Grovyles kleines Leckereien-Stübchen ♥

  • Spanischer Vanillekuchen mit Kirschen


    Zutaten:

    100 g Marzipanrohmasse, 300 g + 400 g weiche Butter, 250 g + 100 g + 70 g weißer Zucker, Prise Salz, 5 Eier, 350 g Mehl, 1 Pck. Backpulver, 50 ml + 100 ml + 700 ml Milch, 150 g backfeste Schokotropfen oder -Chunks, 2 große Gläser Sauerkirschen in Saft (2x 720 ml), 50 g Speisestärke, 2 Pck. Vanillepuddingpulver, 3 + 2 TL Vanillesirup, 200 g Schlagsahne, 200 g Zartbitterkuvertüre, 40 g Kokosfett


    Zubereitung:

    Das Marzipan raspeln. 300 g Butter in Stückchen, 250 g Zucker sowie 3 TL Vanillesirup mit dem Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. die Eier einzeln unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit den 50 ml Milch hinzugeben und verrühren. Zuletzt die Schokotropfen unterheben. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder eingefettetes, hohes Backblech geben und im Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Etwa 50 ml des Saftes in einen kleinen Messbecher umfüllen. Den Rest in einen Kochtopf füllen und mit 100 g Zucker aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Topf vom Herd nehmen. 2 TL Vanillesirup hinzufügen. Die Stärke mit dem Schluck des Kirschsaftes im Messbecher mischen und in den Topf gießen. Gut verrühren und den Topf nochmal kurz auf den Herd zurückschieben und unter Rühren erhitzen, bis der Kirschsaft eindickt. Topf wieder vom Herd nehmen und die abgetropften Kirschen wieder unterrühren. Die Masse vollständig abkühlen lassen. Puddingpulver im kleinen Messbecher mit 100 ml Milch vermischen. 700 ml Milch mit 70 g Zucker in einem Topf aufkochen. Das angerührte Puddingpulver unterrühren, bis der Pudding eindickt und auch diesen Topf vom Herd nehmen und vollständig auskühlen lassen. Den Inhalt beider Töpfe während der Abkühlphase hin und wieder umrühren, damit dieser cremig bleibt. 400 g Butter etwa 10 Minuten auf höchster Stufe mit dem Schneebesen des Rührgeräts (oder besser der Küchenmaschine) schaumig aufschlagen und anschließend gut mit dem Vanillepudding zu einer Vanille-Buttercreme verrühren. Nun geht's ans Schichten: Zuerst das Kirschkompott auf dem Marzipan-Boden geben und verstreichen und anschließend dieses Vorgehen mit der Vanille-Buttercreme wiederholen. Den Kuchen nun mindestens 2 Stunden kalt stellen. Anschließend 200 ml Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen und die Zartbitterschokolade sowie das Kokosfett in Bruchstücken dazugeben. Unter Rühren schmelzen, bis eine cremige Ganache entstanden ist. Diese etwas abkühlen lassen und dann auch noch auf der Vanille-Buttercreme verteilen. Den Kuchen nochmals kalt stellen und dann im gemütlichen Kreise genießen! :grin: Sie schmeckt leichter, als sie bei Betrachtung des Rezeptes mit der vielen Butter wirkt, überesst euch aber bitte trotzdem nicht! Sie erinnert sehr an Donauwelle, ist aber dennoch ein bisschen anders. Viel Spaß. :bigheart:

  • Spontaner, schneller Spargel-Hähnchen-Flammkuchen


    Zutaten:

    500 g grüner Spargel, 1 Pck. Sauce Hollondaise, 1/2 Becher Creme Fraiche oder 1 Becher Creme Vega (Dr. Oetker), 150 g geriebener Käse (z.B. Gouda), 1/2 Bund Petersilie, 1 Zwiebel, 300 g Hähnchen-Streifen (pur, paniert oder im Backteig, je nach Geschmack), 1 kleine Dose Mais, (etwas Brokkoli)


    Zubereitung:

    Dieses Rezept entstand aus spontanem Appetit und zur Restverwertung. Ich holte mir letztlich etwas grünen Spargel, da ich Spargel liebe. Grüner wurde es, da ich aktuell nicht so viel Zeit habe (daher auch die fehlenden Beiträge die letzten Woche, SORRY dafür!) und man diesen nicht schälen muss. Als ich so überlegte, was ich damit mache, bemerkte ich, dass ich noch Flammkuchenteig sowie beinahe abgelaufene Creme Vega sowie ein paar Hähnchen-Streifen im Backteig von vor 2 Tagen aus einem anderen Gericht im Kühlschrank liegen hatte. Also rollte ich den Flammkuchenteig auf einem mit Backpapier belegten Blech aus und drehte die Enden etwas zusammen, damit ein kleiner Rand entstand. Die Creme vega wird dann mit einem Päckchen (etwa 200 ml, wer selber machen mag) Sauce Hollondaise vermischt. Diese Grundsauce wird anschließend auf dem Flammkuchen verteilt. Anschließend die Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und direkt aus der Sauce verteilen. Den Mais abgießen, die Enden vom Spargel entfernen und diesen in etwa 2-3 cm lange Stücke schneiden. Zuerst Mais und Spargel auf dem Flammkuchen verteilen und anschließend den geriebenen Käse drüber streuen. Als letztes noch die Hähnchen-Streifen darauf verteilen, damit diese oben liegen und nochmals schön knusprig werden können. Wer mag, kann unter dem Käse auch noch Brokkoli-Röschen platzieren. Ich hatte leider so spontan keine da, dazu passen müssten sie aber allemal. Das Ganze wird abschließend bei 200°C (Ober- und Unterhitze) etwa 20-30 Minuten gebacken. Die Backzeit richtet sich unter anderem danach, ob ihr noch rohes Hähnchen oder wie ich heute bereits gebackene Reste verwendet. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen und dann genießen! Viel Spaß und lasst es euch schmecken! Liebste Grüße :bigheart: :saint:

