Die Liebe die ewig brennt

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  • Was wollt ihr als nächstes lesen? (Kapitelüberschriften) 11

    1. Lucia und Larissa haben Spaß! (4) 36%
    2. Ash und Lucia...noch ein weiter Weg (4) 36%
    3. Man kann die Liebe in zwei Menschen finden (4) 36%
    4. Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte (4) 36%
    5. Stefan schlägt zurück (2) 18%
    6. Larissa und Ash: Eine zweite Chance (1) 9%
    7. Ash ruft Verstärkung (1) 9%

    Liebe Leute,


    leider kann ich in nächster Zeit nicht mit einem neuen Kapitel dienen, da ich derzeit einfach keine Ideen mehr habe. Und deshalb brauche ich eure Hilfe!


    Ihr seid meine Quelle der Ideen. Ihr gebt mir das, was ich für neue Kapiel brauche. Aber leider hab ich diesmal keinen Plan wie es weitergehen soll. Dabei soll die Umfrage helfen, denn ihr entscheidet nun, was ihr als nächstes erfahren werdet. Was genau das ist, werde ich nicht unbedingt veraten, ihr müsst zwischen den Zeilen lesen!


    Hier nun die Umfrage



    Und bitte: Seid ehrlich! Ich brauche eure Unterstützung so sehr wie noch nie zuvor!


    LG


    Der böse Wolf und dunkle Reiter
    Dark Rider Robin

  • So, liebe Gemeinschaft: Ihr habt abgestimmt und ich habe meine Finger bewegt: Ein neues Kapitel kam hervor!
    Ob es euch gefällt ist eine andere Frage, denn es ist ein SEHR eigener Text geworden.


    Trotz allem wünsche ich euch viel Spaß und bitte euch darum, eure Meinung zur weiteren Fortsetzung ruhig mit einzubringen!


    und nun: Kapitel 10: Lucia und Larissa haben Spaß!


    Kapitel 10: Larissa und Lucia haben Spaß!

    Der Koffer stand gepackt bereit, die Mädchen saßen auf dem Bett, welches von der hellen Nachmittagssonne beschienen wurde, und blätterten dabei durch diverse Magazine. Auf einigen von ihnen war Lucia auf der Titelseite. "Du bist ja eine Berühmtheit... hast du mir gar nicht erzählt.", meinte Larissa überrascht, traurig und neidisch zu gleich. "Das ist nichts weiter. Man hat mich für eine Kollektion mit ins Programm genommen. Hat eine Freundin für mich eingefädelt, aber ich hatte da nie großartige Lust drauf. Die meisten der Kleider hab ich noch in meinem Schrank hängen, sind fast alle allein entworfen. Willst du mal sehen?", fragte Lucia mit einem Lächeln, um die Laune der Blondine etwas zu heben. "Ich dachte schon du fragst nie!", rief diese laut quietschend aus, was Lucia dazu brachte, vom Bett zu fallen. Leicht erschrocken sah sie zu dem andern Mädchen auf. "Immer ruhig. Das sind nur ein paar Kleider. Und ich bin sicher, es ist auch eins dabei, das dir gut stehen wird.", sagte die Blauhaarige und zwinkerte Larissa zu. Diese wurde darauf noch glücklicher, stand auf und schliff Lucia mit sich in deren Zimmer, wo sie gebannt auf den Kleiderschrank schaute. "Du hast es wirklich eilig, was?", fragte die Blauhaarige mit einem leichten Lächeln und einem gekünstelt scharfen Blick. "Und wie!", rief die Blonde und hüpfte vor lauter Freude auf und ab. Das Strahlen ihres Gesichtes konnte jemanden schon fast blenden. Sie freute sich wirklich darauf. Glücklich öffnete das Mädchen den großen Schrank. Die Kleider die zum Vorschein kamen, waren so unterschiedlich, dass man meinen konnte, mehrere Kollektionen hingen darin. Ein Regenbogen aus Farben, Kom­binationen aus Schleifen und Steinen. Es war schön anzusehen, jedenfalls aus der Sicht von Lucia. Doch Larissa war da anderer Meinung... "AH! Die sind TRAUMHAFT schön!", schrie sie schon fast mit quietschender Stimme aus und umklammerte das andere Mädchen sofort. "Darf ich eins davon anprobieren? Ich flehe dich an!", quengelte die Blondine, doch ihre Freundin spielte einfach mal hart. "Nein, du darfst sie nicht anprobieren...", sagte sie mit hochgezogenem Blick, aber einem verräterischen Lächeln. Larissa lachte nur und schaute die Kleider durch. Eines stach ihr ins Auge. "Das hätte ich so gern mal an mir gesehen!", meinte sie und seufzte. Lucia warf einen Blick auf das Kleid und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. "Das sollte gar nicht hier sein... In diesem Schrank hängen nur die von mir gemachten, beziehungsweise entworfenen Kleider... Aber das ist ein Geburts­tagsgeschenk gewesen!", murmelte die Blauhaarige leicht überrascht. "Aber was soll der Geiz. Nur zu, probier es an.", gab sie dann doch nach und die Blondine umarmte ihre Freundin dafür. "Vielen, vielen Dank, Lucia!", rief sie glücklich, nahm das Kleid vorsichtig aus dem Schrank und verschwand im Badezimmer. Nach einer Minute kam sie wieder hinaus. "Wie sehe ich aus?", fragte sie und eine komplett andere Person stand vor Lucia: Die Haare fielen offen und leicht schimmernd von der Sonne über ihre Schultern. Das trägerlose schwarze Kleid, welches bis etwa zu den Knöcheln ging, schmiegte sich perfekt an ihren Körper an und das aus feinen blauen Steinen bestehende Muster fügte sich an sie, als wäre es perfekt für sie gemacht. "Du siehst umwerfend aus, Larissa! Es steht dir hervorragend!", meine das blauhaarige Mädchen glücklich und strahlte das andere Mädchen an. Dieses wurde leicht rot und kicherte. Es ließ sie noch schöner wirken, als sie es sowieso schon gewesen war. Die Gesichtszüge von Lucia versteinerten, als sie das sah. "Dir müssen die Augen nicht gleich rausfallen. Ich helfe dir, das perfekte Aussehen für ein Kleid hinzubekommen, wenn du möchtest.", meinte die Blondine hilfsbereit und die Starre löste sich sofort. Schnell war in den Schrank gegriffen und ein ähnliches Kleid kam zum Vorschein: Es war dunkelblau, etwa knielang und hatte ein feines, aus dunklen grünen Steinen bestehendes Muster in Form eines kleinen Blattes. "Das sieht auch nicht schlecht aus. Trägerlos, die Farbe passt zu deinen Augen und das Muster unterstreicht deine Persönlichkeit. Das ist perfekt!", rief das blonde Mädchen aus, packte Lucia am Handgelenk und schleifte sie ins Badezimmer. Dort wartete sie nicht lange und "half" Lucia dabei, sich auszuziehen. Jedenfalls solange bis sie dem Mädchen Einhalt gebot. "Ich kann das allein, danke."; meinte sie leicht ängstlich, aber dennoch freundlich. Die Blonde nickte und verließ das Badezimmer kurz. Schnell zog sich die Blauhaarige aus und das Kleid an. Als das erledigt war, rief sie Larissa wieder herein. "Das sieht schon ganz gut aus. Nun müssen wir nur ein wenig an deinem allgemeinen Look schrauben und weiß auch schon wo wir da ansetzen: Deine Frisur.", sagte das Mädchen glücklich, ging mit Lucia wieder in ihr Zimmer zurück, zu dem kleinen Schminktisch, den sie sehr selben benutzte. Es fehlten allerdings einige Dinge, die Larissa benötigte. "Warte hier, ich bin sofort wieder da.", sagte sie schnell, verschwand aus dem Zimmer und ging ins Gästezimmer. Während Lucia alleine war, betrachtete sie sich selbst im Spiegel. Es passieren so viele Dinge, dass sie sich nicht einmal richtig freuen konnte, schick gemacht zu werden. Doch schnell waren diese Gedanken wieder vertrieben und sie lächelte. "Das Kleid hängt da schon viel zu lange drin.", flüsterte sie und nun bekam sie einen Look dazu. Nach etwa einer Minute war Larissa wieder da, doch sie wirkte ebenfalls leicht traurig. Noch wollte die Blauhaarige nicht nachhaken, was denn los sei. "Dann wollen wir dich mal verwandeln, meine Liebe.", meinte Larissa nun wie eine professionelle Stylistin. Schnell breitete die Blonde ihre Utensilien auf dem kleinen Tisch aus und begann damit, Lucia zu kämmen. "Deine Haare sind glatt und gut gepflegt, das muss ich dir lassen. Und jetzt machen wir aus dem Einfachen etwas außergewöhnliches!", rief sie aus und begann damit, die Harre so zu kämmen, dass sie anders fallen konnten. Immer wieder fuhr sie mit der feinen Bürste durch die blauen Haare. Nach und nach zeigte sich ein Ergebnis, denn sie begannen über die gesamte Schulter zu fallen und nicht dahinter oder nur davor. "Das wäre erledigt. Deine Haare sehen jetzt deutlich passender zu diesem Kleid aus... Gefällt es dir bis jetzt?", fragte das Mädchen und Lucia schaute auf. Sie war in Gedanken versunken gewesen, weshalb sie nicht großartig darauf geachtet hatte, was passierte. Ihre Haare, die sonst nur hinter die Schultern fielen, lagen nun in einem glatten Übergang von vorne nach hinten. "Das sie toll aus...", flüsterte das Mädchen und Larissa lächelte. Als nächstes das Make-Up.", sagte sie, drehte den Stuhl ihrer Freundin um, damit sie nicht in den Spiegel sehen konnte und begann damit sie zu schminken. Erst puderte sie leicht das Gesicht ab, um das Glänzen zu verschleiern, machte mit etwas Rouge weiter und kam schließlich zu den Augen. "Vorsicht, ich fange jetzt bei den Augen an. Bitte so still wie möglich halten.", bat die Blonde nun voll konzentriert und arbeitete sich mit Liedschatten und Wimperntusche über die Augen. "Das war´s auch schon wieder.", meinte sie glücklich und machte unter den Augen weiter. "Du hast Tränensäcke, Lucia... die wird man aber heute nicht mehr sehen.", murmelte das blonde Mädchen und trug vorsichtig etwas Mascara in Lucias Hautfarbe auf. "Das hätten wir... Dann mal ran an den Mund. Still halten bitte.", flüsterte sie nun nur noch und zog mit einem feinen Lippenstift über die Lippen des Mädchens. Aber Lucia war so in Gedanken versunken, dass sie nichts von all dem mitbekam, was Larissa tat. Sie war geistig da, wo sie so gerne wäre: Bei Ash. Egal was zwischen ihnen passiert war, an ihrem Geburtstag, sie wollte nur mit ihm zusammen sein. "Und das... war´s endgültig. Du bist fertig, Lucia.", meinte das blonde Mädchen stolz und drehte den Stuhl wieder zum Spiegel hin. Als die Blauhaarige den Blick hob, traute sie ihren Augen nicht. "Das... bin ich?", fragte sie und berührte den Spiegel. "Na klar bist du das! Es war eine Menge Arbeit und auch einiges an Zeit nötig, aber ja das bist ganz eindeutig du.", wiederholte die Blondine. "Ich war so in Gedanken das ich nicht mal gemerkt habe, wo du etwas gemacht hast... man erkennt mich gar nicht wieder...", flüsterte die Blauhaarige beeindruckt. Von der schüchternen Person war nichts mehr übrig: Feiner Liedschatten verliehen ihren Augen mehr Ausstrahlung, ebenso die Wimperntusche. Die Tränensäcke, die sie gehabt hatte, waren verschwunden, ihre Wangen hatten mehr Farbe. Ihr gesamtes Gesicht hatte mehr Farbe. Die Lippen waren zwar mit Lippenstift überzogen, aber er trug nicht sonderlich auf. Er spendete lediglich etwas mehr Farbe. Es war, als wäre sie in einem Traum. "Ich sehe umwerfend aus... Danke Larissa!", rief sie voller Freude und fiel ihrer Freundin in die Arme. "Immer gerne. Jetzt musst du aber mich noch hübsch machen. Ich vertraue dir, das du das kannst. Frisch ans Werk!", meinte die Blonde mit einem Lächeln und setzte sich auf den eben frei gewordenen Stuhl. Lucia aber erstarrte. "Ich... habe zwei linke Hände, was es angeht, jemanden zu schminken...", flüsterte sie und ihre Augen weiteten sich leicht. "Keine Angst, du kannst das. Ich vertraue dir.", meinte das Mädchen in Schwarz nur und lächelte nach wie vor unvermindert. Lucia atmete zwei Male tief durch und griff entschlossen zu den Werkzeugen. "Ich mache erst deine Augen, damit das schon einmal weg ist, ja?", meinte sie und Larissa nickte. Vorsichtig trug auch sie den Liedschatten auf die Augen auf, aber deutlich weniger. Ebenso mit der Wimperntusche. "So viel zu den Augen...", murmelte sie nach wie vor nervös und griff nach dem Rouge. Damit war sie besonders vorsichtig und lies sich Zeit. "Das machst du hervorragend. Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt.", meinte Larissa immer noch glücklich. Nachdem Lucia das Rouge wieder weglegte, nahm sie einen dunklen Lippenstift von sich selbst und zog die Lippen der Blondine nach. "Und damit hätten wir es auch schon...", flüsterte das Mädchen und Larissa betrachtete sich im Spiegel. "Das ist...", fing sie an und und wieder überkam das Mädchen große Panik. "...sehr gut geworden! Ich persönlich trage immer etwas mehr Rouge aber das ist kein Beinbruch. Den Rest hast du genau so hinbekommen wie ich es gern habe. Jetzt da das erledigt ist, müssen wir uns noch ein bisschen Schmuck oder Accessoires. Was hast du?", fragte Larissa und Lucia zuckte mit den Achseln. "Schmuck und sowas habe ich genug. In den Schubladen hier. Ohrringe, Halsketten, Armbänder... Schleifen, Haarklammern... Da kann ich dir eine Liste schreiben.", meinte sie und öffnete die oberste Schublade des Schminktisches. Darin waren Unmengen an Accessoires zu finden, die Lucia beschrieben hatte. Darunter waren auch elegante Handschuhe. "Dann machen wir dich mal perfekt.", meinte Larissa und nahm einige Dinge aus der Schublade: Ein paar dunkelblauer Handschuhe die etwa die Hälfte des Unterarms bedeckten und mit ebenfalls grünen Steinen geschmückt waren, einen feinen und dünnen Ring mit einem ebenfalls blauen Stein darin und eine Haarspange, eine feine blaue Rose. "Du magst es sehr blau... Oder?", fragte Larissa leicht neckisch und Lucia antwortete. "Ja ich mag es, "blau" zu sein.", meinte sie und zwinkerte einmal. Larissa lachte und half Lucia dabei sich fertig anzukleiden. Im Anschluss suchte Lucia aus dem kleinen Schrank noch einige Dinge für das blonde Mädchen heraus. "Das wäre geschafft. Wir sind fertig miteinander. Und dafür haben wir leider den ganzen Nachmittag gebraucht...", meinte Larissa betrübt. "Was haben wir?", fragte Lucia geschockt und schaute nach draußen. Die Abendsonne stand am Himmel. Nach kurzem Überlegen tippte Lucia Larissa an und lächelte. "Wie wäre es? Wir ziehen in unserer Aufmachung durch die Straßen. Ich kenne da einen Club, in dem wir viel Spaß haben können.", meinte das Mädchen und zwinkerte Larissa erneut zu. Diese war anfänglich skeptisch, aber als Lucia erwähnte, das man dort viel Spaß haben kann, war sie sofort dabei. "Moment... wir haben etwas elementares vergessen... Die Schuhe!", meinte Lucia und seufzte. Schnell waren zwei Paar Schuhe gefunden, eines in blau und das andere in schwarz. "Wir tragen fast nur einheitliche Farben... Etwas seltsam aber warum nicht.", lachte Larissa und ihre Freundin stimmte darin ein. Mit lauten Schritten der hochhakigen Schuhe gingen die Beiden nach unten zu Johanna, welche gerade dabei war, das Abendessen zuzubereiten. Als sie die beiden Mädchen sah fiel ihr der Kinnladen runter. "Lucia? Larissa? Seid ihr das?", fragte die Mutter mit weit aufgerissenen Augen. "Ja, wir sind es, Mama. Ich wollte dich fragen ob wir ins K´N´Jules gehen dürfen.", meinte das blauhaarige Mädchen mit einem Lächeln und einem Blick, der jeden hätte dahin schmelzen lassen. "Na schön... mir ist zwar nicht wohl dabei... aber von mir aus. Seit aber bitte vorsichtig.", meinte Johanna, woraufhin die beiden Mädchen synchron antworteten: "Aber sicher doch!", woraufhin beide kichernd das Haus verließen und sich auf den Weg zum Club machten. Als sie dort ankamen wurde es schon leicht dämmrig, weshalb sie schnell zum Eingang gingen. "Ausweise bitte.", meinte der Türsteher und beide Mädchen zeigten, was der Mann sehen wollte. Als er das Alter nachlas, ließ er die beiden rein. Allein als sie reinkamen, wurden sie schon von dröhnenden und schlagenden Bässen begrüßt. Es war sagenhaft voll, weshalb sich die Mädchen zur Bar durchschlugen. "Guten Abend, ihr Hübschen. Was darf sein?", fragte der Barkeeper und Larissa bestellte für sich und Lucia gleich mit. "Zwei V0.", meinte sie und der Mann nickte mit einem Grinsen auf den Lippen. " V0? Was ist das?", fragte die Blauhaarige unsicher und Larissa lachte. "Vodka mit Eis, einem Spritzer Zitrone und einer Prise Salz. Das musst du probieren.", meinte die Blondine und schon kamen die Getränke. "Lasst es euch schmecken.", meinte der Keeper nur und lächelte nach wie vor. "Wir wollten weggehen und nicht besaufen!", protestierte Lucia, doch Larissa schüttete sich das Getränk in einem Schuss hinunter und das Salz in die Nase. "Probier es einfach. Du wirst sehen, es wird dir gefallen. Zwei D-Nr. 1!", bestellte sie im Anschluss gleich. Auch wenn Lucia nicht wollte, schüttelte sie den Kopf und tat es Larissa gleich. Das Salz brannte in der Nase, aber es lenkte von dem seltsamen Geschmack des Alkohols ab. Als dann weitere Getränke kamen, wurde Lucia zunehmend gesprächiger. Nach dem 3. Drink saßen Larissa und sie bei einer Gruppe Jungs, welche die Rechnung der Mädchen bezahlen wollten. "Nett von euch, Jungs.", meinte Larissa und trank ihren fünften Drink aus. Lucia war inzwischen schon schwindlig. Als man sie dann an der Schulter anfasste, traute sie ihren Augen nicht. "Lucia? Bist du das?", fragte sie ein Junge, den sie sofort erkannt hatte. "Nein... was machst du hier? Ich hätte nie gedacht, dich hier zu treffen!", meinte Lucia geschockt. "Komm mit.", meinte der Junge schnell, doch die andere Männergesellschaft hatte etwas dagegen, dass Lucia ging. "Lasst sie gehen oder es setzt etwas.", sagte der Junge gereizt und seine Ausstrahlung half ihm dabei, die anderen Jungs einzuschüchtern. Schnell verließen Lucia und der Junge den Club und stiegen in dessen Auto. "Danke... Ich wollte längst gehen... aber sie hat mich nicht gelassen...", flüsterte Lucia und der Junge, welcher nun dabei war zu fahren, legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Es ist alles gut. Eigentlich wollte ich heute Abend zu dir kommen, aber Johanna meinte, du wärst hier. Ich bin hergekommen um nach dir zu sehen. Und das wohl gerade noch rechtzeitig.", meinte der Junge und streichelte die Schulter des Mädchens. "Danke für alles... ich weiß nicht was ich ohne dich gemacht hätte...", meinte sie und Tränen stiegen ihr in die Augen. "Keine Ursache. Wenn du nichts dagegen hast, kannst du heute Nacht bei mir bleiben, ich rede mit deiner Mutter.", meinte der junge Mann hilfsbereit und Lucia nickte. Sofort nutzte er die Freisprecheinrichtung seines Autos und gab der Mutter der Blauhaarigen Bescheid. "Lucia ist bei mir, Johanna. Sie kann heute auch bei mir bleiben. Ich passe gut auf sie auf, versprochen.", meinte der Junge und nun hörte Lucia die Stimme ihrer Mutter ebenfalls. "Lucia, ich bin froh, dass es dir gut geht... Und dir danke ich sehr. Dafür das du auf meine Tochter aufpasst, du bist ein guter Freund", meinte die Frau und legte auf. "Danke für alles... Paul...", flüsterte das Mädchen noch, ehe sie einfach einschlief.


