Beiträge von Flocon




    +++ EIL +++


    flo BERLIN. Er macht's nochmal: Peter Neururer übernimmt mit sofortiger Wirkung den Trainerposten bei den Sozen. Dies hat Manager Scholz soeben auf einer Pressekonferenz im Willy-Brandt-Haus verkündet. Der ehemalige Traditionsverein SPD, der erst in der vergangenen Saison von einem Brausehersteller aufgekauft und in RBS umbenannt wurde, stand in diesem Jahr bereits früh vor größeren Problemen. Nach der Entlassung Martin Schulz' noch in der Vorbereitung, hatte mit Andrea Nahles die erste Frau versucht, den Klub zurück zu alter Stärke zu führen. Nach dem holprigen Start und einem Platz im unteren Mittelfeld muss nun also auch sie den Posten räumen.


    Wie sich der neue Trainer macht, ist bereits im kommenden Montagabendspiel zu sehen; dann nämlich trifft RBS auf den Tabellennachbarn und Abstiegskandidaten aus München (CSU, Anm. d. Red.). Im Free TV ist die Partie in diesem Jahr nicht zu sehen. Während sich Sky die Rechte für die Konferenz sämtlicher Parteitage gesichert hat, können einzelne Debatten im Internetportal dazn gestreamt werden. Zusätzlich sind Montagsspiele über den Eurosport-Player zu empfangen. Natürlich zeigen wir pünktlich ein Jahr nach der Partie eine ausführliche Zusammenfassung per Brieftaube.


    Fans am Vereinsgelände waren auf Nachfrage geteilter Meinung. Während einige befürchten, in der Relegation am HSV zu scheitern, unterstreichen andere den Ruf des neuen Trainers als Feuerwehrmann. Einigkeit besteht jedoch darin, dass die allgegenwärtige Kommerzialisierung eine große Gefahr für die Politik darstellt. Auch in der kommenden Bundestagssitzung wollen Anhänger der Grünen mit Konfetti protestieren. Begleitet werden sie voraussichtlich erneut von Gesängen gegen die Verbandsführung durch Anhänger der AfD.



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    Großes Dankeschön an Voltobal für die Idee und das Korrekturlesen! Ist zwar definitiv Nischenhumor, aber vielleicht gefällt es ja jemandem, haha.




    "Ich habe diese Abgabe nicht verstanden und mir deswegen gar nicht erst die Mühe gemacht, mich damit auseinanderzusetzen"

    Ich habe gerade nochmal meinen Kommentar dazu gelesen und sehe ein, dass ich auf den Inhalt nicht weiter eingegangen bin. Das lag, wie ich es erwähnt hatte, daran, dass ich ihn auch nach mehrmaligem Verrenken nicht verstanden habe. Dass ich den Hinweis zum Fandom nicht gesehen habe, liegt wohl daran, dass ich das Bild in einem anderen Tab geöffnet hatte, um besser reinzuzoomen. Desinteresse lasse ich mir hier nicht unterstellen, immerhin habe ich mir die Mühe gemacht, zu allen Abgaben etwas zu sagen. Und auch wenn ich den Hinweis nicht gesehen habe, habe ich versucht, über die Kommentare der anderen den Inhalt für mich zu erschließen.

    Paradebeispiel wäre hier der Fanfiction-Bereich. Man hat einfach mal eine Menge über den Haufen geworfen und einen Neuanfang gebracht. Es hat funktioniert

    Darüber kann man streiten. *hust*


    Ich glaube, ein großes Problem der Evaluation liegt darin, dass Einzelfälle explizit unerwünscht sind und privat geklärt werden sollen; gleichzeitig aber mit Beispielen und Belegen gearbeitet werden soll. Dafür muss man sich wirklich Zeit nehmen und von der Länge würde es in dem Fall zu einem Feedback ausarten, das eigentlich doch viel mehr in das Feedback-Topics des jeweiligen Bereiches gehören würde. Letztlich geht Feedback zu einer Person immer eng mit dem Bereich einher. Dazu kommt, dass User in ihrem "Stammbereich" vielleicht auch etwas aktiver schauen, was es Neues gibt und dort auf eine Evaluation eher aufmerksam werden oder zumindest weniger Hemmungen haben, zu posten.

    Insofern wäre ich zwar dafür, die Evaluationen mehr in die Bereiche zu verschieben, aber auf gar keinen Fall "nach Bedarf", sondern weiterhin im jährlichen Rhythmus. Wenn alles gut ist, ist das in dem Jahr eben so, aber einfach so laufen lassen, sollte man es aus Erfahrung eher nicht. Ggf. würde es Sinn machen, parallel eine Foren-Evaluation für personenunabhängiges Feedback laufen zu lassen und da dann abschließend die allgemeinen Ergebnisse zu präsentieren, die man in den Bereichen gesammelt hat (generelle Zufriedenheit; in den Bereichen a, b und c soll verstärkt der Dialog gesucht werden...). In den Bereichen selbst könnte man im Details auf das eingegangene Feedback eingehen.

    Kurz gefreut bei "Lyrik", etwas enttäuscht beim Thema und sehr irritiert von manchen Abgaben. Ich weiß wirklich absolut nicht, wie ich bei diesem Thema objektiv Punkte verteilen soll, und dann gleich bis zu 10 pro Abgabe. Eigentlich fand ich es ja immer ganz schön, dass man hier teilnehmen konnte, ohne große Technikkenntnisse mitzubringen, wenn ich da jetzt aber gerade die letzte Abgabe ansehe... Wahrscheinlich wird mein Fokus auf dem Zusammenhang von Bild und Text liegen. Dazu kommen Gesamteindruck und weitere subjektive Empfindungen. Bitte nie wieder so ein Thema.


    Abgabe 1 - Lebenstrieb

    Die Idee ist simpel: Geschrieben wurde das Wort "Herz", wobei das E durch das Symbol des Herzens ersetzt und mit emotional aufgeladenen Begriffen gefüllt wurde. Schön finde ich, dass an einigen Stellen Begriffe beieinander oder sich gar gegenüber stehen, die ganz gut zueinander passen. Ganz oben stehen beispielsweise "Träumen" und "Kämpfen", das große "Warum" ist umrandet von "Weinen" und "Lachen". Leider ist das nicht ganz so konsequent durchgezogen worden, aber das Herz mag da wohl auch einfach zu emotional sein, als dass es da wirklich Ordnung geben muss. Zum Gesamteindruck wurde jetzt ja bereits mehrfach gesagt, dass das Herz die Form des E nicht ideal abbildet und dass das Herz insbesondere auf der rechten Seite nicht ganz sauber gefüllt wurde. Ich glaube, dem Gesamteindruck hätte es besser getan, wenn man der schwarzen Buchstaben komplett weggelassen hätte, denn die Form erkennt man ja ohnehin. Irgendwie sehen die Buchstaben neben der roten Form auch sehr trostlos aus, was sich mir einfach nicht erschließt, da sie doch so eng mit dem Herzen verbunden sind. Aber auf jeden Fall eine schöne Idee!


    Abgabe 2 - Tarnung

    Ich habe ja so eine Vermutung, von wem das ist, aber mal sehen. Grundsätzlich ist das genau die Art von Abgabe, die ich erwartet habe: ein Spiel mit dem Zusammenhang von Wort und Bild; in diesem Fall mit sehr aktuellem Bezug zur Politik. Vor lauter Fake-Begriffen scheint es optisch eben so, als wäre es ein Fakt, die Menge macht es halt. Dass sich zwischen dem K und dem T sogar Fakten in transparenter Schrift versteckt haben, gibt der Abgabe einen ganz besonderen Reiz, weil sie unter den vielen Fake-Begriffen halt so sehr untergehen, dass man sie buchstäblich nicht mehr sehen kann. Wirklich tolle Abgabe!


