[#01 Aktion] Was war euer größter Fail?





  • Wer kennt es nicht?

    Man ist gerade mitten in einem spannenden Kampf und auf einmal kommt die sagenumwogende 1 auf einem Fähigkeitscheck, die alles zunichte macht. Während also der Krieger sein Schwert vor Schreck fallen lässt, der Magier aus den Latschen kippt und der Assasine mit Klingglöckchen um die Handgelenke möglichst unauffälig bleiben will, bekommen sich die Spieler in der jeweiligen Runde nicht mehr ein vor Lachen.

    Grund dafür? Ein Fail. Ein richtig schöner, unausweichlicher Patzer, weil ein bescheuerter Würfel das so entschieden hat. Ihr habts einfach verkackt. So richtig.


    Aber wisst ihr was? Bei dieser Aktion soll es genau darum gehen!


    Was war euer größter Fail?

    Was war das Lustigste, Traurigste, Bescheuertste oder Komischste, was euch je durch einen Fail passiert ist? War es tatsächlich die berühmte 1 oder einfach ein Fail, weil ihr nicht richtig nachgedacht habt? Oder wart ihr das gar nicht, sondern ein Mitstreiter? Völlig egal! Haut eure Geschichten raus! Wir alle wollen sie hören.



    Ich habe Gerüchte gehört, dass man sogar eine Kleinigkeit erhalten kann, wenn man hier mitmacht ... Dungeon Mummy soll da was im Petto haben für euren nächsten Abend.


    Viel Spaß!

    ________________ஜ۩۞۩ஜ________________»

    »Yet you worry about ‘good’ and ‘evil’ and do not accept they are manifestations of the same thing.

    So you brand me a villain.«

    Einmal editiert, zuletzt von Sanguine ()

  • Außer Konkurrenz bei mir: Captain Pinselbart und sein Gefolge. Aber es ist eine ganze Session, die ein einziger Fail weil.


    Mein Charakter (eine Stadtwache) war mit dem Rest der Gruppe in einer Verbrecherstadt mit sehr hoch gebauten Häusern unterwegs. Um nicht aufzufallen zog ich mir die Piratenklamotten einer Mitstreiterin an. Auf eine nat1 bei einem Performance Check, wie glaubhaft ich den als Pirat durch ging, habe ich bei jeder Gelegenheit irgendwas mit "Arrr! Ihr Landratten" und anderen Piraten Jokes losgelassen.

    Aber was wollten wir eigentlich in der Verbrecherstadt? Wir haben eine Auftragsmörderin gesucht und wussten auch schon von einem ihrer wütenden Ex-Männern wo sie lebt. Wir standen also vor ihrem Haus und wollten nicht einfach reinstürmen, da Demilichs über der Stadt fliegen und jeden verkrüppeln, der Mord o.ä. in der Stadt begeht. Da fiel mir auf, dass das Dach eine Dachterasse hat genau, wie die anderen Häuser drum herum. Ich sagte meiner Gruppe, dass ich einen Plan habe, keine Fragen stellten sollten und mit folgen sollten.

    Ich ging in die Stadt holte mir noch mehr Piratenklamotten, eine Leinwand, mehrere Pinsel und Farbe. Zurück bei meiner Gruppe bat ich unseren Druiden sich in ein sprechendes Kapuzineräffchen zu verwandeln, die (sowieso schon) Piratin hat neue Kleidung bekommen und aus unserem Barbaren (Namens Stör) wurde der erste Maat Störtebecker. Und aus mir wurde Kaptain Pinselpart der Piraten-Kuriositätenhändler.... Mit schlechtem Schnauzbart.


    Zurück vor dem Haus der Auftragsmörderin begann ich zu einem der Nachbarhäuser zu gehen und an die Tür zu klopfen. Uns öffnete eine nette alte Oma, der ich mich als Kaptain Pinselbart dem Kuriositätenhändler vor und um ihr nur eines kleines Spektrum meiner Waren vorzuführen zeigte ich ihr das sprechende Kapuzineräffchen. Die Oma war hin und weg. Da erzählte ich ihr, was mein Besuch zu bedeuten hatte. Ich wollte auf ihre Dachterasse (von der aus man einen super Blick auf das Haus der Mörderin hatte) um ein Bild von der Verbrecherstadt du machen, wie sie still in der Abendsonne funkelte. Die Oma willigte ein und lies und auf ihre Dachterasse. Nach einem kurzen und schlechten Insight Check hielten wir die Oma auch für vertrauenswürdig. Kurz darauf brachte sie uns Tee, den die Mittags aufgesetzt hatte und erzählte und das sie so selten Besuch bekommt und eigentlich nur ihre Teefreundinnen nach ihr schauen. Unterdessen hatte ich schon meine Leinwand aufgebaut und fing an halbherzig die Gegend zu malen und beobachtete das Nachbarhaus. Als und die Oma dann den Tee brachte, bat ich die extra noch einen kleinen Fingerhut zu besorgen damit das Kapuzineräffchen auch etwas trinken konnte.


    Dann kippten sofort das Äffchen und die Piratin um und waren gelähmt. Der Tee war vergiftet und die Oma eine Hexe, die uns essen wollte. Kaptain Pinselbart und Störtebecker eröffneten den Kampf, der schnell zu Ende ging, da wir die Oma vom Dach 13. Stöcke in die Tiefe warfen. Durch den Tod der Oma wurden aber die Demilichs alamiert und wir fürchteten um unser Leben. Störtebecker begann die Piratin und das Äffchen gewaltsam in einen viel zu kleinen Wandschrank im Haus zu stopfen während ich versuchte das Landschaftsbild in ein Aktbild der Oma umzuwandeln und sie dabei wohl ausversehen in die Tiefe gefallen ist. Als die Zeit knapp wurde und das Bild noch nicht fertig änderten wir den Plan und flößten und gewaltsam den restlichen Tee ein. Vielen schlagartig um, waren paralysiert und die Demilichs ließen uns auch in Ruhe, da sie uns für tot hielten. Und so lagen wir da auf dem Dach völlig regungslos, aber komplett bei bewusstsein.... 8 Stunden lang, weil so lange hielt das Gift. Der Affe hat sich in der Zeit natürlich wieder zurückverwandelt, was die Situation im verschlossenen Wandschrank nicht gerade besser gemacht hat.


    Von dem Tomult auf den Straßen über die tote Oma stürmte eine ihrer Teefreundinnen ins Haus. Ihre Nachbarin, die Auftragsmörderin.

    Die fand uns alle und zerrte uns rüber in ihr Haus und sperrte uns in ihren Kerker ein.


    Ende. :thumbsup: