new feelings ♥'







  • Vorwort----------♥'







    Herzlich Willkommen zu meiner Fanstory im Reallife bereich. Ich habe schon einmal eine Fanstory begonnen zu schreiben, jedoch gingen mir dann die Ideen aus und auch die Lust war weg. Ich denke es lag ein wenig auch daran das ich die Idee meiner Fanstory dann irgendwie auch ein wenig doof fand und da ich in der letzten Zeit recht viele Erfahrungen gesammelt habe denke ich, es wird mir leichterfallen eine Fanstory in diesem Berich zu schreiben. Aber dieses Mal werde ich mein Bestes tun um diese Fanstory zu beenden.







    Klappentext----------♥'







    Finns beste Freundin muss die Schule wechseln, weshalb er sich dazu entscheidet ebenfalls die Schule zu wechseln und zusammen mit seiner besten Freundin in ein Wohnheim zu ziehen. Ein ganz neues Leben, neue Freunde und ganz neue Gefühle kommen auf ihn zu. Finn wird in dieser neuen Umgebung ganz neue Erfahrungen machen.







    Warnung----------♥'







    In meiner Geschichte wird es Kussszenen geben und auch Szenen die das Küssen übersteigen, auch Gewaltszenen werden in meiner geschichte vorkommen jedoch nicht in Form von Waffen und Beleidigungen die bei uns leider schon zum Alltag gehören werden vorkommen.







    Genre----------♥'







    Romantik; Reallife; Boyslove







    Copyright----------♥'







    Einige der Handlungen habe ich selbst erlebt jedoch habe ich die Umgebung die Charakternamen und vieles anderes verändert, somit ist die Geschichte grösstenteils erfunden. Also liegen die Copyrightrechte bei mir.







    Benachrichtigungen----------♥'









    Kapitelübersicht----------♥'







  • [tabmenu]
    [tab='Charaktere']
    Hier werde ich euch Alle Charakter vorstellen, wenn noch mehr Charas vorkommen wir des Tabmenu erweitert.
    [subtab='Jeanine']
    http://data.whicdn.com/images/…Cv1qf83tmo1_500_thumb.jpg
    Alter: 16
    Jeanine hat grün gefärbte Haare, sie ist ein echter Männermagnet mit ihrem üppigen Busen. Oft trägt sie Leginns und lange, dicken Kaputzenpullover. Sie sieht nett und freundlich aus, so benimmt sie sich auch in der Nähe von Erwachsenen aber zu anderen in ihrem Alter ist sie extrem frech. Sie wirkt imemr fröhlich und selbst sicher. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und wenn ihr Jemand dumm kommt wird sie ein wenig agressiv und beleidigt ihn.
    [subtab='Finn']
    http://wallpaperscraft.com/ima…posture_24122_preview.jpg
    Alter: 14
    Finn kommt mit seinen blonden harren und seinen blauen Augen sehr gut bei den Mädchen an,aber er ist viel zu schüchtern um eine anzusprechen. Er ist sehr gut erzogen worden weshalb er immer versucht nett und freundlich rüber zu kommen. Durch seine Art immer zu versuchen alles richtig zu machen hatte er auf der alten Schule überhaupt keine Freunde ausser seine beste Freundin Jeanine.
    [subtab='Fuchs']
    http://img-cache.cdn.gaiaonlin…anita/RedHairAnimeBoy.jpg
    Alter: 17
    Fuchs hat flammend rote haare, er trägt oft hautenge Jeans und Shirts mit unpassenden Motiven wie die Lehrer finden.Fuchs ist einer der Jungs auf dem Schulhof der öfters Alleine da steht, er verstosst oft gegen die Regeln und hat auch oft Prügeleien.Er ist meist gemein zu seinen Mitschülern und verspottet sie, viele haben Angst vor ihm und die, die keine Angst haben mögen ihn wegen seiner arroganten Art nicht.[/tabmenu]


    Prolog


    „Mama, ich wechsle die Schule!“ rufe ich wütend die Treppe hoch, als ich meine Tasche gegen meine Zimmertür knalle. Meine Mutter stürmt sofort dir Treppe hinunter und stellt mich zur Rede. „Was heisst hier du wechselst die Schule, was ist den passiert?“ Mir steigen die Tränen in die Augen „Mann Mama, mein Lehrer meinte heute so dass einer uns einer nach diesem Schuljahr verlässt. Ja und er sagte eben, dass er so durch Zufall gewählt hat wer gehen muss.“ Die Mine meiner Mutter verdunkelt sich. „Finn, dein Lehrer hätte mich doch früher informieren müssen wenn du die Schule wechseln müsstest.“ Klar, sie steht wieder einmal auf der Leitung. „Nicht ich wurde gewählt, sondern Jeanine!“ jetzt kann ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. „Und dann hab ich gesagt wenn sie geht, geh ich auch und er meinte nur, dass das meine Mutter entscheiden muss.“ Sie lächelt mich ein wenig verzweifelt an und sagt dann „Aber Schatz, die nächste Schule ist 2 Stunden mit dem Auto von hier entfernt, das würde heissen du müsstest da in einem Heim wohnen und dass du mich nur am Wochenende sehen könntest.“ Sie checkt echt gar nichts. „Mama, sie ist meine beste Freundin, sie ist meine einzige Freundin.“ Wie sie mich jetzt anschaut, mit ihrem verständnisvollen Blick. „Ok Finn, schau mal du schläfst noch eine Nacht drüber und wenn du das dann wirklich willst, kannst du von mir aus die Schule wechseln.“

