Beiträge von andre

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    Ja. Und siehst du an irgendeiner Stelle in meinem Text, dass ich das bestritten habe? Ich sagte lediglich, dass es Fälle gibt, die man als zu 100% gesichert ansehen kann.

    Für eine Verurteilung braucht man aber keine 100%-Sicherheit.


    "Voraussetzung für die Überzeugung des Tatrichters von einem bestimmten Sachverhalt ist nicht eine absolute, das Gegenteil oder andere Möglichkeiten denknotwendig ausschließende – oder wie das Landgericht mehrfach formuliert „zwingende“ – Gewissheit. Vielmehr genügt ein nach der Lebenserfahrung ausreichendes Maß an Sicherheit, das vernünftige Zweifel nicht aufkommen lässt (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 1. Juli 2008 – 1 StR 654/07; vom 30. Juli 2009 – 3 StR 273/09)." (Quelle)


    Solange wir doch gar keine Rechtssprechung haben, welche eine absolute Gewissheit verlangt, darf man die Todesstrafe unter gar keinen Umständen auch nur in Betracht ziehen.

    Was ist bitte gegen christliche Feiertage einzuwenden?

    Dass knappe 50% der Bevölkerung bestimmen, wann für die gesamte Bevölkerung ein Feiertag ist. Nationale Feiertage würden bedeutend mehr Sinn ergeben, weil das Feiertage für alle gedacht wäre. Dass wir in Deutschland immer noch nicht den Tag der Kapitulation Nazi-Deutschlands feiern, aber den Tod einer Person vor 2000 Jahren, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.


    Noch schlimmer sind die stillen Feiertage. Ich muss mir nicht von einer Religion, der ich nicht zugehöre und der ich nie zugehört habe, nicht vorschreiben lassen, was ich machen darf und was nicht und wenn ich mich nicht an einen Feiertag, der gerade einmal 50% der Bevölkerung interessiert, halte, kann ich auch noch mit einem Bußgeld von bis zu 1000€ bestraft werden. Religion sollte eine Privatsache sein.


    Ein wenig deutsche Kultur sollte beinaller Freundschaft noch beibehalten werden

    Warum macht eine Religion denn die deutsche Kultur aus? Vor allem: Was sind die Faktoren der Religion, die zu der Kultur gehören? Zählt zu unserer Kultur immer noch, dass Scheidungen verpönt sind? Dass Homosexualität nicht erlaubt ist?
    Religion ist Privatsache, nichts, was die Kultur eines Landes definiert. Und wenn wir von der Kultur unseres Landes sprechen: Warum orientieren wir uns dann nicht an Tagen, die für unser Land tatsächlich relevant sind (z.B. Ende des zweiten Weltkriegs, 09.11. als Tag des Mauerfalls)?

    Und wer finanziert die Prämie? Das Geld, was dann zusätzlich eingenommen wird, muss ja auch irgendwo herkommen.


    Ansonsten pro Pfand, n besseres Konzept gegen die Altersarmut hatte die Groko in den letzten 6 Jahren noch nicht :^)

    Um mal wirklich die Ineffektivität einer Todesstrafe aufzuzeigen:

    In Amerika gibt es das Innocence Project, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu unrecht Verurteilte freizusprechen. In 27 Jahren hat das Innocence Project schon 25 (!) zu unrecht verhängte Todesstrafen wieder ausgehebelt - das zeigt ganz deutlich, dass es eben nicht mal ne Sicherheit gibt, die annähernd 100% beträgt. Aus Schutz von Familienangehörigen, Foltern oder Drohungen ans engste Umfeld oder auch ganz andere Gründe (psychische Krankheiten) können eben auch Schuldeingeständnisse erzwungen werden, die so gar nicht zutreffen. Heißt: Selbst, wenn der Täter sich als schuldig bekennen würde, was allgemein als somit höchstes Kriterium für einen Schuldspruch gilt, ist eine richtige Verurteilung nicht gewährleistet. Gab auch schon Fälle, wo das Blut des Opfers an der Kleidung Menschen gefunden wurden, die nur geholfen haben - wurde ihnen aber nicht geglaubt, das Blut an der Kleidung galt als ausreichendes Beweismittel und ein Schuldspruch kam zustande. Das Justizsystem - egal welches Landes - funktioniert eben nicht mit einer 100%-Garantie, sprich eine Todesstrafe wird immer auch unschuldige Opfer mit sich ziehen.


