Special: Pokémon: Entwicklungen

  • Die Einall-Folge hatte in meinen Augen stark mit der Story zu kämpfen. Nicht dass sie schlecht aufgezogen war, aber anstatt der vielen unterschiedlichen Plotpunkte, die im Spiel behandelt werden und das Zusammenleben von Menschen und Pokémon behandeln, erfährt man hier in der Folge vor allem Ns Werdegang bei Team Plasma und wie sich G-Cis' Plan langsam erfüllt. Man merkt einige Male, dass selbst für die längere Laufzeit der Folge zu wenig Zeit war, alles gleichermaßen unterzubringen und das resultiert schließlich auch in einem, in meinen Augen, übereilten Ende.

    Nichtsdestotrotz zeigt sich hier deutlich, wie gut die Handlung abgestimmt wurde und wie viel Charakterentwicklung N durchmacht, während er seinem Wunsch hinterhereilt. Die erste Begegnung zwischen N und G-Cis war sehr gefühlvoll umgesetzt und die Krönungszeremonie stimmig sowie musikalisch gut untermalt. Überhaupt gefällt mir an der Folge, dass sie den Grafikstil der Artworks aus den Spielen nachgestellt und ihn hier aktiv für die gesamte Folge umgesetzt haben. Es sind vor allem diese kleinen Details, die das Ansehen von Entwicklungen sehr interessant machen und Erinnerungen aufleben lassen. Die Episode war wieder schön anzusehen.

    Die Einsicht von G-Cis, dass er nicht König sein kann, hat mich überrascht. Ich dachte eigentlich immer, er bräuchte so eine Art Strohmann oder ein junges Gesicht, damit die Rüpel auch das tun, was sie tun sollen.

    Im Grunde reichte dafür N, da er bereits das Ziel der Pokémon in Freiheit verfolgte. Es spielte wohl eher zufällig G-Cis zu, der die Region übernehmen wollte und so war es für ihn auch nicht zwingend notwendig, die meiste Arbeit zu erledigen oder gar König zu sein.

    Weiss auch nicht wirklich, wer von Team Plasma - ausser G-Cis natürlich - das genaue Motiv hinter dem Team erkannt hatte.

    Ich kann mir vorstellen, dass vielleicht einige der Weisen eine Ahnung hatten. Besonders in Hinsicht auf Schwarz 2 und Weiß 2 fand dort ein großes Umdenken statt und ich kann mir nicht vorstellen, dass das allein durch die Auflösung Team Plasmas geschah.

    Das Ende kam mir ein wenig zu abrupt. Hatte mich da sehr gefreut, dass es fast 9 Minuten ging,

    Schwarz und Weiß sind vom Inhalt sehr umfangreich und daher macht es nicht nur am Ende den Eindruck, als würde einen Tick zu wenig auf bestimmte Plotpunkte eingegangen werden. Den Eindruck hatte ich während des Schauens allerdings auch. Vermutlich soll man sich hier einfach selbst überzeugen, indem man die Spiele spielt.

    P.S. Fand es noch jemand so lustig, dass offensichtlich irgendjemand am Ende der Folge den Titel falsch übersetzt hat? Ich meine, "Der Visionär" klingt einfach viel richtiger als "Der Hellseher" ^^"

    Es war vor allem recht inkonsistent, da im Vorhinein die Folge als „Der Hellseher“ betitelt wurde und mit der Veröffentlichung dieser Widerspruch bestand. Musste dabei auf jeden Fall schmunzeln, dass das nicht weiter aufgefallen ist.

    Haben G-Cis und N denselben Nachnamen, weil G-Cis N adoptiert hat? Ist G-Cis' eigentlicher Name N?

    Ich gehe davon aus, es geht um „Harmonia Gropius“. Da N von G-Cis adoptiert wurde, war es wohl nur natürlich, dass N seinen Nachnamen annimmt.

    Schön dagegen war die Krönungsszene, wie sie auch im Intro der Spiele vorgekommen war und die Szenen von G-Cis‘ Rede oder in Ns Spielzimmer.

    An der Krönung war vor allem schön zu sehen, wie die Kameraperspektiven zu einem großen Teil übernommen und in der Episode umgesetzt wurden. In dieser Hinsicht war es auch angenehm, die Musen kurzzeitig zu sehen, ja.

