Die Legende vom Dämon



  • "~ Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen ~"
    ~Arthur Schopenhauer ~



    !!Warnung: Potentiell auftretende Blut- und Todesszenen!!
    >> Altersgrenze ab 12 Jahre <<



    Partner-Fanfiction:





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    [tab=Vorwort]

    LugiaLiebe Leser,Lugia



    Dürfte ich euch folgendes fragen?

    • Was ist Schicksal?

    • Wie weit ist unser Leben betroffen?



    Schon seit Langem kommen mir diese Fragen in den Sinn. Ich weiß aber nie, warum ich mich mit solchen Fragen überhaupt beschäftige.
    Das Schicksal kann in der Tat ein durchaus komplexes Thema sein; aber für manche Menschen scheint dieser Begriff einfach erklärt zu sein: "Eine höhere Macht bestimmt unser Leben."


    Mir erscheint dies aber als nicht genug. Denn bei solchen Behauptungen kommen mir wiederum Fragen auf. Zum Beispiel jene, warum wir Menschen als vermeintliche freie Individuen auf Erden wandeln, während wir eigentlich wie Minispielfiguren herumgeschoben werden. Im Grunde gibt es keine richtige Antwort zur primären Frage, was das Schicksal "sei", da es ebenso komplex und mysteriös wie der Sinn des Lebens ist. Ob beide nicht gleich auf irgendeine Art zusammenhängen, ist genau so unbekannt. Das Einzige, was wir vom Schicksal kennen, ist dessen Existenz seines Begriffes. Inspiriert von dieser Thematik hatte ich damit beschlossen, hier, im Bisa Board, die erste und eigene Fan-Fiction zu veröffentlichen:
    Eine Weitererzählung der Mystery Dungeon-Saga, zu der ich euch herzlichst einladen würde. Die Protagonisten werden sich mit Situationen, die durchaus passend zum Thema scheinen. Im Grunde versuche ich, mit dem folgenden Werk selber mich über die Bedeutung des Begriffs "Schicksal" zu informieren. Was euch erwartet, wird daher lediglich ein gewöhnlicher Abenteuer-Roman sein. Ein Abenteuer, welches sich an den sontigen Mystery Dungeon-Abenteuern orientiert. Es erwarten euch neue Orte, neue Handlungsteilnehmer und abwechslungsreiche Momente der Handlung.


    Letztlich will ich euch mit allen guten Wünschen in den Rest des Startposts und auch in die Geschichte entlassen.
    Viel Spaß wünscht euch der silberne Vogel,


    Lugia~Silvers-Lugia~Lugia


    [tab=Basis]
    [subtab=Optimale Ansicht]

    Zur besten visionellen Betrachtung würde ich empfehlen, das Layout "Pokémon S/W: Weiß"
    Mehr abzuraten ist das Benutzen des Layouts "Pokémon S/W" Schwarz"


    [subtab=Genre]

    Genre


    "Die Legende vom Dämon" lässt sich in drei Arten von Genres unterscheiden:


    • Erstes und hauptsächliches Genre ist das allgemeine von Pokémon: Nämlich Fiction/ Fantasy.

    • Das nächste Genre wäre gleichgestellt mit dem Präfix der Geschichte: Mystery Dungeon (MD).

    • Letztlich das Genre der Geschichte: Wie schon im Vorwort erwähnt wird es sich um eine "Abenteuer", wenn nicht auch "Reise" - Im Grunde geht beides ineinander über:
      Abenteuer/ Reise


    Um die genannten Punkte zusammenzufassen:


    Fantasy ~~> Mystery Dungeon ~~> Abenteuer/ Reise



    [tab=Klappentext]

    Die Geschichte über die Zeit ... die Geschichte über die Dunkelheit ...


    Das waren jene Abenteuer, die das Team Mystery schon bestanden hatte. Seither wuchsen die einzelnen Mitglieder des Teams zu selbstbewussten Pokémon heran und sind mittlerweile eine Berümtheit geworden.


    Zwei Jahre nach den Geschehnissen von dem Komplott Darkrais, die Welt in Dunkelheit zu stürzen, vergangen. Das Team erfüllt einen mehr oder weniger harten Auftrag souverän und ernet auf´s Neue Anerkennung von den Pokémon. Alles wäre sonst normal, wenn eines Abends nicht ein Pokémon namens Laschoking sie nicht aus ihrem Bett zerrt und sie mit einem sehr außergewöhnlichen Auftrag konfrontiert:
    Nun steht das Team erneut vor einer schwierig zu überwindenden Mauer an Gefahren. Ihnen bleibt ein Jahr, viele, bisher für sie unbekannte Orte, aufzusuchen, ehe dann die neue Bedrohung auf die Erde zu stürzen droht ...


    [tab=Kapitelliste]
    [subtab=Einführung]



    [subtab=Arc #1]


    [subtab=Arc #2]







    [tab=Abos]

    Hier werden jene User verzeichnet, die mich um Benachrichtigungen bei Erscheinen neuer Kapitel gebeten haben. Jedoch soll hier erwähnt werden, dass jegliche Benachrichtigung über das GB verlaufen wird, da es via PN zu Komplikationen kamen.


    Dennoch würde ich mich um Bitten nach Benachrichtungen freuen.
    Bisherige Abonnenten:



    [tab=Idee]


    "Woher haben Sie die Idee? Und wie haben Sie sich dazu motiviert, ihre Geschichte der BB-Allgemeinheit zu veröffentlichen? "


    Nun, die Idee fing anfänglich an zu existieren, als ich das zweite Mal die "Mystery Dungeon 2"-Spiele durchgespielt habe. Man begegnet ja dann nur noch diesem Team Schatzsucher, die nur am Strand aufzufinden sind und sonst nichts passiert. Da dachte ich schon über eine Fortsetzung der Geschichte nach. Inspiriert durch die Anime-Specials von MD habe ich mir mit hilfe eines Wunderbrieggenerators ein Wasserpokémon - Impergator - "gecheatet", woraus sich dann das 3. Mitglied des Teams Mystery entwickelte.
    Auf die Handlung bin ich durch das Schauen der Anime-Serie "Soul Eater" gekommen, woraus sich der Antoganist der Fan - Fiction, der Dämon, welcher die Referenz zum Kishin in Soul Eater bildet, entwickelte. Dann durch weitere Animes entwickelte sich nach und nach der Handlungsstrang.
    Motiviert habe ich mich anfangs noch nicht so richtig. Mir fehlte zum Ersten der Mumm, die Story überhaupt zu veröffentlichen und zum Zweiten war meine Story noch nicht so richtig ausgereift gewesen. Als ich hier einige Storys im Forum sah, die weitaus viel zu wünschen hatten, dachte ich mir letztlich "Hey, ich kann´s eh besser!" und veröffentlichte meinen ersten Prolog mit gemischten Gefühlen. Erst duch erste positve Stimmen fühlte ich mich dazu motiviert, meine Story ganz , oder zumindest Kapitel für Kapitel, zu veröffentlichen.


    [tab=Widmung]


    Widmen tu ich die Story primär den begeisterten Spielern der Mystery Dungeon-Serie. Sie sollen sich besonders angesprochen durch diese Geschichte fühlen.


    Als Zweites widme ich die Geschichte die meinem verstorbenem Hund; auch wenn es nun seltsam klingen mag, so möchte meinen ersten Hund Tessa für eine tolle und bereicherte Kindheit bedanken. Da ich mich nie richtig verabschieden konnte, als du noch lebtest, soll das hier mit dem Bild in meiner Galerie zum Teil dir gewidmet x3


    Und sonst widme ich die Fan-Fiction allen Usern, die mir tatkräftig unterstützt haben. Aber dazu mehr in der Danksagung.


    [tab=Danksagung]
    [subtab=Genereller Dank]

    Auch wenn er unsere Sprache nicht lesen kann, möchte ich den Urvater von Pokémon, Satoshi Tajiri, für seine generelle Erfindung loben. Denn ohne diese würde nicht mal das Bisaboard existieren und auch sonstige Aspekte meiner Geschichte nicht.


    [subtab=User]

    Im Folgenden werden hier sämtliche User aufgezählt, die mich tatkräftig mit Kommentaren und anderen Hilfsmöglichkeiten unterstüzt haben. Jedem von ihnen soll ein eigener Spoiler zu Ehre werden:














    [/tabmenu]



    Dies war nun der erste Teil des Startposts, welcher sich mit allgemeinen Dingen beschäftigte. Um euch einen guten und nicht sprunghaften Übergang zu gewähren, hielt ich den Text, den ihr im Moment lest, für angemessen.
    Im Mittelteil werde ich euch das Essentielle vorstellen: Die Charaktere.





    Vorstellung der Charaktere:


    [tabmenu]
    [tab=Team Mystery]
    [subtab=Kurzbeschreibung]

    ~Team Mystery~


    Die Mitlgieder dieses Teams werden die tragenden Hauptcharaktere der Legende sein.
    So ziemlich jede wichtige Angelegenheit wird dem Team zu Mute fallen, ebenso auch der im Klappentext erwähnte Auftrag. Im folgenden werden euch die Mitglieder dieses Teams vorgestellt:


    [subtab=Zeichen]

    http://pokewiki.de/images/2/2b/HyperRang2.png
    "Helfen, wo man unsere Hilfe braucht - Das sind wir, Team Mystery"


    [subtab=Anführer]


    Name: Reptain Reptain
    Typ: Pflanze
    Geschlecht: männlich


    Zugehörigkeit: Team Mystery
    Position im Team: Anführer



    Persönlichkeit:


    Reptain ist trotz seines Anführerstatus der "Stille" des Teams. Im Grunde aber hört er nur gut den Gesprächen anderer Pokémon zu.
    Wenn er dann glaubt, dass eine Sache seine Meinung braucht, so scheut er dann nicht davor, Diese mit guter Begründung und Parteilosigkeit preiszugeben.
    Auch die Rolle des "Streitschlichters" scheint er in den Streitsituationen von seinen beiden Teamkollegen zu übernehmen; so geht er immer zwischen den Kontrahenten, wenn es zwischen denen zum richtigen Kampf ausartet.
    Auch im Kampf beweist er sein ruhiges Wesen.
    Jedoch verucht er, neben den Anweisungen, die er seinen Kameraden gibt, die Schwachpunkte des Gegners festzustellen, um ihn dann gezielter zu erledigen.
    Trotz seines Zeichens als Anführer behandelt er sowohl seine Freunde und auch anderen Pokémon nicht wie Untergebene, sondern wie richtige Freunde mit Hilfsbereitschaft und Sanftmut.
    Trotzdem kann er auch skeptisch sein; er glaubt zum Beispiel nicht so richtig an die Wahrsagerei.



    Fähigkeiten und Stärke:


    Reptains Fähigkeiten - sowohl seine Kraft als auch sein Verstand - berechtigen seinen Status als Anführer des Teams.
    Sein logisches Denken lässt ihn viele Sitautionen detailiert vorausplanen und seine Taktiken, die er sich einfallen lässt, gehen somit meistens aus, da er jede Eventualität in Betracht zieht.
    Kräftemäßig wirkt er neben Impergator zweitplatziert, was aber nicht unbedingt stimmen muss.
    Reptain besitzt nach Meinung seiner Freunde das Adlerauge; soll heißen, er sieht genau, wie manche Attacken auf ihn zukommen und kann dementsprechend mit unglaublicher Eleganz ausweichen.
    Kämpfen tut der Anführer hauptsächlich mit seinen Laubklingen; nur zu manchen Zeitpunkten greift er auf seine Kugelsaat-Attacke zurück, die aber auch schon ein gewisses Maß an Kraft aufweisen. Tritt er aber mit seinen Klingen in den Kampf, so zeigt er gerne seine wahre Stärke: Den "Schwertkampf". Tatsächlich kann er mit seinen "Schwertern" meisterlich umgehen, sodass er sogar Stein zerschneiden kann. Auch ist er in der Lage Attacken, die ihn sonst effektiv schaden könnten - wie Feuerattacken (Bsp. Flammenwurf) -, einige Zeit lang mit seinen Klingen aufzuhalten.
    Auch besitzt er spärlich verbreitete Fähigkeiten: Notdünger und Agilität.
    Die Agilität hatte sich Reptain durch härteres Training aneignen müssen, während Notdünger bei ihm angeboren ist. Befindet er sich im Agilitäts-Zustand, erhöht sich Reptains Initiative deratig stark, dass er für das Auge nicht mehr sichtbar ist. So fällt es ihm unter Anderem noch leichter, Attacken auszuweichen. In erster Linie jedoch kann er seine Laubklingen mit dieser Fähigkeit kombinieren, sodass er mit diesen derartig schnell an dem Gegner vorbeihuscht, dass dieser aufgeschlitzt wird, ehe er es bemerkt und somit wie aus heiterem Himmel K.O. geht.
    Sein Notdünger aber lässt sich nur in ernsthaften bis kritischen Momenten aktivieren. Kommt diese Fähigkeit zu Vorschein, dann erlebt Reptain ein wahres Power-up: Sowohl seine Initiative als auch die bloße Körperkraft erhöhen sich drastisch, sodass er dann meist nur eine Attacke braucht, um den Kampf ein Ende zu setzen.
    Aus Sicht der gegnerischen Pokémon und Zuschauer wird Reptain meist als " Meister der Geschwindigkeit" angesehen.


    Vergangenheit:


    In einer nicht mehr existierenden dunklen Zukunft von der Pokémon war Reptain, damals ein Mensch mit seinem Partner, ebenfalls ein Reptain, unterwegs, um die Ursachen des in der Zeit gelähmten Planeten zu erforschen. Nach errungenen Wissen machte sich das Duo sofort auf dem Weg in die Vergangenheit, um die Lähmung zu verhindern. Doch aufgrund eines Angriffes durch Darkrai wurden sie voneinander getrennt und der Mensch wurde zu einem Pokémon.


    In neuer Geckarbor - Gestalt machte er direkt Bekanntschaft mit Panflam, worauf sich beide sehr schnell zu einem Erkundungsteam zusammenschlossen und in der Knuddeluff - Gilde tätig waren. Unbemerkt holte ihn seine "zukünftige" Zeit ein, in dem er sowohl seinem Partner Reptain, der nun als Verbrecher gesucht wurde, und auch Zwirrfinst über den Weg lief. Wie sich später für beide herausstellte, wurde aus dem Freund Zwirrfinst der eigentliche Feind und aus dem Verbrecher Reptain der eigentliche Freund, der Panflam und Geckarbor über die wahren Ursachen der damals genannten Lähmung des Planeten auf. Nachdem sich Geckarbor und Reptain als gegenseitige Partner von "danach" identifizierten, schlossen sich alle drei Pokémon zur Allianz zusammen und gingen zusammen die letzten Schritte zur Verhindeurng dieser Lähmung. Doch nach dem finalen Kampf gegen Zwirrfinst opferte sich Reptain für die neue Zukunft, sodass Panflam und Geckarbor sich alleim dem "Schatten - Dialga", welches sie für Eindringlinge seines Reiches hielt. Trotz des Sieges und der endlichen Verhinderung drohte Geckarbor zu verschwinden, was er tat, jedoch wieder von Dialga in die Zeit als Dank für die Rettung dieser zurückgeschickt wurde.
    Man hoffte auf ruhige Tage, als das Duo wieder vereint war. Doch als sich dann Darkrai mit der Verzerrung des Raumes meldete, war das Team Mystery wieder zur Stelle. Nach vielen schwierigen Probleme und einer Frage der unerwünschten Existenz der Beiden konnten sie endlich Darkrai, der auch für die Lähmung verantwortlich war, Einhalt gebieten. Seither wandelte Darkrai ziellos in der Welt und ohne Erinnerung an seine Taten umher. Nun konnten die Pokémon endlich in Frieden leben.


    Wenig später machten sie einem Karnimani Bekanntschaft, welches sich nach einem beschrittenen Abenteuer als drittes Mitglied herausstellte. Als Teammitglieder erlebten beide Pokémon auch die erste große Niederlage ihres Freundes.


    [subtab=2. Mitglied]



    Name: Panflam Panflam
    Typ: Feuer
    Geschlecht: männlich


    Zugehörigkeit: Team Mystery
    Position im Team: 2. Stratege, Navigator


    Persönlichkeit:


    Panflam ist der beste Freund Reptains, weswegen er ihn sehr gut versteht und auch seinen Gedankengang nachvollzieht.
    Auch versteht er sich mit dem neuen Teammitglied Impergator gut, doch kann es zwischen den beiden Pokémon des Mancheren zu einem Streit wegen banalen Kleinigkeiten, die oftmals mt Erkundungen zu tun haben, kommen. Solcher muss immer vom Anführer beigelegt werden.Dennoch schätzen sich beide und respektieren ihre Fähigkeiten.
    Panflam entwickelte nach und nach die Angewohnheit, jede Erkundung präzise und effizient vorzubereiten. Auch scheint er sich gut mit der Geographie vieler kleiner Orte auszukennen, weswegen er oftmals im Zeichen des Navigators die Wunderkarte bedient.
    Er ist recht ausgeglichen und behandelt wie die anderen Mitglieder des Teams Pokémon mit Respekt und Freundlichkeit. Große Ungerechtigkeiten sind so ziemlich das Einzige, was ihn in Rage bringt.
    Im Gegensatz zu Reptain und Impergator lässt er sich ziemlich leicht begeistern, sei es die enorme Stärke eines Pokémon oder andere Besonderheiten, wie zum Beispiel Wahrsagerei.


    Fähigkeiten und Stärke:


    Panflams Fähigkeiten liegen weit über den Einschätzungen.
    Wirkt er für die meisten Pokémon als klein, schwach und ein "Klotz" am Bein des Team Mystery, so sehen Bekannte ihn als einen echten Kämpfer und Krieger an.
    Denn Panflam ist trotz seiner manch naiven Art ein Feuer-Pokémon, welches stets einen kühlen Kopf besitzt und sowohl in Alltags- als auch in Kampfsituationen mit Köpfchen an die Sache rangeht.
    Sein Verstand ist soweit ausgeprägt, dass er sich die kleinsten, geographischen Merkmale ins Gedächtnis rufen kann, was ihn in seiner Position als Navigator des Teams unentbehrlich macht.
    Aber spiegelt sich seine Stärke im Typ selbst: Feuer
    So kämpft Panflam als Einziger des Teams ausschließlich mit Angriffen von gewissen Entfernung; seine wohl am öftesten eingesetzte Attacke wird daher immer sein Flammenwurf sein, der durch die vielen Jahre der Erfahrung immer mehr an Stärke gewann, sodass er ungewöhlich für seinen Angriffsnamen extrem heiß ist; soll heißen, dass die Flamme eine Maximaltemperatur von neunhundert Grad erreichen kann.
    Diese Kraft und sonstige, körperliche Eigenschaften werden zu dem von einer besonderen und selten verbeiteten Fähigkeit verstärkt: Großbrand.
    So erreicht die Feuerkraft ein ungeahntes Niveau an Hitze, welches den Gegnern für eine bestimmte Zeit lang sprichwörtlich brandmarkt.


    Vergangenheit


    Panflam machte nach einem aus Angst hergerührten, vergeblichen Versuch, der Gilde beizutreten, mit seinem zukünftigen Partner als Geckarbor Bekanntschaft, worauf sich beide sehr schnell zu einem Erkundungsteam zusammenschlossen und in der Knuddeluff - Gilde tätig waren. Später befassten sich beide Erkunder mit dem Fassen vom Dieb Reptain. Unterstützt wurden beide von Zwirrfinst, von dem Panflam mehr als angetan war. Wie sich später für beide mit Enttäuschung herausstellte, wurde aus dem Freund Zwirrfinst der eigentliche Feind und aus dem Verbrecher Reptain der eigentliche Freund, der Panflam und Geckarbor über die wahren Ursachen der damals genannten Lähmung des Planeten auf. Nachdem sich Geckarbor und Reptain als gegenseitige Partner von "danach" identifizierten, schlossen sich alle drei Pokémon zur Allianz zusammen und gingen zusammen die letzten Schritte zur Verhindeurng dieser Lähmung. Doch nach dem finalen Kampf gegen Zwirrfinst opferte sich Reptain für die neue Zukunft, sodass Panflam und Geckarbor sich alleim dem "Schatten - Dialga", welches sie für Eindringlinge seines Reiches hielt. Trotz des Sieges und der endlichen Verhinderung drohte Geckarbor zu verschwinden, was er auch tat, was Panflam zutiefst erschütterte. Laut Dialga war sein Schmerz über den Verlust so groß, dass Dialga sowohl Panflam und auch Geckarbor die Zukunft schenkte, weshalb er Geckarbor wieder in die Zeit holte.
    Man hoffte auf ruhige Tage, als das Duo wieder vereint war. Doch als sich dann Darkrai mit der Verzerrung des Raumes meldete, war das Team Mystery wieder zur Stelle. Nach vielen schwierigen Probleme und einer Frage der unerwünschten Existenz der Beiden konnten sie endlich Darkrai, der auch für die Lähmung vernatwortlich war, Einhalt gebieten. Seither wandelt Darkrai ziellos in der Welt und ohne Erinnerung an seine Taten umher. Nun konnten die Pokémon endlich in Frieden leben.


    Wenig später machten sie mit einem Karnimani Bekanntschaft, welches sich nach einem beschrittenen Abenteuer als drittes Mitglied herausstellte. Als Teammitglieder erlebten beide Pokémon auch die erste große Niederlage ihres Freundes.


    [subtab=3. Mitglied]



    Name: Impergator Impergator
    Typ: Wasser
    Geschlech: männlich


    Zugehörigkeit: Team Mystery
    Position im Team: "Kampfkoloss"



    Persönlichkeit:


    Impergator ist von der bloßen Körperkraft her das stärkste Pokémon im Team, worauf er sehr stolz ist. Im Gegensatz zu seinen beiden Freunden hatte er sich seit dem Beitritt in das Erkundungsteam ein Ziel gesetzt: Er will das stärkste Pokémon der Welt werden.
    Deshalb hat er sich auch recht früh vom Karnimani zum Impergator entwickeln lassen, um so dieses Ziel schneller zu erreichen. Auch trainiert er für dieses Ziel sehr verbissen. Auffällig an ihm ist dann der daraus resultierende Ehrgeiz, der ihn dazu veranlasst Niederlagen nie richtig verkraften zu können. Dann ist auch sein Training dementsprechend härter, nur um dann seine Rivalen eines Tages doch schlagen zu können.
    Mit Panflam scheint er gerne aufgrund banaler Kleinigkeiten einen Showstreit anzetteln zu wollen, der dann doch fast immer im richtigen Kampf ausartet, der aber immer wieder rechtzeitig von Reptain verhindert wird. Trotz allem legt er wie seine Freunde einen respektvollen Umgang mit den Pokémon an den Tag.


    Fähigkeiten und Stärke:


    Hartes Training, Disziplin und ein eiserner Wille - All das spiegelt sich in der Kampfkraft vom Kampfkoloss wieder.
    Tatsächlich erreicht der Alligator mit einem gewöhnlichen Faustschlag eine Kraft von gut achtzehn Bat - welche in der realen Welt bei einem Bat einem Schlag mit einem Baseballschläger entspricht.
    Aber das ist nur die halbe Wahrheit: Wenn er seine richtigen Attacken einsetzt, die hauptsächlich aus physischem Repertoire stammen, dann verdoppelt sich gut diese Kraft.
    Aufgrund dessen ist er auch jemand, der gerne wild mit starken Attacken angreift, was zwar in meisten Fällen funktioniert, aber bei Unachtsamkeiten den Gegner schnell die Chance gibt, den Alligator mit Tricks zu besiegen. Es soll jedoch nicht heißen, dass der Kämpfer einfältig ist: Er handelt meist eher spontan als dass er sich groß mit seinen Teamkollegen abspricht.
    Oftmals wurde er schon aufgrund seiner Stärke mit vielen berühmten und genauso starken Persönlichkeiten verbunden, was bei ihm eine Art von Ausstrahlung auslöst, bei der sich Kleingegner schon direkt dreimal die Idee eines Kampfes gegen ihn in Erwägung ziehen.
    Es ist zu bemerken, dass er schon, selbst als er ein kleines Karnimani war, es mit Großgegnern wie einem Stahlos zu tun hatte und recht leicht und schnell aus dem Kmapf hervorging; in jenem Fall sogar mit einem Treffer.


    Vergangenheit:



    Schon sehr früh Kindesalter war Impergator, zu dieser Zeit bis zum Eintritt in das Team ein Karnimani, recht begeistert vom Kämpfen gewesen, weswegen er wie die anderen Kinder, wenn auch nach eigener Manier, sein Training vollzog. Doch seine anfängliche Unwissenheit und damalige Tollpatschigkeit veranlassten zu allgemeinen Gelächter. Einzig allein seine Großmutter, zu ihrer Zeit eine famose Kampflegende, nahm ihn unter ihre Fittische und das Karnimani war recht bald ihr einziger, würdiger Schüler.


    Die Schließung des Dojos:


    Schon sehr bald war Karnimani recht stark und soweit gewesen, die Profi - Techniken zu erlernen, unter Anderem auch die Kontrolle über seine weit ausgeprägte Fähigkeit, den Sturzbach. Doch eine zur Zeit unbekannte und unbehandelbare Krankheit machte die Lehrmeisterin kampf - und lehrunfähig. Kurze Zeit verstarb sie im "Kreise" ihres einzigen Schülers und seiner Schwester. Auf weitere Anwesenheit bestand sie nicht. Nur mit Tränen in den Augen versprach ihr Karnimani, ihre Lehren nie zu vergessen und eines Tages ein starkes Pokémon zu sein.
    Da es danach an kompetente und gute lehrkraft mangelte, wurde kurz darauf das alte Dojo als geschlossen erklärt und abgerissen. An der damaligen Stelle bauten Karnimani und seine Schwester ihr Haus.


    http://www.greenchu.de/sprites/hgss/158.png
    Beitritt in das Team Mystery:


    Aufgrund des Versprechens an seine Großmutter trainierte Karnimani weiterhin am Flussufer in der Nähe seines Hauses. Erst auf Bitten seiner Schwester, von Sorge über Übernommenheit, wurde das Team Mystery auf das Krokodil aufmerksam. Nach einem bestrittenen Abenteuer, in dem das Team von Karnimanis Stärke beeindruckt gewesen war, war Karnimani Teil des Teams.


    Bittere Niederlage:


    Recht kurz nach dem Eintritt entwickelte sich Karnimani zu Tyracroc, von Tyracroc zum heutigem Impergator. Er war darauf eine besonders gute Bereicherung für das Team gewesen, worauf sein Ehrgeiz und Stolz wuchs. Eines Tages traf das Team Mystery auf den General Impergator. Aufgrund dessen Rufes und seiner enormen Stärke ließ der Impergator nicht davon ab, als Beweis seiner Stärke den General zum Kampf aufzufordern. Doch nach einem recht kurzem Kampf, aus dem der General mit nur einem Schlag als Sieger hervorging, war Impergators Zeit des Hochmutes vorbei und er begann nun ein noch intensivers Training, indem er mit Panflam und Reptain die gefährlichsten Verbrecher fasst.


    [subtab=Trivia]

    • Das Team erhält vom Autor eine eigene Titelmusik, diese wäre:


    • "Der Stille Reptain" ist eine Anlehnung an dem Wesentest aus "Erkundungsteam Zeit/ Dunkelheit/ Himmel" - Der Spieler wird zum Geckarbor, der Vorstufe von Reptain, wenn ihm das stille Wesen nach dem Beantworten der Fragen zugewiesen wird.
      Insofern ähnelt er auch meinem Charakter, da ich ebenso relativ schweigsam bin.


    • Impergators ehrgeiziger Charakter ist an der Manga-/ Anime-Figur "Roronoa (jap.) Zoro" aus One Piece angelehnt.
      Auch die Vergangenheit beider Figuren weist Parallelen auf:

      • Beide gaben ein Versprechen an verstorbenen Personen in ihrer Kindheit.
      • Sie beide erlitten eine verheerende Niederlage gegen einen sehr starken Gegner, der ihrem Traum entsprach.


    • Impergators Gewohnheit, mit vollem Magen ehesten kämpfen zu können, ist an der Energielieferung des Cyborg Franky (ebenfalls aus One Piece) angelehnt. Während der Alligator aus dem Lebensmitteln an Kraft profitiert, bezieht der Cyborg aus der Serie aus Cola (Siehe hier)
    • Impergator ist der einzige Charakter, der neu entworfen werden musste, während der Charakter von Reptain und Panflam von den Spielen teils bekannt ist.


    [tab=Team Sternenjäger]
    [subtab=Kurzbeschreibung]

    ~Team Sternenjäger~


    Das Team Sternenjäger sind die wichtigsten Nebencharaktere und sind so eine Art Unterstützung für das Team Mystery. Auch wenn es zwei ehemalige Verbecher innehat, weist dieses Team dennoch hohe Stärken auf.
    Allgemein, im Rahmen der Handlung, erfüllt das Team aber lediglich eine Nebenrolle als, wie schon erwähnt, Helfer in Not und sonstige Unterstützung.
    Ihr erstes direktes Auftreten hat dieses Erkundungsteam in Kapitel 14. An dieser Stelle soll hier ein Spoileralarm gesetzt sein für diejenigen, die das Team zu besagtem Zeitpunkt kennenlernen wollen.


    [subtab=Zeichen]

    http://www.pokewiki.de/images/e/e9/NormalRang2.png


    „Durch die Höhlen unter Tage
    Oder auf dem hohem Berg
    Laufen wir, sobald wir sagen:
    „Heute schaffen wir das Werk!


    Haben noch nicht viel erkundet.
    Nur gemeinsam sind wir was.
    Und ist einer auch verwundet,
    Wissen wir: Wir schaffen das.


    Wir sind welche von den Harten,
    Retten jeden, der uns ruft.
    Ihr braucht nicht mehr lang zu warten,
    Habt das beste Team gebucht.


    Per aspera ad astra
    - Team Sternenjäger -“



    [subtab=Anführer]


    Name: Gengar Gengar
    Typ: Geist
    Geschlecht: männlich


    Zugehörigkeit: Team Sternenjäger
    Position im Team: Anführer, Trickser



    Persönlichkeit:


    Gengar ist so ziemlich das Mitlgied des Teams, welches sich nahezu kindisch verhält.
    So kann er sich, wenn es um das Besitzen von Gegenständen geht, sehr egoistisch verhalten und würde am liebsten selbst in Notzeiten jeglichen Besitz in Anspruch nehmen, sodass die anderen leer ausgehen. Dieser Charakterzug weist er am besten beim Bewahren der Lebensmittel auf. So verputzt er heimlich die Lebensmittel, obwohl sie auch für seine Teamkollegen bedacht sind, weswegen ständiger Streit um die Essenfrage vorprogrammiert ist.
    Auch scheint er generell auf Streit aus zu sein, weswegen er durchaus seine Kollegen, insbesondere die Team-Heilerin, mit schabernäckischem Unsinn triezt, um so Provokationen hervorzurufen.
    Setzt sich Gengar erst was in den Kopf, so will er dies mit allen Mittel durchsetzen. Bei einer Begegnung mit dem Team Mystery zum Beispiel wollte er nicht zulassen, dass jenes Team einfach wegkam, ohne seine Fragen beantwortet zu haben. Diese Hartnäckigkeit weist er auch bei den Zielen des Erkundungsteam auf: So wird ihm jedes Mittel Recht sein, den Zielort zu erreichen. Diese Wagemütigkeit bringt meist das gesamte Team in gewissen Gefahrensituationen, wie in jene Verfolgung durch die Onix (siehe Kapitel 13).


    Trotzdem kann das Geist-Pokémon nicht so richtig ohne seine Kollegen auskommen:
    Ist er allein, so wechselt sein Charakter in das eines Kindes, welches nach seiner Mutter heult.
    Dies bringt ein starker Kontrast zu seiner gewöhnlich frechen und beharrlichen Art mit sich.
    Aber es zeugt von seiner "Liebe" zu den Mitgliedern seines Teams, daher kann er auch durchaus freundliche Gesichtszüge aufweisen.
    Einziges Merkmal ist seine Flugangst, die für ein Geist eher untypisch ist, da Geister-Pokémon bis zu gewissen Höhen fliegen können.



    Fähigkeiten und Stärke:


    Als Geist-Pokémon kann Gengar angeborene Vorteile nutzen.
    So verpufft jeglicher physischer Angriff an ihm wie Nichts, womit er lediglich eine Schwäche gegenüber speziellen Attacken zeigt. Außerdem kann er diese Vorteile dazu nutzen, um sich durch feste Materie hindurch zu zwängen und auch um zu fliegen, was er aber aufgrund seiner Flugangst eher vermeidet.
    Auch ist er Beherrscher einer ebenso typischen Fähigkeit, die aber schon seltener veranlagt ist bei Geistern: "Schattenmann".
    Durch diese Fähigkeit ist Gengar in der Lage, in seinem eigenen Schatten zu verschwinden und damit selbst speziellen Attacken auszuweichen. Allerdings kann er in diesem Status selber mit seinen Attacken nicht angreifen.
    Gengars Art des Kampfes ist eher spielerisch. Er greift nicht so regelmäßig mit seinen richtigen Attacken an wie er seine Fähigkeit im öfteren Maße nutzt. So nutzt er diese, um seinen Schatten mit dem des Gegners zu verbinden. Ist die Verbindung erfolgreich, so kann er die Beine des Gegners beliebig durch die Schattenfessel bewegen und ihn so eventuell nach Bedarf durch die Gegend bewegen. Im Zusammenarbeit mit seinen Teamkollegen benutzt er die anwendung so, dass der Feind sich nicht mehr bewegen kann, womit die anderen Mitglieder des Teams in der Lage sind, diesen Gegner vereint zu besiegen, ohne dass er groß Gegenwehr oder gar die Flucht zeigt.
    Die bisher mächtigste Art der Nutzung ist die Schattensphäre. Dieser Zwei-Phasen-Angriff findet vonstatten, indem sich Gengar zunächst seinen Schemenkörper mit dem Schatten des Gegners fusioniert. Dann formt er aus den Schatten eine schwarze Sphärer, die den Gegner umschließt. Dass dieser dabei sich nicht wie sein Schatten bewegt, soll heißen, dass er vom eigenen Schatten abgetrennt wurde und sich somit nicht bewegen kann. Doch die Wiedervereinigung läuft schnell und schmerzlos in der zweiten Phase, wenn Gengar die Sphäre auflöst. Doch dabei verliert das zuvor eingeschlossene Pokémon das Bewusstsein.
    Allerdings erfordert dieser Angriff eine variierende Energiemenge von Gengar, die abhängig von der Größe des jeweiligen Pokémon ist. Dass Gengar aber ein drei Meter hohes Pokémon wie Onix einfach kollabieren lässt, ohne Ermüdung durch den Energieverbrauch davonzutragen, zeugt von seiner hohen Ausdauer.



    Vergangenheit:


    Bis zum Eingreifen des Teams Mystery war Gengar ein gut gesuchter Verbrecher, was man an seiner ausgesetzten Belohnung von 8000 Pokédollar erkennen kann.
    Als er gefasst wurde, verbrachte er eine gewisse Zeit lang im Gefängnis, wo er Turtok, ebenfalls ein berüchtigter und vom Team gefasster Verbrecher, kennenlernte. Beide schmiedeten zunächst Rachepläne gegen das Team Mystery. Zusammen beteuerten beide ihre Unschuld und wurden kurzerhand vom Oberwachtmeister Magnezone mittels Bewährung in die Freiheit entlassen. Entgegen aller Skepsis der Gilde waren sie kurz darauf bald von Knuddeluff gesegnete Erkunder, um sich so einen ehrenhaften Namen zu machen und damit den Eindruck nach Rehabilitation deutlicher zu erwecken. Kurz darauf suchten beide sich Verstärkung für das Team, welche sie in Stolloss durch seine Fähigkeiten und ind Miltank durch ihr gutes Wissen in Medizin fanden.
    Dann aber mussten beide Pokémon einsehen, wie viele Vorteile das Leben als Erkunder im Vergleich zu dem als Verbecher mit sich brachte, und beschlossen daher, aus dem Schein ein Sein des Erkundungsteams zu machen.
    Somit war in kurzer Zeit das Team Sternenjäger entstanden.


    [subtab=2. Mitglied]


    Name: Turtok Turtok
    Typ: Wasser
    Geschlecht: männlich


    Zugehörigkeit: Team Sternenjäger
    Position im Team: Schütze



    Persönlichkeit:


    Turtok ist neben Miltank der vernünftig denkende Kopf des Teams. Er scheint sogar in der Tat als Einziger die Lage im Team zu koordinieren.
    Denn anders als Gengar, Stolloss und Miltank, die gerne zu teaminternen Streitereien neigen, versucht er bestmöglichst, nicht in diesen mitzuwirken. Oftmals muss er als Streitschlichter wirken. Doch da seine drei Kollegen niemals diese Schau-Unruhen ernst werden lassen, genügt für Turtok daher ein einfacher Ausruf, welcher den Streit sofort beendet.
    Turtok gibt sich immer bescheiden, auch in Bezug zu seinen eigenen, durchaus überragenden Fähigkeiten. Doch vollbringt er dennoch außergewöhnliche Dinge, schwellt er nahezu vor Stolz über und kann manchmal das Wesentliche um ihn herum vergessen. Auch kann er sich recht leicht von außergewöhnlichen Fähigkeiten beeindrucken lassen, wenn er diese zum ersten Mal sieht.
    Der Schütze besitzt ein scharfes Auge. Dies beweist er nicht nur in Kämpfen, sondern auch im Alltag. Ihm fallen Dinge auf, auf die sonst keiner achten würde. Auch besitzt er ein gut ausgeprägtes Gedächtnis; er sagt von sich selber, dass er Pokémon nicht mehr so schnell vergisst.
    Anderen Pokémon zeigt er sich stets hilfsbereit und freundlich. In seiner Vergangen war umgekehrter Fall, er war mehr grob zu den Pokémon. Dieses Verhalten änderte sich, als er vom Team Mystery gefasst wurde. Seither machte seine Persönlichkeit eine Hundertachtziggrad-Drehung. Da er vielen Pokémon was gestohlen hatte, will er nun dies in Form von ständiger Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zurückgeben. Dies zeugt von seinem Einsichtvermögen und seinem allgemein guten Herzen.




    Fähigkeiten und Stärke:


    Turtoks physische Kraft liegt ganz an letzter Stelle im Vergleich zu der der anderen Teammitglieder.
    Aber er wurde während seiner Verbrecherlaufzeit durch eine andere Spezialität bekannt: Seinen Kanonen.
    Er besitzt in der Tat eine wahre Begabung mit ihnen. So schafft er es, Ziele aus scheinbar unmöglichen Entfernungen zu treffen, was nicht jeder seiner Art schafft. Im Grunde ist Turtok der Einzige, der eine derartige Präzision besitzt.
    Dementsprechend lag die Latte der Kopfgelder bei ihm ziemlich hoch: 3000 Pokédollar.
    Schon andere berühmte Erkundungsteams wurden von ihm im Fernkampf besiegt. Tatsächlich kann die Schildkröte nur von der Ferne am Besten kämpfen, denn im Nahkampf ist sie eine richtige Niete. Das Einzige, was dieses Manko wettmacht, ist deren Panzer, der an sich recht hart. Durch die Attacke "Barriere" kann sie sogar noch besser einiges aushalten.


    Auch andere Eigenschaften besitzt er, die ihn positiv und unentbehr für seinen Anführer machen: Sein analytischer Verstand.
    Auch wenn er ihn recht wenig einsetzt, so ist, wenn er im Einsatz ist, deutlich ausgeprägt. So erkennt Turtok zum Einen die Schwachpunkte seiner Gegner nach einige Zeit - natürlich aus einiger Entfernung - und kann auch erkennen, wie er seine Umgebung mit in den Kampf einbeziehen kann. Dann kann entweder er selbst den Kampf anders gestalten oder er befiehlt selber das Team, nach seinen neuen Erkenntnissen zu handeln.




    Vergangenheit:


    Turtok musste sich durch eine schwere Phase seines Lebens "durcharbeiten" - der Obdachlosigkeit.
    Hin und wieder kam er bei losen Kontakten unter, öfters aber musste er es sich in den verschiedensten Wäldern und Höhlen gemütlich machen.
    Frustriert über so eine Lebensweise versuchte er sich an ein paar Nebenjobs, die ihm aber nicht angemessen genug erschienen. Als letzten Ausweg fand er für sich das Leben in der Kriminalität, der ihm zwar aufgrund seiner Fähigkeiten was einbrachte, er selber aber dennoch nicht zufrieden war.
    Erst als er durch das Team Mystery gefasst wurde, bekam er durch Gengar, der mit ihm im Gefängnis saß, eine neue Chance: Ein Erkundungsteam zu bilden. Nach ersten "Castings" fanden beide Pokémon dann Stolloss und wenig später auch Miltank, worauf sehr bald das Erkundungsteam Sternenjäger entstand.