    So viel zum rechtlichen Aspekt, jetzt noch zu den Auswirkungen einer Todesstrafe als Abschreckung / Straftatvereitelung:

    Die USA hat 5,4 Morde pro 100.000 Einwohner. Vor den vereinigten Staaten auf der Liste kommen primär Entwicklungs- und Schwellenländer, vor allem aber Länder mit einer hohen Bandenkriminalität. Die höchste Mordrate in Westeuropa hat Belgien mit 2,1 Morde pro 100.000 Einwohner. Venezuela und El Salvador, die beiden Länder mit der mit Abstand höchsten Mordrate, haben übrigens beide noch die Todesstrafe.


    Ansonsten gibt es noch Nachteile in Kosten, da zum einen der Prozess meistens aufwendiger ist (mit mehr Berufungen) und in Rechtsstaaten wie den vereinigten Staaten auch die Ausführung recht teuer ist. Das ist bedeutend teurer als eine lebenslange Gefängnisstrafe. Und zu guter letzt hier auch noch ne Rechtssprechung:


    „Aus humanitären Gründen kann keinem Staat das Recht zustehen, durch diese Sanktion über das Leben seiner Bürger zu verfügen. Vielmehr erfordert es der Primat des absoluten Lebensschutzes, daß eine Rechtsgemeinschaft gerade durch den Verzicht auf die Todesstrafe die Unverletzlichkeit menschlichen Lebens als obersten Wert bekräftigt. Darüber hinaus erscheint es unbedingt geboten, der Gefahr eines Mißbrauchs der Todesstrafe durch Annahme ihrer ausnahmslos gegebenen Unzulässigkeit von vornherein zu wehren. Fehlurteile sind niemals auszuschließen. Die staatliche Organisation einer Vollstreckung der Todesstrafe ist schließlich, gemessen am Ideal der Menschenwürde, ein schlechterdings unzumutbares und unerträgliches Unterfangen.“„Diese Bedenken legen den Befund nahe, daß nach deutschem Verfassungsrecht jegliche Wiedereinführung der Todesstrafe – auch abgesehen von Art. 102 GG – vor Art. 1 Abs. 1 GG und der Wesensgehaltsgarantie des Grundrechts auf Leben (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Art. 19 Abs. 2 GG) keinen Bestand haben könnte…"

    BGH-Urteil von 16.11.1995


    Man kann nicht mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und gleichzeitig die Todesstrafe fordern.


    Edit:/

    In Amerika werden Knasties wie Vieh behandelt und hier wie Gäste.

    Auch so ein Mythos. Nur weil man hier auch Gefängnisinsassen Grundrechte zuspricht, macht einen das noch lange nicht zum Gast. Deutsche Gefängnisse sind auch nicht gerade ein Hotel, da ist das Leben schon ordentlich beschissen. Das deutsche Rechtssystem berücksichtigt aber auch die Resozialisierungsmöglichkeiten, dem wäre es komplett zu wider, Gefängnisinsassen wie Tiere zu behandeln. Kannst ja mal ein paar ehemalige Gefängnisinsassen besuchen und fragen, wie die es im Knast fanden; glaub mir: Urlaub ist das da ganz sicher nicht.

