Das Vermächtnis der Herzensflamme

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  • Seid gegrüßt liebe Mitmenschen!^^


    Es scheint als wäre ich wieder zurück im Fanfictionbereich! (Oder generell auf Bisaboard. Sonne und Mond haben mich wieder mal auf Pokémon gebracht)


    Wie auch immer. Ich schreibe wieder!


    Wie ihr am Titel sehen könnt, oder eventuell auch nicht wisst, handelt es sich bei dieser Fanfiction um den Nachfolger von Team Heartfire!


    Wieso ich nicht an meiner alten Fanfiction weiterschreibe? Ich glaube es wird kaum noch was bringen, zu versuchen meine Gedanken von einigen Jahren aufzugreifen. Und das ist auch besser so. Najaa... vielleicht fange ich mit meiner alten einen Neuanfang an.



    Naja ich werde dann mal hier anfangen, jetzt wo ich schon dabei bin und meine Inspiration und Leidenschaft für unsere kleinen Taschenmonster wiedergefunden habe!



    Geschichte:




    Team Heartfire rettete die Welt vor dem Bösen, doch nicht ohne Verluste. Obwohl sie gerettet war, kam sie auch nicht ohne Verluste davon.

    Der Ort dem dem jene Schiksalschlacht stattfand, wurde von vielen Leuten als "Stätte der Leere" bezeichnet. Nur noch eine alte Ruine von einer ehemals mächtigen Festung.

    Wer diese Ruinen betritt, dem überkommt ein melancholisches Gefühl der inneren Leere und stellt jede Existens infrage, weshalb der Erkunderverband diesen Ort als Extrem gefährlich einstuft und bis auf weiteres den Eintritt strengstens verboten hatte. Selbst den besten Erkunderteams ist es nicht erlaubt diese Ruinen zu betreten.

    Obwohl Team Heartfire als Helden gefeiert wurden, löste sich das Team mit dem Verschwinden von ihrem Anführer Tornupto auf rätselhafte Art und Weise auf.


    Und die Jahre vergingen...



    Charaktere


    Lucario


    Name: Lucario



    Ein Pokémon welches sich als alten Freund von Tornupto bezeichnet und meint er hätte noch eine Rechnung mit ihm offen. Er ist der Protagonist unserer kleinen Geschichte.



    Er wirkt auf außen und auf dem ersten Blick sehr Abweisend


    Obwohl er oft versucht eine Kühle zu bewahren, wird er schnell Hitzköpfig, wenn etwas strikt gegen seine Prinzipien verstößt. Er hat ein großes Verantwortungsbewusstsein und möchte Niemanden zur Last fallen. Außerdem würde er sein Leben geben um die, die ihm Lieb sind zu beschützen.

    Er scheint ein Pokémon Ei mit auf seinen Reisen zu nehmen.


    Beherrscht die Attacken:
    Aurasphäre
    Knirscher
    Finsteraura
    Fokusstoß
    Turbotempo
    Drachenpuls
    Lichtkanone
    Metallklaue
    Scanner


    Caesurio & Durengard


    Namen: Ignus (Ceasurio) & Wayne (Durengard)


    Ein Kopfgeldjägerteam, welches aus irgendeinem Grund Lucario unnachgebig zu verfolgen scheint. Sie sind gehören zu den berüchtigsten Erkundern unter den selbstständigen Teams. Sie arbeiten stets als Team zusammen und wenden eine recht ungewöhnliche Taktik an : Ignus nutzt Wayne als richtige Waffe. So gibt Ignus seinem Partner mehr Schlagkraft und Wayne kann seinen Partner mit seinem Schild decken. Einige Pokémon nennen diese Beiden Kopfgeldjäger nicht ein Team, sondern eine Einheit. Man sagt sich, dass dieses Duo bisher von keinem Ganoven auch nur einen Hieb abbekommen hat.


    Während Wayne außerhalb des Kampfes meistens nur auf Ignus´ Rücken verharrt und ihm damit wortwörtlich Rückendeckung gibt, konzentriert sich Ignus die Fährte ihres Ziels aufzunhemen. Er ist auf seinem rechten Auge leicht Blind und hält dieses meistens zwar offen, sollte es jedoch zu intensiveren Kämpfen kommen, schließt er es um eine Bessere Lage der Situation zu bekommen, Wayne wird dabei per geistiger Verbindung zu seinem zweiten Auge



    Gemeinsam beherrschen sie:
    Königschild
    Spukball
    Nachthieb
    Tiefschlag
    Verfolgung
    Eisenschädel
    Sanctoklinge



    Rizeros


    Name: Rizeros


    Ein ehemaliges Mitglied von Team Heartfire. Hat sich nach dessen Auflösung in einen Wald zurückgezogen. Er regt sich schnell auf, ist aber im Grunde genommen eine freundliche Person, sobald man ihn näher kennt. Er ist ein Experte im Gebiet der Beeren und sorgt sich oftmals ohne Grund um das Wohlbefinden seiner Schwester, Gallopa.



    Er trägt immernoch den mysteriösen violetten Stein von seiner ersten Expedition mit sich.



    Beherrscht:
    Hornattacke
    Hornbohrer
    Steinkante
    Surfer
    Donnerblitz
    Flammenwurf
    Erdbeben
    Hyperstrahl


    Und nun das letzte Pokémon welches ich hier vorstellen werde:


    Tornupto


    Name: Tornupto


    Der Ehemalige Anführer des Team Heartfire. Nach der Endschlacht gegen den Körper von Arceus selbst, verschwand Tornupto urplötzlich. Es wurde lediglich sein Erkunderorden gefunden, jedoch weit ab vom Ort des Kampfes.

    Seine Freunde bezeichneten ihn als ungeduldig, leichtmütig, gutherzig, hitzköpfig, doch mit dem Herzen am rechten Fleck.

    Er hatte selbst dem Pokémon vergeben welches für alles verantwortlich war und wollte ihm eine zweite Chance geben, wenn er nicht verschwunden wäre.


    Er beherrschte:

    Lohekanonade

    Flammenwurf

    Flammenrad

    Erdbeben

    Donnerschlag

    Eishieb

    Eruption

    Dunkelklaue

    Zermalmklaue







    Genug mit dem Bravado! Es wird Zeit für den...




    Prolog




    Es regnete und stürmte. Die Regentropfen fielen wie ein Trommelfeuer auf den Boden und auf Lucario, welcher vergeblich versuchte mit seinen Armen, den Regen vom Eifernzuhalten. Er lief so schnell er konnte durch den Regen und durch den Wald. Fast fiel auf dem Boden, doch zum Glück konnte er mit einem seiner Arme den Fall in einen Vorwärtsalto verwandeln und lief weiter durch den Regen.
    [/i]
    Aus der Ferne hörte er:

    "Hey jetzt sucht mal weiter! Dieses Ding kann ja nicht von alleine weggelaufen sein!"

    "Stimmt! Ein Pokémon, das ein Ei mit sich rumschleppt, kann ja nicht weit weg sein!", stimmte eine andere Stimme der ersten zu.


    "Sie sind ZU nah. Verdammt!", fluchte Lucario leise vor sich hin. Und spürte wie die Aura seiner Verfolger immer näher kam.

    Doch es ging nicht lange so weiter. Schon bald erreichte Lucario eine Klippe. Er schaute schnell hinter sich.

    Kein Verfolger in Sicht, doch lange konnte er nicht weitermachen. Der strömende Regen hatte bereits sein ganzes Fell nass und schwer gemacht. Er schluckte kaum hörbar um stieg vorsichtig die Abgrund hinab.

    Lucario konzentrierte sich ließ seine eiserne Klauen ausfahren um damit in die Wand reinzurammen. Er konzentrierte sich ganz und vollkommen auf seine Klaue und ließ sich vorsichtig nach unten "reißen". Mit seinem verbliebenden Arm und seinen Knien verusuchte er das Ei trotz absoluter Nässe festzuhalten.


    Plötzlich verlor er ruckartig seinen Halt und spürte die Aura seiner Feinde wieder einmal zu nahe.


    "Ich habe die Aura meiner Verfolger ganz vergessen!", mahnte Lucario sich selber, doch schnell schüttelte er den Kopf. "Nein ich muss meine Fassung bewahren! Dieses Ei ist zu wertvoll.", mit all seiner Kraft schaffte er es eine kleine Kluft in die Wand zu schlagen und das Ei sicher, in dieser zu verstecken.


    Gerade noch rechtzeitig! Ein Verfolger entdeckte ihn.


    "Hey ich hab hier so´n Typen gefunden der am Kliff ein wenig merkwürdig rumhängt, was soll ich tun?", fragte das Brutalanda einen entfernten Kumpanen.

    "Der Boss hat gesagt: Wer auch immer uns stört oder eine potentielle Gefahr darstellt muss ausgelöscht werden. Ich denk´mal das gilt auch für den Eierdieb."


    Der blaue Drache grinste finster und holte tief Atem.