    Abgabe 3 - Liegende Acht

    Hier wird das Konzept der Unendlichkeit in drei Sätzen dargestellt, die wiederum in Form einer liegenden Acht, also dem Symbol der Unendlichkeit angeordnet sind. Die Sätze an sich sind trotz der Form ganz gut gelungen und vermitteln ein gutes Bild der Unendlichkeit, wenngleich es bei Konkreter Poesie weniger um ausformulierte Sätze geht. Formal finde ich es etwas gewöhnungsbedürftig, dass von rechts nach links gelesen wird, sofern man bei dem "Sie" oben links beginnt. Das ist schon deshalb ärgerlich, weil direkt daneben ein Punkt zu sehen ist, der sehr deutlich vermittelt, dass es sich hierbei um nichts Unendliches handelt. Vermutlich soll man als Leser zwar bei "Unendlichkeit" beginnen, da dies auch fett gedruckt ist, aber die Gewohnheit führt mich zumindest nicht direkt dorthin. Davon abgesehen verliert die Abgabe dadurch ein wenig ihre Form, dass "Unendlichkeit" und "seinesgleichen" so stark nach innen eingerückt sind. Das erinnert irgendwie eher an Augen mit Pupillen statt an Unendlichkeit. Aber die Idee gefällt mir prinzipiell sehr gut.


    Abgabe 4 - nichts.

    Früher war alles besser. Der Abgabe kann ich beim besten Willen keine Punkte geben. Das mag in manchen Augen als Kunst angesehen werden, meiner Meinung nach ist keine Darstellung nicht gleich einer Darstellung von "Nichts". Davon abgesehen widerspricht der Titel sich selbst, da mit dem Titel ja bereits etwas vorhanden ist.


    Abgabe 5 - Blaues Gold

    Ich habe wirklich so überhaupt keine Idee, was ich mit dieser Abgabe machen soll. Aus den anderen Kommentaren habe ich jetzt schon rauslesen können, dass es wohl um Skyrim geht, damit kenne ich mich leider auch überhaupt nicht aus. Ohne Hintergrundwissen scheint sich mir weder der Inhalt, noch die Darstellung zu erschließen, was halt irgendwie blöd ist, in einem Wettbewerb, wo es genau um den Zusammenhang dazwischen geht. Dazu scheint mir die Sprache hier einen viel zu großen Wert einzunehmen, da sie das Bild nur unterstützen soll. Reinen Fleiß will ich, wie anfangs erwähnt nicht bewerten, daher kann ich hier leider kaum Punkte vergeben. Tut mir wirklich leid. :s


    Punkte

    Wie gesagt, ich bin doch etwas irritiert von den Abgaben. Ich weiß nicht, ob der ein oder andere noch einmal nachgesehen hat, was unter Konkreter Poesie zu verstehen ist, aber eine wirkliche Darstellung von Sprache als Bild hat letztlich vor allem Abgabe 2 geliefert, dafür entsprechend volle Punktzahl. Abgabe 1 hat versucht, aus Sprache ein Bild zu formen, ist mit den schwarzen Buchstaben aber noch etwas zu sehr am Wort hängen geblieben, entsprechend leichte Abzüge. In Abgabe 3 wurde zu sehr am Satz festgehalten, die Darstellung als Ganzes ist letztendlich aber gelungen. Abgabe 5 schließlich hat phasenweise sehr stark an der Bedeutung des Wortes festgehalten und eine optische Form gewählt, die sich mir nicht erschließt. Abgabe 4 hingegen hat sich zu sehr, nämlich komplett vom Wort getrennt, letztlich bekommt Abgabe 5 für den Versuch der Darstellung noch ein paar Punkte, während Abgabe 4 den einen Punkt bekommt, den ich geben muss.

    1. Abgabe 1: 8/10
    2. Abgabe 2: 10/10
    3. Abgabe 3: 5/10
    4. Abgabe 4: 1/10
    5. Abgabe 5: 3/10

    Das System für das Saisonfinale hat mich jetzt leider im Urlaub erwischt, deswegen eine etwas späte Reaktion. :c


    allerdings werden die Votes nicht mehr gezählt und Wettbewerbsergebnisse nicht nochmal extra in das Topic mit der Saisontabelle gepostet. Diesen Service können wir leider aufgrund Mangel an Zeit nicht weiterführen

    Ich seh tbh nicht, wie so eine Kleinigkeit zu viel Zeit beanspruchen soll

    Kann ich ehrlich gesagt auch nicht ganz nachvollziehen. Im Zweifel kann man auch nachfragen, ob sich nicht doch ein User findet, der die Listen übernimmt, bevor man sie ganz verwirft. Zumindest eine kleine Entlohnung für einen Vote fand ich eigentlich immer ganz schön, aber wenn man eh nicht mehr begründen muss, passt das wohl auch so.


    Teilnahmeberechtigt sind alle, die an mindestens einem Wettbewerb der Saison teilgenommen haben

    Das Finale wird in 6 Runden stattfinden.

    Sollte man eine Runde verpassen wird man disqualifiziert.

    Mir fehlt in der Umfrage die Option "Ich kann mir vorstellen, im Saisonfinale disqualifiziert zu werden". Ich habe gar nichts gegen die sechs Runden an sich, nur geht der Turniercharakter irgendwie völlig verloren. Ich hatte irgendwie auch nicht damit gerechnet, dass es jetzt eine Beschränkung auf diejenigen, die an der Saison teilgenommen haben, gibt. Stattdessen habe ich irgendwie mehr damit gerechnet, dass es eine Art "Qualifikation" gibt, bei der sich Neueinsteiger und diejenigen aus dem unteren Bereich der Tabelle messen und dass man dann stufenweise die besser platzierten reinnimmt, wobei eben auch jede Runde User ausscheiden. Dann hätten diejenigen, die oft und gut teilgenommen haben, weniger Chancen, auszuscheiden und insgesamt weniger Stress. Oder dass man Gruppen erstellt, in denen dann Leute aus unterschiedlichen Bereichen der Tabelle gegeneinander antreten und dass daraus dann eine Finalrunde entsteht. Hätte den Vorteil, dass gut platzierte User zunächst vermeidlich schwächere Gegner haben. Und da dann eben je zwei bis drei Runden in der Gruppe und im Finale, aber halt ohne Teilnahmepflicht, sondern mit 0 Punkten für die jeweilige Runde.

    Dazu kommt, dass mir im aktuell geplanten System nicht ganz klar ist, wer genau voten soll, wenn alle damit beschäftigt sind, mehrere Texte zu schreiben, da ja permanent mehrere Themen bereitstehen. Klingt alles sehr stressig, aber ich lasse mich mal überraschen.




    Der Zaun


    Ein Zaun, er steht da so im Garten,
    Ich steh' davor und schau' ihn an,
    Und auf der ander'n Seit' ein fremder Mann,
    Der lachend fragt, worauf wir warten.




    Um das nochmal klarzustellen: Mir ging es um meinen persönlichen Vergleich des Feedbacks aus dem Vorjahr mit der Entwicklung des Bereichs über den Zeitraum von etwa einem Jahr, nicht um einzelne Personen, schon gar nicht um solche, die erst wenige Tage im Amt sind. Die öffentliche Begründung finde ich begrüßenswert, unter genau dieser Betrachtungsweise aber eben sehr schwierig. Im letzten Jahr wurde sehr deutlich gefordert, dass die Moderation Präsenz zeigen soll. Mit den drei aktuellen Besetzungen hat man sich wiederum stark gegen diesen Punkt entschieden und stattdessen auf persönliche Einschätzungen („Vertrauensvorschuss“) gesetzt, was prinzipiell in einem Forum völlig okay ist, wenn nicht gerade vorher Präsenz und nachvollziehbare Entscheidungswege gefordert worden wären. Das Gleiche gilt für die anderen von mir genannten Punkte. Das sollte kein Angriff gegen einzelne sein, sondern ein Zeichen, dass die Moderation als Institution zuletzt von dem Weg abgekommen ist, der im letzten Jahr auf Wunsch der User eingeschlagen wurde.


