Beiträge von Holy

    Ich möchte an dieser Stelle erstmal nur Instrumental voten, werde mich für die Sänger hier aber nochmal blicken lassen.
    Erstmal vorweg: Ich hätte gerne schon in der ersten Runde gevoted, aber mir kam leider einiges dazwischen, und so habe ich es nicht mehr geschafft. Allerdings bin ich, wie jedes Jahr eigentlich, sehr begeistert von den Abgaben! Vielen Dank, dass es jedes Jahr diesen Wettbewerb gibt und ich dabei sein darf. :) Und vielen Dank an alle, die jedes Jahr immer wieder dabei sind, egal ob Voting, Leitung oder Teilnehmer. Es ist einfach ein schöner Wettbewerb, für den ich immer wieder gerne in dieses Forum zurückkehre. Ich hoffe, es geht euch genauso!

    Guineapig  - 9 Punkte
    Du hast sehr sauber gespielt! Geteilte, rechte Hand ist nicht immer so easy, zumindest für mich. Mit der Abgabe an sich hast du aber eigentlich überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Das liegt vor allem daran, und deswegen kann ich dir auch keine 10 Punkte geben, dass die rechte Hand für mich, sobald du sie geteilt spielst, etwas statisch wirkt. Damit möchte ich dir nicht unterstellen, dass du es nicht spielen kannst, ganz im Gegenteil: Ich bin eher der Meinung, dass das einfach am Song bzw. Arrangement selbst liegt. Darunter leidet auch nicht der allgemeine Hörgenuss, nur das ist das kleine Bisschen, was mich von der maximalen Punktzahl abhält.
    Alles in allem dennoch eine richtig schöne Abgabe!

    Galladash - 9 Punkte
    Wow! Ich verneige mich vor dir.
    Mit Henry Mancini triffst du genau meinen Geschmack, und du hast es wirklich wunderwunderschön umgesetzt. Ich schätze sehr an dir, dass du ein wahnsinniges Gefühl in dein Klavierspiel hineinbringen kannst, welches ich selten bei anderen Künstlern höre, schon gar nicht bei mir selber. Daneben kommt noch eine technische Versiertheit und Diversität dazu, beides kombiniert ist natürlich unschlagbar. Das klingt jetzt nach 10 Punkten eigentlich. Warum also nur 9?
    Weil ich weiß, dass du es (vor allem in der zweiten Hälfte) noch ein bisschen besser kannst, vor allem wenn ich es mit deiner ersten Abgabe vergleiche (die von mir auf jeden Fall 10 Punkte bekommen hätte, wenn ich es geschafft hätte, zu voten). Du hattest weniger Zeit als sonst, hättest gerne noch einige Sachen verändert - und dieses Gefühl hatte ich irgendwie auch beim Hören, allerdings eher bei deinem Improvisationspart. Wenn du es detaillierter möchtest, schreib mich gerne an, und ich versuche es weiter in Worte zu fassen.
    Vielen Dank für deine Abgabe!


    Tragosso - 8 Punkte

    Ich finde es super, dass auch ein anderes Instrument als das Klavier dabei ist, vielen Dank!
    Candyman ist ein schöner Song, und du hast ihn auf der Posaune gut umgesetzt. Rythmisch ist es on point, und dennoch kann ich mich der Aussage von Shiralya nur anschließen: Ich bin an den Pausen immer kurz rausgekommen und es ging nicht so wirklich in eins über. Aber das ist nur eine kleine Kritik. Ich respektiere das sehr, was du hier (auch bereits in der ersten Runde) abgegeben hast, vor allem mit einem Blasinstrument! Davon bin ich wirklich ein großer Fan und ich freue mich, mehr von dir zu hören!

