Beiträge von Nessie.

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Nicola schaute in die Richtung des kleinen grün-weißen Kindes, als dieses das Wort ergriff. Es wollte, dass alle die Augen schließen, um irgendein wirres Experiment mit seinen seltsamen Psychokräften durchzuführen. Nicola war nicht überzeugt. Sie traute hier nach wie vor niemandem. Und ganz bestimmt war sie nicht dazu bereit, sich in einem solchen Maße auf einen Teamkollegen einzulassen, wie das Kind es hier gerade forderte. Sie musterte das Pokémon misstrauisch. Es sah zumindest nicht aus wie ein Feind und hatte das unschuldigste Gesicht von allen hier. Na gut.

    Nicola schloss ihre Augen - und schreckte sogleich zurück, wodurch sie sie wieder aufriss. Sie war nicht dafür bereit gewesen, derart lebhafte Bilder in ihr Gehirn eingepflanzt zu bekommen, wie es die Gedankenübertragung dieses Pokémon gerade getan hatte. Es war nur einen Sekundenbruchteil lang gewesen, doch das erzeugte Bild erschien ihr so real, dass sie sich immer noch an die Umrisse erinnern konnte - von einem Bild, das sie so kurz nur gesehen hatte! Das war beeindruckend. Und beängstigend. Sie war sich nicht sicher, was davon mehr.

    Sofern diese Bilder tatsächlich der Realität entsprachen, hatte sie nun immerhin von dem Teil der Insel, auf dem sich der Vulkan befand, eine grobe räumliche Idee im Kopf. Sie hoffte nur, dass die anderen tatsächlich mehr von dieser Übertragung mitbekommen hatten, denn nur mit der Idee von einem Gebiet allein würden sie hier nicht weit kommen.

    Kobalium

    Ich wähle dich


    Außerdem werfe ich den Kollegen hier in den Ring; das ist zwar ein Geweihträger und keine Ziege, aber es ist der häufigen Darstellung des Tierkreiszeichens Steinbock als Bock mit Fischschwanz insofern ähnlich, als dass es ebenfalls mehrere verschiedene Tiere als Inspiration in sich vereint.




    außerdem wähle ich capreontibex, weil cass mich an seine existenz erinnert hat

    Leider werden die Bilder nicht mehr angezeigt, aber ich fand das als Steinbock-Mensch so toll ;__;

    Lass mal sehen, ob ich was für dich tun kann ...

    Tada!

    (uff diese Bilder sind alt und man sieht es, aber ich bin immer noch stolz darauf, wie viel Mühe ich da reingesteckt habe damals, allein dieser Infotext, den ich dazu verfasst habe ... und dann wurde ich nur Zweiter!!! 😭)

    Nicola war wie erstarrt. Sie hatte doch gerade eben einen Angriff erlernt, der gegen dieses blättrige Ding bestimmt von Nutzen gewesen wäre. Warum war sie nun so nutzlos? Sie versuchte, sich zu konzentrieren und das Feuer in ihrem Inneren zu kontrollieren, aber mehr als ein Keuchen brachte sie beim besten Willen nicht zustande. Der Rest der Gruppe bereitete sich auf einen Rückzug vor -- abgesehen von dem lila Kerl, den sie eben noch angequatscht hatte, der definitiv mehr Mut als Hirn hatte --, doch Nicola beschloss, den Abschluss der Gruppe zu bilden. Sie war gerade offensiv herzlich nutzlos, aber wenn das Blattvieh den Rest der Gruppe noch einmal angreifen würde, würde sie vermutlich weniger Schaden nehmen als die anderen. Sie beobachtete die Vorgänge auf der Lichtung und bewegte sich langsam mit der Gruppe rückwärts.

    Auf einmal wurde alles von einem blendenden Licht umfasst. Für einen Moment verfiel Nicola in noch mehr Panik. War das auch ein Trick von diesem feindlichen Pokémon? Sie fühlte sich kurz, als würde sie schweben, bis sie plötzlich unsanft auf den Boden plumpste. Sie schaute irritiert nach unten. Alles war matschig. "Ew", machte Nicola angewidert.

    Das Plinfa fing auf einmal an, wie ein Wasserfall zu labern, und Nicola schloss daraus, dass sie etwas gefunden hatten, das die ganze Gruppe transportiert zu haben schien. Das klang unrealistisch. Aber andererseits war Nicola auch eben noch auf der Arbeit gewesen, bevor sie als Pokémon aufgewacht war, also was bedeutete das Wort "unrealistisch" für sie überhaupt noch. Wie schafften die anderen es eigentlich, so einen Zwischenfall einfach so als gegeben hinzunehmen? Das alles hier ergab doch vorne und hinten keinen Sinn. Wie konnten alle, allen voran dieser quasselnde Pinguin, das so trocken als Fakt akzeptieren?

    "Warum ... sind wir auf einmal hier?", frage Nicola, ob zu sich oder in die Gruppe, da war sie sich selbst nicht ganz sicher.

    Damit kommen wir gleich zum Thema - wie steht ihr dazu, dass man Werke oder gewisse Künstler (seien das jetzt Autoren, Zeichner, Bildhauer, was auch immer) weiterhin bedenkenlos genießen kann, wenn sich der Mensch dahinter auf solche Arten und Weisen äußert?

    Ich finde, das kommt hier stark darauf an. Einerseits stimme ich dem zu, was Arrior sagt: So lange der Text unbedenklich ist (wie das in diesem Fall tatsächlich ist, sei dahingestellt) und/oder man es sich selbst ausreichend zutraut, kritisch damit umgehen zu können, ist es okay. Sonst könnte man ja generell Texte aus z.B. dem 19. Jh nicht mehr lesen, weil die meisten Menschen damals eben ein gewisses Weltbild hatten, was sich auch in allen Medien äußerte. Wobei ich da auch noch weiter differenzieren würde: Ist der Künstler schon länger tot und war bekanntermaßen z.B. queerphob oder rassistisch? Okay, ist vertretbar, immerhin kann er mit dem Geld, das er durch meinen Konsum verdienen würde, selbst keinen Schaden mehr anrichten. Aber sollte ich alle Werke gleichermaßen boykottieren, nur weil ein Künstler queerphob oder rassistisch ist und noch lebt? Bei beispielsweise einem Buch oder einem Musikalbum, wo diese Person hauptsächlich selbst davon profitiert, würde ich sagen: Ja. Aber bei den HP-Filmen spielen so viele Schauspieler:innen mit, die mit Rowlings Ansichten und Aussagen nichts zu tun haben, sich sogar dagegen ausgesprochen haben, von all den anderen Menschen, die es braucht, um einen Film fertigzustellen, ganz zu schweigen. Da halte ich es ehrlich gesagt für unverhältnismäßig, diese nur deshalb nicht mehr zu schauen. Wobei es natürlich gut auch sein kann, dass man diese Filme nicht mehr genießen kann, weil man ihre Aussagen immer im Hinterkopf hat. Das ist eine sehr nachvollziehbare Reaktion und auch absolut valide, man sollte nur nicht voraussetzen, dass jeder so denkt.

    Evolution

    ~ to boldly slide where no donut has slid before ~



    Es hat ja nur ein Jahr gedauert, bis ich hier mal wieder auftauche. Tja. Aber los seid ihr mich wohl doch noch nicht.

    Dank einem gewissen Umstand hatte ich jedenfalls mal wieder Lust, mit Blender rumzuspielen, aber keinen Plan mehr, wie sowas geht - vor allem auch, weil es inzwischen eine neue Version gibt -, also hab ich mir die neue Donut-Tutorial-Serie des guten Blender Guru gegeben und einen neuen Donut erschaffen. Sogar inklusive Video! (diese eine sekunde hat übrigens zwei stunden gebraucht zum rendern, also bitte appreciatet das, danke)

    In besserer Auflösung gibts hier auch noch das Standbild für sich:



    Zweimal hat der Guru uns Hausaufgaben aufgegeben: Einmal einen Löffel und einmal einen Teller. Da ich gerade wieder im Star Trek-Fieber bin, hab ich die beiden Dinge thematisch passend modelliert. Ich bin sehr glücklich damit, wie sie aussehen.



    Und zum Abschluss zeige ich noch ein paar Render aus der Entwicklung dieser Szene.


    Die Entwicklung eines Donuts. Ich hätte möglicherweise mehr Render machen können, aber die haben an dem Punkt schon immer 5-10 Minuten gebraucht und das war es mir nicht wert.


    Die Entwicklung einer Tasse hin zu einer Tasse lila Space-Kaffee. Hier habe ich so viele Render gemacht, weil literally jede Stufe mit so einem "woooah sieht das jetzt schon geil aus"-Moment verbunden war.


    Rekommi



    .

    Ich habe ein Limerick über die Folge "Yesterday's Enterprise" von Star Trek: The Next Generation geschrieben. :smile: (srsly tashas tod in staffel 1 war ein vergehen gegen das character-writing)


    Es war ein Lieutenant im All,

    ihr Tod ein besonderer Fall:

    Ganz ohne Gewicht?

    Das geht doch so nicht!

    So starb sie erneut - mit 'nem Knall.

    Was ihr effektiv impliziert, ist, dass ein heterosexueller Mann, der sich von der Frau angezogen fühlt, irgendwie weniger heterosexuell ist. Dasselbe mit der heterosexuellen Frau und dem Mann.

    Erstens: Ich weiß, wie trans Personen aussehen können, danke dafür. Und zweitens: Nein, das habe ich niemals behauptet. Ein Paar, das aus einem trans Mann und einer cis Frau (oder andersrum) besteht, ist straight, egal, an welchem Punkt in der Transition sich der trans Partner befindet. Es ist ein Mann und eine Frau. Case closed. Schließlich definieren sich "Mann" und "Frau" nicht allein durch ihre Genitalien, sondern auch z.B. durch bestimmte (wenn auch unbewusste) Verhaltensweisen. Ich habe z.B. von einer trans Frau gelesen, die eher "wie eine Lesbe" gedatet hat und nicht wie ein heterosexueller Mann, selbst bevor sie selbst wusste, dass sie trans ist; tatsächlich habe ich schon mehrerer solcher Berichte gelesen.

    Präferenzen bei den Genitalien sind da ein nicht komplett davon losgelöstes, aber dennoch ein anderes Thema. Natürlich gibt es homo- und heterosexuelle Personen, die das u.a. an den Genitalien festmachen. Es gibt aber auch genug, denen die eher egal sind. Und beide sind valide. Niemand ist "in Wirklichkeit ja aber doch bi/pan", nur weil sein Partner trans ist. Und eine Aversion gegen ein bestimmtes Geschlechtsorgan kann verschiedene Ursachen haben, und Transphobie ist nur eine davon.

    Ich finde es ehrlich gesagt auch super creepy so sehr zu hinterfragen, was jemand anderes in der Hose hat. Ja, auch beim Dating. Sicher, es wäre gut vorm ersten Sex da was zu wissen, aber prinzipiell ... wer sagt, er liebt Männer, aber trans Männer ausschließt, der ist transfeindlich. Ganz simpel.

    ugh, und ich dachte hier, diese Aussage nicht mehr hören zu müssen, weil meine trans Bubble bei dem Thema so vernünftig ist. Nein, es ist nicht transphob, genitale Vorlieben zu haben. Manche Menschen finden manche Geschlechtsteile einfach abstoßend. Ich hatte eine mehrere Jahre lang anhaltende Phase, in der ich Penisse abstoßend fand. Allein von der Idee, einen sehen zu müssen, aus welchem Grund auch immer, musste ich cringen. Einmal bin ich durch ... irgendeine Timeline, weiß nicht mehr wo, gescrollt, und sah dort unvorbereitet ein Foto eines Penis, und meine Reaktion war, dass sich in mir erstmal alles zusammengezogen hat, weil ich das so unfassbar unangenehm fand. Ich hätte in diesem Zeitraum keine Beziehung mit einer trans Frau gewollt, oder zumindest keine sexuelle Beziehung. War ich in diesem Zeitraum jetzt transphob?

    Ganz ehrlich, ich finde es weitaus creepier, wenn eine unbeteiligte Person anderen einreden will, mit was für Menschen diese Sex haben wollen müssen, als wenn irgendein schwuler cis Dude zu einem trans Mann sagt "ne sorry, ich mag einfach keine Vaginas". Ich meine, wer hat da irgendwas verloren? Schade für den trans Typen, aber am Ende besser für beide, als wenn der cis Partner aus irgendeinem fehlgeleiteten Schuldgefühl eine Beziehung mit ihm eingeht und total unbefriedigt ist, seinen Partner sexuell unattraktiv findet und in der Beziehung letztendlich nur unglücklich wird.

    Das wurde irgendwie nicht so witzig wie erhofft, aber egal.

    CW: Transphobie, Misgendering



    "Mann" dringt in Frauentoilette ein - Anwesende schockiert



    Loanne M. Tummling ist schockiert: Als sie am vergangenen Freitag die Frauentoilette eines angesagten Londoner Restaurants betrat, befand sich dort ebenfalls eine Person, der bei ihrer Geburt das männliche Geschlecht zugeschrieben wurde.


    "Es war grauenhaft", beschreibt Tummling. "Er stand einfach nur da. Bedrohlich." Sie beschreibt weiterhin, dass die gefragte Person in der Schlange für die Toiletten stand und darauf wartete, dass diese frei wurden. "Er wartete nur darauf, dass er in einem für Frauen bestimmten Raum seinen männlichen Penis herausholen und damit männlich pinkeln konnte!" Auf unsere Nachfrage, woher sie denn so genau wisse, dass die Person einen Penis hatte, wollte uns Tummling keine Auskunft geben.


    Auch andere Anwesende reagierten schockiert auf die Vorfälle. Kristen Johnson, die sich zur selben Zeit in besagter Toilette befand, schilderte uns Folgendes: "Es war schon irgendwie eine seltsame Situation. Ich wollte eigentlich nur meine beste Freundin auf die Toilette begleiten, weil sie sich an öffentlichen Orten allein immer sehr unsicher fühlt. Und dann war da auf einmal diese ... diese Person." Das Unbehagen ist ihr in diesem Moment ins Gesicht geschrieben. "Sie stand einfach da und es war, als würde sie alle Anwesenden scannen, wie so ein Roboter. Sie starrte in unsere Gesichter, auf unsere Hände, zwischen unsere Beine ... und dann hat sie einfach minutenlang meine Freundin angestarrt und ein angeekeltes Gesicht gezogen. Ich meine, sie kann ja nichts dafür, wie sie geboren wurde, aber kann man heutzutage denn nicht erwarten, dass man einfach in Ruhe aufs Klo kann?"


    Die übrigen Anwesenden wollen nichts weiter Auffälliges bemerkt haben. "Ich wurde da drin schon so komisch angekuckt, muss ich jetzt auch noch blöd ausgefragt werden?", sagt eine Zeugin. Eine andere fügt hinzu: "Ich wollte einfach nur pissen."