Die Legenden der Skelette

  • Vorwort

    Hallo, liebe Bisaboardbenutzer. Ich schreibe derzeit an einem Fantasybuch, das mindestens 400 Seiten lang werden soll und im Moment sieht es auch nicht schlecht aus, aber ich hab immer wieder mal Durchhänger, wenn ich mich eine Weile einfach nicht aufraffen kann, weiterzuschreiben. Etwa 70 Seiten sind im Moment fertig und in meinem kopf existiert noch genug Material für viele weitere, ich muss dieses nur noch ausformuliert aufschreiben... Naja. Auf jeden Fall veröffentlichte ich hier jetzt mal den Prolog und das erste Kapitel meines Buches. Weitere Kapitel werden folgen, sobald ich einige Rückmeldungen bekommen habe (es sind schon 8 Stück fertig!). Mein ganzes Buch werde ich hier natürlich nicht online stellen, außer, es wäre mir nicht möglich es zu vermarkten.

    Zum Buch selbst

    Genre: Fantasyroman, und etwas Mystery, Thriller wird wohl auch drin sein, außerdem darf auch die Romantik nicht fehlen, aber lasst euch überraschen. Warnung: Das Buch wird nicht wenige, detaillierte Kampfszenen enthalten, abgrundtief traurige Szenen und wohl auch etwas gruselige Stellen haben. Zartbesaitete Gemüter sollten dieses Buch lieber nicht lesen. Ich empfehle es ab 12 Jahren.

    Klappentext

    Dies ist die Geschichte über ein Volk, welches niemals zuvor als Volk bezeichnet wurde. Dies sind die Legenden über die Entstehung eines Volkes, einen gewaltigen Krieg und mächtige Magier. Das Volk der Skelette ist gespalten. Ein mächtiger, schwarzer Magier stachelt die Anführer der Skelette gegen die Menschen auf, um das ganze Land Dolwenia zu versklaven. Nur wenige stellen sich gegen die unaufhaltbaren Krieger und ausgerechnet der Sohn eines Schmieds soll der einzige sein, der die Menschheit - und alle anderen Bewohner des Landes - retten kann. Doch wie soll er alleine eine ganze Armee aufhalten? Wird er Verbündete finden, die ihn im Kampf unterstützen? Und wer denkt eigentlich an seine eigenen, ganz menschlichen Gefühle?


    Kapitel:




    Kapitel 2 - Der Skeletttrupp



    Benachrichtigungsliste

    Keiner, weil ich nicht genau weiß, wer von meinen Lesern wirklich informiert werden will.



    Nachwort

    Die gesamte Geschichte und die in ihr vorkommenden Personen und Schauplätze sind (C) by Mew1993 und ich bitte euch, diesen Text nicht zu kopieren oder sonstwas damit anzustellen. Über Kritik, Verbesserungsvorschläge, etc. würde ich mich sehr freuen!


    MfG, Mew1993

  • Hast ja noch gar keinen Kommi...dann wird's aber Zeit  :)  
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    Titel und Startpost ~
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir der Titel gefällt oder nicht..auf der einen Seite hat er mich hierher geführt, auf der anderen Seite liest man fast überall "Die Legende von....". Was ich auf alle Fälle interessant finde ist die Idee. Ich hab eglaub ich noch nie auch nur irgendwo etwas über Skelette gelesen geschweige denn eine Geschichte gelesen...eine wirklich sehr ausgefallene und originelle Idee^^ Gefällt mir^^
    Zum Startpost kann man so gut wie nichts sagen, weil er quasi gar nicht existiert..du hast nur einen Text geschrieben, wo drin steht, dass du 400 Seiten schreiben willst und schon ganze 70 davon hast. Das ist ja schön und gut, aber mich als Leser tut das nicht sonderlich anregen, deine FF zu lesen. Der Startpost ist dein "Aushängeschild", du musst ihn so gestalten, dass es den Besucher deiner FF dazu animiert, deine FF auch wirklich zu lesen! Und dein Text, den du da geschrieben hast, sagt ja auch nicht aus, um was es sich genau drehen wird in deiner FF. Du würdest doch auhc kein Buch kaufen, wenn du nicht wüsstest, um was es sich in etwa handelt, oder? Also am Startpost musst du auf alle Fälle noch etwas arbeiten. Schaue dich am besten ein wenig im Profibereich um, dort sind meistens sehr schöne Startposts, wo du ein wneig "abspicken" kannst ;)


    Prolog ~
    Also vom Inhalt her find eich es echt schön geschrieben =) Was ich allerdings nicht verstehe ist..wie kann ein Skelett sehen? xD Skelette haben ja für gewöhnlich keine Augen..was mir außerdem etwas unangenehm aufgefallen ist, ist, dass du ganz am Anfang 6-7 Sätze aus der "Ich-Perspektive" schreibst und dann ganz plötzlich zur "Erzähler-Perspektive" wechselst. Ich fände es besser, wenn du dich auf eine Perspektive festlegst. Ich hatte mich gerade an die Ich-Form gewöhnt und plötzlich kommt die erzähler-Form. Das stört in meinen Augen den Lesefluss und bringt einen auch ein wenig durcheinander ;)  
    Aber man merkt dass du dir sehr viel Mühe gibst und du beschreibst auch recht gut. Vieleicht solltest du noch ein bisshcne mehr die Gefühle von Dawn beschreiben, aber sonst gefällt mir dein prolog echt gut^^ Mach weiter so (wobei ja schon 8 Kapis geschrieben sind...)^^


    Das 1. Kapi hab ich jetzt noch nicht durchgelesen, da ich ekien Zeit mehr habe..aber das hole ich noch nach ^^

  • Erstmal vielen dank für den Kommi. Das mit dem Startpost ist mir auch schon aufgefallen, da werde ich mich in den nächsten Tagen darum kümmern. Da kommt dann auf jeden Fall ein Klappentext etc. rein. Der Buchtitel, naja, ist halt gewissermaßen ein vorläufiger "Arbeitstitel". Ich weiß noch nicht, ob ich den lasse. Vorschläge sind natürlich gerne gesehen ;).
    Wie die Skelette dieses und jenes tun können erfährt man später noch genauer. Ich würde es ja gerne direkt an den Anfang packen, aber das ist halt vergleichsweise trocken zum Erzählen und Lesen, weswegen ich es erst etwas später eingebaut habe. Der Perspektivwechsel... eigentlich sollen die Zeilen am Anfang direkte Gedanken darstellen, deswegen in Ich-Perspektive. Kann schon sein, dass das etwas komisch rüberkommt, aber meine Freunde hat das nicht wirklich gestört, zumindest haben sie es nicht erwähnt (hab zwei von meinen Freunden zum Testlesen verdonnert :D).
    Zum Thema Gefühle und Beschreibungen: Das sind so Sachen, die mir manchmal etwas schwer fallen. Ich habe in meinen Kopf mir was zurecht gelegt, das ich jetzt schreiben will und dann bin ich so darin vertieft, das ich völlig vergesse, das andere Leser ja nicht wissen, was in meinem Kopf abgeht und dementsprechen auch nicht die Umgebung und die Gefühle der Personen kennen. Ich werde das Buch wahrscheinlich bald nochmal überarbeiten, um eben diese zwei Dinge besser reinzupacken. Ich schreibs dann groß rein, damit man es sieht.
    Der Rest der Story wird größtenteils eher aus der Perspektive einer anderen Person erzählt, die direkt am Anfang des 1. Kapitels eingeführt wird, und weil ich den Prolog erst nach den ersten paar Kapiteln geschrieben habe, habe ich da vielleicht auch etwas zu sachlich geschrieben, weil meine eigentliche Bezugsperson noch nicht da ist...

  • Da ich sehe, dass du bisher noch keinerlei Kommis(bis auf einen) erhalten hast, will ich dir mal ein bisschen Feedback geben.


    Der Titel ist ein wenig "0\8\15", wenn du verstehst, was ich meine. Du brauchst einen Titel, der einem direkt im Kopf haengen bleibt. Er muss neugierig machen auf dein BUch und den Inhalt, am Besten ist immer noch, wenn Fragen auftauchen. Ich nehme als Beispiel mal den Besuch in einer Buchandlung: Man geht da rein und guckt nach Buechern. Worauf achtest du? Vermutlich erstmal auf den Titel; ob er dich anspricht oder eben nicht.
    Aendere den Titel also nochmal, so, dass er ein wenig mysterioes klingt<3
    Dein Startpost ist OK. Das Bild ist ganz gut? obwohl ich eher ein anderes verwenden wuerde. Aber das ist auch immer die Ansicht des Autors. Ansonsten gut, aber nimm die Smileys raus. Das wirkt nicht sehr professionel und macht automatisch einen schlechten Eindruck. Die Spoiler wuerde ich benennen? dann findet man sich besser zurecht.
    DEr Prolog ist sehr gut. Der Anfang macht schon neugierig, du schreibst sehr praezise und ohne lange Erklaerungen. Aber du wechselst ganz ploetzlich in die autoriale Erzaehlperson, was verwirrt. Du solltest dazwischen einen Absatz einbauen.


    Das erste Kapitel habe ich nur ueberfolgen, weil mich die Schriftgroesse stoert. Die ist auch schon beim Prolog nicht gut. Nimm eine kleinere.
    Ansonsten bin ich positiv ueberrascht. Mach weiter so, nimm dir die Kritik zu Herzen und ich schau bald nochmal vorbei.
    LG, Cassia

    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch die wichtigen Dinge
    Ab heut
    nur noch leichtes Gepäck

  • Danke für die Kritik. Ich werde es mir zu Herzen nehmen und muss ein paar Sachen auch rechtfertigen (ich bin furchtbar, ich weiß). Das ich's irgendwie nicht hinkriege, die Spoiler umzubennen, steht am Ende meines Posts.
    Bild hab ich kein besseres gefunden, ich wollte halt unbedingt ein Skelett und das war das einzige, was groß genug ist.
    Der Erzählperspektivwechsel, joa... da hab ich in meinem vorherigen Post schon was geschrieben, Absätze hat's mir beim kopieren ein paar rausformatiert, da waren eigentlich mehr, wobei ich die meisten wieder hinzugefüht habe.
    Die Schriftgröße hatte ich in meinem Office-Dokument so, und weil ich ziemliche Probleme mit dem Editieren hatte (es hat ständig die Änderungen gelöscht und die Quelltext-Befehle in den Editor reingemacht, was die Länge des Posts zu groß werden ließ) hab ich es noch nicht geändert. Ich werde es nochmal probieren.
    Der Name ist gewissermaßen der Arbeitstitel, mir ist leider noch kein besserer eingefallen.


    Edit: Wtf... ich hab grad versucht den Startpost zu bearbeiten, aber jetzt fehlt die gesamte obere Befelsleiste und es ist alles in Quelltextformat. Da steht nur Beitrag zwei Mal, dann kommt schon der Text...


    P.S.: Was würdet ihr von "Die Legenden der Skelette: Schatten über Dolwenia" halten? Den ersten Teil des Namens würde ich aus diversen Gründen nur ungern wegmachen.

  • Hallo Mew.


    Du hattest deine Geschichte ja im Kommitopic angemeldet, also mache ich mich direkt daran, sie zu kommentieren. Auch wenn du ja schon drei Kommentare hast du Prolog und Kapitel eins und das nicht wenig ist, aber macht ja nichts. Hoffe, ich kann dir ein bisschen weiterhelfen.
    Die Legenden der Skelette ist kein schlechter Titel, aber mich stört dieses "n" bei Legenden, ich weiß auch nicht genau, in der Einzahl würde es mir persönlich mehr gefallen, aber das ist rein subjektiv. Zu deiner Frage, Schatten über Dolwenia klingt nicht schlecht, ist aber wie der erste Teil des Titels nichts Ungewöhnliches. Keine Kritik, nur Anmerkung. Beide Teile des Titels gehen gut zusammen.


