A different Approach

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  • Es war ruhig in der alten Bibliothek der Kathedrale.
    Der Lärm der Grossstadt Asterios schien nicht durch die dicken Steinmauern hindurchzudringen.
    Calaminag Fòlais schritt langsam durch die vielen Gänge. Vorbei an den hohen Regalen, welche mit Büchern nur so überladen waren. Vorbei an Schreibtischen, Sesseln und Leitern, deren Ende man unter der Decke kaum erkennen konnte. Nur ein paar wenige alte Gelehrte und Priester kauerten versteckt zwischen den Büchern. Ein junges Mädchen mit kurz geschnittenen Haaren sass auf einem knorrigen Holzstuhl und war in einen dicken Wälzer vertieft. Mit ihrem Finger fuhr sie den Textzeilen nach. Calaminag bemerkte das grünliche Licht, welches um ihren Finger spielte. Die Magier verirrten sich oftmals zwischen ihren Lektionen hierher. Immer das gleiche Geleier über die gleichen Helden mit den gleichen Heldentaten zu hören war anstrengend. Das Training, welches sie über sich ergehen liessen genauso. Viele Magier wussten, dass die Kirche sie für ihre Fähigkeiten verfluchte. Aber die Zeiten der Verbrennung waren vorbei.
    Calaminag hielt vor einem Regal inne und betrachtete den Rücken eines Buches. Obwohl es so finster war, sie den Titel auf dem Buchrücken nicht erkennen konnte und es einen halben Meter über ihr im Regal stand, hatte es ihren Blick auf sich gezogen. Also griff sich Calaminag eine der Leitern, zog das Buch hervor und beleuchtete den Einband mithilfe ihrer eigenen Kräfte. Während sie in einer Hand das Buch hielt und mit der anderen Licht auf die Seiten scheinen liess, begann sie zu lesen...



    Dieses Thema
    ...widme ich meiner selbst erfundenen Welt, mit der ich mich schon seit 2009 beschäftige.
    Ich habe mich seither immer mit meinem eigenen Universum auseinandergesetzt. Neue Geschichten und Figuren erfunden. Von Kulturen über Völker zu Ländern. Die Welt wächst. Zu Anfang war es ein einzelner Kontinent. Nun sind es drei.
    Ihr werdet hier Schriften und Texte finden, die ich seither geschrieben habe. Seien es einzelne Kurzgeschichten, die für sich stehen oder Kurzgeschichten-Serien. Ihr werdet auch den Anfang meiner "Hauptstory" hier finden. Er ist aber noch in Rohfassung, wahrscheinlich mit einer Menge Grammatik Fehler. Von denen abgesehen bin ich für jegliches Feedback offen.





    Inhaltsverzeichnis
    A different Approach: Main Story
    A different Approach: Rise of the Empress
    A different Approach: Annabeth
    A different Approach: Herpeina

    A different Approach: Die Jagd des weissen Teufels
    Der Fremde
    Kapitän Grossherz


    Upcoming
    A different Approach: Aitia
    A different Approach: Magierjagd
    A different Approach: Die Wanderer


    Weltkarte
    Für eine vergrösserte Ansicht auf das Bild klicken!
    Das Hautpaugenmerk dieser Karte liegt auf dem Kontinenten Amaega, in welchem ein Grossteil meiner Geschichten passieren. Im Osten sieht man noch, wie das Land in den Kontinenten Farigir über geht. Die Inseln im Süden gehören noch zu Amaega.



    Warnung
    Im gesamten Topic kann es zur Darstellung von Gewalt kommen

  • Hallo northheart,


    freut mich zu sehen, dass du noch weitere Geschichten aus dener Fantasywelt zeigst. Wobei es ja vorerst nur diese eine ist, bei der man aber schon in etwa die Größe und Verwobenheit dieser Welt erahnen kann, nicht zuletzt durch einen bestimmten Satz:

    Der Titel des Buches lautete: "Ceridwenn Beara - Die Geschichte der Erkunderin".

    Da musste ich schon schmunzeln.