    [subtab=3. Mitglied]


    Name: Stolloss Stolloss
    Typ: Stahl/Gestein
    Geschlecht: männlich


    Zugehörigkeit: Team Sternenjäger
    Position im Team: "Verteidigungswall"


    Persönlichkeit:


    Stolloss verfolgt einen Traum: Er will zu den Pokémon gehören, die durch ihre Coolness bekannt sind.
    Deswegen verhält er sich dementsprechend, in dem er meist taff auftritt und versucht, nicht groß Emotionen aufzuzeigen. Allerdings weist er das totale Gegenteil auf, da er sich sehr gerne (meist) Posen ausdenkt, damit er wie von ihm gewünscht Eindruck schindet. Dies trifft bei seinen Teamkollegen mehr auf die Nerven statt auf Zuspruch. Dennoch studierten alle vier eine von ihm erdachte Pose ein, die - passend zum Teamnamen - ein Stern darstellen. Da Stolloss recht Stolz auf diese "Erfindung" ist, gerät er immer in Rage, wenn die Pose nicht so klappt, wie er sie sich vorstellt. Tatsächlich bemäkelt er bei ihren Auftritten immer die Ästhetik, die allgemeine Symmetrie.
    Im Anbetracht zu seiner Körperform und Anordnung seiner Metallplatten an diesem kann man folgendes erkennen: Stolloss besitzt den Hang zur Symmetrie. So achtet das Stahlpokémon immer darauf, dass sein Körper von der Vorderseite ja symmetrisch aussieht. Selbst wenn auf der einen Seite ein Kratzer zugefügt wird, besteht er nahezu darauf, dass auf der anderen Seite dieselbe Art des Kratzers in der exakt gleichen Form und Position zugefügt wird. Dieser leichte Extremismus zur "Ästhetik" bringt vor allem ein Mitglied auf die Palme: Miltank. Denn hauptsächlich an ihr hat Stolloss die Patzer an der Sternenpose zu vermerken ,was bei der Milchkuh auf heftigem Widerstand trifft, was wie sonst im Team zu Raufereien führt, die aber schnell wieder beigelegt werden.
    Allerdings kommt diese Gewohnheit bei Dingen zum Vorschein, mit denen Stolloss mehr oder weniger in Verbindung steht (Sein Körper und seine erdachte Pose). Bei anderen Pokémon, die gewisse Unstimmigkeiten aufweisen, verhält er sich neutral und er selber würde wiederum selbst symmetrische Gegner bekämpfen.


    Allgemein weist Stolloss vieles an Antithetik auf, die auch in seiner Sprache vorzufinden ist: Will er jemanden Mut machen, so sagt er (ungewollt) etwas dazu, was diese Hoffnung mehr widerlegt. Beispiel:

    "Ich bin mir sicher, dass Panflam zu einer geringen Wahrscheinlichkeit bei den Nomaden ist"


    Entgegen zu seiner sonstig mehr taffen Art besitzt er ein durchaus markantes Merkmal: So ziemlich jede für ihn attraktive Frau wird von ihm umworben, egal, ob die Chance eher gering stehen. So verhält er sich wie ein wahrer Gentleman und spricht mit jenen Geschlechtern mit gewählten Worten und würde für sie selbst die Hölle auf den Kopf stellen, selbst, wenn er jemanden überhaupt das erste Mal sieht. Oft ist es dann Miltank, die ihn immer mit einem Schlag auf den Hinterkopf wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt, da es sowohl für sie als auch ihre Teamkollegen peinlich ist.


    Fähigkeiten und Stärke:


    Stolloss wird zurecht der Titel "Verteidigungswall" verliehen, denn er selber ist im Besitz einer der wohl seltensten Fähigkeiten der Pokémonwelt: Die Diamantenhaut.
    Mit dieser Fähigkeit kann er einzelne Körperschichten (aber nicht alle gleichzeitig) mit einer Schicht Diamant überziehen. Das und sein eigenes Gewicht durch die Metallplatten machen ihn zur unnachgiebigsten und widerständsfähigem Pokémon der Welt. Denn da Diamant als das härteste Material der Welt gilt, ist er somit bei der Nutzung gegen jede Art von physischem Angriff immun. Soll heißen, dass die größte Wucht einer Attacke ihm nichts anhaben kann; diese verpufft an dem Gestein. Auch ist er gegen viele Arten von speziellen Angriffen immun, einzig Boden- und Feuerattacken können für ihn kritische Momente bedeuten, auch wenn die Flamme extrem heiß sein muss, um den Diamant zu schmelzen.
    Aufgrund der Härte genügt daher ein einfacher Schlag des Metallmannes und selbst großes Normalgestein wird augenblicklich in Trümmer gerissen. Somit erweist er eine hohe physische Angriffskraft, die es sogar mit der von Impergator aufnehmen kann.
    Im Kampf zeigt er mehr ein Hau-drauf-Verhalten: Er greift, sicher durch seine Fähigkeiten, direkt an und fungiert daher als ein Angriffskommando des Teams. Kooperien tut auschhließlich nicht so oft mit seinen Kollegen, nur wenn er selber es für nötig erscheint.



    Vergangenheit:


    Über Stolloss Vergangenheit ist momentan nicht Vieles bekannt. Er hatte ein vermutlich gewöhnliches Leben geführt, bis er eines Tages an den "Castings" von Gengar und Turtok teilnahm und als klarer Sieger hervorging. Somit wurde er, und später auch mit Miltank, Teil des neu gegründeten Team Sternenjäger.



    [subtab=4. Mitglied]



    Name: Miltank Miltank
    Typ: Normal
    Geschlecht: weiblich


    Zugehörigkeit: Team Sternenjäger
    Position im Team: Teamheiler



    Persönlichkeit:


    Miltank ist leicht reizbar.
    So reagiert sie stets zornig auf Spötteleien, die ihre körperliche Stärke und auch ihre Figur betreffen, wobei sie nahezu bei Letzterem vor Wut überschäumen kann. Da sie gerne für Gengar und Stolloss ein Ziel dieses Spotts dient, gerät sie öfters mit beiden Pokémon ineinander. Der darauf entstehende Tumult muss darauf jedes Mal von Turtok beigelegt werden. Trotz allem schätzt sie ihr Kollegen und sie weiß selber, dass sie die Streiterein nie ernst meinen.
    Zu fremden Pokémon hingegen ist sie stets positiv, gar optimistisch gestimmt; sie glaubt an das Gute im einen Pokémon beim ersten Erblicken, was sie manchmal dazu veranlasst, am Anfang mit schmeichelnden Worten der Annäherung zu jenen zu sprechen. Kennt sie diese aber schon länger oder pflegt mit ihnen freundschaftliche Verhältnisse, so tritt ihr wirklicher Charakterzug auf:
    Dieser definiert sich durch das Einnehmen der "Erzieher-Rolle", da sie stets von Moral spricht und sonstige, ernste Themen anspricht. Sie ist in der Tat eine durchaus intelektuelle Person, die geschickt mit gezielten Fragen umzugehen weiß. Auch weiß sie recht viel um die Umstände in der Welt Bescheid; sie besitzt mit anderen Worten ein gutes Allgemeinwissen, welches die Milchkuh immer wieder einzusetzen weißt, womit sie den beiden Kollegen Gengar und Stolloss auf die Nerven gehen kann. Doch diese "Kleinigkeiten" (ihre Ansicht) hindern sie nicht daran, ihr Wissen bestmöglichst zu teilen und ihre Prinzipien von Moral und Freundschaft zu verdeutlichen.



    Fähigkeiten und Stärke:


    Die Aussage Gengars und Stolloss´, Miltank wäre das schwächste Glied, scheinen sich in diesem Bezug zu bewahrheiten:
    Zwar besitzt Miltank einiges an Kraft, doch dies geht nach kurzer aufgrund ihrer leichten Dicklichkeit in Erschöpfung unter. Miltank ist in der Tat mit strengem Auge gesehen ein schacher Kämpfer.
    Ihre einzige Stärke liegt in dem Lesen der Wunderkarten, mit denen ihre Freunde manchmal Probleme bekommen, und dem Verarzten ihrer Freunde.
    Denn Miltank ist begnadete Ärztin seit ihrer Kindheit, weswegen sie um die Anatomie vieler Pokémonarten Bescheid weißt. Außerdem beweist sie oftmals ihren Intellekt, der in so mancher Situation aufklärend oder auch seltener wichtig sein kann.
    Ihre Heilerfähigkeiten verdankt sie ausschließlich ihrer Glocke um den Hals. Ihr melodischer Klang lässt selbst bei ausbleibenden Alternativen die Statusprobleme, die während einer Erkundung anfallen, verschwinden. Auch lässt dieser Klang ein wohliges Gefühl bei den Zuhörern zurück.
    Die wohl stärkste Attacke von Miltank ist ihr Walzer, der zumal durch ihr eigenes Gewicht und durch den zuvor eingesetzten Einigler noch um Einiges verstärkt wird. Sie fungiert daher als Überraschungsangriff während den Kämpfen mit einigermaßen durchschlagendem Erfolg, wenn sie einen Volltreffer landet.



    Vergangenheit:


    Miltank entwickelte im frühen Kindesalter ihr Interesse an der Medizin und begann selber, fleißig sich in diesem Gebiet fortzubilden.
    Jahre später trat sie dem Team Sternenjäger bei und wurde so zur Heilerin des Teams.



    [subtab=Trivia]

    • Würde das Team eine Titelmelodie besitzen, wäre diese folgende:


      • Diese Auswahl ist vor allem auf dem Charakter Stolloss angelehnt. Denn jene Musik ist das Theme vom Cyborg Franky (One Piece), der gerne zu Posen neigt. Die Musik soll lediglich den Leitspruch des Teams musikalisch begleiten, welchen die Pokémon mit einer sternenförmigen Pose zu beenden versuchen.


    • Gengars Charakter beruht auf reiner Willkür; es bedurfte aus meiner Sicht lediglich an vielseitigen Charakteren. Ebenso gilt es für Turtok und Miltank

      • [Stolloss Charakter hingegen basiert auf die von verschiedenen Anime-/ Mangavorlagen:

        • Sein Wunsch, zu den Coolen zu gehören, ist dem von Soul Evans (Soul Eater) angelehnt.
        • Ebenso diente der Anime/ Manga "Soul Eater" als Vorlage für den Sinn der Ästhetik: Anlehnung findet hier an Death The Kid statt, der ebenso so solch symmetrischen Bestreben greift, allerdings in extremerer Form als Stolloss.
        • Stolloss´ Gewohnheit, jede für ihn attraktive Frau anzuwerben, ist sehr stark an dem Original von Sanji (One Piece) angelehnt.



    • Der Leitspruch des Team Sternenjägers besteht aus zwei Elementen:

      • Das Gedicht, welches den hauptsächlichen Teil repräsentiert, stammt von Misana, weswegen zunächst jegliches Lob ihr gebührt.
      • Per aspera ad astra (lat. "Durch das Raue zu den Sternen") Ist ein übernommener Spruch aus der Lektüre Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg"


    [/tabmenu]




    [align=center]Zurück zum Anfang << http://evonia.bplaced.net/Eier/Unlicht4.png >> Zum Prolog

  • Danke an Akatsuki, für das Hinzufügen eines weiteren Beitrags.
    Ich habe mich kurzerhand dazu entschlossen, den Startpost zu erweitern, dabei brauche ich dringend mehr Platz, ehe er mir zu voll wird. Daher werden die Punkte "Copyright" und "Anmerkungen" hierher verschoben, wo sie bearbeitet werden sollen. Diese erfolgt wie die Generalüberholung in den Sommerferien



    [tabmenu]
    [tab=Copyright:]
    [subtab=Kurzes Vorwort]

    Das Tabmenü beschäftigt sich mit dem Quellverzeichnis und auch mit Hinweisen, welche Inhalte der Fan-Fiction von mir stammt.


    [subtab=Pokémon]

    Grundlegend und wichtig zu erwähnen ist, dass alle vorkommenden Pokémon geistiges Eigentum der Pokémon Company, Tochterfirma von Nintendo sind.


    [subtab= Orte]

    Viele Orte in der Fanfiction sind größtenteils aus den "Mystery Dungeon 2"-Spielen abgeleitet. Gelegentlich werden aber Orte vorkommen, die ich selber dazu gedichtet habe. Diese sind:



    - Labyr - Berge
    - Wetterfluss
    - Königsberg


    [subtab=Handlung]

    Die Handlung, sprich die Mission, die das Erkundungsteam ausführt , entspringt meiner eigenen Fantasie.
    Auch das Auftreten und Charakterzüge einzelner Pokémon, die nicht dem Spiel selbst entstammen, ist auch meine Idee.


    [subtab= Artwork]

    Es folgt eine Liste mit den Seiten, von denen einzelne Kapitel- und Startpostbilder stammen:


    Startpost:
    - Cover von venomshock
    - Bilder der Charaktere aus pokewiki.de
    -"Dunkle Welt" (Charaktere (Reptain)---->Vergangenheit) (c) harzlife.de


    Prolog:
    "Schriftrolle" von feylon.de


    Kapitel 1:
    "Vollmond im Gebirge" von Ella Deppe


    Kapitel 2:
    "Willkommen im Traumland" von T.R. aka Wortman


    Kapitel 3:
    "Kyurem, der Dämon" von shinaka.tumblr.com


    Kapitel 4:
    "Nebelwand" von jova-nova.com


    Kapitel 5:
    "Dschungel" - Foto von hascholli (Mitglied der VIEW-Fotocommunity)


    Kapitel 6:
    "Die große Waldbrandkatastrophe" Foto von Jürgen Muegge-Luttermann


    Kapitel 7:
    "Fotos vom Großglockner" von eppich.de


    Kapitel 8:
    "Kristallkugel" vom esoterik.Germanblog


    Kapitel 9:
    "Sake" von Sandy Mitchell (photo © istockphoto)


    Kapitel 10:
    "reißender Fluss" von Rolf Hicker


    Kapitel 11:
    "Sahara" von oldskoolman.de


    Kapitel 12:
    "In der Schädelwüste" by martinez (User von fotowelt.chip.de)


    Kapitel 13:
    "Kampfboden" von allmystery.de


    Kapitel 14:


    Kapitel 15:

    "Das Licht" von 123rf.com


    Kapitel 16: "Quelle konnte nicht mehr verifiziert werden"


    Kapitel 17: "Zerbrochener Spiegel" von blog.de


    Kapitel 18:


    Kapitel 19: "Konnte nicht mehr verifiziert werden"


    Kapitel 20: Erstellt mit der Application "Heat Sense" für Ipod touch/iphone



    [subtab=Musik]

    Eröffnungsmusik:
    Interpret: "Nox Arcana"
    Titel: "Magic Hour"
    Album: "Theater of Illusions" (Track 22)


    [subtab=Kopierausweis]


    Dieser Kopieraufweis berechtig mich, Artworks von Evoniazu benutzen. Deshalb liegt das Copyright für das Artwork (http://evonia.bplaced.net/Eier/Unlicht4.png) ausschließlich bei genannter Seite. Wenn Interesse an ebenfälliger Nutzung besteht, schreibt im dafür vorgesehenen Gästebuch ein, hinterlasst den Link für den Thread, in dem besagte Artworks benutzt werden sollen, und dann könnt ihr sie frei nutzen. Jedoch sollte ein Copyright-Vermerk mittels des Kopierausweis erwähnt werden.


    Die Idee von der "Umschlagefunktion" bei enzelne Kapitel kam von Cyndaquil, die diese Funktion änfanglich zuerst benutzte; darauf aufmerksam wurde ich erst durch Clio.


    [tab=Anmerkungen:]
    [subtab=Attacken]

    Standardgemäß kann in den MD-Spielen jedes Pokémon maximal vier Attacken erlernen. Da ich diese Idee solcher Umsetzung gerade für Mystery Dungeon doof finde, habe ich daher die Begrenzung der Attacken aufhoben, sodass Pokémon so viele Attacken erlernen können, solange diese Attacken für sie erlernbar sind.
    Spezialfähigkeiten, also Attacken, die im Spiel nicht vorkommen, werden in einem nächsten Subtab genauer erklärt.


    [subtab=Flora und Fauna in meiner Pokémonwelt]

    Die meisten vorkommenen Pflanzen wie sämtliche Baumarten, Blumen - kurz sämtliche Formen der Vegetation - sind eins zu eins aus den ökologischen Verhältnissen unserer realen Welt nachempfunden. Nun gut nicht ganz^^
    Vereinzelt in diverse Kapiteln lasse ich gänzliche neue Pflanzenarten einfließen. Die nachfolgenden Spoiler sind wie ein kleiner "Taschenguide", welche ur jeweiligen Pflanze kurze, aber treffend beschreibende Informationen liefert(geordnet wird dabei nach dem Alphabet).




    [subtab=Lebensalter der Pokemon]

    Das Alter der Pokémon gleicht dem Unseren, der Menschen. Sie können daher bis zu 100 Jahre und eventuell noch älter werden. Eine Ausnahme der Regel bilden die Legendären Pokémon aus der Legende:
    Da sie Partialkräfte von Arceus besitzen, können sie über Tausende von Jahren alt werden, ohne Alterserscheinungen aufweisen zu lassen.


    [subtab=Namen]





    [subtab= Spezialfähigkeiten]

    Es kommen in meiner Story Pokémon vor, die verschieden Fähigkeiten beherrschen. Es folgt eine Liste die solche Fähigkeiten erläutert:





    [subtab= Regierung]

    Auch in meiner Story sorgt, wenn auch unbemerkt, eine Regierungsform mit Exekutive in Form der Armeeführung, Judikative und Legislative für Ordnung in der Welt. Regiert wird sie von einem obersten Pokémon, das aus "Vertrauenswahlen", bei denen die obersten Abgeordneten aller drei Gewalten beteiligt sind, gewählt wird. Mann muss sich dabei sicher sein, dass besagtes Pokémon seine Macht nicht missbraucht.
    Ansonsten gilt desweiteren die Rängeherrschaft in den drei Gewalten:



    [subtab= Die Sieben Wächter]

    Letztlich will ich ein paar Worte zu den erst in Kapitel 3 erwähnten Wächtern sagen; nämlich was die Inspiration für deren Nutzung in meiner Story war:
    Ich verweise ausdrücklich, dass der folgende Spoiler tatsächlich spoilern dürfte, insbesondere denen, die nicht die MD - Spiele gespielt haben:



    [/tabmenu]

  • Uii,eine neue FS im Einsteiger-Vormat ;3


    Titel
    Schon recht geheimnissvoll,aber nunja....So verlockend es auch klingt...Nicht sehr der Story gerecht verteilt ^^" Aber es ist deine erste FS,dazu sage ich nur : Respekt ;D
    Titelbild
    Das sieht man nicht,also kann ich dazu nichts sagen ^^
    Vorwort
    Deine Art "Vorwort" ist schon ganz okay im ganzen.Ich würde noch eine Danksagung dazutun ^^ Naja,es würde besser aussehen.
    Charakterbeschreibung
    Sehen schon ganz gut aus. Hol Bilder,damit man wenigstens weiß wie sie aussehen,auch wenn es tausende wissen.Das weckt einfach ein tolles gefühl.


    Nun zum Prolog.
    Eine kleine Frage nebenbei: Liest du auch andere FS´s? Denn dein Prolog sieht ziemlich.....Ungewöhnlich aus ^^ Einen Prolog schreibt man immer im ganzen Block,und niemals nur rechts.Und schreibe es nicht kursiv,nur in besonderen anlass. Rechtschreibfehler habe ich nicht gefunden,dafür war der "Prolog" ziemlich kurz.


    Nunja,ich werde die FS mal weiter verfolgen,mal sehen,was draus wird :)


    LG ~Zoru~


    /Edit: Man schreibt ein Kapitel immer im Neuen post,nie in den Startpost ^^
    /Edit²: Das Startbild sieht recht schön aus :D

  • Huhu ^^


    hab deine FF gefunden und wollte mal ein kurzes Kommi dazu geben.
    Fange ich mal fix mit deiner Startpost an:


    Das Cover ist ja mal toll, mehr brauch da nicht zu sagen. Das Grundlegende ist ja mal drin, nur wäre es etwas vom Vorteil, wenn du die Charakterbeschreibungen unter einem Spoiler verbergen könntest. Das spart etwas Platz und verrät nicht zwangsweise etwas über die Protagonisten (größtenteils wegen der Bilder). Manche bestehen ja darauf, die Charaktere nach und nach in der Story selbst kennenzulernen.
    Auch schön wäre es, wenn die die Inhaltsangabe verlinkst, damit man sofort darauf zugreifen kann.
    Was du ebenfalls noch erwähnen könntest, wie, sagen wir mal, realistisch du schreiben willst. (Ob z.B. Blut fließt oder dergelichen)
    Das ist aber nicht sonderlich relevant. Allgmein ist die Startpost in Ordnung, aber ausbaufähig. Kannst ja mal bei anderen FF's nachschauen...


    Zum Prolog:


    Der Inhalt ist aus meiner Sicht doch ganz gut. Verrät mir schon wie ungefähr was zukünftig passieren bzw. was die Bedrohung sein könnte. Was mich aber doch stört, ist das du zu schnell in die nächste Zeile springst. Schreibe ruhig die Zeilen voll, oder wenigstens nahe des Ausschlags dran. Weil so kommt die FF deutlich länger vor, als sie ist. Mich stört das einfach.
    Ach noch was, wenn ich mich nicht irre, soll der Prolog als wörtliche gelten, oder? Denn du hast mit Anführungsstrichen angefangen. Wenn du mit denen anfängst, dann setze auch ein Ende x). Wörter die deiner Meinung herausstechen sollen, kannst du kursiv schreiben, anstatt sie in Anführungsstrichen zu setzen.


    Hier ein Fehlerchen der mir aufgefallen ist

    Zitat

    Aus Einsamkeit und Trauer begann das Kind starke Abneigung


    gegenüber seinen Vater und Hass gegenüber

    Wenn ich mich nicht irre, heißt es seinem Vater


    Auf Zeichensetzung habe ich jetzt nicht kritisch angeschaut.



    Kapitel 1


    Wie schon erwähnt, ist hier die gleiche Sache mit den Zeilenumbrüchen.
    An sich ist das Kapi recht kurz und sagt nicht viel über die zukünftige Handlung aus. Die Umgebungsbeschreibungen am Anfang sind dir recht gut gelungen. Wenn du später weiterschreibst, dann bleib dabei. Der Leser soll sich in die Story hineinversetzen und sich alles im Kopf vorstellen. Später kannst du auch die Wahrnehmung der Protagonisten beschreiben. Aber das ist deine Sache.
    Du verwendest auch soweit ein ausreichendes Wortschatz.
    Naja, bis auf das hier:

    Zitat

    Schon bald erschien auch die kleine Silhouette eines kleinen Pokémons auf dem Vollmond, die
    schon bald größer wurde, da sie sich dem Königsberg näherte.

    Das "schon bald" hast zwei mal in einem Satz verwendet.
    Das zweite davon kannst du beispielsweise mit "allmähnlich" erstetzen ;)


    Dann hier noch ein paar Fehlerchen:

    Zitat

    Es schien auf etwas zuwarten,

    es wird zu warten geschrieben

    Zitat

    als am Berg angekommen war, in Farbe Form und
    Aussehen zu erkennen war,

    Bei der Markierung fehlt ein Komma, da es sich um eine Aufzählung handelt wenn ich mich nicht irre.


    Vom Still her, wie du schreibst, kann schätze ich mal, kann niemand meckern. Du verwendest ausreichend verschachtelte Sätze uns so :3.
    Nur setze bitte nicht so viele Absätze.


    Letzendlich kann ist deine erste FF doch ganz gut soweit. Nimm dir ruhig Zeit zum schreiben. Denn wenn du zu hastig bist, wird sie nicht so gut wie man erwartet. Hoffe du bleibst bis zum Schluss am Ball. Wenn du nichts gegen hast, dann würde ich weiterhin ein Auge auf deine FF werfen.


    Gruß
    Nuke


    PS: Ich sollte wohl mit einem Tabmenü arbeiten...


  • Pokémon Mystery Dungeon:
    "Die Legende vom Dämon"




    Prolog:
    Die Legende


    Es ist eine alte Legende, die seit Langem in jedes Ohr geflüstert wird:


    „Als das mächtige Pokémon die Geburt von Zeit und Raum einläuten ließ, erschuf es jene Welt, auf der nun heute die große Zahl von Pokémon lebt, mit all ihren Formen, Wesen und Stärken.
    Um den Frieden auf der Welt zu bewahren, gab das Schöpfer-Pokémon Teile seiner Kräfte an sieben Auserwählte seiner Kinder, die fortan gewissenhaft ihrer Aufgabe als "Hüter der Welt" nachgingen. Der Frieden auf der Welt blieb erhalten. Dann aber verfiel eines der nicht erwählten Kinder dem Neid auf jene sieben Auserwählten und stellte die Weisheit des Schöpfer-Pokémons in Frage. Aufgrund dieses empörenden Verhaltens wurde das Kind aus der Gunst des Schöpfers entlassen. Aus Einsamkeit und Trauer begann das Kind starke Abneigung gegenüber seinem Vater und Hass gegenüber alle anderen Kinder des Schöpfers zu empfinden. Es verfiel der Dunkelheit und entwickelte nahezu dämonische Kräfte und ein ebenso dämonisches Wesen. Schon bald wurden die anderen Kinder von diesem Wesen angegriffen und waren ihm schutzlos ausgeliefert. Die Welt drohte im Chaos zu versinken.
    Das Schöpfer-Pokémon rief daher seine sieben Hüter-Kinder zusammen und gab ihnen jene Macht, die es ihnen ermöglichte, den aus der Dunkelheit entstandene Dämon zu versiegeln und ihn aus der Welt zu verbannen. Traurig darüber, dass all dies nur wegen ihm passiert war, kreierte der Schöpfer sein eigenes Reich fernab seiner Welt, übertrug die Aufgabe des „Wächters dieser Welt“ seinen sieben Kindern und zog sich daraufhin zurück und wurde daraufhin nie wieder gesehen. Auch ohne weiteren Einfluss des Schöpfer-Pokémons schafften es die sieben Wächter, mit Hilfe der anderen Pokémon den Schaden des Dämons zu beheben und der Welt wieder den Frieden bringen. Lange Zeit bestand Frieden, der auch bis heute mit einigen kleinen Ausnahmen reicht.
    Was aber aus dem Schöpfer und dem Dämon geworden ist, bleibt jedoch unbekannt …“


  • Kapitel 1:
    Nächtliches Treffen


    Die Nacht brach über das Land ein.
    Wo zuvor noch die Vögel wie Staralili, Taubsi und andere teils auch bodenständige Pokémon des Waldes unterwegs gewesen waren, so war dort das Nachtleben los, welches aber still verlief. Nur hier und da war ein Noctuh, dessen Eulengeschrei durch den Silva hallte, auf der Jagd nach Rattfratz gewesen. Vom Gebirge, an dessen Fuß besagter Wald lag, vernahm man noch die Geräusche des nächtlichen Trainings einiger Machollo, mit dem Willen, ihren humanwirkenden Körper zu stählen, und das Flügelschlagen mehrerer fledermausartigen Pokémon wie Golbat und Zubat.
    Das Kronengebirge erhob sich wie immer in seiner majestätischen Pracht in Form von Bergen, die bis in den Himmel reichten, in Form von Höhlen, die bis tief in das Erdinnere führten, und in Form seiner florierenden Wälder und Grasebenen. Nur sehr wenige Pokémon, darunter auch sehr starke Erkunder, haben bisher den Gipfel des zweithöchsten Berges erreicht; der Höchste aber ist auch heute noch unbezwungen. Und jedes Pokémon, was dort lebte, war zufrieden mit seinem Leben und hatte keinerlei Sorge, überhaupt sich um Etwas sorgen zu müssen. Nur Eines war in dieser Nacht mit solchen Gedanken beschäftigt. Es stand vor dem Eingang einer Höhle, die in das Innere des Königsbergs, dem größten Berg des Gebirges, führte. Es schaute in den Vollmond. Es schien auf etwas zu warten, denn es war angespannt, seine Körperposition war immer dieselbe. Auch wenn in der Höhe, es waren so ungefähr 5000 Meter, ab und zu ein eisiger Nachtwind wehte, blieb dieses Pokémon beharrlich stehen und rührte sich nicht mal einen Zentimeter. Dennoch zog es die Nase hoch. Es wartete auf einen Freund, den er lange nicht mehr gesehen hatte.
    „Du hast auch echt Nerven, mich inmitten meines Traumes zu stören!“, ertappte sich das Pokémon in verstohlenen Gedanken. Es hatte von einem schönen Palmenstrand geträumt, wo es Sinelshake schlürfend gelegen und die Sonne auf seine blassrosa Haut scheinen gelassen hatte. Dann war jedoch der erstmals zuvor erlebte Übergang von der Strandidylle zur „Puder – Rosa – Wolken – Welt“ gekommen, wo man es so dreist und so spät aus dem Bett zitierte. Nun stand das Pokémon, dessen rot-weiß gestreifte Halskrause wie wild im Nachtwind flatterte, vor dem Eingang seiner Domäne, aus der noch die schläflich zurückgelassene Stille herauskroch.
    Dann endlich hörte das Pokémon in der Ferne das langersehnte Klingeln, welches die Ankunft des erwarteten Freundes ankündigte. Schon bald erschien auch dessen kleine Silhouette vor dem Vollmond, die schon bald größer wurde, während sie sich dem Königsberg näherte.
    Die Miene des Ersten hellte sich auf und es nahm eine entspanntere Haltung ein. Es war auch erleichtert, aus seiner treu erhaltenen Haltung rauszukommen und endlich eine Lockere einnehmen zu können.
    Als dann das zweite Pokémon, als es am Berg angekommen war, in Farbe Form und Aussehen zu erkennen war, lächelte das Erste über das Wiedersehen des alten Freundes und sagte munter:
    „Schön, dich nach so langer Zeit wiederzusehen, Mew!“
    Mew lächelte ebenso erfreut. Er lachte und es klang wie etwas, was jedes Pokémon auf der Welt erfreuen würde.
    „Die Freude ist gänzlich auf meiner Seite, Laschoking. Es ist auch in der Tat eine halbe Ewigkeit her. Wie geht es dir denn nach so einer langen Zeit?“
    „Tja, Mew. Du weißt genauso wie ich, wie es ist, wenn man bestimmte Pflichten einzuhalten hat. Du scheinst dich aber gerne außerhalb deines Territoriums aufzuhalten, oder?“
    Mew segelte in der Luft wie ein Blatt Papier im Luftstrom. Wie ohne Mühe schwang er sich in dieser hin und her, ohne die üblichen Anzeichen von Anstrengung aufzuweisen, wie es sonst Psycho – Pokémon tun würden, wenn sie schweben.
    „Oh, komm schon, Laschoking! Lass uns heute mal nicht über die lästigen Pflichten reden. Können wir nicht einfach ein bisschen pa-laudern.?“
    „Du meinst plaudern …“
    „Das auch, ja, aber hauptsächlich über alles Mögliche.“
    Laschoking setzte einen Blick an, als ob gewisse Erwartungen, die er an seinen Freund stellte, erfüllt wurden. So kannte ihn. Hauptsache, er setzte ein denkwürdiges Verhalten an den Tag. Er wollte Mew daran erinnern, dass er es gewesen war, der ihn sprechen wollte, als Laschoking sich überhaupt erst an den Grund erinnerte: „Doch du bist nicht nur auf ein Freundschaftsgespräch hier, oder? In meinem Traum klangst du nämlich, als ob es dringend wäre …“
    „Hast du etwa seit dem auf mich gewartet?“, lachte Mew.
    „Nur seit der Abenddämmerung.“, versuchte Laschoking unbemerkt zu nuscheln. Mew lachte erneut. Aus der sonst frohen Einstellung des rosa Fellknäuels wurde sofort ein bisher noch nie gesehener Ernst: „In der Tat, Laschoking, bin ich aus einem dringenden Anlass hierhergekommen. Es geht um Folgendes: …“


    Mew erzählte und Laschoking hörte aufmerksam zu. Als dann aber Mew zur Kernaussage kam, überkam Laschoking das Entsetzen und er wurde darauf sehr blass.
    „D…Du…Du meinst, dass es so bald passieren wird?“, stammelte Laschoking. Mew nickte. „Und die anderen merken nichts davon? Aber warum du?“, fragte Laschoking, jetzt mit einem leichten Anflug von Panik in der Stimme.
    „Durch die Geschehnisse um Darkrai sind die Anderen zu sehr damit beschäftigt, die Ordnung in ihren Gebieten wiederherzustellen. Offenbar muss Darkrai größeren Schaden angerichtet haben, als es zunächst aussah. Im Gegensatz zu den anderen Gebieten liegt meines in einer Dimension unabhängig dieser Welt. Sie wurde nur sehr minimal betroffen, als sich Darkrai der Verzerrung des Raumes widmete. Ich muss zugeben, Palkia hat daran sehr große Arbeit geleistet.“ Mew schaute traurig drein. „Eigentlich schade, dass wir kaum noch Kontakt zueinander haben. Es ist traurig, wie manche Pokémon nur kurzfristig miteinander zu tun haben. Eine Welt von Wut und Untugend zerfressen birgt nur an manchen Stellen auch wirkliche Freude mit sich. Weißt du Laschoking, manchmal wünsche ich mir eine neue Weltordnung, eine Ordnung, mit der jedes Pokémon zufrieden ist.“ Mew war den Tränen nahe, als Laschoking ihn mit einem verschmitzten Lächeln an sein Anliegen erinnerte, weshalb sich Mews Verhalten augenblicklich in das Ernste änderte „Verzeih bitte, ich war kurz mal wieder von mir selbst abgelenkt!“
    „Kein Problem, Mew …“, sprach Laschoking, aber sichtlich verwirrt über die Stimmungsschwankungen seines Freundes. Er räusperte sich und kam wieder zum Pudels Kern der Sache und setzte erneut einen ernsten Blick an: „Und wann sagst du, soll ES stattfinden?“
    „Ich fühle Tag und Nacht, wie die bösartige Präsenz näher kommt. Doch ist sie noch so fern. Wenn ich es richtig einschätze, dann müsste das Ereignis in spätestens zwölf Monaten eintreffen.“ Das große Pokémon mit der kronenförmigen Muschel auf dem Kopf kippte für einen Moment vorn über, wobei die Krone ein bisschen auf dem Kopf verrutschte. Ein leichter Ansatz einer Glatze guckte aus der für eine kurze Zeit freigewordene Stelle des Kopfes heraus. Peinlich und mit den Gedanken, diese Peinlichkeit an fehlender Kopfbehaarung zu verbergen, richtete Laschoking wieder hastig die Krone und meinte bestürzt: „Zwölf Monate? Bist du dir da mit deiner Rechnung genau sicher? Das ist ja schon bald!“
    „Erzähl mir da was Neues!“ schnaubte Mew „Ich denke dann weißt du auch was mein eigentliches Anliegen ist, oder?“
    „Ja, ich denke schon …“, schlussfolgerte Laschoking. „Natürlich suchst du natürlich eine Lösung, wie du sie, die bevorstehende Bedrohung, abwenden kannst …“
    Eine weitere Stimmungsschwankung seitens Mews veranlassten diesen zu ironischem Beifall über Laschokings Gedankengang. Doch schnell fasste es sich wieder und meinte mit richtigem Ernst: „Ja, allerdings. Doch zum Ersten gewähren die Anderen mir keinen Zutritt mehr zu ihren Gebieten, weswegen mir fast nur die Hände gebunden sind, und das soll bei solchen Kurzstümpfen wie Meine was heißen!“ Er hob die für seine Körpergröße verhältnismäßig kleinen Arme hoch und wedelte symbolisch mit ihnen vor Laschokings Augen. „Und zum Zweiten weiß ich sonst keine andere Lösung, wie ich sie benachrichtigen kann.“
    „Besuch im Traum?“, schlug Laschoking vor, worauf das kleine Pokémon wie peinlich berührt zusammenzuckte und verlegen lächelte. Laschoking schaute im Anbetracht der für Mew eher merkwürdigeren Reaktion fragend drein, als Mew ihm peinlich berührt gestand, dass er seine Fähigkeit, in Träumen anderer Pokémon besagten einen Besuch zu erstatten, dazu missbraucht hatte, in den Träumen seiner Kollegen mehreren Schabernack betrieben zu haben, weswegen man sich darauf spezialisiert hätte, Mew den Zutritt in ihre Träume zu gewähren. Das kronentragende Pokémon schüttelte über die etwas kindliche Art seines Freundes. Dann allerdings kam ihm ein Gedankenblitz und gab diesen der rosa Fellkugel preis, worauf diese geschockt reagierte: „Bist du von Sinnen? Es wäre unverantwortlich, wenn wir irgendwelche Pokémon mit in die Angelegenheit hineinziehen würden!“
    „Aber was, wenn es bestimmte Pokémon sind, und was, wenn sie darauf eingehen?“ Mew verstand zuerst nicht, worauf Laschoking hinauswollte, weshalb dieser ihn aufklärte. Erst las man Skepsis in den Augen des kleinen Pokémons, doch mit guter Begründung überzeugte Laschoking ihn soweit, dass Mew diesem Vorschlag nun doch zustimmte.
    „Aber erst“, machte sich Laschoking mit von Mew verabschiedender Geste wieder in seine Höhle davon, „will ich mich in Ruhe an den Stränden von Savior
    entspannen.“ Mit diesen Worten verschwand er in den dunklen Tiefen seiner Höhle, während das Psycho – Pokémon hinter sich das wohlvertraute Klingeln hörte. Mew war nun verschwunden. Er machte es sich auf seinem kratzigen Strohbett gemütlich und schlief recht schnell wieder ein. Noch während er gähnte, murmelte er: „Heute Abend erst …“ Laschoking schnarchte.


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  • Kapitel 2:
    Ein Traum?



    „Hervorragend! Hervorragend!“ flötete Plaudagei.
    Das Pokémon, welches optisch in einigen Punkten einem Papagei ähnelte, schlug mit den Flügeln und wackelte im Stehen summend seinen gefiederten Körper hin und her, während es noch auf dem leicht erhärteten Erdboden der Gilde stand. Er, die werten Herren von der Polizei Schatzstadts und Team Mystery standen leicht abseits von den anderen Pokémon, die im ersten Untergeschoss der Gilde, die von Knuddeluff gegründet und verwaltet wurde, anwesend waren. Es war wie jeder andere normale Tag. Das Erkundungsteam fasste mindestens einen Verbrecher, der manchmal mehrere Tage beansprucht, nur um dann den üblichen „Freudentanz des Stolzes“ von Plaudagei mitzuerleben, der den einzelnen Mitgliedern mit jedes Mal – oder zumindest mit zunehmenden Alter – immer peinlicher wurde. Man würde nicht ein professionelles Erkundungsteam angeben, wenn man auf solch kindische Art und Weise zur bestandenen Mission gratuliert wurde. Panflam, das zweite Mitglied von Team Mystery mit dem Typ Feuer, versuchte daher verlegenen Lächelns in den sogenannten Tanz einzuschreiten, was ihm mehr oder weniger gelang: „He, Plaudagei … So besonders war die Mission eigentlich nicht. Es war ja nur ein Krimineller gewesen, den wir heute gefasst haben.“
    Das papageienartige Wesen, dessen Kopfform einer Note ähnelte, stoppte bei den Worten seinen Akt des Lobes an Team Mystery und fuhr nun mit heiter formulierten Worten fort: „Ihr vergesst das Wesentliche, Team Mystery! Wie ihr wohl an eurem Orden, der vermutlich auffällig nach dem Fassen von Gengar orange aufgeleuchtet haben muss - ich spreche hierbei aus Erfahrung – gemerkt habt, so seid ihr stolze Erkunder im Zeichen des Hyperrangs, welcher unmittelbar der letzte Rang vor dem Meisterrang ist. Nach den reizenden Damen von Team Charme hat sich kein weiteres Erkundungsteam nicht mal in die Nähe dieses Ranges begeben. Selbst Team Schatzsucher, welches eine Berühmtheit an sich ist, liegt mit seinem ich sage mal „popligen“ Goldrang weit hinter euch.“ Die rechte Hand des Gildenmeisters fuhr weiter ohne groß auf die Einwände von den Erkundern oder den Polizisten einzugehen mit seiner Lobtirade fort. Der Einzige, der sich nicht um die Geschehnisse um ihn herum scherte, war Gengar. Seine schattenhafte Gestalt, die von den Magnetkräften der zwei Polizisten Magnetilo, die sich zu seiner Linken und Rechten postiert hatten, zur Bewegungslosigkeit verurteilt, starrte sauer auf dem ockerfarbenen Boden. Hin und wieder warf er wütende Blicke zum Anführer des Erkundungsteams, dem er überhaupt seinen finalen Treffer zum Knockout zu verdanken hatte. Doch dieser schien diese Blicke gekonnt zu ignorieren. Etwas von der Gruppe abseits stehend beobachtete er mit offensichtlicher Belustigung die Konversation zwischen Panflam und Plaudagei, was immer es auch zum Grinsen gab. Einzig sein nächststehender Teamkollege begegnete dem Blick des nachtschwarzen Ganoven. Von allen Teammitgliedern hob sich gerade Dieser mit seiner Statur hervor. Er war wie ein Koloss im Vergleich zum Feuer – Pokémon des Teams. Kurze Zeit starrten sich der gefasste Verbrecher und besagter Koloss verächtlichen Blickes an, als Ersterer beim Blick des Zweiten, der besonders die Ausstrahlung eines Killer- Instinkts besaß, wieder die Muffe bekam und sich wieder dem Boden mit Groll über die Niederlage widmete.
    „ … Und allein deshalb ist es recht lobenswert, dass ihr den Hyperrang erreicht habt!“, beendete Plaudagei seine Lobrede. Panflam stieß einen erleichterten Seufzer aus und Magnezone sah es als Chance, endlich, vor allem von Plaudagei, zu verschwinden: „Zzt. Entschuldigt uns bitte. Wir haben einen Ganoven zu verhören. Wir lassen euch die 8000 Pokédollar Belohnung später zukommen. Meine Herren, wir empfehlen uns.“ Mit einer Umdrehung, die in der Schwebe stattfand, signalisierte Magnezone seinen Untergebenen, ihm zu folgen. Noch während sie an den Sprossen entlang in das Erdgeschoss der Gilde nach oben schwebten, reflektierten sie ein letztes Mal dank ihrer stählernen Haut das Tageslicht, welches sie von den in die Felswand der Gilde eingelassenen Fenster aus erfasste. Bei dem Fenster handelte es ich eigentlich nur um zwei überkreuzte schlichte Holzstäbe, was bei extremen Stürmen leicht problematisch war. Während von den Polizisten die letzten verklingenden, surrenden Geräusche, die durch das Rotieren ihrer am Körper befindlichen Magneten verursacht wurden, zu vernehmen waren, wollte sich nun auch Team Mystery mit dem selben Gedanken wie der Oberwachtmeister verschwinden, als dann plötzlich die krabbenähnliche Gestalt von Krebscorps an der Sprossenleiter zum zweiten Untergeschoss der Gilde erschien. Als er sah, dass sich das Erkundungsteam der Leiter nach oben näherte, geriet er aus irgendeinem Grund in Panik und sprach wild mit seinen Scheren wedelnd Team Mystery an: „Hey Hey! Ihr wollt wirklich schon gehen?“ Panflam fragte ihn nach Gründen, warum sie nicht gehen sollten. Plötzlich vernahm man im gesamten Stockwerk ein fürchterliches Grummeln. Während die Pokémon der Gilde, die sich wegen einer Sache um Palimpalims Tisch versammelt hatten – sie übernahm viele der Aufgaben, die in so einer Organisation anfallen, unter anderem die Berichterfassung von Erkundungen – warfen das Feuer - Pokémon und sein in Grasfarben gehaltener Anführer instinktiv vielsagende Blicke in Richtung ihres blauen Alligatorfreundes. Impergator hatte wieder seine typische Hungerattacke, wie er sie jedes Mal nach einer erfolgreichen Erkundung hatte und welche jedes Mal besonders groß war. Krebscorps, nachdem er die Quelle des klagenden Geräuschs nach Essen identifiziert hatte, nickte vielsagend und bekräftigte seine Aussage: „ Hey Hey, hört ihr es? Genau das meine ich! Warum wollt ihr einen langen Weg zur Tohaidoklippe auf euch nehmen, wo euch der Hunger ohnehin fast fertigmacht, wenn ihr doch einfach bei uns bleiben könntet. Schließlich ist es lange her, dass ihr beide, Panflam und Reptain, mit uns zu Abend gegessen habt. Und ein neuer Speisegast wäre für uns auch kein Problem!“
    „Halt! Halt! Halt!“, unterbrach Plaudagei ihn an der Stelle „Da muss ich leider ein Veto einreichen, Krebscorps! Du weißt, dass laut der 15. Gildenregel keine Pokémon an den täglichen Mahlzeiten der Gilde teilnehmen dürfen, wenn sie nicht dieser angehören. Und wie du hoffentlich in deinem Kopf behalten hast, hat Team Mystery vor gut zwei Jahren seinen Abschluss an der Gilde erlangt, weshalb sie offiziell keine eingeschriebenen Mitglieder mehr sind.“
    „Ich habe ihn aber nie gemacht!“, warf Impergator mit erhobener Klaue ein.
    „KUSCH“, fuhr ihn wütend der Vogel an, so laut, dass es unvermeidlich war, dass die Aufmerksamkeit aller Umstehenden auf den vier Pokémon lag. Manchmal war diese Art selbst für das beim Sprechen flötende Pokémon absolut lächerlich. Plaudagei war aufgrund seines Verhaltens selbstverständlich nicht der Beliebteste in der Gilde. Plaudagei ließ sich aber davon nicht abbringen und fuhr mit autoritärem Ton seine Rede über Regeln fort: „Wo es Regeln gibt, so müssen Diese auch eingehalten werden. Wenn nicht, so droht Anarchie. Das Regelwerk lässt sich auf den ganzen Alltag beziehen, da gibt es keine Einschränkungen. Und deshalb …“ Der Papagei hackte mit jedem Wort auf Krebscorps´ Kopf ein, als wollte er diese Worte in ihn rein hämmern „Muss – man – sich –an – die – Regeln – halten!“ Krebscorps versuchte vergeblich, seiner Autoritätsperson zu entkommen, doch verfolgte ihn diese quer durch den Raum, sodass allgemeiner Krach und Aufregung entstanden, was beide vermutlich bis nach unten zu vernehmen waren. Die rechte Hand des Gildenmeisters ließ erst wieder von Krebscorps ab, als sie sich wieder bei den Teammitgliedern befanden, die das ganze Schauspiel mit teilweiser Belustigung verfolgt hatten. Sie fuhr mit pulsierender Ader, die immer bei solchen Unstimmigkeiten ihrer Prinzipien gegenüber so pochte, fort: „Selbst dem Gildenmeister würde es nicht gefallen, wenn …“
    „Was denn?“, meldete sich nun eine neue Stimme, die von der Leiter nach unten herkam. Der Gildenmeister Knuddeluff, der in seiner Rundlichkeit an einen rosafarbenen Ballon erinnerte, wobei die Ohren mehr die eines Kaninchens waren, war soeben auf der letzten Sprosse erschienen. Offensichtlich hatte ihn der Krach aus seinem Tagesschlaf gerissen. Plaudagei schrak instinktiv zusammen und änderte direkt beim Erblicken des Meisters sein Verhalten, weshalb er nun bestürzt stotterte: „G …G …Gilden …m …Meister! Habt ihr uns erschreckt! Ich sprach gerade darüber, dass es Team Mystery verwehrt wäre, auf Wünschen von Krebscorps mit uns heute zu Abend zu essen. Und gerade wollte ich …“
    „Team Mystery, wollt ihr heute Abend mal zur Abwechslung mit uns essen?“, fragte Knuddeluff die drei Pokémon. Sein Partner aus alten Erkundertagen erstarrte augenblicklich über diesen vom Gildenmeister absichtlich provozierten Regelbruch. Panisch krächzte er: „Aber Gildenmeister, die Regeln …?“
    „Können sich ändern lassen, wenn sie uns nicht gefallen. Außerdem: Wenn mehr Leute mitmachen, macht es umso mehr Spaß, oder?“ Fragend schaute sich der Gildenmeister in der Runde der Anwesenden um, von denen er, mit Ausnahme von Plaudagei und der Zurückhaltung von den Mitgliedern des Team Mystery, von denen nur der Schimpanse sprichwörtlich Feuer und Flamme für den Vorschlag war. Der Papagei heulte über die Missachtung des allgemeinen Regelwerkes auf, doch Niemanden im Raum kümmerte es; Das Erkundungsteam wurde mit erwartungsvollen beworfen. Schließlich rang sich Impergator ein „Okay“ ab, zumal der Hunger fast die Oberhand über seinen Körper gewonnen hatte und er dadurch zum richtigen Vandalen werden konnte. Nun lag es an Reptain, doch seine Stimme war im Zeichen seines Anführerranges von größerem Gewicht als die seiner Freunde. Nachdenklich blickte er in die Runde. Dann zeichnete sich ein Grinsen auf seinem schmalen Gesicht ab und er rief zum Freudwesen aller Gildenmitglieder: „Warum nicht? Ein Essen mit alten Freunden hat bisher noch keinem geschadet. Ich bin auch dabei!“
    Dadurch, dass alte Freunde beim Abendessen anwesend sein werden, breitete sich eine aufgeregte Stimmung in der gesamten Gilde aus. Viele der Pokémon, die dieser angehörig waren, versammelten sich um das Team Mystery, weshalb sie zwangshafterweise auf Drängen ihrer ehemaligen Kollegen von den vielen beschrittenen Abenteuern berichteten. Als dann Palimpalim, die auch gerne als Köchin fungierte, am frühen Abend zum ersehnten Essen klingelte, war die Stimmung aller Pokémon auf dem Höhepunkt: Auf dem langen Esstisch im Speisezimmer ließ sich nahezu eine Augenweide an Festgerichten finden. Die Köchin ließ sich offenbar nicht davon ab, aus irgendeinem Grund für die besonderen Gäste ein ebenso besonderes Festmahl zu bereiten. Unter Anderem türmten sich auf dem Tisch Berge von den schmackhaftesten Äpfeln im gesamten Land. Auch wurde jede schmackhafte Beerensorte zu feinstem Kompott gekocht oder wurde als exquisite Füllung verschiedener Torten verarbeitet. Es war ein Mahl, welches nur zu selten zu verspeisen war, weswegen kein Pokémon zögerte, sich so richtig den Bauch voll zu hauen ohne groß auf den sonst üblichen Trinkspruch von Plaudagei zu warten.
    Ein Geschmatze, Gesabber und Rülpsen erfüllte den Raum. Und in wenigen Minuten war der lange Holztisch bis auf ein paar letzte Krümelreste leergefegt. Die Pokémon lagen alle um den Tisch auf den Rücken; fertig von der Menge, die sie verputzt hatten. Einzig der Gildenmeister stand noch, weil er im Gegensatz zu den anderen nur mit einem perfekten Apfel herumgespielt hatte. Erst jetzt schaute sich Knuddeluff verwundert um und fragte mit ratloser Miene, wo das ganze Essen wäre. Die Pokémon konnten sich über dieses sonderbare Verhalten von Knuddeluff nicht das Lachen verkneifen, wodurch die Stimmung ein weiteres Mal sich anhob.
    Recht selten konnten die Teammitglieder einen so belebten Abend erleben wie heute. Panflam und Reptain fühlten sich in ihre Anfangszeiten in der Gilde zurückversetzt, wo sie jeden Tag so eine Essensszene erwartet hatte. Es tat zur Abwechslung mal wirklich gut, sich wie in alten Zeiten zu fühlen. Für Reptain hätte kein anderer Tag besser enden können.


    Die frische Abendbrise wehte den drei Pokémon um die Nase. Am Horizont, der sich so gerade noch durch einige Bäume erspähen ließ, zeichnete sich der letzte bronzefarbene Schimmer der Abendsonne, die wie entschlossen im Meer zu versinken versuchte. Dabei zeichnete sich eine nun goldene Linie entlang des Horizonts, der den drei Pokémon in den Augen blendete. Das Trio war auf dem Weg zu ihrer Erkunderbasis in der Tohaidoklippe, einer Klippe, die der haiähnlichen Form eines Tohaido - Kopfes ähnlich war. Die schnurgerade Hauptstraße von Schatzstadt war recht leer um die jeweilige Tageszeit. Vermutlich hatten sich schon die meisten Pokémon entweder in ihren Zelten zurückgezogen – Die Zelte sind neben der Gilde die einzigen Unterkünfte in Schatzstadt – oder sind noch immer auf Erkundungstouren, da die Stadt auch der einzige Umschlagplatz für alle Erkunder im Land ist, weshalb sich von denen viele im gern genannten Zeltlager niederließen.
    Während Team Mystery gemächlich auf der Hauptstraße entlang an den vielen Geschäften vorbeiging, in denen man die abendlichen Geräusche der Ladeninhaber hören konnte, wehte den drei Pokémon ein etwas milder Wind entgegen. Sie vernahmen die elektrischen Geräusche von Elevoltek, dem Elektro – Pokémon, welches den Link – Laden betrieb, um zwei oder mehrere Attacken eines Pokémon effektiv miteinander zu kombinieren. Auch hörten sie das gewohnte Geldklimpern, welches vom Geist Zwirrlicht ausging, der wiederum die Bank betrieb. Er vergewisserte sich stets, ob er alles fein säuberlich verwaltet hatte.
    Impergator reckte sich vor lauter Glückseligkeit. Er lobte beim Gehen Palimpalims geniale Kochkünste und gab auch zu, dass er Panflam und Reptain um ihre Gildenzeit beneidete. Diese konnten nur lachen. Sie hatten schon vor der Zeit mit Impergator viel erlebt; soviel, dass es den beiden Pokémon wie ein entfernter Traum vorkam. Dieser Eindruck bekräftigte sich, nachdem das Team an der Klippe angekommen war und nun direkt sah, wie die Sonne im Horizont golden schimmernd versank. Schon lange hatte besonders der Sonnenuntergang die Herzen der Pokémon höher schlagen lassen. Wie die Sonne golden bis bronzen im Meer verschwand; wie die Blasen, die von den krabbenartigen Krabby erzeugt wurden, das Licht der Sonne in die schillerndsten Farben des Regenbogens wiedergab; das Kreischen einiger Wingull, welches in harmonischen Einklang zum Rauschen der Wellen, die an der Klippe aufschlugen; dazu der Geruch der salzigen Seeluft, der manchmal zur großen Reise auf hoher See verführte: Ein Sonnenuntergang, den es ohne das Eingreifen Team Mysterys in den Komplott des finsteren Darkrai nicht länger gegeben hätte.
    So beeindruckt die Erkunder davon waren, so waren sie aber sehr müde, weswegen Impergator wortlos den großen Busch, der gut den Eingang in ihre Erkunderbasis verdeckte, beiseite räumte und alle Drei reingingen und kurz darauf sich wortlos in ihre Strohbetten schmissen. Lange Zeit hörten sie sich noch den Gesang der Wellen und der Möwen an, ehe erst Impergator und dann Panflam dem Tiefschlaf verfielen. Nur Reptain blieb, wenn auch dösig, wach. In seinem Kopf reflektierte er seine erste Zeit mit Panflam vor sich und wie beide sich damals in der Gilde eingeschrieben hatten. Er dachte an die Zeit, wo beide mit einem anderen Reptain die Lähmung des Planeten verhindert und wenige Monate später den Komplott des finsteren Darkrai komplett zu Grunde gelegt haben. Wenig später führte er sich die Erlebnisse mit Impergator und seine Umstände für die Aufnahme in das Team vor Augen. Reptain war erstaunt, dass vor ungefähr vier Jahren seine Karriere als Erkunder überhaupt begonnen hatte und dass es überhaupt schon vier Jahre waren. Er kam sich keineswegs, mit Ausnahme seiner Entwicklung vom Geckarbor zum Reptain, verändert vor. Vielleicht war er in den Augen anderer Pokémon mit jedem Jahr ein anderes Pokémon. Reptain gähnte, er sah, wie sein Film der Vergangenheit immer mehr verblasste, bis er in einer nebligen Wolke gefangen war.
    Verwundert schaute er sich um. Grau. Und nochmal Grau. Alles was er sehen konnte, war ein nicht definierbares Grau – ein einfaches Grau halt. Der Anführer fühlte sich wie in Schwebe, doch dennoch konnte er, obwohl keinerlei Boden unter ihm war, in jenem Grau herumlaufen. Verwirrt schaute er sich um. Außer ihm war kein anderes Pokémon weit und breit. Reptain rief und seine Stimme hallte im grauen Raum mehrfach wider. Der Rufende konnte weder etwas richtig fühlen noch konnte er außer seinem Echo was hören. Man kam auf die verrückte Idee, den Raum zu zerschneiden, weshalb Reptain seine drei Blätter, die sich an jedem Arm befanden, zu einer wiesengrün leuchtenden Klinge verschmolz und in der Luft herumfuchtelte. Wie erwartet rührte sich nichts, als dann doch plötzlich das Geräusch, als ob ein schweres Eisentor aufgemacht werden würde, erklang. Bei weiterem Umschauen bemerkte der Erkunder, wie ein kleiner Lichtspalt immer größer wurde, weshalb er direkt darauf zusteuerte. Doch ganz gleich, wie schnell er rannte, der Spalt wurde nicht größer. Im Gegenteil: Er wurde wieder kleiner. Reptain setzte zur Agilität an, doch selbst in dem Status, in dem er besonders schnell war, schaffte er es nicht zum Licht oder gar in dessen Nähe zu kommen. Stattdessen fiel er durch ein Loch, welches urplötzlich im Boden erschienen war. Im Gegensatz zum Licht war dieses Loch in finsteren Farben gehalten. Vergebliche Schreiversuche verpufften in der Finsternis wie die Faust in der Luft. Noch während Reptain fiel, verlor er jegliches Zeitgefühl. Der ganze Fall verlief wie in der grauen Welt ziemlich lautlos, so lautlos, dass Reptain kurz wieder am Einschlafen gewesen war. Viel ändern würde sich ohnehin nichts, so dachte er sich dabei. Doch ein Getöse ließ ihn wieder aufschrecken. Vor ihm zeichneten sich groteske Bilder von merkwürdigen Linien und Formen, die jedoch verstörend wirkten. Dann offenbarte man ihn ein Wesen, welches sieben Lichter um seinen schemenhaften Körper trug. Mit gelbglühenden Augen starrte Dieses den Erkunder an, worauf er von der Verzerrung dieses Blickes panisch aufschrie.
    Reptain schreckte aus seiner Schlafposition auf. Er realisierte schnell, dass es zum Glück nur ein Alptraum gewesen war. Doch dies sollte nicht heißen, dass der Traum vorbei war. Erst mit Schrecken stellte der Waldgecko fest, dass er nicht in der Basis, sondern auf einem hochgelegenen Berg erwacht war. Zu seiner größeren Überraschung fand er auch seine Teamkollegen weiter hinter sich vor. Und auch erst jetzt bemerkte der Erkunder die kalte Brise, die ihm um die Nase pfiff. Er musste sich offenbar in großer Höhe aufhalten weswegen es so kalt war. Ein erschreckter Aufschrei von seinen Freunden verriet ihm, dass auch sie völlig verdutzt waren, sich gegenseitig und von einer derartigen Temperatur empfangen an einem solchen Ort vorzufinden. Impergator, die Arme sich reibend, fragte selbstverständlich seinen Anführer, wo sie sich befanden, was der aber selbst nicht wusste. Man musste sich stets anschreien, um die Worte des jeweils anderen zu verstehen, denn der Wind war nicht nur kalt, sondern auch ziemlich laut. Mit Zähneklappern versuchte Panflam, nach einer Höhle zu suchen, die auch möglichst warm gehalten wurde. Gerade weil es vom Feuer – Pokémon wie ihm es kam, mussten sie schleunigst der Gefahr von unvorbereitetem Erfrieren entkommen. Mit einem Brüllen, welches schon beinahe wieder ohrenbetäubend war, deutete Impergator mit einem Arm in Richtung eines tatsächlichen und wie auf Stichwort vorhanden Höhleneinganges deutete, zu welchem sich schleunigst das Team Mystery hinbegab.
    Ein beeindruckender Kontrast! Als das Team Mystery in die Höhle eintrat, empfing sie nicht wie draußen die kalte Hand der Nacht, sondern mehr die Natur von Küche, wie Panflam und Reptain es aus ihren Gildenzeiten kannten. Ein warmer Geruch nach selbstgebackenen Honigkeksen breitete sich im Raum und in den Nasen der Erkunder aus, der sie sofort von außen hinein wärmte. Sie schauten sich um. Es musste sich um die Domäne eines Pokémons handeln, denn die Höhle war recht schmuckhaft mit Wandteppichen von berühmten Pokémon – Sagen und mit einem großen und einladenden Strohbett eingerichtet. An erkennbaren Fenstern standen Töpfe mit diversen Blumensorten und im hinteren Teil der runden Höhle konnte man Ansätze der erahnten Küche erkennen. Und aus ihr kam gerade das Geräusch, als wäre jemand mit Töpfen am Werkeln. Panflam wollte schon mittels Rufen auf sich aufmerksam machen, als Reptain ihn warnend den Mund zuhielt, da sie nicht wussten, mit welcher Art von Pokémon sie das Vergnügen hatten. Panflam wollte selbst mit zugehaltener Schnute Protest erheben, als aus der Küche ein lachsrosa Pokémon in Erscheinung trat, welches eine rot – weiß gestreifte Halskrause trug und eine kronenförmige Muschel auf sein Haupt gesetzt hatte.
    „Ah! Herzlich Willkommen, Team Mystery!“, rief das Pokémon freudig. Reptain war skeptisch. So eine Begrüßung in diesem Tonfall ließ oftmals nichts Gutes verheißen. Erließ sich nicht davon abbringen, den Fremden zur Rede zu stellen. Dieser starrte ihn grinsend an, doch sah man ihm schon an, dass er mit so einer Direktheit nicht gerechnet hatte. Er atmete für einen Moment ein und sprach: „Erst stellst du dich vor! Schließlich seid ihr doch in mein Zuhause eingedrungen.“
    „Du hast uns willkommen geheißen!“, regten sich die drei Pokémon wie aus einem Mund auf, als dann Impergator dann sich einen Ruck gab und sich, Panflam und Reptain bei Namen vorstellte. Der sonderbare Gastgeber lächelte erneut: „Gut. Ich heiße Laschoking. Ich bin so um die sechzig Jahre alt, habe im Winter Geburtstag und ich lebe hier.“ Erneut regten sich die Teammitglieder über die Unnötigkeit dieser preisgegebenen Informationen auf, worauf Laschoking verwirrt reagierte: „Ihr wolltet doch wissen, wer ich bin!“ Der Alligator erinnerte ihn energisch, dass sie lediglich seinen Namen wissen wollten und nicht gleich seine Geburtsdaten. Das kronentragende Pokémon lachte laut auf, und noch während er lachte, verschwand Laschoking wieder in der Küche und kam, noch immer lachend, mit einem silbernen Tablett in der Hand in dem Hauptraum zurück. Auf diesem türmte sich der Berg an Honigkeksen, von denen der zuvor gerochene Duft komme musste und welche nun Laschoking den Erkundern anbot. Mit Ausnahme von Reptain langten sie auch zu. Laschoking stellte das Tablett auf einen Felsen, der mit einer rot – weiß karierten Decke überzogen war, und ging deutlich detaillierter und wesentlich ernster auf die Frage des Anführers ein: „Entschuldigt bitte mein voriges Verhalten. Ich hoffe ich konnte so ein bisschen die Stimmung auflockern, wie es ein guter Freund von mir immer tut. Nun, ich denke, dass es angebracht wäre, euch ein bisschen aufzuklären.“ Der Anführer setzte sich hin und nahm nun ebenfalls einen Keks. Laschoking fuhr fort: „Was ihr zu allererst wissen solltet ist, dass ich nicht euer Feind bin. Ich habe euch wegen einer besonders dringlichen Angelegenheit mittels meiner Psychokräfte euch in eine Kopie dieses Ortes geschickt, zumindest euer Unterbewusstsein. Ihr befindet euch in einer von mir eigens erschaffenen Traumwelt, wo nichts ist wie es scheint. Ich bin weder im Besitz eines derartig gemütlich aussehenden Strohbettes noch ist meine Höhle so eingerichtet. Wie dem auch sei! Die Angelegenheit, um die es geht, ist von absoluter Dringlichkeit. Sie könnte sogar das Schicksal der Welt beeinflussen!“
    Die drei zur Traumwelt Zitierten schauten sich vielsagend an, als dann Reptain in seiner Funktion als Anführer ihrem Gegenüber zum Erklären aufforderte.
    Derzeit flackerte in einem weiteren Teil der Höhle ein Kaminfeuer auf. „Typisch Traumwelt!“, dachte sich Panflam und nahm sich seinen bereits dritten Keks.



  • Kapitel 3:
    Die Legende vom Dämon


    Das Licht des Kaminfeuers tauchte die gesamte kuppelförmige Höhle in ein trüborange gehaltenes Licht. Die Schatten der vier Pokémon, die nun alle auf dem kalten Steinboden saßen, tanzten mit dem Flackern der Flamme. Im Inneren der Höhle ließen sich nicht mehr die tosenden Geräusche der Natur vernehmen; wie durch einen unsichtbaren Vorhang wurden sie bis zum Schweigen gedämpft. Lediglich das Knistern und Zusammenfallen des brennenden Eichenholzes durchbrach die Stille. Andere Details der Höhle, wie das Strohbett, welches sich schräg hinter dem Kamin befand, verschwanden ganz in der Dunkelheit, als wären sie wie ausgeblendet, wodurch sich das Erkundungsteam mit Laschoking wie in einer weiteren Traumwelt fühlte. Alles kam für sie so unwirklich vor, ebenso wie ihr Gastgeber, der offenbar in sich gekehrt die Augen geschlossen hielt. Dessen Gesicht lag im Halbschatten, wodurch er nicht mehr wie das gesellige Pokémon wirkte, mit welchem Team Mystery Bekanntschaft gemacht hatte. Dieses wartete gespannt auf seine Worte, welche die neu anstehende Mission erläuterten. Ihre Anspannung wollte keine Grenzen kennen. Panflam spürte die Aufregung und zitterte vor dieser, Reptain erwartete das Maß an Gefahr, welches offenbar von der Mission ausgehen musste, was er anhand von Laschokings Zurückgezogenheit deutete, da dies oftmals die Suche nach den richtigen Worten für eine ernste Sache bedeutete. Impergator hingegen wartete geduldig; er würde es dem von ihm erahnten Verbrecher zeigen und betrachtete mit Gewissheit seine zur Faust geballte Hand.
    Langsam, als ob er endlich gesuchte Worte gefunden hätte, öffnete das Pokémon, das mit seiner grausteinernen Krone und seiner erhabenen Art des Setzen wahrlich wie ein Monarch wirkte, langsam die Augen und sprach mit einer Stimme, die entsprechend der Atmosphäre recht rau wirkte: „ Bevor ich zum eigentlichen Punkt komme, möchte ich euch gerne die alte Legende erzählen, die sich um die Entstehung der Welt, auf der bis heute unser Wandeln stattfindet. Ich bitte euch daher, mir ohne Unterbrechung bis zum Ende zuzuhören. Keine Sorge, es ist keine lange Legende.“ Er räusperte sich und die Erkunder hörten ihm nach seinem Wunsch aufmerksam zu:
    „Es ist eine in der Zeit bereits vergilbte Legende; Vielen aus der heutigen Zeit wird sie vermutlich nicht mehr bekannt sein.
    Sie beschreibt, wie es einst die Gottheit Arceus inmitten des Chaos von Zeit und Raum eine Ordnung erschuf, die man in ihrer Gesamtheit niemals zusammenfassen könnte. Sie beendete die Fehde zwischen den Manifestationen von Zeit und Raum und kreierte aus dem entstandenen Schaden die Vielzahl an Welten, darunter auch unsere Welt. Und gerade auf dieser baute Arceus mit den Grundsteinen zur Erschaffung eines irdischen Paradieses. Mit einer Feuersbrunst hob er Land aus zuvor erschaffenen Meeren; aufgrund seiner Weisheit, zu wissen was er erschuf und seiner Fähigkeit, Leben zu erschaffenen, gab er der damals noch so leeren Welt die Existenz sämtlicher Formen des Daseins, darunter auch das Wunder des Lebens. Doch anstatt wieder in sein eigenes Reich zurückzukehren, verblieb er lange Zeit auf der neuen Welt, wo er sich seinen Kindern widmete und sie zu richtigen Entscheidungen führte. Jedoch musste Arceus bald einsehen, dass seine eigene, von ihm geschöpfte Natur die Welt in ein weiteres Chaos zu stürzen versuchte. Er erwählte aus dem Kreis seiner Kinder sieben Auserwählte, denen er die Kraft gab, über die Natur selber Herr zu werden.
    Für jede Naturgewalt wurde ein bestimmter Hüter eingesetzt:


    Einer für die Wälder, die von Gefahr heimgesucht werden und von ihnen selber Gefahr ausgeht.
    Einer für die Orte, wo der Winter nie aufhören soll.
    Einer für die Vulkane, die kurz vor Ausbrüchen stehen.
    Einer für die geregelten Vorgänge in der unbemerkten Welt des Untergrunds.
    Einer für die vier Territorien unserer Welt.
    Einer für die Weltmeere und deren unerforschten Tiefen.
    Und Einer letztens für die Hoheiten des Himmels.


    Die Welt lag wieder in ihrem gewünschten Gleichgewicht. Das normale Tageswerk konnte wieder aufgenommen werden und die sieben Hüter wurden von allen, selbst von ihrem Vater, gelobt und respektiert.
    Eigentlich wäre es der Beginn einer langen und friedlichen Ära gewesen. Doch durch den Neid eines einzigen Kindes fiel nun auch der Vorhang der Untugenden. Das Kind stellte, weil es nicht in einem so hohen Rang wie seine sieben Geschwister erhoben wurde, stellte aus Eifersucht mittels einer Intrige die Herrschaft des Schöpfers in Frage. Doch die Gottheit durchschaute seinen durchtriebenen Sohn und schickte ihn aus Bestrafung über dieses Verhalten fort aus dem Paradies.
    Der Groll des Abtrünnigen richtete sich nun gegen seinen Vater und in seiner Einsamkeit hegte es nach und nach Hassgefühle. Der Verbannte wurde eines schicksalhaften Tages vor die Wahl gestellt, nämlich sich mit seinem Leben als einsamer Wanderer abfinden oder jene Macht besitzen, die sogar die eines Gottes, wie Arceus eines war, übertreffen würde.
    Wie man am darauffolgenden Schleier der Finsternis über dem Paradies bemerkte, nahm das Kind die zweite Möglichkeit und entwickelte sich wahrlich zu einem Wesen; einem Wesen, welches man nicht mehr als Pokémon hätte identifizieren können …“ Der Erzähler der Legende räusperte sich wieder; Ein Wesen, welches man nicht mehr als Pokémon hätte identifizieren können. Das Trio wollte schon fragen, was es damit auf sich hatte, als Laschoking wieder zum Gebot des Stillschweigens seine Hand hochhob und wieder fortfuhr: „Dieses Wesen jedenfalls war kein Pokémon mehr, es war ein Dämon. Ein böser Geist, der durch das goldene Land zog und alles in Finsternis zu tauchen versuchte. Auch blieben Unschuldige nicht als Angriffsziele aus. Von dieser Notsituation alarmiert richteten sich der Schöpfer und seine sieben Hüter gegen den Dämon. Erst nach einem Kampf, der gut acht Monate dauerte, was ich persönlich aber bezweifle, konnte Schatten der Boshaft siebenfach versiegelt und aus der ganzen Welt in den Kosmos verbannt werden. Der Schaden, den er dabei hinterlassen hatte, war so groß, dass sich Arceus aus Gram und der Kenntnis, dass all diese Dinge nur wegen ihm geschehen war, wieder in sein erstes, eigens für ihn erschaffenes Reich jenseits der Welt zurückzog. Er übergab seinen sieben tapferen Kindern die Aufgabe als Wächter ihrer Naturgebiete und wurde seit jenem Tag von keinem Pokémon mehr gesehen. Es bedurfte eine Menge Zeit in Form von mehreren Dekaden, um den Schaden der Welt wieder herzurichten. Dennoch schafften es die neu ernannten Wächter und hielten bis heute das Gleichgewicht der Natur.“
    Das Team Mystery wusste erstmals nicht, was es zu sagen hatte. Es stimmte. Eine solche Legende würden sie heutzutage nicht mehr von vielen Mündern zu hören bekommen. Der Schimpanse Panflam aber machte sogleich den ersten Schritt: „Was wurde aus Arceus?“
    „Ich weiß es nicht, wie schon gesagt, seit Tausenden von Jahren hat man nichts mehr von ihm gehört noch gespürt. Seine Präsenz wird selbst dem erfahrensten Medium zur spirituellen Welt verwehrt bleiben.“
    „Tausende von Jahren?“ , warf Reptain skeptisch ein. „Können diese Wächter wirklich solange leben?“
    „Entschuldige bitte, dass ich vergessen habe, näher darauf einzugehen. Dadurch, dass die Wächter von Arceus, einer ewiglebenden Gottheit, erhielten, sind sie dementsprechend auch mit dem ewigen Leben gesegnet. Sonst müssten mit jedem Dahinscheiden eines Wächters die Mühe betrieben werden, einen passenden Vertreter zu finden, doch es lag im Sinn der Gottheit, dass eben nur diese sieben Auserwählte ihre Aufgabe bewältigen sollen.“
    „Laschoking!“, rief Impergator in den Raum. Gemeinter spürte, dass es zum unangenehmen Teil der Unterhaltung kommen würde. „Wodurch wurde der Dämon zum Dämon. Du sprachst von einer „Kraft“, die selbst es mit der vom Schöpfer aufnehmen könnte. Du wirktest auf mich, als ob du jedoch nicht von dieser Macht erzählen wolltest.“ Eine bedrückende Stille, die aber jäh vom Knistern des Feuers an manchen Stellen unterbrochen wurde, breitete sich im Höhlenraum aus. Die vom trüben Licht schemenhaft wirkende Gestalt des erstmaligen Gastgebers bewegte sich zaghaft; er rang sich damit ab, ob er dem Alligator und den anderen Beiden wirklich von der Macht erzählen sollte. Schließlich aber atmete er tief ein und dann aus, und sprach, mit gesenktem Blick, mit einer tonlosen: „Ich denke, in Anbetracht der Situation ist es besser, wenn ihr trotz dem hohen Grad an Teuflischkeit von der Macht Bescheid wisst. Es …ist eine Kraft, die absolut grausam für das betreffende Opfer ist. Hätte der Dämon ihm die Wahl gestellt, zwischen Tod und der Wirkung dieser Power zu wählen, so hätte man ohne Weiteres den Tod genommen.“ Laschoking schluckte heftig.
    „Der Dämon …entzog den Pokémon ihre Seelen und verschlang sie …“


    Entsetzen zeichnete sich auf den Gesichtern der Erkunder ab. Wie von Laschoking erwartet ließ sie die Grausamkeit des Seelenfressens aufs Tiefste erstarren. „ Schlimmer …als tot zu sein?“, keuchte Panflam, der wie aus der Fassung war. „Man ist nicht gleich tot, wenn seine Seele entzogen wird. Doch verliert man trotzdem Alles. Die Erinnerung. Das Wissen. Das Bewusstsein. Freundschaft, Liebe, alle Emotionen – All das wird man nie mehr spüren können. Das Einzige, was zurückbleibt, ist eine bedauernswert, zombieähnliche Hülle, die nur sinn- und ziellos auf Welten herumirrt. Eine Hülle, die noch nicht mal einen Lebenswillen verfügt.“
    „Und warum erzählst du uns die Legende?“, fragte Reptain ernst, der sich schon recht schneller gefasst hatte als seine beiden Teamkollegen. Der im zartrosa gehaltene Monarch blickte in die topasgelben Schlitzaugen des Anführers, der eine schreckliche Antwort erwartete und sprach leise, aber laut genug, dass es alle Anwesenden gut vernehmen konnten: „Am Abend vor diesem kam mich ein alter Freud besuchen, der auch zufällig einer der sieben Wächter ist. Er besaß die Gabe, bestimmte Begebenheiten, die die Welt betreffen, im Voraus zu erblicken. Er sah für die kommenden zwölf Monate ein Ereignis voraus, welches imstande ist, die Legende wieder auferstehen zu lassen: Der Dämon, auch bekannt unter seinem ihm verliehenen Namen Kyurem, wird wieder auf der Welt erscheinen. Der Meteor, in dem er eingesperrt ist, wird in genau einem Jahr auf der Welt einschlagen!“
    Nun sprang das Team Mystery entsetzt auf. Sie schlussfolgerten direkt, dass die Ankunft Kyurems mit ihrer Mission zu tun haben wird, was ihnen mehr oder weniger gefiel. Mit dem plötzlichen Anflug eröffnete Panflam dem Gegenüber diesen Gedanken, der ihn auch bestätigte: „Das ist der Grund, warum ich euch mit dieser Sache vertraut mache. Kyurems Ankunft wird stattfinden, das kann man nicht ändern. Es kann nur bei euch liegen, dass ihr die nötigen Voraussetzungen vorbereitet, damit Kyurem, wenn er aufkommt sofort wieder verbannt wird. Vielleicht kann man je nach den einzelnen Situationen die Bedrohung ganz abwenden …“
    „MOMENT!“, schrie Panflam durch den Raum und stieß dabei eine Atmosphäre der Aufgeregtheit aus, dass das Feuer des Kamins wie wild aufloderte, obwohl es kurz zuvor fast erloschen wäre. Er biss knirschend die Zähne zusammen und zitterte, nur dieses Mal nicht vor Aufregung, sondern vor Angst: „Warum gerade wir?“
    Impergator starrte seinen Kollegen, dessen Flamme am Po tanzend umher flackerte, überrascht über seinen Ausbruch an, nur Reptain schien wie ihr Auftraggeber am Anfang in sich gekehrt zu sein. Währenddessen ging Laschoking mit ruhiger Antwort auf die Frage Panflams ein: „Weil ihr als einziges Team das Potential aufbringt. Ihr müsst wissen, selbst bis zum 5000 Meter hochgelegenen Königsberg, auf dem wir uns gerade befinden, vernahm man die Kunde eurer zahlreichen Taten, darunter auch die, wie ihr zweimal die Welt gerettet habt.“
    Impergator hüstelte zu Recht. Schließlich war er nicht selbst dabei gewesen; lediglich Panflam und Reptain hatten damals den teuflischen Komplott Darkrais, die Welt zu verdunkeln, gleich zweimal verhindert. „Ihr habt Vieles durchgemacht, ihr habt euch sowohl mit Zeit und Raum als auch mit der Finsternis auf einmal angelegt, allein dafür spricht sehr Vieles in Bezug auf eure Erwählung.“ Als ob die Sache beschlossen wäre, erhob er sich und legte ein gefälliges Grinsen an den Tag: „Also, kann ich auf eure Zusage hoffen?“ „Nicht so voreilig!“, konterte Reptain. Laschoking blickte ratlos den Anführer des Teams an und dachte, dass er nun doch ablehnen würde. Mit panischen Hintergedanken räusperte er sich zum bereits dritten Mal im Laufe des Abends und wiederholte mit dieses Mal gewählten Worten seine Bitte: „ Ich weiß, ich stelle euch vor eine schwere Aufgabe. Ich würde es euch nicht im Geringsten übel nehmen, wenn ihr ablehnen würdet. Aber ich bitte euch darum. Nicht nur für meiner Seele Willen, sondern für der Seelen Willen aller Pokémon und vielleicht sogar für die Erhaltung dieser Welt. Lasst die Welt sich bitte nicht von einem Dämon in die tiefsten Abgründe der Verzweiflung stürzen; bitte geht dagegen vor!“ Sein wehleidiger und flehender Klang hallte in der gesamten Höhle wider, doch traf dieser bei dem Anführer auf taube Ohren. Dennoch kehrte der Teamführer aus seiner Zurückgezogenheit zurück und blickte mit einem ernsten Blick in die Augen des Flehenden, der darauf vor lauter Überraschung über den Ausdruck seines Blickes einen kleinen Schritt zurückwich. Reptain sprach mit entschlossenen Worten: „Du hast Recht! Diese Aufgabe ist ein Ding des nahezu Unschaffbaren. Doch ich habe mir die Legende angehört, Laschoking. Ich habe sie vernommen und verstanden. Es stimmt, es ist absolut wichtig, dass sich das Wandeln des Dämons auf keinen Fall wiederholt. Es geht hier nicht um uns und um die anderen Pokémon; es werden heute, morgen, in den nächsten Tagen, in den nächsten Monaten, ja sogar in den nächsten Jahren Pokémon geboren. Es geht um deren Zukunft. Und ich will garantiert nicht, dass sie einer solch schrecklichen Zukunft wie von dir beschrieben zum Opfer fallen.“ Bedeutend wendete er sich nun seinen beiden Freunden zu: „Dafür werden Erkundungsteams gegründet. Nicht nur um Verbrecher zu fassen, Schätze zu finden oder neue Orte zu erkunden; sie werden auch gegründet, damit sie nachhaltig die Zukunft für die nächste Generation an Pokémon sichern. Darüber habe ich mir schon lange Gedanken gemacht, weshalb ich mir selber schwor, jeden Auftrag anzunehmen, den man uns auferlegt.“ Laschoking lächelte freudig über den Beschluss des ersten Mitglieds. Die anderen Mitglieder, besonders Panflam, waren sich dessen noch nicht ganz sicher. „Außerdem …“, fügte Reptain mit leicht frechem Grinsen hinzu: „Impergator … würdest du nicht gerne gegen einen solchen Gegner kämpfen? Das würde dich ziemlich weit erfahrener und stärker machen.“ Impergator starrte seinen Vorgesetzten lange an, als er trotz der Gefahr in schallendes Gelächter ausbrach: „Du weißt, wo du mich am besten packen kannst, Reptain! Ha, also gut. Solange wir drei gemeinsam rangehen, bin ich mit Faust und Hieb dabei.“ Nun blickte Reptain fragend seinen besten Freund aus Anfängerzeiten an, der noch immer wie nervös mit den Füßen auf dem Boden scharrte und möglichst Blickkontakt vermied; erst als er nun die brennenden Blicke von Impergator und Laschoking aus sich ruhen hatte, stimmte er notgedrungener Maßen zu: „Okay, nur um eines klarzustellen: Mir ist die ganze Sache nicht so richtig geheuer, aber ich schätze, in meiner Funktion als Teil eines Erkundungsteams bleibt mir nichts anderes übrig.“
    „Damit hätten wir es wohl jetzt entschieden!“, rief Reptain bestimmt und wandte sich dem wieder lächelnden Pokémon mit Muschelkrone zu: „Laschoking! Wir sind bereit! Was sollen wir tun?“


  • [tabmenu][tab='Vorwort']Hallöle Max ;3
    Habe mir deine FF weiter angeschaut und bemerkt, dass es einge Aspekte gibt, die du zukunftig besser beachten solltest.
    Btw, hübsche Bilder. Obwohl ich beim letzten Anfangs etwas irritiert war, da es sich mehr auf den Titel bezieht.[tab='Capter 2']Hier fällt mir sofort auf, dass du zu viel Platz verschwendest. Sprich: Du beendest die Zeile zu früh und vor allem zu oft. Ich weiß, du willst nicht, dass es unübersichtlich wird oder das man Zeilen überliest, aber bei dir ist es etwas übertrieben von meinem Geschmack her.
    Hier ein paar Beispiele die ich meine:


    Was mir vom Inhalt leider sehr aufgefallen ist, das Ortsbeschreibungen zu rar vorhanden ist. Ein gutes Beispiel ist die Toheido-Klippe. Du musst immer davon ausgehen, dass der Leser die Orte kein Stück kennt. Ich persöhnlich kenne PMD ja nur zu gut, aber was wenn jemand das liest, der das Spiel nicht kennt? Zudem musst du dich ja nicht zwangsweise daran halten was im Spiel zu sehen ist. Lass deine Fantasy freien Lauf. Baue zusätzliche Fußgänger ein, beschreibe Sachen die vielleicht im Spiel nicht zu sehen waren, das Wetter, die Tageszeit... . Auch die Gilde liegt in Sachen Beschreibung brache. Die Umgebung die du im Kopf hast, musst du versuchen in Worte zu fassen, damit sich der Leser in die Handlung hinein versetzen kann. Im Prolog gingst du in die richtige Richtung. Von daher weiß ich das du es kannst.
    Auffälig ist auch, dass du bestimmte Textstellen farblich markierst. Ich weiß was du damit bezwecken willst, aber es einfach kursiv zu formatieren langt. Die Farbe sticht zu sehr heraus und man merkt wie oft du ein Wort verwendest (in dem Fall,"Team Mystery").
    Nebenbei, dafür hättest du vielerei Umschreibungen benutzen können, anstatt immer das Team zu erwähnen, aber dazu später. Wie gesagt, Textstellen einfach kursiv zu schreiben reicht aus.
    Zeit den Fehlerteufel zu spielen. >x3 Bin zwar nicht beste, aber mal sehen was ich finde.

