Beiträge von Zai

    Ja es gäbe mehr Wohnraum für alle, aber wie gesagt auch ein Sicherheitsnirvana über die Zustände und Besitzlagen.


    Und ja, die Zahl an Ehrenamt würde steigen wenn keiner arbeiten müsste, aber das ist auch nur Arbeit die nicht zahlfähig in dem Sinne ist.


    Ja in der DDR und Russland gab es Geld, aber du hast offensichtlich den Punkt den ich mache nicht gesehen oder ignoriert, Geld und der freie Markt sind ein Fortschritt zur Stagnation die kommunistische Ansätze bieten. Die beiden wurden zur Illustration aufgezeigt, wie erfolgreich erste Ansätze in diese Richtung waren.


    Wie gesagt, wir brauchen Ungleichheit der Vermögen, wir brauchen Ungleichheit von Menschen für Fortschritt. Wieso solltest du dich für ein besseres Leben einsetzen, wenn es dir geschenkt wird. Klar wäre es ideal, wenn jeder aus eigenem Antrieb arbeitet, aber wenn du genausogut ohne Arbeit wie mit Arbeit lebst sind die Auswirkungen auf Wirtschaft und Ökonomie verheerend. Wieso z.B. sollte ich 8 Jahre in ein Jurastudium investieren um am Ende genauso gut/schlecht zu stehen wie jemand, der nach der Schule gesagt hat "naaaaah, Arbeiten find ich ned so geil". Auch die neusten Ergebnisse zum bedingungslosen Grundeinkommen sind zum Schluss gekommen, dass finanzielle Freiheit keine Antriebssteigerung nach sich zieht (wenn auch nicht unter volloptimlaen Bedingungen getestet). Warum Fortschritt, wenn bequem sein nicht profitabler ist.


    Menschen bzw. Lebewesen gehen ganz natürlich grundsätzlich eigenen Interessen nach. Daran scheitert denke ich jedes nicht währungsorientierte Gesellschaftsmodell automatisch.

    Die Idee ist absolut unumsetzbar und überidealisiert. Warum sollte jeder freiwillig arbeiten, ohne eine Gegenleistung zu bekommen? Warum sollte man sich im Schichtdienst morgens um 3 aus dem Bett quälen um z.B. eine Straße zu räumen. Und es wäre undenkbar, dass wichtige Jobs liegen bleiben? Es gibt so endlos viele unangenehme und undankbare Jobs, die Polizei ist hierbei miteingeschlossen.


    Die Abschaffung von Eigentum lässt dich ferner in einem Sicherheitsnirvana hängen, das praktisch kein sicheres, geregeltes Leben erlaubt.


    Mit Geld fällt ferner das häufigste Druckmittel der Justiz weg, womit auch für Dinge wie Beleidigung, einfacher Diebstahl und Schwarzfahren eine Haftstrafe erteilt werden muss oder Zwangsarbeit, was aber deinem Grundkkonzept widerspräche.


    Ferner halte ich grundsätzlich Ungleichheit der Menschen nicht nur für nichts schlimmes, sondern für eine elementar wichtige und gute Sache zum funktionieren der Gesellschaft. Unterschiedlich begabte Menschen mit anderen Interessen und Talenten und Aspiratonen halten den Fortschritt am Leben.


    Zwar ist die Idee im Utopia schön, aber sie könnte mMn niemals auch nur im Ansatz funktionieren. Wie gut kommunistische Ansätze funktioniert haben sah man an Russland und der ehemaligen DDR, Bereiche, die sich heute noch nicht wirtschaftlich erholt haben. Geld ist allgemein schon ein Fortschritt insbesondere für Tauschgeschäfte.

