Barden-Kurzabenteuer - Das Rapta-Wunsch-Turnier

  • Nachdem es hier im Pen&Paper-Bereich schon ein paar Themen mit Zusammenfassungen der Sitzungen einzelner Kampagnen gibt, aber in dem Bereich sonst nicht viel los ist, habe ich mir in den letzten Wochen überlegt, dass ich auch einmal eine Zusammenfassung für das Kurzabenteuer veröffentlichen könnte, bei dem ich die Leitung übernommen habe. Ursprünglich war dieses Kurzabenteuer unter der Leitung eines anderen DMs als Oneshot geplant, aber nachdem der ursprüngliche DM über eine längere Zeit hinweg nicht dazu gekommen ist, eine Handlung dafür auszuarbeiten, haben die drei Teilnehmer mit dessen Einverständnis schließlich einen neuen DM gesucht, und ich habe die Gelegenheit ergriffen, um mich einmal an der Rolle eines Game-Masters zu versuchen.

    Zwei der drei Teilnehmer spielen jeweils einen Changeling-Barden (Jas, gespielt von @Creon und Nessy, gespielt von mortiferus93 ) , der dritte Chara (Sebek, gespielt von Fenrir Kuroōkami ) ist ein Dragonborn-Paladin. Ferner habe ich die Karte der Stadt und die Karten von zwei Tavernen von dem ursprünglich angedachten DM übernommen.


    1. Sitzung

    Jas, Sebek und Nessy wachten in einer ihnen unbekannten Taverne in einer Stadt auf, in der sie noch nie zuvor gewesen sind. Alle drei hatten keine Ahnung, warum sie nicht dort aufwachten, wo sie am Abend zuvor ins Bett gegangen waren. Tatsächlich stammten sie auch aus unterschiedlichen Gegenden und kannten einander nicht.

    Ein edel aussehender Herr bemerkte, dass die drei aufgewacht waren und klärte sie darüber auf, dass sie leider keine Auswahl mehr hätten und notgedrungen miteinander ein Team bilden müssten. Er bewirkte einen Zauber, woraufhin ein Schmetterling erschien, der sich mit den drei Fremden auch gleich anzufreunden schien. Als der Mann dies sah, gratulierte er den beiden Barden und dem Paladin zur erfolgreichen Qualifikation und verkündete, dass sie ab sofort das Team „Schmetterling“ seien. Auf Nachfrage erklärte er noch, dass in der Stadt das „Rapta-Wunsch-Turnier“ statt fand und dass hierfür an unterschiedlichen Stellen in der Stadt Wettbewerbe statt finden würden. Weitere Details mussten die Teilnehmer allerdings selbst heraus finden.

    Statt gleich loszuziehen, entschieden sich die drei Teilnehmer allerdings, erst einmal eine Art Brunch zu sich zu nehmen.


    Das Team Schildkröte machte sich also gegen Mittag auf den Weg. Da sie keine Ahnung hatten, wo genau die einzelnen Wettbewerbe statt fanden, gingen sie zunächst einmal in irgend eine Richtung und näherten sich wenig später einem ziemlich großen Gebäude, welches nach einer großen Kirche aussah. Jas war zwar nicht begeistert darüber, ein kirchliches Gebäude zu betreten, aber die anderen beiden überredeten ihn, dennoch dazu. Wie sich heraus stellte, hatten sie hiermit den ersten Wettbewerb gefunden, denn in der Kathedrale fand gerade ein Gesangswettbewerb statt. Die beiden Barden und der Paladin nahmen daran teil und bekamen für ihre Darbietung eine Punktewertung von 54 Punkten. Da dies der erste Wettbewerb war, an dem das Team Schildkröte teilgenommen hatte, bekamen sie zusätzlich einen Handzettel überreicht:



    Die drei Teilnehmer entschieden sich, es als nächstes bei dem Wettbewerb in der Philharmonie zu versuchen. Aber als sie sich bei dem für den Gesangswettbewerb Verantwortlichen Geistlichen nach dem Weg erkundigten, teilte er ihnen mit, dass er ihnen darauf leider keine Antwort geben dürfe. Nach etwas Überreden ließ er sich immerhin zur Aussage bringen, dass auf dem Marktplatz Stadtpläne verkauft würden. Aber sobald die drei die Kathedrale verlassen hatten, erkundigten sie sich bei einem zufälligerweise vorbei kommenden Passanten, und der gab ihnen eine Wegbeschreibung.