    [tab='Chapter 3']Das Kapitel ist ein bisschen kurz, aber egal. Hauptsächlich ging es hier nur die Legende, um etwas Klarheit in die Sache zu verschaffen, womit man es zu tun haben wird. Mir fiel direkt ins Auge, dass, wenn von der Legende die Rede ist, der Text eine andere... uhm, Farbe hat? Wie auch immer, ich schätze das kannst du so stehen lassen, da es- mich zumindest- nicht stört. Was ich aber etwas unnötig fand, war dies.

    Den Fehlerteufel spiele ich hier mal nicht ;)
    Ich weiß zu diesem Kaitel habe ich jetzt nicht viel gesagt...[tab='Letzte Worte']Also, du must definitiv deine Werke, vor dem posten, immer gründlich durchschauen. Es entstehen sonst viele unnötige Fehler. Wie gesagt, du hast die Möglichkeit Orte viel besser zu beschreiben. Gerade der Anfang vom 2. Kapi war mir zu oberflächlich. Lass dir Zeit und umschreibe das ganze ausführlich. Sowas kannst du ;) . Gehe bei jeder Kleinigkeit davon aus, das der Leser unwissend ist und du das mit deinem Schreibkönnen das ändern sollst. Ich weiß das das etwas viel Kritik auf einmal ist, aber das sind leider die Aspekte die mir ins Auge gefallen sind. Deien Story ist nicht schlecht, aber ausbaufähig.
    Ich hoffe sehr das du weiter Spaß am Schreiben haben wirst.
    [/tabmenu]
    ~Nuke

  • Hallöchen, SL ;-)
    Ich werde mich jetzt mal, wie versprochen, an einem Kommentar versuchen^^


    [tabmenu]
    [tab=‘Lob‘]
    Bilder
    Ich finde es sehr schön, dass du Bilder in deine Geschichte mit einbaust^^ Verlinkungen als Quellenangabe sind sinnvoll, aber ich finde, dass u.U. die Stammseite besser ist, wenn du z. B. Ein Bild/mehrere von Pokewiki hast, solltest du am Besten nur diese Stammseite angeben – lässt sich einfach besser nachvollziehen, aber du musst das im Einzelfall entscheiden, was besser passt. Außerdem müsstest du bei den selbst gemalten Bildern noch vermerken, wer der Künstler (von der jeweiligen Seite) ist bzw., dass du es selbst gemalt hast. (Ein „Copyright-Spoiler“ im Startpost wäre auch eine nette Lösung =))
    Das erste Bild gleich zu Beginn macht jedenfalls schonmal die düstere Stimmung der Geschichte schön deutlich!


    Farbhervorhebungen
    Finde ich prinzipiell eine gute Idee! Gerade die farbliche Kennzeichnung des Teams, die wohl vom Spiel selbst inspiriert ist, wirkt nicht störend und macht sich ganz gut im Gesamtbild =)
    Nur für den Fließtext musst du selbst entscheiden, ob du das wirklich so beibehalten willst.
    [Weiter s. „Verbesserungsvorschläge“.]


    Prolog
    Dass du mit einer Legende beginnst, die ja in direktem Zusammenhang zu deiner Story zu stehen scheint, finde ich sehr gut =)
    Auch das Einfügen des Schriftrollenbildchen verstärkt den Charakter einer alten Überlieferung (auch hier solltest du aber ein bisschen deutlicher machen, wo du es her hast, aber dazu ist an anderer Stelle etwas gesagt^^).
    Was das angeht, was einer meiner Vorredner gesagt hat: Der Stil des Prologs ist in der Tat ungewöhnlich. In gewisserweise unterstreicht er den Erzählungscharakter, was prinzipiell eine gute Idee ist. Allerdings solltest du die Absätze an sinnvolleren Stellen setzen, wo sich eine „Pause“, die durch den Absatz mitten im Satz beim Lesen ja entsteht, als geeignet erweist.


    Kapitel 1
    Die Einleitung mit der Beschreibung der Umgebung ist schön! Vielleicht kannst du sie noch etwas verfeinern, etwa mit Vergleichen (die machen sich bei Beschreibungen i.d.R. immer gut) oder, indem du die Pokémon ein wenig beschreibst (das wurde mir auch schon ans Herz gelegt x3). Du könntest auch Farben, Gerüche und Geräusche etwas genauer beschreiben, z.B. mit Adjektiven.
    Aber wie gesagt, der einleitende Teil ist schon recht gut gelungen, finde ich^^
    Mir fällt auch gerade auf, dass es einen namentlichen Zusammenhang zwischen Laschoking und dem Königsberg gibt – gut^^
    Die Auslassungen, also „Und Mew erzählte, daraufhin wurde Laschoking blass“ etc. finde ich gut – dadurch wird Spannung aufgebaut und man fragt sich, was jetzt letztendlich passiert ist. Du musst nur aufpassen, dass du das nicht zu oft machst und immer wieder kleine Teile der Wahrheit enthüllst =)


    Kapitel 2
    Titel: irgendwie krass – den gleichen Titel hat auch mein Kapitel 2 xD
    Auch das mit dem Gildenregelspoiler find ich keine schlechte Idee =)
    Insgesamt sehr gelungen!


    Kapitel 3
    Deine Beschreibungen werden immer besser – echt toll! =)
    Ich mag Arceus zwar nicht, aber die Legende klingt nicht schlecht überlegt...


    [tab=‘Fehlerteufelchen‘]
    (In Rot sind die Sachen gehalten, die noch verbessert werden müssten, in Grün die Verbesserungsvorschläge und die durchgestrichenen Buchstaben/Zeichen – naja, selbsterklärend, denke ich ;-))



    Startpost
    (Hallo erstmal […])
    Die Klammern musst du nicht setzen =)


    „Heute will ich erstmal meinen Prolog reinstellen, um erste allgemeinen Intereessen zu wecken versuchen und allgemeine Verbesserungs vorschläge von euch zu hören.“
    Etwas merwürdig formuliert.


    „[…] ,weswegen ich sie jetzt gern niederschreiben würde.“


    „Die Geschichte handelt zunächst von einem Team, welches nur von der Vergangenheit der Mitglieder von den Geschehnissen aus Mystery Dungeon 2 (also so mit Darkrai´s Plan, die Welt in Dunkelheit in Dunkelheit zu stürzen und wie es verhindert wurde.) hervorgeht.“
    Hmmm…den Satz würd ich eher umformulieren, vielleicht sowas wie: „Die Geschichte handelt von einem Team, welches die Geschehnisse aus Mystery Dungeon 2 (also mit Darkrais Plan, die Welt in Dunkelheit zu stürzen und wie es verhindert wurde) bereits durchlebt hat.“
    Das wäre ein Vorschlag =)


    „Den Anführer des Teams bildet Reptain, das Pokémon, das früher ein Mensch war. Vom Wesen her ist es stets überlegt, still, aber dennoch bereit, seinen Teamkameraden und anderen Pokémon in der Not beizustehen.In Gedenken an seinen älteren Freund, welcher auch ein Reptain war, aber seit dem ,,Abenteuer der Zeit´´ nicht mehr existiert, hat es sich von einem Geckarbor zu einem Reptain entwickeln lassen.“


    „Das zweite Mitglied ist Panflam, welches nun seit seinem ersten Treffen mit Reptain, als dieses noch ein Geckarbor war, immer an seiner Seite gekämpft hat. Es hat in all der Zeit mit Reptain, auch als es ein Geckarbor war, […]“
    Doppelt gemoppelt ;)


    „Besonders als es in einem darauffolgenden Abenteuer mit nur einem Schlag sowohl ein Bibor als auch ein Stahlos KO geschlagen hat.“


    „Aber dennoch ist er stets dem Team und hilsbedürftigen Pokémongegenüber stets treu und hilfsbereit.“


    „Dann durch Schauen mehrerer Animes (Soul Eater, Digimon) und Spielen von Games wie (Legend of Zelda) entwickelte sich bei mir der grobe Handlungsstrang.“


    „[...] jedoch war sie zwischendurch[/b zum Teil sehr unreif gestaltet von der [b]Handlung zwischendurch, weswegen ich dieses Projekt schon wieder auf Eis legen wolte;
    als ich dann aber auf das Bisaboard mit der Rubrik ,, Fanfiction´´ entdeckt habe und die vielen Geschichten sah, [...]“
    Bei letzterem entweder „auf das Bisaboard […] aufmerksam wurde“ oder das „auf“ weglassen.



    Kapitel 1


    „Schon bald erschien auch die kleine Silhouette eines kleinen Pokémons auf dem Vollmond, die
    allmähnlich größer wurde, da sie sich dem Königsberg näherte.“


    „Als dann das zweite Pokémon, als es am Berg angekommen war, in Farbe, Form und
    Aussehen zu erkennen war, lächelte das Erste und sagte munter:“



    Kapitel 2


    „ , Hervorragend ! Hervorragend! ´´, flötete Plaudagei stolz.“


    „Die rechte Hand des Gildenmeisters Knuddeluff wackelte summend mit seinen Federschwanz hin und her.“


    „ ,, Genau deshalb. ´´, meinte Krebscorps, als er jenes Grummeln vernahm.“


    „ ,, Jedenfalls. ´´, meinte das Pokémon. ,, Erlaubt mir, mich euch vorzustellen! ´´ “



    Kapitel 3


    „ ,, Man sagt sich, dass seit diesen Geschehnissen“
    Öhm...dass seit den Geschehnissen was?^^



    [tab=‘Verbesserungsvorschläge‘]
    StartpostS
    Ich finde es ehrlich gesagt etwas ungewohnt, dass du zu Beginn jedes Kapitels einen „Startpost“ machst. Eigentlich macht, soweit ich das verstanden habe, nur den einen, ersten, in dem dann alles Wichtige steht, das man zur Geschichte wissen muss/sollte/könnte. Ich persönlich würd nur noch etwas dazu schreiben, wenn es für das Kapitel wirklich wichtig ist (z.B. Begriffserklärungen o.Ä., die würd ich dann aber auch eher an den Schluss packen).
    Das fällt aber schon fast in die Kategorie „Geschmackssache“, hier musst du also im Prinzip selbst entscheiden, wie du das handhabst – wie gesagt, ich finde einen Startpost schöner.


    Fortsetzung: Farbhervorhebungen
    Wie oben gesagt, finde ich sie prinzipiell nicht schlecht, allerdings solltest du entweder irgendwo (vorzugsweise im Startpost) hinschreiben, für welches Layout du deinen Text optimiert hast, oder, die Schriftfarben in anderen Layouts testen. Dieses Dunkle, Graue, das du für verschiedene Passagen der Geschichte verwendet hast, kann ich mit dem Crypto-Lugia – Layout nämlich kaum erkennen und muss es markieren, um es lesen zu können. Schau da bitte nochmal drüber! =)
    EDIT: Ich hab gerade gesehen, dass du was an den Farben im Startpost geändert hast. Hm, ich würd nicht so viele verschiedene nehmen, aber das musst du letztlich selbst wissen. Manches wirkt auch sehr grell, du kannst mit Grafikprogrammen, bei denen du die Farbe selbst bestimmen kannst, den Zahlen-/Buchstabencode der gewünschten Farbe herausfinden und dann für die Schriftfarbe verwenden :-)


    Die Charaktervorstellungen
    Die sind die eigentlich gut gelungen, auch die Verwendung von Bildern (auch, wenn hier wieder die Q-Angabe fehlt…) finde ich gut!
    Allerdings finde ich es etwas verwirrend, dass die Bilder der einzelnen Pokémon unter ihrer jeweiligen Beschreibung stehen – das Bild soll ja eigentlich gewissermaßen auf den Text einstimmen.
    Außerdem könntest du den Spoiler benennen, sodass man weiß, das dadrunter die Charaktervorstellungen zu finden sind (falls du nicht genau weißt, wie das geht: frag mich einfach! ;-)).
    Die Beschreibungen an sich könnten vielleicht etwas ausführlicher sein, aber eigentlich wird das Wichtigste auch so schon gesagt, finde ich.


    Kapitelliste
    Dass du gleich von Beginn an eine führst, finde ich gut :-)
    Du könntest die Kapitel-Titel allerdings noch mit dem jeweiligen Post verlinken, dann ist man mit einem Klick gleich an Ort und Stelle^^


    Abonnentenliste und neue Kapis
    Ich weiß nicht, wie gut das mit der Info über ein neues Kapitel in deinem GB klappt, ich habe da keine Erfahrung mit. Aber falls das nicht so gut laufen sollte, kannst du ja eine Abonnentenliste einführen, sprich, diejenigen, die Interesse haben, werden im Startpost vermerkt (sofern sie nichts dagegen haben) und können dann von dir per PN oder Eintrag in ihr jeweiliges GB informiert werden.


    Spoiler
    Ich weiß gerade nicht, ob ich das schonmal erwähnt habe, aber du kannst die Spoiler auch benennen, damit man gleich weiß, was dadrunter ist und man nicht mit etwas rechnet, das tatsächlich „Spoiler“ ist.


    Kapitel 1
    Was den Stil angeht: Schreib deine Kapitel lieber im Block, die einzelnen Absätze stören doch eher den Lesefluss. Ebenso verhält es sich mit den Lücken: setz sie lieber da, wo eine neue „Szene“ beginnt.


    Kapitel 2
    Du könntest die vorkommenden Pokémon ein bisschen besser beschreiben – und wenn es in einer Szene zu viele sind, dann könntest du die wichtigsten am „genauesten“ beschreiben und die anderen – naja, wenn es viele sind, würde wahrscheinlich auch so etwas reichen wie „Die Magnetilo, deren stählerne Haut das helle Licht der Deckenlampen widerspiegelte, funkelten das rauchig-lilane Geistpokémon [→ gengar] wütend an und rotierten mit den Magneten an ihrer Seite.“
    Ist nur n Vorschlag =) Aber insgesamt werden deine Beschreibungen schon ausführlicher, gut so!
    Den plötzlichen Schriftfarbenwechsel mitten im Kapitel finde ich ehrlich gesagt etwas merkwürdig. Ist das so gewollt?
    [/tabmenu]


    Alles in allem klingt die Geschichte recht interessant, die Kapitel dürfen aber ruhig etwas länger sein! X3


    Ich hoffe, du kannst mit meiner Kritik etwas anfangen – ich bin gespannt auf das nächste kapi^^


    LG, Jingsel


    P.S.: Da ich an diesem Kommentar schon etwas länger schreibe, ist es möglich, dass du manche Dinge bereits geändert hast.


  • Kapitel 4:
    Das Geheimnis vom Geheimnis


    Laschoking ließ die Antwort nicht lange auf sich warten: „Ihr müsst sie aufsuchen. Ihr müsst die sieben Wächter aufsuchen und sie über das bevorstehende Ereignis warnen. Doch es gibt da gewisse Nachteile: Die einzelnen Wächter werden euch für Eindringlinge in ihrem Territorium halten und euch demnach pflichtgemäß angreifen. Dann heißt es zurückzuschlagen!“
    Zwar hörte das Erkundertrio aufmerksam zu, doch erschauderte Panflam bei dem Gedanken gegen gleich sieben sehr wahrscheinlich starke Pokémon kämpfen zu müssen. Auf Impergators Gesicht spielte sich ein freudiges Lächeln ab. Nur Reptain blieb wie sonst immer gelassen. Doch kurz bevor Laschoking weiter ansetzen wollte, warf Reptain fragenden Blickes in die Runde: „ Dein Freund, von dem du sagtest er wäre so ein Wächter: Warum überbringt er selbst nicht seinen Kollegen diese Kunde?“
    „Berechtigte Frage, Reptain, sowas dachte ich mir beim Treffen mit ihm auch!“, stimmte ihn Laschoking zu. „Wie dieser aber mir erklärte, bleibt ihm jeglicher Zutritt in die Bereiche verwehrt. Das hat sowohl Gründe offiziellen und auch privaten Maßes. Einem Wächter ist es nicht gestattet, in das Gebiet eines anderen vorzudringen. Die sieben Wächter kommen nur zu besonders dringenden Anlässen zusammen.“
    „Aber warum tun sie das jetzt nicht? Ich meine, was kann dringender sein als ein seelenfressendes Monster?“ Panflam fuchtelte wild mit den Armen, Laschoking hingegen meinte mit ruhigen Worten: „Das ist halt der Knackpunkt an der Sache. Wie ich vernommen habe, habt ihr genau zweimal die Welt vor dem finsteren Komplott Darkrais gerettet. Doch jetzt wo Dieser nun verloren und ohne jegliche Erinnerung durch die Welt streift, bleibt dennoch der Schaden, den er angestellt hat, erhalten, und das schwerwiegender als man zunächst vernommen hatte.“ Gelassen nahm er sich Tablett einen Keks und fuhr fort: „Die Aufgabe eines Wächters besteht darin, dass ihr jeweiliges Gebiet der Natur nicht aus der Kontrolle gerät. Ohne diese Regelung wären die Kontinente und Meere von Blitzstürmen, Winterperioden oder von Tsunamis geprägt. Nun aber, durch das Eingreifen des Finsterlings, sind überall auf der Welt diese Verhältnisse verkehrt, zum Glück aber nicht so wie von mir gerade beschrieben. Dennoch erfordert es ein gewisses Gegeneinschreiten der Wächter, damit diese Verhältnisse wieder geregelt werden. Und das erfordert wiederum Anspruch und Zeit, weswegen sie vollends untereinander nicht zu erreichen sind, wodurch man sich gezwungen fühlt, zu den Orten, an den diese sieben Pokémon leben, mit all den vorliegenden Hindernissen und Gefahren zu reisen.“
    Nur indem sie sich das Ganze bildlich vorstellten, verstanden die drei Pokémon die Erläuterung Laschokings. Wieder war es der Anführer, der eine weitere Frage in den Raum warf: „Gut, wir verstehen jetzt das „Warum“, doch wie steht es mit dem „Wo“ und „Wie“? Weißt du rein zufällig, wo und wie wir diese Wächter auffinden können, wenn wir uns schon der Sache annehmen?“ Laschoking war überrascht, wie präzise es der Teamvorstand mit den Umständen meinte, weswegen er verstohlenen Lächelns die Antwort preisgab: „Zu beiden Fragen weiß ich leider nicht die Antwort. Tut mir wirklich leid Reptain.“ Noch ehe die Erkunder reagieren konnten, fügte der Monarch aber schnell hinzu: „Doch ich kann dennoch einen Ansatz liefern. Und zwar geht es um meinen Freund mit Namen Mew, der der Wächter über die Wälder ist. Auch wenn es gegen das Schweigegebot der Wächter verstößt, so erzählte er mir dennoch, dass man ihn überwiegend im Geheimnisdschungel auffinden kann. DENNOCH …“, betonte er, als er die begierig fragende Miene des Schimpansen bemerkte. „weiß ich nicht, wie man diesen Ort erreichen kann. Mew verschwieg mir bewusst diese Tatsache, da er sonst gegen ein Bündnis verstoßen würde, welches er mit Palkia vor gut dreißig Jahren erstellt hatte.“ Das Erkundungsteam raunte. Mew musste demnach ein besonderes Pokémon sein, wenn es sich schon mit Palkia, dem Herrscher über den Raum, zusammentut, sei es auch nur für eine bestimmte Sache. Auf die Frage ihres Gastgebers, ob sie alles verstanden haben, nickten die Drei und gaben preis, dass es nicht schlimm sei, dass er nicht mehr über die Lage des Dschungels wusste. Dennoch musste er erschrocken feststellen, dass bei einem kleinen Blick durch Fenster die ersten gelblichen Sonnenstrahlen sichtbar wurden. „Ihr müsst schnell wieder zurück in eure leiblichen Körper. Wenn die Sonne gänzlich aufgegangen ist, wird euer Unterbewusstsein nicht mehr in den Körper gelangen; zumindest für den ganzen Tag nicht mehr. Denn Traumwelten bestehen nur in der Nacht und am frühen Morgen; bei Sonnenstrahlen verschwinden sie aber gänzlich mit allem was sich darin befindet. Entstehen tun sie erst wieder in der Nacht.“


    Darauf standen alle vier Pokémon auf den weitläufigen Balkon der Höhle, in der sie zuvor gesessen haben.
    Mittlerweile war es durch die aufgehende Sonne wärmer geworden und der Wind wehte nicht mehr so stark wie vorher. Man vernahm die Geräusche von, wie Laschoking kurz erklärte, einigen Schwalbini, die den Morgen immer mit einem fröhlichen Zwitscher-Lied begrüßten.
    Auch hörte man große Steine die Berge runter rollen; laut Laschoking waren das die Machollo, die schon im Morgengrauen anfangen, mit großen Steinen und darunter einigen Georok trainierten. Der Himmel hatte schon die Farbe eines zarten Rosa angenommen, die aber schon in das Hellblaue überging. Insgesamt bot sich Ihnen eine erstaunliche Aussicht auf das Kronengebirge, dessen Name nun Laschoking nannte. Die einzelnen Berggipfel, die man reihum am Horizont im Morgennebel am Horizont erkennen konnte, sahen auch tatsächlich wie die Zacken einer Krone aus. Laschoking erklärte den drei Pokémon, dass das Kronengebirge von oben auch tatsächlich wie eine einzige Krone aussah.
    Nachdem trotz der Eile alle Pokémon mit teilweiser Bewunderung seitens Team Mystery diese Aussicht genossen hatten, begann Laschoking auch endlich, die Drei wieder in ihre Körper zu befördern. Das Schauspiel verlief recht kurz, man wurde nur von den Psychokräften Laschokings hochgehoben und dann verschwand man mit einem leisen „Plopp“. Als nach Panflam und Impergator Reptain an der Reihe war, stoppte kurz Laschoking, stürzte eilig wieder in die Höhle zurück, aus der er aber Sekunden später wiederkam und Reptain einen Beutel in seine Hand drückte. Er meinte gehetzt, dass er diesen Beutel Mew überbringen sollte und Reptain ihn durch die Psycho - Kräfte des Monarchen neben ihn liegend vorfinden würde, wenn Reptain aufwache. „Nicht vorher aufmachen!“, gebot Laschoking eilig, denn die Sonne war fast zur Gänze aufgegangen und man sah schon erste Anzeichen, dass seine Theorie richtig lag. Es verschwammen schon die ersten Details der gerade noch vorhandenen Idylle des Kronengebirges. Ohne noch groß auf die Frage Reptains, was im Beutel drin sei, abzuwarten, hob Laschoking Reptain hoch und ließ ihn ebenso verschwinden.
    Für Reptain kam es vor, als würde er von hier auf jetzt, aber sanft in ein schwarzes Meer gezogen werden; ebenso wurde ihm schwarz vor Augen und er fühlte sich, als würde ihn etwas in diesem Schwarz nach oben ziehen. Und je höher er kam, umso mehr wurde aus dem Schwarz ein Grau, bis es schließlich zu einem klaren Weiß wurde…
    Augenblicklich erwachte der Waldgecko.
    Er hörte die Wellen gegen die Tohaidoklippe schlagen. Sogleich roch er auch die salzige Meeresluft.
    Er war wie seine Freunde, wie er sogleich bemerkte, dass sie neben ihm auf ihren Strohbetten lagen, wieder in der Erkunderbasis von Team Mystery.
    Anders als sonst verspürte der in wiesengrün gewandte Anführer keine Müdigkeit, wie er sie sonst nach dem Aufwachen hatte. Er war hellwach, ebenso wie seine Freunde. Sie suchten deshalb den Blickkontakt zueinander. Zuerst wurde darüber diskutiert, dass alles Geschehene nur ein Traum war, dass das mit Kyurem und seinem baldigen Eintreffen nur ein Symbol für die Sehnsucht nach einem großen Abenteuer war.
    Als Reptain aber von Laschokings Bitte, Mew doch den Beutel zu bringen, erzählte und Diesen darauf seinen Kameraden zeigte, wurde die Diskussion schnell beiseite geräumt. Nun überlegten sie sich, wie sie überhaupt zum Geheimnisdschungel kommen sollten. Eine Zeit lang herrschte in der Basis nachdenkliches Schweigen, hier und da kam zwar ein Vorschlag, der aber schon an das Unmögliche stieß. Draußen hörten sie immer noch das Wellenrauschen, wozu sich nun das Kreischen mehrerer Wingull, kleine Seemöwen-Pokémon, gesellte. Schließlich schlug Reptain vor: „Lasst uns Plaudagei fragen!“


    „… Hm …“ Plaudagei blickte nachdenklich rein. Er stand genau zwischen Team Mystery und Gildenmeister Knuddeluff, der in seinem Holzstuhl saß und vor sich hinstarrte. Die inzwischen gänzlich aufgegangene Sonne schien in die Kammer des Gildenmeisters hinein. Außer den genannten Pokémon befand sich kein Anderes in der Kammer, weswegen sie ungestört reden konnten.
    „Tut mir leid, Team Mystery, aber mir ist nicht so ein Ort wie der „Geheimnisdschungel“ bekannt. Es kursieren diverse Gerüchte über diesen Ort, auch über seine Existenz, aber das sind wie gesagt alles Gerüchte. Bestimmt seid ihr auch diesen Gerüchten erliegen…“ Plaudagei schüttelte den Kopf, als wollte er negativ über die Jugend von heute sprechen.
    „Aber mal angenommen, der Ort existiere wirklich …“, warf Impergator in das Kopfschütteln ein. „Wüsstest du dann, wie man zu diesen Ort kommt?“
    „Ich sagte doch bereits, es sind bisher nur Gerüchte darüber auf Kurs. Ich kann nichts Genaues sagen.“ Plaudagei hob ratlos seine Flügel und krächzte kurz auf.
    „ Aber wir müssen…! ´´
    „KUSCH!“ Die rechte Hand von Knuddeluff war nun sichtlich von der Hartnäckigkeit des Kolosses genervt, fasste sich aber wieder und wollte wissen, warum Team Mystery gleich so sehr an den Ort interessiert war. Trotzdem pulsierte weiterhin eine kleine Ader an seiner Stirn. Der Anführer des Teams erklärte dem Notenkopf, dass es recht interessant sei, die Existenz eines solchen Ortes zu beweisen und mögliche Schätze aus dem Dschungel mitzunehmen. Er verschwieg ihm bewusst die Sache über Kyurem und dessen Ankunft auf den Planeten, weil er weder ihn noch die ganze Gilde in Panik zu versetzen mochte.
    Seine Argumente scheinen keine überzeugende Wirkung zu haben, denn die kleine Ader an Plaudageis Stirn pulsierte immer noch. Schließlich wandte sich Dieser nun an Knuddeluff: „Was haltet ihr davon, Gildenmeister?“
    Alle anwesenden Pokémon im Raum warteten die Antwort, bis man von ihm gut vernehmbares Schnarchen vernahm.
    „ Nicht schon wieder!“ Reptain und Panflam waren zwar schon des Öfteren an solche Szenen mit dem Gildenmeister gewohnt, dennoch überraschte dieses Schnarchen sie doch immer wieder aufs Neue.
    „GILDENMEISTER !!!“ Plaudagei schrie den Gemeinten so laut an, worauf das tägliche Werken der Gildemitglieder außerhalb der Kammertür kurz verstummte.
    Als er dann zum 6. Weckversuch ansetzen wollte, wachte Knuddeluff wie von selbst auf, worauf sein Partner aus damaligen Erkundertagen heftig erschrak und unsanft auf den mit den Rücken voran auf den blassrosa Teppich, auf den Knuddeluff stand. Trotz des Teppichs sah es nach einem harten Sturz aus, Knuddeluff aber, sichtlich unberührt davon, sprach fröhlich-munter weiter: „Mir sind bisher auch nur die Gerüchte über den Geheimnisdschungel bekannt, aber ich habe von einem Pokémon gehört, das laut den Aussagen vieler Erkunder um das Geheimnis des Dschungels Bescheid weiß. Ihr Name soll Viridium heißen. Sie soll des Öfteren im Geheimnisdschungel gewesen sein, da sie dort geboren wurde. Man sagt, sie hielte sich öfters im Sinel- oder auch im Apfelwald auf.
    Vielleicht könnt ihr drei was von ihr erfahren. Doch dabei soll Vorsicht geboten sein, denn sie soll sehr stark sein.“
    „Warum hast… du…das nicht schon vorher gesagt?“, wollte der am Boden liegende Bruchpilot mit stöhnender Stimme wissen.
    „Da war ich wohl wirklich am Schlafen gewesen…“, meinte der Gildenmeister mit nachdenklicher Miene. Sein Stellvertreter stöhnte. Der Gildenmeister blieb einfach ein einzigartiges Individuum, so dachte sich Reptain mit belustigtem Grinsen.
    Schon bald brachen die Erkunder zuerst zum Sinelwald auf, da er geographisch gesehen näher gelegen war und direkt an den Apfelwald grenzte. Als sie sich vorher entsprechend ausgerüstet haben, wobei sie den Fragen von Kangama und den beiden Kecleon-Brüdern, wohin die heutige Erkundung gehen solle, nicht entgehen konnte, kam ihnen ein kleines und schüchternes Hornliu entgegen, das dem Team einen Apfel schenkte. Die Giftraupe muss wohl ein Fan von Team Mystery gewesen sein, was auch nicht verwunderlich war, da das Team Mystery schon lange durch ihr zweifaches Weltretten bekannt sei und zusätzlich nun seit Kurzem den Hyperrang erreicht hatte. So was spreche sich halt um, meinte der Schimpanse darauf.
    Die Reise dauerte nicht mehr als eine Stunde. Die drei Pokémon liefen durch eine Steppe. Die Luft flimmerte; dieses Mal war es ein heißerer Tag. Der Boden war genau so trocken und heiß, weswegen sowohl Reptain als auch Impergator die Füße brannten. Panflam machte dies, weil es ja ein Feuer- Pokémon war, nichts aus.
    Unterwegs konnten sie aus guter Entfernung sowohl links den Wasserfall, hinter dem Reptain und Panflam in einer Höhle ihre erste Erkundung vollzogen haben, und rechts die Dämpfe der heißen Quelle sehen, bei der beide Pokémon nach der Erkundung gelandet. Sie bemerkten links auch das Ufer vom Fluss der Klarheit, der aus dem Wasserfall entspringt, an dem Impergator früher als Karnimani gelebt und trainiert hat. Sie konnten sogar das kleine Häuschen von seiner kleinen Schwester erkennen, dass der Koloss für Beide damals aus Ästen, Baumstämme und große Blätter mit Mühe selbst erbaut hatte. Der Alligator meinte, dass er bald mal seine Schwester besuchen wolle, wenn sie mit dem Abenteuer fertig sein. Sonst verlief die Reise ohne große Zwischenfälle.
    Minuten später kamen sie am Sinelwald an. Die Kühle, die die Schatten der Bäume boten, tat den Leidtragenden der Bodenhitze gut. Dennoch, von der vorgebenen Zeit bis zum Eintreffen des Kometen unter Druck gesetzt gingen sie kurze Zeit später in den Sinelwald rein.
    Die Luft im Sinelwald war sehr frisch. Ein wohltuender Geruch von verschiedenen Blüten und Beerensträuchern stieg den drei Pokémon in die Nase. Das Licht der Sonne fiel in einzelnen, durch die Blütenpollen gelblichen Streifen durch die Kronen der Bäume. Team Mystery lief ohne Pause durch dieses Gestrüpp.
    Zwar lief ihnen ab und zu ein Pinsir und andere Käfer-Pokémon über den Weg, dennoch sahen sie kein Pokémon, das sie vom Aussehen her noch nie gesehen haben. Die Suche nach der geheimnisvollen Viridium ging längere Zeit so weiter, bis sie plötzlich auf einer Lichtung, auf der gänzlich das Sonnenlicht fiel, eine rüde und fiese Stimme vernahmen: „Hey, ihr da!“
    Das Team hielt inne und schaute sich um. Ein weiterer Blick nach oben gab die Quelle der Stimme preis: Ein großes Skaraborn saß auf dem Ast eines Baumes und biss in einen Apfel. Sein linkes Auge zierte eine kleine Schnittnarbe. Sein Horn war schon im gewaltigen Maße ausgeprägt, wie man an dessen Dicke feststellen konnte. Das Skaraborn beäugte die Drei argwöhnisch: „Was tun solche Spaßvögel wie ihr es seid hier?“
    „Wir sind auf der Suche nach Viridium. Man sagt, man könne sie des Öfteren hier im Sinel- oder im Apfelwald antreffen. Hast du sie hier vielleicht mal gesehen?“ Reptain sprach diese Worte, ohne auf die rüde Wortwahl des Skaraborn einzugehen.
    „Sagt bloß, ihr wollt auch zum Geheimnisdschungel…“, knurrte er bedrohlich. Diese Worte ließen Reptain aufhorchen. „Auch?“ Reptain wurde wieder ernst. „Willst du auch dahin? Und woher willst du wissen, dass es ihn gibt?“
    „Weil es den Geheimnisdschungel gibt, Mann!“ Das Skaraborn wurde plötzlich aufbrausend und sprang vom Ast auf den Boden. Der Aufprall wurde durch seine Insektenflügel gebremst.
    „Und außerdem…“, jetzt funkelten Skaraborns Augen böse. „ … bin ich DERJENIGE, der den Geheimnisdschungel als Erster betritt. Nur die Besten schaffen das. Und Die, Die mir in die Quere kommen wollen…, “ Nun schlug es wild mit seinen Flügeln und sein Horn leuchtete auf. Es war kurz davor, Team Mystery anzugreifen. „WERDEN VON MIR HÖCHSTPERSÖNLICH BESEITIGT!“ Es wollte sein glühendes Horn hochheben und auf die drei Pokémon einschlagen, als Impergator nun schützend vor seine Freunde stand und schnell mit seinem Schweif, den er mit Wasser überzogen hatte, konterte, indem er diesen auf Skaraborns Kopf schlug und ihn so auf den Waldboden stieß. Durch seine Wucht erzitterte der Boden und Skaraborn schrie auf. Skaraborn lag nun am Boden, sichtlich ausgeknockt, denn es zuckte unkontrolliert mit seinen Armen und Beinen. Sein Bezwinger, der neben ihm stand, zog wieder seinen in Wasser gehüllten Schweif von ihm weg. Ohne sich groß um den Geschlagenen zu kümmern, denn der Koloss soll nach eigener Aussage nur zu einem Viertel hart zugeschlagen haben, was aus seiner Sicht nicht besorgniserregend wäre, ging das Trio wortlos an ihm vorbei, als sie diesmal noch eine, aber diesmal weibliche Stimme von hinten lobte: „Oh, das habt ihr aber gut gemacht! ´´
    Nach erneuten Umdrehen sahen die drei Pokémon dieses Mal ein Pokémon, was sie vom Aussehen her noch nie gesehen haben.
    Die antilopenähnliche Gestalt war in wunderschönen Grün gewandet. Nur die Beine, Brust und Schnauze waren hellgelb. Am Kopf entlang und von den Hufen bis unter den Knien zogen sich graue Streifen. Die schwarzen Knopfaugen des Pokémon strahlten eine geheimnisvolle Art aus. Um ihren Körper hing ein kleiner Leinenbeutel.
    Das Pokémon, welches im Erscheinungsbild perfekt und erhaben wirkte, dankte den Pokémon dafür, dass sie das aus ihrer Sicht nervtötende Skaraborn endlich eine Lektion erteilt hatten und fragte sie nach ihren Namen.
    Dann stellte sie sich der Form entsprechend als Viridium vor, worauf das Team erleichtert reagierte, nicht mehr länger suchen zu müssen. Anschließend fragte das Pokémon sie, weshalb sie es suchen, da das Pokémon zuvor mitgehört hatte, wen Team Mystery im Wald suchte. Als Panflam erklärte, verschwand aber ihre Nettigkeit und sie wurde skeptisch. Sie bestätigte zwar, dass sie um den Eingang zum Geheimnisdschungel Bescheid wusste, aber sie ließe nicht jedes Pokémon darüber zu wissen. Sie erklärte, dass nur würdige Pokémon den Dschungel betreten dürften. Plötzlich bemerkte sie Panflam von der Gestalt her und stutzte:
    „Dich… habe ich schon Mal gesehen! Deine Freunde auch!“
    Die Drei waren überrascht, so etwas zu hören. Viridium wandte sich zuerst an das Feuerwesen und dem Anführer, den sie besonders sorgfältig musterte und dann mit bestimmt sprach: „Grüner! Roter! Euch beide habe ich mal, als ihr noch klein wart glaube ich, in den Tiefen des Apfelwaldes bemerkt. Ich sah euch gegen so ungehobelte Pokémon kämpfen, die euch wegen Perfekten Äpfel im Weg standen. Da war so ein Skuntank, ein Smogon und ein Zubat, glaube ich…“
    „ Team Totenkopf!“, riefen die beiden Angesprochenen wie aus einem Mund. In ihrer Gildenzeit hat Team Totenkopf den Beiden gern des Öfteren Schwierigkeiten bereitet. Doch ohne groß auf die Beziehung zwischen Mystery und Totenkopf einzugehen, fuhr die würdevoll wirkende Dame fort: „ Jedenfalls fand ich es recht mutig von euch, euch dieser Rüpelbande zu stellen. Und dich, Blauer, habe ich mal am entfernteren Ufer beim Fluss der Klarheit beim Training beobachtet, und ich war recht beindruckt, wie du damals das ganze Ufer aufgewühlt hast.“ Impergator wurde verlegen und schämte sich ein bisschen, doch dies kümmerte Viridium weiter nicht; sie fragte nochmal die Drei, weshalb sie nun den Geheimnisdschungel aufsuchen wollten und sie warnte die Drei, sie nicht anzulügen; sie könne es spüren, wenn jemand lügt. Reptain hatte keine andere Wahl und erklärte, mit der Bitte um mögliches Stillschweigen gegenüber anderen Pokémon, ihr die Situation, nachdem sie überprüft hatten, dass außer dem Team und Viridium kein anderes Pokémon in der Nähe war. Die Reaktion von ihr auf das bevorstehende Ereignis war nicht anders als bei Team Mystery, dennoch brachte dies nicht aus ihrer eleganten Fassung. Sie verstand und sagte schließlich gehoben wie beim Theater:
    „Ihr seid voller Tugend; Mut, Geist, Hilfsbereitschaft. All Diese sind in euch besonders ausgeprägt,
    Ihr wollt in einer dringenden Angelegenheit in den Geheimnisdschungel eintreten. Wenn ihr ein Treffen mit dem Wächter des Dschungels, Mew, wünscht, so werde ich euch nicht im Weg stehen. Ich werde euch zu dem Ort bringen, an dem sich der Geheimnisdschungel befindet. So folgt mir bitte!“
    Mit Erleichterung darüber, dass sie Viridium nun endlich zum Geheimnisdschungel führt, folgten die Erkunder ihrer Bitte. Sie liefen nun eine längere Zeit lang durch den Apfelwald den sie auch bald verließen. Schließlich überquerten sie mit Mühsal die Labyr-Berge, von dem sagt, dass in Ihnen ein einziges Labyrinth verläuft.
    Genau wie zuvor verlief die Reise ohne besondere Vorkommnisse, vor allem weil jetzt Viridium mit den drei Pokémon reiste. Nach dem sie nun endlich den letzten Berg herunterstiegen und sich nun auf einer kleinen Steppe befanden, erstreckte sich vor Ihnen der Anblick des Trübwaldes, in welchen sich der Geheimnisdschungel befinden sollte. Es dämmerte bereits, weshalb die dunkelgrünen Kronen der Bäume dunkelbraun wirkten. Man hörte vieles Rufen verschiedener Pokémon aus dem Wald. Panflam schlug eine Pause vor, womit auch Reptain und Impergator einverstanden gewesen wären, doch Viridium drängte sie bestimmt, ihr weiter zu folgen, was auch die drei Pokémon mit Murren über die gestrichene Pause taten.
    Diesmal verlief die Reise durch den Wald unheimlicher als bei den Ersten. Die letzten Strahlen der Sonne wurden schon von den ersten Bäumen verdeckt, weshalb als einzige Lichtquelle die Flamme an Panflams Hintern diente, weshalb er nun auf barsches Bitten von Viridium der Gruppe vorangehen sollte. Das Licht sorgte in der Dunkelheit des Waldes für unheimliche Atmosphäre, ein Blickfang inmitten der Dunkelheit. Nun wären sie Blickpunkt vieler Pokémon, die im Wald lebten, so dachte sich Impergator. Ihre Führerin, die nun ironischer weise selbst durch das Feuerlicht geführt wurde, schien davon aber weniger als beeindruckt zu sein; sie gab ohne groß Emotionen zu zeigen Panflam die Richtung an. Reptain wusste nicht, welches Wesen er Viridium zuschreiben sollte. Einerseits kam sie ihm wie eine Prinzessin vor, die gern andere für sich arbeiten lässt, was man am Beispiel des Skaraborns auf der Lichtung sehen konnte, andererseits ist sie auch hilfsbereit, wie sie es nun bewies.
    Endlich konnten sie was Weißes hinter ein paar Bäumen sehen. Die Gruppe rannte dorthin, und als heraustraten, sahen sie eine weißliche Sphäre aus dicken Nebel vor sich. Die Sonne war inzwischen beinahe untergegangen, da der Himmel inzwischen eine dunkelblaue Farbe angenommen hatte.
    „Dort drin…“, so bemerkte Viridium. „Befindet sich der Geheimnisdschungel!“
    Im Gegensatz dazu, was Team Mystery an Größe vom Geheimnisdschungel erwartete, so machte die Nebelsphäre einen recht mickrigen Eindruck. Wohl kaum hätte da ein ganzer Dschungel reingepasst. Viridium, der die Größe nicht kümmerte, kippte nun den Inhalt ihres Beutels vor ihren Füßen aus. Ein einziger Gegenstand fiel heraus. Ein rosa gläsernes Horn, um welches sich viele Verzierungen von Blättern rankten, war zu erkennen. Erstaunlicherweise schwebte das Horn nun in Richtung von Viridiums Mund. Diese hielt das Horn mit ihrem Mund fest und blies sanft in das Horn hinein.
    Ein melodischer Klang ertönte, der wie ein Konzert von Vogelgezwitscher durch den ganzen Wald ertönte.
    Sie warteten alle gespannt auf irgendein Ereignis, doch es kam nichts. Impergator wollte schon nach kurzer Zeit ungeduldig fragen, ob was passiert, doch noch ehe er die Frage aussprechen konnte, hörten die Pokémon es schon.
    Ein Quietschen. Das Quietschen klang wie rostige Schraube, die gedreht wurde. Es kam aus dem Nebel heraus immer näher, denn nun konnten sowohl Viridium als auch Team Mystery eine hellblaue Flamme im Nebel erkennen. Dazu gesellte sich ein Paar glühender, gelber Punkte. Nun konnten die Pokémon auch die Schattengestalt erkennen, die der einer Laterne ähnelte. Tatsächlich sah das Pokémon, welches nun gänzlich zu erkennen war, da es aus den Nebel ausgetreten ist, wie eine Laterne aus; es war zudem am ganzen Körper schwarz; sowohl auch an den Armen und an der Laternenkappe. Diese lag auf seinen Kopf, der rund und durchsichtig war und somit gläsern wirkte, weshalb Einem auch der Blick auf die kleine blaue Flamme im Inneren des Kopfes gewährt wurde. Die gelben Augen des Pokémon ruhten zuerst auf Team Mystery, dann auf Viridium und zuletzt auf das Horn, das Viridium in ihren Hufen hielt. Es nickte zusagend, drehte sich wieder um und gebot mit einem Arm den Pokémon, ihm zu folgen, worauf es dann wieder im Nebel verschwand.
    „Kommt schon!“, befahl Viridium, die mittlerweile ihr Horn im Beutel verstaut hatte und folgte dem Laternen-Pokémon. Die drei Freunde zögerten kein bisschen und folgten nun ebenfalls der Laterne. Dennoch war Panflam neugierig und wollte, wer dieser Laternenverschnitt sei. Viridium erklärte ihm, dass sein Name Laternecto sei und er Derjenige und Einzige ist, der den Weg in den Geheimnisdschungel kennt. Sie sagte auch, dass man ohne ihn nie in der Lage wäre, den Dschungel zu finden.
    Ohne weitere große Worte liefen die vier Pokémon durch den Nebel, während sie die Flamme des Laternecto im Auge behielten. Der Nebel um sie herum war so dicht, dass sie kaum den Vordermann sahen. Sie hörten nur lediglich das Quietschen von Laternecto, was eigentlich verwunderlich ist, da Laternecto kein Stahl-Pokémon, sondern ein Pokémon vom Typ Geist/Feuer, so laut Viridium, ist. Viridium selbst verwunderte diese seltsame Eigenschaft. „Na ja!“ sagte sie. „Man kann halt von verschiedenen Pokémon Verschiedenes lernen.“
    Es war ein Links und Rechts im Nebel, jedes Mal bog ihr Nebelführer erneut im Nebel ab, nur um wieder in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Plötzlich aber blieb Dieser stehen, drehte sich zu Viridium um, nickte kurz, worauf sich Viridium mit netten Worten für die Führung bedankte, und erhob sich und blieb inmitten der Luft schweben, wo es dann wirklich wie eine Laterne aussah; ohne Augen und Arme.
    Nun übernahm die von Reptain zuvor bezeichnete Prinzessin das Heft in die Hand gebot Team Mystery wieder, sie unter der Laterne her zu folgen. Sie ging voran und verschwand in dem Nebel. Die Drei folgten dieser Anweisung und gingen jetzt ebenfalls unter dem Laternen - Pokémon hindurch und konnten ihren Augen nicht trauen. Sie waren kaum an Laternecto vorbei, als sich Ihnen im Bruchteil einer Sekunde die Weiten eines gewaltigen Waldes zum Anblick boten. Herrlicher Sonnenschein strahlte die dicht bewachsenen Bäume dieses Waldes; sie hörten das Kreischen, Zwitschern und Tun vieler Pokémon im Wald heraus.
    Doch es war bei all dem kein Wald. Team Mystery wusste nun:
    Sie waren im Geheimnisdschungel angekommen!


