[Sinnoh] Teil 2 – Chronik der Seelen

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  • Auch Andrea wollte sich beim Kampf an den dicken Fisch beteiligen. Da das Rattikarl längst geflohen war, bat sich diese Situation gut an. Sogar Jean - Louis, ihr kürzlicher Kampfpartner, mit dem sie einen intensiven und spannenden Freundschaftskampf austrug, war gerade dabei das Welsar zu bekämpfen. ,, Was ist denn hier passiert?" , fragte sie Jean Louis und betrachtete das Welsar sowie den einbeinigen Trainer.

    Da die junge Trainerin wusste, dass es sich hierbei um ein Wasser/Boden Pokemon handelte, war ihr klar, dass sich ihr Liebling Endivie für den Kampf gut eignen würde.

    Sie schaute das Pflanzenpokemon an und bat es um Hilfe. Endivie trotzte vor Kampfenergie und richtete sich Welsar zu. Tauboga und Fukano betrachteten das Kampfgeschehen und warteten den Verlauf ab. ,, Fukano, für dich wäre der Kampf zu gefährlich. Die Wasser- und Bodenattacken wären zu stark für dich. Du solltest dich erst mal zurückhalten und nur im größten Notfall agieren." Der Feuerhund verstand trotz Kampflust die derzeitige Situation und zog sich zurück. Durch kurzes Überlegen einer Taktik, kam das Mädchen zu einen hoffentlich guten Entschluss. ,,Tauboga, du könntest aus der Luft angreifen, dadurch hättest du einen kleinen Vorteil. Lass Endivie auf deinen Rücken aufsteigen und greift beide gemeinsam von oben an.

    Der Vogel begab sich mit Endivie auf den Rücken direkt über Welsar in die Luft und attackierte auf Zuruf den Fisch mit Windstoß. Endivie schleuderte scharfe Blätter auf das Ziel. Durch den Windstoß flogen die Blätter schneller als gewöhnlich auf den Gegner zu. Durch die Kombination beider Attacken erhoffte sich die junge Trainerin großen und sehr effektiven Schaden.

  • Kevin stemmte die Hände in die Seiten und richtete sich auf, was eher putzig als bedrohlich aussah.

    „Also mit Verlaub, junger Mann, du nimmst mich wohl nicht ernst! Ich bin äußerst begabt in dem was ich tue und...“

    Erst als Toni schon weg war realisierte er etwas.

    „Gramokles, sagtest du?“

    Seine Augen leuchteten bei der Erwähnung eines Geist-Pokémon auf.

    „Aber das ist doch mein neuntliebstes Geist Pokémon! Und aussaugen? Meinst du so richtig, Seele und Lebensenergie? Ach, das wollte ich immer schon einmal erleben! Warte, komm zurück junger Mann!“

    Von purer Begeisterung angetrieben lief der Geist-Enthusiast dem Teenager hinterher, kam aber abrupt zu Halt, als er die Szene sah:

    Einige Trainer die gegen ein sichtbar entzürntes Welsar kämpften, das sich wild im Wasser bewegten. Man konnte sehen, dass es bereits recht angeschlagen war, aber dennoch attackierte es unbeirrt weiter.


    Unbeholfen sah Kevin sich um und überlegte, was er denn nun aus dieser Situation entnehmen sollte. Warum waren hier so viele Trainer, was hatten sie da für komische Geräte und warum kämpften sie gegen das Welsar?

    Sollte er ihnen dabei helfen?


    Eigentlich hatte er überhaupt keine Lust darauf, sich die Hände schmutzig zu machen. Bei Arceus, er hatte doch nur nach einem Wegweiser und etwas zu Essen fragen wollen, stattdessen fand er sich in einem Kampfgebiet wieder!


    Andererseits... würde er diesen Leuten seine Hilfe anbieten könnte er dadurch vielleicht deren Gunst gewinnen, was seine Chancen, etwas Essbares für sich und seine Pokémon und vielleicht sogar eine Eskorte zurück in die Zivilisation zu ergattern deutlich erhöhen würde. Und der Wels schien eh schon recht angeschlagen zu sein, viel Arbeit sollte es also nicht werden...