  • Kapitel 1.1 – Ein neuer Anfang


    Ich bin gerade mit Jeanine zusammen im Wohnheim angekommen und wir haben keine Ahnung in welches Zimmer wir sollen. „Vielleicht sollten wir ein freies Zimmer suchen das wir zusammen beziehen können.“ Schlägt sie vor, ich glaube zwar kaum das die uns zusammen in ein Zimmer lassen also schlage ich ihr vor, dass wir einfach Jemanden der hier wohnt fragen könnten. Sie ist echt nicht der Typ Frau, der sich gerne helfen lässt, was mich umso mehr erstaunt als sie ohne Wiederworte zustimmt. „Schau mal, da vorne sitzt schon irgend so ein Nerd, fragen wir den der weiss bestimmt Bescheid.“ Schlägt Jeanine mir vor. Ich liebe es wenn sie gemein wird, ich hab so das Gefühl dass dieser Junge nicht die besten Chancen bei ihr hat. Ich sage nichts, sondern mache mich still auf den Weg zu ihm. Wir stellen uns vor ihn, gerade als ich ihn was fragen will, sieht er uns an zieht eine Augenbraue hoch und fragt uns mit einem ziemlich genervten Unterton „Ist was?“ Autsch! Jeanine wirkt sichtlich verärgert als sie in ein kurzes Lachen ausbricht. „Für so einen mickrigen Nerd hast du eine ziemlich grosse Fresse, findest du nicht auch Finn?“ Das hat gesessen. „Ach, Jeanine sei doch nicht immer so … hart“ Jetzt grinst mich der Junge an, steht auf und sagt „O da hat wohl wer Angst.“ Er verspottet mich, ausgerechnet mich. Jetzt richte ich mich aus meiner gemütlichen Haltung auf und sage ihm er sollte sich Mal lieber schnell verziehen, wenn er nicht kassieren will. Er erhebt sich von der Couch und zieht schnell ab. Jeanine und ich setzten uns auf die Couch bis ich wieder aufstehe und sage „Wir hatten schon in der letzten Schule keine Freunde weil wir immer so fies sind, wir sollten uns dieses Mal wirklich bemühen Jemanden zu finden. Komm da vorne steht so ein Blondchen, vielleicht fragen wir mal ihn was meinst du?“ Sie steht auf, setzt ein sehr übertrieben gefälschtes Lächeln auf und läuft ohne mich auf den Jungen zu. Sie läuft so schnell das ihre grünen Haare wehen. Sie steht nicht lange bei ihm, als sie schon wieder kehrt macht und auf mich zukommt. Sie schnippst mir gegen die Stirn und sagt „Zimmer 66 für dich, und für mich Zimmer 78 wir haben beide schon einen Zimmergenossen. Wir treffen uns in einer Stunde wieder hier. Bis dann.“ Und schon geht sie auf die Treppe zu. „Ciao Prinzessin!“ rufe ich ihr hinterher. Sie hebt nur ihre Hand ohne sich um zu drehen aber ich weiss genau dass sie grinst. Ich bleibe noch einen Moment stehen und schlendere dann die Treppe hoch bis in den 4. Stock wo auf einem Schild steht „61 - 80“ Jetzt muss ich nach links, nach ein paar Metern steh ich vor Zimmer Nummer 66 und klopfe an. Die Tür öffnet sich prompt und ein strahlender Junge mit Schwarzen, kurzen Haaren steht vor mir. „Hi, du musst der Neue sein, Ich heisse Jason und wie heisst du?“ Wow wie Gastfreundlich. „Ähm hi, Ich bin Finn freut mich dich kennen zu lernen.“ Ein breites Grinsen macht sich auf seinem Gesicht breit. „O Finn, was für ein wunderschöner Name, komm rein mach‘s dir gemütlich und räum alles ein.“ Ich kann den Kerl jetzt schon nicht leiden mit seiner dauernden Fröhlichkeit. Hastig zieht er mich an einem Arm ins Zimmer und trägt meinen Koffer rein. Ohne etwas zusagen nehme ich ihm den Koffer ab und packe aus. Ich schaue auf meine Uhr, 20:24. Um21 Uhr muss ich unten sein, vielleicht schaffe ich es doch noch mich mit diesem Jason anzufreunden. Nach dem ich mein ganzes Zeug ausgepackt habe und eingeräumt setzte ich mich aufs Bett. „In welcher Klasse bist du? A, b oder c?“ fragt Jason mich interessiert. „Ich bin in Klasse a, bei Mister Snake, du auch?“ jetzt schaut er ein wenig enttäuscht zu Boden, das heisst wohl wir sind nicht in derselben Klasse. Zum Glück. „O das ist schade, dann haben wir nur Sport und Kunst zusammen.“ Gut das sind ja nur 2 Kurse, wenn ich überhaupt in Sport auftauche. „Soll ich dich Morgen zur Schule begleiten?“ fragt Jason mich aufgeregt. „Ach ne, lass mal ich geh mit meiner besten Freundin hin.“
