Beiträge von [SPG] Spargeleis

    Hallo Liebe Bisaboard-Schwärmer.
    Wie es meine Art auf diesem Forum ist, poste ich einmal sporadisch etwas zwischendurch hier herein.

    Ich bewerbe mich derzeit an Schauspielschulen und einige verlangen einen selbstgeschriebenen Monolog. Und diesen würde ich euch heute gerne vortragen. Er mag nicht allererster Klasse sein, aber ich hatte mir viel Mühe gegeben und würde mich über konstruktives Feedback sehr freuen. Hier ist er also:


    Wenn sie den Laden betrat


    Ich erinnere mich noch genau an sie, als sie zum Ersten Mal in meinen Laden kam.

    Dunkelblondes Haar, schlank und ein Lächeln, dass es einem das Herz zerfließen lassen

    konnte. Doch ihre Augen...dunkelgrün wie die Tiefen der Wälder, in denen der Rohstoff

    meines Lebensunterhaltes angebaut wurde. So tief wie der See in dem ich als Kind beinahe

    ertrunken wäre. Es war nahezu unmöglich, sich von diesen Augen loszureißen, sie nicht

    anzustarren, nicht darin zu versinken…


    Sie bestellte 150 Gramm Darjeeling, schenkte mir 2,46€ und ein Lächeln dafür, und verließ

    den Laden wieder.

    Ich war nicht sehr reich, der Laden war alles was ich hatte. Kinder hatte ich keine und eine

    Frau die mich innerlich berühren konnte, kannte ich nie. Die meisten meiner Kunden sind

    nach Außen hin freundliche Menschen. Elitäre Geister die ein aufgebrühtes Blatt durchaus

    genießen konnten und solche, die sich dafür hielten. Ich führte meinen Laden allein, denn

    Hilfe brauchte ich keine.

    Ich fragte sie eines Tages mit zitternden Knien nach Ihrem Namen doch hörte kaum zu, als

    sie ihn mir mit einem Schmunzeln auf ihren schmalen Lippen nannte.

    Ich war zu abgelenkt, zu fasziniert vom Smaragd, vom Blätterdach, vom Moosgeflecht

    welches sich in ihren Augen widerspiegelte.


    Es war genau das, was mich antrieb, das was mich davon abhielt, alles hinzuschmeißen und

    aufzugeben. Genau das, was mich vergessen ließ, welche Enttäuschung ich für meinen

    Vater bedeutete. Das was mir jeden Tag half die Mahnungen und Zahlungsaufforderungen

    meiner Bank zu ignorieren. Das was mich durch die Nacht brachte, wenn ich wieder

    Schweißgebadet in meinem Bett aufwachte im Gedanken an den Hass und die Schläge der

    anderen Kinder.


    Einen Moment Ruhe. Einen Moment Stille in meinem Kopf. Jedes Mal wenn sie die Tür

    öffnete wurden die Vorwürfe leiser. Ich dachte nicht an meine eigene Wertlosigkeit oder

    daran, dass mein Leben den Bach runter geht. Es gab nur sie. Mich und sie.

    Es gab endlich jemanden für den ich mein Herz öffnen wollte. Nur für sie.

    Ich konnte mir eine Zukunft vorstellen. Mit ihr. Tanzen durch das Leben und das

    entwaffnende Lächeln und das tiefe grün ihrer Augen jeden Tag erleben dürfen. Ich hoffte

    wieder, denn ich fühlte, wenn sie den Laden betrat.


    Ich musste es ihr einfach sagen. Ich wollte die Gemeinsamkeit. Den Zusammenhalt. So viel

    lag vor uns, sie musste einfach akzeptieren.


    Tja. Was soll ich sagen? Wir sind seit 4 Monaten zusammen! Ich habe alles, was ich je in

    meinem Leben wollte und noch mehr. Dabei hat sie zunächst ganz schön mit mir gespielt.

