Chaos of the time

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  • Vorwort
    So das hier ist meine allererste Fanfiction hier in Bisaboard, da ich allerdings keine so gute Schreiberin bin klingt sie an Anfang vielleicht noch etwas komisch.
    Sie handelt von meinen Lieblingsspiel Blinx. Die Idee für diese FF ist mir früher einmal eingefallen und jetzt habe ich damit
    angefangen sie aufzuschreiben. In der Geschichte geht es um einen Zeitwächter Namens Mesyo. Zeitwächter sind Wesen die in einer Zeitfabrik arbeiten und dafür sorgen dass die Zeit richtig fliest und keine Zeitverzerrungen aufkommen wodurch Zeitmonster entstehen würden.



    Copyright
    Die Storyline habe ich selbst erfunden und die Charakter Sinya und Mesyo ebenfalls. Das meiste haben allerdings die Macher von Blinx erfunden wie z.B. die Zeitwächter die Zeitfabrik, die Zeitmonster und die Welten. Auch wird etwas von Blinx erzählt, diese Geschichte habe ich ebenfalls nicht erfunden sondern die Macher von Blinx. Auch in der Mythologie werde ich mich hauptsächlich an dem Spiel (besonders an den zweiten Teil) orientieren.


    Alters Beschränkung
    Ich empfehle mal spontan das Alter zwölf bis vierzehn, da es manchmal auch brutal werden kann. Da ich mich allerdings mit solchen Alters Beschränkungen nicht sonderlich gut auskenne kann man mir gerne sagen falls sie zu hoch ist (oder zu niedrig).


    Über Blinx
    In Blinx the time Sweeper geht es um einen jungen Zeitwächter der nach einen kleinen Zwischenfall versucht eine, von der Tom-Tom Gang entführte Prinzessin und zugleich ihre zum Untergang geweihte Welt zu retten. Ganz alleine macht er sich auf und erlebt viele Abenteuer und Herausforderungen. Mit seiner Waffe kann er die Zeit anhalten, verlangsamen, sich verdoppeln(mit einen Aufnahme Kristall), vorspulen und die Zeit rückwärtslaufen lassen, um an bestimmte Orte zu gelangen, die davor noch nicht erreichbar waren.



    Charakter



    [tabmenu][tab=Charakter][subtab=Mesyo]

    [subtab=Sinya]


    Sinya


    [/tabmenu]



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    Prolog ( Perspektive eines Mädchens )


    Es wahr dunkel und der Tag schien immer mehr sich dem Ende zuzuneigen. Hinter mir das grauen, das sich mit jeden Schritt, mit jeden Atemzug, stetig mir näherte. Mein Herz pochte und ich wäre aus Angst und Panik am liebsten stehengeblieben, hätte meinen Feind in Augen geblickt und einfach nur los geschrien, doch das lies meine momentane Situation einfach nicht zu. Mein Herz raste und kalter Schweiß tropfte mir von der Stirn, doch ich musste diese paar Meter einfach noch durchhalten. Der Regen prasselte auf den harten Asphalt als ich durch die Pfützen rannte, immer mein Ziel im Blickwinkel. Nur noch ein paar Meter dann hätte ich es tatsächlich geschafft. Erschöpft und keuchend erreichte ich die Pforte des Schutzraumes. Kurz bevor ich mich hineinbegeben wollte blickte ich mich noch einmal um. Die Laternen wahren um diese Uhrzeit schon an und verstrahlten gelbes Licht. Ich kniff die Augen zusammen, dort zwischen den Laternenpfosten da wahr doch jemand oder Spielten mir meine Augen nur einen dummen Streich. Doch da lag tatsächlich jemand, allerdings konnte ich ihn nicht genau identifizieren weil ein grauer Schleier ihn umgab und es mir unmöglich machte genaueres zu erkennen, lediglich einzelne Konturen konnte ich erkennen. Handelte es sich bei der Person vielleicht, möglicherweise um einen Feind, aber nein ein Feind wahr er mit Garantie nicht und selbst wenn ich könnte ihn doch nicht einfach hier liegenlassen.!!! Gegen jeglicher Vernunft schlich ich mich leise näher und mit einen kräftigen Ruck warf ich ihn über meine Schulter. Zu meinen überraschen handelte es sich nicht um einen Menschen, den er hatte Fell. Vielleicht ein Tier
    dachte ich mir. So gern ich darüber weiter nachgedacht hätte um wenn es sich handelte, hatte ich jetzt einfach keine Zeit dafür.Hastig, schnell rannte ich über den Asphalt und versuchte dabei durch das zusätzliche Gewicht nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Die dunklen Gestalten, mit den glühenden Roten Augen, die mich zuvor noch verfolgt hatten wahren nun wieder direkt hinter mir. Wieder einmal wahr ich kurz vor meinen Ziel. Meine Beine Schmerzten und boten mir Kaum noch Kraft zum laufen. Vorsichtig hievte ich die Person ,die ich gerade noch getragen hatte, von meiner Schulter direkt in den sicheren Schutzraum, woraufhin dieser kurz die Augen öffnete. Schwach erkannte ich die Rote Iris, die mich für einen Bruchteil von Sekunden anstarrte, bis sich die Augenlider wieder schlossen. Meine Beine Sackten zusammen und mein Körper fiel auf den nassen feuchten Untergrund. Eine Träne huschte mir über mein Gesicht, denn ich wusste das ich nicht wieder aufstehen würde und dennoch lachte ich. Ich würde geschnappt werden, dafür würde ein anderer leben. Immer mehr wurde mir schwarz vor Augen bis endlich erlösend die Bewusstlosigkeit
    eintrat.

  • Guten Tag, Sinya
    Ich hab mal des öfteren deine Fanart-Gallerie durchgestöbert und fand deine Bilder richtig gut, von daher war ich natürlich auch interessiert daran, was du für Texte schreibst.
    Aber ich denke mal, wenn die so gut sind wie deine Bilder, dann wird die Geschichte wohl richtig gut :)


    Startpost/Titel
    So kommen wir zunächst einmal zum Startpost.
    So gesehen ist er relativ schlicht. Er beinhaltet alle wichtigen Infos, die für den Leser wichtig sind, von daher ist ja so alles okay. Um ihn noch etwas zu verschönern könntest du ja noch einen kleinen Header einbauen, der eventuell was mit deinem Titel zu tun hat. So wirkt er halt noch ein wenig schlicht und nicht so spannend.
    Aber ansonsten ist wirklich alles drin. Besonders die Charakterbilder gefallen mir. So hat man gleich ein schönes Bild vom Charakter im Kopf.
    Vielleicht könntest du ja noch ein paar Informationen zu dem Spiel geben, da ich z.B noch nie etwas davon gehört habe und man als Leser gerne ungefähr wissen möchte, worum es sich handelt, so ob es sich da halt jetzt z.B ums Kämpfen handelt. Man könnte es zwar schon erahnen, da du ja schon geschrieben hast, dass es diese Zeitwächter gibt, welche es auch im Spiel gibt. So einen Text musst du auch nicht lang gestalten, es reichen ja ein paar Sätze in dem du das schreibst, was du gerade noch vom Spiel im Kopf hast oder so.


    Den Titel finde ich zudem auch gut gewählt. Geschichten die irgendetwas mit Zeit zu tun habe, finde ich generell spannend, höhö.
    In Kombination mit deinem Vorwort kann man sich damit aber schon einiges drunter vorstellen und ich finde, das verspricht spannend zu werden (hoffe ich natürlich)
    Ansonsten gibt es ja nicht viel mehr, was man zum Titel sagen könnte. Mir gefällt er auf jeden Fall.