    Gucky Dazu muss man aber auch sagen, dass der "definitive" Smashmode kein bisschen chaotisch ist, das Spiel jedoch massiv viele der wuseligen Optionen anbietet. Während 2 Spieler, 3 Stocks, no items, no stage hazard der Standard des competetive plays ist, war Smash immer sehr bemüht auch den Leuten, die eher eine casual-erfahrung bzw einfach eine funtime wollen, möglichst viel zu bieten. Im competetive Setup ist es allerdings sehr präzise und nicht mehr wuselig (wenn auch generell schneller als andere fightinggames)

    Zwar war die Verfügbarkeit zwar auch ein großer Grund für den Fleischkonsum, jedoch hat er unleugnbar zur Fortentwicklung der Gehirne beigetragen. Brauchen faktisch tat der homo sapiens mit seinem Gebiss nicht, jedoch war er auch nicht in einem Stadium in der ihn weder Ethik noch ein Gesundheitsdenken geleitet hätte, er konsumierte lediglich das geeignete Essen für seinen Bedarf, was eben primär Fleisch war. Auch war er für dessen stärkebasierte Auslegung geeigneter, der homo sapiens schrumpfte nach seiner Sesshaftigkeit erst einmal erheblich. Als sie sich noch nur von Pflanzen ernährten waren humanoide nur evolutionär irrelevante Wesen die über Bäume klettern. Mag sein dass nicht alles, vermutlich nicht übermäßig viel, am Fleischkonsum die Evolution vorgetrieben hat, jedoch war sie relativ unstrittig ein Motor.

    Dann erklär ihr doch mal, wie sich unsere Vorfahren ernährt haben und wie lange es uns nun schon gibt. :yeah: Von Natur aus braucht der Mensch kein Fleisch und selbst in den "gesunden", nicht veganen Lebensmitteln steckt heute schon so viel Mist drin, dass es die Bezeichnung "gesund" gar nicht mehr verdient. Man sieht es ja auch an anderen Veganern, da kann man schon manchmal neidisch werden, dass sie mit keinerlei Hautproblemen etc. zu kämpfen haben.

    Unsere Vorfahren haben, seit sie sich in einem rapiden Tempo entwickeln, Fleisch konsumiert. Fleisch ist bewiesenermaßen ein wenn nicht der Motor für das Gehirnwachstum der Homo sapiens. Die intellektuelle Weiterentwicklung hat zwar auch viel mit dem Prozess des Jagens an sich zu tun, aber antike "prä-"menschen die gar kein Fleisch konsumiert haben, sind quasi alle ausgestorben ohne den "Mensch"-status zu erreichen. Ohne hier eine Wertung zur Ethik der Sache zu treffen, war Fleischkonsum eine extrem positive Sache für die Humanoiden.


    Ansonsten zur Grundproblematik mit LadyEndivie08 , manche sind nunmal dafür offen andere nicht. Wenn ein klärendes Gespräch nichts bringt muss man Abstand nehmen bis es akzeptiert wird, auch wenn es unangenehm ist.

    Gut oder schlecht sind Wertungen, die mortiferus93 hier (denke ich) nicht vornehmen möchte. Konkurrenz und Bedrohung fördern jedoch den Antrieb zu Technologieentwicklung und Fortschritt, zu welchem Zweck auch nun immer. Also kann man ihm zumindest schwerlich ganz Unrecht geben.

    1. Ich weiß nicht wie da bei dir die Theorie ausfällt, aber um das Beispielt 3% p.a. zum einen immens hochgegriffen und utopisch für Konten außer eventuell ein sehr generöses Tagesgeldkonto,zum anderen jemand der damit einen Betrag anlegen kann, der eine beträchtliche Summe abwerfen würde, kann kaum arm genannt werden nach der Definition, dass sie am Ende des Monats kein Geld mehr haben. In jedem Fall profitiert davon die Oberschicht deutlich mehr als die unteren.


    2. Dann muss man hier die Frage aufmachen, ob man am Solidar- und Sozialstaat im gesamten festhält, wenn man das tut, kann man nicht nur Reiche damit besteuern, es gibt schon einen Grund warum es sehr wenig Recht gibt, dass Nachteile an hohes Einkommen bindet.


    3. Habe ich tatsächlich lul, sorry dafür. Dazu müsste ich jetzt sagen, ja das ist grundsätzlich eine Erwägung wert. Zum Thema Einkommenssteuer verweise ich nur nach oben.


    4. Hier wiederspricht sich deine Argumentation. Du schreibst selber dass Beamte als Ausgleich für ihre deutlich geringere Bezahlung ja die Pension bekommen, sprichst ihnen aber 2 Sätze davor eben diese ab.


