Wir sind alle Freaks - der American Horror Story Fanclub

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    ALL MONSTERS
    ARE HUMAN

    SISTER JUDE







    American Horror Story (auch AHS genannt) ist eine US-amerikanische Horror-Fernsehserie und basiert auf eine Idee von Rian Murphy und Brad Falchuk. Zuerst startete die Serie am 05. Oktober 2011 auf dem US-Kabelsender FX. Etwa ein Monat später hatte sie auch in Deutschland am 09. November 2011 auf dem Pay-TV-Sender Fox ihren Erstauftritt. Die erste Episode erzielte die besten Bewertungen, die FX jemals für eine Serien-Premiere hatte und ihre Beliebtheit setzte sich weiter fort. So erhielt die Premiere der zweiten Staffel Höchstquoten und der vierten Staffel gelang es sogar, die Einschaltquoten von FX mit 12,64 Millionen Zuschauern zu brechen. Sie hat positive Reaktionen von Kritikern und Zuschauern erhalten und wurde mehrmals für die Primetime Emmy Awards unter der Kategorie "Miniserie" nominiert; selbst die neuen Staffeln können noch punkten und werden ausgezeichnet.
    Besonders ist die Anthologie der Serie. Jede Staffel erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung, womit der übliche Konzept einer durchgehenden Handlung nicht vorhanden ist. Obwohl der Handlungsort und die Zeit der Handlung in den verschiedenen Staffeln stark abweichend sind, existieren dennoch kleine Verbindungen zwischen diesen.
    Trotz der Anthologie ist der Großteil der Besetzung wiederkehrend und die Schauspieler verkörpern in der Regel komplett andere Charaktere.











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    NORMAL PEOPLE
    SCARE ME

    TATE LANGTON







    ANMELDUNG
    Zur Anmeldung genügt eine Nachricht oder ein Pinnwandeintrag an @Varys





    MITGLIEDER






    THEMEN
    Wie seid ihr auf American Horror Story aufmerksam geworden?

    Was mögt ihr an American Horror Story?
    Was mögt ihr nicht an American Horror Story?
    Auf welcher Sprache schaut ihr American Horror Story?
    Ist American Horror Story genug Horror?
    Welche Staffel gefällt euch am meisten?
    Welche Staffel gefällt euch am wenigsten?
    Was haltet ihr von den Verbindungen der einzelnen Staffeln
    Wird American Horror Story immer schlechter?
    Welchen Schauspieler mögt ihr am meisten?
    Welchen Schauspieler mögt ihr am wenigsten?
    Jessica Lange, mit eines der wichtigsten Gesichter der Serie, hat nach Freak Show den Cast verlassen - ein großer Verlust? (aus dem Diskussionstopic entnommen)
    Welchen Charakter (staffelspezifisch) mögt ihr am meisten? (aus dem Diskussionstopic entnommen)
    Welchen Charakter (staffelspezifisch) mögt ihr am wenigsten? (aus dem Diskussionstopic entnommen)
    Wer ist der beste Antagonist?
    Wer ist der schlechteste Antagonist?
    Was ist der beste Plot Twist?
    Welcher Plot Twist ist am vorhersehbarsten?
    Wie findet ihr die Intros?
    Welchen Song mögt ihr am meisten? Und welchen nicht?
    Auf welcher Sprache schaut ihr American Horror Story?

    Noch mehr Themenvorschläge? Immer her damit!









    Viel Spaß im Fanclub!




  • Hi na!
    Ich bin Feliciá, großes AHS Fangirl und weihe den Fanclub hiermit offiziell mit meinem ersten Post ein! ^-^


    Wie seid ihr auf American Horror Story aufmerksam geworden?


    Highlighte hiermit mal ganz dreist @Yasuna, hi cutie <3
    Tatsächlich bin ich durch eine wunderbare Person auf American Horror Story aufmerksam geworden! Ein Fan des Horror Genre war ich schon immer, wobei mir die "Mainstream-Auffassung" von Horror immer etwas zu, uhm, sagen wir "generisch" und "unpräzise" war. Versteht mich nicht falsch, ich will niemanden verurteilen nur weil er Jumpscares feiert und sich stundenlang Spiele wie "Five Nights at Freddy's" gönnen könnte - aber Horror bedeutet für mich mehr, wenn nicht sogar alles andere als das "Klischee-Bastelkit" für Horror.
    Horror geht für mich über eine tiefe, emotionale Ebene, ein guter Horrorfilm oder eine Serie muss mich menschlich berühren und verstören/mitnehmen. Ein einfacher Screenflash mit einem lauten Brüllgeräusch mag mich zwar erschrecken, ist aber nicht das, was mich an dem Genre fasziniert und anzieht. Ich möchte ein gewisses Gefühl von Paranoia und beinahe Angst verspüren, ich möchte dass ich zum Nachdenken angeregt werde. Und vor allem möchte ich mich selbst als Mensch mit meinen Ängsten und Sorgen in einer guten Produktion wiederfinden. Und genau das konnte mir American Horror Story geben. Yasuna hat mir die Serie wärmstens empfohlen und ihr Geschmack, den ich schon immer geschätzt habe, hat mich dabei nicht im Stich gelassen - Alleine schon das Intro von Murder House fand ich so dermaßen gut gemacht, dass ich die erste Staffel der Serie innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet habe, haha. Innerhalb weniger Tage folgten dann die Staffeln Zwei bis einschließlich Vier, wobei ich nach Freak Show eine Pause gemacht habe.


    Ist American Horror Story genug Horror?


    Ich fahre an dieser Stelle mit diesem Thema fort, weil ich weiter oben bereits in Ansätzen etwas dazu gesagt habe.
    Wie bereits erwähnt bedeutet für mich guter Horror kein bloßer Jumpscare, kein Blut, keine paranormalen Kreaturen. Für mich bedeutet Horror, dass meine Psyche, meine Gefühle berührt und angesprochen werden. Ich möchte mich den Hauptfiguren nahe fühlen, ich möchte ein Stück weit Teil dieser Welt sein, eben auch im diesen "Horror" wirklich spüren zu können - wenn man sich selbst in Figuren wiedererkennen kann, denkt man sich "oh boi, wie würde es mir wohl gehen?"
    Alleine schon in Violet in der ersten Staffel konnte ich mich wahnsinnig gut sehen - meine Eltern haben eine brutale, unschöne Trennung hinter sich, meine Mutter ist eine manipulative, sehr schwierige Persönlichkeit und unsere ganze Familie ist sehr zerrissen. Nebst dessen habe ich bereits mit Depression zu kämpfen gehabt und weiß sehr gut wie es ist, wenn man als Außenseiterin leben muss. Ihre Beziehung zu Tate hat mich zwar nicht direkt an meine eigene erinnert - though I must say mein Freund hat auch so blonde, wuschelige Haare - dennoch weiß ich wie es ist, wenn man eine Person liebt, die einen letztendlich nur ins Verderben stürzt.
    Und genau durch diese Wiedererkennung der eigenen Persönlichkeit, der eigenen Probleme und Erfahrungen ist American Horror Story so gut gemacht. Wir sympathisieren mit den Charakteren, wir lieben sie, wir hassen sie, wir sehen sie leiden, wir sehen, vor allem gegen Ende, wie sie doch noch Glück und Frieden erfahren dürfe. Kurzum - wir tauchen in das Universum ein und binden uns emotional. Und genau so funktioniert guter Horror für mich. Ich will nicht jumpscared werden - hands down, man kann Leute sogar mit niedlichen Tierbabies erschrecken -, das ist lediglich eine körperliche, natürliche Reaktion. Ich möchte auf einer viel tieferen Ebene angesprochen und berührt werden. Und genau das kann American Horror Story so gut, wie ich bislang nur Stephen King Romane empfunden habe. ^-^  

  • Ich bin Shabanuf, ebenfalls ein großer AHS Fanboy und freue mich schon auf die gemeinsame Zeit. Insofern ein etwas verspätetes herzlich Willkommen an euch drei. :heart:


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    » Welchen Charakter (staffelspezifisch) mögt ihr am meisten? «

    Murder House: In dieser Staffel finde ich besonders schwer, meinen Lieblingscharakter aus dem Ganzen herauszupicken, weil nicht nur alle Charaktere in ihrer eigenen Art besonders sind, sondern auch schlicht und ergreifend daher, weil ich sie vor fast einem Jahr gesehen habe und ich mich nicht mehr so ganz daran erinnern kann, welcher der vielen Charakteren mich am positivsten geflasht hat (Apropos zu lange her: Was haltet ihr von einem Rewatch als kleine Aktion hier im Fanclub? :v). Da wäre die hinreißende Antagonistin Constance Langton, die von einer bezaubernd guten Schauspielerin gespielt wird, ihre beiden außergewöhnlichen Kinder, die nervige Affäre des Familienvaters oder aber auch der Normalo unter den ganzen — Vivien Harmon.
    Constance war für mich ein richtig guter Charakter, nicht nur weil sie von Jessica Lange verkörpert wird und man ihre Schauspielkenntnisse richtig spüren konnte, sondern weil sie, Constance, ein herzzereißender Antagonist ist. Ein Antagonist mit dem man mitfühlen konnte und auch einer, der einem zum Lachen bringen konnte, was auch rückschließend dazu geführt hat, dass man mit ihr sympathisieren konnte. Das sind sehr wichtige Aspekte für mich und einen spießigen Gegenspieler (Hallo Guardians of the Galaxy), der einfach nur total ernst und nichts besonderes ist, kann ich einfach nicht ernst nehmen lol. Auch schon erwähnt habe ich ihre für die Handlung relevantesten Kinder Adelaide und Tate Langdon. Erstere war ein ganz süßes Mädchen. Ein wirklich ganz süßes Mädchen. Vor allem ihr Wunsch, ein schönes Mädchen zu sein und sich auch als eines in Halloween zu verkleiden hat bei mir literally ein Wasserfall erzeugt. Letzterer... nun ja was soll ich dazu sagen? Tate halt. Ein witziger Dude mit psychopatischen Störungen und einer cuten Romanze.
    Da gäbe es auch noch Hayden, die neben Constance (und eventuell Tate, who knows?) die Rolle des Gegenspielers eingenommen hat und ihrem Geliebten Ben Harmon, den ich btw verabscheue, über mehrere Folgen hinweg einen auswischt und in die Ecke treibt. Einfach nur ein nerviger (und gutaussehender) Charakter... aber hey? Das ist auch gut so. Sie soll nervig sein, der Zuschauer soll sie hassen und das wurde, denke ich, auch gut hinbekommen, weshalb sie für mich eine sehr gelungene Figur von Murder House ist.
    Nicht so crazy wie die anderen Charakteren ist die Familienmutter Harmon, mit der ich schon sehr mitgelitten habe. Sie tat mir sehr Leid, einen solchen Ehemann zu haben, der eher Schlechtes als Gutes für sie haben möchte, und allgemein war Vivien schon ziemlich Zucker sowie eine sehr gute Mutter zu Violet (Irgendwie sind sonst alle Mütter in AHS ziemlich crazy drauf haha).
    Jedenfalls waren das so meine Lieblingscharaktere und wenn ich mich für eine Figur entscheiden müsste, dann würde ich wahrscheinlich Constance Langdon wählen. Sorry Tate, you are still everythin'.


