Beiträge von Naoko

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    Hi, ich bin wie immer zu spät ):. (zu meiner schlechten Verteidigung: Ich bin mitten in den Prüfungen, da vergisst man sowas leider schonmal). Aber ich habs auch noch geschafft; hier meine Story zum Setting von Woxie! (Ich hoffe dir gefällt die Umsetzung ♥)


    weil ich bisschen Lust hätte dazu ne Umsetzung zu sehen: Person X baut einen Unfall, trifft dabei auf Person Y und sucht diese seitdem. Ob sie sich finden oder was passiert, ist dem Schreiber überlassen. Warum sie sie sucht ebenfalls.


    Blutspritzer


    Blutspritzer auf der Windschutzscheibe. Der Schock saß noch tief in Naomis Brust und ihre Hände klebten verschwitzt am Lenkrad und erst als sie sie löste, um die Türe zu öffnen, merkte sie, wie sehr sie zitterten. So sehr, dass es ihr kaum gelang, den Griff zu ziehen. Die kaum beleuchtete Landstraße war still, es gab kein Geräusch, was sie noch nervöser machte. Ein Keuchen oder schnelles Atmen hätten es leichter gemacht. Hätten ihr versichert, dass dort keine Leiche auf der Straße lag. Doch so schien alles auf das Schlimmste hinzuweisen. Würde sie das zur Mörderin machen? Sie presste ihre Hände aneinander und versuchte sich mit ein paar Atemzügen zumindest etwas zu beruhigen, ehe sie um das Auto ging.

    Sie wusste nicht, was sie erwartet hatte. Vielleicht, dass sie sich verguckt hatte und dort anstatt einer Person nur eine Katze liegen würde. Oder am besten gar nix und es war nur eine Illusion gesehen; ein Schatten, der im schwachen Licht wie eine Person gewirkt hatte. Aber sie hatte einen Aufprall gespürt, hatte Sprünge in der Windschutzscheibe und dort lag eine echte Person mit echten Verletzungen umgeben von echtem Blut. Sie hatte das Gefühl, einer Panikattacke nah zu sein. Was sollte sie jetzt tun? Hätte sie im Erste-Hilfe-Kurs nur besser aufgepasst! Sie biss sich auf den Daumen, so fest, dass sie den metallenen Geschmanck von Blut im Mund hatte. Noch mehr Blut.

    „Gott, das hilft mir jetzt nicht!“, rief sie aus. Sie musste etwas tun. Jetzt.

    Und – wie als hätte irgendjemand ihr Flehen erhört – strahlte plötzlich ein helles Licht auf sie. Es kam aber nicht vom Himmel, sondern von der Seite und war auch nicht in Begleitung eines Engelschors, sondern dem Geräusch einer Fahrradkette. Und dennoch war es das Beste, was ihr hätte geschehen können. Das Fahrrad hielt sobald die Person auf dem Boden in den Lichtkegel kam, abrupt an und Naomi verschwendete keine Zeit, um den Fahrer um Hilfe zu bitten. Bei diesem handelte es sich um einen Jungen in ihrem Alter – vielleicht auch jünger, es war schwer es im schwachen Licht auszumachen – mit kurzen, ungekämmt wirkenden Haaren. Er schien die Situation noch nicht ganz begriffen zu haben, doch dafür ließ Naomi ihm auch keine Zeit: „Oh gott, bitte, du musst mir helfen! Ich hab jemanden angefahren und ich weiß nicht, oh gott oh gott…“ Sie fuhr sich mit den Fingern durch die Haare und spürte, wie sich Tränen in ihren Augenwinkeln bildeten. „Bitte hilf mir!“, flehte sie schließlich und auch wenn der Junge immer noch verstört wirkte, stieg er vom Rad. Er beugte sich dem Verletzten hin und hielt sein Ohr über sein Gesicht, mit einer Ruhe, die für Naomi unerklärlich war, dann sah er zu ihr. „Hast du ein Handy?“

    Sie nickte – unfähig zu reden – und fingerte es aus ihrer Hosentasche. „Ruf einen Krankenwagen und einen Notarzt. Schnell!“ Sie nickte wieder und wählte mit zitternden Händen die Nummer, die er ihr diktierte. Das Gespräch und das Ankommen des Notarztes und der Polizei war eine einzige, verschwommene Erinnerung. Sie konnte sich nur erinnern, wie viel und bitterlich sie geweint hatte. So sehr, dass man auch sie ins Krankenhaus brachte, um sicher zu gehen, dass sie keine Kopfverletzungen oder Ähnliches erlitten hatte.


    Als sie am nächsten morgen erwachte, saßen ihr Vater und Hideaki an ihrem Krankenbett, in ein flüsterndes Gespräch vertieft, das sie jedoch einstellten, als sie sahen, dass sie wach war. „Naomi“, stieß Hideaki als erster aus, „bitte tu so etwas nie wieder. Was glaubst du wie sehr ich mich erschreckt hab, als deine Schwester mich um drei Uhr nachts angerufen hat, weil du ihr seltsame Nachrichten geschickt hast?“

    Seltsame Nachrichten? Daran konnte sie sich nicht erinnern. Er schien ihren Blick zu bemerken, denn er zückte sein Handy um ihr Beweisfotos zu zeigen. Tatsächlich: Screenshots von einem Gespräch mit ihrer Schwester, wobei es mehr einem Monolog glich. Sie konnte verstehen, wie sie ihrer armen Schwester einen Schrecken versetzt hatte, immerhin bestanden ihre Nachrichten aus „ich habe jemanden getötet“ oder „ich bin eine mörderin“. Anhand der Zeit hatte sie die wohl aus dem Krankenhaus geschickt, höchstwahrscheinlich nachdem man ihr einen Haufen Beruhigungsmedikamente verabreicht hatte. Scheinbar dennoch nicht genug.

    Ihr Vater schien mehr Verständnis zu haben: „Es ist gut, dass du ihr geschrieben hast, sie hat sich bei uns gemeldet, sodass wir Bescheid wissen. Wobei es natürlich noch besser gewesen wäre, wenn du dich direkt bei uns gemeldet hättest.“ Er lachte. „Jedenfalls geht es der jungen Frau, die du angefahren hast gut. Es wird keine Anzeige geben; sie meinte selber, dass sie mit der dunklen Kleidung bei dem Licht kaum erkennbar war.“ Naomi nickte erleichtert. Da war sie ja gerade noch mal so davongekommen. Dann fiel ihr der Junge wieder ein.

    „Was ist mit dem Jungen?“

    Hideaki und ihr Vater tauschten verwunderte Blicke. „Welcher Junge?“, fragte ihr Vater schließlich.