  • Rusalka

    Hat das Label von Kunst und Handwerk auf Kreative Küche geändert.
  • Selbstgemachte Parmesan-Tortilla-Chips mit orientalischer Würzung


    Zutaten:

    6 Weizen- und/oder Maisfladen (ca. 30 cm Durchmesser), 3 EL Butterschmalz, 5 EL Olivenöl, 30 g Parmesan (gerieben), 1/2 TL Salz, Prise Pfeffer, Prise Zucker, 1/2 TL Paprikapulver, 1/2 TL Chilipulver, 1/2 TL Korianderpulver, 1 Messerspitze Kümmel, 1 Knoblauchzehe


    Zubereitung:

    Ich verwende dieses Rezept sehr gerne zur Resteverwertung. Ich mache sehr gerne aufgerollte Wraps mit Käse-Schinken oder Thunfisch-Füllung (siehe z.B. Rezept #124), wobei jedoch immer Fladen in der Packung übrig bleiben. Ich habe hier nur eine Menge bei den Fladen angegeben, damit ihr das ungefähre Verhältnis zur Marinade kennt. Ihr könnt dies natürlich mit beliebig vielen übrigen Fladen umsetzen, natürlich auch ohne Marinade, wenn ihr es nicht so würzig mögt, oder nur mit Olivenöl und Salz. Die Fladen schneidet ihr einfach in die typische dreieckige Chipsform und gebt sie alle in eine große Schüssel. Für die Marinade schmelzt ihr in einem Topf oder der Mikrowelle bei niedriger Hitze das Butterschmalz und fügt anschließend das Olivenöl, den geriebenen Parmesan und die diversen aufgelisteten Gewürze hinzu. Anschließend die Knoblauchzehe schälen und in die Schüssel pressen. Die Marinade gut verrühren und zu den Fladen-Dreiecken gießen. Mit den Händen (ggf. Handschuhe tragen) alles gut vermengen und die Fladen dann auf Backpapier auf mehreren Blechen verteilen. Sie dürfen dabei nicht übereinanderliegen. Dafür eignen sich am besten mehrere Gitterroste und zum Backen ein Backofen mit Umluftfunktion (Ja, ich habe endlich einen seit meinem Umzug! :bigheart:). Nun backt ihr die Fladen bei etwa 180° ca. 10 Minuten. Anschließend müsst ihr sie abkühlen lassen, erst dann werden sie fest und knusprig. Lasst euch also von der Konsistenz nach der Backzeit nicht irritieren. Diesen Fehler machte ich und meine ersten Versuche wurden allesamt viel zu dunkel und zu hart. Die fertigen Chips gebt ihr wieder in eine Schüssel und könnt sie dann mit Dips nach Wahl servieren. Sehr gut eignet sich z.B. mein Orangen-Knoblauch-Dip aus Rezept #227 oder selbstgemachte Guacamole, wie beispielsweise im Rezept #141 zu finden. Eventuell probiere ich demnächst auch mal aus, einen Käse-Dip selber zu machen. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Nachmachen und hoffe, dass nach langer Pause noch ein paar Leser übrig geblieben sind. :unsure::saint:

  • Spargelröllchen mit Ofenkartoffeln in heller Soße mit süßem Erdbeer-Spargelsalat


    Zutaten:

    Für die Spargelröllchen: 500 g weiße Spargelstangen, 2 Pck. Bacon-Streifen

    Für den Salat: 500 g weiße Spargelstangen, 400 g Erdbeeren, 200 g Rucola-Salat, 100 g Baby-Spinat, 100 g Pinienkerne

    Für das Salat-Dressing: 100 ml Sahne, 30 ml Orangensaft, 5 EL Balsamico-Creme, 3 EL Honig, 3 EL körniger Senf, 2 EL Olivenöl, Salz & Pfeffer

    Für die Ofenkartoffeln: 1 kg Kartoffeln, 500 g Blumenkohl, 1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen

    Für die Kartoffel-Marinade: 50 ml Olivenöl, 3 TL Gewürzsalz, 1/2 TL Pfeffer, 2 TL Paprikapulver, 1 TL Chillipulver, 2 TL Thymian, 2 TL Rosmarin-Pulver