    Das Ende ist seltsam, gewiss. Da kommt der Spaß erst auf, Spannung ist nicht viel mit drin aber zu mehr bin ich im Moment nicht im Stande. Ich bitte daher um Gnade bei der Bewertung...


    LG


    Dark Rider Robin

  • Gnade von mir? Muahahahahahaha C:< träum weiter.
    nee spaß ;3 tut mir leid, aber das musste grad mal sein ^^" Aber ich werd trotzdem drauf eingehen was mir nicht gefiel, auch wenn ich sowieso nicht viel sagen werde, leide momentan ein klein wenig unter Zeitdruck, hoffe du verstehst das ^^ Ok kurz was zum Titel: er passt insgesamt zum Kapitel und ich hätte mir darunter auch nicht wirklich was anderes vorstellen können, aber er verrät auch, dass es ein nicht ganz so spannendes Kapitel wird. Joa, wieder ist nicht ganz sou viel passiert und ich frag mich grad auch was Ash denn nun gemacht hat, da er wohl kaum so lange spaziert X.x aber egal, ich werd es wohl erfahren ;3 Irgendwie finde ich, könntest du in die Länge der Texte eventuell (musst du nicht machen, ich kann das auch nich immer ganz so gut abschätzen wie viel Handlung in einem Kapi passieren sollte) ein wenig mehr Handlung mit einbringen, du hast ja aber geschrieben das dir grad nich wirklich viel einfällt, was sich auch ein wenig bemerkbar macht. Die Umgebung und generell die Beschreibung war etwas mager und auch die Gefühle haben etwas nachgelassen, da musst du einfach dranbleiben. Was ich noch gern loswerden will: wenn dir grad nich einfällt wie es mit deiner Story weitergeht, solltest du dir einfach mal irgendwas zusammen dichten, vielleicht ein kleines Brainstorming, egal wie verrückt deine Ideen sind, das hilft mir z.B. auch oft wenn ich mal nicht weiter weiß. Dann seh ich mir meine vorherigen Kapis an ( ich hab ja sowieso immer einen Anfang und nen grobes Ende, die Handlung zwischen drin ist nicht wirklich vorgegeben nur ein paar kleine Leitfäden) und schaue, was ich nun langsam an fragen vielleicht mal aufklären und was ich vielleicht wieder an fragen aufwerfen kann, wenn ich dann so darüber nachdenke kommen mir immer ganz tolle Ideen ;3 Kannste mal versuchen. Außerdem lass ich mich auch sehr von Musik inspirieren oder von anderen Dingen, teilweise hab ich mich sogar schonmal von den Nachrichten über den Bundestrojaner inspirieren lassen, wie du siehst kann man mit seinem Umfeld schon was anfangen, du musst nur die Augen offen halten. Sonst war dein Schreibstil wie sonst auch relativ gut, nur das mir eben diesmal wirklich ein paar mehr Gedanken und Gefühle gefehlt haben, außerdem war der Inhalt am Anfang ein klein wenig klischeehaft, aber nun gut, ob man den Inhalt am Anfang und das Verhalten der Mädels gut findet oder nicht ist eben Meinungssache, weswegen ich mich dazu auch nicht direkt äußern werde ;3 sonst ganz gut, ich hab das Gefühl Larissa will sich ihre Sorgen wegtrinken, jedenfalls hat es so auf mich gewirkt ^^ Und ich fand es echt toll, dass du dann am Ende wieder Spannung aufgebaut hast, denn nun will ich mehr wissen und bin sehr begierig weiter zu lesen ;3 Vor allem muss ich auch sagen, dass ich es süß finde, wie Paul sie quasi aus dieser Situation rettet x3 (wui ikarishipping moment xD) nunja, auf jedenfall ist das Kapitel an sich doch ganz gelungen, auch wenn du dich weiterhin verbessern kannst, hast du das Kapitel, trotz etwas mangelnder Inspiration doch sehr gut geschrieben und ich bin beeindruckt. Ich würde das niemals so gut schaffen, wenn ich ideenlos bin, dann kommt bei mir immer nur irgendein müll heraus xD
    so dann bis zum nächsten und ich hoffe ich war nicht wieder doof x3
    LG
    ~Sarana~

  • Ich mach dir jetzt auch mal nen Kommi.


    Erstens:
    Ich habe nun die Verbesserten Versionen gelesen und muss ehrlich sagen, dass ich total mitgerissen war, jedes Gefühl der Hauptperson gespürt habe. Du kannst die Umgebungen gut beschreiben, ich hoffe, mein Kommi wird dir weiterhelfen. Was mir aber schlimmerweise aufgefallen ist: Du machst total viele Kommafehler. Leute, die das Deutsch nicht besonders beherrschen, haben öfter Probleme damit, das musst du unbedingt noch ausbessern. Merke dir folgende Regeln: Das oder Dass? Wenn du einen (Neben-)Satz einfügen willst, also: Lucia war bestürzt, dass (eine Tatsache). Wenn du nicht nur das einfügen kannst, sondern auch welches, dieses und jenes (Ist wirklich so!!) einfügen kannst, dann schreib: Ash war so gut aussehend, das machte Lucia beinahe Angst (Nur ein Beispiel: Ash war so gutaussehend, welches Lucia gut fand (=das Lucia gut fand). Ich wünsche mir, dass du die fehlenden Kommas und die "Das-Fehler" ausbesserst, in allen Kapiteln. Du schreibst des öfteren: "Die blau(-schwarz, rot)haarige. Auf "normale" Menschen, die das nicht gewöhnt sind, wirkt das etwas merkwürdig. Es lässt sich darüber streiten, ob man sowas machen sollte. Besser wäre: (Aber bloss nicht zu oft, das machst du bei "blauhaarige" etwas zu oft für meinen Geschmack) Die 15-jährige. Nun: die Schrift. Die Größe ist für eine Geschichte gut, das muss auch sein. Aber du schreibst einfach drauf los, ohne etwas zu verändern. Ich habe bei so einer normalen Schrift oft Schwierigkeiten, mich auf die Geschchte zu konzentrieren. Heißt also (Ob du es machst oder nicht): Verändere doch die Schriftart, ob du es fett oder kursiv machst, musst du selbst entscheiden, dann hat deine Geschichte aber schonmal das gewisse Etwas. Und vielleicht könntest du die Schrift auf 10 pt vergrößern. Und zack! hast du etwas besonderes dran. Ob du jetzt Georgia (mein Favorit), Geneva oder Comic Sans MS machst, ist auch hier deine Entscheidung. Das waren jetzt die Fehler und das Zeug, was mir so aufgefallen ist. Ich hoffe, du hast mich verstanden.


