Conception II: Children of the Seven Stars




  • Conception II
    Children of the Seven Stars


    Allgemeine Daten


    Erscheinungsdatum: Japan: 22. August 2013, Nord-Amerika: 15. April 2014, Europa: 14. May 2014 (Nur in Englisch!)
    Developer: Spike Chunsoft
    Publisher: Atlus
    Konsole: Nintendo 3DS, 3DSXL, 2DS, Playstation Vita




    Mit Schwert, Shoujos und Schleifchen- Wir sind ein Geschenk des Himmels

    Feuer, Erde, Wasser, Luft- Vor zwanzig Jahren lebten die Menschen in Harmonie und Frieden. Doch dann tauchten auf der Welt Dusk-Seeds auf und alles änderte sich. Nur das God's-Gift, Gesandter des Star-Gods, hätte sie aufhalten können. Doch zwanzig lange Jahre erschien er nicht auf der Welt. Monster strömen zunehmend aus den Dusk-Seeds, zwei von ihnen haben ihre ganze Kraft enthüllt und offenbaren ein gefährliches Labyrinth, aus dem starke, negative Energie strömt, und die niemand bisher wieder verlassen hat.


    Zwanzig Jahre später schlüpfen wir in die Rolle unseres Protagonisten. Wir starten an einem Hafen, auf dem Weg zur Academy. Dort sind wir ein neuer Schüler, bereit dazu, gegen die Dusk-Energie anzukämpfen. Auf unserer Hand prangt ein leuchtendes Symbol- Das Zeichen des Star-Gods. Wir sind ein Auserwählter dieser mächtigen Entität, einziger Widersacher gegen den drohenden Ruin durch das Dusk.


    Doch kommen wir leider nicht sehr weit. Gerade aus dem Schiff ausgestiegen und auf dem Weg durch den Wald stoßen wir nicht nur auf zwei andere Jugendliche, sondern zu unserem Leidwesen auch auf Duskmonster. Doch fähig wie wir sind, machen wir mit diesen kurzen Prozess, retten die Jugendlichen und lachen uns damit gleich auch zwei neue Freunde an. Chlotz, der Spaßvogel, und Fuuko, das ganz normale Mädchen. Beide sind, genauso wie wir selbst, ebenfalls Schüler der Academy, und damit ebenso Auserwählte des Star-Gods. Denn auf die Academy dürfen nur solche Jugendliche, die in ihrem 16. Lebensjahr vom Star-God gekennzeichnet werden, da ihnen besondere Fähigkeiten verliehen werden, die im Kampf gegen Dusk unbedingt nötig sind. Sobald der 18. Lebensjahr jedoch vollendet ist, verschwindet das Zeichen und auch die Kraft.


    Gemeinsam mit unseren neuen Freunden machen wir uns auf zur Academy, wo wir dem Oberhaupt der Academy, sowie Chief Ruby und ihrem Assistenten, die den Test mit den dreien durchführen, um sie in die Klassen einzusortieren, die mit ihren Kräften korrespondieren, begegnen. Fuuko und Chlotz landen beide in der Elite-Group, was bedeutet, dass sie dazu trainiert werden, gegen die Dusks zu kämpfen. Bei uns läuft es ähnlich, doch als unser Ether-Wert gemessen wird, ein Wert der anzeigt, wie viel Macht wir Dusk entgegenzusetzen haben, schießt der Wert förmlich durch die Decke. Dass das nicht normal ist, ist selbstverständlich. Nach etwas hin und her erfahren wir dann endlich, dass wir (wer hätte es gedacht) etwas ganz besonderes sind. Wir sind God's-Gift, eine Geschenk des Star-Gods höchstpersönlich, der einzige, dem er gelingen kann, die Dusk-Seeds endgültig zu zerstören. Doch leider können wir das nicht alleine machen. Uns werden Partnerinnen zur Seite gestellt, allesamt fähige und mächtige junge Frauen, mit denen wir Starchildren zeugen sollen. Mit diesen Wesen brechen wir dann in die zwei bereits aufgebrochenen Labyrinthe auf. Das können auch nur wir, denn unser unglaublicher Etherwert verdrängt die Dusk-Energie im Inneren der Labyrinthe, die jeden normalen Menschen schwächen würde.