    „Ähm die Schlägerin mit den Grünen Haaren ist deine BF?“ Ich beginne zu lachen und erkläre ihm dass sie keine Schlägerin ist sondern nur ein wenig aufbrausend. „Na ja, jedenfalls treffe ich mich jetzt mit ihr, bis Später, oder Heute Abend wenn du schon schläfst.“ Schnell mach ich mich auf den Weg nach unten. Sie wartet schon auf mich. Als sie mich entdeckt winkt sie mir zu und ich gehe schnell auf sie zu. „Ist deine Zimmergenossin auch so schlimm?“
    „Nein, überhaupt nicht! Sie ist total nett, sie ist ein wenig pummelig und kann voll gut singen. Ich vermute mal du hattest nicht so viel Glück?“
    „Er hat so schwarze, kurze Haare und sieht recht nett aus, aber er ist so überfreundlich. Schrecklich!“
    „Eh Finn, so bist du auch.“
    „Ja aber ich bin wirklich nett und er tut bestimmt nur so!“
    „Hast ja Recht Flauschi. Ich brauch jedenfalls jetzt mal eine Zigarette, gehen wir eine oder zwei rauchen?“
    „Mh, ja komm wir gehen Raus, dann sehen wir vielleicht auch noch was von der Gegend.“ Draussen gehen wir den Wohnhäusern entlang bis zu einer Hauptstrasse. Wir gehen die Strasse hinunter, weil wir vermuten dass in diese Richtung die Schule liegt. Wir zünden uns eine Zigarette an, gerade jetzt fällt mir auf wie hübsch Jeanine ist. Sie hat ihre Haare hinten locker mit einer Klammer zusammen gemacht, ihr roter Lippenstift passt eigentlich gar nicht zu ihren Haaren, aber jetzt wenn sie ihre Zigarette zwischen den Lippen hat, sieht sie einfach richtig sexy aus. Mit ihrem grossen Busen ist sie ohnehin der reinste Männermagnet. Einige Minuten lang gehen wir einfach nur neben einander her, bis Jeanine etwas hinterher ruft. „Ehy Süsse, Bock auf ne schnelle Nummer?!“ jetzt dreht sich Jeanine um und ruft „Ehy du Opfer, küss mir erst mal die Füsse bis du es überhaupt wagst mich anzusprechen!“ der Junge verstummt. Wir stehen nun vor der riesigen Schule, auf dem Sportplatz spielen ein paar Jungs Basketball. Auf der grossen Eingangstreppe sitzen ein paar Gothics die über ihr ach so schlechtes Leben sprechen. „Komm wir gehen wieder es ist schon 22 Uhr.“ Jeanine nickt nur und schon machen wir uns wieder auf den Weg zurück.
    Als wir wieder im Wohnheim ankommen ist es schon 23 Uhr. Auf der Website stand geschrieben dass man nur 30 Minuten zu Fuss von den Wohnheimen zur Schule hat, jedoch wundert es mich nicht das wir eine Stunde brauchten weil wir nur halb so schnell wie ein normaler Mensch gehen. Wir gehen noch zusammen bis zu meinem Zimmer dann verabschieden wir uns. Als ich ins Zimmer gehe schläft Jason zum Glück schon. Ich stell mir nur noch meinen Wecker für Morgen und lege mich dann schlafen.
    Das unheimlich, unangenehme Piepen meines Weckers reisst mich aus dem Schlaf. Jason ist offenbar schon hell wach, denn er ist schon fertig angezogen und sortiert jetzt seine Schulsachen. Ja das ist schon ein komischer Vogel. Ich setz mich im Bett auf, wünsche ihm einen schönen Morgen und zieh mich dann an. Jeanine ist bestimmt schon wach, ich geh bei ihr mal klopfen, in einer halben Stunde müssen wir sowieso los. „Ich geh schon mal zu Jeanine, wir sehen uns dann in der Schule. Bis später.“ Mit diesem Satz öffne ich die Tür und trete hinaus in den Flur, den schon ziemlich viele Schüler hastig entlang laufen. Ich klopfe an die Tür und sofort erklingt Jeanines Stimme vom Rauminneren. „Komm rein Flauschi!“ Ich öffne die Tür und da steht sie vor mir, In ihren hellgrauen Jeans, einem dicken, langen, schwarzen Kapuzenpulli und einer feuerroten Schleife im Haar. Sie sieht wiedermal umwerfend aus. „Gefällt’s dir, kann ich mich so blicken lassen?“ fragt sie mich mit einem leicht schüchternen Unterton. „Wow Prinzessin, du siehst klasse aus!“ ein Hauch von röte erscheint auf ihren Wangen. Sie nickt nur und sagt dann „Komm wir machen uns schon mal auf den Weg dann müssen wir uns nicht so beeilen.