Leben und lernen - Die Celebi-High

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  • Willkommen zu meiner neusten Fanstory, Leben und lernen – Die Celebi-High


    Die Idee, diese Fanstory zu schreiben, hegte ich bereits seit geraumer Zeit. Bislang konnte ich jedoch niemals richtig den Mut fassen, meine Gedanken in Worte zu fassen. Nun, nach etwa einem Jahr des Wartens, ist es endlich soweit und ich bringe meine Idee zu Papier (im übertragenen Sinne versteht sich).



    Ich war und bin noch heute ein fanatischer Liebhaber von fiktiven Campusgeschichten, bei denen sich das Schulleben jedoch deutlich von dem „normalen“ Schulalltag unterscheidet. Paradebeispiele sind hierfür natürlich „Hogwarts“ aus den „Harry Potter“-Romanen, die „Garden“ aus „Final Fantasy VIII“, die „Ranger-School“ aus „Pokémon Ranger - Finsternis über Almia“, die „Police Academy“ aus dem gleichnamigen Film und die „Duel-Academy“ aus „Yu-Gi-Oh GX“. Nun, was unterscheidet diese Schulformen so stark von den Schulen, die wir aus Alltag nur allzu gut kennen? Die Antwort liegt natürlich klar auf der Hand. Statt sich mit langweiliger Algebra herumzuplagen, werden die Schüler von Hogwarts in dem Umgang von Hexerei und Zauberei ausgebildet; neben den eher üblichen Fächern stehen im „Balamb Garden“ auch Stunden in praktischer Anwendung von Selbstverteidigung durch den Gebrauch von Waffen, Magie und Guardian Forces; in der Duel-Academy steht stattdessen das Erlernen von nützlichen Kartenstrategien und Kombinationen auf der Tagesordnung usw.



    In “Leben und lernen – Die Celebi-High” wende ich die oben angesprochene Thematik an – hierbei natürlich auf eine Ausbildungsstätte für heranstrebende Pokémon-Trainer, Koordinatoren, Züchter, Ranger, Beobachter, Forscher, ... bezogen. Allerdings werde ich mich bei dieser von mir verfassten Geschichte nicht völlig von der Realität distanzieren, sondern es wird natürlich auch das ein oder andere bekannte Fach, durch das man sich auch in der Wirklichkeit „quälen“ muss, zu finden sein. Dennoch bleibt die Hauptthematik natürlich fest im Bereich „Pokémon“ und so wird es definitiv sehr interessant zu lesen sein, wie ein solcher Schulalltag in der Welt der Pokémon sein könnte. Natürlich bleibt auch genug Spielraum für außerschulische Aktivitäten und es ist natürlich auch für viel Humor und Abwechslung gesorgt.



    Ich wünsche allen Lesern viel Spaß.


    Na, das fängt ja gut an. Der vierzehnjährige Ray Valentine lässt sein erstes Schuljahr an der Celebi-High, der führenden Pokémonschule für die künftige Generation von Trainern, Koordinatoren, Rangern, Züchtern, Beobachtern, Sommelieren und Professoren, seinen Vorstellungen von einem lockeren Schulleben ruhig anlaufen. Bereits zwei vollständige Schultage waren in das Land gezogen, als der leicht überdrehte Nachzügler mitsamt seines niemals endend wollenden Vorrats an kecken Sprüchen für jede Gelegenheit und einem Arsenal der Albernheiten die nächste Etappe seines Lebenswegs erreichte und seinen Namen unter den Aufnahmeformularen der Celebi-High setzte. Für den Neuankömmling soll nun die harte Zeit des Studiums anbrechen, die dieser jedoch mit neckischer Gelassenheit antritt und so für ordentlich frischem Wind auf dem Campus sorgt; was für das ein oder andere Aufsehen sorgt. Natürlich bleibt auch der junge Schulrebell Ray nicht vollständig von den Problemen, die ein solcher Schulalltag mit sich zieht, verschont und schon bald muss er die Probleme des Klausurenstresses bewältigen, darf sich mit einigen ihm nicht wohlgesonnenen gleichaltrigen Klassenkameraden rumärgern und vor den schönen Augen des anderen Geschlechts dahinschmelzen.


    Die Protagonisten



    Name: Ray Valentine
    Alter: 14
    Herkunft: Dukatia City
    Schulhaus: Raikou
    Hobbys: Musik hören, das Schulgelände unsicher machen, den anderen auf die Nerven gehen, Pokémon,
    Mag: Gute Stimmung, Trubel, Abwechslung, Elektronik
    Hasst: Langeweile, Einsamkeit, Spiel- und Spaßverderber, leere Akkus, Hinterlist
    Lieblingsfächer: EDV, Sport, Überleben in der Wildnis
    Hassfächer: Mathematik, Pokémon-Training
    Lieblingsspruch: Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt ...
    Ray Valentine, der durchgedrehte Klassenclown mit Letztwortgarantie.







    Ray Valentine, seines Erachtens nach nur ein normaler Schüler wie jeder andere auch, schafft das Undenkbare und startet den Schulbeginn an der Celebi-High mit zwei roten Fehltagen im Klassenbuch. Davon lässt sich der vierzehnjährige aufsteigende Pokémon-Trainer jedoch in keinster Weise abschrecken. Warum sollte er auch? Der überdrehte und lernfaule Ray sieht seine Zukunft regenbogenfarbig optimistisch und lässt sich von seinem leicht verkorksten Schulstart keinesfalls aus seinem Ressort als der tugendhafte Klassenclown, welcher zu jeder Tageszeit immer das letzte Wort behält, locken.


    Mit Stolz blickt der Nachzügler aus dem schönen Städtchen Dukatia City auf seine Vergangenheit als eher unterdurchschnittlicher Schüler an seiner ehemaligen Lernanstalt zurück, denn für Ray bedeutet Schule nichts weiter als den Unterricht verschlafen und in der viel zu knapp bemessenen Freizeit so viel Spaß wie möglich haben. Doch auch er beugt sich (meistens) den Regeln, die ihm schlussendlich auferlegt werden und so schafft er es in der Regel doch, irgendwie seine eher bescheidenen Ziele auf die ein oder andere Art zu erreichen.


    Ray hat die unangenehme Eigenschaft, dass er immer das letzte Wort behalten will. Auch nur selten tritt der Fall ein, dass ihn tatsächlich jemand auf ein Wortduell herausfordern will und dieser auch noch siegreich aus diesem hervortritt. Mit einem niemals endend wollenden Repertoires an dummen Sprüchen und Bemerkungen, seiner unverblümten Ehrlichkeit und mit seiner – wie es seine Freunde so gern nennen – „ohrenkrebserzeugenden“ Videospielmusik sorgt er sowohlin den Köpfen seiner Freunde als auch seiner Widersacher für ordentlich Kopfschmerzen. Einzig und allein vor den Augen eines schönen Mädchens gibt sich Ray geschlagen.


    Im Gegensatz zu seinem Schulkameraden Eagle, steht Ray immer unter Strom und möchte regelmäßig das Schulgelände unsicher machen. Doch auch er weiß, wo seine und die Grenzen seiner Freunde liegen, und so stellt er seine eigenen Bedürfnisse zum Wohle seiner Clique auch gerne zurück. Gelegentlich erwischt man Ray dabei, Selbstgespräche zu führen. Ray ist ein Technikfreak ohnegleichen. Folglich ist EDV sein stärkstes und gleichzeitig das einzige Fach, das er niemals versäumen möchte. Lungert Ray nicht gerade auf dem Campus herum, findet man ihn gewöhnlicherweise eine Auszeit an vor einer Videospielkonsole nehmend.


    Ray bezeichnet seinen Kampfstil gerne selbst als "Griff in die Trickkiste". Gerne greift er auf Techniken zurück, die dem Gegner den Wind aus den Segeln nehmen und nicht nur körperlich, sondern auch mental auszehren.










    Name: Sonja Lynn
    Alter: 14
    Herkunft: Viola City
    Schulhaus: Raikou
    Hobbys: Malen, Schreiben, mit Freunden unterwegs sein, helfen, wo sie nur kann
    Mag: Kunstunterricht, inspirierte Phasen, wahre Freundschaft
    Hasst: Ausgenutzt zu werden, ein nicht zu lösendes Problem, allein gelassen zu werden
    Lieblingsfächer: Deutsch, Kunst
    Hassfächer: Sport
    Lieblingsspruch: Ich gehe meinen Weg – wenn es sein muss auch alleine ...
    Sonja Lynn, die gute Fee mit dem fehlenden Wort „nein“ in ihrem Vokabular.







    Die auf ihrem bisherigen Lebensweg leider eher auf sich alleingestellte Sonja Lynn findet in dem quirligen Ray ihren ersten wirklichen Schulkameraden. Im Gegensatz zu diesem blickt Sonja leider nicht auf einer derart vergleichbaren „erfolgreiche“ Vergangenheit zurück, mit der sich ihr neuer bester Freund gerne in der Sonne aalt. Die junge, gutmütige und lernwillige Schülerin aus dem Hause Raikou hat eine gute Seele und ein offenes Ohr für jedermanns Problem, ist aber durch ihren bisher bestrittenen, einsamen Lebensweg recht schüchtern. Sonja suchte bereits in ihrem gesamten Leben Anhang, den sie endlich, nach vierzehn Jahren, in Form ihrer Freunde Ray und Malcom fand.


    Sonja ist ihres Zeichens eine überdurchschnittliche Schülerin und sowohl eine herausragende Künstlerin als auch Autorin. Als das Gehirn der Clique ist Sonja zu ihrem eigenen Leidwesen dafür verantwortlich, Ray regelmäßig dazu zu überreden, seine Hausaufgaben mehr schlecht als recht anzufertigen und ihn überhaupt zum Besuch des Unterrichts zu bewegen. Trotz dass sie unter ihren Freunden den größten Batzen Grips in ihrem Kopf zu haben scheint, ist sie keinesfalls über ihre intellektuelle „Überlegenheit“ gegenüber ihren Freunden anmaßend und längst nicht die beste Schülerin ihres Jahrgang, was sie auch immer wieder zu neuem Fleiß anspornt.


    In ihren Kreisen wird Sonja gerne als das „Mädchen für alles“ bezeichnet. Diesbezüglich ist sie auch ehrlich zu sich selbst und gesteht sich auch ein, dass sie tatsächlich ein Problem damit hat, „nein“ zu sagen. Dennoch hat auch sie gelegentlich ihren Dickschädel und reagiert insbesondere bei nicht zu knackenden Problemen sehr stur und hysterisch.


    Im Gegensatz zu ihren Freunden Ray und Malcom, hat Sonja bislang keinerlei Vorstellung, wie sie ihren späteren Lebensweg bestreiten soll. Menschen in Sonjas direktem Umfeld stellen sich oftmals die Frage, warum sie ausgerechnet diese Schule besucht, wo sie insbesondere auf das Thema „Pokémon“ nach außen eher naiv wirkt. In Gelegentlichen Phasen der Inspiration sondert sich Sonja auch mal gerne von der Gesellschaft ab, um in aller Ruhe ihren künsterlichen Hobbys zu frönen. Sie hat von Anfang an einen besonders guten Draht zu Skip.


    Sonjas Kampfstil zeichneten sich stark von den ihrer Freunden ab, denn wartet sie stets den günstigen Moment für den entscheidenden Angriff ab. Ihre Spezialität sind Verteidigungsstrategien.










    Name: Malcom Granger
    Alter: 14
    Herkunft: Baumhausen City
    Schulhaus: Raikou
    Hobbys: Die Einsamkeit genießen, Konflikte gewinnen, den Verschlossenen spielen, Pokémon-Training
    Mag: Positive Aufmerksamkeit, seinen Willen bekommen, gewinnen
    Hasst: Unruhe, Bindung, Pokémon-Typ Elektro, Schwäche zeigen, handwerkliche Arbeit, Betrug und Hinterlist
    Lieblingsfächer: Arbeitsgemeinschaft Pokémon-Training, Pokémon-Studium
    Hassfächer: Gemeinschaftskunde, Kunst
    Lieblingsspruch: Du willst dich wirklich mit mir anlegen?
    Kampfstrategie: Lufthoheit
    Malcom Granger, der freiheitsliebende Einzelgänger mit der großen Klappe.



    Malcom Granger, der es in seinem Umfeld darauf anlegt, mit „Eagle“ angesprochen zu werden, hat in seinem Klassenkameraden, Ray Valentine, einen ungebetenen Zimmergenossen erhalten, mit dem er sich nun herumärgern darf. Der leicht überhebliche und arrogante Schüler aus Baumhausen City ist ein überzeugter Einzelgänger und stößt bei seinem neuen und seiner Auffassung nach nervenden Mitbewohner zum ersten Mal in seinem Leben auf eine Barrikade, die es ihm absolut nicht gelingt, zu durchdringen und so war es für ihn endgültig vorbei mit seiner ruhigen Einsamkeit, die ihm so wichtig ist.


    Malcom genießt eine einzigartige Stellung an seiner neuen Schule, denn obwohl an Schultagen strikte Uniformpflicht herrscht, bildet er auf dem gesamten Campus die einzige Ausnahme, für den die Regel offenbar nicht greift. Böse Zungen hinter seinem Rücken munkeln, dass einzig und allein seine, aus dem unermesslichen Reichtum seiner Familie gewachsenen Wurzeln dafür verantwortlich seien. Jedoch bildet er sich über seine Herkunft nichts ein, denn auch ohne viel Geld zu besitzen wäre er sich sicher, besser als alle anderen zu sein.


    Unter den wenigen Menschen, die Malcom besser kennen, gilt er als ein überheblicher Einzelgänger. Er ist eine freiheitsliebende Persönlichkeit, die nichts mehr hasst, als Schwäche zu zeigen, oder andere um Hilfe zu ersuchen. Im krassen Gegensatz dazu trägt er sein Herz am rechten Fleck und scheut nicht davor zurück, anderen auf seine ganz eigene Art und Weise seine Hilfe zu gewähren, ohne dafür auch nur eine Spur von Profit für sich selbst zu sehen.


    Malcom ist ein wesentlich besserer Schüler als seines Klassenkameraden Ray, jedoch kommt auch er längst nicht an die Leistungen seiner Freundin Sonja heran. Er träumt von einer Karriere als ein weit über den Köpfen des gemeinen Fußvolkes fliegender Pokémon-Trainer; hat jedoch überhaupt nichts für alles, was in den Bereich von handwerklichen Tätigkeiten fällt, übrig. Folglich verachtet er den Kunstunterricht. Er gilt unter vielen Mädchen als absoluter Traumjunge. Der freiheitsliebenden Raikouianer jedoch schert sich jedoch reichlich wenig über das heimliche Getuschel und macht eher einen großen Bogen um das scharwenzelnde andere Geschlecht, als dass er seine geliebte Freiheit ihretwegen aufgibt.


    Insgeheim hasst er Betrug und Hinterlist - die einzige Sache, die ihn und Ray wirklich verbindet. Auch redet er gerne von sich in der dritten Person, ein Pendant zu Rays Angewohnheit, Selbstgespräche zu führen. Malcom kann nicht schwimmen. Er hat eine angeborene Abneigung gegen Skip, was durch dessen Seemansjargon nur noch verstärkt wird.


    Für Eagle existiert nur der Angriff. In Kämpfen lässt er seine Gegner unter der gewaltigen Schlagkraft des Flug-Typs erzittern.











    Name: Skip Faksen
    Alter: 15
    Herkunft: Oliviana City
    Schulhaus: Suicune
    Hobbys: Unternehmungen mit Freunden, segeln, schwimmen
    Mag: Das Meer, Sonnenuntergänge am Strand, Meeresbrise um die Nase, Friede – Freude – Eierkuchen, gute Freunde
    Hasst: Schwindelerregende Höhen, gedrückte Stimmung, Pöbeleien
    Lieblingsfächer: Überleben in der Wildnis, Gemeinschaftskunde, Deutsch
    Hassfächer: EDV
    Lieblingsspruch: Ich bin mit allen Wassern gewaschen
    Kampfstrategie: Gefahr aus der Tiefsee
    Skip Faksen, der anhängliche und lebensfrohe Suicune mit Salzwasser in den Adern





    Schwere Zeiten liegen hinter Skip Faksen: Erst kürzlich musste er es ertragen, seine eigenen Eltern bei einem gemeinsamen Segeltörn zu verlieren. Dieser tragische Verlust veranlasste den Waisen dazu, seinen Seesack zu packen und sich zu neuen Ufern aufzumachen. Er beherzigte den Wunsch seines Großvaters väterlicherseits und ging an der Küste von Celebi-Island vor Anker, um etwas Distanz zwischen sich und seiner Vergangenheit zu bringen, um ganz neu anzufangen, vielleicht sogar neue Freunde zu finden, die ihn über seinen schmerzhaften Verlust hinwegtrösten können. Für ihn startet aus diesem Anlass das Schuljahr erst im Herbst, womit er sogar Rays verspätete Ankunft weit hinter sich lässt.


    Skip brüstet sich gerne damit, Salzwasser in den Venen zu haben. Obwohl die See ihn und seine Eltern entzwei gerissen hat, so sieht er das Meer dennoch als seine zweite Familie an. Nicht selten gerät er in Gedanken an die See ins Schwärmen. Wird er allerdings auf den Zwischenfall, bei dem seine Mutter wie auch sein Vater ums Leben kamen, angesprochen, so reagiert er abweisend und möchte sich dazu meist nicht äußern. Schulisch steht er Eagle in nichts nach, übertrifft Ray bei weitem, kann aber mit Sonja längst nicht Schritt halten. Nur in technisch basierten Dingen trumpft Ray deutlich gegenüber Skip auf.


    Obwohl Skip dem Hause Suicune angehört, sucht er auch oft Anhang unter seinen anderen Mitschülern; oftmals sehr zu deren Leidwesen. Er ist ein lebensfroher und offener Mensch, der sich weder leicht abwimmeln lässt, noch aus der Ruhe bringen lässt. Seine anhängliche, liebenswerte Art verschafft ihm schnell Zugang zu so manchem Herz, aber stößt auch bei vielen auf Missbilligung und Abneigung. Insbesondere Ray und er verstehen sich prächtig, Eagle dagegen reagiert sehr abweisend und scheint einen Groll gegen ihn zu hegen.


    Als Kind der Meere überflutet Skip, ohne wirklich böse Absichten damit zu hegen, durch seinen markanten Seemannsjargon eine normale Unterhaltung mit seinen Mitschülern.
    Skip ist nicht schwindelfrei und meidet Höhen.


    Obwohl er noch, wie er es gerne nennt, feucht hinter den Ohren ist, ist er auf dem Gebiet der Wasser-Pokémon eine Koryphäe. Folglich fühlt sich Skip dort wohl, wo Wasser zu finden ist. In Kämpfen konfrontiert er seine Gegner mit der Urgewalt der See und lässt ihre Träume wie auch ihre Siegeshoffnungen baden gehen.















    Die Schulgang



    Das Trio bestehend aus Rico Tarik, als dem Kopf der Bande, und seinen beiden Spießgesellen, Nicholas Vance (Rufname Nick) und Billy Finch, allesamt aus dem Hause Entei, bilden eine andere Art von Clique auf dem Schulgelände. Wo die fiesen Visagen dieser Schlägertypen und Ränkeschmieden auftauchen ist der Ärger vorprogrammiert. Respektlos wie es sich nun mal für eine Gang aus Rowdys gehört, mischen sie regelmäßig den Schulcampus auf und nehmen dabei natürlich ach kein Blatt vor den Mund und sind somit um die ein oder andere trotzige Antwort keinesfalls verlegen. Auch zeigen weder Rico, noch Nicholas oder Billy wirklichen Respekt vor der Obrigkeit und scheuen nicht davor, sich mit Schülern älterer Jahrgangsstufen anzulegen. Natürlich greift diese von ihnen selbst auferlegte Regel nicht bei Möglichkeiten, anderen Leute die Schuld für ihre Taten in die Schuhe zu schieben und sich somit den Hals aus der Schlinge zu ziehen.





    Der Jahrgangsbeste



    Logan Sokol, ein mit einem überragenden Intellekt gesegneter Schüler, der ersten Jahrgangsstufe aus dem Hause Suicune, ist eine stille, verschlossene Persönlichkeit, dessen Leistungen selbst in den Häusern anderer Jahrgangsstufen in aller Munde sind. Er gilt als eine einsame, in sich eingekehrte Seele mit einem übertriebenen Maß an Selbstsicherheit. Doch niemand käme überhaupt auf die Idee, seine selbst vom Lehrkörper hochgeschätzte Meinung anzuzweifeln, geschweige denn, ihm zu widersprechen. Wer die beiden etwas besser kennt würde sicherlich behaupten, dass Logan und Malcom sehr viele Gemeinsamkeiten haben und sicher auch gut miteinander auskommen würden, wenn nicht zwischen ihnen bereits seit ihrer ersten Begegnung eine bodenlose Grube des Abscheus liegen würde.





    Der Schulchamp



    Der in dem Hause Entei sesshafte Schüler des dritten Schuljahrs, Markis Tarmur, gilt als der unangefochtene Champion der Celebi-High. Der Pendant zu Logan Sokol, seinem potenziellen Nachfolger, ist ein beliebter und gerngesehener Zeitgenosse, auch wenn dieser nur wenige Schüler als seine Freunde definiert und nicht unbedingt als der gesprächigste unter seiner Jahrgangsstufe gilt. Neben einem makellosen Notenschnitt gilt Markis als der herausragendste Pokémon-Trainer der Schule von dem man sagt, dass er während seiner gesamten Schulzeit in keinem Pokémonkampf unterlegen hat. Jedoch hat Markis nur recht wenig für Konflikte und Auseinandersetzungen und geht diesen, sofern es ihm möglich ist, aus dem Weg. Er strebt den höchsten Schulabschluss, den Patron-Abschluss, an; die erforderliche Mindestleistung, um in einem mehrjährigen Schulprogramm einer weiterführenden Universität zu einem Pokémon-Professor ausgebildet zu werden.





    Lehrer und andere nennenswerte Persönlichkeiten



    Sora Townsend (Das Mädchen seiner Träume): Eine Schülerin der ersten Jahrgangsstufe des Hauses Entei. Ray hat eine Schwäche für die azurblauen Augen dieser Schülerin, welche allerdings die Gefühle Rays keinesfalls erwidert, sondern vielmehr einen Blick auf einen anderen Schüler geworden hat. Sora ist nur selten ohne Jenny, ihre beste Freundin anzutreffen.


    Marina, Fabien und Julia (Die Girly-Clique): „Eine für alle und alle für eine“ - so ungefähr lautet das Motto des Gespanns, bestehend aus den drei Mädels der ersten Jahrgangsstufe des Hauses Suicune, die eine andere Form von Clique auf dem Schulcampus bilden. Sie distanzieren sich gerne von anderen Schülern und lieben es förmlich, diese aus ihrer Gemeinschaft auszuschließen. Keiner von ihnen würde sich gerne ihre mit pinken Nagellack lackierten Fingernägel schmutzig machen. In Ausnahmefällen wissen auch sie jedoch, sich dank ihrer Pokémon recht gut in der rauen Männerwelt zu behaupten.


    Andy und Sarah (Das Liebespärchen): Die beiden Schüler aus der Fachstufe eins gelten auf dem gesamten Schulcampus als das absolute Vorzeigeliebespaar. Andy, der in seinem ersten Jahr noch Entei seine Heimat nannte, lernte seine Angebetete während eines großen Turniers kennen. Nur zu treffend war die Redewendung "Liebe auf dem ersten Blick", denn die beiden waren seit diesem Tage völlig ineinander verschossen. Diese Zuneigung zueinander ging soweit, dass Andy sogar das Haus wechselte und ab diesem Tage zum Hause Raikou angehört, nur um seiner Freundin näher zu sein. Heute, ein Jahr später, kann man sich den einen ohne die andere gar nicht mehr vorstellen. Andy muss sehr oft unter den Scherzen Rays leiden.


    Mr. Samuel Figo (Der allseits beliebte Hausmeister): Ob kleines Maleur in Form einer zerbrochenen Müsli-Schüssel in der Mensa, oder einem verstopften Abflussrohr – auf den Hausmeister Samuel Figo (Rufname Sam) ist diesbezüglich immer Verlass. Er gilt unter den Schülern als sehr beliebt, was wohl an seiner Art liegt, Blaumachern noch den Rücken zu stärken. Unter Mr. Figos Kontrolle steht eine munterer Kolonne ebenso emsig arbeitender Pokémon.


    Professor (Schwester) Mary Joy (Die Krankenschwester): Die heilenden Hände dieser liebenswerten und freundlichen Person versorgen jeden, ob Mensch oder Pokémon. Schwester Joy hat insgeheim ein Auge auf den Hausmeister Mr. Figo geworfen, der von den Gefühlen ihrer Kollegin jedoch nicht im Klaren ist. Sie unterrichtet die Schüler in Pokémon-Pflege.


    Professor Galan Armadis (Der Liebling der Schüler): Der Hauslehrer des Hauses Raikou. Neben Überleben in der Wildnis und den Jungensport unterrichtet er seine Schüler außerdem noch in Erdkunde. Dank seiner eher salopp gehaltenen Lehrprinzipien und seines lässigen Auftretens gilt er unter den Schülern als der beliebteste Lehrer am Campus’.


    Professor Adriana Cenra (Die kühle mit Konzept) : Die Hauslehrerin des Hauses Suicune. Sie unterrichtet ihre Schüler sowohl im Pokémon-Studium als auch in Kunst, Gemeinschaftskunde, sowie die Mädchen in Sport. Autorität gepaart mit ihrem Talent, bislang noch jeden ihrer Schüler mit halbwegs ordentlichen Zensuren durch ihre Prüfungen gebracht zu haben, macht sie zu einem wertvollen Mitglied des Lehrkörpers und gleichzeitig zu der Vertrauenslehrerin der Schule.


    Professor Zarin Finch (Der parteiische Mathematiker): Der Hauslehrer des Hauses Entei und gleichzeitig der Onkel von Billy Finch. Diesem Mitglied des Lehrkörpers steht die Ehre zuteil, seine Schüler in Bereichen Pokémon-Training und Mathematik zu unterrichten. Zwei Themen, die seiner Meinung nach viel miteinander gemeinsam haben. Er gilt als recht parteiisch und obwohl jeder Schüler weiß, dass zwischen der einzelnen Hauslehrern immer eine gewisser Klassenkampf herrscht, wird insbesondere Professor Finch nachgesagt, er würde die Schüler seines Hauses den anderen vorziehen.


    Professor Cecilia Liva (Die engagierte Schulleiterin): In diesem Schuljahr beginnt die siebte Amtsperiode der Schulleiterin, Professor Cecilia Liva. Obwohl sie eher selten mit Schülern direkt in Kontakt kommt, gilt sie als sehr freundlich und hat für Probleme immer ein offenes Ohr. Die Leitung der Schule beansprucht die meiste ihrer Zeit und so unterrichtet Professor Lin kein reguläres Fach, sondern einzig und allein eine Arbeitsgemeinschaft in Form einer Schülerzeitung.


    Professor Ronald Novák (Der launische Konrektor): Die rechte Hand der Schulleitung und somit seines Zeichens Konrektor. An Professor Novák bleibt gerne der Papierkrieg, der mit der Co-Leitung der Schule in Verbindung steht, hängen. Obwohl er bei weitem nicht die gleiche Verantwortung wie die Schulleiterin trägt, entzieht er sich gerne seinen Pflichten als Geschichtslehrer. Sollte er einmal zum Unterrichten kommen, müssen die Schüler leider sehr unter seinen Launen leiden.






    1. Schulgebäude
    2. Mensa
    3. Raikou-Schulhaus
    4. Suicune-Schulhaus
    5. Entei-Schulhaus
    6. Sportplatz
    7. Turnhalle
    8. Hafen
    9. Luminen-Weiher
    10. Kyorgre-Gewässer
    11. Arena
    12. Pausenhof
    13. Schülertreff
    14. Eschwald
    15. Kihen-Gebirge
    16. Straße nach Green-Ville
    17. Green-Ville
    18. Celebi-High Südebene





    ~Danksagung~



    Abermals möchte meiner Schwester einen herzlichen Dank für die tolle Karte aussprechen, die sie mir meinen Wünschen maßstabgetreu erstellt hat. Von ihr stammt auch die bildliche Darstellung des Skip Faksen, die man in dessen Beschreibung bewundern kann.

    Ein weiterer Dank gebührt Cherié und Yukii, zwei meiner Chatpartnerinen, die mich teilweise dazu inspiriert haben, diese Geschichte zu schreiben.


    Weiterhin gebührt meinem Kollegen, McNuke, ein besonderer Dank, der als Betaleser mich auf kleinere Patzer aufmerksam macht und durch dessen Nominierung diese Geschichte ihren Einzug in den Profi-Bereich eingehalten hat.





    ~PN-Benachrichtigung~



    ~Nachwort~




    Im Verlauf der Geschichte werden Szenenwechsel und auch zeitliche Sprünge mit drei Sternchen gekennzeichnet (* * *)


    Des Realismus entsprechend, werden in Dialogen dieser Geschichte gelegentlich typische Jugendsprache angewandt. Wer diesbezüglich große Abneigung empfindet, sollte diese Geschichte meiden. Weiterhin werde ich auch auf Wunsch nicht auf typischen Jugenddialekt verzichten.



    ~Copyright~



    Das geistige Eigentum an Pokémon und an der fiktiven Welt, in der diese Geschichte spielt, gehört Gamefreak. Die hier vorgestellten Figuren ihre von mir eingehauchte Seele und die Geschichte ist mein Werk und darf als solches nicht von Dritten nach außen ohne meine Zustimmung präsentiert werden. Urheberrechtsverletzung ist ein Delikt und verstößt gegen das Urheberrechtsgesetz gemäß Paragraph 106 und kann zivilrechtliche Klagen zur Folge haben.

  • ~Trivia~


    Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich mich nun doch noch mit dem Gedanken angefreundet, eine Trivia zu schreiben. Für alle, die nicht wissen, was man unter einer Trivia versteht: In der Trivia (trivial) behandliche ich fast schon belanglose Nebensächlichkeiten, aber auch Wissenswertes und gebe dabei auch Hintergrundinformationen über die Geschichte Preis. Dies beläuft sich beispielsweise auf gewisse Augenblicke in meiner Geschichte, bei denen ich Dinge (insbesondere aus meinem privaten Umfeld) noch einmal besonders heraushebe. Auch liste ich hier nahezu sämtliche Parallelen zu meiner Ideenfindung auf und mache hier noch einmal deutlich, warum die Szene so ist wie sie ist. Manchmal mache ich auch den Leser auf Dinge aufmerksam, die ich gerne erwähnt hätte, aber dann doch ausgelassen habe - dabei gehe ich natürlich meist noch kurz darauf ein, oder aber auch Dinge, die ich erst im Nachhinein in die Geschichte habe einbauen lassen. Um es also mit einem kurzen Satz zu beschreiben: Die Trivia listet interessante Hintergrundinformationen und Details zur Geschichte und ihrer Entstehung auf. Viel Spaß beim Stöbern.


    Anmerkung: Die Trivia zu Kapiteln sollten erst dann gelesen werden, wenn auch das Kapitel gelesen wurde.


    Die Celebi-High:


    1.) Erst nach etwa drei Monaten habe ich den Prolog noch um den Punkt "Sommelier"/"Kenner" erweitert. Ein Begriff, über den ich erst vor kurzem im Pokéwiki gestolpert war.


    2.) Die Celebi-High ist, wie im Startpost bereits erwähnt wurde, stark an die Duel-Academy aus Yu-Gi-Oh GX orientiert. Das sticht natürlich besonders durch ihren allgemeinen Aufbau hervor.


    3.) Warum gerade Johto? Keine Ahnung. Das war wirklich völlig spontan.


    4.) Auch beim Thema Jahrgänge wird sehr klar, dass die Duel-Academy mir bei diesem Punkt weitergeholfen hat. Drei Jahrgangsstufen fand ich ausreichend, um den Schülern die "Grundpraxis" zu vermitteln.


    5.) Im Nachhinein musste ich allerdings feststellen, dass ich die Schule schon fast zu groß gemacht habe. Mit drei Jahrgängen und jeweils drei Klassen ist dieser gigantische Campus schon fast eine Geisterstadt. Ich gehe in der Geschichte gezielt nicht auf die Klassengröße an, um dieses Manko gezielt zu vertuschen. Da von mir in der Grundstufe nur wenige Jungen geplant waren, hat sich das Ganze natürlich noch weiter problematisiert. Ich habe deshalb besonders die weibliche Population sehr angehoben, was ich auch mehrmals in der Geschichte erwähne, lasse dabei aber immer die genaue Zahl aus :).


    6.) Die Namensgebung des Echwalds kommt aus einem meiner Lieblingsspiele, Guild Wars. Dort findet sich ein Ort namens Echowald.


    7.) Falls die Frage aufkommt: Nein, der Pfad des Rumtreibers, der in das Örtchen Green Ville führt, ist keine Anspielung auf Harry Potter. Mir gefiel einfach nur der Name Rumtreiber und ein passendes Synonym blieb leider aus. Ein notwendiges Übel.


    8.) Die Schulkarte entstand im Grobriss einer Zeichnung, die ich innerhalb von 15 Minuten angefertigt habe. Die letztendlich fertige Version entstammt der Feder meiner Schwester.


    9.) Wie ich auf den Namen Kihen-Gebirge kam, weiß ich leider nicht. Aber ich bin mir fast schon sicher, dass ich es irgendwo aufgeschnappt habe ...


    Figuren:


    1.) Der vollständige Name von Ray, Ray Valentine, kommt auch in einer anderen Fanfiction von mir vor. In dieser ist er allerdings eher cool und lässig und besitzt außerdem nicht das gleiche Pokémon. Folglich sind es zwei völlig verschiedene Figuren. Sein Vorname leitet sich von Raijin, dem japanischen Donnergott ab, was eine Anspielung auf seine Liebe zur EDV und natürlich sein Partner-Pokémon ist.


    2.) Rays Vorliebe für Videospielmusik ist mir nachempfunden. Seinen Abscheu gegen Langeweile teile ich auch.


    3.) Ray führt gelegentlich Selbstgespräche - wie auch ich.


    4.) Auch seine Vorliebe für Videospiele teile ich mit ihm.


    5.) Insbesondere Ray eifere ich in letzter Zeit sehr nach, um mich besser in seine Rolle zu versetzen. Ich lege mein sonst so ruhiges und gelassenes Ego ab und habe dafür auch gerne die ein oder andere freche Antwort (was eigentlich gar nicht so meine Art ist) parat. Dabei stoße ich auch gerne auf Dinge, die ich später in meine Story einfließen lasse, was auch das eigentliche Ziel ist.


    6.) Rays persönliches Musik-Thema wurde von mir erst im Nachhinein eingeführt. Das von mir ausgesuchte Musikstück ist für Final Fantasy-Liebhaber natürlich wohl als das von Zidane Tribal aus FF 9 bekannt. Ich wählte dieses Stück, da mich die freche und aufgeweckte Art Zidanes an Ray erinnerte. Hinzu kommt natürlich noch seine Schwäche für das andere Geschlecht. Es soll etwas fröhliches und lockeres symbolisieren, wie es nun mal seine Art ist.


    7.) Sonjas Nachname, Lynn, ist einer alten, sehr begabten Schulfreundin angedacht, ihr Vorname entstammt dem Spiel Advance Wars. Sonja erhielt diesen Namen aufgrund ihres sich von Ray und Eagle abgrenzenden Intellekts.


    8.) Ich teile Sonjas Eigenarten, gerne zu helfen, und die Liebe an der Literatur. Viel mehr habe ich mit ihr aber nicht gemeinsam.


    9.) Sonja erinnert natürlich stark an Hermine Granger aus den Harry Potter-Romanen. Um dieses Klischee allerdings etwas abzuschwächen, habe ich sie gut aber noch lange nicht perfekt gemacht. Auch sie hat ihre Schwächen und ist auch davon entfernt, Klassenbeste zu sein.


    10.) Sonjas Musik-Thema, Searching for Friends aus Final Fantasy 6, soll ihre Einsamkeit und ihren Drang nach Anhang symbolisieren.


    11.) Sonjas Partner-Pokémon ist aus einem bestimmten Grund gewählt. Sonja wird auf ihrem Lebensweg von ihren Freunden am stärksten geprägt und geformt. Dies soll ihr Partner-Pokémon noch einmal besonders hervorheben.


    11.) Der Name Malcom Granger entsammt völlig dem Spiel Command and Conquer Generäle - Die Stunde Null. Die dort anzutreffende Person ist ein erfahrener, luftwaffenverrückter Kommandant. Ich persönlich benutze diesen Namen gerne, wenn mein Lieblingsnick Eagle bereits vergeben ist. Gerne würde ich sogar meinen richtigen Namen ablegen und diesen annehmen.


    12.) Eagle hat viele Eigenschaften, die ich mit ihm teile. Im Grunde basiert er sogar auf mir. Der Name Eagle entstammt aber dem Nintendo-Spiel Advance Wars. Insbesondere im ersten Teil teilt der dort auftretende Charakter Malcom Grangers ganzen Charme. Die Masche, dass er ausgerechnet seinen eigenen Fummel tragen will, ist stark an Chazz Princeton aus Yu-Gi-Oh GX angelehnt. Chazz diente wohl auch sehr stark zur Vorlage dieses Charakters.


    13.) Auch ich trage gerne weiße und schwarze Klamotten, eine rücklingsaufgezogene Kappe und gelegentlich sogar eine Brille auf dem Kopf.


    14.) Dinge, die ich mit Eagle teile:
    - Einzelgänger
    - Im tiefsten Inneren etwas arrogant
    - Freiheitsliebend
    - Hilfsbereitschaft ohne Profitnutzen
    - Hassen von Kunst
    - Immun und an dem anderen Geschlecht uninteressiert
    - Das Schwärmen über Luft und alles, was mit ihr in Verbindung steht
    - Das Hassen von Schwäche zeigen (verlieren) und das Suchen von Hilfe


    15.) Im Gegensatz dazu kann ich schwimmen, bin bettelarm und bestehe nicht darauf, mit meinem Nick angesprochen zu werden - im Gegenteil.


    16.) Eagle hat einen Auftritt in *Pflicht und Ehre*, einer anderen Fanfiction von mir. Auch dort ist sein Ego ebenso aufgetakelt und auch dort entstammen seine Wurzeln aus Baumhausen City. Ein Zufall, dass ausgerechnet dort eine Arena für Flug-Pokémon steht? Ganz ehrlich: NEIN!


    17.) Von allen Musik-Themen hat Eagle das aggressivste erhalten. Es soll deutlich machen, dass Eagle die Herausforderung liebt und auch sucht und seine Standpunkte auf festen Fußes vertritt. Gerade deswegen wurde ausgerechnet ein Kampf-Thema gewählt.


    18.) Die Schulgang zielt zwar etwas auf Malfoy, Crabbe und Goyle ab, grenzen sich aber soweit von ihnen ab, dass sie im Grunde nicht wirklich böse sind, sondern einfach nur Rowdys. Auch führt zwar insbesondere Rico meist die Gruppe an, Billy und Nicholas haben aber dennoch im Vergleich zu ihren Pendanten eine eigene Persönlichkeit und werden sich öfters zu Wort melden.


    19.) Der Nachname des Klassenbestens Logan, Sokol, ist das slawische Wort für Falke, was seine Rivalität mit Eagle ausdrücken soll. Da sein Name osteuropäischen Ursprungs ist sollte auch sein Vorname auf diese Art und Weise ausgesprochen werden und somit nicht die englische Variante. Logan nimmt dabei die Rolle des perfekten Schülers ein, die ich insgeheim bewundere, gleichzeitig aber auch hasse.


    20.) Die Rolle von Markis Tarmur, dem Schulchamp, ist stark auf Zane Truesdale aus Yu-Gi-Oh GX angelehnt und etwa so wird dieser Charakter auch handeln. Der Name Markis entstammt dem ersten Guild Wars-Teil.


    21.) Soras Vorname ist japanisch und bedeutet Himmel, was ihre Bindung zu Eagle symbolisieren soll. In meiner aktuellen Pokémon trainiere ich eine Staraptor-Dame, die ebenfalls diesen Namen trägt. Ihr Nachname ist der meiner Nachbarin, nämlich Townsend. Sora und Jenny sind etwas an die Figuren Cho Chang und Marietta aus den Harry Potter-Romanen, sowie Alexis Rhodes und ihre Freundinnen aus Yu-Gi-Oh GX angelehnt.


    22.) Die Idee, eine Girly-Clique in die Geschichte einzubeziehen, kam recht spontan. Die Gruppe ist etwas an die Ashley-Gemeinschaft aus Disneys große Pause angelehnt. Fabien Dinas, ein Mitglied dieser Gruppe, enthielt ihren Namen ebenfalls aus Guild Wars. Fabien ist der Name einer meine Mönchinen, Dinas ist ein verbündeter Spion, den man während der Handlung kennen lernt.


    23.) Andy und Sarah waren wohl die spontandste Handlungsnehmer. Ich hatte bereits drei Parts geschrieben, als ich diese beiden Schüler in die Liste aufgenommen habe.


    24.) Schwester Joy erhielt ihren Professoren Status von mir erst im Nachhinein. Anfangs war sie nur für den Arztdienst von mir eingeplant gewesen. Nach vier Kapiteln entschied ich mich dazu, sie für den Unterricht in Pokémonpflege einzuteilen. Mary, ihr Vorname, entsprang aus einer Kurzgeschichte von mir: Die Namen der Schwester Joy


    25.) Professor Armadis' Namen setzt sich aus Galan, dem Namen meines Luftelementarmagiers in Guild Wars, und aus Armadis, einem Luftmagier-Boss, ebenfalls aus Guild Wars, zusammen. Ironischerweise ist Überleben in der Wildnis, eines der Fächer, die er unterrichtet, ein Attribut, welches ebenfalls in Guild Wars zu finden ist.


    26.) Adriana, der Vorname Professor Cenras, ist der Name meiner Wasserelementarmagierin in Guild Wars. Professor Cenra spielt etwas auf Professor Mc Gonagall aus den Harry Potter-Romanen an.


    27.) Zarin, der Vorname Professor Finchs, ist der Name meines universellen Elementarmagiers in Guild Wars. Seine beiden Kollegen tragen die Namen passend ihres Hauses, Finch allerdings erhielt diesen Namen, da ich keinen Elementarmagier habe, der sich rein auf Feuer speziallisiert, da ich dieses Element verabscheue. Professor Finch ist eine etwas verharmloste Mischung aus Severus Snape und Dolores Umbridge, beide in den Harry Potter-Romanen zu finden. Im Gegensatz zu ihnen hegt Professor Finch allerdings gegen keinen Schüler einen Groll.


    28.) Professor Cecila Liva teilt ihren Vornamen mit meine Ritualistin in Guild Wars. Sie hat allerdings nichts mit ihr gemein. Sie hatte erst einen anderen Nachnamen, nämlich Linn. Im Nachhinein musste ich allerdings feststellen, dass ihr Name und der Name Sonjas (Lynn) zu Missverständnissen hätte führen können, weswegen der Name geändert wurde. Sie spielt etwas auf meine ehemalige Schulleiterin an, da auch sie die Schülerzeitungs-AG führte - jedoch mit weitaus weniger Engagement.


    29.) Professor Ronald Novák teilt sich seinen Vornamen mit meinem ehemaligen Konrektor. Sein Auftreten ist auch etwas an diesen angelehnt.


    30.) Die Figur des Skip Faksen war von mir seit etwa einem Quartal geplant worden. Der richtige Zeitpunkt aber, diesen neuen Protagonisten auf der Bildfläche erscheinen zu lassen, stellte sich für mich als Problem heraus, da es grungenommen noch etwas zu früh für ihn war. Insbesondere, da zumindest Eagle weder Ray noch Sonja wirklich leiden mochte. Es war daher unabdingbar, zuerst das Turnier sauber über die Bühne zu bringen, bevor dieser Charakter seinen Auftritt gebührend feiern konnte.


    31.) Der erste Namensentwurf von Skip lautete auf den Namen "Finn". Da dies allerdings vom Klang her recht viel Ähnlichkeit mit "Finch" besaß, kam ich auf den ersten Vorschlag meiner Schwester zurück. Sie meinte, als Spitznamen könnte man "Skipper" (Führer einer Yacht) nehmen. Mir gefiehl die Idee so gut, dass ich diesen Charakter auf den Namen "Skip" taufte.


    32.) Skip hat eine große Rolle, denn ihm lege ich den Auftrag auf die Schultern, die Häuser etwas näher zu bringen.


    33.) Sein persönliches Musikthema ist ein Remix und entstammt aus dem Spiel "Golden Sun". Ursprünglich symbolisiert es sogar das Gegenteil von ihm, nämlich das Feuerelement. Das Stück wurde allerdings so nachgespielt, dass es meiner Meinung nach einen gewaltigen Touch von Meer erhalten hat.


    Anderes:


    1.) Das im Startpost abgebildete Buch habe ich mir eigens für diese Fanfiction gekauft.


    2.) Zur gleichen Zeit als ich die Fanfiction zu schreiben begonnen hatte, sah ich außerdem den Dr. Slump Anime, welcher meinen Wortschatz um Jugendslang etwas angereichert hat.


    3.) Ich führe eine Liste, in der ich Begriffe sammle, die ich im Chat, im Fernsehen, im Internet oder im richtigen Leben aufschnappe.


    Kapitel 1:




    1.) Da es allgemeine Verwirrung um dieses Thema gab: Nein, Ray und der Fährmann sind weder verwandt noch verschwägert ;). Das Wörtchen Opa soll nur seine ungezügelte und vor Nichts halt machende Frechheit klar machen.


    2.) Der Kapitän erhielt von mir einen typisch skandinavisch klingenden Vor- und Zunamen.


    3.) Mit dem zweiten Part dieses Kapitels wurde die Karte im Startpost um einen Weg und um die Versetzung des Schülertreffs verbessert.


    4.) Anfangs hatte ich sogar vor, Ray mit einem nagelneuen PC in seinem Koffer auftauchen zu lassen, was auch das Gewicht seiner Sachen wiederspigelt. Letztendlich entschloss ich mich aber nur für einen Laptop.
    Anmerkung hierzu: Ich hatte es einmal gebracht, meinen Computer samt Monitor in einen unscheinbaren Koffer zu zwängen, was meine damalig Cheffin (wir hatten wegen mir ein Platzproblem in unserem Bus) zur Weisglut gebracht hatte.


    Kapitel 2:




    1.) Das Wörtchen Drehstuhlpilot entnahm ich aus dem im Startpost gezeigten Buch. Es war das erste der dort aufgelisteten Wörter, die ich in die Geschichte eingebaut habe.


    2.) Das Wort Tipp-ex-fläschen im ersten Part habe ich sage und schreibe 4 Mal hintereinander falsch geschrieben und veröffentlicht.


    3.) Die Idee, ausgerechnet einen Reim für die Erklärung der Hauseigenschaften zu verwenden, entnahm ich aus den Harry Potter-Bänden. Die Reime entstammen aber alle aus meiner Feder, was mich ungefähr einen halben Abend kostete. Im Suicune-Reim tauschte ich im Nachhinein das Wörtchen List für Scharfsinn aus, da dieses in meinen Augen etwas edler klingt.


    4.) Die Fragen in dem Fragebogen spielen etwas auf den Persönlichkeitstest in den Mystery Dungeon-Teilen an.


    5.) Das Aussehen der Mensa ist eine Mischung aus dem schlichten Aufbau der Haupthalle von Hogwarts aus den Harry Potter-Romanen und dem Charme der Mensa des Balamb-Gardens aus Final Fantasy 8.


    6.) Das sich auf die Brust Klopfen Rays, als er sich vorstellte, ist eine Anspielung auf Zidane Tribal aus Final Fantasy 9.


    7.) Anfangs hatte ich sogar vor, an diesem Tag noch Unterricht abzuhalten (es war eine Dreifachstunde Sport geplant). Spontan ließ ich dieses Vorhaben allerdings fallen.


    8.) Der Spruch: Regeln sie wie billiges Porzellan ... habe ich aus einer melmac'schen Knigge Version geliehen, über die ich einst flüchtig gestolpert war.


    9.) Die Szene, in der Ray in Eagles Zimmer platzt, war von mir schon angedacht, bevor überhaupt der Rohbau der Geschichte stand. Vielleicht war es sogar gerade diese Szene, die mich so an der Geschichte gereizt hat?


    10.) Ich vertrete folgende Auffassung: Es gibt zwei Arten von Menschen: Die einen lieben Tetris, die anderen hassen es. Das Gleiche gilt für die Musik und für Linsensuppe :D.


    Kapitel 3:


    1.) Es war nicht von Anfang an geplant gewesen, dass sich Ray die Uniform seines Freundes ausleiht, doch wollte ich den Ausflug in die Wäscherei, im Sinne der Leser, vorerst noch hinausschieben.


    2.) Die Antrittsrede Finchs erinnert stark an die Snapes im ersten Harry Potter-Bandes - was allerdings reiner Zufall ist.


    3.) In Part 3 war eigentlich schon das Auftreten der Girly-Clique angedacht. Allerdings war der Part auch so schon groß genug, dass ich es weg ließ.


    4.) In diesem Kapitel wird noch einmal deutlich, dass ich mich an den Aufbau des Speisesaals von Hogwarts inspiriert habe lassen (Haustische).


    5.) Die Marmeladengeschmacksrichtung im dritten Part ist nicht zufällig gewählt und entspricht meiner Lieblingsfrucht. Im Allgemeinen findet man sehr oft Andeutungen darauf.


    6.) Rays gegen Rico geführte Beleidigung in diesem Kapitel entstammt aus einem Buch für dumme Sprüche, welches ich aber schon eine ganze Zeit besitze. Seit ich diese Geschichte schreibe, habe ich es immer griffbereit.


    7.) In diesem Kapitel entschloss ich mich dazu, Eagle nun doch eine Uniform aufzuhalsen, da ich glaubte, dass es einfach realistischer rüber kommt. Glücklicherweise besteht Uniformspflicht nur Wochentags, weswegen ich meinen anfänglichen Willen doch noch bekomme.


    8.) Mit Professors Cenra Aufforderung, dass Eagle in die erste Reihe zu Ray und Sonja aufschließen soll, wollte ich die erste Bindung zwischen diesen drei herstellen.


    9.) Es war von mir sogar geplant gewesen, Andy die Gammler-Clique leiten zu lassen. Doch da ich ihn für den zweiten Jahrgang eingeplant hatte und nur Schüler des dritten Jahrgangs AGs leiten dürfen, blieb dies letztendlich aus.


    10.) Auch in diesem Part wurde der Auftritt der Girly-Clique verschoben. Hinweise, dass die drei Mädels hier eigentlich auftauchen sollen, gibt es aber (die giggelnden Mädchen). Der Name dieses Kapitels lautete anfangs deshalb auch "Kooperation undenkbar?"


    11.) Eigentlich war das Kapitel gar nicht so groß geplant. Der Part um die Schülerzeitung war anfangs gar nicht vorhanden. Der Logik halber musste es aber erstellt werden.


    12.) Ironischerweise hatte sich in dem Moment, als Ray über Kopfschmerzen klagte, selbst unter Kopfschmerzen zu leiden.


    13.) Die Durchsage, dass im Wissenschaftsklub noch Plätze frei seien, ist eine Anspielung auf die TV-Serie "Sabrina - Total verhext".


    14.) Die Idee mit dem Nachsitzen kam ganz spontan und gefiel mir so gut, dass ich es eingebaut hatte.


    15.) Eagles plötzliches Verstummen ist ein Zaunwink dafür, dass er nicht schwimmen kann.


    16.) Lordeen Gormbusdi ist ein Anagramm für "Dolores Umbridge". Das "n" ist von mir leider übersehen worden.


    Kapitel 4:



    1.) Viele Parts dieses Kapitels entstanden an nur einem Tag.


    2.) Von allen bisher erschienen Kapiteln ist dieses, meiner Auffassung nach, das beste.


    3.) Von einer Leserin bekam ich den Vorschlag, Ray doch sein Hemd verkehrt herum anzuziehen. Dafür war es allerdings bereits zu spät. Ich entschied mich dann für ein Paar Socken, woraus auch die Szene mit Andy und Sarah entstand.


    4.) Magnetilo als Andys Partner ist eine Anspielung an Andys Namensvetter aus dem Spiel Advance Wars.


    5.) In Part 2 dieses Kapitels mache ich zu verstehen, dass ich mich bei dem Verhalten der Pokémon stark an die erste Staffel des Animes und dem Spiel orientiert habe. Es wird viel mit Gesten und Lauten gearbeitet und weniger mit dem ständigen Wiederholen von Namen.


    6.) Der Witz mit dem Schiff versenken ist mir rein spontan auf dem Weg von der Arbeit am selbigen Tag eingefallen, an dem ich dieses Kapitel schrieb.


    7.) Es war von mir anfangs angedacht gewesen, Sonjas privates Umfeld (insbesondere den Beruf ihres Vaters) nur ganz flüchtig zu erwähnen. Eine solche Wendung des Gesprächs sollte aber endlich mal wieder die Handlung etwas auf sie zurücklenken.


    8.) Obwohl ich mich selbst ärgere, dass ich die Geschicht anfangs so langatmig geschrieben habe, ziehe ich den Erhalt von Rays Pokémon gezielt hinaus. Dies tue ich schon fast professionell, um Spannung in der Geschichte aufzubauen und sie noch realistischer zu machen.


    9.) Trennung zwischen Jungen und Mädchen war bereits von Anfang an geplant gewesen; allerdings anfangs nicht ganz so strikt. Das von mir Erfasste ergab sich schließendlich ganz spontan.


    10.) Sheinux genießt nun bereits in drei meiner Fanstorys eine große Rolle.


    11.) Die Begrüßung Sheinux', "SheiSheinux" ist von mir wohl durchdacht. Im Anime stellt sich Pikachu immer selbst mit den Worten "PikaPikachu" vor. Es unterscheidet sich nun darin, dass Sheinux aus zwei Silben und Pikachu aus drei Silben besteht. Ob das von mir erfasste nun so der Richtigkeit entspricht, lasse ich außen vor.


    12.) Flüchtig hatte ich in diesem Kapitel schon eine kleine Konfrontation zwischen Schülern (insbesondere Eagle und der Schulgang) geplant. Mit meiner spontanen Entscheidung, Professor Finch im vorherigen Part verschwinden zu lassen, ging diese Idee aber in den Papierkorb, da ich Professor Armadis nicht als den unbeliebten Streitschlichter hinstellen wollte.


    13.) Die Szene mit Eagle, Staralili und Professor Armadis hatte ich trotzhalber eingefügt. Ich wollte Eagle unbedingt ein Staralili-Partnerin geben (siehe seine persönliche Trivia), was allerdings an diesem Punkt eigentlich nicht mehr möglich war (Schülertrennung). Aus diesem Grund entschloss ich mich dazu, diesen von der Schule begangenen Fehler gezielt einzubauen.


    14.) Auch die Szene um Sonja, Evoli und die sie umzingelnden Schulkameradinnen war bereits in meiner Vorstellung vorhanden, bevor überhaupt das erste Kapitel veröffentlicht wurde.


    15.) Ein ähnlicher Schuh-Boot-Witz wurde in dem ersten Pippi Langstumpf-Film gezeigt. Vielleicht hatte ich den Einfall von dort, weiß ich nicht ...


    16.) In Part 5 mache ich äußerst unmissverständlich klar, wie wenig die Schüler doch über die Pokémon-Welt wissen, wenn man mal von dem alleswissenden Logan Sokal absieht, der hier seinen ersten flüchtigen Auftritt genießen durfte.


    17.) Die von Professor Finch in Part 6 erwähnte Formel existiert tatsächlich und ist haargenau der erste Term bei der Schadensberechnung (siehe: Schaden)


    18.) Es war von mir anfangs flüchtig geplant gewesen, Sheinux zum Leidwesen der Schüler irgendwann in einem Bottich Bohle baden zu lassen, daher diese Anspielung darauf.


    19.) Ich spielte mit dem Gedanken, aus der Ananasbohle eine Erdbeerbohle zu machen (ich habe ein Faible für Erdbeeren).


    20.) Ich spielte mit dem Gedanken, Eagle den Kartoffelbrei werfen zu lassen. Spontan wälzte ich dieses Vergnügen allerdings auf Ray ab. Die Szene ist ein Tribut an den ersten Police Academy-Film, was insbesondere das Wörtchen Pampe verständlich machen soll.


    21.) Mit dem positiv Betrachten vonetwas solch Abartigem wie das Herauswürgen von Fischgräten spiele ich etwas auf meine Fanfiction *Pflicht und Ehre* an, bei der auch solch ähnliche Zusammenhänge hin und wieder zur Geltung kommen.


    22.) Ich hatte lange Zeit an einem Stundenplan gefeilt, der allen Klassen stundenmäßig irgendwie gerecht kommt. Schließlich und endlich habe ich es aber sein gelassen. Würde man also einen Stundenplan für alle drei Häuser der ersten Jahrgangsstufe nach meinem Schema aufstellen, müsste man feststellen, dass es nicht ganz so funktionieren kann, wie ich es mir ausgemalt habe.


    23.) Ich hatte die Wanderung bereits etwas anders geschrieben, als mir plötzlich einfiel, dass dieser Tag besonders warm gestartet hatte. Der Logik halber schrieb ich daher die Geschichte etwas um.


    24.) Ich musste lange mit der Entscheidung ringen, welche von Rays Klassenkameraden dieser Szene beiwohnen durften. Ich entschied mich für Linsey, da ihr Pokémon bereits bekannt war und ich die Idee mit der im See planschenden Marill richtig toll fand, und für Jake, da es endlich an der Zeit war, einen der wenigen männlichen Klassenkameraden Rays vorzustellen.


    25.) Die Idee mit Eagle auf dem Baum kam ganz spontan beim Schreiben. Sie gefiel mir so gut, dass ich sie sofort eingebaut hatte. Der Schluss wäre aber selbst in einer anderen Fassung gleich gewesen.


    Kapitel 5:


    1.) Der erste Part dieses Kapitels trug erst den Namen "Masken", letztendlich hatte ich mich aber wegen der Missverständlichkeit dieses Titels umentschlossen.


    2.) Ab dem dritten Kapitel wende ich eine Technik an, bei der zwischen den Handlungsnehmern hin- und herwechsle. Ein wenig bereue ich es, dies noch nicht von Anfang an getan zu haben, aber ich wüsste nicht, was ich hätte anders getan hätte. Dieses Prinzip habe ich von dem Buch "Guild Wars - die Herrschaft der Drachen" übernommen.


    3.) Um mich auf die Situation des Nachsitzens bei solchen Schulformen vorzubereiten, hatte ich mich bei verschiedenen Plattformen informieren müssen. Letztendlich mixte ich originalgetreue Informationen mit meinen eigenen Vorstellungen.


    4.) Die Zahl 3,14 für das Nachsitzen ist nicht umsonst so gewählt. 3,14 ist, wie man vielleicht weiß, auch als die Kreiszahl pi bekannt, welches natürlich in unmittelbarer Verbindung zur Mathematik steht.


    5.) Nur Ricos Pokémon war von Anfang an geplant gewesen. Billys und Nicholas' Wahl fiel sehr spontan und bassierte auf reinem Zufall.


    6.) Sonjas Ohnmachtsanfall ergab sich rein spontan. Ursprünglich war es also gar nicht geplant und der Part sollte noch weiter gehen. Da es sich allerdings um den bislang größten Part handelte, entschloss ich mich dazu, einen weiteren zu schreiben und die Geschehnisse abzutrennen.


    7.) Wie auch immer ich den sechsten Part beendet hätte: der Beginn des neunten wäre der gleiche gewesen.


    8.) Das Herz mit der Gravur auf dem Baumstamm ist eine Anspielung auf "Herr der Ringe in 60 Sekunden"


    9.) Ich musste selbst sehr lange überlegen, wie ich nun Ray und Eagle vom Nachsitzen erlösen konnte. Tatsächlich weiß Ray sogar besser als ich selbst, wie er nun Finchs Klauen entkam ^.^. Ideen sind natürlich vorhanden, aber ob ich hierzu zukünftig noch ins Detail gehe, ist fraglich.


    Kapitel 6:


    1.) Es gibt tatsächlich einen Internet-User, der Videospielmusik mit Lyrics verseht und diese vorträgt. Ich darf vorstellen: Brentafloss. Der im ersten Part erwähnte Track, Doktor Mario, war der erste, den ich von ihm hörte (klick mich)


    2.) Eagles Kommentar darüber, dass Sheinux wohl am liebsten sich über Abfall hermachen würde, ist eine Anspielung auf meine FF "*Pflicht und Ehre*"


    3.) Anfangs hatte ich bei dem zweiten Part tatsächlich den Glauben, dass ein ganz anderer Tagesplan kommen müsse. Glücklicherweise betrachtete ich mir noch einmal vorsichtshalber den von mir erstellten Stundenplan, aufgrund dessen dieser kleine Part entstand.


    4.) "Shultz" ist natürlich eine verenglichung von "Schultz", einem alten Lehrer von mir, auf dessen diese Figur abspielt.


    5.) Rays gelegentliche Einwürfe sind ein Tribut an die Herr der Ringe-Parodie: Lord of the Weed


    6.) Das Thema, dass keiner von Rays Klassenkameraden Deutsch als Unterrichtsfach haben möchte, spielt etwas auf meine Zeit in meiner Berufsschule an, bei der ich der einzige von 26 Schülern war, der Deutsch haben wollte.


    7.) Der Beginn des vierten Parts stellte sich für mich als die größte Herausforderung der bisherigen Geschichte dar.


    8. Ray zitiert im fünften und letzten Part von diesem Kapitel eine etwas abgewandelte Form des Star Trek - The next Generation Openings, was ein persönlicher Tribut von mir an den Erfolg der Serie darstellen soll.



    Kapitel 7:


    1.) Der Aufbau des Klassenzimmers für den Kunstunterricht stellte sich für mich als Kunst-Verneiner äußerst schwierig heraus, weswegen ich bei diesem Kapitel nur sehr schleppend voran kam. Ich bekam dabei etwas Hilfe durch meine Schwester.


    2.) Die Szene, in der Eagle aus Frustration sein Blatt zerknüllt, auf den Boden pfeffert und schließlich doch wieder aufhebt, entstammt in ähnlicher Form meiner Vergangenheit.


    3.) Der Titel des Geschichtsbuches "1000 Jahre sind ein Tag" ist ein kurzer Auszug aus dem Intro von "Es war einmal der Mensch". Gleichzeitig setzt sich der Name des Autors aus dem Namen des Erfinders, Albert Barillé, und dem Sänger, Udo Jürgens, zusammen. Ein Tribut an den Erfolg dieser Sendung.


    4.) Jake Miller spielt auf zweierlei Dinge an. Ausschlaggebend ist dabei seine Brille: Der Nachname, Miller, ist eine Anspielung auf das Spiel "Metal Gear Solid", in dem es einen Charakter namens "Master Miller" - ebenfalls mit Brille - gibt. Auch Ganovill als Partner-Pokémon zielt auf die Brille an, da im Anime ein Ganovill mit Sonnenbrille einen Auftritt hat.


    5.) Es war ursprünglich gar nicht geplant, dass es einen kleinen Streit zwischen Sonja und Ray gibt. Die Idee kam mir spontan, die daraus resultierenden Ereignisse im Mathematik-Klassensaal gefielen mir unglaublich gut, dass ich froh bin, diese Szene eingebaut zu haben.


    Kapitel 8:


    1.) Sonjas letztendliche Entscheidung war so eigentlich gar nicht geplant. Sie beruht auf einen persönlichen Wunsch eines Users, sie etwas mehr in den Vordergrund zu locken. Letztendlich muss ich allerdings feststellen, dass mir dieser Lauf der Dinge sogar noch besser gefällt als meine ursprüngliche Planung.


    2.) Das Auswahlverfahren hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem, der Turniere in dem Dragonball-Anime. Tatsächlich nahm ich mir dieses Konzept als Vorbild.


    3.) Weiterhin wollte ich ursprünglich noch einen kleinen Scherz von Ray während der Auslosung einbauen, der ein Tribut an die Serie sein sollte. Dummerweise blieb mir dies vergönnt, da Ray nicht an der letzten Stelle der Auswahl stand, sondern Nicholas.


    4.) Rays Spruch "Ich liebe den Geruch von nassen Papierkügelchen am Mittag. Riecht nach Genugtuung." ist eine Abwandlung des Spruchs "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen. Riecht nach Sieg" aus "Apocalypse Now".


    5.) Für den Aufbau der Kampf-Arena nahm ich mir das Pokémon-Stadion aus "Super Smash Bros. Brawl" als Vorlage. Ich bediene, beziehungsweise werde mich dabei auch dem Prinzip bedienen, die Kampffelder rotieren zu lassen.


    6.) Während den Kämpfen schalte ich gerne via "* * *" zu den anderen Raikous hoch, was etwas an dem Buch "Guild Wars - Die Herrschaft der Drachen" orientiert ist.


    7.) „Er konnte noch nie gut Geige spielen. Er hätte doch besser Akkordeon lernen sollen.“, ist eine Anspielung auf eine meiner Lieblingsgeschichten der "Lustigen Taschenbücher" - Der Krieg der Süßigkeiten.


    8.) Der neunte Part lautete ursprünglich auf den Titel "In memoriam" und sollte einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Kämpfe und Ausblick auf die bevorstehenden Konflikte geben. Wie aber schon zu oft, eskalieren bei mir die Dinge, wenn ich improvisiere, weswegen ich kurzerhand den Titel an die Begebenheiten anpasste. Auch Linsey wollte ich ursprünglich einen Auftritt gewähren, es war mir aber letztendlich leider nicht möglich, sie sinnvoll hineinzubringen.


    9.) Rays Gerade von Dankbarkeit und Ehrgefühl im elften Part ist eine direkte Anspielung auf meine Fanfiction "*Pflicht und Ehre*", in der eben diese Dinge stark thematisiert werden.


    10.) Der Titel des dreizehnten Parts knüpft an den Titel des zehnten Parts an.


    11.) Ursprünglich war es geplant gewesen, Sonja den Kampf gegen Logan bestreiten zu lassen. Zwei Dinge sprachen allerdings dagegen: Erstens natürlich die Logik, dass sie Evoli niemals in diesem Zustand in den Kampf schicken würde, und zweitens die Tatsache, dass ich dem nächsten Kapitel bereits entgegenfiebere und ich deshalb gewissermaßen Kompromisse eingehe. Der Ausgang wäre so oder so aber derselbe gewesen.


    12.) Der Kampf zwischen Schwalbini und Staralili ist diesen beiden tollen Remixes gewidmet, die ich heute entdeckte und die ganze Zeit über beim Beschreiben laufen ließ (Inspiration pur): Kirby's Dreamland 2 - Coo The Owl Remix und Supersonic Owl: Coo the Owl (The large concert of the Starr)


    Kapitel 9:


    1.) Skips Seemannskenntnisse und -jargon verlangen von mir reichliche Überlegung und auch umfassende Recherchen. Ich beschäftige mich in der letzten Zeit deshalb stark mit diesen Themen. Die Arbeiten gehen daher nur langsam voran.


    2.) "Verwahrloster Teil einer Stadt mit vier Buchstaben", die Rätsel-Frage, bei der Eagle ins Stocken gerät, kam mir in den Sinn, da ich zu diesem Zeitpunkt das Musikstück "Don of the Slums" hörte.


    3.) In Part drei befinden sich zwei Anspielungen auf Film und Serie: Kathy Torris bildet eine Mischung aus den Namen "Kathryn Janeway" und "B’Elanna Torres" zwei Figuren aus einer meiner Lieblingsserien "Star Trek - Raumschiff Voyager". Professor Badham erhielt den Namen des Regisseurs "John Badham", der mitunter den Film "WarGames – Kriegsspiele" gedreht hat.


    4.) Part 6 lautete anfangs auf den Namen "Abnormalitäten". Ich änderte im Nachhinein aber den Namen auf den des nächsten Parts ab, nämlich "Fortgeschrittene Verteidigungstechniken für Anfänger.


    5.) Part 7 erhielt den Namen "Eine Demonstration der Stärke", eine Anspielung auf eines meiner Liebslingsspiele, Guild Wars.


    6.) Die Pokémon beider Lehrer standen bereits zu dem Zeitpunkt fest, als ich mit der Geschichte begann. Ich hatte schon viel früher einen Auftritt geplant, nie aber die richtige Gelegenheit dazu erhalten. In einem anfänglichen Gedanken hatte ich sogar Finch und Cenra in einer richtigen Meinungsverschiedenheit aufeinanderprallen lassen wollen, was aber einfach nicht der Art dieser beiden Persönlichkeit entspräche.


    7.) Auf meiner aktuellen Pokémon-Edition trainiere ich Admurai weiblichen Geschlechts und taufte sie zu Beginn des Trainings auf den Namen "Cenra". Ihr menschliches Gegenstück erhielt ihren Namen.


    Kapitel 10:


    1.) Das von mir angesprochene morgendliche Fernsehprogramm und das Gerede von Lichtgeschwindigkeit ist eine direkte Anspielung auf die Pokémon-Serie (klick mich).


    2.) Das Gerede von Sportlern und Strebern ist eine Anspielung auf eine Szene in der Fernsehserie "Die Simpsons", in der Homer über das Leben an Universitäten philosophiert (klick mich).


    3.) Klikk als Kathys Torres' Partner-Pokémon ist eine weiterer Tribut an Star Trek - Raumschiff Voyager, in welcher der Namensgeber ihres Nachnamens die Rolle der ChefIngenieurin praktiziert.


    4.) Die von mir im ersten Part angesprochene Formel existiert tatsächlich und ist in allen Feinheiten unter anderem hier zu finden.


    5.) Die abendliche Zockersession von Ray und Eagle war bereits schon länger geplant und wurde immer wieder verschoben. Sie existierte schon seit geraumer Zeit in unterschiedlichsten Ausführungsmethoden in meinem Kopf. Das letzte Spiel, in dem ich etwas ins Detail auf die Art und Weise des Siegs eingehe, ist eine direkte Anspielung auf meine Kampfstrategie aus "Command and Conquer Generals - Die Stunde Null", aus der auch Eagles voller Name entstammt.


    6.) Professor Armadis' Gerede über das Kampfhoch ist eine Anlehnung an Metal Gear Solid.


    7.) Die im zweiten Part erwähnte Luzie ist eine Anspielung auf ein Podcast im hiesigen Radio - Der kleine Erziehungsratgeber, den ich mit hoher Interesse verfolge. Luzie soll in den kommenden Kapiteln noch einige Auftritte erhalten. Mehr zu ihrer Person dann dort.


    8.) Die im zweiten Part erwähnte Zahl neunhundertsechzig ist keinerlei ein Zufall. § 960 des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) behandelt die Rechtslage von wilden Tieren (übrigens handeln die nächsten vier Paragraphen über Bienenschwärme).


    9.) Die Szene an Bord des Schiffs, in der alle vier Protagonisten erstmals untereinander vereint sind, entstannt eigentlich nur aus dem Gedanken heraus, das ich dies gerne von meiner Schwester illustriert haben möchte. Sie war also ursprünglich überhaupt nicht geplant.


    10.) "Hirvela" ist in der Guild Wars-Welt als ein mehr oder weniger unbedeutender Nebencharakter bekannt, der die Tore zu der persönlichen Menagerie bewacht.


    11.) "In welch geistreiche Gestaden wir uns doch einmal wieder wagen" ist ein Spruch, den ich Ende Januar als sogenannten "Persönlichen Spruch der Woche" nominiert habe. Er entstand als mein Chat-Kommentar zu einer Thematik, die sich mit Schamhaaren befasste (keine Fragen fragen ...)


    12.) Die fiktive Figur des "Bakmi" ist ein Anagramm für "Kimba"; manch einem vielleicht als "Der weiße Löwe" bekannt, einem meiner Lieblingscomics.


    13.) Lucy Westerholt ist eine direkte Referenz an den "Kleinen Erziehungsratgeber", einer Radio-Podcast-Show, die ich gerne verfolge. Lucys Charakter spiegelt den besserwisserischen wider, den man von ihrer Radio-Ebenbild kennt. Der Nachname, Westerholt, ist jener des Erzählers der Show.


    14.) Die Objekte, die Sonja auf der Suche nach Evolis Pokéball in ihrem Rucksack findet, sind genau jene, die ich stets bei mir trage.


    Kapitel 11:


    1.) Die ID-Nummern, die in dem ersten Part genannt werden, sind in in Ihrem Aufbau ähnlich den Nummern, die jedem deutschen Staatsbürger vor einigen Jahren zugeteilt wurden.


    2.) Eagle und Skips Nummer ist ab einem gewissen Punkt gerade auf den Kopf gestellt, was ein Hinweis auf die (einseitige) Rivalität ist.


    3.) Senf und Honig ist das gewisse Etwas in dem Salat unserer Familie.


    4.) Die Namen der Kenner (Médoc und Loire) nehmen beide Bezug auf bekannte französische Weinanbaugebiete.


    5.) "Die Reise des Lebens tritt man am besten in guter Gesellschaft an" ist ein Zitat aus Guild Wars Nightfall.


    6.) "Das Feuer der Zeit" ist der Titel einer weiteren Geschichte von mir, die allerdings pausiert.


    7.) Mitten in der französischen Ausarbeitung des ersten Parts schloss ich für zehn Sekunden die Augen und sagte zu mir selbst: "Die Community wird mich lynchen und meine Schwester umbringen."


    8.) Ich hatte sogar damit begonnen, sämtliche "CH"-Laute, die vergleichbar mit "SCH" sind, so zu überarbeiten. Letztendlich habe ich es aber, um den Lesefluss zu erleichtern, gelassen.


    9.) Um die Geschichte etwas voranzutreiben, wurde die Projektwoche im Nachhinein etwas vorverlegt und auf eine tatsächliche Woche verkürzt. Ursprünglich geplant war ein ganzer Monat.


    10.) Ich musste mein Wissen um die Eiablage etwas auffrischen. "Kutikula" beispielsweise beschreibt tatsächlich ein dünnes Häutchen direkt unterhalb der Schale. Die Reifungskammer hingegen ist durch meine künstlerischen Freiheit hinzugefügt worden und dem Star-Trek-Universum entlehnt. Ursprünglich stand an dieser Stelle "gelber und weißer Dotter", wobei ich dies letztendlich strich, da allem Anschein nach derartige Substanzen nicht in Pokémon-Eiern enthalten sind (?).


    Kapitel 12:


    1.) Der Name des zwölften Kapitels ist an die Comic-Reihe "Baby-Blues" angelehnt.


    2.) Dass die Celebi-High Schauplatz für Seminare und Tagungen ist, ist ein weiterer Eingriff meinerseits, um die Schule lebendiger zu gestalten. Gleichzeitig nehmen diese Seminare noch bedeutenden Einfluss auf zukünftige Ereignisse.


    3.) Im ersten Part bringt Eagle noch einmal meine Abneigung gegen Projektwochen gewissermaßen zur Aussprache.


    4.) Erdbeeren und Sauerkraut ist eine Anspielung auf die Dragonball-Serie, in welcher der Charakter Oolong in einer der ersten Episoden seine Vorlieben für Erdbeersauerkraut mit Schlagsahne kundtut.


    5.) Insbesonere Nostalgiker erkennen aus Rays Summen die Huldigung an den NES-Klassiker Ducktales, von dem Youtube-Nutzer Brentafloss in Text und Noten gefasst: The Moon, The Amazon


    6.) Es gab von mir verschiedene Szenerien, wie die Ei-Übergabe stattfinden soll. Da es für mich und sicherlich auch für viele Leser jedoch unglaubwürdig wirkt, wenn ein Rollwagen mit den empfindlichen Eiern so in den Saal hereingerollt wird, habe ich mich für diese Möglichkeit entschieden.


    7.) Dank des Animes hat Emolga einen festen Platz in meinem Herzen. Aus diesem Grund entschied ich mich, sie in die Geschichte einzubauen. Emolga wird noch weitere Auftritte haben.


    8.) Eine Anspielung auf die Spiele ist das beiläufige Erwähnen von Fahrrädern im Kontext zu diesem Kapitel.


    9.) Mit dem Ei von Ray und Sonja komme ich einem von meiner Schwester wohl heimlich gehegten Wunsch (?) nach.


    10.) "Muster merken maximiert mentale Möglichkeiten" stammt aus dem Online-Spiel Guild Wars 2, hingegen "Mathematiker machen mich morgens madig" tatsächlich von mir stammt.


    11.) Sowohl Feurigel-Nimmersatt und der Mülltonnenkrimi im Nationalpark sind Anspielungen auf meine FF "*Pflicht und Ehre*".


    12.) Ich hoffe, man erkennt es - die Gruppe spielt im zweiten Part Dungeons and Dragons (zu meiner eigenen Schande gestehe ich, es nie gespielt zu haben). Die ganze Szenerie ist an das 8-bit-Reenactment of Dungeons and Dragons angelehnt. Folgende Gemeinsamkeiten:
    - Die Session setzt sich aus drei Personen zusammen;
    - eine vierte Person befindet sich in der Küche und kommentiert die Begebenheiten wiederholt. So fragt er beispielsweise nach Käsebällchen (cheetos) oder fragt, ob er dabei war, als Sonja die Wand aufsprengt ("Do I see that happening?" - "Hat meine Figur das gesehen?";
    - im Video zeigt sich der Schwarzmagier als eher scheu und zurückhaltend (Sonjas Part), der Dieb (Skip) und der Rotmagier (Eagle) zanken sich;
    - der erwähnte missglückte Zauber in eine Anspielung auf "I'm casting Magic Missle. - I'm attacking the Darkness";
    - der von Eagle erwähnte +9 Angriffsbonus ist eine Anspielung auf das legendäre Ogertöter-Messer ("... it's got a plus 9 against Ogres);
    - im Video befindet sich der Kämpfer (Ray) in der Taverne ("No, you are outsite by the taverne"), Ray hingegen in der Klapsmühle;
    - der Teil "Role the dice to see if I'm getting drunk" wurde durch "Der Würfel hat dich von der Knalltüte zum Freak aufgelevelt" ersetzt;
    - im Video wird kurz das Rollenspiel thematisiert, so auch im zweiten Part.


    13.) Der beiläufig erwähnte Blitzende Klinge-Buff ist an Guild Wars 2 angelehnt, so auch der Name des zweiten Buchautors Horvath.


    14.) Dass Ray die Küche überflutet, war längst überfällig und auch schon lange geplant.


    15.) Rays Scherz, Sonja käme nur schleppend voran, ist aus dem Mist meines Lieblingsradiosenders gewachsen. Dieser berichtete vor einigen Wochen von einem Frachtschiff, das aufgrund Schleusenprobleme nur schleppend voran gekommen wäre. Ein Knaller, wie ich immer noch finde.


    16.) Der Name des dritten Parts ist an den Film "Kuck mal, wer da spricht" angelehnt.


    17.) Im dritten Part zitiert Sonja den griechischen Philosophen Epiktet.


    18.) Rays Spam-Kommentar ähnelt einem Witz aus der South-Park-Serie (Staffel 15: The Poor Kid).


    19.) Die Namensvorschläge von Ray entstammen alle den X-Men-Comics. Sonjas Antwort darauf, Namingway, ist der gleichnamigen Figur aus der Final-Fantasy-Spielserie angelehnt, die es dem Spieler ermöglicht, die Namen der Hauptfiguren zu ändern.


    20. Im fünften Part geht ein Scherz auf Kosten aller Agnostiker. Und tatsächlich gab es einmal einen Robert Ingersoll, ein Freidenker des 19. Jahrhunderts.


    21.) Die Pokémon-Beschreibungen zu Pichu und Riolu sind in etwa aus den Pokédex-Einträgen aller Spieler zusammengefasst. Allgemeine Typen-Merkmale sind von mir frei erfunden.


    22.) Im fünften Part bekam ich endlich noch einmal Gelegenheit, die Stärken und Schwächen der Charaktere hervorzuheben: Sonja verkraftet Rückschläge nicht gut, besitzt allerdings einen starken Trieb, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Skip beweist sich einmal wieder als treuer und gewissenhafter Freund, der allerdings mit EDV-Geräten hoffnungslos überfordert ist. Ray stellt sein EDV-Können unter Beweis, das er auch stets bereit ist, einzusetzen. Gleichzeitig würde er immer gerne helfen, würde ihm nur nicht die Selbstbeherrschung fehlen; eigentlich ein Paradebeispiel dafür, wie schnell gute Vorsätze fürs neue Jahr wieder vergessen sind, wenn man sich einfach überfordert fühlt.


    23.) Ein kleiner Seitenhieb meinerseits in Richtung Sportspiele: Ich kann sie nicht leiden. Und tatsächlich vertrete ich die Auffassung, auch ohne jemals ein gespielt zu haben, Fußballspiele werden lediglich recycelt.


    24.) Bei "T. Snap" handelt es sich natürlich um Todd Snap


    25.) Die kurze Anmerkung, Sonja wundere sich über die Tatsache, dass Eagle ein Handy besitze, spielt darauf an, dass ich mich bislang gegen den Besitz eines Handys auflehne. Ergo besitze ich keins.


    26.) Urprünglich war geplant, den sechsten Part als siebten Part zu veröffentlichen, welcher Skips und Eagles Tag erzählt. Das wurde allerdings von mir schlussendlich umgekippt, damit überschneidende Ereignisse besser zur Geltung kommen.


    27.) Unschwer zu erkennen spielt der Titel des siebten Parts auf die "Metal Gear"-Spielreihe an.


    28.) Skip ließt aus Mobby Dick vor.


    29.) Eagles Äußerung, das Buch müsse mancherorts sogar zensiert werden, ist so zu verstehen, dass im Buchtitel die englische Vulgärbezeichnung für das männliche Glied enthalten ist.


    30.) Erst mit dem letzten Part wurden die Mehrzweckräume fensterlos. Der vorherige Part, in dem Emolga schlüpfte, wurde aufgrund der Fensterszene umgeschrieben.


    31.) Der Referent zitiert die so genannte Fünftelregelung (§ 34 Einkommensteuergesetz); meiner Meinung nach eine der schwierigsten Berechnungen des ganzen Gesetz.


