Rechtsextremismus

  • Zitat

    Hab ich wo mal europäisch gesagt? Irgendwas in die Richtung Kommunismus und damit die Menschen was zu tun haben und wenn wir so weit fortgeschritten sind auch Rationalismus. Aber vor allem sollte das System anpassungsfähig an neue Erkentnisse sein

    .
    Wir wissen ja aus der Vergangenheit wie gut das funktioniert hat. ^^" Ich denke, du siehst den Widerspruch.


    Rational ist nicht immer gut. ^^" Es wird nicht funktionieren. Auch in der Zeit der Globalisierung sieht man genau, dass Staaten ihre Identität bewahren wollen.
    Außerdem gibt es nicht DIE EINE LÖSUNG, die für die Allgemeinheit am besten ist. Meinten schon viele davor und ging nach hinten los. Genauso wie der Kommunismus, den du erwähnst.

  • Zunächst einmal ist das mit dem letzten Punkt tatsächlich ein Problem, das aber aktuell angegangen wird. Natürlich müssen Frauen und Männer Kinder und Beruf vereinigen können, gleichzeitig müssen Unternehmer sich auch auf Arbeitnehmer verlassen können und benötigen Planungssicherheit. Insofern ziehen hier gegensätzliche Interessen. Wichtig ist, eine gute Kompromisslösung zu finden, die nicht auf Kosten der Kinder geht.
    Ich habe nicht gesagt, dass das Problem ist, dass man Jugendliche fragt, ob sie schon eine Freundin haben. Auch muss man keine Kinder bisexuell behandeln oder Mädchen explizit mit männlichen Klischees großziehen. Es geht mir um die Normensetzung. Wir müssen anerkennen, dass alle möglichen Formen der Sexualität existieren und, falls einverständlich und ohne Schädigung dritter, in Ordnung sind. Insofern nervt die Frage, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ob man schon eine Freundin habe, sehr, denn sie ist einerseits natürlich gut gemeint, andererseits aber zeigt sie, dass der Fragende oft einfach davon ausgeht, dass der Gegenüber heterosexuell sei. Ich, der ich einen festen Freund habe, merke das selbst an mir, dass ich bei einem Mädchen oder einem Jungen, das/der von seinem Partner spricht, einen Angehörigen des anderen Geschlechts voraussetze.
    Dazu kommt, dass das "Dazu Stehen" (oft als würde man zu einer Krebserkrankung stehen) ein großes Maß an Verwirrung oder Peinlichkeit hervorruft, weil andere nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Und natürlich folgt oft Unsicherheit. Die einen werden übervorsichtig und behandeln einen wie ein rohes Ei, die anderen kanalisieren die eigene Unsicherheit in Mobbing. Ich persönlich habe bisher nur einen Fall erlebt, in denen ein "Dazu Stehen" keine besondere Auswirkung auf den Umgang mit mir hatte. Und deshalb sage ich es heute einfach nicht mehr sofort, sondern weiche aus. Diese Situation ist pervers und unangenehm. Und ich denke, darüber sollte man sich Gedanken machen. Nicht nur was Homosexualität angeht, sondern alle möglichen Formen, der Sexualität, die als nicht normal stigmatisiert werden.
    Insofern sollte man ein Kind nicht dazu zwingen, später einmal gleichgeschlechtliche Partnerschaften einzugehen, sondern ihm signalisieren, dass es okay wäre, wenn es so wäre. Das ist eine rein passive Haltung und schenkt dem Kind Vertrauen und uneingeschränkte Liebe unabhängig davon, wie es sein Leben zu gestalten wünscht, solange es glücklich wird.
    Aber ich glaube, das wird etwas Off-Topic. Ich kann nur dafür werben, sich mal Gedanken zu machen, wie die Situation eines Homosexuellen (der ständig dieses Wort mit sich herum tragen muss) aussieht.


    Heterophobie ist mir übrigens bekannt und ich finde sie bescheuert. xD Bin auch ein Gegner der meisten LGBT-Bewegungen und kein Freund von lesbischwulen Weihnachtsmärkten und so ner Scheiße, die durch Ausgrenzung Gleichberechtigung fordern. Geh mal auf LGBT-Bewegungsseiten. Alles rosa und hellblau, alles Puderzucker und Einhörner. Die Botschaft: "Wir sind anders, aber akzeptiert uns bitte!" Ich bin dafür, dass der Homophobie ebenso wie dem Antisemitismus, dem Sexismus und dem Rassismus der Kampf angesagt wird. Natürlich mit politischen Mitteln.