    „Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“


    Das ist das genaue Zitat und da finde ich es schon bedeutend weniger falsch. Es obliegt jedem Deutschen, der mit grundlegenden Werten nicht einverstanden ist, das Land zu verlassen. Vor allem ist dieses Zitat nur eine Antwort auf mehrere Zwischenrufe von Pegida-Mitgliedern gewesen und da geht es dann halt auch darum, dass es nicht angemessen ist, einen politischen Diskurs (akustisch) zu stören. Sehe im Gesamtkontext tbh kein Problem an dem Zitat, nur wurde das halt in der medialen Berichterstattung so verhunzt als wirke es so, dass Lübcke generell allen Rechten im Land die Ausreise nahelegt.

    Naja, bei so einigen 12jährigen stehen vielleicht doch Probleme dahinter, die man nicht gänzlich unter "können ja tun wie sie wollen" schieben kann.

    Stimmt natürlich, die Entscheidung, wann man so etwas intimes mit einer anderen Person macht, kann schon auf einige Faktoren geschoben werden. Habe da gerade noch ein bisschen recherchiert, das einzige, was ich dazu gefunden habe, war folgendes:

    "Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestätigt das: Jugendliche mit niedrigerem Bildungsstand und/ oder eher ungebildeten Eltern machen ihre ersten sexuellen Erfahrungen früher als Gleichaltrige mit höherer Bildung. Laut der Statistik haben bei den Hauptschülern 63 Prozent der Mädchen und 53 Prozent der Jungen ihren ersten Geschlechtsverkehr mit 14 Jahren oder sogar früher. Bei den Gymnasiasten hingegen sind es 32 (Mädchen) und 19 Prozent (Jungen)."

    https://www.abendblatt.de/verm…hnittliche-erste-Mal.html


    Da gibt es bestimmt noch einige andere Faktoren, habe von dem Thema aber eigentlich keine Ahnung und das driftet bestimmt auch etwas sehr vom ursprünglichen Thema ab xd

    Eigentlich eine gute Frage. Ist so meine Reaktion gewesen, weil es für mich selbst schrecklich wäre und ich glaube würde bei solchen Schicksalen, aka zu erblinden, den Lebensmut so ziemlich verlieren. Tbh.

    Mir würde da spontan nicht nur Kino, sondern auch sowas wie Fußball (wobei es wahrscheinlich eher die Seltenheit ist, dass sich beide Partner dafür interessieren) schauen, im Freizeitpark ist es wahrscheinlich auch einfacher mit einer Person, die nicht blind ist, und und und. Blindheit schränkt halt schon stark ein und als Partner muss man da schon recht viel Rücksicht nehmen.


    Mit einer (geringfügigen) körperlichen Einschränkung hätte ich auch kein Problem im Bezug auf Beziehungen. Alles, was aber sehr starke Einschränkungen im Alter bedeutet, wäre mir allerdings auch zu viel. Bei geistigen Behinderungen ist das schon was schwieriger. Sowas wie Asperger o.Ä. ist ja jetzt eigentlich nichts dramatisches, erschwert eine Beziehung allerdings dennoch sehr.

    https://de.statista.com/statis…terreich-nach-geschlecht/

    https://noizz.de/lifestyle/mit…das-erste-mal-sex/e01q6n2


    Der Mythos vom Sex mit 12 oder dass es heute ja viel öfter so früh wäre, ist jedenfalls völlig an den Haaren herbeigezogen. Das Durchschnittsalter fürs erste Mal unterscheider sich zwischen den Generationen kaum.


    Verstehe aber auch nicht, warum früher Sex oft so grundlegend negativ bewertet wird. Abgesehen davon, dass niemand das Recht hat, anderen vorzuschreiben wann man mit wem zu schlafen hat (abgesehen vom rechtlichen Rahmen), ist es die Sache der Betroffenen, zu entscheiden, wann man miteinander schläft.

    Dass in fast jedem neueren Beitrag der Zusatz vorkommt "solange dadurch anderen nicht geschadet wird oder zwangsbekehrung stattfindet sollte jeder seinen glauben leben dürfen", spricht ja wohl bände. Glaube eher nicht,dass man bei diesem zusatz an die rührende evangelische saga von felicia denkt.

    Bin inzwischen konfessionslos, erlebe aber bedeutend häufiger, dass mir Christen mit ihrer Religion aufn Zeiger gehen als dass es Moslems tun (auch proportional gesehen). Erinnere mich auch an den Deutsch-LK, wo das Curriculum wirklich für fast jedes Thema einen Religionsbezug vorsieht, und spoiler: Das bezieht sich auch auf das Christentum, nicht auf den Islam. Als jemand, der nicht mit dem Christentum aufgewachsen ist, war das für mich schon n Nachteil, weil ich eben nicht zu jedem Vers einen Religionsbezug herleiten konnte. In meinem vierten Abiturfach, Sozialwissenschaften (Mischung aus Wirtschaft, Politik, Soziologie) musste ich begründen, warum gewisse Gesetze so entstanden sind und wo sie ihre Herkunft haben und auch da wurde von mir als Konfessionsloser erwartet, einen gewissen religiösen Hintergrund zu kennen. Vielleicht kann man einige Dinge davon als Allgemeinwissen auch einfach voraussetzen, aber ich erinnere mich an eine Deutschklausur, wo mir Punkte abgezogen wurden, weil ich eben "Der Hirte" nicht als ein Symbol für Gott gedeutet habe, da mir christliche Redewendungen wie "Der Herr ist mein Hirte" nicht bekannt waren und ich finde, sowas darf in einem Schulfach ungleich Religion auch nicht vorausgesetzt werden.


    Ich wurde während meiner gesamten Schullaufbahn quasi dazu gezwungen, mich mehr mit dem Christentum auseinanderzusetzen als mir lieb war. Das war mehr Zwangsbekehrung als alles, was ich in anderen Religionen miterlebt habe. Spricht ja wohl Bände. Für mich ist mit dem Zusatz nämlich tatsächlich meistens das Christentum gemeint.

    Ich jedenfalls finde es da bezeichnend dass sich teilweise aufgeregt wird wenn man nicht zwischen hijab und nikab unterscheidet. hoffe die begriffe werden nie relevant genug um ins allgemeinwissen überzugehen. Denn wie es dann hier für mich mit meiner Freiheit aussieht kann ich mir auch an einer hand ausrechnen.

    Wieso? Ein Hijab ist ein einfaches Kopftuch, eine Niqab ist eine Vollverschleierung. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht und wir haben nun mal genug Mitbürger, in dessen Religionen solche Kleidungsstücke vorhanden sind (das ist nicht ausschließlich im Islam inbegriffen., sondern auch in anderen Religionen so). Dass man zwischen so zwei elementar unterschiedlichen Dingen unterscheiden kann, ist wohl definitiv Allgemeinwissen.

    Wenn ich der Meinung bin, ich mag keine Arabischen Ausländer, dann ist das in erster Linie diskriminierend. Wenn man dann nachfragt, warum dem so ist und die person Argumente bringt wie :" ich habe mit denen schlechte Erfahrung gemacht", " sie haben keine lust die deutsche sprache zu lernen", " das benehmen ist unter aller sau" etc. ich vermute, ihr wisst, worauf ich hinaus will. Mir ist persönlich wäre bewusst,dass nicht jeder so ist, aber von dem was ich mitbekommen habe, ist so meine Meinung und die wäre dann mit Begründungen hinterlegt, die man vielleicht irgendwie nachvollziehen kann. (Das gerade war nur ein beispiel zur Veranschaulichung)

    Nein, könnte ich nicht und den Grund hast du schon gesagt: Nicht jeder ist so. Und eine Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe aufgrund einzelner Negativerfahrung ist definitiv nicht in Ordnung.