    Sie hat mich erstmal ziemlich erschreckt, müssen Sie wissen. Denn als ich ihr von meinen

    Gefühlen erzählte, entwich das Lächeln aus ihrem Gesicht. Sie ging. Ohne den Tee…


    Alles war finsterer als je zuvor. Die Malachite, die ich so Kennen und Lieben gelernt hatte

    verschlossen sich mir. Nach der vierten Woche, entschied ich sie aufzuspüren. Ich versperrte

    den Laden und widmete mich ganz der Suche nach ihr. Ich musste mit ihr sprechen. Mich

    entschuldigen, wenn nötig. Und nach einer Ewigkeit fand ich sie tatsächlich. Ich konnte auf

    einen geeigneten Moment warten, aber ich hielt es einfach nicht mehr aus. Ich ging zu ihr

    und sie fing sofort an zu schreien. Um Himmels Willen! Wieso schreit sie denn?! So wird sie

    noch jemand hören! Ich verschloss den Mund, den ich so lieben gelernt hatte fest mit beiden

    Händen. Sie musste sich beruhigen! Sie starrte mich mit weit aufgerissenen Augen

    an...diese Augen.

    Endlich war sie still. Sie lächelte sogar wieder. Gott dieses Lächeln…

    Jetzt sind wir ein Paar. Immer wenn ich nach einem weiteren harten Arbeitstag nach Hause

    komme, lächelt sie mich an und mein Herz schmilzt wieder wie am ersten Tag.

    Doch ihre Augen sind das, was mich noch immer am Leben hält. Deshalb trag ich sie immer

    bei mir...

    Niemand nahm Notiz. Ein wahre Ansammlung von Menschen hatte sich gebildet. Nach und nach blieben immer mehr Passanten stehen und unterhielten sich mit der Gruppe. Jeder war beschäftigt, alle waren abgelenkt. Während einem scheinbar kranken durch ein Smettbo geholfen wurde, bemerkte Kain die offensichtlichen Versuche der Anderen, sich bei der Gruppe bemerkbar zu machen. Sie schienen zu funktionieren, doch entsprachen sie auch seinem Niveau? Er würde in den sauren Apfel beißen müssen, sollte er sich dieser Gruppe anschließen wollen. Natürlich konnte er auch weiter ziehen; Geld hatte er genug, doch diese Gruppe schien so groß und chaotisch und kam zur perfekten Zeit. Diese Gelegenheit musste einfach genutzt werden. Außerdem reizte ihn immer noch die merkwürdige Reaktion seines Natus auf die Gruppe.


    Jemand weiteres stieß der Gruppe hinzu. Er machte sich durch selbstgefälliges Auftreten bemerkbar und war sofort auf einen Kampf aus. Wie primitiv. Er trug ein Kramurx auf der Schulter, ähnlich wie Celine bei ihm selbst. Er war groß und überheblich auf eine stumpfe Art und Weise. Auch das ist eine Möglichkeit, um Menschen zu imponieren. Trotz seiner Augenringe wirkt er sehr selbstsicher.


    Ein Mädchen aus der Gruppe begrüßte ein anderes, neu hinzugekommenes Mädchen freundlich und die beiden begannen ein Gespräch. Abneigung stieg in Kain auf. Was bildeten sich diese Leute eigentlich ein, nicht einmal zurückzugrüßen?


    Der Junge, der Kain sofort aufgefallen war, besaß offenbar das Smettbo und war drauf und dran, dieses an seinen ''Patienten'' abzugeben. Zu allem Überfluss ging er auch noch auf die Herausforderung des Fremden ein. Aus irgendeinem Grund, hatte er sich mehr Charakter von ihm gewünscht. Vielleicht nutzte er aber auch etwas, das Kain noch nicht verstand.
    Kain wusste, mit Worten und Menschen umzugehen, sie von sich zu überzeugen und auf seine Seite zu bringen. Dass er derart ignoriert wurde, passiert zwar selten, brachte ihn aber nicht aus der Ruhe. Er konnte gut seine Empathie und ehrliches Interesse heucheln.
    Seine aufgeweckte, fast schon naiv-kindliche Mauer tat immer ihre Wirkung. Dieser Junge, er war wohl doch nicht wie er. Entweder, verstand er es noch besser als Kain, sich zu verstellen, wobei er etwas übereifrig wirkte, oder er hatte tatsächlich Mitgefühl und hatte an seiner Umwelt teil.