    Die Begründung für die Besetzung der Posten ist für mich rein subjektiv sehr schwierig nachzuvollziehen. Genannt wurden jetzt die Punkte Aktivität, Teamerfahrung und Harmoniefähigkeit, zudem würde auch ein Vertrauensvorschuss zugelassen. Auch wenn man niemandem die „Kompetenzen absprechen“ möchte, so sind sie bei einigen der genannten User ja trotzdem in solcher Menge vorhanden, dass hier bereits mehrfach die Frage nach einer Begründung der Entscheidung aufgekommen ist. Das allein sollte nachdenklich machen. Der Punkt eines persönlichen Gefühls, einer Sympathie (in enger Nähe zu der Frage, ob Harmonie gegeben wäre) scheint hier der entscheidende Punkt gewesen zu sein und genau das ist aus meiner Sicht in Anbetracht der Ergebnisse des Vorjahres nicht tragbar. Sofern ich das falsch verstanden habe, bitte ich um Aufklärung, aber die Begründung ist hier doch sehr vage gehalten – im übrigen für beide Entscheidungen. Die Beförderung Cosis wurde vollkommen außen vor gelassen (auch wenn sie zunächst am plausibelsten scheint, Erfahrung hätte man auch von außen holen können). Nochmal: damit greife ich nicht die neue Moderatorin oder andere Entscheidungen an, sondern den Entscheidungsweg und die Faktoren(-gewichtung) aus meiner persönlichen Sicht heraus, aber auch aus der Sicht der Diskussionsergebnisse.


    Punkt 2:

    Was ich angedeutet habe und was sich mit den beiden Antworten zu bestätigen scheint, ist, dass das große Ziel, die Interna deutlich zu verkleinern, sodass eine schnelle Einarbeitung möglich ist, verfehlt wurde. Cosi ist nun seit Dezember offiziell dabei; Creon seit zwei Monaten. Wenn da immer noch Einarbeitung und der „riesige Organisationsapparat“ als Begründung dienen, hat sich da nichts in die richtige Richtung bewegt. Und um das auch nochmal deutlich zu machen, in zwei Monaten verfügt man selbstverständlich nicht über die große Erfahrung, aber man sollte eingearbeitet sein und zudem ist eine Person da, an die man sich wenden kann. Arbeit aus dem Hintergrund seit Dezember sollte allemal reichen. Das ist keine Kritik an euch, sondern ein Hinweis, dass etwas nicht so geklappt hat, wie es auf der Agenda stand. Eventuell findet ihr da Verbesserungsmöglichkeiten, sobald ihr eingearbeitet seid, und die Zeit habt ihr natürlich. Ich werfe da für die Zukunft mal ein neues Komitee in den Raum, um neue Mitglieder langsamer heranzuführen und eine gute Mischung aus Organisationstalenten und aktiven Kommentatoren zu haben, um mal in diesen beiden Rollenbildern zu bleiben.

    An der Stelle sei auch gerne nochmal mein Wunsch erwähnt, ein Info-Topic bereitzustellen, in dem über Zwischenstände berichtet wird. Es ist schon ein wenig schade, dass das damals kurz existierende Topic so schnell wieder verschwunden ist.


    Ich will mich wirklich nicht dafür rechtfertigen müssen, dass ich hier einen Vergleich ziehe und ich möchte sicher keinem Teammitglied die Motivation entziehen. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, aber vergesst dabei bitte nicht die Ziele, die sich der Bereich gesteckt hat. Und noch viel wichtiger, ihr seid ein Teil des Bereiches. Natürlich sollt ihr keine Kommentare schreiben, wenn ihr das noch nie wirklich getan habt, aber sehen möchte ich die Bereichsmoderation fernab von Ankündigungen und Wettbewerbsleitung schon. Und nichts anderes hat meine kurze Statistik zeigen sollen, wie Wenlok schon schön erklärt hat. Das aber nur nochmal kurz als Erklärung. Ich denke, der Punkt wurde jetzt bereits in Angriff genommen, insofern auch einfach mal ein Lob für das Engagement an dieser Stelle.


    Abschließend nochmal ein Danke für die insgesamt sehr schnelle Kommunikation. Von meiner Seite wäre eine konkretere Aufklärung der Postenvergabe durchaus wünschenswert, sodass dieses Bereichsgefühl einfach wieder entstehen kann, oder zumindest nicht verloren geht.

    Salut!

    Im Mai letzten Jahres wurde unser herzallerliebstes Auskotztopic in die weite Forenwelt geschickt und nachdem sich seitdem einiges geändert hat, wollte ich mal kurz mein ganz persönliches Feedback ziehen. Und da der Tenor inzwischen eigentlich immer war, dass Meinungen viel lieber gesehen werden als Erfahrung oder realistische Einschätzungen, wollte ich die auch gleich mal mitteilen. Vielleicht vorweg, das sollte klar sein, ich bin natürlich begeistert von den geringen Teilnehmerzahlen bei Wettbewerben und der Tendenz in den Sammlungen, dass dort nur noch zwei bis drei User kommentieren (für lange Geschichten habe ich keinen Überblick). Der Umbruch war meines Erachtens nach also ein voller Erfolg! (an dieser Stelle eine Warnung: Sarkasmusverständnis wird vorausgesetzt)


    Punkt 1: Aktivität der Moderation

    Der erste Post im Auskotztopic war diese schöne Kritik von Wenlok Holmes . Er beinhaltete eine Tabelle, die, so wenig sie auch über Qualität der Posts ausgesagt hat, eine Tendenz im Bereich aufgezeigt hat: Moderation und Komitee waren nicht präsent genug. Da ich zu jener Zeit Teil des Komitees war, weiß ich, dass die Interna viel Zeit beansprucht hat. Dazu kommt das Leben außerhalb des Forums und schnell ist man mit zwei Kommentaren in vier Monaten an seinem gefühlten Limit. Faszinierend ist, dass diese Einsicht nach Auflösung des Komitees auch auf breite Zustimmung innerhalb der Community gestoßen ist. Dennoch fand ich es interessant, insbesondere nach den neuen personellen Änderungen, den Vergleich erneut zu ziehen. Wie in der Tabelle aus dem Vorjahr habe ich den Zeitraum der letzten vier Monate betrachtet (April bis heute) und neben President Pingu , Creon und Raichu-chan auch Thrawn und Sheogorath als Vergleichswert herangezogen. Wie Wenlok bin ich danach gegangen, wer mir am meisten aufgefallen ist. Zugegeben, ich habe das nur grob überflogen und Teilnahmen an Wettbewerben nicht eingerechnet, ansonsten war es aber die gleiche Methode. Cosi kommt über diesen Zeitraum auf einen Punkt (was weniger ist als alle ehemaligen Komiteemitglieder), Raichu-chan kommt auf vier Punkte und Creon auf fünf. Der Vergleichswert von Thrawn liegt bei 25 Punkten, der von Sheogorath bei 50 Punkten!

    An dieser Stelle die provokative Frage: Ist die Ausgangskritik aus dem vergangenen Jahr völlig an euch vorbeigegangen? Cyndaquil verdient sicherlich ein großes Lob für ihr Engagement, aber dass nach ihrem Abgang jetzt schlechtere Werte dastehen als im Vorjahr, kann einfach nicht sein. Dass andere Personen deutlich aktiver sind, hätte man auch bei der letzten Beförderung sehen müssen. Sicherlich spielen auch andere Faktoren in die Personalentscheidungen rein; da eure Aufgaben im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich reduziert wurden (zumindest war das Cyndas Plan), frage ich mich, was diese Faktoren sind. Ich schreibe nochmal, was ich Cynda bereits persönlich geschrieben habe: Wenn ihr euch in Diskussionen verzettelt, ob zu wenig kommentiert wird, verliert ihr Zeit zum Kommentieren, bzw. zum Motivieren. Ein Kommi-Marathon wäre eine tolle Option, da muss man auch nicht fragen, ob der vorab Unterstützung findet. Erfahrung kann auch zeigen, ob etwas funktioniert oder nicht. Und überraschende Aktionen neben geplanten sind sicherlich nicht schlecht. Das aber nur als ein Beispiel. Ich weiß nicht, was euch momentan genau hindert.


    Punkt 2: Leitung von Wettbewerben / Saison allgemein

    Ein großer Problempunkt im letzten Jahr war die misslungene Kommunikation bei Wettbewerben und das dadurch entstandene Bild, es herrsche Willkür, bzw. Unsicherheit bei den Leitenden bezüglich der Regeln. Ich denke, das Problem hat sich schon dadurch gelöst, dass nicht eine Personengruppe konkret verantwortlich gemacht werden kann, wenn jeder User einen Wettbewerb leiten kann. Zur Saison an sich habe ich hier auch bereits Feedback gegeben. Was mich ein wenig stört, ist, dass das Feedback jetzt doch etwas im Sand verlaufen ist. Ich hatte zwar gesagt, dass ich vor einer Diskussion noch weitere Meinungen abwarten würde; da diese nicht gekommen sind, muss hier aber auch von moderativer Seite Initiative ergriffen werden. Ich weiß nicht, wer nach Cynda jetzt für das Topic verantwortlich ist, aber irgendeine Art Abschluss erwarte ich da noch. Eine Zusammenfassung; ein Ausblick; eine Reflexion, was ihr daraus gezogen habt und wie es jetzt weitergeht.


    Punkt 3: Feedback

    Denn auch das war ein wichtiger Punkt im vergangenem Jahr: Feedback wurde nicht schnell genug beantwortet. Hier muss ich Cyndaquil erneut loben, da sie auch im formalen Bereich enorme Aktivität an den Tag gelegt hat. Ich hoffe, dabei bleibt es weiterhin, auch ohne sie. Die Chance habt ihr direkt bei diesem Feedback von Dienstag. Ihr seid nur zu dritt, länger als eine Woche sollte das auf keinen Fall dauern. Zumindest war das im letzten Jahr das, was ich herausgelesen habe.


    Punkt 4: Allgemeiner Eindruck

    Im Großen war es der Eindruck, der mich zu diesem Feedback gebracht hat, dass die Moderation ohne Cynda weder aktiver ist als vor einem Jahr, noch dass sie mehr Ordnung in den Bereich gebracht hätte. Um das zu veranschaulichen: im Unterforum der Wettbewerbe sind zur Zeit acht Topics gepinnt. Die Regeln für die Wettbewerbe werden im Wettbewerb nur noch grob angerissen, ansonsten wird auf einen Link verwiesen. Damit ist das Regelwerk nicht entschlackt, sondern verlagert. Wichtige Topics wie das Feedback zur Saison sind nicht gepinnt.

    Ein ähnliches Bild in der Schreibschule: Die letzten Beiträge im Juli stammen von Bastet (Lob an dich und alle, die sich beteiligen!). Die Moderation hat sich im Juli gar nicht beteiligt; die letzten zwei Beiträge stammen von Cynda am 01. Mai. Vielleicht sind in der Zeit andere Topics fertiggestellt worden, aber der strukturierende Wille der Moderation scheint deutlich abgenommen zu haben, sodass es jetzt wohl erst einmal eine permanente Baustelle bleibt (das kenne ich aus der Stadt momentan auch ganz gut). Dass die Diskussionstopics an ihrem aktuellen Ort noch weniger Beachtung finden als zuvor, ist auch eine Beobachtung, die nach Änderungsbedarf ruft. In den Sammlungen sehe ich aktuell wie gesagt vorwiegend zwei Kommentierende, zudem liegt dort sogar auf der ersten Seite ein Topic eines gelöschten Users herum. Das melde ich dann gleich, sobald ich hier fertig bin. Ich weiß, dass der User nicht erst seit gestern gelöscht ist; deshalb erneut die provokative Frage: Guckt ihr in den Unterbereich noch hinein, bzw. achtet ihr auf so etwas überhaupt?


    Ich will weiß Gott kein zweites Auskotztopic provozieren oder einzelne Moderierende an den Pranger stellen. Wie gesagt, es ist mein persönliches Fazit nach etwa einem Jahr 'Veränderung'. Viele gute Aspekte sind hier jetzt etwas untergegangen, weil ich sie momentan noch sehr stark mit Cynda verbinde (allen voran die Präsenz), aber positiv zu nennen sind definitiv noch die Einbindung der User und die strukturelle Fokussierung auf das Kernthema des Bereiches, nämlich die Fanfictions. Persönlich überwiegt aber der negative Eindruck, dass viele ehemalige User durch das generelle Klima im letzten Jahr nicht mehr (so) aktiv sind wie früher und dass die Probleme nicht oder nur unzureichend behoben wurden. Bzw. hat es eben zuletzt so stark abgenommen, dass ich fernab der Saisonstruktur keinen großen Unterschied mehr zur Lage im letzten Jahr sehe.


    War das wirklich nötig?




    Im Mondlicht


    Der Regenwald nimmt ab.
    Ein Tigerjunges ächzt und schreit.
    Hilflos.
    Einsam.


    Stille


    Wann sehen wir uns?


    ___
    Caroit , Sheogorath , Thrawn :
    Oh Gott, da wünscht man sich Kommentare und kommt danach quasi gar nicht mehr zum Schreiben. Ich hab euch zwar allen schon persönlich geantwortet, wollte euch hier aber auch nochmal ein großes Danke sagen! ♥




    Lyrik! ♥

    Sind ja auch nur sechs Abgaben, dann will ich die doch gleich heute mal bewerten. Grundsätzlich habe ich vor, auf die Form, den Lesefluss und die Umsetzung des Themas zu achten. Da das bei Lyrik aber ja immer so eine Sache ist und hier auch noch unterschiedliche Bilder zur Verfügung stehen, werde ich das am Ende wohl noch einmal für mich reflektieren und genauer erklären, wie ich meine Punkte vergebe.


    Abgabe 01 - Die Kunst des Wagemuts

    467 Wörter, da hat aber jemand versucht, an die Wortgrenze ranzukommen. Thematisch finde ich das Gedicht ganz süß. Die Entstehung der Rosen wird mythisch anhand von Elfen erzählt, gleichzeitig wird durch den Tod der Elfe aber auch ein trauriges Element eingebaut. Eine Moral am Ende versucht das ein wenig zu überdecken, ganz gelingt das aber nicht, weil man die Elfe sicherlich auch überleben hätte lassen können und den Tod dann so einbauen können, dass sie im Alter stirbt und ihre Kinder das Erbe in die Welt weitertragen. Der Bezug zum Bild ist absolut gegeben, wobei der äußere Rand ja tendenziell eher orange als rot ist, aber das lasse ich mal durchgehen. :3 Formal finde ich das Gedicht sehr schwierig zu bewerten, weil diese unnatürlich konstruierte Satzform die Wirkung von älteren Epochen hervorruft, durch die nur teilweise eingebauten Reime oder die unreinen Reime aber auch damit bricht. Das Metrum habe ich jetzt nicht durchgängig geprüft, vom Gefühl wird es hinten raus sicherer; insgesamt kam es mir aber etwas holprig vor. Das mag aber auch daran liegen, dass ich über einige Versenden gestolpert bin. Ein Lob aber für die Farbsymbolik und das kleine Rätsel, worum es geht, das dann schön aufgelöst wird. Die Länge könnte wahrscheinlich von anderern Votenden kritisiert werden, von mir bekommst du ein Lob dafür. :3