    Jetzt nur mal ne kleine Verständnisfrage an alle, die gegen die Adoption durch homosexuelle Paare sind oder dem zumindest skeptisch gegenüber stehen:
    Wie steht ihr zu alleinerziehenden Vätern / Mütter? Die müssten doch nach eurer Argumentation noch schlechter wären, denn im Zweifel wären doch zwei Väter besser als ein Vater und keine Mutter oder zwei Mütter besser sind als eine Mutter und kein Vater. Und wenn ihr Alleinerziehung dennoch bevorzugt gegenüber der Erziehung durch ein homosexuelles Paar: Warum? Wegen der nicht biologischen Abstammung der Eltern? Dann mal ein konstruiertes Beispiel:
    Eine Mutter trennt sich vom Vater, die Mutter übernimmt die Erziehung des Kindes und die Mutter geht dann eine Beziehung mit einem gleichgeschlechtlichen Partner ein. Ist das dann auch schlecht? Geht es um die Homosexualität (dann müsste man auch dagegen sein, dass eine biologische Mutter später eine homosexuelle Beziehung eingeht) oder um die Adoption als solche? Oder ist es eine Kombination aus den beiden Aspekten?

    aber das mit der Unsicherheit nehme ich dir nicht ab, hab selbst schon genug Bahnhöfe nachts erlebt. Teuer - möglich, unbequem - ohne Zweifel, länger - durchaus. Aber gut, muss man halt selbst wissen, ob man Umweltschutz nur predigt oder ihn bewusst lebt.

    Gott sei Dank weißt du ja als Mann, wie sich eine Frau nachts am Bahnhof fühlt :thumbsup:


    Ne, jetzt mal ehrlich: Bei dem von Bastet aufgeführten Beispiel kann ich das schon nachvollziehen. Zeigt dann halt auch, dass man einfach mal den ÖPNV ausbauen muss, das Schienennetz verbessern, gleichzeitig die Bahn so subventionieren, dass auch die Preise auf einem akzeptabelen Niveau sind. Ansonsten benutze ich persönlich aber generell lieber die Bahn, weil sieben Stunden, die ich mit der Bahn fahre, mit Anfahrt, Einchecken, Starten, Fliegen, Land, auf den Koffer warten etc. auch mal locker sechs Stunden unterwegs bin und dabei nicht noch eben ein Buch lesen kann oder so ein Spaß.

    Das Problem sind nicht die Inlandsflüge, sondern die zum Teil mangelnden Alternativen zu diesem. Und wenn man irgendwie von Hamburg nach München muss, aber Alternativen neben dem Inlandsflug fehlen, dann muss man eben auf die mangelnden Alternativen reagieren.

    Ich verstehe gerade nicht, warum man den Unterschied zwischen züchten und gentechnisch manipulieren nicht erkennen kann.

    Dieser Übergang ist halt auch nicht immer so eindeutig, ich denke, dass Bastet darauf hinauswollte. Urrinder haben komplett andere Nahrung bekommen, komplett andere Haltung erlebt und komplett andere physische Voraussetzung - die Hochleistungskuh, die wir heute kennen, ist eben ein Resultat aus veränderten Genen, das ist eine recht primitive Form der Gentechnik.


    Also wo ziehen wir die Grenzen? Muss es gekennzeichnet werden, wenn es nur die geringsten Veränderungen zum Urzustand des Tieres gibt? Muss es gekennzeichnet werden, wenn etwas nicht "natürlich" ist? Und wie definiert man dann "nicht natürlich"? Eine Etikettierung von Gentechnik ist halt leichter gesagt als getan, eine solche Etikettierungspflicht würde viel eher zu einer Diskussion finden, ab wann etwas Gentechnik ist und bis wann etwas noch "natürlich" ist; und auch darauf gibt es keine klare Antwort, deshalb kann man solche Etikettierungen auch nur schwer durchsetzen.

    Es kommt auf die Person an

    Natürlich, auch da gibt es Ausnahmen.

    Wäre der 15jährige Teenie ein totales Naivchen und würde sich der 22jährige Partner als totaler Prolet und Playboy geben, dann hätte ich ein Problem damit.

    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich genau das Bild im Kopf. Alle Pärchen mit der Alterskonstellation, die ich kenne, waren eben genauso wie du es hier beschreibst. Entweder war der ältere Partner ein totales Arschloch oder es wirkte halt, um fies zu sein, nach "Ich kriege keine in meinem Alter ab, also grase ich mal die jüngeren Altersregionen ab".

    Ich möchte damit nicht sagen, dass alle Pärchen, die so einen Altersunterschied in dem Alter haben, so sind, aber ich denke, ich habe in meiner Schullaufbahn (die jetzt gerade mal ein Jahr her ist) bestimmt 10 Pärchen kennengelernt, die den Altersunterschied hatten und eigentlich immer war es dann doch eher ... bedenklich, wie sich der ältere Partner benommen hat.

    Ich würde generell mal behaupten, dass eine feste Altersvorgabe bei sowas gar nicht gegeben sein muss (obvs aus moralischer Sicht, aus rechtlicher Sicht brauchen wir sowas natürlich), wichtig ist, dass beide Partner entweder auf einem annähernd gleichen kognitiven Level (im Bezug auf die Komplexität von Liebe und Beziehungen) oder beide Partner zumindest ein Alter erreicht haben, in dem sie eine gewisse Selbstbestimmung haben.

    Wir hatten die Diskussion letztens mal im BisaChat. Für mich wäre es wahrscheinlich kein Problem, wenn meine 18-Jährige Tochter einen 40 Jährigen Mann hätte (Grüße an den Wendler), weil ich ihr eine vollständige Selbstständigkeit zusprechen würde, wohingegen es für mich ein Problem wäre, wenn meine 15-Jährige auch nur einen 22- oder 23-Jährigen Freund hätte. Ich denke, dass die Legitimität einer solchen Beziehung stark abhängig von der Reife der betroffenen Personen abhängt und ich verbinde eine notwendige erreichte Reife mit dem weitestgehenden Abschluss der Pubertät.
    Meine Freundin wird in wenigen Tagen 16 und ich bin jetzt 18, das sind zwar auch "nur" 2 1/2 Jahre Unterschied, aber so wirklich glücklich waren ihre Eltern zu Beginn der Beziehung auch nicht und wenn ich ehrlich bin, kann ich das auch vollkommen verstehen, ich glaube, an dem Punkt hätte ich unter Umständen auch noch ein etwas mulmiges Gefühl als Elternteil.

    Ein 10 Jähriger ist nicht in der Lage, die Komplexität von Liebe und Beziehungen wirklich einzuschätzen. Weiterhin - no offense. Aber wenn du 17 bist und dich zu einem 10 Jährigen hingezogen fühlst, selbst wenn es "nur" auf romantischer Ebene ist, ist mit dir gehörig was falsch. Also richtig, richtig krass. Solche Leute können keine normale Beziehung mit einem "Erwachsenen" führen, weil irgendwas bei ihnen kaputt ist. Sei es die Angst vor Verantwortung, Kontrolle, Bindung oder sonst was. Das ist nicht "schlimm", solange man sich das bewusst macht und daran arbeitet, aber das darf in keiner Welt eine Ausrede sein, ein effing Kind zu "daten".

    Solche Menschen sind schon (zumindest überwiegend) in der Lage, Beziehungen mit Gleichaltrigen zu führen, nur spüren sie da halt meistens auch keine romantische Bindung wie sie es bei einer/m Minderjährigen verspüren würden. Und dass "das nicht schlimm [sei], solange man sich das bewusst macht und daran arbeitet" ist halt immer leichter gesagt. Ich denke kein Pädophiler der Welt ist wirklich glücklich darüber, eine gesellschaftlich (zurecht) verachtete Neigung zu haben, aber eben durch diese gesellschaftliche Ächtung trauen sich leider auch nur sehr wenige Pädophile, sich psychologische Hilfe zu suchen. Die Gesellschaft würde wahrscheinlich jedem, der sagt, dass er sich zu Kindern auf sexueller und romantischer Ebene hingezogen fühlt, mit Mistgabeln und Fackeln hinterherlaufen, anstatt auch solchen Menschen die Hand zu reichen und ihnen zu helfen, solange es nicht zu Übergriffen auf Kindern gezeugt. Stattdessen findet hier eine Brandmarkung statt, die weder der betroffenen Person noch der Gesellschaft und schon gar nicht potentiellen Opfern hilft.

