Beiträge von Feliciá

    Naja, aber mal ehrlich, wir haben 2019, und derzeit wirklich wichtigere Probleme (Nationalisten, Klimawandel, genereller Rechtsruck) als dass Flüchtlinge (also die von 2015) noch ein "wichtiges" Thema sind.

    ???

    Dann erklär du mir doch bitte mal, warum wir Flüchtlinge hier haben. Kp ob das gerade ein obvs Trollbeitrag sein soll, und ich den Sarkasmus maximal überlesen habe, oder ob du das echt ernst meinst.

    Und irgendwie muss man das ja erstmal ausdrücken.

    Wenn man da extra diese Wortklauberei betreibt, um diesen Unterschied ganz deutlich hervorzuheben, dann passiert das ja schon, um die eigene Beziehung hervorzuheben, oder? ^^" Also nicht böse gemeint, aber der Gedanke kommt als Erstes auf.

    Der Titel des Themas ist "die große Liebe gestehen", darauf bezog ich mich in meiner Argumentation auch. Ich will obvs niemandem vorschreiben oder mir ein Urteil über die Gefühle anderer anmaßen, aber so richtig große Liebe empfindet man doch meist eigentlich erst nach einer Weile, oder?

    Bei mir lief das etwas blöd. Ich kann bei sowas einfach nicht spontan sein und hatte mir sogar mal in einem Worddokument aufgeschrieben (xD !!), was ich sagen wollen würde, aber dann hab ich mich nicht getraut oder die Situation war grad unpassend und meeh, oft waren noch andere Freunde anwesend und so ging das einige Zeit.

    Uff, I feel you, aber irgendwie scheint es, zumindest bei mir, dann doch nicht so zu laufen, wie man es sich wünscht. Zumal einen gewisse Leute auch richtig off guard erwischen, und man dann irgendwie raus aus seinem Tempo ist, hab ich das Gefühl? Ich gestehe meinen Freunden auch häufiger mal, wie ich für sie empfinde und wie wichtig sie mir sind, und es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass mir irgendwer mit seinen Eigenarten die Tour vermasselt, haha.

    Ich finde das an sich gar nicht naiv. Es ist an sich logisch jemanden haben zu wollen, mit man sich gut versteht und der einen gut behandelt. Das klingt vielleicht mal langweilig auf einige, aber es muss aber gar nicht sein. Niemand hat eine Friede-Freude-Eierkuchen-Beziehung.

    ^this. Ich glaube so n bisschen Verknalltheit empfindet man sowieso auch leicht, sei es bei dem süßen Kassierer, den man rein zuuuufällig immer erwischt, wenn man noch eben seine Wochenendeinkäufe machen will oder einfach wenn ein bestimmter Mensch immer besonders freundlich ist. Auch davon abgesehen - man will ja irgendwie verbindende Momente mit jemandem erleben, und da zählen obvs auch Nettigkeiten dazu

    Aber man kann doch merken, dass eine Behandlungsmethode einfach nichts für einen ist? Warum würde man sich mit dem Mindset, dass man ja eigentlich gar keinen Therapeuten braucht oder solche Termine als unnötig ansehen würde und man auch so gut klar kommt etc. zu einer Therapie zwingen wollen? Da nimmt man am Ende nur jemandem den Therapieplatz weg, der ihn dringender braucht.

    Ich glaube du hast den Punkt meiner Aussage verfehlt - ein Erstgespräch beim Therapeuten hat eigentlich nie etwas behandelndes an sich und bietet normalerweise noch keinerlei Einblick in die tatsächliche Behandlung. Ich hab selbst genug Erstgespräche hinter mir, um zu wissen, dass es schon einen Unterschied macht, ob man von der sechsten, siebten, hundersten Sitzung redet, oder ob man das übliche "ich bin x, mir ist y passiert und ich fühle mich z" mit einem komplett fremden Menschen durchkaut.

    Mir ist schon klar, dass nicht für jeden eine Therapie ratsam ist, das war auch gar nicht das, worauf ich hinaus will. Worauf ich hinaus will ist, dass Leute, die teilweise keinen Plan haben, wie eine vernünftige Sitzung beim Psychologen/Psychiater/etc. abläuft meinen, dass es doch sowieso nichts für einen ist.

    Ganz genau und das kann ich nur jedem sagen, der die Meinung vertritt Therapeuten sind Schwachsinn.

    Es benötigt manchmal mehrere Anläufe, bis man DEN Therapeuten hat, der zu einem passt.

    Dass es natürlich auch unfähige gibt, das will ich nicht ausschließen (mein Vater durfte damals selbst mit einem Bekanntschaft machen und ich auch, weil ich mit dabei war...).

    Nur zu sagen, weil einer scheiße ist oder es mal nichts gebracht hat, dass generell Therapeuten nichts bringen, ist stark übertrieben.

    (Allemvoran wenn man der Meinung ist, der Therapeut ist die treibende Kraft, die die eigenen Probleme wieder gutmachen soll...)

    Das ist momentan auch so n Ding, was meine jüngere Schwester - Depression und Anorexia Nervosa, beides übrigens diagnostiziert leider - immer wieder treibt. Sie hatte ein Gespräch bei einer Therapeutin und hat die ganze Behandlung direkt nach dem ersten Gespräch abgebrochen, mit der Begründung "die hat mir nur gesagt, dass alles gut wird und wir das schon wieder hinkriegen!", wo ich mir dann nur denke "Mädel, soll die dir sagen, dass eh alles scheiße ist und du dir am besten gleich die Kugel gibst????????" Und das ist leider auch nicht das erste Mal.


    Viele vergessen leider imo, dass es verschiedene Arten von "Psychologischen Doktoren" gibt (Neurologe, Psychologe, Psychiater etc.), und es auch ganz unterschiedliche Behandlungsarten gibt: Gruppentherapie, Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie etc. Man muss sich einfach umschauen. Selbst eine Selbsthilfegruppe kann da manchmal schon viel reißen.

    Mir ist schon bewusst, dass es solche Leute auch gibt, aber ich kannte die eben nicht und dann auch keine Energie mehr, um irgendwann einen zu finden. Da ging / geht es mir eben ohne besser.


    Die eigentliche Frage ist, wieso diese Leute therapieren dürfen. Da sind ähnlich gepolte Leute, die sich einander und ihre Methoden ganz toll finden, weshalb da nichts getan wird.


    Es freut mich wirklich, dass du eine solche Therapeutin gefunden hast, bloß haben andere ganz gegensätzliche Erfahrungen gemacht.^^"

    Mir ist natürlich klar, dass nicht jeder solche Erfahrungen gemacht hat, mein Problem mit "selbsttherapierten" Leuten ist einfach, dass viele die Ausmaße ihrer Erkrankung und ihres Traumas unterschätzen, und öfter entweder ihre Erkrankung für literally alles als Entschuldigung nehmen ("Hallo, ich darf ein Arschloch sein weil meine Mama mich nie geliebt hat heul") - zumal viele ja auch keine wirkliche Diagnose haben, und sich selbst mit einer Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren ist schon problematisch - oder eben stur sind und meinen, sie brauchen bei bestimmten Geschichten keine Therapie. Es mag freilich Leute geben, die auch ohne Unterstützung wirklich durchdringen können und ihre Probleme und deren Wurzeln erkennen, aber das ist bei weitem nicht bei allen so. Oftmals ist es schwer selbstkritisch zu sein, und wenn du dich wirklich gut fühlst - good for you girl, you do you. Aber wenn mir jemand ankommt, der sagt, dass er schwerwiegende psychische Störungen hat, aber sich doch alleine diagnostizieren und therapieren kann? uff nein.

    Ich war einmal bei einer Therapeutin und die war auch wirklich nett, aber ich hatte nie das Gefühl, dass sowas überhaupt für mich funktioniert.

    Ich will dir nicht nahe treten und mir kein Urteil über dich anmaßen - aber man muss schon mehr als einmal zu einem Therapeuten gehen, um zu sehen, ob es wirklich was bringt.

    Die Frage ist nur, ob die Probleme wirklich weg sind oder nur beiseite geschoben, denn sehr selten kocht schon was in mir hoch, Wut oder Panik in Form von Flashbacks. Und wenn ich gestresst bin, behandle ich Leute manchmal unfair und schnauze sie an, obwohl ich es besser weiß.