    Um das Bild abstrakter zu ziehen zahlt der Staat alleine deren Pension dadurch, was an Gehalt während der Beschäftigung ausfällt, das zumindest das Idealbild. Dass dies nicht zwingend funktioniert, ist mir auch bewusst, aber die Pensionen werden nicht über die Rentenkassen finanziert, sondern eben allein durch den Staat. Wie gesagt, das Beamtentum hat seine Vor- und Nachteile, dass der durchschnittliche Pensionär deutlich besser steht als ein durchschnittlicher Renter ist im Endeffekt Ausdruck des Solidaritätsgedanken des Beamtentums, aka. der Staat kümmert sich um die, die ihm ein Leben lang dienten, glaube, der Pensionssatz geht bis zu 72% um den Dreh nach 30 Dienstjahren, aber Angabe ohne gewähr.


    Kirchenmitglieder müssten meines Erachtens nach auch keine Pension beziehen, aber es ist ein massiver Unterschied ob man das Beamtentum im Gesamten oder nur dessen Reichweite in Frage stellt. Und ehrlich gesagt sind mir die Loyalitätspflichten der Beamten deutlich wichtiger als ihre potenziellen Beiträge zum Rentensystem.


    5. Die Kaufkraft der Reichen wird aber nicht sinken, man steigert einfach alle Preise, für Alltagsgüter ist der Normalverdiener die Messlatte, dadurch kommt mehr Geld in Verkäuferzirkel die dadurch wieder eher Luxusgüter bedienen können etc. Dagegenwirken könntest du im Prinzip nur über zentralwirtschaftliche Markt- und Preisbremsen, wie gut diese funktioniert haben, sehen wir bis heute in Russland und den ehemaligen DDR Bundesländern.


    Ich kann jetzt wieder nur mit dem Berufsfeld argumentieren dass ich am Besten kenne, das ist die gehobene Justiz. Arbeitgeber sind willens 100.000-150.000 im Jahr Einstiegsgehälter zahlen, um sich Top-Kandidaten zu sichern. Was sollte ein erhöhter Mindestlohn an dieser grundsätzlichen Konstellation ändern? Steigt das allgemeine Gehalt steigen diese Topgehälter mit um Leute an sich zu binden. Steigt das allgemeine Geld, steigen auch die Topgehälter und alles bleibt beim alten, nur mit anderen internationalen Geldwert.


    Dass eine reine Kaufkrafterhöhung, gerade eine von knapp 30%+ sich nicht gesund auf den Markt auswirken kann, sollte klar sein, wenn Erhöhungen der Preise und Inflation über 2% schon als markwirtschaftlich ungesund angesehen werden. In welchem Maße es ferner gerade Renten zerstört, wäre kaum ausmalbar.


    6. Jemanden wegen "Landesflucht" ohne Straftat festhalten oder enteignen zu wollen ist maximal mit dem Grundgesetz unvereinbar und hat mit Rechtsstaat nicht mehr zu tun, jeder hat im Zuge des Freizügigkeitsrecht das Recht über sein Eigentum und seinen Aufenthaltsort zu verfügen wie er das möchte, solange kein geltendes Recht gebrochen wird. Auch wenn Eigentum verpflichtet, verpflichtet es nicht in diesem Maße.


    Dass Leute im Alter mit weniger Geld auskommen müssen, wenn sie gerade schon zu Berufszeiten wenig Geld hatten sollte klar sein, gerade wenn es immer mehr Frührentner gibt und Leute immer älter werden. Da hat die Rente sich irgendwo grundsätzlich verkalkuliert und Gesetzesupdates sind zu lange ausgeblieben. Mag die Agenda 2010 gescheitert sein, Schröder hat jedoch eine Sache zum Thema gesagt, die sich die wenigsten zu Herzen nehmen, aber sehr wahr ist. Die staatliche Rente kann das ganze nicht mehr tragen und Leute müssen privat vorsorgen. Wer sich sein ganzes Leben nur auf die, wirklich nicht allzu hohen Abgaben an die Rentenkasse verlässt, ist einfach unglaublich blauäugig, ein kleiner Blick auf die Lohnabrechnung verrät einem, dass das im Alter schwerlich reicht.

