Film 14: Schwarz – Victini und Reshiram / Weiß – Victini und Zekrom

  • Ich fand den Film an sich unterhaltsam und interessant und kann ihn nur weiter empfehlen. Trotzdem ist mir ein Fehler aufgefallen, an der Szene, wo Ash Victini ruft, nachdem er mit Zurrokex im Tunier gewonnen hat, dank Victinis Kraft:


    Warum hat Ash zwei Münder?
    http://oi45.tinypic.com/2ekhxkj.jpg


    Und nein, das sieht nicht nur so aus, sie bewegen sich auch wie Münder im Film.


    Ansonsten top Film 8-)


    Begründe doch deine Meinung über den Film ausführlicher ~ Lieber Tee

  • Ich fand den Film, bis auf einige Momente, schlicht schlecht, leider. Ich bin ein riesen Pokémon-Fan seit der ersten Stunde, aber auch jemand, dessen Anspruch mit dem Alter ein wenig steigt. Der Auftritt von Zekrom und Reshiram war noch klasse, aber bereits da merkt man, wie - meiner Ansicht nach - wenig Mühe sich die Macher mit den Filmen geben. Wenn man sich allein die ersten drei Filme ansieht, inklusive Mewtus Rückkehr, so war die Story dort tiefgreifend und spannend, sodass selbst ältere Zuschauer sich schön hineinfinden können. Die Grafik war aufwendig, die Story groß aufgezogen und die Personen perfekt eingebaut.


    Und was sieht man jetzt? Ein Streifen nach dem anderen kommt raus, könnte genauso eine gewöhnliche Folge des Animes in Spielfilmlänge sein, das Niveau und die Tiefe sind auf dem Grundschulniveau geblieben, mit dem die Serie angefangen hat. Auch logische Fehler sind mir zuhauf aufgefallen, ebenso wenig wie der auf der Strecke gebliebene Realismus, der mit fortschreitender Story von Ash einfach seine Glaubwürdigkeit verliert. Am Anfang hat es mich nicht gestört, dass Ash hauptsächlich Starter im Anfangsstadium verwendet. Aber in den ersten beiden Generationen der Serie bekommt man zumindest mit, wie sich einige seiner Pokémon verändern. Glurak sehe ich hier als bestes Beispiel. Damit meine ich nicht, dass ich nur "große, geile und vollentwickelte Kraftprotze" als Pokemon haben will, aber ich bitte euch.... Ottaro gegen Flambirex und Ottaro owned das Flambirex mit einem Hit? Meines Wissens nach hatte da Victini nicht seine Griffel im Spiel wie es das bei Zurrokex und Floink getan hat. Floink benutzt Glut...GLUT gegen ein ausgewachsenes Admurai?! Sorry, aber selbst als Trainger im Anfangsstadium muss ich doch wissen, dass ich meinen kleinen Feuerstarter nicht gegen so eine Bestie antreten lasse. Ich meine gelesen zu haben - habe die Serie ja nicht gesehen, also Best Wishes - aber Floink wurde ebenso wie Panflam und Glumanda von jemandem ausgegrenzt oder misshandelt. Ich verstehe ja, dass Ash seinem Freund Mut zusprechen will, aber es gegen so einen überlegenen Gegner kämpfen lassen, gegen den es ohne HILFE VON AUSSEN keine Chance hat? Das ist schlicht unüberlegt und unlogisch. ALLE Filme haben ein Potenzial, das - wie ich finde - einfach nicht mehr ausgeschöpft worden ist, weil sich die Macher offensichtlich nicht mehr die Zeit nehmen, eine schöne Geschichte zu erfinden, die qualitativ an die ersten Filme heranreift. Daiman (oder so ähnlich?) war ein gut gemachter Charakter des Best Wishes-Films, das muss ich zugestehen. Ein junger Mann, der das Wohl seines Volkes ersehnt und von einem legendären Pokémon als würdig befunden wird, von ihm unterstützt zu werden. Da waren noch Ansätze, Versuche?, eine Tiefe mit einzubauen. Aber sonst ist es ein Film gewesen, der in Sachen Logik und einer gewissen Ernsthaftigkeit nicht das Geringste vorzuweisen hatte. Die Charaktere sind übertrieben kindisch und ohne jeden Ernst. An den für mich unmöglich nachzuvollziehendsten Stellen wird gelacht und gealbert. Nichts gegen eine Portion Spaß, wenn sie richtig eingesetzt wird. Als Milza das Geländer runterrutscht, es hätte doch gereicht, wenn die Trainer gegrinst und Pikachu und Victini gelacht hätten. Aber nein, es wird gejohlt und gelacht, als sei ein Mittermeier aufgetreten, was der Szene einfach den Stempel Lächerlich aufdrückt. Ich will damit nicht sagen, dass die Filme so gestaltet sein müssen, dass sie einer Ernsthaftigkeit des edlen Herrn der Ringe nacheifern, ich habe Kontakt zu dem Kind in mir und weiß noch ganz genau, wie ich damals Ash und seine Freunde gesehen habe. Vorbilder, die stets ihr Bestes geben, alles für ihre Freunde tun und mutig ihre Ansichten vertreten, ohne Unschuldige verletzen zu wollen. Aber wo bleibt die Entwicklung? Wo bleibt der Ernst in diesen Serien? Klar, die Story hat schon ihren Sinn und Zweck, auch verstehe ich, wieso Ash ständig auf dem gleichen Alter bleibt, obwohl er mittlerweile so alt sein müsste wie ich xD (21). Aber nach einer gewissen Zeit fängt es an, enttäuschend zu werden, wenn ich mir die neuen Filme ansehe.


