The sadness in your eyes... [nicht löschen]

  • Huhu,


    vor langer Zeit habe ich diese Fanstory schon einmal eröffnet. Ich habe einen Teil des ersten Kapitels veröffentlicht, mehr aber nicht. Danach ließ ich sie hier verrotten, bis sie gelöscht wurde. Nun habe ich endlich das Vorwort und das erste Kapitel fertig. Ich möchte es euch nicht vorenthalten, doch bevor ich euch das Vorwort und das Kapitel zeige, möchte ich noch etwas darüber erzählen:


    In dieser Geschichte geht es um Liebe. Liebe umfasst vieles: Freundschaft, Romanzen und das Verliebt-sein. Aber Liebe kann auch wehtun. Liebe ist nicht immer rosig und man darf nie aufgeben. Wer aufgibt und nichts unternimmt, hat schon verloren, bevor etwas geschieht. Darum geht es in meiner Fanstory. Aber es geht auch um Naivität und dass man nicht immer den Mund halten sollte.



    Widmungen



    *Moon*of*Water*, dir widme ich die Fanstory, weil du mich dazu ermutigt hast über dieses Thema zu schreiben. Auch wenn du das eventuell nur indirekt gemacht hast.. Du warst immer eine Hilfe für mich und sehr nett. Du bist mir wichtig. Ich hoffe, dass die Fanstory magst. Ich danke dir. =)


    Eldéen, dir widme ich sie auch.. Du hast dir meine Fanstory durchgelesen, hast sie verbessert und mir Vorschläge mitgeteilt. Du warst mir eine große Hilfe. Die Zusammenarbeit mit dir ist toll, und ich mag dich. Danke.


    Anxiété Targaryen, ich möchte dir danken... Du hast mich dazu gebracht, dass ich wieder schreibe. Es hat zwar lange gedauert, aber durch dich wurde ich wieder richtig kreativ und habe bemerkt, dass das Schreiben mir sehr viel Spaß macht. Außerdem danke ich dir dafür, dass du dir manche holprigen Stellen durchgelesen hast. Thx. =)



    PN-Benachrichtigung:


    Kapitelübersicht:

    ~Wird am Mittag upgedatet~

  • Vorwort


    Nur in Gedanken konnte das sechzehnjährige Mädchen frei sein. Die Realität war für sie ein Albtraum. Zu erleben, wie sie eingesperrt war in ihrem eigenem Haus war für sie grauenhaft. Sie war an ihre Eltern gebunden. Doch sie wollte frei wie ein Vogel und nicht in einem goldenen Käfig eingesperrt sein. Sie wollte nicht einen Schönling heiraten, dem sie nichts wert war und mit ihm alt werden. Alt werden, ohne irgendwelche Träume oder Fantasien ausgelebt zu haben. Ihre Hoffnung war stark genug, um daran zu glauben, dass sie irgendwann frei sein würde. Doch würde diese Hoffnung noch lange halten, wenn sie sich nicht einmal darum bemühte, damit ihr die goldenen Ketten abgelegt werden würden? Dass sie lebte, konnte sie nicht spüren. Glücklich war sie selten. Das sollte sich aber bald ändern...

  • Heartache


    Licht fiel in das Zimmer eines Mädchens, als es noch im Bett lag und langsam begann aufzuwachen. Aufzuwachen, um einen weiteren normalen Tag zu erleben, einen Tag voller Langeweile, einen Tag voller Trägheit und Träumereien.
    Antonella streckte ihre Arme aus und gähnte, danach wälzte sie sich im Bett herum und versuchte noch einmal tief in das Land des Schlummers zu gelangen, doch das konnte sie nicht. Die Sonne schien und schien, Antonella konnte bei diesem wunderschönen Wetter nicht schlafen, darum stand sie langsam auf und tapste zum Fenster, das sie öffnete und zum Himmel hinauf schaute. Am Himmel konnte sie Wolken entdecken, die die Formen von Tieren hatten. Doch nicht nur Wolken waren am Horizont zu erkennen. Sie konnte Flugpokémon sehen, die laut zwitscherten. Sie lauschte der Pokémon-Musik und schloss die Augen. In Gedanken sah sie sich in einem Kimono zu der Musik singen und tanzen. Einen rot-gelber Kimono, auf dem die Silhouette eines Flugpokémon zu sehen war, trug sie. In diesem Moment wandelte sich jedoch der strahlende Gesichtsausdruck von Antonella. Sie blickte auf die Erde, und sah dort den geteerten, leblosen Boden, der so unnatürlich schien. Die Mundwinkel fielen nach unten und ihre Augen wurden feucht. Warum konnte sie nur so träumen? Sie wusste genau, dass sie nie eine Reise beginnen dürfte.. Sie dürfte nie frei wie ein Vogel sein.
    Der farbige Traum veränderte sich in einen Traum in Schwarzweiß. Die Töne traf das Mädchen nicht mehr und sie kam aus dem Tanzen heraus und fiel zu Boden. Regungslos lag das Mädchen in ihrem Traum auf dem Boden und eine Träne nach der anderen lief an den hellen Wangen hinunter. Und so wie es im Traum passierte, passierte es auch in dem Moment, in dem sie am Fenster saß und die Schönheit der Natur bewunderte – sie begann zu weinen. Aber nicht nur zu weinen begann sie, sie begann auch sich mit den Händen durch die Haare zu fahren, sich die Ohren zuzuhalten, damit sie nichts mehr von dieser Musik hören musste. Sie wollte diese einfach nicht hören. Sie brachte ihre starken Gefühle zum Vorschein. Das wollte sie nicht.. Sie wollte stark sein, sie wollte nicht weinen, sie wollte doch einfach nur auf Reisen gehen und mit ihren drei Pokémon, Riolu, Sheinux, und Traunfugil Kämpfe bestreiten. Doch dies würde sie nie dürfen. Ihre Eltern wollten nicht, dass sie mit ihren Pokémon durch Hoenn reiste, sie wollten, dass sie Medizin studiert und anderen Menschen helfen konnte. Und sie wollten es, weil eine Ärztin in der Familie den ‚Rang’ der Familie erhöhen würde, doch das wollte Anto nicht. Antonella wollte bodenständig bleiben und sich über die kleinen Geschenke des Lebens erfreuen. Sie wollte doch nur die Freiheit genießen und zusammen mit ihren Pokémon Spaß haben. Aber wie sollten das ihre Eltern verstehen? Ihnen war der Ruf der Familie wichtiger, als die eigene Tochter, darum musste sie sich auch auf den Weg zu Route 101 begeben. Sie sollte dort einen Trainer abholen und ihn dann zu Professor Birk bringen. Antonella wollte ihn nicht zu Professor Birk bringen, doch sie musste es. Ihr blieb nichts anderes übrig. Sie zog sich weinend an und ging ins Bad, dort wusch sie sich das Gesicht und versuchte ihre Traurigkeit zu unterdrücken, obwohl sie immer neu anfangen musste zu weinen, als sie sich im Spiegel sah. Wie konnte sie nur so enden? Wie sollte es weiter gehen, wenn sie nicht einmal über sich selbst entscheiden konnte? Sie wusste es nicht, aber sie wusste, dass sie nur glücklich sein konnte, wenn sie frei wäre. Aber dies würde wohl nie passieren, wenn sie nicht aufhörte zu weinen.
    Antonella wischte sie im Bad die Tränen aus dem Gesicht und versuchte sich zu schminken. Dies gelang ihr aber nicht sofort. Sie musste vorsichtig sein, damit sie nicht wieder begann zu weinen. Als sie fertig geschminkt war, ging sie aus dem Haus und lief mit gesenktem Kopf zu der Route 101.