  • [tabmenu][tab='Moin^^']Sou, da bin ich wieder.
    Hab mir dein neues Kapi angeschaut und merke das du dich in gewisser Hinsicht gebessert hast. Allerdings sind mir ein paar negative Aspekte ins Auge gefallen. Deinen Startpost habe ich auch mal wieder angeschaut, aber dazu später.
    Letza go![tab='Lob']Was mir sofort auffällt, ist dass der Text schöner strukturiert ist. Sieht viel besser aus und stört nicht den Lesefluss. Das Bild ist sehr passend zu dem Ereignis im Trübwald gewählt.(wie Jingsel gesagt hat, kannst die Bilder verlinken anstatt den Link drunter anzugeben)
    Auf die Orts- und Charackterbeschreibung bist du ebenfalls eingeganen. Die ist dir gut gelungen. Den Vorschlag Gedanken kursiv zu schreiben hast du auch berücksichtigt.
    Klar, das sieht jetzt nach wenig aus, bedeute abert mehr als es den Anschein hat.
    [tab='Kapitel 4']Vorab: Diesmal werde ich nicht den Fehlerteufel spielen, weil in Sachen Rechtschreibung nicht viele Fehler vorhanden sind.
    Naja, das war doch etwas zu auffällig.

    Zitat

    ,, Na ja! ´´ sagte sie ,, Man kann halt von verschiedenen Pokémon Verschiedenes lernen. ´´

    Fehler sind vorhanden, die kannst du aber mit sorgfältigen Überlesen sicher erkennen.
    Eines kannst du definitiv vermeiden. Du schreibst gerne das Trio vollständig aus(Impergator, Reptain und Panflam), was aber schnell zu Wiederholungen führt. Zudem sieht es nach öfteren Sehen immer unschöner aus. Das leiert ganz schön. Es gibt mehrere Altenativen dazu: Das Trio/ Die Drei/ (im Zusammenhang) sie/ die Gefährten, etc. . Ein, zwei Mal kann man die drei ja ausschreiben, aber das langt dann auch.


    Eine Sache irritierte mich noch. Als das Team am Berg sind, sind sie ja nicht körperlich anwesend, oder?. Wie kann dann Reptain den Beutel von Laschoking annehmen?


    Auffallend war, dass du in mehreren Passagen die Indirekte-Rede benutzt. Die kann man meinetwegen einbauen um lange Gespräche zu verkürzen. Aber das anfängliche Gespräch mit Viridium hätte man aber trotzdem in Direkte-Rede schreiben können. Da konnte man sich ruhig kurz fassen. Und lass bitte vollständig die bunte Farbe im Text weg. Diese stört (zumindest bei mir) etwas den Lesefluss, da es einfach zu sehr heraussticht. Hier waren es zwar nur Kleinigkeiten, aber gerade diese stechen so raus.


    Wenn Konflikte am laufen sind, dann lass bitte die Pokemon nicht immer ihre Attacken aufgröhlen. Das wirkt auf mich ein wenig unprofessionell. Beschreibe vielleicht etwas die Attacken selbst, damit der Leser sich auch diese Vorstelen kann. Ich meine du rufst ja auch nicht dein kommendes Handeln rum. Gut, das war jetzt nur ein Mal, aber es fiel mir extrem auf. Der Kampf, wenn man ihn so nennen kann, war extrem kurz.

    Zitat

    ,, VIELENDER´´ schrie Skaraborn und darauf folgte ein Rumms.


    Skaraborn lag am Boden, sichtlich K.O., denn es zuckte unkontrolliert
    mit seinen Armen und Beinen. Impergator, der neben ihm stand, zog wieder
    seinen in Wasser gehüllten Schweif von Skaraborn weg.

    Erst greift er an und dann liegt er urplötzlich am Boden. Das war wirklich zu wenig...


    Das Viridium ihre Hufe vor ihr Gesicht heben kann, glaube ich kaum. Oder meintest du, dass sie ihren Kopf zu Boden gesenkt hat?
    Altenativ hat sie, mal angenommen, ihre psychichen Kräfte dazu benutzt das Horn vor schweben zu lassen um dann darauf zu spielen.

    Zitat

    ..., wie eine Laterne aus; es war zudem schwarz und auch seine Arme waren
    schwarz. Seine schwarze Laternenkappe lag auf seinen Kopf, der rund und
    durchsichtig war, weshalb Einem auch der Blick auf die kleine blaue
    Flamme im Inneren des Kopfes gewährt wurde.

    Ist mir zu schwarz... Das passt besser:"... , dessen gesamter Körper schwarz war. Eine Laternenkappe lag auf dem runden gläsernen Kopf, welches eine kleine blaue Flamme im inneren beinhaltete." Das ist aber nur ein Vorschlag. Das kannst natürlich auch anders umschreiben. Nur lass das wiederholende schwarz raus


    Versuche in Zukunft auf Wiederholungen aufzupassen. Das ist nicht die einzigste.


    Ansonsten bemängele ist jetzt nichts großartiges. Der Weg zum Geheimnisdschungel hat mir gefallen. So, geheimnisvoll... (der war so schlecht von mir x3)[tab='Startpost']Ist nicht viel hier zu sagen, aber lass bitte die vielen bunten Farben raus. Die sind nicht nötig. Der Text muss einfach gut lesbar sein. User mit verschieden Design könnten dann auch etwas Probleme mit dem Erkennen haben. Ansonsten kannst du auch die anderen Spoiler umbennen. Verlinke, wie erwähnt , die Bilder noch, dann kannst du dir nämlich das störende, am Ende austehende, Spoiler sparen.[tab='Letzte Worte']Das Kapitel hat ein gutes Ausmaß. Im Grunde bin ich zufrieden mit dem aktuellen Kapitel. Soweit sehe ich schon etwas Besserung. Aber wie oft wurde mir gesagt:,,Es geht immer besser.''


    Auch ja, du kannst mich ruhig in deine PN-Liste eintragen.


    [/tabmenu]
    ~Nuke

  • Sooo, jetzt bin ich dran :D


    [tabmenu][tab='Lob']Das Kapitel hat mir (vorallem sprachlich) gut gefallen. deine Beschreibungen werden immer besser, vorallem die des Sonnenaufgangs war toll!
    Auch das Layout des Textes sieht jetzt viel besser aus^^


    Das Bild passt auch prima zur Stimmung des Kapitels!


    Knuddeluff ist zu genial - das bringst du gut rüber xD und Plaudagei auch^^


    Ah, Laternectos Beschreibung ist cool - "quietsch, quietsch! xDD


    Ich finde es auch schön, dass das mit dem Kapitelverlinken geklappt hat! x3
    [tab='Verbesserungsvorschläge']Also, Fehlerteufelchen spiel ich auch mal nicht, Nuke hat das meiste ja auch schon angesprochen - aber du könntest ja versuchen, einen Betaleser zu finden, der das Ganze für dich nochmal durchsieht, bevor du es abschickst^^
    Oder du siehst selbst nochmal drüber, dann würd ichs aber ein oder zwei Tage liegen lassen, da sieht man oft mehr =)


    Zu den Farben im Startpost: Ja, nimm lieber die Normalfarbe und heb Due Anfangsbuchstaben von bestimmten Absätzen oder das Anfangswort o.Ä. hervor - schau dich bei den FFs im Forum etwas um, vll inspiriert dich ja was^^


    Die Beschreibungen werden, wie gesagt, immer besser! Aber, wie Nuke schon gesagt hat: "Es geht immer besser." :D Versuch einfach, auch in Zukunft Geräusche, Düfte, Sehen usw. gut mit einzubauen und auch, Vergleiche zu verwenden, dann bleibt deine Geschichte lebendig! x3


    Mir ist gerade etwas eingefallen: Die Geschichte klingt recht spannend, aber du solltest aufpassen, die Reisen zu den einzelnen Wächtern nicht in das Schema Ort suchen - Pokémon finden - Kampf - Gegenstand holen - nächstes Pokémon suchen... zu pressen. Das kann man ja jetzt noch nicht sagen, ich wollte nur schonmal vorab drauf hinweisen, damit du drauf achten kannst - du kannst das ja auch variieren, sodass z.B. eines der Pokémon zwischendrin auftaucht, oder dass die Suche durch etwas anderes unterbrochen wird etc. Das mit Skaraborn war schon nicht schlecht^^


    Ansonsten gelten, soweit es zumindest den Startpost betrifft, nach wie vor die Vorschläge vom letzten Mal^^
    [tab='Fragen']Sooo, Frägchen hätt ich dieses Mal auch zu Kap. 4:
    - Warum hat Mew Laschoking eigentlich den Standort des Waldes nicht verraten, wenn es der Zuhilfename von Team Mystery zugestimmt hat?
    - Wie kommt es, dass Viridium (btw - guter Bezug zu ihrem Namen, als du davon sprichst, dass sie Lügen erkennen kann!) sich an den Weg in den Wald erinnern kann? Weil sie ein legendäres Poki ist?[/tabmenu]


    Umpf...besonders gehaltvoll war mein Kommentar ja jetzt nicht xD"
    Aber ich fand das Kapi auch nicht schlecht, also von daher...sieh's positiv :D


    Ich freu mich auf die Fortsetzung^^


    Lg Jingsel



  • „Wow!“ Das war alles was die drei Pokémon sagen konnten.
    Team Mystery kam aus dem Staunen kaum noch heraus. Sie hatten wirklich nicht erwartet, einen so großen Dschungel in einer scheinbar so kleinen Nebelwand zu sehen. Die Weiten dieses Dschungels schienen sogar bis über den hinter den Bäumen erkennbaren Horizont zu reichen. Die vier Pokémon standen alle auf einem kleinen Hügel, der sich vermutlich als Einziger aus dem Dschungel herausragte, denn sonst waren weit und breit Solche nicht zu sehen.
    Im starken Kontrast zur Nebelwand, in der sie sich vor Kurzem befanden und kaum was sehen konnten, strahlte ihnen herrlichster Sonnenschein und saphirblauer Himmel entgegen. Auch aus der eben vorhandenen Stille, die sie im Nebel umgab, mit Ausnahme von Laternectos Quietschen, wurde nun ein reger Lärm, der von den einheimischen Pokémon des Dschungels zu den Vieren auf der Hügelhöhe hervorkam. Das Sonnenlicht tauchte die Baumspitzen in sämtliche Grüntöne; vom hellen Grün bis hin zum Smaragdgrünen. Auch die Luft, die das Quartett nun zum Riechen bekam, roch sehr stark nach einem Gewächshaus; warm, feucht, aber frisch.
    Doch dem Erkundungsteam blieb kaum Zeit, sich mehr der Flora natura dieses Dschungels zu widmen, denn jetzt drängte sie Viridium wieder, ihr weiter zu folgen. Da sie noch immer auf ihre Hilfe, Mew zu finden, angewiesen waren, taten es die drei Pokémon. Nach einem kurzen Herabgang von dem Hügel folgten die drei Pokémon ihr nun direkt in den Dschungel hinein.
    Im Gegensatz zu der Aussicht auf den Dschungel, bot sich Ihnen weiter unten eine etwas schaurigere Aussicht; von dem Sonnenlicht waren auf jeden Fall nur sehr geringe Mengen zu sehen. Sonst empfingen sie schwüle Dunkelheit und merkwürdige Lichter, die wie Neon in verschiedenen Blau-und Grüntönen glühten.
    Nach weiterer Drängnis Seiten Viridiums, wobei sie diesmal kaum vernehmbar murrte, wie oft sie den Drei das noch sagen muss, begab sich die Gruppe in den Geheimnisdschungel hinein.
    Im Grunde war es nicht so dunkel, wie es von außen aussah, dachte sich Reptain. Tatsächlich schien der Dschungel von Innen auch ohne Sonnenlicht gut beleuchtet zu sein.
    „Neon-Pflanzen!“, bemerkte Viridium auf die fragenden Gesichter der Drei und nannte auch sogleich die Quelle der neonartigen Lichter. „Das sind äußerst besondere Pflanzen, denn sie sind die einzigen Pflanzen der Welt, die in der Dunkelheit leuchten. Zwar dient ihr Licht zur Selbsterhaltung ihres Organismus, doch für die Pokémon kann es manchmal eine störende Plage sein.“
    „Weshalb denn?“, wollte der Anführer wissen. Ihn schien offenbar die Biologie dieser Pflanzenart zu interessieren, wie Panflam merkte. Er fragte sich, ob es an seinen Pflanzen-Typ liege.
    „Hält man sich zu lange in einem Bereich auf, wo diese Pflanzenart wächst, ohne so schnell wie möglich wieder richtiges Sonnenlicht abzubekommen, so kann es bei Pokémon mit etwas…Nun ja… schwächeren Nerven vorkommen, dass sie leicht schläfrig werden und vielleicht sogar ganz einem Tiefschlaf erliegen. Ihre hypnotische Wirkung ist vor allem besonders stark, wenn man besagte Pflanze berührt… UM HIMMELS WILLEN! ROTER!“
    Gerade als sich Viridium dem Interessierten zuwenden wollte, bemerkte sie Panflam, wie er scheinbar nun selber interessiert eine der Leuchtpflanzen mit seinen Händen unter die Lupe nehmen wollte. Sie eilte blitzschnell zu Panflam zurück und stieß ihn unsanft zur Seite. Ergebnis war der unsanfte Sturz des Schimpansen auf den Waldboden „ ROTER! BIST DU DENN DES WAHNSINNS?“ Auch Reptain und Impergator kamen jetzt hinzu. Die Beiden sahen, wie die Pflanze, die Panflam berühren wollte,
    sich wandte und schließlich einige Meter an dem Baum, an dem sie sich befand, hochschlängelte und in dessen Krone verschwand. „DU IDIOT! DU HAST DIE PFLANZE BERÜHRT!“, kreischte Viridium.
    Für einen Moment sah sie für das Trio nicht mehr wie das ach so erhabene Pokémon, das sie am Anfang begegnet sind, sondern mehr wie eine aufgescheuchte Furie. Doch unbeachtet dessen kümmerten sich Reptain und Impergator um Panflam, der erschrocken über Viridiums Aufschrei auf dem feuchten, mit Ästen und Blätter bedeckten Boden saß. Viridium fasste sich aber wieder und sprach jetzt in ruhigeren, aber vorwurfsvollen Worten zu Panflam: „Hast du mir eben nicht zugehört? Die Hypnose solcher Pflanze verstärkt sich, wenn man sie berührt. Und ganz ehrlich, und nehme es mir bitte nicht übel, dir traue ich nicht gerade die starken Nerven zu!“ Sie stieß einen Seufzer, drehte sich wieder um und meinte schließlich nur: „ Naja, es wird schon irgendwie schiefgehen. Kommt! Wir gehen weiter!“ Nachdem sich der Feuerprimat einigermaßen aufgerappelt hat und dabei einige Ausdrücke über Viridium murmelte, gingen die Drei schließlich weiter. Während sie noch weiterhin durch neonartiges Gestrüpp hindurch schlängelten, wobei sie aufpassten, keine weiteren der Leuchtpflanzen zu berühren, erinnerte sie ihre Führungsperson, dass sie von nun an keinerlei Verantwortung tragen wird, wenn einer von den Drei nochmal irgendeinen Blödsinn im Dschungel macht. Doch noch während sie weitergingen, bemerkte Impergator, dass Panflams Augen anfingen immer enger aufeinander zu fallen und er selbst wankenden Schrittes war. Impergator signalisierte Reptain mit einem Blick, dass die Hypnose der Pflanze bei Panflam schon wirkte. Viridium, die das mitbekam, sagte darauf kurz: „ Wenn ich mich richtig erinnere, kommen wir zu einem Platz, wo das Sonnenlicht durchdringt.“
    Tatsächlich machte sich in der Ferne der Glanz richtigen Sonnenlichts bemerkbar. Auch schienen in besagter Ferne auch wieder die Geräusche der Dschungel-Pokémon wieder anzusetzen, da die Vier zuvor kaum was gehört haben. Bald erreichten sie auch zum Glück eine Stelle, auf der kleinere Teile des Sonnenlichts fielen. Sofort rochen die Pokémon wieder den Duft von Gewächshaus. Im Sonnenlicht konnte man gut den sauberen Wasserdampf sehen, der von jeder einzelnen Pflanze abgesondert wurde. Doch dies schien dem vom Neonlicht Betroffenden nicht so wie seine Freunde nicht mehr zu bemerken, denn dessen Augen fielen ganz zu und er selbst kippte vornüber weg auf den Bauch. Selbstverständlich blieb Dies von Reptain und Impergator nicht unbemerkt.
    „Hey Panflam!“, rief zuerst Impergator bestürzt. Er wollte Panflam wachrütteln, doch Reptain, der die Lage besser einschätzte als Impergator, drehte sich wieder zu Viridium um: „Viridium! Kannst du kurz war… HEY VIRIDIUM!!! ´´
    Reptain überkam ein leichter Anflug von Panik, als er sah, wie die Antilopendame, die sichtlich die aktuelle Lage des Teams ignorierte, langsam im Dickicht verschwand. Reptain bat Impergator, bei Panflam zu bleiben und lief Viridium nach, worauf auch nun er im Gebüsch verschwand. Einige Zeit lang wartete der Alligator in der Hoffnung, dass sowohl sein Vorgesetzter als auch die personifizierte Barschheit wiederkehrten. Jedoch geschah eine lange Zeit nichts. Impergator lauschte noch immer in das Gebüsch, jedoch hörte er außer den Waldgeräuschen der Vogel-Pokémon und Schreie gar nichts von den beiden Pflanzen-Pokémon.
    Er hob darauf erst einmal Panflam vom Boden auf und lehnte ihn behutsam mit dem Rücken voran an den nächsten Baum und gesellte sich zugleich neben ihn. Ihm blieb ohne Reptain wirklich nichts anderes übrig, als hier auf Diesen zu warten. Impergator starrte rauf zu den Baumkronen.
    Er hörte leisen Wind, der die Blätter der einzelnen Kronen zum Rascheln und Tanzen brachte. Das Licht der Sonne schien sich daher mit zu bewegen, denn einzelne Stellen des Bodens, wo zuvor Schatten drauf lag, wurden nun in silbriges Licht gehüllt. Allgemein fing Impergator an, sich nun genauer seine Umgebung anzuschauen. Der Anblick war in gewisser Hinsicht chaotisch, so dachte sich Impergator. Nach einem Busch folgte ein großer, mit moosbewachsender Felsen, auf diesen dann wieder ein großer Baum folgte und darauf wieder Büsche. Einzelne Lianen hingen von den Baumkronen herab. Die Umgebung war durch Spiegelung des Sonnenlichts im Wasserdampf in silbrigen Dünsten eingetaucht. Es war sozusagen beinahe genau so ein Dunst wie in der Nebelwand. Auch schien er alles in näherer Umgebung zu verbergen. Dennoch blieben die Geräusche erhalten; stetiges Gezwitscher von bisher ungewissen Flug-Pokémon, und selten bis manchmal deutliche Rufe eines…
    „Affen?“ Impergator versuchte noch einmal hinzuhören, doch später beließ er es dabei. Panflam bewegte sich wieder, dabei lief ihm etwas Speichel über den Mund. „Du hast es gut!“, sprach Impergator zu Panflam, obwohl er wusste, dass Panflam eh nichts hören würde. „Du kannst jetzt hier seelenruhig schlafen, während ich hier so was wie eine Wache halten muss.“ Er legte eine Pause ein. Dann aber setzte er fort: „Ich denke, sobald du aufwachst, machst du dir bestimmt Vorwürfe, dass du die Pflanze berührt hast. Aber das konntest du ja nicht wissen, da wir heute zum ersten Mal hier sind.“ Impergator sagte Dies, da er zurzeit selbst kein anderes Thema finden konnte. Er seufzte auf und fuhr, mit dem Blick nach oben zu den Baumspitzen gewandt fort:
    „Weißt du, dass du jetzt schläfst, ist eigentlich im Moment sehr praktisch. Ich kann nämlich so in Gegenwart deiner Person alles sagen, was mir so durch den Kopf geht, ohne dass du es gleich mitbekommst. Du musst wissen, dass ich ja, seit ich eurem Team als festes Mitglied beigetreten bin, sehr viel erfahrener und stärker geworden bin. Das alles habe ich zum Teil auch euch zu verdanken. Doch als ich gegen General Impergator unterlag, war das so, als hätte ich mich selbst besiegt. Seither stelle ich mir die Frage, ob ich wirklich schon stark genug bin; auch gilt diese Frage für unser Abenteuer. Sind wir wirklich die Einzigen, die diese Welt vor dem Dämon retten können? Ganz ehrlich, Panflam, ich habe schon einmal mit den Gedanken gespielt, das Team wieder zu verlassen, aber auch nur, um meine wahre Stärke zu finden. Du weißt noch, was mein Ziel ist, oder? Ich werde das stärkste Pokémon dieser Welt! Doch dazu muss ich mich meinem Ebenbild stellen. Sobald also dieses Abenteuer bestanden ist, so gehe ich alleine in die Welt hinaus und suche den General. Ich werde ihn finden, ihn zum Kampf herausfordern und auch besiegen. Davon träume ich jede Nacht seit dieser Niederlage. Und um das überhaupt bewerkstelligen zu können, muss ich alle Anderen besiegen.“ Mit diesen Worten richtete sich Impergator auf, klopfte sich den Dreck von seinem Po herunter und nahm den Schimpansen, der immer noch vor sich hin schnarchte, behutsam auf seinen Rücken. Er riss sich eine der von den Bäumen herunterhängenden Lianen ab und fixierte mit Dieser seinen Freund auf seinen Rücken, damit er nun wieder beide Hände für eventuelle Kämpfe frei hatte. „Ganz gleich, ob Reptain und Viridium verschwunden sind!“, meinte Impergator, noch während er Panflam an seinem Rücken festband. „Dann liegt es wohl an uns, dass wenigstens wir Beide zu Mew gelangen!“ Sogleich lief das Alligator-Pokémon mit dem Feuer - Pokémon auf dem Rücken, in dieselbe Richtung, in der auch die beiden Pflanzen-Pokémon zuvor verschwunden sind. Impergator watete durch Unmengen kleinerer Büsche, wobei er hin und wieder in eine kleinere Pfützen trat, worauf sein Fuß schlammig-braun wurde. Mit dem Wissen, dass der Boden feucht und matschig war, hielt Impergator immer wieder Ausschau nach eventuellen Fußabdrücken von Reptain und Viridium.
    Eine längere Zeit lang lief Impergator durch den Dschungel. Endlich sah er auch zwischendurch einige Pokémon des Dschungels, von denen er auch vier sah, die tatsächlich in gewisser Hinsicht einen Affen ähnelten, mit dem Unterschied, dass diese Pokemon im Augenbereich und ihre Beine eine dunklere, grüne Farbe hatten, während der Mundbereich, ‚Brust und Arme ein leichtes Ockergelb hatten.
    Auffällig an Ihnen war auch, dass auf ihren Kopf eine Art Pflanze zu wachsen schien.
    „Komische Pokémon!“, dachte sich Impergator bei ihrem Anblick, zuckte kurz mit den Schultern und ging geradeausweiter. Die Affen-Pokémon blickten ihm nach und sprangen immer wieder auf die nächsten Bäume über Impergator, um ihn stets im Auge behalten zu können. Dem blauen Pokémon entging es natürlich nicht und dachte sich mit leicht genervter Miene, warum er wie eine Zoo-Attraktion angesehen wird. Plötzlich hörte er das Geräusch mehrerer kleiner Geschosse über ihm, worauf er sich instinktiv, vor allem um Panflam zu beschützen, umdrehte und mehrere kleine Saatkörner leicht schmerzhaft auf die Brust bekam.
    „Ja, was zum? Was soll das?“, Impergator blickte empört zu den Affen wieder herauf, die sichtlich amüsiert über Impergators Reaktion wieder in
    den Tiefen des Dschungels verschwanden.
    „ Pfeifen!“, schnaubte Impergator und warf ein Blick hinter sich, um zu prüfen, ob es Panflam gut ging; er schnarchte noch immer und machte einen gesunden Eindruck.
    „Dich kann gerade wohl wirklich nichts aufwecken, oder?“ Impergator lächelte erleichtert, drehte sich wieder um und lief wieder geradewegs tiefer in den Dschungel. Noch immer ging er dichtes Gebüsch und stieg ab und zu über Baumstämme, die auf den Boden lagen und anders aussahen als die anderen Bäume. Dem Pokémon blieb aber nichts anderes übrig als weiterzugehen, schließlich hat er ja Mew zu finden. Das Sonnenlicht fiel noch immer in einzelnen silbernen Streifen durch die Baumkronen.
    „Wir sind schon mittlerweile ein paar Stunden hier drin, und als wir ankamen, schien es Mittag gewesen zu sein, obwohl außerhalb der Nebelwand eigentlich Nacht war. Wann wird es dann also hier bitteschön mal dunkel?“
    Als ob man auf so eine Frage gewartet hatte, schien das Silber des Sonnenlichts zu einem schwachen Bronze zu werden, das die Pflanzen rundherum in noch dunkleres Grün und die Stämme der Bäume in noch dunklere Brauntöne tauchte. Überraschenderweise zogen sich einige Pflanzen, die im Impergators Blickfeld standen, langsam in den weichen Waldboden ein.
    Auch wenn dieses Schauspiel, woran Reptain sehr interessiert sein würde, noch ach so faszinierend war, behielt Impergator seinen eisernen Willen und ging die Natur ignorierend weiter. Jetzt, wo sich Viele der Pflanzen eingezogen haben und das Sonnenlicht nicht so stark war, konnte Impergator nun deutlich besser einzelne Details des Dschungels aus einer gewissen Entfernung sehen. Nun sah er auch deutlich mehr Pokémon, die ihn alle interessiert anschauten. Pokémon, die an Rehe erinnerten und Pokémon, die offenbar alle den Typ Pflanze besitzen mussten, da sie selber wie Eine aussahen. Auch sah der Erkunder wieder die Affen-Pokémon, die ihn zuvor frech mit einer Kugelsaat-Attacke, wie er sie von Reptain kannte, getroffen haben; diese winkten ihm lächelnd zu. Er blieb stehen; er sah, wie von hier auf jetzt von einer guten Zahl solcher Pokémon halbkreisförmig, der Weg hinter ihn blieb zum Glück für eventuelle Notfälle frei, umzingelt wurde.
    Doch anstatt ihn anzugreifen, trat direkt vor Impergator aus ihrer Mitte ein Pokémon hervor, welches optisch sehr stark an einen Hirschen erinnerte; erhaben, mit vier Beinen, braunglänzendes Fell, woraus bei dem Brustansatz ein weiches Bündel hervorspross, das Geweih groß und prachtvoll mit einer bestimmten Pflanze bestickt. Das Pokémon selbst war erstaunlich groß und besaß ein ebenso würdevolles und erhabenes Erscheinungsbild wie Viridium. Seine Augen, die auf den neuartigen Fremden ruhten, besaßen den Glanz von Stolz und mit einer ebenso stolzen Stimme sprach er zu Impergator: „Wer bist du, Fremdling, dass du kühn wagst, geweihtes Territorial zu betreten…“
    Der Alligator musste offenbar in der Nähe von Mews Versteck sein, weswegen das Pokémon von „geweihtem Territorium“ sprach. Er folgte dessen Aufforderung zu antworten: „Ich heiße Impergator und ich wusste nicht dass dies für mich verbotenes Gebiet. Ich bin nämlich mit Viridium hier, doch als mein Freund hier…“ Impergator drehte sich nun so um, dass nahezu alle Pokémon sowohl den Blick auf ihn als auch auf Panflam, der unschuldig schnarchte, werfen konnten. „ … eine dieser komischen Leuchtpflanzen berührt hat, ist er wenig später, wie ihr jetzt alle noch sehen könnt, eingeschlafen, worauf wir kurz Viridium aus den Augen verloren hatten. Und als wir grad ihre Hilfe beanspruchen wollten, ist sie verschwunden, und kurz darauf auch unser Anführer, der nach Viridium suchen wollte, aber eben nicht wiederkam.“ Von den umherstehenden Pokémon kam allgemeines Flüstern, als das erhaben wirkende Pokémon wieder sprach: „Dann meinten Viridium und dieser Reptain also euch Beide…“
    „Ihr habt sie gesehen?“ Der Koloss vom Team war jetzt sichtlich erleichtert, dass er wieder eine Spur zu den beiden Pokémon gefunden hatte. „Wir sind uns zufällig über den Weg gekommen. Die beiden sagten uns, dass sie sowohl ein Impergator als auch ein Panflam, sprich ein Wasser- und ein Feuerpokémon, suchten. Ich erklärte mich bereit, nach euch Ausschau zu halten, weshalb ich erstmals einige Vegimak losgeschickt habe, um überhaupt einmal einen groben Überblick zu haben, wo ihr euch befindet.“ Bei der Erwähnung ihrer Namen grinste die Affen-Pokémon-Truppe und hielten Impergator alle vier zusammen aus einem bestimmten Grund den Daumen nach oben.
    „Gut, dass wir euch noch vor Einbruch der Dunkelheit gefunden haben, sonst wärt ihr wieder von besagten Leuchtpflanzen umgeben. Los, folg mir schon!“ Mit einer Kopfbewegung gab er seinen Untergebenen das Signal zum Aufbruch. Da er gern seinen Anführer wiedersehen wollte und schon gar nicht wieder von den „Plagen-Pflanzen“ umgeben sein wollte, tat Impergator wie ihm geheißen wurde. Panflam nahm man ihm inzwischen vom Rücken ab und Dieser wurde sanft auf den Rücken des Hirsch-Pokémons abgelegt, so dass sich Impergator keine Sorgen machen musste, dass Panflam aus so einer Höhe von geschätzten zwei Metern unsanft und unnötig auf den Boden fiel. Die kleine Gruppe von Pokémon folgte mit großer folgte den Hirschen durch den Dschungel. Impergator hegte jetzt die Freude, dass Team Mystery bald wieder vereint ist.
    „Du bist wohl gut mit diesem Reptain befreundet, oder?“ Eines der weiblichen Pokémon, mit besonders roten Blumen auf ihrem Haupt und mit einem knallgrün-gelben Blätterkleid gesellte sich neben Impergator.
    „Wir kennen uns schon recht lange, öhm …“ Er blickte sie fragend an. „Blubella!“ lächelte das Pokémon.
    „Freut mich, Blubella!“, erwiderte Impergator, schaute kurz in Richtung des Hirschen und fragte erneut Blubella: „Kannst du mir eigentlich sagen, wer euer Anführer vor mir ist?“
    „ Hihi, da du ja der Fremdling bist, will ich´s dir gern sagen, …“
    „ Ich heiße Kronjuwild!“ Offenbar hielt es der Hirsch nicht für angemessen, dass Blubella selbst seinen Namen nennen wollte, wie man es an seinem Blick erkennen konnte, als er sich zu den Beiden umwandte.
    „Und desweiteren, warte mit deinen Fragen, wenn wir wieder zu Hause sind.“, fuhr er an Blubella gewandt fort. So gingen die Pokémon wortlos weiter. Es wurde bereits dunkel, denn nun verschwanden die meisten Pflanzen komplett im Boden und andere begannen schon, wenn auch im Moment schwach, von innen heraus wie die Pflanzen, von denen Panflam zuvor eine berührt hatte, zu leuchten.
    „Kompliziertes System, oder?“, bemerkte Kronjuwild, als er sah, wie Impergator diesen Prozess verfolgte. „Der Geheimnisdschungel ist auch in der Tat ein kompliziertes Wesen, selbst mir sind bisher alle Geheimnisse noch nicht vertraut. Man müsste schon die „Welt außerhalb des Nebels“ kennen, um sich so einige Antworten zu erhoffen.“ Für einen kurzen Moment lag in seinen Augen der Glanz von Sehnsucht nach dieser Welt, aber er schüttelte darauf den Kopf und fügte nun an seinen Nebenan gewandt hinzu: „Na ja, vielleicht ist es auch besser so. Du musst wissen, dass man von deiner Welt bisher sehr viel Negatives gehört hat; Naturkatastrophen, Kriminalität, die Gefahr der Dunkelheit; all Diese sind negative Aspekte, die allein nur aus deiner Welt kommt. Doch lass uns das alles bei gemeinsamen Essen bei uns zu Hause besprechen!“
    Mit diesen Worten kam die Gruppe an einer Stelle des Dschungels, an der von den Bäumen so viele einzelne Lianen herunterhingen, dass sie einem sumpfgrünen Vorhang ähnelten. Kronjuwild hielt mit seinem Geweih einen kleinen Teil des Vorhangs zur Seite und gebot den anderen, durch den Vorhang hindurchzugehen. Als Letzter ging der Erkunder durch den Vorhang und war beeindruckt von dem, was er dahinter vorfand.


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  • Kapitel 6:
    Eine Vergangenheit des Verlustes


    Es war eine kreisförmige Lichtung, die vermutlich als Einzige des gesamten, dicht bewachsenen Dschungels kein Baumkronendach hatte; Ein guter Blick wurde deshalb auf den mittlerweile mit Sternen bestückten Himmel gewährt, wobei die Sterne, die sich wie Sand am Meer silberschimmernd auf der mittlerweile tiefblauen Fläche des Gestirns verteilten, eine zum Dschungel passende, geheimnisvolle Aura ausstrahlten. Während an den Bäumen mit hoher Handwerksarbeit Baumhäuser aus mittelgroßen Baumstämmen gezimmert wurden, dienten für die bodenständigen Pokémon als Wohnraum gewisse und teils sehr große Blüten, die flach ausgebreitet und in den verschiedensten Farben überall aus dem Boden sprossen. Kronjuwild erklärte, dass Impergator darauf achten soll, nicht auf den Blütenkorb zu gelangen. Auf die irritierte Weise des Erkunders zeigte sich ein kleines Endivie aus der Gruppe als bereit, die Warnung seines Anführers zu symbolisieren und legte sich mit schwungvollem Hopser auf den Blütenkorb einer dunkelblauen, solchen Bodenpflanze. Die langen Blätter des Gewächses erzitterten leicht und schlugen sich dann mit gemächlichem Tempo über das kleine Pflanzen – Pokémon zusammen. Impergator, der schon in den Prozess panisch eingreifen wollte, da er ein Verschlingen des vermeintlichen Opfers befürchtete, wurde jäh von dem Hirsch zurückgehalten. Mit selbstsicherem Grinsen gebot dieser ihn, abzuwarten. Nun zeigte sich das biologische Objekt in einer geschlossenen Form, die zwar Luftlöcher bot, aber dennoch dicht genug war, damit kein Regenwasser durchsickern konnte. „Okay Endivie! Jetzt kannst du wieder rauskommen.“ Es bedurfte einige Zeit, bis sich die Blütenblätter auf ein Neues zitterten; dieses Mal aber fielen sie wieder auseinander und das Laub – Pokémon mit dem übergroßen Laubblatt, welches aus seinem blassgrünen Kopf spross, erschien mit überzeugten Grinsen auf seinem leicht rundlichen Gesicht; gänzlich ohne Schaden ,wie der Erkunder anfangs befürchtet hatte. Als es sich wieder wegtollte, erwiderte Kronjuwild auf die fragende Miene des Alligators: „Du scheinst verwirrt über diese Art von Pflanze zu sein, oder?“
    „Ein bisschen ja!“
    „Keine Sorge, diese tropistische Reaktion ist nicht wie die der Neonpflanzen. Diese Art von Blüte reagiert auf einen bestimmten Druck, der auf den Blütenkorb einwirken muss. Durch den mechanisch ausgelösten Reiz reagiert sie dann in Form von Verschließen ihrer Blätter. Du musst wissen, dass diese Pflanzen im Grunde Kreuzungen sogenannter Fleischfresser - Pflanzen und einfachen Blumensorten, wie eine Sonnenblume zum Beispiel, sind. Dabei dominiert das Verhalten der Fleischfresser – Pflanze das der entstehenden Blüte, wie du eben gesehen hast. Von der zweiten Blüte wird das jeweilige Aussehen bestimmt.“ Impergator war recht fasziniert von der Fauna des Geheimnisdschungels. Es mussten teilweise sehr große Blüten gewesen sein, weshalb auch ein solches monumentales Gewächs, laut Kronjuwild der gebotene Raum, in der wichtige Versammlungen abgehalten wurden, aus dem mit Blätter und Ästen besetzten Waldboden spross. Auch bemerkte Impergator kleinere Holztreppen, die zu den niedriger gelegenen Baumhäusern führten. Von diesen wiederrum führten Abzweigung um Abzweigung mehrere, silbrig schimmernde Seile, welche sich nach weiterer Aufklärung des Hirschen als sehr stabile und gar nicht klebrige Spinnenfäden der Arachniden Ariados und Webarak herausstellten, zu den weiter oben gelegen Wohnräumen. Eine Vielzahl von Ledyba, kleine Käfer-Pokémon, deren Hinterteile in den verschiedensten Farben leuchten konnten, sorgten sowohl auf dem Boden als auch in den höheren Baumebenen für Licht in der Dunkelheit der Nacht, wodurch der gesamte Ersteindruck auf der Lichtung wie der eines abendlichen Straßenfestes war, was durch die heitere Stimmung und Gelächter der einzelnen, sowohl am Boden und in der Höhe anwesenden Pokémon kam.
    Die vier Vegimak gesellten sich nun mit voller Freude zu ihnen, auch die anderen Mitglieder von Kronjuwilds Gruppe klinkten sich bei der Stimmung mit ein. Hier und da hörte Impergator Passagen der einzelnen Pokémon wie „Hey, schon zurück? Klasse!“ und auch „Sind sie das?“, worauf auf diese aber eine ihm bekannte Stimme antwortete: „Wer denn? Wo denn?... Impergator! Panflam!“ Endlich sah Impergator seinen Anführer aus der Menge zu ihn kommen; Reptain war genauso froh, seine beiden Freunde wiederzutreffen. Kronjuwild gesellte sich zu den beiden, da er noch immer das Äffchen auf dem Rücken trug, der auch weiterhin seelenruhig vor sich hin schnarchte.
    „Meine Güte, der hat wohl aber die Überdosis abbekommen, kann es sein?“ Zu ihrer gedehnten Stimme gesellte sich jetzt auch Viridium, die Impergator vorwurfsvoll ansah: „Wo wart ihr beide eigentlich, wenn ich fragen darf?“
    „Tja, Fräulein, das dürfte ich wohl dich auch fragen! Wer hat denn uns drei anfänglich stehen gelassen, wobei unser Erster dich noch zurückholen wollte?“, konterte der ehemalige Alleingänger kühn zurück.
    „Wie redest du bitte mit mir?“, brauste darauf die Antilope auf. Viridium wurde für kurze Momente so aufbrausend und laut, dass es unvermeidlich war, dass jetzt die Blicke vieler Pokémon in der Siedlung auf ihr lagen.
    Während Kronjuwild sie im beschwichtigenden Tonfall zu beruhigen versuchte, versuchte Reptain seinem aufgebrachten Freund die Lage zu schildern. Er erklärte ihm, dass er zwar Viridium davon überzeugen konnte, umzukehren, doch dann hätten sie nicht mehr den Weg zur Lichtung, an der sie sich getrennt hatten, wiedergefunden, wobei Viridium nicht so erfreut gewesen war, weswegen der Anführer sich ihr ständiges Gejammer über ihre Orientierungslosigkeit anhören musste. Schließlich waren sie auf Kronjuwilds Truppe gestoßen, wonach Kronjuwild nach einiger Aufklärung über die Trennung sich bereit erklärt hatte, nach dem Feuer- und Wasser-Pokémon zu suchen. Der Rest wäre Impergator bekannt, wie Reptain grinsend anhängte. Impergator aber, sichtlich unbekümmert über Reptains Story, wofür dieser in Hinblick auf dessen Abenteuer, welches er kurz offenlegte, Verständnis hatte, ging zu Kronjuwild, von dem sich Viridium mittlerweile mit den Worten „Ich muss mich doch nicht vor DIR rechtfertigen!“ abwandte und mit erhobener Nase wegstolzierte, und fragte, ob er Panflam wieder zu sich nehmen könnte, was Kronjuwild auch zuließ.
    Panflam wurde, während Kronjuwild Impergator durch die Siedlung führte und die restliche und weiterhin interessante Lebensweise der hier lebenden Pokémon erklärte, nun von einem fachkundigen Heiler, das einer Palme mit drei gelben Kokosnüssen ähnelte und Kokowei hieß, wegen seiner Hypnose versorgt. Assistiert wurde er dabei von einem Pokémon namens Tropius, einem großem Pokémon mit langem Hals und drei bananenähnlichen Früchten, die von seinem Hals herunterhingen. Durch die Heiler wurde der Schlafende sehr bald wieder zum Bewusstsein gebracht und dieser kehrte nun endlich munter und bei besten Kräften zu seinen Teamkollegen zurück, die mit Kronjuwild an einem kleinen Lagerfeuer saßen, das Wattzapf, ein Elektro-Käferpokémon, das wie eine Spinne mit nur vier Beinen und sehr borstigen, gelben Fell, mit ein paar Elektrofunken angezündet hatte. Dessen Brandgefahr wurde vom Wasser-Pflanzen-Pokémon Kappalores, der auch ein sehr lustiger Geselle durch seinen verrückten Tanz war, gedämpft. Während Reptain Panflam wieder willkommen im Team hieß, wurde Impergator, sichtlich genervt, von den vier Vegimak umringt, die ihn allesamt mit unsinnigen Fragen wie „Wie oft putzt du dir die Zähne?“ oder „Warum ist deine Haut so komisch grün?“ bombardierten. Zu allem Überfluss und zum Leidwesen des Kolosses kniffen und zogen sie auch noch an dessen Haut. „Meine Haut ist blau!“, knirschte Impergator unverständlich zwischen seinen Zähnen. „Und ich habe, so glaub ich, die Nase gestrichen voll…“ Er holte tief Luft und schrie darauf die Nervensägen an: „Euch irgendwelche und weitere Fragen zu beantworten! Also haut ab und sucht euch jemand Anderen, den ihr nerven könnt! Aber -nicht - mich!“ Die Vegimak und andere Pokémon in der Umgebung, darunter auch Reptain und Kronjuwild, lachten über Impergators Art laut auf und die Vegimak verschwanden darauf ebenso laut lachend in den Bäumen. „Du darfst es Ihnen nicht übel nehmen, Impergator!“ Kronjuwild grinste dem mürrisch Gelaunten zu: „Sie sind halt neben dir die einzigen Pokémon mit Kappalores, die uns hier eine Menge Spaß bereiten.“ Kappalores schüttelte bei diesen Worten seine Hüfte, was viele Pokémon direkt nachmachten, sodass der sogenannte „Dschungeltaumeltanz“ große Beliebtheit bei den Pokémon mit Zwei Armen und Beinen fand, Pokémon wie Kronjuwild, die nur vier Beine hatten und deshalb weniger fähig waren zu tanzen, schauten mit allgemeiner Begeisterung zu. Auch Team Mystery hatte seinen Spaß an der Darbietung der Dschungeleinwohner, als sie plötzlich alle von den Vegimak, mit Ausnahme von Impergator, der definitiv nix mehr mit denen zu tun haben wollte, auf die Tanzfläche gezogen, worauf sie nun selbst in den Tanz mit einstimmten.
    „Was ist denn eigentlich mit Viridium?“, fragte Impergator Kronjuwild, als beide nun allein am kleinen Feuer saßen. „Sie schmollt.“, antwortete Kronjuwild tonlos. „Sie mag es halt eben nicht, wenn man sie drauf hinweist, dass sie im Unrecht ist. Als ich sie eben zur Vernunft bringen wollte, ist sie dann im Dschungel verschwunden.“ „Einmal kann sie auch mal im Unrecht liegen.“, bemerkte Impergator. „Hm … Ja das kann sie tatsächlich und das weiß sie auch. Nur wäre sie viel zu stolz, es jemals zuzugeben.“
    „Tse, sieht man ihr auch an.“ Impergator riss mit seinem Gebiss ein großes Stück aus der über dem Feuer gegrillte Orange ab; trotz seines Widererwartens schmeckte es außergewöhnlich gut. Vielleicht hat er einfach nur andere Geschmacksnerven als seine Kollegen, denn neben ihn aßen fast alle Einwohner der Lichtung solche Früchte. Kronjuwild beobachtete ihn eine Weile nachdenklich, als er ihn dann fragte: „Wie würdest du dein Leben beschreiben, Impergator?“
    „Mein Leben?“, schluckte er seinen Bissen runter. „Ich weiß nicht so recht. Ich musste vieles erleben, um heute hier am Feuer sitzen zu dürfen. Da wäre mein Training in meiner Kindheit, meine Aufnahme in das Team, gewisse Herausforderungen …“
    „Dennoch hattest du die Wahl gehabt, oder?“
    „Stimmt eigentlich im Grunde. Ich habe mich stets immer für das entschieden, was ich im Moment für richtig empfand.“
    „Würdest du dann eher sagen, dass all das Schicksal war? Dass es dir von Anfang an bestimmt war, Teil deines Erkundungsteams zu werden, ganz gleich wie sehr du dich entschieden hättest?“
    „Ich weiß ehrlich gesagt das auch nicht genau … aber ich denke schon dass es ohnehin so passiert wäre …“ So allmählich fragte sich der Erkunder, worauf Kronjuwild hinauswollte. Passend zur Stimmung der Unterhaltung tauchte sie das Licht des Lagerfeuers in mysteriös wirkendes Licht, weshalb dem Erkunder den trübseligen Blick seines Nebenan bei näherer Betrachtung bemerkte. Doch der Hirsch fuhr fort: „Schicksal … Es passieren sowohl gute als schlechte Dinge. Doch wofür dienen sie? Dienen sie einem höheren Zweck, einer Bestimmung, die nur die Gottheit Arceus kennt? Was genau hat er mit uns vor? Was ist mit dem freien Willen? Zählt der nicht mehr, wenn jegliche Entscheidungen dennoch nur Scheidungswege des Lebens sind, die ohnehin zum selben Ziel führen? Manchmal ist man aber auch indirekt vom Schicksal betroffen: Es wirft dir die Situationen in deinen Weg des Lebens, welches gleichzeitig das direkte Schicksal eines anderen ist.
    Du siehst man kann sich wahrlich über die Bedeutung des kleinen Wortes „Schicksal“ diskutieren und nie so richtig zum einheitlichen Ergebnis kommen. Jeder hat seine eigene oder vielleicht gar nicht vorhandene Vorstellung davon; ich jedenfalls bin trotz meiner Zweifel überzeugt; nicht davon, dass man keinen Willen hat, sondern dass alles eine göttliche Fügung ist.“
    „Was genau .. willst du mir jetzt sagen?“, fragte ihn Impergator sichtlich verwirrt und dennoch neugierig. Kronjuwild, der nun wie in sich gekehrt in das Feuer starrte. Seine schwarzen Knopfaugen, die denen von Viridium ähnelten, glänzten wie die Sterne am Himmel, auch wenn man eine Spur von Traurigkeit in ihnen vernahm. Ohne dem Erkunder in die Augen zu blicken seufzte er kurz und sprach nun etwas umsichtiger: „Du musst wissen, Viridium musste sich genau so vielen Aufgabe stellen, wie man es bei dir getan hat. Nur waren die jeweiligen Umstände schlimmer:
    Vor genau dreißig Jahren, wo ich gerade mal vierundzwanzig Jahre alt war, war der Geheimnisdschungel für jedes Pokémon auf der Welt zugänglich gewesen; ha, stell dir mal das vielseitige Gewusel vor!“ Er grinste sehnsüchtig nach dieser Zeit, doch fuhr er bedauernden Tonfalls fort: „Allerdings kamen eines Tages Banditen in das Land, die die Schätze des Dschungels begehrten. Doch da unsere Heimat nie derartiges hortete, empfanden sie diese als „Schandfleck der Welt“, weshalb sie kurzerhand sie in Brand steckten!“ Impergator vernahm diese Worte mit Entsetzen. Wegen so was Banalem eine ganze Nation abfackeln zu wollen ließ ihn innerlich das Blut vor Wut kochen. Kronjuwild setzte zur Schreckensnachricht noch einen drauf: „Sicher konnte noch durch Mew der Großteil des Waldes gerettet werden, dennoch forderte der Brand viele Opfer, darunter auch Viridiums Familie.“
    „Nein“, hauchte das dritte Teammitlgied entsetzt. Zugleich fühlte er sich schuldig, die Leidtragende der Vergangenheit angeschnauzt zu haben. Kronjuwild, der diesen Gram bemerkte, versicherte ihm mit beruhigenden Worten, dass Viridium zwar nie daran erinnert werden wollte, aber sich nie dafür schämt. „Im Gegenteil“, lachte Kronjuwild stolz auf. „Nachdem sie die lange Trauerphase beendet hatte, raffte Viridium sich auf und suchte zugleich Mew. Ich sollte sie, da ich sie damals aus den Flammen heraus gerettet habe, begleiten. Mew, der nur wenigen Pokémon seinen persönlichen Bereich des Dschungels betreten lässt, gab, weil Viridium es wollte, gar wünschte, ihr die Aufgabe als äußere Hüterin des Geheimnisdschungels. Ihr allein sollte es mit Laternecto gewährt sein, unerwünschte Pokémon fernzuhalten und potentielle Bedrohungen vom Dschungel abzuhalten.
    Es ist schon bewundernswert, wie sie in einer so negativen Situation heute nun sowas Positives sehen konnte. Und man muss bedenken, dass sie, als sie ihren heutigen Posten erhielt, erst sechzehn Jahre alt war!“
    Die feierliche Runde der Pokémon hielt eine lange Zeit noch weiter an, wobei sich Panflam und Reptain zur Belustigung aller sich recht ungeschickt beim Paartanz zusammen anstellten. Noch während Impergator nach seiner Konversation mit dem Hirsch ausgelassen mitfeierte, dachte er an das, was Kronjuwild allgemein über das Schicksal in Bezug zu dem Viridiums erzählt hatte.



    * * *


    „Rauch.
    Überall wo man hinsah, sah man Rauch und rotgleißende Lichter.
    Pokémon schrien panisch und ängstlich durch Gegend.
    Ein kleines Pokémon suchte die Mutter; es brauchte Schutz. Als es Zuhause ankam, kam ihn jedoch ein anderes Pokémon in den Weg und fragte, was es hier wolle. „Ich will zu meiner Mami“, flehte das kleine Pokémon das Andere an.
    „Sie ist schon längst weg! Zeit, dass du das Selbe tust! Komm!“ Weitere Pokémon kamen zu den Beiden, eines flüsterte dem Einem etwas zu, worauf dieser entsetzt reagierte. „Stimmt das? Verdammt! Okay ich komme mit.“ Das kleine Pokémon war wieder allein, Schweiß lief ihm über den Körper und es spürte die sengende Hitze seinen Körper angreifen. Plötzlich regte sich was im Inneren des Holzgestelles, was das Pokémon als Zuhause bezeichnete.
    Es lief zur Stelle hin und sah darauf seinen Bruder, der mit blutüberströmten Gesicht und vielen Brandblasen auf diesem das Pokémon bemerkte, welches entsetzt über den Zustand seines Gesichtes reagierte.
    „Was machst du denn hier, Dummerchen? Du solltest hier nicht sein. Geh lieber weg von hier. Es ist zu gefährlich!“ „Dann kommst du aber mit mir!“, rief das kleine Pokémon und versuchte, seinen Bruder rauszuziehen, als es dann die schreckliche Brandwunde an dessen Körper bemerkte, ebenso wie seine Eltern. „ MAMA! PAPA! WAS IST MIT IHNEN? WARUM SCHLAFEN DIE NOCH?“
    Dem Bruder liefen einige Tränen über die Wange, worauf dessen verbrannte Haut anfing, nochmal zu schmerzen und er deswegen das Gesicht verzog. Dann sah es mit tröstenden Blick das Pokémon an: „Keine Sorge, sie schlafen nur. Geh jetzt schon. Ich komme nach, definitiv.“
    Plötzlich knarrte das Holzgestell bedrohlich; Dessen Stützpfeiler fingen nun an zu brennen. „Warum soll ich dir glauben? Du erzählst mir eh immer nur die unglaubwürdigsten Geschichten…!“
    „Wie wär´s dann damit: Du musst jetzt gehen. Ich kümmere mich um Mama und Papa, und versprich mir bitte Eines: Sei stark, egal was passiert!“
    Dem kleinen Pokémon liefen bitter die Tränen herunter; es wollte nicht gehen, es wollte wenigstens noch zu seiner Mutter und seinem Vater „Gute Nacht“ sagen, doch der Bruder wollte dies nicht zulassen. „LAUF, DUMMKOPF! LAUF“ . Das Pokémon drehte sich unter Schluchzen um und rannte.
    Es lief gerade mal drei Sekunden, als es schon hinter ihm nach zusammenkrachendem Holz klang. Es schrie während des Laufens laut auf und dicke Tränen strömten aus den geschlossenen Augen. Es spürte, wie Feuerzungen dessen Haut schmerzhaft leckten, doch es lief unaufhörlich weiter. Sein Heulen vernahm man nur schwer durch das Knistern des Feuers, was sich durch den Dschungel fraß. Es hörte, wie Wasser-Pokémon vergeblich das Feuer mit Aquaknarren zu löschen versuchten.
    Es wusste nicht, wie lange es schon lief. Es sah nur die schrecklichen Bilder seiner Familie, und es dachte an die letzten Worte seines Bruders: „Sei stark!“
    „WIE DENN?“, schrie das Pokémon.
    Es stolperte plötzlich über einen Busch und das Pokémon fiel kopfüber in einen Bach. Es spürte, wie seine Haut, vom Feuer her mit Brandblasen übersät, aufbrannte. Es biss die Zähne zusammen. Es brauchte einige Zeit, bis es im Wasser gut stehen konnte. Das Feuer war zwar jetzt weiter entfernt, aber sorgte dennoch für genug Licht, dass sich das Pokémon dessen Spiegelbild im Wasser anschauen konnte. Es sah mit den Brandblasen im Gesicht wie sein Bruder aus, weshalb ihm wieder Tränen kamen. Es schluchzte heftig und die Tränen fielen wie Regentropfen glitzernd in den Bach, wo sie mit dem Wasser verschmolzen und der Bach Wellen schlug, worauf das Gesicht wieder verschwamm. Das laute Heulen und Schluchzen des Pokémon hätte man jetzt durch das Feuer im ganzen Dschungel vernehmen können.
    Alles um ihn herum wurde schwarz.“


    * * *


    Impergator wachte jäh aus seinem Traum auf.
    Er hielt sich seinen brummenden Kopf und schaute sich um. In einer der großen Wohnblüten, wo er, Panflam und Reptain untergebracht wurde, war nichts außer zwei leeren großen Blättern, die in der Nacht als Betten funktioniert haben und auf dem sich erstaunlich gut schlafen ließ. Draußen hörte man Pokémon miteinander reden. Er dachte an den Traum, der so real wirkte. Impergator hatte sich das Ereignis geträumt, wie Viridium einst ihre Familie verlor.
    „Und ich Idiot war so gemein zu ihr…“ Er stand auf und musste feststellen, dass die Blüte sich wieder verschlossen hatte, wie er es an der Stelle, wo er lag -es war besagter Blütenkorb- , erkannte. Glücklicherweise erklärte man den drei Pokémon, noch ehe sie sich für den Rest des Abends nach der Feier verabschiedeten, wie man solche Pflanzen von innen zu öffnen hatte, wenn es auch gleichzeitig komisch erschien. Peinlichen Gedankens kitzelte Impergator die Blütenwand und musste aus irgendeinem bescheuerten Grund "Kille Kille Bu Bu" sagen, als sich dann die Blüte regte und sich öffnete, weshalb Impergator an die Frischluft gelangen konnte. Er wollte trotz der Tatsache, dass er, auch wenn er eben allein war, sich total zum Affen gemacht hatte, Viridium suchen, um sich bei ihr für sein Verhalten entschuldigen, als Diese mit Kronjuwild und den beiden Mitgliedern des Team Mystery vor der Wohnpflanze auf ihn mit in Blättern eingewickelte Früchte empfing. „Hier, iss schnell auf, denn wir wollen so schnell wie möglich aufbrechen. Oder iss sie, während wir gehen! Die Entscheidung liegt bei dir.“ Impergator sah seine beiden Freunde, die kampfbereit wirkten und im besten Zustand waren.
    „Falls du vergessen haben solltest: Wir gehen zu Mew!“, bemerkte sie mit ungeduldigem Blick auf Impergator. Er sah sie an, und sie lächelte: „Kronjuwild hat es mir erzählt, dass er gestern dir meine Geschichte erzählt hat. Also habe ich, da ich dich als Tratschtüte ansehe, auch deinen beiden Freunden meine Geschichte erzählt. Aber dennoch werde ich mich nicht entschuldigen!“
    „Schon klar!“, gab Impergator klein bei, aß die Früchte mit einem Happen, auch die Bananen mitsamt Schale, und sofort ging die kleine Gruppe von Pokémon in Richtung der Tiefen des Geheimnisdschungel.


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  • Kapitel 7:
    Das neue Ziel


    Viele Pokémon der Siedlung, darunter auch das kleine Blubella und die vier Vegimak, vor denen sich Impergator hinter Kronjuwild versteckte, dienten als Abschiedskomitee für Team Mystery und baten es, sie bald mal wieder zu besuchen, was die vier Affen begeisterte. „Ich bleibe dann in Schatzstadt, wenn ihr dies wirklich vorhabt!“, murmelte Impergator zu den beiden Teamkollegen, mit scheuem Blick auf die Vegimak. Kaum waren sie alle durch den Lianen-Vorhang, als sie wieder den bekannten Duft von Pflanzen des Dschungels und Geräusche der wilden Flug-Pokémon vernahmen. Viridium war jetzt viel offener zu Team Mystery, weshalb die Stimmung in der Gruppe eine entspanntere war; Panflam, der froh war, wieder selbst reisen zu können, wollte von Viridium endlich wissen, was es mit dem Geheimnisdschungel auf sich hatte.
    „Wie viele Kontinente gibt es auf dieser Welt?“, fragte Viridium.
    „Vier.“, antwortete impergator anstelle Panflams, der gerade ebenfalls losplappern wollte. Der Alligator wollte unbedingt mit ihr wieder auf den richtigen Fuß kommen, weswegen er versuchte, mit der Antilope sich zu unterhalten. „Sehr richtig. So wie wir Vier in den Dschungel hineingelangt sind, so sind auf den anderen drei Kontinenten ebenfalls Eingänge zum Geheimnisdschungel versteckt.
    „Meinst du, diese Eingänge sind ebenfalls in einer Nebelwand versteckt?“, fragte Panflam dieses Mal schneller. „So genau kann ich es dir nicht sagen, da ich immer nur das Portal im Trübwald genommen habe.“
    „Aber wie ist es eigentlich mit dem Raum an sich? Die Nebelwand ist doch viel kleiner als der Geheimnisdschungel es an Größe eigentlich hat.“
    „Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, so befindet sich der Geheimnisdschungel in einer Paralleldimension, aber wie genau und warum das kann euch nur Mew verraten.“
    „Da vorne ist es!“, bemerkte auf einmal Kronjuwild, der die ganze Reise über der schweigende Führer gewesen war. Vor sich sahen die fünf Pokémon, wie das Gewächs des Dschungels in nur ein paar Metern Entfernung dichter wurde und wie die Lianen vor der Dschungelsiedlung zu einem dichten, dunkelgrünen Vorhang, der lauernde Dunkelheit hinter sich verbarg, verschlang. „Dort hinter befindet sich Mew?“, fragte Reptain mit einem Anflug an aufgesetzten Respekt, mit dem er dem Wächter gegenübertreten wollte. „Genau. Ab hier beginnt das Heiligtum des Dschungels. Normalen Pokémon ist es nie gestattet, ohne Erlaubnis seitens Mews durch den dort hinten befindlichen Lianenvorhang zu schreiten. An dieses Gebot haben sich bisher alle gehalten. Wenn es aber stimmt, dass man euch von ihm höchstpersönlich hierher zitiert wurde, dann geht hindurch.“
    „Ihr kommt nicht mit?“, wollte Panflam enttäuscht wissen.
    „Nein, Mew will doch nur euch sehen!“, erinnerte ihn Viridium. „Wir werden hier aber auf euch warten. Nun geht schon!“ Kronjuwild ging seine letzten Schritte mit Team Mystery zum Vorhang und schob ihn wie zuvor ohne Mühe mit seinem Geweih zur Seite. Als das Trio durch den Vorhang trat, wurde es ein Blick auf eine weitere kreisrunde Lichtung gewährt, die ihr schummriges Licht von weiteren Neonpflanzen erhielt, die aber zum Glück nur an den Bäumen entlang wuchsen. Eine unheimliche Atmosphäre ließ die drei Pokémon vor Aufregung erschauern. Außer den Neonpflanzen konnten sie nichts Weiteres erkennen; bis auf die vielen rankenartigen Wurzeln der umher stehenden Bäume, die alle aus dem Boden wuchsen und diesen komplett bedeckten. Im Zentrum der Lichtung verschlangen sie sich zu einer großen Kuppel zusammen, die das Ausmaß ihrer Erkunderbasis auf der Tohaidoklippe erreichte. Es musste folglich ein sehr großes Pokémon sein, welches so viel Platz beanspruchte. Die vom trüben Neonlicht schemenhafte Gestalt dieser Kuppel wirkte zum Wächter passend wie eine Festung, die wie uneinnehmbar aussah. Dennoch ging das Erkundertrio gewagten Schrittes zur Kuppel als, als aus dieser eine der Wurzelranken hervorschnellte und den Anführer schmerzhaft in den Bauch boxten. Das Rankengebilde regte sich wild und es sprossen mehrere Ranken aus der Kuppel hervor. Doch statt direkt das Team Mystery anzugreifen, formten sie sich vor dem zu einer erneuten Rankenansammlung; aus dieser formten sich je zwei Arme und von innen schien es plötzlich moosgrün zu leuchten. Das Rankenmonster, wenn es auch so bezeichnen konnte, hob die Arme und wollte auf das Trio einschlagen, welches aber gekonnt auswich und nun konterte. Reptain verschmolz seine drei Blätter am Arm zur Laubklinge zusammen. Als sich das Monster ihm zuwandte und aus seinen Arm mehrere Ranken auf einmal auf Reptain zuwarf ließ, aktivierte dieser seine Agilität, worauf in nur Millisekunden verschwand. Tatsächlich aber erschien er kurz darauf an der Schulterstelle des Rankenmannes und schnitt ihm diese ab, weshalb das Monster ohne einen zweiten Arm da stand. Impergator, der zum Nassschweif ansetzte, worauf Wasser seinen mächtigen Schweif einhüllte, hieb diesen dem Monster in den Bauch worauf dieses Schwierigkeiten hatte, unter der Wucht noch aufrecht zu stehen. Noch während das Monster unter dem Massenschaden litt, hatte sich der Schimpanse in einiger Entfernung vor ihm postiert. Als ihn das Rankengebilde mit seinem moosgrün leuchtenden Auge erblickte, nutzte Panflam diesen Fehler und warf mittels Flammenwurf einen Schwall an Feuer, der das Monster inmitten des Auges traf, worauf es Sekunden später gänzlich in Flammen aufging. Dieses grölte unter Schmerzen auf und für einen Moment dachte sich das Team, sie hätten es besiegt, doch recht schnell wurde aus dem Grölen ein Brüllen und das Monster umgab unter der Flammen ein ebenso grünes Licht wie das seines Auges. Augenblicklich verschwanden die Flammen, die seinen Körper schändeten, und an der Stelle, wo der eine Arm zuvor abgeschnitten wurde, spross nun ein neuer hervor. Das Rankengebilde machte ein paar Bewegungen mit seinen teils neuen Armen. Ehe sich die Erkunder fragen konnten, was das Herumfuchteln bezwecken sollte, sahen sie es schon zu ihren Füßen: Die Wurzeln der Bäume, auf denen sie standen, regten sich, als dann urplötzlich mehrere Gewächse aus dem Boden hervorschossen und sie sich an ihren Armen und Beinen festwickelten. Die Erkunder wurden sogleich in die Höhe befördert, wo sie sich nicht mehr bewegen konnten; der Rankenmann lachte höhnisch: „Eure Kraft ist nichts im Vergleich zu meiner! Ihr habt es gewagt, heiliges Territorial zu betreten, und dafür sollt ihr nun büßen!“
    „Hey Mew, du warst es doch der uns hierher beordert hatte!“, schrie Panflam um Hilfe. Er war sich dessen sicher, dass das Erkundungsteam den Wächter vor sich hatte. Noch ehe sie dieser mit seinen Rankenfesseln zerquetschen konnte, schoss ein schemenhaftes Etwas aus dem Rankenvorhang, durch welchen das Team zuvor gekommen ist. Dieses durchschnitt die Wurzeln des Monsters, die aus der Kuppel hervorsprossen. Da das Rankengebilde überhaupt aus diesen seine Energie gewann, die nun nicht mehr gegeben werden konnte, trocknete es aus und die einzelnen Ranken fielen zu einem großen Haufen auf den Boden zusammen; einzig das grünleuchtende Auge blieb in der Luft schwebend bestanden. Aus diesem meldete sich eine höhere Stimme, als die Erkunder es zuvor in seiner Monsterform vernommen haben: „Viridium! Was tust du da? Du hilfst dem Feind? Sogar einen Feind, der Feuer mit sich trägt?“ Viridium, die zuvor blitzartig die Wurzeln durchschnitten hatte, starrte die grüne Kugel, die wie zornig vor ihrer Nase umher schwebte und wütend auf sie einredete.
    Schließlich kam trotz des Verbots nun Kronjuwild auf die Lichtung: „Wir haben Lärm und Hilfeschreie vernommen, deshalb dachten wir uns, wir kommen einfach mal schauen. Du kannst uns glauben, dass die drei Pokémon uns nichts Böses tun wollen.“ Die Gefesselten mussten teilweise kopfüber, wie es bei Panflam der Fall war, weswegen sein Gesicht purpurrot anlief, die ganzen Geschehnisse miterleben. Die Sphäre wandte sich nun mahnenden Wortes an den Hirschen, der wie die Antilopengestalt sich nicht davon beeindrucken ließ: „Diese Pokémon sind Eindringlinge! Sie dürften nicht hier sein! Ich habe lediglich meine Pflichten als „innerer Hüter des Dschungels“ befolgt!“
    Das Team Mystery kam nicht mehr richtig mit. Wenn die Kugel von sich als „innerer Hüter“ sprach, wer war dann der eigentliche Wächter? Wie sonst in solchen Situationen meldete sich wie auf Stichwort eine singende Stimme, die noch nicht mal schlecht klang: „Ich höre Stimmen! Wer kann da erklingen? Ist es Besuch? So komm herein und erkläre dein Gesuch!“ Ratlos tauschten sich die Erkunder Blicke aus. Das sollte jetzt doch nicht wirklich Mew sein? Da wäre ihnen das Monster lieber geblieben. Als Bestätigung, dass der mehr oder weniger grottenhafte Sänger Mew sein musste, wandte sich nun die Sphäre an die Kuppel, aus der die Stimme kam: „Aber Mew, diese Pokémon …“
    „Habe ich eingeladen, bei mir zu sein. Also entspanne dich und lass das liebe Team Mystery herein, Celebi!“
    Mit einem Grummeln löste sich die Sphäre auf und zum Vorschein kam ein verhältnismäßig zur Monsterform kleines, grünes Pokémon zum Vorschein. Neben den zierlichen Proportionen seiner Arme und Beine zum Körper, war sein Kopf sehr groß und rundlich. Seine schwarz umrundeten Augen wirkten selbst- und pflichtbewusst. Nur widerwillig löste er endlich die Wurzeln, die das Team Mystery schon die ganze Zeit in der Luft hielten; dennoch kümmerte Celebi sich nicht um eine weiche Landung , weswegen der Aufprall mehr schmerzhaft als sanft für die Erkunder war. Erneut meldete sich ungeduldig die Stimme, die wie Celebis klang: „Mensch, wo bleibt ihr solange? Kommt schon … Viridium und Kronjuwild auch bitte. Ich fühle mich hier doch so ziemlich einsam.“ Mew musste über ausgeprägte psychische Fähigkeiten besitzen, weswegen er sogar die Anwesenheit von den beiden Letztgenannten spüren konnte. Das Feen – Pokémon wollte schon wieder Protest erheben, als er wütend schnaubte und alles als „unwichtig“ abstempelte, weswegen er die Pokémon durch das Loch in der Kuppel führte, welches sich nun auftat. Das Innere war recht karg eingerichtet gewesen. Im Grunde war es nur ein Hohlraum in der Kuppel; ohne Möbel und sonst nichts. Von Mew selbst war keine Spur zu sehen. Dann erschrak Panflam mit einem Mal. Die Pokémon sahen im trüben Licht Celebis, welches von ihm ausging, wie der Schimpanse in die Luft gerissen wurde. Tatsächlich schwebte direkt über ihnen ein weiteres Pokémon, welches von der Gestalt her nicht viel größer als Celebi oder Panflam war. Es hatte eine freundlich wirkende, blassrosa Farbgebung. Es besaß sowohl Kopf, Arme und Füße, die proportional zueinander wirkten. Sein Schweif richtete sich schlängelnd nach oben und war so lang wie es groß war. Das neuartige Pokémon lächelte freudig und rief heiter: „Hallo, ihr Lieben! Ihr seid aber schnell hierhergekommen!“
    „Wir waren ja auch in der Nähe…“, versuchte Kronjuwild verlegen zu bemerken, doch Mew unterbrach ihn: „Narr! Ich meine, dass Team Mystery so schnell hier ist. DAS meine ich. Ich bin froh, dass Laschoking es geschafft, euch diesen speziellen Auftrag anzuvertrauen…“ Reptain erinnerte sich an die Worte diesen Möchtegern – Monarchen und kramte in seinem Schatzbeutel nach dem, was dieser ihn per Psychokraft zugesandt hatte: „Laschoking bat mich übrigens dir was zu geben …“
    „Ist das wahr? NA ENDLICH!“, rief Mew freudig und ließ wieder seine Psychokräfte spielen, worauf der kleine Leinenbeutel wie von Zauberhand selber aus dem Schatzbeutel in Mews kleinen Armen schwebte. Begierig öffnete er ihn und heraus kam der ominöse Inhalt. „Honigkekse?“, dachten sich alle Pokémon bis auf Mew verwirrt, wobei Letzterer sich freudig gerade einen genehmigte. „Entschuldigung, aber ich hatte gedacht, da wäre was Wichtiges drin …“, versuchte der Alligator Mew offenzulegen, doch unwirsch sprach Mew: „Als wäre Essen nicht wichtig, du Narr. Laschoking macht die besten Honigkekse auf der ganzen Welt. Kein Zweifel!“ Ehe Der blaue Riese antworten konnte wandte er sich freudig den zwei einheimischen Pokémon aus dem Dschungel zu: „Kronjuwild! Viridium! Ihr seid in den letzten dreißig Jahren aber hochgesprossen. Wie geht es euch denn so?“ Beide von Mew angesprochenen Pokémon gaben eine sehr guten Befinden an, worauf Mew heiter grinste und sich wieder Team Mystery zuwandte: „Aber leider können wir alle nicht für eine Übernachtungsparty hier beisammen sei!“
    „Wie kommt er jetzt auf „Übernachtungsparty“!?“
    „Denn die Zeit drängt, Kinder! Wenn ihr also noch irgendwelche Fragen hat, dann schnell bitte!“ Panflam meldete sich als Erster: „Okay. Ich will jetzt endlich wissen, was es mit dem Geheimnisdschungel an sich auf sich hat!“
    Mew starrte Panflam mit glänzenden, saphirblauen Augen an und lutschte an einem der Honigkekse:
    „Ähm…also der Geheimnisdschungel…öhm… Ach Celebi! Erklär du es ihm doch bitte!“
    „Aber, Mew!“, prustete Celebi erschrocken auf. „Hast du das etwa vergessen, obwohl du eigentlich überhaupt für den aktuellen Standort gesorgt hast?“
    „Wenn ich am Essen bin, bin ich unkonzentriert. Wusstest du das vorher etwa nicht?“
    „Erstaunliche Parallele zu Knuddeluff!“, bemerkte Reptain.
    Während sich Mew und Celebi merkwürdigerweise sich um das Essen stritten, neigte impergator seinen Kopf in Richtung Viridium: „Benimmt sich Mew immer so?“ Sie antwortete peinlich berührt: „Glaub es oder nicht, aber so hat sich Mew auch bei Kronjuwild und mir verhalten, als er uns das erste Mal traf.“
    „Aus Mew wird man eben nicht so richtig schlau!“, gab Kronjuwild klein bei.
    „Okay, SCHON GUT! Ich erklär es Ihnen schon.“ Celebi atmete kurz aus und begann, während Mew in seinen zweiten Keks biss, Panflams vorige Frage zu beantworten:
    „Also, ich nehme an, dass euch bewusst ist, dass es in euer bzw. unsere Welt vier Kontinente gibt?“ Alle, selbst Mew, nickten. Der schaute Diesen kopfschüttelnd an und fuhr fort. „Jedenfalls müsst ihr wissen, dass der Geheimnisdschungel fernab dieser Welt liegt. Er befindet sich in einer Paralleldimension. Der Dschungel selbst nimmt dabei in dieser Dimension eine rundliche Kugelform. Er ist sozusagen wie ein kleiner Planet aus Bäumen mit einem identischen Tag-, Nacht- und Jahreszeiten-Rhythmus wie in der richtigen Welt. Um überhaupt von der wirklichen Welt in den Dschungel zu gelangen, sind gewisse Dimensionspalten vorhanden, die in der Zahl Vier auf den vier Kontinenten verteilt sind; Eine auf jeweils einem Kontinent. Damit aber der Zutritt für Pokémon, die Böses im Dschungel wollen, verwehrt bleibt, sind die Dimension perfekt und nahezu nicht allein erreichbar versteckt, zum Beispiel in einer dichten Nebelwand oder inmitten der Tiefsee oder vom stärksten Pokémon der Welt beschützt.“ Impergator horchte auf.
    „Das alles wurde aufgrund des großen Brandes vor dreißig Jahren veranlasst.“ Celebi warf einen vorsichtigen Blick in Richtung Viridium, die Diesen aber nicht erwiderte. Mit der Vorsicht, nicht die falschen Worte über Verluste des Brandes zu sprechen, fuhr Celebi fort:
    „Man hatte nach dem Brand Angst, dass es nochmal passieren könnte, weshalb sich Mew an Palkia, das Pokémon, welches den Raum beherrscht, wandte und ihn um Hilfe bat. Palkia gewährte Mew diese Bitte und erschuf für den Dschungel die eigene Dimension, wo er sich heute befindet. Jedoch stellte Palkia die Bedingung, dass Mew selbst absolut niemanden die einzelnen Standorte der Portale zum Geheimnisdschungel verrät. Eine andere Bedingung war auch, dass Außenstehende, also Pokémon, die NICHT Geheimnisdschungel geboren wurden aber es dennoch schaffen, in den Dschungel zu gelangen, jegliche Erinnerung an den Standort im an den Dschungel selbst verlieren, wenn sie Diesen verlassen. Dies gilt in eurem Fall nur für Drei, während Viridium und Kronjuwild verschont bleiben, da sie Bürger dieses Waldes sind. Ansonsten wird der Geheimnisdschungel für alle Pokémon in der Welt wieder zugänglich sein.“
    „Vielen Dank, Celebi!“ Mew mischte sich wieder ein, worauf Celebi sich mit ein paar unverständlichen Worten entfernte. „ Alles verstanden, Panflam?“
    „Ich denke schon!“, antwortete das kleine Pokémon unsicher.
    „Also dann, ohne große Umschweife: Kyurems Komet nähert sich der Erde, in nicht mal mehr als zwölf Monaten ist es soweit. Bis dahin müsst ihr viele Orte besuchen und als letztes Arceus aufsuchen. Doch ohne die 7sieben Fragmente des Siegels, das das Tor zur Halle des Beginns verbirgt, seid ihr dazu nicht in der Lage. Deshalb heißt es ab heute: Ab jetzt nur noch SECHS! ´´
    Mew hob seine kurzen Arme, die ihm deshalb nur bis zur Kopfhaut reichten, und ließ mit seinen Psychokräften eine rosane Kugel aus Licht herstellen. Mit einem Kopfnicken von Mew wurde Celebi signalisiert, ebenfalls am Schauspiel teilzunehmen. Er ließ mehrere, mit kleinen Blättern besetzte Ranken die Kugel umschlingen. Mews und Celebis Augen leuchteten nun blau auf, wodurch der Innenraum der Pflanze hell erleuchtet wurde. Jetzt schien das rosane Licht der Kugel explosionsartig zu verschwinden, weshalb man außer dem hellen Licht nichts mehr sehen konnte. Team Mystery, Viridium und Kronjuwild kniffen eng ihre Augen zusammen, um nicht zu erblinden. Als sich die Helligkeit wieder gelegt hatte, sahen die fünf Pokémon, wie zwischen Mew und Celebi einen blassrosa, mit einen Lianenmuster bestückten Orb, der geheimnisvoll von innen heraus leuchtete.
    „Dies ist der Lianenorb, Er ist der wertvollste Schatz, den der Geheimnisdschungel zu bieten hat. Früher war nur ich in der Lage gewesen, den Orb zu erschaffen, doch aus Sicherheitsgründen gab ich die Hälfte der dazu benötigten Kraft der Erschaffung Celebi, weshalb wir beide also jedes Mal den Orb erschaffen müssen. Wie dem auch sei. Ihr seid nun im Besitz eines der sieben Fragmente der Wächter, die euch vereint zu unserem Vater führen. Führt ihn stets mit den anderen Fragmenten der Wächter mit euch.“ Reptain empfing den Orb, der auf sie zu schwebte, mit seinen Händen und verstaute ihn vorsichtig in seinem Beutel. „Also dann!“ Mew schwebte hin und her. „Leider ist es schon Zeit, sich zu verabschieden.“