    Nach und nach werden uns sieben junge Frauen zur Seite gestellt, allesamt Mitglieder der Elite S-Klasse, mit denen wir uns anfreunden und gutstellen sollen, um möglichst starke Starchildren zu zeugen und im Inneren der Labyrinthe einen so genannten Dusk-Spawner zu besiegen. Sobald diese vernichtet sind, wird das Labyrinth inaktiv und die Duskmonster können endgültig zerstört werden.


    Doch natürlich läuft längst nicht alles so glatt, wie wir hoffen. Die Firma, die auch hinter euren Waffen steckt, experimentiert mit künstlicher Ether-Energie, Schüler verwandeln sich plötzlich in Dusk-Monster und merkwürdige Drogen geraten in Umlauf. Noch dazu gibt es ja auch die sieben Damen, die es anzufreunden gilt und neben den großen Labyrinthen finden sich auch viele kleinere, die ebenfalls Aufmerksamkeit verlangen. God's Gift hat wirklich allerhand zu tun und einfacher wird es im Laufe der Story wirklich nicht.




    Ene-Mene-Mu und meine Partnerin bist... DU <3.



    Zusätzlich zum God's-Gift gibt es natürlich noch einige Charaktere. Die wichtigsten möchte ich euch hier aufzählen:


    Fuuko Ellie Narika Chloe Serina Torri Feene
    Die erste Heldin, der man begegnet. Ein eher gewöhnliches Mädchen, das von ihrer Position als S-Rank eher eingeschüchtert ist. Generell eine fröhliche Persönlichkeit. Arbeitet für die Kirche und scheint sehr am Protagonisten interessiert zu sein. Freundlich und hart arbeitend. Ein ruhiges und schüchternes Mädchen, stellvertretende Klassensprecherin der zweiten Stufe, hat panische Angst vor Publikum zu sprechen und besitzt wenig Selbstbewusstsein Chlotz' 1-Jahr-ältere Schwester. Ist ein Wunderkind und sehr begabt, sie arbeitet trotz ihres jungen Alters als Lehrerin. Sehr beliebt bei ihren Schülern. Obwohl sie sehr kindlich aussieht, bereits in der höchsten Klassenstufe der Akademie. Hat einen Größenkomplex und eifert ihrer großen Schwester nach. Tsundere. Ein merkwürdiges Mädchen, das in einem Labor groß wurde. Sie hat Probleme eine Beziehung zu anderen aufzubauen, ist recht naiv, aber freundlich. Eine ernste und kampferprobte Persönlichkeit, die von ihren Klassenkameraden sehr bewundert wird, was ihr selbst nicht bewusst ist. Denkt, dass sie dem MC etwas schuldet und arbeitet gerne mit ihm zusammen.


    Zusätzlich dazu gibt es noch einige andere, immer wiederkehrende Charaktere. Chlotz, der weiter oben erwähnt wurde, entwickelt sich schnell zum besten Freund des Protagonisten. Alec, ein Klassenkamerad der beiden und sehr ernst, sieht ihn zunächst eher als Feind an, wird aber bald zum vertrauten Rivalen. Auch innerhalb der Routen der Mädchen gibt es bestimmte Charaktere, denen man immer wieder begegnet, deren Aufzählung aber nicht weiter notwendig ist.



    Zwischen Kaffeekränzchen, Vatersorgen und Monsterkloppen


    Das Gameplay teilt sich in einige Punkte auf, manche klassisch Dungeon-Crawler, andere eher ungewöhnlich. Generell vergleiche ich das Spiel gerne mit Persona, warum, werdet ihr gleich sehen. Ich werd die Elemente des Gameplays mal der Reihe nach abarbeiten. Fangen wir also an miiiit...


    "Und dann sagt diese blöde Kuh tatsächlich... Hey, hörst du mir überhaupt zu?"- "Sicher. Sicher. Hier, nimm ein Geschenk."