    Für die helle Soße: 800 ml Spargel-Kochwasser, 400 ml Sahne, 100 g Butter, 80 g Mehl, Salz & Pfeffer, Muskatpulver, 5 EL Zitronensaft, Kräuter


    Zubereitung:

    Das Kilo weißen Spargel gründlich schälen und die Schale direkt in einen mittelgroßen Kochtopf geben und aufheben. Die eine Hälfte der Spargelstangen direkt mit den Bacon-Streifen einwickeln und zunächst auf einem Teller zwischenlagern. Den restlichen Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und in einen kleinen Kochtopf geben. Die Spargelstückchen sowie die Spargelschale nur mit soviel Wasser aufgießen, dass sie bedeckt sind und dieses leicht salzen. Die Spargelstückchen etwa 20 Minuten und die Spargelschale etwa 40 Minuten kochen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen, in Spalten schneiden und in eine große Schüssel geben. Den Blumenkohl abwaschen, in Stücke schneiden/brechen und ebenfalls dazu geben. In diese Schüssel den geschälten Knoblauch pressen. Die Zwiebel schälen, in Ringe schneiden und ebenfalls dazugeben. Nun alle Zutaten für die Marinade (siehe oben) mit in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Am besten geht das mit den Händen und lebensmittelgeeigneten Handschuhen für die, die es nicht so ölig an den Händen mögen. Die Kartoffel-Mischung auf etwa 2/3 eines mit Backpapier belegten Backbleches verteilen und etwa 25 Minuten im Backofen bei 180°C Umluft backen. Die Zeit kann für den Salat genutzt werden: Die Erdbeeren vom Strunk befreien und halbieren bzw. vierteln (je nachdem wie groß) und in eine mittelgroße Schüssel geben. Die gekochten Spargelstückchen abgießen, die Flüssigkeit in einem großen Messbecher aufbewahren und die Stückchen zu den Erdbeeren geben. Nun die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, ebenfalls zum Salat geben. Rucola und Babyspinat gründlich abwaschen, mit Küchentüchern abtupfen, grob schneiden und zum Salat geben. Aus den oben genannten Zutaten das Salat-Dressing zubereiten und beiseite stellen. Nach Ende der Backzeit der Kartoffeln, die Spargelröllchen auf dem ausgelassenen Platz auf dem Backblech zu der Kartoffel-Mischung legen und alles zusammen weitere 20 Minuten backen. Nun die Spargelschalen abgießen und die Flüssigkeit mit in den Messbecher mit dem bereits vorhandenem Spargelwasser gießen und beiseite stellen. Die Spargelschalen können (leider) an dieser Stelle nun entsorgt werden. In einem mittelgroßen Topf die Butter zergehen lassen. Das Weizenmehl hinzugeben und alles zu einer Mehlschwitze gut verrühren. Nun das Spargelwasser und die Schlagsahne aufgießen und alles nochmals gut verrühren. Das ganze unter Rühren zum Kochen bringen, bis alles eindickt und mit Salz, Pfeffer, Muskatpulver und Zitronensaft abschmecken. Die frischen Kräuter (z.B. Schnittlauch und Petersilie) waschen, hacken und unter die Soße rühren. Am Ende kann die heiße Kartoffel-Mischung zusammen mit den Spargelröllchen, der Soße und dem Salat angerichtet werden. Das Dressing erst kurz vor dem Anrichten unter den Salat rühren und alles gut vermengen. Die Menge zur Herstellung der hellen Soße kann beliebig angepasst werden, je nachdem wie viel Spargelwasser ihr am Ende dafür zur Verfügung habt. Bei mir war es weitaus mehr, wie angeben und den Rest habe ich eingefroren, da ich sie ohnehin sehr sehr gerne essen. (Leider hatte ich den dem Tag keinen Blumenkohl da, er hätte aber wunderbar dazu gepasst! Erwähne es nur, damit ihr euch nicht wundert, dass er nicht auf den Fotos dabei ist.) Viel Spaß beim Nachmachen, vor allem an die Spargel-Fans unter euch. :bigheart: :saint:

  • Schneller, herzhafter Nudelsalat mit Ramen-Instant-Nudeln


    Zutaten: 5 Pck. Instant-Ramen-Nudeln mit Enten- oder Hähnchengeschmack, 5 mittelgroße Tomaten, 100 g getrocknete Tomaten in Öl, 5 gekochte Eier, 1/2 Bund Frühlingszwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 Pck. Hirtenkäse, 1/2 Becher Naturjoghurt, 2 TL Senf, 3 TL Mayonnaise, 1 Pck. Hähnchenstreifen in Marinade (z.B. Paprika), 2 Paprikas, 150 g TK-Erbsen, 1/2 Gurke, 1 Bio-Limette


    Zubereitung:

    Heute mal ein etwas außergewöhnliches Rezept, welches mir empfohlen wurde und welches ich mit großer Skepsis angegangen bin. Aber letzten Endes hat es allen sehr geschmeckt, von daher will ich es euch nicht vorenthalten. Auf die Idee wäre ich selber aber wohl nie gekommen. Derjenige, der es mir erzählte, meinte, etwas Ähnliches in der Frische-Salate-Theke im Edeka entdeckt zu haben. :biggrin: Also, auf geht's: Ihr nehmt euch etwa 5 Packungen so Ramen-Instant-Nudeln. Damit meine ich diese Tütchen in verschiedenen Geschmacksrichtungen, welche einen "Nudel-Block" und ein oder mehrere Gewürztütchen enthalten. Musste ich erstmal besorgen, da ich sowas nicht im Hause habe. :pflaster: Die Nudeln macht ihr in eine große Schüssel, gebt die TK-Erbsen dazu und übergießt alles mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher, sodass es bedeckt ist. Dies lasst ihr etwa 5-10 Minuten stehen, bis sie weich und essbar sind. Danach gießt ihr alles ab, macht den Inhalt zurück in die Schüssel und lasst es etwas auskühlen. In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse (Tomaten, Lauchzwiebeln, Paprika, Gurke) waschen und schnippeln. Dieses gebt ihr dann mit in die Schüssel. Die getrockneten Tomaten in Öl nehmt ihr vorsichtig heraus oder gießt sie ab. Einen kleinen Schluck von dem gewürzten Öl könnt ihr in eine kleine Schüssel geben und beiseite stellen. Die getrockneten Tomaten in Streifen, die Hähnchenstreifenm die gekochten Eier nach dem Schälen sowie den Hirtenkäse in mundgerechte Stücke schneiden und alles ebenfalls in die Schüssel geben. Den Schüsselinhalt gut vermengen. In die kleine Schüssel mit dem Tomaten-Öl den Joghurt, den Senf und die Mayonnaise dazugeben. Den Knoblauch abziehen und dazupressen. Am Ende 2-3 Gewürztütchen (je nachdem wie kräftig ihr es mögt) aus der Instant-Nudelpackung sowie einen Spritzer Limettensaft zu dem Joghurtdressing geben und dieses gut verrühren. Die Schale von der heiß gewaschenen Limette abreiben und unterrühren. Nun das Dressing unter den Nudelsalat in der großen Schüssel verrühren und anschließend servieren. Hmm, so beim Schreiben merke ich, dass es doch nicht ganz so Ruck-Zuck ging, aber lecker war es am Ende allemal. :saint: Also wer's probieren mag: Ran! Ich wünsche ein schönes Wochenende und ich hoffe, ihr merkt, dass ich auch hier wieder halbwegs zu meiner Regelmäßigkeit finde. :bigheart: Grüßchen // Auf den Bildern fehlt leider Hirtenkäse (da ich keinen laktosefreien für meinen Mann bekam) und Hähnchen, welches ich schlichtweg vergaß. Aber irgendwann kann ich ja nochmal neue Bilder ergänzen. :grin:

  • Zweierlei Blätterteig-Schnecken mit Ofen-Honig-Camembert-Dip


    Zutaten:

    2x Blätterteig, 1/2 Becher Creme Fraiche oder 1 Becher Creme Vega (etwa 100-150 g), 2 TL Senf, 1 Messerspitze Wasabi, 1/3 Tube Tomatenmark, 2 TL scharfe Soße (z.B. Knoblauch-Chili), 3 EL Ketchup, 1 Pck. ungarische Salami, 150 g geriebener Emmentaler, 1 Pck. Bacon-Streifen, 150 g geriebener Cheddar (am besten hell und dunkel gemischt), 2 Eigelb, 2 EL Milch, Handvoll Sesam + Schwarzkümmel, 1/3 Bund Frühlingszwiebel, 2 Camembert, 2 TL Honig, Salz (am besten grob) & Pfeffer, gerebelter Oregano, gerebelter Thymian, Paprikapulver, Chilipulver, Muskatnusspulver, 2 Prisen Zucker, 1 Bio-Limette, 1 Knoblauchzehe, 1 Zweig Rosmarin


    Zubereitung:

    Auch dieses Rezept entstand bei mir aus der Motivation der Resteverwertung heraus, ist jedoch ganz gut gelungen. Zunächst die Soßen zubereiten: Dafür zwei Schüsseln bereitstellen. In der ersten Schüssel Tomatenmark, scharfe Soße und Ketchup miteinander vermengen. In der zweiten Schüssel Creme Fraiche/Vega, Senf und Wasabi miteinander vermengen. Die erste Soße mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Paprika- und Chilipulver sowie einer Prise Zucker abschmecken. Die zweite Soße mit Salz, Pfeffer, Limettensaft und -abrieb, Chili- und Muskatnusspulver sowie ebenfalls einer Prise Zucker abschmecken. Beide Blätterteige auf großen Brettchen (oder eben hintereinander) ausrollen und je mit einer der Soßen bestreichen. Die Variante mit der Tomatensoße anschließend mit der ungarischen Salami belegen und mit dem geriebenen Emmentaler bestreuen. Die andere Variante mit der hellen Soße mit Baconstreifen belegen und mit dem geriebenen Cheddar-Käse bestreuen. Anschließend etwas Lauch von einem Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und gleichmäßig auf beiden Blätterteig-Varianten verstreuen. Nun die Blätterteige je von der kurzen Seite aus aufrollen und anschließend leicht zusammendrücken. Zwei Backbleche oder Gitter mit Backpapier belegten. Nun die Blätterteig-Rollen in mehrere immer etwa 2 cm große Stücke schneiden, diese drehen und mit der Schnittseite auf den Blechen verteilen. Zwei Eigelbe mit einem Schuss Milch verquirlen und die Schnecken bestreichen. Anschließend die Variante mit der Tomatensoße mit Sesam und die Variante mit der hellen Soße mit Schwarzkümmel (Ich liebe ihn! :love: Krieg' ihn hier aber nur im Netz ...) bestreuen. In einer Mini-Auflaufform zwei runde Camembert nebeneinanderlegen und kreuzförmig einschneiden. Die Schale vom Knoblauch abziehen und ihn in Scheiben schneiden. Ein paar Scheiben in den Käse stecken und den Rest würfeln und ringsherum verteilen. Beide Camembert mit Honig betreufeln und mit Salz, Pfeffer sowie Muskatnuss- und Chilipulver bestreuen. Den Rosmarinzweig in 4 Teile schneiden. Zwei davon in den Käse stecken und die anderen 2 drum herum legen. Die zwei Bleche/Gitter mit den vorbereiteten Blätterteig-Schnecken sowie die kleine Auflaufform auf einem extra Blech/Gitter in den Ofen schieben und alles zusammen bei Umluft bei etwa 180°C 30 Minuten backen und anschließend servieren. Viel Spaß und guten Appetit. :saint: Leider war mein erster Blätterteig etwas brüchig, sodass die Schnecken optisch nicht ganz so das Highlight geworden sind, aber geschmacklich hat dies nichts geändert. Beim Camembert muss man erstmal eine Sorte finden, die gut schmilzt, da selbst bei gleichem Namen unterschiedliches Verhalten zu beobachten ist. Ich verwende aber meist die günstigen, kleinen runden No-Name-Sorten, welche wunderbar schmelzen. Géramont beispielsweise funktioniert überhaupt nicht bei mir ... Wundert euch nicht über die dunkle Optik des gebackenen Camemberts! Das ist der karamellisierte Honig, schmeckt herrlich! :bigheart: Wirkt auf dem Bild auch dunkler, als es war, war lediglich leicht bräunlich. :wink:

  • Schnelles Knoblauch-Kräuter-Zupfbrot auf Knack&Back-Basis


    Zutaten:

    3 Röllchen Knack&Back-Brötchenteig, 5 Knoblauchzehen, 120+10 g Butter, 3 EL Olivenöl, 100 g geriebener Cheddarkäse, 100 g geriebener Emmentaler, Salz & Pfeffer, Prise Zucker, 1 TL Honig, 1 TL Rosmarinpulver, 1/2 TL Chilipulver, 2 TL gerebelter Thymian, 1 TL gerebelter Oregano, 1 TL Paprikapulver, Schuss Zitronensaft, frische Basilikum-Spitzen zum Garnieren, eventuell Salat als Beilage


    Zubereitung:

    Eine kleine Auflaufform bzw. ein kleines Backblech (etwa 20x20 cm) mit etwas Butter (10 g) einfetten. Die Röllchen-Verpackungen der Knack&Back-Brötchen "aufbrechen", die portionierten Brötchenteigstücken zu Kugeln formen und dicht aneinander in der Auflaufform verteilen. Die restliche Butter bei niedriger Hitze im Topf oder der Mikrowelle erweichen. Einen Schuss Olivenöl, etwas Honig sowie Zitronensaft dazugeben und verrühren. Den Knoblauch abziehen und zu der Butter in die Schüssel pressen. Hier meine ich wirklich unter Verwendung einer Knoblauchpresse, da gehackter Knoblauch einfach nicht das gleiche Geschmackserlebnis erzielt. Nun die oben aufgelisteten Gewürze unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Die Knoblauch-Butter-Masse nun löffelchenweise auf den Teigkugeln verteilen und anschließend mit einem Backpinsel verteilen. Anschließend noch die zwei geriebenen Käse-Sorten mischen und darauf verteilen und das Ganze bei etwa 180° (Umluft, bin ich mittlerweile Fan von, seit mein neuer Ofen das kann :love:) etwa 25 Minuten backen. Anschließend auf Tellern servieren und mit Basilikum garnieren oder direkt aus der Auflaufform hinaus zupfen und genießen. Dazu passt ein Salat, beispielsweise mit Joghurtdressing. Ja, mit Knack&Back-Brötchen (bzw. der No-Name-Variante davon) kann man vieles mehr machen als nur einfache Brötchen. Mal sehen, was mir noch so einfällt. :glasses: :wink: Viel Spaß! :bigheart:

  • Cremiges, selbstgemachtes Stracciatella-Eis


    Zutaten:

    3 Becher Schlagsahne (600 ml), 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (397 g), 200 g geraspelte Schokolade (Vollmilch und/oder Zartbitter), 3 Pck. Sahnefest


    Zubereitung:

    Da ich noch selbst geraspelte Vollmilchschokolade da hatte, die ich sonst immer für Bananen-Nachtisch, sie Post #163 verwende, machte ich für mich (mein Mann verträgt es ja leider nicht mehr aufgrund von Laktoseintoleranz .____.) Stracciatella-Eis. Einfach die Schlagsahne (gekühlt) mit dem Sahnfest-Pulver steif schlagen. Wer es nicht ganz so sehr süß mag, kann auch noch mehr Schlagsahne nehmen, um das Verhältnis zur gezuckerten Kondensmilch zu verändern. Anschließend die gezuckerte Kondensmilch sowie 2/3 der geraspelten Schokolade unterrühren. Die Masse anschließend in einen für den Tiefkühlschrank geeigneten Behälter umfüllen und mit der restlichen Schokolade bestreuen. Das Eis nun einfrieren und später genießen! Am besten ist die Konsistenz, wenn man es etwa 10 Minuten vor dem Genuss bereits aus dem Tiefkühlschrank holt! Jedoch ist das sehr abhängig von der eingestellten Temperatur und von Gerät zu Gerät unterschiedlich, also probiert's am besten selber aus. Viel Spaß dabei! :kiss:

  • Eier-Reis mit buntem Gemüse nach asiatischer Art


    Zutaten:

    300 g Reis nach Wahl (z.B. Bastmati-Wildreis-Mischung), 6 Eier, 100 g TK-Erbsen, 1 Glas Sprossen nach Wahl (z.B. Mungobohnen oder Soja), 2 Möhren, 200 g Pilze nach Wahl (z.B. Champignons), 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 2 EL Butterschmalz, Salz & Pfeffer, 1 TL Kurkuma, 1 TL Thymian, 1 TL Currypulver, 1/2 TL Chilipulver, Prise Zucker, 100 ml Schlagsahne


    Zubereitung:

    Den Reis nach Packungsanweisung in Salzwasser gar kochen (im Topf oder im Reiskocher), abgießen, beiseite stellen und abkühlen lassen. Olivenöl in einer Pfanne (am besten Wok-Pfanne) erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und in der Pfanne anrösten. Die Möhren ebenfalls schälen, anschließend raspeln und mit in die Pfanne geben. Die TK-Erbsen ebenfalls dazugeben. Alles gut verrühren und Hitze ein wenig reduzieren. Die Pilze putzen, würfeln und unterrühren. Nun das Glas Sprossen abgießen und ebenfalls unterrühren. Noch 5 Minuten weiter braten, dann den Reis zusammen mit einem TL Butterschmalz mit in die Pfanne geben. Ebenfalls 5 Minuten rösten. In der Zwischenzeit die Eier aufschlagen und in einen Messbecher geben. Die Sahne und alle Gewürze dazugeben und alles verquirlen. Die Eier-Mischung nun mit in die Pfanne geben und alles unter Rühren 15 Minuten lang braten. Am Ende nochmal einen TL Butterschmalz darin schmelzen und alles verrühren. Das Gericht auf tiefen Tellern servieren! Guten Appetit und viel Spaß! :grin:

  • knallig-violetter Speisequark


    Zutaten:

    500 g Magerquark, 250 g Creme Fraiche, 250 g Schlagsahne, 200 g Heidelbeere, 100 g Brombeeren, 150 g Zucker, Prise Salz, 2 TL Vanillesirup, 3 EL Zitronensaft und/oder Limettensaft, 2 TL Honig, 1 Pck. Sahnefest


    Zubereitung:

    In einem Standmixer oder in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer die oben genannten Beeren zusammen mit dem Zitronen- und/oder Limettensaft und dem Honig pürieren. In einer großen Schüssel Magerquark, Creme Fraiche, Zucker, Prise Salz, Vanillesirup und den Beerenbrei gut verrühren. Die Schlagsahne mit dem Sahnefest aufschlagen und unter die Quark-Masse heben. Den Quark beispielsweise als Nachtisch oder zum Frühstück ggf. mit noch ein paar Beeren als Topping und/oder Haferflocken/-kleie servieren. Ein kleiner Hingucker und schnell gemacht. - Guten Appetit! :bigheart:

  • Halbwarmes Brutschetta - perfekt für heiße Sommertage!