    Unterwegs zur Philharmonie kamen sie zufälligerweise bei dem Rathaus vorbei, und obwohl Nessy schlechte Erfahrungen mit Rathäusern gemacht hatte, betraten sie dieses und nahmen an dem dort stattfindenden freien Unterhaltungswettbewerb teil. Dieses Mal erwischten sie allerdings einen schlechten Moment und kamen nur auf eine Wertung von 35 Punkten.

    Danach gingen sie wie geplant zur Philharmonie. Dort mussten sie zunächst einmal etwas warten, weil die vorherigen Teilnehmer noch nicht fertig waren, aber nach ein paar Minuten konnten sie sich an dem in dem Gebäude stattfindenden Instrumentalmusikwettbewerb teilnehmen. Auch hier bekamen sie ordentliche 54 Punkte für ihre Darbietung.

    Nachdem sie in der Philharmonie fertig waren, entschieden sie, dass sie es als nächstes bei dem Theater versuchen wollten. Also erkundigten sie sich erneut nach dem Weg und liefen dann zu dem Rundtheater. Wie sich heraus stellte, war dieses allerdings kein richtiges Theater, sondern eher ein mit einem Amphittheater vergleichbares Stadion, dessen Veranstaltungsfläche aus einem einfachen Sandboden bestand. Hier fand ein Nahkampfturnier statt, bei dem Projektilwaffen und alle Arten von Zaubern, die - falls sie ihr Ziel verfehlten - das Publikum gefährden konnten, verboten waren. Außerdem war es nicht erlaubt, das gegnerische Wappentier anzugreifen, und falls ein Wappentier sich in den Kampf einmischte, hatte das entsprechende Team automatisch verloren. Wie sich ferner heraus stellte, hatten die Wappentiere alle eine besondere Fähigkeit: Sie konnten einen bewusstlosen Kamerad stabilisieren, und das auch dann, wenn dieser gerade dabei war, an seinen Verletzungen zu sterben.

    Sebek, Nessy und Jas entschieden sich, an dem Nahkampfturnier teilzunehmen, und da der erste Gegner bereits geschwächt in den Kampf gezogen war hatten sie ihn recht schnell besiegt. Als sie dann gefragt wurden, ob sie es noch mit weiteren Gegnern aufnehmen wollten, entschieden sie sich, es noch weiter zu versuchen, und auch die nachfolgenden Gegner waren keine große Herausforderung. Nachdem sie fünf Kämpfe erfolgreich hinter sich gebracht hatten, beendete der Kampfrichter das Turnier, da es inzwischen schon acht Uhr abends geworden war und die einzelnen Wettbewerbe damit schließen mussten.




    2. Sitzung

    Um in der Zeit bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse zumindest noch eine Kleinigkeit in den Magen zu bekommen, gingen die beiden Barden und der Paladin zunächst einmal zurück zur Taverne „Zum Rollenden Würfel“. Dort ließen sie sich ein paar belegte Brote geben, und nachdem sie diese aufgegessen hatten, gingen sie wieder zurück zum Rundtheater. Dort hatten sich auf der Kampffläche bereits sehr viele Teams eingefunden, und tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis Organisatoren des Turniers bekannt gaben, welches Team wie viele Punkte bekommen hatte. Die 208 Punkte, die das Team Schildkröte bekommen hatte, reichten dabei locker aus, um in die zweite Runde zu kommen.

    Anschließend erläuterten die Verantwortlichen, dass die zweite Runde am nächsten Tag statt finden würde und dort die Wettbewerbe aus der ersten Runde fortgesetzt wurden. Die einzelnen Teams konnten also am zweiten Turniertag an den Wettbewerben teilnehmen, bei denen sie am ersten Turniertag noch nicht gewesen waren. Für den Einzug in die Finalrunden würden schließlich die Punkte aus der ersten und der zweiten Runde zusammen gezählt.

