Leckereien a la Franzi und Willi ♥

  • Selbstgemachte Standard-Nudeln


    Zutaten:

    250 g Hartweizengrieß, 250 g Weizenmehl, 5 Eier, 1 EL Olivenöl, (evtl. Salz)


    Zubereitung:

    Eins vorweg: Ich habe zu Weihnachten eine Nudelmaschine mit dazugehörigen Trocken-Ständer geschenkt bekommen, deswegen kam ich natürlich auch auf dieses Rezept. Ich habe es "Standard-Nudeln" genannt, da bestimmt noch anderen Variationen in Zukunft folgen werden. Das Mehl nun mit dem Hartweizengrieß mischen und als Berg auf eine geeignete Arbeitsfläche geben. Sollten die Nudeln direkt frisch verzehrt werden, kann dem Teig auch noch Salz hinzugefügt werden. Möchtet ihr die Nudeln trocknen, sollte kein Salz verwendet werden, da dieses Feuchtigkeit zieht. Das Salz wird einfach später dem Kochwasser hinzugefügt. In die Mitte eine Mulde drücken. Die Eier und das Olivenöl in die Mulde geben. Nun die Masse ca. 15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ich verwendete zu Beginn meine Küchenmaschine zum Ende jedoch die Hände, da der Teig fester ist als z.B. Hefeteig und ich meine Maschine nicht überfordern wollte. Ist der Teig zu fest, kann auch noch 1 EL Wasser hinzugefügt werden, aber achtet darauf, dass der Teig nicht klebt. Den Nudelteig nun auf einem leicht bemehlten Brett oder eben in der Nudelmaschine portionsweise ausrollen und in die gewünschte Form bringen. Sind sie noch frisch, sind die bereits nach 2 Minuten in kochendem, leicht gesalzenem Wasser al dente. Man kann sie jedoch auch auf ein Backpapier legen oder im Trockenständer aufhängen und trocknen lassen und dann wie die gekauften Nudeln zubereiten. Solche getrocknete Nudeln sollen bis zu einem Jahr in einem verschlossenem Gefäß halten, jedoch habe ich die Zeit natürlich noch nicht versucht auszureizen. Laut meiner Erfahrung waren die Nudeln im Trockenständer nach weniger als 48 h bereits so trocken, dass man sie verpacken konnte.

  • Vanillekipferl


    Zutaten:

    Für den Teig: 1 Vanilleschote, 100 g gemahlene Mandeln, 275 g Mehl, 75 g Zucker, 2 Eigelb, 200 g Butter, Prise Salz, 2 Pck. Vanillezucker

    Zum Bestäuben: 50 g Puderzucker


    Zubereitung:

    Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Die gemahlenen Mandeln, Mehl, Zucker, Eigelb und weiche oder geschmolzene Butter zusammen mit der Vanillemark und einer Prise Salz mit Knethaken zunächst zu einem Teig verkneten. Danach den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einpacken. Mindestens eine Stunde kalt stellen. Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 3-4 Rollen mit 1,5 cm Durchmesser rollen. Die Teigrolle dann in 4-5 cm lange Stücke schneiden. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Teigstücke von Hand zu Halbmonden formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und ca. 10-12 Minuten backen. Anschließend mit Puderzucker bestäuben.

  • Walnussherzen


    Zutaten:

    Für den Teig: 200 g Mehl, 75 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, Prise Zimt, 75 g gemahlene Walnüsse, 150 g Butter

    Zum Dekorieren: 150 g Konfitüre, 200 g Haselnussnougat, 70-100 g Walnusshälften


    Zubereitung:

    Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und gemahlene Walnüsse in einer Schüssel mischen. Die weiche oder geschmolzene Butter dazugeben und alles verkneten. Den Teig in Folie einwickeln und mindestens eine Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen und Herzen ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und 12-12 Minuten backen. Direkt nach dem Herausnehmen eine Hälfte Herzen mit Konfitüre einpinseln und jeweils ein zweites Herz auf die bepinselten Herzen legen und die Plätzchen abkühlen lassen. Das Nussnougat überm Wasserbad schmelzen und die Plätzchen mit einer Hälfte hineintunken, mit einem Walnusskern verzieren und auf einem Backpapier erkalten lassen. Sehr hübsch und lecker, zumindest wenn man auf Walnüsse steht. ♥