  • Nachdem im November das Entwicklungen-Special pausierte, kehrte dieses passend zu den Remakes mit der Sinnoh-Folge zurück. Ähnlich wie bei den anderen Folgen steht jedoch nicht di*er Protgonist*in der Spiele im Fokus, sondern eine wichtige Nebenfigur, in diesem Falle Barry, der Rivale.


    Wer die Remakes noch nicht durchgespielt hat und die Originalspiele nicht kennt, sollte noch mit der Folge warten, da diese wohlmöglich Spoiler beinhaltet.


  • Sinnoh hatte schon immer ein kleines Problem darin, dass Charaktere zwar ein bisschen charakterisiert wurden, sie ultimativ aber recht eindimensional waren. Barry hatte ein ähnliches Schicksal, wurde er doch hauptsächlich immer als sehr hibbeliger Freund dargestellt. Genau hier schafft Entwicklungen wieder den Spagat, auf den Ereignissen in den Spielen aufzubauen und für noch mehr Tiefe zu sorgen. Auf diese Weise wurde Barrys übereifriger Charakterzug durch die verschiedenen Kämpfe gut dargestellt und weiterhin auch, dass er auf einen Traum hinarbeitet, den er fast zu verlieren drohte. Erst Jupiter, die ihm durch einen Sieg seine Situation klar machte, spornte ihn zu mehr Training und Selbstdisziplin an, was sie hinterher auch honorierte. In dieser Hinsicht hat also auch ein Charakter der gegnerischen Seite eine ungewohnt freundliche Art erhalten und sorgt so für ein nicht mehr ganz so klares Feindbild in Team Galaktik. Der Sieg über Viktor stellte somit den gewollten Triumph dar.

    Animiert war die Folge schön und mir gefielen vor allem die klaren, knalligen Farben sowie einige der Kamerfahrten. Umgebungen wurden sehr spielgetreu dargestellt und machten viel Laune.

    und von Jupiter, die von Barrys Entwicklung so angetan war, das sie ihre eigene Niederlage gefasst aufnahm und sich als faire Verliererin präsentierte.

    Besonders da sie in den Spielen eine klare Einstellung hatte und keinerlei positive Emotionen gegenüber den Hauptcharakteren, ist diese Wesensart eine wahre Wohltat gewesen. Auf diese Weise wird gezeigt, dass Team Galaktik nicht nur aus Personen mit bösen Absichten besteht, sondern dass dennoch respektvoll auf den Umgang geachtet werden kann.

  • Da die Hoenn-Folge bereits seit einiger Zeit verfügbar ist, hier ein paar Worte dazu. In erster Linie fällt die Länge der Folge auf, die mit über zehn Minuten deutlich höher ausfällt als die meisten anderen. Im Vergleich wird hier allerdings auch viel Inhalt behandelt, um die Rahmenhandlung um Amalia zu verstehen und das fand ich sehr angenehm, dass nur wenige Details ausgelassen wurden. Die Geschichte aus der Hoenn-Region rund um den Kometen mit der Endlosenergie geht dabei fließend in den Kampf um Rayquaza und den Fang durch Maike über, was wiederum Amalias innere Zerrissenheit gut zeigt. Hat sie doch viele Jahre darauf hingearbeitet, ist sie nun selbst nicht imstande, ihre Aufgabe auszuführen und diese Emotionen wurden gut umgesetzt. Der letzte Kampf zwischen Rayquaza und Brutalanda schloss die Geschichte interessant, wenn auch nicht mit vollständiger Zufriedenheit ab. Persönlich hätte ich es bevorzugt, wenn zumindest noch die Reise auf Rayquaza ins All gezeigt worden wäre.


    Bei der Animation wurde sich viel Mühe gegeben, den Stil der Remakes umzusetzen. Die Charaktere kommen gut zur Geltung und besonders die Szene gleich zu Beginn, als Maike beim Himmelturm ankommt, ist grandios anzusehen. Auch die Legende weiß durch ihre Darstellung zu überzeugen und so bleibt auch hier kaum Kritik übrig. Alles in allem eine tolle Folge.