    Prolog
    Dann mal aufi zum Prolog.
    Im großem und ganzen klingt er recht spannend. Man weiß noch nicht wirklich, worum es sich handelt und alles wirkt noch ein wenig verworren. So etwas ist ja auch überhaupt nicht schlecht, da es ja der Prolog ist.
    Auch hast du ja immerhin versucht, die Umgebung schön zu beschreiben. Mit dem Regen etc. hast du eine ordentliche Stimmung hervorgebracht die mit der Gesamtsituation sehr gut übereinstimmt.
    Was ich wohl noch anmerken möchte, ist die Tatsache, dass du hinter Prolog noch "Perspektive eines Mädchen" geschrieben hast. Generell spricht nichts dagegen, dass man eventuell aus mehreren Perspektiven schreibt, doch kann es oft verwirrend wirken, wenn man immer die Perspektiven wechselt, bzw. könnte man schneller die Lust daran verlieren. Immerhin liest man dann aus der einen Perspektive und man freut sich auf das nächste, weil es vielleicht total spannend geworden ist und dann wechselt auf einmal die Perspektive, in der es dann nicht mehr so spannend ist.
    Also das wäre nur mal so ein kleiner Rat, dass man einen Perspektiven-Wechsel nicht zu oft durchführen sollte. Ich weiß ja jetzt noch nicht, ob du das genauso vor hattest oder halt nicht. Kann man sich ja überraschen lassen.


    Insgesamt ist mir immer mal wieder ein kleiner Fehler aufgefallen. Einen hast du auch ab und an wiederholt, wie z.B hier:

    Zitat von dir

    Es wahr dunkel und der Tag schien immer mehr sich dem Ende zuzuneigen.


    oder halt auch hier

    Zitat von dir

    Wieder einmal wahr ich kurz vor meinen Ziel.


    Ich denke mal nicht, dass du mit dem Wort "wahr" eine Abwandlung von dem Wort "Wahrheit" benutzen möchtest.
    Wenn man halt dem Sinn her folgt, müsste eher das "h" weg und es müsste "war" heißen. Halt so wie: Karl war heute böse. Oder sowas in der Art, lol :(



    Nunja, da ja bis jetzt noch nicht viel bei der Story passiert ist, mache ich hier mal Schluss.
    Ich fande es alledings bis jetzt schon sehr spannend, da man ja noch gar nicht weiß, was es so alles mit den Geschehnissen aufsich hat und so :)
    Zumindest werde ich wohl auch mal die nächsten Kapitel durchstöbern :3


    mfg Kiriko

  • Kiriko: Vielen Dank für deinen Kommentar. So den Startpost habe ich jetzt bearbeitet und habe noch hinzugefügt um was es in den Spiel Blinx the time Sweeper geht(wird aber auch noch in der Geschichte erwähnt). Auch ein paar Kleinigkeiten wie die Altersbeschränkung habe ich ergänzt. Nun zu den Perspektiven. In den ersten Kapitel wird die Perspektive wieder wechseln und dann noch einmal, aber die meiste Zeit werde ich in einer Perspektive schreiben (In der Perspektive von Mesyo).



    So und hier ist das Kapitel 1, hoffe euch gefälltes


    Kapitel 1



    Ungebetener Gast Part I


    (Perspektive von Mesyo)


    Es war nicht dunkel, aber auch nicht richtig hell, eher ein Mischmasch aus beiden. Ich saß auf der Bank und genoss den leichten Wind der mir ins Gesicht wehte. Wie jeden Tag machte ich es mir hier gemütlich und genoss einfach nur die Atmosphäre die mich hier umgab. Niemand zu sehen, weit und breit, doch in Grunde ist mir das egal, den genau diese Tatsache machte diesen Moment perfekt. Früher wäre dieser Ort bestimmt noch überfüllt von Leuten gewesen, doch das muss nach aller Anschein schon sehr lange her gewesen sein. Ich selber bin mir sicher dass hier nie jemand gelebt hat, wäre da nicht die Geschichte von Blinx, welche besagt das tatsächlich lebendige Wesen hier ihr Zuhause hatten. Auch ich hatte von dieser Geschichte schon gehört: Ein junger Zeitwächter verliebt sich in eine entführte Prinzessin und beschließt dann ganz alleine, ihre zum Untergang geweihte Welt zu retten, wie absurd. Auch wenn ich durchaus an einen wahren Kern in der Geschichte glauben möchte ist das wohl mehr als unwahrscheinlich. Wieso sollte er denn bitteschön die Welt einer Prinzessin retten die er keine drei Sekunden kennt und noch dazu alleine. Kurz blickte ich beschämt auf den Boden. Richtig es war vielleicht eine absolut hirnrissige Idee, aber wenn er nichts unternommen hätte, wer wäre dann da gewesen um die Welt zu retten? Keiner, das ist wohl die Antwort auf meine Frage, auch wenn ich sie am liebsten verdrängen würde. Wenn ich ehrlich bin dann bin ich doch kein bisschen besser als diese die einfach weggelaufen sind. Auch ich bin einfach weggelaufen und habe es mit viel Glück gerade noch bis hier her geschafft. Aber seien wir mal ehrlich wen hätte es den bitteschön etwas gebracht wenn ich jetzt tot am Boden liegen würde und von den Würmern zerfressen werden würde? Bis auf die Bösen, die sich darüber bestimmt das Maul zerreißen würden, wohl niemand. Andererseits gäbe es wohl leider auch keinen der das bereuen würde da sich mein Freundeskreis sehr einschränkt. Wenn ich ehrlich bin würde wohl keiner auch nur eine Träne darüber vergießen wenn ich nicht mehr da wäre. Und dennoch ich bin froh hier zu sitzen und einfach das zu Ende gehen des heutigen Tages, hier im Time Square, zu genießen. Time Square der Name sagt euch wahrscheinlich nicht besonders viel nicht wahr? Nun zunächst ist vielleicht zu erwähnen dass ich nicht den Time Square in Amerika meine, denn dieser hat überhaupt nichts mit meinen Aufenthaltsort zu tun. Er liegt nicht in Amerika und nicht auf der Erde, nicht einmal in der Galaxie könnte man ihn finden. Die Welt in der ich mich befinde heißt nicht Erde, Saturn oder Venus, sie heißt B1Q64. B1Q64, ich weiß das ist wohl ein seltsamer Name, aber welchen Name hat den eure Welt, wenn ich wissen dürfte? Nun ja eigentlich ist es ja nicht meine Welt, aufgewachsen bin ich nämlich nicht hier, doch mehr möchte ich nicht darüber sagen. In Gegensatz zu dem ersteren ist dieser Ort eine alte, etwas renovierungsbedürftige Stadt und hat wenig mit dem hochmodernen Platz in New York zu tun der zufällig den gleichen Namen trägt.


    Einige Minuten verstrichen und mittlerweile war es schon dunkel, als ich immer noch über all diese Dinge nachdachte. Über diesen Ort, meine Vergangenheit, die anderen Welten und die Geschichte von Blinx. Zugern hätte ich mir weiter den Kopf über diese Dinge zerbrochen, doch ein leises Rascheln holte mich zurück ins hier und jetzt. Nervös erhob ich mich von meiner Bank und griff nach meiner Waffe, meine TS. Wer immer hier auch kommen sollte, konnte kommen ich wäre bereit und versuchte mit diesen Gedanken alle anderen Ängste zu vertreiben. Doch die Angst war wie ein Seil das sich immer mehr zuschnürte und mich zu ersticken versuchte. Immer größer wurde sie und lies mich erschaudern. Am ganzen Körper zitterte ich und Schweißperlen rutschten mir von der Stirn. Solche Geräusche waren hier nicht üblich, wenn man überhaupt Geräusche hörte dann vielleicht noch das tropfen des Wassers oder gelegentlich noch eine Brise, aber nein keines der beiden Dinge konnte es sein. Vorsichtig näherte ich mich und konnte das Rascheln immer deutlicher vernehmen. Obwohl mein Kopf nein sagte trat ich noch einen Schritt näher. Weiter konnte ich nicht, denn jeder einzelne Muskel wirkte plötzlich wie eingefroren. Wenn jetzt jemand angreifen würde wäre ich ihn hilflos ausgeliefert. Das Geräusch wurde von einen leisen Rauschen nun zu einen lauten knirschen, das so ähnlich klang als wenn man durch den Kies geht oder zwei Steine aufeinanderprallen lässt. Ein helles Licht erschien, das so grell war, dass ich überhaupt nichts erkennen konnte und meine Angst für einen kurzen Moment in den Hintergrund rückt. Und da sehe ich es und das was ich sehe verschlägt mir die Sprache.