    „Da war ein Junge… er hat mir geholfen. Er hat Erste Hilfe geleistet. Ich wollte mich noch bedanken.“

    Hideaki schüttelte den Kopf. „Wer auch immer er war, er ist nicht mit bis zum Krankenhaus gekommen. Zumindest haben wir ihn nicht getroffen.“ Naomi sah aus dem Fenster. Sie wusste nicht mal seinen Namen…


    Die Monate verstrichen, aus dem Sommer wurde Herbst und schließlich Winter. Der Unfall lag tief in Naomis Erinnerungen vergraben. Verdrängt.

    Hideaki umklammerte seinen Kaffee als wäre es das Einzige, was ihn am Leben hielt. War es höchstwahrscheinlich auch, denn die Frostbeule war trotz dicker Kleidung am Zittern, während Naomi selbst in den kälteren Monaten noch in Strumpfhose und Shorts herumlief. Sie schlürfte an ihrem Kakao, war aber in Gedanken komplett woanders. Zumindest, bis Hideaki sie aus diesen riss. „Das sieht nach Ärger aus“. Er hatte die Brauen zusammengezogen und als Naomi seinem Blick folgte, erkannte sie auch, warum. Eine Gruppe aus drei Jungen hatten einen anderen Jungen umzingelt. Sie waren die typischen Schlägertypen: Groß, breite Schultern, kurz rasierte Haare. Ihr Opfer war mindestens zwei Köpfe kleiner und dünn wie ein Stock im Vergleich zu ihnen.

    Naomi mischte sich eigentlich nicht in solche Angelegenheiten ein. Mit solchen Kerlen war nicht zu spaßen und manchmal musste einfach jeder für sich selber verantwortlich sein, aber als sie den Jungen in der Mitte erkannte, fiel ihr fast ihr Getränk aus der Hand. Ihr geheimnisvoller Retter! Auch wenn sein Gesicht nicht allzu gut sichtbar gewesen war, gab es keinen Zweifel: Er war es. Die braunen Augen erfüllt mit Angst. Sie stellte auch ihr Getränk zur Seite und wollte losgehen, doch da fiel bereits der erste Schlag. Hideaki neben ihr zuckte zusammen und schaute weg, aber Naomi konnte ihren Blick nicht abwenden. Sie ballte wütend ihre Fäuste zusammen uns zögerte nicht, auf die Gruppe zuzulaufen. Sie überhörte Hideakis Rufe und packte die Hand des Schlägers.

    „Hör auf“, zischte sie und starrte ihn mit dem finstersten Blick an, den sie zustande bekam. Ihr Gegenüber schien nicht besonders beeindruckt und zog seine Hand mit Leichtigkeit aus der Umklammerung. „Misch dich nicht ein, Kleine.“

    Hideaki, der inzwischen dazugestoßen war, legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Lass gut sein“, versuchte er es, aber Naomi ignorierte ihn, holte aus und klatschte dem Kerl vor ihr eine. Seine Freunde grölten und johlten im Chor. Naomi machte sich bereits auf das Schlimmste gefasst, aber tatsächlich zuckte ihr Gegenüber nur mit den Schultern. „Ich schlage keine Mädchen.“ Und damit verschwand die Dreiergruppe ohne nochmal einen Blick zurückzuwerfen.

    Hideaki sah aus, als würde er gleich tot umfallen, so bleich wie er im Gesicht war, dennoch kniete er sich zu dem Jungen. Er hatte Nasenbluten und der Prellung nach zu urteilen wohl auch eine gebrochene Nase. Hideaki wischte ihm mit einem Taschentuch etwas Blut aus dem Gesicht, während er ihn mit der anderen Hand stützte, sodass er sich aufrichten konnte. Besorgt fragte er: „Wie geht es dir?“

    „Alles okay“, murmelte der andere. Es war sichtlich ein böser Treffer gewesen, aber scheinbar kam er noch mit einer gebrochenen Nase davon.

    „Wie heißt du?“, erkundigte Naomi sich dann.

    „Ren“, erwiderte der Fremde mit Blutspritzern im Gesicht.

    Abgabe 01 - 7,5/10.0

    Abgabe 02 - 5,5/10.0

    Abgabe 03 - 8/10.0

    Abgabe 04 - 6/10.0

    Abgabe 05 - 7,5/10.0


    Abgabe 1: Der Ansatz ist echt gut mit dem Aufbau des Hintergrunds, aber die Positionierung des Renders bzw. des Light FX ist imo unglücklich; das FX ist ein ziemlicher Focal und hätte denke besser gepasst, wenn man den Render in der Mitte des FX platziert hätte. Farbtechnisch den Render noch etwas anpassen hätte die Einarbeitung noch was verbessert, finde es aber wie schon erwähnt ein echt guter Ansatz.


    Abgabe 2: Maße der Tag sind definitiv zu groß; das macht es schwer, sie zu betrachten und zudem auch zu bearbeiten. Die Idee dahinter ist nicht schlecht, aber die Tag ist noch recht leer und wirkt langweilig. Finde gut, dass hier mit Kontrast gearbeitet wurde, finde es aber persönlich einen Ticken zu überbelichtet an manchen Stellen.


    Abgabe 3: Typos ♥

    Farbe und besonders Licht sind hier imo sehr gelungen, aber der schwarze Anteil ist dann doch etwas zu dominant im Gesamtbild und gerade der Render hätte etwas Belichtung vertragen können, der geht so noch recht unter. Bin aber persönlich ein großer Fan von der Typo!


    Abgabe 4: Die Farben sind echt schön, aber ähnlich wie bei Abgabe 2 sind auch hier die Maße zu groß; das macht es auch beim Erstellen schwerer, die Fläche zu füllen. Zudem sollte man grundsätzlich nur einen Render nutzen, da dessen Einarbeitung meistens schon recht viel Arbeit ist. Die Farbkompisition gefällt mir aber echt gut und die Effekte sind auch passend; sehe da auch schon gute Ansätze was den Flow angeht am Schwert; schade, dass das nicht weiter ausgearbeitet wurde :'D.


    Abgabe 5: Die Idee ist sehr cool und auch die Umsetzung gefällt mir; finde nur, dass es etwas langweilig ist, den Hintergrund einfach nochmal mit dem Render zu füllen. Könnte mir da auch gut ne' unauffällige Musterung vorstellen; finde die aber sonst echt gut.

    Teil 1: Die Augen des Fremden

    Der Himmel war grau – er war immer grau, egal ob bei Tag oder bei Nacht. Die Menschen hier kannten ihn höchstwahrscheinlich nicht in einer anderen Farbe als grau; wer wusste schon, ob sie überhaupt eine andere Farbe als grau kannten, denn das schien die einzige Farbe zu sein, die es in dieser Stadt hab. Grauer Himmel über graue Straßen auf denen graue Menschen gingen. Die Gesichter trüb, als wäre ihnen noch nie etwas Gutes im Leben passiert. War ihnen vielleicht auch nicht.