    Lucario wusste was zu tun war, obwohl er nur eine Freie Hand da hatte, musste er den Angriff irgendwie davon abhalten das Ei zu treffen.

    Lucario hielt seine freie Hand nach hinten und konzentrierte seine Kraft auf diese, gleichzeitig fiel es ihm schwerer sich festzuhalten.

    Das Maul des Brutalanda überflutete sich selbst mit Feuer und beide entfesselten ihre Angriffe im Regensturm.

    "Flammenwurf!", rief der mächtige Drache und spie sein Feuer auf den Eindringling

    "Fokusstoß!", schrie Lucario und warf mit all seiner Macht eine blaue Sphäre entgegen dem Flammenstrahl.


    Beide Angriffe kollidierten miteinander und eskalierten zu einer gigantischen Rauchexplosion


    "Turbotempo!", befahl Lucario seinem Körper und er lief so schnell, dass er nach seinem Fall einfach auf der Wand nach oben lief und auf die Höhe des Brutalanda sprang.


    "Knochenhatz!", ein blauer langer knochenähnlicher Stab bildete sich blitzschnell, den Lucario ergriff und Brutalanda, welcher vom Rauch geblendet wurde, mit einer starken Wucht zurück in den Wald schmetterte.


    Lucario landete auf dem Kliff und ruhte den Knochen an seiner Schulter aus. Ein Kampf war unvermeidbar.

    Mit einer Furchterregenden Wut griff Brutalanda Lucario aus den tiefsten des Waldes herus an. Der blaue Fuchs schloss seine Augen und drehte sich gewand zur Seite um dem Angriff zu entgehen.


    Brutalanda flog weiter in die Ferne, bis plötlich sein Schatten ihn ergreifen wollte! Arme der Finsternis griffen aus dem Boden heraus nach Lucario, welcher jedoch schnell nach hinten sprang.


    Ein Pokémon kam aus dem Schatten heraus


    es blitzte.


    Ein Pokémon welcher der Schatten selbst war. Gengar.


    "Echt gut von dir, ungelogen!", lobte das Geisterpokémon Lucario.


    Inzwischen war Brutalanda wieder zurückgekhert.


    "Du hast keine Chance gegen uns beide!", brüllte das Brutalanda Ohrenbetäubend.


    Er hatte recht. Gegen beide gleichzeitig sah Lucario nicht den geringesten Hauch einer Chance. Lucario griff nach seinem Gürtel und holte eine glänzende hellblaue Kugel heraus, ein Orb.


    Er rannte in Richtung Wald hinein und ließ den Orb fallen, welcher in einer weißen, gleißenden Explosion das gesamte gebiet einhüllte und sowohl Gengar als auch Brutalanda blendete.


    "Verdammt er ist uns entwischt!", brüllte Brutalanda wiedereinmal.


    "Hast du sie noch alle?! Der Boss bringt uns um, wenn wir den Kerl nicht schnappen! Ungelogen! Schnell wir müssen weider in den Wald!"


    Beide rannten in den Wald, in dem Lucario vor der Explosion reinrannte.



    "Puh... wir scheinen sie abgehängt zu haben... ", sprach Lucario zum Ei in der Kluft, die er geschaffen hatte. Und schlief augenblick ein.




    _____________________________________________________________________________________________________________________Ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen^^

  • Kapitel 1 "Schwert, Schild und Seele"


    Ignus und Wayne wanderten durch eine kleine Gemeinschaft von Luxio in der Ampere Ebene, begleitet von selbigen.
    "Meine Güte, die schauen ja finsterer als meine Vorentwicklung..."
    ,


    Flüsterte das Schwert auf seinem Rücken zu seinem Partner vorsichtig und leise, doch Ignus schüttelte nur seinen Kopf: "Wir sind auf ihre Hilfe angewiesen, zumindest nur um diese Ebene sicher zu durchqueren, aber ich gebe dir recht, sie sind zurecht argwöhnisch.


    Sie gingen gemächlich durch diese steinernde Wüste, bis sie schließlich an einem Engpass ankamen.
    "Hier solltest einfach weitergehen. Dann wirst du an deinem Ziel ankommen...", sprach das Luxio von der rechten Seite zu Ignus.
    Als Bezahlung, gab er den beiden Luxio´ einen Beutel mit Pokédollar.
    "30.000. Genau wie wir versprochen haben.", das Luxio auf der linken Seite nahm sich den Beutel mit seinem Mund und zählte das Geld.
    "Sind 30.000 nicht ein wenig zu viel?", fragte Wayne um ihr Erspartes besorgt, woraufhin Ignus den Kopf schüttelte: "Nein, mein Freund. Geld ist Macht und das wird ihr Vertrauen auf uns für Zukünftiges sichern. Ich bin mir sicher, dass Unterstützung des Ampere Rudels, nur positive Folgen haben wird.", entwarnte ihn Ignus und machte sich zur Weiterreise bereit.