  • Kapitel 1



    Ungebetener Gast Part II


    (Perspektive von Mesyo)


    Das Licht verblasste und langsam waren einzelne Konturen erkennbar. Erst ein paar, dann immer mehr, bis ich meinen vermeintlichen Angreifer erkennen konnte und ihn sofort von oben bis unten musterte. Ein Mädchen, kein Menschenkind sondern so jemand wie ich, stand vor mir. Sie hatte glänzendes graues Fell mit ein paar weisen Streifen zwischendrin und eine Jacke mit einen Muster aus unterschiedlichen Blau und Türkistönen, die perfekt abgestimmt auf ihre türkisen Augen waren. Außerdem trug sie um ihre Taille einen Gürtel, der anscheinen zu ihren Outfit gehörte. Sie trug eine rote Hose und braune Schuhe die meinen in vielerlei Hinsicht ähnlich sahen. Langsam kam, die mir fremde Person entgegen. Schützend hielt ich meine Waffe vor mich und fauchte sie an. In diesen Moment wusste ich nicht was ich tat und dennoch wusste ich dass ich zu 90 Prozent das richtige tun würde. Die Angst war nun wie weggeblasen, als ob eine Sanfte Brise sie hinfort getragen hätte und wurde durch Mut ersetzt, der sich nun in meinen ganzen Körper breitmachte. Kampfbereit stellte ich mich ihr in den Weg. „Was bist du denn so Angespannt, Miezekätzchen“. Ich antwortete nicht auf die eiserne Stimme, sondern verkeilte nur noch weiter meine Kampfhaltung. „Kann die Mietze nicht mehr reden“ und blinzelte mich kurz an. „Keine Angst ich werde dir schon nicht wehtuen.“ „Wer garantiert mir dass du nicht lügst“ konterte ich geschickt. Sie konnte mir das blaue von Himmel erzählen und es konnte trotzdem nicht stimmen. „Wieso sollte ich dir etwas antuen, nicht das ich nicht in der Lage wäre, aber ich habe erstens, deutlich wichtigeres zu erledigen und zweitens nicht einmal eine Waffe.“ Angespannt legte ich meine Waffe beiseite. „ Eine nette Begrüßung nenne ich das mal!“ betonte sie mit einen Ironischen Unterton. Ja, da hatte sie wohl recht eine nette Begrüßung ist was anderes, aber was hatte sie denn bitte erwartet, das ich vor Freude Jubeln würde. Einige Minuten verstrichen, in denen niemand von uns beiden ein Wort sagte. Erst jetzt wurde ich neugierig um wen es sich bei meinen Besuch wohl handeln konnte. Vorsichtig und ohne groß darüber nach zudenken griff ich nach ihrer Hand. Zu meinem Erstaunen fühlte sich ihr Fell nicht weich und Flauschig sondern hart und stachlig, wie tausende von kleinen Metallnadeln an. Ohne sie auch nur zu fragen zog ich sie mit auf meine Bank, auf der ich vorhin noch saß. „Wer bist du woher kommst du und wieso bist du hier?“ fragte ich neugierig. Ich wusste weder woher sie kam, wer sie war und wieso sie überhaupt hier vor mir stand und nicht wo anders. Woher sie herkam, dass beschäftigte mich. All die Fragen wollte ich mit diesen Satz beantwortet haben. Erst sagte sie nichts und blieb, ebenso wie ich still, doch dann, doch nach Reichlicher Überlegung antwortete sie mir, wenn auch zögerlich. „ Ich bin Roboter Einheit 0674321d09“, und verstummte dann. Ich hätte gerne gesagt das dass ein sehr schöner Name wäre aber ich konnte ihn mir nicht einmal merken und schön war der er außerdem auch nicht. Das andere Detail was welches der Satz ebenfalls enthielt erschien mir allerdings als wesentlich interessanter. „Ein Roboter also“, flüsterte ich. Im Nachhinein machte das durchaus Sinn. Jetzt konnte ich mir auch die außergewöhnliche Fell Beschaffenheit erklären. „Hmm, den Namen kann ich mir wahrscheinlich nicht merken, aber wir könnten dich ja umtaufen.“, schlug ich begeistert vor. Ich fand diese Idee genial und lobte mich schon selbst dafür. Tausende Namen schwirrten in meinen Kopf, wie lauter Bienen in einen Bienennest. „Ne, lass mal stecken mein Name bleibt so wie er jetzt ist“. Eine klare Sache von der Seite des Roboters, aber so schnell lies ich mich nicht davon abbringen ihr einen coolen Spitznamen zu geben. Entschlossen wandte ich mich ihr zu: „ Mir ist egal was du sagst, aber ich nenne dich jetzt Sinya“. Sinya, etwas Besseres ist mir in diesen Moment nicht eingefallen. Um ehrlich zu sein habe ich nicht den blassersten Schimmer wie ich auf den Namen gekommen bin. Ich finde ihn schön, auch wenn Sinya da ganz anderer Meinung ist. Sie funkelte mich sofort böse an und knurrte irgendetwas vor sich hin. Nur erahnen konnte ich was sie damit meinte, aber eigentlich wollte ich das auch gar nicht so genau wissen.


    Nicht viel passierte in der nächsten Stunde. Ich Zerbrach mir gerade den Kopf über meinen Besuch. Woher sie kam wusste ich immer noch nicht und nach allem Anschein würde sie mir das auch nicht verraten. Wieso sie hier war wusste sie selber nicht, kurz gesagt weis ich so gut wie nichts über sie. Lediglich den Namen, aber der sagt mir deutlich wenig. Ich versuchte schon eine ganze Zeit herauszufinden ob ich sie vielleicht schon einmal gesehen hatte. Nichts und das obwohl ich mir sicher war sie zu kennen. Nun ja, man bildet sich ja bekanntlich viel ein wenn der Tag lang ist. Ich wandte meinen Blick kurz Sinya zu. Sorgfältig stapelte sie Holzscheite aufeinander, um sie dann für ein Feuer später anzuzünden. Eine gute Idee, so fand ich, denn es würde heute Nacht wohl noch recht kalt. Wie jede Nacht. Ich machte es mir auf der Bank gemütlich und schaute in den Himmel. Tausend Sterne funkelten mir entgegen, keine einzige Wolke zu sehen. Zumindest würde heute kein Regen fallen, das war nach dem ereignisreichen Tag zumindest etwas Positives. Von all der Aufregung war ich mittlerweile schon ganz erschöpft und müde, aber einschlafen wollte ich nicht. Sinya war der Grund dafür, denn ich vertraute ihr immer noch nicht völlig. Sie hatte mich zwar größtenteils davon überzeigt das sie kein Feind war aber 100 Prozentig wollte ich ihr das nicht glauben. Tatsächlich hatte sie keine Waffe, das stimmte schon, wie sich herausstellte, das hiss aber noch lange nicht das ich sie als ungefährlich einstufen konnte. Sie könnte ihre Hände um meinen Hals schlingen, während ich schlaffen würde und mich dann einfach erwürgen oder einfach solange auf mich eindreschen bis ich mich nicht mehr regte. Bei diesen Gedanken erschauderte ich. All diese Gedankenzüge waren mehr als unwahrscheinlich, das wusste ich nur zu gut und dennoch existierten sie. Auch wenn ich versuchte mich noch irgendwie wach zu halten, wurde mein Verlangen nach schlaff immer stärker bis ich mich schließlich geschlagen geben musste und einschlief.

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    Eigentlich war dieses Kapitel schon wesentlich früher fertig ,da ich es allerdings noch nicht überarbeitet hatte, habe ich es erst jetzt online gestellt. Ein Coverbild habe ich auch gemacht und zu den Kapiteln habe ich noch ein kleines Bildchen gemalt um diese ein wenig schöner wirken zu lassen. Hoffe euch gefällt das neue Kapitel. Kritik ist jederzeit sehr erwünscht.