    Das war's erstmal von mir. Bis bald! :)

    10 Bans pro Team wäre ein krasser Schritt, immerhin wäre es die doppelte Anzahl von der Menge, die man aktuell bannen darf.
    Ich würde mehr Bans ebenfalls begrüßen, aber ich denke, dass das aktuell noch ein unrealistischer Schritt wäre. Das Signal, mehr Bans haben zu wollen (von 3 auf 5) kam damals überwiegend aus der Profi-Szene, ich denke auch von dort muss wieder ein Impuls kommen.
    Ich würde mich freuen, wenn es wie im alten Ban-System bzw. im Turniermodus-System aktuell funktioniert: Man kann nicht denselben Champion bannen. Ich sehe es in eigenen Championselects oft, dass von beiden Teams z.B. Yasuo gebannt wird - schon ärgerlich, da dadurch ein Ban sich zumindest "wasted" anfühlt. Das wäre etwas, woran Riot gerne arbeiten sollte - und auch nicht sehr unrealistisch klingt.

    Ich habe ein kleines Solo beigesteuert am Ende dieses Songs. Und er ist es definitiv wert, ihn euch hier zu zeigen. Viel Spaß und viele Summer-Vibes wünsche ich euch beim Hören!:)

    Hallo zusammen!
    Im Folgenden findet ihr einen Song, den ich mit produziert habe, nämlich einen, den wir mit der Band gemacht haben. Ich hoffe, es gefällt euch. :)

    Ich hab mit unserem Gitarrist aus der Band mal aus Fun einfach was aufgenommen. Halb ernst, halb nicht ernst. Hoffe es gefällt euch trotzdem :D Ein klein bisschen Gesellschaftskritik geht immer, auch wenn sie bestimmt gar nicht so wirklich ersichtlich ist für den Hörer. x)



    Swag!

    Ich habe am Montag erfahren, dass sich ein sehr guter Freund von mir selbst getötet hat. Als letzten Abschied sende ich ihm das folgende nach. Dabei handelt es sich um zwei der vielen Lieder, die wir mal zusammen gemacht haben, in Piano-Arrangement. Farewell.

    Anlässlich seines Geburtstags habe ich das Ganze nochmal neu aufgenommen, ein bisschen länger und mit dem Versuch, halbwegs sauber zu spielen.

    Die neue Version ist unter dem gleichen Link zu finden. Anstatt zwei der vielen Lieder, die wir zusammen gemacht haben, sind es jetzt drei.

    Und im Endeffekt ist das Ziehen positiver Dinge aus solchen negativen Phasen doch das Beste, oder nicht? Dieser Funke, der immer da ist und der zeigt, dass man aus der Finsternis herauskommt.

    Das ist einer der vielen Gründe, warum Musik so wunderbar und unersetzlich ist. Ein schönes Zitat, dass ich mir glatt so über das Bett kleben würde.:)

    Ich habe etwas Neues! The Mess in my head ist kein neuer Track von mir, ich habe bereits einige reine Piano-Versionen dazu gemacht. Aber ich experimentiere gerne rum. Daher kam das dabei raus:

    Vielen Dank euch beiden. Das hat mir definitiv geholfen, ein bisschen besser damit umzugehen.

    Ein neuer Track und Achtung! Es ist mal kein Klavierstück. Deswegen würde mich eure Meinung erst recht interessieren. Liebe Grüße!


    Diese Frage ist tatsächlich sehr interessant.
    Man kann sie von mehreren Seiten betrachten. Meine erste Assoziation galt gar nicht irgendwelchen materiellen Dingen, sondern eher der Frage nach einem selbst. Bestimmt kennen das einige von uns: Wir vergleichen uns mit anderen. Mir ging das oft in meiner Schulzeit so, und irgendwie gehörte das dazu. Oder dass man mehr reisen müsste, öfter die Welt sehen, jedes Event mitnehmen, dass man kann. Ich glaube daher rührt oft eine Unzufriedenheit, die ich zumindest für eine längere Zeit auf mich selbst projiziert habe. Der Drang, immer etwas zu erleben, kann schnell unglücklich machen.
    Und doch kann man es genau andersherum sehen, nämlich das all diese Dinge ein Anreiz sind, sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass es noch viel bessere Klavierspieler als mich gäbe - warum hätte ich dann weiter lernen sollen? Wenn ich nicht wüsste, wie gut die anderen in etwas allgemein waren - warum soll ich dann besser sein?
    Die perfekte Balance liegt letztendlich dann in der Mitte, und so habe ich es mir auch angewöhnt. Ich bin zufrieden mit dem, was ich kann und was ich habe, aber weiß trotzdem, dass es immer noch zumindest ein klein bisschen besser geht.

