Gambit

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  • © moumoon


    Vorwort

    Ja, ich schreibe wieder. Manche können sich vielleicht noch an mich und meine Geschichten erinnern - es ist schon mehr als ein Jahr her als ich meine letzte richtige Fanstory geschrieben habe. Inzwischen wurden alle, die sich jemals auf dem Bisaboard befanden gelöscht. Jetzt bin ich zurück mit "gambit" - eine Geschichte namens gambit besass ich schon einmal - das wird aber kein Remake, es basiert nur auf der damaligen Idee von gambit, die ich hatte und wird jetzt komplett neugeschrieben. Ich bin auch nicht mehr im besitzt der Originalkapitel vom gambit.


    Inhalt

    Wir befinden uns in einem Reich, welches in zwei Gruppen geteilt ist: Die Kristarier und die Malurmtoden.

    Die Kristarier glauben an die Göttin Kristaria, welche vor 592 Jahren, zumindest nach dem Glauben der Kristarier, den letzten großen Kampf für sich gewonnen hatte und die Welt somit vor dem Untergang rettete.

    Die Malurmtoden jedoch, sind der Meinung, dass der mächtige Malurmtod vor fast 600 Jahren den Kampf gewann und die Zukunft der Welt sicherte.

    Dabei unterscheidet nicht nur der Glaube an den Retter ihrer Welt die Gruppen. Man will das Reich auch auf verschiedene Arten führen. Kristarier arbeiten gemeinsam, Malurmtoden wollen alleine herrschen ohne Hilfe von anderen Königreichen, dabei sind die Malurmtoden auch deutlich aggressiver was das Durchsetzen ihres Willens angeht.


    Kleine Anmerkung

    Ich weiß wirklich noch selber nicht, wohin mich das Schreiben dieser Geschichte führen wird. Ich habe zwar einige Ideen, die ich gerne Einbauen möchte, aber wie das ganze schlußendlich enden wird, kann ich nicht sagen, da ich swoeit noch nicht geplant habe. Ich finde es lässt sich besser schreiben, wenn man sich nicht zu stark an eine Struktur klammern möchte, daher habe ich jetzt auch nicht lange die ganze Geschichte ausgearbeitet und mich eher von Blitzideen leiten lassen.

    Was die merkwürdigen Namen angeht: Manche sind selbsterfunden - sie fielen mir einfach so ein. Andere habe ich aus dem lateinischen, sprich, ich habe einige lateinische Wörter verbunden und zu einem neuen kreiert.

    Wann ich schreibe entscheidet alleine meine Lust dazu. Manchmal habe ich wirklich Bock dazu, aber es gibt auch Tage (die sich manchmal auch zu Wochen entwickeln) an denen mir einfach der Spaß zum Schreiben fehlt.

    Ich würde mich über Kommentare freuen, da es mir auch darum geht, meinen Schreibstil zu verbessern und stetig weiterzuentwickeln.


    Kapitelübersicht

    Kapitel 1:「Ilshia」

    Kapitel 2: 「」


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    [tab=Vorwort]
    Ich habe mir überlegt ein kleines Lexikon zu schreiben. Das wird stets erweitert und aktualisiert. Das soll hauptsächlich zur Übersicht dienen, da ich doch viele, ungewöhnliche Namen für viele Dinge brauchen werde und es manchmal auch komplex mit den Gruppen und Namen werden kann.
    [tab=Orte]
    Hier sind jegliche Orte aufgelistet, die in der Handlung bereits aufgetaucht sind. Bisher sind es nur Königreiche.
    [subtab=Königreiche]
    Ilshir = Ein Königreich, welches sich im äussersten Süden befindet. Es ist ein kleines, aber sehr reiches Gebiet. Es gehört zur Kristarischen Vereinigung.
    Gratonus = Ein Königreich, welches sich direkt oberhalb von Ilshir befindet. Es gehört ebenfalls zu der Kristarischen Vereinigung.
    [subtab=Ortschaften]
    Kristaria = Ein kleiner Ort, der zu keinem Königreich gehört. Er ist Treffpunkt aller Herrscher, die zur Kristarischen Vereinigung gehören.
    [tab=Charaktere und Gruppen]
    Hier sind alle wichtigen Charaktere und Gruppen/Vereinigungen aufgelistet, die im Laufe der Handlung bereits erschienen sind.[subtab=Herrscher]
    Leila = Herrscherin von Ilshir.
    Vermaleo = Herrscher von Gratonus.
    [subtab=Andere Charaktere]
    Kristaria = Sie soll vor 592 Jahren, nach Glauben der Kristarier, die Welt vor dem Untergang gerettet haben.
    Malurmtod = Er soll vor 592 Jahren, nach Glauben der Malurmtoden, die Welt vor dem Untergang gerettet haben.
    [subtab=Gruppen]
    Kristarische Vereiniung = Eine Vereinigung, die nach dem Glauben von Kristaria lebt.
    Malurmtoden = Die Malurmtoden sind eine Zusammenschliessung von den Königreichen, die nach dem malurmotodischen Glauben leben.
    [tab=Gegenstände]
    Hier sind alle wichtigen Gegenstände aufgelistet, die schon mindestens einmal in der Geschichte aufgetaucht sind.[subtab=Pflanzen]Ilshia = Ilshia ist das wichtigste Handlungsmittel von Ilshir. Es ist eine Blume, bei der man praktisch alles verarbeiten kann. Mit ihrem Blütenstaub kann man die Ilshiarüstung herstellen, die von allen Ilshianischen Wachen getragen wird.
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  • 「Ilshia」


    Es war bereits dunkel. Die Festung befand sich etwas abseits der Zivilisation. Der Bote, der die Nachricht Leila, der Herrscherin von Ilshir, überbringen sollte, war schon seit einigen Stunden unterwegs. Eine Pause lag nicht drin – es war eine Eilmeldung, die sie sofort zur Kenntnis nehmen sollte. Der Weg zur Festung war nicht schwer, aber in der Dunkelheit fiel es dem Bote schwer, den richtigen Pfad zu wählen. Ilshir war ein Königreich, wie aus dem Bilderbuch: Es hatte großflächige Wiesen voller wunderschönen Pflanzen, einen sehr großen Wald und die Ilshaner waren allesamt ein freundliches Volk, welche alle Fremden zuvorkommend begrüssten und aufnahmen. Es gehörte noch zu den Königreichen, die eine Struktur besassen. Das lag grösstenteils an Leila, welche das Regieren mit Bravour leistete. Sie wurde vom Volk geliebt und sie liebte das Volk. Sie waren im Einklang und manche Herrscher beneideten sie darum.
    Als der Bote schlussendlich die Festung, welche sich im höchsten Gebirge der Region befand, erreichte war er überwältigt von der Aussicht. Man konnte praktisch ganz Ilshir erkennen, in der Dunkelheit fiel es ihm etwas schwerer, doch die Lichter, die von den Siedlungen ausgingen, halfen ihm dabei. Er durfte sich davon aber nicht ablenken lassen, er hatte einen Auftrag und den galt es zu erfüllen. Ein Klopfen an das mächtige Tor rief einen der Ilshanischen Wachen hervor. Die Rüstung der Wachen sah beeindruckend aus, es war bestimmt schwer, eine solche zu schmieden. Sie sah leicht aus, machte aber trotzdem einen robusten Eindruck und sie schimmerte nicht in einem matten Silber wie es sonst eigentlich jede Rüstung tut. Es war ein helles Blau, welches man auch noch in der Dunkelheit der Nacht deutlich erkennen konnte. Der Bote wusste, woher diese besondere Farbe kam: Ilshia. Eine Blume, die nur in Ilshir wächst und für vieles verwendet werden kann – unter anderem eben auch für diese Rüstung. Das Ilshia gab dem Königreich auch seinen Namen, es ist überall dafür bekannt gewesen Die blaue Blume hatte ein ganz spezielles Aussehen. Während dem Tag schloss sich die Blüte in eine Art Kugel, es wurde unmöglich sie zu ernten, nur in der Nacht und wenn der Mond schien öffnete sie sich und zeigte ihr wahres Aussehen, aber dann konnte praktisch die ganze Blume verarbeitet werden. Der Blütenstaub wird in das Eisen verarbeitet und steigert den Wert des Metalls noch um einige 100 Gold. Der Vorteil des Ilshiastaubes ist nicht nur die besondere Farbe, die es dem Eisen gibt – durch die Verarbeitung wird das Gewicht auch um einige Kilogramms verringert und gleichzeitig wird das Metall widerstandsfähiger.
    Der Bote übergab dem Wächter den Brief und er blickte kurz hinein, erkannte das Siegel von Gratonus, einem anderen Königreich, und liess ihn weitergehen. Man trat sogleich in die große Königshalle, als man das Tor durchquerte. Vorne befand sich auch der Thron auf dem Leila regierte, aber er war leer.
    Ein Wächter kam dem Bote entgegen: „Königin Leila wird sogleich kommen, bitte gedulden Sie sich noch einige Minuten.“
    Die Königshalle war ziemlich schlicht gehalten, wenn man sie mit der von Gratonus vergleicht hätte. An der Wand waren Malereien aufgezeichnet: Es stellten die wichtigsten Ereignisse, Orte und Gegenstände von Ilshir dar. Auch die Ilshia war aufgezeichnet und hob sich noch einmal um einiges von den anderen Malereien ab. Dank dieser Blume gehörte Ilshir zu einem der reichsten und beliebtesten Königreiche.
    Endlich kam Leila. Sie hatte langes weißes Haar und blaue Augen, die einen leicht grünlichen Stich besassen. Ihre Kleidung war für eine Macht, wie sie, sie besass, sehr schlicht gehalten. Ganz normale Schuhe, eng anliegende weiße Hosen und eine weites Seidenoberteil, die Rückseite wurde von einer großen Ilshia bedeckt, die mit wohl mit mühvollster Handarbeit eingenäht wurde.
    „Ich habe von deiner Eilmeldung gehört, bitte folge mir.“
    Sie führte den Boten in einen der vielen Nebenräume. Es war ein kleiner Raum der sehr neutral gehalten war. Er diente wohl genau solchen Angelegenheiten, mehr als ein Tisch, die dazugehörigen Stühle und einige belanglose Bilder.
    „Setz dich.“
    Der Bote setzte sich auf einen Stuhl, Leila gegenüber von ihm.
    „Königin Leila. Vermaleo hat mich geschickt. Es wird eine Versammlung in Kristaria geben mit allen kristarischen Herrschern.“
    „Die Malurmtoden planen die endgültige Vernichtung der Kristarischen Vereinigung.“

  • Hallo Hope.
    Nachdem du bisher noch keinen Kommentar erhalten hast, habe ich mich entschlossen, in deine Geschichte einzublicken. Von dem, was ich so gelesen habe, macht es schon einmal einen guten Eindruck.


    Titel und Startpost
    Ich muss ja zugeben, dass ich beim Begriff Gambit erst einmal nachsehen musste, was es damit auf sich hat. Entweder existierte es tatsächlich oder du hast dir damit ein Kunstwort zurecht gelegt. Und tatsächlich: Ein taktischer Eröffnungszug beim Schach, bei dem ein Bauer geopfert wird. Angesichts dieser Tatsache macht es den ohnehin schon gut klingenden Titel noch einmal eine Ecke interessanter. Gut gemacht!
    Der Startpost an sich ist sehr schlicht, beinhaltet aber alle zurzeit wichtigen Informationen. Header ist stimmig, ein eigenes Lexikon für wiederkehrende Ausdrücke ist auch da, Kapitelverlinkung; kurzum, gut. Wenn du allerdings einmal einen gewissen Weg in der Geschichte einschlagen kannst, würde ich mich über eine Genre-Übersicht freuen. Schließlich kann sich eine Fantasygeschichte in verschiedene Richtungen entwickeln und das kannst du einmal festhalten, wenn du an diesem Punkt angekommen bist.
    Allgemein finde ich ja den kurzen Inhaltstext sehr ansprechend. Zwei Gruppen, die an den Sieg ihrer jeweiligen Gottheit glauben; diese Aufteilung gleicht wiederum einem Schachbrett, auf dem sich zwei Parteien bekriegen und ich habe das Gefühl, solche Elemente werden hier noch öfter zum Vorschein kommen.


    Kapitel 1 - Ilshia
    Die kleine Reise durch das Land bis zum Schloss ist prinzipiell sehr malerisch gestaltet und du stellst dadurch auch gleich das Land und seine Namensentstehung vor. Dass dabei die Ilshia - ein sehr schöner Name für eine Blume - den Ursprung dessen bildete, zeigt wohl, wie wichtig sie für das Land ist. Immerhin ist sie auch eine besondere Blüte, da sie nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ihre volle Kraft entfaltet und dann auch genutzt werden kann. Am Ende wird dann auch die Eilmeldung enthüllt, dass der Feind das Königreich angreifen möchte. Jetzt hast du hier natürlich den Vorteil, dass man hier am Anfang als Leser weder die eine noch die andere Seite ganz den Guten zuschreiben kann. Dazu müsstest du aus beiden Sichtweisen erzählen, was bisher nicht der Fall war und ich denke, dass doch einiges aus dem Ruder laufen wird. Warum dabei der letzte Satz eine eigene wörtliche Rede bekommen hat, sei einmal dahingestellt.
    Die Probleme zeigen sich eher im Geschriebenen selbst. Anhand der Länge des Kapitels könnte man es am ehesten noch als Prolog betrachten und da lassen sich gewisse Dinge noch verschmerzen. Da du aber schon auf sehr viele Dinge genauer eingegangen bist, warum etwas so ist, finde ich es schade, dass du nicht mehr beschrieben hast. Wie sah etwa der Blick des Boten von der Festung aus? Es hätte sicher einiges gegeben, auf das er trotz der Nacht geachtet hätte. Die Rüstung der Wachen und das Schloss selbst sind dabei ebenso blass geblieben und hier bleibt einem nur die eigene Vorstellung, wie es ausgesehen hat. Beschreib ruhig den Gesamteindruck der Königshalle; die Gemälde an der Wand hast du beachtet, jetzt fehlt noch alles andere. Hat sie einen unorthodoxen Baustil, gibt es irgendwelche außergewöhnlichen Merkmale? Mir hätten solche Informationen geholfen, um die Szenerie besser zu verstehen.
    Ein zweiter Punkt ist mir auch aufgefallen. Du erzählst manchmal von Dingen, die in genau diesem Moment nicht interessant sind, so seltsam das auch klingen mag. Man nehme zum Beispiel die Beschreibung Ilshirs ganz am Anfang. Sie empfand ich während der Reise des Boten eher störend, wohingegen sie später, als er auf die Siedlungen blickt, viel besser angeboten hätte. Jetzt mag man streiten, ob in der Nacht tatsächlich so viel zu sehen war, aber hier wäre der Zusammenahng der Informationen deutlicher gewesen. Später war es mit der Ilshia beinahe derselbe Fall, allerdings ist die Erwähnung, sie würde für die Rüstungen gebraucht, gut in den Text eingeflossen und hat das Wissen etwas erweitert. Auch die Eigenarten machten sich noch gut, aber wofür der Blütenstaub verwendet wird, ist schon wieder zu viel des Guten, du verstehst? Beschränk dich auf das, was in der erzählenden Situation auch wichtig ist, um hier niemanden mit zu vielen Informationen zu überfordern.


    Ich hoffe, dass ich dir mit meiner Kritik helfen konnte; schließlich möchtest du dich ja auch verbessern. Deine Ideen sind auf jeden Fall interessant und ich wünsche dir viel Spaß beim weiteren Ausarbeiten der Geschichte.


    ~蛇