  • Kapitel 2



    Entschlüsse


    (Perspektive von Mesyo)


    Die Sonne lugte schon halbwegs hinter den altmodischen Dächern der Kleinstadt hervor. Das Feuer, welches uns letzte Nacht noch Licht und Wärme gespendet hatte, war nun nicht mehr von Nöten. Die niedrigen Temperaturen, die ich schon am gestrigen Abend deutlich verspürte, stiegen stetig an, sodass die Sonne nun die Aufgabe des Feuers übernehmen konnte und bei dieser müsste ich mir wenigstens keine Sorgen machen das sie erlöschen würde, so wie es die Lodernden Flammen gerade getan hatten. Am Horizont sezernierte sich der Sonnenaufgang ab der sich wie ein Regenbogen durch seine vielen Farben kennzeichnete und mir ein wenig Kraft für den heutigen Tag gab. Sinya fixierte währenddessen irgendeinen Punkt in der Ferne und schien dabei mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein, als ich mich von meinen Schlafplatz, direkt neben dem Lagerfeuer, erhob. Vielleicht plante sie gerade ihren Tagesablauf oder berechnete irgendetwas etwas Kompliziertes wo ich im Leben auf eine Lösung gekommen wäre. Schlussendlich weis ich es nicht und werde es vielleicht auch nie erfahren, den ihr Gesicht verriet mir lediglich das sie an etwas dachte, mehr auch nicht. Man könnte gut behaupten dass es in diesen Moment von jeglichen Gefühlen und Emotionen befreit war. Natürlich wusste ich das es nicht nur so schien, den es war einfach eine Tatsache das sie so etwas nicht empfand und auch nie empfinden würde. Sie war eben ein Roboter und so etwas ist nun einmal normal für dieses Spezies. In einer Sache wiedersprach sich meine Kenntnisse die ich von klein auf gesammelt hatte das diese Kreaturen hart wie Stein waren und nur an ihren eigen Vorteil dachten. Es waren ihre Augen die sich von all den Vorurteilen losrissen. Immer noch ruhten sie still und glassklar, wie ein frisch geschliffener Diamant, auf diesen einen Punkt. Sie konnten mir einfach nicht das Märchen von durch und durch kalten Wesen vorgaukeln, das kaufte ich ihnen nicht ab. Ich wollte einfach mehr über sie in Erfahrung bringen, ich wollte noch so viel über sie wissen, aber sie nicht. Für sie gab es, sehr zum Leidwesen von mir, wesentlich wichtigeres als mir etwas über ihre Vergangenheit zu erzählen. Ein ganzer Monat war vergangen und ich konnte es selbst nicht fassen, das ich in all der Zeit kaum mit gesprochen hatte und nicht einmal herausfand woher sie kam. Obwohl wir uns fast jeden Tag sahen, brachte das meine Recherchen über sie kaum voran. Sie wollte nichts über sich erzählen, deshalb hatte ich ungefähr vor zwei Wochen selbst versucht mit anderen Wegen etwas herauszufinden. Vergebens. Einmal kreuzte Marvo, ein alter Freund aus der Tom-Tom Gang hier auf. Natürlich versuchte ich diesen über das merkwürdige Mädchen, aber auch dieser wusste, obwohl er schon viel rumgekommen war, keinen Rat. Er kam lediglich auf die Erkenntnis, dass sie mir in vielerlei Kenntnis Optisch sehr ähnlich sah. Aus Mangel an Interesse hatte ich meine Forschungen vor zwei Tagen eingestellt. Es war einfach zu frustrierend etwas zu suchen und einfach nichts zu finden, selbst wenn es lediglich so etwas wie Information war. Teilweise hatte ich sogar Nächte durchgemacht, nur weil ich dachte etwas rausgefunden zu haben, was sich allerdings immer als Irrtum herausstellte. „Sinya, was beschäftigt dich?“. Verwundert blickte sie mich an als ob sie gerade jemand angesprochen hätte den sie noch nie in ihren Leben gesehen hatte. „Geht dich nichts an, nur diese Geräuschen, ich kenne sie nicht.“ Tatsächlich da war wieder dieses Rauschen, das selbe, welches ich auch schon bei der Ankunft von Sinya gehört hatte, doch dieses Mal wusste ich wovon es kam. Marvo hatte es mir erst neulich erzählt. Zeitwächter die gab es wirklich, bzw. gibt es bis heute. Eigentlich klar, wieso den auch nicht. Es gab viele solcher Geschichten über diese seltsamen Zeitgenossen. Zwangsläufig bedeutete das allerdings auch dass etwas an der Geschichte von Blinx wahr sein musste. Anscheinend mochte das Schwein diese sogenannten Wächter der Zeit nicht sonderlich, denn es fluchte die halbe Zeit unseres Treffens über diese. Im Grunde hätte ich das auch schon in vorhinein sagen können. Die Gewohnheiten, ja sogar ihr ganzer Leben style, waren so dermaßen anders, dass sich diese zwei Lebensformen einfach nicht vertragen könnten, nicht bei so großen Unterschieden. Diese Zeitwächter, sie benutzen Raumtore die sie verwendeten um sich zu anderen Orten Teleportieren zu lassen. Er erzählte mir dass man deutlich hören konnte wenn so ein Tor entstand. Als ich ihn dann die Situation mit Sinya schilderte war er sich ganz sicher dass sie so etwas benützt haben musste. „Sinya ich denke wir sollten uns jetzt lieber Verstecken, denn Zeitwächter kommen.“ „Wieso sollten wir, soweit ich weiß sind sie doch eigentlich recht liebenswert.“ „Ja zu dir vielleicht, zu mir aber nicht.“ Verlegen versuchte vom Thema abzulenken, den ich wusste wieso ich kein willkommener Gast war. Ich hatte doch nur so eine dumme TS stibitzt um mein Leben hier zu sichern. Monster gab es eben und gegen diese musste ich mich verteidigen können, das war aber doch noch lange kein Grund mich wegen so einer Kleinigkeit zu verachten. Desinteressiert von meinen Worten erhob sie sich und folgte sogar meiner Anweisung woanders hinzugehen, um nicht die Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Nicht wirklich um mir ein Gefallen zu tun, sondern eher weil sie keinen Grund sah noch weiter hier zu sitzen, tat sie das. Erleichtert blickte ich in ihre Richtung. „Danke“ flutschte es mir über die Lippen und lies sich nun auch nicht mehr zurücknehmen. Tatsächlich, ein Zeitwächter kam und wir huschten gerade noch rechtzeitig aus dessen Blickfeld. Es war eine schlanke Lila Leopardin. Durch ihr kitschiges Outfit bestehend aus einen Lila Pullover, eine etwas hellere Hose und ihrer großen Rosa Schleife die sich, wie ein Schal, um ihren Hals schmiegte, wirkte sie deutlich jünger und unerfahrener als ich. Eigentlich hatte ich von so jemanden nichts zu befürchten, da sie selbst nicht so ganz zurechtzukommen schien, geschweige einen recht Kampferprobten Eindruck auf mich machte Würde sie jedoch Verstärkung rufen, dann wäre ich eindeutig im Nachteil. Sie ging einen Schritt vor und kniete nieder, faltete ihre Hände und legte diese dann auf ihren Schoss. „ Das verlorene Welt.“ Leise, kaum hörbar, drang die zarte, zerbrechliche Stimme an mein Ohr. Wieso schien diese Person bloß so traurig zu sein und was meinte sie mit verloren? Hatte sich der Name der Welt etwa geändert oder hatte ich mich vielleicht auch nur verhört? Bedeutete das gar, dass etwas schlimmes hier passieren würde? Meinte sie das mit `verloren´? „Cry was machst du denn hier“. Ein zweiter Wächter erschien und sah recht besorgt auf die Leopardin nieder. „Mio, sag stimmt es, dass diese Welt, dem Untergang nicht mehr fern ist?“ Kurz schwieg der Kater. Er nahm zärtlich die Hand der anderen und antwortete ruhig mit gelassener Stimme: „ Ja die Gerüchte stimmen. Leider. Es ist keine Lüge.“ „ Aber da muss man doch was machen können, oder ist es wirklich schon zu spät?“ „Glaub mir, wir haben alles versucht, aber es lohnt sich nicht mehr zu kämpfen. Nicht um den Preis das zahlreich den Tot in dieser Schlacht finden könnten.“ „Du lügst .Bitte“ flehend klammerte sie sich an den Arm von ihm. „ Beruhige dich es ist nicht unser Problem. Wir kuppeln einfach diese Welt von den anderen ab und dann sind diese wenigsten sicher.“ Sanft nahm er sie in den Arm als ob sie ein Schatz währe den er behüten müsste. „ Komm wir gehen jetzt, du warst schon lang genug hier. Ich möchte dich nicht weiter leiden sehen. Genauso schnell wie sie kamen verschwanden sie auch wieder. Nun stand ich da, mit einem Korp voll Tatsachen und ich wusste nichts damit anzufangen. Wie ein Traum erschien es mir, nicht echt, aber das war es. Noch immer schallte das Gespräch, jedes einzelne Wort, wie ein Echo in meinen Kopf. Ich kapierte nichts von alledem und dennoch wusste ich genau dass es nichts Gutes bedeuten konnte, dass ich mich in Gefahr befinden könnte. Lehre füllte meinen Körper und für die nächsten Sekunden stand ich wie zu Stein erstarrt da und regte mich nicht. „Mesyo was bist du denn so komisch.“ „Sind wir jetzt verloren?“ flüsterte ich leise und kauerte mich auf den Boden. Sinya fand es merkwürdig wie ich mich gerade verhielt, aber sie fühlte ja nicht die Angst die ich nach der endlosen Lehre verspürte. „Besiegen wir halt die paar Monster und Bosse die in dieser Welt lauern und dann ist alles wieder gut.“ Irgendwie klang die eiserne Stimme immer noch ungewohnt in meinen Ohren, ganz besonders in so einer Situation. Aber…hatte sie gerade versucht mich zu trösten… oder war es nur ein Teil ihrer Programmierung das sie den Held spielen wollte und außerdem, klang sie nicht ein bisschen freundlicher als zuvor? Viele Roboter wurden auf solche Situationen programmiert, auf das Kämpfen eben. „Was soll das bringen, wir wissen doch noch nicht einmal ob das wirklich funktioniert.“ „ Eine andere Lösung sehe ich nicht“ und die Kälte in ihrer Stimme kehrte wieder zurück. „Du bist verrückt“ aber sie hatte tatsächlich recht, wie immer. Es würde niemanden etwas bringen hier zu verzweifeln bis sich die Welt auflöste und wir mit ihr verschwanden. „Du hast recht, hier rumsitzen und nichts tun bringt auch nichts. Lass und gehen, gleich morgen früh. Ich werde mich nicht einfach von so etwas unterkriegen lassen!!“ Überrascht blickte sie zu mir und seufzte kalt: „Und ich hatte schon gehofft ich würde dich endlich loswerden und könnte das allein durziehen.“ „Dan ist es also abgemacht, morgen früh, Punkt Sonnenaufgang brechen wir auf, OK?“ „Meinetwegen, aber drohe dir wenn du mich in irgendeiner Weise behinderst.“ Ich nickte.


    Dieser kleine Schritt war erst der Anfang unserer gemeinsamen Geschichte und einem großen Abenteuer und ich bereue es bis heute nichts davon


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  • Willst du etwa kämpfen?“
    Die Sonne war schon lange hinter dem Horizont verschwunden. Nicht einmal die verzerrten krummen Häuser der Stadt waren mehr zu erkennen. Ein flimmerndes Feuer inmitten des Platzes, der von Finsternis der Nach umringt war, lies feine Konturen erkennbar werden die auf einen gepflasterten Untergrund standen. „Du meinst doch nicht ernsthaft dass du gut genug dafür bist. So jemand wie du währe in weniger als zehn Sekunden Tod.“ „Wieso, du kämpfst doch auch“, protestierte er lautstark. „Bei mir ist das was anderes, schließlich kann ich mit einer Waffe umgehen, aber dir würde ich sogar zutrauen das du nicht mal eine Waffe richtig in der Hand halten könntest.“ „Was soll ich den sonst tun?“ „Auf keinen Fall kämpfen. Du bist doch hier aufgewachsen, dann müsstest du doch auch von den Deja Vu Canals gehört haben, oder etwa nicht? Sie befinden nicht weit von der Stadt, du müsstest sie eigentlich schon einmal gesehen haben.“ „Vielleicht ein oder zwei Mal, aber was spielt das für eine Rolle?“ „Vielleicht könnte sich dort etwas befinden das für uns von großen nutzen sein könnte.“ „Was den bitteschön soll das sein?“ „Du wirst es schon erkennen wenn du es siehst. Ach und noch was las dich nicht von so einen bekloppten Monster fressen, Verstanden!“ „Aber…“ „Kein aber, das geht mir schon langsam auf die Nerven“, zischte sie angespannt.
    Er hatte keine Chance sich ihren eisernen Willen zu entziehen, also hatte Mesyo keine andere Wahl als klein bei zu geben. „Ach man Wieso immer ich“, seufzte er ein letztes Mal bevor er Sinya den Rücken zudrehte und sich auf den Weg machte.



    Als er endlich die ersten Kanäle sehen konnte, lugte bereits die Sonne hinter den Dächern hervor, grad so das man sie als solche wahrnehmen konnte. Aus diesen einen wurden zwei drei, wenn nicht noch mehr. Er genoss es sichtlich an ihnen entlang zu spazieren, obwohl er Wasser eigentlich verabscheute. Deshalb versuchte er auch immer eine Brücke zu finden um die Kanäle zu überqueren, , wenn es den nötig war. Mesyo wollte vermeiden durch das triefende Nass zu waten. „Ob Sinya jetzt wohl wieder ein paar Monster erledigt “, flüsterte er. „Besimmt.“ Sie hatte ja Recht, er war kein Krieger der es mit Monstern aufnehmen könnte, er war eben nur Mesyo, niemand besonderes.
    Plötzlich hörte er ein leises platschen im Wasser, das ihn aus seinen Gedanken Riss. Reflexartig ging er in die Knie und versteckte sich hinter dem Gelände der Brücke, die er gerade überqueren wollte. Er stützte sich auf einen seiner Arme ab und beugte sich nach vorne um einen flüchtigen Blick erhaschen zu können. „Was sind das für komische Kreaturen?“ Nur ein paar Meter weiter hüpften Froschartige Monster hin und her und verkrochen sich dann ins Wasser um wenig später wieder rauszuspringen.
    Ihre Augen glühten Giftgrün und sie trugen einen roten Schuppenpanzer, der nicht so leicht zu brechen schien. „Wie soll ich da vorbeikommen?“, wisperte er nachdenklich. Die Monster schienen nicht besonders schlau zu sein was man an den leicht dämlichen Blick erkennen konnte und trotzdem würde es nicht leicht werden da vorbeizukommen. Vielleicht hatte er eine Chance wenn sie gerade wieder ins Wasser sprangen. Ja das war seine Gelegenheit, so würde er es machen. Er beobachtete die Kreaturen genau. Dann sprintete er los, zur nächsten Wand. Fest presste er sich an dieser an und hoffte nicht gesehen worden zu sein. Auf einen Zweikampf mit den Viechern wollte er sich lieber nicht einlassen. Immer noch fest angepresst an der staubigen Wand lugte er abermals hervor, diesmal aber nicht hinter dem Gelände der Brücke. Es tauchte ab und wieder begann er zu rennen, immer schneller und immer öfter, bis er erschöpft stehen blieb. „ Keine Monster mehr in siecht“, keuchte er.


    Es war mittlerweile Mittag geworden, die Sonne stand hoch oben in ihren Zenit. Trotzdem war es dank dem vielen Wasser hier in der Gegend angenehme kühl. Alle Kanäle trafen hier aufeinander und bildeten einen See der zu glitzern begann sobald ein Sonnenstrahl die Oberfläche streifte. Von ihm ging ein helles, warmes Licht aus. „Meinte Sinya vielleicht das damit“, fragte er sich. Nein so emotional war sie nicht, aber vielleicht hatte dieses Phänomen ja tatsächlich trotzdem noch etwas mit seiner Aufgabe zu tun. Er trat ein paar Schritte vor, in das Wasser, obwohl er es eigentlich hasste. Die schönen Stiefel die er so zu schätzen gelernt hatte und eigentlich Wasserdicht sein sollten, saugten sich mit Wasser voll. Trotzdem ging Mesyo mutig weiter und ignorierte einfach wie nun auch sein Fell begann nass zu werden. Er biss einfach die Zähne zusammen, ries sich zusammen, denn dieses Mal musste es sein. Jeder Schritt kam ihm viel länger vor als ein normaler an Land. Fast ewig empfand er es als er nun endlich ganz nah an dem grellen Licht stand. Es ging von einem wunderschönen Kristall aus, der ebenso schön funkelte wie das Wasser, wie er nun erkannte. „Du wirst es schon erkennen wenn du es siehst.“ Mesyo rief sich diese Worte von Sinya noch einmal in den Kopf. Kein Zweifel sie musste das damit gemeint haben, aber war es so eine gute Idee einen so wertvollen Gegenstand einfach mitzunehmen? Nein bestimmt nicht, daran hatte er gar nicht gedacht. „Vielleicht nimm ich lieber nur ein bzw. zwei kleine Stücke davon mit.“ Er zog ein kleines, aber sehr scharfes Messer hervor und kratzte an der Oberfläche bis zwei winzige Stücke davon abfielen, achtete aber darauf den Kristall selbst, nicht zu berühren. Es würde bestimmt keiner bemerken. Er brauchte sich also keine Sorgen machen, dass das irgendwann mal Folgen haben könnte. Zufrieden steckte er sich die beiden Kristall Splitter in die Jackentasche.


    Gegen Nachmittag machte er sich auf den Rückweg doch seltsamerweise waren alle Monster wie von Erdboden verschluckt. Hatte es Sinya möglicherweise schon geschafft. Glücklich starrte er in den Himmel „Es gibt noch Hoffnung, dass weis ich."

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    So nach meiner ewigen Schreib Blockade bin ich endlich mal wieder dazu gekommen einen Füller in die Hand zu nehmen. Hoffe euch gefällt das Kapitel und noch weiterhin viel Spaß beim lesen. Kleine Vorwarnung: Ich schreibe jetzt in einer allgemeineren Perspektive, also wundert euch nicht. Nehme gerne Tipps entgegen( insbesondere bei der Perspektive, weil ich sonst immer nur in der Ich-Perspektive geschrieben habe).
    PS: Hab ein Tab Menü im Startpost eingefügt.


  • Eine Felsdecke ersteckte sich über ihren Köpfen.
    Früher, vor langer Zeit stand hier alles noch unter Wasser. Es mussten erst edliche Jahre verstreichen bis das Wasser abfloss. Zu dieser Zeit war alles hier bestimmt noch nicht so abgerundet, aber mit der Zeit wurden die spitzten Steine und Felswände von Sand und kleineren Steinen abgeschliffen. Dann blieb diese Höhle und Sand zurück. Deshalb nannte man sie auch Hourglass Cave. Natürlich war es immer noch feucht, aber kein vergleich zu früher. Sandflüsse zogen sich durch das massive Gestein und quollen aus ihm heraus. Mesyo zuckte kurz zusammen. Von weiten konnte man, leise, gedämpft, Wasser rauschen hören und das stimmte ihn nervös, denn er mochte dieses Element nicht sonderlich. Müsste er wohl noch Bekanntschaft damit machen? Hoffentlich nicht, denn das Wasser war ihn bis jetzt einer der schlimmsten Feinde gewesen. Vor diesen Gegner konnte man nicht fliehen, es zog einen eiskalt in seinen grauenhaften, dunkelblauen Schlund, auf dass man nie mehr das Tageslicht erblicken würde. Eine wirklich furchteinflößende Vorstellung. Es war nicht so schlimm wie diese Kanäle, aber wesentlich beängstigender. Nur wenig Licht schimmerte in die Höhle, das meiste kam dabei von denn Korallen. Das Geäst der Pflanzen schimmerte in grün und blau und beleuchteten die Wände dabei, tauchte sie in ihre Farben. Selbst an Tag wurde es hier nie sonderlich hell, aber seine Augen hatten sich ja schon dran gewöhnt. Sinya stand ein paar Schritte vor ihm, wo sich ein breiter Treibsandfluss erstreckte und musterte diesen kurz. Es würde bestimmt schwer werden da rüberzukommen. Dieses Gigantikum von Fluss riss alles mit sich. Ein paar Monster blitzten, hinter den Sandmengen hervor. Wahrscheinlich fielen sie einmal hinein und kamen dann nicht mehr raus. Er war sich auch nicht mehr sicher ob diese wirklich noch lebten, aber es gab durchaus Wesen die solche Ströme überlebten. Mesyo hatte sie selbst gesehen, kleine längliche Wesen mit einen vierteiligen Mund und kräftigen Kiefern sowie Flossen, die aus dem Sand immer wieder heraus sprangen. Sie hatten es auf Platz zwei seiner gefürchtetsten Feinde geschafft, denn sie hatten etwas das den anderen Zeitmonstern fehlte. Intelligenz. Aus dem Fluss ragten ein paar Steine hervor. Schnell sah zu Sinya und ahnte schon was kommen würde. „Mesyo- .“ „Nein, vergiss es. Wir werden bestimmt nicht auf den Steinen rüber hüpfen!“ „Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.“ Gelassen ging sie einige Schritte weiter. „Aber du scheinst ja von der Idee ganz angetan zu sein, also machen wir das eben so.“ Entsetzt blickte er sie an, als ob sie gerade sein Todesurteil verkündet hätte. „Waaas!?“ Als sie an ihn vorbeischritt ignorierte sie einfach seinen panischen, leicht verzweifelten Gesichtsausdruck und machte das was sie wahrscheinlich von Anfang an schon vorgehabt hatte: Den Sandfluss überqueren. Er blickte nur, leicht hilflos, zu ihr auf die andere Seite. Nachdem er endlich realisierte was gerade geschehen war, stand sie schon lange dort und wartete ungeduldig. Dann drehte sie ihn den Rücken zu. „Nein warte!“, doch sie drehte sich nicht um und im gleichen Moment überwand er sich und sprang. Kaum aufgekommen auf einer der Steine, schwankte er schon und hatte mühe sein Gleichgewicht zu halten, fing sich aber auch genauso schnell wieder. So weit so gut. Eigentlich konnte das doch nicht so schwer sein, er durfte einfach nicht in die reißende Strömung sehen. Deshalb sah er nach vorne, um eben nicht nach unten zu sehen. Für einen kurzen Moment vergaß er sogar in welcher Situation er sich befand, so sehr konzentrierte er sich und näherte sich stetig dem anderen Ufer. „Sinya sieh mal, ich hab es fast geschafft.“ Sinya drehte sich wieder zu ihm, schien dabei allerdings nicht so begeistert zu sein, sondern vielmehr genervt. „Schon gut jetzt beeil dich.“ „Mach ich das nicht gut?“ Ganz stolz war er darauf und grinste freudig. Doch plötzlich verlor er den halt. Nur ein Buchteil von einer Sekunde hatte er die Ernsthaftigkeit der Aktion vergessen, doch der darauffolgende Sturz dauerte viel länger. Seine Schuhsollen schlitterten über das glatte Gestein und er spürte schon wie sein Körper in den Treibsand fiel. Gleichzeitig fing sein Hertz an zu rasen, und er dachte schon es währe endgültig vorbei. Nein. Sinya hielt seine Hand. Er wirkte noch ganz benommen vor Schreck als sie ihn rauszerrte und auf dem Boden legte. Gebrochen hatte er sich nichts und verletzt auch nicht. Voller Sand war er, selbst sein Fell wirkte ganz verklebt von dem Zeug. Er schüttelte sich, doch das half auch nicht viel. Wenig später blickte Mesyo beschämt zu Boden und wartete nur auf eine Moralpredigt. „ Ich hab keine Lust hier den Babysitter spielen zu müssen! Für wenn haltest du mich!? Für deine große Schwester!?“ „Nein ... tut mir leid.“ „Du bist mir echt nur ein Klotz an Bein“, knurrte sie. Mesyo fand es mittlerweile garnichts mehr so schlimm und versuchte einfach das ganze zu vergessen und positiv in die Zukunft zu blicken. Sie würde ihn doch nicht wegschicken. Nein, denn sie brauchte ihn, vielleicht noch nicht jetzt aber irgendwann. Weil sie ein Roboter war und eben kein lebendiges Lebewesen, deshalb benötigte sie ihn spätestens bei der verlassenen Fabrik die in Lava getaucht ist. Deshalb, nur deshalb…..



