Beiträge von Zai

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    QueFueMejor   Alaiya

    Die interessante Frage zum ganzen wäre dann widerrum, was der effektive Unterschied ist. Es ist ganz im Sinn des Gesetzes, niedrige Beweggründe als offen formulierten Auffangtatbestand eher restriktiv zu benutzen. Der Mordparagraph verschiebt hier sie Wertungsmöglichkeiten des Richters. Wohingegen er beim Totschlag zwischen 1 jahr-lebenslängliche als Fenster hat, gibt der Mord die lebenslange Freiheitsstrafe vor ohne Ausnahme (die wird zwar manchmal hingezaubert, aber die Rechtsstaatlichkeit darf man anzweifeln).

    Es gibt im Mord keine Option mehr Umstände der Tat zu berücksichtigen. Hier wird nur entschieden ob niedriger Beweggrund ja nein.


    Ferner zur Unterscheidung warum manchmal Mord ja, manchmal nein. Bei Beziehungstaten werden niedrige Beweggründe eigentlich nur bejaht wenn aus so einer krass übersteogerten Eigensucht gehandelt wird (wenn ich dich nicht haben kann soll es niemand können). Dem ist sittlich auch kein Verständnis entgegenzubringen. Aber was ist nun wenn die Person im Affekt verletzt ist? Eventuell eine Affäre herausgefunden hat? Nichts davon rechtfertigt eine Tötung, jedoch kann irgendwo noch auf menschlicher Ebene Verständnis für die Hintergründe der Tat gefunden werden. Zumindest halt ich emotionale Verletztheit, Verzweiflung oder Affekt nicht für sittlich auf tiefster Stufe. Es geht hier schließlich auch nicht um den Tötungserfolg, sondern nur die bewertung der subjektiven Beweggründe.


    Wieso also sollte hier eine rechtliche Bewertung und eindeutiger Wille des gesetzgebers gebeugt werden für eine terminologische Feinheit, die sogar die Möglich zu besseren/akkurateren Ergebnissen gibt?

    Edex generell kann es niemals die Lösung sein, sein Bildungsniveau zu verschlechtern. Wenn in Bayern mehr gefordert wird als in anderen Bundesländern, dann sollte das Bestreben sein, das Niveau generell auf diesen Stand zu heben, nicht jedem Trottel ein Abi hinterherzuwerfen. Generell wäre es besser, die Abschlüsse nicht mehr in dem Maße wie momentan zu entwerten (alles unter Abi ist quasi nutzlos außer fürs Handwerk), sondern auch der mittleren Reife wieder eine gewisse Relevanz zukommen zu lassen und das Abi halt den Zweck hat, einen aufs Studium vorzubereiten. Aber dass Abschlüsse auf niedrigerem Niveau vereinheitlicht werden, ist ein absolut falscher Schritt.

    Don_Johnny JESUS CHRISTUS JOHNNY DU LEBST <3 <3 <3 <3 <3 <3 wir dachten immer du wärst endgültig verschollen. Wann endlich call und komm nach Nürnberg, ansonsten bist du zum nächsten JDay verdonnert, wir sind schon letztes Mal an deinem Kaff vorbeigefahren und dachten Johnny besuchen wäre jetzt magisch.


    Damit der Post nicht komplett offtopic ist, Dusk komm, wir finden safe nen Irish zum shittalken bis 3 uhr morgens.

    Bastet die Prüfung der Lebensqualität eines Lebens bzw einem sterbendes Leben weniger Schutz zu gewähren ist ein gröbster Verstoß gegen die Verfassung und den Gleichheitsgrundsatz.


    An der Stelle verstehe ich auch nicht, warum du immer willst, dass Mord bzw Tötung wertungsfrei verwendet werden, dass sind beides grundsätzlich wertungsfreie Sachbegriffe, nur weil Mord von quasi jedem nicht sachgerecht verwendet wird, gibt es dem Begriff keine inhärente Wertung. Mord enthält enthält zwar den Grundsatzvorwurf, dass die Tötung auf besondere generell verwerflichere Art begangen wird, das ändert aber nichts daran, dass ein Mord keine niedrigere Gesinnung als jede Tötung zwingend erfordert.