    Aus Gesprächen, die Jas, Sebek und Nessy von anderen Teilnehmern mitbekamen, konnten sie entnehmen, dass die Schlafplätze in den beiden Tavernen leider schon komplett reserviert waren und dass die Abenteurergilde wohl nur größere Schlafsäle zur Verfügung stellte. Kurzerhand erkundigten sie sich, ob es in der Nähe auch noch andere Herbergen gab, und ein anderer Teilnehmer hatte an dem Tag zufällig die Herberge „bei der Kathedrale“ gesehen. Die beiden Barden und der Paladin überlegten nicht lange und machten sich auf den Weg dorthin.

    Wie sich heraus stellte, hatte diese Herberge einen gehobenen Zimmerstandard, so dass die drei Mitglieder des Teams Schildkröte für eine Übernachtung in einem Doppel- und einem Einzelzimmer zusammen 5 Gold bezahlten. Beim Frühstück unterhielten sie sich kurz mit eine der Angestellten der Herberge, und diese verriet ihnen, dass sie aufgrund ihrer Leistungen in der ersten Runde als eines der Favoriten für den Sieg des Turniers angesehen wurden. Jas gelang es kurze Zeit später, die Angestellte zu einem etwas umfangreichen Gespräch außerhalb des Frühstücksraumes zu bewegen, und in dessen Verlauf erfuhr er, dass die Stadt von einem Fluch betroffen war, nach dem die Bewohner der Stadt aufgrund eines Fluchs jeweils ein paar Tage nach dem Ende eines Turniers einschliefen und erst ein paar Tage vor dem nächsten Turnier aufwachten. Dieser Fluch war wohl nicht so leicht zu brechen, selbst der in der Stadt anwesende Djinn konnte da wohl nichts ausrichten. In Bezug auf den Wettbewerb erfuhr Jas, dass die Geheimniskrämerei nur auf die Organisatoren bezogen war, die sich bewusst entschieden hatten, dass dies eines der Merkmale des Turniers sein sollte. Alle anderen Bewohner der Stadt durften frei heraus über das Turnier reden.

    Nachdem Jas wieder zum Frühstück zurück gekehrt war und den anderen von diesen Informationen berichtet hatte, machte sich das Team Schildkröte wieder auf den Weg. Da sie als Willkommensgeschenk in der Herberge einen Stadtplan bekommen hatten, gingen sie zunächst einmal zur Stadthalle und beteiligten sich dort an einem Tanzwettbewerb. Anschließend gingen sie weiter zu dem Marktplatz, auf dem ein Geschichten-Vortrags-Wettbewerb statt fand. Schließlich liefen sie noch zu dem Haus der Gemeinde. Dieses erreichten sie am späten Vormitag, und sie erfuhren, dass hier ein Diskussionswettbewerb statt finden würde. Da gerade kein gegnerisches Team da war, mussten sie allerdings zunächst einmal etwas abwarten.

  • Reptein

    Hat das Thema freigeschaltet
  • 3. Sitzung

    Nachdem eine weitere Gruppe bei dem Haus der Gemeinde angekommen war, erklärte der Organisator beiden Teams den genauen Ablauf der Diskussion. Anschließend gab er das Thema der Diskussionsrunde bekannt: „Angenommen, wir würden allen Leuten vorschreiben wollen, dass sie ein und die selbe Lieblingsfarbe haben müssen, welche Farbe sollte das dann sein?“ Das Team Schildkröte entschied sich für orange, das gegnerische Team für grün. In der folgenden Diskussion hatte das Team Schildkröte die überzeugenderen Argumente, und so gewannen sie diese Runde.

    Der Organisator fragte sie noch, ob sie an noch einer weiteren Diskussionsrunde teilnehmen wollten, aber sie verneinten das. Statt dessen machten sie sich auf den Weg zu ihrem letzten Wettbewerb, der in der Gladiatorenhalle ausgetragen wurde.

    Wie sich heraus stellte, wurden in dieser Halle Fernkämpfe ausgetragen. Auf dem Boden waren zwei Bereiche eingezeichnet, von denen jedes Team innerhalb seines Bereiches bleiben musste. Zwischen den beiden Bereichen war ein 15 Fuß breiter Streifen frei gelassen, aber in jedem Bereiche waren einige niedrige Barrieren aufgestellt, die den Teilnehmern halbe Deckung geben konnten. Es waren alle Arten von Waffen und Magie erlaubt.

    Tatsächlich konnte das Team Schildkröte bis zum Ende der Sitzung zwei Gegner besiegen.

  • 4. Sitzung

    Jas, Sebek und Nessy mussten einige Zeit warten, bevor der dritte Gegner in der Gladiatorenhalle auftauchte. Dieses mal hatten sie es mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun, und Jas und Sebek gingen dabei auch mehrfach zu Boden, konnten von Nessy aber immer wieder mit einem Heilungszauber geheilt werden. Bei dem Gegner schien keiner irgendwelche Heilungszauber zu beherrschen, und nachdem von denen nach einem längeren Kampf nur noch eine Person übrig war, gab diese schließlich den Kampf auf. Die Mitglieder des Teams Schmetterling entschieden sich, nicht noch weiter auf einen vierten Gegner zu warten und gingen statt dessen wieder zu der Herberge, in der sie schon in der Nacht zuvor übernachtet hatten. Dieses Mal gab ihnen der Pförtner aufgrund ihrer unterhaltsamen Darbietungen in den Wettbewerben ihnen ein Doppel- und ein Einzelzimmer zu dem Preis für zwei Einzelzimmer. Nessy, Sebek und Jas ruhten sich nun bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Turniertages etwas in ihren Zimmern aus.

    Gegen neun Uhr abends versammelten sich alle Teams noch einmal im Rundtheater. Bevor die Kampfrichter verrieten, wer es in die Finalrunden geschafft hatte, erklärte einer von ihnen die Regeln der für die folgenden zwei Tage angesetzten Kämpfe: Es würden acht Teams weiter kommen, von denen am nächsten Tag vormittags jeweils zwei davon in einem Viertelfinale gegeneinander antreten mussten. Am Nachmittag sollte dann das Halbfinale statt finden, und das Finale würde dann wieder einen Tag später am Vormittag ausgetragen werden. Für jeden dieser Kämpfe würde eine Wettbewerbsart ausgelost, aber wenn sich die Gegner auf eine andere einigen konnten, konnten sie sich auch für einen anderen Wettbewerb entscheiden. Als nächstes trug ein zweites Mitglied der Kampfrichter darauf ein, welches Team jeweils die einzelnen Wettbewerbe gewonnen hatte. Anders als in den vorherigen Jahren hatte ein Team gleich fünf Wettbewerbe für sich entscheiden können, und das war das Team Schmetterling. Nur bei den Wettbewerben im Rathaus, im Haus der Gemeinde und in der Gladiatorenhalle hatten andere Teams jeweils die meisten Punkte geholt. Schließlich wurden die Teams genannt, die es in das Viertelfinale geschafft hatten, und wie erwartet war das Team Schmetterling eines davon.

    Für die Nacht gingen die beiden Barden und der Paladin wieder zurück zu der Herberge. Dort holten sie sich noch ein Abendessen, anschließend gingen sie ins Bett.


    Am nächsten Tag war das Team Schmetterling bereits in der zweiten Viertelfinalbegegnung dran. Da sich die Gegner aus der ersten Begegnung allerdings für einen Kampf in der Gladiatorenhalle entschieden und die Fernkämpfe sicherheitshalber nicht im Rundtheater statt fanden, konnten sie dann gleich parallel zu der ersten Viertelfinalbegegnung antreten. Das Los fiel in diesem Fall auf den Wettbewerb des Rundtheaters, aber der Gegner hatte anscheinend bei der Bekanntgabe der einzelnen Sieger der Einzelwettbewerbe aufgepasst und schlug statt dessen den Wettbewerb von dem großen Saal im Rathaus vor. Nessy, Jas und Sebek hatten nichts dagegen, und so traten die beidem Teams zu einem freien Unterhaltungswettbewerb an. Den Kampfrichtern gefiel die Darbietung des Teams Schmetterling deutlich besser als die des anderen Teams.

    Für die Zeit bis zum Halbfinale gingen die beiden Barden und der Paladin an einen der Seen der Stadt, um dort die Zeit zu verbringen.

    Im Halbfinale wurde der Wettbewerb von dem Marktplatz ausgelost, und diese Wahl schien beiden Teams zu gefallen, und so trugen erst die Gegner und dann die beiden Barden und der Paladin eine Geschichte vor. Mit der überzeugenderen Darbietung erreichte das Team Schmetterling das Halbfinale.

    Da es jetzt noch nicht so spät am Nachmittag war, gingen Sebek, Nessy und Jas wieder zu dem See und setzten sich dort ans Ufer. Dort vergnügten sie sich so sehr mit dem Zeitvertreib, dass es erst Abend, dann Nacht, dann Morgen und schließlich Zeit wurde, dass sie sich auf den Weg zum Finale machten.

    Für das Finale wurde erneut der Wettbewerb aus dem Rundtheater ausgelost. Dies schien den Mitgliedern des gegnerischen Teams nicht zu gefallen, und diese versuchten, die beiden Barden und den Paladin davon zu überzeugen, irgend einen anderen Wettbewerb, aber keinen, bei dem man kämpfen musste, zu akzeptieren. Sebek, Jas und Nessy fühlten sich allerdings nach der durchgemachten Nacht etwas erschöpft, und so versuchten sie, den Gegner davon zu überzeugen, doch den Nahkampf zu akzeptieren. Trotz ihrer Müdigkeit waren ihre Argumente wohl überzeugender, und so akzeptierte der Gegner dann doch den Nahkampfwettbewerb, und wie erwartet konnte das Team Schildkröte diesen mit Leichtigkeit für sich entscheiden und damit den Sieg des Turniers erringen.

    Für die Preisverleihung riefen die Kampfrichter einen Dschinn herbei, und dieser bot den drei Mitgliedern des Siegerteams an, einen einzigen beliebigen Wunsch zu erfüllen. Jas, Sebek und Nessy unterhielten sich schließlich miteinander, und schließlich einigten sie sich darauf, dass sie sich wünschen wollten, dass die Bewohner der Stadt von dem Fluch befreit würden. Wie sich heraus stellte, hatten sie damit genau die Bedingung getroffen, die in dem Fluch als Möglichkeit vorgesehen war, den Fluch zu brechen - denn diese verlangte eigentlich nur, dass der Gewinner des Turniers einen selbstlosen Wunsch aussprach. Der Dschinn hatte damit nichts mehr zu erfüllen, und so zog er sich wieder zurück.

    Als nächstes kam ein weiterer Herr in das Rundtheater, um sich bei den zwei Barden und dem Paladin zu bedanken. Wie sich herausstellte, hieß dieser Herr mit Nachname Frostbite, und ihm gehörte die Frostbite-Villa. Als er hörte, dass die beiden Barden und der Paladin müde waren und irgendwo schlafen wollten, bot er ihnen ein Zimmer in seiner Villa an.


    Nachdem die drei Mitglieder von dem Team Schildkröte den Tag über geschlafen hatten, beteiligten sie sich am Abend an dem Fest, dass die Stadtbewohner veranstalteten, um die Befreiung von dem Fluch zu feiern. Sie feierten die ganze Nacht hindurch, und am nächsten Morgen trafen sie auf einen der Kampfrichter, der ihnen anbot, sie wieder in ihre Heimat zurück zu schicken. Jas, Nessy und Sebek nahmen das Angebot ein, und so brachte er sie zu der Akademie der magischen Künste, und die Magier dort bewirkten einen Zauber, der sie zunächst einmal einschlafen und anschließend dort, wo sie vor dem ganzen Abenteuer eingeschlafen waren, wieder aufwachen ließ. Da seit ihrem Verschwinden aus der ihnen jeweils bekannten Umgebung nicht viel Zeit vergangen war, hielten sie das ganze Abenteuer für einen Traum.




    Damit ist das Barden-Kurzabenteuer beendet.