    Ok nachdem das letzte Kapitel schon gute zwei Monate her ist hab ich endlich das vierte Kapitel fertig.
    Achja würd mich sehr über Kritik freuen. Hab mich auch dieses mal wieder um ein Coverbild bemüht. Bis zum nächsten mal. Viel Spaß noch beim lesen.^^
    lg Sinya
  • Hallo Sinya! ^^
    Da du schon seit längerem kein Feedback erhalten hast und ich aus deinen vorherigen Beiträgen bzw. Kapiteln, lesen kann dass du dir gerne welches wünscht, dachte ich mir, ich schreibe dir mal einen Kommentar. Nur sei gesagt, dass ich eher allgemein auf alles eingehen werde, was zum einen Wiederholungen meinerseits vorbeugen soll, und zum anderen, da du bereits einige Kapiteln gepostet hast, ich darauf auch mehr etwas allgemeines sagen kann, wenn es in Ordnung ist. Hierbei werde ich mich getrennt auf die Handlung und Charaktere beziehen und auf deinen Schreibstil eingehen. So viel dazu, dann lass uns mal anfangen. :3


    Startpost
    Ich dachte mir – obwohl bereits jemand etwas dazu gesagt hat – dir noch einmal meine eigene Meiningen zu deinem Startpost zu sagen. Im allgemeinen hast du alle wichtigen Details die einen Startpost in meinen Augen ausmachen und auch erwähnt, auf welches Fandom sich deine Fanfcition bezieht bzw. die Basis dessen auf welcher sie beruht, was ich an sich auch sehr begrüße, wiederum vielleicht die eine Information mehr, diesbezüglich nicht geschadet hätte. Was ich noch ansprechen wollte wäre, ob diese Bilder dir gehören oder du sie irgendwo gefunden hast. Falls letzter der Fall sein sollte, würde ich noch eine Quellenangabe angeben, um zu verdeutlichen, dass die Bilder nicht dir entstammen, aufgrund des Copyrights.
    Ansonsten ein überschaubar, wenn auch schlichter Startpost, der aber alles benötigt, vielleicht wäre die eine oder andere Farbe noch nett, um es noch etwas anschaulicher zu gestalten – türkis würde meiner Meinung nach gut zu deinem Header passen.


    Handlung & Charaktere
    An sich ist deine Thematik durchaus interessant dargestellt worden und auch der Einstieg ermöglicht es sich ein bisschen näher mit diesem zu befassen, allerdings erfolgt in den nächsten Kapiteln das Geschehen umso rascher. Ebenso das du zu Beginn aus der Sicht eines Charakter geschrieben hast, fiel mir auf, dass man kaum die Gefühle von diesem wahrgenommen hat, zumindest waren diese teilweise eher im Schatten und du hast dich mehr mit den Beschreibungen und der Geschichte an sich, befasst. Gerade wenn man in der Ich-Perspektive schreibt, ermöglicht es einem besser, sich in die Lage einer Person hineinzuversetzen und fand besonders das war, was mir im allgemeinen an deinen Charakteren fehlte. Ebenso, hätte man vielleicht auch an sich mehr Beschreibungen über den Ort darbieten können, was auch zur Folge hätte, die Kapitel vom inhaltlichen mehr, ausführlicher zu gestalten. Auch verliefen die Konversationen sehr rasch, besonders bei dem Kennenlernen von Sinya war es etwas zu schnell abgesprochen worden, wenn du verstehst was ich meine. Hierzu fand ich es aber wiederum gut, dass du obwohl Steckbriefe inklusive Bildern angebracht hast, auf dass Aussehen des Roboters eingegangen bist. Dennoch aber fehlte mir hier eben die entschiedenen Emotionen, letztendlich sind es die Charaktere die eine Geschichte zum größten Teil ausmachen bzw. „Leben“ dem Geschehen geben, zumindest ist es meine Ansicht. Ebenso fehlten mir manche Details über diese Welt allgemein und deren „System“ bzw. deren Feinde, wie es auch mal eher am Rande erwähnt wurde, aber hier mangelte es mir besonders einiger Erläuterungen diesbezüglich, was sich zunehmend auch auf die weitere Handlung sehr ausgeweitet hat, da der Leser (oder zumindest ich) sehr viele offenen Fragen hatte. Auffällig war auch unter anderem, dass du zwischen dem ersten und zweiten Kapitel eine lange Zeitspanne im Schatten gelassen hast, was auf der einen Seite den Vorteil hat, dass man eher unnötige Geschehnisse auslässt und sich auf dem Mittelpunkt zu konzentrieren, allerdings merkte man deutlich, dass diese „Freundschaft“ zwischen Mesyo und Sinya sich nicht sonderlich gefestigt hat, mehr sogar gleich wie zu Beginn ihres aufeinandertreffen war, was ich Schade fand, denn Sinya finde ich sehr interessant, vor allem da sie von noch nichts wirklich konkretes preiszugeben hat und Mesyo ahnungslos ist, wie diese wirklich ist. Im allgemeinen lag es sehr an dieser leichten Hast, die in deinen Kapitel vorwiegend herrscht, weswegen manches ungeklärt blieb bzw. so kurz angebunden kam, ebenso wie im vierten Kapitel, die Szene wo Mesyo in den Treibsand fällt und Sinya diesen dann rettet, fand ich hättest du auch einige Gefühlslagen oder auch das physische Empfinden von dem, Protagonisten, zur Schau stellen könnte. Bsp.: „Ich spürte wie eine starke Hand mich hochzog [...]“. Wobei dies nicht unbedingt ein Musterbeispiel ist, ein vereinfachtes, aber so in der Art hätte man mehr Spannung bringen können, welche dann sehr aufgrund dessen, dass sich alles sehr schnell abgespielt hat, gelitten hat. Wiederum gab es wenige Information über das Aussehen des Ortes, man hat sich beinahe orientierungslos in deiner Geschichte wiedergefunden.


    Schreibstil
    Ich finde du hast recht gute Ansätze was deine Beschreibungen belangen, hier und da vielleicht mal eine Wiederholung, aber im allgemeinen einen flüssigen Stil. Dennoch fand ich einiges noch ausbaufähig, auch im Bezug auf die Gefühle deiner Charaktere. Im allgemeinen waren deine Beschreibungen hierzu manchmal sehr „zaghaft“ gehalten worden, aber dennoch hat man gemerkt, dass du dir selber auch Mühe gibst, diese auch mal zum Zuge kommen zu lassen und ich fand diese waren auch an sich gelungen, nur eben in Verbindung mit dem Geschehen, etwas zu kurz angebunden. Die einzelnen Übergänge zwischen den Szenen sind manchmal etwas holprig verlaufen, teilweise kamen mir diese (auch vom Inhalt) etwas durcheinander vor, weswegen ich selber zweimal lesen musste, um zu verinnerlichen, was sich soeben ereignet hat.



    Ich denke du hast sehr wohl Potential, nur inhaltlich war es etwas durcheinande geraten, dennoch aber zeigst du - wie ich finde - Talent und ich hoffe ich konnte dir etwas mit meinem Kommentar helfen.
    Dunames

  • So nach viel zu langer Zeit stelle ich auch mal wieder was hoch. Ich muss zugeben, dass das letzte Mal schon viel zu lange her war. Hab aber in letzter Zeit wirklich viel Zeit mit der Story Planung gesteckt. Jetzt hab ich ungefähr einen gewissen Plan wie die Story verlaufen soll.


    An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal für das Feedback von Dunames bedanken. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen meine Fehler zu verbessern. Dachte ich hätte das schon vor Monaten erledigt, aber anscheinen doch nicht. Wird aber jedenfalls die nächsten Tage noch passieren. Die Bilder sind übrigens von mir, ich male meistens Bilder zu meiner Geschichte, weshalb das auch nicht im Copyright erwähnt wird. Zu dem System habe ich nur wenig Geschrieben weil es eigentlich nicht von Bedeutung ist. Vielleicht finden sich noch Erwähnung, aber ich denke mir da lieber noch was Eigenes aus, bzw. habe ich das schon. Aber über das System etc. wir wahrscheinlich noch in einem Special Kapitel erzählt. Leider hast du Recht und ich neige immer wieder dazu Zeitspannen auszulassen. Deshalb mache ich das lieber jetzt mit ein paar Rückblenden wie man im nächsten Kapitel sehen wird. Das man sich die Orte so schlecht vorstellen kann tut mir natürlich leid, aber ich weiß nicht ob ich es im nächsten Kapitel besser hinbekomme, versuchen tu ich es natürlich.

    Kapitel 5
    Silberglanz

    Wie viele Tage waren vergangen seitdem sie hier schon war, oder waren es mittlerweile schon Jahre. Nach der Zeit hatte sie einfach aufgehört zu zählen. Aber es musste schon viel zu lange gewesen sein. Und wie kam es eigentlich dazu, dass sie hier festsaß. Es war nach dem letzten gemeinsamen Kampf, den sie mit Mesyo gemeinsam bestritten hatte. All das lag in so weiter Ferne. Eigentlich nur noch ein brüchiges Fragment ihrer Erinnerung und selbst dabei war sie sich nicht mehr ganz sicher.Das war also die Zeitfabrik, dieser Ort von dem Mesyo oft geredet hatte. Er hatte immer erzählt, dass er unbedingt einmal dort hinwollte, vielleicht wenn alles vorbei war. Und jetzt war sie alleine hier. Es war ein wirklich schon beinahe absurd großes Gebäude und sah von äußeren wie eine ganz normale Fabrik aus. Auch gibt es eine Zentrale wo die weißen, höhergestellten Zeitwächter arbeiteten und von dort aus auch die Informationen und Wahrungen an die anderen Arbeiter schicken. Nicht zu vergessen den großen Trainingsraum im Zentrum des Gebäudes mit diesen merkwürdig spiegelnden Boden. Alles war immer so sauber und geordnet, dass man gar nicht darauf kommen könnte das es auch unordentliche Zeitwächter gab, aber sie waren jedenfalls sehr gewissenhaft was ihre Arbeit anging. Und außerdem konnten sie alle so ehrlich lachen, das würde sie wohl nie mit ihnen teilen können, oder verstehen. Es war merkwürdig aber auch so schön, wenn man sie eifrig trainieren sah, wie sie hacken schlugen und ihre Kampftechniken verbesserten.Aber wie ging es eigentlich Mesyo. Nervös umfasste sie einen kleinen silbernen Gegenstand an ihrem Handgelenk. Es war ganz warm geworden. Eine silberne Münze mit einen kleinen Loch wo ein dünner Faden durchgezogen wurde. Ein Armband, doch für Sinya war es etwas viel wichtigeres, eine Erinnerung. Und sie erinnerte sich noch genau wie sie es damals von Mesyo bekommen hatte.



    Es war wirklich eine eiskalte verregnete Woche gewesen, kein Tag auf den sich endlich mal wieder die Sonne blicken ließ. Die grauen Wolken bedankten den Himmel über den verlassenen Stadtruinen. Es musste lange her gewesen sein das dort jemand gelebt hatte. Die gepflasterten Wege waren längst nicht mehr das was sie früher einmal gewesen waren. Sie füllten sich mit lauter Rinnsalen und auch auf den anderen Wegen bildeten sich lauter Pfützen.
    „Hey Sinya jetzt mach doch mal langsamer! Ich ertrag diesen Dauerregen einfach nicht mehr", keuchte er erschöpf.
    „Was du erträgst ist mir eigentlich recht gleichgültig, aber du fängst mal wieder extrem an mir auf die Nerven zu gehen.“
    „Sehr witzig, du hast ja auch nicht mit triefend nassem Fell zu kämpfen, das du stundenlang mit dir herumschleppst.“
    „Na gut, es wird so oder so bald dunkel.“
    Mit einen energisch wüteten Blick sah sie ihn dabei an, als ob Blicke töten könnten. Sie hatte sich eigentlich in all der Zeit kaum verändert, aber Mesyo hatte sich an ihre Art gewöhnt. Vielleicht brauchte er ihre Sticheleien auch zum Teil, sonst hätte er schon längst aufgegeben.
    „Da siehst du, dort ist ein Unterschlupf.“
    Und tatsächlich, Mesyo hatte rechtbehalten. Er musste sich schon die ganze Zeit nach etwas zum Unterstellen umgesehen haben. Es war ein kleiner Durchgang der eine Gasse mit einer anderen Gasser verband. Innendrinn war es feucht und roch nach Moss und klirrend kalter Abendluft.
    „Und zufrieden?“, knurrte Sinya genervt, doch Mesyo lachte nur. Mesyo, eigentlich war er schon ein komischer Kerl. Erst absolut verzweifelt voller Angst und von ein auf den anderen Moment wieder fröhlich. Es waren nicht die Gefühlsschwankungen die man als normal betrachten konnte, oder vielleicht kam es auch nur ihr so vor, sie kannte ja auch noch niemand außer ihm. Sie konnte das am wenigsten beurteilen.Draußen hört man den Regen auf die Straßen prasseln, das Donnergrollen, aber auch das heulen des Windes und immer wieder erhellten die Blitze mit ihren weißen Licht die Nacht, die von Minute zu Minute immer finsterer wurde. Und bei jedem Knall zuckte Mesyo kaum merklich zusammen. Er zitterte am ganzen Körper und er war wirklich triefend nass. Seine Augen wirkten müde und fielen ihm schon beinahe zu.
    „Du zuckst wieder wegen diesen Blitzen zusammen. Ich hab dir doch gesagt du sollst nicht so schreckhaft sein.“
    „S-Sorry Sinya.I-ich hab was f-für dich gemacht, rate mal.“
    „Auf Ratespielchen hab ich im Moment wirklich keine Lust, es interessiert mich um ehrlich zu sein auch nicht wirklich.“
    „Wie gemein, aber wenigstens bist du ehrlich.“Trotzdem zog er einen kleinen silbernen, runden Gegenstand aus der Tasche.
    „Eine Münze ?“
    „Nein ein Armband, siehst du nicht die Schnur die durchgefädelt ist?“
    „So einen Schrott brauche ich nicht.“„Das ist aber kein Schrott es ist ein Glücksbringer.“
    „Ich brauche aber kein Glück.“Dann schwieg er eine Weile.„Vielleicht braucht jemand wie du wirklich kein Glück, aber ich würd einfach so gern auch einmal ein bisschen mehr helfen. Immer wenn ich versuche zu helfen passiert irgendwas Schlimmes.“Sinya erhob sich mit einen langen Seufzen ehe sie sich wieder Mesyo zuwendete.
    „Das stimmt doch nicht ganz, du bist nicht immer im Weg oder nutzlos. Aber hör doch auf dich immer selbst schlecht zu machen, du solltest ein wenig mehr vertrauen in dich selbst haben. Mit so einer Einstellung kann es ja nicht gut enden.“
    „Ja, vielleicht hast du Recht, gute Nacht Sinya.“
    „Gute Nacht.“, flüsterte sie, doch er schlief schon.Er musste die ganze Zeit schon ziemlich erledigt gewesen sein das er an so einen miefend feuchten Ort sofort einschlafen konnte. Dann nahm sie den Silbrigen Gegenstand in die Hand. Sie wusste nicht wann er es gebastelt hatte.Es regnete immer noch, aber ein paar der Wolken hatten sich bereits verzogen.Auf der glatten Oberfläche konnte sie eine Einkerbung fühlen, eine Mondsichel, das Symbol der ewig stillstehenden Zeit.


    So war es damals gewesen und deshalb war es ihr auch wichtig, auch wenn sie es hasste in irgendeiner Weise sentimental zu werden. Es war das letzte was sie noch von ihm hatte. Ob sie sich wohl je wiedersehen würden? „Mesyo, irgendwann werde ich dich finden.“
    „Hey Sinya was machst du denn hier wieder? Willst du nicht endlich reinkommen?“
    „Schon gut Cry.“




    So hier die Rückblende von der ich gesprochen habe. Werde die nächsten Wochen versuchen noch ein zwei Kapitel zu schreiben, aber vor allem muss ich erst mal die Fehler aus den alten Kapiteln verbessern und vielleicht noch das ein oder andere an diesen Kapitel rumschrauben.^^