Beiträge von QueFueMejor

    Wie sinnvoll die Regel ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber regeltechnisch war es ein reguläres Tor.

    Ich ging ehrlich gesagt auch davon aus, dass das regeltechnisch in Ordnung ist. An der Handspielregel wurde nur in den letzten Jahren noch mehr rumgedoktort, als am Abseits, so dass es inzwischen kaum noch nachvollziehbar ist, welche Kriterien nun als Maßstab angesetzt werden. Gleichzeitig will ich wohl hoffen, dass zumindest Schiedsrichtern das aktuelle Regelwerk bekannt ist und dementsprechend die Aktion auch bewertet wird.

    Es ist aber zum Beispiel für mich nicht nachvollziehbar, warum das Handspiel nicht irregulär ist, wenn es den Vorlagengeber betrifft, beim Torschützen dagegen der Treffer wegen Handspiel aberkannt würde.


    EDIT: Zumal bei allen drei Toren das Handspiel natürlich total irritierend ist. Natürlich kann man sagen "Spiel halt weiter und protestiere erst hinterher", aber vor allem bei Leverkusen wird das deutlich: Wenn Alario den Treffer erzielt, wie er es versucht hat, gilt der natürlich nicht. Weil er aber den Treffer versehentlich nicht erzielt, sondern ein Mitspieler das Tor macht, zählt der Treffer. Da wäre ich auf dem Platz auch erstmal völlig verwirrt.

    Auch wenn meine Sympathien sicherlich bei den Freiburgern lag, haben sich die Leipziger diesen Pokalsieg verdient. Der Treffer der Freiburger war wegen des Handspiels und einer für mich wirren Auslegung mehr als zweifelhaft. Völlig unerheblich, ob es der Schütze selbst oder der "Vorlagengeber" das (unabsichtliche) Handspiel begangen hat. Ohne das Handspiel wäre dieser Treffer nie gefallen. Diese "Regelungen" sind nur willkürlich und nicht nachvollziehbar.

    Hab mir das Handspiel nochmal angeschaut und würde tendenziell zustimmen, dass das entscheidend für den Treffer war. Man kann vermutlich am ehesten verargumentieren, dass das weder absichtlich noch kontrolliert war, wir sind uns hoffentlich einig, dass er den Ball sicher nicht (so) zum Torschützen bringen wollte. Ich neige aber, trotz aller Sympathien für Freiburg und unendlicher Abneigung gegen den Brauseclub dazu, dass der Treffer wohl in den allermeisten Fällen bei so einem Handspiel nicht gegeben worden wäre. Aber wie du sagst, die Regelungen sind da nicht nachvollziehbar, mal ist es Vergrößerung der Körperfläche (ja), mal Bewegung zum Ball (nein), mal dies, mal jenes, was als Handspiel gewertet wird. Müsste man wohl im aktuellen Regelwerk nachschlagen um das sauber zubeurteilen.

    Entweder wars der falsche Song, eine Gruppe ohne ID-Fans oder die Konkurrenz war zu groß.

    In meinem Fall ist eine sich immer wieder bestätigende Abneigung gegen die Band. Quasi jeder Song beginnt ganz okay, aber dann kommt etwas, das ich "Bombast" nenne. Als wenn bei der Produktion jemand gesagt hätte "... und jetzt muss es tooootal fett klingen". Für mich klingt das aber halt nicht bombastisch, sondern einfach nur nach Blendwerk.

    Was ich mir bloß denke ist: aber das muss doch irgendwoher kommen, dass gerade das Black Metal-Genre so sehr von Nazis durchzogen ist?

    Natürlich kommt das irgendwoher. Wie schon gesagt, die Themenwahl ist ganz gut anschlussfähig für braune Esoterik. Ein weiteres Kernthema ist, je nach Einstellung der Musiker Satanismus bzw Antireligiösität, also eine totale Ablehnung von Religionen als etwas Böses. Da wird schonmal berechtigte Religionskritik mit Ablehnung positiver Werte von Religionen zusammengeworfen. Anfang und Mitte der 90er gesellen sich dazu der enorme Wunsch nach Provokation, die üblicherweise über rechtsextreme Ästhetik erreicht wurde, sowie ein enormer Elitarismus, was am Ende dazu führt, dass Menschen wirklich überheblich werden und aus Provokation eine tatsächliche Lebenseinstellung wird. Das macht die zweite Welle des BM grundsätzlich problematisch. Viele Künstler dieser Zeit distanzieren sich heute von den damaligen Eskapaden, mal mehr mal weniger glaubhaft. Die Szene versucht letztlich auch das, was hier besprochen wird: den Autor komplett vom Werk abzutrennen. Das wird spätestens dann schwierig und unglaubwürdig, wenn eine der stilprägenden Ikonen des Genres ein verurteilter Mörder und bekennender Rechtsextremist ist. Der Umgang mit dieser Ikone ist umstritten, wie gesagt, mancher versucht den Autor vom Werk abzutrennen, zu betonen es gehe nur um die Musik, mancher verachtet ihn dafür, der Anteil derer, die ihn auch für sein politisches Wirken feiern, dürfte dennoch gering sein.

