Gehirntrash

  • Zerbrochene Spiegel


    Du wachst auf und bist dir bewusst darüber nicht einschätzen zu können wer du bist oder nicht bist und wieso? Weil du dich jahrelang verstellst und phasenweise andere Persönlichkeiten annimmst.
    Manchmal habe ich keinerlei Kontrolle darüber wer ich bin, oder wer ich repräsentiere. Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer anders darstellen muss damit Leute mir nicht zu Nahe kommen. Ich versuche immer eine gewisse Distanz zu schaffen. Ich denke immer, dass wenn man sich wahnsinnig schlecht darstellt, Menschen aus Angst Distanz suchen, eine Distanz die ich wegen mir selbst liebe aber doch irgendwo verachte. Wieso verachte ich diese Distanz? Weil ich anderen einen anderen Menschen zeigen muss, und das ich das kaum kontrollieren kann. Ich denke Angst ist irgendwo eine Schutzbarriere. Wieso? Weil Menschen die Erfurcht zeigen, oder ein Ungutes Gefühl kriegen, nicht mit Menschen spielen, mit diesen Menschen, aus Angst auf ihre Reaktion.


    Ich würde sagen dass ich so ein paar Persönlichkeiten habe, die ich Wochen oder monatelang, manchmal auch nur Tage oder Stunden auslebe. Sie haben alle andere Namen. Ich kann nicht einschätzen wann sie sich verändern, sondern merke es immer wenn ich darüber nachdenke. Es gibt keine Struktur in diesen Menschen, die alle ich sind oder nicht ich sind, ich bin gar nicht in der Lage zu sagen wer ich bin oder wer ich nicht bin. Manchmal bin ich im Raum A Person x und in Raum B aufeinmal Person y, und A und B kennen die komplementäre Person nicht. Oft versuche ich Menschen aus verschiedenen "Räumen" gegenseitig distanziert zu lassen damit Gruppe A nicht weiß war Person y ist und andersrum.


    Menschen verunsichert es wenn man unauthentisch ist, aber wie soll man denn authentisch sein oder einschätzen zu können was man gleich sagt oder denkt und was für Persönlichkeiten man gerade auslebt?
    Wer ist diese Zusammensetzung von mir? Eine explizite Person? Oder meine ganzen Persönlichkeiten addiert? Vlt nur einzelne genetische Bauteile?
    Wer definiert was und wer ich bin und wie soll ich lernen herrauszufinden wer oder was ich bin ohne ein festes Fundament zu haben?Wenn ich zurückdenke muss ich so vieles in Frage stellen... War das ich? Oder gab es damals schon Person x und y und z und v und und....
    Und tatsächlich es gab damals schon mehrere Personen, ich habe Person A Person B kidnappen lassen.. Als ich kleiner war konnte ich das selbst noch nicht ganz verstehen und habe wohl aktiv verbal auch meine Rollen getauscht andere Stimmen benutzt und fühlte mich wie ein vollkommemer Fremder in mir selbst, ich habe jahrelang das Gefühl gehabt das abgelegt zu haben, aber de facto habe ich es nur verinnerlicht, Iwo mundtot gemacht um mich damit nicht zu beschäftigen.
    Ich glaube meine Persönlichkeiten haben sich multipliziert und dh wechsle ich auch unkontrolliert meine Launen, ich kann vollkommen zufrieden sein und im nächsten Moment holt mich so eine Angst oder Trauer ein und manchmal bin ich total traurig und iwann richtig leer und aufeinmal 10 Minuten später lache ich, trotz den Gefühlen, es ist ein unkontrolliertes Lachen. Manchmal ein trauriges aber ich habe das Gefühl, dass ich oft genau die komplementäre Reaktion zeige zu der eigentlich erwarteten Reaktion.
    Wenn man Leuten zu viel "Echtheit" zu rohes Material schenkt dann weiß die Person zu viel, und wenn du einer Person zisch verschiedene Personen zeigst die du gar nicht bist, verfälschst du dein Bild.


    Manchmal denke ich es ist besser ein verfälschtes Bild zu haben als dass jmd dir wehtut und selbst beim verfälschten Bild kann die Person dir wehtun, weil sie dich für die Dinge kritisierst die du tust oder machst weil du mal wieder in einer deiner Persönlichkeiten steckst aber wenn du dein wahres Ich in den Moment wärst, würdest du das niemals tun oder sagen oder behaupten und du bist verletzt das jmd dich für etwas kritisiert was du niemals machen würdest wollen, aber machst oder behauptest zu machen weil du nicht du bist. Manchmal bin ich selbst die Person die ich am meisten hassen würde weil ich denke dann ist jmd anderes das vlt nicht, es muss doch Balance geben oder nicht? Wenn du dein größter Feind bist muss es doch jemand anderes geben der dein bester Freund ist?
    Nein eben nicht.


    Das möchte ich aber nicht wahrhaben, manchmal ist die eigene Realität so anders als die, die andere sehen und desshalb gibt es immer so viele Disskusionen innerhalb der Gesellschaft aber wer sagt nicht das Person 1 zweidimensional Denken kann, Person 2 vielleicht dreidimensional Denken und Person 3 eindimensional Denken kann? Wer weiss über was geredet wird bevor das Fundament nicht überall das gleiche ist? Wer bist du und wer bin ich?


    Was fühle ich... Was FÜHLST DU?
    Bist du gefangen in dir selbst?
    Bildest du dir die Stimmen ein oder sind dort Stimmen oder vlt sprichst du auch mit dir selbst, ein innerer Monolog? Vlt aber redest du wirklich mit dir selbst?


    Wer bist DU um zu entscheiden wer ich bin?
    Niemand.



    Die Kontrolle über meinen Kopf muss ich finden oder er wird Kontrolle über mich nehmen.


    Ich versuche immer meine Gefühle und Personen zu analysieren um eine gewisse Kontrolle zu haben.


    Ich bin zu oft unkontrolliert und ich denke immer ich muss mein Umfeld in Kontrolle haben damit ich einschätzen kann wie ich mich verändere. Um Kontrolle über mich zu haben versuche ich Kontrolle über andere zu haben, das ist iwie unsinnig und trotzdem macht es für mich Sinn. Ich habe Angst vor Veränderungen und ich habe Angst davor dass Menschen sich verändern oder anders verhalten als ich erwarte und ich versuche ich oft Leute einzuschüchtern oder mich "böse" darzustellen, damit die Menschen nicht versuchen mich zu dominieren.
    Andere haben nicht das Recht, meine Schwächen auszunutzen und mir wehzutun.

    Ich alleine zu mir genug weh mit der Art und Weise wie ich bin und ich habe jeden Tag so große Angst vor der Welt draußen und den Menschen und den ständig wechselnden Umfeld und den ständig wechselnden Meinungen. Ich bin selbst schon eine halbe Gesellschaft, ich brauche kein riesiges unkontrolliertes Chaos.


    Ich glaube ich war mir selbst in den letzten Jahren mein größter Freund und Feind in einem, weil ich versuche alles an mir zu Hassen und trotzdem jede Wunde heilen zu lassen, mir selbst zu zeigen wie stark wir Menschen sind und wie viel wird durchstehen können wenn wir uns selbst Liebe und Akzeptianz schenken, selbst wenn wir in einem ein anderer oder sogar mehrere Menschen sind.


    Alle sagen einem immer auf die Meinung anderer nichts zu geben, aber wer sind wir ohne die anderen Menschen? Jtz versuchen einige es auf die Freunde zu reduzieren, aber was ist wenn du nicht weißt ob du Freunde hast? Wer deine Freunde sind? Und wer dein Feind ist?


    Als Mensch bist du abhängig von den Meinung der anderen, denn sonst verkapselst du dich und wirst einsam.


    Ich fühle mich ständig einsam, egal wie viele Menschen "da" sind.
    An dieser Stelle musst man differenzieren zwischen da im Sinne der Existenz und da in Sinne von Beistand.
    Ich meine es sind so viele Menschen existent und gerade in unmittelbarer Nähe zu einem, aber man fühlt sich niemanden auch nur so vertraut dass man sich nicht mehr einsam fühlt.


    Ich habe immer das Gefühl, dass mich niemand sonderlich versteht. Ich meine damit mein Denken und meine Sicht auf die Realitäten. Ich möchte auch nichts pauschalisieren, denn ich hasse Pauschalierungen und allein das ich hasse, macht mich fertig.
    Dass ich Hass empfinden kann und das ich Hass aktiv ausslebe.



    Ich habe einfach das Gefühl ein ungebundenes Meer zu sein, worauf man zeitweise schwimmen kann aber dann untergeht.

    Voralledem habe ich immer das Gefühl von niemanden ernst genommen zu werden, wenn ich über Dinge Rede die ich als wichtig empfinde. Iwie schneiden sich immer alle deine Probleme so zurecht, dass du als einziger Schuld bist oder du deine Probleme dir einbildest und diese nicht existent sind oder dass du Probleme benutzt um dich zu präsentieren.. Dabei bedenken so viele nicht wie sehr man im Alltag eingeschränkt ist mir allen Problemen, das Probleme nicht dazu dienen sich tol zu präsentieren, denn Probleme ist man nicht, die hat man nur, man ist ein Mensch, ein Mensch der geliebt und gut behandelt werden möchte, ein Menschen der lacht und weint, der gute und schlechte Tage hat, der Hobbys hat und Träume hat. Man sucht sich nicht die Probleme aus, man KÄMPFT gegen sie an und das jeden Tag.
    Das ist eine qualvolle Tortur wenn man merkt, dass man nur gegen Betonklötze trifft bei Leuten, die dich auf eine Probleme reduzieren und dir nicht die nötige Liebe, Anerkennung oder Akzeptanz geben und sich einen Spaß daraus machen, dass den ganzen Trash den sie noch auf dich schmeißen, den riesen Haufen an Müll nur größer machen.


    Man versucht sich zu stabilisieren onder geht sogar zu Organisationen, damit Leute kommen die gezielt versuchen dich zu instanbilisieren. Ist das nicht verrückt?
    Also selbst wenn man gerade in der liebenden und selbschützenden Rolle ist, stellen sich Leute hin um dein Feind zu sein, nur weil du ausnahmsweise mal nicht dein Feind sein möchtest?

  • Ich weiß inzwischen einfach nicht wie ich mit Wut und Trauer umgehen soll, manchmal hilft es mir solche Texte zu verfassen und manchmal bringt es mir gar nichts. Meistens schweige ich ganz ganz ganz lange und versuche mich nciht damit zu beschäftigen, aber dann staut sich alles so dolle auf, dass ich iwann richtig heftig anfange zu weinen oder total ausraste. Ausrasten tu ich eher selten, dann weine ich nämlich eher. Ich mag Wut nicht anderen Menschen gegenüber und ich mag keine Gewalt. Ich finde Traurigkeit lässt sich mehr romantisieren anstatt Wut und Hass, Traurigkeit kann in manchen Kontexten auch echt schön sein, Wut, Gewalt und Hass hingegen ist nie positiv und ist nie tolerierbar. manchmal ist er nachvollziehbar, aber gutheissen kann man es nie.


    Mir sagte letzends eine Person die mir sehr nahe steht, dass es sie fertig macht, das ich schon bei richtig großen Enttäuschungen kaum mehr was sage und dass ich emotionslos bin. Das es so wirkt als wäre ich darauf eingestellt, dass ich versagen werde oder enttäuscht werde. Als sei es total verständlich. Ich glaube das liegt eher daran, dass mich manche Dinge einfach sprachlos machen, wenn man zu traurig ist, ist man manchmal einfach nciht in der lage zu reden oder zu reagieren. Ich habe immer eine große Erwartungshaltung, obwohl ich weiß dass ich enttäuscht werde. Man sagt, dass man einfach keine Erwartungen haben sollte und dann auch nicht enttäuscht sei, aber ich kann das einfach nicht. Ich hoffe immer so viel und klammer mich so an den Gedanken, dass irgendwann doch auch mal bei mir was klappen wird, einfach weil nach jeder Niederlage mal ein Hoch kommt, aber momentan habe ich das Gefühl, dass ein Tief nach dem anderen kommt und ich kann schon gar nciht wirklich mehr was dazu sagen oder dagegen machen.


    Ich habe mir viel vorgenommen, damit ich Ablenkung habe und damit ich auf mich stolz sein kann, doch habe ich Angst dass wenn ich das nicht hinbekomme, ich total kaputt an meiner Niederlage gehe.


    Ich fange jetzt wahrscheinlich mit einer klassischen Gesangsausbildung an und bekomme einen Gitarrenkurs, was mich eigentlich total freut. Ich wollte immer klassischen Gesang lernen, extrem hoch singen können wie in der Oper. Bislang hatte ich nur ne Pop-Soul Ausblidung die mich aber keine so riesen Spannbreite ermöglicht hat, ich hoffe, dass ich nun in der klassischen Musik aufgehe und für mich etwas total besonderes finde.


    Jeden Tag passiert in meinem Leben irgendwie wahnsinnig viel, obwohl ich immer versuche etwas von der Außenwelt abzuschotten und wenn ich alle Tage addiere habe ich das Gefühl, so einen riesen Input zu haben, der unglaublich schwer zu tragen ist.


    Heute ging es mir den ganzen Tag nicht wirklich gut, weil ich momentan mich etwas überfordert fühle, rein emotional gesehen, ich denke über sehr vieles nach und versuche einiges aufzuarbeiten und dann kommen so viele gemischte Gefühle hoch und ich schätze, das ist einfach nicht gut für mich. Ich bin aber heute auch nicht wirkllich riesig traurig, ich fühle mich eher ausgelaugt und schwer, wie als hätte ich Steine gefuttert und würde runtergrzogen werden. Ebenfalls umgibt mich so eine Leere, als hätte man mir den Puls genommen, das Atmen genommen, als wäre ich nur eine Hülle oder Haut und trotzdem bin ich voller Gedanken.


    Ich letzter Zeit merke ich immer zunehmend wie müde ich eigentlich bin und wie viel früher ich schlafen muss als sonst und trotzdem fallen mir ständig die Augen zu.


    Trotzdem habe ich mich darauf fokusiert in den letzen Tagen, viele Kleinigkeiten viel mehr wertzuschätzen und es hat mich glücklicher gemacht. Ich habe mich über den Orangensaft gefreut oder über Sticker und ich konnte in der Schule weil ich Sanitäterin bin ein Mädchen mit VEerdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus bringen lassen, und habe mich wirklich so sehr darüber gefreut. Ich bin keine Heldin und werde auch niemals eine sein, aber ich versuche die Schönheiten oder die Selbstverständlichkeiten ganz anders wahrzunehmen und wertzuschätzen.




    In Liebe

  • In Mitten von gedankenlosen Nächten vergesse ich nicht nur Probleme sondern auch die Eigenexistenz.


    Gedankenlos schlafe ich in Flammen und spüre keine Verbrennung.


    Gedankenlos verliere ich alles was ich bin, alles was ich liebe und alles was die Eigenexistenz greifbarer macht.


    Gedankenlos in Mitten einer manipulierten Gesellschaft.



    Erhebet die Gedanken die ihr euch auferleget, und vereinigt eure Realitäten um die Wahrheit zu sehen.
    Vereinigt die Lügen und das Leid und verbannt es aus eurer Eigenexistenz.


    Demut bringet den Selbstlosen hervor.


    Was bist du ohne dich selbst?
    Du bist eine Hülle, gedankenlos.


    Sei froh über jeden Atemzug und schätze jeden Ausblick in die Ferne. Zeichne in deinem Inneren Augapfel die Gefühle und Liebe die du dir deiner Seele auferlegen solltest.


    Du bist du und das mit Grund.


    Menschen waren nie vollkommen, aber wunderschön pur.
    Liebe jede Stelle deiner Haut und nicht durch Liebkosungen anderer, sondern der inneren Liebkosung dir du dir selbst gibt.


    Jede Narbe ist ein Teil von dir.
    Egal wie sehr ich mein Feind bin, werde ich immer mein Freund sein und werde ich immer eine Existenz sein, voller Gedanken.


    Ich bin nicht gedankenlos, ich bin nicht meine Handlungen.
    Ich bin ich.


    Und ich werde versuchen mich zu lieben.
    Ich bin es wert geliebt zu werden und ich werde mich gut behandeln! Ich werde meine Haut nie mehr kaputt machen beabsichtigt. Ich werde versuchen mir Respekt zu erweisen, in der Hoffnung das Leben führen zu können was mich glücklich macht.


    Ich verdiene es glücklich zu sein und ich kann mir dabei helfen.


    Ich bin besonders. Nicht besser als andere, nicht schlechter. Ich bin besonders so wie ich bin und wenn ich das sehen kann, ist das das größte Geschenk was ich mir selbst machen kann.
    Vielleicht werden andere Menschen das auch sehen können und vielleicht auch nicht, aber das ist irrelevant.
    Ich liebe mich. Für mich. Auf ewig.


    Und ich möchte mich auch so behandeln als würde ich mich lieben .
    Und ich möchte mich lieben.
    Ich möchte unvollkommen vollkommen sein und ich möchte lachen und ich möchte leben können und ich möchte andere zum Lächeln bringen und ich möchte lieben.
    Ich möchte es, ich will es nicht. Ich erweise mir den Demut zum möchten nicht zum Wollen.


    Natürlich hasse ich mich oft, ich habe mir noch nicht verziehen aber ich bin auf dem Weg. Ich werde niemals alles zurechtrücken werden, gebrochene Herzen werde ich nicht entbrechen können und Gesagtes kann ich nicht zurücknehmen. Ich kann keine Träne zurücknehmen und ich werde nie die Menschen wiederbekommen die ich verloren habe. Aber ich möchte mit der Akzeptanz leben es nicht rückgängig zu machen zu können.
    Ich möchte mir verzeihen, weil ich es mir wert bin ein glückliches Leben zu führen.


    Es ist nicht so das ich glücklich bin und das ich geheilt bin, es ist nicht so als sei ich wiederbringlich. Teile sind zerbrochen ..


    Aber es ist Zeit Narben, Narben sein zu lassen.


    Es ist Zeit gesund zu werden und nach Hause zu gehen. Mein Inneres Zuhause um wieder Sicherheit in mir selbst zu haben.




    Ich bin bereit damit anzufangen die Scherben aufzuheben.



    Ich bin bereit zu leben und es wird schwer.


    Aber wenn ich ehrlich bin, ich habe doch schon viel schlimmeres überlebt! Ich habe mich selbst überlebt und alles was mir wiederfahren ist und das was denen wiederfahren ist die ich liebe.



    Danke an mich selbst dafür dass ich diese kleine Erkenntnis haben durfte. Danke für diesen kleinen aber riesengroßen Schritt in eine Welt aus der ich nicht entfliehen muss. Zeit für neue Realitäten.

  • Mir ist gerade dieser Text von mir in die Augen gefallen:


    An einem Tag machen
    sie sich lustig über dich und beleidigen dich, oder lästern über dich.
    Du bekommst alles mit. Sie wissen von deinen Problemen und nehmen sie
    nicht für voll. Und wenn du wir etwas antust, dann weinen sie alle. Als
    würden sie es nicht kommen sehen und fragen sich wieso du das nur machen
    konntest, dabei waren sie diejenigen die dir weiter Gründe gegeben
    haben dich auszulöschen.
    Wieso sind Menschen so scheinheilig?
    Wieso war auf einmal jeder dein Freund wenn du tot bist?
    Wieso schreiben in deinen Augen Unbekannte dir öffentlich aufeinmal wie wichtig du ihnen warst und wie sehr sie dich vermissen?
    Wieso kramen Leute die dich verletzt haben und die sich für dich nicht
    interessiert haben Bilder von gaaanz früher raus und posten sie als wäre
    man enge Freunde gewesen?


    Aus puren Egoistmus? Aufmerksamkeit? Schlechtes Gewissen?
    Wenn jemand stirbt ist es auf einmal tragisch, dabei sollte es jeden Tag tragisch sein. Es ist eine größere Qual jeden Tag zu leben wenn man so behandelt wird, als das Sterben. Der Tod ist im Endeffekt die Erlösung von den Leuten die nach deinen Tod eine riesen Trauerwelle schieben.
    Menschen sind so oberflächlich.


    Man sollte jedem so viel Liebe und Respekt geben, dass es niemals zum Wunsch kommt zu sterben.
    Denn so viele Suizidfälle hätten verhindert werden können wenn die Leute einfach für einen da gewesen wären, einen nicht verurteilt hätten und man muss niemanden lieben um ihn gut oder neutral zu behandeln.
    Wieso muss es immer zu spät sein, damit irgendwas gemacht wird?
    So verändert sich doch nie was.


    Und über jede Person über die du gelacht hast, die du komisch anschaust, über die du gelästert hast..solltest du jetzt nachdenken. Alle denken immer man merkt das nicht, sowas kommt bei einem nicht an, aber das tut es. Man kann einfach irgendwann nichts mehr dazu sagen, aber man hört es und es verletzt einen und das verstehen die meisten nicht.

  • Ich bin momentan wieder total im launischen Umbruch, ich bin ziemlich kaputt im Moment so dass ich alles verpeile. Ich sollte mir nicht immer so viel aufbrummen, aber ich habe so große Ziele und iwie zerrt das schon ziemlich an mir.
    Wir haben eine Frist wann wir unsere nächste Schülerzeitung rausbringen müssen, als Chefredakteurin ist das für mich dann nochmal Zusatzstress weil es samstags Schule beinhaltet und da unser Team imo aus 3-5 Schülern besteht, (beinhaltet 2 Techniker), bleibt dann doch die meiste Arbeit an mir kleben.


    Heute habe ich Schule gehabt bis jetzt gerade.
    Ich sitze in der Schulbibliothek bereite ein total anspruchsvolles Referat für mein Pädagogikleistungskurs vor und nehme Zeit um meinen Gehirntrash hier abzuschieben.


    Gleich muss ich in die Stadt fahren mit dem Fahrrad und dort in die Stadtverwaltung weil ich eine Stadtrat und Jungendbeiratssitzung habe, direkt im Anschluss fahre ich in eine andere Stadt weil ich dort meine Therapie habe und dann komme ich iwann heute abend nach Hause und muss noch Schulkram machen. Gestern musste ich unbezahlt für meine Eltern kellnern gehen, nachdem ich gefühlt 3 Stunden geschlafen habe, weil ich noch auf einem Geburtstag war, nachdem ich Samstags schon um 8 Uhr (was gnädig für meine Schule ist) in der Schule sein musste.


    Freitag habe ich zwei Kuchen st und Brownies gebacken die ich selbst leider nicht verzehren durfte.
    Freitag hab ich übrigens eine Pädagogik-Leistungskursarbeit geschrieben und Freitag abend bin ich wegen extremem Schlafmangel dann einfach vergepennt.


    Heute habe ich zwei Tests geschrieben. Ich hatte natürlich verpennt, dass ich welche schreibe und hoffe wenigstens 11-12 Punkte zu bekommen, was nicht gut für den NC ist den ich brauche. Ich habe tatsächlich den Mafia Abend verpennt und mich sogar mit der Deadline des BBMC 2016 vertan, ich dachte das sei heute Abend und ich könne das heute noch machen.
    Wie ich eben gesehen hab, hab ich die Deadline leider verpatzt, mein Fehler.
    Eigentlich sollte ich auch seit 1-2 Wochen zu mehreren Ärzten gegangen sein, weil ich massive Magenprobleme und Atemprobleme habe, die mir die Möglichkeit nehmen anständig zu schlafen und es sich ohne Schmerzmittel nicht mal mehr durch den Tag befördern lässt. Meinen Asthmaarzt-termin habe ich jetzt erst in November und ich muss Allergietest machen, weil ich seit Tagen mich fast permanent übergebe.


    Zu meinen Pech habe ich in zwei meiner drei Leistungskurse die strengsten Lehrerinnen der Schule bekommen und habe desshalb bis zu 4-5 seitige Hausaufgaben am Tag auf (nur in den Fächern, aber habe ja noch viele andere).


    Diese Woche schreibe ich noch einen Französisch Test und Mathe und eine Psychologie-leistungskursarbeit, vor Psychologie habe ich keine Angst weil das einfach mein Fach ist, aber es sind iwie um die 40 Seiten die ich da können muss und mein Pädagogikreferat muss ich auch schon diese Woche halten.


    Mal abgesehen davon das ich jeden Tag spät abends nach Hause komme, habe ich ja neben der Schule noch einige Jobs, da nächstes Jahr teuer sein wird.
    Ich werde mir in zwei Wochen eine gute Webcam kaufen und habe mir gerade einen PC gekauft und kaufe mir in zwei Wochen neue Boxen und dieses Wochenende ist noch eine Jubileeumsconvention wo ich hin möchte und das wird auch wieder was kosten, dh bin ich imo auf viel Geld angewiesen.
    Ich schulde meinen Eltern noch 60 Euro und habe eine Gürtelprüfung in 2 Wochen die 200 Euro für mich kostet und ich könnte das alles niemals finanzieren wenn ich nicht so gut planen und sparen würde.


    Nächstes Jahr werde ich 18 und ich möchte eine Feier machen und werde eine Halle mieten ich rechne jtz mit 600-700 Euro für die Feier, möchte in 1,5 Jahren umziehen nach München oder Hamburg und hoffe auf mein Stipendium. Ich stehe sehr weit oben in der Liste durch die viele Soziale Arbeit die ich in Moment mache, und meinen Preis für die sozialste Schülerin im Zusammschluss mit politischer Bildung und Integration.
    Ich habe inn den kommenden Tagen dann noch Gesangsunterricht, noch mehr Therapie, Gitarrenunterricht, Selbstverteidigung und viel viel Schule. Zu den meisten meiner Aktivitäten und Arbeitsplätzen muss ich mit meinen Fahrrad hinfahren was Zeit und Nerven beansprucht. Im Moment nehme ich wieder Beruhigungsmittel habe aber Angst; dass sie auf die Organe schlagen.



    Die Schule stresst mich im Moment wirklich sehr und ich merke dass es mir wieder schlechter geht.


    Meine beste Freundin ist in Amerika, die Person die ich am wenigsten mag ist in meinen Stammkurs und ich muss sie mir jeden Tag antun. Und alle meine engen Freunde wurden in andere Kurse gesteckt. Wir haben nur noch einen Jungen in der Klasse und ich verstehe mich eig mit den Jungs am besten. Meine neue Französisch lehrerin schreibt jede Stunde manchmal auch nur jede zweite Stunde einen Test. Ich bin übrigens auch Sanitäterin, und muss auf Seminare und bin in zwei Fraktionen beim Stadtrat, einmal Eventmanagment und einmal Ökonomie - Straßen und Stadtreinigung.



    Jetzt gebe ich noch, weil ich eine nette MItschülerin, bin kostenlos Nachhilfe in Psychologie und in Deutsch und meine Nerven liegen, trotz meine imo nur guten Noten, blank.


    Ich hoffe auf Besserung.

  • Heyho @colderthanalaska,


    dein letzter Post hier ist zwar schon etwas länger her, aber vielleicht animiert dich ein kleiner Kommentar ja mal wieder etwas zum Schreiben :3


    Zu allererst fällt auf, dass du sehr stark mit Leerzeilen arbeitest. Man kann sie natürlich auch 'künstlerisch' setzen, generell empfiehlt sich aber, sie nur nach starken Orts-, Perspektiven- oder Zeitwechseln zu setzen. Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest, lege ich dir den kürzlich erschienenen Guide von @Alaiya zum Thema ans Herz (klick). Die Verwendung von Leerzeilen in Prosa ist eigentlich recht einfach zu lernen und lässt deine Texte gleich in einem viel angenehmeren Lesefluss erscheinen, wenn du dich ihrer annimmst!
    Weiterhin ist es ein wenig schade, dass ein Startpost fehlt. Der ist natürlich keine Pflicht, aber eine kleine, freundliche Begrüßung, was den interessierten Leser erwartet, ist immer ganz nett. Außerdem kann man hier sehr gut ein Inhaltsverzeichnis unterbringen und die Besucher so gezielt darüber informieren, was man anbietet und wo sie welche interessanten Texte finden.


    Zu deinem letzten erschienenen Text: Das Ganze wirkt eher wie ein Blogeintrag als dem Hirn entsprungene Prosa, ist das korrekt? Wenn ja, sind die Fehler, die man im Text findet, eher authentisch als störend, wenn du allerdings künstlerisch etwas schreiben wolltest, solltest du vor dem Abschicken noch einmal drüberlesen lassen. Schöner ist auch, wenn du in einem Fließtext keinen Abkürzungen wie "st" verwendest, da stockt man einfach sehr beim Lesen.
    Thematisch wirft der Text sehr düstere Schatten, man fühlt sich regelrecht selbst gebeugt von der Last, die einem hier geradezu entgegenschreit. Gab es denn auch positive Aspekte in diesen Tagen? Das wäre als Kontrast sehr interessant gewesen.
    Allgemein würde es mich sehr interessieren, dich mehr Prosa schreiben zu sehen. Zu schauen, wie du dir Texte ausdenkst, wie du deine Erfahrungen verarbeitest, um ein kurzes oder längeres Werk daraus zu machen. Vielleicht inspiriert dich ja etwas aus deiner Umgebung dazu?


    Ich hoffe, wir lesen uns mal wieder!


    ~ Sheo

  • Irgendwann kommt alles zurück und ich sitze wieder gedankenverloren in einem Lebensabschnitt ohne Hoffnung. Ich wünschte es wäre nicht dunkel draußen, sondern ein roterleuchteter Nebelschauer oder ist es der Traum vom kommenden Regenschauer, der mich ertränkt?
    Leerzeichen mache ich, weil ich meine Texte damit strukturierter gestalten möchte. In meinem Leben habe ich klare Vorstellungen und Träume, in meinen Texten auch..
    Ich habe lange nichtmehr geschrieben ich weiss, aber ein Gefühl von Leere muss über mich kommen.
    Meine Texte sind keine Kunst, das sollen sie gar nicht sein. Nein. Ohne sie weiß ich nicht wo meine Gedanken hin sollen, die Niederschriften dienen nicht als Kunstleistung die andere inspirieren sollen, schön wenn es trotzdem so ist.
    Oder nicht? Wer weiss. Muss schreiben, um nicht sprechen zu müssen. Muss schreiben, um nicht denken zu müssen.
    ZU VIEL? Wenige Zeilen fühlen sich an wie Bücher, die meinen Körper verlassen. Zeilen, die sich unbedeutsam anfühlen. Unbedeutsamkeit, ein Schlagwort!
    Wer entscheidet ob man bedeutsam ist oder nicht ? Im Volksmunde sagt man, dass man sich selbst als bedeutsam ansehen soll, sich wertschätzen soll. Im Volksmunde sagt man, dass man sicgh selbst als unbedeutsam ansehen soll, damit man mit der Absurdität unserer Existenz abschließen soll.
    Wow.


    Was ist heutzutage noch real?




    @Sheogorath

  • Hey @colderthanalaska,


    ein kurzes Stück Schrift von dir, aber ich finde, dass deine Worte eine ziemliche Bedeutungsschwere in sich tragen. Man spürt aus dem Text heraus, was du beim Schreiben empfunden hast, und das ist eine nicht zu unterschätzende Fähigkeit.
    Dieses Stück versprüht auch das Gefühl von Unordnung, von Chaos - und das ist in meinen Augen absolut repräsentativ für das, was in dir vorgeht.
    Was heutzutage noch real ist ... das ist eine gute Frage zum Schluss. Ich meine, dass nicht nur das, was man anfassen kann, real ist, sondern auch das, was im Kopf passiert - nur eben auf eine andere, nicht-materielle Art. Wir empfinden ja schließlich auch, wenn wir denken oder uns etwas vorstellen, warum sollte es dann irreal sein?


    Vielleicht wiederhole ich mich, aber du solltest wirklich versuchen, dir eine eigene Geschichte (vielleicht eine kleine?) auszudenken. Du lässt zwar durchblicken, dass deine Texte so etwas wie Schreibtherapie, also nicht nur so zum Spaß, für dich sind, aber ich spüre Potential bei dir. Du drückst Gefühle aus, einen inneren Kampf ... das ist wichtiges Grundmaterial für eine schreibende Person!


    Wie auch immer, ich wünsche dir alles Gute, wir lesen uns!


    ~ Sheo

  • Irgendwann geht es weiter und ich weiß nicht wohin. Bin stumm, ja gar taubstumm und umgeben von Stimmen die ich nicht höre. Ich verstehe was ich sehe , doch die Hände sind mir gebunden.


    Ich stehe hier an einem Punkt, wo ich nicht weiter komme. Wo geht es hin? Nein! Ich akzeptiere diese Ungewissheit nicht, verachte sie gar! Wo bin ich? Sagt mir wo. Denn ich weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist, ich weiß nicht mehr was ich glaubte zu verstehen.
    Nein ich weiß es nicht, denk ich mal. Doch was denke ich? Sind es Wörter in meinem Kopf, die ich nicht sage? Sind es Wahrheiten die verloren gehen? Ist es die Offenbarung die ich unterdrücke? Ist es der Stolz?
    Wo bin ich?
    Doch so sitze ich nun, nein ich stehe nicht. Wiederspreche mich, verstehe nichts.
    Wo soll ich hin? Wo will ich hin? Wer will ich sein? Was will ich?
    Zu Wollen ist ein Zwang doch möchte ich nicht.
    Nein das möchte ich nicht!


    Wer bist du? Wer bin ich?
    Bis alles zerbricht.

  • So sitze ich nun mit meinem Rosé vor dem PC und wundere mich wie ich so werden konnte.
    Wer bin ich? Werde ich je aufhören mich das zu fragen?
    Nein.
    Ich habe heute eine Freundin von mir zerbrechen sehen und es hat mir leid getan, jedoch als ich ihr aus ihrem Leid helfen wollte, wurde es zu meinem Leid.
    Für mich opfert sich nie jemand auf, traurig dass ich es dann für die tue die ich liebe.
    Heute hab ich erfahren,, dass die Schülerzeitung die ich alleine geschrieben habe, ausgezeichnet wurde und ich nicht namentlich erwähnt wurde, obwohl das gesamte Gedankengut von mir stammt, die Zeichnungen von mir stammen.
    Meine Ausgabe war so kritisch gegenüber meine Schulle, Krankheiten und die Gesellschaft, dass ich von der Schule verwiesen worden bin. Jetzt wurden genau meine Kritischen Texte in der Stadtzeitung hoch gelobt. Die Schule kam jedoch nicht auf die Idee mich darüber zu informieren, das meine Texte einen Preis gewonnen hat, nein ich werde nicht mal erwähnt. Ich werde meinem Werk beraubt und fremde Leute die nichts beigetragen haben, sind dann mit einem Foto in der Zeitung mit MEINER Ausgabe und werden dafür gelobt, bekommen Preisgeld. Sich bei mir entschuldigen, dass ich von der Schule verwiesen wurde ging nicht.
    Mein Leben ist ein Sturm der nie auf und Gerechtigkeit gibt es nicht mehr. Gab es nie.
    Schade


    Gute Nacht von meinem Rosé und mir.

  • Ich muss mal wieder Gehirntrash aktivieren, bzw habe ich im Moment vieles was ich aufschreiben will, ob ihr euch dafür interessiert ist mir hierbei auch egal. Ich schaffe mir lediglich ein Raum für alles was ich gerade denke.


    Puh wo steh ich nun?

    Ich muss vieles organisieren, ich muss anfangen meine Gedanken und Gefühle wieder auszudrücken, mehr als es mir die letzten Monate möglich zu sein scheint.

    Ich möchte gerne eine weitere gesprächstherapie anfangen, ich finde jeder Mensch sollte einen guten Therapeuten haben und einen neutralen Ansprechpartner. Das leert den Kopf und es gibt eigentlich kaum was schöneres.

    Ich liebe Reisen, ich möchte gerne wieder mehr reisen, aber ich fühle mich so an mein Heim gefesselt durch meine Ängst, ich möchte funktionieren, doch der Boden wird mir immer unter den Füßen weggerissen.

    Ich habe das letzte Jahr und dieses Jahr sehr viel geschafft und viel mehr gemacht als die meisten vielleicht wissen.

    Ich erzähle nicht mehr so viel über mein Leben, meine Gefühle oder meinem Alltag. Ich glaube ich finde es sehr schön das die meisten nicht wirklich wissen was ich mache, was mein Alltag ist und was mich beschäftigt, es ist schön manchmal weit weg zu sein, ungreifbar oder einfach niemand sein. Die letzen Monate habe ich mich in einer kleinen Blase gefunden, um unsichtbar zu sein.

    Aber ich möchte nicht unsichtbar sein, wieso sonst schreibe ich im Internet meine Gedanken auf, oder poste Bilder im WorldWideWeb, trotzdem liebe ich es eine Hülle zu sein, wo keiner wirklich weiß wer wirklich hinter dieser Selbstinzinierung steht.

    Ich müsste mich mehr um meine finanzielle Stabillität konzentrieren als auf alles was ich mir erträume, doch ohne diese Träume würde ich gar nicht die Realität ertragen.

    Ich hab das Gefühl am anderen Ende Welt zu sein. Reisen, Umzüge sind schrecklich einsam das sagt einem keiner vorher.

    Wenn alle Leute die du dein ganzes Leben gekannt hast aufeinmal ein Leben führen von dem du kein Teil mehr sein kannst, weil du sie kaum sehen kannst oder gar nicht mehr siehst.

    Geld kontrolliert zu viel, leider auch Kontakte, Nähe, Emotionale Bindungen, wenn morgen ein Mensch den ich liebe stirbt, werd ich mich wohl nicht mehr verabschieden können, weil das Geld fehlt gerade mal 5-7 Stunden in einer scheinbaren ganz anderen Welt zu fahren.

    Trotzdem liebe ich es so weit weg zu sein, es gibt nichts schöneres als von niemanden gekannt zu werden und der Mensch sein zu können, der man einfach ist.


    Mein Gefühlschaos ist unbeschreiblich, ich würde gerne Antworten wissen. Ich würde gern einen Durchblick bekommen darüber wie meine Zukunft sein wird.


    Schade, dass ich das noch nicht weiß und noch so viele offene und verschlossene Türen vor einem stehen.



    I'm out for today, may the stars shine bright.
    Bis zum nächsten Mal meine Freunde.