New Future

  • http://www.imgbox.de/users/Man…er_eine_neue_Zukunft2.png
    Warnung : In dieser Fanfiction kann es blutig werden und genauer beschrieben werden!
    Vorwort
    Hallo und herzlich Willkommen bei meiner ersten Fanfiktion. Es ist etwa eine Fortsetzung von Pokémon Mystery Dungeon 2, wo ein Mensch und seine Zwei Freunde versuchen wieder die Welt vor der Dunkelheit zu retten, nachdem sie Dialga im verborgenen Land besiegten, aber ob sich da nicht der normale Schulalltag oder Raum und Zeit gegen sie wenden?
    Genre
    Die zwei Hauptgenre sind Adventure und Fantasy, aber auch Mystery ist dabei.
    Inhalt
    Es ist eine andere Version von Pokemon Himmel, nachdem man Dialga besiegt hat.
    Danksagung und Widmung
    Vielen, Dank an alle meine Leser :D.


    Vielen Dank auch an Eagle, der mir mit seiner Fanfiction Die Zeitkriese mich auf den Gedanken zu bringen es wieder zu versuchen eine FF zu schreiben. Vielen Dank.
    Inspiration und Idee
    Die Inspiration kam durch Pokemon Mystery Dungeon: Himmel, da ich die Bonusepisode 5 "In der dunklen Zukunft" total gerne mag und ich schon immer mal eine FF über PMD schreiben wollte, (viele Versuche, aber nie kam was bei raus) hab ich mich dieses Mal sehr darum bemüht es zu schaffen, besonders da alle Bilder von mir gemalt wurden was sehr zeitaufwendig ist und das soll nicht umsonst gewesen sein .
    Hauptcharaktere
    [tabmenu]
    [tab=.]
    [Tab=Ray]http://www.imgbox.de/users/Manapy/GFX/Eevee12.png
    Name: Ray
    Spezies: Mensch/Evoli
    Geschlecht: Weiblich
    Personenbeschreibung:
    Ray ist sehr schüchtern und ist nicht sehr redegewant, aber meistens wirkt sie dadurch so cool und unerreichbar für andere und findet dadurch nicht sehr leicht Freunde. Wenn sie aber mit Freunden unterwegs ist, ist sie ein völlig anderer Mensch/Pokémon. Da ist sie so, wie sie wirklich ist: immer fröhlich, lacht und redet sehr viel. Wofür sich oft entschuldigt, wenn sie bemerkt, dass sie viel redet. Sie ist immer gut drauf, außer wenn sie zu wenig geschlafen hat, da ist sie aber nur etwas reizbar, was aber eh nicht so oft vorkommt. Sie liebt es sich den Sonnenauf- und Sonnenuntergang anzuschauen, es macht sie wieder lebendig, da sie früher nur eine Welt der Dunkelheit und Kälte kannte, weswegen sie den Winter nicht sonderlich mag. Ihre komisch gefärbten Haare hat sie dadurch, dass sie ein Pokémon war, welche aber sehr weich sind wie Fell, aber trotzdem deswegen etwas verachtet wird. Sie kleidet sich etwas in den Farben eines Evoli, im Winter trägt sie immer einen weichen Schal, aus Fell bestehend.Passend Dazu trägt die noch braune Sachen.
    Vergangenheit:
    Ray wachte eines Tages an einem Strand auf wo Taku sie fand. Ray hatte ihr Gedächtnis verloren und wusste nur ihren Namen und das sie früher ein Mensch war und kein Evoli. Sie bildeten das Erkundungs Team Mystikal wo sie in der Knuddeluff-Gilde viele Abenteuer erlebten und viele verschiedene Pokémon und Dungeons sahen. Dabei hatte Ray auch den Dimensionalen Schrei wo sie durch Raum und Zeit schauen und hören konnte. Der berüchtigte Dieb Reptain der Dieb von den Zahnrädern der Zeit und der Große Zwirrfinst kamen beide aus der Zukunft so wie Ray. Sie war Reptains Partner und beide wollten die Welt vor der Dunkelheit retten wo aber Zwirrfinst im Auftrag von Dialga, welches den Verstand verloren hat da der Zeitturm in sich zusammen Brach. Beide versuchten die Welt zu retten. Reptain, Taku und Ray gingen unfreiwillig in die Zukunft wo sie dies erfuhren. Sie kamen dank Celebie wieder Zurück und die Gegenwart und Reisten ins Verborgene Land wo Reptain und Zwirrfinst in die Zukunft zurückkehrten. Ray und Taku besiegten Dialga der wieder zur Vernunft kehrte und retteten die Welt…


    [tab=Taku]
    http://www.imgbox.de/users/Manapy/GFX/taku.png
    Orginal
    Name: Taku
    Spezies: Riolu
    Geschlecht: Männlich
    Personenbeschreibung:
    Taku ist ein Sehr Lebendiges Pokémon was sich immer ins Abenteuer stürzen will, er braucht nur einen guten Freund der ihn durch dick und dünn begleitet, sonst ist er zurückhaltend vor der Angst das er was Falsch macht und er ganz alleine ist. Taku ist ein Ständiger Optimist der nie die Hoffnung aufgibt, solange es noch 1% Hoffnung gibt. Er ist sehr Leichtgläubig und glaubt an das Gute in jedem Pokémon, außer wenn es die Welt zerstören will. Er Liebt Sienelbeeren wie kein anderer und Trägt einen Roten Schal den Ray ihm geschenkt hat.
    Vergangenheit:
    Taku fand eines Tages einen Stein mit einem seltsamen Muster drauf er nannte es Reliktfragment, es ist sein größter Schatz. Sein Traum war es der größte Erkunder zu werden den es gibt, wo er aber zu sehr Angst hatte, der Knuddeluff-Gilde, die berühmteste Gilde im Land, beizutreten und Erkunder zu werden. Eines Tages Fand er Ray am Strand und sie wurden das Erkundungsteam Mystikal. Beide Retteten die Welt vor der Dunkelheit…


    [tab=Reptain]
    http://www.imgbox.de/users/Manapy/GFX/Reptain12.png
    Spezies: Reptain
    Geschlecht: Männlich
    Personenbeschreibung:
    Reptain ist ein sehr gelassener Typ der sehr selten seine Gefühle zeigt wodurch er immer sehr cool wirkt. Reptain ist außerdem einer der nur Aufgibt wenn er weiß denkt, dass es Hoffnungslos sei was bei ihm so gut wie nie ist. Er hat immer einen Ass im Ärmel und wenn es hart auf hart kommt kämpft er mit seiner Kraft und seinen Glauben an das Ziel um etwas zu Verändern. Er liebt die Sonne über alles wie Ray und wenn es den Sonnenaufgang sieht weiß er ,dass er das er nie aufgeben sollte. Er trägt immer eine kleine Tasche mit Wo Essen Items und so weiter drin sind.
    Vergangenheit:Reptain lebte früher in der Zukunft ohne jede Hoffnung wo er als Gegabor Ray, einen Menschen, kennen lernt, die das einzige Licht in dieser düsteren, kalten, einsamen Welt war, da sie als einzige noch nicht jede art von Hoffnung verloren hatte.Beide suchten eine Möglichkeit womit sie diese Welt retten können. Als sie eine fanden wussten sie auch das sie dafür ihr leben ließen. Sie konnten dank Celebi in die Vergangenheit wobei sie, während dem Zeitreisen traf ein Fehler auf und sie wurden getrennt. Er sammelte 4 Zahnräder Der Zeit wo er durch Zwirrfinst, dem Treusten Untergebenen von Dialga, aufgehalten wurde und mit 2 anderen Pokemon in die Zukunft verschleppt worden war. Sie fanden heraus das eins der Pokemon, das Evoli Namens Ray, seine frühere Partnerin war, die sich aber während der Zeitreise in ein Evoli verwandelt hatte und ihr Gedächtnis verloren hat und sich deswegen an nichts erinnerte. Dank Celebi konnten sie wieder 33 Jahre in die Vergangenheit wo sie alle 5 Zahnräder der Zeit sammelten und dann ins Verborgene Land reisten wo Reptain sich opferte um mit Zwirrfinst wieder in die Zukunst zu gehen damit Ray und Taku zu Dialga konnten...
    [/spoiler]
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    Nebencharaktrere
    [tabmenu]
    [tab=.]
    [tab=Celebi]
    http://www.imgbox.de/users/Manapy/GFX/Celebi.png
    (bild wird nochmal etwas verbessert...)
    Spezies: Celebi
    Geschlecht: Weiblich
    Personenbeschreibung:
    Celebi ist immer munter drauf und liebt die Natur, sie ist etwas Hyperaktiv und scheut es nicht ihre Gefühle zu Zeigen
    [tab=Zwirrfinst]
    http://www.imgbox.de/users/Manapy/GFX/Zwirrfinst.png
    [tab= Knuddeluff-Gilde]
    (Bild kommt noch)
    Die Knuddeluff-Gilde ist ein Ort wo Erkundungsteams beginnen können. Der Gildenmeister ist Knuddeluff und sein Stellvertreter und sein Partner ist Plaudagei, während Knuddeluff immer Fröhlich ist besonders wenn er Perfekte Äpfel hat sieht Knuddeluff in jedem einen Freund und ist eher wie ein Kind. Knuddeluff ist auch sehr stark was man von ihm nie denken würde, dagegen ist Plaudagei einer der immer darauf achtet das man sich an die Regel hält und wo man denkt das er sich nie sorgen um andere macht, was aber nicht wirklich stimmt, da er es nur nie richtig Zeigen kann.
    In der GIlde sind noch die Lehrlinge: Krakeelo,BIdiza,Sonnflora, Krebscore,Palipalim,Digda,Digdri und Gilbunkel. Alle haben verschiedene Aufgaben, wie der Wachdienst,Essen machen und noch mehr ...
    [/tabmenu]
    Copyright
    Die Idee von Pokemon und Pokemon Mystery Dungeon geht an Gamefreak.
    Alle Bilder ausser untendrunter steht die Quelle sind von mit gezeichnet .
    Kapitelübersicht
    Progolog
    Kapitel1: Seltsame Träume...
    Benachrichtigungen

  • Progolog
    Ein Erdbeben!
    Wir gingen einen schmalen Weg, welcher ziemlich Kaputt war entlang der in der Luft schwebte. Der Weg führe zum Zeitturm.Der Zeitturm war der Turm der mit der Zeit verbunden ist und der Wächter der Zeit ist Dialga, welches fast den Verstand verlor, da die Zeit außer Kontrolle geriet und fast überall die Zeit stehen geblieben wäre. Wo weder Wind weht noch Regen fällt und das schlimmste es wäre für immer Nacht. Niemals würde die Sonne wieder aufgehen. nur ein Paar Pokemon wären übrig geblieben welche aber die Hoffnung verloren hätten.
    Aber wir brachten alle 5 Zahnräder der Zeit zum Zeitturm und besiegten Dialga welches sich wieder beruhigte.
    Um uns rum sahen wir das Verborgene Land welchen nicht ohne Schäden blieb und hinter uns war der Zeitturm welcher Kurz davor war in sich zusammen zu brechen.
    "Weißt du Ray endlich ist die Welt gerettet und wir können unbesorgt weiter leben und Pokemon retten und die Welt Erkunden." meinte mein Hundeähnlicher blauer Partner, Taku.
    Meine Beine werden schwer...
    Ich kann kaum noch laufen...
    Es fühlte sich an als würde jemand mit aller Kraft versuchen mich an den Boden zu drücken ohne dabei drauf zu achten ob es mir weh tut oder nicht.
    "Alles ok ?" Fragte Taku nachdem er bemerkte das ich langsamer wurde.
    "Taku, es tut mir leid, aber ich muss dir was sagen."
    Taku war überrascht und meinte: " W-Was ist denn los? Hat dich der Kampf schwer mitgenommen?"
    "Nein das ist es nicht..." Meine Beine fingen langsam an sich in einem hellen Licht aufzuleuchten, es brannte wie die Hölle als würde ich in einem offenen Feuer stehen was immer höher geht
    "Ray! Was ist los mit dir!?" schrie Taku vor Panik und fing an zu weinen da er wusste das ich nicht mehr mit zur Gilde kann, oder gar zu Lapras, welches sie hierher gebracht hatte. Ich wollte ihn nie so leiden sehen, es zerreiste mir mein Herz was so weh tat als würde man mich in Stücke reißen.
    "Ich muss gehen, alle Pokemon aus der Zukunft verschwinden... aber sei nicht so Traurig, mir wird es gut gehen solange du lachst und der beste Erkunder der Welt wirst.Bitte versprich mir das du der ganzen Welt die Geschichte von uns erzählen wirst." mir kamen auch die tränen aber ich versuchte zu lächeln, "ich werde wieder kommen das verspreche ich dir."
    Ich wusste das es Gelogen ist und der helle schein erreichte meinen Kopf, "Pass gut auf dich auf Ta..." Ich verschwand...es fühlte sich an als ob alles was mir schmerzen bereitete einfach verschwindet.Ich sah von oben Taku, meine Partner und hörte das Riolu noch reden: " Sie wu wusste das sie verschwindet, a-aber warum hat sich mir ni..."

