Special: Pokémon: Entwicklungen


  • Pokémon: Entwicklungen ist eine neue Serie, die zum 25-jährigen Pokémon-Jubiläum produziert wird. Insgesamt umfasst sie acht Folgen, von denen jede in einer der acht Hauptregionen spielt und einen eigenen Grafikstil besitzen wird.


    Die erste Folge ist in der Galar-Region angesiedelt. Delion steht hier kurz vor seinem Champ-Kampf gegen den Hauptcharakter und erinnert sich an die Ereignisse mit Endynalos zurück.


    Die zweite Folge spielt in der Alola-Region und stellt Lilly in den Fokus. Sie lässt ihre Erlebnisse mit Wölkchen und ihrer Mutter Samantha Revue passieren, während sie mit Mond zum Mondscheiben-Podium unterwegs ist.


    Die dritte Folge spielt in der Kalos-Region und dreht sich um Flordelis, dessen Ansichten einer schöneren Welt näher beleuchtet werden. Dabei stellt er sich dem Protagonisten Kalem entgegen.


    Die vierte Folge behandelt in der Einall-Region die Pläne von G-Cis, der mithilfe von N die Herrschaft über die Region übernehmen möchte und dabei viele Hürden zu überwinden hat.


    Die fünfte Folge führt schließlich nach Sinnoh, wo sich Barry bei einem Entscheidungskampf in der Kampfzone an seinen Werdegang als Trainer erinnert und dabei einige Höhen und Tiefen erlebte.


    Die sechste Folge zeigt die Ereignisse der Delta-Episode in Hoenn, wo sich Amalia gemeinsam mit der Protagonistin zur Spitze des Himmelturms aufmacht, um Rayquaza zu beschwören.


    Die siebte Folge bietet die Show der Kimono-Schwestern in Johto, die ein Stück rund um die Geschichte von Teak City und seinen zwei Türmen beinhaltet.


    Die achte Folge führt nach Kanto in die Azuria-Höhle, wo sich Grün und Trace eine Jagd liefern, wer zuerst Mewtu findet und es fängt.


    Auf Bisafans befindet sich ausführliche Zusammenfassungen der Folgen.

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  • Die erste Episode wirkte schon sehr einladend für mich. Ich mag es, wenn man Ingame-Ereignisse aus Sicht anderer Figuren erleben kann. Die Episode zeigt sehr schön auf, wie schnell die Zuversicht und das Selbstvertrauen erschüttert werden kann, wenn in einem Bereich, wo man sonst nur grossartige Erfolge erzielt, plötzlich ein Misserfolg sich einschleicht. Während man in den Spielen (und auch im Hauptanime) Delion meist als sehr selbstsicherer Charakter präsentiert wird, so sieht man eine ganz neue Facette an ihm. Delion wird einem während dem Beginn der Folge als unsicherer Charakter gezeigt, der mit Selbstzweifel zu kämpfen hat. Ein Delion, der eine Katastrophe nicht alleine bewältigen konnte sondern auf die Hilfe von seinem kleinen Bruder und dem Protagonisten angewiesen war. Ich mag die erste Folge daher, da man die Charaktere aus einem anderen, aber realistischeren Blickwinkel präsentiert bekommt und die Emotionen besser eingefangen werden.


    Zur Rückblende mit Endynalos: Mir gefielen die kleinen Kampfausschnitte, das Highlight aber war definitiv die Szene, wo Delion Glurak kurz und bündig dazu bewegt, seinen kleinen Bruder und den Protagonisten zu beschützen. Glurak reagiert blitzschnell auf das Kommando auch wenn dies bedeutet, dass sein Trainer, Partner und wohl auch Freund Schaden durch den missglückten Fangversuch nimmt. Die Szene Intelleon vs. Endynalos war auch gut sowie der Schwertschlag von Zacian. Zamazentas Spezial-Attacke wiederum hätte man besser darstellen können.


    Zu Beginn hatte ich ein wenig Mühe mit der Darstellung von Delion aber diese ernste Gesichtsausdruck passt ganz gut zu dem, was einem die Folge versucht zu übermitteln.


    Hier noch ein paar Diskussionanregungen für andere:

    - Wie gefiel euch die erste Folge? Was war euer Highlight und was sprach euch weniger an?

    - Gefällt euch die Darstellung der Charaktere? Gibt es einzelne Figuren, die euch besonders (positiv/negativ) auffallen?

    - Wie fandet ihr die Darstellung von Delion? Passen solche Selbstzweifel zu einer Figur wie Delion überhaupt?

    - Wie fandet ihr den Konflikt mit Endynalos? Gefällt euch der Ausgang? Gab es einzelne Szenen, die euch nicht zugesagt haben und wieso?

    - Wie fandet ihr die Interaktion zwischen Delion und Glurak?

  • Folge 1

    Wie geil sah Score City eigentlich aus? Ich mochte den Stil, in dem Delion gezeigt wurde (rein vom Aussehen, nicht von Emotionen etc.) nicht ganz so gerne, aber diese Stadt! Das war unglaublich! Und dass es so trüb war passt ja irgendwie auch zur Vorlage in unserer Welt^^

    Um noch kurz beim Aussehen an sich zu bleiben: Glurak. 1. die Verletzungen, die man an Gluraks Rücken und Flügeln sieht, nachdem Endynalos ausgebrochen ist; das war großartig. Ich habe das Gefühl, solche Details werden selten im Anime dargestellt (auch wenn ich ihn lange nicht geguckt habe, also kann ich mich irren, aber es ist mir hier als positiv aufgefallen). Und 2. sah es am Ende, als es aus seinem Hyperball (bitte merken, darauf komme ich gleich zurück) rausgekommen ist, irgendwie total bedrohlich aus. Das ist auch etwas, was ich sonst selten sehe - einfach das bedrohliche Aussehen mancher Pokémon. Und trotzdem ist es so ein lieber Charakter und muntert seinen Freund auf. Dieser Widerspruch zwischen Aussehen und Handlung hat mich irgendwie fasziniert.