    Zutaten:

    Für das Brot: 1 Chiabatta-Baguette oder 6 Scheiben Weißbrot, 50 ml Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, Salz & Pfeffer, 1/2 TL Chilipulver, 2 Pck. Mozzarella

    Für die Salsa: 4 mittelgroße Tomaten, 1/2 Bund Basilikum, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, Salz & Pfeffer, Prise Zucker, Schuss Zitronensaft


    Zubereitung:

    Das Chiabatta-Baguette bzw. das Weißbrot in Scheiben schneiden und auf einem Backblech verteilen. 50 ml Olivenöl in eine kleine Schüssel geben. Die Knoblauchzehen schälen und 2 davon in das Olivenöl pressen. Salz (am besten grobes Meersalz) & Pfeffer nach Geschmack sowie das Chilipulver dazugeben und alles gut verrühren. Die Brotscheiben mit dem Knoblauchöl einpinseln. Die Mozzarella abgießen, in Scheiben schneiden und auf den Broten verteilen. Das Blech für ca. 15 Minuten bei etwa 200°C (am besten Umluft) in den Ofen schieben. In der Zwischenzeit Tomaten waschen, klein schneiden und in eine Schüssel geben. Die übrigen 2 Knoblauchzehen dazupressen. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und ebenfalls dazugeben. Den Basilikum waschen und in Streifen schneiden. Basilikum unterrühren. Die Salsa mit Olivenöl, Salz & Pfeffer, einer Prise Zucker sowie einem Schuss Zitronensaft abschmecken. Die Salsa in der Schüssel mit einem Löffel auf den Tisch stellen und die überbackenen Brote auf Tellern anrichten. 2-3 EssLöffel Salsa auf je einer Brotscheibe verteilen und genießen! Dadurch, dass die Salsa kalt dazu kommt, ist das Gericht trotz des warmen überbackenen Brotes recht erfrischend und super lecker! Wie immer: Probiert's aus und viel Spaß! Ich selber wurde von einem Italiener in der Stadt dazu inspiriert. :saint: :bigheart:

  • Mit Mirabellen-Kompott gefüllte Blätterteig-Taschen mit Cheesecake-Cream


    Zutaten:

    Für das Kompott: 500 g Mirabellen, 200 g Zucker, Prise Salz, 3 TL Vanillesirup, 1/2 TL Zimtpulver

    Für den Blätterteig: 2 Rollen Blätterteig, 2 Eigelb, 2 EL Milch, 1 TL brauner Zucker, etwas Sesam zum Bestreuen

    Für die Cream: 250 ml Schlagsahne, 150 g Magerquark, 100 ml Milch, 150 g Zucker, Prise Salz, Schuss Limettensaft, 3 TL Vanillesirup


    Zubereitung:

    Zu Besuch bei der Schwester meines Mannes im hohen Norden erspähten wir zwei wunderschöne, riesengroße und voll beladene Mirabellen-Bäume im Garten! Da die das Haus bewohnende Familie keine Zeit für die Ernte und Verarbeitung hatte, kümmerten wir uns darum! Neben wunderbar leckerer süß-saurer und halb-stückiger (Ja, der Stabmixer war nicht wirklich was vor Ort, aber hatte am Ende trotzdem was!) Marmelade, welche wir noch vor Ort zubereiteten, nahmen wir uns natürlich auch eine Ladung für Zuhause mit. Dort bereitete ich Kompott aus den zuvor eingefrorenen Früchten zu. Ich muss gestehen, es war ein bisschen eine Sauerei, da die Früchte so weich waren, aber das Entkernen ging insgesamt einfacher als mit den frischen, festen Früchten vor Ort bei Herstellung der Marmelade! Die entkernten Mirabellenhälften kamen dann mit Zucker, Vanille, einer Prise Salz und Zimt in einen Topf und wurden bei mittlerer Hitze weich gekocht. Am Ende alles gut verrührt und schon ist das Kompott fertig und kann abkühlen. Im Anschluss nahm ich den Blätterteig, rollte ihn aus und stach mir mit Hilfe einer klappbaren Form, welche auf den Bildern zu sehen ist, Kreise aus, welche ich später mit ebenso diesem Utensil zusammenklappen konnte. Der Kreis wird dabei in die Form gelegt, in der Mitte mit Kompott gefüllt und die Ränder mit dem Eigelb von einem Ei eingestrichen, bevor sie zusammengedrückt werden. Das Ganze funktioniert natürlich auch ohne dieses Utentil. Einfach Kreise mit einer Tasse oder Schüssel ausstechen bzw. ausschneiden, den Kreis von Hand zusammenklappen und anschließend den Rand mit einer Gabel zusammendrücken. Zu dem Rest von dem Eigelb kommt dann ein zweites Eigelb dazu, unter welches der braune Zucker und ein Schluck Milch gerührt wird. Damit werden die Taschen dann eingepinselt und im Anschluss mit etwas Sesam betreut. Nun die Taschen für etwa 20 Minuten im Backofen bei 180°C (Umluft) backen und im Anschluss beispielsweise mit der Cheescake-Cream genießen. Diese muss bereits am Vortag zubereitet werden. Achtung: Ihr benötigt dafür einen "iSi-Whip", also einen Sahnespender. In einer Schüssel vermischt ihr einfach alle Zutaten dafür, also den Magerquark mit der Schlagsahne, der Milch, dem Zucker sowie etwas Salz, Limettensaft und dem Vanillesirup. Die Milch sorgt dabei für die richtige flüssige Konsistenz für den Sahnespender. Die Masse kommt dann in den Spender und muss für mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kann dann die Gaskapsel an die Flasche angebracht und das Gemisch aufgeschäumt werden, ähnlich wie bei gekaufter Sprühsahne! Viel Spaß beim Nachmachen! Das Gericht kann zum Mittag, Abend, aber auch als Nachmittagsdessert zum Kaffee gereicht werden. :saint: :bigheart:

  • Selbstgemachte geröstete Knoblauch-Butter


    Zutaten:

    2 Stück (500 g) Butter nach Wahl, 10 Knoblauchknollen, 100 ml Olivenöl, grobes Salz, feiner Pfeffer, 2 TL Chilipulver, Prise Zucker


    Zubereitung:

    Mir wurde letztlich erzählt, dass, wenn man Knoblauch im Ofen backt, er wesentlich milder schmecken soll, ja gar schon leicht süßlich, und vor allem keine Fahne hinterlassen soll. Da wir hier Knoblauch lieben, war es das also einen Versuch wert! Ihn pur zu essen, war mir dann aber doch zu gewagt, deswegen habe ich eine Knoblauchbutter draus gemacht! Also - los geht's: Zunächst den oberen Ansatz der Knoblauchknollen abschneiden. Diese dann reihenweise auf Aluminiumfolie legen (nächstes mal nehme ich wohl eher Backpapier, der Gesundheit zuliebe), mit Olivenöl beträufeln und mit grobem Salz bestreuen. Anschließend die Knollen in der Folie einwickeln und etwa 45-60 Minuten im Backofen bei Ober- und Unterhitze und 200°C garen. Ohne Folie verbrennen sie, also unbedingt beachten! Anschließend kann man den Inhalt der Knoblauchschalen nach dem Abkühlen einfach mit den Händen auspressen und in eine Schüssel geben. Butter in der Mikrowelle bei niedrige Watt-Zahl oder im Topf weich werden lassen und mit dem gerösteten Knoblauch-Brei vermengen. Das übrige Olivenöl dazugeben und alles mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und ein wenig Zucker abschmecken - und fertig! Schmeckt herrlich auf Brot, sofern man Knoblauchliebhaber ist. Kann man auch wunderbar nachträglich mitsamt dem Brot nochmal kurz in den Backofen tun. So habe ich diese Butter beispielsweise auch schon auf Chiabatta-Brot nochmals gebacken, um diese dann als Basis für Brutschetta (siehe Post #271) zu verwenden. Man kann den Knoblauchbrei wohl aber auch so (also ohne Butter) auf's Brot schmieren. Viel Spaß beim Ausprobieren und ich wünsche vorzeitig allen Lesern wie immer ein wunderschönes Wochenende! :thumbsup:

  • Selbstgemachte Eier-Butter von einer Bekannten


    Zutaten:

    1 Stück Butter (etwa 250 g), 4 hartgekochte Eier, 2 TL Senf, (2 Knoblauchzehen), 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Chilipulver, 1/2 TL Kurkumapulver, 1 TL getrocknete Dillspitzen, Prise Zucker, 1/2 TL Honig, etwa 2 EL Schnittlauchröllchen


    Zubereitung:

    (So diese Woche etwas eher, da ich gerade Luft habe ...) Von diesem Rezept erzählte mir letztlich eine Bekannte, die wir besuchten, während sie selbst bei der Zubereitung war und bei mir natürlich die Neugierde weckte! Sie selbst macht das Rezept etwas simpler, also mit weniger Zutaten. Ich selbst habe es nach Bauchgefühl beim Ausprobieren etwas aufgepimpt und wurde nicht enttäuscht. Direkt am Abend gab's die Butter mit selbst gebackenem, noch lauwarmen Brot und alle waren zufrieden, gibt's also jetzt wohl öfter. :wink: Also: Die Butter am besten vorher rausstellen, damit sie weich wird. Geschmolzen werden muss sie nicht, sofern man noch halbwegs warme Eier verwendet. Die Butter also in eine Schüssel geben und mit dem Senf, den Gewürzen (Dill, Salz, Pfeffer, Kurkuma, Chili) und dem Honig grob verkneten. Die Eier schälen (Heiß ist zwar besser, aber verbrennt euch bitte nicht!) und fein würfeln/hacken (am besten doppelt, also einmal längs und einmal quer, durch einen Eierschneider drücken). Die Eier zu der Butter in die Schüssel geben. Schnittlauch waschen, in feine Röllchen schneiden und ebenfalls dazu geben. Wer mag, kann an dieser Stelle auch noch Knoblauch schälen und mit hineinpressen. (Bei uns gilt: Knoblauch geht immer! :bigheart:) Kurz stehen lassen, damit die Wärme wirkt und dann alles nochmal gut verrühren. Die Eier-Butter hält sich gut 3 Tage im Kühlschrank. Entweder auf warmen Brot/Toast genießen, damit sie weich wird oder etwa 30-60 Minuten vorher aus dem Kühlschrank holen. Viel Spaß und guten Appetit. :thumbsup: