Zeitalter des Sonnenuntergangs - Spieltopic

  • Mju seufzte. Eigentlich war es klar gewesen, dass sie nicht einfach unbehelligt ihres Weges ziehen konnten. Wäre auch zu schön gewesen. Sie hörte zu als der ehemalige Wächter ihnen von den 7 Magiern erzählte. Sie dachte dann an ihre immer noch schmerzenden Brandwunden und daran dass sie momentan nicht in der Lage war, richtig zu kämpfen. Was sie im Moment nötig hatte waren Zeit zum genesen und vor allem eine Kühlung ihrer Wunden. Aber leider war beides kaum oder nicht vorhanden. Bevor die Magier näher kamen, zerrte und drückte sie die beiden Gipfelmenschen hinter sich. Auf keinen Fall durften sie wieder in die Hände, Klauen oder Pfoten ihrer Feinde fallen. Mit ihnen zu fliehen kam auch nicht in Frage. Sie wollte nicht die anderen auch angeschlagenen Kämpfer in Stich lassen. Sie hätte das nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren lassen. Außerdem wäre sie selbst wenn, sowieso nicht in der Lage gewesen, selbst die beiden Gipfelmenschen mitzuschleppen.


    Die weiße Greifin legte ihre Ohren an und ihr Fell sträubte sich, als sich die Magier zu ihnen gesellten. Es waren wie Cole gesagt hatte 7 Magier. Nori und Dolchzahn gerieten sofort in das Visier von zwei Magiern. Der eine griff mit Wind und der andere mit Erdmagie an. Liebend gerne hätte sie mitgeholfen, dass der Windmagier mit seinen eigenen Waffen geschlagen wurde, aber leider konnte sie vorerst nicht eingreifen. Ihr stand selber ein Magier gegenüber, der sie verachtend ansah. Er sprach nicht, sondern machte sich gleich zum Angriff bereit. Er formte aus dem Nichts Wasserprojektile und schoss sie auf sie ab. Mju war erleichtert, dass es sich diesmal um Wassermagie handelt. Wenn es nochmal Feuer gewesen wäre, das hätte sie nicht verkraftet. Ganz zu schweigen von Blitzmagie. Instinktiv versuchte sie auszuweichen, war aber aber nicht schnell genug. Ein Teil der Projektile trafen sie mitten auf ihre Flanke und Mju zuckte schmerzhaft zusammen. Es tat wider Erwarten weh. Sie hatte geglaubt, dass das nasse Element ihre Brandwunden kühlen würde, aber das war ein Trugschluss.
    Der Magier erzeugte bereits wieder weitere Projektile. Mju dachte dann zornig:" Nicht mit mir." Da sie nicht wusste, inwieweit sie ihre Flügel belasten konnte, beschloss sie es einstweilen nicht zu versuchen. Nachher konnte sie ihre Flügel gar nicht mehr gebrauchen und sie konnte gleich ihr Todesurteil unterschreiben. Die Projektile schossen derweil unbarmherzig auf sie zu, doch Mju erschuf mit ihrerseits einen kleinen Gegenwind, der die Projektile durcheinander und manche sogar abprallen ließ. Doch anstatt dass sich ihr Gegner sich die Miene verkniff, stahl sich ein Lächeln seinerseits auf seine Lippen. Das stimmte Mju misstrauisch. Ihre Alarmglocken schellten. Es war leider zu spät, unter ihren Klauen und Pfoten hatte sich eine Pfütze ausgebreitet. In der Sekunde als sie es bemerkte, schoss eine Fontäne hoch und riss sie mit sich. Wild um sich strampelnd versuchte sie sich zu befreien, hatte aber einen schlechten Stand. Der verdammte Kerl hatte die Pfütze platziert, als sie den Wind erzeugt hatte. Da war sie so gut wie sicher. Dann eine Sekunde später war die Fontäne weg und beinahe krachte Mju auf den Boden. Zum Glück oder eher rein instinktiv schlug sie mit ihren Flügeln und hielt so das Gleichgewicht. Sie biss die Zähne zusammen und landete wieder auf dem Boden. Hätte sie es nicht getan, wären bestimmt ein paar Knochen mitzertrümmert.


    Genug war genug, sie visierte ihren Gegner mit zusammengekniffenen Augen an. Er hatte seine Chance bekommen. Sie würde den Kerl besiegen und sie würden dann von dem Gefängnis erfolgreich fliehen.

    "Rayquaza verfügt über die Fähigkeit das Wetter zu kontrollieren. Gewissenlose Menschen wollen diese Fähigkeit an sich reißen. Helft mit das zu verhindern: Hoenn - Die Herrschaft des Himmels"


    "Kalos die Region der Schönheit und Anmut. Doch der drohende dunkle Schatten einer Verschwörung lässt das Licht verblassen und es ist zugleich der Beginn eines neuen Abenteuers: Kalos - das Wunder des Lebens"

  • Der Hof füllte sich auch mit dem Rest ihrer Kameraden nur leeren wollte er sich nicht ganz so schnell. Die Hintertür war für einige der Freunde zu schmal und koru stöhnte laut auf, als er über die "Alarmanlage" in Kenntnis gesetzt wurde. Die 7 Magier sollten nicht zu unterschätzen sein und ausnahmsweise fühte er sich mal nicht zu einem Kampf verleitet. Eigentlich wäre es ein einfaches, über die Mauer zu verschwinden, doch der Gedanke verschwand schnell mit einem kleinen lächeln. Wer wäre er dann bloß? Der Blutdämon wirbelte Kuro Zanshi ein paar Mal, bevor die schwarze Klinge den Boden durchpflügte, um sich selbst anzuspornen. Emnori, Dolchzahn und Mju hatten sich ihre Ziele bereits ausgesucht, beziehungsweise wurden ausgesucht und zeigten, dass die Worte des ehemaligen Wärters nicht nur so hingesagt waren.


    Der Steinmagier in Kombination mit dem Windmagier wollten sich wohl wieder mit ihrer Magie auf die beiden Vierbeiner stürzen, doch auch wenn sie der Gruppe magisch überlegen waren, ob das physisch das gleiche war, war damit nicht gesagt (aber auch nicht das Gegenteil). Bevor die Magier irgendeine Art von Geschossen erschaffen konnten, tauchte Koru mit einem Grinsen voller scharfer Zähne vor ihnen auf und holte mit seiner Sense weit aus. Beide waren gezwungen ihren Standort zu wechseln und der Rotäugige wollte einem sogleich folgen, doch wurde er von einem weiteren Magier überrascht. Glücklicherweise war es ein heller Blitz, der in das Donnerwesen einschlug und dessen Leuchten er verschwand. Wohl mit seinem Werk zufrieden ließ der Magier seine Hand sinken, doch sobald die freigesetzte Energie verpufft war, sprang Koru wieder hervor und hob seine Waffe weit über seinen Kopf. Doch ein starker Windstoß trieb ihn ab und er trudelte weiter zurück. Mit einem Salto richtete er sich wieder und landete auf beiden Beinen, doch wieder durchzuckten Schmerzen seine Brust. Wahrscheinlich hatten sich noch immer nicht alle Zellen vollkommen regeneriert, weiterhin machte er sich Sorgen um seine magischen Reserven. Und das mit den Magiern nicht zu spaßen war, wenn die immer noch tanzenden Blitze, die sich nun in seinem Fell befanden, welches er rechtzeitig hatte sprießen hatte lassen. Die belastenden Kleidungsstücke beiseite werfend nahm Koru seine vollständige Dämonengestalt an und schoss einem weiteren Windgeschoss einen blauen Blitz entgegen, der die Mauer aus Wind durchstieß und sich gegen den Magier richtete. Allerdings schob sich eine Wand aus Erde aus dem Boden, in die der Blitz einschlug, aber nicht vollständig durchdringen konnte. Unter dem Blutdämon fing es an zu rumoren, bevor steinerne Dornen hervorstießen, die versuchten das Windwesen zu durchbohren. Der Grauhaarige wich ein paar der Dornen aus, bevor ein besonders Großer unter seinen Füßen durch den Boden brach, den er benutzte, um sich in die Luft zu erheben. Plötzlich kamen heftige Winde auf, die Koru das Fliegen deutlich erschwerten und er knurrte leise. Das Teamwork der Magier war astrein und sie ließen kaum eine Lücken. Ein besonders heftiger Windstoß brachte den Dämon zum Straucheln und er musste mehr unsanft wieder auf den Boden zurück, doch eine Blitzlanze sorgte dafür, dass zumindest der Erdmagier bei seinem Angriff unterbrochen wurde, den er vorbereiten wollte. Der Rotäugige hatte langsam die Schnauze gestrichen voll von der feindliche Magie.


    Der Nachteil der Magier war nun mal der Nahkampf, zumindest sobald sie sich nicht mehr gegenseitig schützen konnten. „Genug jetzt“, knurrte Koru am Ende seines Geduldsfaden. „Jetzt kommen die Sandhandschuhe aus, zum Teufel mit der Erschöpfung.“ Mit einer schnellen Geste war Kuro Zanshi im Boden verankert und die Hände des Blutdämons fuhren zusammen. Er schöpfte aus seiner Magie die höchste Spannung, zu der er fähig war und brachte sie in ihre Lanzenform. Natürlich hätte er auch einfach seine Sense aufladen können, allerdings wollte er nicht riskieren, dass sie in seinen Händen anfing zu schmelzen (ob die Hitze dabei jedoch hoch genug war wusste er selbst nicht). Mit nun zwei blitzenden Waffen in den Händen, ging er für einen Absprung bereit in die Knie. „Na, wer hat Lust beim Taubenaufschrecken? Lasst sie uns aufteilen.“

    Warum hassen die Tageswanderer die Kinder der Nacht?
    Balance ist doch alles was zählt!

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  • Die Kameraden schafften es irgendwie, in dem Innenhof des Gefängnisses wieder zusammen zu finden, und erstaunlicherweise fanden sie in einer der Mauern eine kleine Tür, die wohl nach draußen in die Freiheit führte. Zuerst hatte es den Anschein, als ob diese völlig ungesichert wäre, aber schon bald mussten sie bemerken, dass das Öffnen der Tür irgendwie die sieben Magier des Gefängnisses alarmiert hatte. Letztere brauchten auch gar nicht lange, um in dem Innenhof aufzutauchen und sich den Ausbrechern entgegen zu stellen. Roccosarius gab seinen Gefährten zu verstehen, dass sie entweder hier bleiben und kämpfen oder durch die Tür verschwinden und dabei die Sternschnuppen mitnehmen sollten.
    „Die Entscheidung, welchen Weg ich einschlage, muss gut durchdacht werden“, überlegte sich der Niugnip und fing auch gleich an, sich Argumente für oder gegen die beiden Möglichkeiten zu überlegen: Für die Flucht sprach, dass er seine Magie noch nicht wirklich gut beherrschte und auch sonst mit seiner geringen Körpergröße in dem Kampf nicht viel ausrichten konnte. Andererseits war er auch zu klein, um zwei ausgewachsene Gipfelmenschen durch die Tür in die Freiheit zu schleppen, und in dem Kampf könnte ein Wassermagier vielleicht auch nützlich sein, auch wenn er nur ein rudimentäres Verständnis der Wassermagie besaß.
    Bevor er zu einer Entscheidung gelangte, entstand bereits ein wilder Kampf zwischen Emnori und Dolchzahn auf der einen Seite und den beiden gegnerischen Erd- und Windmagiern, dem sich etwas später noch Koru und der gegnerische Magier des Donnerelementes anschließen sollten. Unterdessen hatte Mju sich wohl erst einmal entschieden, erst einmal die vermeintlichen Sternschnuppen zu beschützen, aber sie bekam es recht bald mit dem gegnerischen Wassermagier zu tun.
    Ein weiterer Magier trat nun auf den noch immer unschlüssig dastehenden Vogelmensch zu. „Einen ganz unentschlossenen Xinöphen sieht man nicht alle Tage“, behauptete er. „Aber ich nehme dir deine Entscheidung gerne ab. Verteidige dich!“ Wie um dieser Aussage Nachdruck zu verleihen, erschuf er auch gleich eine Feuerwalze, die direkt auf Jan zu flog.
    Ich bin kein Xinöph“, versuchte der Niugnip seinen Gegner aufzuklären, während er erst einmal ein paar Schritte zur Seite machte, um dem Feuer zu entkommen. Anschließend ergriff er sein Schwert, und konzentrierte sich, um dieses mit etwas Wasser zu umhüllen. „Ich beherrsche zwar noch nicht viel Wassermagie, aber gegen einen Feuermagier sollte ein Wasserschwert immer noch wirkungsvoller sein als ein deutlich kürzeres Schwert ohne Magie.“
    Der Gegnerische Magier machte einen Augenblick lang ein verblüfftes Gesicht, nur um kurz darauf loszulachen: „Mit einem Schwert kannst du mir nichts antun, denn ich werde dich nicht nahe genug an mich heran lassen.“
    Tatsächlich war der Abstand zwischen den beiden so groß, dass Jan seinen Gegner mit seinem Schwert nicht erreichen konnte. Aber er hatte erst einmal auch nicht vor, den Magier direkt anzugreifen. Statt dessen wollte er abwarten, bis der Gegner den nächsten Angriff startete und dann ausprobieren, wie viel er mit dem wässrigen Teil seiner Waffe gegen eine Feuerattacke ausrichten konnte.
    Er brauchte auch gar nicht lange zu warten, denn schon bald verlor der Feuermagier die Geduld und erschuf eine weitere Feuerwalze, die der Niugnip dieses Mal mit seinem Wasserschwert abzuwehren versuchte. Auch wenn das Wasser natürlich nicht ausreichte, um das Feuer komplett zu löschen, so reichte es doch aus, um die Feuerwalze in zwei Hälften zu teilen, die rechts und links an dem Wasserwesen vorbei flogen. Allerdings war bei dieser Aktion das gesamte Wasser verdampft, so dass Jan sich erneut konzentrieren musste, um sein Schwert ein weiteres Mal mit Wasser zu umhüllen. Ihm war allerdings klar, dass diese Kampfweise ihn nicht auf Dauer retten würde, denn der Feuermagier verfügte höchstwahrscheinlich über deutlich größere Magiereserven verfügen als Jan selbst.

  • „Eine Alarmanlage. Verdammt, wie konnten wir nicht damit rechnen?“, dachte Aries zähneknirschend, als die Magier in den Innenhof rannten und ihm das Flimmern über der Ausgangstür auffiel. Noch bevor Roccosarius die anderen Gruppenmitglieder vor die Wahl stellte mit den Sternschnuppen zu fliehen oder zu kämpfen, zog der Lotus sein Katana und stellte sich in Kampfposition hin. Jetzt war die Zeit gekommen, sein Versagen im Kampf gegen den Werog wieder gut zu machen. Vic tat fast augenblicklich das Gleiche, was angesichts seines Elements nicht sehr verwunderlich war.


    Die Kämpfe entbrannten kurz darauf und es war schnell klar, dass die Gefängnismagier zwar eingerostet, aber keineswegs unbegabt waren. Aries, entgegen seiner üblichen Vorgehensweise, vermied es, direkt anzugreifen. Er wich einigen Stromstössen und Rankenhieben aus, die auf ihn abzielten, tat ansonsten aber nichts weiter, sondern behielt die Lage im Auge. Das Risiko, durch grossen Übermut eine erneute Niederlage einstecken zu müssen, wollte er nicht eingehen – zumindest in der Anfangsphase nicht. „Ein Fehler, und diese Stäbchenschwenker nehmen mich auseinander.“


    Während er über das Kampffeld tänzelte, fiel ihm auf, dass Emnori und Dolchzahn an einem Wind- und einem Erdbändiger äusserst schwer zu schaffen hatten. Zwar waren auch Mju, die Greifin und Jan, der Niugnip in Kämpfe verwickelt, doch schienen die beiden keine Hilfe zu benötigen, weswegen sich der Blauhaarige entschloss, den zwei Vierbeinern zur Seite zu stehen. „Solange der Windmagier mit seinen Böen ihr Vorankommen verhindert, sind sie gefundenes Fressen für den Erdmagier. Mal sehen, ob ich daran nicht etwas ändern kann.“
    Der Lotus lief in einem Bogen nach vorne, bedacht darauf, von den Gegnern nicht bemerkt zu werden. „Sehr schön, zeigt mir eure Rücken.“ Er stand nun so, dass sich die feindlichen Zauberer zwischen der Raubkatze und dem Wolf auf der einen Seite, und ihm selbst auf der anderen Seite befanden. „Los geht’s“, flüsterte er leise.
    Sein Schwert wurde von blauem Feuer umschlossen und sein Körper stand urplötzlich in Flammen, was von dem Lupaner und seiner Gefährtin als Startsignal gedeutet werden konnte. Der Blauhaarige stürmte auf den Windmagier zu, darauf hoffend, dass dieser seine Böen auf ihn konzentrierte und somit Aries‘ Kameraden einen effektiven Angriff möglich machte. Der Gefängniswärter merkte zwar im letzten Moment noch, dass sich etwas Heisses von hinten näherte und schleuderte dem Lotus einen mächtigen Windstrom entgegen, doch der Plan ging trotzdem auf. Der Windmagier musste nun zwangsweise seine komplette Aufmerksamkeit dem unerwarteten Angreifer widmen, wodurch sich die Möglichkeit zur Attacke der Sternenhimmel-Mitglieder ergab.

    „Im Moment tuts noch weniger weh, als ich gedacht hätte!“
    , dachte der Lotus lächelnd, während er sich gegen die gnadenlosen Winde stemmte.


    OT: Sorry, hab ewig nicht mehr gepostet :(  
    Werd versuchen demnächst aktiver zu sein.