    Aoto war auch nie etwas wirklich Gutes im Leben passiert; er war genauso grau wie die Menschen um ihn herum und obwohl es ihm half, unterzutauchen, konnte er sich in dieser Stadt nicht zuhause fühlen. Es war durchaus verwunderlich, wenn man bedachte, dass die Stadt, in der er aufgewachsen war, sich gar nicht so sehr von London unterschied; die gleichen Gesichtsausdrücke, die gleichen dunklen Gassen, der gleiche trübe Himmel.

    Andererseits hatte Aoto sich dort auch nie wohl gefühlt. Wohlfühlen war ein Luxus, der Menschen wie ihm nicht zugänglich war. Menschen, die nicht mal auf die grauen Straßen der Stadt gehörten, sondern in den Gassen lebten, wo sich keine der Ratten der Straße hin traute. Und wer es tat, der wurde von den Raben gefressen.

    Dafür verließen die Raben ihre Gassen auch nicht; für sie gab es keinen Platz auf den helleren Straßen; jeder blieb dort, wo er seinen Platz hatte. Allerdings könnte es Aoto nicht weniger scheren können, wo sein Platz laut irgendwelchen ungeschriebenen Gesetzen war. Er war in den Schatten aufgewachsen, aber lief nun zwischen normalen Menschen auf den Straßen Londons als wäre er schon immer einen von ihnen gewesen. Keiner bemerkte ihn, keiner schenkte ihm einen zweiten Blick. Er war so grau wie diese Stadt und ihre Bewohner.


    Aoto hatte sich für seinen Aufenthalt in London für ein Pub entschieden, welches nicht zu weit vom Zentrum entfernt war und mit seinen niedrigen Preisen warb. Die Lage der etwas ruhigeren Seitenstraße kam ihm ebenfalls gelegen, desto weniger ihn sahen umso besser. Er wollte in London wie in jeder anderen Stadt vorgehen: Rein, suchen und wenn er fertig war, die Stadt ohne Spuren wieder verlassen. Vor allem ohne Spuren in den Gedächtnissen der Menschen; am besten erreichte man dies, wenn man sich unauffällig verhielt und wenig Gespräche führte. Keiner erinnerte sich an einen schwarzhaarigen Jungen in schwarzer Kleidung, der irgendwann im Laufe des Tages mal neben einem gelaufen war.

    „Da würde ich nicht reingehen.“ Aoto beäugte die behandschuhte Hand, die plötzlich auf seiner Schulter lag, ehe er den Blick hob um in die Augen des anderen zu schauen. Nun, damit war das Verbot der Konversationen schon mal vom Tisch. Der Fremde schien das komplette Gegenteil von Aoto zu sein; die Haare in einem intensiven Blau gefärbt und mit stechend orangen Augen, dass er mehr von einer Eidechse als einem Menschen hatte.

    Eigentlich war ihm die Qualität der Unterkunft egal. Ihm war ziemlich viel egal, wenn es sein Ziel nicht direkt betraf, aber es wäre auffälliger sich gegen den Ratschlag zu wehren, als ihn einfach höflich anzunehmen. Sicher redete dieser Mann täglich mit vielen Menschen, da würde ihm der eine, dem er einen Ratschlag gegeben hatte, sicher nicht in Erinnerung bleiben. Um dennoch ein gesundes Maß an Misstrauen zu zeigen erkundigte er sich: „Warum nicht?“

    „Du bist noch nicht lange in London.“ Es war keine Frage, sondern eine Feststellung und Aoto war erstaunt, wie gut sein Gegenüber ihn scheinbar lesen konnte.

    „Die Kunden werden schrecklich behandelt, es ist unhygienisch und vom Besitzer will ich gar nicht erst anfangen“, fuhr sein Gegenüber fort, „es gibt weitaus bessere Pubs in London. Darf ich dir ein paar empfehlen?“ Er nahm nun auch endlich wieder seine Hand von Aotos Schulter.

    Aoto betrachtete das Gebäude zu seiner Linken, wo er eigentlich geplant hatte, seine Nächte zu verbringen, aber nun musste er mit dem Gespräch gehen. Er nickte also und erwiderte: „Gerne.“

    Er bekam ein Schmunzeln von dem Fremden. „Gute Entscheidung“, wobei Aoto den Blick nicht von seinen Händen abwenden konnte, da der andere trotz der Wärme der Stadt Handschuhe trug und nun an diesen zupfte, als würde es ihm unter den Nägeln brennen, sie auszuziehen, aber er behielt sie an.

    "White Lion und Royal gehören zu meinen Favoriten. Sie sind beide nur etwa fünfzehn Minuten von hier entfernt, allerdings kann man in der Menge ziemlich leicht die Orientierung verlieren", erzählte er weiter, was Aotos Aufmerksamkeit wieder mehr auf sein Gesicht zog, schien jedoch mehr mit sich selber als mit Aoto zu reden. Nach einer kurzen Überlegung bot er Aoto dann an, ihn hinzuführen.

    So langsam wurde Aoto das Gespräch lästig. Auch wenn es nur nett gemeint war, ging diese Konversation bereits viel zu lang und sicher würde ihn zumindest dieser junge Mann in Erinnerung behalten, was ihm absolut nicht gefiel. Andererseits wollte er auch nicht orientierungslos durch die Stadt irren, um irgendein neues Pub zu suchen, also würde er dieses Spiel wohl oder übel bis zum Ende mitspielen müssen. Er versuchte also in seinem freundlichsten Tonfall zu antworten. „Ja, das wäre sehr freundlich.“

    Der hilfsbereite Fremde schien sich in den vollen Straßen Londons bestens zurechtzufinden, denn er bahnte sich problemlos einen Weg durch die Massen und – ganz wie er versprochen hatte – nach einem kurzen Fußmarsch erreichten die beiden besagten Pub. Er sah durchaus luxuriöser als Aotos erste Wahl aus, war dafür aber auch in einer belebteren Straße und mit Sicherheit nicht schonend zu seinem Geldbeutel, aber wenn Aotos eines wusste, dann wie man an Geld kam. Auch wenn seine Methoden dafür vielleicht nicht immer moralisch korrekt waren.

    „Wir sind da“, verkündete sein kurzfristiger Führer unnötigerweise, die Hände auf das Pub richtend als wöllte er es präsentieren. „Ich nehme an, du kommst ab alleine klar?“

    Aoto nickte. „Danke“, sagte er kurz angebunden, hatte dann aber das Gefühl, noch etwas sagen zu müssen. „Ich… gehe dann mal nach einem Zimmer fragen. Auf Wiedersehen und nochmal Danke.“ Er ließ dem anderen nicht wirklich eine Chance, noch etwas zu erwidern, denn kaum hatte er fertig gesprochen, drückte er auch schon die Tür auf und verschwand im Inneren des Pubs.