    Und eben das ist das Problem was ich Bastet weiter oben schon geschildert habe. Trauma - von denen ich auch ein paar noch immer verarbeiten muss - brauchen viel Arbeit, und ganz ehrlich, ich glaube die aller, allerwenigsten wissen überhaupt, wie man so ein Thema am besten angeht. Deswegen kann ich dir nur ans Herz legen, dich vielleicht, wenn du keinen Therapeuten möchtest, nach einer Art Selbsthilfegruppe umzusehen, wenn du das Gefühl bekommst, dass es schlimmer und schwerwiegender in deinem Leben wird.

    Mein Asperger hab ich im Internet ermittelt und das auf einer Ärzteseite. Da kam raus, dass ich zu 90% Asperger habe. Jedoch ist das auch immer schwierig. Natürlich kann jeder sagen "Ey du, ich hab ne psychische Macke." Allerdings gehöre ich echt nicht zu der Sorte Mensch die aus Aufmerksamkeitsgründen (siehe meinen anderen Beitrag) sich irgendwas ranhängt (wie nennt man das im Englischen? Diese Schildchen? xD Ich weiß es gerade nicht mehr... ich glaube labeln nennt man das).

    Sorry das jetzt so direkt zu sagen - aber bitte lass diesen Verdacht von einem Arzt bestätigen. Das Internet ist momentan teilweise so gepullt, dass alle Leute, die einfach "weird" sind, ja irgendeine Form von Autismus haben müssen. Klar denke ich schon, dass du dich selbst kennst, aber lass es bitte auf jeden Fall nachprüfen, solche Verdachtsdiagnosen sind absoluter Mist, zumal man sich dann häufig ganz automatisch in eine Schublade steckt und sich mit dieser Scheindiagnose mehr identifiziert, als unbedingt nötig.

    Mit Borderline hatte ich auch schon Erfahrung. Das ist heftig und man sollte da auch auf sich aufpassen. Es gibt leider psychische Krankheiten die dem Umfeld auch sehr schaden können. Man sollte sich niemals gezwungen fühlen jemanden zu therapieren. Mein Freund hat das freiwillig auf sich genommen und es auch geschafft, dass es mir besser geht, aber das muss nicht auf jeden zutreffen.

    Borderline so das schwierigste, dem ich bislang begegnet bin, und Leute, die diese Tendenzen haben und jegliche Behandlung ablehnen, vermeide ich meistens auch. Warum? Weil ich n fucking Gutmensch bin und mich diesen Leuten emotional mehr verschreibe, als mir gut tut, und gerade bei Borderline ist es meiner Erfahrung nach schon so, dass das Umfeld extrem leidet, besonders unter den starken Impulsen. Meine Mutter ist selbst erkrankt und sie ist so ziemlich die einzige, mit dieser starken Ausprägung mit der ich noch regelmäßig Kontakt habe. Bei schwerwiegenden Geschichten finde ich immer, dass sich auch Angehörige vielleicht Beratung oder Hilfe suchen sollten, einfach um jemanden zum Reden zu haben.

    Und so ist es leider mit mehreren Leuten in sozialen Berufen. Die sehen ihr Klientel als armes Würstchen an, mit dem man irgendwie Mitgefühl hat (nur leider kenn ich von denen kein Echtes). Man selbst sei so unglaublich gütig, aka gönnerhafft, dabei sich für Schwache einzusetzen.

    Uff ja, es gibt durchaus Leute, die diese Positionen einnehmen, um "ein guter Mensch zu sein". Meine Psychologin, die mich nie von oben herab behandelt, mich oft zum Lachen bringt und sich meinen Problemen wirklich annimmt - richtige Perle die Frau, ich bin so froh nach so vielen Jahren wen kompetenten zu haben! - ist zum Beispiel wahnsinnig empathisch und lenkt das Gespräch mit mir oft in eine sehr produktive Richtung, ohne sich aufzuzwingen oder so zu wirken, als wäre ich arm. Sie drückt auch nie Mitleid aus. Das will ich auch nicht. Sie gratuliert mir aber für meine Erfolge und sagt, dass sie mich für meine Stärke bewundert. SOWAS!!! braucht man.

    Und so ist es leider mit mehreren Leuten in sozialen Berufen. Die sehen ihr Klientel als armes Würstchen an, mit dem man irgendwie Mitgefühl hat (nur leider kenn ich von denen kein Echtes). Man selbst sei so unglaublich gütig, aka gönnerhafft, dabei sich für Schwache einzusetzen.

