Grovyles kleines Leckereien-Stübchen ♥

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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  • Herbstlich-herzliche Kürbis-Lauch-Quiche


    Zutaten:

    Für den Teig: 200 g Weizenvollkornmehl, 100 g Butter, 1 TL Salz, 3 EL Wasser, Fett für die Form

    Für die Füllung: 200 g Porree, 300 g Kürbisfleisch (z.B. Butternut), 200 g Sprossen (z.B. Mungobohnen), Salz & Pfeffer, Currypulver, 3 EL Olivenöl

    Für den Guss: 3 Eier, 200 g saure Sahne, 100 g geriebener Käse, Salz & Pfeffer, Currypulver, 100 g geriebener/gehobelter Parmesan


    Zubereitung:

    Aus dem Mehl, der Butter, dem Salz und einem Schluck Wasser mit den Händen einen Mürbeteig kneten. Ein 26/28cm-Springform einfetten mit dem Teig auslegen, dabei einen Rand hochziehen. Den Lauch putzen, längs halbieren und in Streifen schneiden. Anschließend nochmal in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. Das Kürbisfleisch grob raspeln (je nach Kürbisart eventuell Kürbis vorher schälen). Die Sprossen ebenfalls in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Porreering, Kürbisraspeln und Sprossen darin ca. 10 Minuten braten. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Die Masse etwas abkühlen lassen (damit die Eier später nicht sofort stocken). Die saure Sahne in eine kleine Schüssel geben und mit den 3 Eiern verrühren. Den geriebenen Käse unterheben und abschließend ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Curry würzen/abschmecken. Den "Guss" nun mit dem Gemüse gut vermengen und die ganze Masse dann in die Springform auf den Mürbeteig geben und gut verteilen. Den Parmesan darauf verteilen und die Quiche dann bei 220°C ca. 35-40 Minuten backen. Nach dem Backen und vor dem Servieren etwas stehen lassen, damit der Mürbeteig nicht mehr ganz so weich ist. So lässt es sich dann auf jeden Fall mit weniger Sauerrei schneiden. Solltet ihr am Ende noch Kürbisraspeln übrig haben, kann man daraus auch wunderbar einen Rohkost-Salat machen (Rezept folgt zu einem späteren Zeitpunkt). Viel Spaß dabei! ♥

  • Hallo Grovyle ^^


    Ich wollte mal hier einen Kommentar hinterlassen.

    Nicht nur dein Nick und dein Avatar hat es mir angetan. Dein ausgestelltes Essen hier auch. o.o

    Ich finde hier so vieles so lecker, dass ich allein schon beim Bilder anschauen mein Handy anknabbern möchte. (Was ich natürlich nich tue, weil es lange halten soll, pls :'D)

    Ich finde es auch interessant, wie du einmal auch den Flammkuchen neu interpretiert hast als Toast Variante. Das fand ich eine coole Idee, die auch mal diese Umständlichkeit mit dem dünnen Boden aus der Welt schafft.

    Und allein auf der letzten Seite das Dessert mit Bananen, will ich auch.

    Machst du Home Delivering? ;D


    Mir gefällt, dass du in deinem Startpost immer auch akribisch die Gerichte direkt einsortierst und verlinkst. Auch gefällt mir die übersichtliche Gestaltung deiner Rezepte, so dass man nicht groß nach den einzelnen Komponenten suchen muss. Und Bilder sind btw immer gut, fürs Nachkochen vor allem finde ich das sehr vorteilhaft, weil man so sieht, wie das theoretisch aussehen sollte. (Was bei mir jetzt allgemein auf Rezepten aller Art bezogen nicht immer der Fall ist xD)

    Und wie oben angedeutet bei der Neuinterpretation Flammkuchen, sah ich hier auch schon viele Gerichte, die ich nicht kannte oder deren Interpretation neu für mich waren, sodass mein kulinarischer Horizont sich manchmal auch boch erweitert dadurch. ^^

  • Mipha Hallöchen! Uii, vielen lieben Dank, dass ist sehr freundlich von dir! :bigheart:

    Ich finde hier so vieles so lecker, dass ich allein schon beim Bilder anschauen mein Handy anknabbern möchte. (Was ich natürlich nich tue, weil es lange halten soll, pls :'D)

    Haha, da bist du nicht die erste, die sowas sagt! Dementsprechend habe ich irgendwann die "Warnung" in den Titel im Startpost eingefügt. :biggrin: (Aber lass bitte das arme Handy ganz! :haha:)