    Abgabe 02 - Vom Anfang

    Und das zweite Extrem, was die Länge betrifft. Auch in diesem Gedicht geht es um das Leben, wenn auch weniger konkret als im ersten Gedicht, als vielmehr sehr allgemein. Auffällig ist direkt, dass hier großer Wert auf eine ruhige Atmosphäre gelegt wird (lautlos, ruhig, Stille, flüsternd), was meiner Meinung nach so überhaupt nicht zu dem Bild passt. Vielleicht wird damit aber auch eine Situation vor Entstehung des Bildes beschrieben, darauf deutet zumindest das "längst gesiegt", sprich die zuvor beschriebene Situation ist schon lange her, jetzt ist dort eben das Leben und das ist so wild wie in dem Bild. Mit den kurzen Versanfängen kann ich formal gerade nichts anfangen, das Semikolon im vierten Vers würde ich als Bestätigung meiner These des Bruchs sehen, also als Zeichen, dass eben nun das Leben da ist. Der Punkt schließt das Ganze ab, vielleicht hätte man das auch offen lassen können für weitere Entwicklungen. Wobei wenn das Leben erst einmal da ist, vielleicht macht das so doch mehr Sinn. x) Auch hier glaube ich irgendwie, dass die Kürze kritisiert werden könnte, aber auch du bekommst von mir dafür ein Lob! :3


    Abgabe 03 - Schicksalsmauer

    Ihr macht mich fertig mit diesen extremen Längen. Neues Bild, neue Umsetzungen. Der Ansatz gefällt mir sehr gut, das ganze als Ballade aufzuziehen und neben einem Erzähler auch die beiden "Seelen" sprechen zu lassen. Leider ist mir nicht ganz klar, um wen es sich (falls es eine Bedeutung fernab vom Bild geben sollte) bei diesen beiden Seelen handeln könnte. Die Hinweise sind, soweit ich das sehe, dass sie in einer Finsternis durch das Schicksal voneinander getrennt gefangen sind und "durch die Ewigkeit" treiben. Das könnte darauf deuten, dass es sich um zwei Verstorbene handeln könnte, die beide in ihrer persönlichen Hölle gelandet sind. Das allein durch Willenskraft aufzulösen, scheint mir aber unwahrscheinlich. Vielleicht handelt es sich auch um eine Art Komatraum, in dem sich die Person an die/den Geliebte/n erinnert und durch Willenskraft aufwacht. Bin auf jeden Fall auf die Auflösung gespannt! Formal eine sehr schöne Abgabe, insbesondere mit den klar strukturierten Sprecherstrophen. :3


    Abgabe 04 - Schisma

    Also ein bisschen traurig bin ich schon, dass ich jetzt keine Kommentare zur Länge mehr schreiben muss. :c Erneut eine Abgabe zum ersten Bild und auch hier scheint es mir zumindest im weitesten Sinne in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei ich sagen muss, dass ich es durch die gewählte Sprache auch noch nicht zu 100% verstanden habe. Also fange ich mal formal an. Das Metrum zieht sich relativ klar durch das ganze Gedicht mit zwei Brüchen: Zum einen fehlt im ersten Vers der vierten Strophe der Auftakt und zum anderen ändert sich im ersten Vers der siebten Strophe der Ausklang. Da das die einzigen Brüche sind, nehme ich mal an, dass sie bewusst gesetzt sind. Das Reimschema wechselt vom umarmenden Reim in der ersten Strophe, über zwei Kreuzreime, zu danach folgenden Paarreimen. Mehr geht nicht, würde ich mal sagen, haha. Der umarmende Reim steht für den Frieden in der Ausgangszeit, die Kreuzreime für die ausbrechenden Unruhen. Mit dem Bruch im Metrum in der vierten Strophe wird es ernster, der Donner symbolisiert die eintretende Zerstörung. An den Paarreimen scheiter ich dann, auch weil mir die Begriffe der "Wirklichkeit" und des "Wunsches" nicht ganz klar sind. Die Eiszeit deute ich mal als Einigung, mit der beide nicht leben können, es könnte also jederzeit wieder aufbrechen. Insgesamt eine interessante Abgabe, aber von der Sprache zu komplex.

    // Ich habe gerade den Titel gegooglet, das setzt die Abgabe natürlich nochmal in ein anderes Licht, hu.


    Abgabe 05 - LSD

    Drei Strophen, mit sowas hatte ich eigentlich gerechnet! Rein inhaltlich finde ich es eigentlich ganz interessant, den Prozess des Betrachtens zu beschreiben, die Umsetzung gefällt mir aber leider gar nicht und auch wenn es wohl witzig gemeint ist, finde ich die letzte Strophe etwas respektlos. Formal leider auch recht holprig zu lesen und die Reime sind teilweise schon arg erzwungen (seht - Blumenbeet). Auch der Titel ist leider nicht unbedingt kreativ. Wie gesagt, aus der Idee hätte man sicherlich mehr rausholen können, so ist das leider nicht unbedingt mein Fall.


    Abgabe 06 - Spiel der Götter

    Und zumindest wieder ein bisschen länger! Erneut Bild 2, dieses Mal aber Krieg wie zu Bild 1. Grundsätzlich wird ein Kampf zwischen zwei Gottheiten beschrieben, der durch das Eingreifen einer Person beendet wird. Stellt sich die Frage, woher die Person kommt, wenn das Leben "schon lange fort" war. Auch wie es am Ende zurückkommt, ist nicht ganz klar oder warum die Gottheiten überhaupt gekämpft haben. Viele Fragen, die offen bleiben, für meinen Geschmack ein paar zu viele, weil das Gedicht einfach so im Raum steht. Zum Bild kann man sicherlich einen Kontext für das Gedicht denken, aber für mein Empfinden passen die anderen Abgaben etwas besser zu ihren Bildern. Die Reime lesen sich ganz gut und insgesamt kann das Gedicht flüssig gelesen werden, man könnte aber auch noch ein bisschen mehr darauf achten, dass die Verse mit den jeweiligen Reimwörtern eine einheitliche Länge bekommen. :3


    Punkte:

    Ich habe mich jetzt doch dafür entschieden, die drei Kategorien (Form, Lesefluss und Wirkung, Thema) zu nehmen und für jede Kategorie drei mögliche Punkte zu vergeben. Einen Zusatzpunkt bekommt die Abgabe, die mir am Besten gefallen hat - Abgabe 03. Abgabe 01 bekommt für das Thema und Abgabe 04 für die Form zusätzlich einen halben Punkt. Danke an alle für die tollen Abgaben! Ich finde es übrigens interessant, dass es zu jedem Bild zwei Abgaben gibt. :3


    Abgabe 1: 7,5/10

    Abgabe 2: 7/10

    Abgabe 3: 10/10

    Abgabe 4: 7,5/10

    Abgabe 5: 2/10

    Abgabe 6: 5/10

    Momentan gibt es hier noch keine wirkliche Diskussion, nur Stellungnahmen. Sheogorathhat in ihrem Post ein System vorgeschlagen. Wie stehst du dazu?

    Wenn ich dazu jetzt groß was sagen würde, hätten wir doch recht schnell eine Diskussion, ohne vorher die von Sheo gewünschten Meinungen gehört zu haben. Sollte aber ohnehin deutlich geworden sein, dass ich persönlich nicht der größte Fan davon wäre; und es auch nur in Betracht ziehen würde, wenn sich die Tendenz seit der letzten Befragung klar in die Richtung verschoben hat. (Sry, Sheo :c )

    Ich hab da intern eine Statistik

    Würde mich jetzt schon interessieren, ob ich mich einfach brutal verzählt habe, oder ob unsere Wahrnehmungen so weit auseinander gehen. Ich habe bewusst nur die jeweils ersten fünf Saison-Wettbewerbe (ohne Specials) verglichen. Mehr Daten habe ich für dieses Jahr ja leider noch nicht und mit Wettbewerben aus dem Oktober kann ich sie schlecht vergleichen. Dass in den ersten beiden Wettis weniger Teilnehmer da waren, lässt sich mMn nicht durch das System, sondern vielmehr durch Themen oder die angespannte Situation zu Jahresbeginn erklären. Danach ist es ähnlich niedrig. Die Votes schienen mir über diesen kurzen Zeitraum sogar in der letzten Saison konstanter, danach ist die Vorsaison für Statistiken wohl generell nicht der ideale Ausgangspunkt, weil zu viel drum herum passiert ist; die anderen Jahre sind aber viel zu weit weg, um sie aussagekräftig heranzuziehen. Wie gesagt, ich glaube nach den ersten fünf Wettbewerben nicht, dass das System an sich schlechter als das alte ankommt. Wo man ansetzen könnte, habe ich leicht anklingen lassen, würde da aber auch erst noch weitere Meinungen abwarten.

    der Einstieg in das Voten soll im gesamten Fanwork-Bereich einfach sehr leicht sein

    Ich würde behaupten, Votes - gerade in diesem Bereich - brauchen immer eine gewisse Zeit. Bei zwei Sätzen pro Abgabe wäre es mMn immer noch 'sehr leicht', nur halt minimal zeitaufwendiger.

    da diese ja eine reine Usersache sind und ich als Moderatorin da im Grunde nichts tue außer zu organisieren

    Dann hab ich sie tatsächlich falsch betrachtet. Wenn sie 'reine Usersache' sein sollen, könnte man auch darüber nachdenken, sie komplett (auch räumlich) von den Wettbewerben zu trennen und unbegrenzt ohne vorige Erlaubnis zuzulassen. Damit würde die Saison wieder offizieller wirken und es würde parallel, je nachdem wie die Aktionen genutzt werden, ein breites, ungezwungenes Feld an Möglichkeiten geben. So als spontane Idee; bin mir da auch nicht so sicher, wie eine wirklich gute Lösung aussehen könnte.

    Salut!

    Erstmal vorweg wäre es vielleicht ganz sinnvoll gewesen, zumindest die Eckdaten in einem Spoiler im Startpost einzufügen, damit man das System und die daran bereits getätigten Veränderungen nochmal prägnant vor Augen hat und ein bisschen reflektieren kann. Vielleicht kann das ja noch eingefügt werden. Die Gästeliste wäre bestimmt auch noch eine gute Option, da hier ja explizit Wettbewerbsinteressierte angesprochen werden. (Übrigens ist mir beim Suchen der Eckdaten eben wieder aufgefallen, wie extrem unübersichtlich ich das Unterforum seit der Zusammenlegung mit dem Archiv finde, aber dahin scheint der Trend hier ja zu gehen, mh)


    Grundsätzlich bin ich natürlich ganz zufrieden mit dem System, nachdem ein Großteil meiner Vorschläge von damals umgesetzt wurde. Dass ich das damals vorgeschlagen hatte, soll nicht heißen, dass ich mir dieses System gewünscht hätte; es war halt mehr oder weniger der Kompromiss, mit dem wohl alle irgendwie leben können. Teilgenommen habe ich bislang an noch keinem Wettbewerb dieser 'Saison', bzw. an einem Special, dafür habe ich immerhin einen Vote geschrieben. Generell besteht von meiner Seite auch nicht mehr allzu großes Interesse an der Saison, von daher sollte meine folgende Meinung nicht zu hoch gewertet werden.

    Ganz allgemein hatte ich das Gefühl, die Teilnehmerzahlen seien im Vergleich zu den anderen Jahren gesunken (und scheinbar hatte Cyndaquil dieses Gefühl auch); wirklich belegen konnte ich das bei einer Kurzrecherche eben aber nicht. Im Vergleich zum Vorjahr, welches zugegeben recht chaotisch verlief, nahmen an den ersten zwei Wettbewerben zwar etwas weniger User teil, danach pendelt sich das für die ersten fünf Wettbewerbe aber ein. Die Voterzahlen sind zunächst sogar etwas höher, fallen dafür dann deutlich schneller; insgesamt aber auf einem Niveau, das im Rahmen liegt. Das System wird also zumindest von den Zahlen nicht schlechter aufgenommen als das alte. Um zu sehen, warum die Votes trotz liberalerer Regeln leicht abfallen, müsste man wohl zusätzlich vergleichen, welche User im Vorjahr in dem Bereich aktiv beteiligt waren und es jetzt weniger sind. Oder man vergleicht Lyrik- mit Epik-Wettbewerben im Vergleich zum Vorjahr, um die Auswirkung der höheren Wortgrenze zu sehen. Das konnte ich bei bislang erst einem Lyrik-Wettbewerb leider noch nicht machen.

    Die Votezeit beträgt zwei Wochen; verwendet wird das neue FW-Votesystem. Ich bin mal so ehrlich, dass ich absolut nicht vestehe, inwiefern das System jetzt besser oder schlechter ist. Es ist mir auch relativ egal, weil es mir nur um den Spaß gehen würde, wenn ich denn mal teilnehme. Beim Bewerten schienen mir durch die Abstufung mit den halben Punkten viel zu viele Punkte zur Verfügung zu stehen, da hätten es 5 mit Abstufungen wohl auch getan. Ansonsten gefällt mir das System aber sehr gut, weil jede Abgabe individuell beleuchtet werden kann. Was mir aber wirklich missfällt ist, dass Begründungen keine Pflicht mehr sind. Offensichtlich werden dadurch nur sehr wenige neue Voter auf Dauer angelockt, dafür stehen die Teilnehmer dann ohne Begründung dar. Gerade wenn jede Abgabe Punkte bekommt, finde ich es wichtig, dass man das irgendwie begründet - und wenn es nur zwei Sätze sind. Der Sinn dahinter war letztlich ja, dass Sympathievotes tendenziell ausgeschlossen werden. Bei den Newcomer-Wettbewerben hatten wir mal die Option, neuen Bereichsusern auf Nachfrage Hilfestellung beim Voten zu geben. Vielleicht wäre das eher ein Ansatz. ("Wenn du nicht weißt, wie du mit deinem Vote beginnen sollst oder generell lieber erst einmal ein bisschen Hilfe hättest, kannst du dich gerne an XY wenden") Erfahrenere User haben das in der Vergangenheit auch geschafft, sich bei wenig Zeit mit einer Pro- und Kontra-Liste zu behelfen.


    Die Orden finde ich ganz nett als zusätzliche Belohnung und auf das Turnier am Ende bin ich definitiv auch gespannt! Rein subjektiv finde ich es trotzdem irgendwie schade, dass die Menge an Wettbewerben sich kaum verändert hat, sich dafür halt nur in Richtung der Aktionen verschoben hat. Dadurch verlieren sowohl die Aktionen (nichts Besonderes mehr) als auch die Saison (vergleichsweise kurz) ihren Reiz. Ich bin immer ein Freund davon zu sagen: "Wir bieten viel an, damit man als Autor/in an vielen Dingen teilnehmen kann!", aber dann bitte mit einer Idee dahinter. Aktionen zum Beispiel immer komplett ohne Vote, und einfach als freie Mitmachaktion; Ketten kamen immer gut an. Ansonsten bleibe ich dabei, dass ich persönlich das alte System besser fand, weil permanent Wettbewerbe angeboten wurden, wodurch über das Jahr eine große Auswahl an saisonrelevanten Wettbewerben vorhanden war und mich der Reiz einer Saison schon motivieren konnte. Gerne mit ein paar Wettbewerben weniger, damit man bei dem ein oder anderen Wettbewerb mal eine Woche länger voten lassen kann und eine kurze Verschnaufpause beim Schreiben bekommt. Wäre, denke ich, auch ein guter Kompromiss, solange das offene Turnier am Ende bleibt.


