Beiträge von effizient

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Ich lasse mich beim Friseur nicht beraten, weil ich sage ja wie ich meine Haare haben will und der Friseur macht das einfach. Es ist ja nicht so, dass der Friseur erstmal alle Schnittmöglichkeiten auszählt und ich muss nach 1 Stunde Erzählung aussuchen welchen Schnitt ich möchte.

    ... Das ist doch hier gar nicht relevant. Du hast häufig die Angewohnheit, aus einem Beitrag eine einzelne Aussage zu zitieren und in einer Art und Weise darauf einzugehen, die die Diskussion nicht fördert. Daher erklär ich diesen Part jetzt nochmal genauer und ich hoffe, du kannst das besser nachvollziehen.


    Ob du dich persönlich beim Friseur nun beraten lässt oder nicht, ist komplett egal; der Kern der Aussage war, dass auch Privatleute - entgegen deiner Aussage - Berater in Anspruch nehmen. Auch wenn diese nun mal nicht immer Berater heißen und aus großen Wissenschaftsgremien bestehen, sondern oft eben einzelne Leute sind, die einen bestimmten Berufsstand oder eine Gruppe von Spezialisten repräsentieren. Und da kann eine Beratung auch ganz kurz sein, weil die Themen, mit denen wir als Privatleute zu tun haben, oft so simpel und alltäglich sind. Auch der Bäckerladen an der Ecke kann dich ja zum Beispiel beraten, welches Baguette am besten zu irgendeiner bestimmten Käsesorte passt. Dann hat dieser Bäcker in dem Moment die Funktion des Beraters und präsentiert dir auf genau deine Frage ausgerichtet das Wissen, das du brauchst, ohne dass du dich selbst erstmal eine Stunde durch irgendwelche Brotsortenratgeber lesen müsstest (wie gesagt, das ist nur ein Beispiel und es ist egal, ob du persönlich dich jemals beim Bäcker hast beraten lassen). Solche Alltagsberatungen nehmen wir ständig in Anspruch.


    Aber genau dieses Problem besteht halt in der Politik auch - nur in einem viel, viel größeren Maßstab. Dort geht es um Angelegenheiten, die verschiedenste Themenbereiche abdecken, Millionen Menschen betreffen und es wäre den handelnden Politikern gar nicht ohne Weiteres möglich, mal eben den wissenschaftlichen Stand eines Themengebietes selbst abzufragen.


    Deshalb würde es doch reichen wenn man mehr auf die Wissenschaftler hören würde.

    Und weil unsere Welt so unglaublich komplex ist, kann man auch nicht einfach auf "die Wissenschaftler" hören, weil Politiker oft nicht wissen, wohin man hören muss. Es ist als fachfremde Person nicht leicht zu erkennen, was genau überhaupt für eine zu treffende Entscheidung relevant ist und was nicht. Die Wissenschaft selbst ist einfach ein gigantischer Wald aus verschiedensten Themengebieten mit tausenden Bäumen und immer kleiner und spezieller werdenden Abzweigungen. Es ist daher essentiell, dass Leute mit einer entsprechenden Kenntnis, die diese Themen und Abzweigungen kennen, die Entscheidungsträger in der Politik gezielt beraten - und zwar auch genau auf die Sachverhalte bezogen, die gerade verhandelt werden, denn es ist auch nicht immer leicht die Ergebnisse von Studien usw. zu interpretieren und daraus eine gute Entscheidung für die im Raum stehende Frage abzuleiten.


    Du kannst dir die Wissenschaft nicht einfach wie ein Bücherregal vorstellen, aus dem du mal eben die richtige Antwort rausnehmen musst und schon hast du das aktuelle Problem in der Politik gelöst. Es ist also nicht so, dass ein Politiker sich einfach nur die richtigen Antworten aus der großen Erkenntnissammlung der Wissenschaft nehmen kann, wenn er gar nicht weiß, was sich da alles überhaupt in der Sammlung befindet, weil diese viel zu groß ist, als dass eine Einzelperson das überblicken kann. Aber es gibt eben viele Experten, die sich jeden Tag mit einem eigenen kleinen Teil dieser Sammlung befassen und alle zusammen daher eine Übersicht bieten können, welche Themenbereiche für die Fragestellung überhaupt relevant sind, was für Erkenntnisse in diesem Bereich schon vorliegen, welche für eine Entscheidung eventuell fehlen und daher als neue Studien in Auftrag gegeben werden müssen, wo eventuell Probleme und Überschneidungen mit anderen Fragen auftauchen und vieles mehr.