    Ein Indiz dafür, dass die Texte zumindest keine offen rechtsradikalen Gedanken transportieren, dürfte übrigens die Einschätzung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sein: Während die Werke der Künstler aus dem klar als rechtsextrem einzuordnenden Subgenre üblicherweise durchweg auf Liste B der jugendgefährdenden Medien (absolutes Verbreitungsverbot) landen, sind die Werke des oben angedeuteten Künstlers überhaupt nicht auf dem Index. An seinem Frühwerk verdient er aus Gründen auch nicht.

    Am Ende fällt eine Ideologie auf einen mangels ordentlicher Auseinandersetzung der Szene fruchtbaren Boden. Zu viele wollen unpolitisch sein und sind deshalb für die rechte Szene anschlussfähig.

    Da kann ich wirklich nicht nachvollziehen, wenn du schon sagst, dass dir sowas in den Texten entgegenschlägt, dass man solche Musik aufdrehen und sie genießen kann, als sei das nichts und das nur wegen der Ästhetik.

    Auch das ist wieder eine andere Frage. Etwas auf musikalischer Ebene gut zu finden und es tatsächlich weiter zu hören sind erstmal zwei unterschiedliche Punkte. Und auch wenn ich die Texte ansprach: Wenn man von Beispielen absieht, die ganz offen rechtsextrem sind, mit entsprechenden Bandnamen und Song- und Albentiteln, die dafür auch ihr eigenes Subgenre haben, das ich komplett meide, merkt man überraschend selten eine über die dem Black Metal inhärente Naturmystik hinausgehende rechte Gesinnung. Bei einer Band ist mir die Gesinnung tatsächlich erst durch den Hinweis eines Bekannten aufgefallen, als ich wusste, wonach ich suchen musste. Davor schien die Band sowohl textlich, als auch bezüglich visueller Ästhetik nicht auffällig. Es gibt eben immer ein Spektrum, wieviel und was ein Künstler einfließen lässt. Wie gesagt, ob man dann den Kram noch hört, wenn man weiß, wohin die Leute gehören, ist eine andere Frage. Ich müsste mir diese Frage übrigens nicht einmal stellen, da, selbst wenn ich die Texte ansprach, mir Texte im Normalfall relativ egal sind und man sie im Black Metal ohnehin schwer bis gar nicht versteht. Ich könnte also viel leichter über die hier angesprochenen Dinge hinwegsehen, als ich es tatsächlich tue.

    Tl,dr: Man kann und soll Künstler*innen nie komplett von ihren Werken trennen. Lasst euch den Scheiß nicht einreden.

    Man sollte Trennung von Werk und Künstler nicht verstehen als "Der Künstler hat mit dem Werk ja gar nichts zu tun". Das ist offensichtlicher Unsinn, nicht umsonst werden im Deutschunterricht die Lebensläufe von Dichtern auseinandergenommen und deren Einfluss auf Gedichte und andere Texte besprochen. Was aber vom Künstler getrennt werden kann, sind ästhetische Aspekte des Werkes. Ich höre sehr gern Black Metal und wer sich mit der Musik beschäftigt, wird schnell merken, dass es dort von Nazis nur so wimmelt. Ich freue mich über jede Band, die da aus der Reihe fällt, leider sind es nicht allzu viele.

    Ich könnte jetzt so tun, als wäre nur die Musik von offenkundig nicht rechten oder rechtsextremen Künstlern wirklich gut. Die Wahrheit ist aber nunmal: Ich mag einiges, was leider von Nazis gemacht wird und die Musik ist ungeachtet der politischen Einstellung der Musiker gut. Den Künstler vom Werk zu trennen heißt für mich genau sowas: Positive Aspekte insbesondere auf ästhetischer Ebene eingestehen zu können, selbst wenn der Künstler Positionen vertritt, die man selbst für verachtenswert hält.

    Das heißt nicht, dass mir nicht auffällt, wie sich entsprechende politische Einstellungen auch in Texten widerspiegeln.

    Entweder willst du eine Person nicht unterstützen, was ja völlig legitim ist, oder du willst deren Produkt konsumieren. Beides haben zu wollen ist pure Doppelmoral.

