: "Gorillaz" (2001)
    "Demon Days (2005)
    "Plastic Beach" (2010)
    "The Fall" (2010)


    KOMPILATIONEN: "G-Sides" (2002)
    "D-Sides" (2007)
    "The Singles Collection 2001-2011" (2011)


    EP'S: "Tomorrow comes today" (2000)
    "El Mañana / Kids with Guns" (2006)
    "Gorillaz - iTunes Session" (2010)


    INTERVIEW-ALBEN: "The Apex Tapes" (2001)
    "We are the Dury" (2005)


    SINGLES: "Clint Eastwood" (2001)
    "19/2000" (2001)
    "Rock the House" (2001)
    "911" (2001)
    "Tomorrow Comes Today" (2002)
    "Lil' Dub Chefin" (2002)
    "Feel Good Inc" (2005)
    "Dare" (2005)
    "Dirty Harry" (2005)
    "Kids with Guns / El Mañana" (2006)
    "Rock It" (2007)
    "Stylo" (2010)
    "Doncamatic" (2010)
    "Superfast Jellyfish" (2010)
    "Phoner to Arizona" (2010)
    "Revolving Doors/Amarillo" (2011)
    "DoYaThing" (2012)


    REMIXE: "Redman – Smash Sumthin’ / Let’s Get Dirty" (2001)



    EMPFEHLUNG
    Empfohlen ist diese Band theoretisch gesehen all jenen, die fröhlich genregemixte Songs mögen, welche aber dennoch das gewisse Etwas besitzen. Da einige ihrer bekanntesten Songs auch gewichtige Rap-Elemente enthalten, könnte es sicherlich auch das ein oder andere Rap-Herz höher schlagen lassen. Jedoch ist anzumerken, das Gorillaz definitiv keine gewöhnliche Band sind, im Gegenteil: An den Comicstil der.. sozusagen, "Charaktere" muss man sich wohl erst gewöhnen, da dies nun keinesfalls etwas ist, was man alle Tage bei einer (zugegeben großartigen) Band sieht. Zudem ist es eine Band jenes Typs, bei denen man sich - so sehe ich das zumindest - einige Songs erst mehrmals anhören muss, um sie richtig zu mögen.



    EIGENE MEINUNG
    Well.. natürlich erachte ich Gorillaz mittlerweile als eine echt großartige Band, die ihr Potenzial vollständig ausschöpft. Jedoch war es, wie schon in der Empfehlung erwähnt, bei mir so, dass ich einen Großteil der Songs erst mehrmals hören musste, diese haben sich mir dann jedoch richtig ins Herz geschlossen und ich liebe sie immer noch. Überhaupt erst auf die Band gekommen bin ich durch den Song "Clint Eastwood", welcher wohl einer ihrer bekanntesten Songs sein dürfte - ich habe ebenjenen zufällig mal in den Empfehlungen auf YouTube erblickt. Ein paar Mal gehört - dann jedoch schnell wieder vergessen, kam mir dieser Song vor nicht allzu langer Zeit wieder in den Sinn, und, siehe da, mein Gorillaz-Hype war sofort komplett entfacht.
    Ich empfinde den Großteil ihrer Songs, auch, wenn es wahrscheinlich nur eine Eigenart von mir ist, als ziemlich entspannend und sie sind echt super, um mal runterzukommen, haha.
    Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich diese Band echt verdammt mag und tatsächlich in mein Herz geschlossen habe, was nicht oft passiert, da ich viele Bands zwar mag, aber nicht hype und ich in dem Falle sehr wählerisch bin. (Ja, es gibt bei mir einen großen Unterschied zwischen "Mögen" und "hypen". Deal with it, geneigter Leser.)



    ZUM REINHÖREN (UND EVENTUELL FAN WERDEN)
    Clint Eastwood
    19-2000
    Feel Good Inc
    DARE


    einige facts und diskografie geklaut von wikipedia

    So, da ich hier eigentlich schon länger mal was schreiben wollte, aber letztenendes nicht dazu gekommen bin, es dann aufgegeben, vor einigen Minuten aber mit Schrecken festgestellt habe, dass die Aktion heute endet und ich schon einige Male hier erwähnt wurde, werde ich jetzt doch in dieses Topic posten
    Reihenfolge hat ehrlich gar nichts zu sagen, ich mach einfach, wie es mir in den Sinn kommt. Seid mir bitte auch nicht böse wenn der eine mehr, der andere weniger Text bekommt oder ich jemanden vergessen sollte, ich bin die Vergesslichkeit in Person, wie einige wohl wissen werden. D:
    But whatever, let's go! o/

    Das ist ein pseudo-philosophischer Spruch, der nichts Tiefgründiges an sich hat und kompletter Humbug ist.