    Was materielle Gegenstände betrifft:
    Ich setze generell auf Bewährtes. Ich habe daher eine Musikanlage, die ich seit 18 Jahren nutze, bin ein großer Fan von "Retro"-Dingen (z.B. Plattenspieler, Schreibmaschine etc.) und in meinem gesamten Leben erst 2 Smartphones besessen (nutze das Gerät an sich seit 7 Jahren). Das zieht sich so durch mein gesamtes Leben, wenn ich darüber nachdenke.
    Es wurde aber auch schon vorher angesprochen: Wenn es mich zufrieden macht, dann kann ich mir auch neue Dinge kaufen, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss. Nicht alles, was ich besitze, hat einen "Sinn", aber das stört mich nicht.

    Was meine letzte Assoziation zu der Aussage ist, ist folgende: "Ich bin erst zufrieden mit dem, was ich habe, wenn ich widerum weiß, was ich nicht habe". Das kann man unterschiedlich auffassen und auslegen, ich für meinen Teil fasse es so zusammen:
    Ich bin froh, dass ich nicht alles kann, und dass ich nicht alles habe. Wenn ich alles hätte und können würde, wie soll ich mir ein Ziel für die Zukunft setzen können und die Motivation dafür finden?

    Alles in allem ist es gut so, wie es ist. Ob ich letztendlich zufrieden mit mir selbst bin, hängt noch von vielen anderen Faktoren ab, doch da kommt man meiner Meinung nach zu sehr von der Fragestellung weg.

    Ich habe am Montag erfahren, dass sich ein sehr guter Freund von mir selbst getötet hat. Als letzten Abschied sende ich ihm das folgende nach. Dabei handelt es sich um zwei der vielen Lieder, die wir mal zusammen gemacht haben, in Piano-Arrangement. Farewell.


    Neben dem ganzen Üben neuer klassischer Stücke (aktuell ein Walzer von Chopin) und dem Komponieren für die Songs meiner Band, habe ich mal wieder Zeit gefunden, um ein wenig zu improvisieren, was mir sehr viel Spaß macht.:)

    Habe wieder einen Teil davon ausgeschnitten und hochgeladen. Viel Spaß beim Zuhören :)


    - Song entfernt -

    Lieber Sahim,
    ich werde mir dein neuestes Video zur Brust nehmen und meinen halbwegs qualifizierten Kommentar dazu hinterlassen.

    Das Intro ist dir gut gelungen. Ein nicht überladener Aufbau, der bis zum Down-Drop wirklich anständig gelöst ist. Allerdings ist der Lautstärkeunterschied, den man (besonders als Headphone-User) wirklich stark merkt, unangenehm. Das hat den Grund, dass ich automatisch mein Laptop lauter gemacht habe, da ich dachte, das Lied sei so leise, und dann kam wirklich viel dB in sehr kurzer Zeit dazu, sodass man damit nicht wirklich rechnen konnte. War nicht so schön für meine Ohren. :(
    Dann kommt der Kick-Down und die kleine Pause. An sich eine gute Idee, schön gelöst. Aber dann wechselst du auf einmal in Richtung Dubstep (zumindest vom Drumbeat her), und ich finde, dass das mit deinem Intro nicht zusammenpasst. Würdest du beides in einen eigenen Song packen und ein Thema daraus machen, wäre es gut. So allerdings ist es für meinen Geschmack eher unpassend und das zieht sich dann bis zum Ende durch.

    Der Song ist dennoch gut produziert, ich hätte allerdings die Frequenzen noch so bearbeitet, dass man den Bass vor allem ab dem mittleren Teil (ab 0:39) noch deutlicher vom restlichen Geschehen trennen kann. Ansonsten ist alles on time aufgenommen und klingt sauber.