    Die sieben Pokémon, darunter Mew, Celebi, Viridium, Kronjuwild und Team Mystery standen wieder auf dem Hügel, auf dem zuvor das Erkundungsteam zum ersten Mal auf den Geheimnisdschungel geblickt hatte; Celebi und Mew hatten sich und die anderen Fünf dorthin teleportiert. Nun war Team Mystery kurz davor, sich von den Dschungelbewohnern zu verabschieden. Kronjuwild und Celebi wünschten Ihnen für ihr weiteres Abenteuer viel Erfolg. Mew erklärte dem Team, dass sie zwar den Standort des Dimensionsportals vergessen, aber die Bekanntschaften, die sie gemacht haben, bleiben in ihren Erinnerung erhalten, worüber Team Mystery auch froh war, wobei Impergator schon gerne die Vegimak vergessen würde. Viridium stand einfach nur da und schaute wortlos zu. Gerade, als Reptain und Panflam durch den Nebel verschwunden waren und Impergator auch nun imstande war zu gehen, blieb er stehen, drehte sich um und schaute in ihrer Richtung: „Warum hast du uns eigentlich direkt vertraut? Es kann doch unmöglich nur am Ernst unserer Mission gelegen haben!“ Sie schloss die Augen und seufzte leicht auf: „Es lag an deinem Anführer! Er ähnelt einem anderen Reptain, der mich vor dreißig Jahren sowohl vor den Banditen rettete, als ich schwer verbrannt in einem Fluss lag. Ich verdanke diesem mein Leben. Jahre später hörte ich nachts in meinen Träumen eine fremde Stimme, die mir sagte, dass ich in Zukunft auf ein Reptain warten sollte, dass den gleichen Charakterzug wie mein Lebensretter besitze. Ihm soll ich blindlings vertrauen und ihm in den Geheimnisdschungel führen und zu Mew bringen. Es ist auch geschehen.“ Viridium blickte ihn zum ersten Mal in die Augen. „Richte deinen Anführer doch bitte meine besten Grüße für dein Team aus, Impergator! ´´ Sie nannte den Alligator zum ersten Mal mit seinem wirklichen Namen. Er lächelte, verneigte sich dankbar und ging nun auch selbst durch den Nebel.
    „Was meinst du, Viridium? Werden sie es schaffen?“, fragte Mew. Seine Stimme war voller Zuversicht. „Sie alle sind außergewöhnliche Pokémon; auf ihre eigene Art und Weise unbesiegbar. Sie werden es schaffen, solange man an ihren Erfolg hofft.“ Die Augen der Antilope glänzten und sie vergoss das erste Mal seit dreißig Jahren eine Träne des Abschieds.
    „Wir glauben an Team Mystery.“


    Impergator ist kaum in die Nebelwand hinein, als ihm schneeweiß vor Augen wurde.
    Er lag auf einem harten Boden. Seine Augen waren geschlossen, als er sie auch sofort wieder öffnete. Gelber Himmel und bronzener Sonnenschein fielen auf seine azurblaue Haut. Er konnte in der Nähe den Wasserfall rauschen hören. Er richtete sich auf und sah Panflam und Reptain. Beide standen, ihre Rücken zu ihm gewandt, vor ihm und sahen zu, wie die Sonne einem roten Feuerball ähnlich hinter den Bergen des Labyr- Gebirges verschwinden. „Es war ein Abenteuer, was wir schon lange nicht mehr hatten!“, sprach Reptain
    „Doch es warten noch viel mehr Abenteuer auf uns!“ Panflam kribbelte es in den Fingern und seine Hintern- Flamme loderte wie verrückt; beide sah man die Anspannung an.
    „Und sie werden von uns bestritten!“, Impergator trat nun an ihre Seite. Noch während die Sonne unterging und die Steppe in ein leuchtendes Orange tauchte, dachten sie alle an Mews letzte Worte, die er Ihnen gab, noch bevor Reptain durch die Nebelwand getreten ist.
    Sie alle wussten durch seine Worte ihr nächstes Ziel, welches im hohen Norden hinter der trockenen Zone lag:
    Der Lawinenberg.


  • [tabmenu]
    [tab='Einleitung']
    Hallöle, Lugi!


    Hier kommt, wie versprochen, mein Kommentar. Ich hoffe, er wird dir hilfreich sein. Aufgrund der Länge des Kapitels wird er aber auch etwas umfangreicher sein ;)
    Da du deinen Startpost doch etwas überarbeitet hast, werde ich da auch noch das eine oder andere Wort zu verlieren =)



    ~ Jingsel


    [tab='Lob']
    [subtab='Startpost und allgemein']
    Die Charakterbeschreibungen gefallen mir so, wie du sie umgestaltet hast, viel besser. x3 Schön übersichtlich und so.


    Farben
    Die Farben hast du meiner Ansicht nach gut geändert. Das Rot jedenfalls ist im Crypto-Lugia-Layout auch nicht zu grell, hast du das in anderen Layouts schon gecheckt?


    Abonnentenliste
    Auch die hast du umgesetzt, schön!^^
    [subtab='Kapitel 5, Teil 1']
    Bild
    Das Bild zu diesem Teil ist gut gewählt, es verdeutlicht die Umgebung, in der wir uns z.Z. Befinden.


    Beschreibungen
    Du scheinst dir unsere Ratschläge ja zu Herzen genommen zu haben! Jedenfalls werden sie besser, das merkt man. Bleib dran und beschreibe sorgfältig! :)



    Zitat

    Die Beiden sahen wie die Pflanze, die Panflam berühren wollte,
    sich windete und schließlich sich einige Meter an dem Baum, an dem sie sich befand, hochschlängelte und in dessen Krone verschwand.


    Also diese Pflanzen klingen cool...Gemüse mit Eigenleben :D


    Viridiums Sprechweise gefällt mir im Übrigen sehr. „Roter!“, „Blauer!“, „Grüner!“ - gute Idee^^



    Zitat

    Im Sonnenlicht konnte man gut den sauberen Wasserdampf sehen, der von jeder einzelnen Pflanze abgesondert wurde.


    Gute Beobachtung! =)



    Impergators inneren Kampf, bzw., dass er erzählt, was er für Probleme hat und das jetzt schon eine mögliche Trennung des Teams angekündigt wird, finde ich nicht uninteressant. Mal schauen, ob du da noch drauf eingehst und wenn ja, wie du es ausbaust...



    [subtab='Kapitel 5, Teil 2']
    Bild
    Auch hier ist dir die Auswahl des Bildes, finde ich, wieder gut gelungen. Es ruft eine so...bedrohliche Stimmung hervor, die zur Geschichte innerhalb des Kapitels denke ich ganz gut passt.


    Mir gefallen auch der Straßenfestvergleich und die Beschreibung der Lichtung am Anfang des Teils – man kann sich das richtig gut vorstellen^^
    Auch die ganze Konzeption der Lichtung scheint mir gut durchdacht.


    Viridium hat ja eine traurige Geschichte...es ist gut, dass du sie erzählt hast!
    [subtab='Kapitel 5, Teil 3']

    Zitat

    [...] als Mew sich plötzlich umdrehte und sie freudig begrüßte: ,,Hallo, ihr Lieben! Ihr seid aber schnell hierhergekommen! ´´


    Das erinnert mich so derbe an Gildenmeister Knuddeluff! XDDDD Wenn das beabsichtigt war, hast du das gut hinbekommen, wenn nicht – ich finds jedenfalls klasse! :D
    „,, Erstaunliche Parallele zu Knuddeluff ! ´´ bemerkte Reptain.“
    Ahhhh! XDDD Wie gesagt, ich mag Mews Charakter in dieser Geschichte^^




    xDDDDDDDD Honigkekse, genial xDDDDDD Das wäre auch was für meine Interpretation von Mew :D
    [tab='Verbesserungsvorschläge']
    [subtab='Startpost und allgemein']
    Die Charakterbeschreibungen
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum du vor „möglichen Spoilern“ warnst, da bislang keine vorhanden sind. Eigentlich reichen die Beschreibungen, wie sie sind. Falls du allerdings vorhast, sie im Laufe der Geschichte zu ergänzen, kannst du auch innerhalb der Charakterbeschreibung Spoiler verwenden und, ich weiß nicht, sie „Achtung! Spoilerwissen aus Kapitel 12“ oder so nennen.
    Wenn du andere Charas mit einbringen willst, kannst du es ja ähnlich machen.


    Kapitelübersicht
    Dass du jetzt eine führst, ist sehr positiv. Vielleicht solltest du sie aber noch in einen Spoiler, Tabmenu o.Ä. packen, du hast ja doch schon einige Einträge darin x3


    Länge...
    Wie schon gesagt: Beim letzten Update hast du zu viel auf einmal veröffentlicht, aber das hatten wir ja schon.
    Teil 1 ist mit knapp über 3100 Wörtern okay, die beiden anderen Teile mit 2470 bzw. fast 2800 Wörtern haben eine recht angenehme Länge, aber zusammen veröffentlicht ergibt das ein Lesepensum von fast 8400 Wörtern – du verstehst?


    Format
    Ich weiß nicht mehr genau, wie du deine Storys verfasst und einfügst. Grundsätzlich empfiehlt es sich aber, sie zunächst auf Word, OpenOffice o.Ä. zu schreiben, Korrektur zu lesen und das ganze dann in den Thread zu kopieren. Die Formatfehler wie Absätze mitten im Text sollten da eigentlich ausbleiben^^
    [subtab='Kapitel 5, Teil 1']
    Tempus
    Darauf solltest du dringend achten. Es kommt öfter vor, dass du, wenn du vom Erzählstandpunkt aus zurückliegende Dinge beschreibst, so etwas machst:
    „Und sie erzählte, wie es gewesen ist.“
    Ne, das geht nicht. Die Vergangenheitsstufe zum Präteritum (dem normalen Erzähltempus für Geschichten) ist das Plusquamperfekt, sprich: es war gewesen, sie hatten gegessen,....usw.
    Arbeite bitte noch daran! =)
    [subtab='Kapitel 5, Teil 2']
    Du beginnst in diesem Kapitel, Alter und Zeiträume, in denen sich die Pokémon bewegen, zu erwähnen. Du könntest evtl. irgendwo, vorzugsweise im Startpost, deine Vorstellung zum Alter der Pokémon darlegen: Ist ihr Leben in etwa so lang wie das eines Menschen? Und wie verhält es sich mit legendären Pokémon?
    Dadurch bekommt man ein besseres Gefühl dafür, ob beispielsweise 24 Jahre für ein Pokémon eine unvorstellbar lange Zeit sind (wenn man bedenkt, wie alt Tiere i.d.R. Werden) oder, ob es im Prinzip einen Wimpernschlag im Verlauf des Lebens dieser Wesen darstellt.


    Die Farbe, mit der du den Traum vom Feuer dargestellt hast, lässt sich in meinem recht dunklen Layout eher schlecht erkennen – schreib lieber irgendwo im Startpost, für welches Layout die Geschichte optimiert ist, oder überprüf die Ansicht der Farben nochmal mit anderen Hintergründen im BB als deinem eigenen.


    „Ob noch Blutszenen kommen, muss noch entschieden werden.“
    Hm, ich finde fast, du könntest bei diesem Teil schon einen „Warnhinweis“ anbringen. Ich persönlich fühle mich nicht angegriffen, aber es kommt doch im Traum von Impergator eine sehr drastische Szene mit Todesfällen vor, und du musst bedenken, dass durchaus auch jüngere User im Board unterwegs sind, die du auf solche Szenen zumindest hinweisen solltest.
    [subtab='Kapitel 5, Teil 3']


    [tab='Fragen und Probleme']
    Diese Fragen sind nicht zwangsweise als Kritik aufzufassen, es sind z.T. Einfach Dinge, die ich mich...frage^^“
    [subtab='Kapitel 5, Teil 1']

    Zitat

    Doch unbeachtet dessen kümmerten sich Reptain und Impergator um Panflam, der erschrocken über Viridiums Aufschrei auf den feuchten, mit Ästen und Blätter bedeckten Boden saß.


    Hm...da fehlt irgendwie, dass Panflam überhaupt hingeplumpst ist.



    Zitat

    Doch als ich gegen General Impergator unterlag, war das so, als hätte ich mich selbst besiegt.


    Erfährt man zu diesem Kampf und seinen Umständen noch etwas?
    [subtab='Kapitel 5, Teil 2']
    Mir leuchtet die Sache mit den pflanzlichen Wohnräumen noch nicht so ganz ein...was sind das für Pflanzen? Gibt es einen bestimmten Grund dafür, dass die Pokémon „Wohnungen“ haben, oder haben sie sich die natürlichen Begebenheiten einfach zu Nutze gemacht?
    [subtab='Kapitel 5, Teil 3']
    Wie passen denn all die Pokémon in Mews Heim, das doch eigentlich nicht so viel Platz benötigt? XD Oder ist der Raum variabel?


    Wie ist das eigentlich mit Celebi? Hat er/sie irgendeine Beziehung zu dem Shiny Celebi aus der (nun erloschenen) Zukunft?


    Hmmm...wenn alle Pokémon des Waldes Mews Standort zu kennen scheinen und zumindest Kronjuwild und Viridium ziemlich mühelos dorthin gelangen können, warum haben sie sich dann so lange nicht gesehen...? Schläft Mew die ganze Zeit in der Pflanze? XD


    Zitat

    [...] vom stärksten Pokémon der Welt beschützt. ´


    Uh, verrätst du mir, von wem?^^ Ich hab da mehrere Vermutungen...


    Den Aspekt mit den Bedingungen Palkias habe ich ehrlich gesagt noch nicht 100%ig verstanden. Muss Mew nicht zumindest Viridium verraten haben, wo sich der eine Durchgang zum Geheimnisdschungel befindet, damit sie nach ihrem Draußen-Rumstromern wieder zurückfindet? Und wenn alle Besucher des Waldes ihre Erinnerung an selbigen nach Verlassen wieder verlieren sollen, müsste Palkia nicht eigentlich erzürnt darüber sein, wenn für die drei von Team Mystery eine Ausnahme gemacht wird? Oder ist nur wichtig, dass sie sich an den Durchgang nicht mehr erinnern können?


    Aus der Szene mit dem Orb lese ich irgendwie heraus, dass Celebi und Mew beide Wächter dieses Dschungels sind, kann das sein? Sie müssen beide den Orb zusammen rufen/erschaffen, und er hat auch in seiner Gestalt etwas von beiden...[tab='Fehlerteufel']
    Farbcode wie üblich:


    Verbessertes und Anmerkungen.


    Noch zu Verbesserndes.


    Zwischen zwei blauen Wörtern fehlt ein Komma.
    [subtab='Kapitel 5, Teil 1']

    Zitat

    Die vier Pokémon standen alle auf einem kleinen Hügel, der sich vermutlich als
    Einziger aus dem Dschungel herausragte, denn sonst waren weit und breit keine weiteren Hügel zu sehen.


    Du hast zweimal Hügel in dem Satz =)



    Zitat

    Im Gegensatz zu der Aussicht auf den Dschungel, bot sich ihnen weiter unten eine etwas schaurigere Aussicht; von dem Sonnenlicht waren auf jeden Fall nur sehr geringe Mengen zu sehen.



    Zitat

    Sonst empfingen sie schwüle Dunkelheit und merkwürdige Lichter,
    die wie Neon in verschiedenen Blau-und Grüntönen leuchteten glühten.


    Für eines von beiden musst du dich entscheiden x3



    Zitat

    Das sind äußerst besondere Pflanzen, denn sie sind die einzigen Pflanzen der Welt, die in der Dunkelheit leuchten.



    Zitat

    Die Beiden sahen wie die Pflanze, die Panflam berühren wollte,
    sich wand und schließlich sich einige Meter an dem Baum, an dem sie sich befand, hochschlängelte und in dessen Krone verschwand.


    Bei „wand“ bin ich mir allerdings nicht sicher, ob man es mit d oder dt am Ende schreibt.



    Zitat

    Doch unbeachtet dessen kümmerten sich Reptain und Impergator um Panflam, der erschrocken über Viridiums Aufschrei auf dem feuchten, mit Ästen und Blätter bedeckten Boden saß.



    Zitat

    Doch noch während sie weitergingen, bemerkte Impergator, dass Panflams Augen anfingen immer enger
    aufeinander zu fallen und er selbst wankenden Schrittes war.


    “Wankenden Schrittes war“, hm...das klingt ehrlich gesagt ein wenig merkwürdig.



    Zitat

    Doch dies schien Panflam nicht so wie seine Freunde nicht mehr zu kümmern, denn dessen Augen
    fielen ganz zu und er selbst kippte vornüber weg auf den Bauch.


    Einmal „nicht“ zuviel, außerdem könnte das noch etwas umformuliert werden...bemerken passt hier besser, finde ich.



    Zitat

    Selbstverständlich blieb dies von Reptain und Impergator nicht unbemerkt.



    Zitat

    [...] jedoch hörte er außer den Waldgeräuschen der Vogel-Pokémon und Schreie gar nichts von den beiden Pflanzen-Pokémon.



    Zitat

    Ihm blieb ohne Reptain wirklich nichts anderes übrig, als
    hier auf diesen zu warten.



    Zitat

    Auch schien er alles in näherer Umgebung zu verbergen.



    Zitat

    Dennoch blieben die Geräusche erhalten; stetiges Gezwitscher von bisher ungewissen Flug-Pokémon, und selten bis
    manchmal deutliche Rufe eines… ,, Affen? ´´



    Zitat

    Impergator sagte dies, da er zur Zeit selbst kein anderes Thema finden konnte.



    Zitat

    Du musst wissen, dass ich mich ja, seit ich eurem Team als festes Mitglied beigetreten bin, sehr viel erfahrener und stärker geworden bin.



    Zitat

    Sind wir wirklich die einzigen, die diese Welt vor dem Dämon retten können?



    Zitat

    Dann liegt es wohl an uns, dass wenigstens wir beide zu Mew gelangen!



    Zitat

    [...] hielt Impergator immer wieder Ausschau nach eventuellen Fußabdrücken von Reptain und Viridium um.



    Zitat

    Dem blauen Pokémon entging dies natürlich nicht [...]



    Zitat

    Plötzlich hörte er das Geräusch mehrerer kleiner Geschosse über ihm, [...]



    Zitat

    [...] die sichtlich amüsiert über Impergators Reaktion wieder im in
    den Tiefen des Dschungels verschwanden.



    Zitat

    „Dich kann dich gerade wohl wirklich nichts aufwecken, oder? ´´



    Zitat

    [...] ich wusste nicht dass dies für mich verbotenes Gebiet ist.


    [subtab='Kapitel 5, Teil 2 und 3']
    Tut mir Leid, aber die Rechtschreibkorrekturen für Teil 2 und 3 werde ich nicht mehr machen an dieser Stelle. Dazu sage ich im Fazit aber noch etwas.


    [tab='Fazit/Das Wort zum Schluss']
    Besorg dir bitte einen Betaleser und lies dir den Text selbst noch einmal gründlich durch. Das ist nicht böse gemeint, aber es sind doch einige kleine Fehler (neben den Tempusgeschichten) drin, die sich so sehr häufen, dass der Lesefluss doch deutlich gestört wird.
    Geh doch am Besten so vor, dass du den Text, wenn du einen neuen verfasst hast, eine Weile liegen lässt – ob ein paar Stunden oder Tage, das liegt in deinem Ermessen. Durch den Abstand zum Text siehst du selbst dann einfach mehr. Dann liest du selbst nochmal drüber, besserst aus und danach kannst du ihn ja nochmal einem Betaleser geben, der dir den Text nochmal auseinanderpflückt.
    Wie gesagt, das ist nicht böse gemeint, aber damit erhöhst du die Qualität deiner FS gleich noch ein ganzes Stück! Das heißt ja nicht, dass gar keine Fehler mehr vorhanden sein dürfen, aber – doch weniger.


    Hmmm, ich frage mich, wer der Wächter ist, der am/im/auf dem Lawinenberg haust....


    Jedenfalls freu ich mich auf die Fortsetzung – aber bitte nicht mit soviel Text auf einmal ;)



    Glg


    ~ Jingsel
    [/tabmenu]

  • [tabmenu][tab='Huhu ^^']So ,nun komme ich mit meinen etwas verspäten Kommi.
    Vorab: Ich muss mich Jingsel leider anschließen. Es ist zu viel Text auf einmal. Es wäre besser gewesen, wenn du die Parts nicht alle auf einmal gepostest hättest. Besser wäre es gewesen, wenn du sie nach und nach veröffentlicht hättest, da du uns sehr viel Arbeit gibst.^^" Die Formatierung ist mir auch aufgefallen. Noch immer gibt es leider Zeilen, die zu früh abgebrochen sind. Ganz besonders beim Traum. Aber trotz allem, merke ich, dass du dich besserst.
    However, gehen wir jetzt auf die Parts selber ein.[tab='Part 1']Eines fällt mir schnell auf. Du gehst jetzt deutlich stärker auf Ortsbeschreibungen ein. Auf Gerüche und das was man unmittelbar sieht, gist dir fein gelungen. Das gefällt mir. Vielleicht bekommst du noch gute Vergleiche und Metapher mit rein. Besonders gefallen hat mir, wie du die Vegimaks und das Kronjuwild beschrieben hast. Die Sache hast du sehr gut bewerkstelligt. Da konnte ich tatsächlich erraten, um welche es sich hier handelt. DIe leuchtenen Pflanzen sind wirklich cool. Da wirkt der Dschungel auch nicht wie jeder andere. War ne gute Idee. Viridium ist ja vielleicht ungeduldig und barsch, lässt den Kleinen einfach zurück. Als ich General Impergator las, merkte ich das sowas wie Kosenamen für deine Hauptfiguren besser gewesen wären, denn Impergator habe ich schon etwas oft in diesem Part gesehen.
    Das das Wasser-Pokemon zu einen großen Zwist zu seiner Vergangeheit hat, hätte ich nicht erwartet. Gut das du es erwähnt hast.
    Fehler oder Stellen die ich persöhnlich anders geschrieben hätte gab es leider, trotz des Fehlerteufels über mir.
    Naja, im Grunde bin ich mit diesem Part zufrieden. War recht angenehm zu lesen. Btw, hübsches Bild. Passt zum Ort.^^[tab='Part 2'] So, nun zum nächsten. Scheint ein wirklich paradisischer Ort zu sein, in denen die drei sind. Ein Feuer, Pokemon die ausgelassen ihren Tanz vollführen, kleine Nervensägen die zusätzlich für Unterhaltung sorgen. Ein guter Ort um zu entspannen. Hach, wäre auch gern jetzt wo anders... Nur kann ich mir kein so rechtes Bild von diesen Wohn-Plfanzen machen.
    However, relevant ist hier mehr die Vergangenheit von Viridium, da sie hier eine große Rolle spielt. Eine klassische tragische Geschichte, bei denen man seine Eltern verliert. Nichts neues, aber egal. Soll jetzt aber nicht schlecht sein. Das gibt ihr ein wenig mehr Seele, wenn du verstehst was ich meine.
    Aufallend ist Impergators Traum, der dir recht gut gelungen ist. Nur die Farbe hat mich etwas gestört. Nein, ich mecker nicht wieder, dass Farben im Text nicht so gut sind, da sie manchmal etwas herausstechen. Diesmal war es (zumindest bei mir) die Lesbarkeit. Rein zufällig benutze ich auch Crypto-Lugia, da mich sonst helle Farben nachts blenden. Aber das hat schon Jingsel erwähnt. Wie und wo du die Farbe verwendet hast, stört mich jetzt nicht.
    Allerdings bin ich auf Fehler gestoßen. Selbst im ersten Satz ist einer vorhanden...Aber dazu habe mehr in einem anderen Tab. [tab='Part 3']So, nun zum letzten Part.
    Es ist wirklich schade, dass sie den Dschungel jetzt schon verlassen. Ich mag ihn. x)
    Mir ist sofort eines aufgefallen, was jetzt aber natürlich nicht schlecht ist. Der Angriff von Reptain hast du beschrieben(Man erinnert sich an Skaraborn). Merke also das du den Vorschlag zu Herzen genommen hast.
    Hätte nicht gedacht, dass bei dir der Dschungel so eine tiefe Geschichte hat. Das es sogar von Palkia in eine andere Dimension geschickt wurde um ihn zu beschützen. Da hast du dir wirklich Gedanken gemacht.
    Mew muss man lieben.x3 Dann noch dieses mürische Celebi gibt das ne lustige Kombi. Konnte mir gut das Gewusel mit den beiden vorstellen, wie sich die beiden um das Essen streiten. [tab=' Fehlerteufel 2.0']Part 1


    Dem Pokémon blieb aber nix["Nix" kann eine Person sagen, aber nicht der Erzähler. Nichts passt eher.] anderes übrig als weiterzugehen, schließlich hat er ja Mew zu finden.


    ...so dass sich Impergator keine Sorgen machen musste, dass Panflam aus so
    einer Höhe (ca. 2m)[Ich denke nicht das die Klammer hier sein muss. Das kann man auch im Satz einbauen, was aber nicht wirklich nötig ist.] unsanft und unnötig auf den Boden fiel.


    Part 2


    Ein guter Blick wurde deshalb auf den mittlerweile mit Sternen
    bestückten Himmel wurde, wobei die Sterne wie silberner Sand eine zum
    Dschungel passenden, geheimnisvolle Aura ausstrahlten.


    Auch bemerkte Impergator, dass vom Boden an eine kleine Holztreppe zu
    niedriger[niedrigeren][Komma] an den Bäumen gelegenen ,,Wohn-´´[Da Striche passen nicht so ganz. Dachte anfangs da würde jemand etwas sagen.][K]Pflanzen führte.
    Von diesen wiederrum führte[führten] Abzweigung um Abzweigung mehrere, silbrig schimmernde Seile zu den weiter oben gelegen Wohnräumen.


    Eine Vielzahl von Ledyba, kleine Käfer-Pokémon, deren Hinterteile in
    den verschiedensten Farben leuchten konnte[konnten], sorgte[sorgten] sowohl auf den[öhm, wenn ich mich net irre, heist es "dem Boden"] Boden
    als auch in den höheren Baumebenen für Licht in der Dunkelheit der
    Nacht,...


    Die vier Vegimak gesellten sich nun mit voller Freude zu ihnen, auch die
    anderen Mitglieder von Kronjuwilds Gruppe klinkte[klinkten, da es sich auf die Plural bezieht] sich bei der Stimmung
    mit ein;...


    Während sie Kronjuwild sie im beschwichtigenden Tonfall zu beruhigen
    versuchte, versuchte Reptain,[Das Komma ist in dem Fall unnötig, da es keine Aufzählung ist.] Impergator die Lage zu schildern.


    Pokémon schreiten panisch[Komma mit und ersetzen], ängstlich durch Gegend.


    Dem kleinen Pokémon liefen bitter die
    Tränen herunter; es wollte nicht gehen, es wollte wenigstens noch[zu] seiner
    Mutter und seinem Vater


    Es sah nur die schrecklichen Bilder seines Bruders und seiner Eltern, und es dachte an die letzten Worte seines


    Bruders:[2 mal Bruder hier. Ersetz einfach ersteres mit Familie.]

    Sorry, für den 3. Part bin ich ehrlich gesagt ein bisschen zu faul.xD
    Man merkt aber, dass du auf jeden Fall über deinen Text schauen musst.[tab='Fazit']Ich merke wirklich, dass du dich steigerst. Die Beschreibungen sind wirklich gut geworden und der Verlauf der Geschichte scheint langsam wirklich interessant zu werden.
    Mach weiter so!
    Allerdings benutzt du nach wie vor sehr oft die Eigennamen der Protagonisten. Sprich, es können sich Wiederholungen ergeben und das klingt nicht ganz so schön. Das größte Manko aber ist, die Rechtschreibung und co.
    Wirklich, du musst mal darauf achten! Der dritte Parthat leider auch ein paar Fehler. Ein Beta-Leser wäre tatsächlich nicht verkehrt.[/tabmenu]


    ~Nuke



  • Kapitel 8:
    Nächtliche Visionen


    Die Wunderkarte lag mit etwas eingerissenen Rändern ausgebreitet zu den Füßen Team Mysterys auf dem Steppenboden.
    Das sonst eher dunkelgehaltene Gelb des Bodens leuchtete im Licht der untergehenden Sonne, die mittlerweile einem roten Feuerball glich, stark auf, als wenn eine Glühbirne aufleuchtete. Im Kontrast dazu nahm der Himmel immer dunklere Töne an, vom anfänglichen Blassrosa bis hin zum sanften Königsblau. Die wenigen Bäume, die in der Steppe an manchen Stellen aus dem trockenen Boden hervor wucherten, wurden ebenso wie die Erde vom letzten Licht der Tagessonne erfasst, worauf sie aber im Gegensatz zum erdigen Untersatz schon eine dunklere Farbgebung annahmen.
    Auch den drei Pokémon, die, soweit man sehen konnte, als Einzige noch in der Steppe standen, erging es nicht anders. Ihre Schatten zogen sich in die Länge, was bei Impergator, wie er kurz bemerkte, bei einem so breiten Pokémon recht komisch aussah, mit seinen antiproportionalen Größen zu seinen Körperteilen. Trotzdem wandte er seine Aufmerksamkeit wieder der Wunderkarte, auf der man aufgrund des schwindenden Lichts es nicht leicht hatte, etwas zu erkennen. Dem Team sah man noch immer die Strapazen an, die sie im Geheimnisdschungel erfahren hatten, obwohl sie kaum einer großen Gefahr ausgesetzt waren.
    ,, Mal sehen, wir müssten ungefähr hier sein. ´´ Panflam deutete auf eine Stelle der etwas vergilbten Karte, die ungefähr zwischen dem großen Wasserfall und einer kleinen Weide lag. Er orientierte sich dabei mit einigen Blicken an die Umgebung. Tatsächlich sah man auch in gewisser Entfernung besagte Dinge, wobei der Wasserfall deutlich detaillierter zu erkennen war als besagte Weide.
    ,, Und Mew sagte uns… ´´
    ,, Könnt ihr euch eigentlich an den Weg in den Geheimnisdschungel erinnern? ´´ warf Impergator ein.
    ,, Mew hat es uns doch erklärt! ´´ beantwortete Reptain die Frage. ,, Er sagte,dass wir uns zwar an die Pokémon die wir im Dschungel getroffen haben, erinnern können, auch daran, dass Mew der Wächter ist, aber an den Weg können und vor allem dürfen wir uns nicht erinnern, sonst würde es das Bündnis zwischen Palkia und Mew auflösen. ´´
    Reptain dachte dabei an Viridium, die vor vielen Jahren ihre Familie aufgrund eines Feuers verloren hatte, welches eben dadurch gelegt wurde, dass der Dschungel damals für alle Pokémon zugänglich gewesen war. Impergator rieb sich währenddessen verlegen den Kopf und gab Reptain Recht.
    ,, Wie Mew uns sagte…´´ warf Panflam laut in das Gespräch seiner Team-Kollegen.Nachdem er die Aufmerksamkeit der Beiden auf sich ruhen hatte, räusperte sich der Schimpanse kurz und fuhr fort:
    ,, Also, wie Mew uns bereits erklärt hatte, wäre für uns das Beste, wenn wir als nächstes Ziel den Lawinenberg ansteuern würden. Doch mir fällt gerade Eines auf:
    Obwohl sich im Süd- Westen die Blizzardinsel und deren Gletscherhöhle finden lassen, sagte uns Mew, dass der Lawinenberg im Norden gelegen wäre, hinter der trockenen Zone. Doch die Karte zeigt in nördlicher Richtung kein solches Gebiet an! Sie endet da, wo noch die trockene Zone ihren Auslauf hat. ´´
    Er tippte dabei mit seinen Fingern gegen den oberen Rand der Karte, weshalb seine Freunde nun auch bildlich verstanden, worauf Panflam hinaus wollte. Reptain fragte, was dies bedeuten könnte.
    ,, Nun ja, ich habe eine Vermutung. Die Karte zeigt auch nicht die ganze Welt, eben halt nur den jeweiligen Kontinent, auf dem wir uns befinden. Folglich müsste sich der Lawinenberg auf einem anderen Kontinent befinden. ´´
    ,, Mit anderen Worten, wir wissen zwar, wo unser Zielort liegt, aber wir haben kein Orientierungsmaterial, wie eben eine Karte, von diesem, verstehe ich das richtig? ´´
    Panflam bestätigte Reptains Frage mit einem Nicken.
    ,,Wer braucht schon Karten? ´´ Impergator hielt protzend die Faust vor den Gesichtern seiner Freunde.
    ,,Richtige Erkunder erkunden das Gebiet, Karten nehmen uns nur die eigentliche Arbeit ab. Das will ich aber nicht! Also kommt schon! ´´
    Die beiden Freunde waren einfach wie in anderen Situationen zuvor von Impergators Kühnheit in Anbetracht solcher Erkundungen weniger als positiv überrascht. Panflam wollte ihm schon den Vogel zeigen, als Impergator schon tatsächlich Richtung Norden loslaufen wollte, als darauf das Feuer-Pokémon mit aller Kraft versuchte, ihn an der mächtigen mit Zacken besetzte Schweifspitze packend aufzuhalten. Manchmal fragte sich das Pokémon wirklich, warum der Alligator so blindlings drauf losstürmte. Dieser stutze und blickte zurück, während er dabei stehen blieb. Panflam hechelte aufgrund dessen Kraftaufwands, um Impergator aufzuhalten. Während Reptain still dastand, ohne groß Notiz von den Beiden zu nehmen, versuchte das Feuer-Pokémon derweil, an die Vernunft des Wasser-Pokémons zu appellieren:
    ,, Denk doch nach! Wir wissen absolut gar nichts über den Kontinent, auf dem der Lawinenberg sich befindet, geschweige denn ob es überhaupt ein Neuer ist. Es könnte ebenso gut ein Inselgruppe, ein Archipel sein, auf dem besagter Berg sich befindet. Weder wissen wir über die Gefahren noch über andere Dinge Bescheid. Du willst doch nicht ernsthaft so Hals über Kopf da rangehen, oder? ´´
    ,, Was die Gefahren betrifft, mach dir mal keine Sorgen. Ich bin schließlich da! ´´
    Impergator, den Panflams Art wie auch sonst nervte, setzte einen leicht gereizten Ton an, den Panflam nun auch benutzte:
    ,, Du denkst doch immer, du könntest alles beseitigen, nur weil du eben so „tolle“ Muskeln hast, stimmt´s? Hör einfach auf immer alles NUR von der positiven Seite zu sehen! ´´
    ,, Lieber Alles positiv sehen als hier den ständigen Pessimisten zu spielen. Warum setzt du eigentlich meine Muskeln
    in Anführungszeichen? Behauptest du etwa, ich wäre nicht so stark? ´´
    Impergator sah man deutlich an, dass er sich jetzt von seinem Gegenüber vom Stolz herangegriffen fühlte. Dieser trotzte nur mutig:
    ,, ich bin doch gar nicht pessimistisch. Ich bin halt eben vernünftig! ´´
    ,, Und ich etwa NICHT? ´´
    Der vom letzten Licht angestrahlte, meerblaue Riese wurde immer aufbrausender, aber auch der einem Schimpansen ähnelnde rote Zwerg scheute nicht, wie sein Gegenüber zu agieren. Zumindest hätte man so den Eindruck zwischen Riese und Zwerg, wenn man sich die zwei Streithähne von der Seite angeschaut hätte:
    ,, Habe ich nicht behauptet!´´ antwortete Panflam, leicht errötet. ,, Ich meine, dass du einfach mal meinem Beispiel folgen
    könntest! ´´
    ,, Meinst du etwa damit, dass ich NUR große Reden schwingen soll? ´´
    ,, Was soll das denn heißen? Ich kämpfe auch genau wie Reptain und du! ´´
    ,, Das habe ich dann wohl aufgrund deiner Größe wohl übersehen! ´´ spottete Impergator.
    Panflams Flamme flackerte leicht auf, doch dieser blieb standhaft:
    ,, Pass auf was du sagst, du Brüllaffe! ´´
    ,, Oh, benutzen wir jetzt schon Beleidigungen !? ´´
    ,, Du hast doch angefangen! ´´
    ,, Ach, bleib doch einfach beim Anzünden von Geburtskerzen, du Sparflamme! ´´
    ,, Reiß keine Witze, sondern bleib einfach mal ernst! ´´
    Impergator tätschelte Panflam behutsam und mit leicht fiesem Lächeln den Kopf, wobei er sich bei seiner Größe im Gegensatz zu Panflam recht tief beugen musste: ,, Glaub mir, es fällt mir schwer, bei deiner Größe ernst zu bleiben. ´´
    Panflams Flamme am Hintern loderte auf und dieser konterte zurück:
    ,, So, du willst es darauf ankommen lassen, oder? Fein, dann gibt´s es heute gerösteten Krokodil-Schweif zum Abendessen! ´´
    Impergator entgegnete diesem mit einem Knacken seiner beiden Fäuste und lauter Stimme:
    ,, Meinetwegen, aber zuvor gibt es für dich gepfefferte Ohrfeigen auf glühender Backe serviert. Passt doch zu einem
    Sparflämmchen wie dir. ´´
    ,, Na dann Guten Appetit! ´´
    ,, FEIN! ´´
    Beide Streithähne sahen sich mit Zornesfeuer in den Augen an. Panflam ließ seine Flamme nun erheblich stärker auflodern, während Impergator seine Knochen laut Knacken ließ. Beide wollten schon zum jeweiligen ersten Schlag ansetzen, als auch urplötzlich Reptain mittels seiner Agilität zwischen den Kontrahenten auftauchte und beide mit gezielten Attacken ausknockte; Impergator mit seinen Laubklingen, die ihn in den Bauch trafen und Panflam mit seinem Kugelsaat-Geschoss, das ihn auf der Stirn traf. Impergator sank stöhnend auf die Knie, während Panflam von der Wucht der aufgeprallten Saatkörner ein Meter zurückgeworfen wurde.
    Währenddessen war nur noch ein glühender Streifen am Horizont zu sehen gewesen. Während der Himmel über Diesem noch rot-violett war, so herrschten bereits die Farben der Nacht über die Teile des Himmels, die in östlicher Richtung lagen. Auch verdunkelten sich die einzelnen Objekte in der Umgebung. Auch wurde die Luft im Vergleich zu einigen Momenten vor dem Sonnenuntergang kühler. Die Nacht begann in das Land mit kühlender Hand und silbrig schimmerndem Mond zu greifen. Die Silberkugel ließ sich soeben im Osten erblicken, wobei momentan nur ein Randstück zu sehen war, der noch nicht all so hell leuchtete, wie es in ein zwei Stunden tun würde. Reptain hatte inzwischen wieder die Wunderkarte verstaut und einen Entschluss gefasst.
    Panflam und Impergator schauten sich von den Positionen, auf denen sie eben vom Anführer verwiesen worden waren, dieses Schauspiel ruhig an. Reptain meinte darauf zu den Beiden:
    ,, Ich habe nichts dagegen, wenn ihr beide euren üblichen Streit habt. In gewisser Weise ist Jener zum Teil belustigend. Doch deswegen sollt ihr weder euer eigentliches Ziel noch eure Freundschaft aufs Spiel setzen. Setzt euch gefälligst beim Streiten eigene Grenzen, ehe es noch zu weit geht. ´´
    Er seufzte kurz und fuhr mit seinen gelben Schlitzaugen an den blauen Alligator gewandt fort:
    ,, Impergator, Panflam hat Recht. Früher hatte man vielleicht so erkundet wie du es vorgeschlagen hattest. Doch Früher ist Früher, heute ist heute. Heute ist es doch lediglich Zweck, dass wir beim Erkunden Spaß haben und auch Erfolg haben. Wenn wir so blindlings in unbekanntes Terrain vorschreiten, so sind wir letzten Endes noch vermutlich todgeweiht. Ich wage nicht so weit zu gehen, das wirklich zu glauben, doch ich finde, dass es vorteilhafter wäre, wenn wir erstmals in Schatzstadt nach so vielen Informationen über besagten Kontinent über den Lawinenberg und auch über beider Gefahren und Hindernisse suchen wie wir kriegen können. Und außerdem könnten wir uns dort erst einmal ausruhen´´
    Panflam richtete sich auf und tippelte in Richtung zu seinem ehemaligen Streitpartner und hielt ihm kurz darauf mit einem Lächeln die Hand als Wille der Versöhnung hin, die Dieser mit dem Satz ,, Verschieben wir es auf später! ´´ auch lockeren Gemüts annahm. Nun richtete er selbst sich auf und entschuldigte sich bei Reptain und akzeptierte seine Entscheidung, da dieser zumal auch der Anführer war.


    Die Wellen, die gegen die raue Felswand der Klippe schlugen, wirkten wie ein einschläfernder Gesang. Selten flog ein Flug-Pokémon über Die Klippe, dessen Flügelschlagen kaum merkbar gewesen war. Ein Blick auf Schatzstadt mit all seinen Zelten, von denen Viele von den Bürgern der Stadt bewohnt wurden und in Anderen Pokémon ihre Geschäfte führten, hätte ebenfalls ein klares Bild gegeben; Alles schlief, sämtliche Läden auf den Straßen waren geschlossen. Oder doch nicht?
    Tatsächlich kam aus nur einem solchem Zelt noch Licht. Nur war es weder das Licht einer Laterne noch das natürliche Licht eines Pokémon, wie z.B. eines Ledyba.
    Es war ein rosaner Schimmer, der von einer Perlenkugel kam. Solche Kugeln sollen sehr selten in weniger tiefen Gewässern zu finden sein, so erzählten Pokémon sich an manchen Tagen von dieser Kugel. Sie sollen von muschelartigen Pokémon namens Perlu abstammen. Wenn Diese sich entwickeln, so geben sie ihre Panzer auf und geben die Perle, die sie einmal vor der Entwicklung erzeugen, frei. Die Perle soll dann psychische Kräfte besitzen.
    Eine solche Kugel war auch die einzige Lichtquelle in jeder Nacht. Sie strahlte aus einem Zelt auf der Hauptstraße von Schatzstadt, welches über dem offenstehenden Eingang mit einem runden, grünen Kopf mit einem beinahe dem Kopfdurchmesser gleich langen, gelben Schnabel aus Stoff bestückt wurde.
    Xatu, der Inhaber dieses Ladens, starrte wie die Tage zuvor, auf seine rosane Kugel, die geheimnisvoll ihr Licht von sich gab. Xatu war schon seit mehreren Tagen, auch bevor er die Kugel erworben hatte, auf der Suche nach seiner Lebensaufgabe gewesen. Er erhoffte sich Antworten, indem er unaufhörlich und selten blinzelnd auf seine Kugel starrte. Er glaubte an einen gewissen Mythos, der besagt, dass die Kräfte eines Xatu, wie er eines war, kombiniert mit der Psychokraft der Perlenkugel dem besagten Pokémon die Fähigkeit eröffnen würde, Dinge zu sehen, die dem Pokémon bedeutend für seine Bestimmung ist. Dabei ist es ungewiss, ob das, was man sieht, entweder in der Gegenwart oder in der Zukunft abspielt.
    Auch diese Nacht lang starrte Xatu die Kugel an. Trotz des matten Lichts der Kugel verfiel er in keinster Weise einem Tiefschlaf. Er selbst sagte nichts noch murmelte er nichts vor sich hin.
    ,, Oh? ´´ stieß nun Xatu auf einmal aus. Als wäre die sonst dichte Kugel mit Nebel gefüllt, begann in ihr etwas umher zu wirbeln. Xatu spürte, wie ihm vor Aufregung der Schweiß an der Schläfe vorbeilief, er selbst aber schaute umso tiefer in die gläsern wirkende Kugel. Aus dem kleinen rosa Nebel wurde eine Art Projektion, die jetzt, zwar noch schemenhaft aber immer mehr schärfer werdend, ein offenes Meer zeigte. Das dunkle Meer wäre sehr schlecht vom ebenso schwarzen Himmel unterscheidbar gewesen, wenn nicht der silbrig glänzende Sichelmond sein Licht auf die tanzenden Wellen geworfen hätte. Das Licht wurde vom Wasser reflektiert und sah wie ein silberner, tanzender Streifen auf dem Wasser aus. Xatu fragte sich im Inneren, was dies bedeuten könnte, als dann aus den Wellen ein Wesen emporstieg. Dessen schemenhafte Gestalt war die eines gewaltigen Fischkopfes, der langsam zu den unteren Rand der Kugel schwomm.
    Durch einen Perspektivenwechsel zeigte die Kugel den großen Fisch nun von schräg-hinten, wie er sich einem vom Mond angeleuchteten Strand näherte. Das große Fisch-Etwas verweilte kurz in unmittelbarer Nähe des Strandes und machte sofort wieder kehrt, worauf es nach einigen Metern wieder im schwarzen Nachtmeer verschwand. Xatu sah aber, wie nun ein anderes Wesen, zwar ein sehr viel Kleineres aber dennoch ziemlich breit von seiner Statur her, dem Fischwesen hinterher sah und ihm beim Tauchgang beobachtete.
    Dann machte es sich auch auf, in Richtung einer Treppe, die Xatu zu gut kannte, zu verschwinden. Tatsächlich sah Xatu bei noch einem Perspektivenwechsel der Kugel, wie das mysteriöse Pokémon auf einer Kreuzung stand und sich umsah. Auch wenn der Sichelmond nicht so hell den Himmel erleuchtete wie sonst ein Vollmond es tun würde, so war die Kreuzung dennoch so klar erkennbar, dass Xatu sie als die Hauptkreuzung Schatzstadts identifizieren konnte. Dennoch schien das fremde Pokémon aus irgendeinem Grund ganz schwarz zu bleiben. Dieses entschied sich nach einiger Zeit, in Richtung Norden der Kreuzung zu gehen, aber es ging nicht die Steintreppe zur Knuddeluff-Gilde rauf, sondern es ging an Dieser vorbei inmitten des Buschweges, der zum namentlich bekannten Wetterfluss führte. Dann wurde das Bild wieder unschärfer und verschwand wieder gänzlich hinter einer festen Kugelwand. Nun lag wieder eine gewöhnliche aussehende Perlenkugel da.
    ,, Erstaunlich, erstaunlich! ´´ wunderte sich Xatu. Doch ehe er noch etwas tun konnte, schien die Kugel wie zuvor nochmal mit Nebel gefüllt. ,,Na sowas! ´´ staunte Xatu wieder. Sein Aufregung wurde immer stärker und er sah wieder tief in die Kugel hinein. Die nächste Vision, die dieses Mal sehr kurz war, ließ Xatu erleichtert aufatmen. Er richtete seinen Kopf zu seinem Zeltdach hin und dankte
    Arceus dafür, dass er endlich eine Aufgabe erhalten hatte. Er musste am nächsten Tag nur auf drei Pokémon warten.



    ,, Nein, weder von Plaudagei noch von Knuddeluff! ´´
    Reptain entgegnete dem Vorschlag Panflams, Beider Hilfe bezüglich des Lawinenbergs und dessen Standort und Gefahren nochmal in Anspruch zu nehmen, mit einem Kopfschütteln.
    Die frische Morgenluft umgab Team Mystery. Wie man am blassblauen Himmel erkennen konnte, ging die Sonne gerade auf. Auch die Wingull waren schon über den wogenden Wellen des tiefblauen Meeres, in der Hoffnung, Schwärme von Goldini und Karpador mit ihren Augen zu erfassen, nur um dann anschließend pfeilschnell auf diese herab zustürzen und mit ihrem Möwenschnabel zu erwischen. Da zwar die Sonne im Osten aufging, der Felsvorsprung, der aus derTohaido-Klippe ragte und in dessen Hohlraum, worauf das Gesamtbild des Vorsprungs tatsächlich wie das Bild vom Mauls eines Tohaidos war, Team Mystery seine Basis hatte, sich gen Westen richtete, war es dementsprechend von der Temperatur her in der Basis kühl. Impergator rieb sich daher seine azurblaue Haut, die sich wie Leder anfühlte, wobei er es auch nicht unterlassen konnte, zu gähnen, worauf einem sein gewaltiger Kiefer mit seinem stark aussehenden Gebiss offenbart wurde. Panflam war ebenfalls müde, aber aufgrund seines Typs nicht so kalt wie sein blauer Kamerad. Reptain hingegen machte nicht den Eindruck eines Pokémon, das weder müde noch die kalten Schauer überliefen. Er saß einfach auf seinem Strohbett, die Arme und Beine jeweils übereinander gekreuzt, und erklärte an Panflam und impergator gewandt die Situation:
    ,, Ihr wisst ja, wie Plaudagei ist. Er ist auch nicht dumm. Ihr habt gesehen, wie er mich nach dem Geheimnisdschungel gefragt hat, als wir ihn und Knuddeluff damals über Diesen gefragt hatten.
    Plaudagei ist auch im Allgemeinen der Schlauste der Gilde. Er wird, so vermute ich mal, auch zu Teilen die Legende kennen, die uns Laschoking erzählt hat. Er wird irgendwann den Bezug dazu durch unsere Ziele erkennen; erst der Geheimnisdschungel und jetzt Lawinenberg. Früher oder später würde er auch nach dem eigentlichen Grund für unsere großen Reisen fragen, und wir werden ihm wohl
    kaum nochmal so eine Lüge erzählen können, wie wir sie ihm das erste Mal erzählt haben. Wenn wir dann mit der Wahrheit rausrücken müssten, so würde es nicht nur Plaudagei, sondern auch die ganze Knuddeluff- Gilde in Panik versetzen. Und dazu will ich es halt generell nicht kommen lassen. Wenn wir nur eine weitere, zuverlässige Informationsquelle über den Lawinenberg hätten, könnten wir halt sie fragen. Aber bis wir besagte Quelle gefunden haben, müssen wir wohlfürs Erste hier verweilen und uns was einfallen lassen. Die Hilfe von der Gilde anzufordern würde ich nur als letzte Alternative wählen, warten wir also erst mal bis heute Abend ab. Bis dahin wäre es besser wenn jeder von selbstständig sich was überlegt. Aber zuerst frühstücken wir was! ´´
    ,, Ich hole es schon! ´´ Panflam ging zu ein paar Kisten, die an einer hinteren Klippenwand standen. Er hob von einer Kiste den Deckel hoch und sah die Leere, die ihn aus dem Inneren heraus angähnte.
    ,, Sieht so aus, als hätten wir keine Beeren und Äpfel mehr! Ich hoffe ihr könnt für eine kurze Zeit warten. Ich gehe kurz zu den beiden Kecleon-Brüdern und kaufe dort neues Obst für uns. ´´ Panflam ging nochmal zu Reptains Bett, wo der Schatzbeutel lag. Reptain und Impergator hörten es klimpern, während Panflam im Beutel rumwühlte und kurz darauf so grob augenscheinlich geschätzt 1000 Pokédollar
    rausholte.
    ,, Ich denke ich kaufe nur für eine Woche ein, wir werden eh momentan nur weg sein. Bis gleich, Leute.´´ Panflam tippelte in Richtung der Treppe, die aus der Basis hinausführte.
    ,, Hoffentlich haben die Kecleon schon ihr Geschäft aufgemacht. Denn es ist ja noch früh am Morgen. ´´
    ,,Beeil dich bitte, rief Impergator noch hinterher. Man konnte mal wieder vernehmlich seinen Magen knurren hören.
    Gerade, als Panflam aus der Treppe gestiegen ist und nun auf dem Vorsprung stand, von da ihm einen guten Blick auf das noch gänzlich
    dunkelblaue Meer gewährt wurde. Nur am Horizont spiegelten wie tanzender Glitter im Wind die Sonnenstrahlen der Morgensonne. Die für viele Leben essentielle Lichtquelle war schon soweit aufgegangen, dass sie so aussah, als
    würde sie an zwei Punkten ihrer runden Form von den Spitzen der hohen Felsen, die als Grenze zwischen Schatzstadt und der Wildnis fungierten, gehalten werden. Auch der Himmel wich von einem blassen Blau zu einem mittlerweilen gleichen Blau, wie es das Meer noch besaß. Die parallel zueinander stehenden Bäume wiegten sich leise im sanften Klang des Morgenwindes. Panflam lief nun an diesen Bäumen auf der Hauptstraße nach Schatzstadt vorbei.
    Selten sah Panflam die Geschäftsgassen von Schatzstadt so leer; Sämtliche Zelte waren von Innen verschlossen, soweit Panflam sehen konnte. Von Zelten, die ihm lediglich die Rückseite zeigten, ging Panflam ebenfalls davon aus, dass sie verschlossen waren. Auch wenn er sich dessen sicher war, so ging er dennoch hin zum Zelt der Kecleon-Brüder, was er aber wie eigentlich erwartet verschlossen vorfand. Panflam wollte schon wieder kehrt machen, als ihm was auffiel:
    Aus dem Zelt kam nicht so wie sonst das laute Schnarchen der Inhaber.
    Panflam fasste daher behutsam auf die kleinen Seile, die sonst das Zelt verschlossen hielten, doch ein kurzer Blick genügte Panflam um zu sehen, dass sie gelockert waren. Panflam wollte schon einen vorsichtigen Blick in das Ladenzelt werfen, als ihn schon urplötzlich eine rote, schleimige und längliche Zunge von rechts her wie eine Fessel umschlang.
    ,, Haben wir dich, du Dieb! ´´ ertönte eine für Panflam bekannte Stimme. Dieser wandte den Kopf nach rechts, und sah darauf, wie die beiden Kecleon sich ihrem Laden näherten. Das grüne Kecleon hielt eine große Tüte, gefüllt mit allerlei Items in der Hand, während sein
    Bruder, welcher eine rosane Farbgebung besaß, Panflam mit seiner erstaunlich langen Zunge festhielt. Trotz den verschiedenen Farben sahen ansonsten die beiden Brüder gleich aus. Sie hatten Augen wie die eines Chamäleons und um ihre Bäuche war ein Zackenmuster wie gezeichnet vorhanden. Ihre aufgerollten Schwänze zuckten vor Triumph über das Fassen des vermeidlichen Diebes.
    ,, Moment mal, Panflam !? Bist du das?´´
    Panflam lächelte verlegen und bat Kecleon freundlich doch durch die Situation peinlich berührt, dass sein Bruder ihn doch entwickeln soll. Auf Kecleons skeptischen Blick hin beteuerte Panflam wild mit dem Kopf statt den Armen wedelnd, dass er alles Andere als ein Krimineller wäre. Kecleon ließ zum Glück Milde walten: ,,Ich glaube dir Panflam. Brüderchen, mach ihn schon frei! ´´
    ,,hrd hehacht´´ versuchte der Bruder mit seiner ausgestreckten Zunge zu brabbeln. Er zog darauf die schlangenähnliche Schlinge zurück in den Mund. Panflam atmete erleichtert über die wiedergewonnene Brustfreiheit auf. Die zwei Brüder eröffneten derweil ihr Geschäft. Als ob sie einen Schalter umgelegt hätten, eröffnete auch Kangama, die ihr Lagerhaus links neben dem Kecleon-Laden führte. Freudig und gar nicht müde begrüßte sie die beiden Kecleon und auch Panflam. Da noch keine potenziellen Lagernutzer in der Nähe waren, wuchtete sie daher ihren etwas rundlichen Bauch aus dem Lagerhaus raus und gesellte sich munter zu den drei Pokémon.
    ,,Na, worüber redet ihr Schnuckelchen denn so? ´´
    Panflam wurde jedes Mal verlegen, wenn die Lagerhüterin so mit ihm und auch mit seinen Freunden sprach, aber die zwei Brüder sprachen mit Kangama unberührt von dieser Kleinigkeit. Nach einiger Gesprächszeit, die die Sonne genutzt hatte um weiter aufzusteigen und damit den Himmel in den wirklichen Himmelsfarben malte.
    ,, …Und dann sind wir, ehe wir hierhin zurückkamen, noch Xatu begegnet. Der war vielleicht komisch drauf gewesen. ´´ erzählte das grüne Kecleon. Sein Bruder nickte bestätigend.
    ,, Hat Xatu etwa immer noch in seine komische Kugel gestarrt? ´´ lachte Kangama auf.
    ,, Eben nicht. Das meine ich ja mit ,,komisch drauf sein´´. Anstatt drinnen Wurzel zu schlagen hat er uns dieses Mal draußen vor seinem Zelt begrüßt. Dabei hat er was von einer Aufgabe und einer komischen Vision gefaselt. ´´
    ,, Hm? ´´ Panflam sah die Pokémon fragend an. ,, Meint ihr, seine Kugel habe jetzt doch diese sagenumwobene Fähigkeit. ´´
    ,, Ich glaub nicht an solches Gewäsch, zumindest nicht an dieses Magiezeugs und so. Manchmal frage ich mich, was mit Xatu eigentlich los ist. So geheimnisvoll war er früher nicht. ´´ Kangama schüttelte ihren Kopf und wandte sich wieder ihrem Lagerhaus zu. ,, Hey Panflam, wenn du schon einmal hier bist, willst du etwas aus dem Lag…Panflam? ´´
    Ehe Kangama und die Kecleon Panflam ihren Dienst anbieten konnten, lief Panflam schon wieder in Richtung der Tohaidoklippe davon.


    ,, Ich hab die Idee! ´´ keuchte Panflam, als er wenige Momente später wieder in der Basis ankam.
    ,, Hast du auch unser Frühstück? ´´ murmelte Impergator, der es sich inzwischen wieder auf sein Strohbett gemütlich gemacht hatte und fast am Einschlafen gewesen war, als Panflam aufgeregt wiederkehrte.
    ,, Muss ausfallen! ´´ gab Panflam kurz zurück. Impergator stöhnte auf und stieß langsam sein Maul in sein Bett. Auf die Frage Reptains, was los wäre, erklärte Panflam Diesen seine potenzielle Informationsquelle.
    Reptain und auch Impergator, der nur mit einem Ohr zugehört hatte, wurden wie Kangama skeptisch, was Reptain auch zugab: ,,Diese komische Kugel von Xatu soll also Gerüchten zufolge durch seine Psycho-Kraft die Zukunft offenbaren können? Klingt mir aber zu fantastisch, meinst du nicht auch? ´´
    ,, Ja, aber es wäre doch wenigstens einen Versuch wert! ´´ Panflam war so aufgeregt, dass seine Hinternflamme wild loderte.
    ,, Reptain, lass es uns einfach tun! ´´ grummelte Impergator. ,, So können wir umso schneller zum Frühstück und zur Mission kommen, aber vor allem sind wir eher beim Frühstück.´´ Panflam zwinkerte Impergator zu.
    Reptain ließ sich nur bedingt zu einem Besuch in Xatus Zelt überreden. Panflam hetzte seine beiden Teamkollegen, sodassTeam Mystery ohne auf die Angebotsversuche von Kangama und den Kecleon einzugehen über die Hauptstraße bis zu Xatus Zelt eilten, welches wie die gewöhnlichen Zelte der Bürger von Schatzstadt aussah, nur war es etwas größer und über dem Eingang war dessen Kopf, was aber nur eine Stoffattrappe war, aufgestickt.
    Mittlerweile waren auch die ersten Erkunder aus der Knudelluff- Gilde unterwegs, unter denen auch Krebscorps und Bidiza anwesend waren. Zum Glück bemerkten das Krabben-Pokémon und der Biber das Team Mystery nicht, doch Impergators Magen war so laut, dass das Team hätte dadurch verraten werden können. Gerade rechtzeitig wurden sie von Panflam in das Zelt gewiesen. Die Gildenmitglieder hätten das Erkundungsteam nach dem heutigen Erkundungsziel gefragt, was aber Dieses nicht zulassen wollte; zwar konnten sie Plaudagei zum Teil anschwindeln, aber nicht ihre Freunde.
    Nun aber befanden sie sich in Xatus Zelt.
    Gerade als Panflam als letzter in Dieses eintrat, wurde das Zelt von einer mysteriösen Kraft zugemacht, weswegen das Team nun wie abgeschnitten von der restlichen Welt war.
    Innen war das Zelt wesentlich größer als es von außen aussah, wodurch keines der Erkunder nicht vom Anderen eingezwängt wurde.
    Mit dem Verschließen des Zeltes wäre es dunkel gewesen, hätten innen im Zelt nicht zwei Kerzen gebrannt, auf denen aber im Gegensatz zu normalen Kerzen blaue Flammen tanzten. Beim Genaueren Hinsehen aber erkannte man, dass es Pokémon und keine bloßen Gegenstände waren.
    ,, Das sind Lichtel ´´ raunte Panflam seinen Kollegen über die Kerzenpokémon zu.
    Als andere Lichtquelle diente jene, besondere Kugel, die in einer eigenen Fassung auf einer Kiste ruhte, die zuvor mit einem roten, samtenen Tuch überzogen wurde. Obwohl es zwei solcher Quellen waren, lag das Zeltinnere noch im Halbschatten, was die beiden Mini-Totems, die jeweils zur Linken und zur Rechten des Teams standen, schaurig und fratzenartig wirken ließ.
    Zu dem Gesamtbild gesellte sich noch ein Geruch nach Apfel, der von einer Duftkerze kam, die oben vom Zeltdach in einer kleinen Schale lag, die mithilfe von Seilen an die Decke montiert wurde.


    ,, Willkommen… ´´ raunte die tiefklingende Stimme Xatus aus dem Halbschatten.
    ,, Ich habe auf euch Drei gewartet. ´´



  • [tabmenu]
    [tab='Einleitung']
    Hallöle, SL! *wink*


    Ich werde in diesem Kommentar den etwas überarbeiteten Startpost miteinbeziehen, aber da ich aufgrund meines teilweise miserablen Gedächtnisses (*däng* xD) nicht mehr im Detail weiß, wie der alte ausgesehen hat, werde ich das wohl eher streifen.


    Also, genug der Vorrede, los gehts^^


    (Erste! x3)
    [tab='Positives']
    [subtab='Startpost']
    Dein neuer Startpost gefällt mir besser. Er kommt jetzt weitaus strukturierter daher und lässt meiner Ansicht nach kaum noch etwas zu wünschen übrig^^
    Auch die Umfrage empfinde ich als ein nettes Feature. Sie gibt dir ein Stimmungsbild, und durch die Kommentare kannst du dann genauer sehen, was noch verbessert werden kann^^


    Charaktervorstellungen
    Du hast sie editiert, super! :thumbup:


    Kapitelliste
    Sehr schön, alles übersichtlich und verlinkt!


    Betaleser
    Sehr gut, dass du dir Betaleser gesucht hast. Und wirklich toll, dass du sie in der Danksagung und Widmung mit eingebaut hast – das ist ein gutes Statement von dir, dass du ihre Arbeit zu schätzen weißt!


    Anmerkungen
    Auch das neu eingeführte Anmerkungentabmenu gefällt mir sehr gut. Es stellt übersichtlich alle interessanten und nützlichen Hintergrundinfos zu deiner Geschichte zur Verfügung.
    „Eine Referenz dazu bildet die ,,Rasur (jap. Soru) ´´ aus der Anime Serie ,,One Piece´´“
    Jay! :D
    [subtab='Kapitel 6']
    Titelbild
    Ich mag die Auswahl deiner Titelbilder! Dieses scheint wieder gut zum Titel zu passen, und es hat so einen mystischen Touch..


    Titel
    Schlicht, aber er erinnert mich an eines einer Lieblingsanimelieder *.* „Eine Vision“ aus der dritten Digimonstaffel! XD


    Beschreibungen
    Du wirst immer besser! Deine Beschreibungen wirken immer lebendiger, gerade die Szene, in der Xatu die Visionen hatte, kam unheimlich und mystisch rüber – sehr gut gelungen, finde ich! Vielleicht könnte man hier und da noch etwas verbessern, aber naja - Luxuskritik^^“


    “Rückblicke“
    Dass du so eine Art Rückblicke einbaust, die auf vergangenes Geschehen wie die Geschichte von Viridium verweisen, ist ein gutes Stück Würze für deine FF.



    Der Konflikt
    Dieser Konflikt zwischen Panflam und Impergator hat mir sehr gut gefallen. Die Emotionen der beiden, der Stress und der Zorn aufeinander, kommen meiner Ansicht nach gut raus. Auch allein die tatsache, dass im Team nicht immer alles eitel Sonnenschein ist (das hattest du ja auch schon mit Impergators evtl. Vorhaben, das Team für eine Weile zu verlassen, schon angedeutet), haucht dem Ganzen mehr leben ein und verleiht deiner Geschichte ein wenig mehr Glaubwürdigkeit ;)
    „Warum setzt du eigentlich meine Muskeln
    in Anführungszeichen?“
    Sehr lustig! xD


    [tab='Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen']
    [subtab='Startpost und allgemein']
    Warnung im Startpost
    Das richtet sich nicht gegen die Warnung als solche, sondern gegen ihre grelle Farbe. Für ein einzelnes Wort als Überschrift oder einen kurzen Satz ist das in Ordnung, aber ich finde, dass das für einen Kurztext doch etwas zu sehr in den Augen schmerzt x.x (ist aber eher ein kleinerer, stilistischer Kritikpunkt, wenn du so willst)


    Copyright
    Was ich meine, ist folgender Satz: „Lediglich die Handlung ist meine eigene Idee.“
    Das sind die Charaktere, was das „Innere“ angeht, ebenso, sprich, deren Hintergründe, die nicht aus den Spielen übernommen sind, wie etwa bei Viridium ;)


    “Hackabsätze“
    Im Startpost (und gelegentlich auch im Kapitel 6) ist mir an manchen Stellen, z.B. bei Tab 2 der Anmerkungen, aufgefallen, dass dort ab und an mitten im Satz ein neuer Absatz den Satz zerhackt. Du hast mal gesagt, dass du eine Lösung für dieses Formatierungsproblem suchst – hast du eine gefunden?^^


    Banner
    Dein Signatur-Banner ist noch nicht verlinkt ;)
    [subtab='Kapitel 6']
    „ XX“
    Teilweise machst du eine Lücke zwischen den ersten Anführungszeichen und dem Beginn der wörtlichen Rede. Die gehört da aber eigentlich nicht hin ;)


    Monstersatz
    „Da zwar die Sonne im Osten aufging, der Felsvorsprung, der aus derTohaido-Klippe ragte und in dessen Hohlraum, worauf das Gesamtbild des Vorsprungs tatsächlich wie das Bild vom Mauls eines Tohaidos war, Team Mystery seine Basis hatte, sich gen Westen richtete, war es dementsprechend von der Temperatur her in der Basis kühl, worauf sich Impergator noch ab und zu sich die Haut warm rieb, wobei er es auch nicht unterlassen konnte, zu gähnen, worauf einem sein gewaltiger Kiefer mit seinem stark aussehenden Gebiss offenbart wurde.“
    84 Wörter in einem Satz ;)
    [tab='Fehlerteufel']
    [subtab='Farbcode...']
    ...wie üblich ;)
    [subtab='Startpost und allgemein']

    Zitat

    Die Geschichte handelt zunächst von einem Team, welches welches die Erlebnisse von den Mystery Dungeon 2- Spielen (also so mit Darkrai´s Plan, die Welt in Dunkelheit in Dunkelheit zu stürzen und wie es verhindert wurde.) schon durchgemacht hat.


    Der Punkt in der Klammer darf gestrichen werden ;)


    Zitat

    Nun aber steht das Team vor einem neuen, sehrgroßen Abenteuer.


    Zitat

    Die Widmung gilt daher Jingsel , McNuke als auch ~zσяυα~ und Eevee láng


    Am Ende fehlt ein Punkt. Außerdem fehlt zu dem „als auch“ entweder irgendwo zuvor ein „sowohl“, oder, du machst einfach nur Kommata und vor dem letzten Namen ein „und“. Ich fänd letzteres besser, es sei denn, du bezweckst etwas mit der „sowohl-als auch“-Einteilung^^


    Zitat

    Der Dank gilt besonders Jingsel , McNuke als auchEevee láng .


    s.ob. Außerdem ist die Lücke zwischen dem letzten Namen und dem Punkt wegstreichbar ;)


    Zitat

    Die Idee fing an überhaupt zu existieren, als ich das erste mal Mystery Dungeon 2 durchgespielt habe. Dann habe ich mir aus jucks mithilfe eines Wunderbriefgenerator verschiedene Pokémon( außer die Legendären) als Belohnung bekommen.


    Zitat

    Dann durch Schauen mehrerer Animes (Soul Eater, Digimon) und Spielen von Games wie (Legend of Zelda) entwickelte sich bei mir der grobe Handlungsstrang.


    Zitat

    Auch vorkommende Pokémon und Items sind Eigentum besagter Firma.


    Zitat

    Ich möchte dies, falls es auf Unverständlichkeiten stößt, dies kurz
    erklären: [...]


    Zitat

    Dieser Spoiler sollte jetzt allgemeines Verständnis bringen.


    Zitat

    Jedoch zehrt diese Fähigkeit an den eigenen Kräften, weswegen auch ein vorsichtiger Gebrauch zu empfehlen ist.


    [subtab='Kapitel 6']

    Zitat

    Das sonst eher dunkelgehaltene Gelb des Bodens leuchtete mittlerweile im Licht der untergehenden Sonne, die mittlerweile einem roten Feuerball glich, stark auf, als wenn eine Glühbirne aufleuchtete.


    Doppelt gemoppelt ;) Ich würd vorschlagen, das erste „mittlerweile“ zu streichen.


    Zitat

    Im Kontrast dazu nahm der Himmel immer dunklere Töne an, vom anfänglichen Blassrosa bis hin zum sanften Königsblau. Die wenigen Bäume, die in der Steppe an manchen Stellen aus dem trockenen Boden hervor wucherten, wurden ebenso wie der Boden vom letzten Licht der Tagessonne erfasst, worauf sie aber im Gegensatz zum Boden schon eine dunklere Farbgebung annahmen.


    Dreifach...gemoppelt xD“ (passt irgendwie nicht mehr so gut, der Spruch^^“)


    Zitat

    Trotzdem wandte er seine Aufmerksamkeit wieder der Wunderkarte, auf der man es aufgrund des schwindenden Lichts es nicht leicht hatte, etwas zu erkennen.


    Zitat

    Dem Team sah man noch immer die Strapazen an, die sie im Geheimnisdschungel erfahren hatten, obwohl sie kaum einer großen Gefahr ausgesetzt gewesen waren.


    Zitat

    [...], wobei der Wasserfall deutlich detaillierter zu erkennen war als besagte Weide.


    Zitat

    Reptain dachte dabei an Viridium, die vor vielen Jahren ihre Familie aufgrund eines Feuers verloren hatte, welches eben dadurch gelegt wurde, dass der Dschungel damals für alle Pokémon zugänglich gewesen war.


    Zitat

    Nachdem er sich die Aufmerksamkeit der Beiden auf sich ruhen hatte, räusperte sich der Schimpanse kurz [...]


    Zitat

    Die beiden Freunde waren einfach wie in anderen Situationen zuvor von Impergators Kühnheit in Anbetracht solcher Erkundungen weniger als positiv überrascht.


    Zitat

    [...], versuchte das Feuer-Pokémon derweil, an die Vernunft des Wasser-Pokémons zu appellieren [...]


    Zitat

    Wir wissen absolut gar nichts über den Kontinent, auf dem der Lawinenberg sich befindet, geschweige denn, ob es überhaupt ein neuer ist.


    Zitat

    [...] aber auch der einem Schimpansen ähnelndem
    rote Zwerg scheute nicht, wie sein Gegenüber zu agieren.


    Zitat

    Impergator tätschelte Panflam behutsam und mit leicht fiesem Lächeln den Kopf, wobei er sich bei seiner Größe im Gegensatz zu Panflam recht tief beugen musste [...]


    Zitat

    Während der Himmel über diesem noch rot-violett war, so herrschte bereits die Farben der Nacht die Teile des Himmels, die in östlicher Richtung lagen.


    1. Falls du das „diesen“ auf die drei Pokémon beziehst, kann es so bleiben. Wenn du den Streifen am Horizont meinst, muss am Schluss ein „m“ stehen x3
    2. Entweder „herrschten bereits die Farben der Nacht über die Teile des Himmels [...]“, oder „beherrschten bereits die Farben der Nacht die Teile des Himmels [...]“.


    Zitat

    Die Nacht begann in das Land mit kühlender Hand und silbrig schimmerndem Mond zu greifen. Die Silberkugel ließ sich soeben im Osten erblicken, wobei momentan nur ein Randstück zu sehen war, das noch nicht allzu hell leuchtete, wie es das in runder Form in ein zwei Stunden tun würde. Reptain hatte inzwischen wieder die Wunderkarte verstaut und hatte einen Entschluss gefasst.


    Zitat

    Panflam und mpergator schauten sich von den Positionen, auf die sie eben vom Anführer verwiesen worden waren, dieses Schauspiel ruhig an. Reptain meinte darauf zu den beiden:
    ,, Ich habe nichts dagegen, wenn ihr beide euren üblichen Streit habt. In gewisser Weise ist der zum Teil belustigend.


    Zitat

    [...] und hielt ihm kurz darauf mit einem Lächeln die Hand als Wille der Versöhnung hin, die dieser mit dem Satz [...]


    Zitat

    [...] da dieser zumal auch der Anführer war.


    Zitat

    Wenn diese sich entwickeln, so gehen ihre Panzer auf und geben die Perle, die sie einmal vor der Entwicklung erzeugen, frei.


    Zitat

    Er erhoffte sich Antworten, indem er unaufhörlich und selten blinzelnd auf seine Kugel starrte.


    Zitat

    Xatu spürte, wie ihm vor Aufregung der Schweiß ihn an der Schläfe herunterlief, [...]


    Zitat

    Durch einen Perspektivenwechsel zeigte die Kugel den großen Fisch nun von schräg-hinten, wie er sich einem vom Mond angeleuchteten Strand näherte.


    Zitat

    Seine Aufregung wurde immer stärker und er sah wieder tief in die Kugel hinein.


    Zitat

    Reptain entgegnete dem Vorschlag Panflams, beider Hilfe bezüglich des Lawinenbergs und dessen Standort und Gefahren nochmal in Anspruch zu nehmen, mit einem Kopfschütteln.


    Zitat

    [...] und erklärte an Panflam und Impergator gewandt die Situation: ,, Ihr wisst ja, wie Plaudagei ist. Er ist auch nicht dumm. Ihr habt gesehen, wie er mich nach dem Geheimnisdschungel gefragt hat, als wir ihm und Knuddeluff damals über diesen gefragt hatten.


    Zitat

    Panflam ging zu ein paar Kisten, die an einer hinteren Klippenwand standen.


    Zitat

    Auch der Himmel wich von einem blassen Blau zu einem mittlerweilen gleichen Blau, wie es das Meer noch besaß. Die Bäume parallel zueinander stehenden Bäume wiegten sich leise im sanften Klang des Morgenwindes.


    Zitat

    Selten sah Panflam die Geschäftsgassen von Schatzstadt so leer; sämtliche ZeltenZelte waren von Innen verschlossen, soweit Panflam sehen konnte. Von Zelten, die ihm lediglich die Rückseite zeigten, ging Panflam ebenfalls davon aus, dass sie verschlossen waren. Auch wenn er sich dessen sicher war, so ging er dennoch hin zum Zelt der Kecleon-Brüder, was er aber wie eigentlich erwartet verschlossen vorfand. Panflam wollte schon wieder kehrt machen, als ihm was auffiel: [...]


    Zitat

    Panflam fasste daher behutsam auf die kleinen Seile, die sonst das Zelt verschlossenhielten, doch ein kurzer Blick genügte Panflam um zu sehen, dass sie gelockert waren.


    Zitat

    Auf die Frage Reptains, was los wäre, erklärte Panflam diesen seine potenzielle Informationsquelle.


    Zitat

    Doch das Krabben-Pokémon und der Biber bemerkten das Team Mystery nicht, doch Impergators Magen war so laut, dass das Team hätte dadurch verraten werden können. Doch rechtzeitig wurden sie von Panflam in das Zelt gewiesen. Die Gildenmitglieder hätten das Erkundungsteam nach dem heutigen Erkundungsziel gefragt, was aber dieses nicht zulassen wollte;
    […]


    Trippel-doch ;)


    Zitat

    Gerade als Panflam als letzter in dieses eintrat, wurde das Zelt von einer mysteriösen Kraft zugemacht, weswegen das Team nun wie abgeschnitten von der restlichen Welt war.
    Innen war das Zelt wesentlich größer als es von außen aussah, wodurch keiner der Erkunder nicht vom Anderen eingezwängt wurde.
    Mit dem Verschließen des Zeltes gelangte wäre es dunkel gewesen, hätten innen im Zelt nicht zwei Kerzen gebrannt, auf denen aber im Gegensatz zu normalen Kerzen blaue Flammen tanzten.

    [/tabmenu]


    Fazit
    Ein tolles Kapitel!
    Vor allem lobenswert finde ich, dass du dir unsere Verbesserungsvorschläge zu Herzen nimmst und stetig an dir und deiner Story arbeitest – das kann nicht jeder von sich behaupten!


    Innere Konflikte, eine mysteriöse Vision, eine Perspektive für das Folgende – also, mir hat das Kapi gefallen^^


    Ich freue mich auf die Fortsetzung, und viel Spaß im Urlaub! X3


    Glg


    ~ Jingsel


    P.S.: Vielen Dank für Danksagung und Widmung! =DD