Weekly Challenges [27 Sketchtember 2019]

  • Da wären wir auch schon bei Smaugust 4 und 5 haha.

    Beides sind Drachen, die mich arg durch meine Kindheit begleitet haben und ich liebe sie beide tho.

    Auch wenn Toothless sehr anstrengend zu zeichnen ist.


    Haku aus Chihiros Reise ins Zauberland und Toothless aus der How to train your Dragon Reihe.



    ~Adurna

  • Hatte ganz verscheckt, dass schon Smaugust ist, sonst hätte ich vielleicht eine Every-Day Challenge draus gemacht. Da ich aber auch gerade wieder gerne Drachen zeichne, kann ich auch nochmal eine kleine Sache beisteuern. Ist natürlich nur (wie fast immer :D) nicht fertiggestellt.

    Wollte eine Art Drachenlady malen, aber rückblickend ist sie etwas schlicht geworden :D

  • Ich habe leider den Anfang des "Smaugusts" verpasst, dafür habe ich aber etwas vorarbeiten können und habe jetzt ein Bild für jeden Tag vom Rest des Monats:

    Den Anfang macht dieser gewöhnliche Wyvern.

    Wyvern ist eine Bezeichnung für geflügelte Drachen mit zwei Beinen. Der Begriff kommt aus der Heraldik und wurde dann wohl von der Fantasyliteratur übernommen.

    In Mittelalterlichen Darstellungen sind Dachen dieser Art üblich und es gibt keine Abgrenzung zum eigentlichen Drachen. Diese erfolgte dann auch später, wann ist mir aber nicht bekannt.

  • Der Brosno-Drache, auch als Brosnja bekannt, ist sowas wie die russiche Version von Nessi. Er soll im westrussischen Brosno-See leben und gelegentlich Fischerboote fressen. Sichtungen gibt es schon seit dem 13. Jahrhundert und im zweiten Weltkrieg soll es einmal ein deutsches Flugzeug verschlungen haben.

    Es gibt einige Theorien welche die wiederholten Sichtungen des Brosno-Drachens erklären sollen. Es könnte sich um Elche oder Wildschweine handeln die im See schwimmen oder auch um Turbolenzen des Sees durch Ausbrüche von unterseeischen Vulkanen (von denen aber keine im Brosno-See bekannt sind).

  • Ein Lindwurm der tief in einer Höhle seinen Schatz bewacht.

    Lindwurm ist ein eher vager Begriff. Er kommt von den beiden Wörtern „lint“ und „wyrm“ was beides Schlange bedeutet.

    Manchmal wird Lindwurm einfach als Synonym für Drache benutzt, manchmal steht er auch für einen gewissen Typ Drache. Was für einen Typ Drache das ist variiert.

    Ich habe mich mit meinem Bild an den beiden ersten Drachen der Literatur orientiert: Fafnir und dem Drachen aus Beowulf.

    Beide sind gierige Schlangen, die sagenhafte Schätze bewacht haben sollen.

    Fafnir war ein Zwerg, der seinen Vater erschlug um an dessen Goldschatz zu gelangen. Er brachte den Schatz in eine Höhle in der Nähe von Worms und schlief darauf. Weil es sich um verfluchtes Gold handelte verwandelte er sich dann in einen schrecklichen Lindwurm. Fafnir wurde dann irgendwann von einem jungen Helden namens Siegfried getötet. Den Rest der Geschichte kennt man dann aus dem Deutschunterricht.

    Dem Lindwurm aus Beowulf wurde ein Becher aus seinem Hort gestohlen, was ihn so erzürnte das er seine Höhle verlässt und das umliegende Land zu terrorisieren. Erst der Held Beowulf kann ihn stoppen, wird aber im Kampf mit dem Monster selbst tödlich verwundet.

  • Ladon ist ein Drache aus der griechischen Mythologie.

    Er wurde als Schlange mit vielen Köpfen (die Anzahl variiert je nach Quelle zwischen zwei und Hundert) beschrieben, von denen jeder eine andere Sprache beherrschte.

    Ladon wurde von der Göttin Hera beauftragt die goldenen Äpfel im Garten der Hesperiden zu bewachen, dessen Verzehr den Göttern ihr ewiges Leben verdankten.

    Da eine von Herakles Aufgaben bestand darin, diese goldenen Äpfel zu pflücken, erschlägt er den Drachen . Ladon wurde daraufhin als Sternbild Drache in den Himmel gesetzt.

  • Im der englischen Grafschaft Sussex gibt es Dolinen die mit Grundwasser aufgefüllt sind. Die Leute die in der Gegend leben erzählen das darin furchbare Drachen leben, die Knucker genannt werden.

    Knucker werden als böswillig und verfressen beschrieben. Sie richteten großen Schaden an, da sie Nutzvieh und Bauern fraßen.


    Der bekannteste Knucker soll in Lyminster gelebt haben. Er war eine solche Plage, dass der Bürgermeister demjenigen eine Belohnung versprach, der ihm den Kopf des Drachen brachte.

    Ein Bauernjunge aus der Gegend überlistete den Drachen, in dem er einen riesigen, vergifteten Kuchen buk, auf einen Wagen lud und zum Knuckerhole (die Doline in der der Drache lebte) brachte.

    Der Drache roch den Kuchen,kroch aus seinem Loch und fraß den Kuchen, samt Wagen und Pferd. Nachdem der Knucker dem Gift erlegen war, schlug ihm der Bauernjunge den Kopf ab. Diesen brachte er dann zum Bürgermeister und kassierte die Belohnung.

    Der angebliche Grabstein des Bauernjungens, der sogenannte Sayer´s Slab, kann bis heute auf dem Friedhof von Lyminster besichtigt werden.

  • Der Drachenadler ist eine sehr seltene Figur aus der Heraldik.

    Es handelt sich dabei um einen Adler mit Drachen- oder Schlangenschwanz.

    Er ist das Wappentier der Schweizer Gemeinde Brig-Glis.

    Das slawische Fabelwesen Zilant wird ähnlich dargestellt hat aber Fledermausflügel.

  • An der Seine soll an einem Tag im Jahre 620 plötzlich ein Drache aufgetaucht sein, der Wasser speien konnte.

    Er überflutete Wiesen und ertränkte Bauern und war allgemein recht böswillig.

    Keiner konnte ihn aufhalten, bis Romanus, der (spätere) Erzbischof von Rouen beschloss sich der Sache anzunehmen.

    Zusammen mit einem zu Tode verurteilten Sträfling suchte er die Höhle des Drachen auf.

    Dort zähmte er den Drachen in dem er seine beiden Zeigefinger so übereinander legte das sie ein Kreuz bildeten.

    Der Drache, der nun so gehorsam war wie ein Hund wurde nach Rouen gebracht wo man ihn lebendigen Leibes verbrennt.

    Die Asche wurde in die Seine geworfen, der Sträfling begnadigt und Romanus wurde zum Erzbischof ernannt.

    Der Name des Drachen war Gurgler, auf französisch Gargouille.

    Das ist zufälligerweise auch der französische Begriff für Wasserspeier.

    Diese werden auch oft als Drachen oder Drachenartig dargestellt.

    Man erhoffte sich damit früher böse Geister und Dämonen von Kirchen und anderen wichtigen Gebäuden abzuschrecken.

  • In der chinesischen Mythologie sind Yu-Lung die Söhne des Königs der Wasserdrachen.

    Sie werden als Mischwesen zwischen Drachen und Karpfen dargestellt.

    Ein mal im Jahr schwimmen die Yu-Lung zu einem Wasserfall im gelben Fluss der "Drachentor" genannt wird.

    Diejenigen von ihnen denen es gelingt diesen Wasserfall empor zu springen, werden damit belohnt ein vollständiger Drache zu werden.

    (Anscheinend war die Geschichte des Yu-Lung auch eine Inspiration für Karpador.)

  • Die Tarasque war ein weiblicher Drache der Jahrelang die fransösische Stadt Tarascon terrorisierte.

    Trotz jahrelanger Bemühungen der Stadtbewohner um Hilfe von Rittern oder dem König,

    doch da der Drache weder Jungfrauen raubte noch Schätze hortete, bekamen sie keine.

    Bis eines Tages die heilige Martha vorbeikam.

    Als sie von den Problemen der Dorfbewohner hörte, willigte sie ein ihnen zu helfen.

    Geschützt durch zwei Äste die sie kreuzförmig vor sich hielt ging Martha zum Fluss,

    wo sie sich auf einen Stein setzte und anfing zu singen.

    Durch die Musik angelockt kroch die Tarasque an Land und schlief dort ein.

    Martha legte ihr dann ein Seil um den Hals und führte sie in die Stadt.

    Dort wurde die Tarasque durch die Stadtbewohner gesteinigt.

  • Verzeiht bitte das es gestern kein Bild gab, dafür gibt es heute es zwei Drachen.

    Beide sind aus dem Deutschsprachigen Raum:


    Der Gluhschwanz (oder auch Glühschwanz) ist ein freundliches Fabelwesen aus Niedersachsen.

    Er wird als Drache mit einem langen feurigen Schweif beschrieben.

    Dem Gluhschwanz wird nachgesagt das er Leuten die ihm warme Milch geben kleine Geschenke wie Münzen und Korn durch den Schornstein wirft.

    Schlechte Leute aber müssen sich vor ihm fürchten da er ihnen das Haus anzündet.

    (Der Gluhschwanz könnte auch eine Inspiration für Glurak gewesen sein.)


    Der Tatzelwurm ein kleiner Drache sein der im Alpenraum lebt.

    Er wird als eine Art Schlange mit Beinen und einem Kopf, der dem einer Katze ähneln soll, beschrieben.

    Er soll scheu, aber aggressiv sein und in Stollen und Höhlen in den österreichischen, bairischen, italienischen und Schweizer Alpen leben, wo er auch unter anderen Namen bekannt ist.

    Über Sichtungen des Tatzelwurm wurde schon im 18. Jahrhundert berichtet.

  • Hier sind die vorletzten zwei Drachen:

    Den Anfang heute macht eine gehörnte Schlange,

    wie sie in den Mythologien der amerikanischen Ureinwohner eine Rolle spielt.

    Die Cherokee nennen sie Uktena.

    Uktena soll eine Art Diamanten in der Stirn haben der dem Besitzer große Macht schenkt.

    An ihn zu gelangen ist aber nicht einfach und schon mancher Mann hat sein Leben dafür gegeben.

    Denn der Anblick der Uktena bringt Lebewesen dazu jegliche Vorsicht fallen zu lassen nur um sich ihr zu nähern

    und ihr Atem ist so giftig das sie jeden umbringt der nur einen Hauch davon einatmet.


    Ein Cockatrice ist eine Variante des Basilisken.

    Er wird als Hahn mit Fledermausflügeln, gezähntem Schnabel und Drachenschwanz beschrieben.

    Ein Cockatrice kann nur aus einem Ei schlüpfen das von einem siebenjährigen Hahn gelegt wurde.

    Obwohl er nur die Größe eines Huhns hat, ist der Cockatrice unglaublich gefährlich.

    Er hat einen tödlichen Blick und seine einzigen natürlichen Feinde sind Wiesel, Kröten und Schlangen.

  • Am letzten Tag des Augusts will ich auch noch mal ein paar Drachen beisteuern :O



    Alt, aber ich mag das Design noch immer sehr gerne :). Basiert auf einem Falterfisch namens Chaetodon auriga - ich zeichne gerne Drachen auf Basis von Fischen.




    Deutlich weniger alt, ziemlich random.




    Schnell gezeichnetes Meeresviech. Ist diese Woche entstanden, während ich eine Klausur beaufsichtigt habe (man, ich hatte total vergessen, wie langweilig Klausuraufsichten sind xD. Aber gutes Geld, haha.)




    Der ist von gestern, denn gestern habe ich erfahren, dass es Langnasen-Lanzenfische gibt und die Viecher sind irre. Ist entsprechend eng an der Art angelehnt, keine Glanzleistung des Designs oder so. Aber so coole Fische!



    Das wär's auch schon. Sorry wegen der schlechten Bilder, aber Skizzenbuch-Scans sind immer so eine Sache.

    Und ich weiß, wir sollen in diesem Thread eigentlich keine Unterhaltungen führen, aber ich muss mal kurz was loswerden: Ismael : Deine Drachen sind der Hammer! Sehr cool, welche Recherche du drumherum gemacht hast und wie vielfältig du die verschiedenen Drachen darstellst, auch mit den passenden Hintergründen! Super cool!


    Schöne Grüße,

    - Roque

  • In der letzten Stunde des Monats noch einen letzen Drachen:

    Tiamat war eine Göttin aus dem Babylonischen Schöpfungsmythos.

    Sie wird als grässliches Ungeheuer und Verkörperung des Salzwassers beschrieben.

    Ihr Gegenpart und Gatte war Apzu, der Gott des Süßwassers.

    Zusammen hatten sie viele Kinder, doch die gehen Apzu irgendwann auf den Geist und er beschließt sie zu vernichten.

    Tiamat ist anfangs dagegen, doch als Apzu getötet wird, schwört Tiamat Rache.

    Zusammen mit einem Heer von Monstern, die alle ihre Kinder sind stellt sie sich ihren Enkeln entgegen.

    Sie wird im Zweikampf von Marduk, ihrem Enkel, getötet.

    Dieser wird daraufhin zum König der Götter erhoben.

    Den Körper Tiamats teilt er in zwei Hälften und macht Himmel und Erde daraus.

  • Es ist September. Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und der Herbst kehrt ein.

    Und mit dem September kommt auch wieder ein ganzer Monat voller Sketche! Wie auch im letzten Jahr wollen wir euch eine Möglichkeit geben, um euch durch tägliche Skizzen selbst zu fordern.

    Ob ihr bestimmte Prompts nutzt, einfach frei jeden Tag etwas doodelt, oder nur ab und an ein Werk dazu steuern wollt, ihr seid herzlich willkommen euch bei dieser Challenge zu beteiligen!


    Um euch einen kleinen Denkanstoß zu geben, gleich mal zwei verschiedene Prompts zum Sketchtember;


    Elizardc_Arts | OutOfManaStudios


    Denkt jedoch dran, dass ihr euch nicht an diese Prompts halten müsst, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

  • Adurna

    Hat den Titel des Themas von „Weekly Challenges [26 Smaugust 2019]“ zu „Weekly Challenges [27 Sketchtember 2019]“ geändert.
  • Sketchtember #01; Time


    Ich habe selber keine direkte Prompt an die ich mich halte, sondern mehrere (so 3 oder 4), aus denen ich mir die Themen raussuche, bei denen mir am ehesten was einfällt.

    Mein erster Tag war dementsprechend Time mit einer Referenz zum Spiel Life is Strange.

    Hatte leider nur einen Kulli und ein kleines Notizbuch zur Hand, weswegen ich das nciht wirklich zeigen konnte, aber das soll der blaue Schmetterling sein, der im Spiel auftaucht haha.

    Und halt vor allem wegen Schmetterlingseffekt.


    Mein Daumen hält übrigens sehr geschickt meinen Fail zu xD. Wollte die Skizzen eigentlich wesentlich kleiner machen, aber ich hab viel zu weit oben angesetzt und dann zum Rand hin keinen Platz mehr gehabt. Also unten nochmal neu angefangen.





    Sketchtember #02; Reptile


    Tag 2 war dann das Thema Reptilien.

    Hab mir einfach nur ne stinknormale Python als Motiv ausgesucht, weil Schlangen toll sind (will selber mal eine haben, weil ne alte Freundin eine hat und mich das schon immer sehr fasziniert hat).


    Ist leider auch nicht sehr detailliert, weil ich irgendwann faul geworden bin haha.



    ~Adurna