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    Genau darum geht es, es ist kein bewusster Angriff wie halt so oft angeprangert, es ist der unbewusste Angriff an jeden nicht-veganer dass man moralisch schlechter stehe als wenn man sich so ernähre. Das kann ihre explizite persönliche Meinung sein oder nicht, aber genau das und nichts anderes wird durch diese Redeart vermittelt und führt zum Eskalieren der Debatten.

    Das Problem ist LadyEndivie08 , dass du dich nicht zu den "Offensivveganern" zählen willst, aber in Endeffekt genau das machst. Man muss nicht wörtlich versuchen andere zu bekehren, wenn man sehr unsubtil durchscheinen lässt, für wie weitaus moralisch überlegen du diesen Standpunkt hälst. Bastet sind auch keine Vorwürfe zu machen, da allein die Häufigkeit der Äußerungen im Gesamtkontext genug Aufschluss gibt. Hier nur noch ein paar.


    Ich entsage mich keiner Schuld nur weil ich jetzt Veganer bin


    Ich versuche genau wie mein Freund das eher für sich zu behalten da man mit den wenigsten Leuten neutral über diese Thematik reden kann.


    als den ethischen Aspekt eine Kuh in einen Kreislauf des Todes zu stecken


    Und selbst wenn es nicht die ethischen Gründe wären die mich vorantreiben würden so zu leben,


    Rein von meinem moralischen Standpunkt aus.


    Die meisten haben einfach Angst davor gegen den Strom zu schwimmen. Was ja auch ein großes Vorurteil ist und was einem oft nahe gelegt wird ist, dass Veganer gerne missionieren. Meiner Meinung nach vollkommener Bullshit wenn ihr mich fragt. Selbst wenn es einen Anteil an Veganer gibt die etwas aufdringlicher ihre Ernährungsweise nahe legen gibt es doch viel mehr Mischköstler die einen wieder zurück ins Boot haben wollen.


    All diese Zitate aus nur einem Beitrag alleine zeigen ziemlich deutlich deine geringschätzige Bewertung der Moral sich "regulär" Ernährender und ohne dir zu Nahe treten zu wollen, konsequent den moral highground zu suchen und nehmen ist keinen deut besser als aktiv Bekehrungen zu versuchen.


    Für mich ist Ernährung eine individuelle Angelegenheit, bis sich die gesellschaftliche und/oder gesetzliche Lage ändert. Deine Handlungsfreiheit gestattet dir zu leben wie du es für richtig hälst und jedem anderen auch. Man ist kein besserer oder schlechterer Mensch, wenn man sich von Fleisch/vegan ernährt und auch wenn ein Bewusstsein schaffen löblich ist, funktioniert dass nicht auf eine abgehobene Art von oben, wie es eben durch den moral highground ist.


    Wenn man seinem Diskussionspartner nicht auf Augenhöhe begegnet, brauch man weder Verständnis, Einsicht noch Respekt erwarten.

    Kiryu

    Dann war sie nicht die Richtige, wenn sie für deine Probleme kein Verständnis hatte. Jemand, der dich wirklich liebt, der schmeißt die vergangenen acht Jahre nicht einfach weg, sondern würde sich bemühen, diese schwierige Zeit mit dir gemeinsam durchzustehen. Denn das ist auch etwas, was eine gute Beziehung ausmacht.

    An der Stelle muss ich sagen, nein, einfach nein. Nach 8 Jahren Beziehung muss man kein Verständnis mehr für eine krankhafte Eifersucht auf den besten Freund haben. Selbst es zu akzeptieren sehe ich als eher bedenklich an. Man brauch irgendwann in einer Beziehung eine gewisse emotionale Stabilität. Gerade nach 8 Jahren kann man erwarten Freundschaften haben zu dürfen, ohne Eifersuchtsattacken ausgesetzt zu sein, sonst engt die Beziehung einen toxisch ein. Die Situation tut mir für Kiryu zwar leid, aber man brauch das hier ned schönreden, sowas ruiniert Beziehungen über die Zeit einfach. Ich würde mir auch nicht 8 Jahre lang Eifersucht ohne Besserung antun, wenn das meinem Freundeskreis schadet.