    Und diese Arbeit muss natürlich auch entsprechend bezahlt werden, denn das sind sehr umfangreiche und wichtige Tätigkeiten. Wir reden hier nicht davon, dass irgendjemand da einfach nur 30 Minuten googelt und alles weiß, was man braucht. Das sind Prozesse über Wochen und Monate.

    Selbst wenn diese Person in der Politik sogar selbst in der Wissenschaft tätig ist, werden die allermeisten nie eine Fragestellung vor sich liegen haben, zu der sie selbst bereits alle nötigen Informationen haben, denn wie gesagt, Leute spezialisieren sich und politische Fragen sind oft so weitreichend, dass sie etliche Gebiete betreffen. Aber jemand mir entsprechendem Vorwissen dürfte ein deutlich besseres Verständnis im Umgang mit den Problemen haben.


    Falsche Entscheidungen in der Politik können leider verheerende Folgen haben. Die lassen sich zwar nie komplett verhindern, aber je besser und umfangreicher die vorherige Untersuchung ist, umso geringer wird die Chance, dass große Probleme entstehen.

    Millionen Menschen haben bei uns keine Berater.

    Auch das stimmt im Grunde nicht. Wenn Privatmenschen Hilfe in Fachthemen brauchen, gehen diese ebenfalls zu Beratern - diese nennen sich dann halt Steuerberater, Anwälte, Sachverständiger, Handwerker, Friseure usw. usf., eben je nachdem, wozu gerade eine Beratung notwendig ist. Dass wir als Privatleute für die Entscheidung, welche Frisur wir nächste Saison tragen möchten, kein ganzes Gremium brauchen, sollte auch klar sein. Trotzdem wenden wir uns aber an Fachleute, wenn wir selbst uns in einer Entscheidung nicht sicher sind. Das ist eigentlich ganz normal.


    In der Politik dagegen geht es nicht um eine Entscheidung, die mal eben eine einzelne Person betrifft. Dort werden Dinge beschlossen, die das Leben von Millionen Menschen schwer beeinflussen können, was die ganzen Themen, die dort behandelt werden, um ein Vielfaches komplexer macht als so ziemlich alles, womit wir als Privatpersonen jemals zu tun haben werden. Entsprechend brauchen Politiker auch Berater, die als Repräsentanten einzelner Bereiche agieren (und wo dann quasi auch hinter einem einzelnen Berater nochmal eine ganze Gruppe von Menschen steht) und einen der vielen Themenzweige, die in einer Entscheidung eingeflochten sind, genau verstehen, sodass alle in der Gruppe einen möglichst guten Weg finden, ohne dabei etwas zu übersehen.

    Eine einzelne Person kann halt nicht in der Lage sein, ein so großes Wissen anzusammeln und so fehlerlos zu überblicken, um diese Arbeit alleine zu bewälltigen.


    Sie können sich gerne von mir beraten lassen und ich sage denen, was den Menschen draußen interessiert und was nicht.

    Und da haben wir's: genau das könntest du nämlich nicht. Du alleine könntest den Leuten deine Perspektive geben, deine Erfahrungen in einer Sache. Aber du hast halt nicht den Überblick über die Gesamtheit der "Menschen da draußen" und welche Themenfelder diese Menschen interessieren.

    Berater sollen (im Optimalfall) nicht ihren persönlichen Senf zu einer Sache geben, sondern komplexe Themenfelder aufschlüsseln, wie bereits durch andere gesagt zum Beispiel durch das Zusammentragen und in Auftrag geben wissenschaftlicher Studien und ähnlichen Werkzeugen, die dafür gedacht sind, ein umfangreiches Bild einer Sachen darzustellen.

    Ich wollte eigentlich nur noch einmal stören, um zu sagen, dass ich diesem Vorschlag alle meine Stimmen und mein Erstgeborenes gegeben hätte.