    Was jetzt die beste Maßnahme ist, um bereits entstandene Schäden zu reparieren, kann ich natürlich nicht sagen, Ansätze wären mMn:
    - Rentenalter erhöhen

    - Zuschläge des Staates auf die Rente entweder erhöhen oder die doppelte Besteuerung abschaffen

    - Mehr Bewusstsein schaffen für die private Altersvorsorge

    - Keine Rentenabzüge für Arbeitstätigkeiten

    - Für Leute unter dem Einkommenssteuermindestsatz keine Option für Steuerklasse 6 auf den 2.Job
    - (nicht favorisiert) Erhöhung des Rentensteuersatzes


    Bildung ist kein Garant dafür, nicht arm zu werden, aber eine erhebliche Risikosenkung. Eine Chemotherapie ist auch kein Garant Krebs zu überleben, aber verbessert die Chancen. Wer keine Bildung hat fällt durch die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts und wird dies in Zukunft immer stärker, Berufe die keinerlei Bildung/Ausbildung bedürfen werden immer weniger gebraucht werden. Darum ist Bildung, sowohl im Schulalter als auch im Erwachsenenalter durch Schulungen, Umschulungen, zugängliche Ausbildungen etc. ein immens wichtiger Faktor.


    Und ohne da jetzt eine direkte Quelle zu haben, wage ich einfach mal zu behaupten, dass Menschen ohne Hauptschulabschluss deutlich gefährdeter sind als solche mit einem Schulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung. Auch im von dir verlinkten Beitrag sind Arbeitslose und Niedriggebildete als primär armutsgefährdet eingestuft, wohingegen die andere angesprochene Partei geringer ist. Ich möchte in keiner Weise das Problm kleinsprechen, jedoch zeigt allein der erste Abschnitt ganz gut, dass Bildung wohl im Schnitt doch eher hilft als hindert.


    An dieser Stelle auch zum Thema Armut, in DE ist Armut eine sehr relative Sache und viele dieser Situationen zumindest mit-verschuldet. Der Staat muss so greifen, dass jedem das Leben und überleben möglich ist, auch wenn er weder arbeiten kann noch möchte noch es jemals konnte doer wollte, der Sozialstaat muss meines Erachtens nach jedoch keinem Anspruch gerecht werden, Menschen ein Leben in Wohlstand zu garantieren. Ich denke, dass dies einfach grundsätzlich nicht funktioniert und auch nicht muss. Die momentanen Strömung zur Eskalation dieser Trends muss zwar eingedämmt werden, aber viele heutige Konzepte wie "Fördern und Fordern" halte ich im Grundsatz für richtig, maximal falsch umgesetzt.

    Zu deinen Punkten, vorab hast du irgendwie die Gesamten sachlichen Argumente zum Thema

    wie der Markt und Preise funktionieren ignoriert, aber dazu später mehr.


    1. Zinssatz


    Eine Erhöhund des Zinssatzes auf Konten trägt absolut nichts dazu bei Armut zu bekämpfen, da das Hauptproblem dieser Schicht ist, gar nicht genug Geld für Rücklagen zu haben, die verzinst werden könnten. Daher greift dieses Mittel nur zugunsten des Mittelstandes, eher aber zugunsten wenig risikofreudlicher Großverdiener.


    2. Leistungsentlastung Armer


    Ja eine gewisse Entlastung kann eine Option sein, aber soziale Solidarität ist wie gesagt "alle stehen für alle ein" und nicht "der großteil/die stärksten stehen für den Rest ein". Man kann und sollte nicht alles den Topgehältern anhängen. Ich zahle als Student auch nicht gerne meine Einkommenssteuern und Verscherungsbeiträge, aber so ist der Sozialstaat


    3. Beitragsbemessungsgrenze


    Man könnte überlegen diese zu steigern auf z.B. 50% aber ganz ehrlich, bei einem FACHKRÄFTEMÄNGEL in DE kann mann nicht ernsthaft behaupten, es macht Sinn Gehälter, die diese im Schnitt verdienen, um über 50% mit Einkommenssteuer zu belasten. Die Konkurrenz um solche Kräfte ist immens, so ruiniert man nur den eigenen Nachwuchs