  • So, habe heute nun Folge 6 und 7 im Rahmen des BisaWatches nun endlich auch auf deutsch gesehen und bin (wie eigentlich von allen Entwicklungenfolgen) begeistert. Starten wir bei Folge 6, welche in der Hoenn-Region spielt.


    Als erstes: Wie sprecht ihr Hoenn aus? Ho-enn, Hö'n, Höenn? Nevermind. Schon zu Beginn fiel mir und auch einigen Chat-Nutzern direkt auf, dass man während der ganzen Folge ganz gut das Gesicht der weiblichen Protagonistin sehen konnte. In anderen Folgen war das Gesicht meistens nicht erkennbar, was wohl eine Anspielung darauf sein soll, dass di*er Spieler*in der Figur das Gesicht verleiht. In der Folge war es aber meiner Meinung nach sehr wichtig, dass man das Gesicht von Maike sehen konnte, da die Folge sehr viele Gefühle und Emotionen vermitteln soll. Die Handlung findet im Himmelturm statt, wo Amalia, eine wichtige Figur aus der Delta-Episode der Gen 3 Remakes, die Geschichte vom Kampf zwischen Proto-Groudon und Proto-Kyogre (sprecht ihr das "e" bei Kyogre eigentlich aus? Okay, ich höre schon auf damit) und der Rettung durch Rayquaza erzählt. Die Geschichte geht immer wieter bis zur Spitze, wo Maike noch ein letztes Mal versucht, Amalia die Mega-Steine zu entreissen. Nach dem missglückten Rückraum wird klar, weshalb Amalia die Energie der Mega-Steine benötigte: Sie wollte Rayquaza herbeibeschwören um einen Meteoriten aufzuhalten. Rayquaza erscheint, erstarrt aber, da die Energie der Steine nicht ausreicht. Dann kommt der Plottwist aus den Spielen mit dem Meteoriten, den die in diesem Falle Protagonistin mit sich führt und es wird bekannt, das Maike dazu bestimmt ist, Rayquazas vollstes Potential für die Zerstörung des Meteoritens zu nützen. Dies ist besonders emotional, da die Folge durch die Erzählungen und den lebendigen Rückblenden Amalia als auserwählte Person in den Fokus rückte. Ihr Leben lang trug das kleine Mädchen eine schwere LAst auf ihrem Rücken und am Ende soll dies für nichts gewesen sein? Amalia kann einem nur leid tun. Was schon in der Delta-Episode interessant behandelt wurde, erhielt durch Entwicklungen noch einmal mehr Tiefe. Man leidet praktisch mit der Figur mit.


    Zusammenfassend finde ich, dass man den Höhepunkt der Delta-Episode da wirklich sehr gut in Szene gesetzt hat.


    Nun zur zweiten Folge oder genauer: Folge 7 von 8.


    Wer das Prinzip on Reisen kennt, di*er weiss, dass die Generationen in umgekehrter Reihenfolge behandelt werden. Als 2. letzte Region erwartet uns also Johto, genauer Teak-City. Die Folge beginnt mit einem Fest, welches die sonst fast schon leer wirkenden Städte der Region Leben einhaucht. Diese lebendige Art findet man auch im Theaterstück der Kimono-Girls wieder, welche die Geschichte rund um die zwei Türme der Johto-Region erzählt. Anders als Generationen stehen nicht Ho-Oh und die wiederbelebten Bestien rund um Suicune im Fokus sondern tatsächlich einmal Lugia und dessen verbrannten zweiten Turm, den man in den Spielen nur als Turmruine kennt. Die Geschichte rund um Lugia wird durch viele elementare Effekte, welche durch die Evolitionen der Kimono-Girls entstehen, ergänzt und beleben die kaum in den Spielen thematisierte Handlung vollkommen. Auch gab es ein paar schöne und lustige Szenen wie Jens und Gengar, das am Ende zu weinen beginnt oder Karnimani, welches ein Feuer, was zum Theaterstück gehört, löschen möchte. Auch die Kappen-Pikachu waren wieder einmal komplett niedlich und reagierten auf die Elektro-Szene des Stückes. Im Gegensatz zu den anderen Folgen zeigt diese Folge praktisch komplett Szenen aus der dazugehörigen Spielen, die man sonst nur als Textform kannte, alle anderen Folge ausser Galar behandelten Szenen, die man in etwa auch so in den Spielen zu sehen bekommt. Galar mit Delions Unsicherheit nach der Endynalos-Katastrophe und Johto mit dem nie gesehenen Theaterstück sowie der nie "animierten" Lugia-Szene zeigen die Spiele aus einem komplett neuen Blickwinkel, weshalb ich die Folge wirklich super fand.


    Noch fehlt eine Folge doch schon jetzt fällt es mir schwer, eine "beste Folge" für mich persönlich zu ernennen, bei Generationen viel es mir um einiges leichter die Folgen einzuorden aber bei Entwicklungen empfinde ich einfach jede Folge irgendwie als "Meisterwerk", wenn ich mich da entscheiden müsste, würde ich wohl Folge 2 (Alola) oder die eben gesehene Folge 6 aus Hoenn nennen, mag aber die Johto und Sinnoh Folge praktisch genau so und danach folgen auch direkt Einall und Galar. Kalos verliert, aber ist dennoch eine wirklich schöne Folge und schlägt trotz des für mich letzten Platzes über 95% der Alola und Reisen Folgen

  • Die Johto-Folge ist bisher wohl meine liebste, allein wegen der kreativen Aufmachung. Die Geschichte um den Bronze-Turm als Theaterstück zu zeigen empfand ich als wirklich gelungen, da so eine bisher nur über wenige Spieltexte wiedergegebene Erzählung näher behandelt wurde. Alle Evoli-Entwicklungen wurden dabei interessant in das Stück eingebunden und alle hatten eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, was wiederum zeigt, wie sehr auch an die Pokémon gedacht wurde.

    Mein persönliches Highlight ist neben der Darstellung und dem gewählten Grafikstil für einige Elemente vermutlich alles rund um das Theaterstück. Man bekommt nicht nur die Szene auf der Bühne zu sehen, sondern auch, wie das Publikum reagiert. Da stechen ganz klar Jens' Gengar und Karnimani hervor, aber auch im Hintergrund wurden Personen und Pokémon gezeigt, wie sie fernab der Bühne zum Stück beitragen. Auf diese Weise wirkt alles gleich viel lebendiger, den Pflanzen- und Käfer-Pokémon mit ihrem Glitzer oder Ibitaks Auftritt mit dem Schwingen der Flügel und dem Schrei zuzusehen. Das war eine sehr interessante Erfahrung, auch innerhalb dieser Kurzserie, und bleibt daher gut in Erinnerung.

    Schon zu Beginn fiel mir und auch einigen Chat-Nutzern direkt auf, dass man während der ganzen Folge ganz gut das Gesicht der weiblichen Protagonistin sehen konnte. In anderen Folgen war das Gesicht meistens nicht erkennbar, was wohl eine Anspielung darauf sein soll, dass di*er Spieler*in der Figur das Gesicht verleiht.

    Da möchte ich fast dazu sagen, dass es notwendig war, Maike zu zeigen, da sie eigentlich die Protagonistin war. Am Ende hat sie die Handlung vorangetrieben und Amalias Ziel quasi entrissen, wodurch sie im Gegensatz zu den meisten anderen Folgen der Serie ein wichtiger Teil der Geschichte wurde. Zudem kann man so Amalias Gefühle besser nachvollziehen, wenn man sieht, welche Auswirkungen die aus den Spielen bekannte Szene auf sie hat.

    Die Geschichte rund um Lugia wird durch viele elementare Effekte, welche durch die Evolitionen der Kimono-Girls entstehen, ergänzt und beleben die kaum in den Spielen thematisierte Handlung vollkommen.

    Eigentlich ist es sehr schade, dass Lugia und der Bronzeturm kaum behandelt werden, obwohl die Geschichte ausschlaggebend dafür ist, wo es am Ende zu finden ist und was es mit der Region verbindet. Das könnte wiederum eine interessante Rahmenhandlung um die Strudelinseln aufwerfen, die vielleicht gar nicht die ganze Zeit so hießen. Was man auf jeden Fall sagen kann: Das Theaterstück war gut umgesetzt und die Pokémon sinnvoll eingebunden.

  • Da möchte ich fast dazu sagen, dass es notwendig war, Maike zu zeigen, da sie eigentlich die Protagonistin war. Am Ende hat sie die Handlung vorangetrieben und Amalias Ziel quasi entrissen, wodurch sie im Gegensatz zu den meisten anderen Folgen der Serie ein wichtiger Teil der Geschichte wurde. Zudem kann man so Amalias Gefühle besser nachvollziehen, wenn man sieht, welche Auswirkungen die aus den Spielen bekannte Szene auf sie hat.

    Stimme dir da zu, während in den ersten 5 Folgen klar eine Person im Fokus stand, wurde hier dieses Schema gebrochen. Ein Teil von mir würde da natürlich gerne sagen, dass sich die Folge wie bisher um eine Figur neben dem/der Protagonist*n drehte, aber in der benötigte es wirklich beide Figuren. Wenn es nur um Amalia gehen würde, dann hätte man Szenen, wie der einbrechende Boden, wo nur Maike im Fokus stand, weglassen können. Mir gefällt da wirklich, dass sie das Schema der ersten 5 Folgen etwas abgeändert haben.


    Noch interessanter wird es da in Folge 7, wo der „Legenden-Mythos“ ganz ohne Protagonist durchgeführt wurde, glaube, Gold/Ethan war nie zu sehen oder übersah ich da etwas?


    Dennoch wird dieses Abwechseln zwischen dem männlichen Protagonisten und der weiblichen Protagonistin am Ende so weitergeführt als wäre Gols in der Folge zu sehen gewesen.


    Was mir bei der Hoenn Folge noch auffiel, war, dass in der Kampfszene am Ende Maikes Gesicht wieder verschwand, sozusagen das Indiz für mich, dass nun di*er Protagonist*in wieded die Kontrolle über das Geschehen übernimmt.


    Bei Folge 8 bin ich mir da nicht einmal mehr sicher, ob während des relevanten Kampfes dies ebenso der Fall war.


    Eigentlich ist es sehr schade, dass Lugia und der Bronzeturm kaum behandelt werden, obwohl die Geschichte ausschlaggebend dafür ist, wo es am Ende zu finden ist und was es mit der Region verbindet. Das könnte wiederum eine interessante Rahmenhandlung um die Strudelinseln aufwerfen, die vielleicht gar nicht die ganze Zeit so hießen. Was man auf jeden Fall sagen kann: Das Theaterstück war gut umgesetzt und die Pokémon sinnvoll eingebunden.

    Stimme dir auch da zu. Wenn man nicht gerade Soul Silver gespielt hat, geht Lugia wirklich etwas unter. Bei Silber verstand ich nicht einmal, weshalb Lugia auf dem Cover war, wenn ich am Ende nur Ho-Oh auf Level 70 fangen konnte. (Ich mied damals als Kind die Strudelinseln, da ich noch von den Seeschauminseln traumatisiert war).


    Finde da (wie auch in den meisten anderen Folgen) auch die Wahl der Figuren, die man in den Fokus setzen wollte, interessant. Man würde doch beinahe erwarten, dass Gen 2 Eusin als Hauptfigur wählen würde, was ja wegen den Remakes kein Problem wäre, da man zuvor auch Amalia aus den Remakes wählte. Doch nein, stattdessen wurden die Macher kreativ und entschieden sich für die Kimono-Tänzerinnen. Fand die Umsetzung via Theater wirklich klasse.


    Ansonsten überraschend war für mich tatsächlich nur noch Barry und halt die Figuren der letzten Folge, hätte da eher mit Cynthia, Zyrus oder gar LeBelle gerechnet. Doch da wir mit den vorherigen Folgen schon einen Champ und einen Bösewichten hatten und N eher ein Champ-Antagonisten Ersatz als ein wirklicher Rivale war, begrüsste ich die Wahl.


    Entwicklungen hat es tatsächlich geschafft, die Rivalen aus Sinnoh und Kanto besser darzustellen, als ich sie in den Spielen wahrgenommen habe. Selbiges ist auch bei Delion der Fall.


    Zusammenfassend waren es 8 sehr tolle Folgen, meine Gedanken zur letzten Folge werde ich schildern, sobald ich sie auch in deutscher Sprache gesehen habe.

  • Noch interessanter wird es da in Folge 7, wo der „Legenden-Mythos“ ganz ohne Protagonist durchgeführt wurde, glaube, Gold/Ethan war nie zu sehen oder übersah ich da etwas?

    Er ist gleich in der ersten halben Minute auf dem Festival unterwegs, wenn auch nur kurz. Er spielt also tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle.

    Man würde doch beinahe erwarten, dass Gen 2 Eusin als Hauptfigur wählen würde, was ja wegen den Remakes kein Problem wäre, da man zuvor auch Amalia aus den Remakes wählte.

    Wäre da nicht Pokémon Generationen gewesen, das Eusin bereits verwendet hat. Das war vielleicht auch der Grund, weswegen man ihn nicht erneut auftreten lassen wollte, genauso wie LeBelle oder die anderen von dir genannten Personen. Zyrus war zwar kurz zu sehen, allerdings hatte er keine relevante Rolle im Vergleich zu Generationen und der Fokus wurde am Ende auf Commander Jupiter gelegt. Selbiges bei der letzten Folge, da diese Charaktere noch gar keinen Auftritt hatten.

  • Nach dem erneuten Ansehen der letzten Folge bin ich wirklich vom Aufbau begeistert. Nachdem die letzten Folgen sehr charakterzentriert waren, ging es hier vor allem um die abenteuerliche Suche nach Mewtu in der Azuria-Höhle. Die besten Tricks zum Vorankommen durften hierbei kaum fehlen und ich mochte den Wettstreit zwischen Trace und Grün, die endlich ihre ersten animierten Auftritte erhalten haben. Dass es letztendlich für niemanden der beiden reichte und stattdessen Elaine den Fang für sich beanspruchen konnte, entspricht hier gut den Spielen und der anschließende Kampf war eindrucksvoll inszeniert. Die optische Darstellung ist sehr an die Artworks der Let's Go-Spiele angelehnt und die letzte Szene, in der Pikachu die Blumen überreicht, ist aus den Spielen bekannt, welche daher sehr nahe gehen kann.


    Im Gegensatz zu allen anderen Folgen überwog bei der Kanto-Folge aber der Humor. Angefangen mit den Trainern auf der Nugget-Brücke, die sich Grün entgegenstellten und dem Rocket-Mitglied mit seinem Nugget, über die Verfolgungsjagd zu Elaine, die einen etwas naiven Eindruck machte, bis hin zu Grüns Abschied, den alle inklusive Mewtu etwas argwöhnisch beobachtet haben. Es stellt einen sehr krassen Gegensatz zu den meist ernsteren Folgen der übrigen Serie dar, ist allerdings für die Charakterisierung ausgesprochen gelungen. Selbst Professor Eich kommt auf seine Kosten und die Erwähnung um Meltan und dass der Pokédex wohl nie vollständig sein werde, spricht für das gesamte Franchise und die immer wieder neu auftauchenden Pokémon. In meinen Augen war das ein tolles Ende für die Serie.


    Abschließend, was meint ihr zur gesamten Serie? Wie haben euch die Folgen gefallen und welche Gedanken hattet ihr beim Ansehen?

  • Ich war ja beim Bisawatch zum ersten Mal mit damit so richtig in Verbindung gekommen und habe scheinbar eine besonders lustige Folge (Folge 8) erwischt. Auf jeden Fall wusste ich vorher nicht mal, dass es so kurze Episoden sind und was mich so erwartet, wurde also ziemlich positiv überrascht. Green ist einfach viel zu cute, ich würde sofort jeden Anime mit ihr sehen, lol. Die Folge war extrem schnell und aufregend für mich, sodass ich kleine Referenzen gar nicht realisiert habe, weil es einfach immer etwas Neues gab. War aufregend und wunderschön, weil ich Kanto sowieso liebe. Das Adventure führte einen zu recht interessanten Passagen, das Ende hätte ich so auch nicht erwartet und ja, Liebe für Green ist einfach entstanden. <3 Auf jeden Fall Lust bekommen, jetzt auch die anderen Episoden zu schauen!