    Jeder Schritt des jungen Mädchen war ein einzelnes Gefühl des Schmerzes. Sie sah die Welt und die Freiheit, die andere Menschen lebten, doch die ihr vorenthalten bleib. Trauer und Wut kochten langsam in ihr hoch. Sie blickte zum Boden und ihre Augen wurden feucht. Feuchter und feuchter, bis sich eine kleine Träne bildete, die nur darauf wartete zu zeigen, was Antonella gerade fühlte. Die Traurigkeit in ihren Augen war zu sehen. Die Traurigkeit, die sie in der Öffentlichkeit versteckte und nur eine starke und selbstsichere Seite zeigte. Diese Seite gab es aber nicht wirklich. Sie war nur eine Illusion, um sie davor zu schützen weiter verletzt zu werden. Ihre Gefühle waren tief und stark. Sie konnte sie nicht ewig verstecken. Ihre Gefühle hatten sie nach und nach von innen aufgefressen. Nun war nur noch Hoffnung da. Hoffnung, die bald wieder verschwinden könnte, weil sie schwach war. Oder stark genug, um zu bleiben. In diesem Moment stütze die Hoffnung sie und gab ihr Kraft, damit sie weitermachen konnte.
    Ein Schritt nach dem anderen folgte, doch jeder war schwer, um nicht zu sagen sehr schwer. Sie fühlte sich, als hätte sie Beton an ihren Füßen, der sie nicht von der Stelle gehen ließ, sodass sie ihre ganze Kraft aufwenden musste, damit sie zu ihrem Ziel kommen könnte. Doch sie konnte sich nicht richtig fortbewegen. Woran konnte das wohl liegen? Lag es vielleicht daran, dass sie nicht dazu bereit war Energie zu nutzen, die man für etwas Anderes benutzen könnte, oder, dass ihre Hoffnung von Tag zu Tag einfach nur sank? Antonella kannte die Wahrheit. Um ihren Wunsch zu erfüllen, musste sie die Kraft haben, mit der sie aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen konnte. Der Ernst der Lage wurde ihr auf dem Weg zu Route 101 klar. Entweder sie ginge jetzt oder nie.


    Viele Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte waren in ihrem Kopf. Doch bis sie sich mit jedem einzelnen Verlangen auseinander gesetzt hatte, war sie schon auf der Route 101. Dort stand sie auf einer kleinen Wiese, auf der sich keine Pokémon befanden. Die Wiese war wunderschön – aus der Sicht des Mädchens. Das Gras der Wiese war lebendig. Die ganze Wiese hüllte sich in einem lebendigen Grün, das zeigte, dass hier noch nichts zum Stillstand gekommen war und nicht langsam begann, abzusterben. Antonella ließ sich fallen und landete sanft auf dem weichen Gras, das eine beruhigende Wirkung auf sie hatte. Sie blickte in den Himmel und sah den blauen Himmel. Das Mädchen atmete tief ein und wieder aus. Sie schloss ihre Augen und versuchte es zu genießen. Doch das gelang ihr nicht. Selbstzweifel stiegen wieder in ihr hoch. Sie wollte frei sein und die Natur genießen. Sie wollte vieles, doch nicht alles konnte sie bekommen. Es gab nur einen Grund, dass sie ihre Träume nicht verwirklichte. Und der war ihre Eltern. Sie hatte Angst ihnen zu widersprechen. Doch für immer konnte sie ihren Mund nicht geschlossen halten. Irgendwann würde alles aus ihr herauskommen und sie würde einen fürchterlichen Anfall bekommen. Doch an diese Situation wollte sie nicht denken, beziehungsweise konnte sie nun gar nicht mehr. Der junge Mann, den sie von der Route 101 abholen sollte, war nun in Sichtweite. Er näherte sich ihr und das Mädchen stand auf und rückte ihre Haare dabei zurecht. Antonella schätze den Jungen auf etwa 16 Jahre. Jedenfalls sah er noch sehr jung aus. Antonella musterte ihn. Er hatte kurzes, schwarzes Haar und bräunliche Haut. Außerdem trug er eine Lederjacke unter der sich ein weißes T-Shirt verbarg. Dazu trug er eine schwarze Hose. Antonella wurde etwas rot und biss sich leicht auf ihre Unterlippe.
    „Hey, bist du das Mädchen, das mich abholen soll?“, fragte der Junge und blickte verdutzt zu dem sechzehnjährigen Mädchen.
    „Ja, ich soll dich abholen. Mein Name ist übrigens Antonella und ich bin 16 Jahre alt.“, sagte sie zu dem Jungen in der schwarzen Lederjacke.
    „Mein Name ist Jerome und ich bin ebenfalls 16 Jahre alt. Nett dich kennenzulernen“, antwortete er.
    „Ich freue mich ebenfalls. Folge mir einfach, ich führe dich zum Labor des Professors“, sagte sie zu Jerome. Antonella begann zu laufen und Jerome folgte ihr rasch. Sie lief schnell und versuchte Blickkontakt zu vermeiden. Doch Jerome lief neben ihr und stellte ihr einige Fragen. Er wusste nicht viel über die Hoenn-Region, denn er kam aus der Johto-Region und wollte nur den Professor besuchen.
    „ Sag mal, kannst du mir vielleicht etwas über diese Region erzählen?“, fragte er das Mädchen. Doch sie antwortete nicht. Anto war schon wieder in ihren Gedanken und achtete nicht auf den Weg, sondern schaute auf den Boden. Sie musste wie immer über sich nachdenken und ihrem Wunsch frei zu sein. Das Gesicht des Mädchens veränderte sich. Die Lippen waren schlaff und ihre Augen trostlos. Jerome bemerkte ihr Verhalten und, dass sie auf den Boden blickte. Er beobachtete sie und beachtete dabei besonders ihre Augen.
    „Wow, du hast schöne Augen...“, entfuhr ihm. „Sie scheinen deine Gefühle zu zeigen. Und ich glaube, du bist im Moment traurig. Dieser Blick zeigt deine Traurigkeit. Man kann sie schon fast spüren.“
    Antonella blickte geradeaus und verstummte, sie wollte nicht auf seine Aussage antworten. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das fuhr in diesem Moment durch den Kopf. Warum sollte sie einem Fremden ihre Gefühle mitteilen, die sie nicht einmal ihrer Familie mitteilen konnte.
    „Es tut mir Leid, wenn ich dir auf die Füße getreten bin“, murmelte der Junge.
    Antonella blieb stumm und lief den Weg entlang. Sie versuchte geradeaus zu schauen, doch sie konnte es nicht wirklich. Ihre Augen richteten sich in die Richtung des jungen Mannes. Antonella musterte ihn. Für das Mustern ließ sie sich lange Zeit. Alle paar Minuten schaute sie zu ihm.
    „Ist irgendetwas mit mir?“, fragte Jerome.
    „Nein, ich genieße nur die Landschaft“, log sie.
    Dass es eine Lüge war, war leicht zu erkennen. Antonella war eine schlechte Lügnerin. Das Lügen war nicht ihre Stärke, nur das Verbergen ihrer Gefühle beherrschte sie perfekt.


    Sie konnten das kleine Dorf namens Wurzelheim schon sehen und Antonella war erleichtert. Sie musste diesen Menschen nie wieder zu Gesicht bekommen.
    „Wir sind gleich beim Labor. Das heißt Abschied nehmen. Wenn du diese Straße entlang läufst, kommst du zu dem Labor. Du kannst es nicht verfehlen. Es ist das größte Haus in Wurzelheim“, sagte sie zu ihm.
    „Danke und Aufwidersehen“, antwortete er.
    Antonella machte sich auf den Weg nach Hause und musste über den Jungen nachdenken.
    "Er ist ja ganz süß, aber einfach zu neugierig. Meine Gefühle gehen ihn nichts an!", dachte das schneewittchengleiche Mädchen.
    Sie machte sich keine weiteren Gedanken mehr und konnte nun auch schon ihr Haus sehen. Kurz danach stand sie vor der Haustür und öffnete sie. Als sie den Raum betrat, merkte sie, dass es sehr ruhig war. Ihre Mutter war wohl einkaufen. Antonella verzog sich in ihr Zimmer und genoss die Stille. Sie hörte Musik und las dabei ein Buch. Das Lesen einer makellosen Romanze kostete Antonella viel Energie. Sie verschlang eine Seite nach der anderen, bis sie das Buch durch hatte. Inzwischen war es Abend und Antonella wurde von ihren Eltern nicht gestört, nicht einmal zum Essen wurde sie gerufen. Antonella wunderte sich, aber auf der anderen Seite war sie froh, dass sie ihre gewünschte Ruhe erhielt.
    Antonella, die durch das viele Lesen müde wurde, schlief auch kurz danach schon ein. Ihr Tag war anstrengend gewesen und sie war erschöpft. Mit einem kleinen Lächeln fiel sie in das Land des Schlummers.