    4.Beamte, insbesondere deren Rente


    Es ist eine seltsame Forderung, Beamte zu einer Zahlung zu zwingen, die sie nie bevorteilen wird. Du kannst Beamte bei der Rente nach momentaner Lage nicht gleichstellen, da sie keine Rente, sondern Pension beziehen. Dies ist, wie du auch erwähnt hast, der Ausgleich für viele Nachteile, die Beamte in Kauf nehmen.


    Eine Sache, die jedoch bezüglich Beamten getan werden könnte ich die drastische Verkleinerung des Beamtenfelds auf die Berufsfelder, in denen das Beamtentum unerlässlich ist bzw. die Funktionsfähigkeit der Behörde. Das sind insbesondere hohe Justiz und Steuerbeamte, Polizisten und eventuell, je nach eigener Meinung dazu, Lehrer. Normale Beschäftigt in den Ämtern und Behörden, die niedrigqualifizierte Arbeiten ausüben wie Sekretäre könnten zukünfitg aus dem Beamtenfeld gestrichen werden. An sich halte ich das Beamtentum aber für wichtig und richtig, auch die finanziellen Vorteile der Pension.


    Ich mache das hier einfach mal am Beispiel Richter auf, wohl unstreitig eines der wichtigsten Ämter überhaupt, bei dem ein hohes Maß an Zuverlässigkeit vonnöten ist und das einen Gegenpart in der Wirtschaft hat. Mit quasi den selben Anforderungen, die ein Bewerber ans Richteramt mitbringen muss, kann in der freien Wirtschaft das 4-fache als EInstiegsgehalt verdient werden. Ein Richter im allerhöchsten Besoldungsgrad nach 30 Jahren kann auch nach den steuerlichen Vorteilen der Beamten sehr wahrscheinlich weniger verdienen, als das Einstiegstgehalt, wäre er in einen Beruf der freien Wirtschaft der seinen Qualifikationen entspricht gegangen. Es muss einfach auch einen finanziellen Anreiz geben, diesen Beruf zu ergreifen, da die Anforderungen senken nicht die Lösung sein kann.


    Die Justiz ist hier nur ein krasses Beispiel, sie soll aber illustrieren, dass ich die Vorteile des Beamtentums für die Bereiche, in denen es notwendig ist, für einen angemessenen Ausgleich halte, der nicht dadurch kompromittiert werden muss, dass ersatzlos Vorteile wegfallen, die nicht unverhältnismäßig sind.


    5. Mindestlohn/Rente


    Warum das nicht funktioniert, sollten dich eigentlich die bisherigen Argumente begreifen lassen haben. Wie man in Weimar problemlos erkennen konnte, für das sinnlose Quotensteigern von Gehalt und Geld nicht zu allgemeinen Reichtum, sondern zu Superinflationen. Wenn jede Kaufkraft steigt, steigt jeder Preis proportional mit, die großen ziehen mit und am Ende steht man schlechter da, da die eigene Währung für den, für DE essentiellen, Außenhandel unattraktiv wird. Außerdem wären die Konsequenzen für die europäische Wirtschaft kaum abzusehen, würde sich Deutschland superinflationieren.


    6. Erbschaftssteuer steigern


    Kurzum, das funktioniert einfach praktisch nicht. Als Praxisbeispiel, siehe Japan, ein Land mit 70% Erbschaftssteuer, aber mit absolut festgefahrenen Gesellschafts und Vermögensschichten, aus denen es kein Ausbrechen gibt. Es gibt immer ausreichend Wege, sehr viel der Erbschaftssteuer zu umgehen, final ist das einfach die Auswanderung oder das Transferieren in Unternehmen.


    Zusammenfassend sind die meisten deiner Maßnahmen viel zu kurz gedachte oder nicht durchdacht, zumindest nicht aus Praxisgedanken heraus. Dinge wie Entlastung schwacher Verdiener und eine leicht höhere Belastung der Besserverdiener machen Sinn, aber in der globalisierten Welt kann man die Reichen nicht überstrapazieren, auch, da unser Spitzensteuersatz nicht gerade niedrig ist und alles über 50% wirklich bedenklich ist.