    Ich sehe es wie QueFueMejor , wenn man ein "ja das haben wir privat so besprochen" gelten lässt, lädt man Missbrauch, grade wenn es etwas zu erben gibt, ein und Wertungen über die Wertigkeit von Leben kann ein Gericht wie ausgeführt nicht führen. Da dies auch aus der Menschenwürde abgeleitet wird, wird sich an dieser Ansicht vermutlich auch solange es die deutsche Verfassung in dieser Form gibt nichts ändern.

    short king naja wenn man ganz ehrlich ist, ist der Hauptgrund der Spaß am schnellen Fahren. Dieser subjektive Spaßgrund wiegt mehr in der Diskussion, als kleine objektive (Absatz schneller Autos in der Branche, damit verbundene Arbeitskräfte, was nur sehr zweifelhaft als Problem ist). Kann auch nur sagen dass es halt einfach mehr Spaß macht 180 zu fahren als 130 und aufgrund der massiven unmittelbaren Einbuße an Wählergunst wird da auch politisch nicht viel getan werden.

    Oha, der überlegene Teil der Menschheit... ich denke darüber lieber garnicht länger nach. :flinch: Überlegen sein heisst allerdings auch zu erkennen, dass die eigene Überlegenheit ohne den Rest der Menschen nicht viel Wert hätte.

    How to completely miss the point 101 (Vor allem ist das noch irgendwie die Stelle mit der geringsten Korrelation zu deiner Ausage, zu anderen Passagen hätte ich das noch mehr verstanden)Warum du dich jetzt grade daran aufhängst, dass jemand der besser und mehr als Kollegen arbeitet dafür auch entsprechend honieriert werden will ist mir schleierhaft.


    Der Punkt ist dass einige Fähigkeiten einen eher auf den Weg kommerziellen Erfolges bringen als andere. Zb ist emotionale Intelligenz auch eine wichtige Fähigkeit, jedoch bringt sie im Schnitt weniger kommerziellen Erfolg als andere. DIe Gesellschaft funktioniert auch nur, weil wir nicht alle gleich sind bzw andere Fähigkeiten und Vorlieben haben. Würden wir alle in einer Gesellschaft nur das selbe können und tun wollen würde alles kollabieren.


    Überlegen heißt in diesem Fall im konkreten Gebiet/der konkreten Sache (weit) besser als der Durchschnitt zu sein, das erhebt einen nicht gleich zum omnipotenten Ubermensch der Teil einer neuen Herrenrasse ist.

    Edex es sind eben nicht alle Menschen gleich. Nicht jeder ist gleich talentiert, gleich leistungsfähig, gleich ehrgeizig, gleich stark, gleich intelligent. Menschen sind einfach unterschiedlich und damit sind gewisse auch einfach prädestinierter für kommerziellen Erfolg. Wenn du denen, die viel mehr leisten als andere nur den selben Wohlstand und die selben Vorteile wie anderen gewährst, demotivierst du sie. Wieso sollte jemand, der weitaus besser und mehr arbeitet als andere dafür nicht auch entsprechend honoriert werden? Es ist ganz natürlich für überlegene Leistung und Fähigkeiten besser entlohnt werden zu wollen. Dabei bleiben nunmal Leute liegen, aber praktisch funktioniert das immer noch besser für Menschen und ist kompatibler mit der Natur als soziale Gleichmache

    Edex er droht mit einer Verfassungsklage, also mehreren Optionen verfassungsrechtlich gegen das Gesetz vorzugehen. Was daran verwerflich sein kann, mögst du mir bitte erklären, wenn ein Gesetz über diesen Weg einkassiert wird ist es verfassungswidrig nach dem BVerfG und sollte danach auch eingesackt werden. Der funktionierende Rechtsstaat scheint wohl mal mehr, mal weniger wichtig.


    Wer wählt diese FDP noch? Und weshalb?

    Naja ganz offensichtlich genug Leute aus vielen Gründen, Digitalisierung, Modernität, Vermögensschutz, generell vermögensorientierte Politik, Lindner selber, gibt wie bei jeder Partei Gründe dafür und dagegen.