    @LalleVonLanzeloth: Das mit den Grenzenaufheben stimmt, denke ich, nicht so ganz. Zwar gibt es einen Trend zur global governence, d.h. der Abgabe von Kompetenzen an Internationale Organisationen (UNO), internationale Regime (Menschenrechtsgerichtshof/Ex-Kyotoprotokoll) oder überregionale Integrationsgemeinschaften (EU, NAFTA, ASEAN), auf der anderen Seite gibt es den Trend zur Kleinstaaterei. Beispiele dafür sind die Katalanen, Basken, Südtiroler, Schotten, Kurden, Sarden, Kosovaren oder aktuell die ostukrainischen Separatisten. Das Problem an der internationalen Kooperation ist bisher, dass kaum Sanktionsmöglichkeiten gegeben sind. Wenn jemand gegen den UN-Katalog der Menschenrechte verstößt, kann er deshalb nicht einfach angezeigt werden. Genauso ist es beim Kyotoprotokoll. Es gibt bis dato nur die Shame & Blame-Strategie, also darauf zu setzen, dass internationale Ächtung reicht, die wirkt aber nicht sehr gut.
    Ein Beispiel für gelungene international governance ist die EU. Sie hat globalen Vorbildcharakter, wie Staaten zusammenarbeiten können. Deshalb ist es wichtig, dass die EU die aktuelle Krise übersteht und nicht wieder ein Europa der Zersplitterung entsteht.
    Es gab Zeiten in der Weltgeschichte, da war der Schritt hin zu einer Weltregierung schon kürzer als heutzutage. Die Geschichte entwickelt sich eben nicht linear und auch nicht dialektisch, sondern ist einem ständigen Auf und Ab von Zufällen, Entscheidungen, Geographie, Kultur und Gesellschaft unterlegen.

  • @Shorino
    OT: Ich kann mir schon vorstellen, dass solche Fragen nervig sind, aber diese verbitterte 'Hetze' gegen die "böse Heteronormatvität" wie man sie halt im Internet gerne findet, finde ich auch albern. Die Paare in den Märchen, die man Kindern vorliest, werden auch nicht aufhören heterosexuell zu sein, aber genau daran stören sich ja viele.
    Wenn ich jemanden kennenlerne, gehe ich iwo auch davon aus, dass er hetero, eben, weil es die meisten Menschen sind. Das ist an sich ein Automatismus und nicht böse gemeint. Wenn es einer Person bei nicht zutrifft, kann man ja sein Gegenüber auch beizeiten eines Besseren belehren. =D


    Zitat

    Bin auch ein Gegner der meisten LGBT-Bewegungen und kein Freund von lesbischwulen Weihnachtsmärkten und so ner Scheiße, die durch Ausgrenzung Gleichberechtigung fordern. Geh mal auf LGBT-Bewegungsseiten. Alles rosa und hellblau, alles Puderzucker und Einhörner. Die Botschaft: "Wir sind anders, aber akzeptiert uns bitte!"


    WTF? Sowas gibt's? lol Das finde ich auch lächerlich. Was soll das? Selbst'ghetto'sierung?
    IIiih, Puderzucker und Einhörner x.x Da muss ich Regenbögen kotzen.

  • Bin auch ein Gegner der meisten LGBT-Bewegungen und kein Freund von lesbischwulen Weihnachtsmärkten und so ner Scheiße, die durch Ausgrenzung Gleichberechtigung fordern. Geh mal auf LGBT-Bewegungsseiten. Alles rosa und hellblau, alles Puderzucker und Einhörner. Die Botschaft: "Wir sind anders, aber akzeptiert uns bitte!"


    Sorry, aber das kann ich hier so nicht stehen lassen. Alles nicht. Der ganze Absatz ist einfach nur riesiger Bullshit.


    Erstens: Du bist also ein Gegner der Institutionen, die einfach nur Gleichberechtigung für Menschen fordern, die schlicht und ergreifend anders lieben. Ja, danke auch.
    Zweitens: Es gibt einen schwul-lesbischen (und nicht lesbischwulen) Weihnachtsmarkt in Deutschland. Der ist in Köln und genau genommen auch kein ganz eigener Weihnachtsmarkt, sondern nur ein Bereich des bestehenden Weihnachtsmarktes.
    Drittens: Das hat absolut nichts mit Selbstausgrenzung zu tun, sondern mit selbstrepräsentation, aka Gay Pride. Und ja, die schwul-lesbische Subkultur, die wohlgemerkt nicht von allen Schwulen und Lesben (und generell eher von Schwulen als von Lesben) gelebt ist, mag etwas schrill wirken, was man auch auf dem Weihnachtsmarkt sieht. Allerdings sehe ich nicht, was daran falsch ist. Übrigens sind auf dem Weihnachtsmarkt auch Heterosexuelle willkommen.
    Viertens: Ich bin nun sage und schreibe seit 9 Jahren in LBGT Kreisen unterwegs und ich kenne sage und schreibe zwei Seiten, die Rosa ververwenden, keine einzige, die hellblau verwendet. Und die beiden Seiten, die Rosa verwenden, haben Rosa auch nicht als Hauptfarbthema, sondern als Highlightfarbe, während die eine Seite in einem etwas dunkleren Lila, die andere in Weinrot gehalten ist. Ich bin jetzt extra mal über sämtliche Seiten der großen LBGT Vereinigungen gegangen und die vorherrschensten Farben waren weiß, dunkelblau und verschiedene dunkle Rotabstufungen - alles mit schwarzer Schrift. Was, übrigens, tatsächlich die häufigsten Webdesignfarben sind.
    Fünftens: Was zur Hölle ist an "Akzeptiert Leute, die anders sind" bitte falsch?

  • Erstens: Ich habe nicht geschrieben, dass ich dagegen bin, sondern das glatte Gegenteil.
    Zweitens: Es gibt nicht nur einen, sondern mehrere überall in Deutschland und die sind nicht nur Teile, sondern eigenständig. Namen wie "Pink Christmas" in München sagen genau das aus, was ich kritisiere.
    Drittens: Schon dass explizit Heterosexuelle eingeladen werden, zeigt, dass hier eine Grenze gezogen wird. Außerdem sehen sogar Mitglieder explizit schwuler Internetseiten diese Weihnachtsmärkte kritisch und betonen immer wieder, dass vonseiten der LGBT-Bewegung Selbstausgrenzung betrieben wird. Denn was zum Fuck haben Weihnachtsmärkte mit Sex zu tun?
    Viertens: Ja, das ist möglich, aber bspw. bei dbna.de finden sich bei jeder Rubrik total Klischeeschwulenbilder, wie zB bei den "Schwulen Horoskopen" (wtf) oder auch bei anderen Dingen wie Ernährungstipps. Immer halb nackt, jung, muskulös. Dazu krakeelt diese Seite immer sofort raus, wenn in irgendeiner US-Serie ein schwuler Charakter auftaucht oder sich ein Schauspieler outet. Das Signal, das gesendet wird: Herhören! Hier gibt es was besonderes zu bestaunen!
    Ein anderes Beispiel waren die schwul-lesbischen FIlmfestspiele in Hamburg.
    Fünftens: Nichts. Habe ich auch nicht geschrieben. Aber ich möchte einen Schwarzen auch nicht in seiner Andersartigkeit tolerieren, sondern ihn als Menschen wie mich selbst ansehen und ihn in seinem Individuum erkennen. So möchte ich selbst auch nicht als eine Sonderform oder "Andersart" toleriert werden, sondern es sollte erkannt werden, dass sich Beziehung von Paar zu Paar individuell unterscheiden. Kurz: Ein Ruf nach Gleichberechtigung, der die Andersartigkeit betont, ist Heuchelei

  • Erstens: Ich habe nicht geschrieben, dass ich dagegen bin, sondern das glatte Gegenteil.


    Kommt dummer Weise nicht so rüber, wenn du ganz verallgemeinernd gegen LBGT Bewegungen, die nun einmal sich politisch für Gleichberechtigung stark machen, lästerst.


    Zweitens: Es gibt nicht nur einen, sondern mehrere überall in Deutschland und die sind nicht nur Teile, sondern eigenständig. Namen wie "Pink Christmas" in München sagen genau das aus, was ich kritisiere.
    Drittens: Schon dass explizit Heterosexuelle eingeladen werden, zeigt, dass hier eine Grenze gezogen wird. Außerdem sehen sogar Mitglieder explizit schwuler Internetseiten diese Weihnachtsmärkte kritisch und betonen immer wieder, dass vonseiten der LGBT-Bewegung Selbstausgrenzung betrieben wird. Denn was zum Fuck haben Weihnachtsmärkte mit Sex zu tun?


    Irgendwie machst du da aus etwas, das eine Sache ist, eine ganz andere. Schwul-lesbische Weihnachtsmärkte sind zwei Dinge: Eine Repräsentation der entsprechenden Subkultur und schlicht und ergreifend ein Weihnachtsmarkt, wo als lesbisches oder schwules Paar nicht komisch angeschaut wird. Dazu kommt, dass "Erlebnisweihnachtsmärkte" mit irgendeinem Alleinstellungsfaktor schon länger im kommen sind (ich sage nur schwimmende Weihnachtsmärkte oder mittelalterliche Weihnachtsmärkte und mal ehrlich: Weihnachten hat mehr mit Liebe zu tun, als mit Schiffen, Flößen und Mittelalter) und natürlich entsprechend durchaus mehr Umsatz für Stände dort herausbringen können, als eventuell der Standardweihnachtsmarkt, den es in jeder noch so kleinen Stadt gibt. Das wird natürlich auch durchaus mit eine Rolle spielen.
    Die Tatsache, dass Heteros extra eingeladen werden müssen, liegt übrigens daran, dass von deren Seite aus ein "Mimimi, die blöden Homos machen einen Weihnachtsmarkt für sich allein" kam (jedenfalls in Köln), sprich: Die Heterosexuellen da eine Grenze gezogen haben, die nie da war. Anders gesagt: Je nachdem, wie man es sehen will, wurden entweder die Homosexuellen vom normalen Weihnachtsmarkt ausgegrenzt oder die Heterosexuellen haben sich selbst vom schwullesbischen Weihnachtsmarkt ausgegrenzt.


    Viertens: Ja, das ist möglich, aber bspw. bei dbna.de finden sich bei jeder Rubrik total Klischeeschwulenbilder, wie zB bei den "Schwulen Horoskopen" (wtf) oder auch bei anderen Dingen wie Ernährungstipps. Immer halb nackt, jung, muskulös. Dazu krakeelt diese Seite immer sofort raus, wenn in irgendeiner US-Serie ein schwuler Charakter auftaucht oder sich ein Schauspieler outet. Das Signal, das gesendet wird: Herhören! Hier gibt es was besonderes zu bestaunen!


    Okay, die Seite ist hellblau. Das ist... Sage und schreibe eine Seite und wohlgemerkt keine Seite der Schwulenbewegung oder dergleichen, sondern ein Onlinemagazin für Homosexuelle Jugentliche, wie es aussieht. Entsprechend nicht verwunderlich, dass sich da auch Dinge, die schwuler Playboybilder gleichkommen, drin zu finden sind. Davon abgesehen: Das ist eine Seite. Eine. Eine sehr spezielle dazu. Schaue ich auf das allgemeine LBGT Onlinemagazin queer.de finde ich weder entsprechende Farben, noch eine überpräsens entsprechender Bilder (ja, da gibt es AUCH solche Bilder, aber nicht überrepräsent). Ein bisschen übertrieben, davon gleich auf "alle" zu kommen, findest du nicht?
    Und mal ehrlich: Seltsame Seiten gibt es für jede Subkultur oder wie man es auch nennen will. Fängt bei tatsächlichen Subkulturen an, hin zu Religionen usw. Inklusive jeweiliger Kochtipps, Horoskope und weiß der Teufel noch was.


    Davon einmal ganz abgesehen: Mich interessiert es tatsächlich auch, wenn in einer TV Serie ein Charakter als homosexuell, bisexuell oder - for that matter - transsexuell outed, weil ich finde, das Medienrepräsentation durchaus ein wichtiges Thema ist und es mich enorm interessiert. Und aktuell ist es nun einmal noch etwas besonderes, weil es eine enorme Ausnahme zur Regel ist, weshalb es durchaus Newsworthy ist.


    Ein anderes Beispiel waren die schwul-lesbischen FIlmfestspiele in Hamburg.


    Die Seite setzt rosa Akzente. Oh. Wie. Schlimm. Übrigens wechseln die das Design, wenn ich mich jetzt nicht ganz irre, jährlich.
    Und auch hier: Selbst wäre die Seite ganz Rosa und Pink... Es wäre noch immer eine Seite. Von vielen.
    Denn ganz ehrlich: Ich finde persönlich ziemlich viele LBGT Seiten miiiiiies designt, dass liegt aber am generellen Webdesign (zum Beispiel daran, dass viele furchtbar verkrüppelte Designstandards verwenden oder offenbar von Leuten gebaut wurden, die Farbenblind sind (unserer örtlicher schwulenchor hat zum Beispiel eine Seite mit schwarzer Schrift auf knallorangem Grund)... Aber das lässt sich über viele Gruppierungen sagen...



    Ein Ruf nach Gleichberechtigung, der die Andersartigkeit betont, ist Heuchelei


    Ähm, nein. o.ô"""" Einfach nur nein.

  • Vor allem, welche Andersartigkeit? Das Wort Gay Pride an sich finde ich recht seltsam. Stolz? Worauf, ohne Eigenleistung dahiner? Auf eine Sexualität, die noch bei dutzenden anderen Arten was ganz Gewöhnliches ist.
    Ich hab generell eine Allergie gegen dieses Wort 'anders'. '_' Gratuliere, du bist anders. Genauso wie sieben Milliarden andere Menschen auch, beeindruckt mich jetzt recht wenig.
    Sicher kann man iwo "stolz" auf Dinge sein, die man nicht selbst geschafft hat (mein Land hat iwas gewonnen, meine Eltern machen dies und jenes, etc...), aber es ist eine andere Art von Stolz und kein solcher, den ich jedem unter die Nase reiben muss, okay das ist ungeschickt formuliert: Kein Stolz, den ich extra betonen muss.
    Mir ist schon klar, dass Stolz auch mit Selbstwert übersetzt werden kann, aber dann ist man doch auch eher auf seine Taten, Entscheidungen und seine Persönlichkeit stolz bzw. darauf, an einer politischen Veränderung, an der man mitarbeitet und nicht auf seine Sexualität?

  • Stolz? Worauf, ohne Eigenleistung dahiner?


    Stolz darauf, zur eigenen Homosexualität zu stehen, auch wenn man deswegen weiterhin mit Diskriminierung zu rechnen hat. Der Begriff stammt ursprünglich aus einer Zeit, als Homosexualtät noch viel stärker als falsch, krankhaft usw. gesehen wurde, in vielen Ländern sogar noch illegal war oder zumindest als psychische Krankheit galt. Homosexuell zu sein und offen dazu zu stehen, war zu dieser Zeit eine Form von Mut und ist es auch heute noch. Es hat damit zu tun, sich zu trauen, offen zu Zeigen, dass man eben von der subjektiven Gesellschaftsnorm abweicht. Oder einfach gesagt: "Ich bin stolz und froh, dass ich bin, wie ich bin."

  • Sicher, das ist mir schon klar. ^^" Aber so wie ich das interpretiere, ist man eher auf seinen Mut stolz, nicht? ;)  
    Naja, das ist eh Wortklauberei. An dem Wort oder der Bewegung finde ich es halt nur seltsam, dass man eine Bewegung aus einem Gefühl wie Stolz macht, das eher jeden persönlich betrifft. Gefühle sind imo absolute Privatsache, die ich niemanden mitteilen muss und nicht die Leute links oder rechts von einem betreffen, sondern nur eine Perso selbst. Das sind aber empfindliche / emotionale Themen, die jeder für sich anders sieht.
    Etwas anderes wäre, wenn eine Bewegung schon im Namen tragen würde, dass sie sich für die absolute Gleichheit von homosexuellen und heterosexuellen Paaren einsetzen.
    Stolz als Gruppengefühl und Namensgebung einer Bewegung find ich irgendwie... befremdlich, wenn es nur die Person selbst angehen sollte. ^^"

  • Etwas anderes wäre, wenn eine Bewegung schon im Namen tragen würde, dass sie sich für die absolute Gleichheit von homosexuellen und heterosexuellen Paaren einsetzen.
    Stolz als Gruppengefühl und Namensgebung einer Bewegung find ich irgendwie... befremdlich, wenn es nur die Person selbst angehen sollte. ^^"


    Ich glaube der Name Resultiert daraus das Homosexualität lange als etwa dessen man sich schämen muss / sollte angeprangert wurde, etwas peinliches / falsches. Zu sagen " ich bin so und ich bin Stolz darauf " war dann halt ein versuch aus dem ganzen auszubrechen. Der Name hällt sich warscheinlich bis heute da " schwul " noch immer als Negativ besetzter begriff verwendet wird und man vorallem als Mann schon im Kindesalter von seinem ebenfalls Minderjähriugen Umfeld eingetrichtert bekommt Homosexuell zu sein ist etwas Peinliches oder sogar kranken einfach weil " du bist schwul " als Beschimpfung verwendet wird. Solange man Homosexuellen vorlebt sie müssten sich dafür schämen solange ist auch Gaypride als begriff aktuell.


    Zum Thema Abschottung: Also ich wurde noch nie aus einer Schwulenbar / Disco geworfen weil ich Hetero bin XD und da einige meiner Freunde Homosexuell oder Bi sind bin ich durchaus schon ab und zu mit gekommen. Solche Veranstaltungen haben ja meist eher den Sinn andere Homosexuelle zu treffen ( es ist nunmal eine Minderheit und auf der Straße tragen Homosexuelle keine schilder an der Stirn also ist es durchaus zu verstehen das es solche Veranstaltungen gibt ) Trotzdem wird man als Hetero eigentlich nichmal schräg angeguckt wenn man sich aus irgendwelchen gründen dazu verpflichtet fühlt mitzuteilen das man aufs andere Geschlecht steht.

  • Ich habe auch etwas gegen Gay Pride, so wie auch Black Pride unsinnig ist. Eine Gruppierung die Straight Pride oder White Pride heißt, wird auch nicht zu Unrecht schief angeschaut.
    Das mit der Subkultur ist übrigens kein Argument, weil der Name nicht "LGBT-Subkultur" ist, sondern schwul-lesbisch, das heißt, da werden Dinge asoziiert, die nichts miteinander zu tun haben. Ein Metal-Festival könnte man auch schlecht übertiteln mit: "Fest zur Gleichberechtigung von langhaarigen Männern", weil sich bei weitem nicht alle langhaarigen Männer mit der Subkultur identifizieren. Ich identifiziere mich mit schwul-lesbischen Festivals ungefähr so sehr wie mit dem KuKluxKlan und bin deshalb nur ungern in der gleichen Kategorie zu finden. Damit das nicht falsch verstanden wird, ich bin für die absolute Gleichstellung aller Lebenspartnerschaften von egal wievielen Menschen, Auflösung des Ehegattensplittings für alle. Ich bin dafür, dass jede Subkultur ihre Parade abhalten darf (auch die Katholiken an Fronleichnam und Ostern) und bin für eine auch kulturell repräsentative Behandlung von Homosexualität. Jedoch bin ich gegen den Begriff Homosexuell/Schwul/Lesbisch, ich bin gegen eine Sonerbehandlung, gegen Fremd- und Selbstausgrenzung, gegen Veranstaltungen, die für gleichgeschlechtlich liebende gemacht werden, obwohl sie nichts mit dem Thema zu tun haben (könnte man soziale Getthoisierung nennen) und dagegen, dass über Menschen Kategorien gebildet werden, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