    Eine Steueränderung, die man z.B. bedenken könnte, wäre Kapitalanlageeinkommen wie das reguläre Einkommen zu besteuern und nicht nach den baseline 25%.


    Grundsätzlich denke ich, dass man strukturell Ansetzen muss und Bildung und Ausbildung aufwerten und zugänglicher machen muss, Dinge wie Mindestlohnerhöhungen sind immer nur ein Pflaster die es nie wirklich lösen.

    Edex ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber du scheinst das Prinzip der Solidarität in der sozialen Marktwirtschaft missverstanden zu haben. Es war niemals die Intention, dass die stärksten, reichsten, alle Geringverdiener und den Staat alleine schultern, sondern die Idealidee ist, dass jeder der kann, seinen noch so kleinen Teil zum Ganzen beiträgt und nur die, die gar nicht beitragen könnten das auch nicht müssen. Solidarität heißt ideal "jeder steht für jeden ein" und nicht "die Stärksten stehen für die Schwächsten ein", ein mindset dass normalerweise an höhere Rechtsklassen der Starken anschließt. Ich halte es für unsinnig, Leute von Versicherungssteuern auszunehmen und die Einkommenssteuer hat schon eine Bemessungsgrenze, diese kann angepasst werden, sollte aber nicht auf die Sozialleistungen ausgeweitet werden, die ohnehin schon mit ihrer Zukunftsfähigkeit kämpfen (z.B. die Rentenkasse). Ferner ist es einfach die Realität, dass über 80% der Eherpaare mit dem Klasse 1/5 split besser fahren, als wenn sie beide eine andere bzw die gleiche hätten. Außerdem habe ich keine Ahnung wie jemand mit 5k Bruttolohn für dich noch zum Niedriglohnsegment gehört.

    Firase grundsätzlich hört sich die Situation an, als könntet ihr an der Wirksamkeit der Bürgschaft nicht rütteln, dass sich jemand aus familiären Gründen verpflichtet wird und dann im Nassen sitzt ist der Regelfall, kein Ausnahmefall. Die Beweislast wird sehr sehr schwer zu erbringen sein. Und vollkommen egal ob sie mit oder ohen Exmann nach Hause kommt haftet sie, das ist nunmal eine Bürgschaft. Captain Hindsight hilft nie, aber eine Bürgschaft ist etwas ziemlich ernstes, gerade wenn die bebürgte Person wissentlich wenig zuverlässig war, darf man dieses Risiko eigentlich nicht eingehen.


    Nun gut zum Thema Lösung. Du hast wie Mimimi sagte die Option in die Privatinsolvenz zu gehen (sind glaub mittlerweile 6 Jahre though). Dabei muss man sich aber auch bewusst machen, wie schwierig eine Insolvenz das Leben danach machen kann (allein Internetverträge zu bekommen kann danach schon schwer sein), jedoch nicht muss. Die andere Option ist das ganze abzuarbeiten, aber von deinen Erzählungen hört sich das ganze nach einer Summe an, die nicht ohne weiteres zurückzahlbar ist. Wenn es unter 50.000 ist könnte man es evtl überlegen inr aten abzuzahlen, aber wie gesagt, ohne VErdienstinfo und Schuldenhöhe kann man da nichts empfehlen.


    Also einen Tod muss man hier wohl sterben, entweder nicht zurückgehen oder die Forderungen ausgleichen. Wenn man jedoch in Deutschland ist, müsste man schon ziemlich zaubern, um aus der Zahlung rauszukommen.

    Ihr könnt eine WG nicht mit dem Elternhaus, in welchem man als erwachsener Mensch unentgeldlich lebt, gleichstellen. Hier gibt es einfach keine gleichberechtigten Ansprüche auf irgendwas, man muss seinen Eltern da halt nunmal entgegenkommen, auch wenn man keine Lust hat. Wer dies nicht will, hat immer die Option des Auszugs oder der Weigerung, jedoch kann man nicht damit rechnen ewig unentgeldlich irgendwo leben zu können, ohne auch unangenehme, nervige Pflichten, auch regelmäßig, zu übernehmen. Daher zieht das WG-Beispiel meiner Meinung nach nicht.