    Attila Miltank

    Michael Welsar

    Xavier Natu

    Aber verstehen kann, warum man sich dagegen entschieden hat dem Ganzen entsprechende Aufmerksamkeit zu ermöglichen.

    Kann mir bitte jemand sagen, wie genau die Regeln bzgl. Doppelposts sind? Sind sie grundsätzlich und überall unerwünscht?

    Ich frage konkret wegen der Inktober-Aktion im Fanartbereich.

    Da dein letzter Beitrag von gestern ist: kein Problem, poste ruhig heute deine neuen Werke, auch wenn dazwischen kein anderer war. Bei so einer täglichen Aktion wie dieser ist das ja sinnvoll, also nur zu :)

    Denke das Problem an der Stelle ist die Frage, wo politische Gesinnung aufhört und Charakter beginnt (und damit auch die Abschätzung zur charakterlichen Eignung für eine bestimmte Stelle).

    Wenn jemand LGBTQ+ freundliche Organisationen unterstützt, sagt das in den meisten Fällen nichts Grundsätzliches aus (sofern es nicht eine ganz bestimmte, problematische wäre). Wenn jemand dagegen zum Beispiel die AFD unterstützt, sagt man im Mindestfall aus, dass man - den Ansichten der Partei folgend - nicht unbedingt ein Problem damit haben dürfte, die Menschenrechte auch mal in den Hintergrund treten und so etwas auch mit Gewalt ausführen zu lassen. Wie gesagt, im Mindestfall. Im schlimmsten unterstützt man derartige Dinge halt aktiv selbst. Und das ist dann nicht nur mehr die rein politische Gesinnung, sondern lässt eben auch Rückschlüsse auf den Charakter zu, der auch das Arbeitsverhalten beeinflussen, würde ich sagen. Ich würde von so einer Person zumindest eher ein geringes Maß an Empathie erwarten beispielsweise.

    Und auch wenn man nur die Organisation durch seine Arbeitskraft unterstützt hat, ohne dabei die Ansichten zu teilen, lässt das bereits Einblicke in den Menschen zu, wie möglicherweise geringe Loyalität zu eigenen Prinzipien, sehr starke Materialität o.ä., je nachdem, was dann die gelieferte Begründung wäre. Auch das kann die Eignung für einen Job beeinflussen, denke ich.


    Daher finde ich den Vergleich zwischen einer rechten Einstellung und einer anderen meist relativ schwierig. Es gibt sicher auch entsprechende... Zugehörigkeiten außerhalb des rechten Raumes, die ähnliche Rückschlüsse auf den Charakter zulassen, aber die dürften doch vergleichsweise wenig verbreitet sein und sind oft sicher auch so speziell, dass man sich dort genauer mit auskennen muss, um so etwas als Arbeitgeber zu wissen. Die meisten anderen politischen Einstellungen sind jedoch einfach weniger extrem und haben gar nicht so eine grundsätzliche Aussagekraft.

    Heyho, komme jetzt auch mal an. Die äußerst coole Idee (sowie das Sheet) stammt von Kesi, das Artwork dazu habe ich gemalt.


    Laurayka Also ich persönlich würde für Tintearbeiten die PITT Artist Pens von Faber Castell empfehlen. Mit denen arbeite ich supergerne. Die machen schön gleichmäßige Linien, tiefes Schwarz und bei mir haben sie bisher auch fast alle immer noch gehalten über sporadische jahrelange Nutzung.

    Andere Marken haben bei mir nicht so gut abgeschnitten wie diese, auch Copic (bei weitem) nicht.


    Treeflower Ho Oh und Lugia finde ich auch absolut beeindruckend, ich liebe diese Farbzusammenstellung. Sehr, sehr cooles Artwork.

    Happily Das beantwortet meine Frage nicht wirklich.


    Meine Liste ist keine andere Form von Inktober sondern hat mit dem Format nichts zu tun außer dass es ne tägliche Auftragsliste über nen Monat hin ist. Ich werd also nicht mit Tinte arbeiten.