    Das sehe ich komplett anders: Was du hier konstruierst, führt zur Situation, dass Kritik nicht mehr sinnvoll geäußert werden kann. Angenommen JKR schreibt ein neues Buch. Ich darf es mir als Kritiker ihrer transfeindlichen Aussagen nicht durchlesen, kann aber dementsprechend auch nicht eventuelle Transfeindlichkeit im Buch kritisieren, weil ich das Buch ja nicht gelesen habe und entsprechende Kritik nur aus zweiter Hand habe. Will ich also ein Werk fair beurteilen, muss ich es konsumiert haben. Will ich dabei dennoch nicht eine_n Künstler_in unterstützen, weil ich die Person kritisierenswert finde, bleibt ein Ausweg der illegale Konsum. Die Diskussion über vemeintliche oder tatsächliche Schäden durch Piraterie spare ich mir an dieser Stelle mal.

    Gruppe 1

    Name der Serie: Spongebob Schwammkopf

    Erscheinungsjahr: 1999


    Gruppe 2

    Name der Serie: Breaking Bad

    Erscheinungsjahr: 2008 - 2013


    Name der Serie: Scrubs - Die Anfänger

    Erscheinungsjahr: 2001-10



    Gruppe 3-


    Gruppe 4

    Name der Serie: Better Call Saul

    Erscheinungsjahr: 2015

    Finde es dementsprechend einfach beschissen, wenn es keine verschiedenen Schwierigkeitslevel gibt.

    Der Fairness halber muss man sagen, es ist nicht immer einfach Schwierigkeitsgrade zu skalieren. Man will ja schon noch ein Spielerlebnis und nicht einfach einen Knopf hämmern, bis der Abspann kommt (falls doch: Schaut halt ein LP, da spart ihr das Knopfdrücken). Habs bei FIFA gemerkt, wie ich auf dem einen Schwierigkeitsgrad alle Gegner mit Leichtigkeit zerlege, auf dem nächsthöheren aber kein Land gegen irgendwen sehe. Weiß nicht, wie schwer es ist, da ein Zwischending zu erfinden.

    Grundsätzlich kann man halt immer die Gegner leichter machen, indem man ihren Schaden und ihr Leben reduziert, aber die KI zu reduzieren stell ich mir anspruchsvoller vor. Das ist dann vermutlich ein Mehraufwand, auf den manche Entwickler eben lieber verzichten wollen. Im Zweifelsfall ist mir daher ein zu leichtes Spiel lieber als ein zu schweres, weil ich mir im zu leichten Spiel selbst die Hürden setzen kann. Ein schweres Spiel einfacher zu machen ist, naja, schwieriger halt.

    Bei Souls-Spielen bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Schwierigkeitsgrad gehört offenbar zum Spielkonzept. Scheint mir dann ein doofes Konzept, auf das ich keine Lust habe, aber ich kann akzeptieren, dass dem so ist und ich die Story bestenfalls beim Zuschauen erfassen werde.

    Und verbind dich bitte mit dem Internet. But why.

    Ganz ganz furchtbar, insbesondere wenn es keinen plausiblen Grund dafür gibt. Und wenn dann noch sowas passiert, wie bei GT7, wo zwei Wochen nach Release einfach mal für mehr als 24h die Server ausfielen und man die Singleplayer-Kampagne deshalb einfach nicht spielen konnte, dann ist das schon eine ziemliche Katastrophe.

    - Add-Ons und co.


    Ja, das ärgert mich auch sehr. Dadurch, dass man Spiele heutzutage updaten kann, muss es nicht mehr fertig auf den Markt kommen und der Produzent verdienen extra Geld mit Content, der bereits im Original hätte vorhanden sein sollen.

    Wobei hier wirklich nur unfertige Spiele das eigentliche Problem sind. Oft genug sieht man Add-Ons, die eine Ergänzung zum Hauptspiel darstellen und die ihren Preis dann auch völlig rechtfertigen. DLCs, die im Endeffekt nur die Story fertigstellen, sind natürlich die Pest.

    Ich mag diesen aktuellen Trend nicht, Glitches im Spiel auszunutzen und +40 Stunden Spiele innerhalb von weniger als 15 Minuten zu beenden. Ist eben auch schade für die Devs, die so viel Arbeit in das Spiel gesteckt haben.

    Ich fänd das als Dev eher beeindruckend, wie intensiv sich die Spieler mit meinem Spiel auseinandergesetzt haben. Denn Speedruns erfordern üblicherweise viel Wissen über das Spiel und darüber, was es braucht um das Spiel zu schlagen. Gerade wenn ich Pokemonspeedruns anschaue, merke ich das: Da wird ganz genau geschaut, welche Pokemon sich eignen um Spielabschnitte zu meistern. Kleines Beispiel gefällig: In Pokemon XY Speedruns wird üblicherweise der weibliche Charakter gewählt, weil die DVs der Pokemon des männlichen Antagonisten anders verteilt sind als die des weiblichen. Das führt dazu, dass ein männlicher Protagonist an einer Stelle outspeeded würde, während der weibliche Protagonist schneller ist. Das sind Details, die die Devs eingebaut haben, die vermutlich kein einziger "normaler" Spieler bemerkt hätte. Ich würde mich als Dev geehrt fühlen, dass jemand diese Feinheiten des Spiels bemerkt.