  • Hallo Manapy.
    Frisch eröffnet und ich gerade mit der richtigen Laune, das kommt uns beiden gelegen, weswegen ich mir deine Story interessiert angesehen habe. ~


    Titel und Startpost
    Da ich mit der Materie vertraut bin, hat mich der Titel weniger wegen des mir bekannten Inhaltes angezogen, sondern vielmehr wegen des Klangs. Mir hat dieses Mal das Zusammenspiel aus Englisch und Deutsch wirklich gut gefallen und da frage ich mich, warum du den deutschen Untertitel nicht auch noch in den Kopf editierst. Insgesamt hat es etwas Melancholisches, wenn man den bereiten Spruch "für eine neue Zukunft" liest und vielleicht macht es das auch mehr aus als eine komplexe Bedeutung. Gute Wahl, würde ich also sagen.
    Selbiges gilt für den Header. Spontan erinnert er mich an den Titelbildschirm von Team Rot, gemischt mit dem Sonnenuntergang am Strand nahe von Schatzstadt. So simpel er ist, so toll harmonieren die verschiedenen Farben im Bild und erzeugen diesen unnahbaren Drang, unbedingt weiterlesen zu wollen. Und ... die Bilder hast du alle selbst gezeichnet? Wow, die sind wirklich gut geworden!
    Der Startpost an sich ist ganz gut geworden. Wichtige Punkte sind angeführt und ansprechend strukturiert, sodass man kaum Probleme haben sollte, einen Punkt zu übersehen. Du solltest vielleicht beim Inhalt etwas mehr dazuschreiben, weil nicht alle mit dem Spiel vertraut sind. Fass hier zum Beispiel die letzten wichtigen Ereignisse zusammen; etwa, dass sich die beiden Helden zum Zeitturm aufgemacht haben, um den drängenden Zeitstopp zu verhindern. Wie ausführlich du das dann gestaltest, ist dir überlassen, aber es soll eben einen Bezug herstellen können und dieser eine Satz ist mir persönlich zu wenig.
    Die Charaktersteckbriefe hingegen sind sehr ausführlich geworden und hier erklärst du auch, was bisher geschah. Etwas ungünstig gesetzt, da es in einer eigenen Sparte mehr aussagen würde, aber als Vergangenheit des Charakters klärt es natürlich einiges auf. Der Übersicht wegen solltest du Haupt- und Nebencharaktere zusammenfassen und eventuell einen leeren ersten Tab erstellen, da es durchaus einige Leute gibt, die solche Steckbriefe nicht gerne lesen.
    Alles in allem also ein wirklich ansprechender Startpost mit kleinen Mängeln ... obwohl, hat es eine Bedeutung, dass die letzten drei Überpunkte fett geschrieben wurden und die anderen nicht?


    Prolog
    Zum einen heißt es Prolog und nicht Progolog und zum anderen wäre es schön zu sehen, wenn du den Kapiteln auch Namen gibst. Selbst der Prolog verdient diese Ehre und angesichts der Tatsache, wovon er handelt, lässt sich da sicherlich schnell etwas Passendes auftreiben. Zudem solltest du den Text zukünftig entweder linksbündig oder im Blocktext halten, da zentriert etwas schwer zu lesen ist.
    So gesehen erzählt er nichts Neues und ist wohl rein auf die Situation ausgelegt zu zeigen, dass die beiden Helden Dialga zur Vernunft gebracht haben und voneinander Abschied nehmen müssen. Die Ich-Perspektive bietet sich dabei wunderbar an, noch dazu aus der Sicht von Ray, dem verwandelten Menschen. Du gehst an einigen Stellen genau auf ihre Gefühle ein und auch auf äußere Eindrücke, als sie zum Beispiel am Verschwinden ist. Das ist deine Stärke und daran kannst du noch weiter feilen, um diese starken Kräfte noch besser zum Ausdruck zu bringen und die Leser mit berührenden Wortzusammenstellungen zu fesseln und zu begeistern. Eine traurige Ader zieht sich hier permanent durch und schafft bis zum Schluss Spannung und Mitgefühl.
    Allerdings bist auch du nicht perfekt und das zeigt sich wiederum in anderen Punkten. Etwa den Umgebungen, dem zweiten wichtigen Punkt der ersten Person neben den Gefühlen. Das Verborgene Land und der Zeitturm hätten viel hergegeben, weil sie allein von der ausstrahlenden Atmosphäre und dem Erscheinungsbild etwas Abstraktes darstellen dürften, wenn sie sich in diesem verzerrten Raumspalt befinden. Beschreib ruhig alles, wie Ray ihre Umwelt sieht, was sie sieht, ob etwas Auffälliges ihre Aufmerksamkeit erfordert. Gut, im späteren Verlauf hätte es sich nicht mehr angeboten, da der Fokus auf etwas Anderem lag, aber am Anfang hättest du sie zum Zeitturm zurückblicken lassen können und auch ihre Gefühle für diese letzte Stätte heraufbeschwören können. Was hätte sie beim Anblick dessen gespürt? Solche und noch weitere Fragen können dadurch beantwortet werden oder schlichtweg ein Bild im Kopf des Lesers erzeugen können.
    Desweiteren scheinst du Probleme mit der Wahl der richtigen Zeitform zu haben. Merke, da du in der Vergangenheit zu schreiben begonnen hast, musst du diese konsequent fortführen und dabei gegebenfalls auf die Vorvergangenheit zurückgreifen. Die Gegenwart jedoch wird dann nur mehr in wörtlichen Reden verwendet, was du auch richtig angewandt hast. Besonders auf Ersteres solltest du aber in Zukunft achten. Ebenso zeigen sich über den gesamten Text Rechtschreibfehler, die du entweder mit selbstständigem Lesen verbesserst oder einen Freund fragst, ob er sich deine Kapitel durchlesen möge. Keine Panik, kein Meister ist vom Himmel gefallen; es bedarf eben nur etwas Übung und ich denke, dass du durchaus den Fleiß dafür aufbringen kannst. Wenn du möchtest, kann ich dir den Text auch verbessern; schreib mich dafür nach Belieben an, ich helfe gerne.