    Prinzipiell steht ja auch im Startpost schon, dass Tinte nicht erforderlich ist. Der Linktober bezieht sich zum Beispiel auch allgemein auf einen Zelda-Monat, nicht auf den Ink-Part. Selbst für den eigentlichen Inktober nutzen ja nicht alle Leute wirklich Tinte, ist also genauso okay einfach eine Monatsthemenliste zu bearbeiten, egal mit welchem Material.

    Hätte je nach zeitlicher Situation Bock ggf. mit wem zu collaben. Also wenn jemand eine coole Idee zu nem Charakter oder Monster hat und diese illustriert haben will, gerne mal melden, dann schauen wir, ob das mein Ding wäre 👌


    Willkommen zur dritten Fanart-Aktion des Jahres!


    Den meisten von euch dürfte der Inktober sicher ein Begriff sein. Jedes Jahr im Oktober wird eine Sammlung an Themen veröffentlicht, zu denen jeden Tag des Monats ein anderes Bild gemalt werden kann. Das "Ink" in "Inktober" steht dabei traditionell für das Medium, mit dem gezeichnet wird: die Tinte. Doch viele nutzen diese Liste auch einfach für eine generelle Herausforderung, sich an vorgegebenen Schlagworten kreativ auszutoben, jeden Tag ein wenig aktiv zu sein oder einfach als Inspiration für freie Artworks.


    Für euch gibt es hier eine auf Pokémon bezogene Liste! Wir halten es da natürlich auch wieder sehr frei. Ihr müsst die Bilder nicht zwangsweise mit Tinte zeichnen und selbstverständlich muss auch nicht jedes einzelne Thema bearbeitet werden. Sucht euch den Weg, bei dem ihr euch am wohlsten fühlt, oder die Vorgaben, die euch am meisten herausfordern. Jeder ist herzlich dazu eingeladen mitzumachen und kann sowohl Skizzen als auch fertige Werke teilen - oder nur Ideen.

    Und solltet ihr stattdessen am offiziellen Inktober oder anderen Formen davon teilnehmen (z.B. Linktober), könnt ihr eure Werke dafür hier ebenfalls posten. Auch müsst ihr nicht zwangsweise Pokémon in euren Bildern unterbringen, aber diese Sammlung ist natürlich auf Bilder rund um das Pokémon-Universum ausgelegt. Wollt ihr das mit einem anderen Fandom umsetzen oder einfach ganz frei, dürft ihr dies ebenfalls.


    Ein paar Eckdaten für die Aktion:


    • Wie üblich: Der offizielle Teil der Aktion läuft über den gesamten Oktober, das Thema bliebt aber auch anschließend noch offen. Ihr dürft Themen auch an anderen Tagen als den vorgegebenen bearbeten / einreichen.
    • Für eine Teilnahme könnt ihr eine Flug-Medaille beantragen. Als Teilnahme gilt ein fertiges Werk, zwei WIPs oder drei Skizzen.
    • Ihr könnt so oft mitmachen wie ihr wollt, die Teilnehmermedaille gibt es jedoch nur einmalig.
    • Natürlich ist das Thema nicht nur für fertige Werke da, sondern auch für eure Diskussionen rund um eure Ideen, Pläne und sonstige Eindrücke zur Aktion, tauscht euch aus!


    Fragen könnt ihr wie immer einfach im Topic stellen.

    Viel Spaß beim Malen!




    "Mirri, Weatherlight Duelist", Magic the Gathering, Artwork: Andrea Radeck



    Hallo liebe kreative und kreativ-interessierte Mitglieder,


    die erste Phase des Wettbewerbs ist vorbei! Es sind viele tolle Abgaben eingetroffen, also liegt es nun an euch, für eure Lieblingswerke zu voten. Wollt ihr die Skizzen und Entwürfe sehen? Hier entlang!


    Zitat von Aufgabenstellung

    Heute dreht sich alles um das beliebte Monstergenre. Auch abseits von Pokémon gibt es einige Games und Serien, die sich mit allerlei fantastischen Kreaturen befassen - mal sind es niedliche Knirpse, mal furchterregende Giganten. In diesem Wettbewerb könnt ihr euch frei zu einem beliebigen Monster austoben, egal aus welchem Franchise es stammt, ob Digimon, Yu-Gi-Oh!, Monster Hunter oder einfach der beste Boss aus eurem Lieblingsgame. Ihr dürft selbstständig wählen, welches Wesen ihr darstellt und ebenso wie ihr dieses in Szene setzen wollt. Ein ausgearbeiteter Hintergrund ist also keine Pflicht, dürfte im Vote aber natürlich Pluspunkte bringen.