    Tatsächlich bot das White Lion gemütliche Zimmer mit weichen Betten und sogar einem kleinen Schreibtisch; selbst das Abendessen war recht lecker gewesen, alles im allem ein wirklicher Glückstreffer. Wobei, wenn man es genau nahm, hatte er Glück gehabt, den freundlichen Fremden getroffen zu haben, sonst hätte er höchstwahrscheinlich ein steinhartes Bett gehabt. Es passierte nicht alle Tage, dass ihm jemand Nettes über den Weg lief; die meisten schenkten Aoto einfach keine Beachtung; was für einen Kleinkriminellen wie ihn ein Segen war. Sein Blick wanderte zu dem kleinen Beutel auf dem Tisch; er hatte ihn gestern mitgehen lassen und einen weiteren Glückstreffer gelandet: das Geld reichte, um eine Woche über die Runden zu kommen. Eine Woche war zwar nicht genug Zeit, um ganz London zu durchsuchen, aber definitiv lang genug, um einen Job zu finden, der ihn auf längere Sicht ernähren würde.

    Er zog sich sein gemustertes, schwarzes Hemd über die Schultern und begann, es zuzuknüpfen. Seine komplette Kleidung war schwarz und er besaß nur wenige elegante Stücke; dieses Hemd war eines der wenigen. Ein Geschenk von einer Mutter, die ihm gegen Unterstützung auf dem Feld eine Unterkunft geboten hatte; sie hatte ihm abends oft von ihrem Sohn erzählt, der einer Krankheit zum Opfer gefallen war und ihm am Ende seines Aufenthalts dieses Hemd, das einst ihrem Sohn gehört hatte, mit den Worten „wäre ja schade, wenn es keiner mehr tragen würde“ geschenkt.

    Er hatte es seitdem noch nie getragen; in den Dörfern, in denen er seitdem gewesen war, wäre ein solch elegantes Hemd aufgefallen, aber für London war es perfekt geeignet. Er entschied sich gegen einen Mantel; aufgrund des über der Stadt hängenden Smogs war es recht warm obwohl in anderen Orten Schnee den Boden bedeckte; außerdem würde er den Look zerstören.

    Fertig gekleidet betrat er wieder die Straßen Londons, die ihm den exakt gleichen Anblick wie am vorherigen Tag boten: Graue Menschen auf grauen Straßen.

    Es war ihm gleichgültig wie die Stadt oder ihre Bewohner waren, es gab nur eines, das ihn interessierte: eine Kur gegen sein scheinbar unvermeidliches Schicksal. Und diese würde er vielleicht hier finden. Vielleicht war es aber auch nur ein weiterer Fleck Erde, der ihn enttäuschen würde.

    Plötzlich verschwamm seine Sicht und aus den Pflastersteinen zu seinen Füßen wurde ein einziges graues Loch; die Menschen um ihn herum wurden zu schemenhaften Gestalten, doch diese Erfahrung war nichts Neues für ihn. Vorsichtig, aber mir doch etwas Kraft, schob er sich an ein paar der Gestalten vorbei, mit den Händen nach einer Wand tastend, die er nach ein paar Schritten fand. Er lehnte sich gegen diese, um sicher zu gehen, dass sie ihm genug Halt bot, ehe er die Augen schloss, um zu sehen, was auch immer seine Vision für ihn bereithielt.

    Seine Gefühle wurden stumpf; die Stimmen der Menschen verstummten, die Kühle der Wand bohrte sich nicht mehr durch sein Oberteil und der selbst der Gestank war verschwunden. Der einzige Sinn, der noch zu funktionieren schien, war sein Sehsinn, doch er sah nur eines: Augen. Doch keine gewöhnlichen Augen; sie waren so stechend orange, dass sie mehr von einer Eidechse als von einem Menschen hatten.

    So plötzlich wie seine Vision begonnen hatte, so plötzlich war sie auch wieder vorbei und die auf ihn eindringenden Eindrücke Londons schienen ihn im ersten Moment fast zu erschlagen. Der Lärm ließ seine Ohren klingeln, die Mischung aus schwüler Luft und der kalten Wand machte ihn schwindelig und er musste sich zurückhalten, um nicht plötzlich aufgrund des Gestanks zu erbrechen. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe er sich gefangen hatte und seinen Beinen wieder vertraute, ihn zu tragen. Visionen per se waren für ihn nichts Ungewöhnliches; manche Menschen wurden mit besonderen Fähigkeiten wie dieser geboren. Im Volksmund sagte man, dass sie von magischen Gegenständen, die enorme Kräfte hatten, stammten, aber keiner schien jemals einen dieser Gegenstände wirklich gesehen zu haben.

    Manchmal hatte Aoto wochenlang täglich Visionen, manchmal monatelang gar keine; sie beeinflussten sein Leben auch nicht weiter. Meistens sah er unbedeutende Ereignisse; einen Hund, der eine Mülltonne durchsuchte, eine Mutter, die ihr Kind durch die Straßen zog oder Kutschenpferde, die Wasser tranken. Alltäglichkeiten, die er irgendwann im Laufe des Tages, der Woche oder des Monats sah. Aber diese war anders gewesen… intensiver und zugleich unklarer; er sah gewöhnlich klare Ereignisse, doch dieses Mal waren es nur Augen gewesen. Die Augen des Fremden.

    (n) finding something good without looking for it



    In einer Welt, in der Menschen Gaben wie Gedankenlesen oder Telekinese haben, scheint Aotos Fähigkeit, Visionen von alltäglichen Geschehnissen zu erhalten, nutzlos und er selber macht sich auch nicht viel aus seinen Visionen. Zumindest bis er seinen eigenen Tod in einer Vision erlebt. Angetrieben von der Angst, zu sterben, macht er sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, das Vorhergesagte zu umgehen und trifft dabei auf eine ganz besondere Person.



    Vorwort

    Hi, ich hab mich tatsächlich nochmal in diesen Bereich des Forums verwirrt und da ich eh schon mal hier war, wollte ich die Chance auch gleich nutzen, hier nochmal eine FanFiction zu veröffentlichen. Serendipity basiert auf einem RPG zwischen einer Freundin und mir; die Idee stammt also nicht nur von mir und Hyeon ist auch nicht mein Charakter, sondern ihrer. Dementsprechend fokusiert sich die Story natürlich vorallem auf unsere beiden Charaktere und ihre Beziehung zu einander; wobei die Story natürlich nicht vernachlässigt wird!


    Genres

    Fantasy, Sci-Fi, Mystery, Romantik


    Welt

    Die Story spielt in England in einem Steampunk-Setting. Viele der Menschen besitzen Gaben, die sehr unterschiedlich ausfallen; von Telekinese über das Lesen von Gedanken bis zur überdurchschnittlichen Intelligenz. Woher diese Fähigkeiten stammen ist unbekannt, aber viele glauben, dass sie mit sogenannten "Mystischen Gegenständen" zusammenhängen, das ist jedoch nicht bewiesen.


    Kapitelübersicht

    Teil 1: Die Augen des Fremden

    Bewusst mit ihm umzugehen heißt, kein Fleisch zu konsumieren, es sei denn man hat keine Alternative, um auf seine Kalorien und Nährstoffe zu kommen.

