Voting-System bei den Wettbewerben

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  • Hallo liebe Fanwork-User!


    Mit dem neuen Jahr werden nun alle Fanwork-Bereiche ein einheitliches Voting-System verwenden, um zum einen die Zugänglichkeit zu erleichtern und zum anderen die Regeln auf einen gemeinsamen Standard zu reduzieren. Dadurch wollen wir allen Votern ermöglichen, dass sie problemlos bei den Wettbewerben mitmachen können.


    Folgende Punkte gibt es beim Voting-System zu beachten:

    • Jeder Voter vergibt an jeden Teilnehmer zwischen 1 und 10 Punkte. Hierbei sind auch Abstufungen in der Bewertung von 0,5 Punkten möglich (beispielsweise: 6,5/10 Punkten). Die Votes werden in das Thema mit den Abgaben gepostet.
    • Kommentare werden bei den Votes nicht verpflichtend sein. Je nach Bereich können Kommentare aber für zusätzliche Leistungen herangezogen werden, die nicht direkt mit dem Wettbewerb in Verbindung stehen.
    • Nach der Deadline werden die Punkte ausgewertet und zusammengezählt.
    • Voter, die an dem Wettbewerb teilnehmen, erhalten einen Ausgleich für ihren Vote, da der eigene Vote nicht zur Berechnung hinzugezählt wird. Dabei werden die gesamt erhaltenen Punkte durch die Anzahl Voter minus 1 (also dem Teilnehmer) geteilt. Die Formel für den erhaltenen Ausgleich lautet: GP/(V-1)

    Wir wünschen euch viel Spaß beim Voten in den Wettbewerben!

  • Hey!


    Cooles neues System haben wir da, aber manchen wird es vielleicht so gehen wie mir: 10 Punkte zu vergeben, schön und gut, aber nach welchen Kriterien? Aus dem Bauch heraus? Ne, das würd das irgendwie ad absurdum führen.


    Problem 1: ich will keine Abgabe mit wenigen Punkten 'abstrafen'! :(  
    Problem 2: wie nutze ich die Skala am besten aus?


    Ich habe mir heute einige Gedanken dazu gemacht.


    Anwendbarkeit
    Bezogen auf Fotografie-Wettbewerbe, aber ich denke, man kann sie gut verallgemeinern. Für Fanfiction etwa könnte man am Punkt "Technik" Rechtschreibung und Grammatik bewerten, bei "Komposition" den Inhalt. (Auf anderen Gebieten bin ich leider nicht so bewandert, um mich zu trauen, einen Vorschlag abzugeben).


    Schritt 1: Ich 'kontingentiere' die 10 Punkte in kleinere Pakete.
    Sprich - ich entscheide, welche Aspekte mir wie wichtig sind und mit welcher Relevanz sie sich am Ende in der Bewertung niederschlagen sollen. Dazu habe ich mir persönlich überlegt:
    - Idee (Kreativität)
    - Komposition (Ausführung)
    - Technik
    - Titel/Qualität/Gesamteindruck etc.


    Entsprechend teile ich meine 10 Punkte in kleinere Pakete auf: maximal 3 für Komposition, maximal 3 für Technik, 2 für die Idee usw. - der Vorteil daran ist, dass ich aufgrund eines Mangels - etwa technische Aspekte bei einem Anfänger - nicht in die Lage gerate, dass diese keine Chance gegenüber mittelmäßig kreativen Werken von Fortgeschrittenen haben und ich sie entsprechend abwerten muss.


    Schritt 2: Ich stelle klare Kriterien auf.
    Wenn ich mir ein Maximum an Punkten für einen bestimmten Aspekt gesetzt habe, muss ich ja irgendwie entscheiden, wann und wie viele Punkte davon 'abgezogen' bzw. vergeben werden.


    Beispiel:
    Komposition/Ausführung maximal 3 Punkte
    0 Punkte wenn sich Störelemente im Bild befinden, die es massiv beeinträchtigen
    1 Punkt wenn das Motiv abgeschnitten, aber an sich okay ist
    2 Punkte wenn der Bildausschnitt nicht optimal zum Motiv passend gewählt wurde
    3 Punkte wenn es objektiv nichts zu kritisieren gibt


    Technik maximal 3 Punkte
    0 bis 1 Punkte wenn das Foto schlecht belichtet ist oder wenn es etwas verwackelt oder unscharf ist
    2 Punkte wenn der Fokus gut sitzt
    3 Punkte wenn das Motiv schön freigestellt o.ä. ist (z.B. Bokeh)


    Kreativität maximal 2 Punkte
    0 Punkte wenn das Motiv total unkreativ ist
    1 Punkt wenn es 'etwas für sich hat'
    2 Punkte wenn es ausgefallen ist


    Titel maximal 1 Punkt
    0 Punkte für keinen/generischen/unpassenden Titel
    1 Punkt für passenden Titel, der Bedeutung unterstreicht o.ä.


    Gesamteindruck maximal 1 Punkt
    1 Punkt wenn die Abgabe einen positiven Gesamteindruck hinterlässt


    Schritt 3: Ich addiere die Einzelbewertungen zu einem Endergebnis.
    So gelange ich zu einem konkreten, wenn die Einzelbetrachtungen ehrlich ausgefallen sind, fairen Ergebnis. Subjektive Eindrücke beschränken sich damit auf einige, wenige Punkte - aber nicht zu wenige, da der persönliche Geschmack beim Bewerten meiner Meinung nach immer einfließen und ausschlaggebend sein darf.




    Abschließend möchte ich sagen, dass es meine Überlegungen als langjährige Fanwork-Userin, Wettbewerbsteilnehmerin, Voterin und Moderatorin sind, die in das Konzept geflossen sind. Es spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, wenn man mehr "aus dem Bauch heraus" bewerten möchte, nur den Gesamteindruck etc., aber für diejenigen, die sich Gedanken darüber machen, möchte ich es als Anregung hier stehen lassen und damit ich es anderswo verlinken kann. Es stammt auch von mir persönlich und nicht von der Moderation im Gesamten.


    In dem Sinne: have fun! Bisa dann.
    ~ Narime