    Bitte erwähnt bei der Abgabe, welches Monster ihr umgesetzt habt, damit diese Info mit in den Vote eingefügt werden kann. Ein Pokémonbezug ist selbstverständlich nicht gefordert.



    • Deadline: 14.10.2020 um 23:59 Uhr.
    • Der Gewinner erhält ein Flug-Band Level 1 (Das Medaillen-System), bei uneindeutigem Ergebnis gibt es eine Stichwahl.
    • Bei diesem Vote wird das allgemeine Fanwork-Votingschema benutzt. Das heißt: Ihr vergebt für jede Abgabe zwischen 1 (gefällt nicht) bis 10 (gefällt sehr gut) Punkten. Eine Schablone findet ihr weiter unten.
    • Es ist auch möglich 0,5er-Abstufungen zu nutzen
    • Anonymität gibt es nicht mehr, Bilder können also frei geteilt und diskutiert werden. Ihr solltet aber aus Fairness nicht gezielt dafür werben, dass euer Bild mehr Punkte bekommt. Folglich braucht ihr für eure eigene Abgabe auch keine Punkte mehr geben, sondern könnt diese bei der Schablone einfach streichen.
    • Begründungen sind in diesem System nicht mehr verpflichtend, allerdings freuen sich die Teilnehmer sicher über Kommentare und ihr könnt für einen begründeten Vote eine Pokémon-Medaille einlösen.


    Code
    1. Abgabe 01 - x/10.0
    2. Abgabe 02 - x/10.0
    3. Abgabe 03 - x/10.0
    4. Abgabe 04 - x/10.0
    5. Abgabe 05 - x/10.0







    Abgabe 1

    Digimon




    Abgabe 2

    Lord of the Mountain (Zelda)




    Abgabe 3

    Nexomon




    Abgabe 4

    Renamon, Gatomon und Kudamon (Digimon)




    Abgabe 5

    Metalblizzarmon (Digimon / eigene Kreation)






    Man sollte imo nur studieren, was einen wirklich interessiert. Im besten Fall ist das noch ertragreich, aber wenn nicht kannst du dich vielleicht anderswo Teilzeit über Wasser halten.

    Das ist tatsächlich etwas, dem ich widersprechen würde. Ich denke, dass man solche Überlegungen durchaus mit in die Wahl des Studiums einfließen lassen sollte und dass es auch in Ordnung oder sogar besser sein kann, manchmal nur die "zweite Wahl" zu studieren.


    Mich zumindest würde es ziemlich frustrieren, wenn ich mit meinem Herzblut-Studium später nur irgendwelchen artfremden Teilzeitjobs nachgehen kann. Daher kann es für einige Leute durchaus eine langfristig bessere Option sein, etwas zu studieren, das vielleicht nicht die absolute Passion ist, aber eben ein Beruf, den man langfristig okay findet und der solide genug ist, um sich von diesem sein Hobby zu finanzieren, in welchem man dann totale Freiheit genießen kann.

    Das muss jetzt nicht nur darauf bezogen sein, dass die Jobchancen später schlecht sind mit einem bestimmten Studium - es kann auch reichen, dass man zwar eine Tätigkeit mag, aber mit den Umständen einfach nicht warm werden kann. Wenn man jetzt zum Beispiel als sehr introvertierter Mensch einen Beruf einschlägt, in dem es viel um Networking und Selbstwerbung geht, um an interessante (oder überhaupt) Aufträge zu gelangen, sollte man sich dessen bewusst sein, dass das einem möglicherweise nicht leicht fallen wird. Kein Ding der Unmöglichkeit natürlich, aber man sollte sich genau überlegen, ob es einem das dann wert ist oder ob man mit einem anderen Job und der Tätigkeit als Hobby oder nebenberuflich langfristig vielleicht glücklicher werden kann. Es ist ja beispielsweise auch immer noch möglich, sich für diesen Interessensbereich auch in seiner Freizeit noch intensiv weiterzubilden, wenn man das gerne möchte.


