Meinungs-Montag #33: Und täglich platscht das Karpador

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  • Heute findet wieder der offizielle Bisafans-Meinungs-Montag statt! Bei diesem wird in jeder zweiten Woche ein Kommentar zu einem beliebigen aktuellen Thema verfasst. Im Anschluss habt ihr die Möglichkeit, durch eine Art Leserbrief Bezug darauf zu nehmen und eure eigene Meinung kundzutun.


    In dieser Ausgabe dreht sich alles um das Smartphone-Spiel Karpador Jump. Habt ihr das Spiel gespielt und wie hat es euch gefallen? Sagt uns eure Meinung!


    Meinungs-Montag #33: Und täglich platscht das Karpador


    Pokémon hat in den letzten Jahren schon einige kuriose Dinge erlebt. Fusionen wurden dank Kyurem Wirklichkeit, bombastische Z-Attacken kamen ins Spiel, von denen keiner so recht weiß, wie der Gegner diese Angriffe überleben kann, und natürlich kommen da noch die Alola-Formen hinzu, die dank einiger mehr oder weniger einfallsreicher Designs für Aufsehen sorgten. Auch außerhalb der Pokémon-Hauptspiele hat sich einiges getan, um alte Konventionen aufzubrechen. Der Pokémon-Anime bietet statt seinem üblichen Abenteuerdesign Slice-of-Life-Ansätze und zu diversen Pokémon wurden schon Musikvideos entworfen, die sie für kurze Zeit in den Vordergrund rückten. Dass ausgerechnet Karpador als laut dem Pokédex schwächstes Pokémon einmal ein eigenes Spiel bekommen sollte, daran war zu dem Zeitpunkt nicht mal zu denken. Und doch haben wir dieses Spiel im Mai schließlich für unsere Smartphones bekommen. Von da an hieß es für viele Spieler: Spring, Karpador!


    Karpador Jump ist dabei wohl die kurioseste und gleichzeitig interessanteste Erfindung und hat zum Release eine große Welle an Interesse mit sich gezogen. Das Gameplay war einfach und schnell zu erlernen und Erfolge konnten schon in den ersten Stunden gefeiert werden. Da spielte natürlich auch mit, dass Karpador Jump kostenlos und ohne größeren Einsatz von Echtgeld absolviert werden konnte, da sich viele Dinge erst mit der Zeit freischalteten und so für erneute Motivation sorgen konnten. Hier hast du ein paar Diamanten, kauf dir ein Helfer-Pokémon! Und oh, da hast du ein paar Münzen, investier die doch in den Beerenwert! Man möchte schon fast sagen, die Entwickler wussten ganz genau, wie sie die Freischaltungen timen mussten, damit keine Langweile aufkam. Dazu beigetragen haben ebenfalls die nachträglich veröffentlichten Patches, die mit zusätzlichen Ligen neue Inhalte mit sich brachten und für längere Zeit unterhalten konnten.


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    Wohin geht's heute? Sag doch auch mal was, Karpador.


    Nun besteht natürlich die Frage, ob so die Zukunft der Pokémon-Spiele auf dem Smartphone aussehen wird. Bis auf weiteres werden wir wohl keine größeren Abenteuer auf dem Handy erleben können und natürlich wollen die Gelegenheitsspieler angesprochen werden. Spiele wie Pokémon Shuffle und Karpador Jump sind perfekt dafür geeignet, sie hin und wieder für ein paar Minuten anzuwerfen und daher auch für das schnelle Spiel zwischendurch geeignet.
    Während flott Erfolge gesammelt werden konnten, bleibt im Nachhinein ein etwas fader Beigeschmack übrig, was das generelle Gameplay angeht. Denn im Grunde genommen tippt man in Karpador Jump nur ein paar Beeren und Schaltflächen an, während das Spiel den Rest erledigt. Sprich, man muss nicht viel nachdenken. Das mag bei einem Pokémon Shuffle noch anders aussehen, da dort die Typen- und Teamzusammenstellungen wichtig sind, allerdings ist es hier nicht einmal das. Events beinhalten maximal eine Entscheidung für mehr oder weniger KP, die Karpador erhält und selbst die Duelle laufen automatisiert ab.


    Am Ende lässt sich aber nicht abstreiten, dass dieser einfache Zugang zu Karpador Jump viele Spieler angelockt hat und womöglich auch Interesse an Pokémon mit sich zog. Was für Pokémon an sich auch das Ziel gewesen sein wird, um auf die Weise neue Spielergruppen anzusprechen und Aufmerksamkeit zu bekommen. Besonders mit Pokémon Gold und Silber in der Virtual Console und Pokémon Ultrasonne und Ultramond als neue Spiele auf dem 3DS stehen noch einige Titel für dieses Jahr aus. Wenn dann ein Jump-Spieler zufällig auf Karpador treffen sollte, wird er sich sicherlich an dieses Spiel erinnern und denken: „Ja, das war schon toll.“ Oder auch nicht.


    Wie findet ihr Karpador Jump und habt ihr Interesse an anderen Smartphone-Spielen? Sagt es uns in den Kommentaren.




    Weitere Artikel zum Meinungs-Montag sowie Aktionen aus dem Bisatainment-Bereich findet ihr auch bei uns auf Bisafans.


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  • Legendär ist der Kauf des Karpador bei den Gen1-Editionen. Dachte mir vor über 10 Jahren sowas wie: Wenn man ein neues Spiel anfangen will, dann braucht man bloß ein Karpador zu erwerben, den Starter freizulassen, sein Geld entfernen und alle Pokebälle in den Mülleimer werfen. Dann liegt ein Spiel/Mon vor ohne Fangmöglichkeit anderer Mons, welches effektiv nichts kann.


    Viele behaupten, Karpador wäre gut, weil es sich zu Garados entwickelt. Für sich genommen ist es ein mieser Witz. Subjektiv da zur Gen1 gehörend (ich und das Mon), verbinde ich emotional etwas mit ihm. Fing bei Gen7 beim Silberkronkorken-Sammeln mehrere Karpador als Shiny, meine einzigen so gefärbten Exemplare. Leider haben beide wegen eines Synchro-Wesens das Wesen hastig, sodass die Defense geschwächt wird. Wage es, beide auf Level 100 zu bringen und dann Kronkorken darauf anzuwenden und mixed Sets draus zu machen; wobei ich weiß, wie schwach doch ein Flammenwurf so eines Mons ist, da der SpezAngr selbst bei Pseudo-31er-DV-Wert stagniert.


    Wow, ich bin der erste Poster. Thema wurde wohl übersehen.