Episode 1.117: Betrogen, genervt und beleidigt!

  • [Erstausstrahlung D: unbekannt, J: 26.07.2020]


    Ash tritt mit seinem Riolu im Rahmen eines Pokémon-Weltmeisterschaftskampfes gegen einen anderen Trainer und dessen Elektek an. Trotz großer Bedrängnis gelingt es Riolu letztlich, das Elektek mit seiner Vakuumwelle zu besiegen, sodass sich Ash weitere Punkte für das Ranking der Weltmeisterschaft verdienen und somit auf Platz 901 klettern kann. Ash und Pikachu freuen sich mit Riolu über dessen Sieg. Als Pikachu andeutet, den nächsten Kampf bestreiten zu wollen und nur so vor Motivation sprüht, kündigt Ash jedoch an, Riolu weiterhin den Vorzug geben zu wollen, da dieses gerade einen Lauf habe. Pikachu ist darüber sehr enttäuscht und scheint eifersüchtig auf die beiden zu sein. [...]


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  • Auch wieder eine Folge, bei der ein Pokémon der drei Hauptcharaktere charakterlich näher gezeigt wird. Fand ich gut, zeigt mal Pikachu von einer anderen Seite. Immer nur dieses Treudoofe hinterher rennen empfand ich persönlich nicht so gut, aber hier in der Episode hat Pikachu richtig Charakter bekommen. Ashs Mutti ist einfach nur adorable, I mean, wie süß sie sich um alles kümmert ist einfach nur unglaublich. Und dann singt sie auch noch, und das voll schön. Ich liebe sie. Gewinner der Episode ist aber eindeutig Pantimos. Es hat sich sooo unglaublich gut um Pikachu gekümmert, wich ihm nicht von der Seite, half ihm, machte witze und brachte Unterhaltung rein (gleich zum Start mit dem Tellerwirbeln Kohakus Gesicht haha oder wenns die Straße überquert hat die Pikachufahne) und es ist einfach totaler MVP. Von mir aus solls nen eigenen Anime bekommen, es ist soo cool. Zum Schluss hat Ash es zumindest wieder kapiert und Pikachu Aufmerksamkeit gegeben. Was passiert noch? AUCH Ash motherkissing Ketchum singt einfach. Hätte ich nie gedacht, aber ja, er singt. Mal sehen wie er im deutschen singt, hier klang es sogar noch ganz schön. :D

  • Mich selbst hat es ein wenig irritiert, dass Pikachu nun geistig unreifer wirkt als in vergangenen Staffeln. Habe die Elektromaus eigentlich nie als kleines trotziges Kind wahrgenommen sondern eher als ein Wesen, dass Konflikte lösen kann. Finde die Folge aber sehr gut, da sie einem zeigt, wie wichtig es ist, alte Freunde nicht wegen neuen, interessanten Bekanntschaften zu vernachlässigen. Ansonsten kann ich meinem Vorposter nur zustimmen, Pantimos und Delia waren super in dieser Folge und das Lied am Ende war einfach nur sweet.

  • Webu Johnson

    Hat den Titel des Themas von „Episode 1.117: „Trotziges Pikachu““ zu „Episode 1.117: Betrogen, genervt und beleidigt!“ geändert.
  • Einer meiner Liebling bis jetzt, man sieht wirklich mal das Pikachu eifersüchtig werden kann und auch gezielt beleidigt ist.


    Man muss sagen Ash hat hier wirklich nur sein Riolu im Kopf, bis jetzt ist das nicht so schlimm und Ash hat das nicht böse gemeint aber okay!