    Nein; ein bewusster Umgang bedeutet einfach nur darauf zu achten, wie viel man konsumiert und gegebenfalls woher das Fleisch kommt und ich denke, dass das bereits ein guter Schritt ist. Nicht jeder kann von heute auf morgen Vegetarier werden, aber es sollte für jeden möglich sein, einen oder mehrere fleischfreie Tage in der Woche zu machen um seinen allgemeinen Konsum zu verringern.


    Wie kommt es zu der Massentierhaltung und allen damit verbundenen Problemen, wenn doch jedem 1 Schwein pro Jahr ausreichen müsste laut deiner Rechnung? Irgendwas ergibt an dem was du sagst keinen Sinn.

    Man sollte nicht außer Acht lassen, wie viel Fleisch weggeworfen wird; wenn das, was ich online gefunden habe, stimmt dann sind das um die 346 Millionen Kilogramm Fleisch pro Jahr für ganz Deutschland (Quelle #1, Quelle #2). Was halt schon ne' ganze Menge ist. Und bloß, weil ein Schwein ausreichen müsste, heißt das halt noch lange nicht, dass die meisten sich so ernähren, dass ein Schwein ausreicht.


    und darum geht es für mich nach wie vor, dem Tier, so lange es lebt, ein gutes Leben zu ermöglichen. Dass es nicht leiden muss, wenn es stirbt

    Leider ist das, was viele als "gutes Leben" für ein Tier betrachten oft auch nicht so toll - Bio-Fleisch kommt auch nicht von einer Luxus-Farm, sondern von einer Bio-Farm die den Tieren ein wenig mehr Platz bietet als eine Nicht-Bio-Farm. Die größten Mastschweine bekommen laut Richtlinien 2,7 m² zum Leben. Das ist eine Box von 1,6m auf 1,6m; wobei die Fläche nichtmal ein Stück ist, weil die 2,7m² sowohl Stall als auch Außenfläche beinhalten. Ist zwar ne' Verbesserung von den 1m², die ein Nicht-Bio-Schwein hat, aber nach wie vor kein besonders tolles Leben.

    (Ich weiß natürlich nicht, woher du dein Fleisch beziehst, aber wollte es dennoch erwähnt haben)

    Zumal das Argument "es hatte ein gutes Leben, also ist es ok, es zu töten" imo sowieso schwachsinnig ist.


    Aber ich möchte mich nicht von etwas ernähren, das künstlich hochgezüchtet wurde.

    Ob diese Lebensmittel keinen Nachteil für uns bieten, ist nach wie vor nicht 100% wissenschaftlich belegt. Wie so ziemlich alles, was wir konsumieren.

    Leider ist das meiste Fleisch auch nicht natürlich; es ist kein Geheimnis. dass den Tieren Medikamente wie Antibiotika gefüttert sowie Vitaminzusätze gegeben werden, die sich ebenfalls auf das Fleisch auswirken. Und natürlich Masthilfsmittel. Und ich fürchte, dass die auch nicht besser für unseren Körper sind.

    Ich schaue aktuell Inazuma Eleven Orion no Kokuin beziehungsweise bin hier gerade dabei, aufzuholen, da ich den Anime nicht wirklich verfolgt habe bisher, da ich es immer schwer habe, mich mit Sequels des Originals anzufreunden (was nicht heißt, dass die ersten Staffeln besonders gut waren lmao, die haben für mich einfach nen' Nostalgiefaktor, der mir bei GO komplett gefehlt hat). Ich muss aber sagen, dass ich sowohl Ares als auch Orion echt gut finde; die Matches sind ausgeglichener und damit zumindest etwas spannender und die Mischung aus alten und neuen Chars gefällt mir, wobei es inzwischen nen' Punkt erreicht hat, wo es einfach zu viele Charaktere geworden sind, sodass ich bei der Hälfte immer vergesse, dass die überhaupt existieren.


    Ansonsten schaue ich den originalen Sailor Moon Anime, um da mal aufzuholen, was mir als 2000er-Kind ja scheinbar verwehrt geblieben ist. Finde den Anime nicht unbedingt herausragend, kann aber sehen, warum so viele den so mögen(/mochten); er hat durchaus Charme und man kann ihn sehr gut schauen, um mal was Simples zu schauen (denn Inazuma Eleven ist ein fordernder Anime jaja).

    Hab das vor ein paar Tagen beim PC-Aufräumen gefunden und musste ans Topic denken



    ist mehr ein Elon Meme als ein Anime-Meme, aber schätze, das geht noch durch

    Ich frag mich nur was für ein Niveau eure Schule hat. Bei uns hab ich das Gefühl ist die Schere zwischen "gutem" und "schlechtem" Schüler viel zu groß. Da eine gemeinsame Schnittmenge zu finden halte ich fast für unmöglich.

    Das ist von den Schulen, Zweigen und Art des Abiturs abhängig - da die Schulen aber eine unglaubliche Menge an Zweigen zur Verfügung stellen, kann eigentlich jeder das aussuchen, was ihm liegt. Gerade das B Abitur bietet viele praktischere Zweige an (Friseur, Koch, Schreiner, ...) wo dann nur ein Minimum an Theorie vermittelt wird, sodass die Schüler, die wirklich Schwierigkeiten mit Theorie haben, sich in der Praxis beweisen können.

    Was macht man bei euch mit Schülern, die kaum zurecht kommen?

    Meistens wird ihnen ein anderer Zweig oder eine andere Schule empfohlen - die ganz schlimmen Fälle kommen in den TZU (Teilzeitunterricht), wo man eine Woche Schule und eine Woche Praktikum hat. Der TZU ist aber nur übergangsweise und das Ziel ist es, dass sich die Schüler eine Lehrstelle suchen.


    Wie steht man bei euch zum Thema Schule? Hier heißt es meist: "Kein Bock!"

    In Japan hat Schule nen extremst hohen Stellenwert (sogar zu hoch für meinen Geschmack), ist das bei euch ähnlich?

    Seitens der Schüler ist die Einstellung die Gleiche; die meisten sind hier auch nicht gerade motiviert, aber man kämpft sich durch haha.

    Es wird als wichtig angesehen, dass man sein Abitur hat; davon abgesehen ist der Stellenwert nicht so hoch - auch die Wahl der Schule/Uni ist hier nicht so wichtig.

    Ich habe mal ein paar der Posts überflogen und dachte, ich gebe mal ein paar Meinungen ab als Abiturientin in einem komplett anderen System; dem belgischen Schulsystem. Unser Unterrichtswesen unterscheidet sich sehr vom deutschen System und alles zu erklären, würde zu lange dauern, deswegen nur kurz vorab zwei wichtige Punkte: Es gibt nur 2 Abschlüsse bei uns: A Abitur und B Abitur (und einen Abschluss nach dem 3. Jahr, der einem aber effejtiv nichts bringt, aber theoretisch erlaubt, die Schule abbzubrechen, wobei das nochmal ne' komplett andere Story ist). A Abitur dauert 12 Jahre und B Abitur 13 Jahre - letzteres bereitet einen aber eher auf einen Beruf vor (Berusbildendes Abitur) und wer damit studieren will, hat es meistens eher schwer - es ist aber fürs Studium zugelassen. Ansonsten unterscheiden wir außer Förderschule keine Schularten; jede Schule bietet ein anderes Angebot (manche beide Abitur, manche nur eins von beiden) mit verschiedenen Schwerpunkten, aber wir haben keine Klassifizierung wie in Deutschland.


    14, 15 ist ein recht geeignetes Alter, um sich für einen bestimmten Zweig zu entscheiden

    Kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht so unterschreiben; wir dürfen auch in dem Alter einen Zweig wählen und ich bin mit meiner Wahl extremst auf die Nase gefallen und ich bereue es immer noch, damals nicht einen anderen Zweig gewählt zu haben - in dem Alter sind die Zukunftswünsche entweder gar nicht vorhanden oder sie tendieren dazu, sich zu ändern (wie es bei mir der Fall war). Viele wählen entweder das, was ihre Freunde nehmen oder das, was am Chilligsten erscheint und zumindest bei uns ist der gewählte Zweig nicht unwichtig fürs Studium.


    Es ist toll, wenn Gruppenarbeiten hier und da mal funktionieren, meist bedeuten sie aber nur Stress für die Leute, die tatsächlich daran arbeiten und am Ende merkt man sich nur wenig von den Vorträgen anderer.

    Das mag für dem einen eine gute Übung sein, aber als Zuhörer behältst du den Stoff schlecht, wenn er dir stotternd vorgetragen wurde.

    ^Fullack

    Zumal die Schüler (und ich bin da auch nicht unschuldig) meistens auch nur umgeschriebene Wikipedia-Artikel vorlesen - besonders in naturwissenschaftlichen Fächern, wo man die Materie als Schüler eben selber nicht versteht und dementsprechend nicht vermitteln kann - finde es eh schwachsinnig, wenn Schüler den Lehrerjob übernehmen sollen. Ich bin allgemein echt für Vorträge; besonders kurze, die schnell vorbereitet sind, da Partner- und besonders Gruppenarbeiten eben doch oft sehr chaotisch ablaufen.


    Hauptschüler brauchen die Fachoberschulreife mit Qualifikation, um die gymnisiale Oberstufe besuchen zu dürfen. Es heißt zwar nicht, dass Hauptschülern der Zutritt zu der Oberstufe verwehrt ist, aber wie Alaiya sagt, Hauptschüler werden in Deutschland oft Steine in den Weg gelegt.

    Da schwirrt mir ja schon der Kopf vom Lesen; ich verstehe tbh nicht, warum das Schulsystem in Deutschland so kompliziert ist - zumal ich nicht verstehe, was für einen positiven Effekt es haben soll, da ich hier fast nur Negatives lese. In Belgien macht fast jeder - bis auf wenige Ausnahmen - das Abitur. Manche über den kürzeren Weg und - wer es braucht - über den längeren (also 1 Jahr länger) Weg, was nicht so "anspruchsvoll" (bzw. anspruchsvoll auf einer anderen Ebene) ist. Schlechte Schüler werden dann eher an der Uni bzw. Hochschule aussortiert - entweder bei der Aufnahmeprüfung oder im Studium selber, dennoch besitzen viele ein Abitur und haben damit jede Menge Möglichkeiten. Auch der Wechsel vom B-Abitur zum A-Abitur ist keinem verwehrt - man muss aber sagen, dass es definitiv nicht darauf ausgelegt ist, dass man diesen Wechsel macht.

    Okami

    The Legend of Zelda: The Wind Waker HD

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    Super Mario 64

    Here we go!
    Zur Idee: Ein junger Mann, der in seiner Vergangenheit (also als Kind/Jugendlicher) Probleme mit Misshandlung hatte, allerdings inzwischen sein eigenes, stabiles Leben hat und so seine Vergangenheit hinter sich lassen konnte, sieht sich wieder mit dieser konfrontiert.

    Wenn man es etwas Konkreter will; der Charakter heißt Reo Nakamura und wurde von seinem Vater misshandelt (aka geschlagen und eingesperrt als Strafe oÄ), weil er nicht dessen Vorstellungen entsprach und sieht sich durch einen Traum wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert - inwiefern das übernommen wird lasse ich aber offen, Geschlecht des Charakters darf auch verändert werden :).

    Ich hab mir vorgenommen, hier im Bereich wieder mehr Feedback zu schreiben und du bist als mein erstes Opfer gewählt worden, also mach dich bereit!

    Man sieht auf jeden Fall einen großen Unterschied zwischen der Arktos-Tag und deiner neusten; die Neuere hat viel mehr Konzept und Aufbau, weswegen sie auch ordentlicher wirkt und allgemein besser durchdacht, die einzelnen Komponenten passen farblich gut zusammen, was ein passennderes Zusammenbild erschafft. Da die Arktos-Tag aber ja auch schon sehr alt ist, werde ich auf die Fehler dieser mal nicht allzu sehr weiter eingehen, denke du hast da selber schon ne' Vorstellung :'D.


    Finde erstmal, dass die allgemeine Komposition bei der Tag echt passend ist; die Maße passen gut - ich hätte sie höchstens nen' Ticken schmaler gemacht - und die Anordnung der Effekte erzeugt einen guten Fokuspunkt, der mit dem Render übereinstimmt. Gerade die Wireframes gefallen mir sehr gut, die sind nicht immer leicht gut einzubringen, finde die aber oben links etwas zu dominant. Finde den Teil sowieso etwas random, weil er sich farblich sehr vom Rest abhebt und den Fokus dadurch etwas verschiebt, weil der Teil als einziger auch heller ist als der restliche Hintergrund. Um das Lösen könnte man beispielsweise im restlichen Hintergrund mit mehr Farbe und Tiefe arbeiten, finde sowieso dass dem noch ein wenig was fehlt. Zudem würde ich den Teil des Hintergrunds, wo das Gesicht positioniert ist, heller gestallten, das sorgt immer für Fokus - besonders wenn der Rest der Tag schon recht dunkel ist.

    Der Flow ist gut umgesetzt; ist nur - wie Noki schon gesagt hatte - empfehlenswert Effekte so anzupassen, dass sie den Flow nicht stören.

    Eine Kleinigkeit noch: Arbeitest du mit Licht und Schatten am Render? Wenn nicht, ist es empfehlenswert, sich damit auseinanderzusetzen, weil es sehr dabei helfen kann, Render einzuarbeiten. Hier ist das Tut, falls du es noch nicht kennst: 10. Licht und Schatten


    Sop, das war es dann erstmal von meiner Seite aus, wenns noch Fragen gibt kannst du dich natürlich melden!

    Hab hier zwar schon einen Post, aber weil der hächstwahrscheinlich 50 Jahre alt und überhaupt nicht aktuell ist, mache ich einfach mal einen aktuellen mit meinen momentanen Favoriten. Sortiert von lowest to highest.


    Haikyuu!! Second Season

    Eigentlich wäre auch die erste Staffel auf der Liste, aber ich nehm nie mehrere Titel des gleichen Franchises, für mehr Diversität undso (bei ner Liste mit 4 Anime haha). Jedenfalls hat Haikyuu!! mich zwar nicht so gehypt, wie die anderen Anime hier - höchstwahrscheinlich weil mein Lieblingschar ein Nebenchar ist und somit kaum Screentime hat (rip Kenma), aber es war einfach einer dieser Titel, wo alles gepasst hat; Charaktere, Story, Setting. Ich mochte, wie ausgeglichen die Matches gerade in dieser Staffel waren (auch wenn das Ende natürlich etwas vorhersehbar war). Auch finde ich es immer cool, wenn man in den Matches nicht immer nur die gleichen 6 Leute aufm Feld hat, sondern auch mal der Rest an die Reihe kommt.


    Kobayashi-san Chi no Maid Dragon

    Der Anime war einfach nur über cute. Schaue ihn auch hin und wieder nochmal - einfach nur für die Feelgood-Vibes die der Anime ausstrahlt. Mag zwar die Charaktere außerhalb des Hauptcasts nicht allzu sehr (sind imo nix Halbes und nix Ganzes) aber dafür sind die Hauptcharaktere so gut, dass es das für mich vollkommen ausgleicht. Gibt ansonsten auch nicht allzu viel zu sagen, außer dass man ihn sich jedenfalls ansehen sollte, wenn mans noch nicht getan hat.


    Aldnoah.Zero Second Season
    Ich bin gefühlt der einzige Mensch, der Aldnoah.Zero so mag und noch mehr der einzige Mensch, der die zweite Staffel bevorzugt. Inaho und seine ganze Truppe mochte ich zwar nicht, aber Slaine ist toll und ich mag die zweite Staffel, weil sie sich mehr auf ihn konzentriert. Lemrina ist auch cute, aber ich bin immer noch enttäuscht wegen des Endes. War lange Zeit mein absoluter Lieblingsanime.


    Banana Fish

    Aber dann kam Banana Fish und hat diesen Platz eingenommen. Banana Fish trifft einfach genau meinen Geschmack; Drama, Action und ein wenig Romance zusammen mit Charakteren, die zwar realistisch, aber auch nicht 100% inkompetent sind. Eiji machte anfangs noch den Anschein von letzterem, hat sich aber bereits während der ersten paar Episoden so gut entwickelt, dass er ein sehr angenehmer Hauptcharakter war. Dieser ganze Aspekt von "in zwei verschiedenen Welten leben" wurde imo sehr gut rübergebracht und - ich würde lügen, würde ich es verneinen - die Boys Love Aspekte haben mich natürlich auch angesprochen, waren aber nicht mein Hauptgrund ihn zu meinem Favoriten zu machen.

    Entweder wir reduzieren die Geldmenge. Weil ist weniger Geld da, dann gibt es auch weniger Armut. Umso mehr Geld im Umlauf ist, umso größer werden die Unterschiede. Oder wir müssen höhere Steuern auf die Finanzen setzen und dafür einsetzen, dass die Banken usw.. weniger Geld in Besitz sind, aber dafür insbesondere die Unterschicht mehr Geld bekommt. Die Banken werden das leider nicht mitmachen. Es liegt soviel Geld dort, was nur rumliegt. Sollen die Banken ihren Überschuss verbrennen. Ist immernoch besser als zu horten.

    So funktioniert Wirtschaft nur leider nicht. Wird die Geldmenge reduziert - indem beispielsweise die Löhne gesenkt werden -, dann haben die meisten Menschen weniger Geld zum Ausgeben. Das vorhandene Geld wird dann ist das Nötigste gesteckt, sprich: Nahrung und Behausung. Wozu dann kein Geld mehr da ist, ist das meiste andere: Möbel, Elektronik (außer Licht und Co), Kleidung, ... und wo weniger Nachfrage ist, da wird weniger produziert und wo weniger produziert werden muss, da werden weniger Arbeitskräfte benötigt. Und das führt zu mehr Arbeitslosigkeit und folgend auch zu höherer Armut. Das ist natürlich eine extremere Situation, aber es ist nunmal nicht so leicht, Armut zu beheben.

    Davon abgesehen brauchen Banken ihren Überschuss um Kredite zu vergeben - bei denen wächst das Geld nämlich auch nicht auf Bäumen.


    Zum Thema Obdachlosigkeit: Als jemand, der öfters finanziell schwierige Fälle bei Familienmitgliedern miterlebt hat muss ich sagen, dass Obdachlosigkeit nicht immer mit wollen zu tun hat. Ich will nicht bestreiten, dass nicht manche Obdachlose freiwillig auf der Straße leben, aber ich gehe davon aus, dass die meisten es nicht wollen. Für Menschen, die psychisch oder physisch Schwierigkeiten besitzen, ist es nun mal nicht unbedingt leicht, zum Amt zu gehen und die entsprechende Anfrage zu stellen; besonders, wenn man dann einen Mitarbeiter beim Amt hat, der ein Arsch ist. Wer dann vielleicht eh schon von der Familie viel Kritik bekommt und schlechte Erfahrungen beim Amt gemacht hat, bei dem kann sich dann eben doch eine Angst aufbauen, die dann dazu führt, dass man nicht hingeht. Dazu kommen ggf. weitere Schwierigkeiten wie Sprache. Es ist vielleicht auch nicht für jeden möglich, bis dort zu gehen; alleinerziehende Eltern beispielsweise, die ihr Kind dann mit zum Amt nehmen müssen, weil sie es nicht alleine zuhause lassen können.

    Dann kommen obdachlose Jugendliche, die entweder weggelaufen sind (und die dann sicher auch ihre Gründe dazu hatten) oder aus ihren Familien verbannt wurden, wo dann nochmal das Problem dazu kommt, dass sie vielleicht gar nicht wissen, dass sie Hilfe erhalten können oder wie sie diese Hilfe erhalten können.

    » Haltet ihr die Gaming-Community für überdurchschnittlich toxisch? Dies kann alles umfassen (Sexismus, Rassismus, beleidigend, elitär, etc.)

    Ganz simpel: Ja, zumindest im Vergleich zu anderen Communities, die ich kenne. Ich bin noch nicht allzu lange aktiv in Onlinespielen (circa ein Jahr jetzt) und als ich einstieg, war ich schon geschockt über die Sachen, die man im VC hörte oder im Gamechat las. Besonders stark ist imo Sexismus, aber vorallem elitäres Verhalten vorhanden; zumindest beziehen sich die meisten Nachrichten darauf, wie schlecht die anderen Spieler sind. Klar sind auch andere Communities davon betroffen; in der AniMa-Community gibt es auch Leute, die sich für etwas besseres halten, weil sie X Anime gesehen haben, aber in diesem Ausmaß war es da definitiv nicht der Fall. Und sie kommen in der Gaming-Community in vielen verschiedenen Formen vor; nicht nur in Spielen selber, sondern auch außerhalb auf sozialen Plattformen wie Twitter und Co oder eben auch - wie bereits in vorherigen Posts erwähnt - auf Twitch. Diese große menge Hass, die man da miterlebt ist schon etwas erschreckend teilweise, imo.

    Manche Spiele sind davon definitiv mehr betroffen als andere, auch wenn ich hier wirklich nur von zwei erzählen kann, weil es die einzigen Onlinespiele sind, in denen ich aktiv bin/war: Overwatch und League of Legends. Und während man bei Ersterem dummerweise immer wieder auf Trolle und Leaver tritt, ist die allgemeine Toxicity selbst bei Comp-Spielen geringer als (zumindest für mich) positive Erfahrungen mit Mitspielern. LoL ist da hingegen das krasse Gegenteil; manchmal hat man eine extrem smoothe Runde und bekommt ggs im Chat, aber viel öfter lese ich Beleidigungen besonders oft auch gegen bestimmte Spieler.


    » Findet ihr solches Verhalten sehr schlimm oder könnt ihr eher darüber hinwegsehen?

    Es kommt sich immer auf den Fall an; wie ist es rübergebracht (aggressiv oder ruhig) und war es begründet? War es ernst gemeint oder nur etwas ärgern? Mitspieler auf Fehlverhalten hinzuweisen ist vollkommen in Ordnung, wenn das aber mit unnötigen Beschimpfungen daherkommt, dann ist das imo nicht in Ordnung. Ich finde es auch nicht schlimm, sich etwas aufzuregen während einer Runde und Kommentare abzulassen, die nicht immer notwendig sind, aber wenn es einfach nur noch eine Masse von Beleidigungen ist, hat davon auch keiner was.


    » Habt ihr selbst solche Fälle wie oben beschrieben bereits miterlebt? Wenn ja eventuell sogar am eigenen Leib?

    Ja, sowohl bei anderen als auch selber einiges abbekommen; in Overwatch weniger (eigentlich fast gar nichts Persönliches), aber in LoL für die unterschiedlichsten Gründe. Ich denke, dass es fast schon unausweichlich ist, selber auch etwas abzukommen, und wenn es nur Toxicity wegen eines Killsteals ist.


    » Identifiziert ihr euch trotz solchen Negativbeispielen auch und gerne als "Gamer"?

    Ja, auf jeden Fall, am Ende sind diese toxischen Gamer ein Teil der Community, aber eben nicht die komplette Community. Und man hat sie ja auch nicht in jeder Runde dabei; es gibt auch viele Gamer, die tolerant und nicht toxisch sind.


    » Habt ihr vielleicht Lösungsansatze wie man solches Verhalten verringern kann?

    Verringern nicht wirklich; muten, was geht, damit es einen selber zumindest nicht zu sehr angreift. Davon abgesehen kann man andere Menschen leider nicht ändern.

    So, ich bin leider noch nicht komplett fertig mit meinem Geschenk; ich dachte eigentlich, ich hätte nach den Prüfungen sehr viel Zeit, aber irgendwie habe ich außer acht gelassen, dass die dieses Jahr etwas später als sonst waren (sonst hatten wir schon imer so um den 14. rum Ferien, feelsbadman) und mich etwas verschätzt mit der Zeit, weswegen ich bisher nur 5 Folgen habe. Dennoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, schon mal meinen Ersteindruck abzugeben!


    Zuerst war ich ziemlich verwirrt, haha. Chinesische Anime sind für mich doch recht neu, weswegen mich die Folgenlänge (35 Minuten) der ersten Folgen etwas verdutzt hat und ich sogar etwas besorgt war, weil lange Episoden nicht so mein Ding sind (weswegen ich auch kaum Serien/filme schaue), aber ich war positiv überrascht; jede Folge ist bisher wie im Flug vorbei gegangen und ich habe mich kein bisschen gelangweilt. Dazu kam die Cornetto-Werbung, die mich auch die ersten beiden Episoden rätseln lassen hat, aber im Grunde habe ich mich schnell daran gewöhnt. Auch die Sprache war zuerst ein wenig neu; ich kann zwar kaum Japanisch, aber mit der Zeit gewöhnt man sich schon etwas an das Japanische und besonders Sachen wie Namensklauseln (also -chan, -kun, etc., was auch immer der Fachbegriff dafür ist) sind im Chinesischen halt anders und anfangs doch etwas verwirrend; ist bei dem Anime aber vielleicht auch einfach stärker der Fall, weil es halt viel mit Clans und den dazugehörigen Rängen arbeitet. Ich hatte also eine gute Menge Verwirrung während dieser fünf Episoden, der Story allgemein zu folgen war aber gut möglich, weswegen mich die Verwirrung nicht zwingend gestört hat, haha.

    Ich denke, was den Anime besonders gut macht, sind einfach die Charaktere und ihre Dynamik untereinander. Jeder hat klare Charakterzüge, aber auch Tiefe und keiner ist nervig. Wei Wuxian fand ich in der ersten und zweiten Folge noch etwas fraglich vom Charakter, aber seitdem konnte ich ihn gut leiden (bzw. seitdem es in der Vergangenheit spielt und er nicht mehr so tun muss, als wäre er verrückt). Auch Lan, der ja der andere Hauptcharakter zu sein scheint, finde ich bisher sehr angenehm als Charakter und gar nicht mal so unsympathisch, wie er dargestellt wird x).

    Der Soundtrack ist imo auch sehr schön, aber besonders die Animationen hatten mich von der ersten Sekunde an. Der Anime ist echt wunderschön ;;.


    Was ich bisher noch nicht ganz verstehe ist, warum Wei Wuxian in der Vergangenheit so aussieht wie der Körper, den er in der Gegenwart hat; denn eigentlich wurde doch sein Geist in einen fremden Körper wiedergeboren. Also falls mein Wichtel das liest und es kein Spoiler ist, darf er/sie es gerne nach der Auflösung der Wichtel erklären x).


    tl;dr: Bisher liebe ich den Anime und auch wenn ich etwas Skepsis am Anfang hatte, bin ich vollkommen gefangen von dem Werk und bin sehr gespannt, wie es sich noch entwickelt (und ob Shounen-Ai vorkommen wird, denn auf Proxer ist er als solcher gelistet aber auf MAL nicht?). Vielen lieben Dank auf jeden Fall an meinen Wichtel für die tolle Empfehlung! ^_^/♥