    Es ist halt nunmal auch eigentlich die Intention des Schulsystems, dass eben die lern-/leistungsschwachen beieinander bleiben, damit die Leistungs-/Lernstarken nicht ausgebremst werden, was an sich ja auch keine schlechte Sache ist. Problem ist eher Inflationierung der höheren Stufen (Abitur und Mittlere Reife), was den Hauptschulabschluss faktisch komplett entwertet hat. Ich bin zwar an sich kein Fan des 3-Gliedrigen Systems und würde eine Gesamtschule im Höchstniveau von der man früher abgeht/Klassen nach Noten bildet bevorzugen, aber auch wenn natürlich Schulen jedem die Chance auf Bildung bieten sollen und müsse, so erstreckt sich das recht auf Bildung keinesfalls auf einen Abschluss oder die damit assoziierten Möglichkeiten/Berufsaussichten. Grundsätzlich sollte man schon darauf bedacht sein gute Schüler nicht herunterziehen zu lassen durch entweder so langsames Tempo, dass Interesse verloren geht oder durch „Trittbrettfahrer-Lernen“ wie Bastet es beschrieb.

    niederen Gefühl der Rache.

    Rache ist wie bereits gesagt sehr sehr oft kein niedriger Beweggrund :( . Rache ist um realistisch zu sein eigentlich der tendenziell am wenigsten niedrige Beweggrund der gängigen Mordmotive, die unter niedrig fallen.

    Zum einen Mal Gerechtigkeit und den Opfern das Gefühl zu geben auf ihrer Seite zu stehen.

    Das Ziel eines Justizsystems ist aber nicht Gerechtigkeit bzw nur im weitesten Sinne. Das wichtigste ist der auf dem Gesetz fußende Rechtsstaat. Eine Strafe kann niemals in aller Augen gerecht sein, ein Gesetz nie jeden zufriedenstellen. Auch muss man sagen, dass die Bevölkerung insgesamt mit Strafen sehr zufrieden ist (Erhebung der DJT von Herr Kaspar die ich mir nicht die Mühe mache hier im genauen rauszusuchen), abgesehen von Sexualdelikten (und Tötungsfällen im Verkehr, aber hier wurde jetzt reagiert).


    Problem ist nur, dass nach Lynchmob-Mentlität eben diese, also jedes Sexualdelikt und jedes Tötungsdelikt wenigstens lebenslange Haft wäre. Ziel des Rechtsstaates ist es aber schuldangemessen zu stafen und dass ist nunmal das Ermessen des Gesetzgebers und nicht das einer wütenden Bevölkerung. Man kann kritiieren, dass die Justiz Strafrahmen nicht ausschöpft, aber bi potenziell lebenslang oder Vergewaltigung geben kann (nicht unter einem Jahr, also Schwerstkriminalität) ist schon ne sehr lange Haftstrafe, auch wenn diese, gerade im Jugendstrafrecht, faktisch quasi nie über 6 Jahre geht, selbst mit den absolut idiotisch verschärften momentanen Gesetzen zur Thematik. Wenn man Leuten denen man eine Teilnahme am Sozialleben wieder als möglich einräumt gleich wie unheilbar gestörte auf Lebzeit einbehält geht das gegen jedes Prinzip unseres Staates.

    Rache gehört, wie auch Wut, Neid und Eifersucht, potenziell zu den niederen Beweggründen für eine Tat, die in Deutschland einen Mord qualifizieren.

    Wenn ich deine Ausführungen so lese, dann sind niedere Beweggründe hier vermutlich gegeben, deine Version einer "Todesstrafe" wäre also, so vermute ich, Mord. DAS ist nichts anderes als du dem mutmaßlichen Täter selbst vorwirfst.

    Um mich mal random einzuklinken, ja solche Motive KÖNNEN niedrige Beweggründe sein in stark übersteigerter Form, aber sie können auch diese gerade ausschließen. Wenn hier schon mit den Fachbegriffen geworfen wird diese auch richig auslegen.