    Für Kain ist das unvorstellbar. Nichts ist schön. Alles muss verbessert werden. Das ist der Sinn der Kunst. Sie macht das Leben erst lebenswert. Die Perfektion, die er gekostet hatte, wollte erneut gefunden werden, doch zunächst musste er untertauchen. Er wusste nicht, wie weit die Ermittlungen diesbezüglich sind und wollte es nicht riskieren, geschnappt zu werden.


    Celine auf seiner Schulter blickte das Kramurx auf der Schulter des Fremden starr an, wie sie es häufiger tat. Die Ähnlichkeit der Verhaltensweise der zwei Pokemon schien ihr Interesse geweckt zu haben. Während das Kramurx allerdings ab und zu einen leisen erstickten Krächzlaut von sich gab, war Celine völlig ruhig. Ihre Erregung vor ein paar Minuten hatte sich auch gelegt, wobei sie noch immer hintergründig zu spüren war. Irgendetwas mit dieser Gruppe war interessant und er würde es herausfinden.


    Neben all dem Geplapper der anderen, stellten sich die jungen Herren, die sein Interesse geweckt hatten sich auf und wollten anscheinend bald beginnen.
    Er wusste, wie er die Aufmerksamkeit der Gruppe auf sich ziehen konnte, ohne dabei großartig zu stören.
    ''Gut, dann eben auf die äußerst auffällige Art'', dachte sich Kain und schritt an die Seite der Kontrahenten.


    Hinter ihm die Küste und vor ihm der Weg, auf dem sich gleich zwei besondere Männer, mit ihren Pokemon duellieren wollten.


    Malerisch.
    Beispiellos.


    Obwohl er den Sinn eines Kampfes nie ganz verstanden hatte, hatte es einen besonderen künstlerischen Reiz, einen solchen zu betrachten und zu verschönern.
    Er begrüßte die beiden mit: ''Hallo ihr Zwei. Erlaubt, dass ich euren Kampf begleite!''
    Er stellte sich etwas abseits und packte seine Violine aus. Etwas dynamisches musste es sein. Etwas spannendes. Etwas bewegendes.


    Er dachte an ein passendes Stück aus den Zeiten seines Unterrichts, und legte den Bogen an.


    Mein Charakter macht sich sehr durch seine Gedanken aus, tritt aber anderen gegenüber eher aufgedreht auf. Ich möchte mich nun allerdings auch einbringen, verzeiht dieses doch schon sehr auffällige Verhalten :D  