    Ich erinnere an Mewtu, seinen Plan, sich an den Menschen zu rächen. Ein wesentlich erwachsenerer Ash als heute (vor fast zehn Jahren...), der sich ihm mutig entgegenstellt, um für seine Ideale einzustehen und seine Freunde zu beschützen. Ich muss noch heute an der Stelle heulen, an der er versteinert zu Boden geht und alle Kämpfenden zu weinen beginnen. Als im themabezogenen Film Ash an die Grenzen des Weltraums stößt, habe ich mich zwar kurz an diese Szene erinnert gefühlt. Aber nichts. Nennt mich abgestumpft, aber zu diesem Zeitpunkt und den Umständen entsprechend war das einfach ein weiterer verschenkter Versuch, Tiefe oder Emotionen beim Zuschauer wach zu rütteln.


    Die Macht des Einzelnen. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an Lugias Lied und die Worte der Legende denke. Als es sich aus der Tiefe erhebt und gegen Lawrence antritt, der noch einer dieser Bösewichte a la Giovanni ist, wo ich ihm diesen Bösewicht auch wirklich abkaufe! Die Story ist kindgerecht, aber auch so weit, dass jede Altersgruppe dem Film etwas abgewinnen kann. Diese Botschaft von Pokemon, das enthalten die Generationen heute noch. Aber sie bringen es rüber, als säßen vor dem Fernseher geistig eingeschränkte Kleinkinder, die beim Anblick von Reißzähnen in Tränen ausbrechen und von ihren Eltern ohne Rückenprotektor und Integralhelm nicht aus dem Haus gelassen werden. Blooooß keine Gewalt, und wenn dann nur eine, die ganz hauchartig angedeutet wird. Die Kämpfe in den ersten drei Filmen und der gleichaltrigen Serie waren genial, spannend, packend, OHNE blutrünstig zu sein! Heute sehe ich computeranimierte Funken und Sternchen, die vor dem Pokemon zerplatzen und einer dann "Der Sieger!" schreit. Versteht mich nicht falsch, ich erwarte kein Gemetzel, aber eeeetwas ernster könnte es doch schon sein. Wo nur Asche ist, was bleibt. Die Dialoge zwischen Lugia und Ash, allgemein die Sprache der Charaktere unter sich, das scheint in den heutigen Serien und Filmen nicht mehr durchsetzbar zu sein, weil die Macher offenbar fürchten, dass die Zuschauer es nicht verstehen.