    Kaum wird ein neues Spiel auch nur angeteasert, gibt es nur noch 2 Lager: Diejenigen, die das Spiel zu Tode hassen und jede neue Information direkt benutzen um zu zeigen, wie schlimm das Spiel ist und wie furchtbar die ganze Reihe wurde und dass man ja bloß kein Spiel mehr kaufen soll weil man damit direkt auch seine Seele an Nintendo verkauft und die anderen, die das Spiel direkt in die höchsten Himmel loben und jede neue Information nutzen, um überall zu zeigen wie toll das Spiel doch wird und dass man es unbedingt spielen muss, da es doch der nächste große Hit sein wird und überhaupt das beste Spiel der Reihe seit immer.

    Da hatten wir im Bisaboard ja sogar noch ein besonders tolles Beispiel, als PLA angekündigt wurde. Anfangs war ja unklar, wer welches Spiel entwickelt und so nahm ein Nutzer an, es handele sich um das Spiel eines chinesischen Entwicklers. Und er lobte überschwänglich die Grafik, die ja so viel besser sei als alles, was Gamefreak so schaffe. Kaum war klar, dass Gamefreak sich um PLA kümmert, war die Grafik plötzlich total blöd und sah total scheiße aus. Aber der Nutzer wollte natürlich nicht nur GFs Arbeit schlecht machen, gaaaaaaanz bestimmt nicht. :ugly:

    Gruppe 1

    Name der Serie: Scrubs - Die Anfänger

    Erscheinungsjahr: 2001-10


    Gruppe 2

    Name der Serie: Spongebob Schwammkopf

    Erscheinungsjahr: 1999

    Name der Serie: Malcolm mittendrin

    Erscheinungsjahr: 2000

    Name der Serie: Breaking Bad

    Erscheinungsjahr: 2008 - 2013



    Gruppe 3

    Name der Serie: The Simpsons

    Erscheinungsjahr: 1989



    Gruppe 4

    Name der Serie: South Park

    Erscheinungsjahr: 1997



    Gruppe 5

    Name der Serie: Brooklyn Nine-Nine

    Erscheinungsjahr: 2013



    Gruppe 6

    -



    Gruppe 7

    Name der Serie: Better Call Saul

    Erscheinungsjahr: 2015



    Gruppe 8-

    Da frag ich mich... wieso hast du den Teil eigentlich ausgelassen? Er steht direkt unter einem Satz, den du zitiert hast.

    Weil er keine Rolle spielt, weil dazu die Spekulation notwendig ist, dass sich Jada Smith nicht traut etwas zu tun. Ich unterstelle dann doch lieber, dass sie souverän genug ist nichts zu tun.

    Und wer entscheidet auf welcher Basis wieviel Gewinn ein Unternehmen machen darf? Du?

    Oder wie viel Geld jemand verdienen darf? Ab wann gilt jemand als „zu reich“ und wann ist man „zu arm“?

    Davon abgesehen, dass es für manche Bereiche schon Richtwerte gibt, hätte ich da eine relativ simple Idee, wie man eine Gehaltsobergrenze im Unternehmen festlegt, nämlich relativ. Soll heißen: Der Bestverdiener des Unternehmens darf nur maximal x mal soviel verdienen, wie der Geringstverdiener. Ich hielte hier den Faktor 1000 für völlig ausreichend. Dann kann der CEO gern soviel verdienen, wie er möchte, es führt automatisch dazu, dass den Angestellten des Unternehmens ein entsprechender Lohn ausgezahlt werden muss. Wenn Jeff Bezos im ersten Pandemiejahr mal eben 85 Milliarden Dollar Vermögenszuwachs hat, dann hieße das eben, dass auch der schlechtestbezahlte Angestellte 85 Millionen Dollar verdienen müsste. Natürlich wird das nicht passieren, aber die 85 Milliarden würden sich so besser auf alle aufteilen, als es derzeit der Fall ist.

    Und wirklich niemand kann mir erklären, irgendjemand leiste eine so viel bessere Arbeit, dass das mehr als das 1000fache an Entlohnung irgendwie rechtfertigen würde. Kein Know How und keine Ausbildung dieser Welt rechtfertigt solche Einkommensunterschiede.

    Ab wann kann man es sich nicht leisten und ab wann kann man einfach nicht mit Geld umgehen und wer entscheidet das?