    Der Engpass war wie zu erwarten, recht eng. Nur genug Platz damit das Caesurio sich seitlich hinlegen hätte können.
    Plötzlich blieb Ignus stehen und ergriff den Griff seines Partners, welcher mit seinem Band sich an seinem Arm festigte.
    Es war ruhig, selbst das Gewitter wurde still. Die dunklen Wolken hatten sich nicht verändert, nur hatten sie jegliche Elektrizität verloren.
    Blitzschnell drehte sich Ignus mit gezogenem Durengard um.
    Nichts.


    "Du weißt schon, dass ich dich gewarnt hätte, oder?"


    "Tut mir leid. Es ist hier zu ruhig. Ich glaube ich habe meiner Paranoia einfach nachgegeben."



    -Bei Lucario-



    Lucario war schon einige Tage mit dem Ei unterwegs. Einerseits hatte er keine weiteren Auseinandersetzungen mehr gehabt, doch gleichzeitig
    hatte er Nichts zu Essen gehabt. Sein Magen fing schon wieder an zu knurren.
    Vor Erschöpfung brach er auf die Knie zusammen.
    Seine Sicht wurde verschwommener und er legte das Ei auf den Boden um es nicht fallenzulassen.
    Es dauerte nicht mehr lange bis es das Bewusstsein verlor.
    ...
    ...
    ...
    Lucario wachte langsam in einem Strohaufen in einer Art Scheune auf. Seine Nase vernahm etwas Leckeres, etwas Saftiges. Vor lauter Hunger vergaß er das Ei und folgte dem Geruch.


    Er kam aus einer Tür in auf einer Seite der Scheune, neben dem Haupttor.
    Die Tür führte in einer Art Iglo aus Felsen, in der Mitte stand ein Kessel aus grauem Gestein, in dem eine Suppe brodelte.


    Lucario lief bereits das Wasser aus dem Mund bevor er sich wie ein Tauboss auf ein Raupi, über die Suppe hermachte und sie ohne nachzudenken herunterschluckte.
    "Na? Gefällt dir meine Tsitrubeerensuppe Spezial ala Rizeros?", fragte eine Stimme hinter Lucario.
    Reflexartig dreht er sich erschrocken um und entdeckte ein Rizeros. Das Bohrer Pokémon lachte erfreut "Gut so! Ich hätte die Suppe wohl sonst selber geschluckt für den Fall, dass es nicht dein Geschmack ist!".
    Lucario wischte sich die Suppenreste von der Schnauze, räusperte sich und sprach mit einer leichten Verbeugen: "Danke, für das Essen- Warte wo ist-"
    "Das Ei? Es ist ein Junge glückwunsch. Er hat mir mit dem Sammeln der Tsitrubeeren geholfen.", sagte Rizeros mit einer freundlichen Miene und gleichzeitig traute sich ein kleines Evoli hinter Rizeros hervor. Es war kleiner als ein Bein von Rizeros, hatte silbernes Fell und schien Lucario sofort zu erkennen.
    "Du bist wach!", rief das kleine Evoli und sprang Lucario an, welcher leicht überfordert ihn auffing.


    Mit großen Kulleraugen schaute es Lucario erwartungsvoll an und wedelte gleichzeitig mit seinem Schweif.
    Unwillkürlich brachte dies Lucario zugleich den Tränen und einem Lächeln nahe, welcher jedoch wieder einmal schnell den Kopf schüttelte
    um seine Fassung zu bewahren und legte es sanft auf den Boden.
    Auf einmal schaute das Rizeros Lucario musternd an.


    "Sag mal, kenne ich dich nicht von irgendwo?", fragte er neugierig
    "In der Tat," antwortete Lucario, " du magst mich vielleicht nicht sofort erkennen, aber wir haben uns auf der Insel mit Team Heartfire getroffen."
    "Natürlich!", jetzt fiel es dem Rizeros mit Faust auf offener Handfläche auf, "Du warst das Riolu mit dem sich unser Anführer zusammengetan hat um diesen komischen Eroberer zu besiegen, oder nicht?"
    Lucario nickte.


