Beiträge von mortiferus93

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    So sieht Dystopie aus. Es werden von KI Unternehmen massenhaft Bücher gekauft, oft alte, rare Exemplare/Antiquitäten (Sachbücher, Romane), an die KI verfüttert und anschließend vernichtet.

    Das ist Bullshit. Es sind eben nicht rare und teure Bücher, die da aufgekauft werden, sondern extreme Ladenhüter. Bei aller Antagonie gegen AIs sollte man schon bei der Wahrheit bleiben.


    Den Unternehmen geht es nämlich nur um den Text an sich, weniger um den Inhalt.

    Bei Milchordukten sollte man vorsichtig sein, notfalls dran riechen und schmecken, ob das Produkt sauer geworden ist.

    Man sollte eh über erstmal dran riechen, auch wenn der MHD noch nicht erreicht wurde.

    Ich irgnoriere meistens (außer bei Fleisch) das MHD. Wenn es noch gut riecht und schmeckt und nicht verschimmelt ist, esse ich es, egal, was der MHD sagt.

    Wobei gerade der 3.5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer usw. absolut universell war, lange bevor es Handys gab. Dass gerade Apple aber das Rad regelmäßig neu erfinden muss, ist ja kein Geheimnis.

    Klinkenanschlüsse sind halt nicht mehr gefragt. Die Leute wollen kabellose Kopfhörer, die, die es nicht wollen, sind eine sehr laute, aber sehr kleine Minderheit.

    Ein 3.5 mm Klinkenanschluss frisst halt verhältnismäßig viel Platz, den man deutlich sinnvoller füllen kann, außerdem kann man ihn durch einen DAC-Adapter problemlos ersetzen. Das ist nicht mal ein Komfortverlust, weil man ihn einfach immer am Kabel lassen kann.

    IcEDoG
    Ist schon angekündigt: Die einzige Änderung ist ein selbst auszutauschender Akku (EU-Vorgabe), ansonsten wird nichts verändert. Bis die Version im Markt ankommt, wird aber sicher noch ein Jahr oder länger vergehen.

    Inflationsbereinigt würde ein SNES Spiel aus 1995 heute btw ~110€ kosten.

    Gut, bei Spielen funktioniert die Rechnung nicht ganz, da man bei Spielen quasi keine Stückkosten hat und der Markt seit den 90ern exponentiell gewachsen ist.

    Mein Lieblingsbeispiel ist dieses Bild. Dafür brauchst du Menschen an Board. Jemand hat sich gedacht, dass es cool wäre, nicht einfach nur die Sonne hinter dem Mond zu fotografieren, sondern dabei auch noch am linken Rand die Venus mit drauf zu bekommen. Das lässt sich nicht planen, das ist eine spontane Entscheidung eines Menschen genau dieses Bild aufzunehmen.

    Doch, genau sowas kann man auch remote machen. Wurde sogar schon gemacht: https://de.wikipedia.org/wiki/Pale_Blue_Dot


    Und zum Rest: Die Station für die Marsflüge soll eine Relaystation im Mondorbit werden (was Sinn macht, in Gegensatz zu einer Mondbasis, dV und so).


    Und Menschen sind halt bei modernen Missionen zu 99% Passagiere. Die Landung erfolgt vollautomatisch und die ganzen Orbitsmanöver auch.

    warum wir für geschätzte 3h Oberflächendaten einen Lander bauen sollten

    Ganz einfach:

    Bodenproben Analysen (unter Hochdruckatmosphäre wäre das interessant), Analyse der Luftschichtung, Entwicklung und Testen von Höchstdrucksonden, die auch bei den Gasriesen nützlich wären, bessere Bilder machen, da die sowjetischen Bilder aus den 70ern doch eher schwach sind.


    Aber mal Gegenfrage:

    Welche Sachen sollen wir denn von der Mondlandung lernen? Die Rakete wurde durch den Vorbeiflug validiert, Landen funktioniert genauso wie unbemannte Lander, die Erfoprschung der Auswirkung von Mikrograviation und Strahlung geht im Orbit deutlich besser, Bodenproben können Menschen nur unwesentlich besser sammeln.

    Ich würde halt lieber Weltraummissionen mit wirklichem wissenschaftlichem Wert sehen statt einer Mission, deren Nutzen es zu 95% ist, eine US-Flagge auf den Mond zu stecken.