    Der Schlaf sollte aber nicht lange halten, denn das Mädchen wurde gegen Mitternacht geweckt. Sie hörte ein leises Geräusch und langsam wachte sie auf. Der Vollmond war in seiner vollen Pracht zu sehen und das Mädchen genoss es, wie die Lichtstrahlen des Mondes durch das große Fenster in ihr Zimmer fielen. Das Vollmondlicht fiel nicht nur in das Zimmer, sondern es ließ sich auch auf Antonellas Haut nieder. Sie verspürte eine leichte Wärme und stand auf und verfolgte das Geräusch, das sehr leise war, und Antonella nur kaum wahrnehmen konnte. Sie schlich leise zum Fenster und bemerkte, dass jemand gegen ihr Fenster kleine Kieselsteine warf. Sie öffnete das Fenster und ließ ihr Haar aus dem Fenster fallen.
    „Wer bist du?“, fragte sie leise und hoffte, dass der geheimnisvolle Jemand antworten würde.
    „Ich bin es, Jerome!“, flüsterte die Person.
    „Was willst du denn hier?“ Antonella zuckte und begann sich über ihn aufzuregen. Sie konnte ihn von Anfang an nicht leiden, doch irgendetwas stimmte nicht. „Ich wüsste nicht, was du hier suchen solltest.“
    „Ich weiß es selbst nicht. Seitdem ich dich heute Vormittag gesehen habe, bist du mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich wollte wissen, wie es dir geht. Ich kann nicht sagen, warum ich mich heute Nacht zu dir schleiche... Ich weiß es einfach nicht.“ Jerome verstummte und wusste nicht, was er noch sagen sollte.
    „Mir geht es gut, jetzt weißt du es und kannst wieder gehen! Woher weißt du eigentlich, wo ich wohne?!“, antwortete das Mädchen zickig.
    „Der Professor hat es mir erzählt. Willst du nicht herunterkommen und mit mir vielleicht etwas laufen? Der Mond scheint und es ist hell.“, sagte er zu ihr.
    „Von mir aus, du wirst ohnehin nicht verschwinden, wenn ich dir nicht folge.“ Antonella schloss das Fenster. Zweifel stiegen ihn ihr hoch, ob sie wirklich zu ihm kommen sollte. Es war spät in der Nacht, und sie kannte ihn erst seit dem Morgen. Sollte sie eventuell Angst haben, oder sollte sie ihm vertrauen und hinunter gehen? Naiv war sie, aber so naiv, dass sie einen Fremden Mitten in der Nach traf? Ja, das war sie durchaus. Das Gute im Menschen war für sie immer da, und sie hielt Jerome für nett. Darum schlich sie sich leise aus ihrem Zimmer und lief dann die Treppe hinunter. Das Mädchen zögerte nun nicht mehr und zweifelte auch nicht mehr an der Entscheidung. Auf dem Weg hinab gab sie keinen Mucks von sich. Sie wollte schließlich nicht, dass ihr Eltern bemerkten, dass sie sich heimlich aus ihrem Zimmer schlich, um sich mit einem Jungen zu treffen, den sie erst seit wenigen Stunden kannte. Antonella selbst war gar nicht so sehr vom ihm abgeneigt, wie sie es zeigte. Im Gegenteil, sie fand ihn einfach nur toll. Aber wahre Gefühle konnte sie nicht zeigen. Gefühle machten sie schwach. Lieber war sie hochnäsig und unfreundlich, anstatt dem jungen Mann namens Jerome eventuell die Wahrheit zu sagen. Am Morgen wollte sie nicht mit ihm reden, obwohl sie innerlich sehr angetan von ihm war. Von außen wirkte sie so, als wäre sie so kalt wie Eis.
    Bis sie wirklich ganz ihre Gedanken entfalten konnte, war sie schon vor der Tür. Diese schloss sie auf, sie ging hinaus und schloss sie wieder ab. Jerome, der Junge mit der Lederjacke wartete schon vor ihrer Tür und er blickt erwartungsvoll in ihr Gesicht.
    „Hey“, Jerome war kurz ruhig und sprach dann weiter. „Schön, dass du heruntergekommen bist. Ich wollte noch mit dir reden... Danke, dass du gekommen bist.“
    Antonella, die noch nicht wusste, wie sich verhalten sollte, wurde ganz warm ums Herz. Noch nie hat sie jemand extra nachts besucht und versucht sie romantisch zu sich zu locken. Noch niemand tat das, bis auf Jerome.
    „Wollen wir vielleicht ein Stückchen laufen?“, schlug er Antonella vor. Antonella nickte und er griff nach ihrer Hand und lief schon los. Antonella lief rot an und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Noch kein Junge hatte sie an der Hand genommen und war mit ihr einen Weg im Schein des Mondlichts entlang gelaufen. Antonella schwieg und betrachtete das makellose Gesicht des Jungen. Es war perfekt. Er hatte bräunliche Haut und wunderschöne Augen. Sie waren wie Kristalle, die im weißen Licht des Mondes funkelten und Antonella gefiel es. Sie konnte ihr Augen nicht mehr von ihm lassen. Dass er so wunderschön war, fiel Antonella noch nie auf.
    „Was geht dir durch den Kopf?“ Jerome blickte in das Gesicht des Mädchens und ihr Gesicht erstarrte. Ihre Haut war blass und das Einzige, was an ihr lebhaft war, waren ihre Augen. Sie strahlten Fröhlichkeit aus und funkelten wie Diamanten, auf den das Sonnlicht trifft. „Deine Augen.. Sie sind wunderschön, sie zeigen deine Gefühle. Heute Morgen sah ich die Traurigkeit und jetzt kann ich schon das Glück spüren, das du fühlst.“
    Antonella war immer noch abwesend, sie kam erst nach und nach zurück und wusste, dass das, was sie gerade erlebte, Realität war. Antonella stellte sich vor den jungen Mann und legte einen Arm über seine Schulter. Ein kurzer Windstoß war zu spüren und er fuhr durch Antonellas langes Haar. Sie lächelte ein wenig und beobachtete den Jungen.
    „Hat dir schon jemand gesagt, dass du unglaubliche Augen hast?“, sagte Jerome zu Antonella, der sich in ihr Gesicht vertiefte und sich ihr langsam mit dem Kopf näherte.
    „Nein, das tat noch niemand.. wirklich niemand.“ Antonellas Herz schlug schneller und schneller. Als sie sah, wie sich Jerome ihr näherte, spürte sie wie ihr das Blut durch die Adern schoss. Sie neigte ihren Kopf nach links und näherte sich Jerome.
    Für einen kleinen Moment zweifelte sich daran, dass das wirklich passieren würde. Sie war nie für jemanden wichtig gewesen, und niemand hielt das Mädchen für attraktiv. Wirklich niemand, aber dieser Jerome war anders. Er hatte sich schon anscheinend im ersten Moment in das Mädchen verguckt, darum blieb er auch die ganze Zeit so hartnäckig und versuchte mehr über sie herauszufinden. Antonella – ein ganz normales Mädchen – fühlte sich geschmeichelt. Sie fühlte auch etwas für ihn. Die Gefühle waren zwar tief in ihrem Inneren verborgen, und sie zeigte sie nicht jedem, aber Liebe konnte man der Person, in die man sich verliebt hat, zeigen. Besonders, wenn man fühlte, dass der Andere sich auch zu einem hingezogen fühlt. Antonella fühlte so etwas und zögerte nicht.
    Als die beiden Lippen miteinander verschmolzen, fühlte Antonella tief in ihrem Inneren eine Wärme, welche unbeschreiblich war. Sie fühlte sich geborgen und zugleich spürte sie etwas, was sie nie zuvor spürte. Der Kuss ließ sie aufsteigen und zwar in den Himmel. Noch nie hatte sie sich so frei und so gelassen gefühlt, wie in diesem Moment. Sie wollte mit ihm, Jerome, einfach verschwinden und frei sein. Nicht in ihren kühnsten Träumen hätte sie sich dies getraut zu träumen, aber nun war es Wirklichkeit. Und Antonella verstumme, als sich die zarten Lippen voneinander trennten.
    „Wow!“, sagte Jerome und blickte in die Augen des schwarzhaarigen Mädchens. Er war nervös und seine Wangen liefen rot an. „Es war echt... toll. Wir kennen uns zwar erst seit heute Morgen, aber ich glaube, dass das hier Liebe auf den ersten Blick ist.“
    „Ich weiß, was du meinst. Du hast heute Morgen schon meine Aufmerksamkeit erregt, aber leider habe ich dich ignoriert. Ich war fiel zu stark mit mir selbst beschäftigt, und ich wollte nichts preisgeben von mir. Es tut mir Leid.“ Antonellas Augen schlossen sich etwas und in ihren Augen wurden etwas feucht.
    „Du bist wunderschön.“ Jerome stockte. „Deine Augen, sie sind einfach wundervoll. Ich liebe diesen Blick. Er strahlt Hoffnungslosigkeit, Trauer und Schmerz aus, dennoch ist er einfach nur perfekt.“ Ein Lächeln war auf dem Gesicht des Jungen zu sehen. Als Antonella dieses sah, musste sie auch lächeln. Dieses wunderschöne Lächeln war ansteckend. Antonella war seit ewigen Zeiten wieder glücklich und fühlte sich wunderbar. Das aber nur durch ihn. Es war für sie egal, ob sie sich nur seit dem Morgen kannten, aber bis zu diesem Moment war es nicht mehr als eine geheime Romanze. Über eine Bindung dachte sie nicht nach, es war viel zu früh dafür. Sie wollte lieber die Zeit mit ihm genießen und nicht an etwas Überflüssiges denken.
    „Danke“, sagte das Mädchen. „Wollen wir nicht langsam zurückgehen? Es ist spät und ich möchte nicht, dass meine Eltern merken, dass ich hier draußen war.“
    In Wirklichkeit wollte sie aber nur nicht mit ihm erwischt werden. Sie wollte, dass es geheim blieb. Eine geheime Romanze zu haben, war viel schöner für Antonella. Sie wusste dann, dass sie sich immer auf etwas freuen konnte, was nur für sie war. Sie konnte sich auf etwas freuen, was nur ihr gehört und niemand anderem.
    „Gern, wenn du möchtest können wir gerne gehen.“ Jerome griff nach der Hand von Antonella und zog sie hinter sich her.
    Antonella lief rot an den Wangen an und erstarrte, als er nach ihrer Hand griff und sie dann hinter sich her schleppte. Nach kurzer Zeit konnte sie sich wieder selbstständig bewegen, und sie lief schnell, damit sie neben ihm laufen konnte. Für sie war dieser Moment unbeschreiblich. Sie lief Hand in Hand mit einem gutaussehenden Jungen zu ihrer Heimatstadt im Mondschein des Vollmonds. Etwas Romantischeres gab es für sie nicht, besonders nicht, wenn sich die beiden erst kurz davor geküsst hatten. Der Traum, dass sie ihre große Liebe finden würde, verwirklichte sich langsam. Das wurde ihr aber erst bewusst, als sie bei ihrer Haustür und vor Jerome stand.
    „Wir sind da, es wird Zeit, dass ich nun reingehe und schlafe“, murmelte Antonella.
    „Dann werde wir uns wohl trennen müssen, jedenfalls für heute.“ Jerome zwinkerte, küsste das Mädchen noch einmal und verschwand. „Ich hoffe, ich werde dich morgen wiedersehen, schlaf gut. Tschüss!“
    Antonella schnaufte und ein zufriedenes Lächeln war auf ihrem Gesicht zu sehen. Sie öffnete die Tür, schloss sie ab, und ging dann sofort in ihre Zimmer. Dort zog sie sich um und ging danach ins Bad, um sich dort fertig zu machen.
    Als sie es geschafft hatte, lag sie in ihrem Bett und ließ den Tag Revue passieren. Sie dachte zuerst an den schlimmen Morgen, der für sie einfach nur traurig und melancholisch gewesen war. Dies hatte sich bis zum Abend hingezogen, doch dann war der Junge zu ihr gekommen und sie waren miteinander auf dem Weg im Mondschein gegangen. Der Höhepunkt war der Kuss gewesen, den Antonella für perfekt hielt.
    Als sie darüber nachdachte, schloss sie die Augen und genoss die Stille. Die Gedanken waren für sie wie ein Traum und darum schlief sie auch schnell ein, damit sie ihren angeblichen Traum weiterträumen konnte.