    Andererseits muss, wer im Hause seiner Eltern trotz Möglichkeit zur Selbstständigkeit ohne Miete (ich gehe jetzt blind davon aus) wohnt, in gesteigertem Maße bereit sein, Zugeständnisse zu machen. Wenn diese eben nicht finanzieller Natur (Miete) sind, dann zeitlicher Natur. Man muss ab einem gewissen Punkt auf weniger Rücksicht auf daheim wohnende Kinder nehmen, wenn diesen die heimischen Umstände unerträglich sind, haben diese immer die Wahl, ein eigenes Leben in eigener Wohnung aufzubauen. Da finde ich es ehrlich gesagt auch nicht viel verlangt, auf das Haustier aufzupassen, solande das nicht stündlich täglich ist.


    Man kann deinen Fall auch finde ich nicht damit in umgekehrt vergleichen Azaril , da die Wohnung hauptsächlich die der Eltern ist und damit die Entscheidung zu oder gegen ein Haustier auch hauptsächlich bei ihnen liegen sollte. Wenn man aber in zusammen lebt, vor allem familiär, wo das Miteinander über der Funktionalität steht, muss man nunmal auch unangenehme Dinge tun.

    Naja, ehrlich gesagt finde ich es eine absult falsche Haltung, Kindern beibringen zu wollen, gute Arbeit sei prinzipiell schlecht entlohnt, das setzt vollkommen falsche Signale. Ob dann später eine Ernüchterung eintritt oder nicht ist die eine Sache, von vorn herein gute Arbeit abzuwerten ist die andere. Finde da nicht, dass Sandan die Belohnung für gutes Verhalten bewusst gering hält, um einen Effekt zur Leistung/Belohnung zu erzielen, sondern einfach weil Kinder in dem Alter nicht viel brauchen und auch nicht mit viel Geld hantieren sollen.

    Wall-E (2008) vs. vs. Bambi (1942)

    Kevin allein zu Haus (1990) vs. Sieben (1995)

    Der König der Löwen (1994) vs. Deadpool (2016)

    Forrest Gump (1994) vs. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes I (2010)

    Fight Club (1999) vs. Die Unglaublichen – The Incredibles (2004)

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004) vs. Shrek - Der tollkühne Held (2001)

    Django Unchained (2013) vs. Pans Labyrinth (2006)

    Pulp Fiction (1994) vs. Die Tribute von Panem - The Hunger Games (2012)

    Das letzte Einhorn (1982) vs. Die Truman Show (1998)

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    Das Schweigen der Lämmer (1991) vs. Fluch der Karibik 2 - Dead Man's Chest (2006)

    Findet Nemo (2003) vs. Black Swan (2010)

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    Mulan (1998) vs. Shining (1980)

    Der Pate (1972) vs. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 (2011)

    Toy Story 2 (1999) vs. Nightmare Before Christmas (1993)

    Fluch der Karibik 3 - Am Ende der Welt (2007) vs. Stirb langsam (1988)

    Herr der Ringe - Die zwei Türme (2002) vs. Inception (2010)

    Das Dschungelbuch (1967) vs. Schindlers Liste (1994)

    Matrix (1999) vs. James Bond: Casino Royale (2006)

    Guardians of the Galaxy (2014) vs. King Kong (2005)

    Lilo & Stitch (2002) vs. Das Leben des Brian (1979)

    Zurück in die Zukunft (1985) vs. Léon - Der Profi (1994)

    Titanic (1997) vs. Fluch der Karibik (2003)

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten (2001) vs. Harry Potter und der Orden des Phönix (2007)

    Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016) vs. Drachenzähmen leicht gemacht (2010)

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    Mrs. Doubtfire (1993) vs. The Wolf of Wallstreet (2013)

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    Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003) vs. The Green Mile (1999)

    Harry Potter und der Halbblutprinz (2009) vs. The Dark Knight (2008)