    Es gäbe so, viel interessantere Ziele, die man mit dem Budget erforschen könnte: einen Venus-Lander, eine bessere Saturn-Mond Mission oder wenn es der Mond sein muss, ein paar (!) Mondrover, die deutlich mehr Fläche absuchen können bzw. mehrere PoI ansteuern könnten...

    Natürlich kann man auch von einer Mondlandung Dinge für eine Marsmission lernen. Die Mondlandung war damals ein gewaltiges "Wird schon gutgehen" und ganz viel Daumen drücken. Das wird für den Mars kaum ausreichen, also braucht man präzise Daten. Der Text erwähnt zum Beispiel die erhöhte Sonnenaktivität, die entsprechende Strahlenschutzmaßnahmen notwendig macht. Für eine Marsmission würden Menschen noch ganz anderen Strahlendosen ausgesetzt, also muss man die Schirmung gut testen. Und natürlich könnte man das auch mit Detektoren versuchen, aber letztlich fühlen Menschen. Und wir wollen wissen, wie sich die Zahl anfühlt, die auf dem Papier steht. Die Formel 1 hat am Wochenende ein schönes Beispiel geliefert: Was bedeutet eigentlich ein 50G Einschlag? Für Oliver Bearman bedeutete er humpeln und Prellungen.

    Und falls du darauf abzielst, dass die Marsmissionen unbemannt stattfinden könnten: Der Entdeckerdrang der Menschen sagt, dass dem nicht so ist. Menschen sollen auf den Mars, um zu sehen, das wir es können. Es wird sicher spannend zu sehen, wie sich Menschen auf dem Mars bewegen.

    Und was davon erfordert eine bemannte Mondmission? Mit "Fühlen" wirst du da nichts machen können. Die gemessene Dosisleistung ist entscheidend. Das Budget der Mondlandung wäre deutlich besser bei Sonden und Rovern aufgehoben.


    Die paar Stunden auf dem Mond werden zu keinen nennenswerten Erkenntnissen führen. Und falls du unbedingt die Auswirkung der Stahlung auf den Menschen ausprobieren willst: Dafür wäre eine kleine Raumstation in einem höheren Erdorbit deutlich nützlicher, da a) die Stahlung dort höher hat (Van-Allen-Gürtel) und b) man dort auch relevante Expositionszeiten realisieren könnte.


    Die Mondlandung ist eine coole ingenieurstechnische Leistung und eine schöne Symbolik, aber aus wissenschaftlicher Sicht ist der Nutzen sehr fragwürdig, gerade zu einer Zeit, in der die NASA eh kaum Budget hat.


    Ist nicht nur meine Meinung:



    Humanity is heading back to the Moon — why aren’t more scientists thrilled?
    Some researchers remain underwhelmed by NASA’s upcoming lunar fly-by.
    www.nature.com

    Sorry, aber das ist Blödsinn. Natürlich ist die Mission auch aus wissenschaftlicher Sicht wichtig, immerhin ist das ein Zwischenschritt für bemannte Marsflüge. Ganz davon abgesehen, dass für Astronomen Experimente vor Ort immer interessant sind.

    Das heißt keineswegs, dass nicht auch politische Interessen eine Rolle spielen, aber "aus wissenschaftlicher Sicht unspannend" ist das sicher nicht.

    Das kann man alles unbemannt machen. Und für einen Marsflug gibts da nicht wirklich Infos zu sammeln, da die Gravitation viel zu niedrig ist um Vergleiche mit dem Mars zu ziehen.

    Der Mod ist halt leider aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich unspannend, was bemannte Missionen angeht. Das Ganze ist einfach nur Race to the Moon 2.0, nur dass diesmal China der Gegner ist. Reiner Nationalismus.

    Ich hab mich jetzt auch dazu entschieden eine Switch 2 zu kaufen.

    wird paar Monate dauern aber der Plan steht. Must buy ist dann definitiv Pokopia, ich mag solche Spiele. Und dann schau ich mal nach Pokemon Gen 10.

    Mario Kart World muss nicht unbedingt dabei sein, aber z.b. beim Müller zahl ich nur knapp 20 Euro mehr als für eine reguläre Switch 2, da kann ich dass dann auch noch bezahlen.

    Denk aber dran, dass der Preis der Switch RAM-Knappheit sei dank tendentiell in den nächsten Monaten steigen wird.

    Vor allem, weil wir verdammt noch mal schon eine wunderbar funktionierende, anonyme Möglichkeit der Altersverifikation haben, nur will die niemand implementieren, weil man sonst keine Daten sammeln kann, die einen nichts angehen....