    So und jetzt die Frage aller Fragen, die mich schon in den Spielen wahnsinnig gemacht hat: Warum um alles in der Welt versucht Delion eins der stärksten Pokémon überhaupt mit einem Pokéball zu fangen??? Wir erinnern uns: Sein Glurak steckt in einem Hyperball. Ich will jetzt nicht sagen, dass Glurak schwach sei, aber ich gehe mal stark davon aus, dass es doch eigentlich um einiges leichter zu fangen ist, als ein Endynalos. Zumal ich mal davon ausgehe, dass Delion es vielleicht nicht erst als Glurak bekam. Ihm ist auf jeden Fall aber der Gebrauch von Hyperbällen bekannt - nur dieses super starke Pokémon, von dessen Fang die Zukunft der gesamten Region abhängt, das fängt man natürlich in einem Pokéball. Der Protagonist ist ja offensichtlich nicht schlauer, hat aber zufällig Glück, dass es jetzt im Ball bleibt. Ich mein ganz ehrlich!

    Okay, ich glaube, ich habe mich genug über die Pokébälle aufgeregt.

    Ich hab während der Folge nicht so darüber nachgedacht, aber ich stimme Juan Johnson zu, dass es ein interessanter Blickwinkel auf Delion ist. Gerade auch diese eine Szene, in der er nach der Explosion des Pokéballs noch am Boden liegt. Und dann das Ende ... ich wurde das Gefühl nicht los, dass er bei diesem Kampf nur noch die Rolle des unbesiegbaren Champs spielte und nicht mehr verkörperte. Wenn man versteht, was ich meine. Da stellt sich doch glatt die Frage, ob das der Grund ist, aus dem man gewinnen konnte. Hätte man Delion auch auf dem Gipfel seiner Kraft besiegt? Oder hatte er sich eh wieder völlig gefangen und diese Fragen sind unnötig? Wer weiß das schon.

    Ich hatte übrigens zuerst gedacht, dass wir den Protagonisten niemals komplett sehen würden, damit offen bleibt, ob es nun Männlein oder Weiblein ist und welches Aussehen er hat. Damit sich jede:r selbst dorthin denken könnte. Aber ich fand das Intelleon ziemlich cool, also sei diese verschenkte Möglichkeit vergeben. Wobei das wahrscheinlich im Laufe der Folge eh schwierig geworden wäre.

    Alles in allem hat mir diese Folge doch gefallen und macht Lust auf den Rest der Serie. Generationen und Zwielichtschwingen habe ich auch schon gerne gesehen, daher bin ich froh über noch so eine kleine Serie. Und dass es verschiedene Grafikstile geben soll klingt auch sehr interessant. Gerade da ich mit den Menschen hier nicht so ganz zufrieden war (ganz im Gegensatz zur Stadt!), bin ich sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

  • Den Aufbau der 2. Folge fand ich ebenso klasse. Es beginnt mit der Konfrontation zwischen Mutter und Tochter, welche durch einige Rückblenden ergänzt wird, die aufzeigen, dass der Punkt, Lilly sei keine Trainerin, durchaus zutreffend ist. Danach geht es auch hier wieder in Richtung Höhepunkt, wo zuerst eine schöne Szene zwischen "Wölkchen" und Lilly zeigt, bevor dann die Konfrontation mit Necrozma stattfindet. Der Kampf wird dabei mit Spiele-Musik ergänzt, was trotz meines schnellen durchrushens eine schöne Erinnerung wiedererweckt hat. Der Kampf wurde auch interessant gestaltet und am Ende gab es mit "Moon" auch einen Hoffnungsschimmer. Toll finde ich ja ohnehin, dass sie etwas zwischen dem männlichen und weiblichen Protagonisten abwechseln. Als ich dann wegschalten wollte, gab es noch einen niedlichen Abspann der die drei Starter der Alola-Region sowie zwei niedliche Pikachu mit Hüten zeigte.


    Hier ein paar Diskussionsanregungen:

    - Ähnlich wie in der vorherigen Folge steht ein Nebencharakter im Fokus, gefällt euch das Konzept oder hättet ihr lieber den Fokus auf die Protagonisten und deren Kämpfe?

    - Rückblenden sind ein wichtiger Teil des Folgenaufbaus, mögt ihr die Anspielungen auf andere Sequenzen der Spiele oder hättet ihr lieber eine einzige, durchgängige Handlung?

    - Wie empfandet ihr Lilly und Samantha, kamen die Emotionen bei euch gut an?

    - Hat euch der Kampf Lunala vs. Necrozma gefallen oder war er euch zu einseitig/vorhersehbar?

    - Hat euch der Abspann, der eine ganz andere Situation zeigt gefallen?

  • Zu Folge 2:

    Eine hübsch gezeichnete und animierte Folge, bei der ich schon etwas mehr verstand als bei der ersten Episode, da ich Gen 8 nicht gespielt habe. Gen 7 ist zwar auch etwas länger her, aber ein paar Schlüsselmomente habe ich noch beibehalten, wenn auch nicht alles (auch wenn ich nach den Namen von Lillys Mutter fragen musste :saint: ).


    Samantha war zu beginn kalt zu ihrer Tochter, was aber wohl daran lag, dass sie diese nur schützen wollte. Ein wenig schade fand ich, dass Gladio zwar vorkam, aber keine Sprechrolle hatte, weil ich ihn aus den Spielen als interessantesten Charakter in Erinnerung habe. Lilly kam mir dagegen in der Folge deutlich besser rüber als in den Spielen, da wirkte sie nicht gerade selbstbewusst (kann sein, dass sich das später geändert hat), aber hier war relativ schnell eine Wandlung zu erkennen bzw. ihr Mut, um ihr "Wölkchen" zu schützen.