    Daher würde ich das nicht so pauschal sagen. Es gibt genug Leute, die mit ihrem Hobby als Beruf überhaupt nicht mehr zufrieden sind, wenn sie einmal davon abhängig sind, es für den Lebensunterhalt zu machen. Die Gründe dafür reichen von überhöhtem Leistungsdruck, der einem die Freude eher kaputt macht, über für einen selbst ungeeignete Arbeitsmodelle wie sozial oft wenig abgesicherte Selbstständigkeit/Freelancing bis hin zu einem zu geringen Gehalt für die Lebensvorstellungen, die man hat. Deshalb denke ich, man sollte sich selbst realistisch fragen, ob man nicht nur an der Tätigkeit selbst interessiert ist, sondern auch die späteren Umstände diese auszuüben akzeptieren könnte, um so gut es geht zu vermeiden, damit auf die Nase zu fallen.

    Hey akashi ,


    ich schreibe ja in diesem Topic eigentlich nicht, aber ich habe deinen Beitrag zufällig entdeckt und war durchaus in einer nicht ganz fremden Situation von deiner, daher dachte ich, ich schreibe dir einfach mal meine eigenen Erfahrungen in einer ähnlichen Sache. Sorry schon mal für den ellenlangen Text.

    Wie du ja vielleicht mal mitbekommen hast, studiere ich Design in meinen so langsam letzten Zügen (Kommunikations- / Grafikdesign mit Spezialisierung Digitale Applikationen). Das habe ich allerdings auch erst auf dem zweiten Weg gemacht.


    Obwohl ich quasi schon immer im kreativen Bereich unterwegs war, war ich einer Karriere in der Branche bis nach meinem Abi nie wirklich aufgeschlossen. Schwierige Chancen im Beruf, diese typische Angst vorm kreativen Ausbrennen und halt allgemein so die Sache, dass diese ganze Branche oft als... "kein richtiger Job" angesehen wird, für viele nichts Solides ist. Alles so Dinge, die mich davon abgehalten haben, das überhaupt ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

    Stattdessen habe ich mich dann erst einmal dafür entschieden Management zu studieren. Gutes Geld, quasi sichere Jobchancen, wenn man sich nicht komplett blöd anstellt, insgesamt hohes Ansehen. Und was Kreatives hätte ich dann ja jederzeit immer noch als Hobby machen können, ohne darauf angewiesen zu sein, davon leben zu müssen. Und ohne die Gefahr, dass mir das Ganze im Berufsalltag keinen Spaß mehr machen würde und ich nie wieder Lust auf etwas Künstlerisches hätte.


    Ich war zwar nicht so weit im Studium wie du, aber ich habe für mich auch nach einer Weile gemerkt, dass ich in meine ganzen Kunstsachen nebenher doch irgendwie viel mehr Herzblut und Motivation stecke als in mein eigentliches Studium. Das war so ein Moment, in dem ich unsicher wurde, dass ich gerade auf dem richtigen Weg bin. Ich war in meinem Studium an sich nicht unglücklich, aber ich hatte so das Gefühl, dass ich mich den Rest meines Lebens fragen würde, was hätte sein können, wenn ich jetzt einfach genauso weitermache wie bisher. Das war 2015 und rückblickend eine der besten Entscheidungen meines Lebens.