    Das frage ich mich ja nicht, wenn wir über Armut reden, sondern eher, wenn mal wieder Unternehmen Staatshilfen beantragen, während sie ihren Aktionären Milliardendividenden auszahlen. Gerade in der Pandemie ist es geradezu absurd, wie jedes Kleinstunternehmen Geld auf der hohen Kante gespart haben sollte, aber riesigen Konzernen darf man nicht abverlangen, dass sie ein Jahr überstehen, selbst wenn die Geschäfte mal nicht so rosig laufen.

    du kannst aber nicht erwarten (willkommen in der Realität), dass Sie sich jetzt die teuersten Markenklamotten kaufen können

    Nun, vielleicht doch, wenn diese teuren Klamotten nötig sind, damit man mir statt eines schlechtbezahlten Jobs als Kloputzer einen ordentlich bezahlten Job im Bereich, den ich gelernt habe, zu bekommen. Man sagt doch "Kleide dich für den Job, den du willst." Blöd halt, wenn ich zum Bewerbungsgespräch halt nur den ausgefransten Anzug anziehen kann, weil ich mir keinen ordentlichen leisten kann, den ich aber für den Job bräuchte.

    Aber man ist als arbeitende Person dann der Böse, weil man in den meisten Fällen, sich nicht wesentlich mehr leisten können.

    Reicht ja nicht wenn ich im Monat schon spende, ich bin ja weiter ein Arschloch, wenn ich nein dazu sage, NOCH MEHR Geld zu spenden.

    Ich opfere mich natürlich als Einzelperson gerne für den ganzen Rest auf, arbeite dafür noch Vollzeit und kann mir dann auch nur noch das nötigste leisten, aber ja ich bin ein böser Mensch, wenn ich der Meinung bin, dass sich Ärmere nun mal nicht alles leisten können, genauso wie sich reichere Leute mal schämen sollten, dass Sie sich mehr leisten können als ich…

    Dann beschwer dich bei den Unternehmen, dass du nicht angemessen bezahlt wirst, nicht bei Armen, dass sie nicht noch ärmer sind.

    Ich bin im Übrigen kein Freund von Spenden, weils einfach nur bescheuert ist, dass damit letztlich Staatsaufgaben privatisiert werden. Ich will nicht, dass solche Dinge von der Gunst von Milliardären abhängen.

    Natürlich kann es denen egal sein. Primär ging es mir nur um die Sparte an Leuten die eben keinen Bock haben zu arbeiten. Dies ist natürlich die Minderheit von alldem, aber ich finde dass ich diesbezüglich ein gutes Recht habe mich etwas aufzuregen.

    Nehmen wir für einen Moment an, es gibt tatsächlich eine kleine Minderheit an Arbeitslosen, die einfach zu faul zum Arbeiten sind. Dann frage ich mich doch, warum wir in unserem derzeitigen Sozialsystem die große Mehrheit von Menschen, die arbeiten wollen, schikanieren, wenn doch nur eine Minderheit relevant ist. Zumal diejenigen, die wirklich einfach zu faul sind, dann schon ihre Maßnahmen ergreifen werden, damit sie am (Sanktions-)System vorbeisteuern. Sprich: Man schikaniert am Ende nur diejenigen, die arbeiten wollen, während die paar, die nicht wollen, schon ihren Weg finden. Da kommt mir viel logischer vor, dass man diese MInderheit an "Faulen" einfach aushält und dafür die überwiegende Mehrheit an zweifelsfrei nicht faulen Menschen nicht länger völlig unnötig schikaniert.

    und allein deswegen bin ich hier.

    Das finde ich spannend, denn die Erkenntnis müsste sein: Du profitierst vom Status deiner Eltern (zumindest deines Vaters), doch stattdessen scheinst du zu glauben, es wäre die harte Arbeit, die sich ausgezahlt hätte.

    Ich bin kein Fan von Superheldenfilmen, aber einen Punkt bringen sie ganz gut vor: Um dabei zu sein, musst du entweder richtig reich erben (Grüße gehen raus an Bruce Wayne), völlig übermenschlich leisten (die Masse an Superhelden) oder unfassbar viel Glück haben (unter zehntausenden in einem Losverfahren di_er eine sein, di_er ausgewählt wird). Das entspricht ziemlich genau den Möglichkeiten reich zu werden.

    Eben das. Zumal ... Ich habe mir den Clip angeschaut. Also Chris macht den Witz. Will lacht halt erst da mit freundlichem Lachen mit, wie man es macht. Dann sieht er, dass es seine Frau verletzt hat - und dann steht er auf. (Deswegen wirkt es auf mich auch echt. Weil er eben auf die Reaktion seiner Frau reagiert.)

    Ich habe mir den Clip inzwischen mehrmals angeschaut und man kann sich sicher fragen, ob das Lachen höflich oder ehrlich ist, ich glaube aber nicht, dass das eine entscheidende Rolle spielt, denn zumindest diesen Punkt gebe ich Raito

    Irgendwo ist es auch ziemlich antifeministisch so zu tun, als müsste man ihren Mann stellvertretend für sie vorschicken und gewalttätig werden lassen, vor nem Millionenpublikum, um sie zu "beschützen", weil der Comedian bei den Oscars das tut, was halt sein Job bei den Oscars ist; sich ein bisschen über die reichen und dekadenten Schauspieler lustig zu machen, die auf den Oskar warten. Und als weltberühmter und stinkreicher Star der mit dem Silberlöffel im Mund geboren wurde, gehört Jada jetzt auch nicht zu einer besonders vulnerablen Gruppe, würd ich behaupten.

    Was wir nämlich nicht sehen, ist, wie Jada Smith selbst auf die Aktion ihres Mannes reagiert. Für mich wirkt die Sache nämlich so: Will Smith findet den Witz lustig. Seine Frau ist, da sind wir uns einig, wenig angetan vom Witz, nimmt es aber so sportlich, wie es die Situation nunmal verlangt. Denn selbst wenn man sexistische, ableistische und sonst wie -istische Witze völlig zurecht scheiße findet, wäre es absurd so zu tun, als hätte Chris Rock gerade etwas getan, was nicht bei Oscars ständig passiert. Der Punkt ist jedoch, dass Will Smith merkt, dass er über einen Witz gelacht hat, den seine Frau gar nicht so cool fand. Daraufhin will er ein Bild gerade Rücken, das bei seiner Frau. Er läuft auf die Bühne, verpasst die Ohrfeige und scheint schon auf dem Rückweg zu merken, dass er da Mist gebaut hat. Dass er dann noch zweimal reinbrüllt, Chris Rock solle den Namen seiner Frau raushalten, zeigt mir zweierlei: Zum einen versucht er seine eigene Verunsicherung zu überspielen und sich zu rechtfertigen. Zum anderen hat er selbst nicht verstanden, was das Problem an dem Witz ist. Denn dann würde er sich darüber beschweren, dass der Witz ableistisch war. Er beschwert sich jedoch über die Nutzung des Namens seiner Frau.

    Der entscheidende Punkt ist in meinen Augen doch der: Will Smith nimmt Jada Smith die Möglichkeit sich zum Witz zu verhalten. Jada Smith hätte problemlos auch auf die Bühne rennen und Chris Rock eine klatschen können. Oder reinrufen, Chris Rock solle gefälligst keine Witze über ihre Haare machen. Oder (was sie vermutlich eher vor hatte) in Interviews oder einem Statement erklären, dass und warum sie den Witz nicht korrekt fand. Das hat Will Smith ihr genommen, indem er sich hier in den Vordergrund spielt.

    Auf den TV-Bildern fehlt leider ihre Reaktion, wie ich gelesen habe, fand sie Chris Rocks Reaktion auf die Ohrfeige wohl recht witzig, was für mich unterstreicht, dass sie den Witz auf Kosten ihrer Krankheit zwar scheiße fand, aber sportlich weggesteckt hätte und vielleicht gern erst im Nachhinein thematisiert hätte.

    Hat hier niemand gesagt, oder?

    Naja, du kommentierst es mit

    Dass er seine Frau so sehr verteidigt ist schon ... good guy. <3

    was für mich halt schon wie "gut dass der Mann seine Frau beschützt" klingt, obwohl doch Jada Smith eine erwachsene Frau ist, die sich gut selbst verteidigen kann. Will Smith selbst scheint realisiert zu haben, dass er da in einem Kurzschluss in ein toxisch maskulines Verhalten gerutscht ist und es ehrlich zu bereuen.

    Das heißt natürlich nicht, dass die Acadamy mit ihrer Verurteilung von Gewalt nicht völlig lächerlich und doppelmoralsch reagieren würde. Oder dass es einen Rauswurf gebraucht hätte oder den Austritt, der es letztlich geworden ist. Aber Will Smith ist in dieser Situation sicher nicht der "Good Guy".

    Gruppe 1

    Name der Serie: Scrubs - Die Anfänger

    Erscheinungsjahr: 2001-10



    Gruppe 2

    Name der Serie: Malcolm mittendrin

    Erscheinungsjahr: 2000



    Gruppe 3

    Name der Serie: Spongebob Schwammkopf

    Erscheinungsjahr: 1999



    Gruppe 4

    -



    Gruppe 5

    -



    Gruppe 6

    -


    Gruppe 7

    Name der Serie: The Simpsons

    Erscheinungsjahr: 1989


    Name der Serie: South Park

    Erscheinungsjahr: 1997



    Gruppe 8

    Name der Serie: Fargo

    Erscheinungsjahr: 2014 -


    Name der Serie: Breaking Bad

    Erscheinungsjahr: 2008 - 2013



    Gruppe 9

    Name der Serie: Black Mirror

    Erscheinungsjahr: 2011


    Gruppe 10

    -



    Gruppe 11

    Name der Serie: Better Call Saul

    Erscheinungsjahr: 2015



    Gruppe 12

    -



    Gruppe 13

    -


    Gruppe 14

    -



    Gruppe 15

    -



    Gruppe 16

    Name der Serie: Brooklyn Nine-Nine

    Erscheinungsjahr: 2013

    Ich habe mal wieder Serien geschaut:


    The Office (US) (beendet)

    Inzwischen bin ich durch und verlasse die Serie mit gemischten Gefühlen. Gleich an mehreren Stellen legen sich Probleme offen.

    Offensichtlich ist, dass die Serie mit Michael Scotts Ausstieg nicht so richtig weiter weiß, wie die Rolle des Regionalmanagers nun besetzt werden soll. Nicht nur faktisch, dass verschiedene Personen für die Rolle eingesetzt werden, auch in dem, was sie mit der Rolle. Die Konstante wird dann Andrew Bernard, aber auch mit dem wissen die Autoren offenbar nicht so recht etwas anzufangen. Ein bisschen versuchen sie einen zweiten Michael Scott heranzuzüchten, jedoch wurde er natürlich anders eingeführt als die Rolle, die er nun einnehmen sollte und die dieser auch widersprechen. Michael Scott ist nicht besonders intelligent, aber will geliebt werden. Das führt dazu, dass er Probleme, wie Rassismus und Sexismus oft nicht richtig versteht und bei Versuchen etwa sich besonders multikulturell zu geben einfach nur rassistische Stereotype bedient. Michael Scott ist ignorant und dumm, aber eben nicht bösartig. Das mag nicht entschuldigen, dass er sich falsch verhält, gleichzeitig wird aber immer wieder deutlich, dass er (sicher vor allem aus dem eigennützigen Wunsch geliebt zu werden) unbedingt gewillt ist, es korrekt und besser zu machen. Das macht ihn nicht zum sympathischen, aber doch interessanten Charakter.

    Andrew Bernard ist aber eben nicht als dummer und ignoranter, sondern als kluger, berechnender Charakter aufgebaut. Was bei Michael Scott verletztend, aber gut gemeint ist, ist bei Andy einfach nur bösartig. Ich fand ihn nie besonders sympathisch, aber als Chef war er nochmal ein deutlich übleres Ekelpaket.

    Eine weitere Stelle ist Dwight Schrute: Der Charakter wird als klassisch schräger Charakter aufgebaut. Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen, oft nicht besonders nett, aber eben schräg. Ein Charakter, wie auch Sheldon Cooper einer ist, oder, als nette Varianten, Maurice Moss in The IT-Crowd und Abed Nadir in Community. Und gerade bei den weniger freundlichen Charakteren scheint wenig Vertrauen in die Charaktere zu liegen. Nach zwei, drei Staffeln wird da üblicherweise der Charakter in eine freundlichere Variante angepasst, bei der aber die Schwierigkeiten mit sozialen Interaktionen üblicherweise nur noch vorgeschoben werden, wenn man sie gerade brauchen kann. Dwight leidet durchaus unter diesem fehlenden Vertrauen. Er wird deutlich anders schräg. Gerade die besagte Unbeholfenheit in sozialen Interaktionen, die anfangs interessanten Humor ergibt, fehlt und Dwight ist durchaus sozial fähig. Irgendwie funktioniert er am Ende immernoch, aber zumindest stellenweise wirkt die Entwicklung doch unglaubwürdig.

    Alles in allem würde ich sagen, The Office lohnt sich zwar, man muss aber mit Schwächen leben, die auch schon vor MIchael Scotts Ausstieg in Staffel 7 auftreten.


    After Life (beendet)

    Ricky Gervais spielt Tony, dessen Frau an Krebs gestorben ist. Infolge dessen versucht er sich in gnadenloser Ehrlichkeit. Er schimpft, bleibt nicht mehr freundlich, wenn ihm etwas nicht passt und stört sich auch nicht daran, wenn das verletztend ist. Kein besonders liebenswerter Charakter, aber solche Trickster können ja durchaus interessante Geschichten mit sich bringen. Und gerade am Anfang ist es durchaus interessant.

