Sunakis Anekdoten Präsentiert: Yu-Gi-Oh! Olymp

  • Ja, entweder geht man komplett vom dem Kampfmotiv weg und sieht es mehr als Spiel, oder man fängt an, die Effekte nur vage zu beschreiben und am Ende des Kapitels aufzuklären, was passiert ist.

    Wie meinst du das mit dem Aufklären? Mit den Karteneffekten und so? Das würde dich wieder etwas rausreißen. Ich denke, am Besten funktioniert es bei solchen Kartenspielen, wenn man sich entweder für a) Kämpfe a la Pokémon, also Monster gegen Monster, oder b) ein Kartenspiel entscheidet, bei b) dann aber stärker den Fokus auf das legt, was zwischen den Charakteren passiert und die Duelle mehr oder weniger kurz hält und nicht jeden Spielzug beschreibt. Mischformen sind denke ich eher schwierig umzusetzen ... das hast du bei Olymp ja auch bemerkt. Die Kampfszenen waren toll überlegt, aber sobald du versuchst, die technischen Details zu sehr einzubauen, reißt das beim Lesen wieder raus.


    Figur A: "Ich beschwöre E-HERO Ocean und befehle ihn, dein Monster mit seiner Lanze aufzuspießen."

    Figur B: "Das funktioniert nicht. Mit meinem Zauber, Verräterische Schwerter, habe ich bereits eine Barriere zu seinem Schutz errichtet, die kann dein Monster nicht durchdringen."


    Figur A: Dann aktiviere ich meinen eigenen Zauber, mit dem mein Monster sein Superhelden Alter Ego ändern kann. Ocean ist nicht mehr, jetzt ist er ein Maskierter Held und nennt sich Acid. Und mit seiner Säure kann er deine Schwerter schmelzen."

    Das könnte tatsächlich funktionieren, wenn dus eher Richtung Kartenduell haben möchtest - aber auch dann würde ich nicht jeden Spielzug beschreiben bzw. das "verkürzt" machen. Denk an eines deiner eigenen Duelle oder Spiel mal eins durch (z.B. mit Duel Links, wenn das auch verkürzt ist) und überleg mal, welche Spielzüge eigentlich entscheidend sind. Das darf natürlich auch alles nicht so geballt sein, dass in jeder Runde was Dramatisches passiert, aber man muss da sone Mischung finden.

    Wenn das Beispielduell von dir oben quasi zwischen Rüpel A und B am Kartentisch stattfindet, ist das sicher eine legitime Methode. Wenn es aber Hologramme gibt oder die Monster "real" werden, würde ich eher in eine beschreibende Richtung gehen, weil es den Kampf als solchen dynamischer macht.

    Zitat

    A befahl seinem E-Hero Ocean, das gegnerische Monster mit seiner Lanze aufzuspießen und ihm den Gar aus zu machen. Doch gerade, als es den Schaft hob und zustoßen wollte, prallte es gegen eine gleißende Barriere aus schwertförmigem Licht.
    "Das funktioniert nicht! Durch die Schutzbarriere meiner Verräterischen Schwerter kommst du so leicht nicht durch!", spottete B und und stieß siegessicher die Faust in die Luft.

    Ein wissendes Lächeln stahl sich auf As Lippen.

    "Gut gekontert, aber leider vergebens." Er hob eine Zauberkarte in die Höhe, deren Effekt sich sogleich auf dem Kampffeld bemerkbar machte.

    B entglitten die Gesichtszüge, als sich der Meereskrieger in einen maskierten Helden verwandelte.

    "Dank dieses Zaubers", bemerkte A grinsend, "konnte mein Ocean seinen Superhelden Alter Ego ändern und zu Acid werden! Und weißt du, was das Beste ist?" Er wartete eine Antwort seines Gegenübers nicht ab, sondern deutete nur auf das Spielfeld. Die Säure des neuen alten Superhelden war gerade dabei, die Schwertbarriere aufzulösen.

    Irgendwie so - also ich will dir jetzt nichts diktieren, sondern dir nur zeigen, was ich meine. Wie du YGO-Duelle beschreibst, hängt imo sehr davon ab, welche Form sie haben. Je nach dem passt die eine oder andere Vorgehensweise besser

  • Wie meinst du das mit dem Aufklären? Mit den Karteneffekten und so? Das würde dich wieder etwas rausreißen. Ich denke, am Besten funktioniert es bei solchen Kartenspielen, wenn man sich entweder für a) Kämpfe a la Pokémon, also Monster gegen Monster, oder b) ein Kartenspiel entscheidet, bei b) dann aber stärker den Fokus auf das legt, was zwischen den Charakteren passiert und die Duelle mehr oder weniger kurz hält und nicht jeden Spielzug beschreibt.

    Ja, so etwas meinte ich. Dass man mehr das Mindgame beschreibt.

    Was ich aber meinte ist, dass ich am Ende jedes Kapitels, nach dem eigentlichen Storypart ein paar Karten vorstelle, damit man den Spielzug besser versteht.

    aber auch dann würde ich nicht jeden Spielzug beschreiben bzw. das "verkürzt" machen.

    Ich hätte eher vor, jeden Zug auf das absolute Minimum zu senken. Also Monster rufen, Zauber ausspielen, Angreifen, Falle legen, schluss.