    Fazit: Ich weiß, dass es ein Remix ist, aber ich hätte die beiden angesprochenen Parts voneinander getrennt und eines davon dann nicht für diesen Remix genommen. So wirkte es eher zweckgebunden und verwirrt mich als Hörer ziemlich. Wenn es zusammenpassen soll, hätte der Übergang stärker von Intro zu Dubstep-Teil deutlich dubsteplastiger sein müssen, damit es nicht so holperig klingt. Ansonsten bin ich ein Freund von der Komposition und ansonsten war es klangtechnisch ein wirklicher Genuss. Es erzeugte auf jeden Fall die gewünschte Atmosphäre bei mir, trotz der Kritikpunkte, die ich davor offengelegt habe.

    Ich sage es am besten nochmal: Das ist keine Kritik an deine Person, sie soll dazu dienen, dass du ein angemessenes, aber auch ehrliches Feedback zu deiner Musik bekommst. Und das Positive ist mindestens genauso viel wert wie das verbesserungswürdige. :)


    Mit allerliebsten Grüßen,
    Holy

    Danke für eure lieben Kommentare!
    Ich lasse euch einfach ein bisschen "Zeit" da. Habe mal wieder etwas improvisiert.
    Ich wünsche euch anregende Gedanken und viel Spaß beim Hören.:)



    Ich war das Wochenende über nicht gut drauf. Mir war nämlich klar geworden, dass ich einem großen Wunsch, einem großen Traum hintergelaufen bin, der sich wohl niemals erfüllen wird. Es war für mich schwierig und wurde emotional, doch ich glaube, dass ich es mit dem Aufnehmen dieses Stücks besser verarbeiten kann. Vielleicht hört man das raus. Viel Spaß beim Hören!



    Instrumental:

    Ich gebe meinem Vorredner in jeglicher Hinsicht recht, und daher auch 10/10 Punkte an Galladash , du hast dir wirklich das Beste zum Schluss aufgehoben. Vollsten Respekt für diese Leistung! Man merkt total, dass es dein Genre ist, aber am meisten merkt man, wie viel Freude du am Musizieren hast, was mich sehr freut. Zu deiner Video-Frage: Ich schaue mir Videos, bei denen die Musik klar im Vordergrund stehen soll, nicht so gerne an (geht mir bei fast allen Musikvideos so). Ich hab dein Video allerdings als relativ neutral empfunden. Generell würd ich trotzdem davon abraten!


    Sänger:

    Ihr habt euch alle nichts geschenkt. Vorweg: Ihr habt alle jeden Ton getroffen und jede Harmonie hat gesessen, das steht außer Frage. Für mich war aber einer trotzdem der Gewinner: Ich möchte Jeevas 10/10 Punkte geben. Deine Abgabe hat mich am meisten fasziniert. Ich weiß nicht genau, was mich daran so gepackt hat. Unglaublich ist jedoch die Einzigartigkeit deiner Stimme, diese Klangfarbe, das hat mich letztendlich überzeugt und zu diesem Ergebnis bewegt. Ferdinand von Aegir bekommt 9/10 Punkte von mir, besonders beeindruckend fand ich deine höhen Töne, die wirklich sehr souverän waren, vielen Dank für deine Abgabe! Galladash bekommt ebenfalls 9/10 Punkte von mir, sehr interessante Liedwahl und sehr schön, dass du dich selbst begleitet hast (wenn ich das richtig gelesen habe).
    Wie gesagt, einen riesen Niveauunterschied gibt es zwischen euch dreien nicht, ehrlich gesagt gibt es gar keinen - aber gerade dann entscheidet doch etwas der persönliche Geschmack, der definitiv in mein letztendliches Urteil mit eingeflossen ist. Das heißt aber nicht, dass ich die anderen beiden "schlechter" finde. Hoffe, das kommt irgendwie rüber. >_<

    Mein kleines Fazit: Ich bin zufrieden mit diesem BBMC-Jahr in jeglicher Hinsicht, hätte mir nur gewünscht, dass ich jetzt zum Schluss mehr Zeit gehabt hätte.:( Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich freue mich schon, euch allen bei der Siegerehrung zu euren Leistungen zu gratulieren! :3