    Doch letztlich lässt mich die Serie mit Staffel 3 unzufrieden zurück. Wenigstens zwei Charaktere werden aus heiterem Himmel entfernt, was ich schade fand, aber vielleicht durch Corona erklärt werden kann. Dass man als Ende ein "Alles wird gut" wählt, fand ich dann allerdings enttäuschend. Eigentlich hätte es nur noch lächerlicher kommen können, hätte Tony seinen Love Interest noch mitgenommen. So war es ein Heile-Welt-Ende, das so gar nicht zu den interessanten, völlig kaputten Charakteren passt.

    Vielleicht ist es einfach die Schwäche einer Serie, die als erste von Gervais' Serien eine dritte Staffel bekommen hat.


    Der Tatortreiniger (beendet)

    Inzwischen bin ich durch mit Schottis Abenteuern. Eine der wohl besten deutschen Serien überhaupt schafft es vor allem in den späteren Staffeln nochmal richtig zuzulegen. Das gipfelt in einer großartigen Folge "Özgür". Dazu kommt ein Ende, das vielleicht nicht das beste Ende einer Serie darstellt, aber wohl das weirdeste Ende einer Serie, die ich bisher gesehen habe. Es werden noch einmal ein paar verrückte Ideen ausgelebt und es ist völlig klar, dass es keine weitere Folge geben wird.


    Community (aktuell Staffel 2)

    Ich muss zugeben, ich habe etwas gebraucht in die Serie reinzukommen, weil ich mit dem Protagonisten Jeff nicht so recht etwas anfangen kann. Nach ein paar Folgen bin ich aber durchaus dri und gut unterhalten, mag die zahlreichen Filmanspielungen in der Serie.

    - friends: Die Serie ist aus heutiger Sicht einfach richtig, richtig ekelhaft. So unglaublich toxisch. Einfach unglaublich furchtbar.

    - Sehr viele andere alte Sitcoms. Ja, selbe Gründe. Problematisch af.

    Fairerweise muss man sagen, dass man manchen Serien durchaus etwas abgewinnen kann, wenn man sie im Kontext der Zeit schaut. Es ist halt schlicht nicht zu erwarten, dass etwa die Darstellung Homosexueller besonders nett ausfällt, wenn die bisherigen Klischees noch nicht hinterfragt wurden. Das macht sie nicht unproblematisch, aber unter Umständen ermöglicht ein Wechsel des Blickwinkels trotzdem durchaus interessante Einblicke.

    Friends kann man hier aber getrost ausklammern. Sicherlich eine Serie, die als prototypische Sitcom durchaus interessant ist, aber sonst unglaublich schwach. Insbesondere ist enttäuschend, wie sozioökonomische Aspekte komplett ausgeblendet werden. Arbeitslosigkeit ist dort, im besten FDP-Sprech, einfach nur eine dornige Chance, keine existenzbedrohende Situation. Das hat Friends natürlich durchaus mit einigen neueren Serien gemein, dennoch war es dort nochmal besonders auffällig.

    Married with Children ist da sicher eine der besseren Serien, die zweifelsfrei mit vielen Dingen absolut unsensibel umgeht, was man kritisieren kann und darf. Dennoch kommen hier eben auch Gesichtspunkte vor, die sich positiv hervor heben lassen, abseits dessen, wie Sitcoms eben funktionieren.

    So soll wohl erstmal eine weitere Drohkulisse geschaffen werden

    Ich halte es auch nicht für Zufall, dass Putin sie in Alarmbereitschaft versetzt, als die Ukraine Verhandlungsbereitschaft erklärt. Ich glaube, Putin ist sich der Sache bewusst, dass er den Krieg nur schnell gewinnen kann. Je länger der Krieg dauert, desto schlimmer werden sich die aktuellen Sanktionen auf Russland auswirken. Die Alarmbereitschaft kann man demnach wohl als Muskeln spielen lassen verstehen, den starken Mann markieren um die Verhandlungsposition zu verbessern.


    Was die Frage nach dem Ziel einer Atombombe angeht: Wahrscheinlich das Schwarze Meer, eventuell die Ostsee, je nachdem, wer sich einmischt. Ich glaube nicht, dass Russland dumm genug ist die Ukraine zu verseuchen und auch andere Länder zu bombardieren wird wohl vor allem den Zorn aller Länder auf sich ziehen, aber kaum die Verhandlungsposition stärken. Dagegen macht eine Atombombe im Meer zwar Verseuchung und vor allem Angst, ohne jedoch massive Zerstörung in bewohnten Gebieten zu bewirken. Im Sinne psychologischer Kriegsführung ist das wohl ein wesentlich plausibleres Ziel als die Ukraine. Denn die verheerende Wirkung von Atombomben an sich kennen wir nun seit Hiroshima und Nagasaki zu genüge, die braucht uns Russland nicht nochmal am lebenden Objekt demonstrieren.