    Na gut, das war's auch schon wieder. Viel Spaß noch beim weiteren Schreiben und ich hoffe, mein Kommentar konnte dir etwas weiterhelfen. Vielleicht liest man sich wieder.


    ~蛇

  • [tabmenu]
    [Tab=Vorwort] so hier ist Kapitel 1 :D ich sitze seit gestern Abend an dem Kapitel, da ich plötzlich einfach weiter schreiben wollte.
    Außerdem hab ich beim Titelbild oben das Meer etwas verbessert :) sowie auch etwas am Startpost was aber nicht so wichtig ist ^^
    [Tab=Snake] Vielen Vielen Dank für deinen Kommentar, ich hab versucht hier auch etwas mehr auf die Umgebung einzugehen^^ [/tabmenu]


    Kapitel 1: Seltsame Träume...
    RING RING RING
    Ich fühlte mich total schlapp, mein ganzer Körper Tat sehr weh, es war wie als drückte jemand die Arme und Beine zu stark.
    „Es ist immer so wenn ich diese Träume habe, Danach tut mir immer alles weh. Aber warum Träume ich die ganze Zeit von diesen Pokémon oder so." Diese Träume habe ich schon seit 5 Jahren. Viele Wissenschaftler vermuten das die Zeit plötzlich stehen geblieben wäre da es nachdem ich aufwachte total anders wäre als vorher.
    Mit verzogener Miene richtete ich mich von meinem Bett auf und schaute mich um. „Ich war also doch nicht verschwunden wie im Traum, ich bin noch in meinem gemütlichen Zimmer." dachte ich. Mein Zimmer war in einem Gelb- Beige Ton gestaltet. Mein Bett war am Fenster in der Ecke rechts von der Tür. Der Schreibtisch stand links neben der Tür und gerade aus war ein Kleiderschrank. es war ein kleines aber feines Zimmer, welches sehr warm und wohlig war wo man nicht mehr so leicht raus will, besonders da das Bett total weich und Bequem war.
    Ich Zog schnell meine Klamotten an, als ich bemerkte, dass ich verschlafen hab. Ich raste die Treppen runter und machte mir innerhalb 2 Minuten ein Brot mit Käse und Salami, damit ich nicht ohne leeren Magen in die Schule muss, da es sonst Eine Qual bis zur Mittagspause werden würde. Dieser Hunger, wodurch man Bauchschmerzen bekommt und dann noch die ganze Zeit dieses Gefühl im Magen, wenn der Bauch so grummelt was sich sehr merkwürdig anhörte und peinlich war. Ich schnappte mir meine Schultasche und knallte die Tür hinter mir zu. Ich rannte die Straße runter, es Tat sehr in den Knochen weh da ich noch die Schmerzen vom Aufwachen hatte, welche nichtmehr drückten sondern das es anfing zu stechen als würde man mir ein Messer in die Haut rammen... Immer und immer wieder. Fast jeden Morgen dasselbe.
    Die Straße war sehr lang etwa 1km dauerte es bis zu Bushaltestelle. Ich rannte an duzenden von Häusern vorbei und wurde sehr komisch angeschaut was mir total peinlich war und ich lief etwas rot an. Dabei noch die schwere Schultasche besonders da ich heute Mathe, Deutsch und English hatte war sie besonders schwer. Als ich nach einer gefühlten halben Stunde an kam sah ich den Bus gerade wegfahren was bedeutete ich käme schon wieder zu spät.
    Plötzlich verschluckte ich mich an meinem Brot was ich die ganze Zeit im Mund hatte. Es stach im Hals wie an meinen Beinen und Armen nur noch viel schlimmer. Ich bekam keine Luft mehr. „Jetzt ist es aus... Ich wollte doch noch so viel wissen, wie zum Beispiel warum ich die ganze Zeit so seltsame Träume habe." dachte ich und ich sah nichts mehr um mich herum... Es war schwarz, kalt, düster und einsam. Ich war alleine, war das der Tot? Ist es jetzt um mich geschehen?
    Ein kleines Licht! Ich sah ein kleines Licht… Es wurde größer... Aber auch kälter. Ich fühlte mich unwohl, diese Kälte und diese Einsamkeit waren schrecklich, ich wollte nicht sehen was hinter dem Licht ist es kam aber immer näher...
    Ich hörte etwas. Es waren 2 Stimmen sie schienen sich zu streiten.
    Das Licht war jetzt so nah, dass ich erkannte, dass es gar kein Licht war sondern eher ein Tunnel den ich mit rasender Geschwindigkeit durchquerte.
    Es war Grauenhaft. Überall wo ich hinsah war es dunkel wie als wäre es Nacht. Mir war so kalt das ich das Gefühl hatte das mein Blut gleich gefriert. Aber überall wo man hinschaute schwebte. Häuser, Bäume und Inseln. Sie standen zum Teil auch auf dem Kopf, wie als hätte jemand alles einfach wie Konfetti irgendwo hin gestreut. Etwas weiter weg standen 2 Wesen, ein Grünes und ein Graues mit gelben Streifen. „Das müssen die streitenden stimmen von vorhin sein.“ schoss es mir durch den Kopf. Ich ging näher dran. Es fiel mir schwer da alles so wehtat. Schritt für Schritt wurde es stärker, dieses Stechen.
    Bevor ich richtig die Worte von den 2 Wesen verstand waren sie von 8 bis 10 Drachen ähnlichen Wesen umringt. Die Wesen standen auf 4 Beinen und waren dunkel Blau. Die Wesen hatten noch ein dunkel Graues Fell vom Hals bis überm Kopf. „Super gemacht, Zwirrfinst. Wegen dir haben die Kapuno uns gefunden. Ich sagte doch wir sollten von hier weg und später wieder kommen." sagte das Grüne Wesen. Es hatte ein Langes Blatt auf dem Kopf was Sehr gut zu seinen Reptilien artigen Körper passte. Der Bauch und vorne der Hals waren Rot und an den Armen und hinten als Schwanz hatte es auch noch Blätter.
    „Wenn du nicht so laut gewesen wärest und einfach das gemacht hättest was ich dir gesagt habe hätten sie uns überhaupt nicht gefunden, Reptain." meinte Zwirrfinst. Zwirrfinst sah aus wie ein Geist welcher etwas zu viel gegessen hätte. Auf seinem Bauch war eine Art Gesicht was sehr Gruselig war.
    Die Kapuno griffen Reptain und Zwirrfinst an, was mich an einen meiner Träume erinnerte wo die zwei vorkamen. Reptain war in den seltsamen Träumen mein Partner wo es so ähnlich aussah aber nur das es noch eine Erde war die nicht so verstreut war, oder anders aussah und Zwirrfinst war das Pokémon was uns verfolgte um uns zu hindern die Welt zu retten.
    „STOP!" rief ich mit aller Kraft die ich hatte, weil ich verhindern wollte das die 2 Pokémon verletzt werden auch wenn es nur ein Traum ist.
    Alle zuckten erschrocken zusammen, durch die Kraft in meiner Stimme durch die ich nicht wollte, dass jemand sich verletzt.
    Alle schauten mich verdutz an, so als wäre ich ein Geist der sie gerade alle töten würde "R-Ray" stotterten Reptain und Zwirrfinst im Chor und wussten das ich sie niemals töten würde, was die Kapuno nicht wussten. Ich sah ihre Angst, ich wollte nicht, dass diese Kapuno Angst haben wusste aber auch, dass ich so das Reptain und das Zwirrfinst rette.
    Ich ging langsam auf die 2 Pokémon zu. Beide Pokémon waren warm, je mehr ich ihnen näherte, je mehr verschwanden alle Schmerzen. Ich vergas, dass das hier wahrscheinlich der Tod ist oder, dass es nur Wesen von meinem Traum sind. Ich vergas alles um mich herum, diese Dunkelheit und die Einsamkeit. Als ich vor ihnen stand war es wo schön warm wie lange nicht mehr.
    Diese Wärme, ich will hier bleiben! Mir fiel ein das ich wahrscheinlich nur Träume oder sogar tot bin. Ich muss sie fragen vielleicht wissen die etwas!
    „Ray, wie kommst du hierher? Du lebst doch nichtmehr hier in der Pokémon Welt.“ fragte mich das Grüne Pokémon. „ I-ich weiß es nicht, und was meint ihr mit Pokémon Welt, ich Träume doch nur. Oder bin an einem Stück Brot erstickt?“ sagte ich eiskalt wo beide, Zwirrfinst und Reptain, eine leicht erschrockene Geste machten. „Erinnerst du dich nichtmehr an uns, oder an Taku oder die Knuddeluff-Gilde?" fragte das Zwirrfinst mit einer sichtlich gestellten, monotonen Stimme. „Nein aber in meinen Träumen kamen sie vor. Ein Riolu namens Taku und eine Knuddeluff-Gilde, wo wir ein Erkundungsteam waren und ihr auch, Reptain war mein früherer Partner und Zwirrfinst verfolgte uns."
    Es herrschte stille. Reptain und Zwirrfinst waren sichtlich geschockt, dass eine der Wesen, die die Welt gerettet hat dankt es war ein Traum. Plötzlich Tat mir alles weh, ein stechender Schmerz ging mir durch die Brust, ich bekam keine Luft mehr. Ich sah wie Reptain und Zwirrfinst zu mir rannten. Dann schloss ich meine Augen. Als der schmerz nachließ weinte ich bitterlich da der schmerz immer noch da war. Langsam öffnete ich meine Augen. „Wo bin ich hier?“ dachte ich, es war nicht mein Zimmer. Es war in einem einfachen Weiß gehalten. Der Raum hatte ein Fenster und Links nehmen meinem Bett stand ein leeres Bett. Der schmerz hatte nachgelassen und ich dachte darüber nach was passiert sein könnte, und während ich nachdachte schlief ich ein…