    Abschließend, und das schlage ich jetzt seit Jahren vor, möchte ich um einen Drabble-Wettbewerb vor der Saison bitten. Das hat damals schon immer unglaublich viele Leute in den Bereich gezogen und würde als Special die Saisontabelle nicht verfälschen. Nur so als Anregung unabhängig vom System.


    Ich hoffe mal, dass man damit irgendwie etwas anfangen kann; das war jetzt nur schnell runtergeschrieben. Wenn nicht, gerne nochmal nachfragen. :3

    Flocon

    Unterschiedlich weit entwickelte Stile zur Auswahl zu stellen, ist schon ein wenig manipulativ, hu. Würde mir aber auch einen blauen Stil wie 3 oder 4 wünschen; ob da dann oben ein Karpador rumschwimmt, ist mir relativ egal. Vielleicht eine Mischung so als kleiner Kompromiss für diejenigen, die Karpador haben möchten und diejenigen, die sich blau wünschen.

    Sehr geehrtes Team des Kleinkünstlers,


    mit hohen Erwartungen habe ich nun die letzten Stunden vor Ihrem Online-Medium gesessen und minütlich die Seite aktualisiert, um ja nicht zu verpassen, wenn Sie die neue Form des forenumspannenden Systems aufarbeiten und uns Leser über die dahinterstehenden Skandale aufklären. Doch mit Schock musste ich feststellen, dass eben jene Aufarbeitung nicht geschehen ist. Schlimmer noch, einer Ihrer aktivsten Autoren – Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen – hat statt im Kleinkünstler, tatsächlich in seinem privaten Blog einen ersten voreiligen Kommentar zur Situation abgegeben! Ich denke, Sie können dieses Verhalten ähnlich wie ich nicht gutheißen und werden das Thema innerhalb der Redaktion aufarbeiten.


    Da ich auf die neuste Ausgabe wohl noch etwas warten muss, möchte ich Ihnen zunächst ein wenig Feedback zur letzten Ausgabe geben. Die Informationen bezüglich der Bilder sind in der Tat schockierend! Scheinbar war dies jedoch nur ein erster Schritt. Ich bin Ihnen äußerst dankbar, dass Sie mich bereits über den Verlust mancher Spoiler aufgeklärt haben, sodass ich diese vorbildlich noch einmal mit besonderer Häufung genutzt habe! Obgleich der durchaus ernsten Themen in den Allgemeinen Diskussionen haben Sie es auch hier erneut geschafft, mir als interessierten Leser ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Sicher können Sie nichts für den konsensualen Entscheid, dennoch kommt die Legalisierung von Heroin als überraschende Möglichkeit gut an. Der Titel des Themas zu Kant, dessen Texte ich an dieser Stelle im Übrigen ebenfalls empfehlen möchte, scheint mir jedoch etwas zu lang. Vielleicht können Sie in Zukunft darauf achten, dass solch lange Titel gesondert herausgestellt werden. Auch der Einblick in die Interna ist natürlich sehr interessant. Ich hoffe, über neue Zwischenstände werden wir alsbald informiert. Ich müsste nämlich durchaus mal auf die Toilette!

    Abschließend möchte ich Ihnen danken, dass Sie auf die Bewerbungsphase aufmerksam gemacht haben! Es ist schön anzusehen, wie viel dem Kleinkünstler doch an dem Phanfiction-Bereich zu liegen scheint. Leider muss ich beichten, dass mir die Fähigkeit des Verlinkens durch den neuen Editor abhanden gekommen ist.


    Kritik kann ich Ihnen ansonsten nicht mitteilen. Wie immer behandeln Sie die aktuellen Themen in angemessener und seriöser Weise, wenngleich die Ausgabe etwas kurz erscheint. Ich werde weiterhin gespannt auf eine messerscharfe Analyse der neuen Ordnung im Forum warten. Bis dahin wünsche ich Ihnen noch eine schöne Zeit!


    Mit freundlichen Grüßen,

    Ein anonymer Leser


    Und Grüße an Shiralya , du hast mich mit deinem Leserbrief damals schon motiviert, das auch mal zu machen, haha. :3

    Salut! ♥
    Ich dachte mir gerade, dass du bestimmt immer noch so viel zu tun hast und dass dir ein kleiner Kommi vielleicht kurz ein bisschen Stress nehmen könnte. Vielleicht bewegt dich das ja auch dazu, dein Projekt wieder fortzuführen. :3 Und wie ich gerade schockiert feststellen musste, ist das tatsächlich mein erster Kommi in deinem Topic. D:


    Narim, der Steuerzwerg
    In der Geschichte wird von einem Halb-Zwerg, Narim, berichtet, der in seinem Land als Abgabenbeauftragter arbeitet. Zunächst beobachtet er, wie ein Bauer von seinem Grundstück enteignet wird; anschließend wird mehr auf das Leben von Narim eingegangen. Die Art, wie von der Enteignung erzählt wird, gefällt mir wirklich gut, weil sowohl das Mitgefühl des Zwerges zum Vorschein kommt; gleichzeitig aber auch eine enorme Nüchternheit durchklingt, sodass es insgesamt mehr den Eindruck macht als wäre es halt einfach der triste Alltag. Und genau das scheint am Ende ja auch bestätigt zu werden, wenn die Geschichte letztlich mit der Papierarbeit aufhört. Interessant fand ich schon beim ersten Lesen das generelle Setting. Ganz sicher, wo die Geschichte spielt, bin ich mir immer noch nicht. Zum einen sind fantastische Elemente wie Zwerge vorhanden, zum anderen wirkt es schon durch Begriffe wie "Staat" weit entfernt von einer Märchenwelt. Vielleicht ist da ja die eine oder andere Analogie versteckt. Wäre sicher spannend, ob der Zwerg nicht auch für eine bestimmte Art von Mensch stehen könnte. Auch bei dem Namen bin ich mir leider nicht ganz sicher, ob da eine größere Bedeutung dahintersteckt. Die Dorfnamen lassen zumindest mal darauf hoffen, aber mit Narim Hochspross Denzel kann ich gerade nicht viel verbinden. (Meine Kurzrecherche ergibt, dass sich Narim auf einen Charakter aus Stargate oder eine ethnische Gruppe im Südsudan beziehen könnte; Hochspross bezieht sich vermutlich auf die Größe) Vielleicht kannst du das ja nochmal aufklären, sofern da mehr dahintersteckt. Außerdem wäre es auch interessant zu erfahren, was denn genau ein Halb-Zwerg ist, bzw. was da gemischt wurde. Das würde das Bild von Narim sicher noch etwas verbessern. :3


    Ansonsten ist mir das hier noch aufgefallen:

    Ihm gerade erklärte, dass er nichts dagegen ausrichten könnte

    Durch den Absatz, der vorher bereits gesetzt wird, wirkt das als etwas, das für sich steht und war für mich jedes Mal wieder ein kleiner Stolperstein. Wenn es mit einem Semikolon zum vorigen Satz gehören würde, wäre das wohl noch durchgegangen; so fehlt da irgendwie etwas. (Übrigens hab ich mir bei mehreren, vorwiegend längeren Sätzen gedacht, dass sich da auch mal ein Semikolon gut machen würde, um den Satz besser zu strukturieren! Vielleicht als kleiner Tipp :3)


    Die Idee dahinter, den Lernstoff einzubauen, finde ich übrigens auch toll. Ich bin mal gespannt, was du da sonst noch so einbauen kannst. Das GG lässt hier prinzipiell ja doch einiges zu, haha. :3


    Au revoir! ♥




    Vom Abschied


    So dunkel die Tage,
    Hell schimmert der Schein;
    Im Schweigen sind wir einsam.
    Dem Raben die Farbe,
    Dem Leben das Sein;
    So schweigen wir gemeinsam.


