Gigagolgantes glorreiche Gedichte

  • Hallo Zusammen

    Dies hier ist meine Gedichte-Topic und ich werde versuchen sie zu füllen. Mein erstes Gedicht schrieb ich für die Schule und fand dann Gefallen daran.
    Ich hoffe euch gefallen meine Gedichte, denn alle aus meinem Umfeld sagen, sie seien gut, doch ich weiss, dass man ihnen in solchen Sachen nicht immer trauen kann.


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    Inspiration:


    Ich brauche sehr wenig um mich inspirieren zu lassen, denn manchmal reicht mir nur schin ein kleiner zerzauster Hund am Strassenrand,
    wie z.B bei meinem ersten Gedicht. Meine Lieblingsgedichte sind Tiergedichte, da ich Tiere einfach sehr mag und ihre Verhaltensweisen oft Gedichte zulassen.
    Ich schreibe auch gerne über das Leiden in der Welt und Katastrophen.





    Copyright:

    Sämtliche Rechte auf die Gedichte in dieser Topic liegen bei mir. Man darf sie nur mit ausdrücklicher Erlaubnis anderswo verwenden. Kontaktiert mich dann bitte per PN.



    Inhaltsverzeichnis:






    Ich bedanke mich bei allen, welche mir die Inspiration für meine Gedichte liefern und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.




    Ich bedanke mich schon im voraus für die Bewertungen und Kommentare.


    Euer Gigagolgantes

  • Gedicht Nummer 1


    Widmung: Ich widme dieses Gedicht dem kleinen Hund, welcher unweit von meinem Heimatdorf am Strassenrand lag.


    Viel Spass beim lesen.


    Der Welpe



    Mein Gedicht entstand als ich einmal einen kleinen Hund alleine am Strassenrand sah.
    Dies inspirierte mich und zuhause fing ich an dieses Gedicht zu schreiben.

  • Gedicht Nummer 2


    Ich widme dieses Gedicht jedem Menschen, der daran denkt.


    Viel Spass beim lesen.


    Denket dran ihr Menschen



    Dieses Gedicht befasst sich mit einem Thema, dass mir shcon lange durch den Kopf geht und welches wir nur gemeinsam beseitigen können.

  • Gedicht Nummer 3


    Ich widme dieses Gedicht meiner Schule, da ich dieses Gedicht für die Schule geschrieben habe.


    Viel Spass beim lesen


    Der Adler



  • Gedicht Nummer 4


    Ich widme dieses Gedicht meinem Französischlehrer, der mir immer wieder die richtigkeit dieses Gedichtes vor Augen führt.


    Viel Spass beim lesen


    Französisch


  • Gedicht Nummer 5


    Ich widme dieses Gedicht allen Menschen die an diesem verhängnissvollen Tag gestorben sind, oder verluste erlitten haben.


    Viel Spass beim lesen


    26.12.2004


  • [tabmenu][tab=Huhu.]
    Huhu, Du da. ^^
    Wie bitte? Noch kein einziger Kommentar? Das ist aber schade. Naja, weil ich im Moment mal etwas mehr Zeit habe, denke ich, dass ich mir ein paar deiner Gedichte näher ansehen werden und etwas dazu schreibe. Bitte entschuldige, aber sehr ausführlich wird es leider nicht werden, da du doch schon sehr viele Gedichte hier hin geschrieben hast und ses viel zu lange dauern würde alle im kleinsten Detail auseinander zu nehmen. Aber ich versuche es mal so ausfühlich und dennoch so kurz wie möglich zu schreiben. ^^"
    [tab=Startpost]
    Ja, ganz kurz möchte ich auch noch etwas hier zu anmerken: Hat zwar schon die Strucktur eines Startpostes, aber da fehlt doch noch einiges. Ein Vortwort ist schon mal da, das ist gut. Dann hast du noch geschrieben, was dich inspiriert und auch das Copyright hast du nicht vergessen. Ein Inhaltsverzeichnis ist auch vorhanden. Das sind ja schon mal die wichtigsten Punkte. Zum Inhaltsverzeichnis hätte ich noch anzumerken, dass du die Namen der Gedichte mit den jeweiligen Posts verlinkst, damit man schneller dorthin kommt.
    Was du noch hättest hinzufügen können ist so etwas wie PN/GB-Benachrichtgungen, falls jemand sehr interssiert an deinen Werken ist und deswegen benachrichtigt werden will, wenn du hier etwas neues hin geschrieben hast. Genau so fehlt mir eine Widmung (die könnte man jedoch auch bei jedem Gedicht extra hinschreiben). Eine Danksagung fehlt auch noch. Und auch sonst ist der Startpost etwas langweilig gestaltet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem einleitendem Bild?
    [tab=Der Welpe]
    Ein nettes Gedicht, muss ich schon sagen. Du erzählst die Geschichte eines Welpen, der von seinem Besitzter ausgesetzt wurde und deswegen auf der Straße Leben muss. Ist schon mal ein gutes Thema, was du auch recht gut umgesetzt hast. Du hast ein festes Reimschema verwendet und die Strophen waren in einem abwechselnden "Takt" immer gleich lang. Manchmal waren die Reime jedoch etwas, wie soll ich sagen, umschön formuliert. Ein passendes Beispiel ist diese hier:
    Er zittert und fror am ganzen Leib.
    Er hatte keinen Zeitvertreib.

    Leib und Zeivertreib, das passt doch irgendwie nicht so wirklich gut zusammen. Ich weiß auch nicht, aber es hört sich einfach nicht so schön an. Was mir bei dieser Strophe noch auffiel, ist, dass der erste Vers viel länger ist als der zweite, wodurch sind das ganze generell nicht so besonders gut lesen lässt. Was mir noch aufgefallen ist, war das du gleich in der ersten Strophe eine Wortwiederholung drin hattest. Klingt nicht sehr schön. Da hättest du vielleicht ein anderes Wort wählen sollen.
    Im Großen und Ganzen aber doch ein gelungenes Gedicht, weiter so. ^^
    [tab=Französisch]
    Als ich den Titel las, dachte ich erstmal, oha, kommt jetzt ein Gedicht in Französisch oder was? Naja, da hab ich mich wohl etwas geirrt, aber um so besser.
    Das Gedicht ist zwar mit 5 Versen sehr kurz, aber es hat was. Du drückst damit deinen "Hass" gegenüber der Französischen Sprache aus, weil man's ja in der Schule lernen muss. Ja, ich kann verstehen, wieso man über so was ein Gedicht schreibt. Irgendwie doch schon etwas mehr humorvoll, diese Gedicht. Ich mag es. Die Franken kamen also auf dumme Gedanken, diese Auffassung von wegen die haben ihre Sprache erfunden find ich klasse. Einzig allein den dritten Vers mag ich nicht so sehr, wegen dem "machen". Naja, irgendwie etwas unpassend, meiner Meinung nach.
    Mehr gibt es hier zu nicht zu sagen, auch wieder ein gutes Gedicht ^^
    [tab=Denket dran ihr Menschen]
    Der Titel ist schon mal sehr schön, denn er ist eher etwas "verschlüsselt" und spricht nicht sofort auf das Thema an. Die Menschen sollen an etwas denken, aber an was? Diese Frage kommt auf, wenn man en Titel liest.
    Bei diesem Gedicht finde ich die Versform sehr schön. Immer zwei Verse, wo du beschreibst, welches Unheil der Mensch doch der Welt zufügt, und dann immer diese Wiederholung "Denkt dran ihr Menschen". Du willst damit ganz klar deutlich machen, dass die Menschheit unserem Planeten schadet. Du beschreibst ja Dinge wie das der Mensch die Wälder zerstört, Tiere wegen den Menschen aussterben unn so was alles. Alles die Pure Wahrheit und du hast es sehr schön in diesem Gedicht zusammen gefasst. Wieder ein sehr schönes Gedicht, weiter so.
    [tab=Blabla.]
    So, das war's erstmal von mir aus.
    Ich freue mich auf weitere Gedichte von dir und behalte diese Topic mal im Auge.
    LG, Raiu~
    [/tabmenu]

  • Gedicht Nummer 5


    Widmung: Ich widme dieses Buch meinem Bruder, welcher wohl der grösste Honigliebhaber ist den ich kenne.


    Viel Spass beim lesen



    Bienen

  • [tabmenu][tab=Huhu.]Hallo Gigagolgantes.
    Ich hab' mehr oder weniger zufällig gesehen, dass du ein neues Gedicht hier hin geschrieben hast, also dachte ich mir, ich schreibe dir (mal wieder) einen kleinen Kommi dazu.
    [tab=Bienen]
    Nun ja, der Titel sagt ja schon einiges über das Gedicht aus: Es geht um Bienen. Also weiß man schon nach lesen des Titels, was einen so genug erwartet, aber natürlich hätte es auch ganz anders kommen können, denn Überraschungen sind nicht selten, wenn man sich unter einem Titel etwas bestimmtes vorstellt. Nun ja, jetzt mal mehr zum Inhalt des Gedichtes.


    Die Biene lebt in einem Schwarm
    der Schwarm der hält die Biene warm.

    Für den Beginn eines Gedichtes eigentlich ganz gut, nur leider ist dieser Wortwiederholung des Wortes Schwarm sehr unschön. Durch das Wort ist der zweite Vers auch ein bisschen zu lang, finde ich. Du hättest es vielleicht einfach so schreiben können: Die Biene lebt in einem Schwarm, dieser hält die Biene warm. Wäre meiner Meinung nach viel passender, lässt sich doch schon sehr viel leichter lesen und passt von der Länge her auch sehr viel besser. Ansonsten ist diese Strophe aber ganz nett, auch von dem, was sie aussagt her. Allerdings ist dieses mit dem warm halten doch etwas bedenklich... hält der Bienenschwarm die Biene wirklich warm, oder hast du das nur geschrieben, damit es sich reimt?

    Die Biene sammelt Nektar ein,
    und bringt in heim in ihren Schrein.


    Diese Strophe finde ich persönlich besser als die erste. Hier sind die Verse ungefähr gleich lang, von den Silben her. Das ist im Grunde sehr wichtig, denn dann lässt es sich um einiges besser lesen, als wenn ein Vers sehr viel länger/kürzer ist, als der andere. Aber das ist nicht immer so leicht zu schaffen, denn man muss die Wörter nun mal sehr bedacht wählen, damit es von der Silbenanzahl überein stimmt. Aber nun gut, ich schweife von Thema ab. Hier finde ich außerdem gut, dass du den Bienenstock (falls das so heißt, wenn nicht, ich komm gerade nicht auf den Namen) als Schrein bezeichnest. Passt irgendwie sehr gut.


    Danach wird Honig draus gemacht,
    und wird von ihnen streng bewacht.


    Diese Strophe ist auch wieder recht schön. Hier gibt es nicht viel zu zusagen, denn irgendwie passt hier alles ganz gut zusammen. Okay, der Reim von gemacht auf bewacht ist nicht so schön, aber naja, man kann es so machen. Hier beschreibst du auch sehr gut, dass die Bienen ihren Honig bewachen. Denn wenn man irgendwas gemacht hat, will man ja auch nicht, dass es einem einfach weg genommen wird. Mehr gibts eigentlich zu dieser Strophe nicht zu sagen. Im Großen und Ganzen richtig gut.


    Dann kommt der Imker Honig holen.
    Die Bienen fühlen sich bestohlen.


    Da hast du einen kleinen Rechtschreibfehler, ich würde mal sagen es ist ein Flüchtigkeitsfeheler. Es heißt nämlich "dann" und nicht "dan". Aber wie schon gesagt nehme ich mal an, dass das nur ein Versehen war. So was übersieht man schnell mal. Hier finde ich den Reim von holen auf bestohlen ganz schön. Auch sonst ist die Strophe ganz gut - zu Strophen mit nur zwei Versen kann man leider nicht besonders viel sagen. Aber auch inhaltlich finde ich es gut, dass du sozusagen die Gefühle der Bienen deutest, dass sie sich bestohlen fühlen, wenn der Imker den Honi nimmt.


    Die Bienen wolle dann die Rache,
    und machen eine dumme Sache.


    Diese Strophe finde ich jetzt nicht ganz so schön, weil mir der erste Vers davon so überhaupt nict gefällt. Irgendwie lässt es sich einfach nicht so gut lesen, der Reim von Rache auf Sache ist auch nicht wirklich schön. Auch wenn's jetzt irgendwie gemein klingt, aber diese Strophe ist dir, so wie ich es sehe, im Gegensatz zu den anderen, leider überhaupt nicht gelungen. Der erste Vers hört sich nicht sehr schön an, wegen dem "denn". Ich hätte mehr so etwas gewählt wie "Die Bienen schwören ihm die Rache" oder so etwas in der Art, das hätte sich zum einen viel besser an gehört und zum anderen wäre das auch nicht so "oberflächlich" formuliert. Dann im zweiten Vers schreibst du etwas von wegen dummer Sache. Hört sich, wie ich finde, auch nicht so schön an. Wahrscheinlich hast du das nur geschrieben, damit es sich auch reimt.. Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, was ich hier schriebe.

    Sie stechen auf die Menschen ein,
    und sterben dann in ihrer Pein.


    Hier ist es dann schon wieder besser als in der vorigen Strophe. Nur ich meine, es müsste nicht ihrer Pein sondern ihrem Pein heißen. Da bin ich mir jetzt aber leider nicht so sicher, ich vermute es nur. Auch hier finde ich den Reim von ein auf Pein nicht so toll, weil die Wörter sich einfach zu ähnlich sind, um sie mit einem Reim in Verbindung zu bringen. Aber ansonsten kann ich nur sagen, gute Strophe.


    Der Rest holt Nektar ganz verdrossen,
    und so ist auch der Kreis geschlossen.


    Diese Strophe mag ich leider überhaupt nicht. Sie passt überhaupt nicht zu den anderen Strophen. In der vorigen Strophe ging es noch darum, dass eine große Anzahl der Bienen auf den Imker einsticht und dabei stirbt. Und hier geht es plötzlich darum, dass der "Rest" weiterhin Nektar sammelt. Da frag ich mich, wo da der Zusammenhang bleibt. Ich meine, okay, ist schon irgendwie klar, dass der Rest der Bienen ihr Leben weiter lebt, aber passt das an dieser Stelle wirklich so gut hin? Wie ich finde ja nicht. Auch an dieser Stelle muss ich wieder sagen, dass das was ich hier schreibe ncht böse gemeint ist, sondern nur eine ernst gemeinte Kritik.
    [tab=Hm.]
    So, das war's erstmal von mir aus.
    Ich freue mich auf weitere Gedichte von dir.
    Bis dann. LG, Raiu
    [/tabmenu]

  • So jetzt mall ein Kurtzer fun Lymerik :D


    Dieses Gedicht habe ich mir in der schule wärend einer Langweiligen Deutschstunde ausgedacht.


    Viel spass beim lesen


    Die Frau aus Athen


  • [tabmenu][tab=Hey ^_^]
    Huhu, Gigagolgantes.
    Ja, ich schon wieder. Hab gesehen, du hast ein neues Gedicht, also will ich dir doch gleich mal einen Kommi schreiben, macht ja sonst keiner.
    [tab=Die Frau aus Athen.]
    Der Titel ist recht einfach, wie ich das ja mittlerweile von dir kenne. Allerdings kann man sich nicht besonders viel darunter vorstellen, warum es genau gehen soll. Okay, es geht um eine Frau aus Athen, aber worum genau? Das wird aus dem Titel nicht ganz klar, was ich eigentlich ein bisschen schade finde. Der Titel sollte passend zum Thema sein, etwas vom Inhalt wiedergeben, aber deiner sagt lediglich aus, dass es um eine Frau aus Athen geht..


    Es war mal ne Frau aus Athen,
    Die wollt ihren Mann hintergen’.
    Der Mann kam nach Haus,
    er fand es heraus.
    Die Frau ward nun nie mehr gesehn.


    Hm. Es war also mal eine Frau in Athen, die ihren Mann hintgehen wollte. Hier hättest du noch beschreiben können, warum sie das machen wollte, ich meine, man hintergeht nicht einfach so grundlos jemanden, das wäre sinnfrei. Ich weiß, es soll ein kurzes Gedicht sein, aber dennoch würde mich mal interessieren, warum sie ihn hintergehen wollte. Das wirft so viele Fragen auf, wenn das nicht im Gedicht erwähnt wird, und das kommt nicht so gut an. Dann schreibst du, dass ihr Mann nach Hause kommt und es heraus findet. Hier ist es als erstes mal fraglich, wie sie ihn denn nun hintergangen hat und vor allem, wie er es herausgefunden hat. Ich meine, man merkt es den Leuten ja nicht umbedingt an, wenn sie einen bewusst so hintergehen, das man es ja nicht merkt. Und wieder entstehen Fragen, die leider nicht im Text beantwortet werden, was eigentlich schade ist. Im letzten Vers schreibst du dann, dass die Frau nie wieder gesehen wurde, woraus ich mal schließe, dass sie von ihrem Mann umgebracht wurde, weil sie ihn nun mal betrogen hat. Was anderes kann ich mir unter dieser Umschreibung nicht vorstellen. Das Ende fande ich sehr schön, weil es, wenn ich es richtig gedeutet habe, gut umschrieben ist, weil du ihren Tod nur indirekt erwähnst.
    Was ich bei deinen Gedichten immer sehr schön finde, ist, dass sie sich immer Reimen. Naja, aber da du in diesem Gedicht nur fünf Verse genommen hast, ist es natürlich nicht so schön, dass der letzte Vers sich mit keinem reimt. Vielleicht hättest du es in Etwa so machen können, dass sich der erste und der letze Vers reimen, der zweite und der vorletzte reimen sich und der übrige - der dritte - Vers hat keinen anderen, mit dem er sich Reimt (also so ein Reimschema: a-b-c-b-a). So ein Reimschema hätte meiner Meinung nach doch ein bisschen besser zu dem Gedicht gepasst.
    Insagesamt ein nettes Gedicht, auch wenn viele Hintergründe fehlen, was mir jetzt nicht so gefällt..
    [tab=Hm.]
    So, das war's erstmal von mir aus.
    Ich freue mich auf weitere Gedichte von dir. ^^


    Liebe Grüße, Raiu~
    [/tabmenu]

  • So hier kommt nochmal ein Gedicht


    Ich habe es geschrieben, da es in letzter Zeit bei mir oft sehr neblig war.


    Viel Spass beim lesen


    Der Nebel


  • [tabmenu][tab=Huhu.]Huhu, Gigagolgantes.
    Ich hab gerade ein bisschen Zeit, außerdem hab ich gestern schon gesehen, dass es ein neues Gedicht von dir hier gibt, also dachte ich mir, ich muss mal wieder was dazu schreiben, sonst macht's ja anscheinend keiner. Nun gut, wie auch immer, dann will ich mal was zum Gedicht sagen.
    [tab=Der Nebel]
    Titel finde ich schon mal sehr schön. Naja, er ist zwar sehr eindeutig, im Bezug darauf, worum es geht, aber dennoch ist er schön, weil er doch irgendwie geheimnisvoll sein könnte, weil Nebel ja auch immer so was Geheimnisvolles an sich hat. Aber gut, der Titel ist, wie bei dir eigentlich üblich, immer sehr direkt auf das Thema bezogen. Ist eigentlich gut, so weiß der Leser immer sofort worum es geht, allerings kann man es hier auch so machen, dass man den Leser (positiv) überrascht.

    Wenn er durch die Täler zieht,
    und man ihn von weitem sieht,
    wenn er dann gleich kommt heran,
    man sehr, sehr wenig sehen kann,
    später dann, da sieht man kaum,
    Nebel füllt den Ganzen Raum.


    Du hat jetzt immer nur Strophen aus zwei Versen genommen, was ich aber nicht so gut finde, da zum Beispiel diese sechs Verse, die ich hier zusammen gefasst habe, auch sehr schön als einzelne Strophe sind, weil es ja praktisch ein Satz ist. Und einen Satz sollte man nun wirklich nicht über mehrere Strophen hinweg verteilen. Sieht man wirklich nur sehr selten in Gedichten, dass da ein Satz über zwei Strophen verteilt ist, weil es zum einen komisch ausschaut und zum anderen auch irgendwie blöd beim lesen ist. Bei den Strophen vier bis sechs ist es genau so. Würde auch besser als eine Strophe passen. Und es wäre auch nicht irgendwie schlimm, wenn die letzte Strophe dann nur aus zwei Versen bestehen würde, denn bei Gedichten gibt es unendlich viele Variitationen. Aber nun mal was zum Inhalt, was ja auch ein bisschen wichtiger ist, das als formale.
    Hier finde ich die beschreibungen, die du für den Nebel verwendest, wirklich immer sehr passend. Was ist bei deinen Gedichten besonders schön finde, ist die Tatsache, dass es sich immer reimt. Manchmal ist es sehr schwer, einen passenden Reim zu finden, das das ganze dann noch zum Thema passt, aber du bekommst dies ja überwiegend gut hin. Und das ist wirklich toll, denn es gibt sehr viele Leute, die bei Gedichten Probleme mit den Reimen haben. Zurück zum Inhalt. Also, du schreibst, der Nebel zieht durch die Täler, man sieht ihn schon von weitem und er kommt doch immer näher an einen heran. Ich denke, durch deine Beschreibungen kann man sich das ganze wirklich gut vorstellen, weil es doch sehr schön umschrieben ist, nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu allgemein. Man versteht gut, worum es geht und dennoch ist es nicht langweilig, wie es ja oft mal vorkommt. Aber gut, es kommt natürlich immer auf die Wortwahl an. Einzig allein der vorletzte Vers gefällt mir nicht, weil es nicht so gut passt. Ich weiß nicht, aber dieser macht das ganze wieder ein bisschen komisch, denn so wie ich das verstehe, sieht man später dann nicht mehr, dass es nebelig ist. Aber das macht doch keinen Sinn, in meinen Augen jedenfalls..

    Von Trübsal ist der Mensch erfüllt,
    sobald man ihn in Nebel hüllt.
    Der Nebel der bringt nicht nur Schlechtes,
    in manchen Fällen da bringt er Rechtes.
    In mancher frostig kalten Nacht,
    hält er uns warm mit seiner Pracht.
    Drum sollte man nicht sofort fluchen,
    und immer gute Seiten suchen.


    Diese vier Strophen habe ich mal aus dem gleichen Grund wie vorhin auch zusammen gefasst. Ich denke, das muss ich jetzt nicht erst wieder erläutern, hab ich ja vorhin schon ausführlich genug gemacht.
    Diese Strophe finde ich jetzt nicht ganz so toll. Zwar reimt sich alles sehr schön, aber der Inhalt ist einfach nicht das Wahre, er passt einfach nicht so gut zu dem Thema. Ich meine, warum verbindet man mit Nebel Trübsal? Ich meine, klar, Nebel hat schon eine andere auswirkung auf die Menschen, als Sonnenschein, aber ich finde das ein bisschen klischeehaft, und das kann man in Gedichten nicht so gut gebrauchen. Ich finde Nebel beispielsweise sehr schön, nichts, was mich dazu bringt, traurig oder niedergeschlagen zu sein, deswegen finde ich passt diese Umschreibung nicht so schön. Der Vers danach ist eigentlich ganz nett, weil du dort doch noch mal erwähnst, dass Nebel nichts schlechtes mit sich bringt. Allerdings passt der Vers danach überhaupt nicht zu dem vorigen. Er bringt Rechtes. Hm, okay, wie soll man so was denn interpretieren? Kann man nicht so gut, weil es einfach nicht dort hin passt. Ich denke mal, du hast das nur dorthin geschrieben, damit es sich reimt, aber hast du überhaupt bedacht, ob das denn noch einen Sinn ergibt?
    In den nächsten Versen hast du dann geschrieben, dass der Nebel in deiner kalten Nacht wärmend sein kann. Da finde ich das auch nicht so gut gewählt, da Nebel nichts wärmendes an sich hat und auch nie als Umschreibung für wärme verwendet wird, so wie ich das sehe. Deswegen passt das meiner Meiung nach überhaupt nicht.
    Danach geht's ganz akzeptabel weiter, auch wenn ich es nicht so sehr mag. Okay, mag sein, alles hat so seine Guten Seite, aber muss man wegen solchen Dingen wie Nebel denn wirklich fluchen? Ich denke mal, das hast du hier wieder nur gewählt, weil du einen Reim auf Suchen benötigt hast und dir nichts anderes eingefallen war. Denn wenn man das ganze mal logisch betrachtet, muss man wegen Dingen wie Nebel nicht fluchen, das ist ja immerhin so, als würde man sich aufregen, weil die Sonne scheint.
    [tab=~]
    Im Großen und Ganzen ganz nett, auch wenn mir der erste Teil vom Gedicht deutlich besser gefallen hat als der Zweite, was du allerdings schon beim Lesen des Kommentars bemerkt haben müsstest. Ich hoffe, es freut dich trotzdem, dass ich dir Kritik gegeben habe, auch wenn es jetzt nicht die ganze Zeit positive Kritik war.


    Liebe Grüße, Raiu.


    [/tabmenu]

  • Raiu. Ich freue mich dass sich überhapt jemand mit meinen Gedichten befasst.
    Ausserdem macht mir Kritik nichts aus, da ich ja weiss, da meine Gedichte nicht Weltklasse und schon gar nicht Perfekt sind.


    Aber nun zum Gedicht


    Ich weiss auch nicht wie ich auf den Gedanken gekommen bin. Es war auf einmal da.


    Viel Spass beim lesen


    Die Sonnenfinsternis



    LG GigagolgantesGolgantes

  • [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif']Ich dachte mir, es ist mal wieder an der Zeit, dass ich dir einen kleinen Kommentar schreibe, da du ja ein neues Gedicht in dieser Topic hast. Und Kritik freut einen ja immer.


    ~Sonnenfinsternis.
    Den Titel finde ich schon mal sehr ansprechend. Sonnenfinsternis, das ist etwas, was nicht besonders oft zu Gesicht bekommt, wenn überhaupt, aber dennoch weiß man genau, was genau eine Sonnenfinsternis ist und wie genau das ist, diese Bilder hat man doch immer gleich vor Augen, wenn man bloß an das Wort denkt. Naja, wie auch immer, jedenfalls hat dieser Titel, auch wenn er doch sehr eindeutig ist etwas geheimnisvolles und schönes an sich, was sich nicht so leicht beschreiben lässt.


    S’ist Tag und doch sieht’s aus wie Nacht
    Die Sonne steht mit ihrer Pracht.

    Erster Vers ist sehr schön geworden. Es ist Tag doch die Helligkeit und wahrscheinlich auch die Temperatur draußen gleicht eher der nachts. So ist das nun mal bei Sonnenfinsternissen (falls der Plural überhaupt so ist). Naja, wie auch immer, ich finda es sehr schön umschrieben, auch wenn es meiner Meinung nach vielleicht ein wenig zu allgemein ist. Es ist Tag doch es sieht aus wie Nacht. Ich weiß nicht, aber eine andere Umschreibung wäre meiner Ansicht nach vielleicht besser gewesen, dennoch ist diese doch gut gewählt. Den zweiten Vers finde ich hingegen nicht so schön, weil es einfach nicht passt. "Die Sonne steht mit ihrer Pracht" ist meiner Meinung nach jetzt nicht so passend gewählt worden, weil bei einer Sonnenfinsternis die Sonne ja im Grunde nicht mehr ganz zu stehen ist sondern wirklich nur noch sehr wenig, weil sich ja der Mond vor diese schiebt.


    Doch dennoch wird es dunkel sein.
    Ganz trüb und schwach der Sonnenschein.

    Diese Strophe finde ich genial. Hier machst du im ersten Vers deutlich klar, dass die Sonne verdeckt ist und deshalb nicht so viel Licht auf die Erde fällt, was schon mal gut zu erwähnen ist, da es ein sehr wichtiger Aspekt einer Sonnenfinsternis ist. Ja wohl, muss in so einem Gedicht über dieses Thema umbedingt erwähnt werden. Und deine Formulierung finde ich einfach toll. Das du dann im zweiten Vers noch die "Stärke" erwähnt hast, die das Licht was von der Sonne ausgeht, ungefähr hat, finde ich auch toll. Muss auch erwähnt werden, allerdings würde ich es immer schwer finde, da eine gute Wortwahl zu finden, die sich dann auch noch auf den vorigen vers schön reimt. Aber gut, bei dir ist es wirklich schön geworden, dafür kann ich dich echt nur loben.


    An diesem Tag, so tut man munkeln.
    Da wird etwas die Sonne verdunkeln.

    Strophe an sicht finde ich wirklich sehr schön, allerdings passt sie nicht so gut an diese Stelle. Denn hier schreibst du, das etwas die Sonne verdunkeln wird, sprich du schreibst im Futur. Das bedeutet also, dass die Sonnenfinsternis, in der es in dem Gedicht geht noch nicht eindetreten ist, was sich in den vorgen Strophen ein wenig anders angehört hat, so als ob es in den nächsten Minuten so weit sein würde, dass der Mond die Sonne verdeckt. Vielleicht hätte diese Strophe mehr weiter vorne im Gedicht einen besseren Platz gefunden, würde ich jetzt mal sagen. Oder du hättest es ganz einfach in einer anderen Zeitform gefasst, dann wäre das auch wieder was anderes. Aber wie gesagt, hier hört es sieht eher wie einige Tage/Stunden vor der Sonnenfinsternis an. Vielleicht seh' auch nur ich das so.


    Der Mond der stiehlt den Sonnenschein.
    Und nimmt die Sonne für sich ein.

    Finde ich wieder sehr schön. Dieses ist dann wohl der Zeitpunkt in dem Gedicht, wo sich der Mond langsam aber sicher vor die Sone schiebt und damit eine wunderschöne Dunkeltheit in den Tag bringt. Auch hier muss ich zugeben, dass es wieder wirlich schön umschrieben wurde. Ich meine, nicht jeder kommt auf die Idee, dieses "Phänomen" mit einem Diebstahl es Tageslichtes zu vergleichen, von daher finde ich es wirklich äußerst schön umschrieben, dass der Mond der Sonne ihr Licht stehlt und sie sozusagen einnimmt. Diese Strophe ist wirklich sehr gut gelungen, großes Lob.


    Doch dann sehr bald ist es Vorbei,
    als ob nie was gewesen sei.

    Finde ich auch sehr schön wieder, weil es etwas wichtiges klar macht. Nämlich, dass eine Sonnenfinsternis nichts weltveränderndes ist, sondern lediglich eine kleine und verhältnismäßig kurze Verdunkelung der Sonne ist. Daher finde ich es gut, dass du schreibst, dass das ganze wieder schnell vorbei ist und man danach nichts mehr davon merkt, als wäre nie etwas passiert. Ist auch wieder wichtig, so etwas zu erwähnen, da es ja tatsächlich der Wahrheit entspricht.


    Wie auch immer, das war's fast mit meinem Kommi, jetzt will ich noch mal insgesamt was dazu sagen. Also, vom Gesamten her wieder ein sehr schönes Gedicht. Wie ich es mittlerweile von dir kenne hat sich mal wieder alles wunderbar gereimt, dieses mal waren auch keine unschönen Reime vorhanden, sondern nur Reime, die auch gut zusammen gepasst haben. Das Thema hast du insgesamt auch sehr schön umgesetzt, da dir eigentlich alle Strophen wirklich gut gelungen sind, bis auf eine einzige, aber so was kommt ja mal vor.


    Ich freue mich schon, wie es demnächst mit deinen Gedichten weiter geht.
    Liebe Grüße, Raiu.

  • Und nochmals ein Gedicht von mir.


    Eines späten Abends sah ich den Dokumentarfilm "Wildes Skandinavien" und fand ihn so inspirierend, dass ich darüber ein Gedicht geschrieben habe.


    Viel spass beim lesen.


    Das Licht



    Lg Gigagolgantes Golgantes

  • Heyhey Gigagolgantes (:
    Da stolper ich doch mal in dein Topic rein und denke mir: "Mensch, wieso bekommt so jemand keine Kritik?!" - Da muss man dir doch unbedingt was schreiben! Raiu hat dir ja auch schon mehrfach Kommentare hinterlassen, aber damit sie das nicht so alleine machen muss, will ich doch auch mal etwas dazu schreiben. Es ist ja immer schön, von verschiedenen Leuten Kritiken zu lesen. Kurz noch ein paar Wörtchen zum Startpost, bevor wir beginnen. Du hast ihn schon recht gut verändert und so, aber die vielen Leerzeichen irritieren und das auch bei deinen kommenden Posts. Vielleicht etwas weniger (so lange) Absätze machen und dann kommt auch die Übersicht zurück xD


    Das Licht
    Ein sehr simpler Titel, der doch recht gut gelungen ist. Prinzipiell habe ich nicht konstant etwas gegen solche Titel, da es mir gerade bei Gedichten weniger auf den Titel ankommt, aber mehr auf das Gedicht. Es lässt sich vielleicht etwas schlecht formulieren und klingt ein wenig kompliziert, aber wenn ein Gedicht gut ist, ist automatisch der Titel gut (normal) und wenn ein Gedicht nicht gut ist und es meinetwegen den selben Titel wie ein gutes hat, dann wirkt der Titel gleich ganz anders. Insofern kann man da schlecht verhindern in die Destruktive zu fallen, aber hier mag ich den Titel einfach, da du dann in der ersten bzw den ersten Strophen schön 'den Titel' eingeleitet hast. Das ist auch eher ein besonderes Talent als eine Gabe. Ich finde den Titel jedenfalls zu dem Gedicht auch recht passend, eben weil es um Licht geht und doch steckt mehr dahinter. Auch in Licht kann man verschiedene Gesichter sehen und ich denke, dass wir ganz ähnlich gedacht haben, was das Gedicht allein deswegen schon interessant für mich macht.


    S’ist Winter und s’wird frostig kalt,
    die Vögel sind schon ausgeflogen.
    Kein Zwitschern durch die Lande hallt,
    das Land mit Schnee und Eis bezogen.

    Schon nach der ersten Strophe kommt man hinter eines der verschachtelten Geheimnisse dieses Gedichtes. Du hast ganz bewusst so geschrieben, dass sich immer erster und dritter; und zweiter und vierter Vers reimen. Da muss man erst mal drauf kommen, da man sowas ja nicht oft sieht. Ist ganz schön tricky, aber es ist immer schön, neue Gedichtsformen zu sehen und diese mag ich besonders, weil ich noch nicht oft solche Gedichte gelesen habe, seit wir ein solches irgendwann bei meiner Schulzeit mal behandelt hatten. Wenn man das einfach so liest, ergibt es wenig Sinn und doch ist es nicht sinnfrei. Wie sich die Wahrnehmung verändert, wenn man es entsprechend verschieden liest, das ist wirklich wahnsinnig gut und allein auf sowas zu kommen finde ich schon schön. Ich bin mir sicher, das nicht jeder dahinter gekommen ist und das ist der Sinn eines Gedichts. Es soll einen zum nachdenken bringen. Eben diese kleinen versteckten Reimchen gefallen mir gut und der Sinn beider Versionen gefällt mir sehr gut. Diese Strophe hier leitet ja praktisch nur den Rest etwas ein und in etwa hast du es wie einen Aufsatz aufgebaut. Du hast die Dinge zum Winter geschrieben, wo jeder sicher "Ach, ja klar!" sagen würde, aber erst auf diese Umschreibungen zu kommen, das ist auch schon ein sehr guter Schritt. Mir gefällt die Strophe doch recht gut und man merkt auch, dass du deinen eigenen Stil entwickelt hast. Es ist sehr individuell (positiv).


    Der Mensch der macht sich schon bereit,
    und zündet alle Lichter an.
    Nun kommt die lange Dunkelheit,
    mit ihr kommt auch die Einsamkeit.

    Spontan fällt mir hier auf, dass der letzte Vers sich zwar mit dem dritten reimt, aber doch irgendwie nicht passt bzw könnte es sein dass er passt, aber ich sehe den Sinn einfach nicht. Wenn man den ersten und den zweiten Vers zusammen liest, klingt es nach einem Funken Hoffnung, aber wenn man den ersten und den dritten Vers zusammen liest, sieht man, dass es negativer als das erste ist. Finde ich sehr schön. Das Gedicht hat praktisch zwei Gesichter und wenn man diese versteht, nur dann kann man verstehen, wie du dachtest. Das erinnert mich jetzt wieder stark an den Film und die beiden Gesichter aus denen ein 'Ich' besteht. Nennt sich sowas nicht auch gespaltene Persönlichkeit? Finde ich jedenfalls sehr schön, da jeder diesen gewissen inneren Konflikt kennt und diese Verse haben mich jetzt einfach mal berührt - so schön, ruhig und ausgeglichen wie sie sind. Dunkelheit und Einsamkeit sind in etwa die selben Gefühle, doch es gibt einen grundlegenden Unterschied. Dunkelheit ist so viel wie Verzweiflung, die sich aus Einsamkeit herleiten lässt und Einsamkeit leitet Dunkelheit her und ist ein Teil davon. Einsamkeit ist also nur ein untergeordneter Aspekt, der jedoch ganz schön Platz beziehen kann. Diesen Zusammenhang hast du ja auch leicht angedeutet, was ich sehr schön finde. Ich muss einfach immer wieder an den Film denken. Auch hier wieder eine sehr schöne Umsetzung.


    So manch ein Mensch würd’ hier verzagen,
    denn Licht, des Menschen größter Schatz,
    so kann mans’ wohl noch Heute sagen,
    das fehlt an diesem einen Platz.

    In dieser Strophe kommt der tiefere Sinn mal wieder grandios rüber. Wenn man hier jetzt nur den ersten und den dritten Vers liest, fehlt der Zusammenhang und doch geht dieser über mehrere Ecken um einen Sinn zu ergeben. Alles in Allem könnte hier also keiner der Verse fehlen, denn sonst ginge der Sinn damit auch flöten. Wie du diese Zusammenhänge schaffst, das wüsste ich gerne. Du musst sicherlich lange geschrieben haben, um auf sowas zu kommen. Licht ist ein Schatz der Menschen und jeder hat dieses Licht in sich, aber durch Erschütterungen der Seele kann es sehr schnell auslöschen. Finde ich sehr schön umschrieben. Das Licht in den Herzen der Menschen fehlt in dem Film wirklich bei manchen und von dem nach hast du das sehr schön geschrieben. Aus dieser Strophe zieht man eigentlich nur, dass dieses Licht fehlt. Den Sinn hier zu verstehen ist nicht ganz leicht, aber doch machbar. Auch hier gibt es nichts negatives anzumerken, da mir die Strophe wohl am besten von allen gefällt.


    Doch man dann zum Himmel blickt,
    dann sieht man dieses schöne Spiel,
    der Himmel ist mit Licht gespickt,
    Den Augen wird es fast zu_viel.

    Eine Strophe die ich eher weniger mag. Hier kamst du zwar nicht direkt vom Thema ab, aber die Zusammenstellung der Sätze und auch deren Umkehrungen gefallen mir nicht. Ich weiß jetzt nicht, ob das zu destruktiv war, aber der erste und der dritte Vers passen nicht zusammen, da in beiden das Wort "Himmel" erwähnt wird. So geht der Effekt ein bisschen weg und auch die Ausdrucksweise finde ich hier nicht so gut. Die Worte klingen so einfach und einfach vom Stil her nicht nach meinem Geschmack. Vom Sinn her passt die Strophe auch eher weniger zu vorherigen, aber mit ihrem Sinn hättest du arbeiten können und der ist es auch, der an dieser Stelle jetzt punktet. Ich versteh aber nicht ganz, wieso es den Augen fast zu viel Licht sein kann. Ich weiß einfach nicht, ob hier Ironie im Spiel ist, aber prinzipiell ist das ja nicht so wichtig, da beides passen würde und man sich ja hier durchaus beides denken kann. Ob Ironie oder nicht, Freude muss sein und Lichter bringen diese in dem Fall. Das scheint mir jetzt so wie der Kern des Gedichtes, aber es ist doch noch nicht ganz der 'Höhepunkt'. Du hast schön aufgebaut und es wie eine Geschichte aussehen lassen. Irgendwas Schönes hat die Strophe schon an sich.


    Ob grün, ob rot,/- in allen Farben,
    der Regenbogen blass dagegen,
    durchzieht das Licht die Nacht wie Narben,
    im schönen, großen Land Norwegen.
    Hier ist es einmal so, dass der Regenbogen das Licht in die Dunkelheit bringt und zum anderen er aber doch wieder blass ist und das Licht die Nacht erhellt. Ein Regenbogen besteht aus vielen kleinen Lichtern und ist damit auch eine wunderbar leuchtende Lichtquelle, die du hier mehr mysteriös und auch ein bisschen verstrickt vorgestellt hast. Da sieht man mal, wie viele Gesichter Licht hat und was man alles damit machen kann. Zum einen sagst du auch, dass der Regenbogen Licht bringt, aber dieses klein kommt in einem unendlich weiten Land. Dieses bisschen Negative an all deinen Strophen ist sehr schön und war ja auch ein Hauptteil des Filmes. Es ist nicht immer alles leicht zu erkennen, ebenso wie die Wahrheit und doch ist es vorhanden. Spoilers in etwa. Man versteht den eigentlichen Sinn des Gedichtes aber erst, wenn man sich etwas eingelesen hat und damit stimmt auch meine Vermutung, dass du Handlungen langsam, logisch und mit einer gewissen unterbewussten Spannung aufbaust. Generell bin ich für etwas längere Gedichte, da man das hier dann besser aufbauen kann, aber auch kurze Gedichte können dieses würzige Etwas haben. Norwegen ist auch eines der Länder, in denen es viele Regenbogen gibt und von dem nach hast du auch noch Wissenswertes mit rein gebracht.


    Das Licht das scheint Tag ein Tag aus,
    und seinen Schein zur Erde sendet,
    ja scheint in jedes kleine Haus,
    bis dann die lange Nacht mal endet.

    Endlich eine durchaus positive Strophe, die einfach zu verstehen ist. Auch hier hat es mir der Sinn angetan, da jede Nacht auch einen Morgen hat und so jeder selbst die Kraft hat, sich zu verändern und wieder dem Licht zuzuwenden. Im Prinzip erzählst du versteckt und mit anderen Worten die Inhalte der Geschichte anhand der Emotionen. Eine noch individuellere Idee. Licht scheint wirklich immerzu, aber wenn es dies tut, kann es schon wieder melancholisch werden und Melancholie bedeutet auch Dunkelheit, selbst wenn man sich dessen nicht wirklich bewusst ist. Manchmal ist Licht also nicht unbedingt besser als Dunkelheit. Es kommt immer auf Zusammenhänge, Ausdrücke und Interpretationen an. Ich denke mal, dass du das nicht einfach intuitiv einfach mal so runter geschrieben hast. Man merkt wirklich, dass du dir Gedanken zu dem Thema gemacht hast. Du hast nachgedacht und vielleicht nicht nur Emotionen der Filmcharaktere wiedergegeben. Auch merkt man, dass du Filme gut studieren und analysieren kannst. Eine wunderschöne Strophe, die doch etwas 'leer' klingt.


    Und dann geht da die Sonne auf,
    das Licht von nun an nicht zu Sichten,
    und alles nimmt wieder seinen Lauf,
    wie viele Leute es berichten.

    Für einen kurzen Moment dachte ich, dass die Sonne wieder kommt und alles positiv ist, aber wenn ich hier gerade den zweiten und den vierten Vers lese, muss ich wieder an die negativen Dinge denken. Der Film hat ja auch mehr oder weniger kein richtiges Happy End und so hat auch dieses Gedicht keines. Sowas gehört klar dazu und doch würde ich vermutlich auf deinen Schreibstil reinfallen, wenn ich den Film nicht kennen würde. Das soll heißen, dass du so wahnsinnig gut geschrieben hast und auch in dieser Strophe den eigentlichen Sinn wieder tiefer gesteckt hast. Das ist ein sehr anspruchsvolles Gedicht mit einem einklingenden Handlungsverlauf, der in einer anderen aber doch gleichen Richtung auch wieder endet. Man merkt jedoch, dass sich etwas verändert hat und das ist es, was positiv ist. Nicht immer ist das Ende unbedingt Friede-Freude-Eierkuchen und darum mag ich es. Das ist irgendwie typisch für dich und deine Gedichte. Schon von Anfang an war klar, dass es nicht so enden wird, wie man immer wieder zu meinen scheint. Fantastisch!


    Fazit
    Ein Wunder, aber ich kenne sogar den Film, der dich zu dem Gedicht inspiriert hat. Es sind auch gewisse Parallelen zu dem Film vorhanden, was ich sehr schön finde, aber noch besser finde ich es, dass du noch dazu interpretiert hast und das praktisch schon etwas über den Film hinaus. Das steigert natürlich das Niveau enorm und allgemein hast du das einfach gut verarbeitet und umschrieben. Den Schreibstil finde ich, wie schon mehrfach erwähnt, wirklich klasse und im Laufe deiner Gedichte, hast du dir einen eigenen angeeignet. Das ist ein sehr guter Schritt auf dem Weg zum Dichter. Die Reime haben es mir wirklich angetan und mit deinen einzigartigen Beschreibungen entführst du einen in deine Welt. Bis auf die Rechtschreibfehlerchen, die es ab und an mal gibt, ist das wirklich geradezu grandios! Mehr als ich schon erwähnt habe, kann ich eigentlich nicht sagen und von dem nach hoffe ich auf viele neue (tolle) Gedichte von dir!


    Lg Pain

  • Und nochmals ein Gedicht von mir.


    Aber erstmal möchte ich noch Raiu und Pain danken, die meine Gedichte kommentiert haben.


    Es behandelt das Ende.


    Eines Tages wird er kommen



    Dass war es von meiner Seite. Ich freue mich schon auf Kommentare


    LG Gigagolgantes

  • Hallo, Gigagolgantes. :)


    Wie versprochen widme ich mich mal deinen Gedichten, wobei ich aus Zeitmangel mal bei deinem letzten Werk bleiben werde, zudem du ja noch keine Kommentare über diese erhalten hast.


    Eines Tages wird er kommen - Lisas Interpretation der Dinge *muhaha*
    Ein Gedicht mit 4 Strophen á 4 Verse über den Tod also. Ein sehr interessantes Thema, finde ich. Ich finde die Sprache und die Worte, die du verwendet hast, besonders gut zu dem Thema passend - keine ausgefallene, extrem lyrische Wortwahl, eher schlicht und einfach gehalten und so alltäglich wie der Tod selbst. Du hast es so geschrieben, dass es nicht traurig wirkt - eigentlich kann man mit dem Tod fast nur Trauriges verbinden - doch du hast es so objektiv und realistisch geschrieben, dass man weder vor Mitleid "mitstirbt" noch vor Freude in die Luft hüpft, weil man endlich auch dran ist. Du sagst zwar, dass man das Gute in ihm sehen muss, aber eben das weißt darauf hin, dass man alle Facetten des Tode betrachten soll. Er ist gut, weil er von Leid erlöst. Er ist aber vor allem schlecht, weil er neues Leid verursacht. Es ist nur gut, dass Menschen sterben - dadurch wird das Alte, das Schwache und oft auch das Böse aus der Welt geschafft, sodass neue, junge und starke Menschen sie wieder beleben können. Andererseits trifft es oft auch Menschen, die jung, stark und gut sind - das ist dann die Willkür des Todes. Krieg und Krankheit sind die Waffen eines zornigen Todes. Genau das ist der Tod, den wir fürchten. Denn wer wünscht es sich nicht, wenn er mal alt und grau ist, dem Leben zu entschlafen und einen friedlichen Tod zu finden? Ich schon. Mir ist es lieber, ich sterbe so und glücklich und nicht als halb verfallene Leiche, die zum Schluss nur mehr leidet. Ich will niemals so krank sein, dass ich im Freitod eine Möglichkeit zum "weiterleben" finde.. Doch kommen wir mal zum Aufbau deines Werkes zurück:

    Es freut mich, dein Gedicht gelesen zu haben. Aber versuch dich doch mal an etwas anderem, um deine Fähigkeiten auszubauen - z.B. ein Drabble, eine Kurzgeschichte, ein Silbengedicht, ein Elfchen - es klingt zwar alles viel einfacher und ist es auch, doch es bringt Abwechslung und man entdeckt neue Seiten an sich. Ich freu mich schon auf dein nächstes Werk, welches ich auf jeden Fall lesen werde, deshalb bitte ich dich, mich auf die Liste deiner Benachrichtigungen zu setzen. :)


    lG, Narime. :3

  • Abermals ein kleines Gedicht


    Danke an Narime für den guten Kommentar


    Es ist das Gedicht, mit welchem ich am Gedichte Wettbewerb teilgenommen habe.


    Viel spass beim lesen.


    Die Auslöschung



    LG Gigagolgantes