    Mein Weg war damals erst einmal ein Semester Pause zu machen und ein längeres Praktikum im Grafikbereich in einer Agentur anzugehen, nachdem ich mich umfangreich informiert habe, welche Wege danach überhaupt in diese Branche führen können. So konnte ich dann diese Arbeit mal im täglichen Geschäft erleben, mit all den Deadlines und dem Stress, der da mit dran hängt. Und es hat mir echt gefallen, weshalb ich mich dann im Folgejahr für die Eignungsprüfung für Kommunikationsdesign angemeldet hab (und die glücklicherweise auch bestand, aber holy, das war nicht leicht). Da war ich dann erst in einem Vollzeitstudium und habe in Teilzeit noch meinen Grafikerjob weitergemacht. Das hat sich 2018 geändert: dann bin ich in Vollzeitarbeit gegangen und wollte das Studium in einem berufsbegleitenden Modell weitermachen, weil ich so deutlich mehr Geld und gleichzeitig natürlich viel mehr Berufserfahrung bekomme, aber auch in Folge eines Schicksalsschlages hätte mein altes Modell nicht mehr funktioniert. Daher hat sich das alles etwas länger hinausgezögert und ich bin noch nicht ganz mit dem Studium fertig, aber ich habe halt auch für mein Alter und für meinen Ausbildungsstand schon sehr viel Praxis und eine gute Position in einer Agentur. Mit Management hätte ich jetzt sicher ein höheres Gehalt, das ist wohl wahr, aber dafür wäre ich garantiert auch nicht so erfüllt. Es reicht zumindest für eine geräumige eigene Wohnung in einer Großstadt. Heute bin ich mir sehr sicher, dass das jetzt der richtige Weg für mich ist, da ich merke, wie sehr ich mit Leidenschaft bei der Sache bin.

    Gerade diese ganze Doppelbelastung mit Studium und Beruf ist und war teilweise grenzwertig und ich habe meistens sehr wenig Freizeit, doch trotzdem geht es mir damit viel besser. Ich merke, dass mir viel des Stresses auch nicht so viel ausmacht, weil es eben auch eine Art "positiver" Stress für mich ist - es macht halt auch Spaß. Zumindest oft.




    Ob so etwas alles auch etwas für dich ist und ob du dich aus deinem Umfeld so weit herausreißen kannst und willst, kannst letzendlich nur du selbst entscheiden. Ich finde da den Beitrag von Claike auch sehr gut, er hat eigentlich alles Wichtige gesagt und ich würde das so quasi komplett unterschreiben. Nur du kannst wirklich wissen, was du machen möchtest und was nicht und du solltest dir bei deinen Entscheidungen bewusst sein, dass du für dein eigenes Leben entscheidest. Du musst den Job später machen, nicht die anderen, auch wenn es natürlich leichter gesagt als getan ist für sich zu entscheiden "Ich mach das jetzt so" und die Familie dabei außen vor zu lassen.

    Außerdem: Für manche ist es angenehmer, Kreatives nur für sich selbst zu machen bzw. nur Aufträge anzunehmen, die einen wirklich interessieren (was für die allerwenigsten Leute überhaupt möglich ist, wenn sie davon leben müssen). Manche gehen in dem Druck auch erst richtig auf, andere unter. Ich konnte es für mich nicht sagen, bis ich den Job mal getestet habe. Hätte es mir nicht gefallen, hätte ich mich aber auch einfach wieder immatrikulieren können, das ist ja auch kein Ding der Unmöglichkeit. Keine Ahnung wie relevant derartige Lücken im Lebenslauf in der Medizinbranche sind, aber außerhalb dessen ist das Selbstfinden und das Ausführen von Praktika, Sozialen Jahren u.ä. eine völlig legitime Erklärung für eine Unterbrechung des regulären Studiums. Von vielen sogar gerne gesehen, wenn Leute die Initative ergreifen und mithilfe von Praxiserfahrungen feststellen, ob das wirklich etwas für einen ist oder nicht.


    Solltest du tatsächlich im Kreativbereich etwas machen wollen, kann ich dir aber eine Sache schon mit auf den Weg geben: Design und Kunst sind zwei sehr unterschiedliche Dinge mit sehr unterschiedlichen Ausbildungen und Berufsbildern. Auch wenn beides weitläufig als Synonym für das jeweils andere gesehen wird, ist der Ansatz schon ein recht anderer. Ums vielleicht ganz grob runterzubrechen: Im Design bist du normalerweise deutlich... praxisorientierter. Also auf die Art, dass du meistens Lösungen für ein Problem findest. Wie können Dinge dargestellt und umgesetzt werden, um so zu funktionieren, wie sie sollen? Wenn du ein entsprechendes Designstudium erfolgreich abgeschlossen hast und am besten auch nebenher schon gearbeitet hast, um zu wissen, wie du deine Kenntnisse auch auf reale Projekte anwendest, bist du in einer deutlich anderen Position, als wenn du allgemein Kunst studiert hast. Das kann halt so ein wenig alles und nichts sein; im Museum arbeiten, als freier Künstler tätig sein, im Educationbereich... Daher solltest du dir da auch vorher schon überlegen, was die einzelnen Sparten für deine spätere Berufswahl bedeuten können und wo du damit hinwillst.