    Machst du Home Delivering? ;D

    Sollte ich mir angesichts des überwiegend positiven Feedbacks wohl mal überlegen. :glasses::biggrin:


    Es freut mich sehr, dass dir die Rezepte und die Gestaltung an sich so gefallen. Das bestärkt mich auf jeden Fall im Weiter-Machen. :grin: Ich gebe mir weiterhin Mühe. Ich hoffe, dass ich so manchen "Koch-Noob" hier etwas zur Weiterentwicklung anregen kann. Danke für dein Feedback. :bigheart:


    Liebste Grüße Reptain

  • Rohkost-Salat mit Kürbisraspeln und "Spreewälder Gurken à la Willi"


    Zutaten:

    300 g Kürbisraspeln (z.B. Butternut), 200 g bunte Möhrenraspeln, 4 Spreewälder Curry-Gewürzgurken im Glas, 4 Spreewälder Knoblauch-Gewürzgurken im Glas, 4 EL Olivenöl, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 3 Tomaten, 1 Bunt Schnittlauch, 1/2 Bund Petersilie, Salz & Pfeffer, Currypulver, Zucker


    Zubereitung:

    Wenn keine Reste mehr beispielsweise vom Rezept im Post #181 übrig sind, dann den Kürbis und die Möhren, sofern notwendig, schälen und dann in feine Streifen raspeln. Die Raspeln in eine große Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen und einmal gut vermengen. Nun die Gewürzgurken in Scheiben schneiden und zusammen mit je 2 Esslöffeln des Essig-Gemisches aus dem Glas zu den Gemüseraspeln geben. Anschließend die Tomaten sowie Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Tomate grob, Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Die Kräuter abwaschen und fein hacken. Alles zusammen mit etwas Olivenöl in die Schüssel geben und umrühren. Abschließend nochmals mit Salz, Pfeffer, Zucker und Currypulver abschmecken und den Salat mindestens 5 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Das perfekte Rezept zur Reste-Verwertung für alle Rohkost-Liebhaber. Vielen Dank an dieser Stelle an meinen lieben Abspeckmaus für die äußert schmackhaften Gurken!

  • Würziger Kartoffel-Mangold-Auflauf


    Zutaten:

    Für den Biss: 700 g Kartoffeln, 1 Bund Mangold, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 300 g Feta- oder Hirtenkäse, 200 g geriebener Käse, Salz & Pfeffer

    Für die Creme: 250 g Creme Fraice oder Ricotta, 125 ml Milch, 2 Eier, 1 Schuss Olivenöl, Salz & Pfeffer, Fett für die Form


    Zubereitung:

    Die Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen, anschließend pellen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Mangold waschen. Blätter in feine Streifen, Stiele halbieren (sofern sehr dick) und anschließend in dünne Scheiben schneiden. Man kann das Rezept auch sehr gut nur mit den Stielen oder nur mit den Blättern umsetzen, sofern man Reste von einem anderen Rezept noch verwerten will. Meine Mangoldbratlinge (siehe Post #048) lassen sich beispielsweise am besten nur mit den Blättern zubereiten, sodass ich dort noch blanchierte und eingefrorene Stiel-Stückchen übrig hatte. Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne mit einem Schuss Olivenöl anbraten. Den Mangold mit dazugeben und kurz anbraten. Insbesondere die Blätter werden zusammenfallen. Hälfte des Feta-/Hirtenkäses (150 g) mit in die Pfanne bröseln und zergehen lassen. Gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme Fraice bzw. den Ricotta mit den zwei Eiern, der Milch und etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Ich persönlich mag keinen Ricotta. Eine Auflaufform einfetten und dann Kartoffeln und Mangoldmasse abwechselnd schichten. Der Abschluss sollte eine Schicht Kartoffeln bilden. Darüber noch die Creme-Fraice-/Ricotta-Soße gießen sowie geriebenen Käse und restlichen zerbröselten Feta-/Hirtenkäse auf dem Auflauf verteilen. Die Käse-Brösel sollten ganz oben liegen, damit sie schön braun werden. Bei 180°C (Ober- und Unterhitze) backen, bis eine braune Kruste entsteht (ca. 30 Minuten). Ich liebe dieses Rezept und es kam auch bei anderen bisher gut an. Jedoch muss man Mangold erst einmal mögen und vor allem an ihn heran kommen, da man ihn im Supermarkt meistens nicht kaufen kann. Bei mir wächst er zu Hauf im Garten, aber auf dem Wochenmarkt sollte man ihn auch bekommen können. :wink:

  • Selbstgemachter aromatischer Tomatensaft


    Zutaten:

    1 kg Tomaten aller Art, 1 Bund Basilikum, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 80 g Salz, Prise Zucker, Schuss Olivenöl, Schuss Kräuteressig, 10 Lorbeerblätter


    Zubereitung:

    Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob schneiden. Tomaten gut abwaschen und ebenfalls grob schneiden. Fleischtomaten eignen sich sehr gut, man kann aber eigentlich alle möglichen Tomatensorten zusammenwürfeln. Ich kam aufgrund der Übermengen an Tomaten in den eigenen Gärten mal wieder zu solch' einer Idee! Basilikum waschen und die Blätter abzupfen. Basilikum zusammen mit den Lorbeerblättern dazugeben. Anschließend Salz, Zucker, Olivenöl und Essig dazugeben und alles gut verrühren. Das Ganze nun auf den Herd stellen und eine Weile brutzeln lassen, bis alles schön zusammengefallen und weich geworden ist. Nun die ganze Masse mit einem Stabmixer pürieren und anschließend durch ein feines Sieb passieren. Nochmals aufkochen und noch heiß in vorbereitete, sterilisierte Flaschen füllen. Kann keine genaueren Angaben zur Haltbarkeit bisher machen, aber aufgrund der Salzmenge schätze ich schon mindestens ein halbes Jahr bei entsprechender dunkler, kühler Lagerung. Oftmals habe ich meine Gläser und Flaschen aber nur in einem Schrank in der Küche stehen und auch da ist mir noch nichts schnell schlecht geworden. :saint: Tomatensaft ist sehr gesund und liefert viel Folsäure! Probiert's aus! :bigheart:

  • Hagebutten-Orangen-Apfel-Marmelade


    Zutaten:

    1 kg Hagebutten, 1 Liter Orangensaft oder Apfelsaft, 3 Äpfel oder 3 Orangen, 25 ml Zitronensaft, 25 ml Limettensaft, Zucker & Pektin oder Gelierzucker (Menge je nach übriger Masse), 3 TL Vanillesirup


    Zubereitung:

    Die Hagebutten ernten, wenn sie schon schön rot, aber noch hart sind. Das ist der beste Zeitpunkt zur Marmeladenzubereitung. Die meisten schreckt Hagebutten diesbezüglich ab, da das Schnippeln und Entkernen sehr aufwändig ist. Hier möchte ich jedoch ein Rezept mit etwas weniger Aufwand liefern. Je nachdem, welcher "Beigeschmack" überwiegen soll werden Apfelsaft + Orangen oder eben Orangensaft + Äpfel verwendet. Hier werden die Hagebutten nur gewaschen und halbiert. Anschließend werden sie zusammen mit Apfel- bzw. Orangenwürfeln (ohne Schale) in dem Orangensaft bzw. Apfelsaft 40-60 Minuten weich gekocht. Der Entkern-Prozess wird hier durch das Passieren ersetzt. Aufgrund der großen Menge an Flüssigkeit ist das Passieren wesentlich leichter. Nach dem Passieren wird der Masse noch Zitronen- und Limettensaft sowie, wenn man mag, Vanillesirup zugesetzt. Die Säure sorgt in Kombination mit den Äpfeln bzw. dem Apfelsaft für eine bessere Gelierfähigkeit. Hagebutten gelieren wirklich sehr, sehr schlecht, also erwartet nicht zu viel. Die Marmelade wird trotzdem flüssiger sein als andere, aber das ist normal und macht nichts. Die Masse müsst ihr nach dem Passieren abwiegen, damit ihr wisst, wie viel Zucker + Pektin bzw. Gelierzucker ihr nun dazugeben müsst. Arbeitet nach Packungsanweisung. Nun das Ganze nochmal gut verrühren, sprudelnd aufkochen und ein paar Minuten kochen lassen. Abschließend heiß in vorbereitete, sterilisierte Gläser abfüllen. Sehr lecker und außergewöhnlich! Viel Spaß! :grin:

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    Hierbei handelt es sich um Rezept Nr. 150 !!!

  • Einfache Kürbis-Kokos-Suppe


    Zutaten:

    Für die Suppe: Suppengrün (ca. 1 Viertel Sellerie, 3 mittlere Karotten, 1 Stange Porree, 2-3 Bund Petersilie ), 1 mittlere Zwiebel, 1 kleiner Kürbis (Hokkaido im Bild, Butternut geht auch super), 1 Liter Wasser, 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml), Gewürze nach belieben (Curry, Kurkuma, Paprika Edelsüß/Scharf, Chili, Salz, Pfeffer)

    Für das Topping: 1 Handvoll Kürbiskerne, 1 Becher Schlagsahne, etwas Kürbiskernöl


    Zubereitung:

    Die Zwiebeln klein schneiden und kurz anbraten, bis sie leicht geröstet sind. Während die Zwiebeln braten, schon einmal Gewürze nach Belieben dazu geben. Ich habe für die Suppe Curry, Kurkuma, Paprika, wenig Chili, Salz und Pfeffer dazu gegeben, man kann da aber nach belieben variieren, je nachdem wie man es lieber mag oder was man z.B. nicht isst, kann auch weggelassen werden. Alle anderen Zutaten, also Sellerie, Karotten, Porree und Kürbis ebenfalls klein anschneiden und kurz andünsten, danach das Wasser dazu geben und die Zutaten circa 20 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder überprüfen, wenn es zu heiß wird, verdampft zu viel Wasser und da dann einfach nochmal etwas nachgeben. Nach 20 Minuten kann man gerne schon in Kürbis und co. mal probeweise reinstechen und schauen, ob sie schön weich gekocht sind und die Flüssigkeit muss einen gelb-orangenen Ton haben. Wenn alles weich ist, den Topf runterziehen und mit einem Pürierstab oder einer Kartoffelstampfe die Stückchen zerkleinern, bis es eine Art Brei ergibt. Nicht wundern, der Brei kann etwas fester sein, da wenig Brühe aufgesetzt wurde. Anschließend die Kokosmilch dazu geben und nochmal kurz pürieren, damit sich alles gut vermengt. Während des Pürierens kann in eine Pfanne die Handvoll Kürbiskerne gegeben werden, um diese kurz zu rösten. Dazu reicht auch die noch vorhandene Hitze der Platte, man muss dafür nicht nochmal extra den Herd anschalten. Die Suppe hat nach kurzer Pürierzeit eine cremige Konsistenz, wem diese zu Fest ist, kann einfach noch einmal einen Schluck heißes Wasser dazu geben. Zum Schluss noch die Sahne entweder Löffelweise zum Servieren dazu geben (je nachdem, wie man es in der Suppe mag) oder kurz steif schlagen und dann einen Löffel steife Sahne zur Suppe geben. die angerösteten Kürbiskerne drüber streuen, etwas Kürbiskernöl dazu und fertig ist das Kürbissüppchen. Achtet nur beim Nutzen vom Kürbiskernöl, dass ihr nicht zu viel davon nutzt, es hat einen sehr starken Eigengeschmack und kann bei zu großen Mengen nicht sehr lecker sein. Ich empfehle maximal einen kleinen Teelöffel voll zu nehmen. Wir haben zu zweit davon knapp die Hälfte geschafft, kommen mit der Menge ca. 4-6 Portionen heraus. Viel Spaß und leckere Kürbiszeit!

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    Nach zweieinhalb Jahren hab ich es auch mal wieder geschafft, ein Rezept zu posten, nachdem die liebe Grovyle meinte, ich soll die Suppe posten! Damit hab ich Rezept Nummer 151 und insgesamt mein zweites in diesem Topic gepostet, wie super. :P

  • Fruchtiger Kürbis-Orangen-Nuss-Kuchen


    Zutaten:

    400 g Kürbis, 225 g Zucker, 2 TL Vanillesirup, 300 g Weizenmehl, 1 Pck. Backpulver, 1 TL Natron, 3 TL Zimt, Prise Muskat, 100 g gehackte Haselnüsse, 100 g gemahlene Mandeln, 1 Orange, 200 ml Öl, etwas Fett für die Form, eventuell Puderzucker zum Anrichten, Spritzer Limettensaft, 4 Eier


    Zubereitung:

    Auch dieses Rezept eignet sich wieder super zur Resteverwertung. Nach der Zubereitung des Gerichts in Post #062 hatte ich noch ein paar Kürbiswürfel übrig, die ich für dieses Rezept hernehmen konnte. Den Kürbis entkernen und in Würfel schneiden, wenn nicht schon geschehen. Anschließend in einem Topf mit einem dafür geeigneten Sieb 20-30 Minuten bei geschlossenem Deckel dämpfen. Den gedämpften Kürbis dann in eine Schüssel oder auf einen tiefen Teller umfüllen, mit etwas Limettensaft beträufeln und mit einer Gabel zerdrücken. Anschließend etwas abkühlen lassen (sonst stocken die Eier). In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt, gemahlene Mandeln und Muskat miteinander mischen. Die Orange heiß abwaschen, deren Schale abreiben und den Saft auspressen. Saft und Schale mit in die Schüssel geben. Anschließend Vanillesirup, Öl, Eier und den zerdrückten Kürbis hinzufügen. Nun alles mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Gehackte Haselnüsse unterheben. Eine geeignete Backform einfetten. Ich nehme dafür meine "Mamorkuchen-Form". Den Teig hineingeben und bei 160°C (Ober- und Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Etwas Abkühlen lassen und auf eine Kuchenplatte stürzen. Wer mag, kann jetzt noch Puderzucker darüber sieben. (Ich kann mir auch eine Limettensaft-Puderzuckerglasur sehr gut passend dazu vorstellen.) Dieser Kuchen schmeckt unerwartet köstlich! Die Süße harmoniert super mit dem Fruchtigen von Kürbis und Orange. Die Gewürze Zimt und Muskat sowie die Nüsse geben dem ganzen einen schon fast winterlichen Kick, wobei es dennoch ein Herbst-Rezept bleibt. Das Ganze ist absolut stimmig und rund! Probiert's aus! Ich bin begeistert. ♥

  • Dreierlei Hähnchen-Grillmarinaden


    Zutaten:

    Griechische Marinade: 150 g griechischer Joghurt, 2 EL Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 1 Zitrone, 2 EL Oregano, 1 EL Thymian, 1 EL Honig, Salz & Pfeffer

    Typische Ketchup-Marinade: 3 EL Ketchup, 2 EL Senf, 2 EL Honig, 3 EL Olivenöl, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Apfelessig, 1 TL Curry, Salz & Pfeffer

    Mexikanische Marinade: 100 ml Orangensaft, 2 TL Oregano, 2 TL Paprikapulver, 1 TL Kümmel, 3 Limetten, 1/2 Zwiebel, 1 TL Chili, 2 Knoblauchzehen, Salz & Pfeffer

    Ansonsten: Hähnchenbrustfilet zum Marinieren


    Zubereitung:

    Tja, zur Zubereitung kann man hier nicht ganz so viel erzählen. Knoblauchzehen und Zwiebel werden abgezogen und fein gehackt. Die Limetten und Zitronen zuerst heiß abwaschen, dann die Schale abreiben und anschließend den Saft auspressen. Sowohl Saft als auch Abrieb werden verwendet. Ansonsten müssen alle Zutaten miteinander vermischt werden. Jede Marinade reicht für ungefähr 2 Hähnchenbrusthälften. (Eine Hähnchenbrust am besten vorher halbieren, damit sie nicht so dick ist und sich besser/schneller garen lässt.) Reibt die Hähnchenbrüste gut mit der Marinade ein. Anschließend lasst ihr sie in der Marinade liegen, am besten etwas bedeckt von ihr. Nun stellt ihr das marinierte Fleisch über Nacht in den Kühlschrank oder verwendet das Verfahren des Vakuummarinierens. Dabei wird das in der Marinade liegende Fleisch in einen Behälter gegeben, welcher anschließend unter Vakuum gesetzt wird. So muss man lediglich 60 Minuten warten, damit sich das Aroma entfaltet. Habe es persönlich ausprobiert und es klappt super. Aber die meisten werden dafür wohl nicht die Mittel haben, also heißt es geduldig sein. Nach diesem Vorgang kann das Fleisch weiterverwendet werden. Ihr könnt es zum Beispiel anbraten/grillen und mit Beilagen wie Salat und/oder Reis servieren. Es gibt so viele verschiedene Varianten von Marinaden. Kleiner Tipp am Rande für alle Experimentierfreudigen: In jede Marinade muss etwas Säure hinein! Ich glaube das ist notwendig, damit die Oberfläche des Fleisches "angeätzt" wird und das Aroma eindringen kann. Probiert's aus! Man muss nicht immer fertig mariniertes Fleisch kaufen. :wink:

  • Bunter Rote-Bete-Salat mit Balsamico-Dressing und knusprigen Nüssen


    Zutaten:

    Für den Salat: 1 große rote-Bete-Knolle, 30 g weiße Mandeln, 30 g Walnusskerne, 150 g kleine Mozzarella-Kugeln, 150 g bunte Tomaten, 1 Zwiebel

    Für das Dressing: Schluck Olivenöl, Schluck Balsamico-Essig, Salz & Pfeffer


    Zubereitung:

    Mit einer rote-Bete-Knolle meine ich eine frische, feste, noch nicht verarbeitete (insbesondere nicht gekochte) Knolle (bei mir aus dem eigenen Garten). Diese gründlich abwaschen, schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Würfel in eine Schüssel geben. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Tomaten abwaschen und grob schneiden. Zwiebeln und Tomaten zur roten Bete mit in die Schüssel geben. Die Nüsse ohne Fettzugabe in einer kleinen Pfanne kurz anrösten und anschließend hacken (nicht zu grob, aber auch nicht zu fein :wacko:). Das Salzwasser aus der Mozzarella-Verpackung abgießen und die Kugeln mit zum Salat geben. Nun einen Schluck Olivenöl und einen Schluck Balsamico-Essig dazugeben. Alles gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mein Lebensgefährte liebt diesen Salat, da er sowohl auf rote Bete als auch auf Mozzarella mit Balsamico abfährt. Ich selber bin kein so großer rote-Bete-Fan, wobei ich die aus dem eigenen Garten (gerne auch die bunten außergewöhnlichen Sorten) im Gegensatz zu schon fertig gekochte Knollen, die man vakuumiert oder in Dosen zu kaufen bekommt, schon auch mal esse. Dieser Salat ist genau genommen eine aufgepeppte Version des klassischen, aber langweiligen Standard-rote-Bete-Salats, der nur aus roter Bete, Zwiebeln, Öl, Essig, Salz und Pfeffer besteht. :grin: Ihr werdet euch wundern, wie gut Balsamico mit roter Bete harmoniert! Also, wenn ihr rote Bete mögt, dann ran ans Werk! :bigheart:

  • Herrlich softe amerikanische Chocolate-Chip-Cookies


    Zutaten:

    320 g Weizenmehl, 2 TL Natron, 1 TL Speise- oder Maisstärke, Prise Salz, 140 g flüssige Butter, 230 g weißer Zucker, 15 g Zuckerrübensirup, 10 g flüssiger Honig, 2 kleine Eier oder 1 Ei + 1 Eigelb, 200 g Chocolate-Chunks nach Wahl, 2 TL Vanillesirup


    Zubereitung:

    Mehl, Natron, Stärke, Salz und Schokolade in einer Schüssel vermischen. Ich nehme sehr gerne Vollmilchschokolade, aber auch die Kombi aus 100 g Vollmilch- und 100 g weißer Schokolade schmeckt am Ende sehr gut! Zartbitterschokolade ist dagegen nicht so Meins. Die Butter schmelzen und mit dem weißen Zucker 5 Minuten schaumig rühren. Anschließend Honig und Zuckerrübensirup unterheben. Eier (Achtung: Butter darf nicht mehr zu heiß sein vom Schmelzen, sonst stocken die Eier!) und Vanillesirup dazugeben und nochmals gut verrühren. Diese nassen Zutaten dann zu den trockenen Zutaten geben und alles mit den Händen zu einem Teig verkneten. Den Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das ist wichtig, da die Backzeit sehr kurz ist. Den Teig zu kleinen Kugeln rollen und jeweils ca. 12 davon auf ein Backblech geben. Der Teig reicht für 2-3 Bleche, je nachdem wie groß ihr die Kugeln macht. Die Kekse dann im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Minuten backen. Sie werden zerlaufen und ihre typische Keksform erhalten. Ich habe es auch schon geschafft, mit etwas mehr Mehl die Cookies nicht allzu sehr zerlaufen zu lassen. Sie hatten dann eine leicht rundliche Form und waren trotzdem super soft. Beim Reinbeißen erinnerten sie mich an die Konsistenz von Lebkuchen. Also experimentiert gerne mal herum, sie werden sowieso jedes mal etwas anders, aber immer lecker, sein!