    Aka: Social Links. Man kennt es ja: mit guten Freunden arbeitet es sich einfach besser. Ein Schulprojekt ist wesentlich angenehmer, wenn man sich gut versteht, auch das Zusammenleben ist einfacher, wenn man sich nicht nonstop die Köpfe einschlagen will. Warum sollte das beim Zerstören von Monstern und dem Erkunden potentiell höchsttödlicher Dungeons nicht auch so sein?
    Seid ihr auf der Stadtkarte (quasi eine Overworld mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Neben dem eigenen Dorm-Room auch einen Shop, die Kirche, wo das Classmating stattfindet-mehr dazu später-, und einige weitere Optionen) habt ihr die Auswahl, zur Academy zu gehen. Dort könnt ihr mit jeweils drei eurer Partnerinnen sprechen (jeweils nur einmal, danach müsst ihr eine andere wählen, die Zahl wird zurückgesetzt, wenn ihr in einen Dungeon geht oder euch in eurem Raum ausruht). Neben sich wiederholenden Dialogen, in denen ihr eurer Heldin Geschenke wie auch Accessoires, die man ihnen auch anziehen kann, geben könnt, gibt es auch für jede Heldin eine individuelle Route. Ich werde nicht spoilern, was passiert, denn das wäre ja auch langweilig. Jedenfalls dürfte für jeden eine Partnerin mit dabei sein, die Mädels sind recht hübsch anzusehen und ziemlich unterschiedlich. Leider bleiben ihre Charaktere dabei etwas zurück- sie sind eben auf gewissen Stereotypen basierend, und auch wenn diese gut umgesetzt wurden, fehlt mir doch etwas die Tiefe. Ich habe aber ohnehin kein Meisterwerk an Charakterentwicklung erwartet, sondern mehr Spaß für meine Freizeit, und das bringen die Charaktere auf jeden Fall.


    Im Profil eurer Heldin seht ihr ihre Laune (die ihr mit passenden Antworten erhöht) und eine Reihe von Balken, die sich mit jedem Dialog auffüllen. Diese Balken stellen eure Beziehung dar und beeinflussen (neben der Laune) auch, wie stark eure Starchildren werden, doch dazu mehr. Da die Story in gewisse Abschnitte unterteilt ist, ist auch der Beziehungsbalken in Abschnitte geteilt. Ihr könnt immer noch bis zu einem bestimmten Punkt eure Beziehung vorantreiben, nämlich bis der letzte, helle Balken voll ist. Dunkle Balken lassen sich erst im nächsten Kapitel freischalten, ihr könnt also nicht einfach Punkte farmen.


    Das Ganze Prozedere ist doch recht zeitaufwendig. Da ich persönlich allerdings sowieso sehr gerne mehr über die Charaktere herausfinde, ist das für mich absolut kein Problem. Abwechslung schaffen die Labyrinthe, in denen ihr trainieren könnt. Kommen wir aber vorher erst einmal zum zweiten Punkt.



    "Papa, wo kommen Babies her? Und warum habe ich eigentlich so viele Geschwister?"



    Einige der Klassen, die unsere Starchildren annehmen können.


    Hier mischt sich ein wenig die Persona-Mechanik mit dem klassischen Job-System, das man zum Beispiel in einigen Final Fantasy Teilen findet.


    Natürlich würden wir unsere Partnerinnen nicht nur deswegen mit Krönchen, Essen und sonstigen Spielerein bespaßen, wenn wir keine hinterhältigen Motive hätten. Unser hinterhältiges Motiv sind dabei Kinder. Nein, nicht der Prozess, bei dem Kinder gemacht werden, sondern wirklich die Kinder an sich. Ja, ich weiß. Unglaublich, aber wahr.


    Diese Wesen nennen sich Starchildren, geboren aus den Sternen-Kräften einer jungen Frau und den Ether-Kräften eines jungen Mannes, plus einer Matrjoschka (... Leute, das ist Atlus, fragt nicht). Da wir als God's Gift quasi die Potenz in Person sind, ist die Geburtenrate nahezu 100%, Starchild sind also garantiert, während das bei allen anderen nicht der Fall ist. Und weil wir so besonders und die Starchildren auch eine fähige Unterstützung im Kampf sind, spielen wir gerne Papa für eine Horde nicht menschlicher Killerkinder.


    Um überhaupt ein Starchild zu bekommen, braucht man allerdings BP, Bonding Points, die sich durch die Gespräche mit euren Heldinnen ansammeln. Ihr vollführt dann mit einer Partnerin eurer Wahl das so genannt Classmating- es ist nie so ganz erklärt, was es ist, scheint sich aber um einen nackten Ritualtanz zu handeln, dass das Berühren der Parteien an den Händen und intensives aneinander Denken erfordert (keine Sorge, man sieht nichts)- und wie das mit den Bienchen und den Blümchen so ist, schlüpft sofort ein Starchild aus der Matrjoschka-Puppe. (Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal schreiben würde.) Ihr erhaltet nach dem Classmaten einen Statusbildschirm, der euch a) das Geschlecht und b) die Statuswerte eures neuen Starchilds anzeigt (Selten gibt es auch Zwillinge, umso seltener wohl auch Drillinge, das Glück hatte ich bisher aber noch nicht). Die Statuswerte sind abhängig von eurem Level, dem eurer Partnerin, ihren besonderen Stats sowie ihres Bonds zu euch und ihrer Laune, aber auch die Matrjoschka kann Einfluss haben, da ihr solche finden könnt, die einen Status-Boost geben.
    Abhängig von den Statuswerten des neugeborenen Starchilds könnt ihr euch einen Job für dieses aussuchen. Von den low-level Klassen wie Swordfighter und Gunner bis hin zum Merchant, Mistrel oder Berserker gibt es sowohl bekannte, als auch vollkommen neue Jobs. Einige müsst ihr dabei erst nach und nach freischalten und viele werdet ihr am Anfang nicht verwenden können, da jeder Job ein bestimmtes Stats-Minimum benötigt. Hätte man gerne einen Berserker, müsste man zum Beispiel einen hohen Angriffswert haben. Abhängig von der Klasse lernen eure Starchildren natürlich auch andere Fertigkeiten. Aber das kennt man ja, deswegen gehe ich dabei nicht allzusehr ins Detail.


    Nach der schweren Geburt und höchst mühevoller Erziehung (die nicht stattfindet, keine Sorge an all die Kinder-phobiker) wollt ihr natürlich, dass eure Brut sich langsam mal an die Arbeit macht. Und was wäre besser, als die Kleinen in einen Dungeon zu nehmen, aus dem bisher niemand lebend herausgekommen ist? Richtig. So ziemlich alles. Natürlich gar nichts.


    Starchildren können nur in Dreierteams mit in ein Labyrinth genommen werden. Ihr habt insgesamt vier Teamslots, einer davon wird dauerhaft von eurem Protagonisten sowieso seiner aktuell ausgewählten Partnerin belegt (Denn die können auch Kämpfen, habe ich vergessen zu erwähnen), die drei anderen haben je Platz für ein Dreierteam Starchildren. Insgesamt könnt ihr also 9 Starchildren mitnehmen.
    Abhängig von den Elementen der Starchildren ändert sich auch das Teamelement. Da ich aber selbst bisher noch nicht wirklich darauf achten musste... Solltet ihr euch dazu vielleicht die Erklärung des Spiels anschauen. Ich kann es euch nicht gut erklären. :X



    TOD UND VERDERBEN, TOD UND VERDER- Oh, nice, eine Schatzkiste!


    Der letzte Teil des Gameplays bezieht sich auf den Dungeon-Crawler Teil.


    Viel dazu zu sagen gibt es eigentlich nicht. Die Labyrinthe sind random generiert, nach jedem neuen Betreten ändern sich die Floors also. Ihr müsst sie aber nicht in einem Rutsch durchschlitzen, sondern habt auf jedem Floor auch die Möglichkeit über den Teleporter zurück zur Academy zu gehen. Oder, wenn ihr es ganz eilig habt, benutzt ihr ein Fluchtseil. Oder wie auch immer die Dinger hier heißen... Ihr werdet das Labyrinth dann auf jeder bisher betreten Ebene wieder betreten können.


    Neben den Monstern (große, violett oder auch gelb leuchtende Wurm... Dinger), die euch in einen Kampf hineinversetzen, gibt es auch einige Kristalle, die die Schatzkisten ersetzen. Manche von diesen sind violett und beherbergen eventuell Fallen, die weißen sind generell sicher. Je weiter ihr vorschreitet, desto öfter rennt ihr auch in Overworldfallen, die beispielsweise die Stärke der Monster, die ihr sonst an ihrer Färbung sehen könntet, verstecken, oder euch LP abziehen.


    Die Kämpfe sind nicht Realttime, allerdings auch nicht rundenbasiert. Die Reihenfolge der Handelnden hängt von eurem Speedstat sowie Zuständen ab, auf die ich später eingehe. Neben normalen Angriffen könnt ihr auch verteidigen und natürlich Skills benutzen. Neben den typischen Buffs und Debuffs gibts auch Attacken oder Heilungsskills sowie Magie, die auf verschiedenen Elemente basiert, das übliche eben. Eure Position gegenüber den Gegner bestimmt, wie effektiv die Attacke ist. Jeder Gegner hat eine gewisse Schwachstelle, die, wenn ihr sie attackiert, als sehr effektiv gilt. Wichtig ist auch, dass ihr mehrere Starchildrenteams nicht auf ein und dasselbe Feld setzen könnt. Dafür ist es aber möglich, den Protagonisten plus seine Partnerin und ein SCTeam auf eines zu setzen.


    Etwas besonderes am Kampfsystem ist das Ethermeter, das sich mit jedem besiegten Gegner und einige Skills auffüllt, und eure Schnelligkeit boostet, ebenso wie das Chain-System, das dafür da ist, die Gegner stark zu verlangsamen. Chaining funktioniert mit Attacken von Positionen aus, die weniger geschützt sind, sowie bestimmten Skills und ist ein mächtiges Instrument, da es oftmals verhindert, dass die Gegner überhaupt zum Zug kommen. Persönlich brauche ich das in regulären Kämpfen nicht, bei Bossen dagegen ist es doch ziemlich nützlich.


    Die Dungeons an sich sind recht einfach gehalten und keine überwiegende Augenweide, lässt sich am ehesten wieder mit den Persona 4 Dungeons vergleichen. Sie sind nichts besonderes, sondern eher zweckmäßig, aber das empfand ich persönlich als nicht so dramatisch.



    Und wie fühlen sie sich dabei...?


    Aka. meine abschließende Meinung.
    Ich muss zugeben, ich bin ein Fan von Atlus. Die haben so viele interessante und durchgedrehte Spiele veröffentlicht, und Conception II ist das keine Ausnahme.


    Trotzdem muss Ich ehrlich sagen, dass ich nicht so extrem viel erwartet habe, und ich bin auch nicht massiv überrascht worden. Man muss das Genre mögen, wenn man mit Dungeon-Crawler oder Dating-Sim rein gar nichts anfangen kann, wird einen das Spiel echt nicht glücklich machen. Es ist nicht extrem innovativ und es ist auch kein vollkommen neues Spieleprinzip, aber das habe ich mit einem 3DS-Titel auch absolut nicht erwartet (dafür hab ich Persona 5 hust). Persönlich macht es mir aber trotzdem viel Spaß, zumal es jetzt langsam (bin jetzt etwa bei der Hälfte der Story) etwas schwieriger und somit natürlich auch herausfordernder wird. Der Ecchi-Anteil ist da, aber nicht extrem störend, die Charaktere sind nicht bahnbrechend, aber nett anzusehen und sie erfüllen ihren Zweck. Und die Starchildren sind verdammt adorable, das musste gerade einfach mal raus.


    Wer Persona mag, sollte mal reinschauen, denke ich. Aber erwartet, wie erwähnt, nichts bahnbrechendes. Es jedoch ein solides und spaßiges Spiel für die aktuell herrschende Gaming-Flaute.


    Cáithlyn rates 7/10




    Vielen Dank fürs Lesen dieses Reviews. o/