    "Na dann, schön einen alten Bekannten wiederzusehen.", Rizeros lächelt seinen Besucher freundlich an.
    Es war Abend als alle drei sich hinsetzten und die nächste Ladung Suppe genossen.
    "Du hast dich überhaupt nicht verändert Rizeros. Als ich dich zum letzten Mal sah, hattest du dich schon das Zeug und die Stärke zu einem Rihornior zu werden, wieso hast du dich nicht weiterentwickelt?", fragte Lucario interessiert.
    "Stärke ist nicht so mein Ding, es reicht mir auf zwei Beinen zu laufen, um die Beeren besser zu transportieren. Naja genug über mich, was ist mit dir, wieso bist du nicht mehr auf der Insel? Und was hast du mit dem kleinen da zu tun?", fragte Rizeros auf Evoli zeigend, welcher versuchte mit seiner Zunge Stückchen für Stückchen die Suppe herunterzuschlucken.


    ´Lucario lehnte sich zurück und sagte: "Es ist eine lange Geschichte, aber um es kurz zu fassen: Ich will ein Versprechen halten und um dieses Versprechen zu halten soll ich den Kleinen da sicher wohin begleiten. Wo, darf ich dir nicht sagen, aber die Tatsache, dass er schon geschlüpft ist macht es mir einfacher.
    Plötzlich legte Rizeros sich seinen Erkunderbeutel um, der verstaubt in der Ecke lag und sagte mit fester Entschlossenheit: "Na dann, werde ich wohl mitkommen!"
    Lucario spuckte vor Überraschung seine Suppe aus: "Was aber-"
    "Nichts da aber! Ein neugeborenes Pokémon, verdaut nur schwer irgendwelche Äpfel die auf den Boden liegen, falls du vor hast es damit zu füttern. Außerdem willst du doch nicht schon wieder vor Hunger Ohnmächtig werden oder? Achja und falls es um diesen Ort geht, du musst mir ja nicht sagen wo es hingeht. Außerdem... seit meine Schwester alleine auf Reisen gegangen ist fühle ich so... einsam..."


    Lucario wollte etwas dagegen sagen, aber etwas sprach dafür ihn mitzunehmen. Dieses Etwas war mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Magen.
    Mit einem schweren Seufzer stimmte er schließlich ein: "In Ordnung."
    Voller Freude sprang Evoli herauf und jubelte: "Hurrah! Onkel Rizi darf mit!"
    Lucario wurde wieder ernst: " In Ordnung. Morgen in aller Frühe geht es los."





    -Zurück zu Ignus und Wayne-




    "Den Geowaz haben wir es gezeigt Partner!“, ermunterte Wayne Ignus.
    "Ich hatte gedacht 2 gegen 30 wäre eine Herausforderung, aber anscheinend hatte ich mich geirrt. Außerdem hatten sie noch das Überraschungsmoment auf ihrer Seite.“, sprach das Schwertklinge-Pokémon leicht enttäuscht.
    "Zumindest werden wir in nächster Zeit keine Probleme mit Geld zu haben. Hast du gesehen wie sehr die um ihr Leben gebettelt haben? Die hätten von ihren eigenen Tränen bestimmt K.O. gehen können!", versuchte Wayne seinen Partner auf komödiantische Weise aufzumuntern."

  • Hallo Heartsoul,


    willkommen zurück im Fanfiction-Bereich! Freut mich, dass dich die neuen Spiele wieder zum Schreiben gebracht haben, auch wenn es vorwiegend um Mystery Dungeon geht. Ich gehe anhand der bisherigen Kapitel davon aus, dass es in der Welt von Team Himmel spielt und dass keine Vorkenntnisse notwendig sind, da du dich wohl auf eine ganz eigene Geschichte konzentrierst. Da setzt du auch gleich mittendrin an und nach dem ersten Schrecken wird man auch gleich mit einem neuen Verbündeten konfrontiert. An und für sich hast du Rizeros auch ganz gut eingeführt, aber er fasst schon ziemlich schnell Vertrauen, ohne die ganze Geschichte zu kennen und das ist nach der kurzen Zeit und besonders nach Auflösung seines alten Teams recht ungewöhnlich. Natürlich bleibt da die Frage offen, warum sie sich überhaupt getrennt haben und ich hoffe mal, dass das in den nachfolgenden Kapiteln gelöst wird, wie auch die Geschehnisse beim Finalkampf. Es scheint die Beteiligten ja doch mitgenommen zu haben.
    Grundsätzlich bist du auch schon ganz gut beim Schreiben dabei. Du behandelst Umgebungen und Bewegungen teils recht ausführlich, sodass man sich die einzelnen Szenen gut im Kopf vorstellen kann. Da hast du auch noch etwas Luft nach oben, denn besonders in den Kämpfen ist ein guter Überblick besonders wichtig, um sie einigermaßen realistisch darzustellen. Ich bin also gespannt, wie sich das in den folgenden Kapiteln äußert.


    Das war's so weit auch schon. Bis dahin!

  • Kapitel 2 "Konfrontation"


    Lucario, Rizeros und Evoli wanderten in entlang eines verwitterten Weges, der aus dem Wald führte.
    "Du Onkel Rizi...", fing Evoli an mit Rizeros zu sprechen, während er versuchte auf dessen Rücken eine gemütliche Position zu finden.
    "Was ist denn?", "Wieso spreicht Lucario nicht mit uns?", fragte das junge Evoli besorgt und sogar fast traurig.
    "Nunja...", Rizeros versuchte eine Antwort zu finden: "Ich glaube Lucario-"


    Plötzlich blieb Lucario mitten auf dem Weg stehen.


    "Wir bekommen Gesellschaft.", sagte Lucario mit geschlossenen Augen.
    Evoli schlüpfte aus dem Rück von Rizeros hervor und deutete in die Richtung, in die sie gehen wollten.
    "Pass auf Onkel Rizi!" wollte er ihn warnen, doch Rizeros konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen.



    Kurze Arme aus Schatten, hielten ihn am Boden fest.


    Der Himmel verdunkelte sich und als die Gruppe hinaufblickte, stürzte sich Brutalanda mit einem Maul voll mit Feuer auf sie.
    Fast augenblicklich, erschuf Lucario seinen Knochenhatz und schmiss ihn wirbelnd ihn Richtung Brutalnda.
    Der wirbelnde Knochen schlug auf den Kiefer des blauen Drachen, stoppte die Flammen und ließ ihn zu Boden fallen.
    Gleichzeitig stampfte Rizeros sich fest auf den Boden und schlug mit seiner bloßen Faust auf den Boden und erschuf einen Krater mit seiner gewaltigen Stärke, so groß wie seine doppelte Größe.


    Ohnmächtig lag Gengar im Krater direkt zu Rizeros´ Füßen, jedoch stand er schnell hüpfend wieder auf: "H-hey! Das ist echt unfair! Niemand hat mir gesagt, dass Rizeros´Attacken drauf haben die so Etwas können!", regte er sich kopfschüttelnd auf.
    "Super gemacht Onkel Rizi! Wer hätte gedacht, dass du so stark bist?", lobte Evoli auf seinem Rücken.
    Brutalanda raufte sich wieder zusammen und erblickte das silberne Evoli.


    "Ich verstehe, da Ei ist also geschlüpft, dass wird es einfacher machen ihn mitzunehmen!", dachte Brutalanda laut.


    "Warum sind diese Pokémon hinter Evoli her, Lucario?", fragte Rizeros Lucario laut.


    "Später.", antwortete er knapp.


    Es war wohl genug für Rizeros welcher sich mit dem Schatten-Pokémon vor sich befasste.
    Auf einmal fing Gengar an zu lachen.


    "Hahahaa! Als ob ein Pokémon, dass sich nur auf reine Muskelkraft verlässt, einen Geist besiegen kön- BRZRTRT", noch während er sich
    über das Gestein-Pokémon lustig machte wurde Gengar von einem kraftvollen Blitz aus dem Horn von Rizeros erfasst.


    "Hey!", Gengar wurde plötzlich rasend vor Wut und hielt seine beiden Arme in Richtung von Rizeros und erzeugte eine Kugel aus Schatten.
    "SPUKBALL!", schrie Gengar und feuerte die Kugel aus Finsterer Energie aus geringer Reichweite auf Rizeros.


    Beim Aufprall auf seinen Panzer, hüllte sich der Krater in dichten Rauch.



    Währenddessen lieferten sich Brutalanda und Lucario einen erbitterten Kampf.



    Mit brennendem Maul versuchte der furchterregende Drache seinen Kontrahenten zu beißen, jedoch schaffte es Lucario trotz geschlossener Augen jedem Bissversuch auszuweichen.


    Auf einmal blieb Lucario mit einem Arm hinter dem Rücken stehen und lockte Brutalanda mit einer lockenden Geste auf sich zu.
    "Wirst wohl etwas hochmütig was?", Brutalanda entflammte noch ein weiteres mal sein Maul und stürmte blindlinks auf das Aura-Pokémon zu, welches plötzlich seine andere Hand aus dem Rücken offenbarte, auf dem eine hellblaue Sphäre pulsierte, Lucario seine Augen öffnete und mit seiner Attacke auf Brutalandas Ansturm konterte.
    Brutalandas Feuerzahn und Lucarios Aurasphäre kollidierten.


    Von der Resultierenden Explosion zurückgeworfen, landete Lucario schnell und elegant mit einer schnellen Drehung auf dem Boden.
    Brutalanda hingegen, nahm die Reaktion ihrer Attacken nicht so gut hin.
    Sein Kopf wurde so stark zurückgeworfen, dass es sich aufbäumte und nach hinten auf den Rücken fiel.



    Der Rauch aus dem Kampf von Rizeros und Gengar fing sich an zu legen.
    Rizeros stand entschlossen und ohne Kratzer vor Gengar.



    Aus den Zahnlücken des Rhinozeros artigen Pokémon schossen Flammen. Bis er den gesamten Druck des Feuers freien Lauf ließ und Gengar in einem Meer auf Flammen versinken ließ.
    Während er im Meer aus Flammen versank, versuchte Gengar sich schreiend vom Feuer frei zu klopfen, was natürlich nicht klappte.
    Nach einiger Zeit verschwanden die Flammen im Krater.


    "Taktischer Rückzug, Brutalanda!", rief Gengar laut und lief mit erhobenen Armen so schnell wie es nur konnte weg.
    Auch Brutalanda ergriff wortlos die Flucht.


    "Also ... sagst du mir zumindest was es mit dem Kleinen zu tun hat?", fragte Rizeros Lucario, als er aus dem Krater kletterte.
    Evoli hüpfte auf Rizeros Kopf und landete als erster an der Oberfläche.


    Lucario nahm einen letzten Blick in die Richtung, wo ihre Angreifer geflohen waren, bevor er sich umdrehte.
    "Fein. Aber ich kann euch beiden nur so viel sagen, wie ich selber kann und darf."
    "Darf?", fragte Rizeros skeptisch
    Lucario nickte.
    "Es fing alles damit an, dass ..."
    ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________
    "Wie bitte? Das Ei ist geschlüpft? Und ihr wurdet in Grund und Boden gestampft?"


    Brutalanda und Gengar zitterten auf ihren Knien und antworten mit zitternder Stimme: "J-ja ..."


    "Ich würde euch in die Bedeutungslosigkeit schicken, aber ich kann es mir nicht leisten so treue Diener zu verlieren."
    Beide wollten aufschauen als auf einmal:
    "Wie dem auch sei. ", beide blickten wieder auf den Boden. "ich werde keine Enttäuschungen mehr dulden. Meine rechte Hand wird euch beim nächsten mal assestieren."


    "Was? Wir brauchen keine Hil-", als Gengar in die Augen des Pokémon erblickte, welches auf dem steinernen Thron des Saals saß, verstummte es wieder und schaute wieder auf den Boden.


    "..."


    Stille

    "Es war ein Evoli, sagtet ihr beiden?"


    Sie nickten.


    "Ja ... Erinnerungen an ein Evoli ...", das Pokémon lächelte befriedigt. "Interessant. Diese Form hast du also nun angenommen.", er wandte sich nun wieder seinen beiden Untergeben zu: "Meine Rechte Hand wird euch beiden eine Macht näherbringen um mit Lucario und diesem Rizeros mit Leichtigkeit fertigzuwerden. Aber vergisst nicht. Das Evoli muss unbeschadet sein. Seelisch. Körperlich ist mir egal was passiert, Hauptsache, es ist nicht Tod."

  • Kaptiel 3 "Eine Ruhepause"


    Es war ruhig, als unsere Gruppe sich einer Stadt näherte.
    Evolis Augen funkelten als sie Hafenstadt erreichten. Eine recht neue Stadt, die nach der Entdeckung der Insel entstand. Die meisten Schiffe waren nur Schalen aus Holz die Waren transportierten.


    Obwohl Hafenstadt recht jung war, waren die steinernen Straßen voller Händler.
    "Es ist fast schon ein Wunder, andere Händler als Kecleon zu sehen.", scherzte Rizeros lachend, während sie von Lucario angeführt versuchten sich durch die lauten Straßen zu bewegen.



    Die Augen des Jungen Evolis glänzten bei dem Anblick der vielen Waren.


    Kuriositätenhändler mit obskuren Gegenständen.



    Beerenhändler die einen ganzen Regenbogen aus Beeren zu verkaufen schienen.