    Ich hab es, als ich noch ein Kind war und dann später bei manchen Leuten auf der Arbeit erlebt, wie sich viele Erwachsene einfach zu gut sind Kindern zuzuhören und zumindest mal zu fragen, was sie wollen.

    Siehe weiter oben, es ist halt einfach so, dass man Leute finden muss, die wissen, was sie tun, und nicht so sehr darauf bedacht sind, wie ein guter Mensch zu wirken. Denn das ist imo der falsche Ansatz. Klar will man Menschen helfen als Psychologe etc, aber es ist halt schon ein Unterschied, wie man Hilfe anbietet. Meistens grätscht einem da die eigene Persönlichkeit imo irgendwie rein, wenn ihr versteht, was ich meine? Man denkt sich vielleicht weniger "wie hab ich im Studium und der Ausbildung gelernt zu handeln" sondern eher "wie würde ich als Mensch handeln".


    Ansonsten - ich bin mit Rezidivierender depressiver Störung mittelschweren Ausmaßes diagnostiziert, weiterhin habe ich eine Psychosomatische Erkrankung. Ich bin jetzt seit gut einem Jahr in Therapie und es hat mir sehr geholfen, meine Probleme selbst zu realisieren und mir Strategien zu entwickeln, die mich bei Rückfällen auffangen können. Ich sehe meine Psychologin einmal die Woche und lasse Termine auch nur für schulische Geschichten ausfallen, weils mir einfach am Herzen liegt und ich ungerne in ein Muster reinfallen will, in dem ich mir sage "hmm nächste Woche".

    Wobei ich dennoch nicht viel von "Normalgewicht" halte, auch wenn es ein größerer Bereich ist, sollte diesen Zahlen möglichst wenig beachtung geschenkt werden. Wichtiger ist da eher ob man das Gewebe gut bewegen und durch Anspannung fest bekommen kann, oder ob es einfach an einem herumschwabbelt.

    Schon, ja, aber es geht ja beim Übergewicht nicht nur um die Zahl, sondern viel eher das Risiko. Auch wenn man aktuell noch keine Gelenkschmerzen hat: Bluthochdruck, Kurzatmigkeit und viele andere Faktoren treten auf, wenn man übergewichtig ist über einen längeren Zeitraum hinweg.

    body positivity ist so ne Sache, zu der man jetzt sagen kann, was man will, aber wenn man schon die Schiene fährt, dann bitte auch richtig.

    Wieso "richtig"? Body positivity ist, sorry, sowieso absoluter Mist, weil "normale" und "dünne" Frauen davon anscheinend ausgeschlossen sind, auch wenn der Slogan doch mehr oder weniger besagt, dass allen Körpern aufgeschlossen begegnet werden soll. Adipositas zu glorifizieren ist absolut schädlich und ich finde es offengestanden okay, dass nicht +150kg Frauen, wie Tess Holiday, bei den meisten Labels als Model vorgeführt werden. Dass viele Models immer noch arg dünn sind, steht dabei außer frage, und wenn wir nur über Plus Size Kleidung reden, verstehe ich was du meinst natürlich vollkommen. Aber was ist Plus Size? Alles ab Größe 40? Große Frauen tragen imo meist weit alles über Größe 38, und ich bin selbst relativ klein und kriege meinen Hintern in keine Jeans kleiner als 38 rein. Das Problem ist, und da geraten wir vielleicht bisschen ins Offtopic: obvs sind nicht alle Körper gleich und ja, natürlich sollte Plus Size auch eher von "Vorzeige Plus Size Ladies" getragen und vermarktet werden. Ein gutes Beispiel für das, was ich bei Plus Size als Ideal empfände, ist jemand wie Ashley Graham, die zwar "stämmig", aber nicht "adipös" ist. Und generell versteift sich gerade Mode, die die breiten Massen ansprechen soll, sehr auf Einheitsgrößen. Eine Jeans in Größe 40 passt mir bei, keine Ahnung, New Yorker, nicht und bei C&A verliere ich bei 38 teilweise den Bund und muss unbedingt Gürtel tragen. Mode sollte an den Menschen angepasst sein, aber wenn man breite Massen bedienen will, kann man das einfach nicht.

    zum Thema allgemein: imo sollten wir erst mal definieren, von wie viel Übergewicht wir hier reden? ein bisschen über dem Normalgewicht zu sein, wird jetzt nicht schlecht sein. aber wenn wir dann in Bereiche kommen, wo es wirklich adipös ist, ist es gesundheitlich definitiv Mist.

