Beiträge von TimWolla

    1 Hoenn-Pikachu* für 1 begründeten Vote der Woche.



    * Ja, Sweet Reptain, Hoenn.


    /done

    Das ist tatsächlich eine sehr gute Frage. Meine erste (Nintendo-)Konsole war der klassische graue Gameboy, den ich damals™ von meinem Onkel zusammen mit diversen Spielen „geerbt“ habe und die Spielesammlung dann nach und nach mit auf Trödelmärkten gekauften Spielen erweitert habe. Aktuell steckt in dem Gameboy (seit Jahren) eine Pokémon Silber, ich habe aber definitiv auch Pokémon Blau gespielt. Welches der beiden Spiele „zuerst“ kam kann ich gar nicht mehr sagen.

    Auch direkt aus dem Vice-Artikel:


    > To help eliminate confusion with recycled phone numbers, we monitor account inactivity. If an account is unused for 45 days and then becomes newly activated on a different mobile device, we take this as a sign that a number has been recycled. At this time, we'll remove the old account data tied to the phone number—like the profile photo and About.


    WhatsApp vernichtet also ungenutzte Accounts, wenn diese 45 Tage inaktiv waren und dann auf einem unbekannten Gerät eingerichtet werden. Nummern werden typischerweise nach frühestens 1 Jahr neu vergeben. Aber das erfordert auch, dass man den WhatsApp-Account bei einem Nummernwechsel dann auch tatsächlich auf die neue Handynummer umzieht.


    Ansonsten verstehe ich eh nicht, warum ein Handywechsel ständig mit einem Nummerwechsel einhergeht. :threeeyes:

    Ein Piercing ist eine Körperverletzung. Bei einem seriösen Piercer muss man entsprechend vorher eine Einwilligungserklärung unterschreiben. Bei einem Kind, das nicht einmal beschränkt geschäftsfähig ist, dürfte es mit der Einwilligung des Kindes äußerst schwierig werden.


    Ansonsten besteht der Piercing-Vorgang ja nicht „nur“ aus dem Pieks, sondern auch aus der daran anschließenden monatelangen (!) Abheilphase, die das Immunsystem des Kindes in der Entwicklung unnötig belastet. Etwaige Komplikationen wie Entzündungen sind da noch nicht einmal mit eingerechnet. Darüber hinaus darf der Schmuck während dieser Abheilphase nicht (bzw. nur nach Rücksprache mit dem Piercer) entfernt werden. Besonders dann, wenn die Einstichstelle entzündet ist. Andernfalls kann es passieren, dass sich die Entzündung im Gewebe einkapselt, was dann zu größeren und potentiell gefährlichen Abzessen führen kann.


    Der Stichkanal wächst übrigens nie wieder zu. Er wird im Laufe der Zeit womöglich kleiner, aber der sauber abgeheilte Stichkanal bleibt dauerhaft, mit etwaigen Narben, bestehen.


    Mein Piercer sticht Lobes bei Einverständnis beider (!) Erziehungsberechtigten ab 14 Jahren. Alles weitere (außer Intim) ab 16.

    Ein paar Kommentare zu den Preisen:

    Und generell kann man sich auch ein wenig an den Preisen orientieren, weil real talk, ein Ohrloch für 15€ oder so ist schon ein wenig sus, auch wenn es natürlich ab und zu Angebote gibt.

    Mit 15€ bekommt der Piercer gerade mal die Arbeitsmaterialien bezahlt. Die Arbeitszeit ist da noch nicht wirklich drin. Inklusive Beratungsgespräch und Nachsorge macht der Piercer da absolut Verlust. Das ist nicht nur „sus“, das ist wirtschaftlich absolut unmöglich. Kein seriöser Piercer würde dir das für diese Preise anbieten. Auch nicht im Angebot.

    Uff, okay, 60€ ist halt schon okay im Preis? Meine Nase hat 35€ gekostet, die beiden anderen jeweils 52€. Also scheint da 60€ für Lippe sogar am oberen Ende der Preisklassen.

    Auch die 35€ für die Nase halt ich noch für zu billig. Die 60€ für die Lippe sind ungefähr in dem Bereich der Preise meines Piercers und auch so der Bereich an dem der Piercer damit dann auch Geld verdient.

    Meins hatte etwa 70 € inklusive Stecker bei einem Hautarzt gekostet.

    Von einem Piercing bei Ärzten kann ich nur abraten. Ärzte haben von Piercings in der Regel wenig Ahnung und geben tatsächlich sogar gefährliche Hinweise. Letztlich ist das Piercen ein ganz eigener Beruf, der natürlich auch anatomische Kenntnisse erfordert, aber ansonsten nicht viel mit dem zu tun hat, was ein Arzt lernt. Noch schlimmer ist nur der „Juwelier“, der das Piercing mit einer Ohrlochpistole schießt.


    In Bezug auf derartige Körpermodifikationen sollte man auf jeden Fall zu einem Experten, in diesem Fall also einem seriösen Piercingstudio, gehen. Das Studio sollte sauber sein, der Piercer sympathisch, man sollte einen im Preis inkludierten Nachsorgetermin erhalten und auch der Erstschmuck sollte im Preis drin sein. Eine seriöse Preisgestaltung geht dann bei bei 50€ los.

    Dann müsstest du dasselbe Argument auch bei jedem Raucher, Leuten mit schwerem Übergewicht oder sonstwas anbringen.