    Ja, aber er versteht nicht mal in absoluten Grundzügen, warum der Vorschlag den er bringt nicht funktioniert. Und so konsequent, wie er sich dieser Einsicht versperrt, wollte ich einfach wissen ob ihm das Event und die möglichen Konsequenzen überhaupt bewusst sind. Man kann nicht einfach die Löhne der geringentlohnten Jobs effektiv verdoppeln (ob durch Halbieren der Arbeitszeit oder verdoppeln des Lohns nimmt sich hier nichts) und denken, dass das irgendetwas löst. Wenn du eine Geldmenge blind erhöhst, gleicht sich das ganze in kürzester Zeit wieder an. Komparativ haben wir international eine der 2 relevantesten Währungen massiv manipuliert und sind wieder am Startpunkt. Wir enden mit einer Inflation, nur dass diese deutlich gravierender einschlägt, da wir die Währung mit anderen Ländern teilen.

    Dazu kommt dann natürlich auch, dass viele Menschen zu sehr aufs Geld verdienen fixiert sind, um sich mit etwas weniger zufrieden zu geben und stattdessen mehr Freizeit zu haben.

    Jedoch muss auch bedacht werden, dass du mit mehr Geld deutlich mehr Möglichkeiten hast, deine Freizeit zu gestalten. Wenn man 20 (sagen wir 12 nach Schlaf) Stunden am Tag Freizeit hat und nur 4 Stunden arbeitet mag man zwar Freizeit ohne Ende haben, aber wie willst du diese dann gestalten? Allzuviel unternehmen ist dann nicht mehr drin und bevor ich mein Leben vor dem Fernseher/Netflix/Youtube dahinrieseln lasse würde ich eher mehr arbeiten gehen um die geringere Freizeit, die dann übrig ist, optimal und mit spannenden Dingen, Unternehmungen, Erlebnissen zu füllen. Ein halbierter kleiner Job würde für viele Leute nur grade so zur Deckung der Lebenskosten reichen, grade wenn es sich nicht mehr nur um einen Singlehaushalt handelt.


    Ein weiteres Ding ist, dass viele nicht den Traumberuf haben, sondern die Arbeit teilweise einfach nur öde oder stupide, da nur aufs Geld aus. Brotlose Kunst, sag ich da nur...

    Naja, hängt halt immer davon ab was das eigene Ideal ist, aber man ist nunmal oft für seinen Traumberuf speziell nicht talentiert genug oder andere Faktoren hindern einen daran. Dass man nicht von allem Leben kann und nicht alles zum Hobby machen kann ist nunmal der freie Markt, was keine Nachfrage hat wird kein Angebot bezahlen. Auch wenn das misslich ist, kann zumindest bei unserer Menschenmenge nicht jeder seinen Traum oder auch nur Wunsch bekommen, gerade wenn der Bildungsgrad niedrig ist, müssen hier Abstiche gemacht werden.



    Ansonsten zum Thema des Splittings auf halbe Zeit hat Gucky eigentlich alles gesagt, was gesagt sein muss. Viele Fachkräfte, egal ob Handwerker oder universitär ausgebildete wie Ingineuere sind zu knapp, um die wenigen zu splitten und bei den ersetzbaren Kräften ist die Produktivität oft relativ unabhängig von denen Arbeitsbegeisterung (Bsp.: Produktionshelfer) und dazu käme, dass sie viel zu wenig verdienen um vom gesplitteten Pensum zu leben, was effetiv dazu führt dass diese Kräfte alle 2 halbe Jobs brauchen, was steuerlich bei uns suboptimal ist. Warum sie nicht in der halben Zeit das selbe verdienen können und sollten wie Edex es forderte, sollte anhand hier seitenlang gewälzter Erklärungen durch viele Leute klar sein, daher dazu keine Ausführungen mehr.