    Das mal zum einen, aber zum anderen geht es halt ums Prinzip, würde ich sagen? Übergewicht sollte mit Ästhetik insofern nichts zu tun haben, dass man sagt "hmmm aber sie/er sieht doch noch gut aus!". Ganz falscher Ansatz. Es sollte hierbei rein darum gehen, ob sich jemand potenziell einem gesundheitlichen Risiko aussetzt. Zumal eben das, was ich aus meiner Erfahrung als jemand, der jahrelang mit seinem Gewicht kämpfen musste, sagen kann: wenn dich x nicht stört, stört dich y eigentlich auch nicht. Man muss jetzt keine Borderline Essstörung haben und sich permanent wiegen, jede Kalorie feinsäuberlich messen und ausrasten, wenn man mal 20 Kalorien über dem Tagesbedarf ist, aber man muss umgekehrt auch innehalten und als Betroffener sagen "okay, ich wiege jetzt 4,5 Kilo mehr, als vorletzten Monat, warum ist das so und werde ich auch weiter zunehmen?" Man muss ehrlich sein und darf sich keine Ausreden suchen wie "ich bin aufgebläht", "ich habe schwere Knochen", "Muskelmasse wiegt so viel". First of all, um mal ein Kilo reine Muskelmasse zuzunehmen muss man ECHT VIEL Protein konsumieren und sehr viel im Fitnessstudio schwitzen. Und zweitens betreffen Aussagen, wie die erste Ausrede, ja nicht "wie viel wiege ich heute im Vergleich zu gestern". Man muss sich so eine Entwicklung freilich langfristig ansehen. Aber sobald man merkt, dass man konstant zunimmt und nicht gerade schwanger ist oder zunehmen MUSS, sollte man sich Gedanken machen und evaluieren, woran das liegen kann.

    nicht nur theoretisch. meine Mutter macht grad Diät mit WeightWatchers (quasi einfach bewusstere Ernährung) und nimmt verdammt gut ab, obwohl sie aufgrund körperlicher Beschwerden nicht viel Sport machen kann. es ist erstaunlich, wie viel ausgewogene Ernährung ausmachen kann. sie isst nicht mal wirklich weniger, aber halt bewusster, und dann regelt sich das teilweise echt von selbst. weshalb ich immer so "eeeh" bin wenn jemand sagt, er könne nicht abnehmen, ohne es überhaupt versucht zu haben.

    Theoretisch eher im Sinne von "es bietet sich sehr gut an nebenbei Sport zu machen", weil es beim Abnehmen primär nicht darum geht, eine Diät zu machen. Man will einen Lifestyle, an den man sich halten kann, kreieren. Und je früher man mit Gewohnheiten, wie regelmäßigem Sport, beginnt, desto schneller haben sie sich etabliert.

    Prinzipiell hast du da Recht (wenn wir jetzt von extremem Übergewicht reden). Es gibt allerdings auch Raucher, die ihr Leben lang geraucht haben, und älter werden als Menschen, die nie geraucht haben. Es hängt also nicht immer alles nur an einer Sache. Wobei ich glaube, dass jemand, der raucht und Sport macht, trotzdem nicht die gesündeste Art zu leben hat.