  • Evo Lee in den Spielen, besonders SM haben sie versucht, Lilly genau so aufzubauen. Vom schüchternen, zurückhaltenden Mädchen (Kleidchen und Hut) zur entschlossenen jungen Dame, die sich (mit dem Prota) aufmacht, um sich der Mutter zu stellen. Die neue Aufmachung mit den zusammengebundenen Haaren sollte diese neue Entschlossenheit aufzeigen.

  • Folge 2 hat mir besonders wegen seiner Lichteffekte und der Darstellung der Region gefallen. Alola ist besonders durch die stimmungshaften Tageszeiten in Erinnerung geblieben und der Sonnenuntergang zu Beginn unterstreicht das deutlich. Dass die Geschichte aus Ultramond aufgegriffen wird, war interessant und bot somit einen guten Konflikt zwischen dem erst entwickelten Lunala und Necrozma. Das Kampfgeschehen wurde gut mit der Musik untermalt und die dynamische Action versprach einen für den Pokémon-Anime eher untypischen, abwechslungsreichen Kampf mit schnellen Attackenwechseln.


    Lillys Entschlossenheit zum Ende hin und mit Mond an ihrer Seite war im Kontext der erzählten Handlung in Ordnung. Ihre Charakterentwicklung war durch die Rückblenden zu erkennen und so ergibt sich ein rundes Erlebnis, sofern man den Hintergrund der vielen Plotpunkte kennt. Alles in allem eine gute Folge und ich bin gespannt, wie die Kalos-Episode ablaufen wird.


    ich wurde das Gefühl nicht los, dass er bei diesem Kampf nur noch die Rolle des unbesiegbaren Champs spielte und nicht mehr verkörperte.

    Das ist generell sehr interessant, dass Delion in dieser Folge von einer ganz anderen Seite als sonst gezeigt wird. Während des Spielens nimmt man ihn als den unbesiegbaren Champ wahr, aber letztendlich ist er ebenfalls nur ein Mensch wie alle anderen. Diese Bodenständigkeit macht ihn am Ende auch greifbar und im Kontext des Champ-Kampfs lässt das eben die Frage aufkommen, wie das alles ohne dieses Erlebnis abgelaufen wäre. Deine Gedanken kann ich also nachvollziehen.

    Der Kampf wird dabei mit Spiele-Musik ergänzt, was trotz meines schnellen durchrushens eine schöne Erinnerung wiedererweckt hat.

    Das Kampfthema passte auch gut zum Geschehen und generell war ich überrascht, wie viel Dynamik der Kampf an sich bot. Es gab kaum Momente, die im Verlauf unpassend wirkten, und die Attackenfolge war ohne Zwischenrufe koordiniert. Da wünscht man sich doch direkt öfter Kämpfe ohne Trainer, damit solche Ergebnisse möglich sind.

  • Ich äußere mich mal zu Folge zwei, weil ich echt begeistert davon war, dass die Hauptprotagonistin Lilly ist und nicht die weiblichen Protagonist:innen aus SMUSUM. Man sieht die weibliche Protagonistin zwar ab und zu, das Hauptaugenmerk wurde aber definitiv auf Lilly und ihre Unsicherheit, aber gleichzeitig Entschlossenheit und vor allem auch auf die Liebe zu ihrer Mutter gelegt. Fand ich echt super, weil Lilly im Alola-Anime leider absolut anstrengend war und hier relativ sympathisch dargestellt wurde. Leider finde ich den Namen "Wölkchen" für Nebby im Deutschen immer noch richtig anstrengend und generisch.


    Ich finde die Serie spannend, man bekommt viele der wichtigsten Storyaspekte der Hauptspiele mit und fast als wären sie als Cutscenes für die Spiele geeignet. Natürlich nicht ganz, weil der Hauptprotagonist in dieser Serie nicht man selbst aus den Spielen ist, aber ihr wisst ja was ich meine.

  • Folge 2

    Die Animationen der Menschen gefallen mir hier besser als in der ersten Folge, auch wenn ich mir in der ersten Szene mit dem Kramurx nicht so sicher war. Aber wieder gab es so großartigen Hintergrund, dieses Mal mit dem Sonnenuntergang, dessen Farben mich total beeindruckt haben. Die Verbindung zu den Tageszeiten, die Rusalka nannte, war mir gar nicht so bewusst, aber ja klar, ergibt total Sinn.

    Und dann etwas, worauf ich bei der ersten Folge so überhaupt nicht geachtet habe: Die Musik! Als die Folge vorbei war, ist mir das richtig aufgefallen, dass die Musik weg war, sodass ich sie dann in einem anderen Tab nochmal angestellt habe, um die Musik ohne das Bild zu hören. Ich hätte es zugegebenermaßen noch etwas besser gefunden, wenn die Dialoge nicht wären, aber die Musik war großartig.

    Jap, ich mochte die Dialoge nicht so. Das liegt nicht daran, dass ich die allgemeine Geschichte nicht mag (dazu gleich mehr), sondern hauptsächlich, dass mir die Synchronisation nicht so gefiel. Es gibt so vereinzelte Werke oder Figuren (oftmals kleine Mädchen), deren Synchro mir einfach irgendwie ... falsch, manchmal fast künstlich vorkommt. Und ich kann nicht genau sagen, was mich jetzt gerade an dieser Folge gestört hat, aber es war so gerade am Rande von "noch okay". Keine Ahnung. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass mich die Stimmen im Musikhören gestört haben.