    Wer hätte gerechnet das Pikachu zu Ash Mutter abhaut? Wohl niemand, frage mich nur wie lange die Unterwegs sind

    Pikachu und Ash gehören einfach zusammen das Schlaflied von Ash klingt aber schrecklich

  • Ich finde diese Folge war der bisherige Höhepunkt der Staffel und hatte für jeden Fan etwas zu bieten. Ob nun die Charakterisierung Pikachus als vernachlässigtes Pokemon, dessen Flucht von seinem Trainer Ash zurück zu Delia bzw. nach Alabastia oder aber der knuffige Roadtrip mit Pikachu & Pantimos als "Best Buddies". Für alteingesessene Fans wie auch für das jüngere Publikum war hier alles dabei.


    Es ist sehr mutig von den Machern Pikachu, nach über 25 Jahren Pokemon-Geschichte, nachwirkend so eine Charakterentwicklung respektive -Tiefe zu verpassen und das in nur einer Folge.

    Ich finde den Mut in dieser Episode außergewöhnlich und dieser zahlt sich auch, wie ich finde, aus: wohl in keiner anderen Folge zuvor durften wir Pikachu in dieser psychisch verzweifelten Lage erleben mit Gefühlen von Eifersucht, Vernachlässigung und Enttäuschung gegenüber seinem treuesten Freund Ash. Im Pokemon Anime wurde das trotzige Pikachu, welches lediglich in den Anfangsfolgen der Original-Series von Relevanz war, relativ zeitig vom immer-treuen Begleiter abgelöst. Seither wirkte Pikachu charakterlich wie eine de facto Kopie von Ash nur in einem Pokemonkörper. Mit dieser Folge zerbricht man eben jenes Konzept und verpasst Pikachu den individuellen Charme, den es bitter nötig hat: Pikachu wird wieder zu einem eigenständigen Charakter, es besitzt eine verhätschelte Seite und ist ein treuer Freund, der eine Vernachlässigung nicht blind hinnimmt.


    Eine ganz besondere Erwähnung verdienen Delia und ihr Pantimos, die in dieser Episode als Nebencharaktere einen ungemein wichtigen Einfluss auf die Handlung haben. Als besonders herrausstechendes Merkmal empfand ich die stilistischen Mittel der Folge: die Macher arbeiten bewusst mit Symbolik. Dabei stellt Delia Pikachus sicheren Hafen dar und steht sinnbildlich für Geborgenheit während Pantimos mit dem Drang an Pikachus Seite zu verbleiben symbolisch für Treue steht, beides Dinge die er in letzter Zeit bei Ash zu vermissen scheint.


    Alles in Allem stellt diese Folge einen großartigen Einblick in das Innenleben von Pikachu dar und ich würde es als unerlässliche Folge klassifizieren, die man definitiv nicht verpassen sollte.

  • Als ich nur die Beschreibung der Folge sah, war ich zuerst etwas unsicher, was mich nun erwartet. So wie Pikachu im Prinzip immer im Vordergrund steht, hatte ich mich auf etwas Schadenfreunde gefreut, weil die Elektromaus mal eifersüchtig ist. Aber die Folge hat sich dann richtig klasse entwickelt, auch wenn Pikachu sich wie ein kleines Kind verhalten hat.


    Delia ist toll, kann klasse kochen und geht liebevoll mit allen Menschen und Pokemon um. Einfach schön. Highlight war aber Pantimos. Es ist ähnlich liebevoll und kümmert sich gern um alle. Es war richtig schön zu sehen, wie es Pikachu begleitet hat und ihm geholfen hat, nach Alabasta zu kommen.


    Ich frage mich aber auch, wie lange wie zwei unterwegs waren, da Ash und Goh ja vor ihnen da waren. Vielleicht fährt da ein Bus vorbei. Gut fand ich hier auch wieder Memmeon, dass sich offentsich an Goh und die Freunde gewöhnt hat und dann zufrieden neben Goh im Bett schlief.


    Aufgefallen ist mir hier eine kleine Gemeinsamheit zur letzten Folge. Ash hat ein riesiges Relaxokissen und die Kirschfamilie hat eine Art Relaxositzsack (oder auch ein Kissen?).