    Tatsächlich würde und tue ich dasselbe Argument bei Rauchern anbringen. Leider hat der Konsum von Tabak aber eine lange gesellschaftliche Geschichte und kann wohl nicht so einfach „verboten“ werden. Das jährliche Anheben des Mindestalters um jeweils ein Jahr würde mir aber gut gefallen. Die Leute die schon legal Tabak konsumieren dürfen und es womöglich tun, haben weiterhin dauerhaft den legalen Zugang. Es können „unten rum“ aber keine Leute nachkommen.


    Den Vergleich zu schwerem Übergewicht verstehe ich aber nicht so recht. Im Gegensatz zu Übergewicht ist die medizinisch anlasslose Einnahme von Medikamenten oder der Konsum von Tabak eine bewusste Handlung, die unmittelbar mit negativen Effekten verbunden ist. Selbst wenn man als Ursache für Übergewicht nur die Essgewohnheiten (und nicht auch den eigenen Stoffwechsel oder etwaige Vorerkrankungen), dann ist der Konsum von Nahrung erst einmal nichts inhärent negatives.

    Ich finde halt, dass jede Person ab 16 zu sich nehmen sollte was sie möchte, sobald sie aufgeklärt wurde.

    Mit 16 vertraut der Staat dir noch nicht einmal die vollen Bürgerrechte an, weil dein Gehirn noch nicht voll entwickelt ist, und du hältst es für eine gute Idee Menschen in diesem Alter den unbeschränkten Zugang zu Medikamenten und ähnlichem zu gestatten, nachdem sie einmal „mit einer Fachperson gesprochen“ und im jugendlichen Leichtsinn den (Ab-)Rat ignoriert hat?

    In einem solidarischen Gesundheitssystem betrifft das Ergebnis am Ende aber eben nicht nur dich persönlich, sondern eben auch die Gemeinschaft, die die Behandlung etwaiger Folgekrankheiten, die durch den Medikamentenmissbrauch entstehen, tragen muss.

    ich fühl mich trotzdem verdammt bevormundet behandelt und in meiner Freiheit mit meinem Körper zu tun und zu lassen, was ich selbst für richtig halte, eingeschränkt.

    Würdest du es auch gutheißen, wenn man generell ohne Beratung, Anlass und entsprechendes Rezept an andere stark wirkende Substanzen bzw. Medikamente gelangt? Nehmen wir als Beispiel mal Morphin oder andere Opiate. Die werden beispielsweise in den USA wie Smarties verteilt, mit dem entsprechenden Resultat, dass viele Menschen medikamenten-abhängig sind.

    Jungejungejunge, selten so viel scheiß gelesen wie hier gerade. Jetzt kommt jeder mit irgendwelchen fragwürdigen bis gefährlichen Tipps um die Ecke, obwohl nicht einmal klar ist, wie sich der Sachverhalt überhaupt verhält.


    Zu klären ist zuallererst einmal: Was für ein Schreiben genau ist eingegangen? Eine echte Anklage wie im initialen Beitrag genannt? Lediglich eine Abmahnung?


    Wenn zu dem Fall schon vor einigen Jahren etwas kam, dann ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass es sich hier tatsächlich um eine Klage handelt. In diesem Fall ist dann „Not am Mann“ und man sollte sich unverzüglich bei einem entsprechenden Fachanwalt beraten lassen.


    Wenn es lediglich eine Abmahnung ist, dann kann man das mit entsprechender Expertise noch selbst handeln, aber diese scheint in diesem Fall nicht vorhanden zu sein. Auch in diesem Fall rate ich zu einer Beratung durch einen Fachanwalt, um schlimmeres zu verhindern.


    Zum Schluss: Eine Rechtsberatung obliegt in Deutschland lizenzierten Rechtsanwälten und kann nicht durch Laien erfolgen. Jede Rechtsangelegenheit ist anders, auch vermeintlich ähnlich gelagerte Fälle können sich in relevanten Details unterscheiden. Weitere „Empfehlungen“ zum Fall von Akashi oder ähnliches ist daher an dieser Stelle zu unterlassen.

    Zweitens überlegmal zusammen mit deinen Eltern eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen dies deckt deine Anwaltskosten in Zukunft

    Das ist gefährlich falsch. Eine typische Rechtsschutzversicherung zahlt in Fällen von Urheberrechtsverletzungen rein gar nichts. Grundsätzlich hilft einem die Rechtsschutzversicherung auch nur in „klaren Fällen“, wo eine relevante Chance auf einen Sieg besteht.

    Zum Thema schützen . Vielleicht richtet ihr für ein Gerät in eurem Haus einfach eine VPN ein

    Das ist genau so gefährlich falsch. Mit einem VPN leitet man seinen kompletten Datenverkehr durch die Systeme von mäßig seriösen Unternehmen. Und wenn das nicht genug wäre schützen diese in der Praxis auch nicht vor einer „Deanonymisierung“. Praktisch alle Anbieter sind bisher dadurch aufgefallen, dass sie sich nicht an die eigenen Versprechen in Bezug auf ihre „no logging“-Policy halten.

    Ich habe die Screenshots von Olynien bekommen, hier für alle die Antwort:


    Das ist so gewollt. Der Rauswurf bezieht sich auf neue Nachrichten. Das Editieren einer bereits sichtbaren Nachricht nach einem Rauswurf ist sichtbar und man sieht die neue Version. Andernfalls müsste man für die ganzen Nachrichten potentiell alte Versionen vorhalten, je nachdem wer welchen Stand sehen darf.