    Nun zum Inhaltlichen:
    Ich muss sagen, dass du die Geschichte sehr gut gemacht hast bis jetzt und ich kann dich auch verstehen, wenn du keine Inspiration mehr hast. Weißt du, ich schreibe selber an einer FF, ich kann dir helfen. Ich kenne mich sehr gut aus mit Rechtschreibung, sowohl Geschichten als auch dem Thema. Und ich denke, jetzt hatten Larissa und Lucia ihren Spaß, aber jetzt ist Ash dran. Und um das Thema: "Ash und Lucia" geht es doch. Ich habe schon einige Ideen, wenn du diese annehmen wilsst, sag mir Bescheid! Denn es wäre sehr schade, wenn diese Geschichte ins inaktive geht, oder? Der Ablauf der Geschichte insgesamt ist wirklich spannend. Und sehr herz-schmerz mäßig. Welche Frage ich noch an dich habe: Jede Geschichte hat ein Ende. hattest du dieses von Anfang an schon im Kopf? Oder nicht? Und willst du, dass noch rauskommt, was Lucia und Ash in "jener" Nacht gemacht haben? Klar kann man sich erstmal darauf ausruhen, dass die Personen nichts davon wissen, aber iwan will der Leser wissen, was passiert ist. Ein gutes Beispiel hierfür wäre: Das alles langsam rauskommt. Das ist auch in solchen Seifenopern so. Hast du noch nie eine gesehen? Dort findet man immer die beste Inspiation für solche Geschichten wie deine. Sonst kann aber ich dir helfen. Ich sehe diesmal Ash und Lucia im Sonnenuntergang knutschen ;). Schau bitte nochmal nach, ob du etwas ergänzen kannst.


    Dein letzter Post:
    Nun, das Ende (Artikel davor, das ist auch noch ne Regel) ist relativ komisch. Und wo ist Ash abgeblieben? Und wie geht es insgesamt weiter? Das sind alles Fragen, die sich mir und warscheinlich auch dir stellen (Wie geht es weiter? passt am ehesten zu dir). Was ganz wichtig ist: Du musst deine Überschriften größer machen und unterstreichen, finde ich! Das Kapitel ist wirklich anders als die anderen, so wie du gesagt hast, finde ich. Ich hab mich sowieso gewundert, warum sich Lucia noch nicht schminkt, ich dachte immer, da verläuft doch ihre ganze Schminke (xD). Alles andere hab ich schon genannt, wie Schrift ändern usw. Was mich außerdem noch wundert: Du hast deine Schrift in einigen Posts verändert. Mal war es mehr lesbar, mal weniger. Trotz allem war deine Geschichte eine gute Inspiration für meine FF (Nein, ich habe nicht geklaut ,ich habe nur etwas mehr zu den Gefühlsbeschreibungen gelernt). Ach ja: Stefan ist einfach so abgegangen, ich finde, es sollte noch zu einer Konfontration zwischen ihm und Ash kommen, d.h. noch mindestens(!) 2 Kapitel (Bei denen ich dir hilfreich sein kann xD). Und das Ende sollte ungefähr so aussehen:


    Ist auch nur ein kleines Beispiel, wie ich mir das Ende vorstelle, ohne viel drumherum zu schwafeln. Ob du es in dein Abschlusskapitel nimmst, ist deine Sache. Ich würde mich aber freuen :>. Ich hoffe, dass du bald zu einem neuen Kapitel kommst, sonst biete ich dir meine Hilfe an. Und wenn du von alleine draufkommen solltest, dann setze mich des weiteren doch bitte auf die Benachrichtigungsliste, ja? Zu erreichen bin ich in meinem GB.

    Alles Liebe wünscht Ran, am 24.02.2012

  • Es scheint mir, die Kapitel kommen nicht mehr so gut bei euch an... schade.
    Nichts desto trotz, hier Kapitel 11!
    (PS: Wenn ihr hier keine Kommentare schreiben wollt, Anregungen nehm ich auch gern per PN in Empfang ;) )


    Kapitel 11: Freundschaft geht über alles

    Die Autofahrt ging langsam von Statten, die Nacht war hereingebrochen und die Dunkelheit umgab das Fahrzeug. Die hellen Scheinwerfer wurden von den Straßenmarkierungen widergespiegelt und ließen die Straße an diesen Punkten glänzen. Der Wald um die Straße herum war in vollkommene Dunkelheit gehüllt, nur wenige der einzelnen Bäume waren kurz zu erkennen, während das Auto an ihnen vorbeifuhr. Lucia schlief ruhig auf dem Beifahrersitz, während Paul sie hin und wieder betrachtete. °Was hast du nur angestellt, Lucia?°, dachte sich der Junge, während er das Mädchen wieder und wieder betrachtete. Es war als wäre er in einer Art Traum und Albtraum zugleich. Mit einem netten Mädchen zusammen unterwegs, aber sie steckte in Schwierigkeiten, die nicht von ihm gelöst werden konnten. Es frustrierte den jungen Mann, doch wie immer ließ er es sich nicht anmerken. Seine finstere Mine, die er nie ablegte, die ihn abweisend wirken lies. Ein weiteres Mal sah er zu dem Mädchen herüber. Der Handschuh an ihrer rechten Hand war etwas nach unten gerutscht und zeigte etwas. Man konnte praktisch zusehen, wie die eiserne Maske zerbrach, die Paul immer trug. Mit weit aufgerissenen Augen schaute er auf das Armband, welches er dem Mädchen zum Geburtstag geschenkt hatte. Kurz schüttelte der Junge den Kopf und konzentrierte sich wieder auf die Straße. Über die restliche Fahrt schaute er nicht wieder zu Lucia herüber. Stattdessen gab er richtig Gas und versuchte sie so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Es dauerte nicht mehr allzu lange, bis er auf dem Hof seiner Familie vorfuhr. Der Motor verstummte, das Licht wurde ausgeschalten. Einige Sekunden verweilte der Junge in dem Wagen, ehe er ausstieg und von jemandem in Empfang genommen wurde. "Du hast sie also gefunden, gut.", meinte ein älterer Junge, der Paul ziemlich ähnlich sah. "Ja, ich habe sie gefunden, Bruderherz. War gar nicht so leicht, sie in dieser blöden Stadt zu finden.", meinte Paul zu seinem Bruder Reggie. "Bring sie rein, ich hab das Zimmer schon vorbereitet, wie du es wolltest.", meinte der Junge und Paul ging um das Auto herum, öffnete die Beifahrertür und hob Lucia vorsichtig und sanft heraus. Sicher und fest hielt er sie in seinen Armen und trug sie ebenso zur Tür des Hauses, welche von Reggie offen gehalten wurde. "Sie sieht nicht gut aus.", meinte dieser und schaute sie misstrauisch an. "Sie hat vorher vermutlich noch nicht sonderlich oft gefeiert und Alkohol getrunken.", meinte Paul kalt und brachte das Mädchen in das Gästezimmer. Es war relativ geräumig, mit einem Kleiderschrank, der immer mit einem oder zwei vollständigen Outfits bestückt war, aber nur für Mädchen. Das Bett war groß genug für zwei Leute, doch Lucia würde allein darin schlafen. Sanft legte Paul sie auf dem Bett ab und zog ihr die Schuhe aus. Seelenruhig schlief das Mädchen einfach weiter. Nachdem auch die Handschuhe und der Schmuck abgenommen waren, deckte der Junge sie noch zu und setzte sich auf einen Stuhl neben das Bett. Reggie leistete ihm dabei Gesellschaft und sprach bei dieser Gelegenheit gleich noch einmal mit seinem kleinen Bruder. Beide hatten eine harte, kalt wirkende Mine aufgesetzt und betrachteten Lucia. "Du hast sie abgeholt. Aber als du los bist, hast du mir nicht gesagt, wieso. Du musstest sie unbedingt finden und herbringen. Warum, Paul? Weshalb hast du Lucia heute Nacht hier her geholt?", fragte der Junge mit leiser, aber dennoch steinharter Stimme. Sein Bruder reagierte kaum darauf, da er weiterhin das Gesicht des Mädchens betrachtete. Das entging natürlich dem älteren der Beiden nicht. "Du magst sie.", sagte er frei heraus, woraufhin sich Pauls Augen weiteten und sein Mund stumme Worte aussprach. Nach einigen Sekunden fing er sich wieder und schaute zu seinem älteren Bruder rüber. Er saß relativ nah bei ihm, mit umgedrehten Stuhl. "Ja ich mag sie. Mehr als sie es ahnen kann.", gestand Paul schließlich und senkte den Blick. "Das ist das erste Mal das ich dich so sehe. Dein Blick zeigt Verzweiflung, Mitgefühl und etwas das da noch NIE gewesen ist: Zuneigung.", meinte Reggie nach wie vor leise, aber deutlich freundlicher. "Willst du mich jetzt analysieren oder was?", fragte der Junge nun mit einer anderen Stimmlage. "Du weinst?", fragte der Züchter und betrachtete seinen Bruder mit offenen und freundlichen Augen. Da er seinen Blick gesenkt hatte, konnte man nicht sofort sehen, ob Reggie recht hatte, doch als eine Träne von seinem Gesicht fiel, konnte man es eindeutig sehen. "Ja ich weine... Weil ich versagt habe... Ich habe geschworen auf Lucia aufzupassen. Ich habe ihr versprochen ein Auge auf sie zu haben, wenn es nötig ist. Auch wenn sie es damals nicht richtig verstanden hat... Ash hatte sie verlassen und das ist ihr nahe gegangen. Ich habe es ihr zwei Wochen nachdem er weg war versprochen, ich bin sicher daran erinnert sie sich gar nicht mehr. Trotzdem habe ich es versprochen... und dieses Versprechen ist heute Nacht gebrochen worden...", flüsterte Paul mit erstickter Stimme, doch sein Bruder wiedersprach ihm. Eine Hand auf der Schulter seines Bruders lächelte er ihn an. "Du hast dein Versprechen heute Nacht eingelöst, indem du sie aus diesem Club geholt hast. Du hast auf sie aufgepasst, so wie du es versprochen oder sogar geschworen hast. Sie wird dir dankbar sein, da bin ich sicher.", meinte Reggie und klopfte seinem Bruder noch zwei Mal sanft auf die Schulter, ehe er aufstand und das Zimmer verlies. Die Tür fiel ins Schloss und Paul war allein mit der schlafenden Lucia. Sie lag absolut ruhig da, bewegte sich kein bisschen. Auch der verbliebene Junge saß ohne jegliche Regung da. Auf seinem Stuhl weinte er stumm, die Blauhaarige ständig im Blick. Die Nacht schritt rasch fort, was auch Paul schläfrig machte. Als die Uhr auf dem kleinen Nachtschränkchen neben dem Bett nach 3 Uhr morgens zeigte, schlief der Junge auf dem Stuhl ein. Den Kopf auf der Lehne und ohne einen Mucks. Seine Träume waren unruhig, ebenso wie die von Lucia. Doch beide blieben sie absolut bewegungslos. Die Traumwelten der beiden waren sehr lebhaft...