    Auf einmal, dreht Lucario sich zu Rizeros und Evoli hin und sprach mit ruhiger Stimme:
    "Ich muss noch Erledigungen machen,", er drückte Rizeros einen Beutel Geld in die Hand. "Du kennst dich mit Essen aus, wenn es dir nichts ausmacht-"
    "Vorräte besorgen? Wird gemacht Boss.", es war fast so als ob Rizeros Lucarios´ Gedanken lesen könnte, als er das Geld an sich nahm und mit Evoli einkaufen gegangen war.


    Lucario seufzte nur.


    "Also Onkel Rizi, was kaufen wir?", fragte Evoli neugierig und schaute auf die Essensstände.
    Einer der Beerenstände schien Rizeros Aufmerksamkeit erregt zu haben, fast wie hypnotisiert ging er auf diesen zu, Evoli bemerkte es erst kurz und hatte Schwierigkeiten mit Rizeros mitzuhalten.



    Der Stand gehörte einem Trombork, dem Pflanze-Geist Pokémon, welches ursprünglich auf der Insel lebte und wohl entweder nur zum Handeln auf den Kontinent gekommen war oder hier lebte.


    "Interessiert dich etwa eine meiner Beeren, geehrter Kunde?", fragte es freundlich.


    Rizeros starrte auf eine Birnenförmige Schwarz-Weiße Beere


    "I-ist das etwa eine Enigmabeere?", er schien nicht glauben zu können was er da vor sich sah.


    "Ist das etwa etwas Besonderes? Sieht für mich aus wie eine normale Beere.", wunderte sich Evoli


    "Besonders? Besonders ist nicht genug um diese Beere zu beschreiben!", fing Rizeros an als er sich zu Evoli wandte,
    "Diese Beere ist Leg-gen-där! Die Berichte einer solchen Beere enthüllen nur Bruchteile der Eigenschaften dieser Beere, auch, dass ein Beerenkenner wie ich Schwierigkeiten hat ihre Besonderheiten und Seltenheit zu erkennen und wertzuschätzen! Selbst jetzt bin ich mir nicht einmal sicher ob es sich um eine solche handelt!"


    Das Tombork wollte ihn beruhigen: "Keine Sorge, es handelt in der Tat sich um eine Enigmabeere. Der Wächter der Roten Ruinen auf meiner alten Heimat hatte sie mir gegeben, als Dank, dass ich ihm geholfen habe eine Plantage anzubauen."


    "Rote Ruinen? Was ist das?", fragte Evoli Rizeros.
    "Rote Ruinen? Nun ja ich WAR auf der Insel und ich habe Nichts von so etwas gehört, wir waren eher damit beschäftigt einen Größenwahnsinnigen aufzuhalten. Außerdem ... Ich bin kein so großer Erkunder.", antwortete Rizeros ein wenig verlegen auf Evolis Frage.




    Bei Lucario


    Lucario betrat eine Seitengasse, nicht wirklich verlassen aber viel weniger Pokémon gingen durch diese.
    "Ich bin hier, wegen dem Übergang über den wir gesprochen haben.", sagte Lucario einem Pokémon, das vor ihm stand.
    "Nun, mein Heroischer Kamerad! Ich wartete auf deine glorreiche Rükkehr. Auf die sagenumwobene Insel!", Lucario stoppte es.


    "Es wäre besser, wenn wir etwas später losgehen könnten, meine Begleiter müssten-",


    "Wie bitte, Begleiter? Mein Freund Lucario, hat ehrenwerte Kameraden, die ihm auf dieser gefährlichen Queste helfen wollen? Ich würde sie gerne treffen!", sprach das gegenüberstehende Pokémon überenthusiastisch.


    Seufzend antwortete Lucario: "Du wirst sie doch sowieso noch kennenlernen."


    "Ein Argument gegen, dass ich in meiner derzeitigen Verfassung nicht anfechten zu weiß! Ich werde dann bei den Docks warten. Beschwöre mich einfach mit meinem Namen und ich werde erscheinen.", verabschiedete sich das Pokémon.



    Lucario seufzte schon wieder, "Wenn er nicht das einzige Pokémon wäre, dass mich ohne Preis zwischen Insel und Kontinent bringen würde, hätte ich schon längst Jemand anderes weniger redseliges genommen."




    Als Lucario, Rizeros und Evoli sich wieder trafen, schleppten die beiden letzteren beide einen Stoffbeutel, welcher so groß wie Evoli selber war.
    "Wir haben einen Spezialpreis bekommen!", sagte Evoli Schweifwedelnd als er den Beutel losließ.