“ Ich stimme ihr hastig zu, dann machen wir uns auf den Weg. An der Schule angekommen lege ich meinen Arm um sie, das mache ich immer wenn ich bemerke das viele Typen ihr nachsehen. Es ist nicht so, dass ich in sie verliebt wäre, oder ihr einen Freund nicht gönnen würde, aber es nervt mich einfach wen ihr irgendwelche sexhungrigen Typen nachgaffen. An der Schule angekommen, setzten wir uns dann erst mal auf die grosse Steintreppe und beobachten die Schüler die so vorbei ziehen. Ein junge mit Rastas und einem Unterlippen Piercing kam tatsächlich zu uns und fragte Jeanine ob er ihre Haare anfassen darf. Es ist nichts Neues für uns, an unserer alten Schule ist uns, beziehungsweise ihr, dauernd passiert. Als die Schulglocke erklingt gehen wir schnell ins Gebäude, um unser Schulzimmer zu finden. Glücklicherweise sind wir in derselben Klasse, sonst würden wir das nicht überleben. Im Schulzimmer angekommen setzten wir uns schnell auf eine freie Doppelbank ganz hinten, so dass wir möglichst nicht auffallen. Das Schulzimmer füllt sich mehr und mehr, ein Mädchen fällt mir ganz besonders auf, Sie ist sehr gross, ich schätze so um die 1,75m sie hat rotes Haar, trägt eine Brille und ist sehr brav gekleidet, aber irgendwie glaub ich nicht dass sie so brav ist wie sie aussieht. Inzwischen sind alle Schüler auf ihren Plätzen und einige haben uns schon verwirrt angeschaut. Das Mädchen vor uns hat sich gerade zu uns umgedreht, sie ist dunkelhäutig, sehr schlank, hat hüftlange schwarze Haare und ist eher teuer gekleidet. „Ihr seid wohl neu hier? Ist schön mal wieder neue Gesichter zu sehen und nicht immer nur diese Affen in der Klasse anstarren zu müssen.“ Sie grinst. Jeanine beginnt zu lachen und antwortet ihr dann „Ja sind wir, ist schön zu sehen dass es hier auch normale Menschen gibt. Ich bin Jeanine und das ist Finn, und wie heisst du?“ sie lacht kurz auf grinst dann wieder und sagt dann mehr zu mir als zu Jeanine „Finn ist ein süsser Name, erinnert mich irgendwie an eine Fee. Ich bin Amber freut mich.“ Sie zwinkert mir zu, Jeanine scheint sie zu mögen aber ich finde sie nicht gerade sympathisch. Die Tür zum Klassenzimmer öffnet sich und alle verstummen abrupt. „Guten Morgen Schüler,“ erklingt seine Stimme im Raum. „Ich freue mich sehr dass ich dieses Jahr 2 neue Schüler begrüssen darf. Jeanine und Finn, kommt doch nach vorne und erzählt und was von euch.“ Jeanine wirft ihm einen verachtenden Blick zu, trotzdem ist sie die erste die sich von ihrem Stuhl erhebt und sich auf den Weg nach vorne mach. Hastig erhebe ich mich ebenfalls von meinem Stuhl und gehe ihr hinterher. Sie stellt sich in einer provozierenden Haltung vor die Klasse und beginnt mit einer gewissen Stärke in ihrem Ton zu sprechen. „Mein Name ist Jeanine, Ich bin 16 Jahre alt und ich bin Gestern hier ins Wohnheim gezogen. Wirkliche Hobbys habe ich nicht, ich bin eine begabte Zeichnerin, aber die meiste meiner Zeit verbringe ich mit meinem besten Freund Finn hier. In der Schule würde ich mich als durchschnittlich bezeichnen, jedoch gebe ich mir auch nicht besonders Mühe. Mein späterer Berufswunsch wäre es Mangaka zu werden, da die Chancen dazu aber nicht all zu gross stehen würde ich gerne Kleinkinderzieherin lernen. Ach und falls die Frage irgendwann mal aufkommt, ja meine Haare sind natürlich gefärbt, oder habt ihr schon mal Jemanden gesehen dem grüne Haare aus dem Kopf spriessen?“ Einige in der Klasse grinsen, die anderen schauen sie nur empört an. „Heiss!“ ruf ein Junge aus der Klasse. Jeanine streicht sich mit einer Hand durch ihr Haar und sagt dann „Also zu hoch für dich.“ Das Grinsen aus dem Gesicht des Jungen verschwindet und Jeanine stolziert zurück an ihren Platz. Ich bemühe mich aufrecht zu stehen und fange dann auch an. „Ähm ja hi, Ich heisste Finn und ich bin 14 Jahre alt, Also wirkliche Hobbys habe ich auch nicht, wie Jeanine schon erwähnt hat verbringen wir die meiste Zeit zusammen. In der Schule würde ich mal sagen ich bin gut mit einem Durchschnitt von einer 2+.“ Ohne dem Lehrer in die Augen zu blicken begebe ich mich wieder an meinen Platz. Der Lehrer lässt unsere Vorstellungen einen Moment ausklingen, bis er mit dem normalen Unterricht fortfährt. Als nach zwei unerträglichen Lektionen Mathe und einer Lektion Deutsch endlich die Pausenglocke erklingt, sind alle schnell auf den Beinen und aus dem Schulzimmer, nur uns ruft der Lehrer noch mal zu sich.