    Jedenfalls gefällt mir der Tiefgang, mit dem du in diesen Part der Welt eingetaucht bist. Gemma kommt durch diesen gemächlichen Aufbau gut zur Geltung und sie kann viele Facetten ihres Lebens perfekt präsentieren. Wobei es anfangs noch eher schwierig war, Fuß zu fassen, weil du gleich mitten im Geschehen warst un sie sich mit den drei Soldaten indirekt auseinandersetzen musste. Ich nenne das mal den Kennenlernprozess; man merkt, dass sie den Umständen entsprechend handelt und lernt sie so auch in ihrem Handeln näher verstehen. Dass du im späteren Verlauf nicht bei dieser Einstellung geblieben bist, sondern Gemma zusätzlich als sehr ehrgeizig und mitfühlend beschrieben hast, macht sie sehr menschlich und das ist für mich wichtig bei einem Charakter. Seine Motive verstehen zu können und dass die Handlungen nachvollziehbar zu seinem Charakter sind und das ist dir wirklich gelungen.
    Und auch, wenn du gegen Ende bereits einen Konflikt ansprichst, so fühlt es sich an wie etwas Alltägliches. Das mag wohl auch daran liegen, weil der im Vergleich zur restlichen Handlung einen kleineren Teil einnimmt und so wirkt der Angriff selbst auch nicht direkt wie eine Bedrohung. Angesichts der verletzten Krieger allerdings schon wieder. Hier steckt also noch viel Potenzial, um den eigentlichen Feind zu porträtieren und dem Leser diese Vorgänge einfach zu präsentieren, damit er die Hintergründe versteht. Und so wie du die bisherigen Geschichten umgesetzt hast, kann ich mir vorstellen, dass du das auch im Sinn hast.


    Mir hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und ich freu mich auf mehr. Wir lesen uns!

  • Hallo southheart,


    ich hab mir die beiden letzten Kurzgeschichten durchgelesen und finde beide Ansätze sehr interessant, da sie sich mit dem Ungewissen in dieser Welt beschäftigen. Wobei die erste keine großartigen Erklärungen für diese Kräfte bringt, so lieferst du aber trotzdem einen Grund, warum man Ikai fürchten sollte. Auch wenn sie sich dessen wohl nicht von Anfang bewusst war, so hat sie mit der Zeit ihre erstaunlichen Fertigkeiten zu beherrschen gelernt und so mehr und mehr Macht erhalten. Dabei fasziniert es mich, wie kühl du sie insgesamt hast agieren lassen; jeder Schritt war bis ins Detail geplant und so war es trotz allem ein Leichtes, bis auf den Thron zu gelangen. Interessant fand ich da allerdings auch den Zusatz am Ende, dass sie besser geherrscht habe als ihr Vater. Schlussendlich scheint dieser forcierte Machtwechsel durchaus seine guten Seiten gehabt zu haben.


    Was die andere Geschichte angeht, mag ich auch die Art und Weise, wie du eine bestimmte "Charakterklasse" definierst. Nekromanten sind schon seit jeher mysteriös und werden kaum behandelt und da hast du für frischen Wind gesorgt, dass du Annabeths Werdegang in dem alleinstehenden Verlies beschrieben hast. Besonders mochte ich hier die dunkle Atmosphäre, die in der ganzen Geschichte vorherrschte und die du eindrucksvoll umgesetzt hast. Einzig die Tatsache, dass sie am Ende doch so lange gewartet hat, um schließlich auszubrechen, wundert mich. Du hast es zwar als Aufbau einer Armee beschrieben, aber ob dafür wirklich diese lange Zeit notwendig war, das ist wiederum eine andere Sache. Auf jeden Fall war auch dieser Text spannend zu lesen.


    Wir lesen uns!

  • Hallo southheart,


    ich nehme jetzt einfach mal an, dass die neue Protagonistin Herpeina heißt. Allzu viel erfährt man allerdings auch nicht über sie, außer dass sie wohl nicht freiwillig in den Kampf gegen dieses Monster geschickt wurde. Das sollte aber auch nicht im Vordergrund stehen, wenn ich mir so die Eindrücke des Kampfes und vor allem die Darstellung dieses Monsters ansehe. Ich meine mich zu erinnern, dass das sogar einen bestimmten Begriff hat; eine reinrassige Lamia ist es zumindest nicht. Auf jeden Fall erzeugen die vielen kurzen Sätze Spannung und Beklemmtheit. Man kann die Angst, die sie anfangs abgelegt zu haben schien, und die Hektik direkt lesen und dadurch ist es als Leser auch gut möglich, in die Situation einzutauchen. Darüber hinaus ist die Darstellung des Szenarios recht glaubwürdig und die vielen Details in den Sätzen, vor allem zu den Bewegungen, machen das Ganze sehr abenteuerhaft, was mir gefallen hat.


    Wir lesen uns!

  • Hallo southheart!


    Ich hab aus Neugierde mal in die Feedbackkette geschaut und dort dein Topic verlinkt gesehen und ja, jetzt bin ich da und hinterlass einen Kommentar. (:


    Der Fremde


    Wow, das war ein starker Text. In vielerlei Hinsicht war dieser Text verstörend, aber auch sehr gut in der Art, wie du die Thematik angegangen bist. Ich weiß gar nicht, ob ich sehr viel dazu schreiben kann, aber ich werd’s versuchen.
    Anfangs wirkt das alles noch wie eine zufällige Begegnung auf der Straße. Natürlich hab ich mich gefragt, was dieser Fremde denn mit dem Ich-Erzähler zu schaffen hat und warum er ihm folgt. Als der Fremde dann anfing von Dingen aus der Vergangenheit zu reden — Power Rangers, Donkey Kong, The Legend of Zelda —, hab ich noch angenommen, es wäre ein alter Freund. Als hätten sich der Fremde und der Ich-Erzähler auseinandergelebt oder es hätte etwas zwischen ihnen stattgefunden, was den Ich-Erzähler alles hat vergessen lassen. Aber die Erinnerung kommt ja dann doch langsam zurück als Namen fallen und Ereignisse erzählt werden. Ich fand’s interessant, wie sich der Ich-Erzähler gegen alles wehrt. Er ist nicht neugierig, nicht in einer „offenen“ Haltung, sondern geht gleich auf Abwehr und Distanz. Ein recht subtiles Foreshadowing — fand ich gut gemacht hier.
    Langsam scheint der Ich-Erzähler zu verstehen, wovon der Fremde redet und spricht von „Erwachsen werden“. Zuerst hab ich das auch so gesehen: der Ich-Erzähler hat seine Kindheit hinter sich gelassen und sich daraufhin verändert. Das tun wir, denke ich, alle ab einem gewissen Punkt. Immerhin gehört es ja zum Leben dazu, dass man irgendwann erwachsen wird. Doch du hast die Sache nicht weiter in die Richtung „Unterschied zwischen Kindheit und Erwachsensein“ geschrieben, sondern die Fehler des Ich-Erzählers offen gelegt, als der Fremde mit seinen Anschuldigungen anfängt. Das waren ja nun keine kleinen Fehler, sondern richtig gravierende Dinge, die der Ich-Erzähler in der Vergangenheit getan hat. Und du hast auch deutlich gemacht, wie der Fremde dadurch eine empfindliche Stelle getroffen hat, weil der Ich-Erzähler diese ganzen Dinge natürlich versucht hat so gut wie möglich zu verdrängen. Ist auch eine sehr menschliche Eigenschaft solche Dinge zu verdrängen, nur leider hilft das nur kurzzeitig, irgendwann kommt alles wieder hoch, ob man will oder nicht. Der Tod der Schwester ist hier ein besonders traumatisches Erlebnis unter dem der Ich-Erzähler immer noch leidet. Und wenn man sich so den Rückblick von ihm ansieht, dann scheint er ein Einzelgänger gewesen zu sein, der nicht viel menschlichen Kontakt hatte.
    Die Stelle, wo der Ich-Erzähler auf den Fremden losgeht ist in seiner Brutalität schon verstörend, aber noch im Rahmen. Ich fand, du hast die aufgestaute Wut, die der Ich-Erzähler gegen sich selbst hat gut dargestellt, ohne eine Grenze zu überschreiten.
    Am Ende macht der Ich-Erzähler sich viele Vorwürfe und erniedrigt sich selbst, weil ihn seine Fehler so niedergedrückt haben. Da ist eine Menge Schmerz, das machst du deutlich. Auch sehr deutlich ist die Panik, die der Ich-Erzähler verspürt, weil ein Teil von ihm weg ist. Weil er ihn nun endgültig „getötet“ hat und nun orientierungslos ist. Ich kann mir vorstellen, dass sich viele Menschen nach einem traumatischen Erlebnis und jahrelanger Verdrängung irgendwann wohl so fühlen. Orientierungslosigkeit im Leben ist sehr ängstigend.
    Ich mag den Schlusssatz irgendwie, er hat etwas „ruhiges“, auch wenn ich nicht weiß, ob warten die richtige Antwort auf das Problem des Ich-Erzählers ist. Für den Moment mag es gut sein zu warten, bis man sich gefangen hat, aber hier wäre es wohl besser aktiv zu sein. Neu anzufangen und zu versuchen die Vergangenheit zu verarbeiten. Damit der Ich-Erzähler auch wieder eine Perspektive für die Zukunft hat. Sonst wird er sich vermutlich nie besser fühlen.
    Puh, das war ein ziemlich psychologischer Text hier, hatte ich am Anfang gar nicht mal erwartet, aber der Aufbau war hier gut gemacht. Ich hab zwar das Gefühl, dass du hier mehrere Male in den Zeiten gesprungen bist, aber weil ich da selbst eine große Schwäche hab, konnte ich da jetzt nichts bewusst verbessern. Vielleicht war das ja auch absichtlich so gedacht, um die Vergangenheit von der Gegenwart abzugrenzen?
    Jedenfalls ein sehr starker Text, bin beeindruckt, wie du das Thema hier umgesetzt hast.


    So, das war’s soweit von mir. Fröhliches Schreiben! (:

  • Hallo southheart,


    die Jagd des weißen Teufels überzeugt vor allem mit Atmosphäre und dem Gefühl des Übernatürlichen. Besonders, dass du Titania über die Dauer der Auseinandersetzung eine Art übernatürliche Aura gegeben hast, die sie fast schon gottgleich wirken lässt, fand ich sehr gut durch den Text vermittelt und intensiviert das Jagderlebnis. Es wirkt auch beinahe so, als müssten sich die sterblichen Menschen dadurch einer unmöglichen Aufgabe stellen. Jedenfalls, ruhige und spannende Szenen wechselten sich gut ab und Hamishs Gedanken und seine Wahrnehmung der Situation sind nachvollziehbar und lebendig, was sich auch beim Lesen widerspiegelt. Hab mich selbst einige Male dabei erwischt, wie ich mitgefiebert habe. Dass sie es am Ende geschafft haben, hat mich weniger überrascht, aber war insgesamt ein passender Abschluss für all die Strapazen. Und ich freu mich schon, mehr lesen zu dürfen.


    Wir lesen uns!

  • Hi ihr beiden :D


    Vielen Dank für euer Feedback! Freue mich richtig über eure Kommentare.


    @Cyndaquil
    Danke für die Hinweise und Korrekturen xD Ich werd die bei der nächsten Bearbeitung übernehmen.
    Puh, ich bin froh, dass man den Text überhaupt versteht. Nachdem ich ihn immer wieder durchgelesen habe dachte ich mir immer, versteht das noch einer oder ist man einfach komplett verwirrt??
    Wie es aussieht nicht und du hast fast identisch mit meinen Gedanken interpretiert. Sie kann auch überhaupt nicht mit den anderen Geschichten hier drinnen verglichen werden.
    Ich hoffe dich bald mal wieder in diesem Thema zu treffen :)

  • Das war meine Abgabe zum Thema "Drama: Ein Tag in der Stadt"
    Ich hab zu Anfang ewig lang rumgesessen und überlegt, was ich denn behandeln könnte. Ein Gespräch zwischen Freunden bei der Einkaufstour? Langweilig. Eine Vorbereitung auf eine Abreise? Um Gottes Willen. Schlussendlich bin ich auf die Idee gekommen, etwas... unerwartetes zu schreiben. Und das ist das Ergebnis:


  • Hallo southheart!


    Ich hab dein Update gesehen und war neugierig, weil ich wissen wollte, was es ist. Da hab ich gesehen, dass es ein Drama zur BBO Aufgabenstellung war und tja, da konnte ich nicht ohne Kommi dran vorbeigehen. (:


    Kapitän Grossherz


    Faszinierende Interpretation des Themas und ich hatte viel Freude mir dieses Drama vorzustellen! Mir hat das Setting sehr gut gefallen, wie du auf dem Schiff bei den Piraten begonnen hast und dann in der Stadt warst. Rote Lady ist ohnehin ein stattlicher Name für ein Piratenschiff, muss ich schon sagen. Ich muss sagen, dass mir Anfangs die Piraten eigentlich noch ganz sympathisch waren, auch wenn klar war, dass sie auf einen Raubzug gehen würden. War wohl naiv von mir zu glauben, dass sie nur plündern würden und sonst niemanden verletzen. Die Ereignisse haben mich dann eines besseren belehrt und ich weiß nicht ganz, was ich mitnehmen soll. Auf der einen Seite haben eine Menge Menschen ihr Leben bei diesem „Ausflug“ der Piraten verloren, auf der anderen Seite trauern die Piraten letztendlich nur um ihren Käpt’n. Die Piraten haben nur eine Person verloren, die Stadt viele mehr, unter anderem den Vogt, der sich scheinbar nicht schlecht um die Stadt gekümmert hat. Auch wenn ich das nicht wirklich beurteilen kann.
    War im Grunde sehr spannend dieses Drama aus der Sicht der Piraten zu lesen, an so was hätte ich bei dem Thema gar nicht gedacht. Die erwähnte Seehexe scheint auch noch ein wichtiger Charakter zu sein, aber sie wird nur erwähnt, weswegen ich mich natürlich frage, welche Rolle sie in der ganzen Sache genau spielt.
    Die Charaktere waren gut dargestellt und wenn ich auch sonst wenig „Ehre“ in dem Verhalten der Piraten finden konnte, so war doch der Käpt’n mir sympathisch. Ihm war seine Besatzung wirklich wichtig und nicht nur ein Haufen austauschbarer Männer. Weswegen ich doch beeindruckt war, als er am Ende zurückblieb, um die Flucht seiner Männer sicherzustellen. Andererseits … so ganz sicher bin ich mir dann doch nicht. Ein bisschen wirkte das auch so, als wolle er damit seinen Fehler wieder gutmachen, weil ja beim Vogt gar keine Schätze zu finden waren. Also hat die Seehexe ihn wohl reingelegt oder anderweitig ihre Hand im Spiel. Oder der Vogt hatte von Anfang an keinen Reichtum … Und der Käpt’n blieb dann zurück, um zumindest mit dem Beschützen seiner Männer die Schande über seine falsche Entscheidung zu überdecken. Oder so. Jedenfalls fand ich das interessant, wie unterschiedlich man das deuten kann, auch wenn ich keine Ahnung hab, ob das dein Ziel hier war.
    Hat mir jedenfalls sehr gefallen und ist dir auch gelungen, würd ich sagen! (:

  • Hallo southheart,


    dein Tag in der Stadt ist recht unkonventionell geworden, wenn man bedenkt, dass sich die Piraten gerade auf einem Raubzug durch Southwater Coast befinden. Also nicht gerade das, was man sich auf Anhieb unter dem Thema vorstellen würde, aber es trifft es gut, weil sie doch die meiste Zeit auf dem Meer unterwegs sind. Und dieser Besuch in einer Stadt könnte schon fast zum Alltag dazu gehören.
    Und du hast dir sichtlich Mühe mit den Charakteren gegeben. Kapitän Großherz ist willensstark und lässt sich nicht einschüchtern und gegen Ende wird auch seine Loyalität seinen Männern gegenüber klar, die er durch seinen Einsatz schützt. Auch wenn es für sie ungewohnt ist, ist das die wahrscheinlich größte Ehre für seine Mannschaft. Thayer als quasi rechte Hand, der immer rechtzeitig Einwände brachte und seine nachdenkliche Seite zum Vorschein brachte, war hier ein guter und ruhiger Gegensatz im Vergleich zu den lauten Mitgliedern der restlichen Bande. Die Chemie machte es aber am Ende und so hat jeder dazu beigetragen, dass die Geschichte recht glaubwürdig erscheint und sie alles an diesem Tag gegeben haben. Wer weiß, in welche Gewässer es die nun (noch) kapitänlose Mannschaft führt, wobei ich mir vorstellen kann, dass Thayer übernimmt. Hat mir gefallen.


    Wir lesen uns!