    Asylum: In dieser Staffel gibt es einige Charaktere, die schlicht und ergreifend in jedem Punkt perfekt geschrieben sind und sich von diesen einen meinen Liebling auszusuchen ist bisschen schwierig tbh. Zu meiner engeren Auswahl gehört dieses mal die Antagonistin Schwester Mary Eunice, die Protagonistin Lana Winters, der psychopathische Doktor Oliver Thredson und selbstverständlich die Figur von Jessica Lange in dieser Staffel — Schwester Jude.
    Ich fange einfach mal mit Schwester Mary Eunice an und oh my god... Sie ist meiner Meinung nach der perfekte Antagonist und würde sie sogar besser einstufen als Constance Langton. Sie war total unterhaltsam, und hat viele angebrachte Witze gemacht, die außerdem noch total meinem Humor entsprechen. Und nichtsdestotrotz war sie ein ernstzunehmender Antagonist, was darauf zurückzuführen ist, dass sie andere Menschen auf grausamste Art und Weise zur Strecke bringt und auch andere Hauptcharaktere, wie zum Beispiel Arthur Arden und Schwester Jude, in die Schranken weist.
    Wo ich gerade bei Schwester Jude bin: AHSHDDDJHJHAJS sie ist so awesome! Am Anfang dachte ich sofort, dass sie genau so eine Bitch-Rolle wie in der ersten Staffel einnehmen würde. Nach einigen Folgen wurde mir dann aber klar, wie sehr ich mich geirrt habe. Ich hätte es nicht vorausahnen können, dass die mit eiserner Faust leitende Schwester einer Nervenklinikanstalt selbst zu einem Patient wird... und zwar zu einem „richtigen“ Patient, der also nicht unschuldig eingewiesen wird, sondern wirklich crazy ist. Es war schon traurig zu sehen, wie sie langsam ihren Verstand verliert und obwohl ihr das Wohlbefinden der Patienten zu ihrer Zeit als Leiterin egal gewesen ist und sie diesen Zustand eigentlich verdient hätte, empfindet man dennoch ein gewisses Mitgefühl mit ihr. Aber das war nicht ihr Ende. Sie erlebt ähnlich wie Prinz Zuko aus Avatar eine unerwartete Charakterentwicklung und das macht sie meiner Meinung nach zu einem perfekten Charakter.
    Da gibt es auch noch Dr. Thredson, der meiner Meinung nach auch perfekt ist. Der Schauspieler ist erstmal absolut fantastisch und obwohl ich nie wirklich die Star Trek Filme geschaut habe, bin ich schon so ein kleiner Fan von ihm. Sein Charakter ist auf jeden Fall etwas besonderes, weil er für den meiner Meinung nach größten Plot Twist gesorgt hat. Manchmal fühle ich mich schon literally richtig dumm, weil ich gefühlt der einzige bin, dem die Figur nicht verdächtigt rüberkommen ist. Jedenfalls war der Plot Twist echt für mich der Größte (Game of Thrones zählt nicht, da wurde ich leider gespoilert :<) und dafür werde ich Thredson für immer appreciaten. Hoffentlich war das nicht sein letzter Auftritt uff.
    Für mich jedenfalls eine Ikone in American Horror Story und der beste Protagonist darf hier natürlich nicht fehlen — Lana Winters. Einige mögen sie, einige nicht. Und ich liiiiiiiiebe sie oh my gosh. Das liegt vielleicht daran, dass sie schlicht und ergreifend eine unglaublich starke Persönlichkeit ist und ich es toll finde, wie sie jetzt zu ihrer Homosexualität, obwohl sie zu Beginn dermaßen Probleme damit hatte, steht.
    Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich mich für Lana Winters entscheiden, obwohl Mary Eunice, Sister Jude und Oliver Thredson allesamt hinreißende Charaktere sind.


    Wo ich es gerade sehe: Ich habe schon etwas mehr geschrieben als ich eigentlich wollte und da ich nicht vorhabe, euch mit einer Wall-of-Text zu überschütten — das dann auch noch beim ersten Post haha — werde ich auf die nächsten Charaktere der zwei, drei Staffeln, je nach dem wie das Ergebnis ist, beim nächsten Post eingehen. Hoffe, das ist so okay für euch. :<

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    Zitat von Felicá

    ich will niemanden verurteilen nur weil er Jumpscares feiert und sich stundenlang Spiele wie "Five Nights at Freddy's" gönnen könnte - aber Horror bedeutet für mich mehr, wenn nicht sogar alles andere als das "Klischee-Bastelkit" für Horror.

    Uff ja, da kann ich dich echt verstehen und stimme dir mit der Paranoia zu. Das ist für mich auch ein wichtiger Aspekt bei Horrorfilmen und wenn dieser es schafft, dass ich mich nach dem Schauen ständig beobachtet fühle und ich ständig das Gefühl habe, eine Person mit Messer stände hinter mir, dann ist der Film für mich durchaus gelungen. Wobei ich Jumpscares auch nicht schlecht finde (besonders in Kinos kann sowas echt funny werden haha).

    Das war's dann mit meinem Post. Bis zum nächsten mal! <3