  • Irgendwie finde ich das schon peinlich, dass hier der Rechtsextremimus in Richtung Kirche gedrängt wird, weil beide homophob sind. :pika:
    Die Kirche weicht langsam davon ab, obwohl sie viel pedantischer in allen Kategorieren handelte, aber die rechtsgerichtete Extremen, die... sind einfach zu doof, das eben so hinzunehmen.

    Jedoch bin ich gegen den Begriff Homosexuell/Schwul/Lesbisch, ich bin gegen eine Sonerbehandlung, gegen Fremd- und Selbstausgrenzung, gegen Veranstaltungen, die für gleichgeschlechtlich liebende gemacht werden, obwohl sie nichts mit dem Thema zu tun haben (könnte man soziale Getthoisierung nennen) und dagegen, dass über Menschen Kategorien gebildet werden, die unterschiedlicher nicht sein könnten.


    Entschuldige die dumme Frage, aber welchen Begriff würdest du denn bevorzugen? Und warum würdest du deinen Hund ins Heim geben, nur weil der einen anderen Rüden rammelt? In der Tierwelt ist gleichgeschlechtliche Liebe vollkommen normal!


    Wer bildet denn Kathegorien, wenn selbst meine Großeltern, die den zweiten Weltkrieg noch miterlebt haben, sich problemlos mit einer homosexuellen Person arrangieren können, obwohl doch gerade die mit diesem "Anti-gegen-alles-was nicht-deutsch-und-arisch-ist" - Mist vollgepumpt wurden.


    Das soll doch jeder selber entscheiden und keiner darüber urteilen, die Natur schuf uns und auch diese Vorliebe, warum sie sich das auch erdachte - vielleicht, um gegen die Überbevölkerung zu vorsorgen, ( Ich weiss, das wäre ein sehr später Einfall der Natur, aber die konnte auch nicht wissen, dass wir Rammeln wie die Karnickel und kein natürlicher Gegner mehr dafür sorgt, dass wir uns nicht übermässig vermehren.)


    ICH BIN STOLZ, DEUTSCHER ZU SEIN!


    Aber ich bin deswegen nicht rechtsextrem oder verurteile vorab alle Ausländer oder alle Nicht-Heteros.
    Jeder Mensch hat erst mal eine Chance verdient und diese sollte nicht gleich abgesprochen werden, dass ist assi!


    Und Leute zu verurteilen, weil sie anders denken oder sexuell anders gerichtet sind, wie erbärmlich ist das denn, wenn man wirklich was bewegen will?


    :)