    Niedrige Beweggründe sind solche, die sittlich auf tiefster Stufe stehen, so dass ihnen keinerlei menschliches Verständnis mehr entgegengebracht werden kann. Eifersucht und Wut sind sehr sehr oft eben Motive die verständlich sind, es geht bei denen ein wenig in die Detailauslegung. Aber das was Edex fordert ist in dem Sinne übersteigerte Selbstjustiz, bzw übersteigertes Strafbedürfnis. Würde ich jetzt spontan nicht als auf sittlich tiefster Stufe sehen und ein gewisses Basisverständnis kann dem auch entgegengebracht werden

    Bastet man hat aber im Bezug auf seinen Körper grundsätzlich das Recht, ein quengelndes Kind zu sein. Man muss keinen guten Grund oder irgendeinen vorbringen dagegen zu sein. Vielmehr bedarf der Grundanspruch des Staates, die Verwendung deiner Organe nach dem Tod zu entscheiden bis zum Widerspruch, einer besonderen Legitimation. Und Bedarf alleine darf niemals ein solcher Zweck sein. Das hat dann mit Menschenwürde wenig zu tun. Ich persönlich halte die Widerspruchslösung potenziell für einen Verstoß gegen die Menschenwürde, aber ob das tatsächlich so zu sehen ist ist dann ohnehin Aufgabe des BVerfG, nicht die eines Bürgers (da das Gesetz zu 100% geprüft wird).


    Problematisch ist dies insbesondere durch das allgemein durch Skandale komplett zerrüttete Vertrauen in die Träger von Organspende. Ein Ausweis ist schnell mal verloren, dem wird mit der doppelten Widerspruchslösung Rechnung getragen, aber es bleibt trotzdem ein zerrüttetes Vertrauen, welchem mit staatlichem „Druck“ nicht wirklich abgeholfen wird. In jedem Fall ist da in DE in der Vergangenheit sehr viel am Gesetz vorbei gelaufen in der Vergangenheit, schon mit Regeln der expliziten Zustimmung, dass Leute sich da von der Widerspruchslösung wenig begeistert zeigen ist mehr als verständlich

    Naja mal sehen ob der aktuelle Entwurf der doppelten Widerspruchslösung durchgeht, denke mal dass politisch dafür eher Mehrheiten sind, auch wenn ich die Thematik grundsätzlich kritisch sehe. Natürlich ist es sehr zweckorientiert und auch gut gemeint intendiert, jedoch halte ich den Grundanspruch den der Staat durch sie stellt für höchst bedenklich aus ethischer wie menschlicher Sicht. Das Bedenkliche aus meiner Sicht ist die generelle Grundhaltung des Staates, über deinen Körper nach deinem Tod zu verfügen, dass man dem widersprechen kann ändert nichts an der grundsätzlichen Position dass der Zweck grundsätzlich staatlich vorgegeben wird. Mag dies auch praktisch wenig Unterschied machen, stößt mir dieser Grundanspruch sauer auf.

    Den sarkastischen Ton kann man eher anbringen, wenn man eine hinreichend angemessene Erwiderung auf irgendein Sachargument hat, aber naja.


    Wie du scharfsinnig bemerkt hast, werden Pensionen aus der allgemeinen Staatskasse gezahlt, welche primär durch Steuern gespeist wird. Dem habe ich auch nicht widersprochen. Woher sonst auch, der Staat druckt ja nicht monatlich um alle Beamten auszuzahlen. Du verkennst aber, dass es die Marktwirtschaft genausowenig ohne das Beamtentum geben kann. Zumindest wäre eine Wirtschaft ohne Richter also ohne Rechtsprechung oder Polizei, ohne Lehrer die Personal für die Wirtschaft auf Staatskosten ausbilden eine sehr sehr komische. Staat und freie Wirtschaft interagieren insofern, dass der Staat überhaupt die Rahmenbedingungen dafür schafft, dass ein Markt funktionell und nach Regeln abläuft.


    Und ja wir brauchen weniger Beamte, zumindest mMn, aber trotzdem ist für gerade die Beamten, die so wichtig sind, Polizisten, Richter die zusätzliche Gratifikation vielleicht nicht zwingend nötig, aber durchaus verständlich. Auch dass sie überbevorteilt sind, ist wie bereits erläutert maximal bei den „irrelevanten“ Beamten wie verwaltungssekretären ein Faktor. Ich habe bei der hoffnungslos überlasteten Justiz und Polizei eigentlich keine wirkliche Lust darauf, dass sie streiken dürfen und ich dann mal 4 stunden auf eine Streife warten muss. Dass das weitläufige Aussetzen von Arbeitnehmerrechten irgendwie ausgeglichen werden sollte, sollte auch klar sein. Die Pension ist die besondere Treueentlohnung des Staates für Pflichten bis zum Lebensende. Gerade weil diese Berufe auch deutlichst schlechter als in der freien Wirtschaft vergolten werden (vor allem Justiz, ansonsten keine belastbare Faktenkenntnis meinerseits), ist die Pension ein finanzieller Anreiz sich in den dienst des staates und damit aller zu stellen.