  • Erster!!! Setz mich sofort auf die Liste! *-*
    ...*räusper* Hallo erstmal. ^^  
    Wie ich sehe hast du es jetzt echt mit der rot-schwarzen Schrift. :D  
    Achja und tut mir Leid wenn der Aufbau meines Kommentares nicht in einem ordentlichen Tabmenü zur Geltung kommt. ;o
    Okay so erstmal die kleinen Fehlerchen.



    Jetzt zu den Charakteren.
    Jeanine finde ich ist ein ziemlich guter Einstigescharakter, weil man sofort durchblickt wie sie so tickt. Die grünen Haare finde ich auch super, so hebt sie sich gleich zu Anfang etwas ab. Bisher kommt sie mir noch ein wenig zu perfekt vor, aber
    das ist ja nur so der erste Eindruck und du hast ja auch erst den ersten Teil des Kapitels (wenn ich das mit dem 1.1 richtig verstanden habe). Bin gespannt was sich noch daraus entwickelt!
    Finn erinnert mich jetzt schon sehr an dich, was wohl einer der Gründe ist warum man ihn einfach mögen muss. Da du auch aus der Ich-Perspektive schreibst wird der Eindruck noch verstärkt. Gut finde ich vor allem das er nicht besonders arrogant
    und auch etwas schüchtern ist, obwohl er so gut aussieht. Aber wie gesagt so unendlich viel kann ich zu den Chars noch nicht sagen. ^^  
    Fuchs ist ja bisher noch nicht aufgetaucht, aber ich bin gespannt. :)  
    Abschließend muss ich noch sagen das mir deine Bilder ziemlich gut gefallen, ich finde sie passen echt gut auf die Charaktere und der erste Eindruck war auch super. ;)


    Zu der Story.
    Also einfach wegen der Tatsache das es hier um Boyslove gehen wird hast du mich als Leserin schon gewonnen. ;) Wenn mir die Story nach weiterem lesen aus irgendeinem Grund nicht gefällt kannst du mich ja
    immer noch von der Liste streichen, aber das denke ich wird nicht passieren. Deinen Schreibstil mag ich wie du ja schon weißt sehr gerne und ich freue mich sehr auf das nächste Kapitel. Inhaltlich ist ja noch
    ziemlich viel offen deswegen will ich meine Meinung noch nicht endgültig festlegen aber der Anfang ist dir gelungen und ja wie gesagt ich freue mich auf die Fortsetzung. :))


    Das war's auch schon.
    ♥~

  • Kapitel 1.2 - Ein neuer Anfang


    Er schliesst die Tür hinter uns und setzt sich dann auf seinen Schreibtisch. „Jeanine mir gefällt dein Verhalten gar nicht. Es könnte sein dass du durch dein hartes Benehmen, die anderen Mitschüler dazu animierst sich nicht mehr nach den Regeln zu richten. Und wenn du dafür verantwortlich wärst, wär das doch gar nicht schön oder?“ Der Lehrer grinst. Jeanines Mine wirkt ungläubig als sie ihn fragt ob wir jetzt endlich in die Pause dürfen. „Denk an meine Warnung Jeanine.“ Ruft uns der Lehrer hinterher als er uns in die Pause lässt. Wir treten aus dem Gebäude und sofort sticht mir ein Junge mit feuerrotem Haar ins Gesicht, er lehnt an einen Zaun an und raucht. „Finn da hinten steht der Typ mit den Rastas von heute Morgen, würd es dich stören wenn ich mal alleine zu dem hin gehe?“ das war klar, aber egal dann kann ich auch wen kennenlernen. „Nein, nein schon ok.“ Antworte ich ihr ganz in Gedanken versunken. Eine Weile lang starre ich ihn einfach nur so an, dann Rollt der Ball der Basketballer zu ihm rüber. Einer der Spieler ruft zu ihm rüber „He Fuchs, wirf mal den Ball rüber!“ Fuchs nennen sie ihn also, der Name passt zu seinen roten Haaren und seinem schmalen Gesicht. Ich geh rüber und spreche ihn an. „Hi, ich bin neu hier.“ Fuchs zieht einmal fest an seiner Zigarette und pustet mir dann den Rauch ins Gesicht. „Wie schön für dich.“ Sagt er sehr sarkastisch. Niedergeschlagen Blicke ich zu Boden. „Was willst du Kleiner?“ fragt er mich, nachdem er merkte das ich gerne mit ihm ins Gespräch gekommen wäre. „Hey, ich bin fast gleich gross wie du!“ er grinst und schnippst mir gegen die Stirn. „Immer noch kleiner als ich also bist du der Kleine!“
    „Ich wollt dich fragen ob du mir vielleicht die Schule zeigen könntest?“
    „Hör mal Kleiner, Ich bin kein Reiseführer also verzieh dich.“
    „Och verstehe, wahrscheinlich schwänzt du so oft die Schule, dass du so dumm bist und mir die Schule gar nicht mal zeigen kannst.“ Jetzt packt Fuchs mich am Kragen und drückt mich gegen die Wand. Es ist so als würde sich ein Feuer in seinen Augen entzünden. „Jetzt hör mir Mal zu du Schwanzlutscher, es ist nicht gesund so eine grosse Fresse zu riskieren.“ Er drückt mich noch fester gegen die Wand. Ich kann nicht anders als zu grinsen. „Las mich los und ich lutsch dir den Schwanz!“ Ein Schlag in meine Magengrube. Er lässt mich los und ich beginne erst mal heftig zu husten. Jetzt grinst er und sagt „Warte nach der Schule hier auf mich ich zeig dir die Schule.“
    „Wenn du dachtest das war ernst gemeint mit dem Schwanzlutschen, dann hast du dich geirrt.“ Er beginnt zu lachen. Gut er hat es also nicht ernst genommen. Jetzt stehen wir einfach so da und ich ertappe mich selbst dabei wie ich ihn einfach nur anstarre. Seine roten Haare wehen im Wind, er trägt eine schwarze, hautenge Jeans und ein Shirt auf dem die Innereien eines Menschen zu sehen sind. Jetzt wo er merkt dass ich ihn anstarre, hebt er seine Hand und streicht mir durch die Haare. Ich verziehe meine Mine. „Nicht wuscheln!“ sage ich energisch. Ich streiche ihm die Haare aus dem Gesicht und flüstere „Na Füchschen, hast du vielleicht Lust um morgen Mittag was zu unternehmen? Du hast bestimmt auch frei oder?“ Die Schulglocke erklingt und er schnippst mir erneut gegen die Stirn und sagt „Sprechen wir später darüber ok? Und jetzt hopp, hopp ab in die Schule.“ Ohne etwas zu sagen gehe ich in Richtung Tür wo Jeanine schon auf mich wartet. Sie grinst mich an und fragt mich wer der süsse Junge ist, bei dem ich stand. Ich erkläre ihr nur dass er Niemand besonderes ist und halte ihr dann die Tür auf. Sie schaut mich nur böse an und geht dann durch die Tür. Stillschweigend folge ich ihr durch die Tür und die Gänge, bis ins Klassenzimmer. Wir setzten uns wieder in die hintere Reihe an unseren Platz und warten auf den Lehrer. Das grosse Mädchen mit der Brille kommt auf mich zu und sagt ganz leise zu mir „Ich würde mich von Fuchs fernhalten wenn ich du wäre, er schlägt gerne mal zu wenn ihm etwas nicht passt.“ Das sie recht hat ist mir schon klar, schliesslich hat er mich schon geschlagen. „Ich komm schon klar.“ Bluffe ich sie an und bedeute ihr mit einer Handbewegung zu gehen. Sie funkelt mich böse an und begibt sich zu ihrem Platz zurück. Eine Lehrerin mit grauen, gelockten Haaren betritt das Zimmer und fängt mit einer sehr hohen Stimme an zu sprechen. „Guten Morgen Schüler, mein Name ist Misses Ess und ich leite ab diesem Jahr den Kunstunterricht.“ Wir sitzen zwei Lektionen lang im Schulzimmer und müssen Kleidung zum Thema Tierwelt zeichnen. Als die Schulglocke erklingt packe ich hastig alle meine Sachen zusammen und erkläre Jeanine, dass ich noch was vorhabe. Ich verabschiede mich von ihr und merke wie ihr verblüffter Blick auf mir haftet als ich mich aus dem Schulzimmer begebe. Es sind schon einige Schüler auf den Gängen. Ich laufe ziemlich schnell, weshalb mich einige Schüler verdutzt anstarren. Ich laufe einfach stur den Gang entlang ohne Jemanden anzublicken. Das war ein Fehler. Ein Junge stellt mir ein Bein. Ich spüre den harten Marmorboden unter mir und rapple mich auf. Der junge der mir das Bein gestellt hat, lacht laut. Das ist einer dieser Momente in denen ich am liebsten ein Messer aus meiner Tasche ziehen würde und der Person die vor mir steht, die Kehle aufschlitzen. Ich versuche in einem normalen Ton mit ihm zu sprechen aber ich kann nicht anders als wütend zu klingen. „Was soll denn der Scheiss?!“ Der Junge lacht immer noch. Es bringt eh nichts, ich hab keine Chance. Ich dreh mich einfach um und geh weiter. Draussen wartet schon Fuchs auf mich. „Hast mich ganz schön warten lassen Kleiner.“ Sagt er grinsend.
    „Du hast es überlebt!“
    „Nanu, schlechte Laune?“
    „Irgend so ein voll Arsch hat mir ein Bein gestellt!“
    „Hast du ihn nicht verhauen?“
    „Haha! Der Typ war riesig, sicher ein Kopf grösser als ich und dann noch so ein Muskelprotz!“
    „Eric, das war ja klar. Geht immer auf die Schwachen.“
    „Zeigst du mir jetzt die Schule oder nicht?“
    „Ich zeig dir lieber die Stadt das ist interessanter.“ Er grinst wieder, wieder fährt er mit seiner Hand durch meine Haare. Das sollte er sich möglichst schnell abgewöhnen, ich hasse das. Mit einer Kopfbewegung bedeutet er mir dass ich ihm folgen soll. „Hast du Hunger?“ ich nicke nur. Natürlich habe ich Hunger, ich bin immer hungrig, auch wenn man es mir nicht ansieht. „Gut dann holen wir uns was bei McDonalds und gehen dann wo hin.“
    „Naja, irgendwie hab ich kein Geld dabei weil ich dachte ich geh ins Heim zurück um was zu essen.“
    „Och, dann wirst du mir wohl beim Essen zuschauen müssen. Ich zahle natürlich du Dummkopf!“
    „He selber Dummkopf!“
    Beim McDonald angekommen fragt Fuchs mich was ich haben möchte, aber ich antworte ihm nur dass ich keinen grossen Hunger habe und ein wenig von ihm essen werde. Eigentlich bin ich ziemlich hungrig, aber ich möchte nicht wie ein verfressener Freak rüberkommen. Mit einer Tüte in der einen und einer Cola in der anderen Hand kommt er wieder aus dem Imbiss raus und fragt mich ob ich Höhenangst habe. „Warum fragst du mich ob ich Höhenangst habe?“ Ich konnte es nicht unterdrücken Misstrauisch zu klingen, aber er nimmt es mit Humor. „Ich hab da so einen Schlüssel, um auf ein Hochhaus zu gelangen. Man sieht von da aus über die ganze Stadt!“ Die paar Stunden die ich ihn schon kenne, hab ich ihn nie so begeistert über etwas sprechen hören. Ich glaube das kommt nicht oft vor, dass er so viele Emotionen zeigt. „Kommst du jetzt, oder willst du noch länger hier rumträumen?“ ich beginne zu lachen „Jaja, ich komm ja schon Chef!“ er grinst mich an. Er geht ziemlich zügig, dass bin ich mich nicht gewöhnt. Wenn ich mit Jeanine unterwegs bin, kann uns sogar ein fusskranker Hobbit überholen. Nach Zehn Minuten hinter Fuchs her gehen, kommen wir endlich vor einem riesigen, ziemlich altaussehenden Gebäude an. „Der Schlüssel für die Tür, ist in meiner linken Hosentasche. Kannst du ihn bitte rausholen?“ Ich erröte auf der Stelle. „Ich, ich soll dir in die Hose fassen?!“ Jetzt scheint er sichtlich verwirrt zu sein, offenbar ist es für ihn kein Problem. „Ja sicher, ich meine ich hab doch keinen Ständer oder so.“ Verlegenheit? War das wirklich Verlegenheit in seiner Stimme? „Ja aber, also ich meine du hast so ganz enge Jeans und weiss nicht wenn ich da meine Hand hinein stecke dann…“ Sein Gesichtsausdruck verkrampft sich, als ich meine Hand langsam in seine Hosentasche schiebe. Irgendwie finde ich es geil wie nervös er wird je tiefer ich in seine Tasche ich greife. Schliesslich bekomme ich den Schlüssel zufassen und ziehe ihn schleunigst hinaus. Fuchs atmet lauthörbar aus. Ich würde jetzt gerne lachen, aber ich halte es in diesem Moment für unangemessen und schliesse die Tür auf. Ohne zu überlegen gehe ich durch die Tür und als ich mich umdrehen will um Fuchs die Tür auf zu halten, sehe ich aus dem Blickwinkel wie er flink durch die fast geschlossene Tür schlüpft. Wenigstens weiss ich, dass er seinen Kosenamen nicht nur wegen seiner Haare hat. „Du bist ja ein echter Gentleman.“ So ein Spruch musste jetzt natürlich kommen. Ich strecke ihm nur den Mittelfinger entgegen und begebe mich dann zum Fahrstuhl. Ich drücke irgendeinen Knopf und zucke sofort zusammen als ein rotes Licht aufleuchtet. Fuchs der hinter mir steht beginnt zulachen. Ich zucke erneut zusammen. Ich drehe mich um und schreie „Spinnst du!? Du hast mich erschreckt du Arsch!“ Fuchs blickt zu Boden. „Tut mir leid, ich kann ja nicht wissen dass du so schnell erschreckst.“ Die Fahrstuhltür öffnet sich. Ich stelle mich ohne Fuchs noch eines Blickes zu würdigen in den Fahrstuhl hinein. Eigentlich habe ich Angst vor Fahrstühlen, da ist alles so eng und man hat keine Chance zu flüchten. Als sich die Tür schliesst beginne ich sofort zu zittern. Eine Träne kullert mir über mein Gesicht. Zum Glück merkt Fuchs nichts und jetzt wo die Tür sich öffnet, stürme ich hinaus und falle auf die Knie. Ich kann die Tränen nicht zurück halten, obwohl ich schon aus dem Fahrstuhl draussen bin verfalle ich jetzt in Hysterie und beginne zu hyperventilieren. Zwei Hände legen sich um mein Gesicht und heben meinen Kopf hoch. „Hey, hey, hey Kleiner ganz ruhig. Pass auf, du stehst jetzt langsam auf und hältst die Arme in die Luft, ok?“ Ich nicke. Fuchs Hände schliessen sich um meine und er hilft mir aufzustehen. Ich schluchze immer noch heftig. Nun hält er meine Arme in die Luft. „So, und jetzt versuchst du langsam ein und aus zu atmen.“ Ich tue was er sagt und beruhige mich ach und nach. Er lässt meine arme wieder langsam senken. Fuchs schlingt seine Arme um mich, ich lege meinen Kopf auf seine Schulter. „Kleiner.“ flüstert er „Wenn du Platzangst hast, warum sagst du es mir dann nichts?“ Ich sage nichts, Ich will einfach in seinen Armen bleiben. Was mache ich gerade? Stehe ich wirklich in den Armen eines Mannes? Ich löse mich schnell von ihm und offenbar merkt auch er erst jetzt was wir da taten. Schnell greift er sich die Tüte mit dem Essen, setzt dich auf dem Boden und erklärt mir dass wir langsam mal essen sollten. Ich setzte mich neben ihn und beobachte ihn beim Essen. Er ist sehr sauber, ich hätte nicht gedacht dass er so kleine Bissen nimmt. Er hält seine Burger in den Händen als könnte er jeden Moment zerbrechen. Er fasziniert mich so sehr. Er bietet mir Etwas an, aber nach diesem kleinen Zwischenfall von vorhin ist mir der Appetit vergangen. Ich beobachte ihn bestimmt schon Zehn Minuten, jetzt komme ich mir vor wie ein Stalker. Aber es scheint ihn nicht zu stören. „Sicher dass du nichts Essen willst?“
    „Ja, ich hab keinen Appetit.“
    „Trink doch wenigstens was.“
    Er hält mir die Cola, in der ein Strohhalm steckt, entgegen. Ich nehme einen grosszügigen Schluck und schüttle dann den Kopf, dass er die Cola von mir nimmt. Ich lege mich hin und beobachte die Wolken, bis sich Fuchs über mich beugt. „Darf ich dir etwas zeigen?“ er wirkt schüchtern als er mich das fragt. „Gerne.“ Ich flüstere es nur weil ich mir nicht ganz sicher bin ob ich will dass er mir Etwas zeigt. Sein Gesicht kommt meinem immer näher, meine Brust hebt und senkt sich langsam. Ich habe Angst vor diesem Moment, ich hatte noch nie einen Zungenkuss. Ich weiss doch gar nicht wie das funktioniert. Seine Lippen berühren meine, sofort vergräbt sich seine linke Hand in meinem Haar am Hinterkopf. Jetzt wo es so weit ist, überlege ich gar nicht erst. Ich spüre seine Lippen an meinen, spüre seine Zunge an meiner. Dass mit dem Küssen, hab ich mir anders vorgestellt. Ich hätte nie gedacht, dass es so intensiv ist. Seine Hand fährt langsam unter meinem Shirt an meiner Seite entlang, ungewollt löse ich mich von seinen Lippen. Ich kann den Impuls ihn weg zu stossen nicht unterdrücken. Vorhin beugte er sich noch über mich, jetzt kniet er mit verdutzter Miene vor mir. Ich setze mich ebenfalls auf. „Habe ich was falsch gemacht?“ Irgendwie ist es peinlich, dass ich ihn wegen so was von mir gestossen habe, aber ich erzähle es ihm trotzdem. „Es ist nur so ich bin da auf der Seite, irgendwie voll empfindlich.“ Jetzt lächelt er mich an. „Oh, du bist kitzelig!“ Na klar! Das mag er, dann hat er was um mich zu ärgern. Er beugt sich vor, hält mich an den Schulter und drückt mich auf das harte Betondach. Offenbar hat er noch nicht genug. „Hast du nicht langsam genug, Füchschen?“
    „Nein.“
    „Tja, aber ich vielleicht.“
    „Na wenn das so ist, kann ich dich auch in Ruhe lassen.“
    „Och, du gibst einfach so kampflos auf?“
    „Kleiner, du hättest sowieso keine Chance. In spätestens einer Minute wird meine Zunge wieder befriedigt sein.“
    Ha, das will ich sehen! Als sich sein Gesicht sich meinem wieder nähert, schlage ich mir sofort die Hände vor den Mund. Er grinst mich an und packt meine Hände. Es ist kein Problem für ihn meine Hände, aus meinem Gesicht zu kriegen. Eigentlich hätte ich von mir selbst ein bisschen mehr erwartet. Jetzt bleibt nur noch eine Lösung, ich drehe den Kopf zur Seite. Dagegen hat er auch eine Lösung. Er küsst mir den Hals! Langsam erinnert mich das an einen dieser Romanzen, die man aus den Filmen kennt und jetzt sind sie an der Stelle angekommen wo sie das erste Mal zusammen im Bett landen. Ich will meine Jungfräulichkeit nicht verlieren, noch nicht! Und erstrecht nicht auf dem Dach eines Hochhauses. „Was ist jetzt mit Morgen? Hast du Zeit?“ Fuchs Lippen lösen sich von meinen und er wirkt sichtlich genervt. Na toll, das war jetzt wohl der totale Stimmungstöter. Er schaut mich so an als hätte ich ihm sein letztes Hemd geklaut. „Wir könnten schwimmen gehen oder so.“
    „Nein kein Bock auf schwimmen.“ Was für ein Arschloch, vielleicht sollte ich ihm verschlagen, mich zu ficken dann hätte er bestimmt Lust. „Gut, dann machen wir eben was du willst. Ok?“ Er grinst. „Ja komm um 13:00 Uhr zur Schule. Und jetzt komm her, ich hab Hunger auf Zunge!“ Er leckt sich über die Lippen und kommt meinem Gesicht dann näher. „Wir sollten langsam zur Schule meinst du nicht auch?“ Gut ich habs geschafft, jetzt ist er definitiv genervt. Er steht auf und bewegt sich in Richtung Fahrstuhl. „Komm wir gehen!“ Ich erhebe mich schleunigst und hetzte ebenfalls zum Fahrstuhl. Als wir den Fahrstuhl wieder verlassen schreibt Fuchs eine SMS. Als wir schliesslich auch das Gebäude verlassen, streicht Fuchs mir mein Haar aus dem Gesicht und sagt dann „Du musst Alleine zurück zur Schule ich treff mich noch mit wem.“ Toll! „Ja, mach was du willst.“
    „Komm, sei nicht angepisst Kleiner.“
    „Geh jetzt einfach!“
    „Warte! Ich brauch noch deine Handynummer wegen Morgen.“ Ich schnappe mir sein Handy, tippe meine Nummer ein und speichere sie unter dem Namen Kleiner. Ich stecke ihm sein Handy in die Hosentasche und mache mich wieder auf dem Weg zur Schule.