Beiträge von Feliciá

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    Leute bitte, ich habe doch ausdrücklich gesagt, es ist nur die Theorie. Würde ich etwas gegen diese Menschen haben, wäre ich doch nicht selber mit einem befreundet, oder? Liest euch mein Beitrag doch bitte noch mal durch

    Eine Theorie, die wir jetzt als menschenverachtendes Gut enttarnt haben, und bei der du dich wirklich mal fragen solltest, wie du überhaupt auf so einen Gedankengang kommen kannst. Warum scherst du eine Gruppe so diverser Menschen so über einen Kamm? Bist du dir überhaupt bewusst, wie viele Leute in deinem Umfeld vielleicht homosexuell, trans oder sonst was sind, sich aber genau wegen solchen Gedanken von anderen nicht outen wollen?

    Und noch einmal - nur weil man mit Leuten einer Minderheit oder verfolgten Gruppe befreundet, bekannt oder sogar verwandt ist, ist man noch lange nicht "aus dem Schneider". Nur weil du mit einem Menschen dunkler Hautfarbe in der Grundschule auf einer Bank gegessen hast, heißt das nicht, dass du nicht rassistisch sein und handeln kannst. Bitte benutze diese Menschen nicht als deine "Freikarte", das sind wir nämlich nicht.

    wenn ich, rein von der Theorie her, sagen würde, ich verachte, verabscheue oder ekel mich vor einer bestimmten Menschengruppe, Sexualität ect, dann würden sich hier alle aufregen, warum? Steht es den Menschen nicht frei zu mögen, oder vielleicht auch zu hassen?

    B r u h

    Nein, es steht Menschen nicht frei, andere Leute aufgrund von irgendwelchen Vorurteilen - die immer der Grund von Hass sind, ich kriege hier schon bisschen nen Wutanfall gerade, weil du so tust, als wären LGBTQIA+ Menschen ein Einheitsbrei, den man einfach über einen Kamm scheren kann - zu diskriminieren, sie zu verfolgen, umzubringen, auszugrenzen oder sonst was.

    Es gibt eine Ally-Flag, tho. Ist imo die einzig Sinnvolle, die Hetero- oder Cisleute tragen können.

    Geht mir damit ähnlich, yo. Wie gesagt, Heteropride braucht es nicht, das verfehlt einfach den Sinn von Pride, aber seinen Support für die Bewegung ausdrücken finde ich gut. Wobei ich mir ja lowkey eigentlich wünsche, dass man LGBTQIA+ rights wie Menschenrechte behandelt, und man es deswegen als Selbstverständlichkeit ansieht, sich dafür einzusetzen. Aber die Welt ist natürlich nicht ideal, und deswegen habe ich auch ganz viel Liebe für alle, die sich wirklich für die Bewegung einsetzen.

    Von solchen, die sich für sehr engagierte Allies halten, kommen diese Vibes rüber, als würden sie dir mit aller Kraft versuchen mitzuteilen, dass sie "die Guten" sind und als würden sie Collectables sammeln wollen, auf diese "Geil noch eine LGBT-Person, die ich kennengelernt habe!"-Art. Dialoge wie "Hast du einen Freund?" - "Ich stehe eher auf Frauen, you know." - "Na dann" sind mir am allerliebsten. Wäre es möglich, dass diese Person dennoch Vorurteile oder ungute Verhaltensweisen hat, deren ich mir nicht bewusst werde? Sicher wirf es so sein, sowas hat jeder Mensch. Will ich das wissen und mich drum "kümmern", wenn ich gerade auf einer Geburtstagsparty oä bin und mich eher über alles andere unterhalten will? Nicht wirklich.

    Oh, ja, das ist manchmal schon echt wild irgendwie. Ich meine, ich bin mit einem Mann zusammen, und deswegen stellt man mir keine Fragen im Bezug auf meine Sexualität, weil die Leute einfach assumen, dass ich straight bin, uff. Vor allem - das Movement ist super, und die meisten LGBTQIA+ Personen die ich kenne, sind auch liebenswerte Leute. Aber ich habe schon Leute erlebt, die uns irgendwie auf ein Podest stellen und ausdrücken wollen, dass wir besser als sie sind. Was wir nicht sind. Wir wollen gleichberechtigt sein. Ähnlich wie mit irgendwelchen Dudes, die für Feministen simpen, anstatt einfach mit Taten und Worten Unterstützung auszudrücken.