  • Ich nehme mir mal die Zeit, deine Story zu kommentieren, da sie mich auch sehr angesprochen hat.


    Kapitel 1
    Startpost:


    Also der Startpost ist etwas kahl. Keine Beschreibung von Antonella, erst tief im Kapitel erfahre ich, dass sie wie Schneewittchen aussieht, aber das ist auch nicht das Wahre. Editier doch mal den Prolog und füge Charakterbeschreibungen hinzu, wie etwa so:
    Antonella (gegebenenfalls Nachname)
    Alter:
    16
    Pokémon: Sheinux, Riolu, Traunfugil (vielleicht noch Level und Charakterzüge, aber nicht zwingend ;))
    Ängste: ...
    Träume: Frei wie ein Vogel mit ihren Pokémon durch Hoenn zu reisen, ...
    [Hier eventuell noch eine kurze Beschreibung] Über sie: Antonella ist ein romantisches Mädchen mit kurzen schwarzen Haaren und makellos weißer Haut (...)
    Ich konnte hier zwar einige Punkte ausfüllen, aber nicht jeder Leser möchte das ganze Kapitel nach den Informationen durchsuchen, fürchte ich... Für den Leser ist es angenehm, wenn man bereits davor etwas über den Charakter weiß, um sich in ihn besser hineinfühlen zu können.



    Rechtschreibung / Grammatik


    Da habe ich schon nach was gefunden. Das meiste sind Flüchtigkeitsfehler, aber das ganze hinterlässt bei mir einen nicht sehr guten Eindruck, da Eldéen ja vor der Veröffentlichung deines Kapitels den Text überprüft hat.

    Kinomo

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass das Kimono heißt, aber da du dasselbe Wort zweimal geschrieben hast, schätze ich, dass du dir bei dieser Sache sicher bist. Falls mein Vorschlag falsch ist, entschuldige ich mich ;)

    Die Töne traf das Mädchen nicht mehr

    Also da habe ich das jetzt mal nicht verstanden. Trafen die Töne der Staralili das Mädchen nicht mehr oder traf das Mädchen die Töne nicht mehr? Verbessere das mal, das klingt etwas zweideutig =)

    etwas Anderes

    Da musst du "anderes" klein Schreiben, das ist keine Nominalisierung...

    ..., entfuhr ihm.

    Das muss heißen "entfuhr es ihm".

    die Lichtstrahle

    Hier ein kleiner Tippfehler, es muss heißen "die Lichtstrahlen".

    mitten in der Nach

    Mitten in der Nacht.

    „Hey“ Jerome

    Da fehlen ein paar Satzzeichen: "Hey!", ... oder einfach nur "Hey", ... , aber in beiden Fällen muss das Komma hinter die Satzzeichen.

    Gesicht des Jungens.

    Das Gesicht des Jungen.

    nicht langsam begann abzusterben.

    ... nicht langsam begann, abzusterben (kein Komma)

    Gesicht war erstarrt.

    Und ich glaube, hier muss es heißen "Ihr Gesicht erstarrte". Wenn du schon im Präteritum schreibst, dann muss die ganze Erzählung im Präteritum stehen (mit ein paar kleinen Ausnahmen wie die wörtliche Rede oder ähnliches)

    Jerome stocke.