    Geschichte. Ich bin mit Alola nie ganz warm geworden, aber gerade Lillys Geschichte hat ja unglaublich viel Potential. Ich fand sie nur etwas sehr zusammengequetscht. Bei Delion hat es gepasst, weil wir nur den Kampf und seine Gedanken hatten, während hier zum Verständis so viele vorherige Szene gezeigt werden mussten. Gerade Samanthas Gefühle gegenüber ihrer Tochter und entsprechend Lillys Reaktionen kamen viel zu kurz. Vielleicht wäre es besser gewesen, sich nur auf ihre Beziehung zu Wölkchen zu konzentrieren.

    Wölkchen war toll. Ich finde seit Jahren, dass es für Cosmog nur Sinn ergibt, sich in Lunala zu entwickeln, weil Solgaleo so gar nicht in die Reihe passen will, aus meiner Sicht. Und der Nachthimmel in Lunalas Kopf, der quasi genauso aussah wie der Nachthimmel im Hintergrund - ich fand das super faszinierend. Und ich stimme zu: Der Kamp war toll. Ich kann zwar nicht genau sagen, welche Attacken Wölkchen da eingesetzt hat, aber es ist immer wieder toll, Attacken voll animiert zu sehen, weil sie dadurch meist noch viel ... majestätischer aussehen. Und das hat dieser Kampf absolut hingekriegt.

    Das Ende schließt dann allerdings meiner Meinung nach wieder den Kreis zum Anfang: Es passte nicht in dieses kurze Format. Irgendwie fand ich, dass die erste Folge mit der kurzen Zeit viel besser umgegangen ist. Dieses offene Ende war hier unbefriedigender und auch den Einsatz der Protagonistin fand ich schwächer als in der ersten Folge.

    Ich denke, ich präferiere die erste Folge, weil sie mMn mit der Geschichte besser umgegangen ist. Aber diese zweite Folge hat einige unglaubliche Aspekte und ist auf keinen Fall schlecht. Das macht doch sehr viel Lust auf mehr.


    Oh und dann im Abspann gab es ja noch diese völlig unzusammenhängende Szene. Die war ganz nett, aber mMn unnötig. Wenn sie wenigstens irgendeinen Rückbezug zum Rest gehabt hätte, beispielweise dass der Kampf gut ausging oder so ... das Kramurx reicht dafür eindeutig nicht aus. Und es ist ja auch nicht so, dass das einfach alle Folgen machen würden, um noch einmal so "normal" die Region zu zeigen, weil das in der ersten Folge ja nicht vorkam. Also, ganz süß, aber unbedeutend (das nennt mir mein Wörterbuch als Übersetzung von "forgettable"), sodass ich sie wirklich fast vergessen hätte. Aber so passt das ja, ist ja quasi der Abspann hier.

  • Fand ich echt super, weil Lilly im Alola-Anime leider absolut anstrengend war und hier relativ sympathisch dargestellt wurde.

    Möglicherweise war dieser Eindruck auch dadurch bedingt, dass man Lilly in dieser Folge bereits zum Ende ihrer Reise in Alola gesehen hat. Aber wo du das ansprichst, finde ich es interessant, dass sie beide thematisch ähnliche Hintergründe haben. Bei der Spiel-Lilly ist es die Beziehung zu ihrer Mutter, durch die sie kein Selbstvertrauen hat, im Anime ist es zuerst aber vorwiegend die Angst vor Pokémon. Beide verbindet am Ende aber, dass sie sich selbst überwinden und entschlossen in die Zukunft blicken können.

    Gerade Samanthas Gefühle gegenüber ihrer Tochter und entsprechend Lillys Reaktionen kamen viel zu kurz. Vielleicht wäre es besser gewesen, sich nur auf ihre Beziehung zu Wölkchen zu konzentrieren.

    Zumindest bei Lillys Reaktionen kann ich zustimmen. Etwas mehr wäre in allen Rückblicken möglich gewesen, aber am Ende sollten diese Szenen wohl vorwiegend dem Zweck dienen, die Geschichte nachverfolgen zu können. Große Gefühle wurden dafür besonders beim Mondscheiben-Podium aufgebaut, was das in meinen Augen gut ausgleicht.

  • Obwohl ich gestern leider nicht am BisaWatch im Chat teilnehmen konnte, wollte ich zu dieser Folge definitiv noch etwas sagen. Ich war immer schon sehr begeistert von der sechsten Generation und obwohl sie zu einfach waren und die Verbrecherorganisation mir nicht zusagte, freute ich mich auf die Folge sehr wohl. Da immer die wichtigsten Storyelemente aus der jeweiligen Generation in Pokémon Entwicklungen vorkommen, wusste man ja im Vorhinein ungefähr, auf welche Szene es diesmal fallen würde. Und ich bin so unfassbar begeistert von der Umsetzung: In den Spielen kam nie wirklich rüber, was genau Flordelis' Ziel mit Yveltal/Xerneas ist und seine Intention bzw. der Gedankengang dahinter war einfach weder erklärt noch sonst irgendwie ausgearbeitet. In dieser Folge erfährt man aber viel mehr als in den Spielen jemals behandelt wurde. Seine Art, seine Überzeugung, sein Charme, alles wurde in dieser Folge extrem gut dargestellt. Seine Vorstellung von der Welt und wie sie werden würde, der Satz allein, dass er nicht erwarte, dass er überhaupt erklären kann, bzw. es den Protagonist:innen irgendwie verständlich machen könne, wie er fühle, uff. Endlich hatte ich das Gefühl, dass sich bei der Organisation und den Hintergründen mehr Gedanken gemacht wurden.

    Vor allem aber auch was am Ende passierte und wie Flordelis früher war. Die Beziehungen zwischen den Charakteren darzustellen, ohne dass man wirklich etwas von den Charakteren mitbekommt, finde ich schon erstaunlich. Bisher gefällt mir diese Folge definitiv am besten von allen und jeder der die Reihe noch nicht angefangen hat, sollte sie bitte gefälligst nachholen. Die Folgen dauern keine 10 Minuten. :D

  • Habe mir die Folge nun sowohl auf Englisch wie auch auf Deutsch angesehen und finde, sie schliesst gut an die vorherigen zwei Folgen an, Protagonist, der sein Gesicht verdeckt verhält, schreitet zur Tat für den grossen Kopf, obwohl ... der Kampf war nicht wirklich gross, denke, den hätte man noch ein wenig ausschmücken können. Der Fokus liegt aber ganz klar nicht am Kampf selbst, sondern an Flordelis Beweggrund. Die Folge zeigte sehr gut den Flordelis aus den Spielen und auch wenn die Folge nur 6 Minuten lang war, konnte man den Flair-Boss ein wenig besser verstehen. Ganz klasse fand ich den Schluss mit Platan und dem Holo-Log mit Pachira, der einen Flordelis zeigt, der noch Hoffnung in Trainer und die Zukunft Kalos hatte, schade, musste es soweit kommen.


    Ein paar kleine Diskussionsanregungen:

    - Wie fandet ihr den Kampf Kalem vs. Flordelis?

    - Wie steht ihr zu Flordelis Ansicht, dass Menschen die Welt (von Kalos) verderben und dadurch die Schönheit vergeht?

    - Ewiges Leben .... Fluch oder Segen?

    - Wie würdet ihr euch als ahnungsloser Rüpel fühlen, wenn ihr erfährt, dass euer Boss die Kanone auf das eigene Team feuert?

    - Wie fandet ihr das Ende mit Platan, welches so in den Spielen nicht behandelt wurde?

  • der Satz allein, dass er nicht erwarte, dass er überhaupt erklären kann, bzw. es den Protagonist:innen irgendwie verständlich machen könne, wie er fühle

    Es ist in Zusammenhang zum Spiel schon etwas ironisch, da dort eher marginal auf die Hintergründe eingegangen wurde. Im direkten Vergleich wirkt Flordelis hier aber wie ein Mensch mit Ambitionen, der etwas erreichen möchte und dabei einem bestimmten Ideal folgt. Selbstbewusst und dementsprechend verwirrt, dass sich ihm der Protagonist entgegenstellt, zeigt sich seine Bereitschaft, der Welt auf seine Art etwas Gutes zu tun, auch wenn der Ansatz vermutlich nicht allen gefallen wird. Das ist aber etwas, was ihn in dieser Folge wirklich herausstechen lässt, da sein Anliegen nachvollzogen werden kann und er nicht einfach nur böse geschrieben wurde. Insofern empfand ich es hier auch als sehr gut, dass nicht die Protagonisten im Vordergrund stehen, sondern auch die Gründe eines Antagonisten anschaulicher geschildert werden und die Ereignisse aus den Spielen so sinnvoll erweitert werden.


    Die Folge hat vor allem viel auf die optische Darstellung der Umgebungen geachtet. Etwas, wofür Pokémon X und Y ursprünglich auch sehr gelobt wurden, da sie die Schönheit der Region dank 3D und Abwechslung im Landschaftsbild präsentieren konnten. Im Team Flare-Geheimversteck war das zwar noch nicht der Fall, aber mit den schnellen Wechseln zwischen einigen Städten und Wahrzeichen wurde das umso deutlicher. Insgesamt war ich sehr angetan von der Folge und bin gespannt, wie die nächste Episode in Einall mit der Story umgeht.

  • Es ist in Zusammenhang zum Spiel schon etwas ironisch, da dort eher marginal auf die Hintergründe eingegangen wurde. Im direkten Vergleich wirkt Flordelis hier aber wie ein Mensch mit Ambitionen, der etwas erreichen möchte und dabei einem bestimmten Ideal folgt. Selbstbewusst und dementsprechend verwirrt, dass sich ihm der Protagonist entgegenstellt, zeigt sich seine Bereitschaft, der Welt auf seine Art etwas Gutes zu tun, auch wenn der Ansatz vermutlich nicht allen gefallen wird. Das ist aber etwas, was ihn in dieser Folge wirklich herausstechen lässt, da sein Anliegen nachvollzogen werden kann und er nicht einfach nur böse geschrieben wurde. Insofern empfand ich es hier auch als sehr gut, dass nicht die Protagonisten im Vordergrund stehen, sondern auch die Gründe eines Antagonisten anschaulicher geschildert werden und die Ereignisse aus den Spielen so sinnvoll erweitert werden.

    Fand Flordelis tbh auch in den Spielen nicht als vom Kern aus böse. Als er in der Geheimbasis eine Träne vergoss, realisierte man schon da, dass Flordelis nicht nur aus Grössenwahn die Menschheit dezimieren möchte. Er leidet wirklich darunter, dass Menschen so einen negativen Einfluss auf ihr Umfeld haben. Jedoch stimme ich dir natürlich zu, dass es in der Miniserie besser zur Geltung kam.

  • Als er in der Geheimbasis eine Träne vergoss, realisierte man schon da, dass Flordelis nicht nur aus Grössenwahn die Menschheit dezimieren möchte.

    So genau hatte ich das tatsächlich nicht mehr in Erinnerung. Aber umso besser, wenn sein Charakter darauf aufbauend noch einen Tick besser dargestellt wurde und seine Ansichten dadurch deutlicher erschienen.

  • Die Entwicklungen-Reihe behält ihren düsteren Touch und einen wunderschönen Grafikstil auch mit der vierten Folge "Der Plan", in der es um Ns Vergangenheit und seine Rolle bei Team Plasma geht. Die Episode wird komplett von G-Cis erzählt, der seine eigenen finsteren Pläne schildert.

    Am Anfang sieht man N als Kind, wie er im Wald mit den wilden Pokémon spielt. Umso trauriger ist es, dass er das alles durch die Bevormundung durch G-Cis verloren hat. Der hat ihn zu einer Art Waffe von Team Plasma gemacht und seine Unerfahrenheit und Unschuld ausgenutzt, um ihm die Ideologie des Teams aufzuzwingen. Doch mit der Zeit bekommt N selbst Zweifel an den Methoden seines Adoptivvaters. Nachdem er den Champ Lauro besiegt hat, steht er schließlich der Protagonistin gegenüber.

    Die Musik war auch wieder wundervoll, besonders die bedrohliche Melodie beim Auftreten von G-Cis oder den Legis.

    Wie hat euch die Folge gefallen? :3


    Diskussionsanregungen:

    - Wie empfandet ihr den Erzählstil der Episode?

    - Was haltet ihr von der Einbindung des S/W-Intros in die Folge?

    - Was denkt ihr von Team Plasmas Ideologie, die Pokémon von den Menschen zu "befreien"? Ist das eurer Meinung nach Unsinn oder könnt ihr den Grundgedanken nachvollziehen (abgesehen davon, dass Team Plasma eigentlich nur alle Menschen und Pokémon kontrollieren können will)?

    - Wie beurteilt ihr Ns Rolle bei Team Plasma? Trägt er Schuld an den Verbrechen der Organisation oder ist er selbst ein Opfer?

    - Wie findet ihr das Ende? Hättet ihr gern einen Kampf zwischen Lotta und N gesehen oder gefällt euch dieser offene Schluss besser?

  • Ich fand die Folge gut. Es macht Spaß, die Geschehnisse aus einer anderen Perspektive wahr zu nehmen. Die Einsicht von G-Cis, dass er nicht König sein kann, hat mich überrascht. Ich dachte eigentlich immer, er bräuchte so eine Art Strohmann oder ein junges Gesicht, damit die Rüpel auch das tun, was sie tun sollen.

    Wie sagt der Volksmund? Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. N könnte also schon zur Rechenschaft gezogen werden, nur was hat er eigentlich getan? Die Anweisungen kamen ja letztendlich doch von anderen und N fungierte eher als Werkzeug, ja. Ein Opfer war er eher nicht, aber das geht mir schon wieder zu sehr Richtung Philosophie. Am Ende ringt er ja doch mit sich und entscheidet sich, weiterzumachen. Aber zu welchem Zweck, tja...

    Jedenfalls verspricht das Ende etwas, was wohl nicht kommen wird: die Fortsetzung von Weiß&Schwarz(Weiß 2&Schwarz 2). Es wäre schon ein kleiner Kracher, wenn am Ende der wohl 8 Folgen eine weitere mit Einall erscheint, aber das bleibt abzuwarten.

    Schade fand ich an der Folge, dass nichts über das Schattentrio gezeigt wurde. Sie hätten ja N aufspühren können(oder habe ich das übersehen).

  • - Wie empfandet ihr den Erzählstil der Episode?

    Sehr gut. Ich liebe es, eine Geschichte aus einer anderen Perspektive miterleben zu dürfen und dadurch wurde mir auch ein Detail bewusst, dass ich so evt. übersehen hatte: Weshalb ausgerechnet N. Weil G-Cis nicht würdig für die Drachen gewesen wäre.


    - Was haltet ihr von der Einbindung des S/W-Intros in die Folge?

    Passt zum Aufbau der Folge ganz gut und war schön, sich wieder an diese Sequenz zu erinnern.


    - Was denkt ihr von Team Plasmas Ideologie, die Pokémon von den Menschen zu "befreien"? Ist das eurer Meinung nach Unsinn oder könnt ihr den Grundgedanken nachvollziehen (abgesehen davon, dass Team Plasma eigentlich nur alle Menschen und Pokémon kontrollieren können will)?

    Den Grundgedanken kann ich durchaus nachvollziehen, bzw. finde ich es gut, dass man sich auch Ingame über die Moral der Pokémon-Kämpfe unterhaltet. Weiss auch nicht wirklich, wer von Team Plasma - ausser G-Cis natürlich - das genaue Motiv hinter dem Team erkannt hatte.


    - Wie beurteilt ihr Ns Rolle bei Team Plasma? Trägt er Schuld an den Verbrechen der Organisation oder ist er selbst ein Opfer?

    Naja, das Verbrechen wurde ja so nicht umgesetzt, er selbst hat ja auf dem Thron noch niemanden gezwungen, sich von seinen Pokémon zu trennen, wenn er aber von den teilweise unsittlichen Methoden der Rüpel wusste und dies nicht unterband, dann trägt natürlich auch er eine Teilschuld. Denke, in dem Sinne wäre er Mittäter und Opfer, da er nur als Marionette für G-Cis, der das legendäre Pokémon selbst nicht kontrollieren konnte, fungierte. N geht es nicht um die Unterdrückung von Mensch und Pokémon, deshalb trifft ihn diesbezüglich sicher keine Schuld, jedoch wäre der letzte Schritt, die Trennung von Mensch und Pokémon, auch ein Verbrechen, gleichzustellen, als würde man dem Mensch seine Haus- und Nutztiere wegnehmen.


    - Wie findet ihr das Ende? Hättet ihr gern einen Kampf zwischen Lotta und N gesehen oder gefällt euch dieser offene Schluss besser?

    Das Ende kam mir ein wenig zu abrupt. Hatte mich da sehr gefreut, dass es fast 9 Minuten ging, hätte aber am Ende zumindest noch gerne Reshiram gesehen, evt. ähnlich wie bei Generationen, wo man zumindest Blaus Turtok noch Kopf-an-Kopf mit Dragoran sehen durfte. Einen Sieger hätte es da aber nicht gebraucht.


    Was ich aber noch interessant fand: Zu Beginn sah man Lottas Gesicht ganz gut, am Ende wurde sie wieder die gesichtslose Protagonistin, als hätte man nicht spoilern wollen, dass sie zuständig für N's Untergang ist, wenn auch dieser kurz verunsichert wirkte, als er sah, wie sich Floink über die Gesellschafft zu Lotta und die Beere gefreut hat.

  • Folge 3

    Die Schönheit Kalos' haben sie hier wirklich wunderbar eingefangen! Ich war so beeindruckt. Und es passt ja auch so wunderbar, weil es Flordelis gerade um die Schönheit geht. In den Spielen habe ich ihn irgendwie so verstanden, als wollte er alle Menschen außer Team Flare vernichten, weil nur die Mitglieder des Teams schön genug sind, um zu überleben. Das fand ich immer total bescheuert und es machte Team Flare zu einem der unspektakulärsten Teams in den Pokémonspielen. Team Skull hat immerhin geschafft, eine ganze Stadt einzunehmen. (Und Team Yell zählt nicht wirklich.) Team Flare ging für mich immer unter zwischen den großen Plänen der Vorgängergenerationen. Die Folge schaffte es nun, eine ganz andere Seite von Flordelis einzufangen und ihm endlich die lange vermisste Tiefe zu geben. Aus meiner Sicht kommt es eindeutig zu spät, als dass ich Team Flare wirklich ernst nehmen könnte - trotz der Ultimativen Waffe und das muss schon was heißen! Aber ich finde es trotzdem gut, dass es endlich getan wurde. Kalos hat einfach nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient hätte. Ich meine, wie cool wäre es gewesen, wenn man tatsächlich in SwSh dorthin hätte reisen können und Flordelis und Rose mit ihren unterschiedlichen Idealen aufeinandergestoßen wären? Schätze, uns bleibt nur auf Remakes in zehn Jahren zu hoffen. Aber ich schweife ziemlich ab ...

    Der Kontrast zwischen Flordelis im Jetzt der Folge und in der Botschaft am Ende ist sehr gut umgesetzt. Ich fand nur, dass der "Plot" etwas zu kurz kam. Der Kampf zwischen Flordelis' Mega-Garados und Xerneas war einfach nach einer Attacke vorbei und dann sah man die Protagonisten nur noch laufen. Der wichtige Teil dieser Episode bestand in den Flashbacks. Und es ist die dritte Folge, die mit solchen arbeitete, aber die Balance fand ich irgendwie am schwächsten. In der ersten Folge hat es einfach Delions Gedanken bestimmt. In der zweiten waren die Flashbacks etwas gehetzt, aber der Hauptplot fand in der Jetzt-Zeit statt. Hier wirkt es so, als könnte die Folge sich nicht ganz entscheiden, was ihr wichtiger war. Man hätte Flordelis echt mehr Zeit geben können - vor allem, wenn man überlegt, dass die Folge zweieinhalb Minuten kürzer ist als die nächste (sie ist grundsätzlich bisher die kürzeste ... als würde die sechste Generation immer noch zu wenig Liebe bekommen).

    Weil mir gerade kein Übergang einfällt und ich das noch erwähnen wollte: Offensichtlich wird Cromlexia so richtig zerstört. (Eigentlich schade, dass die Stadt nicht mehr Bedeutung bekommen hat, als "die Stadt die wegen der Ultimativen Waffe zerstört wird", aber da würden wir schon wieder vom Thema abkommen.) Das waren auch wieder tolle Bilder - ich hoffe nur, sie haben die Stadt rechtzeitig evakuiert und das Dedenne ist nur durch die Absperrung geschlüpft.

    P.S. Fand es noch jemand so lustig, dass offensichtlich irgendjemand am Ende der Folge den Titel falsch übersetzt hat? Ich meine, "Der Visionär" klingt einfach viel richtiger als "Der Hellseher" ^^"


    Folge 4

    Okay, sie hatten mich, als die Krönung kam. Ich meine, möglich, dass ich das hauptsächlich wegen des Fancovers von Molnijas Lyrical-Version von "Ns Farewell" so liebe, aber grundsätzlich hat die fünfte Generation einfach eine großartige Geschichte. Mir konnte G-Cis zwar nie wirklich weismachen, dass er nichts mit allem zu tun hatte, aber dann ist da N. Und wer liebt N nicht?

    Ich mach es jetzt mal der Reihe nach: Pokémon haben gute Instinkte. N hätte eindeutig auf die Reaktion von seinem Flampivian und Zorua hören sollen. Möglich natürlich, dass sie sich allen Menschen (außer N) gegenüber so verhalten und N sie deshalb sofort beruhigt, aber wenn nicht (und eigentlich in jedem Szenario) hätte er ihrem Urteil vertrauen sollen. Ich finde es aber unglaublich toll, dass sie dieses Treffen gezeigt haben. Es war zwar nicht so ausführlich, aber es kam immer ein wenig zu kurz.

    Dann natürlich die Krönung. Und die Ähnlichkeit zum Intro war einfach wundervoll!

    Ich fand es auch super, dass sie die Szene in Gavina rekonstruiert haben (auch wenn ich stilistisch etwas das Gefühl bekam, als würden die Charaktere nicht richtig zum Hintergrund passen ...). Ist euch aufgefallen, dass man dort Toukos Augen sieht (sorry, Lotta passt einfach nicht - auch wenn ich dafür nachgucken musste, wie man den japanischen Namen richtig schreibt)? Das ist, glaube ich, das erste Mal, dass das bei einem Prota passiert. (Hab gerade gelesen, Juan Johnson ist es aufgefallen, ich verstehe, was du meinst, so habe ich noch gar nicht darüber gedacht. Ich mag deine Gedanken zu der Folge generell sehr gerne.) Übrigens hat ihre Anwesenheit sofort mein Shipper-Herz wieder nach FerrisWheelShipping verlangen lassen - auch wenn die Riesenradszene in dieser Folge natürlich fehlt. Das ist einfach eines meiner liebsten. Allein dieser Blick, wie das mit der Sinelbeere umgesetzt wurde, zu zeigen, dass Trainern auch etwas an ihren Pokémon liegt ...

    Dass N Zekrom kriegt, war mir seit seiner Krönung klar; und es kam wenig überraschend, weil diese Aufteilung meistens gewählt wird. Aber erst durch G-Cis' Erklärung habe ich kapiert, warum das der Fall ist. N lebt Wünsche. Er wünscht sich eine Welt, in der Pokémon frei sein können. Deshalb kriegt er das Pokémon der Wünsche, während Touko ihm die Wirklichkeit zeigt, dass eben nicht alle Trainer Monster sind und Pokémon auch gerne bei ihnen leben und somit das Pokémon der Wirklichkeit bekommt. Das ergibt so viel Sinn!

    "... dass er es wert ist, meinen Namen zu tragen" - was soll das denn bedeuten? Haben G-Cis und N denselben Nachnamen, weil G-Cis N adoptiert hat? Ist G-Cis' eigentlicher Name N? Dieser Teilsatz wirft so viele Fragen in mir auf und ich hab komplett vergessen, im Chat danach zu fragen. Ich war zu tief in der Geschichte drin.

    Ich weiß bis heute nicht genau, wofür dieser Würfel steht, aber ich finde die Symbolik hier sehr gut gemacht. Ich denke zwar, Lauros Argumentation ist etwas schwach (gerade weil G-Cis später selbst sagt, er wolle die gestohlenen Pokémon tatsächlich freilassen - der Punkt, der komplett gegen Ns Philosophie geht, ist ja das darauffolgende Weltbeherrschen), aber es ist wirkungsvoll umgesetzt. Ich fand es auch großartig, dass die beiden Musen hier noch einmal zu Wort gekommen sind. Die gehen auch immer gerne mal unter, deshalb hat mich ihr Auftritt positiv überrascht.

    So, nun kommt G-Cis am Ende also aus den Schatten und man bekommt die Verbindung zum Anfang, denn, wie das in diesen Folgen so üblich ist, war alles bisher eine Rückblende, aber eben eine erzählte, was sie wieder besonders macht. Ich finde, diese Folge ist zusammen mit der ersten am besten in diesem Konzept umgesetzt. (Oh und jetzt sehen wir Toukos Augen natürlich nicht mehr - das ist unsinnig, nachdem sie am Anfang da waren!)

    Das Ende war in Ordnung. Es hätte noch ein bisschen mehr ... ich weiß nicht, ein bisschen mehr halt vertragen. Ich kann nicht genau sagen, was. Aber ich muss noch einmal erwähnen, dass ich ein absoluter Fan der Musik wieder war. Ich kann nicht genau sagen, wie es bei den anderen Folgen war, aber sie war auch sehr nah an den Spielen, was genau die richtige Stimmung brachte. Und ich hatte sie noch nach dem Abspann im Kopf. Das ist auch positiv anzurechnen. Ich bewundere offensichtlich abwechselnd die Städte und die Musik.


    Schade fand ich an der Folge, dass nichts über das Schattentrio gezeigt wurde. Sie hätten ja N aufspühren können(oder habe ich das übersehen).

    Nein, das Schatten-Trio war nirgends, oder zumindest nicht sichtbar - aber N war ja gar nicht weg. Zumindest nicht innerhalb der Folge. Er hat gegen Lauro gekämpft, war verunsichert, hat mit den Musen geredet (im Schloss) und hat dann Touko im Thronsaal erwartet. G-Cis hatte keinen Grund, ihn aufspüren zu lassen, er war ja immer noch in seiner Nähe.

  • Folge 3

    Passend zu Flordelis’ Wünschen und Vorstellungen, sehen die Animationen dieser Folge sehr hübsch aus. Kalos hat schon schöne Orte, die man auch in der kurzen Folge kurz zu sehen bekommt. Da ich zurzeit X wieder spiele und die Geschehnisse erst kürzlich im Spiel erlebt habe, konnte ich mich natürlich gut daran erinnern. Sowohl in den Spielen, in denen sie natürlich nur begrenzte Möglichkeit haben, als auch in diesem Kurzanime wurden sie gut dargestellt. Eine gute Folge, in der das Wichtigste reingepackt wurde, ohne völlig überfüllt zu wirken.


    Folge 4

    Da ich die Story von Schwarz/Weiß1 sehr gut finde, war ich auf diese Folge gespannt. Wir haben natürlich hauptsächlich etwas von G-Cis erfahren und wie er darauf hinarbeitete, N für seine Zwecke zu nutzen. N selbst hatte leider kaum Sprechszenen. Schön dagegen war die Krönungsszene, wie sie auch im Intro der Spiele vorgekommen war und die Szenen von G-Cis‘ Rede oder in Ns Spielzimmer. Hier sieht man auch gut, wie N bei der Rede merkt, dass die Worte seines Vaters nicht ganz mit den Handlungen der Trainer:innen und Pokémon um sich herum übereinstimmt und ihm bereits leichte Zweifel kommen. Alles in allem eine gute Folge, die eine meiner Lieblings-Generationen behandelt.