Pen & Paper Chatabend #3 - Informationen

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  • Zusammenfassung (Teil 6)

    Um das Verhör abzukürzen, griff Trinko ( Tragosso) die Gesandte Alara kurzerhand mit seiner Armbrust an, zuversichtlich, dass sie besessen war. Empört gingen sie und auch der Bürgermeister auf ihn los. Der Rest der Gruppe stand dem Freund verunsichert bei. Erst nach einiger Zeit leuchteten Alaras Augen auf und sie begann damit, besondere Kräfte einzusetzen.


    Zuerst erzeugte sie ein orange flimmerndes Abbild von Trinko, das sich direkt gegen ihn und die anderen wandte. Mit ihren übrigen Zaubern hatte sie noch etwas Schwierigkeiten, dafür brach der Mob an wütenden Bürgern durch die Tür und stürmte die Treppe hinauf, wo er erstmal von zwei Zombie-Wachen aufgehalten wurde, die Serena ( You) beschworen hatte.


    Bürgermeister Balduin ließ sich glückerweise von Naraya ( Venelia) davon überzeugen, sich aus dem Kampf zurückzuziehen, doch sein Versuch, die hereinstürmende Meute zu beruhigen, schlug mehrfach fehl, woraufhin er sich in einem Hinterzimmer einschloss.


    Der Kampf gegen Alara war inzwischen voll entbrannt, und Goldenar ( Feuerdrache) tat sein bestes, um die Gruppe immer wieder zu heilen, doch wurde ihm das von einer seltsamen, durch den Agenten des Hasses erzeugten Raserei, erschwert. Ebenso heimtückisch waren die glühenden Brandwunden, die Alara mit ihren Angriffen und einem besonderen Flammenschild zufügte.


    Naraya setzte beim Kampf auf Tarnung und Dolchangriffe von hinten, während sich Scarlet ( Jacqueline) mit mäßigem Erfolg auf ihr Claymore verließ. Serena wechselte zwischen Axt- und Lebensentzug, und so konnte Alara beträchtlicher Schaden zugefügt werden, bevor es dann langsam eng wurde.


    Der Mob hatte inzwischen die Zombies überwunden und Trinko machte sich auf nach draußen, um sie noch eine Weile aufzuhalten, wurde aber über Kurz oder Lang überrannt. Auch Serena und Scarlet verloren zeitweise das Bewusstsein, konnten aber von Goldenar mit Magie und Heiltränken wieder zurückgeholt werden. Zu allem Überfluss erzeugte Alara dann aber noch ein Abbild von Goldenar, das sie selbst heilte. Inzwischen konnte jedoch zumindest der falsche Trinko eliminiert werden.


    Am Ende gelang es Serena und Scarlet mit einer mächtigen Kombo ihrer Waffen endlich, Alara niederzuschlagen. Die Bürger, welche die letzten Szenen des Kampfes mit ansehen konnten, waren erschrocken und verwirrt und zerbrachen sich die Köpfe über mögliche Hexenkulte. Sie ließen sich jedoch zumindest dazu bringen, Abstand zu halten, während die Gruppe ihre verletzten Mitglieder versorgte und den Körper von Alara untersuchte.


    Eine seltsame Schwellung, die sich bewegte, fiel Goldenar als erstes auf, und Serena doktorte eine Weile herum, um Reaktionen zu provozieren. Zwischendurch erlangte Alara noch kurz das Bewusstsein, doch das hielt nicht lange. Goldenar versuchte vorsichtig, die aktuelle Stelle mit der Schwellung aufzuschneiden, woraufhin sich diese den Arm herunterbewegte. Scarlet nutzt dies, um oberhalb zuzudrücken und was immer da auch ist den Weg zurück zu verweigern.


    Dadurch konnte dann schließlich ein orangener Schleim aus Alara herausgeschnitten werden. Der Batzen versuchte direkt, Goldenar ins Gesicht zu springen, aber Scarlet und Serena konnten ihn so geschickt stoppen, dass er in zwei Hälften zerschnitten wurde. Eine verendete in einem Reagenzglas, die andere fiel zu Boden. Dort leuchtete er noch ein wenig herum, bis er sich zu einer kleinen, runden Kugel zusammenzog, die sofort von Serena als Juwel des Hasses aufgenommen wurde.