    Wir reden hier von persönlichen Moralvorstellunngen, ich erkläre den Standpunkt von den wahrscheinlich meisten veganen Menschen (ohne für alle sprechen zu wollen, aber aus Gesprächen hab ich meist das rausgehört) und du erwartest davon, dass ich mit meiner persönlichen Moralvorstellung (die ich sogar noch kennzeichne) sachlich jemanden überzeugen möchte. Fühle mich n bisschen verarscht.


    Abgesehen davon hast du mich mit deiner "sachlichen" Argumentation natürlich überzeugt :thumbsup:

    Vegetarier essen ja letztlich auch kein Fleisch von glücklichen Tieren.

    Wie definierst du denn "glückliches Tier"?

    Wie definiert man Glück? :unsure:

    Halt Tiere, die artgerecht aufwachsen: Kühe, die auf der Weide stehen, Hühner, die frei herumlaufen und scharren können, Schweine, die sich auch mal im Schlamm suhlen können usw. Meinetwegen auch Wildtiere, die der Natur entnommen werden bzw. Fische, die frei im See herumschwimmen...

    Sorry für Fullquote, nur kurz am Handy:

    Natürlich essen Vegetarier und Veganer keine "glücklichen" Tiere. Wir können nicht alle Tiere so halten, wie du "glücklich" definierst, weil die Masse an Nachfrage einen solchen Lebensstandard gar nicht ermöglicht. Würde man also als Vegetarier / Veganer sagen, "ich kaufe nur glückliche Tiere", dann würde somit auch die Massentierhaltung steigen, weil höhere Nachfrage = höhere Produktion = weniger Platz für freilebende Tiere = mehr Massentierhaltung. Bio-Haltung funktioniert einfach nur sehr begrenzt.


    Abgesehen davon würde ich halt generell keine Leiche essen, erst recht keine ermordete, deshalb stellt sich die Frage des "glücklichen" Lebens gar nicht, solange es keinen "freiwilligen" Tod gibt.

    Weißt du, der Unterschied ist, dass wir wissen würden, was mit uns passieren wird. Und eben auch wissen, dass es grausam wird. Von daher würden wir auch dagegen sein und uns verteidigen

    Wir reden hier wirklich von einer krass superioren Spezies, da haben wir keine Möglichkeit, uns wirklich zu verteidigen. Auch Tiere wehren sich zum Teil, man kriegt zwar nur vereinzelt mit, dass Tiere vor der Schlachtung fliehen, aber das passiert nun mal und das machen die Tiere ja auch nicht, weil sie die Schlachtung so geil finden.

    Dies ist bei Tieren aber nicht der Fall. Tiere, die für Nahrung getötet werden, werden vorher narkotisiert, damit sie davon nichts mitbekommen.

    Auch da gibt es oft fehlerhafte Betäubungen, ist nicht so, als wäre das für jedes Tier ein "humaner" Tod (die Diskussion hatten wir aber schon und ich bin echt müde, darüber zu diskutieren).


    Bin kein Fan von Gehirnwäsche-Theorien und -Aussagen

    Man kann natürlich auch jedes Gedankenexperiment als Gehirnwäsche abtun, offener für sowas wäre man aber, wenn man sich einfach mal mit den moralischen Konflikten auseinandersetzt und darüber nachdenkt, wie man über einige Argumente denken würde, wenn man selber ein Betroffener wär. Hier geht es nicht um "Ja, Alien werden uns alle töten!!!!!", sondern um die Frage "Was würdest du tun, wenn du in der Situation wärst?"