    Das Argument, Beamte kassieren das Geld der freien Wirtschaft ist auch whataboutism auf höchstem Niveau, das tut auch jeder der Sozialleistungen bezieht und irgendeine Zahlung vom Staat bekommt.


    Weiß auch ehrlich gesagt nicht wie man da mit dir weiter debattieren soll, wenn du nur polemische Meinungsfetzen ohne echte Sachargumente reinschießt.


    Oder was wäre deiner Meinung nach ein gerechter Ausgleich für beamte? Da Tarifrecht im klassischen Sinne gilt nur für Arbeitnehmer. Sollen sie Arbeitnehmer werden mit den üblichen Streikrechten? Und woraus sollen sie denn sonst deiner Meinung nach bezahlt werden? Willst du lieber mal 500 Euro eintreiben wann immer eine Streife kommen muss da sie nicht mehr aus öffentlicher Hand gespeist werden?

    Auch wenn das jetzt zum zigtausendsten Mal (in diesem thread und auch mit dir) gesagt wurde, so ist das Beamtentum einfach eine andere Form der Anstellung. Man gibt in einem besonderem Treueverhältnis zum Staat viele der Arbeitnehmerrechte auf, welche der Staat NICHT immediat monetär entlohnt, sondern mit sicheren Stellen und der gesteigerten Pension im Vergleich zur Rente. Darunter fällt insbesondere das Streikrecht für verbesserte Arbeitskonditionen, Treuepflichten bis zum Lebensende (deren Bruch den Pensionsverlust bedeuten kann) und wenig organisatorischer Schutz.


    Ich bin zwar der Meinung, dass es deutlich weniger Beamte braucht als wir haben, gerade die ganze Behördenverwaltung brauch keine Verbeamtung, jedoch ist die Verbeamtung für den gehobenen Dienst, also Richter und Staatsanwälte, für die Sicherheit also Polizei und Armee und (strittig) Bildung, Lehrer unerlässlich. Auch die gehobene Pension ist für diese Stände großteils absolut verständlich, zB ein Richter muss Qualifikationen mitbringen, mit denen er problemlos ein Einstiegsgehalt über dem maximalen Soldsatz eines Richters erreicht.


    Es geht auch gegen das ganze Prinzip der Rente, Beamte zu verpflichten. Da sie nichts aus der Rente erhalten, erfüllen sie nicht solidarisch den sinnbildlichen Generationenvertrag, sondern stottern in eine Sozialkasse, von der sie nie profitieren werden oder können. Auch eine separate Rentenkasse für Beamte ist daher sinnlos, das Geld, welches der Staat über ihre Anstellungsdauer nicht zahlen muss und damit einspart, ist quasi die unsichtbare Kasse. Sie arbeiten für die Staatshand und werden auch aus dieser versorgt.

    Es geht hier um die Lohnunterschiede. 1 Mensch kann nie soviel leisten wie 97 Mitarbeiter

    Das kann man nicht so sagen, die Arbeit eines Managers ist unvergleichbar wichtiger als die von vielen anderen. Er muss den Großteil seines Privatlebens für einen Job aufgeben und trägt Verantwortung für sehr viele Menschen. Natürlich ist der Gewinn letztendlich das Produkt der Arbeit mehrerer, aber wenn die verrichtete Arbeit an Mühe, Zeitaufwand, Intensität, Verantwortung und Qualifikationsbedarf so unterschiedlich ist, gibt e nunmal Diskrepanzen. Ein Fließbandarbeiter ist maximal austauschbar, wenn er Mist baut ist ein Modell/ein Teil kaputt. Baut das Management Mist, gehen hunderte Stellen verloren, verliert das Unternehmen Milliarden.