    Trotzdem ist Übergewicht imo mindestens so problematisch wie rauchen. Warum? Gut, ein Raucher kann seinen Konsum erhöhen, klar, aber jemand der übergewichtig ist, erreicht irgendwann das Stadium der Fettleibigkeit. Wir reden hier dann von Leuten, die ihren Alltag im Bett verbringen und nicht einmal mehr alleine duschen oder auf Toilette gehen können. Klar kann man jetzt argumentieren, dass man auch durch den Konsum von Zigaretten gesundheitliche Folgen und Spätfolgen erleiden kann, wobei sich die "Spirale", die man beim "dick sein" runterrutscht weitaus gefährlicher und bodenloser ist, als die von Rauchern. Es gibt irgendwo ne Toleranzgrenze bei den meisten Rauchern, man raucht halt x Zigaretten. Bei Fettleibigkeit hast du diese Grenze nicht. Es soll schon Menschen gegeben haben, die weit über 300 Kilo gewogen haben, und trotzdem weiter zugenommen haben. Und deswegen lege ich ja so viel Wert auf "wen x Kilo nicht stören, stören auch nicht x+1", man muss gegen Übergewicht vorgehen, sobald man merkt, dass es irgendwie zustande kommt. Ja, wenn man ne ganze Tüte Chips gegessen hat und dadurch Wasser einlagert (viel Salz und Kohlehydrate) und am nächsten Tag 2 Kilo mehr wiegt als sonst, muss man sich jetzt keine Gedanken machen. Aber wenn man konstant 1-2 Kilo im Monat zunimmt, muss man sich fragen "was läuft falsch?". Weil so läuft es ab. Man nimmt nicht von heute auf Morgen 10 Kilo zu, aber lasst uns mal spielen und sagen, man legt 2 Kilo pro Monat zu. Da ist man nach einem Jahr bei fast 25 Kilo. Und das ist schon arg bedenklich.

    Warum sollten Leute mit mehr Fettanteil es leichter haben ?? Körperliche Fitness ist ein Indikator zumindest im Tierreich fur survival of the fittest.

    Trägheit dagegen ist eher ein Nachteil.

    Zum angesprochenen Bewegungsmangel. Ich denke einfach viele Menschen sind faul gewordene

    Ich denke auch, dass es einige Menschen gibt, sie sich viel zu wenig bewegen, aber Sport macht nur, und da schätze ich großzügig, 30% deiner Physik aus. Der Rest ist Ernährung. Du kannst eine schlechte Ernährung nicht "austrainieren", du kannst aber ohne Sport theoretisch abnehmen.

    Auch im Tierreich gibt es viele Tiere, die es eher langsam angehen. Schildkröten, Faultiere, Schnecken usw.. Schildkröten werden sogar älter als wir.


    Leichte Fettanteile sollen den Stoffwechsel im Körper ankurbeln.

    Ich wüsste echt gerne, woher du diese Informationen hast?

    Aber das ist für jeden individuell.

    Für einen 1.50 großen Menschen können 5 Kilo schädlicher sein als 10 Kilo für einen 1.93 großen Menschen.


    Auch bei gleichgroßen Menschen kommt es stark auf den Körperbau an. Gewicht ist nicht gleich Gewicht. Bei rein rechnerischem Übergewicht kann der eine untrainierte Mensch dick sein, der andere sportliche Mensch schlank sein oder minimale Fettpolster haben kann.


    Ich will damit sagen, dass der Fettanteil viel mehr Bedeutung hat als das Gewicht. Gerade da eine trainierte Muskulatur die Gelenke bei Belastung vor Schäden besser schützt.

    Viele vergessen aber auch, dass "Normalgewicht"nicht nur eine Nummer, sondern einen weiteren Bereich umfasst. Man muss seine Lebensmuster und Essgewohnheiten imo von sich selbst aus evaluieren, auch als jemand, der noch im Normalgewichtsbereich unterwegs ist. Wenn man jetzt wirklich so athletisch ist, dass man so viel Muskelmasse hat, dass es das Gewicht so hochschießt, weiß derjenige das oft selbst. Weil man ja echt viel investiert, Zeit und Ressourcen, wenn man so muskulös sein will.

    Das Problem, Hobbit, sind nicht die Zahlen, sondern die Mentalität. Wie oben bereits erläutert ist der Prozess des Zunehmens schleichend.

    Deshalb habe ich damals in einer Bio Arbeit mal den Satz geschrieben: "Wer es übertreibt, muss leiden." Das heißt nichts Anderes wie, dass alles ungesund ist, wovon man zuviel isst oder tust. Wer den ganzen Tag nur Äpfel isst. Um die 20 und mehr, der wird auch leiden müssen. Hypervitaminose zum Beispiel. Ansonsten, nein etwas übergewichtig oder etwas untergewichtig ist nicht schädlich. Zumindest nicht klar nachgewiesen, weil viele Studien was Anderes sagen. Deutlich übergewichtig oder deutlich zu untergewichtig ist. Ich gelte zwar als normalgewichtig, aber ich persönlich habe ja auch Fettgürteln am Bauch. Aber äußerlich würde es keiner ansehen, dass ich übergewichtig wäre.