    Und Jerome stockte.

    ihre große Lieben

    Muss doch hoffentlich heißen "Ihre große Liebe".
    Okay, damit wären wir durch. Lass das Programm vielleicht von Word oder so durchgehen ;)


    Stil:
    Ich finde, dein Stil ist sehr ausgereift, du bist über dem Durchschnitt der anderen Schreiber, wie ich finde, dennoch gibt es noch einige Fehler, die du beachten solltest, wenn du die nächsten Kapitel schreibst. Ich finde es sehr schön, wie du die Gefühle und die Taten von Anto beschreibst und man kann sich sehr gut in die Personen einfühlen. Ferner ist die neutrale Schreibweise auch sehr schön, da du eben so auch die Geühle des anderen schreiben könntest. Zwar spannend, dass du das nicht machst, aber meiner Meinung nach würde die Ich - Schreibweise aus der Sicht von Antonella passen.
    Hier noch ein paar Fehler:

    Die Töne traf das Mädchen nicht mehr und sie kam aus dem Tanzen heraus und fiel zu Boden.

    Die beiden "und" hättest du noch kürzen können, zum Beispiel so:
    Das Mädchen traf die Töne nicht mehr, sie kam aus dem Tanzen heraus und fiel zu Boden.
    Das sieht dann auch schon eher wie ein vollständiger Satz aus und nicht wie schnell aneinandergeheftete Satzzeile.

    sich die Ohren zuzuheben

    Seltsame Wendung. :mellow: Ich habe noch nirgendwo gesehen, dass man sich die Ohren zuhebt. Vielleicht könntest du das noch verbessern und schreiben "sich die Ohrer zuzuhalten".

    Eine Frage an dieser Stelle – aus wessen Perspektive ist das geschrieben? Vorher war es alles aus Antonellas Sicht und jetzt plötzlich aus Jeromes? Wirkt für mich etwas seltsam. Du könntest die Perspektive höchstens pro Abschnitt wechseln lassen, aber nicht mitten drin…

    Also... ist das die Spur einer Verbesserung oder der Kommentar des Autors? Bei beiden Fällen hört es sich mitten in der Handlung strange an. Entweder entfernen oder erklären =)

    Die Lippen waren schlaf

    Hab jetzt nicht gewusst, ob das ein Rechtschreibfehler oder ein Grammatikfehler war. So einen Ausdruck habe ich auch noch nie gehört.

    Sie waren wie Kristalle. Sie funkelten im weißlichen Licht des Monds und Antonella gefiel es.

    Was mir an deinem Stil nicht gefällt, sind in einem diese kurzen, abgehackten Sätze. Versuche, den ganzen Text nach der Fertigstellung noch einmal zu lesen und eventuell noch Fehler verbessern oder eben Sätze verbinden. Mein Vorschlag hier wäre: "Sie waren wie Kristalle, die im weißen Licht des Mondes funkelten und Antonella gefiel es." Oder aber du ersetzt das Pronomen: "Seine Augen glichen Kristallen, welche im weißen Licht des Mondes funkelten, was Antonella sehr gefiel". (Oh ja, und es soll noch heißen "des Mondes")

    Sie ließ sich von ihm küssen.

    Dieser Satz ist überflüssig,m zumindest meiner Meinung nach und entlädt auch noch die ganze Spannung. Die Sätze davor und danach erklären das ganze ja ausführlich (besonders der Teil danach <3) und... ja.
    Kommen wir hier noch zum letzten Punkt: Die wörtliche Rede. Mit der ist ja alles in Ordnung, aber die begleitenden Verben sind eine Katastrophe! Sie sind einseitig und langweilen. Hier liste ich sie mal auf:

    fragte

    sagte

    antwortete

    sagte

    fragte

    fragte

    sagte

    antwortete

    antwortete

    sagte

    sagte

    sagte

    Sechs Mal "sagte", drei mal "antwortete" und drei Mal "fragte"! *wimmer*
    Mal ehrlich, Justice, es gibt doch noch zahlreiche andere Verben dafür! Erzählen, berichten, meinen, schreien, zischen, flüstern, hauchen, wimmern, schluchzen, was weiß ich! Du brauchst eine gewisse Vielfalt an Verben, die deine Story noch ansprechender und interessanter macht!
    Hier noch zwei Beispiele:

    fragte sie leise


    antwortete die Person leise.


    In zwei Zeilen. Du hättest das doch so toll umschreiben können!
    "..., flüsterte sie zögerlich, auf Antwort hoffend"
    "..., hörte sie die ebenso leise Antwort". Das ist doch viel bunter und interessanter als nur drei Verben zu verwenden =P


    Inhalt:
    Der Inhalt des Kapitels hat mir sehr gefallen, ist eben teils dramatisch und teils romantisch, man fiebert mit den Helden mit und ist gespannt, was als nächstes passiert. Tut mir Leid, aber mehr fällt mir zu dem Punkt nicht ein ^^"

    Logik:

    Hier auch alles sauber ;)


    Bitte um eine PN - Benachrichtigung. Danke im Voraus, Mila

  • Hallöchen Justice!
    Vielen vielen Dank für die Widmung, das wäre echt nicht nötig gewesen, soviel hab ich erstens nicht gemacht und zweitens kannst du gut schreiben, das musste dir nur mal wieder jemand sagen. Ich hb mich wie versprochen hingesetzt und hab mal dein erstes Kapitel durchgeschaut. Hier die Fehlerchen, die ich noch gefunden habe:


    Im Großen und Ganzen lässt sich über diese Folgendes sagen: Du solltest noch mehr varriieren und nicht zu oft dieselben Worte verwenden. Dabei kann es dir auh helfen, die Sätze nicht so kurz zu machen, sondern mehr Nebensätze zu schreiben, weil du dann besser mit Konjunktionen und Pronomen auf bereits erwähnte Wörter und Vorgänge zurückgreifen kannst. Was Rechtschreibung angeht, ist sie okay, allerdings solltest du dich bei der Zeichensetzung nochmal mit Relativsätzen auseinandersetzen. Hab ich auch erst vor Kurzem gelernt xD - dank Nischi^^
    Ein paar kleine Logikfehler sind drin, die rühren aber eher von Wortwahl als von Unverständnis her, einfach ausbessern^^


    Ich mag deine Geschichte sehr. Und ich finde es toll, wie philosophisch du an die ganze Sache heran gehst. Antonellas Gefühle hast du hervorragend beschrieben udn es gibt auch einige andere Szenen, die mir das Herz aufgehen ließen (Mondlicht, oder ihr Kimonotraum). Ich wünsche mir noch mehr davon! :thumbsup:
    Allerdings finde ich, dass die Sache mit Jerome etwas zu schnell ging. Dass sein "Steinchen ans Fenster werfen" gleich als romantisch gedeutet wird und auch, dass sie nach einem Stück Laufen, einem Kuss und jeder Menge Gedanken, die kaum jemand ausgesprochen hat, gleich wieder zurückgehen, naja ;( Das hätte man noch so schön ausarbeiten können... Ich bin zumindest auf das nächste Kapitel äußerst gespannt *freu*
    PN braucht es übrigens keine, ich habe das Thema hier bereits abboniert und bekomme immer eine Mail, wenn sich hier was tut.


    Jetzt muss ich nur noch meinen Senf zu meiner Vorposterin loswerden xD
    Sorry Mila, aber ich möchte zum Beispiel auf keinen Fall, dass Justice eine Charakterübersicht macht! In keinem Buch oder Roman findest du sowas. Selbst in Mangas bekommt man nur die Infos von den vorherigen Kapiteln. Ich habe keine Ahnung, wer auf die Idee kam so etwas einzuführen, nur weil das hier ein Forum ist, aber ich weigere mich wehement gegen sowas - sorry
    Auch finde ich es nicht so schlimm, dass sich in seinem Text noch Fehler finden, obwohl Eldéen diesen bereits gelesen hat. Erstens hat die Gute bestimmt genug zu tun, da kann sie auch mal was vergessen und vielleicht hat sie auch nur einzelne Abschnitte gelesen bzw. vllt auch nur Logik und ein bisschen den Stil verbessert^^


    So, jetzt bin ich aber endlich fertig xD
    Beschwerden bitte via icq Großer. Ansonsten noch viel Spaß beim Schreiben
    liebe Grüße
    Xi

  • Prima, eine Geschichte, bei der ich nicht erst drei Seiten aufzuholen habe - da sind wir gleich mal dabei.


    Zu den Fehlern muss ich eigentlich schonmal nichtsmehr sagen, das haben deine anderen Leser ja bereits sehr gründlich getan.
    Fangen wir also mit der Geschichte an: Schon im Vorwort wurde deutlich, dass die Story auf sehr viel Klischee aufbaut. Ich meine, das junge Mädchen, dass sich von seinen Eltern eingeengt fühlt, dann der charmante Jüngling, der ihr Herz stielt... und ich könnte fast wetten, dass die zwei gemeinsam durchbrennen.
    Ich will ehrlich sein, das fand ich am Anfang schon ziemlich demotivierend - doch als ich dann begann das erste Kapitel zu lesen, hat mich deine Geschichte doch ziemlich schnell überzeugt. Allein wegen Antonella, die sich schon im ersten Abschnitt als ausgesprochen sympatische Hauptfigur entpuppte.


    Nun etwas zu deinem Schreibstil. Zuerst fiel mir auf, dass es im Text einige inhaltliche Wiederholungen gibt - als Beispiel:

    Zitat

    Sie brachte ihre starken Gefühle zum Vorschein.

    und später:

    Zitat

    Ihre Gefühle waren tief und stark.

    Es ist durchaus lobenswert, dass du dir soviel Mühe gibst ihre Gefühle zu beschreiben. Und du kannst Gefühle wirklich GUT beschreiben, darum halte ich Sätze wie diese für übertrieben, vor allem wenn sie mehrfach auftauchen - aufmerksame Leser merken bei deinen Umschreibungen selbst, dass sie schwer mit ihrern Gefühlen kämpfen muss. Da kannst du deinem Stil ruhig etwas mehr vertrauen.
    Aber egal, es ging um Wiederholungen: Jerome hat ihr fünf(!) Mal von ihren Augen vorgeschwärmt. Ganz ehrlich, ich glaube jedes normale Mädchen wäre spätestens da ausgestiegen. An der Stelle gebe ich darum auch gleich Anxiété recht damit, dass das ganze sich etwas enorm schnell abgespielt hat, obwohl du am Anfang ihren innerlichen Konflickt, ob sie zu ihm gehen soll oder nicht, noch wirklich schön beschrieben hast.


    Nun muss ich noch die Überzahl parataktischer Sätze ansprechen. An manchen Stellen schafft soetwas eine besondere Atmosphäre, aber meistens tut es beim Lesen einfach nur weh. Hier einmal meine "Lieblingsstelle":

    Zitat

    Sie schloss ihre Augen und versuchte es zu genießen. Doch das gelang ihr nicht. Selbstzweifel stiegen wieder in ihr hoch. Sie wollte frei sein und die Natur genießen.

    Das staut einfach den Lesefluss ein wenig und man ist geneigt, einzelne kurze Abschnitte nur zu überfliegen.


    Zuletzt würde ich auch noch gern etwas zu der Sache mit der Charakterübersicht sagen.
    In vielen anderen Foren in denen eigene Geschichten veröffentlicht werden, ist nichtmal ein großartiger Startpost pflicht. Da sagt man einmal kurz was das Thema ist, und dann gehts los - von daher halte ich es schon für sehr ordentlich, wie du das gemacht hast. Hinzu kommt, dass es Antonella anfangs einen leicht mysteriösen Hauch verliehen hat, dass man nicht so richtig wusste, wie genau man sich sie vorzustellen hat. Das kommt meiner Ansicht nach immer gut zu Kapitelanfängen.


    So, nun aber genug mit dem Gemecker. Ich merke gerade, dass mein Kommentar viel negativer klingt, als er sollte... darum sei hier noch Mal gesagt: Mir gefällt deine Geschichte wirklich unglaublich gut und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. PN-Benachichtigung wäre nett, wenns keine Umstände macht. :bear:

  • So, ein neues Kapitel von mir, das sehr lange in Bearbeitung war und ich ca. 4 Mal angefangen habe. Jetzt kommt es aber. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.


    Too perfect


    Antonella sah, wie Jerome auf einer wunderschönen Wiese stand. Er hielt eine Rose in der Hand und stand in einem Meer von Blumen. Der Tau, der noch vom Morgen auf den Blüten lag, schimmerte im hellen Licht. Die ganze Wiese funkelte und Jerome winkte Antonella zu sich. Sein Lächeln war strahlender als das helle Licht, das von den Blüten reflektiert wurde. Antonella rannte zu ihm.
    Der Wind, der über das ganze Feld hinwegfegte, zerzauste ihr das Haar. Das war ihr aber egal, sie wollte nur zu ihm, ob ihre Haare saßen oder nicht, war vollkommen egal. Ihr Ziel war, zu Jerome, dem sie immer näher kam und kurz darauf direkt vor ihm stand, zu gelangen.


    „Hallo“, sagte Jerome mit einem traumhaften Lächeln blickte er in ihr schneeweißes Gesicht und griff nach ihrer Hand. „Wie ich sehe, bist du mir wirklich auf diese Wiese gefolgt. Danke...“
    Antonella schwieg und vertiefte sich in sein Gesicht. Die Rundungen waren leicht, sein Gesichtsausdruck sanft und die Wangenknochen waren leicht zu sehen. Seine Augen schimmerten in dem Licht und ihr wurde warm. Er war für sie bestimmt und niemand konnte etwas an der Bindung ändern. Ihre Gefühle waren stark und nur für ihn, für Jerome, der perfekt schien. Antonella spürte, wie sehr sie ihn mochte und wie stark sie bei ihm sein wollte, egal, was passieren würde.
    Jerome ließ ihre Hand los und hob danach seine. Er strich über ihr vollkommen weiches Gesicht und Antonella schloss ihre Augen und konzentrierte sich nur auf die Fingerspitzen, die ihr leicht über das Gesicht glitten. Sie verfiel ihm in diesem Moment vollkommen und konnte sich nicht gegen seine Berührung wehren – warum auch? Die Berührung gefiel ihr und so etwas Wunderschönes hatte sie schon lange nicht mehr gespürt. Wunden, die schon längst geschlossen waren, aber nicht verheilt waren, waren durch seine Anwesenheit nicht mehr zu spüren. Doch etwas stimmte nicht, war dieses Erlebnis nicht zu schön? Jedenfalls für diesen Moment. Sie kannten sich doch nur wenig und doch fühlte sich Antonella zu ihm so stark hingezogen, dass sie für ihn ihr Leben beenden würde. War sie nicht schon naiv, dass sie daran glaubte, dass er sie so lieben würde, wie sie ihn liebte? Die Gefühle Angst und Schmerz kannte sie nur zu gut. Enttäuschungen hatte sie schon ihr ganzes Leben lang erlebt. Ein Kindheitstrauma nach dem Anderem konnte sie aufzählen, ohne darüber nachzudenken. Waren diese Gefühle aber nicht zu schlecht für diesen Moment der Geborgenheit und der Liebe? Waren diese Gefühle für diesen Moment fehl am Platz? Ja, das waren sie definitiv und darum ignorierte sie auch diese Gefühle, die fast nur aus Furcht und Schmerz bestanden wenigstens für diesen Moment, und konzentrierte sich auf ihn.
    Jeromes Gesicht näherte sich langsam dem ihrem. Antonella, die etwas kleiner als er war, versuchte etwas größer zu werden, indem sie sich auf ihre Zehenspitzen stellte. Er blickte in ihre fast schwarzen Augen, die den Mond spiegelten. Eine Haarsträhne, die auf ihrer Wange lag, strich der Junge auf die Seite und er drückte seine weichen Lippen auf die des zierlichen Mädchens, dem das Herz in die Hose rutschte, als er sie küsste. Antonella umarmte ihn, den, der sie küsste und ihr das warme Gefühl von Liebe gab. Doch plötzlich veränderte sich alles. Anstatt des warmen Gefühls fühlte sie nun die Kälte des Windes. Die heile Welt, die sie sah, veränderte sich nun. Alles, was vorher leuchtete, wurde schwarz und die wunderschönen Blumen gingen ein. Sie wurden dürr und eine Blüte nach der Anderen flog in eine unendliche Schlucht. In der Dunkelheit stand sie allein und er entfernte sich zusammen mit der Schönheit des Lebens. Antonella, auf deren Gesicht sich Tränen bildeten, rannte ihrem Traummann hinterher und je näher sie ihm kam, desto weiter entfernte er sich von ihr. Schon nach kurzer Zeit reichte ihr Atem nicht aus, um so schnell zu rennen, doch ihr Unterbewusstsein befahl weiterzurennen, um wieder glücklich zu sein.
    Als er beinahe von der Bildfläche verschwunden war, stürzte sie und lag weinend auf dem schwarzen Nichts. Ihre Tränen fielen wie die Blüten in den Abgrund, in dem man kein Boden sehen konnte. Diese plötzliche Wendung konnte doch nicht wahr sein, oder etwa doch? Wie konnte so etwas so schönes von einem Moment auf den Anderen so anders sein? Waren die Gefühle, die sie für ihn fühlte, falsch oder gar nicht real? Ein tiefer, stechender Schmerz war in der rechten Brusthälfte zu spüren. Als wäre das Herz, das Vertrauen und Liebe in sich trug, gesprengt und durch ein schwarzes Loch ersetzt worden, das Antonella langsam von innen selbst verschlang. Der Schmerz, der diese Erkenntnis hinterließ, war hart, sehr hart und sie litt darunter. Nur der Schrei, der aus ihr herausbrach, gab ihr etwas Kraft. Der Schrei war so stark, wie das Gefühl der Liebe, das sie nur wenige Momente vorher fühlte. Die Intensität des Schreis brachte Klarheit. Schweißgebadet lag das Mädchen in ihrem Bett und schrie aus Leibeskraft. Erst, als der Schrei, den die Angst ausgelöst hatte alles zu verlieren, was ihr wichtig war, vorüber war, bemerkte sie, dass alles, was sie gesehen hatte nur ein Traum gewesen war.


    Schweißgebadet lag sie in ihrem Bett und zitterte. Sie wusch sich den Schweiß mit ihrer Hand von der Stirn und versuchte normal zu atmen, was schwierig war. Ihr Herz pochte schnell und sie konnte nichts dagegen tun. Sie war vollkommen in Trance und wirkte von außen wie erstarrt, doch in ihrem Inneren musste sie stark mit sich kämpfen. War nun ein Geständnis nötig? War es nun an der Zeit, zu sagen, wie sehr sie ihn mochte?
    Die Einsicht schmerzte und ihr Herz stand still. Für einen Moment wurde ihr klar, was sie tun musste.
    Ohne auch nur kurz im Bett zu verweilen, sprang sie heraus und zog sich um. Sie stürmte aus dem Haus, ohne Acht auf andere im Haus zu nehmen. Mit großen Schritten rannte sie die Straße entlang und war fest entschlossen ihn zu finden. Im Labor von Professor Birk sollte er sein und das Labor wurde auch zu ihrem Ziel.
    Das Labor war nicht weit von dem Haus von Antonella entfernt und sie war schnell dort. Ohne anzuklopfen, stürmte sie in das Gebäude hinein. Im Labor waren nur einige Studenten und der Professor, doch Jerome – nach dem sie suchte – war nicht dort.
    „Antonella, was sucht du denn hier?“, fragte der Professor neugierig und schaute sie etwas verwirrt an.
    „Ich? Ich möchte zu Jerome. Ich sollte ihm noch etwas ausrichten, was ich vergessen habe“, log sie eiskalt. „Wissen Sie vielleicht, wo ich ihn finden kann?“
    „So weit ich weiß, ist er zu Route 1. Er ist etwa vor 20 Minuten aufgebrochen, wenn du Glück hast, erwischt du ihn, wie er die Pokémon beobachtet“, antwortete der Professor leise.
    „Danke sehr. Ich werde mich gleich zu Route 1 begeben.“


    Schnell rannte sie zu der Route, die für jeden Trainer den Anfang seiner Karriere darstellte. Auch für Antonella sollte dort ein Start sein, für was es dort aber ein Zeichen geben sollte, war unklar. Sie musste ihn zuerst finden und dann mit ihm reden. In Gedanken vertieft, rannte sie und schon bald war sie an ihrem Ziel. Auf einer Wiese, auf der das Gras lebendig war und auf die man sich fallen lassen konnte und man weich landete.
    Antonella ging einige Schritte und lief durch die Wiese. Sie genoss das Sonnenlicht und schaute sich auf der Wiese um. War er hier, oder war der Weg ganz umsonst gewesen? Der Weg, den sie gegangen war, den sie geistig zu bewältigen hatte. Sollte das alles ein weiterer Rückschlag sein?
    Schon nach einem Moment waren die Fragen verschwunden, als würden sie der Vergangenheit angehören. Wie Flammen, die zu Staub wurden und der Staub vom Wind hinweggefegt wurde, war es auch mit den Fragen. Die Tatsache, dass er auf der Wiese stand, war Grund genug, um alles zu verwerfen. Auf dieser wunderschönen Wiese, die ihr so bekannt vorkam, aber doch so fremd, stand er umgeben von den Pflanzen, die in ihrer vollen Blüte standen.


    „Antonella... Was tust du hier?“
    „Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt.“ Antonella schwieg und wartete darauf, dass er, ihr potenzieller Freund, etwas zu ihr sagen würde. Egal, was es war, es sollt für dieses einen Moment perfekt sein.
    „Hm“, für einen kurzen Moment drehte sich alles um die beiden. Es war schon fast so, als würde sich das ganze Sonnensystem um sie drehen. „Kann es sein, dass du mich gesucht hast?“
    „Ja, das kann durchaus sein. Ich bin gerade etwas verwirrt. Merkt man das etwa?“ Eine leichte Anspielung auf ihre vorhanden Gefühle war ihr gelungen, was er aber zu ihr sagen würde, war noch unklar. Sie konnte nur darauf hoffen, dass er auf das Flirten eingehen würde.
    „Du scheinst etwas aufgelöst zu sein, aber ansonsten scheinst du normal zu sein. Sofern man dich als normal bezeichnen kann. Du wirkst sehr charmant und nett.“
    „Das Kompliment kann ich nur zurückgeben. Du bist auch ein sehr netter und liebenswürdiger Mensch.“


    Die beiden starrten sich eine Weile gegenseitig an und niemand der beiden traute sich irgendetwas zu sagen. War hier Angst im Spiel, etwas Falsches zu sagen und dadurch etwas zu zerstören, was noch nicht einmal annährend aufgebaut war?
    „Danke, wollen wir vielleicht miteinander spazieren?“
    „Ich folge dir gern. Ein kleines Stückchen zu laufen, ist bestimmt schön.“ Sie fasste ihn an der Hand und zog ihn, obwohl er sie dazu einlud, konnte sie nicht widerstehen, ihrem Glück einen kleinen Ruck zu geben und alles in eigene Hand zu nehmen und einfach mit ihm über die Blumenwiese zu stolzieren, auf der mitten im Sommer viele schöne Blumen wuchsen.
    „Hey, mach langsam. Ich dachte, wir wollten spazieren und nicht rasen. Nimm dir doch etwas Zeit und beobachte deine Umgebung. Was fällt dir auf“, fragte Jerome und blickte in Antonellas Gesicht.
    „Tut mir leid, aber ich bin etwas voreilig, das scheint mir wohl im Blut zu liegen“, sie stoppte kurz und fuhr dann auch wieder fort. „Ich weiß nicht, die Blumen hier sind alle wunderschön und inmitten dieses Paradieses zu stehen, ist ein unbeschreibliches Gefühl.“
    „Genau, diese kleine Wiese ist noch ein unberührter Ort, der noch nicht den Menschen verfallen ist und zerstört wurde. Meinst du nicht, dass man dieses kleine Paradies schützen sollte? Schon wegen der Pokémon, die hier leben? Die meisten sehen wir aber nicht. In dem Baum am Rand der Wiese sind zum Beispiel Waumpel und auch Raupy. Sie wollen hier einfach nur die Schönheit der Natur genießen. Für sie ist es ganz normal hier, auf der Wiese, zu leben.“
    „Das hier ist wirklich ein schönes Fleckchen, kaum zu glauben, dass sie nur eine einfache Wiese ist, aber, dass sie trotzdem so besonders ist.“
    „Ja, das hier ist wirklich schön und wir können alle versuchen, es für die Pokémon zu erhalten, damit sie auch noch ein Zuhause haben, und wir nicht das Leiden von ihnen verantworten müssen. Wir sind alle Lebewesen, egal, ob Pokémon oder Mensch, jeder von uns lebt und weiß, dass er existiert. Die Pokémon sind friedlich und verschwören sich nicht gegen uns. Deshalb sollten wir uns auch richtig verhalten und ihnen gegenüber friedlich sein.“
    „Ja, das stimmt. Wir sollten unsere Pokémon mehr würdigen und sie nicht einfach ausnutzen.“


    Die beiden redeten noch eine Weile über die Wiese, und sie gingen zusammen zurück nach Wiesenflur. Als sie dort angekommen waren, verabschiedeten sie sich an der Gabelung, die entweder zu Antonellas Zuhause führen würde oder zum Labor des Professors.
    „Nun ja, es ist wohl Zeit zu gehen“, merkte Jerome an.
    „Ja, so muss es wohl sein. Ich würde mit dir gerne noch mehr Zeit verbringen.“ Antonella kniff ihre Augen zusammen und lehnte sich leicht an ihm an. Jerome nahm sie in den Arm.
    „Man kann nicht für immer zusammenbleiben. Alles verändert sich und Wege können auch auseinander gehen. Jeder muss tun, was er für richtig hält.“
    Antonella nickte und legte ihren Arm um seine Schulter. Die beiden schauten sich gegenseitig in die Augen und Jeromes Gesicht näherte sich langsam dem ihren. Er neigte seinen Kopf leicht nach links.
    Die Sonne, die hinter den Bäumen versank, erzeugte eine romantische Atmosphäre und Antonellas Augen funkelten. Ihre Lippen berührten sich während die Sonne versank. Die Romantik, welche zu dieser Zeit zu spüren war, war unzerstörbar.

  • In dieser Geschichte geht es um Liebe. Liebe umfasst vieles: Freundschaft, Romanzen und das Verliebt-sein

    Schäm dich und weg mit dem Bindestrich zwischen Verliebt und sein!

    Wird am Mittag upgedatet

    Das heißt geupdated. ;3

    Zu erleben, wie sie eingesperrt war in ihrem eigenem Haus war für sie grauenhaft

    Es war grauenhaft für sie, zu erleben, wie sie in ihrem eigenen Haus eingesperrt war - So gehen wir dem zwei Mal 'war' hintereinander aus dem Weg und das 'eigenem' vor 'Haus' muss btw. auch ein 'eigenen' sein.

    Sie wollte nicht einen Schönling heiraten, dem sie nichts wert war und mit ihm alt werden.

    Alt werden, ohne irgendwelche Träume oder Fantasien ausgelebt zu haben.

    Diese zwei Sätze musst du zusammensetzen, klingt sonst komisch. "Sie wollte nicht einen -setzen sie hier ein beliebiges Adjektiv ein- heiraten, dem sie nichts wert war und zusammen mit ihm alt werden, ohne einen ihrer Träume ausgelebt zu haben." Fantasien würde ich weglassen, Träume reicht.

    Doch würde diese Hoffnung noch lange halten, wenn sie sich nicht einmal darum bemühte, damit ihr die goldenen Ketten abgelegt werden würden?

    Um was bemühte, damit ihre goldenen Ketten abgelegt werden würden? Dieser Situation kannst du aus dem Weg gehen, in dem du einfach den Satz ein klein wenig veränderst. "... wenn sie sich nicht einmal darum bemühte, ihre goldenen Ketten abzustreifen/werfen?"

    Dass sie lebte, konnte sie nicht spüren.

    "Sie konnte nicht spüren, dass sie lebte." Dein Satz ist eigentlich grammatikalisch richtig, klingt aber nicht gut.

    Licht fiel in das Zimmer eines Mädchens, als es noch im Bett lag und (langsam) begann aufzuwachen. Aufzuwachen, um einen weiteren normalen Tag zu erleben, einen Tag voller Langeweile, einen Tag voller Trägheit und Träumereien.

    Aufgewacht ist sie dann doch schon. Du meinst bestimmt Aufstehen. ;3

    Sie konnte Flugpokémon sehen, die laut zwitscherten. Sie lauschte der Pokémon-Musik und schloss die Augen.

    Fuh, weg mit Bindestrichen. Die haben in so etwas nichts zu suchen! Pokémonmusik klingt allgemein auch albern. Sag doch einfach 'Sie lauschte dem Gesang'. ;3

    Einen rot-gelber Kimono, auf dem die Silhouette eines Flugpokémon zu sehen war, trug sie.

    Weg mit den Bindestrichen! Bei so etwas haben die nichts verloren. Grammatikalisch ist dieser Satz auch schlecht aufgebaut.
    "Sie trug einen rotgelben Kimono auf dem die Silhouette eines Flug(Vogel klingt eventuell besser)pokémon zu sehen war."

    Und sie wollten es, weil eine Ärztin in der Familie den ‚Rang’ der Familie erhöhen würde, doch das wollte Anto nicht.

    Weg mit Spitznamen. Zuerst kommt immer erst der richtige Name, Spitznamen nur, wenn man einer Wortwiederholung aus dem Weg gehen möchte und er oder sie nicht gehen, weil noch ein er oder noch eine sie vor kommen.

    fragte er das Mädchen. Doch sie antwortete nicht.

    Mädchen = Neutrum, also es. Ich finde das deskriminierend. <.<

    „Danke und Aufwidersehen“, antwortete er.

    Aufwiedersehen wird mit e geschrieben. Wider bedeutet so viel wie 'gegen', hat da also nichts zu suchen. :3

    Die beiden redeten noch eine Weile über die Wiese, und sie gingen zusammen zurück nach Wiesenflur

    Anstatt 'und' eventuell 'dann', aber... Haha! Es ist Wurzelheim und nicht Wiesenflur. •3•


    So, also. Netter Schreibstil Just, aber ausbaufähig. Die Kapitellänge find ich super, mach weiter so - Du hast anscheinend 'ne Menge Ausdauer. =D Achja, von wegen, noch keine Kommentare... ê_e Ich dachte, du hättest bisher gar keine, wobei ich mich aber wohl ziemlich getäuscht habe. Was solls, hat sich gelohnt, die Story zu lesen.

    Man merkt, dass du ziemlich schnell zum Hauptthema kommen wolltest, ein Kapitel, um den Hauptcharakter einzuführen wäre nett gewesen. :3 Im Gegensatz zu den meisten nicht so eingeübten Autoren hast du dir diese Ich-will-zum-Haupteil-kommen-Hektikt nicht so anmerken lassen, das hast du durch einen relativ guten Schreibstil wieder gut gemacht. Mir fehlen aber die Adjektive an manchen Stellen, besonders, nach wörtlicher Rede. Ich will wissen, was die Charaktere gefühlt haben, als sie dies und das und jenes gesagt haben! >:3
    Jedenfalls war anscheinend die ganze Romanze nur ein Traum, was zwar gut ist, sonst wär's wirklich zu schnell gewesen, aber andererseits auch traurig. :x


    So, da hast du dein Kommi, Just. =3