    Der Startpost ist ganz okay. Das Bild wirkt etwas zu groß, würde dir empfehlen, es in Paint ein wenig zu verkleinern, denn so lenkt es die Aufmerksamkeit von den Texten stark ab. Es sieht aber gut aus. Zum Vorwort, erstmal: Viel Glück! Ein Buch schreiben ist sehr schwer, planen wohl viele, mal sehen, wer von uns es dann schaffen wird - ich gönne es ja jedem Autor... Bücher sollen ja nicht vorher online gewesen sein, weswegen ich meine Hauptgeschichte direkt gelöscht habe, auch wenn sie mit dem Buch nur noch wenig zu tun haben wird, aber wenn du nur einen Teil davon hier hast und den sowieso nochmal überarbeitest, dürfte es kaum Probleme geben. Die Empfehlung, dass Zartbesaitete dein Buch nicht lesen sollen, kann ich bisher nicht nachvollziehen, da es noch nicht so blutrünstig war, aber das kommt vielleicht noch. Mit 12 ist man aber auch noch nicht abgehärtet, weswegen die Altersempfehlung ziemlich schwammig ist... Der Klappentext ist ganz gut, aber ziemlich mainstream, das, was man eben fast überall liest. Macht aber nichts. Die Spoiler im Startpost stören ziemlich, vor allem, weil es gleich zwei hintereinander sind. Mach sie doch raus. Wenn du willst, gebe ich dir einen 2. Startpost, da kannst du dann das 1. Kapitel hineinverfrachten und den Prolog lässt du im 1. Startpost, ohne Spoiler, würde direkt tausendmal besser aussehen. Einen Spoiler benennt man übrigens so um: Geh in den Quellcode und dort steht dann [ s p o i l e r ], natürlich ohne Leerzeichen, und hinter das "r" fügst du ein "=" ein und dort dann einen beliebigen Namen, der nicht zu lang ist, schon ist er benannt. Dein Startpost enthält übrigens die nötigen Infos, ist aber etwas lieblos gestaltet noch, und wirkt blass. Da kannst du definitiv mehr daraus machen, zum Beispiel fehlt auch eine Benachrichtigungsliste und eine Kapitelübersicht. Alles in allem aber okay gemacht, sieht nicht unhübsch aus.


    Der Prolog hat mir ganz gut gefallen. Der innere Monolog am Anfang ist nicht schlecht geschrieben, wenn auch ein wenig emotionslos (... die Augen zerschnitten? Ogott, da würde ich nicht so ruhig bleiben!) und platt. Rechtschreibung und Grammatik waren durchweg gut. Wieso heißt es erst "ich" und dann "er"? Eins von beiden, gemischt ist ungünstig. Die Dialoge sind in Ordnung, teils aber etwas flach und die Nebenhandlungen fehlen mir zum Teil, genau wie ein Hinweis darauf, wer gerade spricht. Dadurch kommt man leicht vom Lesen ab und wird abgelenkt, das ist nicht so positiv. Dass der Handelnde Nummer eins eines der ersten Skelette mit Verstand ist, fand ich unfreiwillig komisch. Nekromanten gefallen mir aber sehr, die können gerne öfter vorkommen. Von den Dialogen und Inhalten also an sich gut, nur etwas lieblos und zum Teil platt. Aber nichts Weltbewegendes. Du leidest ein wenig unter Wortwiederholungen, es kommt oft dann oder seltsam vor, schau nach dem Schreiben nochmal drüber und tausche die Wörter aus, die mehr als einmal vorkommen, wenn möglich. Das hilft dir schon einmal sehr weiter. Die Reaktion des Skeletts fand ich verständlich, würde auch nicht als Knochenhaufen auf zwei Beinen wiederbelebt werden wollen. Die Länge ist gut, aber für einen Prolog zu lang, da hätte schon die Hälfte locker gereicht - dadurch wirkt das Ganze eher wie ein erstes Kapitel. Alles wirkt auch etwas zu fröhlich für eine solche Situation und die Skelette sind wie Menschen, erkenne da gar keinen Unterschied. Jedenfalls nicht im Verhalten. Das Ende hat mich an Pokémon erinnert. ^^


    Kapitel eins braucht dringend einen Titel, beim Prolog ist das ja egal, aber Kapitel ohne Titel gehen einfach gar nicht. Oder zumindest nicht gut. Deine Wortwahl ist durchweg gut, wechselt aber immer einmal wieder zwischen hochgestochen, normal und Unterhaltungssprache. Schau, dass du da einen Mittelweg findest, sonst wirkt es nicht so. Auch hier wieder ein paar Wortwiederholungen. Was mich ganz arg gestört hat: Es heißt nicht weniger als, das wie wendet man nur an, wenn etwas gleich... "beliebiges Adjektiv" ist wie etwas anderes. Gewöhne dir das unbedingt ab, das ist Dialekt und kein Deutsch - und glaub mir, hier in der Gegend reden auch alle so, da muss man echt aufpassen. +.+ Vor deiner Geschichte habe ich mir Skelette auch immer etwas gruseliger vorgestellt, aber sie wirken, wie ich schon erwähnt habe, genau wie Menschen auf mich. Was vielleicht nicht so schlecht ist. Nur, weil sie tot sind, müssen sie ja nicht ganz anders sein als vorher, also sieh es nur als Anmerkung an, nicht als Kritik. Was ich gut fand, deine drei Skelette sind sehr unterschiedlich und dadurch leicht zu unterscheiden. Wieso das eine seinen Kopf wohl bei sich trägt? Erinnert mich an das Buch das ich gerade lese, Narrenturm, da kommt auch so etwas vor, sogar gerade in dem Kapitel, in dem ich gerade war. Lustiger Zufall. Die Länge fand ich hier super, allerdings war es in etwa genau so lang wie der Prolog, oder kürzer (?), weswegen ich dir raten würde, den Prolog zu kürzen - ein Prolog dient als Einstieg, so viel muss da einfach nicht hinein. Die Eltern des Jungen tun mir ja leid, bin gespannt wie sich das mit Wilson (erinnert mich an Dr House) entwickeln wird.


    Alles in allem ein guter Anfang und ich bin ab jetzt regelmäßig dabei und hoffe, du freust dich über den Kommentar. :)

  • Vielen vielen Dank für deinen ausfürhlichen Kommentar. Ich war ein paar Tage im Urlaub, deswegen erst jetzt eine Rückmeldung.
    Ich werde mir deine Kritik und Anregungen auf jeden Fall zu Herzen nehmen und einige Dinge überarbeiten. Ich habe auch schon ein paar konkrete Vorstellungen. Über Kapitelnamen habe ich auch schon nachgedacht, habe mich aber noch nicht fest entschieden, ob und welche. Name des Buches werde ich ebenfalls nochmal darüber nachdenken, vielleicht fällt mir ja was besseres ein.
    Beim Startpost hatte ich, wie gesagt, reichlich Probleme, weshalb er noch nicht fertig ist. Ich werde versuchen ihn noch zu überarbeiten, aber ich habe leider immer noch das Problem, dass es nur den Quelltext anzeigt und die obere Bearbeitungsleiste nicht angezeigt wird (also die mit Schriftart etc.), was die Bearbeitung natürlich deutlich erschwert.
    Das Blutrünstige und sonstiges Angekündigtes kommt, wie von dir richtig vermutet, erst später. Die Empfehlung ab 12 habe ich mir so gedacht, weil es nicht total blutig wird (also kein Splatter oder so), weil die Skelette logischerweise nicht bluten und ich bin da auch etwas von mir selbst ausgegangen. Man könnte den Grad der Details etc. in etwa mit "Die Zwerge" vergleichen, wenn dir das was sagt. Ich weiß noch nicht, wie viel ich hier online stelle, aber das zweite Kapitel folgt auf jeden Fall bald (ich bin derzeit bei Kapitel 9 fast fertig). Die Länge der Kapitel wird später länger, ich hatte am Anfang etwas Probleme damit, den Text ordentlich auszufüllen. Den Prolog kürzen würde ich nur ungern machen, mal schauen, was sich da tun lässt, vielleicht fasse ich auch die ersten beiden Kapitel zusammen. Die zwei Handlungsstränge, die im Prolog vorgestellt werden, sind enorm wichtig, weil auf diesen aufgebaut wird und sonst vieles erst deutlich später erläutert würde, was eigentlich wichtig ist. Außerdem ist zwischen diesen und dem ersten Kapitel ein großer Zeitsprung (bin mir noch nicht ganz sicher, aber etwa 50-100 Jahre!), weshalb es unpraktisch wäre, diese nicht in einen Prolog zu packen.
    Zum Inhalt des Prologs: Tjoa, emotionslos... eins meiner großen Probleme. Ich habe meistens Schwierigkeiten Emotionen ordentlich mit Worten auszudrücken und diese dann auch in das Buch reinzupacken, wo es nötig ist. Das ist etwas, was ich auf jedenfall noch nachrüsten werde. Bei dem Ich am Anfang habe ich mir gedacht, die Gedankenrede in dieser Perspektive zu schreiben (also im ganzen Buch dann), aber ich habe festgestellt, dass ich später automatisch immer die indirekte Gedankenrede verwendet habe, dementsprechend werde ich das auch im Prolog ändern. Meinen Stil, vor allem die Wortwiederholungen betreffend, werde ich auch noch überarbeiten sobald ich genügend Zeit habe. Ich muss zum Prolog dazu sagen, dass ich ihn nach Kapitel 6 oder 7 erst geschrieben habe, weil ein Freund von mir gemeint hat, dass man am Anfang viel zu wenig erfährt. Das die Skelette sich im Verhalten kaum von Menschen unterscheiden ist gewollt, wenn ich dich richtig verstanden habe, siehst du das ähnlich wie ich, nämlich dass das nur natürlich ist.
    Kapitel: Der Wechsel im Sprachstil ist mir gar nicht wirklich aufgefallen und könnte teilweise daran liegen, dass ich zumindest das erste Kapitel aus mehreren Teilen zusammengesetzt und im Verlauf einiger Monate (ich hatte am Anfang eine lange Anlaufzeit, in der ich fast nicht geschrieben habe) einige Teile überarbeitet habe. Meine Mutter dient mir im Prinzip als Lektorin, sie beherrscht besseres Hochdeutsch und bessere Grammatik als ich, und sie hat sich noch nicht alles durchgelesen, vor allem nach den ersten Bearbeitungen nicht, weshalb sie auch im ersten Kapitel noch nicht alles angeschaut hat. Versteh das jetzt aber bitte nicht falsch, sie korrigiert nicht viel :D. Das kopflose Skelett trägt seinen Kopf NICHT mit sich rum. Es besitzt keinen Kopf (mehr), weshalb erfährt man später noch, aber da bin ich noch nicht einmal beim Schreiben angelangt. Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, die wichtigen Skelette sich vom Aussehen her (vor allem die Ausrüstung betreffend), aber auch charakterlich unterschiedlich zu gestalten, damit man diese leichter auseinander halten kann und sich auch gut in diese reinversetzen kann. Zu den Eltern habe ich mir auch noch eine gute Story überlegt, es dauert noch ein paar Kapitel (von dort, wo ich beim Schreiben bin), aber zumindest die Mutter wird noch eine große Rolle spielen, ich möchte jetzt nicht zu viel verraten.
    Ich werde dich benachrichtigen, sobald ich das nächste Kapitel online stelle, aber ich habe schon darüber nachgedacht, die Story aus dem BB zu löschen, weil ich erstens nicht viele Kommentare bekommen habe (deins war das erste, das über Prolog und Kapitel ging...) und zweitens wegen den Copyright-Problemen und möglichem Ideenklau. Es ließe sich dann möglicherweise machen, dass ich dich als dritten, von mir unabhängigen Testleser engagiere. Bis jetzt sind es nur zwei Freunde von mir. Da reden wir dann am besten nochmal drüber, wenn ich die Story tatsächlich hier lösche.

  • Hallo Mew.
    Da ich mir jetzt vorgenommen habe, (wieder) aktiver im FF-Bereich zu werden, möchte ich deine Story kurz kommentieren. Ich hoffe, du freust dich darüber. Der Fairness halber habe ich mir die Kommentare meiner Vorgänger nicht durchgelesen, weil ich dazu neige, zu vielen Dingen zuzustimmen, statt sie selbst zu bewerten.
    "Die Legenden der Skelette" ist ein sehr Aufsehen erregender Titel, finde ich. Das "n" stört mich etwas, im Singular würde mir der Titel besser gefallen. Natürlich musst du deswegen deinen Titel nicht ändern, es ist nur meine Meinung.


    Deinen Starpost finde ich okay. Das Bild, das zu als Cover verwendet hast, passt sehr gut zu deinem Titel und ist auch gut ausgewählt, aber etwas zu groß. Es nimmt allein schon die Hälfte deines Startpostes ein und lenkt damit die Aufmerksamkeit des Lesers eher auf sich als auf deinen Text, was sehr schade ist. Verkleinere es mit Paint oder einem anderen Programm, dann passt das schon. Zu deinem Vorwort sage ich mal "Viel Glück!". Viele nehmen sich vor, ein Buch zu schreiben. Nur die wenigsten schaffen es auch. Ich selbst habe es mir vorgenommen und ich bin schon gespannt, ob wir beide es schaffen werden. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. Wenn du dein Buch allerdings vermarkten möchtest, finde ich die Idee, es online zu stellen, ziemlich fragwürdig. Auch, wenn du in deinem Nachwort darum gebeten hast, dass dein Buch nicht kopiert werden soll, gibt es dennoch einige wenige, die sich nicht an solche Bitten halten. Ich hoffe für dich, dass dir niemand deine Idee klauen wird, sollte dein Buch auf den Markt kommen. Ich würde es dir jedenfalls gönnen. Dass dein Buch auf den Markt kommt, meine ich. Alles in allem sieht dein Startpost aber sehr kompakt aus, passend zu deiner Geschichte, finde ich.


    Deinen Prolog finde ich ... ziemlich lang. Ich weiß, dass ist eine recht primitive Kritik, aber es ist eben so. Er ist im Vergleich zu anderen Prologen hier im Forum sehr lang, ich weiß aber nicht genau, ob Prologe in Büchern von der Länge her etwa deinem entsprechen. Es scheint so.
    Der innere Monolog am Anfang gefällt mir am besten. Er ist zwar etwas brutal und nicht gerade der emotionalste (z.B. hat dein Charakter es relativ locker gesehen, dass ihm die Augen ausgekratzt hätten sein können), aber ich mag ihn. Für den Rest deines Prologes gilt folgendes: dein Schreibstil ist mir persönlich zu direkt und auch viel zu schnell. Das kann daran liegen, dass du recht einfache Worte benutzt, was in machen Fällen gut ist, allerdings nicht hier, oder auch daran, dass du in deinen Prolog gleich so viel Handlung gesteckt hast. Und auch der Perspektivenwechsel, der am Anfang eintritt, verwirrt mich etwas. Zuerst liest man den Monolog und stellt sich darauf ein, alles aus der Sicht des einen erzählt zu bekommen, und dann schreibst du mit "er" weiter. Das geht einfach nicht, achte bitte das nächste Mal darauf. Ich weiß es selbst nicht so genau, aber wenn du so weiter schreibst, kann ich nicht versprechen, deine Story weiter zu verfolgen.
    Was die Handlung der Charaktere betifft bin ich überrascht. Die Skelette, die einst lebende Menschen gewesen waren, finden sich sehr schnell mit ihrem Schicksal ab, sind kein Deut erschrocken oder enttäuscht. Wäre ich in einer solchen Lage, wüsste ich nicht, was ich tun sollte. Ich wäre einfach nur aufgelöst und wünschte mir zu sterben. Die Skelette in deiner Geschichte denken allerdings gleich an Rache und gehen sofort auf die Nekromanten los. Vielleicht hättest du diesen Sinneswandel, der offensichtlich nicht standgefunden hat, etwas mehr ausbauen sollen, damit es für Leser wie mich verständlicher wird. Außerdem denke ich, dass deine Charaktere gar nicht richtig vorgestellt werden. Sie werden einfach eingeführt und fertig. Du beschreibst ihre Eigenschaften, ihre Taten nicht genug, um dass ein Leser erahnen könnte, wie der Charakter nun wirklich ist. Man kann ihn sich einfach nicht vorstellen, verstehst du? Das finde ich schade, besonders, weil ich persönlich viel Zeit mit der Erstellung meiner Charaktere verbringe. Das macht mir Spaß und ich versuche auch in meiner Geschichte meinen Lesern das Gefühl von Vertrautheit zu wecken, wenn sie über die Handlung meines Charakters lesen. Das fehlt bei dir einfach.


    Dein erstes Kapitel gefällt mir schon viel besser als der Prolog! Du hast viel mehr beschrieben und diesmal sogar deinen Charakteren ein "Gesicht" gegeben. Auch das Problem der Perspektive aus deinem Prolog besteht nicht mehr. Alles wird aus Wilsons Sicht beschrieben und erläutert. Auch seine Gedanken und Taten werden durch seine Gedanken und Gefühle, die du besser eingebaut hast als im Prolog, begründet. Dein Schreibstil will mir immer noch nicht gefallen, aber ich komme jetzt nach weiterem Lesen besser damit klar, mach dir darüber also keine Gedanken. Natürlich solltest du versuchen, dich weiter zu verbessern, aber wie es scheint hast du das bereits getan. Hm ... was wollte ich noch sagen? Ah ja! Wilson ist mir aufgrund deiner Beschreibung seiner Gefühle und deiner Wahl der Perspektive viel sympathischer als die Skelette (was ja wohl verständlich ist). Schade ist nur, dass ich ihn mir überhaupt nicht vostellen kann. Gehört das zu deinem Stil? Die neu auftauchenden Charaktere immer erst später zu beschreiben? Wenn ja, solltest du vielleicht noch einmal darüber nachdenken.


    Okay, mehr habe ich nicht zu sagen. Du glaubst nicht, wie lange es gedauert hat, dieses Kommentar zu schreiben, aber ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für dich als auch mich. Ich bin schon gespannt auf dein nächstes Kapitel, obwohl ich vorher gesagt habe, dass ich mir nicht sicher sei... Das zweite Kapitel werde ich auf jeden Fall lesen, dann sehen wir weiter.


    LG, Elaine


    PS: Sei doch so nett und denk dir einen Titel für dein Kapitel aus. Kapitel müssen einfach einen Titel tragen, anders geht das nicht. Auch nicht in Büchern.

  • Vielen Dank für deinen Kommi. Viele der angesprochenen Dinge haben auch die anderen schon gesagt und dem meisten stimme ich zu. Ins Besondere den Perspektivwechsel am Anfang werde ich ändern, auch das Beschreiben von Gefühlen etc. werde ich nach Möglichkeit verbessern. Diese Verbesserungen werde ich aber nicht hier hochladen, als Schutz vor Leuten, die meine Copyrightankündigung missachten. Die Charakter am Anfang nicht so genau zu beschreiben, vor allem vom mentalen her, ist Absicht, weil man erst nach und nach erfahren soll, wie die Skelette wirklich denken und fühlen. Eine Beschreibung des Aussehens würde im ersten Teil des Prologs wenig nützen, weil alle drei fast gleich aussehen, da sie noch keine Waffen oder sonstige Ausrüstung haben. Im zweiten Teil fand ich es fehl am Platz, vor allem auch weil es unmittelbar danach im ersten Kapitel eine Beschreibung von Wilson gibt. Jedoch ist mir selbst schon aufgefallen, dass ich die Beschreibungen, hauptsächlich von Wilson, im ersten Kapitel besser ausbauen sollte.


    Hier nun das zweite Kapitel:


    Der Skeletttrupp

    Galegon trat aus dem Wald. Er war das dritte Skelett aus Wilsons Traum und auch der Anführer des Skeletttrupps, der Dawn und Akriel seit Jahren verfolgt. Hinter ihm stand Sor­row, seine rechte Hand, und aus dem Wald kam der Rest seiner Truppe. Sieben waren sie noch, einst waren sie zehn gewesen, aber drei sind von Akriel und Dawn getötet wor­den.

    Nach dem letzten Zusammentreffen hatten sie die Spur der Zwei lange verloren gehabt hat, aber jetzt waren sie ihnen wieder dicht auf den Fersen, das wusste er, das spürte er. Akriel und Dawn waren in der Stadt, aber... irgendjemand war bei ihnen. Galegon konnte nicht erkennen wer, er kannte diese Person nicht.

    Sorrow unterbrach seinen Gedankengang: „Wir haben den Eingang gefunden. Wir können jetzt in die Kanalisation.“

    Das war eine gute Nachricht. Natürlich war der Eingang gut versteckt, die Stadtbewohner wollten ja nicht, dass Feinde einfach durch die Kanalisation kommen können, aber für das magische Gespür der Skelette war der Eingang nicht all zu schwer zu finden gewesen.

    Sie stiegen hinab in die Kanalisation und Galegon spürte, dass Akriel und Dawn erst vor Kurzem den selben Eingang benutzt hatten. Einige der Skelette entzündeten Fackeln, um die Dunkelheit zu erhellen. Die Skelette brauchten zwar nicht viel Licht, um zu sehen, da sie im Prinzip keine Augen hat­ten, aber ein wenig musste schon da sein. Er ließ sich von seinem Gespür durch die Gänge leiten, während er die Ka­nalisation näher betrachtete. Sie war größtenteils aus massi­ven, behauenen Steinquadern gebaut, teilweise bestand sie aber auch aus natürlichen Steinwänden und Erde. Es war zwar überall feucht, aber nur in wenigen Gängen floss Was­ser, wie man das von einer Ka­nalisation eigentlich erwartete.

    Galegon wunderte sich über die Menschen. Wieso bauen sie so eine riesige Kanalisation, wenn sie dann doch nur einen kleinen Teil benutzen?

    In der Zwischenzeit waren sie an einem Ausgang angekom­men, zu seinem Trupp gewandt sagte er: „Hier sind sie ver­mutlich raus und wir... Moment! Sie sind nicht mehr da oben. Sie sind zu einer deutlich späteren Zeit wieder runtergekom­men! Sie sind wieder in der Kanalisation. Wir müssen in die­se Richtung!“ Galegon zeigte auf einen Gang und sie liefen hinein.


    Dawn streckte Wilson seine Hand hin, dieser ergriff sie und ließ sich aus dem Aufstieg der Kanalisation helfen. Es war ein seltsames Gefühl, trotz der ledernen Handschuhe, die Dawn trug. Die Skeletthände waren kalt, und weil sie so dünn und „löchrig“ waren, fühlte es sich noch seltsamer an.

    Danke“, sagte Wilson trotz leichtem Schaudern.

    Wilson wusste nun sicher, dass Akriel der Magier der Skelet­te war, denn er hatte – zu Wilsons Erstaunen – eine Flamme auf seiner rechten Hand aufflackern lassen, um in der Kanali­sation für Licht zu sorgen.

    Die Skelette hatten ihre Umhänge inzwischen wieder ange­zogen. Es war einfach zu gefährlich, denn wenn nur ein ein­facher Bauer oder Torfstecher die Skelette sah, konnte das dazu führen, dass ihnen ein Trupp Soldaten folgte. Sie wür­den sich zwar immer am Waldrand aufhalten, etwas abseits der Straße, denn die verlief meist nah am Wald, aber trotz­dem waren sie vorsichtig. Die Straße verlief zwischen endlo­sen Hügelketten, die größtenteils bewaldet waren. Die meis­ten Bäume waren Nadelbäume, aber es waren auch ein paar Laubbäume dar­unter. Die Sonne hing bereits dicht über den Hügeln, obwohl es erst früher Nachmittag sein dürfte, und die Bäume sorgten zusätzlich dafür, dass fast alles im Schat­ten lag. An einer un­bewaldeten Stelle konnte man zwischen zwei zwei Hügeln ein großes Torffeld ausmachen. Im Mo­ment tröpfelte es nur leicht, aber das konnte sich jederzeit ändern.

    Auf einmal tippte Dawn Akriel auf die Schulter: „Spürst du es auch?“

    Ja, Galegon ist in der Nähe, und er ist nicht alleine. Sorrow und der Rest des Trupps sind bei ihm.“

    Galegon?“, fragte Wilson, „Ist das nicht der Anführer des Skeletttrupps, der euch verfolgt? Ist der etwa hier?“

    Ja, er ist in der Nähe. Er muss unsere Spur wieder gefun­den haben und nun verfolgt er auch dich, auch wenn er noch nichts von dir weiß. Ich fürchte, wir kommen langsamer vor­ran als er, weil wir auf dich Rücksicht nehmen müssen. Wir müssen hoffen, dass er uns trotzdem nicht einholt. Es wäre weniger gut, jetzt in einen Kampf mit dem Skeletttrupp verwi­ckelt zu werden.“

    Wilson war erstaunt. Von Akriel hatte er keine derart sachli­che Betrachtung der Dinge erwartet. Scheinbar konnte er die Skelette lange nicht so gut einschätzen, wie er gedacht hat­te.

    Während sie sich unterhalten hatten, waren sie weitergelau­fen. Die sichtbare Umgebung hatte sich kaum verändert, nur ein Hügel, ganz am Rande von Wilsons Blickfeld, sah beson­ders aus. Irgendwie stach er hervor, aber Wilson konnte nicht sagen, wieso.


    Galegon und sein Trupp stiegen aus der Kanalisation. Es war nicht schwer gewesen, der Spur von Dawn und Akriel zu fol­gen. Ihre magische Aura war unverkennbar.

    Sie sind hier im Waldrand weitergegangen, aber... irgendwie spüre ich noch eine dritte Präsenz, aber magisch wenig aus­geprägt, fast wie bei einem Lehrling, unbehauen, aber durch­aus Potenzial. Diese Präsenz ist aber etwas anders, nicht wie bei einem normalen Magier.“

    Mach dir keine Gedanken darüber. Sobald wir sie endlich eingeholt haben, werden wir sehen, wer oder was diese drit­te Präsenz ist. Wahrscheinlich wollen sie uns nur täuschen.“

    Galegon trieb die Skelette zur Eile an und sie rannten mit ei­ner wahnwitzigen Geschwindigkeit durch den Wald. Die drei Präsenzen wurden schnell deutlicher spürbar. Sie näherten sich ihnen rasch.

    Wir werden sie bald eingeholt haben, macht euch bereit zu kämpfen!“

    Sie waren nur noch wenige hundert Meter entfernt, das spür­te er deutlich. Sein Mund öffnete sich ein Stück, und wenn sich Fleisch darum befunden hätte, hätte man wohl eine Mi­schung aus einem boshaften Lächeln und einem seufzenden Ausdruck erkennen können. Einerseits freute er sich auf den bevorstehenden Kampf, und er wollte ja auch seine Befehle ausführen, andererseits wusste er aber auch, dass es eigent­lich falsch war, was die Anführer wollten und die zwei waren doch einst seine Freunde gewesen. Eigentlich sollte er... was war das? Die Präsenzen waren plötzlich verschwunden! Eben waren sie noch gut spürbar gewesen und nun spürte man nur noch einen leichten Nachhall!

    Wir können sie zwar nicht mehr spüren, aber die drei müs­sen noch in der Nähe sein! Wir werden in diese Richtung aus dem Wald gehen, auf diesen Hügel zu, dort etwa ist ihre Spur verschwunden. Dann werden wir uns aufteilen und die Umgebung untersuchen. Wir werden sie finden. Wir müssen sie finden!“


    Als sie auf den Berg gestiegen waren, der Wilson bereits aus der Ferne aufgefallen war, wunderte er sich, aber als sie plötzlich in eine Höhle traten, die von außen kein bisschen zu sehen war, staunte er noch mehr. Bevor sie eingetreten wa­ren, meinte er im Wald eine weiße Masse näherkommen ge­sehen zu haben, das mussten die Skelette gewesen sein. Dawn erklärte ihm, dass diese Höhle mit einer besonderen Magietechnik geschützt war und man sie von außen weder sehen noch spüren konn­te, auch nicht die Dinge oder Per­sonen in ihr. Man musste von dem Eingang wissen, um ein­treten zu können.

    Die Höhle war nicht groß und spärlich eingerichtet, es muss­te sich um eine Behausung handeln. Am Boden lagen zwei ausgeblichene Tierfelle, an einer Wand standen ein Tisch und zwei Stühle, an der gegenüberliegenden Wand stand ein Regal, vollbepackt mit Büchern, und am hintersten Ende der Höhle kniete ein alter Mann auf dem Boden. Wishar.

  • Hallo Mew.
    Jetzt habe ich endlich Zeit gefunden, um dein Kapitel zu kommentieren. Ich hoffe, du freust dich darüber.^^


    Es ist schön, dass du diesem Kapitel hier eine Überschrift gegeben hast. "Der Skeletttrupp". Als ich es zum ersten Mal gelesen habe, haben mich die drei "t"s hintereinander gestört, aber ich muss sagen, dass du die Überschrift wirklich gut ausgewählt hast. Sie ist schlicht und kompakt und umfasst das Wichtigste in deinem Kapitel.
    Der Anfang hat mich ein klein wenig irritiert, weil du wieder den Perspektiven-Wechsel angewandt hast. Im Nachhinein eine tolle Idee, allerdings solltest du die einzelnen Perspektiven durch einen Absatz trennen und damit kenntlich machen. Ich persönlich war immer in Hab-Acht-Stellung, weil ich immer ganz genau aufpassen musste, wann die Perspektive wieder springt. Den letzten Wechsel habe ich sogar gar nicht mitbekommen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie verwirrend das ist.
    Im Gegensatz zu deinem Prolog und dem ersten Kapitel hast du hier ziemlich viele Fehler gemacht. Einmal hast du ein Komma gesetzt, wo keins hinmusste, einmal ein Wort zwei Mal hintereinander geschrieben, ... Lies dir dein Geschriebenes noch einmal durch, dann fallen dir diese kleinen Leichtsinns-/Tippfehler bestimmt auf.
    Wie es aussieht, möchtest du in dem Kapitel eine Jagd beschreiben. Wilson, Akriel und Dawm werden von Galegon, Sorrow und einigen anderen Skeletten verfolgt. Das ist dir im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut gelungen, allerdings kommt die Spannung, die bei einer solchen Jagd vorhanden sein müsste, nicht wirklich auf. Ich glaube, ich kann sogar eine Diagnose stellen: du hast diesmal zu viel beschrieben. Richtig aufgefallen ist mir das, als die Kanalisation aus Galegons Perspektive beschrieben wurde. Wenn alles ganz schnell gehen muss (und das muss es, bei einer Verfolgungsjagd), dann beschreibt man doch nicht die Wände des Raumes, in dem man sich gerade befindent. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich ganz schnell irgendwo hin muss, dann achte ich nicht wirklich darauf, woran ich vorbeilaufe. Verstehst du das Problem?


    Jetzt noch kurz etwas zum Inhalt an sich. Also ich bin begeistert von deiner Geschichte und ich verstehe gar nicht, warum sie so wenig Leser hat. Ich bin auch schon richtig gespannt darauf, was es mit Wishar auf sich hat. Er ist doch nicht auch ein Skelett, oder? Ich wünsche Wilson, dass dem nicht so ist. Er hat es verdient, mal wieder einen lebendigen Menschen aus Fleisch und Blut vor sich zu haben.


    Elaine

  • Danke für den Kommentar.
    Die drei "t"s irritieren mich auch jedes Mal, aber das Wort gehört halt so (ist gewissermaßen ein Neologismus xD). Die Absätze zwischen den Perspektivwechseln waren mal vorhanden, die wurden beim Kopieren wohl gekillt, was ich leider nicht bemerkt habe. Werde ich natürlich sofort ändern. Die "vielen" Fehler liegen daran, dass meine Lektorin (meine Mutter ;)) dieses Kapitel noch nicht gelesen hat, sie ist da ziemlich im Verzug.
    Das Beschreiben der Kanalisation ist so eine Sache, ich werde das Kapitel demnächst überarbeiten und dann darauf achten. Wobei ich dazu sagen muss, dass Galegon es derzeit noch nicht wahnsinnig eilig hatte, da er keine akute Spur der beiden spürt. Um das vollends zu verstehen, müsste man eigentlich genauer wissen, wie dieses Gespür funktioniert, was ich jedoch selbst nur teilweise weiß und bisher gar nicht genau im Buch beschrieben habe.
    Wishar ist definitiv ein Mensch, ja, vom Alter her kann er es jedoch locker mit den Skeletten aufnehmen, aber das kommt noch. Ich weiß jedoch noch nicht, wie viele Kapitel ich hier noch hochladen werde.
    Ich arbeite derzeit übrigens an Steckbriefen der wichtigen Charakter, inklusive Charakteristika, Lebenslauf etc, damit ich sie besser beschreiben und ihre Gefühle erklären kann.

  • Ich kommentiere erstmal nur deinen Prolog und die Startpost da ich nicht mehr viel Zeit habe.

    Titel:

    Ich finde ihn nicht schlecht aber nachdem ich dann den Prolog gelesen habe finde ich doch das er ein wenig zuviel über das Thema aussagt.
    Ich würde mir da noch einmal Gedanken machen.
    Vielleicht könntest du etwas in der Art wie: "Macht der Untoten" oder so nehmen, also jedenfalls nichts mit Skeletten.

    Startpost:

    Also er ist dir sehr gut gelungen.
    Besonders das Bild gefällt mir gut.
    Du könntest noch ein wenig ausführlicher werden wie z.B Charakterbeschreibung, Benachichtigungsliste.


    Prolog;
    Ich finde ihn ganz gut.
    Bloß am Anfang stört mich ein wenig das du immer eine Frage gestellt hast und dann selbst beantwortest.
    In Maßen ist das ja eigentlich sehr gut aber nicht so oft.


    Ich will deine Geschichte auch weiterhin lesen!


    MfG Palim (die auch eine FS hat und Kommis braucht :yeah: einfach unten auf "Klick" drücken)

  • Der Skeletttrupp


    Hallo, Mew!


    Damit bin ich auch schon zurück, ein wenig später zwar als geplant, aber naja. Besser spät als nie. Der Titel des Kapitels ist ja nicht schlecht, aber drei Ts stören schon sehr. Dafür kannst du nichts, aber es sieht hässlich aus... Wah.
    Bin jedenfalls gespannt, wie du die Kritik umsetzt, aber so furchtbar viel gibt es ja auch gar nicht zu verbessern! Du bist schon ziemlich gut. Auf geht es in das neue Kapitel... Die Länge sieht ganz okay aus, wirkt aber kurz. Durch Absätze und mehr Zeilenumbrüche (falls nötig) sieht das gleich ganz anders aus, der Spoiler stört auch sehr. Ich mag die Dinger einfach nicht.
    Gleich zu Beginn des Kapitels fallen wieder die kleinen Zeitfehlerchen auf, die dir etwas zu schaffen machen. Das kriegst du bestimmt noch in den Griff, dann kommst du auch ein großes Stück weiter in Sachen Schreiben. Deine Umgebungsbeschreibungen sind dafür ziemlich gut und plastisch, weswegen es nicht schwerfiel, sich alles vorzustellen. Auch die Charaktere kamen recht gut herüber.
    Alles in allem bin ich zufrieden mit dem Kapitel und hätte auch gerne mehr geschrieben, aber es war wie erwähnt ein wenig kurz! Weiß aber auch nicht genau, wie du das hättest lösen können - alles wichtige war ja drin. Wieder ein paar Tempusfehler und hier und da ein Tippfehler, aber nichts Weltbewegendes. Gute Arbeit, bin auch beim nächsten Mal wieder dabei.

  • Ich würde hier gerne ein paar Dinge bekannt geben: Erstens möchte ich mich für den immer noch nicht verbesserten Startpost entschuldigen, aber leider spinnt der Beitragseditor bei diesem, so dass ich keine Möglichkeit sehe, ihn ordentlich zu bearbeiten. Hat sich erledigt, als ich es eben probiert habe ging es auf einmal wieder.
    Zweitens entschuldige ich mich für die Scheinbar-Pause meiner Geschichte, scheinbar, weil ich sehr wohl an ihr weiterschreibe (93 DIN A5-Seiten in waschechtem Buchformat, aufgeteilt in 10 Kapitel, außerdem noch mehr nicht abgetipptes Material), derzeit jedoch nicht gewillt bin, weitere Kapitel frei zugänglich im Internet zu veröffentlichen, weshalb ist wohl logisch. Genannte Verbesserungsvorschläge werden natürlich trotzdem umgesetzt, aber die verbesserten Teilstücke nicht hier veröffentlicht, bitte habt dafür Verständnis.
    Drittens tätige ich hiermit den Aufruf an alle begeisterten Leser, meine Geschichte in weitergeführter Form als Dokument anzufordern, das ihr dann von mir bekommt, um die Geschichte zu lesen und bewerten zu können. Ich bin gewillt, zwei bis drei vertrauenswürdige Personen als Testleser "anzustellen".


    MfG, Mew1993