    Unsicher trat Kevin an eine der Trainer heran, die gerade ein Tauboga und ein Endivie in den Kampf schickte. Er räusperte sich:


    „Also äh...“

    Er deutete mit dem Daumen auf den Wels hinter sich.

    „Braucht ihr... Hilfe oder so?“

  • Der Trainer des Drachenpokemon griff nach Haydns Widerhall nicht sofort das Welsar an, sondern er wandte sich erst einmal an den Professor, um diesem mitzuteilen, dass seiner Meinung nach ein guter Zeitpunkt gekommen war, um einen Messball zu werfen. Dafür mischte sich Andrea in den Kampf ein und ließ zwei ihrer kleinen Freunde einen gemeinsamen Angriff ausführen. Dieses sah danach recht angeschlagen aus, aber Jean-Louis hatte einfach noch zu wenig Erfahrungen bei Pokemonkämpfen um einschätzen zu können, ob er sich da vielleicht auch täuschte. Bevor er sich einen Plan für die Attacken seiner eigenen drei kleinen Freunde überlegt hatte, näherte sich ein weiterer Trainer mit der Frage: „Also äh... Braucht ihr... Hilfe oder so?“


    Nein, ich denke, dass wir schon so klar kommen“, antwortete der blonde Mentalist auf diese Frage. Um das Welsar kümmerten sich mit dem Trainer des Milza, Andrea und ihm nun schon genügend Leute, so dass es für die Messungen vielleicht mehr bringen würde, wenn der Junge sich einem anderen wilden Pokemon zuwandte.

    Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als Haydn auf einmal rief: „Peck! Peppeck peck peppeck!“

    Als er sich daraufhin zu dem Welsar umdrehte, musste er bemerken, dass dieses gerade dabei war, eine weitere Attacke vorzubereiten. Nach einer Schrecksekunde rief er in Richtung Mozart und Beethoven: „Weicht aus!

    Aber der Hund und der immer noch auf dessen Rücken sitzende Pinguin hatten bereits eigenmächtig angefangen, auf die sich anbahnende Surfer-Attacke zu reagieren. Während das Terribark einen Satz vom Welsar weg machte, richtete das Plinfa einen Blubbstrahl in Richtung der heran stürmenden Wasserwelle. Weil das Peppeck einfach nach oben auswich, konnten alle drei Pokemon dieser Attacke also gerade noch ausweichen.

    Insgesamt hatte Jean-Louis das Gefühl, dass diese Wasserwelle schwächer gewesen war als die, die das Welsar am Anfang des Kampfes eingesetzt hatte. Sollte das heißen, dass das gegnerische Pokemon tatsächlich schon am Ende seiner Kräfte war? Kurzerhand wandte sich der Mentalist nun an die anderen am Kampf beteiligten Trainer: „Ich glaube, wir sollten uns jetzt erst einmal mit starken Attacken etwas zurück halten. Sonst ist unser Gegner am Ende noch K.O., bevor der Professor einen Messball geworfen hat.



    Off Topic:

    Die Surfer-Attacke hatten Marc27 und ich ja schon in unserem gemeinsamen Beitrag angedeutet. Sie fällt deutlich schwächer aus als die am Anfang der Interaktion, weil das Welsar schon deutlich angeschlagen ist und aufgrund von Andreas Angriff auch nicht so viel Kraft dafür zur Verfügung hatte.

  • Erleichtert beobachtete Professor Borkenfels, wie die Trainer und ihre Pokémon der mächtigen Surfer-Attacke des Welsar ausweichen oder sie zumindest halbwegs überstehen konnten. Er war zuversichtlich, dass seine neuen Helfer die Situation nun im Griff hatten und eilte wieder zu seinen Bildschirmen, auf denen inzwischen noch weitere Icons aufgetaucht waren. Darunter befanden sich auch Pokémon wie Mähikel und Milza, die in Sinnoh nicht heimisch waren und die selbst der erfahrene Forscher nur mit Hilfe der dazugehörigen Messungen richtig zuordnen konnte. Das Fragezeichen von Sandras Band hatte sich allerdings nicht verändert, offenbar waren die Sensoren an den Bändchen nicht für Eier ausgelegt.


    Um so informativer zeigten sich die Messwerte aus dem Kampf, bei dem nun mehrere Pokémon zum Gegenschlag auf Welsar ausholten. Das fremde Drachenpokémon tat sich auf den Anzeigen am deutlichsten hervor, und seine letzte Attacke wurde auch durch eine weitere Quelle verstärkt. Professor Borkenfels sah kurz auf das Geschehen und kam zu dem Schluss, dass eines des Pokémon ohne Messband es irgendwie unterstützt haben musste. Jedenfalls gelang es Milza damit, dem kräftigen Wasserstrahl entgegenzuwirken und seinen Mitstreitern damit die Gelegenheit zu geben, das Welsar effektiv anzugreifen.


    Schließlich rief einer der jungen Trainer dem Wissenschaftler zu, dass nun ein guter Zeitpunkt für den Messball sei. Somit bereitete dieser sich für den Wurf vor und näherte sich selbst dem Kampfgeschehen. Welsar, das gerade von einem Windstoß voller scharfer Blätter getroffen wurde, machte in der Tat seinen sehr geschwächten Eindruck und schien inzwischen auch kein Interesse mehr an Gegenangriffen zu haben.


    Professor Borkenfels holte nun den Ball hervor und warf ihn zielsicher auf recht große und nicht mehr allzu wendige Pokémon. Der spezielle Pokéball war mattgrau und mit einem dünnen, wabenförmigen Linienmuster versetzt. Den Verschluss zierte eine stilistische oszillographische Impulswelle in roter Farbe, soweit das während dem Wurf überhaupt erkennbar war. Einen Moment später wurde das Wasser-Pokémon erfolgreich vom Fangstrahl erfasst und der Messball plumpste auf die Wasseroberfläche.


    Anstatt jedoch wie ein normaler Pokéball den Verschlussmechanismus zu aktivieren und damit gegen die Widerstandskraft des gefangenen Pokémon zu kämpfen, begann er an besagter Stelle seltsam aufzublinken und gab ein wildes, elektronisches Piepen von sich. Dies dauerte allerdings nur wenige Sekunden an, dann zerbrach der Ball und Welsar erschien erneut. Für einen Augenblick sah es verärgert auf den Professor, die Trainer und ihre Pokémon, entschloss sich aber dann vernünftigerweise, unterzutauchen und damit den Kampf abzubrechen.


    "Das war heftiger als erwartet", gab der Forscher zu, "aber ihr habt das richtig ordentlich gemeistert. Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal sicher, ob mein ursprünglich erwartetes Team das auch so hinbekommen hätte." Dann ging er zurück zu seiner mobilen Forschungsstation und holte eine halbes Dutzend handelsübliche Supertränke aus einem der dortigen Fächer. "Falls eure Pokémon nach dem Kampf etwas Erholung brauchen, bedient euch. Aber nun entschuldigt mich, ich muss die gesammelten Daten überprüfen, bevor es weitergehen kann."


    Kaum hatte er das gesagt, war er auch schon in seine Arbeit vertieft. Er tippte an der Station herum und auf den Bildschirmen erschienen größtenteils Zahlen und komplizierte Texte, aber auch der ein oder andere Graph und Icon-Darstellungen der beteiligten Pokémon. Für die nächste Viertelstunde würde Borkenfels wohl beschäftigt sein, aber nach diesem wilden Kampf kam eine kurze Pause seinen jungen Begleitern sicherlich nicht unpassend.


    Soa, damit es hier mal weiter geht. Sorry dass das nicht früher geschehen ist, aber wie schon im Discord erwähnt, hatte ich einfach zu viel um die Ohren im letzten halben Jahr und meinen Fokus mehr auf andere Projekte gesetzt. Falls es noch Fragen gibt oder ich irgendwas falsch verstanden habe, könnt ihr mich gern anschreiben. Ansonsten schonmal einen guten Rutsch ins nächste und hoffentlich RPG-mäßig etwas aktivere Jahr. ^^

  • Tatsächlich warf der Professor kurz nach Jean-Louis’ Bemerkung einen Messball. Dieser zog das Welsar tatsächlich für ein paar Sekunden ein, während der er irgend ein seltsames elektronisches Piepen von sich gab. Aber dann zerbrach der Ball und das Welsar erschien erneut.

    „War es das schon?“, fragte sich der Mentalist und machte sich schon bereit, seine kleinen Freunde zum nächsten Angriff aufzufordern. Aber anscheinend hatte das gegnerische Pokemon die Lust am Kampf verloren, es verschwand jedenfalls nach kurzer Bedenkzeit wieder unter der Wasseroberfläche des Tümpels.

    Der Professor lobte die an dem damit beendeten Kampf beteiligten Trainer und holte aus einem Fach bei seinem Apparat ein halbes Dutzend kleine Fläschchen heraus. Falls eure Pokémon nach dem Kampf etwas Erholung brauchen, bedient euch, sagte er, bevor er sich mit den Worten Aber nun entschuldigt mich, ich muss die gesammelten Daten überprüfen, bevor es weitergehen kann wieder seinen Messungen zuwandte.


    Was meint ihr, braucht ihr eine Stärkung?“, fragte der dunkelblonde Brillenträger daraufhin seine drei kleinen Freunde. „Ihr seht zwar noch relativ frisch aus, aber wer weiß, was noch so alles auf uns zu kommt.

    „Plinfa pli. plinfa pli pli plinfa?“, gab Mozart zu Bedenken, „Plinfa, pli pli plinfa plinfa pli.“ Die anderen beiden stimmten ihm dabei zu.

    Ja, da hast du recht“, meinte der Mentalist daraufhin und nahm sich erst einmal eines der von den von dem Professor angebotenen Fläschchen. Dieses sah nach einem ganz normalen Supertrank aus, wie ihn der ehemalige Berufsmusiker schon etliche Male in Pokemonläden gesehen, aber bisher noch nie mitgenommen hatte. Und soweit Jean-Louis es erkennen konnte, war es auch noch original verschlossen. Selbst wenn der Trainer und seine Pokemon sich noch nicht so ganz sicher waren, ob sie dem Professor trauen konnten, schien dieser Trank also in Ordnung zu sein, und deshalb verteilte Jean-Louis den Inhalt des Trankes auch an seine drei kleinen Freunde. Wenn sich die Wirkung dadurch verringerte, war das wohl in Ordnung, zumal sie sich nicht sicher waren, wie groß der Vorrat bei dem Apparat war und was noch so alles auf die versammelten Trainer zu kam.

    „Ich denke, jetzt wird es aber Zeit, dass ich euch die Bänder anlege“, meinte der Mentalist nach einer kurzen Pause.

    „Peck peppeck pepp peppeck?“, wandte Haydn ein.

    Der Mentalist zögerte kurz, aber weil seine Zweifel an dem Professor in dem Verlauf des Kampfes und mit der Herausgabe der Tränke abgenommen hatten, ging er dann doch auf diesen Einwand ein: „Bisher habe ich den Eindruck, als ob seine Aussagen zu seinem Verhalten passen, und den Pokemon, die bereits Bänder tragen, ist ja auch nichts passiert. Außerdem war der Trank ja auch ein ganz normaler Supertrank. Also denke ich, dass wir ihm trauen können.“

    Gegen dieses Argument hatte keines der drei Pokemon etwas einzuwenden, und so konnte Jean-Louis seinen drei kleinen Freunden etwas verspätet doch noch die Bänder anlegen.