  • Cruffins


    Zutaten:

    Für den Teig: 600 g Mehl, 2 Eier, 100 g weiche Butter, 90 g Zucker, 1/2 TL Salz, 250 ml Milch, 20 g frische Hefe

    Für die Füllung: 40 g Kakao, 110 g Zucker, 60 g Mehl, 50 g Butter, 150 ml Milch, 100 g Zartbitterkuvertüre, Prise Salz

    Ansonsten: Hagelzucker


    Zubereitung:

    Für den Teig Mehl, Eier, Butter, Zucker und Salz vermischen. Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen und dazugeben und alles zu einem Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Ihn ca, 1 Stunde zugedeckt aufgehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Kakao, Butter, Zucker und Mehl in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren und schmelzen lassen. Sobald die Masse glatt und dickflüssig ist sollte sie in eine Schüssel umgefüllt werden, damit sie rasch abkühlt. Nun den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und mit der Schokofüllung bestreichen. Den Teig nun zusammenfalten und nochmals ausrollen. Diesen Schritt 2-3x wiederholen. Dann den Teig aufrollen und 4 cm dicke Stückchen abschneiden. Diese in eine Muffin-Form geben und mit Hagelzucker bestreuen. Das Ganze nun 25 Minuten bei 175°C backen. Fertig ist eine Mischung aus Croissant und Muffin: Cruffins. xD Etwas verrückt und ulkig, aber lecker.

  • Honigplätzchen mit Pinienkernen


    Zutaten:

    Für den Teig: 125 g Pinienkerne, 250 g flüssige Butter, 150 g Honig, 50 g brauner Zucker, 500 g Mehl

    Zum Dekorieren: 2 Eigelb, 2 EL Milch, 100 g Pinienkerne


    Zubereitung:

    Die Pinienkerne fein hacken und bei mittlerer Hitze kurz in einer kleinen Pfanne anrösten. Butter mit Honig und braunem Zucker verrühren, anschließend Mehl und Pinienkerne unterrühren. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, flach drücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Den Backofen auf 160°C vorheizen. Eigelb mit Milch verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen. Anschließend Pinienkerne auf die Plätzchen legen und 20-25 Minuten backen. Sie gehören zu meinen Lieblingsplätzchen. ♥

  • Macarons


    Zutaten:

    Für die Macarons: 125 g gemahlene Mandeln, 2 Eiweiß, Prise Salz, 80 g Zucker, 40 g Puderzucker, rote & blaue Lebensmittelfarbe, 1 EL Kakao

    Für die Lemon Curd: 2 Zitronen, 100 g Butter, 200 g Puderzucker, 3 Eier


    Zubereitung:

    Als erstes solltet ihr die Lemon Curd machen, da diese ruhig noch etwas in den Kühlschrank kann, bevor ich sie zum Füllen der Macarons verwendet. Von einer Zitrone die Schale abreiben und den Saft aus beiden hinauspressen. Butter zusammen mit Puderzucker in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen. Den Zitronensaft hinzufügen und alles gut verrühren. Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Diese werden nun dem Topf hinzugefügt. Die Masse wird dann so lange unter Rühren erhitzt bis sie eingedickt ist. Nun muss sie abkühlen und ihr könnt die Macarons zubereiten. Den Backofen auf 100°C vorheizen. Die 2 Eiweiß mit den 80 g Zucker und der Prise Salz mit dem Schneebesen des Rührgeräts steif schlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat, Dann den Puderzucker hineinsieben und nochmals schlagen. Schließlich müsst ihr noch die gemahlenen Mandeln unter die Masse heben und dann könnt ihr sie auch schon in 3 Teile teilen. 2 Teile färbt ihr jeweils mit einem Tröpfchen Lebensmittelfarbe rot bzw. blau. Unter den Rest rührt ihr das Kakaopulver und evtl. einen winzig kleinen Schluck Wasser. Nun setzt ihr mittels eines Spritzbeutels kleine ca. 2 cm im Durchmesser große Tuffs auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Diese lasst ihr dann im Ofen 30-40 Minuten trocknen. Am Ende fügt ihr jeweils 2 von diesen Tuffs zusammen, indem ihr, ebenfalls mit einem Spritzbeutel, etwas von der Lemon Curd zwischen sie setzt. Anfangs war ich skeptisch, weil ich das Gefühl hatte, dass sie Creme zu flüssig und die Tuffs zu fest sind. Jedoch haben die Tuffs über Nacht Feuchtigkeit aus der Creme gezogen, sodass die Tuffs dann außen knackig und innen weich waren und die Creme fest, so wie es sein sollte. ♥

  • Hähnchengeschnetzeltes in cremiger Apfel-Pilz-Soße mit Spätzle


    Zutaten:

    Hauptzutaten: 100 g braune Champignons, 1 Apfel, 300 g Hähnchenbrustfilet, 200 g Schlagsahne, 250 g frische Eierspätzle

    Außerdem: 2 EL Öl, 1 EL Butter, Salz & Pfeffer, 1/2 Bund Petersilie & Thymian, Paprikapulver, Currypulver, Knoblauchpulver


    Zubereitung:

    Die Champignons in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Apfel halbieren, das Kerngehäuse entfernen und auch die Apfelhälften in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Das Hähnchenbrustfilet in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. In einer großen Pfanne 1 EL Öl bei mittlerer Hitze erwärmen, Hähnchengeschnetzeltes darin ca. 4 Minuten anbraten. Die Champignonscheiben dazugeben und alles zusammen 3 Minuten weiterbraten. Anschließend die Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Currypulver) je nach Geschmack dazu geben. Die Blätter vom Thymian abzupfen und zusammen mit den Apfelscheiben mit in die Pfanne geben und nochmals 3 Minuten braten. Nun alles mit der Sahne ablöschen und bei reduzierter Hitze 5 Minuten einköcheln lassen. In einer zweiten Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Spätzle dazugeben. Diese 5 Minuten goldbraun braten und am Ende nochmals 1 EL Butter dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Petersilie grob hacken. Die Apfel-Champignon-Soße nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spätzle zu der Soße geben. Anschließend auf Tellern servieren und mit Petersilie verzieren. Sehr lecker, probiert's aus!

  • Zweistöckige Schachbrett-Fondant-Torte mit zweierlei Cremes


    Zutaten:

    Für den Teig: 1 kg Mehl, 465 g Butter, 400 g Zucker, Vanille, 6 Eier, 2 1/2 Pck. Backpulver, 1 TL Salz, 465 ml Buttermilch, 430 ml Milch, Nutella

    Für die Mangocreme: 6 Blatt Gelatine, 300 g Mango, 80 g Zucker, 400 ml Sahne, 200 g Creme Fraiche

    Für die Himbeercreme: 300 g Himbeeren, 6 Blatt Gelatine, 150 Quark, 50 g Puderzucker, 150 ml Sahne

    Für den Überzug: 800 g weiße Kuvertüre, 350 g Sahne, 2 Fondantdecken

    Für die Dekoration: verschiedenfarbiger Rollfondant, evtl. Lebensmittelkleber


    Zubereitung:

    Als erstes wird der Teig zubereitet. Die Butter schmelzen und mit dem Zucker schaumig schlagen. Anschließend Eier, Milch, Buttermilch und Salz hinzufügen und alles ordentlich verrühren. Nun Mehl und Backpulver hineinsieben und den Teig fertig rühren. Den Teig in zwei Portionen teilen. Unter die eine Hälfte das Vanillemark und unter die andere Hälfte etwas Nutella rühren. Nun benötigt ihr zwei runde Kuchenformen. Sie sollten verschiedene Größen besitzen. Ihr müsst insgesamt 4 "Kuchen" backen, 2 helle groß und klein und 2 dunkle groß und klein. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen braucht eine Ladung ca. 30 Minuten. Ich backe in 2 Etappen, da ich meine große und kleine Form gleichzeitig in den Ofen bekomme. In der Zwischenzeit könnt ihr die Cremes vorbereiten, die müssen nämlich noch kaltgestellt werden. Ihr weicht insgesamt 12 Blatt Gelatine in kaltem Wasser ein. Nun braucht ihr 2 Schüssel. In die eine gebt ihr die Himbeeren, Quark und Puderzucker und püriert alles gut. In die andere gebt ihr die klein geschnittenen Mangostückchen, Zucker und Creme Fraiche und püriert auch hier alles. Nun schlagt ihr die gesamte Sahne steif und gebt anschließend ca. 1/3 zur Himbeer- und den Rest zur Mango-Masse. Beide Cremes gut verrühren. Nun nehmt ihr die Gelatineblätter aus dem Wasser, drückt sie gut aus und lasst sie in einem kleinen Topf "schmelzen". Dann gebt ihr zu beiden Cremes jeweils die Hälfte der Gelatine und verrührt alles. Nun können die Cremes erstmal in den Kühlschrank. Sind nun alle 4 Kuchen fertig, braucht ihr etwas Platz. Ihr schneidet alle 4 Kuchen jeweils in 3 Böden. Nun braucht ihr Formen. Ich habe einen verstellbaren Tortenring verwendet für den großen und die mittleren Durchmesser und eine Tasse für den kleinsten Durchmesser. Ihr müsst die Böden nun zu Ringen "ausstechen". 3-4 Ringe sind dabei ideal. Anschließend tauscht ihr die Ringe zwischen hellen und dunklem Teig bei jeweils der gleichen Größe aus. Geht dabei was kaputt, könnt ihr bedenkenlos flicken. Das sieht man später nicht. Nun verfügt ihr über zweifarbige Böden, welche ihr nun mit Hilfe der Creme schichtet. Ihr schichten alle großen Böden mit einer Sorte Creme jeweils zwischen den Böden übereinander. Das gleiche macht ihr mit den kleinen Böden. Nun stellt ihr beide Böden getrennt voneinander am besten über Nacht in den Kühlschrank, damit die Creme richtig fest wird. So, erstmal Pause für euch, ihr könnt am nächsten Tag weiter machen. Nun ist die Ganache dran. Hackt die gesamte Schokolade und gebt sie in eine Schüssel. Bringt die Sahne zum kochen und gießt sie direkt über die Schokolade. Nach ca. 5 Minuten sollte die Schokolade geschmolzen sein und ihr könnt alles glattrühren. Nun muss die Ganache in den Kühlschrank bis sie die passende Konsistenz zum Bestreichen der Torten hat, das kann eine Weile dauern. Ihr solltet die Ganache im Kühlschrank zwischendurch immer mal umrühren. So testet ihr auch gleich die Konsistenz. Ist es soweit, holt ihr die Torten aus dem Kühlschrank und überzieht sie komplett mit der Ganache. Dabei helfen vor allem Teigschaber und Tortenheber. Wer hat, kann natürlich auch einen Drehteller und eine Winkelpalette verwenden, damit geht es am besten. Nun heißt es wieder Pause, denn die Torten müssen wieder über Nacht in den Kühlschrank, damit die Ganache fest wird. Eine Ganache bildet übrigens einen idealen Untergrund für Fondant, da er darauf besonders gut hält. Zudem kann man damit die Torte glätten, da man unter Fondant jede Unebenheit sofort sieht. Am letzten Tag kommt der spaßigste Teil: das Dekorieren. Ihr könnt fertig ausgerollte Fondantdecken dafür kaufen oder aber auch den Fondant selber auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche selber ausrollen. Überzieht beide Torten mit einer Fondant decke, glättet ihn und setzt die kleine Torte auf die Große. Dies sollte ohne Tortenständer oder sonstigen Hilfsmitteln halten, da es nur 2 Stockwerke sind. Mit dem restlichen Fondant könnt ihr ganz nach Belieben dekorieren. Ich habe Rosen, Blumen, Blätter und eine Schleife modelliert. Dafür muss man jedoch etwas geschickt sein. Wie genau das Modellieren abläuft, beschreibe ich hier jetzt nicht mehr. Dafür gibt es genug Tutorials im Internet. So eine aufwendige Torte ist natürlich was für den besonderen Anlass und für viele Esser. ♥ Und vor allem für Leute, die Spaß an sowas haben. Dieses mal habe ich wirklich alles dokumentiert, also befinden sich viele Bilder im Anhang. :biggrin: