Schluss mit Kleinkunst!


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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  • ICH HASSE DIESE BIESTER


    CN: Insekten, Insektenlarven

    Die Plage

    Die Rettung



    Wenn Sie sich zwischen Oktober 2012 und März 2014 im BisaBoard angemeldet haben, steht Ihnen möglicherweise eine Entschädigung zu.

  • Hallo,


    ich hatte das Glück, noch keine Lebensmittelmotte in der Nähe zu haben und ich hoffe auch, dass das so bleibt. Nach deinen Schilderungen mit dem Putzaufwand und der restlosen Entfernung ist das wohl nicht gerade das beste Erlebnis. Übrigens war der Reim mit „cleanen“ sehr ausgefallen und hat mich zum Schmunzeln gebracht. Genauso die anschließende Rettung durch die Schlupfwespe, die im ersten Text bereits kurz angesprochen wurde und eine eigene Lobeshymne erhalten hat. Im Kontext ist die Umsetzung sogar noch interessanter, da sie die Hölle auf Erden und gleichsam das wundersame Allheilmittel behandeln. Hat mir gefallen!


    Wir lesen uns!

  • Armseliges Weichei heult wegen Grippe rum.


    CN: Krankheit, Körperflüssigkeiten, Medikamente, Tod

    Abschied


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    Einmal editiert, zuletzt von Thrawn ()

  • Hallo,


    wer kennt es nicht, wenn wieder die Grippe umgeht und man Zuhause liegt, um auf baldige Besserung zu hoffen? Wobei ich bei deinem Gedicht zum Schluss das Gefühl hatte, dass die Jammerei der Menschen selbst bei den kleinsten Leiden parodiert werde. Die Überdosis Tabletten tut hier ihr Übriges, auch wenn man das eher als verzweifelten Versuch ansehen kann, dass die Wirkung zu einem schnelleren Gesundwerden beitragen solle. In jedem Fall hast du hier eine interessante Momentaufnahme dargestellt, die klare Worte spricht und technisch gut geschrieben ist. Ich hoffe, dass es bald nach dem Schreiben besser wurde.


    Wir lesen uns!

  • Hallo Thrawn!


    Es ist der 11.11. und leider nicht 11:11 Uhr, obwohl ich sehr gerne um diese Uhrzeit diesen Kommi posten würde. Da das aber mitten in meinem Arbeitstag ist und ich mir sehr sicher bin, dass ich genau zu dieser Zeit vermutlich ein paar Studierenden werde sagen müssen, dass alle Lernplätze in der Bibliothek schon besetzt sind, gibt es diesen Kommentar eben schon früher.


    Ich habe mir „Das Herz des Waldes“ herausgesucht, weil ich deine Geschichten aus den Wettbewerben in guter Erinnerung hab und deshalb neugierig war, worum es hier gehen wird.


    Das Herz des Waldes

    Krankenhäuser sind wirklich so eine eigene Art von Gebäude. Entweder sehen die Zimmer sehr neu aus oder sind bei der Einrichtung irgendwo in den 80ern oder sogar 70ern steckengeblieben. Bei dir scheint es eher eine schlichte, relativ moderne(?) Einrichtung zu sein. Schon bevor du genau erwähnt hattest, dass Linas Mutter im Koma liegt, hatte ich den Eindruck, dass dies der Fall ist. Es kam für mich irgendwie nichts anderes in Frage, nachdem ihre Mutter nicht aufwacht.

    Interessant fand ich dann vor allem zu lesen, dass Lina ein künstliches Auge besitzt und ja, da frag ich mich auch: wie kann es in einer Welt so „einfach“ sein ein Auge zu ersetzen, während Koma immer noch ein großes Fragezeichen für die Ärzteschaft ist?

    Es wäre wohl auch zu schön gewesen, wenn Linas Mutter genau in diesem Moment aufwachen würde.

    Der Mann mit der Sonnenbrille, der im Titel auch genannt wurde, tauchte dann der Bushaltestelle auf, als Lina auf den Bus wartete. Hat mich irgendwie an einen der grauen Herren aus Momo erinnert, nur, dass dein Herr mit Sonnenbrille in schwarz gekleidet war und zwar dubios, aber nicht ganz so gruselig ist. Obwohl mir seine Freundlichkeit trotzdem nicht geheuer ist, aber sind Männer, die einen spontan an Bushaltestellen ansprechen jemals … ok? I don’t think so.

    Ich bin ja froh, dass Lina nicht antwortet und von dem Mann auch nicht dazu gezwungen wird. Das was er erzählt ist allerdings überraschend. Dass er anfängt von Fabelwesen zu sprechen und dass er weiß, dass Lina und ihre Mutter besonders sind. Die Aussicht, dass das Linas Mutter helfen könnte ist natürlich sehr verlockend, aber so ganz glaub ich nicht, dass es aus reiner Freundlichkeit passiert. Vermutlich hat die Firma vor daraus irgendwie Profit zu schlagen, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Allein schon, dass er bewaffnet war macht ihn halt weniger vertrauenswürdig, für mich jedenfalls.

    Ich bin froh, dass Lina noch ihre Tante hat, die sich um sie kümmert und sich der Sache annehmen möchte. Obwohl ich mir irgendwie noch nicht vorstellen kann, dass Lina wirklich so viel im Haus bleibt, wie sie sollte. Je mehr sie das sagt, desto mehr glaub ich, dass Lina demnächst rausrennen wird.

    Ich bin jedenfalls gespannt, wie es hier weitergehen wird — der Anfang ist auf jeden Fall schon sehr gut gemacht und macht mich sehr neugierig, wie du das fortführen wirst. (:


    Fröhliches Schreiben!

    — Cynda

  • Ich wollte dir auch noch einen Kommentar zu "Das Herz des Waldes" dalassen. Der Post klang zwar leider, als sollte man sich nicht zu viele Hoffnungen auf weitere Kapitel machen, aber dieses eine hat mir gut gefallen. Das meiste, was ich sagen könnte, haben andere schon gesagt - es ist ein spannender Anfang, Lina ist sofort sympathisch, der Mann mit der Sonnenbrille ist unheimlich, und die Besonderheiten von der Welt - künstliche Körperteile, fliegende Autos und eventuell Magie sind geschickt in die Erzählung verpackt. Eine Sache ist mir aber aufgefallen, die, glaube ich, niemand kommentiert hat:


    Linas Tante Frida wird als "dürr wie ein Stacheldraht" beschrieben. Ich bin eigentlich Fan von kreativen Vergleichen, aber dieser scheint mir unglücklich gewählt. Stacheldraht ist ja eine recht negative Assoziation, also habe ich mir direkt eine strenge, bissige Person vorgestellt. Aber noch im selben Satz erfährt man, dass sie immer freundlich und nett ist. Das ist für mich ein irritierender Kontrast. Und wenn ich mir bildlich vorstelle, wie Frida wohl aussehen könnte... Ein dürrer Mensch kann ja z.B. recht spitze Ellbogen haben, aber "stachlig" sind menschliche Skelette einfach nicht. Ich kann damit weder wörtlich noch symbolisch etwas anfangen.


    Wie dem auch sei, ich würde mich freuen, wenn du diese Geschichte irgendwann noch fortsetzen kannst und willst.

  • Hallo Thrawn!


    Ich wollte hier noch mal reinschauen und hab mir einen älteren Text ausgesucht, dessen kurzer Titel mich neugierig gemacht hat.


    Treffpunkt

    Ich mochte den Einstieg in diese Geschichte sehr, weil du da gleich die richtige Atmosphäre aufgebaut hast. Mit Informationen warst du ziemlich zurückhaltend, weswegen ich im Grunde immer noch keine Ahnung hab, worum es eigentlich geht, wer Melina genau ist oder für wen sie arbeitet oder sonst etwas. Hat bissl was von einer Agentengeschichte oder etwas, was Marvel verfilmt hat. Zumindest die Familienverbindungen hast du dargelegt und es ist echt traurig, dass ausgerechnet der Tod der Eltern die beiden Schwestern zusammenführt.

    Melina will also nicht, dass Kris irgendwie involviert wird, was sich als schwierig herausstellt, weil sie sofort auf Rache aus ist. Gleichzeitig scheint Kris aber auch genug von der „Arbeit“ zu verstehen, wenn sie die ganzen Details um sich herum innerhalb kürzester Zeit erfasst. Also, auch wenn sie sich von der Familie abgewandt hat und mit — nun, was auch immer, nichts zu tun haben wollte, so weiß sie jedenfalls, wie man dieses Leben lebt. Es wundert mich tatsächlich, warum Melina sie nicht dabei haben will. Ist Kris so unvorhersehbar oder kann sie nicht auf Anweisungen hören?

    Jedenfalls endet dieses kleine Treffen in einer kurzen Schlägerei, weil die vier Personen es auf die beiden jungen Frauen abgesehen haben. Diese Kampfszene hat mir tatsächlich sehr gut gefallen, ich konnte mir das sehr gut vorstellen, vielleicht etwas zu gut, weil das ja doch recht gewalttätig alles war. Melina hat am Ende tatsächlich auch etwas abgekriegt, aber wenigstens nichts schlimmes und Kris ist vorbereitet! Also ich denke, das spricht alles doch sehr für Kris.

    Auf ihren Bruder Steve hat Kris allerdings wenig Lust. Also das klingt schon alles bissl schwierig in dieser Familie und ich weiß nicht, wie Melina Kris von der Rache abhalten will, aber die ganze Geschichte endet jedenfalls auf einem guten Cliffhanger.

    Hat mir jedenfalls gefallen, die richtige Stimmung, der gut beschriebene Kampf, der unklare Hintergrund der beiden Charaktere und das ganze Setting waren sehr stimmig.


    Fröhliches Schreiben!

    — Cynda

  • Huhu Thrawn!


    Es wird höchste Zeit, dass ich nicht nur still mitlese, sondern dir auch einen Kommentar hinterlasse. Ich freue mich immer sehr über Gedichte und andere Werke von dir, weil dein Schreibstil wirklich beeindruckend ist. :3

    So, zuletzt warne ich dich schon mal vor, dass ich bestimmt irgendwann wiederkommen werde. Ich sehe nämlich schon, hier gibt es noch eine Menge anderer spannender Werke.

    Liebe Grüße ^-^


    Hat dir schon mal jemand gesagt, dass der Tag "Lying Press" in einem Pokémon-Forum ziemlich genial ist?

  • Flocon

    Hat das Label Profi entfernt.
  • Hi Thrawn!

    Dieses Mal gibt es also keinen Kommi zu deinen fabelhaften Kurzgeschichten, sondern zu deinen Gedichten! ^-^

    Insekten sind ein cooles Thema! *~*

    Die Plage

    Erst mal möchte ich mich zu "Die Plage" äußern. ^-^

    Ich muss gestehen, ich wusste gar nicht, dass Motten auch Essen ... essen. Irgendwie dachte ich immer, dass die es nur auf Kleidung abgesehen hätten xD

    Das ist aber echt ein tolles Gedicht, mit den Kreuzreimen und den lustigen Lyrics macht es richtig Spaß zu lesen.

    Besonders gut hat mir "Danach müsst ihr eure Schränke noch cleanen" gefallen, der Anglizismus war so schön modern und trägt so sehr gut zur Gesamtstimmung des Gedichts bei, finde ich.

    Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Lösung des Problems im Grunde eine Art biologische Kriegsführung ist, was ich wieder echt spannend finde! :O

    Die Rettung

    Und wo wir bei biologischer Kriegsführung sind, kommen wir gleich zum nächsten Gedicht, "Die Rettung".

    Denn von Schlupfwespen habe ich auch erst jetzt durch dich erfahren, und die sind ja mal megakrass!

    Ich muss gestehen, dass ich als Laie kein bestimmtes Reimschema in diesem Gedicht erkennen konnte, also falls es eines gibt, bitte ich um Verzeihung! Allerdings muss ich auch sagen, dass 1) Gedichte sich sowieso nicht zwingend reimen müssen :D und 2) es dadurch auch wieder so einen modernen Touch bekommt, der mir sehr gefällt und das zweite Gedicht, trotz der anderen Struktur wieder die gleiche DNA gibt wie sie schon "Die Plage" hatte. UwU

    Was ich sehr originell und lustig fand, war der Vergleich der Schlupfwespe mit so typischen Haustieren, und wie sie einfach allen überlegen ist, das war echt cool und toll zu lesen!


    Die beiden Gedichte muss man auf jeden Fall im Tandem genießen und so entfalten sie erst ihre ganze Schönheit, finde ich. Einerseits durch die oberflächlichen Unterschiede, aber dann doch durch die darunterliegenden Eigenschaften.

    Und, danke, dass ich durch deine Gedichte sogar etwas gelernt habe! :saint:


    GLG

    Iluna

  • weiß nicht warum ich mir diese spoilerei bei den rekommis antue ständig stürzt alles ab was soll das


    Triggerwarnungen für das Gedicht: Generell düstere Grundstimmung, Depression, Andeutung von Suizid

    Clownerie


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    2 Mal editiert, zuletzt von Thrawn ()

  • Hi Thrawn! ^-^/

    Wollte mich mal zu deinem neusten Werk "Clownerie" äußern, sorry für die wirren Gedanken schon mal. Bin manchmal so aufgeregt und nachdenklich nach Werken, dass ich einfach drauf losschreiben will, ohne weiternachzudenken. Einfach die Gedanken runterschreiben...bin dabei!

    Irgendwie habe ich allein durch den Titel das Werk ganz anders beim ersten Mal gelesen als beim zweiten Mal dann, haha. Erst hatte ich richtig diesen traurigen Clown auf den Schirm, der eine Backstory hat, die ihn belastet, während das Publikum über die Jokes lacht und nicht erkennt, dass dies zwar alles Spaß ist, aber eine traurige Wahrheit und Suche in sich birgt, die wohl keiner zu finden vermag, weil zwischen den Zeilen lesen auch wirklich gar nicht so einfach ist, wie ich hier erneut beweise, indem ich vermutlich sogar Wesentliches überlese. x)


    Jedenfalls kam mir dann, ohne dass ich den Film (leider) bisher gesehen habe, der letzte Joker-Film in den Kopf, der deutlich düsterer ist und auch deprimierender in den Ausschnitten wirkt, die ich erspäht habe. Daran musste ich dann auch denken, auch wenn es da mehr Richtung Gewalt nach Außen und Hass geht als den Suizidgedanken, aber trotzdem hatte sich dann dieses geistige Bild entwickelt, dass ein Clown gefangen in seinem Leben ist und nicht herauskommt, weswegen er einen Ausweg sucht. Einer vielleicht in Aggression aus Missverständnis, der andere möglicherweise mit dem einzigen Ausweg des Suizids, den er sich einredet, leider. Manchmal lässt sich unsere düstere Sicht auch nicht durchdringen, sondern von außen muss jemand die Initiative und den Willen ergreifen, einzuschreiten. Manche können alleine kämpfen, andere wollen vielleicht auch gerettet werden, je nach Person einfach schwierig wohl. Gefühle äußern kann manchmal sogar schwer sein und dann auch noch nicht falsch „gelesen“ zu werden…uff. Jedenfalls kam mir das dann beim ersten Lesen in den Kopf.


    Beim zweiten Lesen dachte ich an eine junge Dame dann, auch durch das „sie“ natürlich, aber manchmal bin ich gedanklich so stur oder überzeugt von einer Idee, einem Argument oder Ähnlichem, dass ich es einfach wahrhaben will. Deswegen habe ich beim ersten Durchlauf dann einfach stur gedacht, dass es ein männlicher Clown ist. Ignorance, I guess. Dann dachte ich in meiner Vorstellung eher an eine Dame, die sich durch das Make-Up in gewisser Weise eine Wall errichtet. Sie möchte optisch unbekümmert aussehen und ihre Züge gleichzeitig verbergen, weil die Emotionen sie vielleicht nicht so darstellen wie sie es will, oder andere es von ihr verlangen. Vielleicht sind es auch die Erwartungen der anderen, nicht die Wut und Trauer zu zeigen, sondern stoisch dem Schönheitsideal zu folgen. Sich dem Hamsterrad und der Arbeitsmoral der „Gesellschaft“ zu beugen, wodurch sie nur andeuten kann, was sie wirklich fühlt. In Wirklichkeit würden Tränen kommen und sie würde sich entfremdet fühlen, maybe. Oder andere schließen sie aus, vielleicht ist es auch das Angstkonstrukt, dass man nicht schwach oder hilflos wirken will, was sicherlich so gut wie jeder irgendwo mal gefühlt hat. Aber es könnte natürlich auch so sein, dass es eigentlich wie bei Clowns-Make-Up absolut auffällig ist, doch in dieser gesellschaftlichen Manege fällt es nicht auf, weil immer mehr herausstechen. Oder weil sie eine Show erwarten und gar nicht hinter den Vorhang sehen wollen. Somit könnte es auch Ignoranz sein und trotz der Witze und derben Art wollen die anderen ZuschauerInnen auch nicht sehen, was falsch ist und lieber ihre Privilegien behalten, damit alles weiterläuft wie gewohnt, denn als Beobachtende sind sie ja auch nicht vorne auf dem Podest, sie müssen die Lacher nicht ertragen und sich auch nicht zum „Clown“ machen. Ein Akt der eigenen Isolation von den anderen Problemen also, wodurch dann auch kein Ausweg gefunden werden kann. Hoffen wir mal, dass die Geschichte anderswo oder irgendwie doch kein deprimierendes Ende hat, sondern ins Positive übergeht…vielleicht in einer besseren Welt dann. Auch dieser undurchdringliche Kreislauf am Ende, dass man doch nur einer von vielen ist, gibt dem ganzen eine bittere Note, dass es nie endet und immer genug Menschen gibt, die betroffen sind. Aber da war ich mir auch am Unsichersten, wie ich es lesen bzw. verstehen soll. Frage mich echt, was du dir dabei genau gedacht hast. Für mich war es jedenfalls der Zyklusgedanke, auch wenn gefühlt noch viel mehr dahinterstecken könnte und ich cracke den Code gerade nicht, ah!

    Trotz der düsteren Atmosphäre gefällt mir das Werk aber auf jeden Fall, weil es sehr direkt und ehrlich wirkt, auch wenn ich nicht hoffe, dass dies das Resultat deiner Erfahrungen mit dem Editor und Spoilern ist. :p Wir sind hier für dich!

    Trotz dessen, dass es so offen wirkt, wie oben auch sichtbar, bietet es irgendwie doch unterschiedliche Ansätze, wie die Person im Mittelpunkt gelesen werden kann und am liebsten würde ich eine Lösung finden, doch es ist schwer. Andere zu beeinflussen, die richtigen Menschen und Umgang zu finden…ja. Ich wünschte, ich wüsste den magischen Ausweg, dass dieses Trauerspiel aufhört, aber der Schmerz und die Ausweglosigkeit kann ich irgendwie auch im Werk stark spüren. Vielleicht wissen wir, was er oder sie sagen will, oder sie alle…danke jedenfalls für das interessante Werk! ^-^

  • Hallo,


    ich fasse die Art der Clowns sowie ihr Programm generell einmal unter das Dach von künstlerisch begabten Personen, da sich die Thematik wohl etwas weiter fassen lässt. Unter dieser Betrachtung ist es nämlich sehr nachvollziehbar und gleichzeitig bedrückend, wenn sich unter der heiteren Fassade eigentlich eine sehr fragile Person befindet, die sich innerlich vielleicht noch an einen letzten Strohhalm wie diese sehr persönlichen Werke klammert. Dabei entgeht auch nicht die Kritik an Massenmedien, die bestimmte Stile einfach übernehmen, ohne die zugrundeliegende Botschaft oder die Machart zu kennen. In vielerlei Hinsicht ein Werk, das zum Nachdenken anregt.


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  • Mann geht zum Clown Pagliacci. Sagt, er fühlt sich irgendwie krank. Magenschmerzen, Übelkeit, Kopfweh. Sagt, er fühlt sich den ganzen Tag schwach und ist schnell aus der Puste. Pagliacci sagt: "Behandlung ist einfach. Es gibt einen ziemlich guten Arzt in der Stadt. Gehen Sie hin. Er wird rausfinden, was Ihnen fehlt und Sie korrekt behandeln." Mann bricht in Tränen aus. "Aber Herr Pagliacci", schluchzt er, "ich bin doch dieser Arzt!"

    Sieben Erbsen #1: The Hole


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  • hallo ich hoffe das gedicht gefällt euch und jetzt lest auch den rest des forums

    Sieben Erbsen #2: The Grass

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  • Hallo,


    das Loch scheint erst einmal nur der Aufhänger dafür zu sein, dass sich eine beliebige, in der Nähe befindliche Person aufregt. Aufmerksamkeit schürt hierbei die zweite Strophe, die gegen Ende davon spricht, dass das Loch, auch ohne es gegraben zu haben, immer da ist. Dabei entsteht in weiterer Folge die Frage, ob vielleicht persönliche Differenzen entstanden sind, da es schließlich nicht einfach von selbst verschwindet. Die Resignation am Ende lässt keine unmittelbaren Lösungsvorschläge erahnen und spricht für manche menschliche Gesellschaft, die zuerst eine schuldige Person innerhalb einer Sache benötigt. Bleibt zu hoffen, dass sich etwas ändert.


    Wir lesen uns!

  • Wisst ihr, ob diese heile Welt

    Noch eine kleine Weile hält?

    Sieben Erbsen #3: The Conversation


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  • old man yells at cloud

    Sieben Erbsen #4: The Cloud

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  • Hallo,


    die eher einseitige Unterhaltung mit einer Person, die offensichtlich nichts anderes sagt als es sei in Ordnung, empfinde ich sehr akkurat in Anbetracht des Hintergrunds. Oft macht man sich wegen gewisser Umstände oder Tätigkeiten selbst fertig, obwohl kein direkter Grund dazu besteht und insbesondere die ersten Verse steigern sich dabei in der Intensität. Letztendlich wandelt sich das zu einem Gefühl um, dass die Personen in der näheren Umgebung Hass oder Abneigung empfinden könnten, obwohl dem nicht einmal der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Auflösung am Ende ein wohl bedachter Spiegel zu diesem ernsten Thema.


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  • das leben ist ein labyrinth aus brennenden stinkfruchtbäumen und alle zwei schritte trittst du in okapipisse

    Sieben Erbsen #5: The Requirements


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  • Hallo,


    die Gegensätzlichkeiten, die du innerhalb des Gedichts ansprichst, erinnern mich an so manche Debatten im öffentlichen Leben. Insbesondere wenn mit einer Aussage gleichzeitig eine bestimmte Gruppe und auch jene, die keine Notiz davon nehmen sollten, angesprochen werden, ist diese Gegenüberstellung sehr schwierig zu bewältigen. Eigentlich möchte man sich ja nicht an alle wenden, muss es aber gezwungenermaßen tun, um irgendwie gehört zu werden. Dass das letztlich sowohl auf Zufriedenheit als auch auf Leid stößt, ist wohl nicht vermeidbar. Für mein Empfinden verpackst du viel Wahrheit in diesen Worten und der generell Aufbau des Gedichts ist gelungen.


    Wir lesen uns!