    Während des Universitätssemesters 20h die Woche und 45-60h in den Semesterferien, also knapp 900-2800 Euro je nach den jeweiligen Zuschlägen an Brutto.


    Aber ja, Vollzeit unter 40h die Woche ist relativ selten.

    Der subjektive Wert, welchen Individuen einer Sache beimessen, kann jedoch kein Standard sein. Darum gibt es ja auch Leute die in der praktisch selben Arbeit mehr als ihre Kollegen, da ihre Arbeit subjektiv vom Zuständigen als wertvoller als die anderer eingeschätzt wird und dies auch eingefordert/honoriert wurde.


    Gehalt wird primär nach deinem objektiven generierten Wert bemessen, das ist einfach logisch für Arbeitgeber. Vermutlich könnte der Staat einfach sozialdienliche Berufe etwas bezuschussen mit einem prozentualem Satz/steuerlich entlasten, aber ich denke in einem zumindest semifreien Markt werden Handlungen von wenig faktischem Gegenwert zumindest nie so gut entlohnt werden wie "bessere" Jobs.


    Wenn es zu wenige gibt müssen Branche, Politik und Verbraucher reagieren. Die Branchen haben hier jedoch den großen Vorteil, dass Streiken sehr regelmäßig kein Druckmittel ist, allein schon ihrer Moral wegen. Daher ist vor allem die Politik im Zugzwang, die Berufe attraktiver zu machen.


    Was mache ich als Leiharbeiter, die Arbeit von 3 Festangestellten und bekomme wesentlich weniger.

    Aber ich bin generell was die Leiharbeit angeht negativer eingestellt, nicht unbedingt, weil es unterbezahlt ist, sondern weil man verfeuert wird bis zum geht nicht mehr und wenn du gesundheitlich dann komplett down bist, wirste abgeschoben und die nächsten werden rangezogen. (was ja letztendlich bei mir der Fall ist, jetzt liege ich dem Staat auf der Tasche)

    Leiharbeiter haben in dem Sinne eh die Arschkarte, dass sie für das Unternehmen sogar weit teurer sind als ein Festangestellter in der Zeit, aber davon effektiv nichts ankommt, da der Löwenanteil des Mehrs an die Zeitarbeitfirma geht. Und dass man diese teuren Arbeiter auch ordentlich verheizt, wenn man selber nicht mit den Konsequenzen leben muss, ist zwar mehr als suboptimal, aber menschlich, die Firmen wollen halt Value holen und haben das Nachbeben nicht am Hals.

    Wobei eine der Kernaussagen, wenn ich auch nicht den ganzen Beitrag gutheiße, wahr ist. Lohnhöhe bemisst nach dem generierten Wert der Arbeit, nicht nach deren Härte, Umstand oder der in sie investierten Mühe. Daher sind soziale Berufe auch "per default" unterbezahlt, da der wirtschaftliche Wert einer Altenpflege oder Kinderbetreuung sehr gering ausfällt. Wenn eine Arbeit geringen Wert generiert ist es nicht nur irgendwie denknotwendig logisch, dass diese gering vergütet wird, es ist auch nicht möglich für den jeweiligen Arbeitgeber, hier 14 Euro die Stunde netto an jeden zu pumpen, wenn dem wenig Wert entgegensteht. Hier muss entweder der Staat aktiv werden, oder die Kosten für die Verbraucher der Leistungen erhöht werden (auch wenn Altenheime jetzt schon sehr unangenehm zu bezahlen sind).


    Generell ist es aber auch nicht schlimm dass es Niedrigverdiener gibt. Wenig benötigte Arbeit oder Arbeit ohne jede Qualifikationsanforderung muss nicht mit einem Arzt, Anwalt oder ähnlichem in der Vergütung gleichstehen, das wäre utopisch und wenig zweckgemäß.