    32.) Später findet der Übergang von Einkommensteuer auf Umsatzsteuer statt, was, rein logisch betrachtet, etwas zu schnell passiert.


    33.) Das zuletzt angesprochene Thema befasst sich mit Bauleistungen, deren Handhabung sich in 2014 ganze dreimal geändert hat.


    34.) Eagle nennt Pichu kein einziges Mal beim Namen.


    35.) Der von Ray auf Eagles Handy aufgespielte Klingelton ist eine direkte Anspielung auf das "Odeka de Chocobo"-Theme aus Final Fantasy 8.


    36.) Die Kenssler-Akademie ist eine Anspielung auf die Henssler-Steuerberatungsakademie.



    Kapitel 13:


    1.) Lange Zeit stand offen, ob Eagle nun allein oder in Begleitung den Kunstunterricht verlässt, und wenn, wer ihn begleiten würde. Rein von der Logik her ist Ray die wahrscheinlichste Wahl.


    2.) Kleine Randbemerkung: Rays Kommentar "so badass!" stand bereits zwei Wochen vor dem Kauf von Borderlands 2 in dem Kapitel fest.


    3.) Eagle macht mit seinem Kommentar über ein Buch, mit dem man seine Scheu verlieren könne, eine gezielte Anspielung auf Mother 2.


    4.) Ungewollt hat Ray mit seiner Bemerkung, er wisse nicht, wie Diana immer an die neusten Infos komme, einen bislang nicht vorhergesehenen, interessanten Nebenhandlungsstrang eröffnet.


    5.) Part 2 entstand unter anderem aus dem Grund hinaus, dass einer meiner Leser einst meinte, er sehe die Clique gerne viel öfter bei geruhsamen Aktivitäten. Da ich außerdem schon lange plante, die Gruppe beim Mäxchenspielen aufeinander loszulassen, schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe.


    6.) Hinsichtlich dem vorher genannten Punkt hieß der zweite Part ursprünglich "Chillen im Stillen". Da ich diesen Teilabschnitt allerdings auf den Schülertreff auslagerte, überlegte ich mir etwas anderes.


    7.) Eagle und Ray vertreten strickt meine Meinung hinsichtlich diversen Schulfächern. Diesbezüglich bin äußerst stur und wenig bis gar nicht kompromisbereit.


    8.) In der Grundidee des zweiten Parts war Kathy nicht eingeplant. Das geschah aus reiner Liebe an der Idee, wie viele Nebengeschichten parallel zu der Hauptgeschichte erzählt werden könnten.


    9.) Die "Barkeeperin", Nicki, lautet auf denselben Namen wie meine Namenswahl von Tifa bei Final Fantasy 7.


    10.) Izzys Vorliebe für schlechte Krimis ist eine kleine Referenz zu der ähnlich benannten Disney-Comicfigur Inspektor Issel.


    11.) Eigentlich sollte Ray bereits bei seinem ersten Besuch in der Bibliothek die Frage stellen, ob man auf den Tablets den klassischen Ego-Shooter Doom installieren könne. Unter Insidern ist gut bekannt, dass sich die Programmierung auf allerlei technische Geräte übertragen lassen. Durch Izzy konnte ich diese Anspielung nachholen.


    12.) Die Idee, Zapdos in das Kapitel einzubauen, kam sehr spontan. Eigentlich ist dies nur diesem Remix geschuldet, den ich bei der Erstellung des letzten Kapitels entdeckt hatte.


    13.) Wie schon zu oft habe ich mich spontan dazu entschieden, den vierten Part an diesem Punkt zu beenden, da ich dies als guten Punkt ansehen. Abermals ein guter Cliffhanger, die Handlung wird von passiv auf aktiv wechseln und natürlich pumpe ich den Part nicht zu sehr auf.


    14.) Im Part 14 schön zu sehen, welche unterschiedlichen Strategien die Charaktere pflegen: Während Eagle auf eine brachiale Offensive setzt, nutzt Ray Status verändernde Attacken, was auch in Zukunft wiederholt zu sehen sein wird.


    15.) Auch schön zu sehen, wie sehr es Eagle - im Bezug auf seine fürsorgliche Seite, wenn es um seine Freunde geht - mitnimmt, wenn andere unter seinen Fehlern leiden. Sein Gewissen plagt ihn sehr, sodass er seinen Sieg gar nicht auskosten kann. Auch zu erwähnen ist, dass er einmal mehr unter Beweis stellt, dass er keine gute Voraussicht hat und er etwaige Konsequenzen erst zu spät abwiegt.


    16.) Als ich das Kapitel, in dem Ray zum ersten Mal auf Eagle stoß, geschrieben hatte, war mir noch nicht bewusst, dass dieses (zufällig ausgewählte) Buch eine Bedeutung für diese Geschichte haben wird. Eigentlich sollte dieses Buch lediglich Wissen für ihn bereithalten, auf das er in zukünftigen Ereignissen zurückgreifen würde. Ich musste daher etwas in meine Trickkiste greifen, um dieses "Versehen" auszumerzen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.


    17.) Die meisten aufgezählten Legenden sind dem Anime entliehen. "Der Prinz der Wüste" beziehungsweise "Die Wüstenrose" ist eine von mir geschaffene Legende, die in meiner Fanfiction "*Pflicht und Ehre*" behandelt wird. "Die Legende vom dunklen Propheten und der Zeitkrise" ist ebenfalls von mir und wird in der (noch nicht vollendeten) Fanfiction "Die Zeitkrise" erzählt.


    18.) Es gibt gleich zwei geringfügige Details, die auf zukünfige Ereignisse in dieser Geschichte Anhaltspunkte geben. Welche werden jedoch an dieser Stelle nicht verraten.


    19.) Die Legende von Arktos, Zapdos und Lavados ist fast 1 zu 1 aus dem Film "Die Macht des Einzelnen" übernommen. Ich gab jedem der drei Vogel-Pokémon noch einen Präfix sowie zählte sie in der Randordnung (Uno = Articuno, Dos = Zapdos und Tres = Moltres) auf.


    20.) Part sechs entstand in weniger als einem Tag.


    21.) Der gesamte sechste Part entstand des Weiteren nur dadurch, dass Zapdos erschienen war. Ursprünglich geplant war, dass Eagle lediglich durch das Lesen des Buches (zu Beginn der Geschichte) Vorkenntnisse besaß, die für den weiteren Verlauf seiner Trainerkarriere Bedeutung nehmen.


    22.) Villarriba und Villabajo sind natürlich als eine mehr als deutliche Referenz zu den alten Fairy-Werbungen zu verstehen. Auf diese Idee kam ich spontan wegen eines Artikels auf Spiegel Online, der sich mit alten Werbungen beschäftigte.



    23.) Obwohl das Ende dieses Kapitels bereits lange Zeit feststand, war Skorglas Mitwirkung und sein Schicksal lange noch ungewiss. Die Tendenz ging aber doch deutlich in diese Richtung.



    24.) Die erste Überlegung, was passieren würde, nachdem Panzaeron auf der Bildfläche erscheint, war noch sehr unausgereift. Ich wollte ursprünglich ihn gleich die Schule zerlegen und auch gewähren lassen. Erst bei näherer Betrachtung musste ich feststellen, dass es doch sehr ungewöhnlich wäre, wenn nicht andere Pokémon als Verteidiger interagierten oder Eagle nicht versuchte, ihn wieder zurückzurufen.



    25.) Bis wirklich ganz am Ende war geplant, dass Professor Armadis direkt in den Kampf eingreifen sollte. Ursprünglich sollte er Panzaeron von hinten überwältigen und so die Bahn für Dians Angriff ebnen. Ich hätte dies auch getan, wenn nicht die Authentizität darunter gelitten hätte. Denn die Stille und das leere Kampffeld waren zu verräterisch, als dass es der Hauslehrer jemals hinter Panzaeron geschafft hätte.



    26.) Bis zum letztes Part dieses Kapitels hatte die Sekretärin, Mrs. Jenkins, keinen Namen. Nach reichlicher Überlegung habe ich mir Sylvia Jenkins' Charakter aus der Serie "Free for all" endgültig als Vorbild genommen, deren Namen sie auch erhielt.



    27.) Eine Erklärung zur Safari-Zone habe ich bewusst eingebaut, da es mir im Nachhinein etwas befremdend vorkam, dass bereits Schüler der Grundstufe ein zweites Pokémon erhalten.


    Kapitel 14:


    1.) Alfons Schuck, der Hofknecht, spricht echtes "Pfälzer Platt". Es entspricht ziemlich genau meiner Art zu sprechen. Hochdeutsch ist eher selten bei uns, weswegen es beispielsweise bei mir sehr künstlich klingt (gut in meinen Videos zu hören).
    In unserer Region gibt schwache Unterschiede, was Betonung und Aussprache betrifft. Alfons spricht zum Beispiel von "Erwet" (= Arbeit), was in meinem Raum beispielsweise kaum einer sagt ("Arwet"), dafür aber 30 - 40 Kilometer weiter die Regel ist. Starke (negative) Merkmale im Pfälzischen sind unter anderem eine ganz eigene und besondere Bildung des Partizip II ("Ich hann gedenkt" / "Er is fortgerennt") oder zum Beispiel die Bildung des doppelten Perfekts ("Ich hann's dir doch gesaat gehat!").
    Die Idee einen Dialekt einzubauen bekam ich bei dem Buch "Hummeldumm" von Tommy Jaud, in der Personen aus verschiedenen Teilen Deutschlands und der Schweiz gemeinsam eine Safari durch Namibia machen und dabei auch hin und wieder (humoristische) sprachliche Barrieren auftreten.


    2.) So wie Eagle in der Geschichte mag auch ich keine Zwiebeln im Essen und neige dazu, diese beim Essen herauszupulen.


    3.) Die Idee vom Camping-Ausflug kam mir, als ich Eagle im vergangenen Kapitel ins Kihen-Gebirge geschickt habe, denn der Echwald ist einer der verbliebenen Orte, die noch keine Aufmerksamkeit geschenkt bekommen haben. Ich hatte ursprünglich andere Pläne hinsichtlich des Echwaldes, wobei nichts wirklich Brauchbares für den Inhalt der Geschichte dabei war.


    4.) "Halt die Klappe Wesley" ist eine direkte Referenz zu Stark Trek Enterprise - Das nächste Jahrhundert, Staffel 1, Folge 13: Das Duplikat. Wesley muss jetzt bei mir öfters als Prügelknabe herhalten.


    5.) Holundererdbeerenquark ist eine entfernte Anspielung auf ein Rezept des Charakters "Susi Nimmersatt" aus der "Xanti"-Hörspielreihe, die ich als Kind gern gehört und kürzlich in einem Anflug von Nostalgie wieder entdeckt habe.


    6.) Bei Professor Armadis' fiktivem Zeitungsschlagzeile orientierte ich mich stark an der überzogenen Vorgehensweise einer Berichtserstattung der "Bild"-Zeitung.


    7.) Es ist übrigens absolut von mir gewollt, nicht näher auf Eagles Arbeitstag in der Ranch einzugehen, da der Fokus bereits zu lange auf ihm lag und die Ranch ohnehin öfters Schauplatz des Geschehens werden wird. In nächster Zeit sollen wieder andere Charaktere mehr Zeit im Rampenlicht genießen dürfen.


    8.) Auch hier noch einmal der Hinweis, dass ich Emolga gerne als wiederkehrenden Charakter in die Geschichte einfügen möchte, da mir das ganze Wesen dieser Figur sehr gefällt. Man kann sich nach dem vierten Part ein grobes Bild von ihrer zukünftigen Rolle machen.


    9.) Ich denke, ich brauche nicht mehr zu erwähnen, wie fanatisch ich auf Erdbeeren reagiere.


    10.) Dass Amy einen Wucherpreis für ein paar Erdbeeren an einen gewissen Jannis zahlen musste, ist eine Anspielung auf den Comic "Asterix, der Gallier", in dem ein Legionär ebenfalls einen Wucherpreis für ein Schälchen Erdbeeren zahlen musste. Für meine Geschichte wählte ich gezielt einen griechischen Namen.


    11.) Rays Antwort auf Skips Frage, ob er denn Trainer werden würde ("der allerbeste"), ist natürlich eine deutliche Referenz auf den ersten Anime-Intro-Song.


    12.) Es bedarf nur begrenzter Phantasie, dass für eine solch intensive Beschreibung des Barfußerlebnisses Eigenexperimente notwendig waren.


    13.) Die Blockhütte fand ihre Inspiration in Quehls Hütte aus Final Fantasy 9.


    14.) Die leere Batterie in Kombination mit Bonbons und Pizza ist eine Anspielung auf "Five Nights at Fredy's" und "Five Night's at Candy's".


    15.) Susi, die von Professor Armadis erwähnte Raupy-Dame, ist eine Referenz zu "Susi Nimmersatt" aus den Xanti-Hörspielkasetten. Die aufgezählten Gerichte sind diesen Hörspielen entnommen.


    16.) Ursprünglich war es geplant, dass Sonja Sheinux wäscht und in Retour einen sanften Stromstoß ("Sheinux ist kitzelig, vorsichtig!") erhält, der ihr für den Rest des Kapitels die Haare zu Berge stehen lässt. Die Szene viel der Schere zum Opfer, da es - meiner Meinung nach - schon zu viel Geplänkel in Part 8 gab.


    17.) Die Idee, dass Mr. Figo den Rest der Rasselbande in Schach hält, während die Nachtwanderung stattfindet, kam mir erst recht spät. Ich bin aber im Nachhinein froh, ein solch wichtiges Detail nicht übersehen zu haben (Aufsichtspflicht).


    18.) In der ursprünglichen Fassung war es gar nicht geplant, dass Sonja an der Nachtwanderung teilnimmt. Die spontane Idee des Moosfelsens fand ich allerdings so reizvoll, dass ich quasi die ursprünglich geplante zweite Hälfte des neunten Parts komplett umgestaltet habe.


    19.) Durch die Umgestaltung (Punkt 18) hat der ursprünglich geplante Auftritt einer Figur nicht stattgefunden.


    20.) Der wiederholt erwähnte bleiche Mond war ebenfalls eine spontane, geschichtsträchtige Idee.


    21.) Der von Sonja angesprochene Zeitungsartikel ist hier zu finden und eine direkte Anspielung auf MatPats Game Theory zu Epigentik als Schlüssel der Pokémon-Evolution. Ein Logikfehler hat sich hier aber eingeschlichen, nämlich ist der Artikel vom April diesen Jahres, also quasi vor Sonjas Einschulung in die Celebi-High.

  • ~Inhaltsverzeichnis~



    Hintergrundinformationen


    Trivia


    Kapitel 1: Bühne frei für Ray
    Part 1: Der Quälgeist
    Part 2: Erste Schritte in eine neue Welt
    Part 3: Am Ziel


    Kapitel 2: Hier bin ich
    Part 1: Drehstuhlpiloten bei der Arbeit
    Part 2: Wenn der kleine Hunger quält ...
    Part 3: Die gehemmte Künstlerin
    Part 4: Das Hause Raikou
    Part 5: Ein seltsamer Vogel


    Kapitel 3: Schule - der Inbegriff der Langeweile
    Part 1: Antriebslos in den ersten Schultag
    Part 2: Der voreingenommene Mathepauker
    Part 3: Von Cliquen und Cliquenbildung
    Part 4: Wer die Wahl hat, hat die Qual
    Part 5: Von Schülern, für Schüler
    Part 6: Einmal Mathelehrer - immer Mathelehrer


    Kapitel 4: Der Super-Pokémon-Freitag
    Part 1: Abends nicht rein und morgens nicht raus ...
    Part 2: Der lang ersehnte Augenblick
    Part 3: Ein Freund auf vier Pfoten
    Part 4: Des Menschen bester Freund
    Part 5: Wie das Menschlein so das Pokémon
    Part 6: Back in Action, oder: Zurück in den gewohnten Trott
    Part 7: Überleben in der Wildnis
    Part 8: Klassenkrieg unter freiem Himmel


    Kapitel 5: Pokéfantastisches Wochenende
    Part 1: Was sich liebt, das neckt sich?
    Part 2: Flügel stutzen oder Maul stopfen - was darf es sein?
    Part 3: Der gefallene Adler
    Part 4: Zwiespalt
    Part 5: Helden sind einsam
    Part 6: Vom Nachsitzen und lästigen Pflichten
    Part 7: Vergebliches Unterfangen
    Part 8: Gemeinsam sind wir stark
    Part 9: Sonjas stummes Leid


    Kapitel 6: Das Leben geht weiter
    Part 1: Der krönende Abschluss eines Tages
    Part 2: Schlimmer gehts nimmer, aber schlafen hilft immer
    Part 3: Schuld und Sühne
    Part 4: Das Leben eines Redakteurs
    Part 5: Blau - Gelb - Rot


    Kapitel 7: Turnierfieber
    Part 1: Küchendienst, Hetzkampagne und ein Turnier
    Part 2: Die Konkurrenz schläft nicht
    Part 3: Gehemniskrämerei
    Part 4: Eine Frage der Erfahrung


    Kapitel 8: Auf dass der Beste gewinnen möge
    Part 1: Gipfeltreffen
    Part 2: Was das Schicksal bereithält
    Part 3: Ausgekrämt
    Part 4: Rays Feuerprobe
    Part 5: Der Nächste bitte!
    Part 6: Glorreiche Siege und bittere Niederlagen
    Part 7: Aufholjagd im Suicune-Stil
    Part 8: Zitterpartie mit Sonja
    Part 9: Immer das alte Lied ...
    Part 10: Liebe ist ...
    Part 11: Treffen der Elemente
    Part 12: Stur wie ein Fels
    Part 13: ... ein zweischneidiges Schwert
    Part 14: Siegesschwingen


    Kapitel 9: Skip Faksen geht von Bord
    Part 1: Auf jede Nacht folgt ein neuer Morgen
    Part 2: Fremde Ufer
    Part 3: Kollaboration
    Part 4: Spannungen
    Part 5: Stoff zum Grübeln
    Part 6: Fortgeschrittene Verteidigungstechniken für Anfänger
    Part 7: Eine Demonstration der Stärke


    Kapitel 10: Die Sippe auf Safari
    Part 1: Erwartungen
    Part 2: Wenn einer eine Reise tut ...
    Part 3: Lasst mich nicht allein ...!
    Part 4: Petri Heil, Skip!
    Part 5: Hoch hinaus
    Part 6: Petri Fungus, Ray!
    Part 7: Die Evoli-Diskrepanz


    Kapitel 11: Alte Bühne, neue Besetzung
    Part 1: Gestatten ...?
    Part 2: Zorua
    Part 3: Etwas ausbrüten
    Part 4: Alte Fehden
    Part 5: Wenn zwei sich streiten ...
    Part 6: Das Chaos trägt rot, blau, gelb


    Kapitel 12: Pokémon-Baby-Blues
    Part 1: Ei, Ei, Ei
    Part 2: In anderen Umständen
    Part 3: Kuck mal, wer da schlüpft!
    Part 4: Nestflüchter und Nesthocker
    Part 5: Sag mir, wie du heißt ...
    Part 6: Die Terror-Therapie
    Part 7: Metal Gear Pichu


    Kapitel 13: Eagles Feldzug
    Part 1: Der Aufrührer und der Faulpelz
    Part 2: Lug und Trug
    Part 3: Streben nach Macht
    Part 4: Jäger und Beute
    Part 5: Der Phönix aus der Asche
    Part 6: Legenden und Mythen
    Part 7: Früchte einer verdorbenen Saat
    Part 8: Rede und Antwort





  • ~Kapitel 1: Bühne frei für Ray~



    Part 1: Der Quälgeist



    „Wie lange dauert’s denn noch? Soll ihr hier etwa Wurzeln schlagen?“
    „Es dauert, solange wie es eben dauert und jetzt setz dich endlich hin und halt den Rand! Du raubst mir den letzten Nerv.“
    „Och, doch noch so lange?“
    Das Kyogre-Gewässer, über das die alte Fähre mit donnernden Motoren hinwegfegte, lag glatt und beinahe völlig regungslos da. Hier und da löste sich bereits die Schutzlackierung der von dem Zahn der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogenen, verrosteten Fährboots. Obwohl das Seefahrzeug selbst für mindestens fünf Fußballmannschaften mehr als genügend Platz versprach, war nur ein Passagier einschließlich des Kapitäns an Bord des Schiffes. Die wenigen weißen Strähnen des verhutzelten, alten Fährführers flatterten wie Segel in der salzigen, von dem motorisierten Personenfrachters aufgewirbelten Meeresluft, während er – die Hand fest am Steuerrad - sein Schiff sicher durch die ruhige See führte. Hinter ihm – ein recht rastlos wirkender Jugendlicher, der sichtlich gelangweilt auf dem Bug hinter dem Kapitän auf und ab schlurfte.


    „Mir will es immer noch nicht richtig in den Schädel. Warum muss ich dich Rotznase eigentlich hier herumchauffieren? Müsstest du nicht, wie die anderen Plagen auch, bereits längst in der Schule sein und dort an den Nerven der Lehrer und nicht an den meinen sägen?“
    Ray schlang lässig seine Arme auf seinen Hinterschädel und spähte über die Reling in die Ferne hinaus.
    „Ich hab’s dir doch schon gesagt, Opa. Hab die Einschulung verpennt.“
    „So, so. Verpennt also ...“
    Selbst über das Motorengedonner hinaus konnte Ray mehr als deutlich die Verachtung, die in den wenigen Worten des Mannes lagen, wahrnehmen; was ihn jedoch reichlich wenig kümmerte.
    „Was soll’s? Sind doch nur die ersten Tage“, meinte Ray schulterzuckend. Sein Blick ruhte auf einem kleinen Schwarm verschiedenfarbiger Wasserpokémon, die amüsiert im Kielwasser des Schiffes planschten und versuchten, mit dem großen und fremden Ungetüm aus verrosteten Nägeln und Blech mitzuhalten. „Was soll ich schon groß verpassen? Die Lehrer kommen erst mal zehn Minuten zu spät, kritzeln sich die Namen ihrer Schüler auf, labern etwas über ihren Stoff, den eh keiner wissen will und dann ist die Stunde auch schon vorbei.“ Ray gähnte übertrieben herzhaft. „Da weiß ich mit meiner Zeit weitaus Besseres anzufangen.“
    „Mit einer solchen Einstellung wirst du es in deinem Leben nicht weit bringen, Junge.“
    „Sind wir bald da?“, nörgelte Ray, der den letzten Satz des Fährführers gänzlich überhört hatte. Die Nerven bereits blank liegend, raufte sich der Mann im hohen Alter sein lichtes Haar.
    „Und das ist der Dank, dass ich mich von dir Rotznase überreden haben lassen, dich außerhalb des normalen Fährenbetriebs in die Schule zu bringen. Wie konnte ich auch ahnen, dass du ein solcher Lümmel bist ...?“
    „Tja, ich würde sagen, ich bin ein Glückspilz“, feixte Ray. „Wie sieht’s aus? Sind wir jetzt da?“
    „Herr, lass Abend werden ...“
    „Und jetzt? Jetzt vielleicht? Jetzt aber, oder? ...“


    Das ferne Eiland und somit die Erlösung des geplagten Kapitäns rückte mit jedem weiteren „Sind wir bald da?“ Rays Stück für Stück näher. Beim Anblick des sehnsüchtig erwartenden Festlands verschlug es dem vierzehnjährigen Anwärter der Celebi-High erstmalig, seit er den hilfsbereiten Greis um seine Unterstützung gebeten hatte, die Sprache; wenn auch nur kurz.
    „Das ist sie – die Schule?“
    Der Kapitän warf seinem Passagier einen ungläubigen Blick über die Schulter zu, während er zielsicher die vor ihm liegende Insel ansteuerte.
    „Wo denkst du hin? Das ist ein Hafen, sieht man doch. Oder willst du mich gerade verschaukeln? Dachtest du etwa allen Ernstes, die Schule würde direkt am Ozean liegen und ich würde dich vor der Schwelle absetzen?“
    Ray grinste breit.
    „Irgendwie schon.“
    Doch das war schlecht gelogen; selbst Ray erkannte dies. Er war überrascht – zu sehr überrascht, als dass ihm eine seiner üblichen frechen und passenden Antworten zu diesem überwältigenden Anblick, der sich ihm bot, eingefallen war. Natürlich hatte auch er gewusst, dass der Schulcampus unmöglich an dem tosenden Ozean liegen konnte. Ganz so blöd, wie er sich sonst immer gab, war er schließlich nun doch nicht. Doch nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hatte er eine solche Anlaufstelle für Schiffe vermutet. Ray konnte auf dem Fuße nicht nur einen, sondern fünf gigantische, durch jeweils einen links und rechts liegenden Steg, verbundene Ankerplätze für Schiffe ausmachen. Drei dieser Anlaufhäfen boten auch bereits für drei nicht weniger monströse Containerfrachter, die schwer mit Aberhunderten rechteckigen Containern aller Größenordnungen und sämtlicher Regenbogenfarben schwer überladen vor Anker lagen, sicheren Hafen. Zum Abladen der Fracht aus aller Welt standen zwei gewaltige Kräne, die steil in den Himmel hinauf ragten, an dem zweiten und vierten Pier bereit. Ein gutes Dutzend knallgelbe Gabelstapler, darauf wartend, die von den Kränen abgeladene Fracht in Empfang zu nehmen, waren in Reih und Glied im hinteren Teil der Anlage positioniert, wo Ray auch einige eher verwahrlost wirkende Baracken - offenbar Wohnanlagen für die Hafencrew - ausmachen konnte. Doch allem Anschein nach stand der Betrieb der Hafenanlage aktuell still, denn dafür, dass die Docks problemlos mit den weltberühmten von Oliviana City hätten konkurrieren können, herrschte zu jenem Zeitpunkt außerordentlich wenig Treiben an der Anlage.


    Ray stand mit hängendem Kiefer an der Reling, während sein Schiff unbeirrt den rechten freien Anlagehafen ansteuerte. Wenn allein der Hafen bereits solche Ausmaße besaß, wie groß würde dann wohl der Schulcampus sein?

  • Halli Hallo, ich bin wohl die erste Kommentatorin, dieser FS, zumindest sah ich bei Beginn dieses Kommentars nur das frische, erste Kapitel deiner neuen Geschichte über mir, hihi.
    Also dann beginne ich nach meiner kleinen sinnlosen Ansprache mal mit der eigentlichen Arbeit


    Der Titel & Idee
    Kurz und bündig, man erkennt sofort worum es geht. Nach meiner Einschätzung hatten schon einige die Ideen von Pokemonschulen – ich im Übrigen hatte auch schon einmal eine FS damit begonnen- so kann das durchaus auch potentielle Leser abschrecken, aber ich denke Leser deiner anderen Fanstory wirst du wohl auf alle Fälle mitnehmen können.
    Die Aufteilung der Häuser haben wir sowohl in Romanen wie Harry Potter als auch in Serien wie Yu-Gi-Oh GX sehen können –lustig ich hatte dasselbe mal wie du bloß mit den drei Kobolden aber ich schweife ab. Es wäre schön wenn zu gegebenen Zeitpunkt noch erläutert wäre was für eine Bedeutung den jeweiligen Häusern zukommt, ansonsten wäre die Unterteilung für den aufmerksamen Leser nicht relevant sondern bloß unnütz.


    Startpost
    Der Startpost ist sehr informativ und ausführlich, für meinen Geschmack schon ein wenig zu ausführlich, denn du stellst Charaktere vor die wahrscheinlich noch gar nicht in den ersten Kapiteln vorkommen werden und das nimmt mir persönlich ein wenig die Freude erst durch das Lesen die Charaktere mir vorgestellt werden. Andererseits zeigt diese Ausführlichkeit, das du dich schon sehr detailliert mit diesem neue Schriftstück auseinandergesetzt hast. Das ist definitiv ein Pluspunkt und letztlich liegt es ja in deinen Händen wie viel der Charaktere du schon vor der eigentlichen Story preisgeben möchtest.