    Jeder Mensch muss halt für sich selbst realisieren, wo er vielleicht Vorurteile und unterbewusste Gedanken hat. Und durch das Konsumieren und Verbreiten von LGBTQIA+ Medien kann man vielleicht schon etwas in diese Richtung tun. Wo Leute dann eben einfach sehen, wie wenig Vorurteile einfach zutreffen.

    Deshalb bin ich noch lange nicht akzeptierend und respektvoll, so wie man es in einer gleichberechtigten Gesellschaft sein sollte?

    Wenn du Leute in einer Art und Weise diskriminierst, wie ich es weiter oben beschrieben habe - ja, bist du nicht. Du bist nicht respektvoll und akzeptierend wenn du Worte wie "schwul" als Schimpfwort verwendest. Lies bitte nochmal meinen Beitrag genau und achte auf meine Wortwahl, Edex

    Ja, aber ich dachte Heterosexuelle mussten nie gegen die Unterdrückung kämpfen? Deshalb verstehe ich diesem Satz nicht. Heterosexuelle werden doch schon voll akzeptiert?

    Müssen sie auch nicht, heh? Mein Satz sollte heißen "nur weil man nicht gewalttätig gegenüber LGBTQIA+ Menschen ist, ist man noch lange nicht akzeptierend und respektvoll, so wie man es in einer gleichberechtigenden Gesellschaft sein sollte" Und eine gleichberechtigende Gesellschaft sollte ja das ultimative Ziel sein, oder?

    Und wer nun sagt: "Aber heute sind homosexuelle Menschen aber gleichberechtigt, wozu braucht es dann noch Pride?"

    Nein. Nein, sind wir nicht. Weder homosexuelle, geschweige denn queere Menschen allgemein sind Gleichberechtigt. Es gibt immer noch diverse Dinge, die homosexuellen nicht auf dieselbe Art und Weise zugänglich sind, wie heterosexuellen Menschen. Es gibt nachwievor in vielen Umgebungen (Familie, Schule, Arbeit) Diskriminierung gegen Homosexuelle. Und auch Polizeigewalt ist etwas, das auch gegen homosexuelle Menschen weiterhin durchaus ein relevantes Thema ist. Und das ist wieder nur Homosexualität. Transgeschlechtliche Menschen und vor allem genderqueere und nicht-binäre Menschen müssen noch mehr für ihre Rechte kämpfen - teilweise leider sogar innerhalb der LGBTQ*-Bewegung.

    Und leider verstehen viele Menschen oft nicht einmal, was an ihren kleinen und großen Anfeindungen falsch und verachtend ist. Manche Leute denken sich, weil sies einfach nicht besser wissen "hey, ich habe nie die Hand gegen LGBTQIA+ Menschen erhoben! Dann bin ich doch gar nicht Teil des Problems!". Oftmals vergessen viele unterschwellige Dinge, die im Leben von Menschen, die sowieso schon genug Stress mit sich und ihrer Identität haben, viel negatives auslösen können.

    "Du siehst gar nicht aus wie ...." Können wir es uns bitte als Gesellschaft abgewöhnen darüber ein Urteil zu fällen, ob jemand unserer Fantasie von dem optischen Erscheinungsbild einer Geschlechtsidentität oder Sexualität entspricht? Es geht nicht darum, wie man die Person sieht, sondern wie sie sich selbst sieht.

    Kann man asexuelle Leute bitte nicht prüde nennen?

    Kann man sich generell bitte abgewöhnen irgendwas, was mit genderidentity oder sexuality zu tun hat zum Schimpfwort zu machen?

    Kann man bitte damit aufhören, Männer, die sich "feminin" kleiden als "Transe" oder "Schwuchtel" zu bezeichnen?

    Kann man bitte aufhören, "maskuliner" aussehende Lesben/Frauen mit weiblichem Partner als "Kampflesbe" zu bezeichnen?

    Kann man aufhören Transsexuelle und Homosexuelle zu fetischisieren und in Klischees zu stopfen, wie in Yaoi Manga beispielsweise? Oder die ganzen Lipstick Lesben?

    Kann man aufhören Bisexuellen/Pansexuellen zu unterstellen, dass sie nicht "echt" sind, weil sie monogam sind und aktuellen einen Partner einer Geschlechtsidentität daten?

    Kann man sich angewöhnen, mal fünf Sekunden nicht zu erwähnen, dass es doch auch noch "heterosexuelle Menschen gibt die auch ein Recht auf Pride haben! Schließlich lieben und leben wir ja auch!"?

    Kann man sich angewöhnen, monogame Menschen nicht per default closeminded zu nennen und poly Menschen nicht unterstellen, dass sie notgeil sind?


    Das sind alles Sachen, die Menschen leider noch gerne in den Mund nehmen - sind sicher nicht alle, aber du verstehst den Punkt sicher, Edex, - und wo sich manch einer anfangs denken mag "ach, ist doch nicht schlimm". Doch, ist es. Glaube Leute, die man als "hete" beschimpft, würden sich auch nicht freuen, so wie sich Transexuelle nicht über "Transe" oder "Schwuchtel" freuen. Nur weil man nicht aktiv ausgrenzt, heißt es nicht, dass man nicht unterbewusst irgendwo Vorurteile hat und an diese Menschen anders herangeht. Nur, weil du jemandem der lesbisch, schwul, bi... queer ist nicht auf die Nase haust, bist du noch lange nicht so akzeptierend, wie du es in einer idealen, gleichberechtigenden Gesellschaft sein solltest.

    Flaggen waren aber immer Ausdruck einer Verbundenheit. Früher gab es ja noch Ordenwappen von hoheitlichen Häusern, die sogar in Stein geschlagen wurden. Wie gesagt, die Regenbogenflagge sehe ich ja auch ab und zu und welche Verbundenheit zur Flagge wird dann präsentiert? Die Verbundenheit zur LGBT Szene? Oder wie? Mir ist klar, dass sie für alle Sexualitäten steht, aber kann man sich zu allen Sexualitäten verbunden fühlen?

    Ja, die Regenbogenfarbe und alle anderen LGBTQIA+ Flaggen sollen Verbundenheit ausdrücken zwischen Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder Sexualität früher und auch noch heute opressed, diskriminiert und in manchen Ländern der Erde sogar ermordet werden, einfach weil sie nicht cis straight sind. Queer Menschen teilen oft struggles, die Heterosexuelle Cis Menschen gar nicht kennen. Wie coming out, Ausgrenzung aus der Familie, Hass, Gewalt, Diskriminierung aufgrund solcher Dinge.


    Auf meinem Avatar ist im Hintergrund die Demiprideflagge und auf den Wangen von Flamara ist die Panpride Flagge. Beides Communities, mit denen ich mich sehr stark identifiziere, und es tut mir gut dass ich diese Zugehörigkeit ausdrücken darf.

    Verstehe deinen Vergleich mit Nationalstolz jetzt absolut nicht, Edex. Lass dir mal von wem, wie Alaiya beispielsweise, sehr belesen und educated was das thema anbelangt!, erklären, woher pride kommt und warum das eben sehr wohl notwendig ist. Danke.

    Glaube Menschen werden generell so... Anstrengend, wenn sie nicht so opressed sind wie sie manchmal annehmen. Heteropride hat diesselbe energy wie all lives matter.


    Menschen, die kein verständnis für lgbtqia+ und pride haben sollten sich vielleicht mal überlegen, wo sie im Alltag diskrimieren, wo sie pronouns nicht verwenden trotz Aufforderung, und wo sie Leute aufgrund einer Sexualität oder Geschlechtsidentität anders behandeln. Nur weil man selbst nicht lgbtqia+ ist, heißt das nicht, dass man sich nicht mit dem Thema beschäftigen sollte.


    Hallo claude danke dass du die Demiflagge gepostet hast, hab dich lieb 💕

    Hat sich eher an Creon gerichtet, weil ich dieses Heteropride Ding immer ganz, ganz gefährlich finde.

    Pride gibt es speziell um Menschen zu feiern, die für ihre Freiheit und Rechte kämpfen mussten. Das mussten Heterosexuelle Menschen nie.

    Darum geht es ja: Viele Love Triangles / Circles sind irgendwo oft unlogisch, vor allem manche in Anime, wenn in einem Harem oder Love Triangle ein total uninteressanter Junge im Mittelpunkt steht, bei dem man sich denkt: Also in der Realität wäre das eher die Person, bei der man sich ein altes Klassenfoto anguckt und sich sagt: Ahja, den gab es ja auch noch. ^^"

    In anderen Animes versteh ich es jedoch sehr gut, weshalb es so kommt.

    Dann gibt das Ganze nochmal in weiblich: Langweilige Protagonistinnen, bei denen es kaum Grund gibt sich in die zu verlieben und die auch kaum eine engere Bindung zu ihren Love Interests haben. Das Problem bei diesen Mittelpunkten bei Love Triangles ist eben oft, es ist das Mädel oder der Junge, an denen kaum jemand Interesse hatte und bei denen man denkt: Die hatten doch nie eine wirkliche Bindung zu irgendjemandem?

    Hi na ist das noch aktuell?

    Glaube generell sind gerade Anime so n bisschen mein Grund warum ich Love Triangles irgendwie nicht mehr so mag, wie einst mal. Gut gemacht und wenn die Charaktere darin wirklich "begehrenswert" sind genieße ich noch irgendwo, also wenn man halt nachvollziehen kann, warum die Person in der Gruppe so beliebt und begehrt ist. Aber oft sind es halt langweilige, uninteressante Personen, bei denen man sich halt nicht ganz vorstellen kann, warum man sich da jetzt, metaphorisch gesprochen, drum prügelt, lol.

    Glaube das einzige Triangle das ich aktuell lese, falls das darunter fällt, sind Kore, Hades und Mynthe aus Lore Olympus, einem Webtoon. Und da ist es halt eher nur n Triangle, weil Hades lange nicht von der abusive relationship mit Mynthe wegkommt.

    Ich mein, es gibt halt verschiedene Leser. Manche stehen über allem drüber und können alles richtig einordnen, aber manche sehen Geschichten als Vorbildfunktion und identifizieren sich sehr damit und lernen daraus. Und gerade letztere sind gefährdet, wenn eine Geschichte zum Beispiel problematische Beziehungen nicht entsprechend als solche deklariert.

    Eben das ist auch einer der Punkte, die ich vorhin noch ansprechen wollte - klar, wenn man wirklich erfahren ist und darüber stehen kann und red flags auch als solche sieht, ist es einem ziemlich egal, wie pseudoromantisch ein Autor etwas darstellt. Nur ist das eben für viele nicht einfach. So, als ich mit 12 Twilight gelesen habe, dachte ich auch dass Edward und Bella ein perfect couple sind und ich auch mal so einen Freund haben möchte. Eeeeh, sehe ich jetzt inzwischen obvs nicht mehr so. Aber je nachdem wie sehr man sich selbst auch mit etwas identifiziert, desto schneller kann man auf die Schiene abrutschen, die du hier gerade beschrieben hast.

    Oh weh, ich fühle mich, so von der Ästhetik meiner Villager her, wie diese hoes auf nookazon die 10 Nookmiletickets wollen, um bei denen Rüben für 312 Sternis zu verkaufen, lol.


    Tier 1: Marshal, Raymond, Beau, Fauna

    Tier 2: Molly, Diana, Maple (wobei die nicht bleibt, die bekommt meine kleine Schwester, wenn sie wieder Platz hat <3)

    Tier 3: Pekoe (ich liebe sie so und sie ist SO EIN BABY warum ist sie Tier 3 smh)

    Tier 5: Vivian (ich bin so wütend man, Vivian ist so n cooles girl, was soll dieses Ranking >:(( ), Carmen (bestes Häschen, ist keine Meinung, nur Fakten, jaja)

    Auf dem Animal Crossing Discord-Server gibt es eine automatische Meldung, die sagt, dass es nicht möglich ist vom Camping-Platz abzuwerben (wenn man so einen komischen Code in den Chat schreibt). Bei der Menge Data-Miner und Hacker dort, wäre es wahrscheinlich schon irgendwann aufgefallen, wenn es gehen würde. Da die Meldung noch da ist, würde ich vermuten, dass es wirklich nicht geht.


    Genau das ist eben auch mein Gedanke gewesen, wenn es möglich wäre, hätte es schon die Runde gemacht, so viel wie die Leute teilweise durch die Campsitemethode farmen.

    Also ich habe mich das auch gefragt. Mir wurde schon ein paar mal erzählt, dass man Camper abwerben kann, wenn man sie zig mal anspricht. und auch dass man Glück haben kann, wenn man häufig mit ihnen redet, aber kein freies Grundstück vorhanden ist, sie beim nächsten freien Grundstück einziehen. Da ich aber selbst nur beim Ausziehen anderer abgeworben habe und meine Camper nie abgegeben wurden, wollt ich jetzt nicht schreibe... das kann doch nicht sein. Weil ich keine Selbsterfahrung habe, sondern nur Hörensagen.

    Also was das mit Edward anbelangt - müsste man fragen, was er mit "aaaand it's gone" meinte. Vielleicht timeskippt Edward, wie ich, wenn ich Villager suche/für Freunde suche, und hat einfach ein Zeitfenster gesetzt, nach dem er dann zum nächsten Villager gesprungen ist


    Soweit ich informiert bin - und ich habe schon n paar Mal danach gegoogelt, sowohl auf Reddit, als auch auf anderen Websiten - kann man die Campsites von anderen Leuten nicht abfarmen. Habe ne Freundin gehabt, die Genji wollte, sie hatte nen freien Plot, und nach DREISSIG! Minuten hat sie dann aufgegeben. Macht aber auch Sinn, so rein logisch gesehen, dass man Campsites nicht abwerben kann. Die Charaktere kommen ja auf DEINE Insel und wollen BEI DIR potenziell leben. Und wenn du halt nicht willst, gehen sie wieder zu sich heim. Wenn man sie rauswirft, suchen sie sich nach etwas neuem um. Ging im alten AC soweit ich weiß auch nicht.

    Sagen wir der Kerl ist ein Hardcore-Rassist (ich meine, er hat einen wehrlosen schwarzen Mann getötet), glaubst du wirklich den bringen irgendwelche solcher Aussagen "zum Nachdenken"? Viele Menschen werden sich in ihrem Leben nicht mehr ändern.

    Vor allem - auch sowas sagt sich halt leicht. "Ich hätte den Mund aufbekommen!". Und alle hätten geklatscht, oder wie? Als außenstehende, nicht betroffene Person sagt sich sowas immer leicht. Menschen heute sagen sich auch "oh, also ich hätte Hitler damals nicht unterstützt!". Aber kann man sowas wirklich sagen? Kann man sowas wirklich mit so einer Selbstsicherheit sagen, wenn man einfach nicht damals gelebt hat und mit dabei war? Die Blindheit sowas einfach anzunehmen ist sehr schwierig, finde ich. Wenn man zu einem Deutschen im Jahr 1920 gegangen wäre und gesagt hätte "hey, hier kommt bald ein Diktator an die Macht, der Juden auf menschenverachtendste Art und Weise einsperrt und schließlich ermordet", hätte derjenige auch gesagt, dass sowas doch sicher nicht passieren wird. Edex unterschätzt hier ganz klar, dass Menschen irgendwo auch unterschiedlich sind und letztendlich ein Produkt ihrer externen Einflüsse sind.

    Hatte ja schon eine Konversation mit Maneki-Neko an ihrer Pinnwand, aber here we go again

    Glaube ich habe mich in meinem Beitrag ein bisschen falsch ausgedrückt, war mein Fehler, sorry! Jedenfalls - dieser übertriebene Idealismus ist schwierig und I get that. So mega kitschig und fluffy und übertrieben wholesome müssen Romanzen imo auch gar nicht sein, ich wollte viel eher auf diesen toxischen, abusive Typus raus, den ich halt noch heute öfter lese/finde, als mir lieb ist. Und manche dieser Tropes finde ich halt persönlich sehr ... prädestiniert dafür. Muss obvs nicht so ausgehen, klar, aber manche Sachen sind halt weird und machen mich uncomfortable. Bestes Beispiel dafür ist halt enemies to lovers mit nem badboy der nur gezähmt werden will!!! Wenns ein glaubhaftes Trauma ist und derjenige wirklich in der Story characterdevelopment durchmacht und am Ende irgendwo redeemed ist: gerne. Aber nicht zum Preis der sanity eines Protagonisten. So, ich kenne das sehr gut, wenn man sich sexuell zu red flags hingezogen fühlt, been there, done that, lol, aber ich glaube die aller, allerwenigsten Charaktere eigenen sich wirklich dafür und können glaubhaft einen bad guy "therapieren". Und die Charaktere, die das könnten, sind halt meistens good cinnamon rolls, too pure for this world, etwas, was manchmal auch nicht so angenehm für mich zum Lesen ist. Habe bei solchen Charakteren oft die Angst, dass sie zur doormatt für andere werden. Glaube wirklich am angenehmsten sind für mich Paare zu lesen, die zwar ab und an Stress haben, es aber nicht zum Hauptpunkt der Geschichte werden lassen. Keine Beziehung ist perfekt, sind Menschen schließlich auch nicht, aber dieses permanente auf und ab in vielen Romanzen hat mich über die Jahre glaube ich einfach traumatisiert, heh