    Unter Kains Kunstleder-Schuhen knirschte Sand und Kies bei jedem Schritt den er über den spärlich bebauten Weg tat. Langsam beruhigte er sich. „Ich schätze hier kennt mich niemand“, dachte er sich. Er sog die frische, wohltuende Luft ein. Das Meer war nicht weit. Der salzige Geruch erinnerte ihn an Seegrasulb-City und seine, nun hinter ihm liegenden, Zukunftspläne. Verdammter Mist! Alles ist so anstrengend geworden, seitdem er entdeckt wurde. Er hatte wenigstens die Grundvoraussetzung um eine glorreiche Zukunft als Künstler beginnen zu können. Dennoch bereute er nichts. Er ist seinem großen Ziel einen Schritt näher gekommen. Er hatte vom Blut der Perfektion probiert und kann an nichts anderes mehr denken, als dieses Gefühl der Vollständigkeit noch einmal spüren zu dürfen. Das musste jedoch warten. Das Vagabunden-Dasein ging leider vor. Er genehmigte sich einen Apfel aus seinem Rucksack und blickte auf das Meer hinaus. Es bot ein wunderbares Motiv für ein Landschaftsbild. Hätte er doch nur seine Ausrüstung dabei…
    Auf seiner Flucht hatte Kain nicht viel mitnehmen können. In sein Appartement gestürmt hatte er nur das wichtigste eingepackt. Das einzige was vielleicht nicht Lebensnotwendig gewesen wäre, waren seine Kamera, seine Violine und seine Pokemon. Er wollte allerdings auf nichts davon verzichten. Dank seiner Kamera weiß er schließlich, wie es sich anfühlt zu leben und die Violine war nötig, da auch das Ohr ab und zu mal verwöhnt werden wollte. Seine Pokemon faszinierten ihn eher, als dass er großartige Liebe für sie empfunden hätte. Sie waren halt dabei und er wollte sie nicht unbedingt hergeben. Sie haben etwas beruhigendes auf ihn. Just in dem Augenblick dachte er sich, dass es vielleicht angebracht wäre, ihnen nach der Flucht mal etwas Auslauf zu gönnen. „Ich habe keine Lust mir den Stress zweier Pokemon anzutun, die möglicherweise um mich herumwuseln“ murmelte er. Er nahm einen Pokeball, drückte auf den runden Knopf und ließ damit einen kleinen grünen Vogel frei. Es war ein Natu und es trug den Namen „Celine“. Er hatte sie nach einer Kindheitsfreundin benannt die ihn eine Zeit lang gut verstehen konnte…
    Celine blickte sich ruhig um und starrte Kain, wie eigentlich immer, mit ihrem durchdringenden Blick direkt in die Augen.
    „Fang jetzt nicht wieder damit an.“ bemerkte Kain gleichgültig. Er nahm den kleinen Vogel und setzt ihn auf seine Schulter. Celine ließ es ohne Gegenwehr geschehen. Er passte überhaupt nicht in das Landschaftsbild. Die Gegend hatte einen natürlichen, rauen und frischen Charme. Er als dunkler Fleck mit seiner feinen Kleidung und seinem Fedora wollte irgendwie nicht recht ins Bild passen. Das ist für das Foto aber auch egal. Er vermied es grundsätzlich, Selbstporträts zu schießen. Er musste sich nicht sehen und die Welt musste es auch nicht. Landschaftsfotos gehörten eigentlich gar nicht zu seinen Vorlieben, aber irgendwie musste er seinen Drang, großes zu schaffen, befriedigen. Wer sonst sollte es tun? Es gibt niemanden, der es besser könnte als er.
    Kain blickte durch das Objektiv und stellte den Fokus auf das genaueste ein. Er atmete tief ein, entspannte und konzentrierte sich. Beim langsamen Ausatmen, knipste er. Er blickte verdrossen auf das Ergebnis.


    „Ganz Nett.“


    Dachte er sich. Technisch gesehen gab es nichts auszusetzen, aber es fehlte, wie immer, am gewissen Etwas. Das Bild war stumpf. Es zeigte nichts, außer der Landschaft. Was sollte das vermitteln? Enttäuscht steckte er die Kamera wieder in seinen Rucksack. Seit dem Vorfall ist es noch schlimmer.


    "Nichts ist wirklich gut."


    Nichts ist perfekt. Alles ist mittelmäßig und ihm nicht würdig. Wann würde er wohl je wieder von der ihm zustehenden Perfektion erfahren?


    Sein Gedankengang wurde jäh durch ein vorbeifliegendes rosa Knäul unterbrochen. War das ein Pokemon? Celine blickte dem Knäul hinterher. Das war merkwürdig, wo sie doch sonst immer so abwesend schien. Das entfachte seine Neugier. Vielleicht stieß er auf andere Menschen hier. Ob das gut ist, war eine andere Frage. Andererseits konnten sie noch nichts von ihm wissen. Seine Flucht war erst wenige Tage her und das Mädchen lebt noch. So viel Furore, dass es bis in die Johto-Region gereicht hätte, kann es eigentlich nicht gegeben haben.


    Dem Pokemon gefolgt, traf Kain auf eine Gruppe Jugendlicher bis junge Erwachsene. Die meisten waren eher jünger als er, so schien es. Sie schienen im angeregten Gespräch miteinander. Ein ganzer Trupp von Pokemon umringte sie. Was sie hier wohl machten?
    Celine blickte mich plötzlich an. Ich konnte ihren Blick förmlich in meiner Wange spüren. Was es auch immer war, er konnte jetzt nicht reagieren. Die Gruppe schien ihn bemerkt zu haben. Ihm fiel auf, dass sie alle sehr schön waren. Jeder auf seine eigene Art und Weise.
    Interessant. Eine Euphorie überkam ihn. Es war jenem Gefühl welches er für sein letztes Model hatte sehr ähnlich, jedoch abgeschwächt. War dieses Grüppchen in der Lage das Potential zur Perfektion zu haben? Vielleicht war das der Grund für Celines raschen Stimmungswechsel? Die Gelegenheit war zu gut um sie verstreichen zu lassen.


    „Zeit, die Maske wieder aufzusetzen“, dachte er sich und schritt auf das Grüppchen zu.


    „Na Hallo auch! Weit und breit keine Menschenseele und dann gleich so viele auf einen Haufen! Gibt es hier etwas Besonderes?“ sprach er freundlich mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen in die aufgeregte Runde.


    OT: So ich klink mich dann auch endlich mal ein. Falls es Probleme mit meinem Post gibt, immer her damit. Ich ändere das dann zeitnah ab.

    WebarakName: Kain SchreveNatu
    Geschlecht: Männlich
    Alter: 20
    Icognito KIcognito A Icognito I Icognito N


    Aussehen: Icognito A
    Kain Schreve ist ein adrett gekleideter junger Mann mit schwarzen, halblangen Haaren und Hellgrünen Augen. Die bleiche Farbe seiner Haut bildet einen starken Kontrast zu seinen schwarzen Haaren und lässt ihn ein wenig kränklich aussehen. Ohne Bartwuchs oder besonderen Hautauffälligkeiten sieht seine Haut schon fast feminin aus und besitzt eine sichtbare Zärte.


    Die Wangenknochen sind jedoch ausgeprägt und verleihen ihm ein erwachsenes Aussehen. Kains lächeln ist breit und seine geraden Zähne geben ihm ein offenes „Zahnpasta-Werbungs“-lächeln. Manch einer möge behaupten, es sei künstlich…
    Kain ist mit seinen 1,82m durchschnittlich groß und schlank. Er ist recht sportlich, aber nicht trainiert. Muskeln sind von außen nicht sichtbar. „In Form“ ist wohl der richtige Ausdruck dafür.


    Am liebsten trägt er einen dunkelgrauen Fedora und einen dunkelbraunen, modischen Mantel der ihm bis zur Hüfte geht.
    Seine Stimme ist gefestigt, sanft und hell, fast schon jugendlich.


    Spezialisierung: Techniker (Informatiker)


    Computer faszinierten Kain schon immer. Sie standen seinem eigentlichen Sinn für Kunst etwas entgegen, jedoch gab es auch hier Bereiche, an denen er seine Kreativität auslassen konnte. Von einfachem Programmieren als Jugendlicher bis zum Informatikunterricht an der Hochschule. Kain besitzt fortgeschrittene Programmierkenntnisse und kennt sich Weitestgehend gut in der Hardware aus. Sein Herz gehörte immer der Kunst aber seiner Begeisterung für das Programmieren schadete es nicht. Im Gegenteil: Es ist eine ganz eigene Art von Kunst. Aus simplen Worten und Zahlen die man einander zuordnet wird etwas greifbares erschaffen. Etwas, das ganz dem gehorcht, was man ihm aufträgt. So gilt dem Programmieren auch sein vorrangiges Interesse. Hardware und Prozessoren gehörten zum Fachbereich Informatik halt dazu und waren nützlich zu verstehen, wenn man seine eigenen Programme auch verstehen will. Grundlegende Kenntnisse sind also auch hier.


    Eigenschaften: Icognito B


    Kain ist ein ausgesprochen kunstinteressierter Mensch. Die Ästhetik der Welt und der Lebewesen, die sie bevölkern geht ihm über alles andere. So achtet er häufig auf Kleinigkeiten und entwickelte so über die Zeit ein gutes Auge fürs Detail. Aufgrund seiner Ausbildung ist er vielseitig begabt. Er beherrscht die Violine ausgesprochen gut und seine Bilder aus Ölfarbe, können sich auch sehen lassen, wobei er sich in erster Linie auf Landschaftsbilder konzentriert. Seine wahre Leidenschaft ist jedoch die Fotografie.


    Ganz im Gegensatz zu der Motiv-Vorliebe seiner Gemälde liebt er es, Menschen abzubilden. Porträtfotos sind seine Spezialität. Sein Talent bescherte ihm bereits einen Platz in der Kunsthochschule in Seegrasulb-City wo eine goldene Zukunft vor ihm hätte liegen können, wäre da ein gewisser Vorfall nicht gewesen…
    Kain ist ein sichtlich extrovertierter Charakter. Seine aufrechte, selbstbewusste Haltung in Verbindung mit seiner lockeren Freundlichkeit lässt ihn schnell neue Kontakte knüpfen. Er weiß genau, wie er sich verhalten muss um das Vertrauen der Menschen zu erwecken und seine eigenen inneren Dämonen zu verbergen. Denn Kain hat eine große Schwäche:


    Kain ist ein Psychopath.


    Und das im Wortsinne. Er kann nicht begreifen, warum alles was er abbildet, alles was er erschafft, mag es Bild oder Musikstück sein, nicht perfekt sein kann. Er ist ständig auf der Suche nach dem perfekten Motiv und ist bereit, dafür alles zu tun. Kains Gedanken sind ständig von einer düsteren Aggressivität begleitet. Eine unbändige Wut auf die ganze Welt zerfrisst ihn von innen. Nahezu unfähig Mitleid oder Empathie für andere Lebewesen zu empfinden. Sucht er nach der vollkommenen Perfektion und eines Tages wird er sie erschaffen, koste es was es wolle.
    Sollte das perfekte Motiv nicht natürlich zu finden sein, wird er es erschaffen.


    Seinem Inneren zum Trotz gibt sich Kain als freundlicher, Lebenslustiger junger Mann. Er lacht viel und ist äußerst hilfsbereit. Seine innere Schwärze ist nicht sofort erkennbar. Manchmal wirkt er sogar etwas unreif in seiner Art. Die schlechten Witze, über die er lacht und der breite Humor den er hat lassen das ziemlich deutlich werden. Ein Lebenslustiger Zeitgenosse also, könnte man denken.


    Beschreibung/Geschichte: Icognito C


    Tatsächlich kam Kain einmal seinem Ziel sehr nah, doch fangen wir von vorn an.
    Kain wurde im Sommer in Baumhausen City in der wunderschönen Hoenn-Region geboren. Sein Vater, Ranger von Beruf, arbeitete auf der Nahegelegenen Route 119. Die verregnete, wilde Gegend war sowohl gefährlich, als auch atemberaubend. Vom Wasserfall bis zur riesigen Feuchtwiese kreuchte und fleuchte alles mögliche. Viele Trainer und andere Reisende besuchten dieses herrliche Fleckchen Natur, sodass es immer genug zu tun gab. Seine Mutter war gelernte KfZ-Mechatronikerin, blieb jedoch ohne Arbeitsplatz.
    Sein Vater verstarb als Kain gerade mal 9 Jahre alt war. Als ein besonders schlimmes Unwetter über die Wildnis fegte, wurde er zu einer Flussrettung gerufen. Er kam nie zurück.
    Da die Mutter selbst kein Geld verdiente und es in Baumhausen-City keine Möglichkeit gab, den gelernten Beruf auszuüben, musste zu allem Übel die Familie auch noch wegziehen. Sie zog nach Metarost-City wo der Bedarf an KfZ-Mechatronikern höher war.


    Kains Mutter war den ganzen Tag auf der Arbeit und er selbst besaß kein Pokemon. So beschäftigte er sich mit der Kunst. Als er sich eine Violine wünschte und sie auch bekam, stellte sich heraus, welches Talent in ihm schlummerte.


    Jahre später, als Kain sein Abitur mit Bestnoten im künstlerischen Bereich absolvierte, stand sein weiterer Lebensweg fest. Er würde an der berühmten Kunsthochschule in Seegrasulb City studieren. Er konnte sich zwischen der Musik und der Fotografie entscheiden. Doch letztenendes entschied er sich für die Fotografie um visuell etwas zum Ausdruck zu bringen.


    Die Saat seiner Leidenschaft keimte schon damals. Zunächst dachte er, er müsse nur genug an der Hochschule studieren um seinen Horizont zu erweitern. Er sei wohl noch nicht erfahren genug um DAS perfekte Motiv zu finden.


    Als das Studium begann wurde er jedoch schnell enttäuscht. Die meisten Professoren hatten offenbar keinen Schimmer von dem was sie redeten. Fieberhaft stürzte er sich in alle möglichen Bücher nur um zu erfahren, dass er schon jetzt bereits mehr wusste, als alle sogenannten Experten in dem Themenbereich. Auch hier hatte er großen Erfolg. Er war der Liebling seiner Lehrer und Dozenten. All das erfüllte ihn jedoch nicht. Das Feuer der Enttäuschung brannte immer stärker in ihm. Gab es keine Möglichkeit, Vollkommenheit zu schaffen?!


    Dann sah er sie.


    Unauffällig, verschüchtert, jedoch makellos und perfekt in seinen Augen. Sie! Sie würde das perfekte Motiv sein!
    Er folgte ihr, Fotografierte sie ohne ihr Wissen. Die natürliche Perfektion war die schönste. Kein Modell der Welt konnte das. Wahre Schönheit passiert nur unbewusst und kann nicht dargestellt werden.


    Eines Tages passierte es. Durch eine Unachtsamkeit, wurde er entdeckt. Das Mädchen erschrak. Ihre blauen Augen verschreckt aufgerissen, als sie die Kamera in seinen Händen wahrnahm. Sie schrie, dass er krank sei, fragte warum er sie stalke. Perplex wusste er nicht, was er antworten sollte und blieb regungslos. Sie rannte weg und er stand einfach nur starr da. Doch er würde sein perfektes Bild bekommen. Als er sich umdrehte blickte er in ein Paar scharfe Augen…


    Sie versuchte zu schreien, als er ihr mit sanfter, doch unerbittlicher Gewalt in die Haut schnitt und das Blut die weißen Ärmel rot färbte, doch der Knebel in ihrem Mund verwehrte es ihr. Die Fesseln, mit der sie an der Liege befestigt war, saßen stramm und machten jede Bewegung unmöglich. Dieser Blick…diese Panik in den Augen! Sie verlor noch immer nicht ihre Schönheit. Es war einzigartig! Eine Sinfonie! Er schoss seine sehnlichst gewünschten Fotos und verfiel zum ersten Mal in seinem Leben in pure Ekstase. Endlich! Das war es was er suchte! Reine, unverfälschte Schönheit im Angesicht der nackten Angst. Der Moment in dem die Unschuld starb. Reiner und unverfälschter konnte es nicht sein. Diesen Moment wollte er so lange es geht genießen. Er hatte kein Interesse daran sie zu töten und so sollte es auch nicht geschehen. Was nützt einem alle Schönheit der Welt, wenn sie vergeht?


    Plötzlich ein Geräusch!
    Die Reinigung! Was machte die Reinigung denn jetzt noch hier?!


    Die Frau ließ ihren Mob fallen, schrie wie eine Geisteskranke und rannte fort. Verdammt! Sie würde das ganze Viertel aufwecken!
    Er musste verschwinden!


    Er rannte bis zum Hafen und verschwand an Deck eines der angedockten Schiffe. Er musste fliehen. Hoffentlich brachte ihn das Schiff weit weg. Er hatte das Mädchen umgebracht, noch war es sein Plan, aber seine Taten würden schlimme Konsequenzen nach sich ziehen.
    Das Schiff fuhr tatsächlich sehr weit. Es war ein Frachter, unterwegs nach Oliviana City und nach einigen Stunden ungemütlicher Fahrt, konnte er einen geeigneten Augenblick erwischen um sich davonzustehlen.


    Angekommen in der Johto-Region. Seine beiden treuen Gefährten und er. Er brauchte niemanden sonst.
    Vielleicht gab es auch hier die Perfektion, die er suchte…


    Pokémon: Icognito D

    Webarak
    Herr Mayer
    Lv.: 5
    -Giftstachel
    -Fadenschuss
    -Grimasse


    Herr Mayer ist Kains erstes Pokemon. Es entstammt aus den Wäldern nahe Baumhausen City. Bei einem seiner Besuche am Grab seines Vaters entdeckte er es in der Nähe eines alten, verwitterten Gedenksteines. Die Inschrift war längst nicht mehr Lesbar doch erkennbar war etwas wie: “Mayr“.
    Die Selbstverständlichkeit mit der sich das Spinnenförmige Pokemon über diesen Gedenkstein bewegte, ungeachtet der Tatsache, dass dieser Stein wohl jemanden ehren sollte, faszinierte Kain. Er versuchte sein Glück mit einem Pokeball und hatte Erfolg.
    Aufgrund des Steines, trug es fortan den Namen „Herr Mayer“.
    Herr Mayer ist ein teilnahmsloses Pokemon. Es scheint nicht besonders daran interessiert, Kontakte zu knüpfen und kümmerte sich nur um seine eigenen Belange. Das Band zwischen ihm und seinem Trainer ist stärker als es scheint. Sie scheinen sich gegenseitig nicht zu ernst zu nehmen, dennoch kann sich keiner der beiden ein Leben ohne den anderen vorstellen und Herr Mayer kennt genau seinen Platz und fühlt sich Kain ganz und gar gehörig, auch wenn es so gleichgültig und ruhig erscheint.


    Natu
    Celine
    Lv.: 6
    -Schnabel
    -Silberblick
    -Nachtnebel


    Celine lebte am Campus der Kunsthochschule zu Seegrasulb. Im Gegensatz zu anderen Pokemon, die ihn entweder ignorierten oder sogar mieden, blickte dieses Natu ständig mit durchdringendem Blick in Kains Richtung. Seine Fassade wirkte bei Pokemon längst nicht so gut wie bei Menschen. Er hatte sich schon damit abgefunden, dass er wohl nie der größte Trainer aller Zeiten wird, aber das war auch nicht sein primäres Ziel gewesen. Doch dieses Natu war anders.
    Mit seinen starren Augen schien es Kains Seele zu inspizieren. Jedes Mal, wenn dieses verdammte Vieh an derselben Stelle saß durchbohrte es ihn. Er hatte das Gefühl, es konnte sein Inneres ganz genau erkennen. So von seiner Fassade getrennt war Kain noch nie, doch das Pokemon wich nicht zurück.
    Am schicksalhaften Abend saß es hinter ihm. Es hatte ihm beim Beobachten beobachtet. Es schien noch immer nicht erschreckt. Diese Unerschütterlichkeit war so respekteinflößend und so beeindruckend. Kain entschied, dieses Pokemon, welches seine Seele verstand, sollte sein Begleiter werden. Es ließ sich ohne Gegenwehr einfangen und Begleitet Kain seitdem.
    Celine ist eine alte Kindheitsfreundin, an die es ihn erinnerte. So bekam es diesen Namen.

    Das große Chimären-Labor des Professor Dr. Sevenhead


    EP-Teiler


    Herzlich Willkommen in meinem kleinem Reich.


    • Heuer beschloss ich, die Früchte meiner Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.Die Chimärologie begeisterte mich, seit ich ein kleiner Bub war und diesen Traum habe ich zu meinem Beruf werden lassen. Mit diesen Ergebnissen will ich der Welt zeigen, wie interessant und unbedenklich es ist, Pokemon miteinander zu vermischen. Man kann so viel über Pokemon dabei lernen.


    • Die Welt hat sich zu ändern. Meine Arbeit war verpöhnt. Ich wurde von Universitäten und aus Labors geworfen. Hier und heute zeige ich jedoch die ersten Früchte meiner Experimente und was wir dadurch alles durch Pokemon lernen können.



    Klikk


    Schauen Sie doch ruhig einmal in die Käfige. Die meisten stehen leer, doch in den hinteren Räumen beherberge ich meine Kreationen. Beginnen wir beim ersten.






    Die Arbeit eines Wissenschaftlers ist nie getan. Ich werde neue Chimären schaffen und daraus Wissen gewinnen. Schauen Sie demnächst ruhig wieder vorbei. Es könnte Nachschub eingetroffen sein...


    Mit freundlichen Grüßen,
    Professor Dr. Sevenhead