    Wir sitzen im Regen,
    Und spüren die Nacht;
    In eisig-frischen Winden.
    Wir weinen verlegen,
    Verlorene Macht;
    Und Herzen, die erblinden.


    Wir lauschen den Worten,
    Und hören doch nichts;
    Die Laute, die uns bleiben.
    Wir suchen nach Orten
    Vergangenem Lichts;
    Lassen Gedanken treiben.


    ___
    Über Kommentare würde ich mich freuen; ich beiße nicht! (:




    Salut @Lolomatico!
    Ich habe gerade deine beiden Gedichte gesehen und möchte dir gerne kurz etwas Feedback dalassen. Grundsätzlich ist es hier eher die Konvention, dass man seine Werke in einem Thema sammelt und nicht für jedes Werk ein neues aufmacht. Das hat auch den Vorteil, dass du immer gleich alle Werke nach oben schiebst, wenn du ein Update veröffentlichst. Vielleicht wäre das ja auch etwas für dich. :3 Ansonsten finde ich es immer toll, wenn sich neue Leute an Gedichte wagen! :3


    Gedichte der Liebe
    Ich bin ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob das der Titel des Gedichts ist, da du von Gedichten - also mehr als nur einem Gedicht - schreibst. Als Titel wäre das wohl irgendwie irreführend. Falls das der Titel des gesamten Topics ist, wäre es auf jeden Fall schön, wenn du dem Gedicht auch noch einen Titel geben würdest! Liebe scheint aber auf jeden Fall das zentrale Motiv zu sein, das sich durch alle Strophen zieht. Das lyrische Ich erzählt, wie es ein Mädchen im Unterricht kennengelernt hat und beschreibt anschließend, wie es von dem Mädchen "verzaubert" wurde. Die letzten beiden Verse lassen etwas mehr Spielraum zur Interpretation, im Sinne läuft es aber wohl darauf hinaus, dass sich das lyrische Ich erträumt, dass seine Liebe erwidert wird.
    Die Menge an Inhalt finde ich sehr gut gewählt und auch dass du viele Vergleiche und Beschreibungen einbringst, passt wunderbar zu Gedichten. Formal fällt zunächst einmal auf, dass du keiner konkreten Linie folgst. Die Strophen sind unterschiedlich lang; Reime werden verwendet, aber ebenfalls nicht einheitlich und auch die Verse variieren in ihrer Länge sehr stark. Teilweise wirken die Reime auch etwas erzwungen (Haselnussaugen - Weintrauben) oder doppeln sich (verzaubert - gezaubert). Grundsätzlich finde ich es immer ganz gut, wenn man sich am Anfang etwas stärker an bekannte Formen hält, einfach um den Umgang mit Gedichten etwas einzuüben. Klassische Reimschemen wie aabb oder abab einmal konsequent über drei, vier Strophen durchzuziehen kann einem viel bringen. Danach kann man auch versuchen, die Verse mit den gleichen Reimwörtern etwa gleichlang zu gestalten (indem man z.B. die Silben zählt). Freiere Formen sind deshalb schwieriger, weil der Leser sich permanent fragt, warum genau diese Form gewählt wurde. Warum sind es erst vier Verse, dann bloß zwei, schließlich drei und dann sogar fünf? Oder warum reimen sich manche Verse und warum andere nicht? Bekannte Schemen geben auch erstmal einen gewissen Halt, an dem man sich orientieren kann. Das als Anregung, wenn du dich etwas mehr mit Form beschäftigen möchtest. Ansonsten kannst du auch mal in der Schreibschule nachschauen; zu Gedichten gibt es beispielsweise dieses Topic. Da kannst du übrigens auch Fragen stellen, auch wenn das Topic schon etwas älter ist. :3
    Wie gesagt, Gedichte sind wirklich nicht einfach und ich finde es toll, dass du dich darantraust! Gerne mehr davon. :3


    Au revoir!

    Salut!
    Den Sonnenbrand habe ich mir heute schon eingeholt, also setze ich mich jetzt lieber mal hin und kommentiere ein bisschen, haha. Vorweg noch kurz zu deinem Startpost: Ich persönlich finde das irgendwie total interessant, dass du den komplett in Versen formuliert hast. Man nimmt den Inhalt viel besser auf, weil man einfach genauer liest und sich eine stärkere Betonung dabei denkt. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass das für andere eher ein wenig abschreckend wirkt; vielleicht würde zumindest ein kurzer einleitender Absatz ohne Versform nicht schaden. Aber das nur so als kleine Idee, von mir trotzdem ein Plus für die Idee! :3


    Szenen - erster Abschnitt
    Die kurze Szene hat mich Anfang der Woche schon direkt angesprochen, also wollte ich jetzt ein paar Worte dazu dalassen. Es wird eine in Dunkelheit getauchte Stadt beschrieben; der Erzähler grenzt die Dunkelheit am Ende jedoch noch einmal von einer anderen Dunkelheit ab. Besonders interessant ist natürlich zunächst einmal die Kürze, da die Szene nur etwas länger als ein klassisches Drabble (100 Wörter) ist. Das passt ja irgendwie auch zum zweiten Satz, dass es eben nicht so wie immer ist. Insgesamt finde ich den Anfang sehr schön beschrieben. "Neonröhren" sorgen bei mir persönlich ja immer dafür, dass das Bild in meinem Kopf etwas in das Bedrohlich-Absurde übergeht; aber hier scheint es ja doch eher in eine andere Richtung zu gehen.
    Durch die Kürze gehen aber auch ein paar wichtige Informationen verloren. Mein Hauptproblem liegt in dem Satz "Jedoch war es anders als die Dunkelheit und Leere, die sich dort breitmachte, wo ich mich aufhielt". Zum einen ist nicht ganz klar, wo sich der Erzähler genau befindet, wenn er die Stadt beschreibt, anschließend aber das Bild der Stadt von einem anderen Ort abgrenzt. Meine Vermutung wäre mal, dass damit ein metaphorischer Ort gemeint sein könnte, sprich das Innere des Erzählers; gerade weil trotzdem von Regen gesprochen wird, der so typisch für die Stadt ist. Wenn es tatsächlich metaphorisch gemeint ist, hätte man das vielleicht noch etwas deutlicher machen können, beispielsweise mit einer Beschreibung wie "anders als die Dunkelheit, die mich an alle Orte begleitete". Das zweite Problem, das ich damit habe, ist, dass anschließend an den zitierten Satz noch "Dieser Ort" auftaucht und nicht ganz klar ist, welcher der beiden Orte genau gemeint ist. Auch hier würde ich durch den Regen jetzt eher zu der Stadt tendieren, die als angenehm empfunden wird. Da vorher aber gerade ein anderer Ort präsentiert wird, ist das hier uneindeutig. Insgesamt bleibt der zweite, also der Vergleichsort, sehr vage in der Beschreibung. Es wird nicht näher darauf eingegangen, wie die Dunkelheit und die Leere dort empfunden werden oder wie es überhaupt dazu kommt. Da hätten ein paar Sätze mehr vielleicht nicht geschadet.
    Ansonsten finde ich die Szene aber sehr interessant! Insbesondere das Ende gefällt mir, weil es sich so ein bisschen mit dem Anfang beißt. Der Regen ist ja eher etwas Typisches, also eben nicht "anders". Und trotzdem bleibt da das Gefühl, dass die Dunkelheit doch irgendwie friedlicher wirkt. Gerne mehr davon. :3


    Au revoir!