    Wahrscheinlich warst du mal deutlich übergewichtig. Falls ja, dann kann ich es verstehen, dass das ungesund war.

    Sorry, aber mal ganz direkt - wen 3 Kilo stören, stören auch 4 nicht. Und 5. Und 6. Der Prozess ist schleichen und genau das ist das Problem. Man muss jetzt keine Fastenkur machen, weil man 3 Kilo zu viel wiegt, aber man muss eben merken "oh, da läuft was gehörig falsch, weil ich seit drei Monaten zunehme", insofern widerspreche ich dir nach wie vor.

    Ich fänds sehr interessant, wenn du übrigens besagte Studien verlinken würdest!

    Hi na, würde gerne als Ex-Fettleibige gerne etwas dazu sagen, weil QueFueMejor natürlich absolut Recht hat. Nur weil ein übergewichtiger Mensch noch keinen Herzinfarkt oder Diabetes bekommen hat, heißt dass nicht, dass diese Menschen gesund sind. Ich habe persönlich einen großen Hass auf diesen Bullshit von wegen "Health At Every Size" weil's einfach nicht zutrifft. Jemand, der sagt, dass man doch gesund wäre, obwohl man übergewichtig ist, ist genauso verblendet wie ein Raucher, der sagt, dass seine Gewohnheit kein Problem ist, weil er ja noch keinen Lungenkrebs hat. Und entschuldige bitte Edex , aber die aller, aller, allerwenigsten Menschen, die sich WIRKLICH gesund ernähren (und ja, wenn du dreißig Bananen am Tag isst, konsumierst du immer noch 3000 Kalorien, auch wenn es doch angeblich gesund sein sollte, da es ja Obst ist) und sich ausreichend bewegen, sind übergewichtig. Manchmal mag es ja irgendwelche Krankheiten geben. Aber ich rede hier von wirklich einzigartigen Fällen.

    Viele Menschen haben durchaus eine Essstörung, die man sich genauer ansehen und behandeln lassen sollte, und man ist imo nicht alleine daran schuld. wenn man übergewichtig ist. Oft spielt die Erziehung und vieles andere mit rein.
    Aber trotzdem: Nein! Übergewichtig ist immer ungesund, Ursachen wie Auswirkungen. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der eine Frau wie Tess Holiday - "Plus" Size Model (sorry, das ist keine etwas kurvige Lady, die Frau ist massiv übergewichtig) und Fettaktivistin als "gesund" gilt. Denn genau diese Message bekommt man in Ecken von Social Media gesendet. Der Aufschrei bei Magermodels, die übrigens durchaus ziemlich zurückgegangen sind, war laut genug, jetzt sollten wir auch gegen die andere ungesunde Extreme des Spektrums laut machen.

    Naja, Skyrim hat ja schon fast die Hälfte der 20 Jahre hinter sich und wurde ja erst "vor kurzem" wieder für eine neue Konsole (Switch) veröffentlicht

    Ganz genau.

    Also bitte, Skyrim ist ja wohl eines der berühmtesten RPGs aller Zeiten und hat selbst heute, acht Jahre nach Release, noch eine aktive Fanbase, die immer noch zahlreiche Mods hervorbringt, die das Spiel nochmal weit über seine ursprüngliche, ohnehin schon hohe Qualität hinaus aufpolieren. Skyrim altert bisher besser als 99% aller Spiele und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft noch bekannt und bedeutend bleiben.

    Dazu kommen auch ständige Rereleases auf neuen Konsolen, die das Spiel weiterhin am Leben halten.

    Hahaha, ja, danke, eben darauf beziehe ich mich. Ich halte Skyrim für durchaus mindestens genauso einflussreich, wenn nicht sogar einflussreicher als Super Mario. Weil no jokes, inzwischen gibt es für das Spiel quasi fast alles an Mods. Von einem eigenen Ingame Dating Mod bis hin zu NSWF Mods für Erwachsene und 4k Rüstungen. Alleine Skyrim Romance hat motherfluffing vier Jahre in der Entwicklung gesteckt, und das Spiel hat einfach etwas ganz einzigartiges, charmantes, das die Spieler in seinen Bann zieht und dafür sorgt, dass sich die Leute derart begeistert und kreativ werden lässt.