    Lucia saß nach wie vor in dem Club. Ein Junge hatte ihr einige Drinks ausgegeben und bat sie, ihm zu folgen. Nichts böses ahnend ging das Mädchen einfach mit zu den Toiletten des Clubs. Dort stellte sich der Junge ihr in den Weg und begann sie an der Schulter zu streicheln. Sofort wischte Lucia seine Hand weg und schaute ihn wütend an. "Mach das nochmal und du hast die nächsten 3 Monate einen Gips um den Arm.", sagte sie mit einem drohenden Unterton, was den Jungen aber nur zum Lachen brachte. "Marcel, komm rüber!", rief er nach draußen, woraufhin ein weiterer Junge, der mit Lucia und dieser schmierigen Figur am Tisch gesessen hatte, kam her. "Was gibt´s, Phil?", fragte er schnell und als dieser Phil zu grinsen begann wusste sein Freund offenbar sofort was los war. "Guter Fang, muss ich schon sagen.", meinte dieser nur und grinste Lucia nun ebenfalls seltsam schmierig an. Beide waren muskulös, groß und relativ gutaussehend, aber der Blick jagte dem Mädchen Angst ein. Phil griff den einen Arm und dieser Marcel den anderen. Sie taten so als hätten sie sich eingehakt und gingen so gegen Lucia´s Willen nach draußen und direkt neben den Club. Dort war wie durch Zufall eine uneinsichtige und dunkle Gasse. "Lasst mich los! Ich will das nicht!", schrie Lucia die Beiden verzweifelt an und Tränen rannen ihre Wangen herab. "Du willst das, sag es!", raunzte Phil sie an, woraufhin sie begann zu treten so gut sie konnte, doch das Kleid war so eng geschnitten, dass kaum eine Bewegung möglich war. Das Ende der Gasse war erreicht und durch die dröhnende Musik des Clubs konnte man die verzweifelten Schreie des jungen Mädchens nicht hören, welches gerade Opfer einer Straftat wurde. Beide Jungs griffen den unteren Teil des Kleides und rissen ruckartig daran an, woraufhin der Stoff sofort nachgab und nun locker über der Unterwäsche des Mädchens hing. "Aufhören!", schrie Lucia verzweifelt, riss einen Arm los und schlug beiden Jungs ins Gesicht. Diese lehnten sich kurz an die Hauswand, hielten ihre Nasen und Blut ran leicht an ihren Händen herab. "Du bist dran, Kleine. Wir machen das hier nicht zum ersten Mal, aber normalerweise sind die Weiber schlau genug zu tun was wir sagen... Aber du bist natürlich die Ausnahme.", meinte einer von beiden, da Lucia sie nicht mehr unterscheiden konnte. Sie sahen sich zum Verwechseln ähnlich. "Ich hab keine Angst vor euch.", sagte Lucia sauer und ging rückwärts. "Du wirst starke Schmerzen haben, darauf kannst du wetten. Die die sich wehren, sind mir irgendwo die Liebsten.", sagte der Linke, in welchem das Mädchen diesen Phil vermutete. Als sie wieder nach ihr griffen, drehte sie sich um und rannte davon. Aufgrund ihrer neuen Beinfreiheit, durch das zerrissene Kleid, war sie schneller als ihre Angreifer und kam aus der Gasse heraus. Dort rannte sie die hell erleuchtete Straße voller Leuchtreklame entlang, doch ihre Flucht war vergeblich. Denn die Jungs waren schneller als sie gedacht hatte. Sie holten sie ein, hielten sie fest und pressten sie gegen eine Hauswand. Ihnen schien es jetzt egal zu sein, ob sie beobachtet wurden. Einer von beiden arbeitete an etwas herum, dass das Mädchen nicht sehen konnte, denn sie wurde an der Kehle gegen die Wand gedrückt. Ihr Blick war starr in das Gesicht des zweiten Jungen gerichtet. Als dann das Geräusch eines sich öffnenden Gürtels zu hören war, rannen weitere Tränen an ihren Wangen herab. "Das würde ich an eurer Stelle lassen.", sagte eine tiefere, kalte Stimme. Die Jungen drehten sich um und der Griff lockerte sich ein wenig, was dem Mädchen die Gelegenheit gab, ihren Angreifer in die Hand zu beißen. Dieser schrie auf und zog seine Hand ruckartig weg, was Lucia die Möglichkeit zur Flucht bot. "Das war ein Fehler, Junge.", sagten beide Jungen synchron und gingen auf die Gestalt zu, die im Schatten verborgen stand. "Das glaube ich nicht. Lasst sie in Ruhe, oder ihr werdet es bitter bereuen.", sagte die Stimme nun, doch die beiden Jugendlichen waren offenbar unbelehrbar, da sie sofort wieder nach Lucia griffen und sie weiter festhielten. "Ihr wollt es nicht anders.", sagte die Stimme nun wütend und ein junger Mann trat ins Licht. "Paul?", fragte Lucia sowohl glücklich, als auch überrascht. "DU wirst der sein, der bereut uns gestört zu haben Paaaaaauuuul!", sagte der eine laut und verhöhnend, doch das würde er gleich bereuen. Schneller als jeden den Lucia jemals gesehen hatte, bewegten sich Pauls Hände, befreiten den Arm des Mädchens sanft aus dem Griff des anderen Jungen und schob sie gleichzeitig ein Stück weit weg, ohne ihr weh zu tun. Doch die Jungs hatten nicht so viel Glück. Mit ihr unbekannten Bewegungskombinationen aus Arm- und Beinarbeit schlug Paul auf die andern beiden Anwesenden ein. Ein Treffer folgte dem Nächsten, weshalb die Jungen auch schon bald mit schmerzverzehrten Gesichtern und blutigen Gesichtern am Boden lagen. Als sie ausgeschaltet waren, wandte sich Paul an Lucia. "Komm mit mir. Ich beschütze dich, schon vergessen?", meinte der Junge mit lila Haaren freundlich und mit einem relativ breiten Lächeln auf den Lippen. Doch jetzt wurde das Mädchen skeptisch. "Du lächelst nie so hell...", meinte sie nur und schaute sich um. Nach und nach begann alles in sich zusammenzufallen. "Das war nur ein Traum, aber ich werde dich beschützen. Das weißt du.", meinte Paul noch, ehe auch er sich einfach auflöste. Wie sie es immer tat, schloss das Mädchen ihre Augen und öffnete sie wieder. Sie lag in einem fremden Bett und schaute an eine schlichte Holzdecke. Als sie ihren Kopf nach links drehte, sah sie aus einem Fenster in die Morgensonne. Um dem blendenden Licht zu entgehen wandte sie ihren Blick nach rechts. Als sie jedoch sah, wer dort saß, saß auch sie sofort senkrecht im Bett. "Paul?", fragte sie leise, woraufhin der Junge seine Augen öffnete und den Kopf von der Stuhllehne hob. "Guten Morgen Lucia.", meinte er freundlich und grinste leicht. "Wie... wie bin ich hier... was ist passiert? Wo bin ich? Und was mache ich hier?!", fragte das Mädchen hysterisch durcheinander, stand sofort auf, nur um dann wieder auf das Bett zurückzufallen. "Du hast Gestern Nacht mit dieser Larissa gefeiert, ich bin im Club gewesen, hab dich mit zu mir nach Hause, also hier her, genommen und dich hier im Gästezimmer untergebracht. Du hattest was getrunken. Und du sahst so aus als ginge es dir schlecht. Du hast während der Fahrt sogar noch mit mir gesprochen. Kannst du dich denn an nichts erinnern?", fragte der Junge nun etwas skeptisch. Doch das Mädchen versuchte nach wie vor in ihren Kopf zu bekommen wie alles abgelaufen war. "Also gut, ich kann mich erinnern wie man mir einen Drink ausgegeben hat. Aber danach ist alles weg... nur Fetzen von der Autofahrt hab ich noch aber mehr nicht...", meinte das Mädchen nach wie vor verwirrt und stöhnte. "Das hatte ich doch alles schon... moment... Sag mir bitte das du die Nacht auf dem Stuhl da verbracht hast und nicht in diesem Bett...", sagte das Mädchen mit zittriger Stimme und mit Angstschweiß auf der Stirn. "Ich hab nur auf diesem Stuhl gesessen und dir beim Schlafen zugesehen. Reggie war auch hier, aber irgendwann ist er abgehauen. Ich habe dich nicht angefasst, nur als ich dich in das Bett gelegt habe. Das schwöre ich dir.", sagte der Junge mit einem Blick, der einfach keine Lügen zuließ: ein offener und warmer Blick, so freundlich, wie man ihn in diesen Augen noch nie gesehen haben konnte. "Du hast... mich also aus dem Club geholt... Woher wusstest du wo ich war?", fragte das Mädchen und Paul begann damit, die gesamte Geschichte nochmals zu erzählen, jedes einzelne Detail. Für diesen Tag hatte das Mädchen vor, bei dem Jungen zu bleiben und erst einmal ihre Gedanken wieder zusammen zu suchen. Außerdem gefiel es ihr, bei ihm zu sein...

  • Oke ehm, da ich es dir versprochen hatte will ich das versprechen nun auch einlösen ^^" (Schande über mein Haupt das ich so ewig lange brauche xD)
    Als erstes will ich mal was zum schriftlichen sagen (da ich heut leider unter Zeitdruck stehe, verzeihe mir bitte wenn das alles relativ kurz ausfällt ^^").
    Also was mir aufgefallen ist, wäre zum Beispiel, dass du wenn die Leute reden (also bei der wörtlichen Rede) keinen Zeilenumbruch machst. Dies würde ich dir aber ans Herz legen, da es so dann doch übersichtlicher ist ^^ Auch wenn die Leute denken solltest du nicht einfach in dergleichen Zeile bleiben, dies ist viel zu unübersichtlich ^^" In dem ganzen Text ist nur ein einziger Zeilenumbruch drin. Außerdem solltest du den Traum kursiv schreiben, damit er auch heraussticht. Und was du so oder so machen solltest: einen Absatz vor und nach dem Traum. Sonst wird nicht deutlich das der Ort/whatever wechselt und der Leser ist verwirrt. Ich meine eigentlich das berichtigt zu haben, aber naja egal. Tja und jetzt mal kurz meine eigen Meinung und so zu dem Inhalt xD
    Den Inhalt an sich mag ich. auch wenn die Überschrift irgendwie langweilig klingt, da hätte man durchaus eine spannendere wählen können. Aber ich finds irgendwie einfach nur knuffig das Paul da sitzt und ihr beim schlafen zusieht x3 süß xD Naja, auch sonst hab ich da nciht ganz soviel zu bemäkeln, außer vielleicht das die Spannung imo ein wenig flach fällt, aber mal sehen was noch so kommt ^^
    Also jetzt wäre es sehr interessant mal wieder was von Ash zu hören und wir wollen natürlich auch wissen wie es mit Larissa weitergegangen ist. Da wäre es vielleicht mal ganz interessant ein Kapitel aus ihrer Sicht zu schreiben ^^ Und ich will wissen was es mit Stefan auf sich hat, das kommt mir immer noch Spanisch vor xD Ich hoffe mal das Larissa jetzt nicht von irgendwem abgeschleppt wurde, das wäre irgendwie etwas...dumm/doof/whatever x3 (Ironisch wär es natürlich wenn Stefan sie abgeschleppt/gerettet hätte xD) Joa und mich würde interessieren wie Ash das ganze jetzt sieht, bzw. was er so gemacht hat. Ich meine er kann ja kaum 24 Stunden durch nen Wald gelaufen sein, oder? Naja, es seiden er hätte sich verlaufen xD Oh man, sry für den Bockmist der mir grad so in den Sinn kommt aber egal :'D Naja, ehm das war soweit erstmal alles was ich zu sagen habe ^^" Wenn mir noch was einfallen lasse, lasse ich es dich wissen.
    LG
    ~Sarana~ :3

  • Sooooooooooooo
    Das ist echt mager...
    Ein ganzer MONAT und nur ein einziger Kommentar...
    Ich bin ehrlich gekränkt...
    Aber dennoch lass ich mich nicht davon abhalten das neue Kapitel online zu stellen.


    Das ist eine SF (Schnellfassung) ohne KS (Korrekturlesung)
    Also wenn da viele Fehler sind, ist es leider so... aber ich hab leider keine Möglichkeit mehr alles zu überprüfen.


    Hier ist es nun, Kapitel 12:

    Kapitel 12:
    Schlangen und Verrat


    Nachdenken konnte Ash am besten allein, an einem Ort, der von einer Aura durchdrungen war. Der einzige Ort den er in Zweiblattdorf kannte, der auf dies zutraf, war der See der Wahrheit. Von einem Rund aus Bäumen umgeben, am Wasser sitzend und sein Spiegelbild betrachtend saß der Junge hier nun schon mehrere Stunden und versuchte mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen. Doch es wollte nicht recht werden. Das Wasser zeigte den Jungen als eine Person der Zwiespalt. Man konnte es ihm ansehen, dass ihn etwas bedrückte und das dieses Etwas ihm schwer zu schaffen machte.

    "Es ist an der Zeit zu wissen was du willst! Lucia oder Larissa. Beide kannst du nicht haben
    !"
    "Aber warum kann ich das nicht? Wer weiß ob ich nicht einfach mit ihnen befreundet sein will?"
    "Du bist verliebt, Junge! Blind vor Liebe sogar! Du weißt nicht was du willst und das schlägt sich auch in deinen Taten nieder!"
    "Ich bin mir sicher, dass ich weiß was ich will. Und das ist Lucia..."
    "Dann hör endlich auf an Larissa zu denken und sorg dafür, dass dein Traummädchen nicht zu kurz kommt!"

    "Wie soll ich das anstellen? Larissa ist meine jetzige Freundin und eine sehr gute Freundin..."
    "Schieß sie ab! Du tust dir mit ihr keinen Gefallen! Wenn du weiter mit ihr rumhängst, wird es mit Lucia nur noch schlimmer werden!"
    "Wenn das nur so leicht wäre..."
    "Du weißt also doch nicht was du willst, wenn du dir da so uneinig bist..."
    "Ich weiß was ich will! Und ich werde das ganze Lucia auch beweisen! Larissa muss weg!"
    "Das ist der Kampfgeist, den ich sehen wollte. Jetzt Marsch zurück, sonst passiert noch was schlimmes!"

    "Ja! Ich muss sofort zurück!"
    "Endlich mal eine gute Entscheidung Junge!"
    "Aber... Was wenn ich es doch versaue?"
    "Mach das jetzt bloß nicht wieder kaputt was wir gerade gemacht haben..."

    "Ich bin mir nicht sicher was ich genau sagen soll!"
    "Sag was du denkst und Ende! Sonst hat das ganze keinen Sinn!"
    "Aber ob das reichen wird?"
    "Stell dir weniger Fragen und handle ein bisschen mehr. Dann wird dir das Leben deutlich leichter vorkommen..."
    "Auch wieder wahr..."
    "Beweg dich jetzt, sonst gibts Ärger!"
    "Ist ja schon gut... Jetzt aber Gas, sonst komm ich erst mitten in der Nacht zurück!"



    Schnellerhob sich der Junge von der reinen Wasserquelle und betrachtete sich erneut. Er war bleich, sah müde und abgekämpft aus. "Man hab ich mich gehen lassen...", flüsterte der Junge und entfernte sich mit müden Schritten von der Quelle. Nur sehr langsam kam er vorwärts, da ihn etwas zu halten schien. Die dichten grünen Bäume kamen zwar näher, aber sie schienen nach wie vor weit weg zu sein. Der Junge sah ein, dass es im Moment keinen Zweck hatte einfach weiterzugehen und setzte sich wieder ans Wasser. Mit zittrigen Händen fasste er hinein und klatschte sich eine Ladung frisches, kaltes Wasser ins Gesicht. Es war genau das was er brauchte, etwas das ihm die Augen öffnete. Die innere Unruhe war verschwunden und wie als wäre eine tiefe Wahrheit durch das Wasser in ihn gefahren wusste der Junge nun was er zu tun hatte. Nochmals blickte er auf die kristallblaue und spiegelnde Oberfläche des Sees. Die Müdigkeit und die Unsicherheit waren verschwunden und er hatte deutlich mehr Farbe. Das Eine in ihm, das ihn so gequält hatte, war verschwunden und nur eins war geblieben: Gewissheit. Und das leichte Grinsen auf seinen Wangen wich einem Gesicht des puren Entsetzens. "Was habe ich getan?", fragte er laut und rannte so schnell er konnte durch die dichten Bäume zurück zum Haus von Lucia. Es war bereits später Abend geworden und die Sonne tauchte die Landschaft in eine wunderschöne rote Farbe. Doch Ash hatte keine Augen dafür. Von Angst geleitet rannte er über die unbefestigten Straßen und wirkte wie jemand, der vor dem Tode davonlief. Als er endlich an der Haustür ankam, war die farbige Abendröte nur noch schwach zu sehen. Das schlimmste an all dem war nur eins... Ash hatte keine Ahnung was derzeit in den Mädchen vorging. In der Hoffnung, dass sie nichts dummes anstellten, öffnete er die Tür und trat schnell ins Haus. "Wer ist da?", fragte Johanna und schaute aus der Küche. Als sie den erschöpften Ash keuchend vor sich hatte, legte sie sofort die Teller aus der Hand und ging besorgt zu ihm. "Ash, was ist passiert?", fragte sie schnell und half Ash auf einen Sessel im Wohnzimmer. Die Sorge war ihr ins Gesicht gemeißelt und der Junge brachte kaum den Mund auf. "Wasser...", keuchte er und sofort holte die fürsorgliche Frau eine Flasche aus der Küche. Mit einem Zug trank der Erschöpfte alles aus und atmete nochmals tief durch. "Was ist passiert?", wollte Johanna nach wie vor wissen und ahnte fürchterliches. "Ich... muss sofort... mit Lucia und... Larissa reden... wo sind sie?", fragte Ash nach wie vor außer Atem. "Sie sind ausgegangen. Aber ich weiß nicht wohin. Warum musst du so dringend mit ihnen reden?", fragte die Frau nun eher misstrauisch als besorgt. "Ich muss etwas erledigen... Ich muss sie finden... jetzt.", sagte der Junge entschieden. Er hatte wieder zu Atem gefunden, war wieder ruhig, stand aber gleich wieder auf um wieder loszuziehen. "Du bleibst hier. Ich kann es nicht verantworten wenn du in diesem Zustand nochmal das Haus verlässt!", meinte die Mutter aufgebracht und hielt den Jungen fest. "Du gehst am besten nach oben und legst dich hin. Wenn sie wieder da sind, werde ich dich holen, einverstanden?", fragte die Blauhaarige und der Junge gab sich geschlagen.


    Währenddessen vor dem Club:
    "Geh du schon rein.", meinte Larissa zu Lucia, welche nickte, aber dicht am Eingang blieb. Schnell entfernte sich die Blondine von dem anderen Mädchen und ging zu einer Ecke des Clubs.
    "Sie ist hier, wie du es wolltest.", sagte das Mädchen und ein Junge lachte leise.
    "Das hast du hervorragend gemacht. Das du mich kontaktiert und sie hergebracht hast war das beste was mir in den letzten Tagen passiert ist, glaub mir.", sagte Stefan sehr zu-frieden. "Meine Jungs werden sich drinnen um sie kümmern und du bekommst auch dei-nen Anteil. Ron ist für dich, wenn du willst.", meinte der Junge und küsste Larissa als Dank auf die Wange.
    "Willst du sie oder willst du Rache?", fragte die Blonde nun und der Junge grinste wieder.
    "Rache... Mehr will ich nicht. Sie hat mich abgewiesen nach allem was ich für sie getan habe. Und dafür büßt sie heute Nacht.", lachte der Junge zum Ende hin und die Blonde grinste ihn an.
    "Ich will Ron nicht... ich will dich... Du bist gutaussehend, wohlhabend und so gerissen wie kein Zweiter... Genau jemanden wie dich brauche ich an meiner Seite...", sagte das Mädchen verführerisch und zog Stefan zu sich heran. "Du bist ein Biest... Genau was mir gefällt...", meinte der Junge und küsste Larissa einfach. "Wir sehen uns später, Süßer.", meinte sie und verschwand schnell nach drinnen, zurück zu Lucia. "Tut mir leid, ich hab einen alten Freund gesehen und er hat mich zu sich gewunken. Jetzt heißt es Party ma-chen.", meinte sie und Lucias Misstrauen verschwand für ein mildes Lächeln. "Ist schon gut. Lass uns anfangen.", meinte sie und ging mit ihr nach drinnen.
    "Alles läuft genau nach Plan...", meinte Stefan, zog sein Handy raus und rief seine Freunde im Club an. "Sie ist drin. Genau wie abgesprochen.", meinte er nur und legte wieder auf. Er selbst ging nicht in den Club, sondern in eine nahegelegene Bar. "Mal sehen ob es die Idioten schaffen sie mir zu liefern...", flüsterte der Junge und lachte leise, als er durch die Tür in das spärlich beleuchtete Gebäude trat. Die Bar war relativ verlassen, nur eine Bedienung und ein Kunde an der Bar selbst waren da. Stefan setzte sich an eins der seltsamen Buntglasfenster und schaute zum Club rüber um alles im Blick zu haben. "Perfekt... Einen Zombie bitte, extra stark.", meinte er zu der Bedienung ohne sie anzusehen, als diese auf ihn zukam. "Kommt sofort.", meinte die Brünette freundlich und machte kehrt. "Süßes Ding, muss ich schon sagen...", hauchte Stefan weiter und schaute der jungen Frau hinterher und betrachtete sie kurz von hinten, ehe sein Blick wieder auf den Club richtete. "Wart es nur ab, Lucia... Bald tut dir alles was du mir angetan hast mehr als leid...", murmelte der Junge und nahm das Getränk entgegen ohne den Blick abzuwenden. "Vielen Dank, Amelie.", sagte er und drehte sich mit einem breiten Grinsen um. "Woher kennen Sie meinen Namen?", fragte die Bedienung überrascht und etwas beunruhigt. "Ein Freund von mir ist hier Stammgast. Sein Name ist Bill und er hat mir von dir erzählt.", log Stefan frei drauf los und lächelte das Mädchen weiterhin einfach an. "Bill... der Name sagt mir nichts...", meinte Amelie und ging einen Schritt rückwärts. "Das macht aber nichts. Lassen Sie es sich schmecken.", sagte sie noch schnell und verschwand sofort wieder hinter der Bar. "Diese Frauen heutzutage... meine Herren...", flüsterte der Junge nur und nippte an seinem Getränk. Doch beim Nippen blieb es nicht lange. Schon nach kurzer Zeit hatte er das Glas geleert und erhob sich von dem Tisch. "Das macht...", fing Amelie an, doch Stefan gab ihr einen großen Schein, küsste sie frech auf die Wange und meinte nur: "Stimmt so.". Mit diesen Worten verließ er die Bar wieder und setzte sich in ein Auto, welches vor der Bar geparkt stand. "Jetzt ist es an euch, meine Jungs.", wiederholte er und lachte leise.


    "Wir müssen sie suchen!", meinte Ash aufgebracht und konnte sich einfach nicht beruhi-gen.
    "Aber wir wissen nicht einmal wo sie hingegangen sind! Sie wollten ausgehen, mehr ha-ben sie nicht gesagt!", protestierte Johanna und Ash kam langsam richtig in Rage.
    "Larissa ist eine falsche Schlange, das weiß ich ganz genau. Denn sie hätte sich nie so schnell mit Lucia angefreundet. Das ist nicht möglich, denn wenn sie mich wirklich lieben würde, dann wäre sie tierisch eifersüchtig, wie sie es, laut ihrer eigenen Aussage, bei ihrem Ex auch gewesen war... Da stimmt irgendwas nicht...", murmelte der Junge vor sich hin, tigerte im Kreis herum und konnte sich einfach nicht beruhigen.
    "Du kannst nichts machen... wir haben keine Ahnung in welchen Club sie gegangen sind...", meinte die inzwischen ebenso besorgte Mutter.
    "Moment... Club? Ich dachte sie wollten nur ausgehen?", fragte Ash entsetzt.
    "Sie wollten gemeinsam in einen Club... Mehr weiß ich aber auch nicht...", meinte die Blauhaarige und seufzte verzweifelt. "Ich mache mir große Sorgen, Ash... Sehr große Sor...", meinte sie, doch sie wurde vom Telefon unterbrochen.
    "Hallo?", fragte die Frau zittrig, doch gefasst.
    "Hallo Johanna.", hörte man eine tiefe Jungenstimme sagen.
    "Paul, was verschafft mir die Ehre für diesen Anruf?", fragte Johanna nun deutlich ent-spannter aber auch überrascht.
    "Ich wollte mit Lucia sprechen. Ist sie da?", fragte der Junge nun und wirkte etwas ange-spannt.
    "Nein sie ist leider nicht da. Ich weiß auch nicht wo sie ist. Ash und ich rätseln bereits... Sie ist mit einer Freundin ausgegangen, in einen Club... in der Stadt. Mehr wissen wir auch nicht...", sagte Johanna und mit jedem Wort umklammerte sie das Telefon stärker und eine Träne rann ihre Wange herab. "Wir können sie nicht erreichen, sie hat ihr Handy nicht dabei.", fügte sie noch hinzu und sie brach in Tränen aus.
    "Keine Sorge. Ich finde sie und bringe sie unverletzt zurück.", sagte Paul und klang auf einmal richtig wild. "Ich melde mich, wenn ich sie gefunden habe. Ich bin gerade in der Stadt unterwegs und werde sie schon aufspüren. Es gibt nicht viele bekannte Clubs hier.", meinte der Junge und sprach Johanna erneut Mut zu, ehe er wieder auflegte.
    "Was ist los?", fragte Ash unnötigerweise, denn er hatte das gesamte Gespräch mit ange-hört.
    "Paul... er wird Lucia jetzt suchen. Er scheint eine Ahnung zu haben wo er sie findet...", meinte Johanna nach wie vor aufgelöst.
    Ash ging zu ihr und nahm sie mit zum Sofa. "Es wird schon alles gut gehen, Johanna. Paul weiß was er tut, ich muss es ja wissen.", meinte der Junge nun und merkte etwas. Es war eine genaue Umkehrsituation von gerade eben. Er war aufgebracht gewesen und Johanna wollte ihn beruhigen, nun musste der Junge die Mutter beruhigen. Sanft streichelte Ash ihren Rücken. "Wenn es etwas gibt, das du gut kannst, ist es Leute zu beruhigen... weißt du das?", fragte sie nun da sie sich bereits wieder fasste. "Es ist vollkommen normal, das du dir Sorgen machst. Es ist nach Mitternacht und Lucia ist nach wie vor vom Erdboden verschluckt. Hab keine Angst, Paul wird sie finden und zurückbringen, wie er es versprochen hat. Er ist jemand, der immer zu seinem Wort steht.", flüsterte Ash und nun fiel eine seiner Tränen auf den Boden. Das helle Zimmer erzeugte inzwischen eine drückende Atmosphäre und war eher negativ als positiv. Schnell ging der Junge durchs Zimmer und machte alle Lichter aus.
    "Die Dunkelheit ist deutlich leichter zu ertragen, als dieses hell erleuchtete Zimmer, nicht?", fragte der Junge und Johanna stimmte ihm zu.
    "Seltsam. Normalerweise ist das genau umgekehrt.", meinte die Frau und stand nun wie-der auf. "Gehen wir nach oben, setzen wir uns da hin und warten auf eine Antwort.", meinte der Junge und hielt Johanna seine Hand hin, die in der Dunkelheit schwer zu sehen war. "Nun gut...", meinte sie, ging zum Telefon, nahm es aus der Ladestation und lies sich von Ash nach oben führen. Sie gingen in Johannas Zimmer und setzten sich auf das Fensterbrett. Der Mond war verhüllt von Wolken, doch Sterne konnte man viele sehen. "Eine Nacht zum Träumen...", flüsterte Ash und Johanna stimmte ihm zu. "Da hast du recht... Sogar sehr, mein Lieber...", hauchte sie und sie lehnten sich aneinander an, während sie auf den Anruf warteten.


    "Irgendwo müssen sie doch sein... vier von fünf sind durch, also nur ein weiteres Ziel...", knurrte Paul, während er in seinen mattschwarzen Sportwagen stieg. Schnell ließ er ihn an, lies die Kupplung fliegen und schoss mit rauchenden Reifen davon. Es dauerte nicht lange, da war er bereits auf überhöhter Geschwindigkeit, doch der Club lag am anderen Ende der Stadt, also hatte er es sehr eilig. Es dauerte trotz der großen Strecke nicht lan-ge, bis der Junge auch diesen Club erreicht hatte. Schnell zog er seinen Führerschein heraus, da er nur ihn griffbereit hatte. "Ausweis?", fragte der Türsteher und Paul hielt ihm seinen Führerschein hin. "Ich brauche zwei Minuten, dann bin ich zurück.", meinte der Junge nur und hörte dem Türsteher gar nicht mehr zu. Schnell erkannte Paul das gesuchte Mädchen. Die Typen die bei ihr waren trieben Wut in Paul und er ging schnell hin und sah die Jungs grimmig an. Als er aber Lucia eine Hand auf die Schulter legte, schaute er sie besorgt an. "Paul? Was machst du denn hier?", fragte das Mädchen verwirrt und stand wacklig auf. "Geh schon vor, ich habe hier was zu klären.", sagte der Junge und wandte sich der Runde zu, während der Türsteher hereinkam. "Junge?", fragte er schon leicht gereizt. "Bringen Sie das Mädchen raus, ich komme gleich nach.", sagte er mit einer solchen Kälte in der Stimme, das selbst der muskulöse Türsteher tat was er wollte. "Wenn ihr ihr irgendwas gegeben habt, dann hofft auf Gottes Gnade, ihr Würmer.", sagte Paul, doch die Jungs lachten ihn nur aus. Die Augen verdrehend, nahm der Junge kurzerhand Lucias halb ausgetrunkenes Getränk, und schaute zu der wütenden Larissa. "Du hast ihr das eingebrockt. Wenn ihr was passiert...", fing der Junge an, doch wurde von der Blonden unterbrochen. "Woher willst du wissen, dass ich ihr alles hier eingebrockt habe?", fragte sie sauer, doch Pauls Blick ließ sie wissen, was sie hören wollte. Nach wie vor das Getränk in der Hand verließ der Junge nun auch den Club. "Danke.", sagte er zu dem Türsteher, leerte das Getränk in den Gully an der Straße und gab das Glas bei dem Mann ab. Als Lucia endlich im Auto saß, gab Paul ordentlich Gas, um von diesem Ort weg zu sein. "Danke für alles Paul... Ich weiß nicht was ich ohne dich gemacht hätte...", flüsterte das Mädchen und Paul streichelte ihre Schulter. "Schon in Ordnung.", sagte er und zog sein Handy raus. "Woher wusstest du wo ich bin?", fragte das Mädchen und Paul antwortete schnell. "Ich hab bei dir zu Hause angerufen und es hieß du wärst mit jemandem ausgegangen. In einen Club. Und ich habe alle beliebten Clubs abgesucht.", meinte der Junge, während die Wahlwiederholung die Nummer von Lucias Haus wählte. "Danke für alles...", flüsterte das Mädchen nochmals und schlief leicht gelehnt an die Tür ein.
    "Paul?", fragte Johannas besorgte Stimme sofort.
    "Ich habe sie gefunden, Johanna. Sie hat etwas getrunken, aber sonst geht es ihr gut.", sagte der Junge beschwichtigend und man konnte in der Stimme hören, das Johanna erleichtert war.
    "Ich danke dir Paul. Du hast Ash, mir und vor allem Lucia einen riesigen Gefallen getan.", meinte die erleichterte Mutter nur und man konnte auch Ash im Hintergrund aufatmen hören.
    "Ich werde sie über Nacht bei mir behalten und zu dir bringen, sobald sie wieder vollstän-dig fit ist.", sagte der Junge entschieden.
    "Bei dir ist sie in guten Händen, das weiß ich sehr gut. Ich vertraue dir. Behalte sie solange bei dir, wie sie es möchte.", sagte Johanna und Paul bestätigte alles nochmals. Als er aufgelegt hatte, trat er ordentlich aufs Gas.


    "Ihr seid komplette VOLLIDIOTEN!", schrie Stefan sauer.
    "Was sollen wir denn machen, wenn der Kerl mit dem Schrank von Türsteher anrückt, hm?", fragte Marc, welcher die Mädchen zu sich geholt hatte.
    "Ihr solltet Lucia abfüllen und zu mir bringen. Mehr hattet ihr nicht zu tun. Wenn ihr dafür mehr als 4 Stunden braucht ist mir klar, wieso ihr das nicht geschafft habt...", sagte der Junge nach wie vor voller Zorn und trat einfach um sich. Die Bar in der sie waren, war zwar geschlossen, doch über Amelie war Stefan wieder reingekommen. Als er um sich trat, traf er einen Tisch, welcher umfiel und eine Menge krach machte.
    "Komm mal runter, es wird sich schon nochmal eine Chance bieten...", fing Daniel an, doch Stefan verlor die Geduld. Er griff hinter die Bar, zog eine Flasche Wodka hervor und schlug sie auf den Kopf des Jungen. Dieser brach zusammen und blieb regungslos liegen. "Was hast du getan?", fragte Marc entsetzt und wich zurück. "Das hier hat nie stattgefunden. Wir gehen.", sagte Stefan entschieden und verließ das Gebäude schnell. "Tut mir leid für das Chaos da drin, ging nicht anders.", sagte er schnell zu Amelie und stieg in seinen Wagen. Die anderen folgten ihm schnell, nur Daniel blieb liegen. "Was...", fragte Amelie entsetzt, doch Stefan fuhr mit Vollgas davon. "Was geht hier nur vor sich...?", fragte das Mädchen und kniete neben dem Jungen nieder, während sie die Polizei und den Rettungsdienst rief.
    "Warum hast du Daniel das angetan?", fragte Marc, doch er schwieg sofort, als Stefan ihm eine Pistole an den Kopf setzte. "Der hat Glück noch zu leben. Er wird drüber wegkommen. Ihr habt noch eine Chance, Lucia für meine Rache zu mir zu bringen. Sonst erwartet euch ein deutlich schlimmeres Schicksal als das von Daniel.", sagte der Junge, steckte die Waffe wieder weg und wandte sich an Larissa. "Und wir beiden haben jetzt was zu tun.", sagte er, blieb ruckartig stehen und warf die Jungs raus. Schnell fuhr er wieder weiter und blieb an einem Motel stehen. Nach dem er eingecheckt hatte, verschwanden die beiden im Zimmer, doch was das für Folgen haben würde, das konnte Stefan nicht erahnen...

  • Oke ehm, dann werd ich diesmal schon früher was zum Kapitel sagen :3 Allerdings werde ich mir hier lediglich auf den Inhalt beziehen, womit die Korrektur erstmal wegfällt. Das einzige was ich zu vermerken habe: mache bitte die "-" bei der wörtlichen Rede zwischen den Wörtern weg, sonst denkt man er/sie stottert das Wort und das stört beim lesen xD
    Oke den Anfang kannte ich ja schon. Mir ist der Innerliche zwie spalt jetzt etwas zu kurz ausgefallen, aber naja. ICh hatte gedacht das du den noch etwas länger machen würdest, aber nunja egal xD Ich hatte ja gesagt ich freue mich ober Stefans Rückkehr und auch die Idee mit Larissa gefiel mir soweit gut. Ne fiese Schlange eben. Ich finde das passt zu diesem scheinheiligen Bild ^^ Was mcih dann aber doch extremst entsetzte: das Ende mit Stefan. Er wird so gewalttätig? Und er zückt eine Waffe, trotzdem bleibt Larissa bei ihm? Naja, das mit Larissa kann man ja durch ihren Charakter noch hinbiegen. Aber das mit Stefan war doch echt sehr extrem. Zugegeben, ich mag ihn immer noch, es war eben seine frühere Art die ich mag und auch dieses etwas hinterhältige am Anfang mag ich. Doc was du am Ende aus ihm gemacht hast entsetzt mich doch. Zudem kommt mir das ganze sehr unrealistisch vor. Tut mir leid, aber irgendwie kann ich mcih damit leider nicht so ganz anfreunden. Ich meine man kann ja scheinheilig tun, aber wie er sich da aufführt und fast ohne Grund immer diese Wutausbrücke bekommt, ist und bleibt für mich einfach sehr unrealistisch. Klar ist man sauer wenn man einen Korb bekommt, dennoch find ich das wie gesagt übertrieben xD oke, dann nach dieser Diskussion darüber (ich laber eben zufiel xD) Den Rest des Kapitels fand ich soweit ganz gut. Auch gut zu wissen was Ash gemacht hat, auch wenn es mich wundert das der verfressene Typ da keinen Hunger bekam als er da stundenlang am See saß xD Spaß beiseite. Es hat mich wirklich etwas an dieser Szene gewundert, nämlich das er da ja sehr lange war und er hat nur ganze 4 Zeilen gedacht?! Man entweder ist seine Birne leer, oder der gute denkt ziemlich langsam was? :'D Naja, auf jedenfall sollte das nochmal grad zeigen, dass du noch etwas hinzufügen solltest bei diesem Part, oder eben die Zeit etwas verkürzen solltest, in der er sich da aufhält ^^" Hm...joa. Mir fällt grad nix wirklich hilfreiches mehr ein (wenn das hier überhaupt hilfreich war). Wenn mir noch was einfällt, dann lass ich es dich wissen ;3 Wie gesagt sonst gefiel mir das Kapitel gut. Beim nächsten mal werd ich mich nicht nur auf den Inhalt beschränken sondern auch wieder mehr zu Beschreibungen und Umschreibungen sagen ^^"
    Dann mal bis zum nächsten Kapitel x3
    LG
    ~Sarana~

  • Hallou lieber Autor!
    Dir scheint ja mein letzter Kommentar nicht so gefallen zu haben, also mach ich es jetzt besser. Nicht mehr so viel meckern und so... Wobei es mich positiv überrascht hat, dass du fast alle meine Tipps befolgt hast und dir mehr Mühe gibst. Daumen hoch! Ich muss schon sagen, deine Story hat mich richtig gefesselt. Du kannst in wenigen Sätzen eine ganze Umgebung schreiben, das schafft nicht jeder! Und du schreibst einfach total spannend! Ich hab richtig mitgefiebert hinterher, das kannst du mir glauben! Erst, als du das 12. Kapitel geschrieben hast, wurde mir so einiges klar. Warum Paul Lucia abgeholt hat zum Beispiel. Oder oder... Es ist so viel, was ich festgestellt habe, während ich es gelesen hab. Daumen hoch! Das gefällt mir. Was du auch noch gut gemacht hast: Dieser innere Kampf in Ash, den hast du gut dargestellt. Und obwohl keiner Korrektur gelesen hat, ist es trotzdem gut geworden. Echt jetzt. Ein Profi sind wir alle noch nicht, aber dafür was wie gesagt gut gelungen! Ich muss aber leider noch etwas schlechtes sagen, denn trotz aller Lobhudelei braucht es auch Verbesserungen, Fehler usw. Das gehört zu einem Kommi dazu. Aber erstmal: Wieso hast du denn mir nicht Bescheid gesagt., dass es ein neues Kapitel gibt? Ich musste selber ständig nachgucken. :( War nicht so toll. Nun, du hast zwar meinen Rat befolgt, aber es ist noch lange nicht alles richtig. Kopf hoch, jeder macht mal Fehler. Okay, ich zeig dir einige Sachen, die nicht richtig waren, aber das ist auch nicht viel. Nun gut (blau steht für Wiederholungen, grün steht für die Verbesserung, rot für das falsche):

    Der einzige Ort den er in Zweiblattdorf kannte, der auf dies zutraf, war der See der Wahrheit.


    Der einzige Ort, den er in Zweiblattdorf kannte, der auf dies zu traf, war der See der Wahrheit (See der Wahrheit kann man aber auch in " setzen)
    Es klingt zwar ein bisschen merkwürdig, aber ich denke, der ganze Satz fängt sogar falsch an! Und zwar würde er (meiner Meinung nach) so gehen:


    Den einzigen Ort, den er in Zweiblattdorf kannte, war "der See der Wahrheit".


    Und je mehr ich darüber nachdenke, desto doller denke ich, dass der Satz richtig ist.

    ......und sein Spiegelbild betrachtend saß der Junge hier nun schon mehrere Stunden und versuchte mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen.

    .....und sein Spiegelbild betrachtend (gut gemacht, wie du beschreibst, wie der Junge dort sitzt. Ich hab es bildlich im Kopf) saß der Junge hier schon mehrere Stunden, (Nebensatz!) und versuchte, mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen.


    Schnellerhob sich der Junge von der reinen Wasserquelle und betrachtete sich erneut.


    (Ich dachte erst: Hä? Was soll das für ein Wort sein? Dann habe ich den Satz mal auseinander genommen und ihn erst dann verstanden)
    Du meintest wohl: Schnell erhob sich der Junge von der reinen Wasserquelle und betrachtete sich erneut.


    Der Junge sah ein, dass es im Moment keinen Zweck hatte einfach weiterzugehen und setzte sich wieder ans Wasser.


    Mann, es war zwar fast alles richtig, nur dieser kleine Kommafehler ist dir untergejubelt worden:
    ....dass es in diesem Moment keinen Zweck hatte, einfach weiter zu gehen und setzte sich wieder ans Wasser.


    Ich will dich aber nicht ständig mit so kleinen Fehlern nerven, denn es sind nur die kleinen Dinge, die einem das Lesen etwas erschwert. Am besten guckst du selber noch mal nach, verbesserst Dinge (die Kommafehler und sowas) und schaust dir deinen Text an. Aber im Gegensatz zu manch anderen Kapiteln war das hier doch recht fehlerfrei. Was ich immer mache, wenn ich schreibe, sind kleine Eselsbrücken, die ich mir im Kopf abgespeichert habe:


    Wenn ich ein Adjektiv schreibe: (Wie ist es? Immer klein)


    Wenn ich ein Nomen schreibe: (Wer oder Was ist es? Immer groß)


    Wenn ich ein Verb schreibe: (Was macht er oder sie? Immer klein)


    Ich hab sogar mal einen richtig lustigen und hilfreichen Text zu Lesen gekriegt:
    Nomen schreibe immer groß.
    Merke dir, das muss so sein.
    Adjektive und Verben anfangs bloss.
    Ansonsten immer klein.


    Du hast nicht oft einen solchen Fehler in deinen Texten. Nur manchmal. Ich dachte mir, vielleicht wäre diese kleine Lehre mal wichtig. Um ehrlich zu sein, dieser kleine Text ist doch richtig niedlich, oder? Und die anderen Regeln habe ich ja beim letzten Mal schon erwähnt. Ich glaube, ich muss sie dir nicht noch mal erklären. Psst, so ganz unter uns: Ich selber habe bei meinen Geschichten ein Trennungsproblem, ich weiß nicht, wann ich was trennen muss. Apsprops trennen: Was mich zu meinem Bedauern sehr gestört hat, waren diese Trennungsstriche MITTEN IM WORT! Wieso hast du das gemacht? Oder sind es nur Tippfehler? Nee, das glaube ich persönlich nicht. Denn dazu tauchen diese lästigen Leseflussunterbrecher viel zu oft auf. Die musst du unbedingt noch weg machen! Ich freue mich schon auf dein nächstes Kapitel und warte sehr gespannt. Sofern ich auch informiert werde, dass es ein neues Kapitel gibt ;)  


    Gaaanz liebe Grüße von Ran~, Mi, 18.04.12



  • Hallo Robin,
    lange nicht gesehen! Ich musste einfach zu dir und deiner FF zurück kommen und dir eventuell ein paar Feedbacks und wenn nötig Argumente diesbezüglich liefern. Denn so leicht bekommst du mich und meine Lesefreude nicht weg. Sry nochmal dafür, dass ich mich so lange nicht habe melden lassen. Es war echt nötig abzuschalten, es ist einfach zu viel passiert. Aber hey, Cloud/~Pain~ is back. c:


    Kapitel 12
    So, ein wirklich gefühlhaltiges und zum Teil sehr trauriges Kapitel, das man aber sehr gut lesen konnte. Mir fiel besonders gut auf, dass du dich ganz sicher verbessert hast, die Fehler, die du damals gemacht hast, als ich noch deine FF kommentiert habe, scheinen wie ausgeflogen zu sein. Die Charaktereigenschaften und deren Gefühle hast du an manchen Stellen sehr gut beschrieben. Am besten gefiel die Situation, die du gen Ende geschrieben hattest. Die Rachegefühle/- oder gelüste von Stefan, der anscheinend sehr wütend auf die gute Lucia zu sein scheint. Wieso und weshalb habe ich wohl bei den vorherigen Kapitel überlesen, daher wäre es schöner wenn du zu Beginn des Kapitels oder am besten davor, etwas über dein zuvor gebrachtes schreibst/bringst. Gerade weil du schon an die 18 Kapitel verfasst hast.
    Über das Umfeld lässt sich recht wenig philposphieren, weil es in dem Punkt nicht viel zu erzählen gibt. Außer das du es bisher sehr gut rüber gebracht hast. Einzelne Beispiele brauche ich glaube nicht zu bringen, denn dann wäre der Text voller Zitate deinerseits. c:
    Zu den Fehlern: - Das war wohl die härteste Nuss, habe keine weiteren Fehler mehr entdecken und dazuschreiben können, da meine Vorredner dazu sehr viel gesagt haben. Überleg, überleg und noch mehr überleg...! Der Titel der Geschichte traf mitten ins Herz und passte hervorragend zum Inhalt des Kapitels, um nicht übertrieben zu klingen. An manchen Textstellen konnte man den Hass und Zorn der Charakter prima herauslesen. Ganz zum Ende gehend, scheind der Hass Stefans sich zu steigern, denn als er die beiden ins Motel gehen sah, konnte man sich die Fortsetzung schon ausmalen. Fazit: Ein offenes Ende ist immer gern gesehen und verpflichtet den Leser, deine Story zu lesen. Zur Länge: - Ich sage da nur "Wow!" Aber nicht nur an diesem Kapitel, sondern auch die vorherigen scheinen lang genug zu sein.

    Nur sehr langsam kam er vorwärts, da ihn etwas zu halten schien.

    Die Handlung wurde schön dargestell. Aber was mir auffiel ist, was genau hielt ihn davon ab vorwärts zu gehen? Ist es der Hass, oder waren es andere Gefühle, die bisher von dir noch verborgen waren. Ich ging sofort auf den Hass ein, denn dadurch wird ein Mensch völlig irrgeleitet und handelt überlegt. Genau das, was sich hier in dieser Situation zutragen konnte.

    auch dei-nen Anteil


    Jetzt heißt es Party ma-chen.",


    sich einfach nicht beruhi-gen


    Hier scheinen sich ein paar Tippfehler eingeschlichen zu haben, nicht nur die, die ich zitiert habe, sondern an mehreren Stellen gleichzeitig. Lies dir das Kapitel nochmal durch und korrigere alles. Danke. ~ c:


    Fazit:
    Ein wirklich fesselndes und trauriges Kapitel, was ein offenes Ende hat. Letzteres kann man sich aber ausmalen, was geschehen könne.
    Die Länge ist passend, genau richtig und würde sie nicht länger als sonst schreiben. Handlungen und Gefühle der Protagonisten hast du gut beschrieben, auch deren Aussehen und Eigenschaften sind passend genau dargestellt worden. Du bist schön in einer Zeitform geblieben. Joah, mehr kann ich dazu nicht schreiben, denn mehr gibt ja nicht zu sagen.


    Auf eine nervenreiche Fortsetzung, bis bald und auf Wiedersehen. c:
    lG. Cloud

  • Es tut mir leid, dass ich neuerdings so lange für die einzelnen Kapitel brauche...
    Aber ich habe es ja dann doch noch geschafft, dieses Kapitel hier fertigzustellen :)


    Ich hoffe das es euch gefällt und hoffe nicht, dass ich euch mit diesem Kapitel enttäusche...


    Kapitel 13:
    Ein Hauch von Schicksal


    Die Sonne stand bereits tief am Nachmittagshimmel und schien auf Paul und Lucia herab, welche draußen zu tun hatten. Das Mädchen war neu eingekleidet, nicht mehr mit der Abendgarderobe, sondern mit einem einfachen Jeans-Look.
    "Nochmals danke für deine Hilfe, Lucia. Mit dir geht das ganze viel einfacher.", meinte der Junge und lächelte die Blauhaarige an.
    "Ich sehe dich so selten lächeln, dabei steht es dir so gut, wenn du fröhlich bist.", meinte Lucia nur und grinste ihn an, während sie Paul´s Pokémon fütterte.
    "Ich bin eben kein besonders fröhlicher Mensch, wie du sicherlich noch weißt. Aber wenn es dich glücklich macht mich lächeln zu sehen, kann ich versuchen fröhlicher zu werden.", schlug der Junge vor und grinste nun mit einem weichen Blick dem Mädchen entgegen.
    "So sieht das schon deutlich besser aus.", lachte Lucia und ging nun wieder zu Paul hin.
    "Ich muss mich noch einmal bei dir bedanken, dafür dass du mich da weggeholt hast und noch dazu was passendes zum Anziehen auftreiben konntest.", meinte das Mädchen und lehnte sich an einen der Gatterbalken an, welcher eine Herde Pokémon zusammenhielt. "Das ist doch kein Problem. Du bist eine Freundin und Freunden hilft man, wann immer man kann.", erwiderte der Junge nur, gesellte sich zu dem Mädchen und betrachtete die Gegend mit ihr. "Du hast es hier sagenhaft schön, Paul.", sagte Lucia leise und tastete mit ihrer Hand nach der des Jungen. "Danke. Aber bei dir ist es auch schön...", entgegnete Paul im Flüsterton. Seine Hand lag an dem Zaun angelegt und als Lucia sie berührte blieb er ganz ruhig. Langsam umschloss das Mädchen seine Hand und Paul drehte sich zu ihr um. "Sei ehrlich zu mir, Paul. Was bin ich für dich? Eine gute Freundin? Eine einfache Freundin? Oder doch etwas mehr?", fragte sie frei heraus und lächelte ihn freundlich an. Der Blick war aber nicht das was Paul zu schaffen machte, sondern die Tatsache, dass er ihr gerade direkt in die Augen sah. "Du warst für mich immer viel mehr als eine einfache Freundin. Du bist... atemberaubend schön... deine Stimme ist wie sanfte Musik...", flüsterte der Junge und langsam führte er seine freie Hand an Lucias Wange. "Erzähl weiter...", meinte das Mädchen und lächelte sanft und man merkte ihr an, dass ihr gefiel was sie hörte. Sie wurde rosa um ihre Wangen und ihr Blick wurde mit jedem Wort weicher. "... deine Art ist... freundlich... du bist süß und auch etwas... eigen mit deiner Meinung, aber das ist genau das... was mich an dir so fasziniert. Du bist eine andere Art Mensch als all die anderen in dieser Welt...", hauchte der Junge und unterbrach sich immer selbst um die passenden Worte zu finden, was ihm sichtlich schwer fiel. Mit jedem mal wurde er konzentrierter und leiser. Seine Hand streichelte Lucias Wange und er fuhr ihr sanft durch ihr Haar. Nun nahm das Mädchen auch die zweite Hand des Jungen. "Du bist nicht nur gutaussehend sondern auch sagenhaft süß, Paul... Deine Worte sind wie... als wären sie schon immer in mir gewesen und du hättest sie ausgesprochen... Denn du musst wissen...", fing das Mädchen an, doch sie unterbrach sich. Paul machte sich eine Hand frei, führte sie an Lucias Wange und zog sie sanft an sein Gesicht heran. "Lucia... ich habe mich in dich verliebt, an dem Tag an dem wir uns zum ersten Mal begegnet sind... doch war nie mutig genug es zu sagen...", hauchte der Junge und nun reagierte Lucia. Sie zog ihre Hände weg und Paul wich zurück. Doch das war nicht die Absicht des Mädchens gewesen. Sie legte ihre Arme um Paul und küsste ihn einfach. Paul war überrascht, doch erwiderte den Kuss sofort. Als sie sich von ihm löste, musste sie ihm etwas sagen. "Du brauchst dir nichts zu denken... Hab einfach Mut Paul... Denn du bist nicht der einzige, der verliebt ist... Ich bin auch verliebt... aber habe es verdrängt...", flüsterte sie ihm ins Ohr und hielt ihn einfach nur fest. "Lucia...", hauchte er nur und legte seine Hände an. Mit einem schnellen Griff hatte er sie hochgehoben und trug sie ins Haus zurück. Der Abend war am Anbrechen und die Abendröte der Sonne warf ein traumhaftes Licht auf die Landschaft. Gemeinsam saßen die Beiden im Fenster des Gästezimmers, in welchem Lucia auch die folgende Nacht verbrinden würde. "Es ist einfach nur schön... jemanden zu haben, der einen umsorgt und liebt wie er oder sie ist... genau so etwas habe ich gesucht... du bist mein wahrgewordener Traum, Paul...", flüsterte Lucia und lehnte sich an ihren neuen festen Freund. Dieser kicherte und streichelte seiner Freundin über den Rücken. Mit der anderen zog er sein Handy raus und wählte schnell eine Nummer. "Wen rufst du da an?", fragte das Mädchen und lächelte nach wie vor. "Deine Mutter. Eigentlich wollte ich dich zum Abendessen zurückgebracht haben.", meinte Paul nur und lächelte das Mädchen an. "Hallo?", fragte eine weibliche Stimme am anderen Ende der Leitung.
    "Hallo Johanna, hier ist Paul.", sagte der Junge mit einer deutlich heitereren Stimmlage als sonst.
    "Guten Abend Paul. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Wo seid ihr denn? Ich hatte euch schon vor längerem erwartet.", meinte die Mutter etwas verärgert.
    "Es tut mir leid, ich wollte schon früher anrufen und bescheid geben, aber ich bin nicht dazu gekommen. Lucia bleibt heute noch über Nacht, wenn das in Ordnung ist.", sagte der Junge und war die ganze Zeit über einfach nur glücklich.
    "Was? Warum das denn?", fragte Johanna überrascht und besorgt zugleich.
    "Einen Moment...", sagte Paul nun etwas nervös und wandte sich an Lucia.
    "Sagst du es ihr oder ich?", fragte der Junge schnell und seine Freundin deutete ihm, ihr das Handy zu geben.
    "Hallo Mama, ich bin´s, Lucia.", sagte sie glücklich und lächelte ununterbrochen.
    "Mein Schatz, wie geht es dir? Möchtest du wirklich noch bei Paul bleiben?", fragte Johanna sofort drauf los und Lucia verdrehte lächelnd die Augen.
    "Mir geht es wunderbar, mach dir keine Sorgen. Ich weiß, du machst dir immer richtig Sor-gen wenn ich das sage, aber ich habe ja Paul an meiner Seite.", meinte Lucia und kicherte am Ende.
    "Wie meinst du das an deiner Seite?", fragte Johanna nun schon misstrauisch.
    "Ich bin in Paul verliebt und er ist in mich verliebt. Wir sind seit heute Nachmittag ein Paar! Ist das nicht toll?", sagte Lucia voller Freude.
    "Du... und Paul... ein Paar? Ah!", fragte die Frau erst nochmals langsam und man konnte hören, wie bei Johanna etwas auf den Boden fiel und zerbrach.
    "Hey, Ash... gib mir sofort...!", sagte die Mutter sauer, doch der Junge schien nicht auf sie zu hören.
    "Ash?", fragte Lucia etwas vorsichtig und zitterte leicht.
    "Wiederhol das... ich will es von dir hören...", sagte der Junge entgeistert und Lucia konnte sich sein Gesicht vorstellen.
    "Ich bin mit Paul zusammen...", sagte das Mädchen leise. Man konnte nur ein Schweigen hören.
    "Ash, wo willst du hin?", rief Johanna dem Jungen offenbar hinterher, als man hörte, wie die Eingangstür zuflog. "Lucia, bist du noch dran?", fragte ihre Mutter und das Mädchen hatte Angst zu antworten. Stattdessen übernahm Paul wieder das Telefonat.
    "Sie ist etwas... erschrocken. Was ist passiert?", fragte der Junge und stellte auf Lautspre-cher.
    "Ash ist einfach abgehauen... Keine Ahnung was er vorhat...", meinte die Mutter nur und Paul versprach nochmals anzurufen, aber erst später. Als er aufgelegt hatte, nahm er Lu-cia in den Arm. Sie hielt ihn wieder fest und begann stumm zu weinen. "Was habe ich da nur angerichtet...?", fragte sie leise und Paul streichelte ihr den Rücken. "Du hast nichts angestellt. Du kannst nichts dafür, dass er Gefühle für dich hat, du aber nicht für ihn. Er ist dir wichtig, ja. Und du bist ihm wichtig. Aber wenn du ihm so wichtig wärst, dann wäre er damit einverstanden, dass du glücklich bist und würde es dabei belassen. Aber ich glaube das er es dir nicht vergönnt...", meinte der Junge flüsternd und Lucia beruhigte sich langsam. "Ich glaube das er es mir vergönnt... aber dir nicht...", meinte sie mit einem Schluchzen. "Du bist sein ewiger Rivale gewesen und erst am Ende unserer Reise hast du Frieden mit ihm geschlossen... Ich glaube, dass er dich wieder als Gegner ansieht und bin mir sicher das er schon bald hier herkommen wird um das mit dir zu klären...", flüsterte das Mädchen in Paul´s Schulter und der Junge fuhr nun sanft mit seiner Hand über die tränennasse Wange des Mädchens. "Wenn er herkommt und es mit mir klären will, wird er das. Und ich werde auf ihn warten. Vertrau mir, ich kann das regeln und es wird alles gut werden.", versicherte er und Lucia atmete tief durch. "Nun gut... Darf ich dabei sein?", fragte sie nun wieder vollständig gefasst. "Er wird verlangen das du dabei bist... wird aus deinem Mund hören und in deinen Augen sehen wollen was tatsächlich Sache ist.", meinte Paul nun und wieder kamen dem Mädchen Ängste in den Sinn. "Was wenn er sauer wird? Was wenn er dich angreift? Für sowas will ich nicht der Auslöser sein!", sagte Lucia schnell und schaute ihren Freund mit wieder aufgelöstem Blick an. Dieser schüttelte den Kopf und umarmte das Mädchen nochmals einfühlsam. "Ich habe dir gesagt, ich regle das. Und wenn ich etwas verspreche, dann halte ich es immer. Vertrau mir.", wiederholte der Junge und wieder zeigten die Worte fast sofort Wirkung. "Danke... Du bist wirklich wunderbar... nicht nur so freundlich, herzlich und nett... sondern auch einfühlsam... Du bist der Junge den ich vergeblich gesucht habe...", hauchte das Mädchen und küsste ihren Freund leidenschaftlich. "Du bist das Licht meines Tages, Lucia. Ich werde um dich kämpfen und wenn es das letzte ist was ich tue.", sagte der Junge nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. "Du bist mein Feuer im ewigen Eis und wirst es ewig sein. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie es für mich war, immer nur dabei zu stehen und nicht mit dir sein zu können. Aber das ist nun vergangen. Wir sind zusammen und wir werden alles miteinander durchstehen, habe ich nicht recht?", fragte der Junge wieder und Lucia antwortete nun fröhlich. "Natürlich! Mit jemandem wie dir brauche ich keinerlei Angst vor irgendwas zu haben! Ich liebe dich Paul. Von ganzem Herzen.", äußerte das Mädchen nun deutlich und zog Paul mit nach drinnen. Schnell waren sie im Gästezimmer angekommen und Lucia zog den Jungen nach wie vor mit sich. "Was hast du vor?", fragte Paul nur und schaute die Blauhaarige überrascht an. Diese warf sich auf das große Doppelbett und ohne weiteres folgte ihr der Junge. "Ich möchte dich neben mir liegen haben, mehr nicht. Und solange Ash nicht hier ist möchte ich die Zeit noch genießen, denn wenn er da ist, wird hier einiges anders laufen...", meinte sie und kuschelte sich an den Jungen heran. "Da hast du allerdings recht...", erwiderte er nur und nahm sie in den Arm. "Versprich mir, dass du für immer bei mir bleiben wirst...", flüsterte das Mädchen und schloss die Augen. Paul schmunzelte und strich sanft die Haare von ihren Ohren. "Hiermit verspreche ich, Paul, dass ich dich, Lucia, niemals verlassen und immer für dich da sein werde.", schwor er mit einer tiefen Ehrlichkeit die man deutlich heraushören konnte. Lucia kicherte und hielt die Hand ihres Freundes. "Du bist wirklich der beste...", hauchte sie und glitt langsam wieder in das Reich der Träume. "Schlafe gut und träume süß...", flüsterte der Junge und küsste die Blauhaarige auf die Wange. So gut er konnte löste er sich von ihr ohne sie zu bewegen und ging lautlos nach draußen. Und wie er es erwartet hatte, wurde er selbst bereits erwartet. "Du bist also tatsächlich hier. Ich bin ehrlich gesagt überrascht. Sag ehrlich, Ash. Was bedeutet dir Lucia wirklich?", fragte der Junge leicht provokant. "Das Gleiche kann ich dich auch fragen, Schlauberger.", sagte der Junge nur gereizt. "Sie ist für mich ein Teil meines Lebens. Sie ist die Person, die die Leere in mir auffüllt. Was ist sie für dich?", fragte Paul nun und Ash war überrascht. "Das ist sie für dich?", fragte er ungläubig und der Junge mit lila Haaren nickte. "Sie ist genau das für mich. Für dich wird sie eher etwas wie eine Trophäe sein, so wie diese Blondine da.", provozierte Paul nun direkt und Ash´s Mine verfinsterte sich. "Du willst einen Kampf? Den kannst du bekommen...", knurrte der Junge mit zusammengebissenen Zähnen und geballten Fäusten. "Willst du das wirklich? Glaubst du Lucia würde es wollen...", fing Paul an doch er kam nicht mehr weiter. Ash war auf ihn zugestürmt und hatte ihm einen Kinnhacken verpasst. Am Boden liegend lachte Paul aber nur. "Ein sauberer Schlag. Eins muss ich dir lassen, du hast ordentlich-", lobte der Junge, doch Ash schlug gleich noch einmal zu, diesmal in den Magen. "Das reicht.", sagte der Verletzte nun entschieden und holte selbst aus. Mit einem harten Schlag in den Bauch brachte der Junge Ash dazu, zurückzuweichen. "Bleib ihr fern.", sagte er nur und drehte sich um. "Du hast mir nichts zu befehlen. Das war ein Fehler, Paul. Du wirst schon sehen was du davon hast!", rief ihm Ash hinterher, doch der Junge war schon wieder im Haus, ehe Ash seinen Satz zu Ende gesprochen hatte. "Der wird sich noch anschauen...", flüsterte der Schwarzhaarige nur und verschwand mit langsamen Schritten und einem langen, im Flüsterton gesprochenen Selbstgespräch von Pauls Grundstück. Paul hatte einen Fehler gemacht, das ist wahr... doch wie groß war dieser Fehler? Man kann es nur erahnen...

  • Jaaaa! Erste!


    Danke, dass du mich benachrichtigt hast, sonst könnte ich wohl kaum an diesem Kommi hier sitzen. Ich sag erstmal was zum Inhaltlichen, dann zu den kleinen (hauptsächlichen) Kommafehlern. Ich muss sagen, du hast dich ziemlich verbessert und machst immer weniger Fehler. Als ich dein Kapitel vorhin las, dachte ich nur so: "WOW!" Alter Schwede. Nie hätte ich gedacht, dass Lucia und Paul so derartig leidenschaftlich zusammen kommen. Nie hätte ich gedacht, dass Ash das SO fertig macht. Erwähnungswert ist auch, dass deine Geschichte wechselnde Satzanfänge, verschiedene, anschauliche Adjektive und eine überraschende Wendung beinhaltet. Ich lerne gerade in der Schule, was eine romantische oder spannende Geschichte ausmacht. Und die Dinge, die ich eben genannt habe, machen deine Story so leidenschaftlich und irre romantisch, ja sogar spannend. Du kannst stolz sein. Nur diese kleinen, dummen Fehler mit den Kommas machen das ganze wieder leicht problematisch. Denn, wenn das Komma fehlt, sieht die Story unübersichtlich aus und lässt sich schlecht lesen. Gott sei Dank hast du nur Kommas an den Stellen vergessen, wo sie nicht so sehr auffallen. Wenn man das Kapitel aber gleich nach fehlenden Kommas durchsucht, findet man sie sofort. (Jaa, du hast mich ertappt) Nein, Scherz. Erstmal habe ich nur so gelesen, dann nach Fehlern gesucht. Das mache ich ja, wie du wahrscheinlich weißt, nicht, um dich zu Ärgern. Folgendes ist mir aufgefallen (Übrigens hast du am Anfang alle Kommas eingebaut, die nötig waren. Nichtsdestotrotz hast du das leider nicht sehr lange geschafft):

    Aber wenn es dich glücklich macht mich lächeln zu sehen, kann ich versuchen fröhlicher zu werden."

    Da fehlen zwei Kommas! Und zwar hier: Aber wenn es dich glücklich macht, mich lächeln zu sehen, kann ich versuchen fröhlicher zu werden.“

    "Ich muss mich noch einmal bei dir bedanken, dafür dass du mich da weggeholt hast und noch dazu was passendes zum Anziehen auftreiben konntest.",

    Es wäre alles richtig gewesen, wenn nicht da ein Komma gefehlt hätte! Echt! Da hast du's: ....bedanken, dafür, dass.....
    Gemein, oder?

    Seine Hand lag an dem Zaun angelegt und als Lucia sie berührte blieb er ganz ruhig.

    Seine Hand lag an dem Zaun angelegt, und als Lucia sie berührte, blieb er ganz ruhig. (Achtung, Nebensatz mit Komma!)


    Der Blick war aber nicht das was Paul zu schaffen machte, sondern die Tatsache, dass er ihr gerade direkt in die Augen sah.


    Und hier auch wieder: Der Blick war aber nicht das, was Paul zu schaffen machte, sondern....


    ....hauchte der Junge und unterbrach sich immer selbst um die passenden Worte zu finden, was ihm sichtlich schwer fiel. Mit jedem mal wurde er konzentrierter und leiser.


    Och Mann! Beinahe wäre's richtig gewesen! .....und unterbrach sich immer selbst, um die passenden Wort zu finden... oder hier:
    Mit jedem Mal wurde er konzentrierter und leiser.


    An dieser Stelle möchte ich sagen, dass mich dieser Teil deines Kapitels so wahnsinnig glücklich macht. Er er ist so romantisch, er nimmt einem die Luft zum Atmen! So etwas will doch jedes Mädchen hören! Die Tatsache, dass du dir das höchstwahrscheinlich ausgedacht hast, lässt mich daraus schließen, dass in dir ein kleiner Romantiker steckt. Oder ein guter Autor. ;)


    Ich denke, dass dir der Rest selbst aufgefallen ist und du ihn getrost auch ohne meine Hilfe berabeiten könntest. Oder? Da du ja jetzt einige Stellen von mir aufgezählt bekommen hast, fallen die die restlichen und relativ wenigen fehlenden Kommas auf. Da wette ich was. Es ist doch logisch, dass Paul etwas für sie empfand, das habe ich gespürt. Und was Ash angeht: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Dieser Spruch könnte passender sein. Denke ich zumindest. Und dass Larissa nichts gutes im Schilde führte, war ja irgendwie klar. Ich finde es übrigens toll, dass du alles eingebaut hast, was in der Umfrage zur Auswahl stand. Gut überlegt! Nun, mir fällt nichts mehr ein, also verabschiede ich mich recht herzlich und wünsche dir viel Erfolg beim nächsten Kapitel. Lass bals wieder was von dir hören!


    Bis demnächst, Ran~, 13. Mai 2012