    Im Bann der Incognito. Hammer Film, schöne Verstrickungen, wo man viel mehr versteht und mitbekommt, wenn man sich die ersten Filme angesehen hat. Die Charaktere wirken, als säßen ihnen die Erfahrungen der Vergangenheit noch in den Knochen. Nicht immer dieses "Auf 0-Gesetze", wie die Macher es immer mit Ash drehen. Ich kann es mir schon denken, dass Ash offenbar als Medium für die nachrückenden Generationen fungiert. Dass jedes Kind sagen kann "hey, der ist jetzt auch ein Trainer genau wie ich in dem Spiel!" Ich finde, es wäre schöner gewesen, mit jeder Generation neue Helden einzubauen, die Alten zwar nicht zu entfernen, aber Gastauftritte vollführen zu lassen. Wer bekommt keine Gänsehaut, wenn man an eine Szene denkt, in der ein erwachsener Ash auf dem Rücken seines Gluraks oder eines anderen Pokemon von damals dem neuen Helden zur Hilfe eilt und in diesem den Wunsch weckt, so zu sein wie Ash? Ich fände es schlicht genial, wenn zum Beispiel mein kleiner Bruder das erste Mal Pokemon sieht, ich schaue zu, sehe den neuen Helden und Ash - also MEIN Held- taucht erwachsener und erfahrener auf. "Hey Brüderchen, das war der Held, zu dem ich in deinem Alter aufgesehen habe!" Entei als lebendiges Wunschbild des Vaters für ein kleines Mädchen, das sich seinen Vater wieder wünscht, woraufhin mystische Pokemon ihre Wünsche zur Wahrheit werden lassen. Ernst, aber nicht übertrieben, episch, aber nicht zu komplex.


    Team Rocket wurde sowieso lächerlich genug gemacht. Natürlich, es hat seinen Dauergag, wenn sie jedesmal wieder auftauchen und dann wieder verschwinden, aber sie wurden immerhin LOGISCH in die Geschichte eingebaut. In Best Wishes sieht man sie und erfährt, wie sie äußern, Victini zu entführen. Ja... und wo? Ab diesem Moment tauchen sie noch zweimal auf, das für wenige Sekunden, dann verschwinden sie wieder. Gag ausgeraucht, wie ich finde.


    Abschließend möchte ich mich dafür entschuldigen, falls ich nun Fans mit meiner Meinung beleidigt habe. Ich bin ein Pokémon-Fan der ersten Stunde, liebe dieses Universum auch weiterhin und werde damit auch nicht aufhören. Aber die Serie und die Filme sind zu etwas geworden, was die Uridee, den Urzustand des POke-Universums, in ein lächerliches, verkitschtes Abbild verdreht haben, die ihm nicht gerecht werden. Ich wünschte mir, dass ein Film rauskommt, der an den Gänsehaut-Faktor der ersten drei Filme anschließt. Trainer bis zum Waagrecht aus der Hütte :thumbsup:


    Liebe Grüße,
    Zataru

  • ''Es lebte einst ein mächtiger König. Der König herrschte über das sogenannte Königreich des Tieflandes. Das Königreich bezog seine Kraft aus der Drachenenergie. Da sie diese Kraft mit Vernunft nutzten, waren die Menschen und die Pokemon in der Lage, sich eine Umgebung zu schaffen, die in perfekter Harmonie mit der Natur stand. Der König hatte zwei Söhne, Prinzenzwillinge, und diese Prinzen waren beide mit Weisheit und Mut gesegnet. Jeder der Prinzen besaß eine einzigartige Eigenschaft, die ihnen ihre Spitznamen gab: Held der Wünsche & Held der Wirklichkeit. Jeder der beiden wurde begleitet von einem Drachenpokemon, Zekrom Zekrom & Reshiram Reshiram Diese beiden gewährten allen würdigen Menschen ihre Weisheit und Stärke...
    Aber das Königreich kam vom rechten Weg ab und die beiden Prinzen wurden zu Feinden. Das führte schließlich zu einem großen und zerstörerischen Krieg. Es kam zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Drachenpokemon, bei dem sie sich so schwer verletzten, dass es ihre ganze Lebensenergie aufzehrte. Diese großartigen Drachenpokemon wurden in Steine verwandelt und fielen in einen langen, tiefen Schlaf. Als den beiden Prinzen klar wurde, was für einen Fehler sie begangen hatten, war es bereits zu spät...
    Die Drachenenergie wurde auf einmal unkontrollierbar. Als dem König klar wurde, wie zerstört sein Land war, entschied er sich die Kraft von Victini Victini zu nutzen. Um Victinis Kraft nutzen zu können schuf der König mithilfe von Schutzsäulen eine Absperrung, die rund um die Burg verlief. Leider brauchte das die ganze Kraft des Königs auf und dieser verstarb, die Schutzsäulen und die Absperrung aber blieben bestehen...''


    So lautet die Legende im Film, fast im Wortlaut.


    Ich musste mir relativ früh eingestehen, dass ich, als ich mir den Film zum ersten mal ansah, eine derart liebe- & gefühlvolle und unfassbar emotionale Geschichte um ein Pokemon, das gezwungen wird, 1000 Jahre in untragbarer Einsamkeit zu verbringen, nicht erwartet hab. Insofern hat mich der Film in seiner Gesamtheit ungemein positiv überrascht.



    Die Geschichte ist mitunter die größte Stärke des Films. Dem Zuschauer wird hier nichts unüberlegtes präsentiert. Man hat sich klar um einen roten Faden bemüht und präsentiert eine Geschichte, die sinnvoll aber auch auf der emotionalen Ebene spannend erzählt wird. Ein König, der vor tausend Jahren gelebt hat, versucht die Drachenenergie, die nunmehr, verschuldet durch seine eigenen Söhne, außer Rand und Band ist, zu kontrollieren und das Land bzw. die ganze Welt vor dem Abgrund zu bewahren. Hierfür benötigt er Victinis Kraft. Dies verausgabt den König so sehr, dass er verstirbt. Mit letzter Mühe wird der Untergang der Welt noch verhindert, jedoch mit einem sehr hohen Preis: Der König stirbt und Victini bleibt eingeschlossen. Da die Absperrungen, aufgrund des frühzeitigen Todes vom König, nicht mehr aufgehoben werden können, ist es nunmehr gezwungen Tausend Jahre in unerträglicher Einsamkeit zu verbringen.
    Serviert wird hier, mittels Rückblick, eine ungemein spannende Story um Drachenpokemon, ein Königreich & ein großer, zerstörerischer Krieg sowie das ungemein traurige Schicksal von Victini.
    Was viele, die diesen Film schauen ebenfalls ungeachtet lassen ist die Tatsache, dass man einen ganzen Film der Region & der Entstehung Einalls gewidmet hat. Das ist ein absolutes Novum in der gesamten Pokemon-Geschichte. Wer die Legende über die Entstehung Einalls auf PokeWiki kurz überfliegt oder die Editionen Schwarz/Weiß & Schwarz 2/Weiß 2 gespielt hat, weiß dass es die selben Prinzenzwillinge sind die in der Legende der Serie und der Spiele vorkommen. Zum ersten mal haben wir eine Region mit einer fassbaren Geschichte. Die Macher haben der Region Einall, durch den historischen Kontext, eine Individualität verleit, wie sie noch nie zuvor präsent war. Faszinierend!


    Die Figuren, denen wir im Film begegnen sind sehr gelungen. Darunter auch der ''Antagonist'' des Films.
    Einer will sich mit den Schäden, die die Drachenenergie seiner Zeit angerichtet hat, nicht abfinden und kämpft darum, das Land wieder aufblühen zu lassen. Damon lautet der Name des Antagonisten. Er ist besessen seinen Stamm des Tieflandes wieder zu vereinen und zu altem Glanz zu führen. Hierfür reist er durch die Region, nimmt Kontakt zu den zersplitterten Stämmen auf.
    Ein klassischer Antagonist ist er dennoch zu keiner Zeit. Sein Wunsch, das Land zu altem Glanz zu führen wird hauptsächlich von der Liebe zu seiner Mutter angeführt. Er möchte die kargen Berge in lebendige Bäche verwandeln um seiner Mutter, die sich sehnlichst genau das erhofft, diesen innigsten Wunsch zu erfüllen. In Damon sehen wir einen starken und selbstsicheren Charakter. Seine Stimme aber auch sein Auftreten sind selbstbewusst mit einer felsenfesten, unerschütterlichen Haltung. Leider ist der Auftritt von Benny und ganz besonders von Lilia sehr schwach. Lilia, die von sich behauptet eine angehende Drachenmeisterin werden zu wollen, gerade von ihr hatte ich mehr Screentime erwartet, geht es hier schließlich um eine Legende über Drachenpokemon. Sie verkommt leider zu der ''sorgenden Begleiterin''. Benny ist den ganzen Film über lediglich der Makronen-Servierer. Sehr Schade drum.


    Die Kultur, Architektur & Kleidung der Region versprüht einen unfassbar individuellen Charme, die eine glaubwürdige Immersion einer lebendigen Welt erschafft.
    All die Kultur & Architektur der Region Eindoak bzw. der Stadt Eindoak-Town ist ganz klar an die Anden-Völker angelehnt. Die bergige, karge Landschaft, die kunterbunte Kleidung der Mitglieder des Stammes aus dem Tiefland. Es erinnert ungemein an Länder wie Peru. Auch die Tatsache, dass die Mutter von Damon den Namen Juanita trägt verstärkt dies. Herrlich!
    Leider erinnern einige Bauten, ganz besonders in der Innenstadt von Eindoak-Town, an die südeuropäische Architektur, was im Hinblick auf die spanische Kolonisation Südamerikas nicht gänzlich falsch sein dürfte. Dennoch hätte ich mir eine stärker ausgeprägte indigene Architektur gewünscht.
    Das wäre aber meckern auf höchstem Niveau. Die Prachtbauten, darunter am meisten die Burg, die Kleidung, die winzigen Nebengassen, die farbenfrohe Kleidung der Bewohner von Eindoak-Town, all das schafft eine ungemein glaubwürdige Welt mit individuellem Charme. Einfach toll!


    Der Soundtrack mit der melancholischen Untermalung korreliert optimal mit Victinis Schmerz zerreißendem Schicksal.
    Die Soundtracks in Pokemon sind zumeist ''Feel-Good''-Stücke. Man verwendet oft einen Bass-orientierten Sound und mindert langsame, betrübliche Parts auf ein Minimum, geht es in Pokemon schließlich um Freundschaft & Abenteuer und nicht um Drama. Umso erstaunter war ich als ich Victinis Trauer & Verzweiflung mit der Zuhilfenahme der traurigen musikalischen Untermalung fast schon nachempfinden konnte. Unzählige bedrückende, melancholisch-anmutende Kompositionen mit einem ungemein emotionalen Aspekt. Folgende Stücke empfand ich unter anderem als sehr gelungen:
    ''Ash's Ideals''


    ''Ash's Truth''



    Animationstechnisch hebt sich der film nicht all zu stark von der Serie ab.
    Bedenkt man, dass zwischen den Filmen: Schwarz/Weiß: Victini & Zekrom/Reshiram sowie Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit lediglich ein Jahr liegt so ist die Animation von erstgenanntem nicht sonderlich gut gelungen. Zugegeben hier und da gibt es prächtige 3D-Animationen, die engen Gassen der Innenstadt wirken liebevoll animiert aber der 15. Pokemonfilm: Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit spielt dennoch, animationstechnisch, eine Klasse weiter oben.
    In Anbetracht der Tatsache, dass der Film Kyurem gegen den Ritter der Redlichkeit viel zu kurz und kaum Story bietet haben wir mit dem 14. Pokemonfilm Schwarz/Weiß: Victini & Zekrom/Reshiram aber das um weitaus bessere Gesamtprodukt.


    Die emotionale Kerbe, die der Film, in diesem Fall Victini. einschlägt, sorgt schnell für Empathie.
    Der Film bemüht sich stets, den Zuschauer emotional in die Geschehnisse zu verwickeln, und das mittels Victinis Schicksal. Genau das glückt den Machern derart erfolgreich, dass man als Zuschauer Victini kurzerhand in sein Herz schließt und bis zum Ende um seine Freiheit bangt. Einen großen Anteil trägt Victini ganz allein auf den Schultern; obwohl eine 1000-Jährige Einsamkeit hinter es liegt, besitzt es eine Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft, die einem aufgrund der Umstände schockiert. Ein ganzes Millennium auf engem Raum eingesperrt und doch die Freude, das eigene Lächeln sowie das Gute im Herzen nicht aussterben zu lassen, zeugt von unvorstellbarer Stärke. Dennoch wirkt es ungemein verletzlich. Ashs weitere Reflexion über Victinis Vergangenheit und die unfaire Bürde, die es ertragen muss, bestärkt so den Protagonisten in der Schaffung seiner Grundmotive: die Befreiung Victinis .


    Durch diesen Film wird einem klar weshalb Victinis Einall-Dex Nummer #000 ist und welch beispiellose Rolle es in der Entstehung der Einall-Region inne hatte. Der Film ist ein Glanzstück durch und durch. Wir haben eine Hintergrundstory, mach einer würde sogar weitergehen und sagen hier gibt es ein historisches Ereignis, ein trauriges Schicksal um ein Pokemon, Krieg, Zerstörung sowie Liebe & Freundschaft. Toll!



    Wertung: 8.5/10

    Immer auf der Suche nach DV-Pokemon für Sonne/Mond
    Maxax (schillernd)Freundescode: 3411-3032-5599 Maxax (schillernd)
    Viscogon (schillernd) IGN: Ashleigh Viscogon (schillernd)



    10 Mal editiert, zuletzt von Unovian ()

  • Gestern bin ich nun auch dazu gekommen mir diesen Film, erstmal, anzusehen. (Habe somit nun alle Pokemon Filme die es auf Deutsch gibt, gesehen.)
    Leider hat er es nicht geschafft einer meiner Favos zu werden, aber schlecht war er auch nicht und der beste BW-Film, ist er auch, was aber nicht weiter schwer ist.


    Ich erwähne ersteinmal, das meine Favo. Filme, 3,8,9,12 und 17 sind. Richtig schlecht fand ich die Filme 4,11,13,15 und 16. Okay, also so mittel, finde ich die Filme 5,6,7,10 und diesen hier, 14. 1-2 sind halt so ne Sache, wegen Nostalgie. (Und 1 habe ich auch noch lange nicht mehr gesehen, weil ich den nur auf VHS habe und der Videorekorder der gerade angeschlossen ist, die Kassette zerstören würde.)


    So, ersteinmal frage ich mich: War es so sinnvoll "zwei" Filme daraus zu machen? Kämpfen doch die beiden Legis am Ende eh zusammen, so das es keinen wirklichen Sinn macht. Ich finde das überflüssig und recht dumm, aber nun gut, da eh beide Filme auf der DVD sind, was solls? Ich habe übrigens den gesehen, wi Zekrom der "gute" ist. (Wie eben auch in meiner Edi.)


    Die Story war wirklich so weit okay/gut. Man hatte, anders als im 13 Film den ich zuvor gesehen hatte, eine und das geviel mir. Gerade da ich die Story aus den Edis. ja schon mag und das man diese dann nochmal aufgreift, fand ich toll. Auch tat mit Victini wirklich leid, in diesem Zusammenhang. Was mir hier dann allerdings negativ aufviel, war zum einen wieder Lilia, die doch auch mal mehr hätte machen/sagen können, sie kennt die Geschichte doch, oder nicht? (Also um Zekrom und Reshiram.) Und irgendwie war mir das ganze zu lang gezogen. Ja, ich fand in diesem Zusammenhang Damon gut, weil er mal etwas "anderes" war. Er war nicht Böse und er wollte auch keine Macht, er hat es nur gut gemeint, allen voran wegen seiner Mutter, aber das Ganze ging halt nach hinten los. Er hat dann aber auch geholfen.


    Tja, das Ash Victini helfen wollte und sich mit ihm angefreundet hatte, hat mir hier gefallen. Anders als bei dem Film mit Keldeo wo es quasi ein:" Hi, ich bin Ash, wir helfen dir!" war, so hat er hier in diesem Film, zuvor mit Victini Spaß gehabt und dann seine Geschichte erfahren und es baute sich so, eine Freundschaft auf. Es erinnerte stark an Movie 9 mit Maike und Manaphy. Ebenso aber auch an Movie 6 mit Max und Jirachi. Das finde ich okay, aber teils musste ich zu sehr an diese Filme denken. Ebenso an Film 8, weil Lucario ja, ohne Arron ganz alleine war und Victini hatte ja auch keinen und dann wieder an Movie 12, auch wenn es hier kein Verrat war, aber es ging ja auch wieder darum seinen "Stamm" zu erhalten, also ähnlich ist es schon.
    Teils waren die Ähnlichkeiten okay, teils waren es mir aber auch zuviele. Kann aber auch sein, weil ich die Filme alle in recht kurzer Zeit gesehen habe, das es mir nur so vorkommt oder ich mehr daran erinnert wurde.


    Nun ja, dann störte mich eben, das Lilia und Benny, ja, wieder nichts brachten. Und auch wirkte der Film zu lang. Ich denke mir immer, wenn die 1:30 min gehen, das es vieleicht besser wäre, sie würden nur 1:10 oder 15 gehen. Der einzige Film, der von der Länge her gepasst hat, war der Achte. Team Rocket war wieder dabei um 5-8 min zu ziehen und brachten gar nichts, nicht mal nen Witz. Reshiram und Zekrom waren einfach recht unspektakulär. Der Film ist halt okay, den kann man ruhig mal sehen, aber zu meinen Favos gehört er leider nicht, das hat er nicht geschafft. Am besten im Film, ist teils wirklich die Freundschaft zwischen Ash und Victini.


    Was ich aber noch sagen muss, ich finde somit ja trotzdem einen Film aus der BW Reige "okay" und nicht schlecht und die Umgebung im Film, hat mir eigentlich auch recht gut gefallen.


    Ich würde dem Film 6,5 - 7 von 10 Punkten geben.

  • Diesen Film fand ich in Ordnung. Also das es 2 fast gleiche Filme sind, verstehe ich nicht warum man unbedingt 2 machen musste. Die Handlung fand ich eher langweilig und bis etwas über die Hälfte der Spielzeit wusste ich nicht genau ob es überhaupt ne Bedrohung gibt die Ash und Co bekämpfen muss.
    Gefallen haben mir das Turnier am Anfang und dem Victini das Ash seine Pokemon gestärkt hat, der Kampf zwischen Reshiram und Zekrom, dass das Schloss praktisch bis ins Weltall geflogen ist und der Regenbogen am Schluss.
    Nicht so gefallen hat mir Victini mit seinen Makronen, generell fand ich dieses Legendäre Pokemon ziemlich langweilig wie es dargestellt wurde.

  • Der Film um Victini und den beiden legendären Pokemon Reshiram und Zekrom, habe zwar auch wie schon meine Vorposter nicht ganz verstanden weshalb es zwei Filme gibt, den einen habe ich dann auch ehrlich gesagt nur vorgespult.



    Ansonsten der Film relativ unterhaltsam dargestellt.

    Meine BB-Freunde PyroleoArkaniPanfernoSerpiroyalLibelldraGlumandaPanflam und ich Proto-Kyogre!


    Danke an das aufmerksame Flammenwürmchen Cassandra für meine Umbenennung!


    Gemeinsamer Partneravatar mit dem smarten Hansolas und dem legendären John Snom!

    Einmal editiert, zuletzt von Spyro ()