    Mit Grafikdesign erfolgreich zu werden ist zum Beispiel prinzipiell einfacher als mit Illustrationen. Also jetzt nicht auf das Individuum bezogen, sondern den Arbeitsmarkt insgesamt, da der Bedarf ein ganz anderer ist. Aber die Frage ist natürlich, ob dich so etwas überhaupt interessieren würde oder ob es gezielt das Zeichnen sein soll - auch da wäre es nicht schlecht, sich zumindest vorzustellen, wie genau man damit später am liebsten Geld verdienen würde. Viele wollen gerne Charaktere für Fantasy-Games designen, andere möchten lieber Kinderbücher illustrieren, wieder andere haben am meisten Interesse ihr Können im Entwerfen von Produktverpackungen unter Beweis zu stellen. Und allein für diese drei unterschiedlichen Ausrichtungen gäbe es wohl schon besser und schlechter geeignete Studiengänge. Und ob du damit in Deutschland gut Fuß fassen kannst oder nicht, hängt auch stark davon ab, welche Ausrichtung du wählst und was du machst. Deutschland hatte im vergangenen Jahrhundert zum Beispiel mit dem Bauhaus eine der bedeutendsten Designschulen der Welt, aber das mag nicht unbedingt der Bereich sein, der dich auch interessiert. Und ja, in einem Großteil dieser Berufe spielen Glück, die richtigen Kontakte und gutes Networking eine große Rolle, auch das ist nichts für jeden.


    Daher... Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu viel zugelabert, aber ich denke, im Kern ist es wichtig, dass du dir selbst überlegst, was du in deinem Leben alles machen möchtest, denn wie du siehst gibt es da unendlich viele Möglichkeiten. Oder sich überlegen, was man nicht machen möchte, auch das kann sehr helfen. Es ist definitiv nicht zu spät, sich umzuorientieren. Es ist legitim, sowas erst im späteren Verlauf des Lebens festzustellen (aber hell, du bist auch noch jung, ich war damals mit 22 eine der jüngsten Personen unter den Erstis in Kommunikationsdesign, lol). Es ist aber auch legitim, zu sagen, dass Medizin eben dein täglich Brot bleibt und du Kreatives nur als Hobby betreibst, wenn du du dich damit wohler fühlst. Oder sogar etwas ganz anderes zu machen. Besonders mit gutem Abischnitt stehen dir da eigentlich viele Türen offen.

    So oder so hoffe ich, dass du einen Weg findest, der dich glücklich macht. Solltest du speziell zu einem Designstudium noch Off-Topic ein paar Fragen haben, kann ich dir diese auch gerne privat beantworten.

    Hallo meine fellow artists,

    heute ist die letzte Woche für den Wettbewerb angebrochen. Ihr habt jetzt also noch bis Sonntag Zeit ein Werk zu zeichnen!


    Das Interesse im Umfragethema war ja recht groß, bisher sind aber noch keine fertigen Werke eingetroffen und eher wenige WIPs hier zu sehen. Wie sieht es da bei euch aus, wollt ihr noch mitmachen? Ist Lust da, aber keine Zeit? Oder anders herum? Es wäre sehr schön, wenn noch ein paar mehr Bilder zusammenkämen :>


    Ich hab jetzt auch endlich mal angefangen...

    Daher wollte ich meinen Entwurf auch direkt mal hier lassen. Habe mich diesmal zuerst an einen Thumb begeben, um die Szene farblich zu skizzieren, weil ich auf jeden Fall ein Werk mit Hintergrund machen wollte. Gewählt habe ich für mein Bild übrigens den Herr der Wildnis aus Breath of the Wild.



    Meine größte Sorge ist wie immer ob die Zeit reicht, also mal sehen ob ich ein fertiges Bild abgeben können werde.