  • Ich fühle mich immer wieder geehrt, wenn ich mit meinen eigenen Werken andere Autoren zum Schreiben animieren kann. Gleichzeitig sehe ich es als meine heilige Pflicht an, dein bisheriges Werk zu kommentieren und deine Geschichte zu verfolgen. Ich weiß noch nicht, was mich erwarten wird. Dem Genre zu urteilen, handelt es sich um eine MD-Geschichte, doch weiß ich an diesem Punkt noch nicht, an welchem Punkt du ansetzen wirst. Insofern bin ich gespannt, was mich erwarten wird.



    Startpost:
    Für den Anfang fällt eine schöne Struktur ins Auge, die ich zu der Zeit meiner ersten Fanfiction bei weitem nicht so schön hinbekommen habe. Normalerweise orientiere ich mich weniger an Farben, da ich mich mit derlei Dingen (Kunst, Bilder und so weiter ...) reichlich wenig befasse, doch muss ich zugeben, dass der Farbübergang mit dem zarten Orange zu dem Cover sehr warm und anziehend wirkt. Lediglich deine Warnung stört mein Auge etwas. Es ist wahrscheinlich nie zu früh, seine potenziellen Leser auf die Eigenarten der Geschichte zu sensibilisieren, doch hier an dieser Stelle würde ich es mir persönlich nicht wünschen. Letztendlich ists und bleibts deine Entscheidung, insofern hast du nichts falsch gemacht.


    Aha, hier an dieser Stelle erfährt man also, dass du eine Fortsetzung der bereits abgeschlossenen Handlung schreibst. Eine schöne Idee. Ein anderer User hat dies ebenfalls bewerkstelligt und ich muss zugeben, dass ich davon doch sehr positiv überrascht bin (ich selbst wäre übrigens niemals auf die Idee gekommen). Ich hoffe, du wirst ebenso großen Erfolg mit deiner Idee haben.


    Deine Charaktere sind sehr ausgewogen gestaltet und auch die Idee, deine Leser noch einmal mit der Vergangenheit eines jeden Charakters zu konfrontieren, gefällt mir sehr. Ich denke, du hast allen drei ein breitgefächertes Ego mit auf die Reise gegeben. Da sich deine Geschichte noch im Aufbau befindet, gibt es offenbar noch Lücken, die mit der Zeit gefüllt werden. Diesbezüglich würde ich gerne behaupten, dass bei Erwähnung der Handlungsnehmer das Grundgerüst stehen sollte, ich aber zugeben muss, dass die Chararaktere bei meiner Geschichte dasselbe Schicksal erlitten. Deshalb mein Rat: Lass dir alle Zeit der Welt.
    Etwas fremd ist noch Ray auf mich. Ich bin mir ihretwegen noch nicht ganz sicher. Vertiefen möchte ich dies an dieser Stelle aber nicht. Ich warte ab ...


    Negativ anzumerken ist bislang nur deine Rechtschreibung, die an manchen Stellen etwas holprig ist. Ich werde diesbezüglich später darauf eingehen.


    Alles in allem ein sehr schöner und professioneller Startpost, welchen ich gerne auch bei anderen Werken sehen würde.




    Prolog:
    An dieser Stelle erfährt man, dass deine Geschichte wohl aus der Ich-Form erzählt wird; eine sehr interessante Wahl. Die Ich-Form bietet den Lesern einen besonders tiefen Einblick in die Seele des Protagonisten. Besonders wichtig ist diese Eigenschaft zu Beginn einer Geschichte, in der eine Lauffeuer an Informationen über die Leser hinwegwalzt. Wir als Leser müssen uns am Anfang erst einmal tief in Rays Wesen und ihre Psyche hineinversetzen. Spare daher nicht mit Informationen. Auch wenn du sie in deinem Startpost sorgfältig aufgelistet hast, solltest du frühstmöglich versuchen, so viele von Rays Eigenschaften wie möglich hervorzubringen; deinen Lesern sofort klarmachen, wer sie ist und was sie ausmacht.


    Dein Prolog beginnt an einem recht interessanten Punkt. Die Zerstörung des Zeitturms wurde verhindert, doch wird nun der Abschied zwischen Ray und Taku thematisiert. Du fasst hier noch einmal das Wesentliche kurz und bündig zusammen - gut! Du bringst Takus recht simpel gestrickten Charakter ebenfalls gut herüber. Anbei stellt sich die Frage, ob du an dieser Stelle nicht vielleicht noch mehr auf die Umgebung hättest eingehen müssen. Man bedenke deine Leser, die womöglich diese Stelle im Spiel nicht kennen oder es sogar niemals gespielt haben (denkbar). Darum könntest du dich in dieser Beziehung noch etwas bemühen, bei neuen Szenen noch etwas mehr ins Detail zu gehen. Weiterhin machst du zwar von Gefühlen gebrauch, aber auch hier noch etwas dürftig. Die Erzählung über die letzten vergangenen Stunden sind zweifelsohne gut, aber gerade dann, als der Abschied vonstattengeht, muss, muss, muss einfach mehr Herzschmerz kommen. Diese Szene wird auch irgendwann meine Geschichte treffen und mich ebenfalls sehr fordern, das weiß ich schon jetzt. Ich denke, man muss diesen Abschied einem tragischen Verlust eines innigen Familienglieds gleichsetzen. Als solchen müssen auch diese Gefühle deine Leser erschlagen. Frustration, Unverständnis, Sterbenstrauer. Versuche uns auf eine Ebene zu bringen, in der die Gefühle des Verlustes einer wichtigen Person das einzig existenzielle Gut ist. Versuche vielleicht dich in diese Szene hineinzuversetzen. Versuche dir innerlich klar zu machen, dass du eine geliebte Person nie wieder sehen wirst. Was fühlst du?
    Ich weiß, es ist sehr viel gefordert, doch du hast diesen äußerst schwierigen Moment selbst gewählt.


    Auch an dieser Stelle könnte ich zusätzlich noch auf Rechtschreibung und Wortwahl eingehen. Ich gebe es mir aber zum Schluss mit einigen Tipps auf.



    Kapitel 1:
    Kommen wir nun zu deinem ersten Kapitel. Mit einem Wort: Sehr interessant. Es ist das erste Mal, dass ich eine MD-Dungeon-Geschichte lese, in der Menschen in ihrer natürlichen Form und ihrem gewohnten Umfeld thematisiert werden. Zugegeben: Vielleicht wird dies aber auch nicht von großer Bedeutung/langer Dauer sein. Das kannst nur du wissen. Also mein Interesse hast du diesbezüglich definitiv geweckt, von daher scheinst du keinen Fehler gemacht zu haben.


    Ich muss zugeben, anfangs noch einige Orientierungsschwierigkeiten gehabt zu haben. Irgendwie war ich in Gedanken noch am Prolog. Okay, raus aus dem Vorgeplänkel und rein in die Geschichte jetzt, Jens!
    Ray hat es also heil in ihr Heim zurückgeschafft, scheint aber durch die Nachwirkungen ihrer Zeitdiskrepanzen Schaden in ihrem Erinnerungsvermögen genommen zu haben. Ein sehr schöner Einfall, muss man dir lassen. Außerdem nimmt deine Geschichte recht schnell turbulente Bahnen an. Zweihundert, vielleicht dreihuntert Worte und schon geht es sehr bunt und somit auch interessant zu. Abermals überraschst du mich mit dem Verlauf, denn eine derartige Wendung (kann man an dieser Stelle eigentlich schon von einer "Wende" sprechen?) hätte ich nie und nimmer gerechnet. Du verstehst es also, deine Leser (oder zumindest mich) bislang sehr zu verblüffen. Eine sehr lebhafte Phantasie scheinst du allemal zu besitzen, was der Grundbaustein einer jeden Geschichte ist.
    Übrigens: Hat dieser Handlungsort noch weitere Bedeutung, also wird ihn noch öfters besuchen? Es fehlt nämlich etwas an Beschreibungen. Man kann es schmerzlich verkraften, sollte diese Umgebung zukünftig keine weitere Rolle mehr spielen. Dennoch könnte man zumindest noch etwas auf kleinere Details von Rays Heimat eingehen, und wenn es nur ihr Schlafzimmer ist.


    Rays Ringen mit ihrem herannahenden Erstickungstod ist gut, aber noch nicht ganz perfekt beschrieben. Auch hier lege ich dir ans Herz, dich noch etwas mehr mit der Realität zu konfrontieren und somit einmal wieder selbst in die Geschichte einzutauchen. Zugebenen: Einmal mehr ist es vielleicht recht schwierig, derlei Zustände zu beschreiben, insbesondere wenn man solche (hoffentlich) noch niemals selbst wiederfahren hat. Man kann daher nur aus anderen Büchern, Film und Fernsehen wie auch dem eigenen Vorstellungsvermögen spekulieren, wie es ist, wenn einem die Luft abgeschnürt wird. Der Überlebenskampf ist eine Situation, in der sämtliche Muskeln und Gliedmaßen auf Hochtouren gegen den eisigen Griff des Todes kämpfen, der Kopf vor Gefühlen überquielt und das Leben an einem vorbeizieht. Man wird wohl stürzen, sich Hände und Knie aufschlagen, was einem aber in diesem Moment eher geringfügiger vorkommt (was aber nicht heißt, dass man es nicht schreiben sollte). Auf dem kalten Pflasterstein beginnt dann das verzweifelte Ringen, der Kampf auf Leben und Tod. Aufgrund des Adrenalins und der kämpfenden Muskeln wird man wohl zappeln, sich instinktiv an den Hals greifen, um die nicht vorhandenen Fäden loszureißen. Das sind solche Dinge, die mir spontan in den Sinn kommen. Versuche stets auf derlei eigentlich logische Handlungen zu achten: Wie würdest du reagieren, wie würdest du fühlen? Auch wenn deine Protagonistin ein anderes Ego hat, kannst du das dennoch ruhig tun und es dann etwas auf sie abstimmen, wobei grundlegende Reaktionen fast immer auftreten. Nehmen wir uns nur einmal die Szene vor, in der sich Ray ihrem alten Leben bewusst wird. Sie rekapituliert sehr langsam. Versuche dies noch etwas zu verdeutlichen, in dem du sie noch mehr stocken lässt, sie die Dinge nur ganz langsam zusammenzählt. Das wirkt noch realistischer und detailgetreuer.
    Eine weitere Ungereimtheit milderer Form ist es, dass die feindliche Kapuno-Armee nicht weiter handelt, was ich doch etwas eigentümlich finde. Kann man noch darauf eingehen, muss man aber nicht.



    Abschließend:
    Wie ich bereits sagte, hast du eine blühende Phantasie, die den von anderen begabten Schreibern hier im Forum in kaum etwas nachsteht - der Grundbaustein einer jeden Geschichte. Gleichzeitig verstehst du es recht gut, deine Geschichte voranzutreiben und somit eine schöne Spannung aufzubauen und umzusetzen. Wo es noch hapert, sind insbesondere Beschreibung (aber man sieht, dass du dich diesbezüglich bereits bemühst), noch etwas mehr Gefühlsregungen und die Rechtschreibung/Grammatik. Auf die ersten beiden Punkte kennst du bereits meinen Ratschlag: Versuche stets die Umgebung so zu betrachten, als seist du zum ersten Mal dort. Was siehst du? Was nimmst du wahr? Was denkst du? Gleiches gilt für Gefühle und Gedanken während Dialogen, Handlungen und der Geschichte überhaupt. Halte es einfach so, dass du in die Figur schlüpfst und diese Gefühle hervorbringst. Personen, mit denen Ray lediglich interagiert, kannst du natürlich nicht so hervorheben wie es bei Ray der Fall ist. Dennoch kannst du weiterhin durch deren Beobachtungsgabe wesentliche Dinge wie natürlich Gestik (was du auch teilweise gut machst) beschreiben. Helfen könnten dir zusätzlich folgende Topics:



    Der letzte Punkt ist leider von etwas langwieriger Natur, da die Behebung deiner Rechtschreibfehler/Grammatik/Wortwahl sehr viel Übung verlangt. Herausstechen tun insbesondere:


    - Gelegentlich leicht schlecht (nicht aber falsch) gewählte Ausdrücke
    - Zeit
    - Wörtliche Rede
    - Grammatik


    Ich gehe diesbezüglich kurz auf jeden Punkt ein und hoffe, dir damit helfen zu können.



    [tabmenu][tab=Ausdrucksweise]
    Es ist nicht immer leicht, die richtigen Worte zu finden, was aber in der gesamten Geschichte von tragender Bedeutung ist. Ob Dialoge, Handlung oder Beschreibungen: Du wirst stets damit konfrontiert, deine Geschichte mit ansehnlichen Worten zu untermalen. Ein schwieriges Unterfangen, denn nicht in jeder Situation erzielen die Worte die ersehnte Wirkung. Man muss daher stark differenzieren, wann und wo man welche Begriffe verwendet. Ein Beispiel:


    Zitat

    Wir gingen einen schmalen Weg, welcher ziemlich kaputt war und in der Luft schwebte, entlang .


    (Ich war so frei und habe den Text etwas angepasst. Der angesprochene Punkt ist aber noch immer vorhanden.)


    Lass dir diesen Satz noch einmal auf der Zunge zergehen. Ich denke, du weißt bei näherer Betrachtung, auf was ich abziele. "Kaputt" ist ein sehr unschönes Wort, um deine Leser über den desolaten Zustand eines Weges zu informieren. Es wirkt eher umgangssprachlich; könnte während dem Dialog zweier Jugendlicher sicherlich verwendet werden. Aber gerade an dieser Stelle muss einfach ein schöneres Wort her. Vielleicht hast du es schon gemerkt - ich verwendete bereits gezielt in meiner Belehrung den Ausdruck "desolat". Es ist zumindest ein Anfang, denn nun geht es natürlich weiter: Es muss weiter ins Detail gegangen werden. Für uns aber an diesem Punkt nicht von Bedeutung, denn wir wollen uns im Moment ganz der Sprache hingeben. Du musst gewisse Situationen erfassen. Was wird gerade aus welcher Perspektive getan? Dementsprechend musst du Worte weise abwählen. Ein Dialog zwischen zwei befreundeten Jugendlichen darf beispielsweise auch mal ruhig etwas ruppiger im Ton sein, als wenn sich zwei betagte Herren über dasselbe Thema unterhalten. Der Erzähler hat - abhängig von der Geschichte - normalerweise eine wohl erzogene Wortwahl zu wahren. Wichtig hierzu ist natürlich ein breitgefächerter Wortschatz, den man sich durch viel Lesen und Zuhören aneignen kann. Weiterhin hilft es, sich stets die eigenen Sätze durchzulesen und zu überlegen, ob und wie man es vielleicht etwas besser machen könnte. Halte immer daran fest, dass es immer etwas zu beanstanden gibt. Du darfst dir niemals einreden, dass es bereits perfekt ist, wie es ist (Ausnahmen gibt es nicht). Hast du einen Begriff gefunden, der in etwa deinen Erwartungen entspricht, kannst du beispielsweise hier auch nach sinnverwandten Wörtern Ausschau halten und dich auch überzeugen, ob das Wort auch passend ist. Für weitere Fragen zu diesem Thema stehe ich sowie sicherlich der Rest des Komitees gerne zur Verfügung.



    [Tab=Zeit]Die Zeit ist ein sehr, sehr, sehr heikles Thema und ich wage immer wieder zu behaupten, dass niemand in diesem Forum (einschließlich meine Wenigkeit) wirklich sämtliche Zeitformen perfekt beherrscht. Du darfst dir daher keinen Kopf machen. Hier könnte ich einen Roman schreiben. Ich versuche mich auf die wesentlichen Dinge zu konzentieren:


    Du schreibst in der Vergangenheit. Die Vergangenheit kennt drei Formen, wobei zwei die gleiche Zeitebene ansprechen:
    Präteritum und Perfekt sprechen die abgeschlossene Vergangenheit an. In dieser Form erzählst du fast deine Geschichte - aus der einfachen Vergangenheit. In dieser Form erzählst du, was war. Gebildet werden sie wie folgt:


    Perfekt: Das Hilfsverb (haben oder sein) in der Gegenwart, das aussagende Verb als Partizip II.


    Zitat

    Ich bin (<- Hilfsverb, "sein") gegangen (<-Mittelwort der Vergangenheit/Partizip II)


    Zitat

    Wir haben (<- Hilfsverb, "haben") gegessen (<-Mittelwort der Vergangenheit/Partizip II)


    Präteritum: Kein Hilfsverb notwendig. Das Konjungieren unterscheidet zwischen starken und schwachen Verben.


    Zitat

    Ich ging (starkes Verb).


    Zitat

    Ich saugte (schwaches Verb).


    In beiden Fällen ist es notwenig, zwischen starken und schwachen Verben zu unterscheiden (eine Erläuterung hierzu findest du am Ende des Posts). Wichtig ist, dass du begreifst, dass Präteritum und Perfekt dieselbe Zeitlinie ansprechen. Schreibst du also lediglich das, was passiert ist, wählst du eine dieser beiden Formen.
    Wenn du Dialoge schreibst, wird natürlich klar, dass du Vergangenheit und Gegenwart mischen musst.


    Zitat

    "Lass uns gehen (<-Gegenwart)", sagte (<- Präteritum) ich.


    Absolut richtig.


    Die letzte Form der Vergangenheit ist das sogenannte "Plusquamperfekt". Diese Form beschreibt das, was sogar noch vor der Vergangenheit stattgefunden hat. Gebildet wird sie wie folgt:


    Das Hilfsverb (haben oder sein) im Präteritum, das aussagende Verb als Partizip II.


    Zitat

    Ich hatte (<- Hilftverb im Präteritum) gelesen (<- aussagende Verb im Partizip II)


    Das Plusquamperfekt wird dann verwendet, wenn du noch weiter in die Vergangenheit zurückgehst. Wann ist das der Fall? Beispiel: Ray beschreibt ihren Freunden eine Situation.


    Zitat

    "Ich sah in den Himmel hinauf, als mir plötzlich einfiel, dass ich meinem Vater ein Versprechen gegeben hatte."


    Der Satz wird in zwei Teile gegliedert. Die Stelle bis zum roten Komma gibt die einfache Vergangenheit wieder; was danach kommt ist das, was vor dieser Vergangenheit geschah (Vorvergangenheit/Plusquamperfekt). Es kommt nicht so häufig vor, was aber nicht heißt, dass es nicht passiert. Irgendwann rauft man sich die Haare, weil man mit dem "Problem" konfrontiert ist. Es bedarf reichlicher Übung, bis man es wirklich beherrscht (ganz ehrlich: Ich kann es heute noch nicht).


    Die Gegenwart und Zukunft lasse ich jetzt mal außen vor. Es dürfte reichen.



    [tab=Wörtliche Rede]Dein Problem sind diesbezüglich die Satzzeichen. Ich zitiere hierbei einen Post von mir, welchen ich einem anderen User einst auf den Weg gab:



    [tab=Grammatik]Du machst auffällig oft Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung. Dabei ist vieles doch recht auffällig, wenn man es sich näher betrachtet:


    Zitat

    besonders da das Bett total weich und Bequem war.


    Du schreibst das erste Adjektiv klein, das nächste aber groß, warum?


    Zitat

    Als der schmerz nachließ


    Hier durch den Artikel doch deutlich als Substantiv gekennzeichnet.


    Ich werde dir am Ende des Posts noch etwas diesbezüglich helfen. Vorerst aber gehe ich auf den nächsten Punkt ein: Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass du, wie 99 % der User auch, die Auslassungspunkte noch nach der alten Rechtschreibung setzt. Auch hier ein Auszug aus einem alten Post von mir, der das Thema leicht verständlich behandelt:



    [/tabmenu]


    Am Ende folgt noch ein gewaltiger Crashkurs in Sachen Satzglieder. Vielleicht findest du ihn ja informativ (viel Text!).



    So, für mich langt das für den Anfang. Hoffe, du kannst mit meinem bescheidenen Senf etwas anfangen. Ich werde versuchen, deiner Geschichte treu zu bleiben.