    Part 1

    Zitat

    „Was soll ich schon groß verpassen? Die Lehrer kommen erst mal zehn Minuten zu spät, kritzeln sich die Namen ihrer Schüler auf, labern etwas über ihren Stoff, den eh keiner wissen will und dann ist die Stunde auch schon vorbei.“ Ray gähnte übertrieben herzhaft. „Da weiß ich mit meiner Zeit weitaus besseres anzufangen.“

    Bei den Argumenten fragt man sich irgendwie, wieso der Junge überhaupt hingeht ôo.


    Zitat

    „Der Kapitän warf seinem Passagier einen ungläubigen Blick über die Schulter zu während er zielsicher die vor ihm liegende Insel ansteuerte.

    Öhm, da hat sich ein Apostroph eingeschlichen^^


    So das war leider schon alles soweit. Ich bin kein sonderlich talentierter Fehlerteufel, aber ich glaube du machst auch nicht viele, deshalb entfällt hier das Korregieren.
    Stilmäßig habe ich nicht viel zu sagen, denn so viel hast du auch noch nicht preis davon gegeben, da es sich um einen kurzen, bündigen, ersten Part handelt. Was mir Negativ auffält sie die Dialogausschnitte, die ohne Anhang hingestellt werden, wie am Anfang zum Beispiel, aber das kann geschmackssache sein.
    Lobhymnen dagegen kann ich auf deine ziemlich wortreichen und geschickten Beschreibungen singen (zum Beispiel der Kapitän). Ohnehin scheinst du ein ziemlich ausgeprägtes Vokabular zu haben.
    Schlussendlich habe ich wirklich bisher nicht viel zu meckern, daher ist es leidiger Weise ein ziemlich kurzer Kommentar, ich hoffe trotzdem, dass er dir sich als nützlich erweisen kann.


    Lg Pooh

  • Part 2: Erste Schritte in eine neue Welt


    Über Funk hatte der erfahrene alte Seebär bereits vorab seinen Wunsch, mit seinem alten Kahn in den Hafen der Insel einzulaufen, angekündigt. Es folgte ein wahrhaft beispielloses Andockmanöver bei dem der Kapitän noch einmal deutlich zeigte, dass er sein Handwerk wahrlich verstand und noch lange nicht zum alten Eisen gehörte. Wie ein Faden ins Nadelöhr führte er seine alte Lady auf Heller und Pfennig an eine der beiden freien Schiffanlegestellen hin, bis das Schiff schließlich und endlich an der Anlegebrücke vor Anker lag.


    „Aye, wir sind da.“ Der Kapitän wandte sich zu seinem Fahrgast um. Er wirkte mit sich selbst mehr als zufrieden. „In Ordnung, Jungspund. Da wären wir nun – Celebi-Island.“
    Ray, der während des ganzen Anlagemanövers keinen Ton von sich gegeben hatte, war nicht weniger mit der Leistung des Fährführers zufrieden.
    „Danke, Opa. Hätte ich dir altem Knochen echt nicht zugetraut. Ein richtiger Haudegen.“ Mit einem schelmischen Grinsen klopfte er dem hilfsbereiten Greis anerkennend auf die Schulter.
    Der Steuermann schien von der neckischen Bemerkung seines Fahrgastes wenig angetan und verschränkte auf demonstrative Weise seine Arme über Kreuz.
    „Kapitän Jakob Faksen außer Dienst, wenn ich bitten darf, und was hast du eigentlich erwartet? Dass wir mit Haut und Haar untergehen werden?“
    Rays Grinsen wurde breiter. „Eigentlich schon, Jay.“
    „Wenn du hier so unglücklich bist, dann zieh endlich Leine! Dann bin ich dich endlich los“, tobte der von der Undankbarkeit seines Passagiers gedemütigte Seemann. „Und dass du mir ja nicht mehr unter die Augen kommst, geschweige denn, mich jemals wieder um einen Gefallen bittest!“
    „Gute Idee, danke, Jay. Zeit sich endlich wieder die Beine zu vertreten“, antwortete Ray, als ob er die Hälfte von Kapitän Faksens Worte überhaupt nicht wahrgenommen hätte. Lässig sprang er von der Balustrade am Bug des Schiffes, wo sich auch das nach hinten weit offene Fährhaus befand und peilte die Laufplanke an, während er sich durch die unzähligen leeren blauen Plastiksitzreihen schlang, auf denen einst Schüler aus aller Herren Länder stillsitzend die Fahrt nach Celebi-Island und somit zu ihrer neuen Schule abgewartet hatten. Ein solcher Mensch war Ray jedoch nie gewesen. Er hatte noch nie viel für Rumsitzen übrig und das würde sich wohl auch niemals ändern. Vielmehr mochte er Abwechslung und Action - insbesondere Letzteres. Vielleicht konnte er sich gerade deswegen bislang noch nie richtig mit Schule und alles, was mit ihr in Verbindung stand, anfreunden. Doch diesmal würde es anders werden, so dachte er. Schließlich hatte er es mit seinen eher durchwachsenen Leistungen mit ach und krach geschafft, die Aufnahmeanforderungen der Celebi-High zu erfüllen; die Schule, von der man behauptet, sie sei die herausragendste Lehranstalt auf dem Gebiet der Pokémon des ganzen Landes.


    Ja, Pokémon mochte er schon immer, auch wenn ihm noch nie die Ehre zuteil geworden war, ein Pokémon als seinen Freund zu bezeichnen. Leider gehörte Ray nicht zu einem der wenigen Auserwählten, die ihr erstes Pokémon durch einen glücklichen Zufall von einem Freund, Verwandten oder gar von einer Pokémon-Koryphäe in Form eines weltberühmten Pokémonforschers persönlich erhalten hatte. Nein, eine solche glückliche Fügung war ihm bislang leider vergönnt gewesen. Doch eben dies sollte schon bald der Vergangenheit angehören. Nicht mehr viel Zeit musste ins Land ziehen bis für ihn ein neues und aufregendes Leben beginnen würde. War dies doch der einzige Grund, warum er überhaupt hier war ...
    „Hey, Junge! Vergiss dein Gepäck nicht!“
    Ray zuckte erschrocken zusammen. Er hatte bereits seinen rechten Fuß auf die bereits ausgefahrene mechanische Laufplanke gesetzt, als er von der Stimme Faksens aus seinen pokémonüberfluteten Träumen gerissen wurde und sich plötzlich wieder, mitsamt der salzigrauen Seeluft um die Nase wehend, an Bord der Fähre wiederfand.
    „Häh?“
    „Deine Tasche und dein Koffer. Wo hast du nur deinen Kopf?“, rief Kapitän Faksen ihm von seinem Fährhaus nach und deutete auf Rays Habseligkeiten, die selbiger völlig geistesabwesend beinahe an Bord zurückgelassen hätte.
    „Ach, Quatsch! Ich doch nicht“, antwortete Ray, machte schlagartig kehrt, schenkte Faksen ein freches Grinsen, während er sich seine Tasche über die Schulter warf, seinen Koffer packte und nach einer kurzen Handbewegung zum Abschied abmusterte, sich dann doch noch einmal umdrehte. „Sag mal – wohin muss ich jetzt eigentlich?“
    „Schnurgeradeaus nach Norden und jetzt sieh zu, dass du endlich Land gewinnst, sonst helfe ich dir nach“, rief ihm Faksen nach, seine Hand Richtung Norden weisend.
    „Nachhelfen? Gerne! Ich bräuchte noch einen wackeren Gepäckträger, Interesse?“, feixte Ray, verließ dann aber endlich (nachdem er knapp einem alten Kompass, den Faksen ihm nachgeworfen hatte, entging) das Schiff.


    Ray - zuversichtlich und guter Dinge - hielt sich, dem Rat Faksens getreu, Richtung Norden und bereits nach kurzer Dauer hatte er die für ihre Verhältnisse recht leergefegte Hafenanlage mitsamt ihren regungslosen Kränen und schlafenden Gabelstaplern hinter sich gelassen. Erstmalig bereute er es, nicht bereits zu Schulbeginn hier gewesen zu sein, denn seit seinem Abschied von Kapitän Faksen war er keiner Menschenseele begegnet. Der Kiespfad, auf dem er zielstrebig und mit der brennenden Sonne im Rücken nach Norden marschierte, war, wie auch bereits der Hafen, völlig ausgestorben. Einsamkeit und Langeweile – das waren einige der Dinge, die Ray über den Tod hinaus nicht ausstehen konnte. Er brauchte einfach Leben um sich herum. Das kontinuierliche Knirschen des Kies’ unter seinen Schuhen ging ihm langsam aber sicher auf den Zeiger und die Sonne versengte ihm förmlich den Nacken. Dem noch nicht genug, schien sein Gepäck Schritt für Schritt schwerer auf seinem Rücken und in seiner Hand zu lasten und er hatte nichts, womit er sich ablenken hätte können. Sein Blick schweifte links und rechts über die ihm endlos vorkommende, monoton gleichbleibende und ebenso leergefegte Grünfläche mit seinen hier und da wie Unkraut wuchernden Margariten, Gänseblümchen und Wildkräutern.
    „Langweilig ...“, stöhnte Ray, dem mittlerweile der Schweiß in Strömen über sein Gesicht lief. „Man, wie ich das hasse.“


    Seine Geduld wurde wirklich auf eine harte Probe gestellt. Minuten zogen sich lang wie Stunden dahin, bis sich ihm endlich der lang ersehnte Anblick der ersten Zeichen von Zivilisation in Form eines langgezogenen, rechteckigen Betonklotzes mit braunen Dachziegeln und schneeweißer Fassade bot. War dies etwa die Schule? Ray beschleunigte instinktiv seine Schritte, doch je näher er dem Gebäude kam, desto sicherer wurde er: viel zu mickrig war das Haus, als dass es sich tatsächlich um die weltberühmte Celebi-High handeln konnte. Auch schien es dort ausgestorben wie bereits alles, was er bisher von der gesamten Insel her kannte, zu sein. Ray fluchte innerlich, während er durch eines der vielen Fenster lugte und einen Raum mit gemütlichen Sesseln und einem Billardtisch, jedoch menschenleer wie eh und je vorfand. Wollte man ihn etwa auf die Schippe nehmen – ihn verarschen? Hatte er sich vielleicht bei dem Datum so extrem vertan? Nein, er erinnerte sich an Faksens Worte. Er konnte sich keinesfalls irren. „Müsstest du nicht, wie die anderen Plagen auch, bereits längst in der Schule sein?“ Das waren seine Worte gewesen. Ray krempelte seinen Ärmel hoch. „15:27 Uhr“ las er auf seiner Digitaluhr. Vor lauter Erleichterung musste der Neuankömmling erst einmal tief Luft holen. Wahrscheinlich war der Unterricht noch voll im Gange und sämtliche Schüler schmorten noch im Klassenzimmer vor sich hin. Ja, das musste es sein. Doch wie ging es nun weiter? Recht planlos schlenderte er um das Gebäude, bei dem es sich allem Anschein nach um eine Art von Freizeitanlage für Schüler handeln musste, herum. Drei Pfade, einer geradeaus, einer links und einer rechts, zweigten sich von der Anlage zu seinem Rücken ab. Ray spähte in die Ferne. Wohin? Ja, das war eine gute Frage. Links, rechts oder geradeaus. Faksen hatte ihm gesagt, er solle sich immer nach Norden halten. Bislang war er mit den Ratschlägen und der Hilfe des alten Tattergreises gut gefahren. Doch da, gerade als er bereits den mittleren Pfad einschlagen wollte – die schemenhaften Umrisse von zwei Menschen, die sich in weiter Ferne auf dem rechten Pfad langsam von ihm entfernten. Sein Herzschlag begann zu rasen, während er seinen beiden Artgenossen nachwetzte. Die Habseligkeiten in seinem Rucksack trommelten ihm auf und ab gegen den Rücken, sein anthrazitfarbener Koffer schmetterte ihm hingegen pausenlos unbarmherzig gegen sein Bein und schnürte sich ihm immer tiefer in seine ihm bereits jetzt schon höllisch schmerzende Hand, doch es war ihm völlig gleich.


    „Hey, – ihr da – wartet mal ne Sekunde ...“ Es waren zwei Jugendliche, ein Junge und ein Mädchen – etwa in seinem Alter, vielleicht einen Ticken älter als er. Beide trugen ein farblich identische Uniform, die sich offenbar abhängig vom Geschlecht unterschied. Beide wirkten über das Erscheinen des atemlosen und schwer beladenen Fremden mehr als überrascht.
    „Hey, wo kommst du denn her?“, begrüßte ihn der Junge.
    Ray war von seinem Spurt völlig aus der Puste. Seine rechte Hand, die nach wie vor den schweren Koffer fest im Griff hatte, war mittlerweile völlig taub.
    „Bin etwas spät dran ...“, schnaufte er und ließ seinen Koffer auf die Erde sinken.
    „Spät ist gut. Die Schule hat bereits vor zwei Tagen begonnen“, meinte das Mädchen stirnrunzelnd.
    „Jaah, ich weiß. – Egal“, winkte Ray ab. „Wo geht’s hier zur Schule? Muss mich ja formhalber bei der Obrigkeit vorstellen. Die warten sicher schon sehnsüchtig auf mich.“
    Die beiden Schüler warfen sich eher ungläubige Blicke zu.
    „Immer nach Norden“, meinte das Mädchen weiterhin.
    „Noch weit?“, wollte Ray wissen.
    „Ein gutes Stück hast du noch vor dir“, antwortete sie.
    Ray stöhnte. Sein Blick fiel auf den ihm mittlerweile tonnenschwer vorkommenden Koffer. Missmutig versetzte er seinem Gepäck einen gehörigen Tritt.
    „Kannst ja deinen Krempel bei uns derweil abstellen“, meinte der Junge schulterzuckend. „Nicht dass es uns etwas angeht, aber du erregst jetzt schon Aufsehen wie ein bunter Hund.“
    „Du sagst das so, als ob das schlecht wäre“, entgegnete Ray breit grinsend. Das freundliche Angebot nahm er jedoch dankend an.

  • Huhu Eagle ^_^  

    Hier kommt wie versprochen mein Kommentar. Ich kann erst mal schon mal sagen, dass ich sehr begeistert von deiner Idee bin. Das Schulwesen in Pokémon miteinzubringen ist bestimmt schön zu lesen sowie zu schreiben. An manchen Stellen merkt man zwar, dass du dich wirklich an Harry Potter und co orientiert hast, aber ich denke nicht, dass das weiter schlimm ist, da du diese ja auch schon in deinem Vorwort vermerkt hast. Aber dann gehe ich mal näher auf ein paar Punkte ein ^^  


    Startpost
    Wow… da gibt es ja schon einiges zu lesen. Vielleicht auch schon zu viel, wie Pooh gesagt hat, wobei ich es auch sehr gerne habe, schon anfangs zu erfahren, womit ich zu tun haben werde. Dein Vorwort ist wirklich traumhaft, so wie es im Buche steht, würde ich da fast sagen. An deinem ausgeklügelten Startpost, kann sich bestimmt der ein oder andere ein Beispiel nehmen.


    Prolog
    Formal gefällt er mir schon mal sehr gut, also von der Länge her. Zumindest finde ich, dass ein Prolog nie zu lang sein sollte, ansonsten gleicht er einem Kapitel zu sehr. Was ich mich aber fragt habe ist, ob er nicht trotzdem schon zu viel aussagt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ein Prolog gerne am Anfang ein paar Fragen stellt. „Was ist nun Sache“, „Was wird passieren“ oder Ähnliches. Deiner verrät nun mal mehr, daher würde ich es vielleicht als eine Art Klappentext ansehen? Naja, ist vermutlich Ansichtssache, aber man sieht auf jeden Fall schon mal, worauf deine Story hinauslaufen wird.


    Handlungsnehmer
    Ziemlich ausführlich, würde ich mal sagen. Ist ja keineswegs verkehrt, aber manche ziehen es wohl auch vor, die Charaktere nach und nach ins Leben zu rufen. Ich mag aber beide Seiten ganz gerne, daher finde ich das auch voll okay. Vor allem das Hinzufügen von Lieblingsspruch finde ich sehr gut. Die Eigenschaften hast du wirklich gut zum Ausdruck gebracht und man kann jeden schon mal in einer gewissen Stufe einschätzen. Ray scheint mir so ein typischer „erst handeln bevor denken“ – Mensch zu sein, aber das wird sich wohl noch genauer zeigen^^ Sonja gefällt mir besonders gut, da ich mich wohl mit einigen ihrer Eigenschaften identifizieren kann. Bin mal gespannt, wie du sie weiterhin zum Vorschein bringen wirst. Bei „Eagle“ bin ich bisweilen noch skeptisch, da er ja, vermutlich nicht in ganz gleicher Form, auch bereits in deiner anderen Fanstory vorkam, und das in den meisten Fällen nicht meine Favoriten sind. Alles in einem waren es zwar sehr viele, aber wirklich auch gute Informationen, wodurch man schon wirklich einiges über die einzelnen Schüler/Lehrkräfte lernt.


    Die Celebi-High
    Mhh… ich glaube der Tab würde sich vor den Handlungsnehmern besser machen, oder nicht? Jedenfalls wird hier erst mal klar wo das spielt, daher kann man auch schon mehr mit einzelnen Beschreibungen bei den Charakteren anfangen. Beispielsweise die Häuser wie Suicune, Entei und Raikou, wo meine Vorstellung vorher nur sehr schemenhaft war.
    Die Beschreibung ist zwar auch sehr lang, aber ich finde es diesmal auch sehr passend. Man hat ja schließlich noch keine Vorstellung, um welche Schule es sich handelt, wenn man deine Story anklickt, daher ist eine derartige Erläuterung wohl keineswegs falsch. Die Karte hilft auf jeden Fall gut, um die Übersicht zu behalten und ist demnach auch sehr praktisch. Fraglich ist nur, ob man die einzelnen Punkte nicht unter das Bild tut, damit man nicht jedes Mal wieder hochscrollen muss, wenn man lesen möchte, worum es sich handelt. ^_^  


    Bühne frei für Ray – Part 1
    Interessant… Ray hat, wie man schon im Startpost lesen konnte, also schon zwei Tage des regulären Unterrichts versäumt und nun wird er mit einer alten Fähre noch „nachgereicht“. Die Idee ist auf jeden Fall ganz nett, die Umsetzung aber noch viel besser. Dein Vokabular ist wie immer beneidenswert und selbst wenn nur so wenig Handlung vorhanden ist, lässt es sich unglaublich gut lesen und man kann es sich auch meist sehr gut vorstellen. Besonders gefiel mir anfangs deine Beschreibung der Fähre sowie des Salzwassers, selbst wenn ich ersteres eher für ein kleines Boot gehalten habe. Ansonsten ist der Charakter wirklich so, wie ich es mir auch schon wage ausgemalt habe und er scheint sichtlich genervt darüber zu sein, in die Schule gehen zu müssen. Auch der Hafen hat mir vor meinem geistigen Auge sehr gut gefallen, daher bin ich auch schon gespannt, wie die Schule an sich aussehen wird.


    Part 2
    Die Überschrift verrät ja schon, worum es sich wohl handeln wird, wobei ich „Welt“ fast ein wenig zu übertrieben halte. Aber mag ja sein, dass es für Ray um eine neue Welt handeln wird.
    Zu seinem Opa scheint der Junge aber kein so gutes Verhältnis zu pflegen. Würde mich ja mal wundern, wie er mit weiteren Familienmitgliedern umgeht, wenn es schon bei einem Älteren dieser Fall ist. Aber naja… so ein Verhalten weiß ich zwar nicht zu befürworten, aber als Unterhaltungswert ist es auf jeden Fall sehr gut. Es hat mich hier nur sehr verwundert, wie er den Anforderungen von der Celebi-High gerecht werden konnte, wenn es auch nur knapp war. Wird sich aber wahrscheinlich noch zeigen, ob er auch wirklich „Grips“ in der Birne hat. Sprachlich ist mir aufgefallen, dass du oft umgangssprachliche Worte wie „verarschen“ oder ähnliches verwendest. Ob man das nun befürwortet oder nicht, manchmal kann es durchaus als „störend“ gelten, selbst wenn es in deiner Story noch durchaus okay ist. Die Stelle, wo er sich zu Schule „kämpft“ hast du gut dargestellt. Zuerst hielt ich sie für zu langwierig, doch im Nachhinein empfinde ich sie nicht mehr als so störend, da so ein Marsch alleine ja durchaus sehr ermüdend sein kann. Am Ende hätte ich ja gerne noch erfahren, um wen es sich bei den zwei Begegneten handelt. Vermutlich sind es die zwei anderen Hauptcharaktere, aber die „Enthüllung“ hebst du dir dann wohl für den nächsten Part auf, nicht wahr?



    Alles in einem schon mal ein sehr netter Einstieg in deine neue Fanstory, selbst wenn manche Passagen, zumindest von dem Verhalten Rays her, noch sehr gewöhnlich klingen. In so ein Schulwesen eine gewisse Abwechslung zu bringen, mag aber auch gar nicht so leicht sein, daher bin ich mal gespannt, wie es weitergehen wird und in welchen Bahnen du deine Geschichte leiten wirst.


    Liebe Grüße~


  • Part 3: Am Ziel


    „Das ist aber echt nett, dass du meinen Koffer trägst.“
    „Weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mich von dir habe überreden lassen. Was hast du da eigentlich drin? Das wiegt ja mindestens eine Tonne ...“
    „Zwei Tonnen. Zerkratz mir aber ja den Lack nicht, okay?“
    Während er sich an der Seite der beiden Schüler, die sich ihm mittlerweile als Andy und Sarah - beide aus dem Hause Raikou, was auch immer das sein mochte – vorgestellt hatten, zielstrebig in Richtung eines großen Gebäudes am Ende des Weges bewegten, warf er Andy einen flüchtigen Blick über die Schulter zu. Ray hatte dessen Hilfsbereitschaft gnadenlos ausgenutzt und ihm die Last seines Koffers aufgedonnert.
    „Du kannst von Glück reden, dass bei uns Geschichte ausgefallen ist. Du wärst ja verhungert, bevor du es zur Schule geschafft hättest“, meinte Sarah.
    „Glück im Unglück würde ich meinen“, lachte Ray. „Bei dir da hinten alles klar?“
    Andy grunzte etwas Undeutliches, was Ray allerdings nicht verstand, aber mal als „Ja, alles klar.“ interpretierte.


    „Park den Krempel gerade hier.“ Ray zog sich den Rucksack von den Schultern und warf ihn eher achtlos gegen die Hauswand mit dem auffallend gelben Dach. Sichtlich erleichtert, endlich seine Rolle als Packesel hinter sich zu haben, tat Andy es seinem Sklaventreiber gleich und ließ den Koffer – etwas sanfter als es Ray mit seinem Rucksack getan hatte – auf den Boden hinab.
    „Junge, Junge ... Der hat aber Gewicht“, stöhnte Andy, sich sein Handfläche reibend.
    Sarah, seine Freundin, legte ihre Hand liebevoll um die Schulter ihres Freundes und begann diesen, sanft zu massieren. „Alles in Ordnung? Tut es sehr weh?“
    „Alles okay.“ Andy schenkte seiner Freundin ein zärtliches Lächeln. „Danke.“
    Ray streckte sich und gähnte ausgiebig.
    „Danke dir.“ Er machte eine kurze Pause. „So, dann lasse ich euch beiden Turteltäubchen aber auch mal wieder alleine. Wo geht’s dann gleich zur Schule?“


    Ein letztes Mal hatte er noch die Freundlichkeit seiner beiden Weggefährten ausgenutzt und sich, ihren Weisungen entsprechend, ein Stück nach Norden gehalten und einen gigantischen Teich, über den sich eine nicht weniger beeindrucksvolle Brückenkonstruktion aus blankem Metall schwang, erreicht. Die beharrlich langsam ein zartes Orange annehmende Sonne zauberte auf die beinahe stillliegende Teichoberfläche ein wahrhaft traumhaftes Schauspiel der Lichtzauberei, wie man sie nur in der freien Natur sehen konnte. Die Luft war erfüllt von dem kühlen und charakteristischen Duft von kristallklarem Wasser und dem süßlichen Aroma von Seerosen. Rays Sinne schenkten jedoch keinem dieser Dinge wirklich Beachtung; nicht einmal, als der Kopf eines neugierigen Wasserpokémons hinter einer der vielen Wasserpflanzen hervorlugte. Nein, Rays ganze Aufmerksamkeit ruhte auf einem kolossalem Gebäude bei dem es sich zweifelsohne um die Celebi-High handeln musste und noch in weiter Ferne liegend in die Höhe ragte. Der lindgrüne Betonklotz war weder langweilig rechteckig oder quadratisch, wie man es vielleicht von einer gewöhnlichen Schule erwartet hätte, vielmehr wölbte sich das ganze Gebäude halbkreisförmig nach außen und sah somit einem auf dem Kopf stehenden U zum Verwechseln ähnlich. Links und rechts wurde die Anlage durch je einen nicht weniger grünen Anbau zur Seite hin ergänzt. Es war viel eindrucksvoller, als es sich der Neuankömmling in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hatte.


    Die Brücke, auf der Ray nun eine ganze Weile nach Westen gewandert war, mündete nun in einer Kreuzung. Ein Weg führte weiter Richtung Westen, ein anderer nach Süden. Der letzte allerdings interessierte den Schulanwärter ganz besonders, denn dieser führte haargenau in Richtung der Schule. Die anderen beide Pfade würden ihn zu den Wohnstätten Entei und Suicune führen; neben dem bereits besuchten Haus Raikou zwei weitere Schulhäuser, in denen die Schüler unterteilt waren – so zumindest hatten es ihm Andy und Sarah abschließend erklärt. Rays Blick haftete unentwegt auf dem Schulgebäude, während dieses mit jedem seiner Schritte näher und näher rückte. Endlich hatte er den letzten Meter der Brücke hinter sich gelassen und so den gigantischen Teich überquert. Nur noch etwa zweihundert Meter trennten Ray nun von seinem Ziel. Als letzte Sehenswürdigkeit blieb sein Blick auf einem prächtigen und eindrucksvollen dreistöckigen Springbrunnen haften, der sich ganz in der Nähe des Eingangsbereichs befand. Die unterste Ebene bildete einfach nur kreisrunde Fläche, die von der nächsten Etage das lebensspendende Nass erhielt. Drei hundeähnliche Wesen bildeten auf einer kleinen Insel dreiecksförmig angeordnet das Zentrum des zweiten Stockwerks. Um sie herum – ebenfalls eine kreisrunde, mit Wasser bedeckten Fläche. Erst beim zweiten Hinschauen erkannte Ray, dass in der Mitte der dritten und höchsten Etage eine kleine, zierliche Gestalt mit leicht verstrubbeltem Haar, zwei kleinen Flügeln auf dem Rücken, sowie zwei Fühler auf der Stirn und einem Augenpaar, so glänzendblau wie Saphire, thronte und jedem Vorrübergehenden einen Blick zum Verlieben schenkte; ein Bann, von dem auch Ray sich erst nach minutenlangem Gaffen entziehen konnte.


    Ray schwang die weite Doppelflügeltür auf und landete in dem, wie zu erwarten war, menschenverlassenen Eingangsbereich der Schule. Die Aula war dem Umfang des Schulgebäude entsprechend groß. Die Füße des Besuchers wanderten über den azurfarbenen Kunststoffboden, sein Blick dagegen in die Höhe. Das Schulinnere schien aus zwei Stockwerken zu bestehen; beide absolut parallel und wie das Schuläußere U-förmig untereinander laufend. Genau in der Mitte des Eingangsbereich führte eine Treppe von solch gewaltigem Ausmaß, dass gut und gern zwanzig Schüler nebeneinander bequem dieser hinauf oder hinunter laufen konnten, in das zweite Stockwerk. Ein mit bunten Flyern und Aushängen sämtlicher Größenordnung überwuchertes schwarzes Brett nahm einen Großteil der Wand zu Rays Rechter in Anspruch. Von verloren gegangenen Lieblingskugelschreibern, über interessierten Schachspielern für den hiesigen Schachclub, bis hin zu Ausschreibungen nach wackeren und mutigen Pokémontrainern schien hier alles zu finden zu sein. Ray wanderte sowohl an der Pinnwand als an dem Informations- und Wegweiser vorbei, den er gemäß seines eher mangelnden Interesses links liegen ließ. Er wollte die Schule auf eigene Faust erkunden doch vorab hier es, sich endgültig in der Schule einzuschreiben. Hierfür das Schulsekretariat zu finden, sollte sich für Ray trotz seiner mangelnden Ortskenntnis als keinerlei Problem herausstellen. Bereits in seinen bislang besuchten Schulen war das Sekretariat ein Ort, den er dank seiner aufsässigen Ader mehr als nur einmal aufsuchen musste, um dort vor dem T-Rex Rede und Antwort zu stehen. Den Weg nach Canossa – ja, wer Ray näher kannte, wusste, dass dieser Ort ihn seltsamerweise immer wieder wie magisch anzog. Er schlurfte rechts an der Treppe vorbei, schlug einen Bogen den Gang hinunter – und tatsächlich: Nach kurzem und ereignislosem Marsch fand er plötzlich rechter Hand eine eichenholzfarbene Tür, die so großen Lettern beschriftet war, dass selbst der wirklich größte und dümmste Unruhestifter diese mehr als deutlich als „Sekretariat“ entziffern konnte. Ray zögerte keine Sekunde und klopfte an die Tür.

  • Hiho


    Na dan will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
    Ah jemand der Police Academy kennt, ja wirklich großartige Filme, schade das Schule nicht wirklich so lustig ist XD.


    Als erstes mal zu den Charaktern. Bisher is ja nur Ray wirklich bekannt, aber ich mag ihn jetzt schon ^^. Vorlaut, faul und immer für einen Spass zu haben, was braucht man mehr um in ner Schule für ordentlich Aufregung zu sorgen. Er is ein sympathischer Junge, auch wen er vorlaut ist. Ein richtiger kleiner Mahoney könnte man sagen ^^.


    Ja zur Schule sag ich mal soviel, sie scheint sehr beeindruckend zu sein. Viele Schüler, ein guter Ruf und hohe Anforderungen an die Schüler, wen man dann noch eine Prise "fiese Lehrer" dazu gibt wird das richtig Witzig. Kann es sein das du dich da bei manchen Lehrern an einigen Vorbildern aus genannten Büchern, Filmen und spielen orientierst?


    Ich würde ja noch was zu den Mitschülern schreiben, aber da noch nichts weiter mit ihnen passiert ist, zumindest mit dem Großteil, Begrenze ich mich mal auf die Zwei die schon vorkamen. Andy und Sarah scheinen beide ganz nett zu sein.
    Und wen ich am Anfang die Beschreibungen lese, erinnert mich das doch glatt ein bisschen an die HP Bücher, dann würde das Haus Raikou den Platz von Gryffindor, und Haus Entei wäre dann Slytherin und zum Schluss würde das Haus Suicune den Platz von Hufflepuff und Ravenclaw einnehmen.
    Also Raikou das Haus mit den Freundlichen weltoffenen Bewohnern. Entei hat die gemeinen Jungs und Mädchen die denken sie seien was besseres. Und zum Schluss Suicune Wo die Leute sind die so eher sich neutral halten. Ist jetzt rein ne einschätzung von den Charakterbeschreibungen, darum lege ich mich nicht fest, zumindest solange nicht bis man die Leute aus den Häusern beim lesen etwas besser kennen gelernt hat ^^.
    Bin mal gespannt ob meine Vermutung zutrifft.


    Auf jeden fall gefällt mir deine Geschichte bisher sehr gut. Du kannst wirklich gut erzählen, und vorallem Lebendig.
    Ich bin schon gespannt wies weitergeht.


    MfG Yellow1992

  • Huhu Eagle ^^  

    Zwar ist es ja nun schon etwas spät, aber da ich das ja gestern gesagt habe, werde ich dir nun auch noch einen kleinen Kommentar hinterlassen, selbst wenn es schätzungsweise noch nicht so viel zu schreiben gibt.



    Part 3: Am Ziel

    Inhalt
    Passieren tut ja abermals nicht sehr viel, denn Ray findet ja übergeordnet „nur“ den Weg zu Schule, mit kleiner Unterstützung von Andy und Sarah. Wie du mir ja schon verraten hast, soll Rays schelmische Seite mehr zum Ausdruck kommen, und das ist hier anfangs auch wirklich der Fall. Er verdonnert seinen Mitschüler dazu, seinen schweren Koffer zu schleppen, dessen Gewicht die Schnur doch schon zuvor dazu veranlasste, ihm in die Hand zu schneiden. Scheint ja bisher nicht viel für andere übrig zu haben, daher bin ich schon mal auf das erste Zusammentreffen mit Eagle gespannt. Ansonsten lernt man aber schon mal Teile der Celebi-High gut kennen, was am Anfang ja mehr als nur ratsam ist. Das Ende des Parts hast du auch sehr gut gewählt, denn man würde ja jetzt gerne wissen, wie denn die Direktorin reagiert.


    Stil
    Vermutlich gibt es hier nicht mehr allzu viel zu sagen, denn ich kann nur dasselbe wie sonst übernehmen. Deine Wortwahl ist wirklich, wie immer, sehr gut in diesem Kapitel. Zwar muss ich mich hier und da noch leicht an die umgangssprachlichen Wörter wie „gaffen“ und co gewöhnen, aber das wird mit der Weile bestimmt der Fall sein. Was in diesem Part aber vermutlich unglaublich stark war, sind die Beschreibungen. Einfach umwerfend und teilweise hatte man schon das Gefühl, man würde selbst in oder neben Ray stehen, um das miterleben zu können. Manchmal erinnerte mich es etwas an den Aufbau von Hogwardts, auch kam mir schon die Vermutung bei den verschiedenen Häusern. Der Teich und der Brunnen haben es mir dank deiner Wortwahl auch besonders angetan und ich bin mal gespannt, ob du diese noch ein weiteres Mal in der Geschichte hervorheben wirst. Denn manchmal könnte man meinen, dass du deine Schwerpunkte des Beschreibens auf bestimmte Punkte beziehst, was ja vorausdeuten könnte, dass sie noch mal wichtig sein werden. Natürlich kann es sich da auch nur um Spekulationen meinerseits handeln ^_^  


    Fehler
    Fehler versteht sich: Klar, die gibt es nicht. Oder zumindest habe ich keine gefunden. Eine Stelle klang mir nur etwas verwirrend, mag aber sein, dass ich mich da täusche.

    Während er sich an der Seite der beiden Schüler, die sich ihm mittlerweile als Andy und Sarah - beide aus dem Hause Raikou, was auch immer das sein mochte – vorgestellt hatten, zielstrebig in Richtung eines großen Gebäudes am Ende des Weges bewegten, warf er Andy einen flüchtigen Blick über die Schulter zu.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, gehen die drei nebeneinander. Daher hat es mich gewundert, dass Ray Andy einen flüchtigen Blick über die Schulter zuwirft, da es ja, soweit ich weiß, heißt, dass er nach hinten blickt. Kann aber sein, dass es trotzdem so gewollt war. ^^"




    Sou~ Das war es dann wieder von mir ^^ Bin schon auf den nächsten Part gespannt.
    Liebe Grüße~





  • So, da kommt dann mein Kommentar.


    Startpost
    Sieht gut aus mit dem Tabmenu. Dein Vowort ist traumhaft, da kann sich so mancher eine Scheibe abschneiden. Kleiner Tipp von mir, um etwas Farbe ins Spiel bringen zu können, solltest du ein Bild einfügen. Entweder, weil es zu deiner Story passt, oder es dich inspiriert. Wenn du bei Google nichts findest kannst du auch selbst eins gestalten ;)


    Kapitel
    Formal und inhaltlich gut gemacht, die Länge ist genau richtig und der Inhalt ist toll. Genau so stellt man sich den Anfang an einer neuen Schule vor =P
    Du hast einen guten Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt. An die Umgangssprache muss man sich etwas gewöhnen, aber das wird schon werden -grins- Da bin ich auch gleich beim nächsten, du schreibst so, wie die Jugendlichen von heute nunmal reden. Das bringt die Schulatmosphäre noch besser rüber.
    Rechtschreibung und Grammatik sind auch super, habe beim ersten Lesen keine großen Fehler entdeckt.
    Die Umgebungsbeschreibungen sind klasse so, man kann sich das Gelände dort gut vorstellen. Was mir noch ein bisschen 'fehlt' sind die Gefühle des Protagonisten. Zum Beispiel als er die Schule erblickt, da hättest du gut einbauen können, wie er sich im Inneren fühlt. Zum Beispiel sein Herzschlag oder seine Körpertemperatur.


    Was mir aufgefallen ist:

    Zitat

    „Junge, Junge ... Der hat aber Gewicht“, stöhnte Andy, sich sein Handfläche reibend.
    Sarah, seine Freundin, legte ihre Hand um die Schulter ihres Freundes. „Alles in Ordnung? Tut es sehr weh?“


    Wenn man das so liest und sich die Story im Kopf vorstellt, wirkt es etwas komisch. Eine Hand kann sich nicht um die Schulter von jemandem legen, du solltest hier vielleicht 'legte ihre Hand sanft auf die Schulter ihres Freundes.' schreiben. Oder du schreibst ' legte ihrem Freund liebevoll den Arm um die Schulter.' Beides kommt besser an, es wirkt einfach ralistischer. Du hast einige solcher Sachen geschrieben, die ich so auf die Schnelle nicht mehr wiederfinde.


    So, das ist das Ende meines Kommis. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.^^
    Und versteh mich nicht falsch, es ist eine tolle Story, auf deren Fortsetzung ich mich freue. Sprich, ich hätte gerne eine PN wenns weotergeht.


    Liebe Grüße.

  • ~Kapitel 2: Hier bin ich~


    Ohne auf weitere Formalitäten wie die eines „Herein“ zu warten, öffnete Ray die Tür und fand sich Augenblicke später im Schulsekretariat, einem in sich geschlossenen, quadratischen und fensterlosen Raum wieder, der von einem ellenbogenhohen Tresen geteilt wurde und den markanten Kaffeegeruch in der Luft hatte. Die Wände waren trist weiß tapeziert und gänzlich undekoriert. Seitlich hinter den Tresen versperrte ein großes, von oben bis unten mit jeder Menge von schwarzen Ordnern besetztes Regal die Sicht auf die blanke Wand. – Typisch Büro eben. Weit hinter der ebenholzfarbenen Barrikade, welche wohl die Sekretärinnen der Schule von den Wutausbrüchen so mancher Schüler schützen und abschirmen sollte, stand ein großer, recht unaufgeräumter Tisch; ein Dilemma bestehend aus allerlei wichtigtuerisch wirkenden Dokumenten, einer halb ausgetrunkenen Tasse Kaffee, Kugelschreibern, Bleistiften, Heftklammern, Tipp-ex-fläschen, Lochern, Tackern und sonstigen Schnickschnack, den man unbedingt brauchte, um den Büroalltag zu bewältigen. Zwischen all dem Chaos wachte ein leise summender Flachbildmonitor – besetzt von einer kleinen, leicht pummeligen Schreibtischathletin im mittleren Alter und schulterlangem, oxidroten Haar, die Ray, nach dessen Eintreten, hinter ihrer rechteckigen Brille recht fragend musterte, sich jedoch nicht von ihrem gut gepolsterten Schreibtischstuhl erhob.


    „Junger Mann?“
    „Hallo“, grüßte Ray. „Hier bin ich.“
    Die Sekretärin verschärfte ihren auf Ray haftenden Blick.
    „Bitte? Warum sind Sie nicht im Unterricht?“
    Ray zog wegen der Unkenntnis seiner Gesprächspartnerin auf übertriebene Weise eine Schnute.
    „Habt ihr in eurem ganzen Papierkrieg nicht gemerkt, dass euch ein Schüler bei der Einschulung gefehlt hat? Nun, hier wäre ich nun. Wenn ich vorstellen darf: Ray Valentine.“
    „Valentine?“ Nun erhob sie sich. Wie es zu einer erfahrenen Bürokratin ihres Formats gehörte, fing sie an, die Unterlagen auf ihrem Schreibtisch zu durchblättern. „Valentine, Valentine ...“
    „Ray Valentine, wenn ich bitten darf“, unterbrach selbiger kurz das mühselige Dokumente Wälzen der Sekretärin. „Nun, wie sieht’s aus? Bin ich dabei?“
    Zwischen Daumen und Zeigefinger eingepresst, zog sie ein Stück Papier aus dem Aktenberg. Sie rückte ihre Brille zurecht und überflog schnell das darauf Geschriebene. „Valentine Ray, geboren am 17.03.1994, Wohnhaft in Dukatia City – sind Sie das?“
    „Volltreffer, der bin ich“, grinste Ray.


    Die Dame – immer noch das Dokument zwischen ihren Fingern – näherte sich Ray, bis sie den Tresen zwischen den beiden erreichte. „Warum waren Sie nicht bei Schulbeginn anwesend? Wir hatten Ihnen doch nach ihrer Anmeldung ein Schreiben zugesandt, auf dem wir Sie über den Start des Schuljahrs informiert hatten?“
    Ray winkte demonstrativ ab. Seine Gesichtszüge formten ein belustigtes Grinsen. „Ach, ich bin beim Gänseblümchenpflücken vom Weg abgekommen und dann waren noch die Akkus von meinem MP3-Player leer – ein Notfall, Sie verstehen?“ Sein Grinsen wurde breiter. „Bin ich hier jetzt fertig – kann ich gehen?“
    Die Dame wirkte hinter ihrem Tresen recht verloren und irritiert. Rays Grinsen hielt derweil an. Er schien die Verwirrung, die sein Auftauchen verursachte, förmlich zu genießen. „Also, in Ordnung – wenn das so ist ...“ Sie kehrte dem Schulanwärter in spe den Rücken zu, wanderte zu einem mit prallgefüllten, schwarzen Ordnern beladenen Regal herüber und zog dort einen dieser heraus. Nach kurzer Suche hatte sie gefunden, was sie gesucht hatte und reichte Ray ein einzelnes Dokument. „Da Sie die Einschulung verpasst haben, müssen wir dies nun hier nachholen.“
    Ray blickte auf das vor ihm liegende Stück Papier. „Was soll das hier sein – ein Test?“
    Die Sekretärin fixierte Ray scharf. „Das hier, was Sie vor sich sehen, ist ein Fragebogen, den für gewöhnlich alle neuen Schüler – sofern sie bei der Einschulung mit ihrer Anwesenheit glänzen ... -“, sie verlieh ihren Worten dadurch mehr Nachdruck, dass sie die letzten Worte außerordentlich scharf betonte, was Ray jedoch mit absoluter Gelassenheit in seinem Blick kühl parierte „ ... an ihrem ersten Tag in der Schule beantworten.“
    Rays Blick schweifte über den Fragebogen. Dem ersten Augenschein zu Folge war es kein gewöhnlicher Schultest, wie er ihn bislang kannte. Keine kniffligen Matheaufgaben oder unlösbare Fragen über Satzsyntax, sondern schien es sich bei diesem Sammelsurium viel mehr um eine Art von Charaktertest zu handeln. Rays Augen lösten sich von dem Fragebogen. „Und was soll das bringen, wenn ich das ausgefüllt habe?“
    „Das Ergebnis dieses Personalfragebogens entscheidet, welchem Haus wir sie zuordnen werden“, antwortete sie. „Sie wissen über die Häuser bereits Bescheid, nehme ich an?“
    „Nur dass es drei gibt. Entei, Raikou und das letzte habe ich wieder vergessen“, sagte Ray schulterzuckend.
    „Nun gut, dann lassen Sie mich kurz erklären“, seufzte sie. „Seit der Gründung dieser Schule werden die Schüler in eines von drei Häusern unterteilt: Entei, Raikou und Suicune, die nicht nur die Namen unserer Schulhäuser symbolisieren, sondern gleichzeitig auch die drei mystischen Pokémon, die einst die Landschaften Johtos auf ihrer unermüdlichen Suche nach den Elementen durchquerten.“ Hier stoppte sie kurz. „Auf jeden Fall“, fuhr sie fort, „werden die Schüler anhand dieses Fragebogens diesen drei Häusern zugeteilt. Die Schulhäuser bilden für die Schüler eine Art Gemeinschaft; man könnte sie schon als Familie bezeichnen. Sie leben gemeinsam mit ihren Kameraden in dem Ihnen zugeordneten Haus, lernen und arbeiten gemeinsam, auf dass Sie sich einen Rang als wertvolles Mitglied dieser Gemeinschaft erarbeiten.“ Sie hielt einen Moment inne. „Normalerweise ...“, hier wurde ihr auf Ray haftender Blick wieder schärfer, „ ... findet diese testgebundene Auslese in einer besonderen Schulzeremonie statt, aber ... die Umstände verlangen nun, dass wir es eher formlos halten.“
    „Und wie sollen diese Fragen entscheiden, welchem Haus ich zugeordnet werde?“, wollte Ray wissen.
    „Die Antwort auf diese Frage entnehmen Sie bitte aus den oberen Angaben des Fragebogens. Wenn Sie näher hinsehen werden Sie erkennen, dass dort alle maßgebenden Faktoren präzise erklärt werden“, antwortete sie mit abschließender Stimme. „Wenn Sie nichts dagegen haben zu stehen, dürfen Sie beginnen.“
    „Nein, ich stehe mir gerne die Beine in den Bauch“, antwortete Ray augenzwinkernd.
    „Gut, lassen Sie sich für die Beantwortung der Fragen alle Zeit, die Sie brauchen.“ Mit diesen Worten ließ sie die freche Bemerkung Rays offenbar spurlos an sich vorüberziehen und löste ihren Blick endlich von diesem ab, nahm dabei wieder auf ihrem schwarzen Bürostuhl Platz und begann, auf die Tasten ihrer Tastatur einzuhämmern.


    Ray seufzte bei dem Gedanken innerlich, sich mit dieser Formalität auseinander setzen zu müssen. Auch wenn es sich um keine gewöhnliche Prüfung handelte, verband er mit dieser ihm gestellten Aufgabe eines der Dinge, die er an der Schule hasste: stilles für sich Arbeiten. Aber was half es ihm? Da musste er jetzt notgedrungen durch. Widerwillig nahm er sich einen in einer Halterung befestigten Kugelschreiber, der auf dem Tresen für solche Formalitäten bereit stand, und schenkte dem Blatt zum ersten Mal seine ganze Aufmerksamkeit. Wie es die ihn nun völlig ignorierende Drehstuhlpilotin mitteilte, fand Ray bereits am Kopf des Blattes je einen kleinen Reim, der treffend und unmissverständlich die Eigenschaften und Voraussetzungen eines jeden der drei Häusern erklärte. Rays Augen huschten über einen jeden Vers.


    Es dich dürstet nach frischen Taten,
    etwas zu beginnen, du kaum kannst erwarten,
    niemals du entziehst dich einem Problem,
    Konfrontationen du immer kannst ins Auge sehn,
    dann die Türe stets dir offen sei,
    du dich zählst zu Entei, in unsrer Reih.


    Das Ende dieses sich ganz rechts auf dem Blatt befindenden Reims zierte eine orangerote, löwenähnliche Gestalt, dessen gesamtes Erscheinungsbild recht muskulös wirkte.


    Frohen Mutes blickend auf alles, was im Leben gesinnt dir gut,
    dabei der Drang sich zu entwickeln - nicht fehlen dir das tut.
    Streben nach Wahrheit, Charakter und Gerechtigkeit,
    grenzenlos dein Horizont dir sei – jetzt und in alle Zeit.
    Du an deine Ideale glaubst – Optimist dich man nennt,
    von nun an als Raikou man dich kennt.


    Unter diesem mittig aufgebauten Vers war das Abbild einer großen, gelbschwarzgestreiften Raubkatze mit auffallend großen Reißzähnen abgebildet.


    Vernunft und Logik du zählst zu deinen Stärken,
    Dinge du sehr gut dir kannst merken.
    Denkst stets sachlich, bist dabei mit Herz und auch mit Seele,
    doch auch der Sinn für Kameradschaft nicht tut dir fehlen.
    Überlegst dir jeden Schritt, nennst Scharfsinn dein eigen,
    bei Suicune du wahre Größe kannst dann zeigen.


    Das letzte Gedicht, das Ray am rechten äußeren Ende des Blattes fand, wurde durch ein blaues, besonders agil wirkendes und gepardenähnliches Erscheinungsbildes eines Pokémons abgerundet.


    Im Grunde fand Ray, dass er sich in jedes dieser Häuser hätte gut einfinden können. Wirklich vernünftig wollte er sich zwar nicht unbedingt nennen, doch konnte er ohne zögern von sich behaupten, immer ein guter Freund und Kamerad zu sein. Antriebsbereit war er auch, was eine Grundeigenschaft für das Hause Entei zu sein schien. Letztlich noch das Haus Raikou. Optimistisch war er allemal und seine Ideale – ja, die würde er sicherlich nie verraten.


    Zwar hatte er alle Fäden seiner Zukunft in der Hand, letztendlich war es ihm jedoch reichlich egal, zu welchem Haus er sich bekannte. Spaß haben würde er wohl in jeder dieser Familien, gleichgültig wessen Farben er von nun an tragen würde. Sein Blick schweifte über das gesamte Blatt hinüber und landete dann anschließend bei der ersten Frage. Auf den ersten Blick schien es ganz simpel zu sein. Einige Fragen, die sich mit einem simplen ja oder nein beantworten ließen, manch andere boten mehrere Antwortmöglichkeiten bereit, konnte sich aber auch durch einfaches Ankreuzen beantworten lassen. Ray las die erste Frage sorgfältig durch.


    1.) Sie sind nachts alleine unterwegs und werden von einer wildfremden Person angesprochen. Wie verhalten Sie sich?
    [ ] Ich grüße freundlich und frage nach seinem Begehr.
    [ ] Ich würdige ihn keines Blickes und gehe stillschweigend weiter.
    [ ] Ich grüße ihn, teile ihm jedoch mit, dass ich es eilig habe.


    Rays Blick entfernte sich etwas vom Papier. Er runzelte die Stirn. Was war denn das für eine dämliche Frage? Eine wildfremde Person – schön und gut, aber wie sieht er aus? Wenn es nun irgendein Vagabund wäre, völlig zerlumpt, abgebrannt und mit einer Duftnote, bei dem selbst ein Sleimok Reißaus nehmen würde, ja dann würde er sicherlich ihn einfach ignorieren. Aber wenn es jetzt vielleicht irgendein Mann in Anzug und Krawatte wäre ... Und überhaupt musste er doch erst einmal wissen, was die Person überhaupt von ihm wollte. Wenn er auf einen Pokémonkampf herausgefordert werden würde, ja dann hätte Ray sogar keine Bedenken, es mit dem stinkenden Penner aufzunehmen. Ray grübelte noch einige Sekunden. Es war für ihn aber schier unmöglich, seine Gedanken zu ordnen. Der Lärm der tasteneinschlagenden Sekretärin schien Sekunde für Sekunde lauter in seinen Ohren zu hämmern, die Temperatur im Büro heißer und heißer zu werden und sein Magen begann auch langsam vor Hunger zu rebellieren. Eher planlos setzte Ray mit dem bereits von seinem Schweiß durchgescheuerten Kugelschreiber einen Haken an die erste Antwortmöglichkeit und machte und sich der nächsten Aufgabe widmen. Ihm entfuhr bereits nach dem Lesen ein leises Aufstöhnen.


    2.) Schätzen Sie sich selbst ein. Halten Sie sich manchmal für extrem ängstlich?
    [ ] Ja
    [ ] Nein


    Eine weitere, total unüberdachte Frage. Was verstanden die unter „extrem ängstlich“? Wer würde denn schließlich im Angesicht drohendem Laufzeitende seiner letzten Akkus für den MP3-Player nicht völlig panisch reagieren? Wer konnte von sich schon behaupten, dass er ohne Furcht leben würde? Wohl niemand - da war Ray sich sicher und kreuzte daher abermals wahllos an. Dies tat er bei der nächsten und auch der übernächsten Frage. Die fünfte las er sich aufgrund des riesigen Textblockes gar nicht erst durch und setzte einfach das Kreuzchen in das Nein-Feld. Das zog sich weiter und weiter, bis er einige Minuten später schließlich und endlich vor den letzten beiden Fragen stand. Plötzlich – ein Läuten in Form einer glockenähnlichen Melodie. Ray schreckte auf.
    „Was war denn das?“
    Für einen kurzen Moment starb das Lärmen des kontinuierlichen Tastaturgehämmers, „Schulende“, antwortete die Sekretärin. „Die letzte Stunde hat soeben ihr Ende gefunden. Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie fertig?“
    Schulende? Das hatte etwas. Ray, bereits mit dem Beginn dieser Strapaze völlig antriebslos und unmotiviert, kritzelte abschließend noch zwei weitere Kreuzchen (abermals ohne die Frage überhaupt gelesen zu haben) in die dafür vorgesehenen Kästchen, legte den geliehenen Kugelschreiber und das Blatt demonstrativ zur Seite und somit auch wieder sein gewohntes Grinsen auf sein Gesicht. „Fertig!“

  • Hey Eagle^^

    Dann widme ich mich nun mal deinem nächsten Part/Kapitel deiner neuen Fanstory =)


    ~Kapitel 2: Hier bin ich~ - Part 1: Drehstuhlpiloten bei der Arbeit
    Die Überschrift des Kapitels sagt mir zwar nicht sehr zu, da es sich ja auch ein wenig "egoistisch" anhört. Vermutlich sollte das aber auch so sein, nicht wahr? Denn der Rüpel namens Ray scheint ja vor Selbstbewusstsein förmlich zu sprießen^^ Den Titel des Parts finde ich aber schlicht und einfach genial. Allein das Wort Drehstuhlpilotin zauberte mir da ein Lächeln auf die Lippen. ^_^ Mal schauen, was sich in dem Kapitel so alles finden lässt.


    Inhalt
    Die Idee finde ich auf jeden Fall sehr nett. Ray, der sich nach zwei Tagen Fehlzeit auch mal dazu bequemt, sich bei der „Herrin“ anzumelden, muss ein für in nerv tötendes Formular ausfüllen. Natürlich muss ich an der Stelle sagen, dass mit persönlich Rays Verhalten nicht so unbedingt zusagt. Es wirkt teilweise so, als wäre im alles sehr gleichgültig, daher bezweifle ich bisher, dass er sich gut um ein Pokémon sorgen kann. Aber das wird sich ja noch herausstellen. Vielleicht bekommt er ja sogar ein sehr sensibles Pokémon und muss sich dann erstmals umstellen? Naja… Spekulationen meinerseits^^“ Jedenfalls empfand ich sein Verhalten teilweise schon als recht übertrieben, vor allem was der Umgang mit einer noch „Unbekannten“, sie wohlbemerkt älter ist. Mag aber auch sein, dass ich mir das bisher im wirklichen Leben nur schwer vorstellen könnte. Das Formular hat jedenfalls auch mein Interesse geweckt gehabt, da man selbst mal schauen konnte, in welches Haus man vermutlich gehören würde. Dass Ray die Fragen nicht mal liest hat mich sehr verwundert. Persönlich hätte ich es ja noch als ganz nett empfunden, wenn auch die anderen Fragen noch vorhanden gewesen wären. Aber ist natürlich fraglich, ob es dann nicht zu „eingleisig“ geworden wäre. Dennoch scheint der Protagonist auch Grips im Kopf zu haben, da er sich ja auch über die ersten Fragen Gedanken macht. Wahrscheinlich ist er aber einfach ein wenig zu faul bzw. zu lustlos.


    Stil
    Ich glaube, ich könnte mich hier jedes Mal wiederholen, denn mich überrascht es immer wieder, wie viele Vokabeln du in den Text mit einbringst. Was mir besonders dieses Mal aufgefallen war ist, dass du häufig Aufzählungen verwendet hast. Bin ich nicht unbedingt so ein Fan von, mag aber logisch klingen, wenn man einen speziellen Gegenstand mit mehreren Adjektiven beschreiben möchte oder Erdenkliches. Das Ende kam mir dann irgendwie etwas flott. Woran es genau gelegen hat, weiß ich nicht, aber es kam mir sehr zügig vor. Mag aber an den Inhalt angeknüpft sein, da Ray dort ja keine Lust mehr hatte, in dem Raum zu verweilen, spätestens nachdem der die Schulklingel gehört hat. Aber naja… alles in einem war dein Stil wieder sehr lesenswert^^


    Fehler
    Bin noch über zwei Dinge gestolpert, die ich dir einfach noch kurz nennen werde^^

    einer halb ausgetrunkenen Tasse Kaffee, Kugelschreibern, Bleistiften, Heftklammern, Typ-ex-fläschen, Lochern, Tackern und sonstigen Schnickschnack

    Absicht? ^^"

    bei Suicune du wahre Größe kannst dann zeigen.Das letzte Gedicht, das Ray am rechten äußeren Ende des Blattes fand

    Hier hast du einfach einen Absatz vergessen, soweit ich weiß.




    Das war es dann soweit mit meinem Kommentar. Mag sich hier und da etwas negativ anhören, liegt aber daran, dass ich mich als Leser auch erst noch an Rays Art gewöhnen muss. Alles in einem wieder ein sehr netter Part, wobei ich ja noch immer auf den Startschuss der "strikten" Handlung gespannt bin bzw. darauf, was im Verlauf noch alles kommen wird^^


    Liebe Grüße~

  • Hiho
    So da bin ich mal wieder mit meinem Senfglas ^^.


    Ok dan fangen wir mal mit dem Titel an, " Drehstuhlpiloten bei der Arbeit " da musste ich schon mal mehr als schmunzeln.
    Wie kommt man eigentlich auf so was?? Naja auf jeden Fall passt die Bezeichnung wie die Faust aufs Auge.
    Ich habe so das Gefühl das man sich die Beschreibung des Raums merken sollte, da Ray dort wohl noch öfters landen wir.
    Aber ich konnte mir das gut vorstellen, wie Ray da so reinkam und ganz lässig alles geregelt hat. Das erinnert mich ein bisschen so an die Show die Mahoney bei seinem eintritt in die Police Academy abgehalten hat ^^.


    Ein komischer Fragebogen, erinnert mich an YuGiOh GX ^^. Was mir grade auffällt, da Passen die Häuser Farben sogar ^^, Rot, Blau, Gelb.
    Wie er auf die letzten Fragen antwortet finde ich immer noch am besten, nicht anschauen einfach ankreuzen XD. Aber diese "Drehstuhlpilotin" is auch nicht von schlechten Eltern.
    Die lässt sich ja nicht von Ray auf der Nase rumtanzen ^^.


    Also wieder ein sehr gutes Kapi, ich freue mich schon auf das nächste ^^.
    Ach könnte ich ne PN haben wen ein neues Kapi kommt?


    MfG Yellow1992

  • Part 2: Wenn der kleine Hunger quält ...



    „Endlich ...“
    Die Tür zum Sekretariat hinter Ray sprang in ihre Angeln. Erleichtert atmete er auf. Endlich dem Mief des stickigen, nach Kaffee und Tonerschwärze stinkenden Büros entronnen zu sein, war wie der rettende Atemzug nach einem schier ewig vorkommenden Tiefseetauchen. Er lehnte sich entspannt gegen den Eingang in der Bürokratiezentrale, welche ihm gut und gern gestohlen bleiben konnte. Er war frei; endlich erlöst. Zumindest für ein paar Stunden, denn so lange würde die Auswertung seiner Testergebnisse dauern, so meinte es jedenfalls die Schreibtischathletin, die hinter der Fassade der Tür zu seinem Rücken gerade sein lustlos dahingekritzeltes Geschriebenes auswertete. Schülerscharen zogen unterdessen an ihrem nun offiziell aufgenommenen Kameraden vorbei und nahmen das fremde Gesicht im Vorübergehen kurz in Augenschein, bevor sie einzeln oder in Grüppchen; munter miteinander schwatzend oder über den eben erfahrenen Stoff sehr nachdenklich schweigend in alle Himmelsrichtungen ausschwärmten.


    Lässig stieß sich Ray schließlich von der Tür zum Sekretariat ab. Eine Stunde blieb ihm, um den Campus – seine neue Heimat – etwas unsicher zu machen. Nicht unbedingt viel Zeit würde man meinen, insbesondere wenn man berücksichtigte, wie unermesslich groß das komplette Schulgelände schien. Unendlich viel Möglichkeiten taten sich vor Rays inneren Auge auf, verblassten sekundenschnell wieder und schufen sogleich Platz für die nächste Schandtat. Doch wurde er ausnahmsweise mal nicht von seinem unglaublich starken Willen in Richtung dem zum Baden einladenden gigantischen Schulweiher oder dem entdeckten Billardtisch in dem Gebäude unmittelbar zum Raikou-Schulhaus getrieben, stattdessen zog es ihn an einen ganz anderen Ort, den es allerdings vorher noch zu finden galt. Bereits während er im Sekretariat den Fragebogen ausfüllte, hatte sich sein Magen lautstark zu Worte gemeldet. Zu recht, denn die letzte Mahlzeit lag bereits seit Stunden zurück. Etwas zwischen die Zähne musste schleunigst her. Ray krempelte seinen Ärmel hoch und warf einen Blick auf seine Digitaluhr. 16:17 Uhr zeigte sie an; wohl zu früh für ein ausgiebiges Abendessen. Doch würden in einer solch gigantischen Schule derlei banale Wünsche wie einen kleinen Happen zwischendurch sicherlich nicht lange unerfüllt bleiben. Schlussendlich entschied sich Ray dann doch, seinem Magen klein bei zu geben, und trotz starkem Widerwillen einen Blick auf den Wegweiser zu werfen, den er bei seiner Ankunft einfach ungeachtet links liegen gelassen hatte.


    Klassenzimmer für Klassenzimmer ließ Ray auf der Suche nach einem Stillmittel für seinen Magen hinter sich. Es ging einen langen Gang entgegengesetzt des Sekretariats herunter. Türen sprangen derweil links und rechts von ihm auf. Schüler strömten ihm entgegen oder schlossen sich ihm in seine Richtung an. Ray spürte deren Blicke auf sich haften wie eine verlorene Fliege in einer düsteren Nacht an der einzigen funktionierenden Straßenlampe in Reichweite klebte. Uniformlos, wie er durch die Gänge stromerte, fiel er unter den ordnungsgemäß gekleideten Schülern auf wie ein buntes Hunduster. So gekonnt es ihm möglich war, ignorierte er das Tuscheln und Fingerzeigen hinter seinem Rücken und gab sich ganz dem stetig intensiver werdenden, herzhaften Kantinenduft und dem munteren, immer lauter werdenden freudigen Geklirre von Besteck hin, bis sein Marsch schließlich und endlich in der Schulcafeteria, einen Raum, in seinem Umfang etwa die Ausmaße der Aula besitzend, sein Ende fand.


    Selbstbedienung war das Motto, wie man es jedoch wohl auch nicht anders von einer Schulcafeteria erwartet hätte; doch hier anzustehen, lohnte sich wahrlich. Einen jeden Schüler, der seinen Weg in diese Hallen des Schlemmens und des sich gut Gehens fand, erwartete eine wahre Gaumenfreude des kulinarischen Hochgenusses. Tafeln beladen mit allerlei herzhaft duftenden Speisen und Getränken, die die hiesige Küche ihren hungrigen Schülern bereit hielt, waren links und rechts nebeneinander aufgebaut, sodass sie drei lange und breite Gänge bildeten. Weit abseits von Cash and Carry standen reihum Tische, Stühle und Bänke aller Größenordnungen bereit, die ihnen auferlegte Last zu tragen. Neben drei besonders langgezogenen Banken, gab es etwas abseits davon auch Sitzgelegenheiten für kleinere Runden und Zwiegespräche nur unter vier Augen. Sauerstoffspendende Pflanzen, die in Blumenampeln von der Decke hingen oder auch einfach nur schlichtweg eingetopft in der Ecke standen, dienten als Abrundung für diesen Unterschlupf eines jeden von der Schule genervten, oder auch einfach nur hungrigen Schülers.


    Ray ließ sich nicht lange lumpen und machte daran, kaum hatte er richtig Fuß gefasst, sich über die Schlemmereien her zu machen. Wer sich allerdings etwas wirklich Üppiges in Form eines warmen Mittagessens erhoffte, wurde hier enttäuscht. Das offenbar von Tageszeit variierende Buffet bot zur aktuellen Stunde eine Reihe von verschiedenen fruchtigen Kuchen und sahnigen Torten, Muffins, Kekse und anderes Gebäck, kalten Pfannkuchen, belegten Broten und Brötchen, Sandwiches, Laugengebäck, Waffeln mit Schlagsahne, Jogurts, Eiscreme, Obst aus aller Herrenländer in Hülle und Fülle, sowie süße Säfte in den verschiedensten Farben, Milch und natürlich Kakao, an.


    Vollbepackt mit sämtlichen Leckereien, nach denen es sein Herz gedürstet hatte, machte sich Ray abermals auf eine Suche - diesmal allerdings nach einer Sitzgelegenheit. Angesichts des eher geringen Andrangs, der zum Zeitpunkt in der Mensa herrschte, war dies jedoch nicht weiter schwer. Die drei langgezogenen Tische waren völlig unbemannt. Hingegen wurden die kleinen und abgelegenen Tische und Stühle von einigen wenigen Schülern bevölkert. Eine Art Klassen- oder Gruppenbildung, so wie Ray es auch bereits von früheren Schulen her kannte, gab es auch hier, wie er feststellen musste. Vergleichbar mit Vogelpokémon, die sich auf Stromleitungen unter ihresgleichen tummelten, so verhielten sich auch die verschiedenen Schüler und sammelten sich ihren Farben entsprechend grüppchenweise an den Tischen. In blaue, gelbe und rote Uniformen gezwängte Schüler beanspruchten einen Großteil der freien Sitzgelegenheiten – jedoch nur unter sich. Rot bei rot, blau bei blau und gelb bei gelb. Niemand schien auch nur ansatzweise in Erwägung zu ziehen, sich zu der „Konkurrenz“ zu bequemen und dort Platz zu nehmen. Für Ray, der sich selbst für einen absoluten Gruppenmensch hielt, war dies natürlich problematisch, schließlich stand für ihn noch gar nicht fest, zu welchem Hause er sich bald zählen durfte. Selbst er sah es als problematisch an, sich zu einer Gruppe Menschen zu gesellen, um die er, sobald erst die Zeit gekommen war, wohl einen großen Bogen machen würde. Andererseits hatte er sich bereits mit zwei Schülern aus dem Hause Raikou angefreundet, die ihm äußerst wohl gesonnen waren. Ihnen gänzlich den Rücken zu kehren, selbst wenn er wohlmöglich bald „die Farbe des Feindes“ tragen würde, konnte er sich irgendwie nicht vorstellen. Sein Blick schweifte über die Runde. Sollte er sich vielleicht einfach zu jemandem an den Tisch setzen? Zumindest die Raikouianer hatten bewiesen, dass sie selbst gegenüber völlig Fremden äußerst aufgeschlossen und freundlich reagierten. Ray seufzte innerlich. Je länger er sich darüber Gedanken machte, wo er sich nun hinsetzen sollte, desto schwerer schien das Tablett in seinen Händen zu lasten, außerdem wurde er bereits argwöhnisch von seinen vielleicht schon zukünftigen Klassenkameraden beäugt.

  • HalliHallo, da bin ich wieder. Sorry, dass ich den ersten Partl ausgelassen habe, aber ich habe leider keine Zeit für ein ausgiebiges Kommi gefunden.
    Deswegen kommentiere ich beide.


    Drehstuhlpiloten bei der Arbeit
    Ein guter Part, der Titel ist amüsant. Ich musste direkt grinsen =D Aber er passt zum Geschriebenen. Hmhm, ein Fragebogen, interessant. Die Verse, die für die Häuser stehen, finde ich echt gut. Sie wirken sehr mystisch, das macht glatt Lust, selber in ein Haus aufgenommen zu werden. Die Fragen sind... eigenartig, aber sie passen zu den Versen, die die Häuser symbolisieren.
    Die Art, wie Ray mit der Sekretärin redet, ist genau so, wie ich es erwartet hätte. Ich erkenne mich fast in ihm wieder -hust-
    Die Umgebung ist wieder toll dargestellt, das typische Büro-Chaos eben. Man kann sich das Zimmer gut vorstellen. Ein kleiner Fehler:

    Zitat

    ein Dilemma bestehend aus allerlei wichtigtuerisch wirkenden Dokumenten, einer halb ausgetrunkenen Tasse Kaffee, Kugelschreibern, Bleistiften, Heftklammern, Tipp-ex-fläschen, Lochern, Tackern und sonstigen Schnickschnack, den man unbedingt brauchte, um den Büroalltag zu bewältigen


    Du musst dich entscheiden, Tipp-Ex-Flaschen oder Tipp-Ex-Fläschchen.^^
    Hier kann ich mich nur wiederholen, es fehlt ein bisschen an Gefühlen. Ist zwar schon besser geworden, aber du könntest noch mehr rausholen. Vielleicht wird es besser, wenn du mal ein Kapitel aus der Ich-Perpektive schreibst...?


    Wenn der kleine Hunger quält...
    Ein ganz ansprechender Titel, aber nach meiner Meinung solltest du etwas ändern oder dazufügen. Auch hier wieder zwei Möglichkeiten, 'Wenn der kleine Hunger kommt..' oder 'Wenn dich der kleine Hunger quält...'. So würde es besser klingen.
    Boah, jetzt muss ich mal was zu deinem Schreibstil sagen. Der wirkt sehr fachmännisch, zum Beispiel durch 'ältere' Sprache, wie etwa 'nach denen es sein Herz gedürstet hatte. Der zweite Part wirkt altertümlich, was aber nichts schlechtes ist. Er macht die Story mystisch, und das ist gut.
    Obwohl du in diesem Part die Gefühle eher in den Schatten stellst, kann der Leser die Emotionen spüren. Ich weiß nicht, wie du's machst, aber du hast Talent dafür, den Lesern Gänsehaut zu bereiten.


    Sorry, dass der zweite Part etwas kürzer geworden ist, aber mir fällt heute nichts ein ;)
    Aber, gutes Kapitel, mach nur weiter so. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.


    Liebe Grüße.

  • Part 3: Die gehemmte Künstlerin


    „Hi! Was dagegen, wenn ich mich etwas zu dir geselle?“
    „W-Was?“
    Ray hatte endlich eine Entscheidung gefällt. Seine Wahl war auf kleinen Vierpersonentisch gefallen, der sich recht abseits von den langgezogenen Bänken befand. An dem von ihm auserkorenen Platz saß bereits eine Schülerin, die ihrer gelben Schuluniform zufolge zum Hause Raikou gehörte. Auf Rays ersten Augenschein hin, gehörte das Mädchen mit dem weit zum Rücken herunterreichenden gelben Haarzopf in etwa dem selben Alter an, wie er. Offenbar unendlich tief in die Arbeit in ihren Notizblock vertieft, zuckte sie auf Rays Frage hin erschrocken zusammen, bevor ihr Blick ganz langsam zu Ray in die Höhe schweifte.
    Die Unsicherheit, die in der Stimme des Mädchens lag und dann noch diese Beklommenheit, die sich in ihren graublauen Augen wiederspiegelte, blieben Ray nicht verborgen. Freundlich wie er war, wiederholte er seine Frage.
    „Ob ich mich setzen darf, oder erwartest du noch jemanden?“
    Diese Frage war überflüssig, das wusste Ray. Jener Art von Menschen war er schon oft während seiner bisherigen Schulzeit begegnet, auch wenn er nie richtig verstand, worin die Ursache der Komplexe waren, mit denen dieser Personenkreis so verbissen kämpfte. Schüchternheit, Verlegenheit, Furcht – all dies waren Dinge, die Ray niemals richtig verstanden hatte.
    „Wenn du magst ...“, murmelte das Mädchen, wandte sich von Ray ab und schenkte ihre ganze Aufmerksamkeit wieder den Notizen, die sie in ihren Block hineinkritzelte.
    „Danke“, sagte Ray erleichtert und nahm ihr gegenüber Platz. Die Last seines Tabletts war inzwischen bereits so schwer geworden, dass er ein „nein“ auch nicht ohne Weiteres akzeptiert hätte, so aber war es definitiv einfacher.


    Händereibend machte sich Ray über seine Ausbeute her, bei der er sich wahrlich nicht hatte lumpen lassen. Zwei Stücke Torte, ein gigantisches Stück Schokoladenkuchen, einen Berg voll Waffeln mit einem nicht weniger großen Berg voll Schlagsahne und Plätzchen und Hülle und Fülle. Hungrig wie er war, kostete er eine Leckerei nach der anderen, woraufhin sein Magen bei jedem weiteren Bissen vor Freude höher zu hüpfen schien.
    „Boah, erste Sahne die Torte!“ schmatzte er. „Magst du was auch was davon?“
    Abermals schreckte seine Tischgefährtin auf seine Worte hin erschrocken in sich zusammen. Rays sahnebeschmierte Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln, als sich ihre Blicke trafen. Er wäre nicht der, der er nun mal war, wenn er sich einfach so stillschweigend über seine Mahlzeit hermachen und dann am Schluss einfach so das Weite suchen würde. Das wäre in seinen Augen unhöfflich, ein absolutes Unding und ein völlig falsches Verhalten.
    „Ob du auch etwas willst?“, wiederholte er. „Ich schaff es ja doch nicht alles.“ Er schob sein Tablett demonstrativ etwas in die Mitte des Tisches.
    Die bleistiftfreie Hand der Raikouianerin zuckte ein wenig, als würde sie innerlich einen verbissenen Kampf führen. Ihre Augen ruhten auf den mit Zuckerguss und Schokolade überzogenen Plätzchen.
    „Nur keine falsche Scheu. Ist ja genug da“, sagte Ray freundlich und rückte das Tablett noch weiter an sie ran. Ihre Augen huschten kurz von den süßlich duftenden Gebäck zu Ray, dann aber schlagartig wieder zum Tablett hinab.
    „Du meinst ...?“
    „Jetzt nimm schon“, herrschte er sie an, verlor dabei allerdings nicht die Freundlichkeit in seiner Stimme. „Du willst mich doch nicht beleidigen, oder?“ Genau im richtigen Moment, als sich ihre Blicke abermals trafen, zog Ray eine zuckersüße Schnute; wohl süßer und zahnsteinzerstörender als der komplette Inhalt seines Tabletts zusammen, woraufhin auch das Mädchen sich ein Lächeln nicht verkneifen konnte und sich endlich eines von Rays Plätzchen in den Mund schob.
    „Danke ...“
    Rays Grinsen wurde breiter. „Geht doch.“


    Die Augen des neusten Schülers der Celebi-High ruhten noch eine ganze Weile auf seiner Tischgefährtin, die mittlerweile einen Großteil ihrer Zurückhaltung gegenüber Ray verloren hatte und sich bereits den fünften Keks in Folge genehmigte.
    „Ach, wie unhöfflich von mir. Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt.“ Ray klopfte sich auf die Brust. „Ray Valentine. Freut mich, dich kennen zu lernen. Und mit wem habe ich das Vergnügen?“
    Sie zögerte einen Augenblick, bevor sie antwortete. „S-Sonja, Sonja Lynn. Freut auch mich, dich kennen zu lernen.“
    „Alles klar S-Sonja, Sonja Lynn. Darf ich dich auch Sonja nennen?“, lachte Ray.
    „Nur Sonja reicht, denke ich ...“, antwortete sie. Ihre Wangen nahmen einen leichten Hauch von rosa an.
    „Okay, ‚nur Sonja’“, feixte er lächelnd und auch Sonjas Lippen kräuselten sich - von Rays Art angetan - zu einem Lächeln.


    Der Inhalts seines Tabletts hatte sich bereits fast seinem Ende zugeneigt, als Sonja erstmalig das Wort ohne Aufforderung ergriff. „Ray? Darf ich dich etwas fragen?“
    Rays Augen lösten sich von den letzten Krümeln vor ihm und legte seine Gabel beiseite. Er lächelte. „Ob du mich etwas fragen darfst? Aber du fragst mich doch gerade schon etwas ... Naja, tu dir bloß keinen Zwang an.“
    „Äh, okay. Also – was ich fragen wollte ...“
    Sonja schien ihre Worte sorgfältig und mit viel zu viel Bedacht abzuwiegen.
    „Ja?“, hakte Ray nach.
    „Also, warum du keine Uniform trägst, wollte ich wissen. Außerdem glaube ich, dich noch gar nicht hier auf dem Schulgelände gesehen zu haben. Sorry, wenn es frech klingen mag ...“, fügte sie rasch ihrer Frage hinzu, doch Ray winkte ab.
    „Quatsch, warum sollte das frech sein? Ist doch eine berechtigte Frage“ korrigierte er Sonja. „Also, die Sache ist die: Ich wollte ja pünktlich zum ersten Schultag erscheinen, aber dann hat mich ein Schneckmag zu einem Marathon herausgefordert und bis es dann endlich zur Siegerehrung erschienen ist ... Naja, das hat halt seine Zeit gedauert, du verstehst?“
    Auf Sonjas anhaltenden verdutzen Gesichtsausdruck hin, rückte Ray dann aber doch schließlich mit der Wahrheit heraus und berichtete ihr von seiner Reise zu Celebi-Island und seine Einstellung über die ersten Schultage.
    „ ... oder habt ihr wirklich schon was Interessantes durchgenommen, geschweige denn bereits ein Pokémon erhalten? Naah?“, beendete Ray seine Ausfertigungen.
    „Um ehrlich zu sein – nein“, antwortete Sonja. „Stundenplan, was im Jahr für Stoff durchgenommen wird, bestehendes Wissen testen, etwas Sport ...“ Sie zuckte kurz die Schultern. „Das Übliche halt.“
    Ray, dessen Magen inzwischen prallvoll war und langsam von der Müdigkeit seiner Reise übermannt wurde, lehnte sich entspannt zurück. Er gähnte ausgiebig. „Sagte ich doch.“
    „Und du bist noch keinem Haus unterteilt?“ wollte Sonja wissen.
    „Nö, dürfte aber bald soweit sein“, antwortete Ray, krempelte seinen Ärmel hoch und warf einen Blick auf seine Uhr. „Noch eine knappe Viertelstunde. Ich leiste dir noch etwas Gesellschaft, wenn es dir nichts ausmacht.“
    Sonja schüttelte rege ihren Kopf. „Nein, natürlich nicht.“


    Nach einer langen Pause des Schweigens, wiegte Sonja abermals ihre Worte mit äußerster Vorsicht ab. „Hast du eine Ahnung, wo es dich hinverschlagen könnte; vielleicht eine Mutmaßung?“, fragte sie vorsichtig.
    Ray ahnte bereits, auf was Sonja hinauswollte, doch konnte er es ihr nicht verübeln. Es schien fast so, als hätte sie bislang noch keinen wirklichen Anschluss in ihrer Klasse und unter den Kameraden ihres Hauses gefunden. Es tat ihr offenbar sichtlich gut, mit Ray zu reden. Mit wachsender Zuneigung für Sonja schüttelte Ray seinen Kopf. „Keine Ahnung, sorry. Aber vielleicht klappt’s ja mit Raikou.“ Lächelnd zwinkerte er ihr zu.
    Sonja lief rot an, ließ zum ersten Mal ihren Blick von ihrem Gegenüber ab und tat so, als würde sie sich wieder mit ihren Notizen beschäftigen.
    Ray blieb es nicht verborgen, dass seiner Gesprächspartnerin das Thema peinlich zu sein schien, also lenkte er den Gesprächsstoff ab. „Sag mal, was machst du da eigentlich?“ Er machte einen Fingerzeig in Richtung Sonjas Notizen. „Sag bloß, ihr bekommt schon jetzt Hausaufgaben, oder was soll das sein?“
    „Nein, also das – das ist so ein Hobby von mir, weißt du?“
    Ray runzelte die Stirn. „Schreiben, in deiner Freizeit? Wusste gar nicht, dass man so was zu seinem Vergnügen machen kann ... Darf ich mal sehen?“ Ohne auf eine Antwort zu warten, beugte er sich über den Tisch und versuchte dabei, einen Blick auf Sonjas Block zu erhaschen. Mit einem Anflug von Panik in den Augen warf sich Sonja mit der ganzen Gewalt über ihr Geschriebenes – so heftig, dass ihr gemeinsamer Tisch nach diesem Aufprall gefährlich ins Schwanken geriet.
    Sonjas Gesicht war zwischenzeitlich tomatenrot angelaufen. „Uuups, entschuldige.“
    „Nein, schon in Ordnung – mein Fehler“, entschuldigte sich Ray wahrheitsgemäß und stellte dabei sein ausgetrunkenes Glas wieder sorgsam auf sein restlos leergeputztes Tablett. „Hätte nicht so aufdringlich sein sollen.“ Er legte eine kurze Pause ein. „Nun denn, ich glaube, es wird auch langsam an der Zeit.“ Er erhob sich. „Die Bürotante dürfte so langsam mit meinem Fragebogen durch sein“, meinte Ray und griff sich die Überreste seines verspäteten Mittagessens.
    „Du gehst?“ Sonja wirkte erschüttert. „Jetzt schon?“
    Ray schwenkte seinen Blick zu Sonja hinüber. Eine Welle von heftig in die Magengegend stechendes Mitleid überkam ihm bei dem Gedanken, seine Gesprächspartnerin, die offenbar sehr viel von ihm hielt, einfach so zurückzulassen. Ray fasste einen Entschluss. „Magst du vielleicht mitkommen?“
    Sonja schreckte bei Rays Angebot so ruckartig auf, dass sie beinahe ein zweites Mal den Tisch zerlegte. „Gerne.“

  • Part 4: Das Hause Raikou


    „Das Haus Raikou, Mr. Valentine, auch wenn es sich bei Ihnen um einen wirklich schwierigen Fall gehandelt hat.“
    „Wieso schwierig?“
    „Ist Ihnen klar, dass Sie sich kontinuierlich widersprochen haben? Wenn Sie sich nur mal ...“
    „Nein, lassen Sie gut sein. Ich will es gar nicht sehen ...“
    Ray und Sonja, die nun mit seiner besiegelten Aufnahme in das Hause Raikou zu seiner neuen Klassenkameradin zählte, hatten ihren Weg wieder zurück in das stinkige Kabuff in Sekretariatsform gefunden. Wie es ihm prophezeit wurde, war die alleinige Herrscherin dieses auf Gesetzen und Paragraphen gebauten Reichs in der Zwischenzeit mit der Auswertung von Rays Testergebnissen fertig.
    „Also Raikou?“, vergewisserte sich Ray.
    „Ja, knapp“, fügte die Sekretärin beiläufig hinzu und rückte sich ihre Brille zurecht, die ihr nach einem schrillfreudigen Quieken Sonjas ein gutes Stück die Nase heruntergerutscht war. „Sie werden den Weg zu Ihrem Haus alleine finden, nehme ich an?“
    „Logisch“, antwortete Ray lässig. „Trifft sich auch hervorragend. Mein ganzer Krempel ist bereits vor der Haustür geparkt.“
    Gut hörbar drückte die Bürokratin Rays Testergebnissen den in blauer Tinte geprägten Schulstempel auf, legte die Dokumente präzise und millimetergenau auf einen Stoß, die sich Augenblicke später zu den anderen Akten, in einem rappelvollen Schulordner, gesellten. „Weitere Instruktionen erhalten Sie dann von Ihrem Hauslehrer. Sie dürfen gehen.“
    „Nichts lieber als das. Man dankt“, verabschiedete sich Ray mit einem kurzen Handwinken und überließ ohne weiteres Zögern das Hoheitsgebiet wieder seiner rechtmäßigen Befehlshaberin.


    Rays Freude, sich nun als ein vollwertiger Schüler der Celebi-High zählen zu dürfen, gepaart mit dem gleichzeitig angenehmen Vergnügen, auch noch in das Hause Raikou aufgenommen worden zu sein, in dem er sich bereits jetzt richtig heimisch fühlte, war nichts im Vergleich zu der Begeisterung, die Sonja ausstrahlte. Ihr mit Büchern und Heften prallgefüllter Rucksack hüpfte im Gleichschritt ihrer von dem Boden abfedernden Freudensprünge auf und ab; selbst als sie den Springbrunnen, der sich am Eingang der Schule befand, und selbst dann noch, als sie mit anhaltendem „Klong, Klong“ die massive Eisenbrücke überquert und endlich das andere Ufer erreicht hatten.
    „Ist ja gut, bleib locker ...“, sagte Ray, konnte sich dabei aber selbst ein Grinsen nicht verkneifen.


    Das Schulhaus Raikou war mittlerweile bereits in Sichtweite gerückt. Viele in gelbe Hosen und Jacken gekleidete Schüler begrüßten Sonja auf ihr Erscheinen herzlich, musterten gleichzeitig allerdings Ray, den Eindringling, recht argwöhnisch; waren ihm beinahe schon feindlich gesonnen.
    „Hey, hey, ich komme in friedlicher Absicht, keine Sorge“, lachte Ray, dessen Coolness sich jedoch erstmalig, seit er einen Fuß auf den Campus gesetzt hatte, verflüchtigte und von einer Spur eines mulmigen Gefühls ersetzt wurde. Inzwischen hatte die „gelbe Bedrohung“ bereits solche Ausmaße angenommen und gegen ihn und Sonja Überhand gewonnen, dass Raikou-Heerscharen sogar bereits Versuche unternahmen, ihn, den ungebetenen Eindringling, zu umzingeln. „Bin der Neue im Club“, fügte er rasch hinzu und versuchte die Panik, die mehr und mehr seine Kehle zuschnürte, zu bändigen.
    Schützend, wie ein menschliches Schild, baute sich Sonja mit weit ausgebreiteten Armen zwischen Ray und der finster dreinblickenden Meute auf. „Es ist in Ordnung, er gehört zu uns.“
    „Ray?“
    Andy kämpfte sich durch seine Hauskameraden hindurch, die langsam aber sicher ihrem neuen Kameraden etwas mehr Diskretion zollten und Freiraum gewährten, ihn jedoch nach wie vor skeptisch beäugten.
    „Du hast es geschafft? Raikou, ja?“
    „Jaaah, sonst wäre ich ja nicht hier, oder?“, antwortete Ray, nun wieder mit zunehmend wachsendem Selbstbewusstsein und regelmäßig werdenderem Herzschlag.
    „Klasse, Glückwunsch! Echt tolle Leistung.“ Andy reichte seinem neuen Hauskameraden die Hand.
    „Ist doch nichts dabei“, sagte Ray lässig, entgegnete aber dabei den freundlich gesonnenen Gruß Andys.
    „Dein Gepäck ist übrigens oben“, sagte Andy und machte mit seinem Daumen eine vielsagende Geste über die Schulter Richtung des Raikou-Hauses.
    „Wunderprächtig. Kann ich auch gleich meine Bude beziehen“, sagte Ray. „Wo hast du den Krempel geparkt?“
    „Oben bei mir; im zweiten Stock“, antwortete Andy. „Komm eben mit.“
    Ray hatte bereits seinen Fuß auf die erste Treppenstufe seines neuen Wohnheims gesetzt, als ihm plötzlich klar wurde, dass sich das herumhüpfende Etwas mit Namen Sonja von seiner Seite gelöst hatte. Er warf einen Blick über die Schulter und suchte das Gelände nach seiner verlorenen Kameradin ab, die er wenige Augenblicke später auch problemlos ausmachen konnte. Regungslos und mit hängenden Schultern hatte Sonja genau an der Stelle Wurzeln geschlagen, an der sie vor wenigen Minuten noch von den Raikou-Scharen in die Zange genommen wurden. Traurig blickte sie in seine Richtung. Ray zögerte keine Sekunde. Er wusste sofort, was es zu tun galt.
    „Wo bleibst du denn? Willst du mich etwa mit diesem Verrückten hier alleine lassen?“ Sein Kopf machte eine Geste Richtung Andy.
    „Das habe ich jetzt mal überhört“, murrte Andy, als sich Sonja freudenstrahlend ihnen wieder angeschlossen hatte.


    In dem Schulhaus, welches Ray nunmehr als Unterschlupf für seine kommenden Schuljahre dienen sollte, herrschte angenehme Kühle. Er hatte kaum richtig auf dem grau marmorierten Boden Fuß gefasst, als er von Andy und Sonja eine ebenso marmorierte Wendeltreppe hochgeführt wurde. Abermals löste sich Sonja immer mehr von seiner Seite, während sie sich unaufhaltsam dem zweiten Stock näherten. Doch bereits als er den Mund aufmachen wollte, fuhr ihm Sonja, deren Abstand sich zu ihnen inzwischen auf fünf Stufen erweitert hatte, ins Wort. „Es geht nicht, Ray“, sagte sie mit ernstem Nachdruck in ihrer Stimme, schaute ihn dabei aber mit wehleidigem Gesichtsausdruck nach. „Der zweite Stock ist für die Jungen, musst du wissen ...“ Ray jedoch winkte ab.
    „Quatsch, pfeif auf die Vorschriften. Regeln sind wie billiges Porzellan: gemacht, um in Stücke geschlagen zu werden. Und jetzt hoch mit dir!“


    Es folgte ein langes Hin und Her, das Sonja schließlich und endlich verlor und sich dem Willen ihres neuen Freundes beugen musste. Andy erreichte als Erstes die Tür zum zweiten und letzten Stockwerk. Sonja fühlte sich allem Anschein nach sichtlich unwohl in ihrer Haut, den Jungenetage trotz Geleitschutz zu erkunden. Ray verlangsamte seine Schritte, während er Andy einen langgezogenen Korridor hinab folgte, der regelmäßig links und rechts von einer Tür unterbrochen wurde.
    „Und hier schlafen alle Jungen?“, wollte Ray wissen, als sie ihren Gang vor der verschlossenen Türe Andys Quartier beendeten.
    Andy kramte in seiner Hosentasche nach seinem Schlüssel und versenkte diesen dann zielsicher in das Türschloss. „Jepp, aber eben nur wir Raikous, versteht sich.“
    Mit einem leisen Klicken öffnete sich die Tür und mit einem weiteren kehrte das Licht in das durch die Vorhänge verdunkelte Zimmer ein. Andy teilte sich offensichtlich sein Zimmer mit drei weiteren seiner Klassenkameraden. Je ein hölzernes, zweistöckiges Etagenbett stand links und rechts zueinander. Auf dem Boden – das reine Chaos aus getragenen Klamotten, achtlos weggeworfenen Papierchen, nicht mehr funktionierenden Kugelschreibern und einer sich langsam schwarz färbenden und ranzig riechenden Bananenschale, wie man es von Teenies in ihrem Alter aber wohl auch nicht anders erwartet hätte. Vor dem mit Vorhängen verriegelten Fenster stand ein quadratischer Tisch mit vier Stühlen, auf dem ein ähnliches Durcheinander herrschte, wie auf der Ablage der Sekretärin in der Schule. Während Rays von dem Tohuwabohu begeisterter Blick durch das Zimmer schweifte, konnte er problemlos Andys Bett ausmachen. Aus unterschiedlichen Perspektiven lachte Andys Freundin Sarah von Photographien entgegen, die die Wand um das Erdgeschoss des linken Etagenbetts zierten, und genau an Fuße dieses Bettes standen sowohl Rays Tasche als auch sein Koffer.
    „Hey, kann ich nicht vielleicht hier bleiben? Gefällt mir richtig gut bei euch“, feixte Ray. Sonja hatte hingegen gehörigen Abstand zu der miefigen Jungenstube eingenommen und wedelte vielsagend mit der Hand vor ihrem Gesicht.
    „Sind bereits ausgebucht, sorry“, antwortete Andy augenzwinkernd und ignorierte Sonja gekonnt. „Aber jetzt wo du es ansprichst: es könnte vielleicht etwas – problematisch werden, dich unterzubringen ...“
    Was war los? Ray bemerkte die Unsicherheit, die plötzlich in Andys Stimme lag. Zwar konnte Ray nicht behaupten, Andy sonderlich gut zu kennen, doch dieses eigentümliche Verhalten war ihm neu. Ray zog die rechte Augenbraue in die Höhe.
    „Warum, was soll los sein?“
    „Also – ähm, das siehst du am besten selbst ...“, antwortete Andy, schnappte sich Rays Rucksack und marschierte voran.


    Es ging für die drei den Gang in die selbe Richtung hinunter, wie sie ihn auf ihren Hinweg bereits gemeistert hatten, bis ihr Weg vor einer Tür am anderen Ende des Korridors sein Ende fand.
    „Also ...“, begann Andy mit nach wie vor unsicher klingender Stimme, „ ... wir hatten hier mit einigen – Schwierigkeiten zu kämpfen, bevor du überhaupt auf der Bildfläche erschienen warst.“
    „Und?“, fragte Ray und musterte Andy, von dessen Gestammel er nur die Hälfte verstand, mit fragendem Blick.
    „So wie ich das mitbekommen habe, hast du in deiner Klasse noch vier weitere Kameraden und einer – naja, einer ist eben etwas schwierig.“ Andy betonte das letzte Wort mit äußerster Sorgfalt. „Er hat sich vehement geweigert, sein Zimmer mit irgendjemand anderem zu teilen, musst du wissen, geschweige denn, in ein Vierbettzimmer zu ziehen. Und jetzt ...“, Andy stoppte kurz, „ ... ja, deine drei anderen Klassenkameraden teilen sich jetzt ein Dreibettzimmer und der eine ist in einem Zweibettzimmer untergebracht. Du hast also entweder die Möglichkeit, dir auch ein Zweibettzimmer zu suchen, oder du kannst deinen Klassenkameraden irgendwie überreden.“
    Sonja wirkte bestürzt. „Oh, doch nicht der ... Ich habe davon gehört. Muss ein höllischer Aufruhr gewesen sein.“
    Ray verstand die Welt nicht mehr, was ihm jedoch auch reichlich egal war. Nie und nimmer käme es für ihn in Frage, die kommenden Jahre alleine in einem für ihn viel zu groß geratenen Zimmer zu verbringen. Langeweile? Einsamkeit? Keinem, dem er auf die Nerven gehen konnte? Nie und nimmer!
    „Schon in Ordnung“, sagte Ray und schenkte sowohl Andy als auch Sonja ein Lächeln. „Ich komm schon klar.“
    „Ähm, okay. Dann lass ich dich jetzt mal alleine. Muss Sarah unten beim Kochen helfen“, meinte Andy und entfernte sich mit schnellen Schritten von seinen beiden Hausbewohnern.
    „Nimm Sonja mit“, rief ihm Ray nach.
    Sonja warf Ray einen mitleiderfüllten Blick zu. „Viel Glück“, tuschelte sie leise. „Und – danke. Wir sehen uns.“

  • Hiho ^^


    So da ich mein Senfglas nicht finde will ich mal Ketchup da lassen........ Mist die Flasche ist leer, nagut habe ja noch Majo.
    Jetzt aber mal mit ernst an den Komi, nur wo steckt ernst jetzt wieder? XD


    Jetzt aber wirklich.
    Also was kann ich noch dazu sagen. Beim lesen hatte ich schon Tränen vor lachen, und meine Lachmuskeln haben mir so wehgetan das ich eigentlich einen Muskelkater bekommen solte.
    Also wirklich gut und witzig geschrieben. Aber Ray hat ja einen gesunden Appetit, und Augen die größer sind als sein Magen.
    Und wieder ein neuer Charakter.
    Sonja scheint ja auch ganz nett zu sein, aber etwas schreckhaft. Aber Sonja scheint auch selber wenig Selbstvertrauen zu haben. Aber mich würde interessieren was sie da auf ihrem Block geschrieben hat. Eine der lustigsten stellen fand ich ja ^^

    Zitat

    Die bleistiftfreie Hand der Raikouianerin zuckte ein wenig, als würde sie innerlich einen verbissenen Kampf führen. Ihre Augen ruhten auf den mit Zuckerguss und Schokolade überzogenen Plätzchen.
    „Nur keine falsche Scheu. Ist ja genug da“, sagte Ray freundlich und rückte das Tablett noch weiter an sie ran. Ihre Augen huschten kurz von den süßlich duftenden Gebäck zu Ray, dann aber schlagartig wieder zum Tablett hinab.

    Da habe ich erst gedacht sie sei eine von diesen Kalorien zälerinnen, was ja zum Glück falsch war. Was mir aber aufgefallen ist. In den meisten "Schul" Geschichten dürfen die Jungs nur nicht zu den Mädchen, aber die Mädchen dürfen zu den Jungs (siehe HP).
    Als Ray zum Haus ging waren die Anderen aber ganzschön unfreundlich. man hätte fast glauben können, die wollen Ray mit Stumpf und Stiel fressen.
    Ich bin mal gespannt wie Ray mit seinem Zimmer Kollegen kla kommt.

    Zitat

    Auf dem Boden – das reine Chaos aus getragenen Klamotten, achtlos weggeworfenen Papierchen, nicht mehr funktionierenden Kugelnschreibern und einer sich langsam schwarz färbenden und ranzig riechenden Bananenschale, wie man es von Teenies in ihrem Alter aber wohl auch nicht anders erwartet hätte. Vor dem mit Vorhängen verriegelten Fenster stand ein quadratischer Tisch mit vier Stühlen, auf dem ein ähnliches Durcheinander herrschte, wie auf dem Tisch der Sekretärin in der Schule. Während Rays von dem Tohuwabohu begeisterter Blick durch das Zimmer schweifte, konnte er problemlos Andys Bett ausmachen. Aus unterschiedlichen Perspektiven lachte Andys Freundin Sarah von Photographien entgegen, die die Wand um das Erdgeschoss des linken Etagenbetts zierten, und genau an Fuße dieses Bettes stand sowohl Rays Tasche als auch sein Koffer.

    Tja so was nennt man wohl dann ein typisches Jungenzimmer. Ich glaube so würde ich mich auch wohl fühlen ^^.


    So das wars dann wieder von mir, meine Majo is auch alle ;P.
    Wie immer sehr schön geschrieben, man hatte wirklich ein gewisses "schulgefühl" (weis nicht wie ich es nennen soll, darum nur ne vorläufige Bezeichnung XD).
    Ich freue mich schon auf das nächste Kapi.


    MfG Yellow1992

  • Part 5: Ein seltsamer Vogel


    Da war er nun. Von seinen beiden neuen Freunden Sonja und Andy verlassen, mit nichts weiter als seinem Gepäck und der Information, dass hinter der Tür eine Art Monster auf ihn lauern müsste, mit welchem Ray von diesem Zeitpunkt an sein Zimmer teilen sollte. Ray warf einen Blick über die Schulter den Gang hinunter. Beide, Sonja und Andy, waren inzwischen außer Sicht geraten. Allein auf dem weiten und ihm noch unbekannten Gang des Jungenflügels zurückgelassen, überkam Ray abermals das Gefühl der Einsamkeit, welches er abgrundtief verabscheute. Doch sollte er sich aus Furcht vor dem, was die strammen Jungs seines Hauses vielleicht bereits in Ketten geworfen und in dem Zimmer eingesperrt hatten, etwa auf dem Gang schlafen? Allein bei der bloßen Vorstellung, wie wohlmöglich ein gemeingefährliches, sabberndes Ungetüm angekettet und wild knurrend auf einem der gemütlichen Schulbetten saß und beharrlich auf seine allabendliche Gefangenenration wartete, zauberte Ray ein belustigtes Grinsen in sein Gesicht. Unter heftigem Kopfschütteln vertrieb er seine Ideen, eine skurriler und irrer als die andere, aus seinen Gedanken. Was für ein Schwachsinn. Sicher handelte es sich dabei nur um einen kranken Scherz Andys und Sonjas. So eine Art von Witz, um Neuankömmlinge, wie er einer war, an ihrem ersten Schultag erst einmal richtig auf die Schippe zu nehmen. Ja, so musste es sicher sein. Einen wirklichen Entschluss musste er nicht fassen. Von Anfang an bestand nicht einmal der Hauch der Möglichkeit, dass er zurückgezogen in einem Zimmer für sich alleine verbringen oder gar auf dem Gang kampieren würde. Nein, sein Entschluss war gefasst. Komme, was da wolle. Ray näherte sich dem Eingang seines wohlmöglich zukünftigen Quartiers. Jetzt, wo er sich Auge in Auge mit der massiven Holztür in Blickkontakt stand, bemerkte er die Lettern, die die Fassade der eichenholzfarbenen Tür zierten. „Adlerhorst – Betreten auf eigene Gefahr“, hieß es unmissverständlich auf großen Buchstaben geschrieben. Ray schmunzelte, blieb aber gänzlich unbeeindruckt, legte seine Hand auf die silberne Türklinke und betrat somit das verwehrte Reich seiner übrigen Klassenkameraden.


    Zwei Dinge machten den entscheidenden Unterschied zwischen diesem und Andys Zimmer. Stünden nämlich nicht zwei normale, sondern zwei Etagenbetten in diesem Raum und würde nicht eine solche makellose Ordnung herrschen, hätte man meinen können, in Andys Zimmer zu sein. Doch eben diese beiden Faktoren machten den entscheidenden Unterschied. Diese und die Tatsache, dass nicht Andy, sondern ein in schwarzen Jeans und in einem weißen Shirt, mit ebenso schwarzweißer, rücklings aufgezogenen Schirmkappe auf dem Kopf gekleideter Teenager mit dem Rücken gegen die Wand gepresst auf dem Bett saß und dem Eindringling namens Ray mit seinen smaragdgrünen Augen finstere Blicke zuwarf. Er senkte sein noch vor wenigen Sekunden gelesenes Buch, auf dessen Einband drei große und prächtige Vogelpokémon in den Farben blau, gelb und rot abgebildet waren. „Was willst du? Kannst du nicht anklopfen?“, fragte er mit schneidender Stimme und ohne seinen ebenso messerscharfen, auf Ray ruhenden Blick zu senken. Ray ließ derweil die Tür hinter ihm ins Schloss fallen.
    „Freut auch mich, dich kennenzulernen. Geile Bude übrigens. Hast doch hoffentlich nichts dagegen, wenn ich mich hier breit mache, oder?“
    „Was heißt hier ‚breitmachen’? Hey, was soll das? Bekloppt oder was?!“
    Nachdem er seinen Rucksack achtlos in die Ecke gefeuert und seinen Koffer einfach in der Mitte des Zimmers stehen gelassen hatte, ließ sich Ray bäuchlings auf das freie Bett fallen, das neben dem seines Stubenkameraden stand. „Schön flauschig“, seufzte Ray und zog sich in die Länge. „Hier geh ich nie wieder weg.“
    „Da habe ich aber noch ein Wörtchen mitzureden!“
    Der ursprüngliche alleinige Besitzer des Zimmers hatte sich zu voller Größe aufgerichtet. Fäusteballend baute er sich vor seinem Mitschüler auf. „Das kannst du mal knicken. Mach, dass du hier raus kommst!“ Ray aber machte keine Anstalten, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen, im Gegenteil. Als ein mehr als nur eindeutiges Zeichen seines Entschlusses, zog er sich die Schuhe aus und breitete sich nun gänzlich auf dem federweichen Bett aus.
    „Bist du schwer vom Begriff? Du sollst den Abgang machen, sonst ...“
    „Sonst was?“, gähnte Ray gelangweilt und schenkte seinem tobenden Gegenüber ein müdes Lächeln. „Willst du dich dann etwa bei den Lehrern ausheulen, dass du dein Zweibettzimmer mit jemandem teilen musst? Die werden sich freuen. Bist ja bereits jetzt schon beliebt, wie Fußpilz. Ich bleibe hier und damit basta. Und wenn es dir nicht passt – da ist die Tür.“ Ray machte eine schnippische Handbewegung Richtung Ausgang.
    „Was erlaubst du dir eigentlich? Ich war schließlich zuerst hier, klar?“, tobte Rays Stubenkamerad. „Wenn hier jemand geht, dann du!“
    Ray, nach wie vor unbeeindruckt und die Ruhe selbst, winkte abermals ab. „Ich für meinen Teil fühl mich hier sau wohl, auch wenn die Atmosphäre zu wünschen übrig lässt.“ Ein Grinsen breitete sich sekundenschnell in seinem Gesicht aus. „Aber dagegen lässt sich ja Abhilfe schaffen ...“
    „Abhilfe? Was meinst du damit? Hey, bist du taub? Ich rede mit dir!“


    Ray war von seinem Bett gesprungen und offenbarte der Welt erstmalig den Inhalt seines Koffers, über den sich bereits Andy wegen seines Gewichts beklagt hatte.
    „Ein Laptop?“ Die Stimme seines Klassenkameraden nahm zum ersten Mal nach Rays Eintreten einen anderen Ton an, war jedoch noch weit davon entfernt, freundliche Gesinnung zu zeigen. „Bist du bekloppt? Hast du etwa nicht mit den Einschulungspapieren auch die Hausordnung bekommen, auf der stand, dass Computer und die Dinger hier auf dem Campus verboten sind? Das Ding wird dir sofort beschlagnahmt, wenn das erst rauskommt.“
    „Sülz hier nicht rum, sondern hilft mir lieber.“ Ray hatte den Laptop auf dem Tisch am Ende des Raums und in der Nähe der Kleiderschränke aufgebaut. „Der Adapter müsste auch in der Tasche sein. Wie sonst soll ich denn meinen MP3-Player aufladen, wenn nicht so? - Hat’s hier eigentlich auch ne Steckdose? - Ah, hier.“
    „Du kannst sie echt nicht mehr alle haben“, sagte Rays Zimmergenosse halb überrascht, halb stocksauer, reichte diesem jedoch und ohne weiteres Aufmucken den Stromadapter.
    „Ich hab dich auch lieb“, feixte Ray, während er über die Tastatur seines Laptops rumfingerte. „Ha! W-Lan-Empfang habe ich auch, prächtig. Jetzt nur noch die Sicherheitsbarriere umgehen und ...“ Ray stoppte kurz, beschleunigte die Handbewegungen auf seiner Tastatur und knackte Augenblicke später selbstzufrieden seine Finger. „... da ist der Ray online.“
    „Du kannst sie doch nicht mehr alle haben – sich in das Schulnetzwerk zu hacken ...“
    Ungeachtet des Kommentars seines Klassenkameraden barg Ray nach kurzem Kramen seinen heißgeliebten MP3-Player aus den Tiefen seiner Hosentaschen. „Endlich ...“ Er führte die Öffnung des MP3-Player in einen extra dafür vorgesehenen Schlitz in seinem Laptop ein. „Auf der Hinfahrt einfach so der Saft ausgegangen; was für eine Blamage ... So, aber jetzt: etwas Musik.“
    „Ich kann mich nicht erinnern, dich hier in meinem Domizil zu ... Was zum Geier soll das sein?! Mach das gefälligst leiser!“
    Ray warf einen belustigten Blick über die Schulter. Sein Zimmergefährte hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck seine beiden Ohren zu. „Was ist los? Magst du etwa kein Tetris? Ist doch stark, oder?“
    „Stark? Ohrenkrebserzeugend trifft’s eher!“, brüllte der in schwarz-weiße Tracht gehüllte Junge gegen die Tonflut aus Rays Laptop an. „Dreh’s wenigstens etwas leiser, verdammt!“
    Doch sogar Ray fand, dass er ein sich ein klein wenig in der Lautstärke verrechnet hatte. Schließlich wollte er ja nicht riskieren, dass auf dem Campus plötzlich die Existenz seines illegal eingeschmuggelten Laptops die Runde machte. „Hast vielleicht recht - ein Ticken zu laut.“ Ray klappte den Bildschirm herunter. Die Musik erstarb augenblicklich. Ray erhob sich und streckte sich gähnend in die Länge, bevor er sich wieder auf seinem Bett niederließ. „Mit wem habe ich es eigentlich zu tun? Hast du auch einen Namen, oder soll ich dich ‚Tetris-Hasser’ nennen?“
    Rays Schulkamerad tat es seinem Stubenkameraden gleich, warf seinem Gegenüber aber über dessen dreistes und aufdringliches Auftreten weiterhin finstere Blicke zu.
    „Wenn ich dir es sage, ziehst du dann Leine?“
    „Nö, sag es mir aber trotzdem“, sagte Ray frech grinsend.
    Sein Klassenkamerad schnaubte abfällig. „Eagle ist der Name, merk ihn dir gefällig.“
    Ray runzelte die Stirn. „Eagle? Was soll denn das für ein Name sein?“
    „Der Name, mit dem du mich anzureden hast, wenn du hier bleiben willst, klar?“, knurrte Eagle zähneknirschend.
    „Alles klar, eure Hoheit.“
    Ray war mit dieser Entwicklung zufrieden. Wieder einmal hatte er seinen Kopf durchgesetzt und seinen Willen bekommen. Die Bestie war gezähmt und er hatte seinen rechtmäßig angestandenen Posten erhalten.


    Den verbliebenen Rest des Tages verbrachte Ray in seinem Zimmer. Mit Eagle, seinem Zimmergefährten, wechselte er jedoch kaum ein Sterbenswörtchen. Durch diesen Dickschädel hindurchzudringen, würde seine Zeit dauern, das wusste Ray. Für heute doch hatte er einen großen Sieg errungen.
    Nach einem kleinen Happen mit dem Großteil der anderen Hausbewohnern in der extra dafür vorgesehenen großräumig eingerichteten Küche des Raikou-Schulhauses, ließ Ray den erlebten Tag in den weichen Daunen seines Bettes noch einmal Revue passieren. So viel hatte er an nur einem Tag erlebt, dass man ein ganzes Buch hätte damit füllen können. Doch sein Leben an der Celebi-High hatte gerade erst begonnen.