    Agreed. "Der Sinn des Lebens ist Leben." - Dieser Spruch mag sich im ersten Moment wohl schon durchaus für einige Menschen plausibel und akzeptierbar anhören, jedoch erscheint er spätestens beim genaueren Drübernachdenken unlogisch. Denn, und ich mag es zwar nur auf meine bisherigen Erfahrungen beziehen können und damit womöglich vorschnell beurteilen, schon einmal Entschuldigung dafür, die meisten Menschen suchen, so glaube ich, nach einem viel tiefgründigeren und logischen Sinn, sodass sie sich mit solch einem simplen Spruch nicht zufriedengeben (werden).(Klar, es gibt sicherlich auch Leute, denen dieser Spruch nur logisch und sinnvoll erscheint, für den Großteil wohl aber nicht, denke ich.)
    Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich denke, jeder hat irgendetwas, wofür es sich zu leben lohnt, man muss nur danach suchen, auch wenn man seinen vorherigen Lebenssinn "verloren" hat. Dies mag sich nun zwar genauso simpel und pseudo-optimistisch anhören wie der Spruch von Casper, jedoch ist das meine Meinung. Nun könnte man natürlich fragen "Aber was ist mit den Suizidgefährdeten, die jegliche Hoffnung und den Sinn des Lebens verloren haben?" Ich denke, dass sie nur wieder nach einem Sinn zum Leben suchen müssten, selbst, wenn es eine ganz banale Sache ist. Ich weiß, dass es sich, wie schon erwähnt, sehr pseudo-optimistisch anhört und zudem nicht so einfach ist wie es aussieht, aber man kann das nun drehen und wenden wie man will und wie man es für richtig hält, ist ja auch ein heikles Thema. Well, my opinion.


    Ich stehe Geschlechterrollen genauso kritisch gegenüber wie du. Ihre Austauschbarkeit beweist ja gerade wie sinnlos sie eigentlich sind. Mehr wollte ich mit meinem Beispiel nicht aussagen.


    Ich habe auch nicht behauptet, dass du den Geschlechterrollen nicht kritisch gegenüberstehen würdest. Auch wenn es so geklungen hat, das war nicht meine Absicht. Ich wollte zu deiner Aussage nur etwas ergänzen, es sollte keine "Anfeindung" oder ähnliches sein.


    Die dem Geschlecht zugeordneten Farben sind ein prima Beispiel dafür wie beliebig austauschbar solche Geschlechterklischees sind. Noch bis ins letzte Jahrhundert war's nämlich genau umgekehrt mit den Farben. Während Mädchen hellblau trugen, weil blau der Jungfrau Maria zugerechnet wurde, trugen Jungs rosa, weil es als "kleines Rot" galt und rot Farbe des Bluts und des Krieges war und somit total männlich.
    Quelle: http://derstandard.at/13045533…-Maedchen-rosa-Buben-blau


    Nun gut, es mag sein dass die Geschlechterrollen vertauschbar sind. Ich habe meine Aussage jedoch auf die Gegenwart bezogen, außerdem war es ja auch nur ein verdeutlichendes Beispiel. Zudem ändert die Tatsache, dass diese "Klischeefarben" früher vom jeweils anderen Geschlecht getragen wurden, weil es eben so üblich war, auch nichts daran, dass es den Kindern aufgezwungen wurde und dass die Geschlechterrollen damals schon klar verteilt waren und als Ideal galten. Eben so, wie es heute ist, nur dass uns heutzutage vorgegaukelt wird, dass wir ja eine so tolerante Gesellschaft wären, wobei, wenn überhaupt, nur ein kleiner Teil unserer Gesellschaft tatsächlich tolerant ist. Jedoch wollen wir unsere Illusion ja auf keinen Fall zerstören.


    @Foxhound`71
    Ich stimme dir in allen von dir angesprochenen Punkten absolut zu. Ich war spätestens seit der Kindergartenzeit noch nie das typische Mädchen, so; wie es unsere Ideale verlangen und vorgeben, und werde es auch nie sein. Ich habe früher schon vorzugsweise dunklere Sachen getragen (obwohl mir Rosa zu der Zeit regelmäßig von meinen Eltern, insbesondere von meiner Mutter, aufgezwungen wurde), viel lieber mit "Jungssachen" gespielt und auch sonst gern Tätigkeiten gemacht, die eher dem anderen Geschlecht zugeordnet wurden. Ich weiß, dass sich in meinen Eltern immer stummer Trotz und Protest regten, weil sie wollten dass ich mich der breiten Masse anschließen, manchmal haben sie auch was dagegen gesagt, jedoch haben sie mich meist gelassen. Das stimmt, das die Geschlechrerrollenverteilung mit den Eltern und wie sie ihre Kinder erziehen los geht, nur wollen die meisten nicht, dass sich ihr Kind gegen die Masse richtet. Ich weiß nicht wieso, vielleicht weil sie immer noch den alten Idealen hinterherjagen, oder weil sie Angst haben dass ihr Kind aufgrund der "Gegenbewegung" runtergemacht wird, oder ähnliches. Himmel nochmal, das sind Kinder, sie sollten sich so entwickeln wie sie wollen. Aber aufgrund der fehlenden Toleranz in unserer Gesellschaft ist das für die meisten leider nicht hinnehmbar, was auch im Bezug auf die Homosexualität gilt, um wieder zum Thema zu kommen (weil das ja jetzt doch ziemlich OT war, noch einmal Entschuldigung deswegen). Es kann zwar durchaus möglich sein, dass langsam ein Schritt der "Besserung" erfolgt und Homosexuelle in der Gesellschaft minder akzeptiert werden, aber "normal" ist dies für die meisten noch lange nicht, und "mögen" erst Recht nicht.

    Wenn wir schon bei diesen "Geschlechterrollen" sind; ich finde das einfach nur absolut dämlich und sinnlos. Ist es denn nicht, jetzt mal auf Deutsch gesagt, unter aller Sau dass uns vorgegeben wird, was denn nun "falsch" und was "richtig" sein soll? Dass uns aufgezwungen wird, wie wir uns (sexuell) zu entwickeln bzw. zu verhalten haben? Ich finde, man sollte sich so entwickeln können wie man will, man sollte seine Persönlichkeit frei entfalten können. Aber nein, in unserer Gesellschaft muss eben alles den Klischees und den Idealen entsprechen, die sich manche so vorstellen, nichts darf abweichen, da wir ja sonst die Illusion des perfekt-idealen Gesellschaftsbildes zerstören. Und das Schlimme ist ja, dass uns diese "Geschlechterrollen" bereits im Kindesalter aufgezwungen werden. Nehmen wir mal als ganz banales Beispiel Produkte der Spielzeigindustrie. Das "Idealbild" in diesem Fall wäre, das Mädchen beispielsweise mit Prinzessinen spielen und Jungs mit Drachen/Rittern etc. Auf manchen Produkten steht ja sogar noch "Für Mädchen" und/oder "Für Jungs" drauf, was für mich zum Höhepunkt gipfelt. Ist es denn nicht in Ordnung, wenn Mädchen mit Rittern oder Drachen spielen und Jungs mit Prinzessinen? Wenn sie das nun mal mögen? Oder wenn Mädchen beispielsweise die Farbe "Rosa" aufgezwungen wird, obwohl sie diese Farbe nicht leiden können? Wenn eine Mutter ihrem kleinen Sohn verbietet, rosa Sachen zu tragen, obwohl er die Farbe mag, ist das okay? Aber was soll man da tun, es sind ja kleine Kinder, sie können sich (noch) nicht wirklich dagegen wehren. Nun gut, zugegeben,ich würde es auch merkwürdig finden, wenn ich plötzlich eine männliche Person in einem Kleid/etc. rumlaufen sehen. Aber trotzdem bin ich, wie gesagt, der Meinung, dass man sich frei entwickeln können sollte, und zwar so, dass einem nichts aufgezwungen wird.
    Ich muss mich an dieser Stelle für meinen Post entschuldigen, da das vermutlich alles etwas OT ist, und eher in die Richtung "Sexismus" schwenkt.


    Man kann nach allem süchtig werden, ohne Ausnahme.
    Gibt ja auch Leute die auf Schmerzen stehen. Die finden es toll, wenn ihnen jemand wehtut.
    Ich habe auch fast jeden Tag Schmerzen sowie permanente sehr starke Übelkeit und finde das auch nicht so prickelnd, aber jeder ist anders.


    Wobei es hierbei auch denke ich darum geht, dass der Schmerz selbst nicht unbedingt so süchtig macht, eher das Gefühl der Erleichterung und das man kurzzeitig von allem anderen abgelenkt wird. Dass man etwas fühlt statt immer nur Leere, das kann durchaus süchtig machen, weil man sich dann wieder lebendig fühlt.


    Agreed. So unvorstellbar es auch klingen mag, man kann nach SVV (bzw. in diesem Falle der "geläufigste" Form, das Ritzen) tatsächlich süchtig werden. Es ist dann, wie schon absolut korrekt von Annoyed beschrieben wurde, nicht eher die Sucht nach dem Schmerz, sondern nach dem Gefühl, sozusagen "abgelenkt" zu werden, oder überhaupt etwas zu spüren, anstatt ständiger Leere/etc. (Und zudem ist es so, dass, wie Bastet schon gesagt hat, wie bei jeder Sucht Endorphine ausgeschüttet werden.)
    Ansonsten kann ich zu dem Thema sagen, dass ich meiner Vorposterin Nobody. größtenteils zustimme. Es gibt viele Gründe, um SVV auszuüben, beispielsweise eben die angesprochene Selbstbestrafung, den inneren Druck, das nicht umgehen können mit seinen Gefühlen, eine eventuelle Persönlichkeitsstörung und so weiter. "Außenstehende" sag ich jetzt einfach mal, können das leider kaum bis gar nicht nachvollziehen, und denken meist, man sei nur einer dieser "Moderitzer" oder ein "Emo"/usw. Und genau diese genannten "Moderitzer" machen es einfach, weil sie denken, dass dies im Trend liegt, und diese Leute regen mich ziemlich auf, weil genau durch sie das eigentliche Problem "verharmlost" wird.