    Goldenar stabilisierte Alara, doch hatte sie viel Blut verloren und war noch nicht wieder bei Bewusstein. Naraya, Serena und Scarlet machten noch ein paar Späße, was sie mit ihr anstellen wollen, brachten sie dann aber doch zur Erholung in ein Herbergszimmer. Während Trinko und Goldenar sich dann selbst auch ausruhten, verbrachten die drei Frauen noch einen langen und heiteren Abend in der Taverne.


    (Epilog folgt.)

  • Epilog

    Verehrte Majestät,


    da Eure Gesandte zu meinem Bedauern nicht persönlich Bericht erstatten kann, halte ich Euch mit einem weiteren Brief auf dem Laufenden. Was in den letzten Tagen geschehen ist, hat meine schlimmsten Befürchtungen übertroffen.


    Den finsteren Mächten ist es gelungen, die Ämter unserer Stadt zu unterwandern und Chaos unter der Bevölkerung zu verbreiten. Pfarrer Esarius und Hauptmann Sir Hagen Gustavson sind ihnen bereits zum Opfer gefallen. Auch von Lady Alara haben sie kurzzeitig Besitz ergriffen. Glücklicherweise hat sie überlebt, ihre mentale Verfassung erfordert jedoch Hilfe, die wir in Bislingen nicht leisten können.


    Infolge der Ereignisse hat sich eine Gruppe von Fremden zusammengetan und unter den Bürgern für großen Aufruhr gesorgt. Sie sind gewaltbereit und unheimlich, aber mein Gefühl sagt mir, dass sie uns vor Schlimmerem bewahrt haben. Es scheint, als haben sie zumindest einigen der dämonischen Kräfte Einhalt geboten.


    Ergebenste Grüße,

    Balduin, Bürgermeister von Bislingen


    Er steckte den Brief sorgfältig in einen Umschlag und versiegelte ihn. Der Bote würde morgen aufbrechen, um ihn zum König zu bringen. Seufzend erhob er sich von seinem Schreibtisch und betrachtete das Rathaus. Im ganzen Gebäude waren Türen und Möbel zertrümmert, und eine Spur aus Blut- und Brandflecken zog sich vom Eingang bis zum Büro des Bürgermeisters. Erschöpft verließ er das Rathaus und machte sich auf den Weg nach Hause. Das Dunkel der Nacht verdeckte alle Spuren von Kämpfen und Unruhen, doch die unheimlichen Augen einer Eule erinnerten ihn daran, dass der Spuk noch lange nicht vorbei war.


    Würde diese Stadt jemals wieder zu altem Glanz erstrahlen? Immer mehr Bürger zweifelten inzwischen daran. Kaum schien ein Problem gelöst, kam ein noch größeres. Und am Ende wartet eine Herausforderung, deren Ausmaß nicht nur die Grenzen von Bislingen, sondern auch die von Leben und Tod selbst überschreitet.


    Fazit

    An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die an der Mission teilgenommen haben. Ich hoffe, es hat euch allen Spaß gemacht, auch wenn es diesmal etwas länger lief.


    Jacqueline  Venelia  Tragosso  You  Feuerdrache  Eiswind  Camenela


    Das geänderte Kampfsystem sehe ich grundsätzlich als Verbesserung, allerdings hat es nach wie vor noch viele Lücken, in denen die Problematiken von HTBAH durchscheinen. Das System ist allgemein sehr Casual und wird sehr schnell imbalanced, sobald Leute ernsthaft versuchen, ihren Charakter zu optimieren. Daher tendiere ich aktuell stark dazu, für die nächste Mission auf Dungeons & Dragons oder ein eigenes Hybridsystem umzusteigen. Gerne könnt ihr dazu auch Meinungen abgeben.


    Mission 4 wird aber ohnehin noch etwas auf sich warten lassen, da ich aktuell genug um die Ohren habe. Im Juni würde ich nochmal Genaueres dazu posten.