  • Ich glaube, da ist etwas falsch angekommen. Ich erkläre es nochmal:
    Es gibt politische und kulturelle Phänomene, die haben mit Homosexualität direkt zu tun. So werden Homosexuelle (ich benutze den Begriff jetzt mal) auf so ziemlich allen sozialen Ebenen mind. diskriminiert, zuweilen sogar angegriffen. Gewalt und Mord an Homosexuellen ist in so ziemlich allen Ländern dieser Welt an der Tagesordnung, Sonderbehandlung und Diskriminierung sowieso. Die Menschen werden mit dir, falls homosexuell und geoutet, anders umgehen als mit einem Heterosexuellen - egal ob sie es gut mit dir meinen oder dich dafür verachten oder sich unsicher fühlen etc.
    Gegen diese Trends sollte es einen politischen und kulturellen, ich nenn's mal so aggressiv, Kampf geben. Einige Gleichberechtigungsbewegungen tun das auch. Jedoch gibt es auch Schwulen- und Lesbenverbände, die vollkommen normale Events, die nichts mit Sexualität zu tun haben, zu homosexuellen Festen machen, so z.B. schwul-lesbische Weihnachtsmärkte oder die Gay Games. Gleichzeitig wird mit einer sozial vollkommen ungewöhnlichen Outingkultur das Thema in ein Licht gerückt, das nicht zur Gleichberechtigung, sondern zur Segregation führt. Kurzum: Ebensosehr wie der Heterosexuelle, der einen ins soziale Abseits stellt, stellt sich ein Teil der schwul-lesbischen Bewegung ins Abseits, indem sie dem Thema eine Aufmerksamkeit und Relevanz verleihen, die es einfach nicht hat.
    Ein normaler, unaufgeregter Umgang mit dem Thema wäre stattdessen sinnvoll. Kein Outing a la "Hallo! Ich bin schwul!", sondern eher "Hi, ich bin der/die XY und das ist mein(e) Freund(in)." Das würde dem Thema eine Normalität geben und wäre gleichzeitig ein Statement.
    Natürlich sind die Begriffe "Homo/Heterosexuell" nicht gänzlich falsch, wissenschaftlich gesehen aber bestimmt ungenügend, da sie suggerieren, dass es nur zwei Blöcke der Sexualität gibt, bzw. um's mit Kinsey zu sagen, zwei Extreme oder Pole. So funktioniert Sexualität meiner Meinung nach nicht, nach allem, was ich um mich herum beobachte. Die Begriffe sind ungefähr so richtig wie die Begriffe "schwarz" und "weiß" in Bezug auf die menschliche Hautfarbe. Nicht total falsch, aber halt auch nicht gerade schlau. Und letzten Endes muss man sich fragen, welche Gesellschaft die Unterteilung zwischen Schwarz und Weiß braucht. Natürlich nur eine, für die aus der Hautfarbe eines Menschen Konsequenzen erwachsen.
    Wenn ein Junge sagt, er habe einen festen Freund, dann ergibt sich daraus nicht, dass er schwul ist, sondern dass er einen festen Freund hat. Basta. Hier muss man nicht weiter. Insofern teilt er mit den ganzen anderen Homosexuellen genauso wenig wie zwei zufällige heterosexuelle Paare etwas gemeinsam haben. Ist das verständlich? Die LGBT-Bewegung schafft aber meines Erachtens ein Zusammengehörigkeits- und Besonderheitsgefühl innerhalb des angeblichen Milieus "schwul/lesbisch" und sorgt so wie andere Akteure auch für eine soziale Segregation.
    Ich erhoffe mir eine Welt, in der es nicht heißt "Oh, du bist schwul, aber weißt du, das ist okay für mich", sondern eine, die geschlechtsunabhängig fragt "Ey, hast du einen Freund oder eine Freundin zurzeit?". Die also nicht mehr den Menschen in seiner Andersartigkeit akzeptiert, sondern jeden Menschen individuell respektiert, ohne ihn gegen dessen Willen in soziale Kategorien zu stecken.
    Ist das verständlich? Ich bin also, um das nochmal zu betonen, für den politischen Einsatz von Gleichberechtigungsbewegungen (natürlich sollte das nicht auf Homosexualität beschränkt sein) und für die freie Auslebung seiner Sexualität.


    Und, weil ichs gerade lese: Nein, die katholische Kirche wird nicht toleranter, was die Homosexualität angeht. Der Papst hat jetzt einen PR-Berater von ehemals Fox News, ansonsten ändert sich nix.

  • Upps, eigentlich wollte ich nur sagen, dass wir uns hier bei der Unterhaltung im falschen Bereich befinden, aber dennoch lieben Dank, für deine ausführliche Antwort.


    Deine Einstellung, zur Natürlichkeit jedweder sexuellen Einstellung, die finde ich legitim, aber sie wird sich nicht so schnell durchführen lassen, wie du dir wünschst.


    Da gibt es eben nicht nur den Papst, nebst Kirche, sondern auch noch die Großeltern oder Nachbarn, die das als verwerflich ansehen und sich nicht vorstellen können, wie das "läuft" und es als unnatürlich ansehen.
    Manche Eltern kommen damit schon gut klar, mein Schwager ist schwul und selbst seine Großeltern komme damit mit über 80 gut klar, aber das ist ein Großstadt-Bild und die Eltern seines Freundes, die aus einem Dorf kommen, die kommen auch damit klar; aber sie haben vielmehr Intoleranz um sich herum, wie meine Schwiegereltern, weil man in dieser Gegend eben ... "rückständiger" hört sich blöd an, aber sie sind dem gegenüber eben noch nicht so offen, wie viele Großstädter, die eben damit immer wieder konfrontiert wurden und es damit dann auch irgendwann als "normal" sehen.


    Deinen Groll auf Leute, die das anders sehen und intolerant sind, kann ich nachvollziehen, aber bleib auf dem Boden und werde nicht so intolerant wie die.


    Du sagst ja selbst, jedes Schwarz/Weiß-Denken ist meschugge, also poche nicht so extrem auf deine Wünsche, sondern geh sie diplomatisch an. ;)

  • Tja, während PEGIDA mehr oder weniger an Bedeutung verliert, muss man sich wieder mit den offenkundig rechtsextremen Kräften im Land beschäftigen. Beispielsweise wenn wir in den Norden schauen.
    Dort werden in Rostock und Wismar binnen weniger Tage gleich zwei Übergriffe registriert. Rostock, da werden beim einen oder anderen wohl Erinnerungen wach. An brennende Asylantenheime beispielsweise. Die gab es zuletzt in Tröglitz, zuvor war dort bereits der Bürgermeister aufgrund Drucks seitens Rechtsextremer zurückgetreten. Und mir wird ziemlich schlecht, wenn ich dann lese, dass einige Tröglitzer auch noch froh sind, dass da nun keine Asylbewerber einziehen können. Was die Spekulation des LKA-Direktors Schmökel angeht: Ich bin hier zwiegespalten. Es wäre falsch sich voreilig auf rechtsextreme Täter zu schließen und Ermittlungen mit Tunnelblick zu führen. Unnötig ist allerdings die Vermutung, die Tat könnte dazu gedient haben, dass "eine politische Richtung diskreditiert" würde. Soetwas kann man äußern, wenn es Indizien gibt, die tatsächlich darauf hindeuten. Die aktuelle Faktenlage sagt bisher recht wenig aus, die Tat an sich klingt für mich eher als wäre sie dem rechten Milieu zuzuordnen.

  • War wohl zuwenig rechtes in den Medien nachdem Pegida niemanden mehr interessiert hat. Der Asylheimvorfall läuft ja jetzt auch wieder rauf und runter.


    @QueFueMejor Ich kann mir da nicht sonderlich viele Motive abseits von rechtsextremismus vorstellen (Es sei denn man zählt Pyromanie oder blödheit).

  • Theoretisch denkbar wären neben Pyromanie und Rechtsextremismus:
    Linksextreme, die gegen Rechtsextremismus aufstacheln wollen (könnte man unter Blödheit einordnen, aber sei hier mal extra genannt).
    Versicherungszahlungen, Baufirma möchte Pfusch vertuschen oder Geld für erneute Renovierung (unwahrscheinliche Fälle, aber sei mal genannt).
    Auszuschließen ist Blödheit im Sinne von "versehentlich angezündet", es wurden nämlich Brandbeschleuniger gefunden.

  • Jo es war eher Blödheit wie in "lasst uns ein Haus anzünden gemeint" sodass eher das Anzünden die wichtige Rolle spielt und nicht darüber nachgedacht wurde was angezündet wird. Das mit der Baufirma und dem Renovierungsgeld scheint mir auch sehr unwahrscheinlich ^^

  • Eine Studie der Uni Leipzig hat festgestellt, dass in Bayern mehr Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft vorhanden ist, als mancher Lokalpatriot oder SZ-Feuilletonist meinen würde. Trotz der unschönen Zahlen (die meiner Erfahrung als Bayer nach noch zu nierig gesteckt sind) sieht die CSU ("Wir sind nicht das Sozialamt der Welt", "Wer betrügt der fliegt", "Wir werden uns gegen Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme wehren - bis zur letzten Patrone") keinen Handlungsbedarf. Bayerns Innenminister Hermann (CSU) sieht ebenfalls kein Problem und hält schlichtweg die Zahlen für übertrieben.
    Auch eine Möglichkeit Politik zu machen. Einfach keine Politik machen.
    Die CSU, stets im Kampf gegen den Extremismus, selbsterklärte "Brandmauer gegen Rechts", fischt noch schamloser als ihre gesamtdeutsche Schwesterpartei nach Stimmen im rechten Sumpf, in dem eigentlich schon immer auch der Normalbürger watet.

  • Tröglitz ist mal gerade 3.000 Seelen groß, das gilt als Dorf oder Landstadt, aber nicht mal als Kleinstadt. Faktisch kennt jeder, wenn auch über Umwegen, jeden.
    Wenn da rechtsextreme Leute rumlaufen, dann sind die bekannt, bevor sie sich selber darüber bewusst wurden, weil sich sowas dort einfach kaum geheim halten lässt. Sprich: Bis heute hätten da schon längst Hinweise ergeben, sofern nicht der ganze Ort einer Verschwörung unterliegt, die diese Leute schützen.


    Meiner Meinung nach sind das frustrierte Leute gewesen, die einen Hass gegen ihr Leben, gegen den Staat haben, und dies auf die Aussiedler projezieren.


    Denen wäre wahrscheinlich völlig egal, wieviele Ausländer dazu kommen, wenn es ihnen gut ginge, aber ihr "Elend" sorgt für Unmut, wenn sie tatsächlich glauben, dass es diesen Flüchtlingen besser geht, wie ihnen.


    Das macht nicht besser, was sie machten, aber es macht sie nicht gleich zu Rechtsextremen.
    Ist nur meine Meinung - die muss nicht stimmen. ^^